USS STEPHEN POTTER ( DD-538 )

USS STEPHEN POTTER ( DD-538 )

Biografie

Stephen Potter
* 26. Dezember 1896 in Saginaw, Michigan
† 25. April 1918 über der Nordsee
war ein US Navy Offizier und Marineflieger

Stephen Potter meldete sich freiwillig zur US Navy nachdem die USA in den Ersten Weltkrieg auf europäischen Boden eintrat. Er war ein Mitglied der Zweiten Yale Universitätseinheit die die Universität im April 1917 verlassen hat. Man benötigte unbedingt Piloten und Potter meldete sich dazu freiwillig. Seine Ausbildung dazu erhielt er in der Luftküstenpatrouilleneinheit Nr. 2 in Buffalo, New York. Am 2. November 1917 ernannte man ihn zum Ensign. An dem Krieg in Europa wollte er unbedingt teilnehmen und meldete sich zur Überfahrt nach Frankreich. Dort erhielt er in der Pilotenschule Montchic für Fortgeschrittene in Gironde weiteren Unterricht. Später verlegte man ihn auf die Royal Naval Air Station in Felixtowne, England. Als zweiter Pilot, nach einem britischen Captain, schaffte es Ensign Potter als erster amerikanischer Pilot ein deutsches Wasserflugzeug über der Nordsee abzuschießen. Am 25. April 1918 stieg Potter in Begleitung eines zweiten Flugzeugs von der Air Station in Felixtowne auf, mit dem Ziel Nordsee. Sechs Meilen vom North Hinder Light entfernt entdeckte das Paar zwei deutsche Flugzeuge auf sie zu kommen. Fünf weitere deutsche Flugzeuge kamen kurz darauf aus den Wolken. Alle sieben deutsche Piloten griffen die zwei amerikanischen Maschinen an. Ensign Potter konnte ein deutsches Wasserflugzeug abschießen bevor er selber in seiner Maschine tödlich getroffen worden war und in die Nordsee stürzte.


USS STEPHEN POTTER ( DD-538 )

Schiffsbiografie

Die USS STEPHEN POTTER ( DD-538 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Ensign Stephen Potter benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das neunundfünfzigste Schiff aus der FLETCHER – Klasse.
Auf der Bethlehem Shipbuilding Corporation in San Francisco, Kalifornien wurde am 27. Oktober 1942 der Kiel des Schiffes gelegt. Misses Sally und Marian Potter, Nichten von Ensign Stephen Potter, tauften am 28. April 1943 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Commander Charles Helmick Crichton ( 21. September 1905 in Chetopa, Labette County, Kansas – 24. September 1984 in Southern pines, moore County, North Carolina ) stellte am 21. Oktober 1943 das unter seinem Befehl stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die USS STEPHEN POTTER führte in den Gewässern von San Diego, Kalifornien ihre Erprobungs- und Ausbildungsfahrt durch und kehrte am 8. Dezember nach San Francisco zurück. Hier rüstete man den Zerstörer vollständig aus. Am 26. Dezember legte das Kriegsschiff endgültig ab und fuhr nach Pearl Harbor, Territorium Hawaii. In diesem Hafen legte die USS STEPHEN POTTER fünf Tage später an. Hier integrierte man das Kriegsschiff in das Zerstörergeschwader 52. Zusammen mit diesen Schiffen wurden mehrere Übungen zur Vorbereitung auf die Landungen auf dem Atoll Maloelap, Marshall Islands. Dazu versetzte man die USS STEPHEN POTTER in die Task Group 58.2 die Rear Admiral Alfred Eugene Montgomery ( 12. Juni 1891 – 15. Dezember 1961 ) während der Operation „Flintlock“ befehligte. In der TG befanden sich die Flugzeugträger USS ESSEX ( CV-9 ) und USS INTREPID ( CV-11 ), der Leichte Flugzeugträger USS CABOT ( CVL-28 ), die Schlachtschiffe USS NORTH CAROLINA ( BB-55 ), USS SOUTH DAKOTA ( BB-57 ) und USS ALABAMA ( BB-60 ), dem Leichten Kreuzer USS SAN DIEGO ( CL-53 ) und die Zerstörer USS STEPHEN POTTER, USS OWEN ( DD-536 ), USS THE SULLIVANS ( DD-537 ), USS MILLER ( DD-535 ), USS HUNT ( DD-674 ), USS LEWIS HANCOCK ( DD-675 ) und USS HICKOX ( DD-673 ). Am 16. Januar 1944 verließen die Schiffe der Task Group 58.2 zusammen mit den Schiffen der TG 58.1 und TG 58.3 Pearl Harbor und fuhren zu den Marshall Islands. Ab dem 27. Januar begannen die ersten Bombardements auf die Inseln. Zwei Tage später lagen die Kriegsschiffe der TG 58.2 vor dem Atoll Roi Namur, nördlich des Kwajalein Atolls und bombardierten dort japanische Befestigungen. Noch am Morgen des 30. Januars wurden mehrere Bomben und Granaten auf die Inseln des Atolls abgeworfen. Anschließend verließen die Schiffe ihre Positionen und fuhren ostwärts zu dem Atoll Maloelap, nördlich von Majuro, Marshall Islands und bombardierten die Hauptinsel Taroa wo sich zwei feindliche Flugplätze befanden. Bis zum 3. Februar wurden die Flugplätze und sämtliche Stellungen und Befestigungen der Japaner auf den Inseln des Atolls bombardiert. Gleich danach verließen die Schiffe das Atoll und fuhren südwärts nach Majuro. Die dortige Lagune erreichten sie am folgenden Tag. Hier bunkerte man frischen Treibstoff und Munition. Nach der Einnahme des Atolls Kwajalein am 3. Februar wechselten die Schiffe der TG 58.2 dorthin und bereiteten sich auf die kommenden Kämpfe um das Atoll Truk, Karolinen vor um die Invasion vom Atoll Eniwetok abzusichern. Auf diesem Atoll Truk befanden sich eine Basis der Kaiserlich Japanischen Marine und ein Luftwaffenstützpunkt. Außerdem war das Atoll eine bedeutende Quelle zur Unterstützung für japanische Garnisonen auf den Inseln und Atollen im gesamten zentralen und südlichen Pazifik. Für die Operation „Hailstone“ beließ man die USS STEPHEN POTTER in der Task Group 58.2 die erneut Rear Admiral Alfred Eugene Montgomery befehligte. In der TG befanden sich die Flugzeugträger USS ESSEX und USS INTREPID, der Leichte Flugzeugträger USS CABOT, die Schweren Kreuzer USS SAN FRANCISCO ( CA-38 ), USS WICHITA ( CA-45 ) und USS BALTIMORE ( CA-68 ), der Leichte Kreuzer USS SAN DIEGO und die Zerstörer USS STEPHEN POTTER, USS OWEN, USS THE SULLIVANS, USS HUNT, USS LEWIS HANCOCK, USS HICKOX, USS MILLER, USS STACK ( DD-406 ) und USS STEMBEL ( DD-644 ). Am 12. Februar verließen diese Schiffe zusammen mit den Schiffen der TG 58.1 und TG 58.3 das Atoll Kwajalein und fuhren westwärts zum Atoll Truk. Drei Tage später warteten südlich vom Atoll Eniwetok mehrere Öltanker und übergaben frischen Treibstoff an die Kriegsschiffe. Der Angriff auf die Insel Truk begann am 17. und endete am Abend des 18. Februar. Innerhalb dieser zwei Tage wurde auf Truk die Schlüsselbasis für die japanische logistische und operative Unterstützung vollständig zerstört. Insgesamt versenkten die Flugzeuge und Schiffe der Task Force 58 von der japanischen Flotte die Kreuzer AGANO, KATORI und NAKA, die Zerstörer OITE, FUMIZUKI, MAIKAZE und TACHIKAZE, die Hilfskreuzer AKAGI MARU, AIKOKU MARU und KIYOSUMI MARU, die U-Boot Tender HEIAN MARU und RIO DE JANEIRO MARU, die kleinen Kriegs- und Handelsschiffe GOSEI MARU, HANAKAWA MARU, HOKUYO MARU, AMAGISAN MARU und KENSHO MARU, MATSUTANI MARU, MOMOKAWA MARU, REIYO MARU, SAN FRANCISCO MARU, SEIKO MARU, TAIHO MARU, ZUKAI MARU, UNKAI MARU und YAMAGIRI MARU, das Frachtschiff und Flugzeugfähre FUDZIKAWA MARU, die Öltanker FUJISAN MARU, HOYO MARU, SHINKOKU MARU und TONAN MARU, der Wassertanker NIPPO MARU, das Transportschiff YAMAKISAN MARU, die Truppentransporter NAGANO MARU, YUBAI MARU und TAIKICHI MARU sowie die Patrouillenboote GYORAITEI, GJORAITEI und PC-29. Damit sich die Schiffe der TG 58.2 von dem Kampfgeschehen lösen zu können, bildete man am Nachmittag des 18. Februars die Task Undergroup 58.2.4. In dieser befand sich der Flugzeugträger USS INTREPID, der Leichte Flugzeugträger USS CABOT, die Schweren Kreuzer USS SAN FRANCISCO und USS WICHITA und die Zerstörer USS STEPHEN POTTER, USS OWEN, USS STEMBEL und USS THE SULLIVANS. Am Abend des 18. Februars stiegen die letzten verbliebenen japanischen Flugzeuge von ihrem Stützpunkt auf und griffen den Flugzeugträger USS INTREPID an. Ein Torpedo schlug dabei auf Backbord unterhalb der Wasserlinie ein. Die Backbordunterkünfte und die Ruderanlage wurden dabei beschädigt. Ein weiterer Angriff der feindlichen Torpedobomber konnte durch die Zerstörer abgewehrt werden und die Schiffe der TU zogen sich in Richtung Eniwetok zurück. Insgesamt 270 japanische Flugzeuge fielen an diesen beiden Angriffstagen den amerikanischen Trägerflugzeugen und Schiffen zum Opfer. Südlich vom Atoll Eniwetok schwenkten die Schiffe in Richtung Südosten ein und fuhren zum Atoll Majuro. Dies erreichten die Schiffe der TU 58.2.4 am 20. Februar gemeinsam mit den restlichen Schiffen aus der TG 58.2. Hier blieb die USS STEPHEN POTTER nur so lange liegen bis der Flugzeugträger einigermaßen für die kommende Fahrt hergerichtet worden war. Zusammen mit den Zerstörern USS THE SULLIVANS, USS STEMBEL und USS OWEN verließ die USS STEPHEN POTTER am 22. Februar das Atoll Majuro und eskortierte die USS INTREPID nach Pearl Harbor, wo man an dem Flugzeugträger weitere Reparaturen vornahm damit er selbständig und allein weiter fahren konnte. Diesen Hawaiianischen Hafen erreichten sie am 4. März. Hier blieb die USS STEPHEN POTTER nur wenige Tage liegen und fuhr dann weiter zur Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien. In dem Hafen dieser Werft legte der Zerstörer am 13. März an. Man unterzog das Kriegsschiff gleich einer Überprüfung die am 18. März abgeschlossen war. Zusammen mit den Schwesterschiffen USS NORMAN SCOTT ( DD-690 ) und USS BOYD ( DD-544 ) verließ die USS STEPHEN POTTER die Mare Island Naval Shipyard noch am selben Tag und fuhr nach Pearl Harbor. Diesen Hafen erreichten die drei Schiffe drei Tage später. Hier blieb der Zerstörer nur wenige Tage und fuhr dann zum Atoll Majuro weiter. Dieses Atoll Majuro erreichten die Kriegsschiffe am 6. April. Auch für die Operation „Reckless & Persecution“ wurden keine große Veränderungen innerhalb der Task Group 58.2 vorgenommen. Die Befehlsgewalt über die TG behielt Rear Admiral Alfred Eugene Montgomery. In der TG befanden sich die Flugzeugträger USS BUNKER HILL ( CV-17 ) und USS YORKTOWN ( CV-10 ), die Leichten Flugzeugträger USS CABOT und USS MONTEREY ( CVL-26 ), die Schweren Kreuzer USS SAN FRANCISCO und USS WICHITA und die Zerstörer USS STEPHEN POTTER, USS OWEN, USS THE SULLIVANS, USS HUNT, USS LEWIS HANCOCK, USS HICKOX, USS MILLER, USS MARSHALL, USS AYLWIN ( DD-355 ), USS TINGEY ( DD-539 ) und USS MacDONOUGH ( DD-351 ). Am 13. April verließen die Schiffe der Task Force 58 das Atoll Majuro. Ziel der einzelnen Task Groups waren feindliche Ziele bei Neuguinea. Die Task Group 58.2 sollte japanische Befestigungen und Flugplätze auf der Insel Wakde und auf der Halbinsel Hollandia in der Humboldt Bay bombardieren. Auf dem Weg dorthin bunkerte man am 19. April auf hoher See nördlich der Admiralitätsinseln frischen Treibstoff und der Angriff begann zwei Tage später zeitgleich mit allen anderen Task Groups. Ab dem 22. April unterstützten die Schiffe die Landungsoperation der Task Group 77.2 und bombardierten alle feindlichen Ziele. Die Landung gelingt da es sehr geringen japanischen Widerstand gibt. Alle Ziele werden bis zum 28. April erreicht. Noch am selben Tag verlassen die Schiffe der TG 58.2 die Humboldt Bay und fuhren zu den Palau Inseln. Auf dem Weg dorthin kam man in die Nähe des Atolls Truk. In dessen Nähe gab es am 29. April einen feindlichen Luftangriff. Umgehend wurden die Angriffsbemühungen bei den Palau Inseln ausgesetzt und am 30. April zusammen mit den Schiffen der Task Group 58.3 erneut die Inseln im Atoll Truk bombardiert. Da erhielt die USS MacDONOUGH nördlich von Truk einen Sonarkontakt durch ein feindliches U-Boot und ging dem nach. Die USS STEPHEN POTTER eilte dem amerikanischen Zerstörer zu Hilfe nachdem dieser zwei Wasserbombenangriffe auf den letzten Positionen des U-Bootes durchgeführt hatte und beteiligte sich mit einem eigenen Wasserbombenagriff. Zu diesen beiden Zerstörern stieß noch ein Flugzeug des Leichten Flugzeugträgers USS MONTEREY und warf seine Bomben über einem gesichtete Schatten ab. Dadurch kam es zu mehreren tiefen Explosionen die Öl und mehrere Wrackteile an die Wasseroberfläche spülten. Vermutlich wurde während dieses Angriffs das japanische U-Boot I-174 vernichtet. Für den 1. Mai wurde dann die Task Group 58.7 zusammen gestellt die Vizeadmiral Willis Augustus Lee, Jr. ( 11. Mai 1888 – 25. August 1945 ) befehligte und einen Angriff auf die Insel Ponape, Karolinen führen sollte. In dieser TG befanden sich die Schlachtschiffe USS NEW JERSEY ( BB-62 ), USS NORTH CAROLINA ( BB-55 ), USS INDIANA ( BB-58 ), USS SOUTH DAKOTA ( BB-57 ), USS ALABAMA ( BB-60 ), USS MASSACHUSETTS ( BB-54 ) und USS IOWA ( BB-61 ) und die Zerstörer USS STEPHEN POTTER, USS THE SULLIVANS, USS TINGEY, USS OWEN, USS MILLER, USS BOYD, USS BRADFORD ( DD-545 ), USS BROWN ( DD-546 ), USS CHARRETTE ( DD-581 ), USS THATCHER ( DD-514 ), USS CAPERTON ( DD-650 ), USS INGERSOLL ( DD-652 ), USS COGSWELL ( DD-651 ) und USS KNAPP ( DD-653 ). An diesem 1. Mai bombardierten diese Schiffe mit ihren Geschützen die japanischen Befestigungen auf der Insel. Am darauffolgenden Tag kehrte die USS STEPHEN POTTER zur Task Group 58.2 zurück und fuhr zusammen mit den Schiffen der beiden Task Groups nach Majuro zurück. Dieses Atoll erreichten sie am 4. Mai. Hier stellte man für einen Angriff auf Marcus Island und Wake Island die Task Group 58.6 zusammen die Rear Admiral Alfred Eugene Montgomery kommandierte. In dieser TG befanden sich die Flugzeugträger USS ESSEX und USS WASP ( CV-18 ), der Leichte Flugzeugträger USS SAN JACINTO ( CVL-30 ), die Schweren Kreuzer USS CANBERRA, USS BALTIMORE und USS BOSTON ( CA-69 ), die Leichten Kreuzer USS SAN DIEGO und USS RENO ( CL-96 ) und die Zerstörer USS STEPHEN POTTER, USS OWEN, USS MILLER, USS THE SULLIVANS, USS TINGEY, USS BROWN, USS BRADFORD, USS COWELL, USS MARSHALL, USS HUNT, USS LEWIS HANCOCK, USS HICKOX, USS BANCROFT ( DD-598 ) und USS CALDWELL ( DD-605 ). Am 15. Mai legten die Schiffe der TG in Majuro wieder ab. Drei Tage später erreichte der Verband in der Nacht Marcus Island, eine japanische Koralleninsel. Diese liegt 1848 km östlich von Tokyo. Im Morgengrauen des 19. Mai wurde das Feuer auf japanische Schiffe, Stellungen und Befestigungen eröffnet. Das Bombardement auf die 1,51 km² große Insel dauerte bis zum folgenden Tag. Sämtliche japanischen Schiffe waren dadurch zum Rückzug gezwungen worden. Noch am 20. Mai verließen die Schiffe der TG 58.6 die Gewässer und fuhren in Richtung Majuro. Unterwegs, am 23. Mai, erreichte man das Atoll Wake Island. Hier wurden wiederholt japanische Befestigungen beschossen. Am 31. Mai erreichten die Schiffe der TG Majuro. Hier stellte man für den Angriff auf die Marianen die Task Groups der Task Force 58 neu zusammen, die Vizeadmiral Marc Andrew Mitscher ( 26. Januar 1887 – 3. Februar 1947 ) befehligte. Innerhalb dieser TF verblieb die USS STEPHEN POTTER in der Task Group 58.2 die Rear Admiral Alfred Eugene Montgomery bis zum Juli während der Operation „Forager“ kommandierte. In dieser TG 58.2 befanden sich die Flugzeugträger USS BUNKER HILL, USS WASP und USS FRANKLIN ( CV-13 ), die Leichten Flugzeugträger USS CABOT und USS MONTEREY, die Leichten Kreuzer USS SANTA FE ( CL-60 ), USS MOBILE ( CL-63 ), USS BILOXI ( CL-80 ) und USS SAN JUAN ( CL-54 ) und die Zerstörer USS STEPHEN POTTER, USS OWEN, USS MILLER, USS THE SULLIVANS, USS TINGEY, USS MARSHALL, USS HUNT, USS LEWIS HANCOCK, USS HICKOX, USS AYLWIN, USS MacDONOUGH, USS SELFRIDGE ( DD-357 ), USS PATTERSON ( DD-392 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS HULL ( DD-350 ) und USS FARRAGUT ( DD-348 ). Am 6. Juni verließen diese Schiffe das Atoll Majuro und fuhren zu den Marianen. Die Schiffe der TG 58.2 hatten dabei die Aufgabe erhalten die japanischen Befestigungen auf der Insel Guam zu bombardieren. Ab dem 11. Juni begann dies. Die USS STEPHEN POTTER hatte dabei die spezielle Aufgabe den Flugzeugträger USS BUNKER HILL direkt vor feindlichen Luft- und Unterwasser angriffen zu sichern. Die Trägerflugzeuge aus der TG 58.2 flogen indes auch Angriffe auf die Bonin Inseln und den südlichen Marianen. Am 19. Juni begann die Schlacht in der Philippine Sea. Dabei bildeten die Task Groups 58.1, 58.2 und 58.3 eine bewegliche Jagdflotte. Während der zweitägigen Schlacht war die USS STEPHEN POTTER damit beschäftigt abgeschossene oder abgestürzte amerikanische Piloten aus dem Wasser zu retten. Sieben Piloten insgesamt konnte man bergen. Am 23. Juni verließen die Schiffe der TG 58.2 ihre Positionen und fuhren zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Alle Schiffe der TG waren vier Tage später vor dem Atoll versammelt. Nach dem bunkern von frischem Treibstoff und dem Auffüllen der Munitionsmagazine verließen die Schiffe der TG 58.2 am 30. Juni wieder das Atoll und fuhren zusammen mit den Schiffen der TG 58.1 zu den Bonin Inseln Iwo Jima, Cichi Jima und Haha Jima um feindliche Ziel zu bombardieren. Drei Tage später befanden sich die Schiffe beiden Task Group vor Ort und begannen mit dem Bombardement. Dabei wurden mehrere japanische Patrouillenboote, Minenleger und Versorgungsschiffe versenkt die sich in der Nähe der Inseln befanden. Am 6. Juli zog man diese Gruppen wieder ab damit sie die Angriffe vor Guam intensivierten. Am 22. Juli wechselten die Schiffe zum Garapan Anchorage auf Saipan. Hier nahmen die Flugzeugträger neue Bomben an Bord. Noch am selben Tag verließen die Schiffe der TG wieder den Hafen mit neuen Aufgaben. Am folgenden Tag betankte man auf hoher See die Schiffe durch die Task Group 50.17. Anschließen verließen sie die Marianen und fuhren zu den Karolinen und Palau Inseln. Ab dem 25. Juli erfolgte das Bombardement auf die Palau Inseln. Doch am 30. Juli versetzte man die USS STEPHEN POTTER in die Task Group 58.4 die Rear Admiral William Keene Harrill ( 3. Mai 1892 – 11. Mai 1962 ) während der Operation „Forager“ kommandierte. In dieser TG befand sich der Flugzeugträger USS ESSEX, die Leichten Flugzeugträger USS COWPENS, USS LANGLEY ( CVL-27 ), USS PRINCETON ( CVL-23 ) und USS BELLEAU WOOD ( CVL-24 ), die Schlachtschiffe USS ALABAMA, USS NEW JERSEY, USS IOWA und USS INDIANA, die Leichten Kreuzer USS SAN DIEGO, USS VINCENNES ( CL-64 ), USS HOUSTON ( CL-81 ) und USS MIAMI ( CL-89 ) und die Zerstörer USS STEPHEN POTTER, USS OWEN, USS MILLER, USS THE SULLIVANS, USS TINGEY, USS MARSHALL, USS THATCHER ( DD-514 ), USS CONVERSE ( DD-509 ), USS CHARLES AUSBURNE ( DD-570 ), USS DYSON ( DD-572 ), USS SPENCE ( DD-512 ), USS STANLY ( DD-478 ), USS CASSIN YOUNG ( DD-793 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS WILSON ( DD-408 ), USS McCALLA ( DD-488 ), USS LANSDOWNE ( DD-486 ), USS ELLET ( DD-398 ), USS STERETT ( DD-407 ), USS CASE ( DD-370 ), USS LANG ( DD-399 ), USS HARRISON ( DD-573 ), USS CALLAGHAN ( DD-792 ), USS PORTERFIELD ( DD-682 ), USS LAWS ( DD-558 ) und USS MORRISON ( DD-560 ). Ab dem 31. Juli lagen alle Schiffe vor Guam und am folgenden Tag begann das Bombardement auf feindliche Stellungen. Dieses Bombardement behielten die Schiffe bis zum 5. August bei. Anschließend patrouillierten sie in den Gewässern. Erst am 10. August verließen die Schiffe der TG 58.4 die Gewässer der Nördlichen Marianen und fuhren zum Atoll Eniwetok, wo sie drei Tage später anlegten. Hier wechselten die Schiffe am 26. August von der Task Force 58 zur Task Force 38 deren Befehlsgewalt Vizeadmiral Marc Andrew Mitscher inne hatte. Die USS STEPHEN POTTER versetzte man dabei in die Task Group 38.2 die Rear Admiral Gerald Francis Bogan ( 27. Juli 1894 – 8. Juni 1973 ) während der Operation „King II“ kommandierte. In dieser TG befanden sich die Flugzeugträger USS INTREPID, USS BUNKER HILL und USS HANCOCK ( CV-19 ), die Leichten Flugzeugträger USS CABOT und USS INDEPENDENCE ( CVL-22 ), die Schlachtschiffe USS IOWA und USS NEW JERSEY, die Leichten Kreuzer USS VINCENNES, USS MIAMI, USS SAN DIEGO und USS OAKLAND ( CL-95 ) und die Zerstörer USS STEPHEN POTTER, USS OWEN, USS MILLER, USS THE SULLIVANS, USS TINGEY, USS MARSHALL, USS HUNT, USS LEWIS HANCOCK, USS HICKOX, USS COLAHAN ( DD-658 ), USS CUSHING ( DD-797 ), USS UHLMANN ( DD-687 ), USS HALSEY POWELL ( DD-686 ), USS BENHAM ( DD-796 ), USS YARNALL ( DD-541 ), USS TWINING ( DD-540 ), USS WEDDERBURN ( DD-684 ) und USS STOCKHAM ( DD-683 ). Am 29. August verließen diese Schiffe das Atoll Eniwetok und fuhren zu den Palau Inseln. Auf dem Weg dorthin wurden sie am 2. September durch die Öltanker aus der Task Group 30.8 auf hoher See betankt. Mit dem Bombardement auf die Inseln begannen die Schiffe am 6. September das bis zum Morgen des 8. Septembers anhielt. Danach zogen sich die Schiffe von ihren Positionen zurück und wurden durch die Öltanker USS LACKAWANNA ( AO-40 ) und USS CIMARRON ( AO-22 ) aus der TG 30.8 auf der Fahrt zur Philippinischen Insel Mindanao auf hoher See betankt. Schon am 9. September hatten die Schiffe der TG 38.2 die Gewässer dieser Insel erreicht und begannen mit dem Bombardement der japanischen Flugplätze, Schiffe und Befestigungen. Dabei wurde vor Basilian Island der Truppentransporter KUNIJAMA MARU und vor Surigao, Mindanao Island die Truppentransporter KURENAI MARU und MIHARA MARU sowie das Frachtschiff TAYU MARU versenkt. Am folgenden Tag bombardierten die Trägerflugzeuge die Flugplätze auf Mindanao und Davos und versenkten das Frachtschiff UNJO MARU Nummer 7. Für den 11. September war ein allgemeines Betanken durch die Öltanker der TG 30.8 vorgesehen. Am 12. September erhielten die Schiffe der TG 38.2, TG 38.1 und TG 38.3 neue Befehle während der Operation „King II“. Die Schiffe setzten zum Angriff auf die Inseln Cebu und Negro in der Visyas Inselgruppe der Philippinen an. Vor Cebu City wurde dabei das japanische Patrouillenboot KISO MARU, die U-Boot Jäger MOGAMI MARU und KYO MARU Nummer 12, der Netzleger KOREI MARU, der Minenleger CHOUN MARU Nummer 18, die Küstenwachboote BANSHU MARU Nummer 97 und FUKUJU MARU Nummer 4, die Truppentransporter BUGEN MARU und NICHIEI MARU, die Frachtschiffe KEIAN MARU, GENKAI MARU, TOYO MARU, SHINTAI MARU Nummer 2, SHINTAI MARU Nummer 5 und SHINTAI MARU Nummer 8 und der Öltanker AYAZONO MARU versenkt. Vor Danao, Cebu Island wurde das japanische Bergungsschiff MIHO MARU, vor Vila Hermosa, Cebu Island das Truppentransportschiff SHIRAMINE MARU, 22 Seemeilen vor Masbate Island das Truppentransportschiff OAKITA MARU und 30 Seemeilen Nordöstlich von Cebu City das Truppentransportschiff RAKUTO MARU versenkt und weitere Schiffe beschädigt. Auch am 13. September hielt das Bombardement auf Cebu Island und Negros Island weiterhin an. Am darauffolgenden Tag unternahmen die Schiffe der TG 38.2 und TG 38.3 einen Angriff auf feindliche Stellungen auf Panay Island und Negros Island. Am 16. September erreichte der Öltanker USS KASKASKIA ( AO-27 ) unter Begleitschutz der beiden Geleitflugzeugträger USS BARNES ( CVE-20 ) und USS SITKOH BAY ( CVE-86 ) die Position auf hoher See auf der sich die Schiffe der TG 38.2 befanden. Alle Kriegsschiffe wurden aufgetankt um sich anschließend den neuen Aufgaben zu stellen. So verließen sie die Visyas Inselgruppe und lagen am folgenden Tag vor der Palau Insel Peleliu. An diesem 17. September unterstützten die Schiffe der TG 38.2, die auf Peleliu am 15. September gelandeten Marines, und beschossen japanische Stellungen. Doch noch am selben Tag verließen die amerikanischen Schiffe wieder die Palau Inseln und fuhren in Richtung der philippinischen Insel Luzon. Der 19. September wurde zum allgemeinen Auftanken und zur Übernahme von Munition genutzt, so dass am 20. September 1944 sich die TF 38 auf die weiteren Kämpfe vor Luzon, der Hauptinsel der Philippinen vorbereiten konnte. Am darauffolgenden Tag begann der Kampf. In der Bucht von Manila wurde der japanische Zerstörer SACUKI, die Tanker OKIKAWA MARU, KYOKUTO MARU, SUNOSAKI MARU, HORAI MARU und NIYO MARU sowie die Transportschiffe NORWAY MARU, YOZAN MARU, CHINA MARU, TSUKUBUSAN MARU, HIOKI MARU, RISSHUN MARU und RIZAN MARU versenkt. Weitere japanische Kriegs- und Transportschiffe wurden in der Subic Bay und im Norden von Luzon versenkt. Die Trägerflugzeuge bombardierten die japanischen Flugplätze Nichols Field und Clark Field in der Manila Bay. Die Bombardements gegen japanische Stellungen wurden durch die Kräfte der TG 38.2 bis zum 24. September durchgeführt. Danach zogen sich die Schiffe zurück und erreichten am 28. September den Garapan Harbor auf Saipan. Diesen Hafen verließen die Schiffe am folgenden Tag und fuhren zum Atoll Ulithi. Dieses erreichten sie am 2. Oktober. Hier wurde frischer Treibstoff gebunkert und die Munitionsmagazine aufgefüllt. Am 6. Oktober verließen die Schiffe der TG 38.2 wieder das Atoll. Ziel war Okinawa. Am 10. Oktober begann der Beschuss auf alle japanischen Schiffe die sich in den Gewässern um Okinawa und den Kerama Retto Inseln befanden. Am Abend des 10. Oktober verließen die Schiffe der Task Force 38 aber wieder Okinawa und wandten sich nach Luzon und Formosa. Die Schiffe der TG 38.2 bombardierten ab dem 12. Oktober den Norden von Formosa. Die Aufgabe bestand darin sämtliche Kriegs- Versorgungs- und Truppentransportschiffe und die Landgestützten Flugzeuge zu vernichten. So wurden dort die Flugplätze bei Shinihi und Macujama beschossen. Am 13. Oktober traf ein Lufttorpedo während eines japanischen Luftangriffes den Schweren Kreuzer USS CANBERRA unter der Kiellinie und ein anderer den Leichten Kreuzer USS HOUSTON. Die Explosion auf der USS CANBERRA tötete dreiundzwanzig Besatzungsmitglieder und verwüstete die technischen Räume an der Außenbordwand. Die USS WICHITA nahm das havarierte Schiff ins Schlepptau um es zum Hochseeschlepper USS MUNSEE ( ATF-107 ) zu bringen. Der Schweren Kreuzer USS BOSTON nahm indes die USS HOUSTON ins Schlepptau und zog das Schiff bis zum Hochseebergungsschiff USS PAWNEE ( ATF-74 ). Dadurch mussten mehrere Umgruppierungen am 14. Oktober vorgenommen werden. Die USS STEPHEN POTTER versetzte man in die am 14. Oktober neugegründete Task Undergroup 30.3.1, der „Crippled Division I“. In dieser befanden sich die Leichten Flugzeugträger USS CABOT und USS COWPENS, die Schweren Kreuzer USS CANBERRA und USS WICHITA, die Leichten Kreuzer USS SANTA FE, USS BIRMINGHAM, USS MOBILE, USS HOUSTON, USS VINCENNES und USS OAKLAND, die Zerstörer USS STEPHEN POTTER, USS THE SULLIVANS, USS COWELL ( DD-547 ), USS CAPERTON ( DD-650 ), USS COGSWELL ( DD-651 ), USS HEALY ( DD-672 ), USS McCALLA ( DD-488 ), USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS GRAYSON ( DD-435 ), USS CHARRETTE ( DD-581 ), USS CONNER ( DD-582 ) und USS BELL ( DD-587 ), und die Hochseebergungsschiffe USS MUNSEE und USS PAWNEE. All diese Schiffe sollten die Sicherheit der beiden havarierten Kreuzer gewährleisten. Doch am 16. Oktober gab es einen erneuten japanischen Luftangriff, in dem die USS HOUSTON abermals topediert wurde. Nun mussten alle nicht benötigten Mannschaftsmitglieder des Leichten Kreuzers von Bord. 83 davon kamen an Bord der USS STEPHEN POTTER. Bis zum 20. Oktober eskortierte der Zerstörer zusammen mit der USS THE SULLIVANS und USS COWELL die Schiffe der TU 30.3.1 aus dem Gefahrenbereich. Die USS STEPHEN POTTER und die USS THE SULLIVANS kehrten dann zu den Schiffen der TG 38.2 zurück, die zwischen den philippinischen Inseln unterwegs waren und die USS COWELL zur TG 38.1. Die USS STEPHEN POTTER erreichte am 23. Oktober die TG 38.2 rund 50 Seemeilen östlich der San Bernardino Straße, wo deren Schiffe durch den Öltanker USS SAUGATUCK ( AO-75 ), aus der TG 30.8, betankt wurden. Noch am selben Tag eskortierte die USS STEPHEN POTTER zusammen mit der USS BENHAM den Flugzeugträger USS BUNKER HILL zu der philippinischen Insel Samar. Dort bunkerten sie frischen Treibstoff. Von Samar aus ging die Fahrt der drei Schiffe über Saipan und Ulithi bis nach Pearl Harbor. Hier verließ die USS STEPHEN POTTER zusammen mit der USS BENHAM die USS BUNKER HILL und  beide Zerstörer kehrten nach Ulithi zurück. Der Flugzeugträger fuhr von Pearl Harbor bis zur Bremerton Naval Shipyard in Bremerton, Washington alleine weiter. In der dortigen Werft legte das Schiff am 6. November an und sollte seine erste große Überholung erfahren. Die USS STEPHEN POTTER kehrte nach Ulithi zurück und legte dort an. Man wartete hier auf die Schiffe der TG 38.2. Diese erreichten am 9. November das Atoll. Man füllte auf den Schiffen die Munitionsmagazine auf und nahm kleine Reparaturen vor. Am 14. November verließen sie dann wieder das Atoll und fuhren zu den Schiffen der Task Group 38.3, die sich östlich der zentralen Philippinen aufhielten, und lösten diese dort ab. Die Bombardements auf den Süden von Luzon flammten wieder auf. Doch die USS STEPHEN POTTER blieb nicht lange dort. Am 20. November wechselte der Zerstörer zusammen mit den Zerstörern der DESDIV 106 zur Task Undergroup 38.4.3. Die Task Group 38.4 befehligte Rear Admiral Ralph Eugene Davison ( 12. September 1895 – 13. Februar 1972 ) während der Operation „King II“. In der TG befanden sich die Flugzeugträger USS ENTERPRISE ( CV-6 ) und USS YORKTOWN ( CV-10 ), die Leichten Flugzeugträger USS SAN JACINTO ( CVL-30 ) und USS BELLEAU WOOD ( CVL-24 ), das Schlachtschiff USS ALABAMA, die Schweren Kreuzer USS WICHITA, USS MINNEAPOLIS ( CA-36 ) und USS NEW ORLEANS ( CA-32 ), die Leichten Kreuzer USS OAKLAND und USS SAN DIEGO ( CL-53 ) und in der TU 38.4.3, die Captain William L. Fresemann befehligte, die Zerstörer USS STEPHEN POTTER, USS CUSHING, USS HALSEY POWELL, USS UHLMANN, USS BENHAM, USS LAFFEY ( DD-724 ), USS WALKE ( DD-723 ), USS BARTON ( DD-722 ), USS ALLEN M SUMNER ( DD-692 ), USS MOALE ( DD-693 ), USS COOPER ( DD-695 ), USS INGRAHAM ( DD-694 ), USS MAURY ( DD-401 ), USS GRIDLEY ( DD-380 ), USS McCALL ( DD-400 ), USS HELM ( DD-388 ) und USS TWINING ( DD-540 ). Am folgenden Tag verließen die Schiffe der TG 38.4 ihre Position und fuhren in Richtung Ulithi. Auf dem Weg dorthin wurde am 22. November feindliche Stellungen auf der philippinische Insel Yap bombardiert. Noch am selben Tag lag die TG 38.4 vor Ulithi vor Anker. Hier konnte sich die Schiffsbesatzung der USS STEPHEN POTTER ausruhen. Die restlichen Schiffe der TF 38 erreichten dann am 27. November das Atoll. Man gliederte den Zerstörer erneut in die TG 38.2 ein die Rear Admiral Gerald Francis Bogan ( 27. Juli 1894 – 8. Juni 1973 ) befehligte. Vizeadmiral John Sidney McCain, Sr. ( 9. August 1884 – 6. September 1945 ) kommandierte während der Operation „Love III“ die Task Force 38. In der TG 38.2 befanden sich die Flugzeugträger USS HANCOCK, USS LEXINGTON ( CV-16 ) und USS HORNET ( CV-12 ), die Leichten Flugzeugträger USS INDEPENDENCE und USS MONTEREY ( CVL-26 ), die Schlachtschiffe USS NEW JERSEY und USS IOWA, die Leichten Kreuzer USS ASTORIA ( CL-90 ) und USS SA JUAN ( CL-54 ) und die Zerstörer USS STEPHEN POTTER, USS OWEN, USS HALSEY POWELL, USS THE SULLIVANS, USS MILLER, USS TINGEY, USS HUNT, USS MARSHALL und USS HAILEY ( DD 556 ). Am 1. Dezember verließen die Schiffe der TG 38.2 das Atoll Ulithi und fuhren nach Luzon. Ab dem 11. Dezember begannen die Kämpfe um diese philippinische Insel. Die Trägerflugzeuge und die Schweren Schiffe begannen mit dem Bombardement japanischer Stellungen. Diese dauerten bis zum Morgen des 16. Dezembers an. Noch am selben Tag wurde das japanische Frachtschiff ORJOKU MARU angegriffen und versank. Auf dem Schiff befanden sich 1.600 alliierte Kriegsgefangene. Ebenfalls an diesem Tage befehligte Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 – 20. August 1959 ), Kommandant der 3. US Flotte in der sich auch die TF 38 befand, ein allgemeines Betanken der Schiffe des Verbandes. Die Treibstoffübergabe sollte außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge vonstatten gehen. Und so fuhren die Schiffe der TF 38 von Luzon aus rund 300 Seemeilen nach Osten. Dort sollte sich die Task Group 30.8, die Sea Logistical Group, unter dem Kommando von Captain Jasper T. Acuff, die aus zwölf Flottentankern, drei Schleppern, fünf Zerstörern, zehn Geleitzerstörern und fünf Geleitflugzeugträgern bestand, aufhalten. Die Treibstofftanks der meisten Zerstörer aus der TF 38 waren nur noch mit rund 15% Treibstoff gefüllt. Die erste Meldung für einen heraufziehenden Sturm erreichte den Wetterdienst der US Navy am 14. Dezember nachdem ein Pilot etwa 60 Seemeilen südöstlich von Samar eine Tropische Störung meldete. Commander G. F. Kosco, der zuständige meteorologische Offizier der 3. US Flotte, vermutete am 17. Dezember diesen heraufziehenden Sturm etwa 450 Seemeilen weiter östlich des Verbandes. Nachdem an diesem Tag der Kampfverband und der Logistikverband aufeinandertrafen begann man sofort mit der Treibstoffübergabe. Trotz unruhiger See und Windstärke 8 konnten einige Schiffe erfolgreich Treibstoff übernehmen. Doch dann scheiterten weitere Versuche da die Treibstoffschläuche rissen und die Schiffe in der rauer werdenden See zu kollidieren drohten. Kurz nach Mittag wurden alle Betankungsversuche abgebrochen und die Schiffe sollten sich weiter nordwestlich wieder sammeln damit am nächsten Morgen die Betankung fortgeführt werden sollte. In der Nacht zum 18. Dezember behielt die 3. US Flotte ihren Nordwestkurs bei. Dabei gab es keine Anzeichen das die Flotte direkt in den Taifun „Cobra“ fuhr. Erst in den Morgenstunden mehrten sich diese. Das Barometer fiel und der Wind steigerte sich auf 30 Knoten. Gegen 10:00 Uhr lag die Windgeschwindigkeit bei 43 Knoten und das Barometer fiel rasant ab. Während des Sturmes verlor die US Navy mehrere Schiffe. So sank der Zerstörer USS SPENCE ( DD-512 ) und beschädigt wurden die Zerstörer USS HICKOX, USS DYSON, USS BENHAM und USS BUCHANAN ( DD-484 ), der Leichte Kreuzer USS MIAMI und die Leichten Flugzeugträger USS MONTEREY, USS CABOT, USS SAN JACINTO ( CVL-30 ) und USS COWPENS ( CVL-25 ). Am Morgen des 21. Dezember fuhren die Schiffe der Task Force 38 in Richtung ihres Stützpunktes auf dem Atoll Ulithi, wo die Schäden durch den Sturm behoben und die Besatzungen sich erholen konnten. Unterwegs wurden sie durch die Tanker der TG 30.8 betankt und erreichten Ulithi am 24. Dezember 1944. Hier stellte man die Task Group 38.2 neu zusammen, die Rear Admiral Gerald Francis Bogan befehligte. In dieser TG befanden sich die Flugzeugträger USS HORNET, USS HANCOCK und USS LEXINGTON, die Schlachtschiffe USS NEW JERSEY und USS WISCONSIN ( BB-64 ), die Schweren Kreuzer USS BOSTON und USS BALTIMORE, die Leichten Kreuzer USS SAN JUAN, USS WILKES BARRE ( CL-103 ), USS PASADENA ( CL-65 ) und USS ASTORIA ( CL-90 ) und die Zerstörer USS STEPHEN POTTER, USS OWEN, USS THE SULLIVANS, USS MILLER, USS TINGEY, USS HUNT, USS MARSHALL, USS AULT ( DD-698 ), USS ENGLISH ( DD-696 ), USS WALDRON ( DD-699 ), USS HAYSWORTH ( DD-700 ), USS CHARLES S SPERRY ( DD-697 ), USS WALLACE L LIND ( DD-703 ), USS JOHN W WEEKS ( DD-701 ), USS HANK ( DD-702 ) und nur vom 11. zum 12. Januar 1945 USS DE HAVEN ( DD-727 ), USS MANSFIELD ( DD-728 ), USS LYMAN K SWENSON ( DD-729 ), USS COLLETT ( DD-730 ), USS MADDOX ( DD-731 ), USS BLUE ( DD-744 ), USS BRUSH ( DD-745 ), USS TAUSSIG ( DD-746 ) und USS SAMUEL N MOORE ( DD-747 ). Am 30. Dezember verließen die Schiffe der TG 38.2 das Atoll Ulithi und fuhren zur Insel Formosa. Dort wurden die Flugplätze und Häfen ab dem 3. Januar 1945 angegriffen und zerstört. Zwei Tage später verließen die Schiffe der TG wieder Formosa und fuhren in Richtung Luzon. Auf dem Weg dorthin wurden mehrere japanische Schiffe auf Hoher See durch amerikanische Trägerflugzeuge angegriffen und versenkt oder beschädigt. Ab dem 6. Januar begann der Angriff auf japanische Stellungen auf Luzon und in den Gewässern zum Südchinesischen Meer auf japanische Schiffe. Mit der Operation „Gratitude“ begann am 12. Januar die Säuberung der Gewässer in Französisch Indochina von japanischen Schiffen und der Beschuss japanischer Küstenbefestigungen. Die Schiffe der TG 38.2 nahmen ab diesem Tag ihren Kampf vor Saigon und in der Cam Ranh Bay, Vietnam auf. Doch schon zwei Tage später befanden sie sich schon wieder vor der Insel Formosa. Die Trägerflugzeuge starteten in den folgenden Tagen von den Trägern aus und griffen Ziele auf Formosa, Hongkong, Canton, Hainan, Luzon, Okinawa und weitere Rjukju Inseln an und versenkten feindliche Schiffe. Erst am 25. Januar verließen die Schiffe der TG 38.2 ihre Positionen und fuhren zum Atoll Ulithi. Hier gliederte man die USS STEPHEN POTTER in die Task Group 58.2 ein, die Rear Admiral Ralph Eugene Davison während der Operation „Detachment & Jamboree“ kommandierte. Der Zerstörer befand sich innerhalb dieser TG in der Task Undergroup 58.2.3 Die dortigen Zerstörer waren zur Sicherung der Flugzeugträger, Schlachtschiffe und Kreuzer herangezogen worden. In der TU befand sich der Leichte Kreuzer USS FLINT ( CL-97 ) und die Zerstörer USS STEPHEN POTTER, USS OWEN, USS THE SULLIVANS, USS MILLER, USS TINGEY, USS HUNT, USS MARSHALL, USS LEWIS HANCOCK, USS HICKOX, USS YARNALL, USS WEDDERBURN, USS STOCKHAM, USS TWINING, USS COLAHAN, USS CUSHING, USS BENHAM, USS UHLMANN, USS HALSEY POWELL, USS LONGSHOW ( DD-559 ), USS REMEY ( DD-688 ) und USS MONSSEN ( DD-798 ). Am 10. Februar verließen die Schiffe der TG 58.2 das Atoll Ulithi mit dem Ziel das japanische Kernland um das dortige industrielle Herz des Feindes zu treffen. Sechs Tage später begann der Angriff auf Tokyo, der zwei Tage andauerte. Anschließend verließen die Schiffe der Task Force 58 die japanische Hauptinsel und wandten sich nach Iwo Jima. Auf dieser japanischen Bonin Insel begann am 19. Februar die Landeoperation. Die Trägerflugzeuge unterstützten an diesem Tag die anlandenden Marines. Anschließend wurde erneut Tokyo bombardiert. Am 26. Februar erfasste ein Sturm auf hoher See vor Iwo Jima die Schiffe der TG 58.2. Ein jeder Schiffsführer hatte zu kämpfen um sein ihm anvertrautes Schiff so gut wie möglich durch den Sturm zu bringen. Zum Glück sank keines, aber es wurden mehrere beschädigt. Neben der USS STEPHEN POTTER erlitten die Zerstörer USS HALSEY POWELL, USS BENHAM und USS COLAHAN und der Schwere Kreuzer USS SAN FRANCISCO aus der TG 58.2 und die Zerstörer USS JOHN W WEEKS und USS PRESTON ( DD-795 ) aus der TG 58.3 schwere Beschädigungen an Deck. Daher versetzte man die USS STEPHEN POTTER am 27. Februar in die Task Group 58.4 die Rear Admiral Arthur William Radford ( 27. Februar 1896 – 17. August 1973 ) während der Operationen „Detachment“ und „Jamboree“ befehligte. In der TG befanden sich außerdem noch die Flugzeugträger USS YORKTOWN und USS RANDOLPH, die Leichten Flugzeugträger USS CABOT und USS LANGLEY ( CVL-27 ), die Schlachtschiffe USS WASHINGTON, USS NORTH CAROLINA und USS MISSOURI ( BB-63 ), ab diesem Tage auch der Schwere Kreuzer USS SAN FRANCISCO, die Leichten Kreuzer USS SAN DIEGO, USS SANTA FE und USS BILOXI und die Zerstörer USS STEPHEN POTTER, USS HALSEY POWELL, USS COLAHAN, USS BENHAM, USS TRATHEN, USS HAILEY, USS HAGGARD ( DD-555 ), USS FRANKS ( DD-554 ), USS McCORD ( DD-534 ), USS HEERMANN ( DD-532 ), USS HAZELWOOD ( DD-531 ), USS MONSSEN ( DD-798 ), USS PORTERFIELD ( DD-682 ), USS O´BRIEN ( DD-725 ), USS LAFFEY ( DD-724 ), USS BARTON ( DD-722 ), USS MOALE ( DD-693 ) und USS INGRAHAM ( DD-694 ). Noch am selben Tag verließen diese Schiffe ihre Positionen vor Iwo Jima und fuhren zum Atoll Ulithi zurück, wo sie am 1. März 1945 anlegten. Hier begann man mit den notwendigen Reparaturen an der USS STEPHEN POTTER. Die Schiffe der TG 58.2 verließen am 4. März die Gewässer um Iwo Jima und legten drei Tage später ebenfalls vor dem Atoll an. Hier gliederte man den Zerstörer erneut in diese Task Group die Rear Admiral Ralph Eugene Davison während der Operation „Iceberg“ befehligte. In der TG befanden sich die Flugzeugträger USS RANDOLPH und USS FRANKLIN, das Schlachtschiff USS WISCONSIN, der Schwere Kreuzer USS PITTSBURGH ( CA-72 ), der Leichte Kreuzer USS SANTA FE und die Zerstörer USS STEPHEN POTTER, USS OWEN, USS THE SULLIVANS, USS MILLER, USS TINGEY, USS HUNT, USS MARSHALL, USS LEWIS HANCOCK, USS HICKOX, USS WEDDERBURN, USS TWINING, USS UHLMANN, USS CUSHING und USS HALSEY POWELL. Nach dem Auffüllen der Munitionsmagazine und dem Bunkern von frischem Treibstoff, verließen am 14. März die Schiffe der TG 58.2 das Atoll. Ziel waren erneut die japanischen Hauptinseln. Die Trägerflugzeuge bombardierten ab dem Morgen des 19. März die Flugplätze auf Kjushu und die japanischen Schiffe im Hafen von Kure und Kobe. Die Besatzung der USS STEPHEN POTTER hatte an diesem Tag einen amerikanischen Piloten, dessen Flugzeug schon am 18. März abgeschossen worden war, aus dem Wasser gerettet. An diesem 19. und dem 20. März mussten sich die amerikanischen Schiffe vermehrten feindlichen Luftangriffen erwehren. Die USS FRANKLIN lag dabei rund 50 Seemeilen von Honshu entfernt und die USS STEPHEN POTTER war einer der Zerstörer die den Flugzeugträger sicherten. Da durchbrach ein japanischer Bomber den Sperrgürtel der amerikanischen Jagdflugzeuge und warf zwei Panzerbrechende Bomben auf die USS FRANKLIN ab. Beide durchschlugen das Flugdeck und explodierten im Innern des Flugzeugträgers. Dabei kamen 724 Mannschaftsmitglieder und Personal ums Leben und 264 wurden zum Teil schwer verwundet. Durch das Löschwasser erhielt der Träger schnell eine dreizehn Grad Schlagseite nach Steuerbord. Erst durch den Leichten Kreuzer USS SANTA FE konnte notdürftig Elektrizität eingespeist werden. Die USS STEPHEN POTTER nahm mit anderen Schiffen die nicht benötigten Mannschaftsmitglieder von dem Träger auf. An Bord der USS FRANKLIN blieb nur eine Rumpfbesatzung von 700 Mann. Diese versuchten die Maschinenanlagen wieder in Gang zu bringen. Rear Admiral Ralph Eugene Davison befahl anschließend Commander George Read Muse ( 21. September 1915 – 30. Oktober 2001 ), Kommandant der USS STEPHEN POTTER, zusammen mit den Schiffen der neugebildeten Task Undergroup 58.2.9 die USS FRANKLIN und die USS ENTERPRISE, aus der TG 58.4, aus dem Gefahrenbereich zu eskortieren. In dieser TU befanden sich die Schlachtkreuzer USS ALASKA ( CB-1 ) und USS GUAM ( CB-2 ), der Schwere Kreuzer USS PITTSBURGH, der Leichte Kreuzer USS SANTA FE und die Zerstörer USS STEPHEN POTTER, USS THE SULLIVANS, USS TINGEY, USS MARSHALL, USS HICKOX, USS TWINING, USS HUNT, USS WEDDERBURN, USS ENGLISH und bis zum 22. März USS WALDRON. Die USS OWEN und noch vier anderen Zerstörer suchten nach Seeleuten der USS FRANKLIN die im ersten Moment des Bomberangriffs über Bord gegangen waren. An diesem 19. März nahm man die Schiffe der TG 58.2 aus dem Kampfgeschehen und ließ sie in Richtung Osten zum Atoll Ulithi fahren, da mehrere Schäden während der Kämpfe erlitten hatten. In die ersten Kämpfe um Okinawa konnten diese Schiffe daher nicht eingreifen. Erst am 24. März erreichten die Schiffe der TU 58.2.9 das Atoll Ulithi. Aber man stellte die TG 58.2 für die weitere Operation „Iceberg“ neu zusammen und übertrug Rear Admiral Ralph Eugene Davison die Befehlsgewalt. In der TG befanden sich die Flugzeugträger USS RANDOLPH und USS ENTERPRISE, der Leichte Flugzeugträger USS INDEPENDENCE, die Schlachtschiffe USS WASHINGTON und USS NORTH CAROLINA, der Schwere Kreuzer USS PITTSBURGH, der Leichte Kreuzer USS SANTA FE und die Zerstörer USS STEPHEN POTTER, USS OWEN, USS MILLER, USS THE SULLIVANS, USS TINGEY, USS HICKOX, USS HALSEY POWELL, USS TWINING, USS HUNT, USS MARSHALL, USS UHLMANN und USS ENGLISH. Am 5. April verließen diese Schiffe das Atoll Ulithi und fuhren nach Okinawa. Drei Tage später erreichten sie ihre vorgegebenen Positionen und begannen sich an dem Bombardement japanischer Stellungen zu beteiligen. Die USS STEPHEN POTTER sicherte zusammen mit den anderen Zerstörern auch in diesen Tagen die Flugzeugträger vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen ab. Trotzdem erreichten immer wieder japanische Kamikazepiloten die amerikanischen Schiffe und stürzten sich auf diese. Doch dann wechselten die Schiffe der TG nach Kjushu damit die Trägerflugzeuge erneut japanische Industrieanlagen im Süden der Insel bombardieren konnten. Über der Task Group 58.2 lag allerdings kein guter Stern. Diesmal war die USS ENTERPRISE am 11. April Ziel der Kamikazepiloten vor Okinawa gewesen und musste für Reparaturen die TG verlassen. Mit nur einem Flugzeugträger waren allerdings die Angriffe auf die japanische Hauptinsel nicht zu führen. So löste man die Task Group 58.2 am 16. April erneut aus dem Kampfgeschehen aus und sandte die Schiffe zum Atoll Ulithi zurück. Nur die Zerstörer aus der DESRON 52 verblieben diesmal beim Kampfgeschehen und wurden am 17. April in die Task Group 58.3 versetzt. Diese befehligte Rear Admiral Frederic Carl Sherman ( 27. Mai 1888 – 27. Juli 1957 ). Innerhalb dieser TG befanden sich die Zerstörer in der TU 58.3.4 die Captain John Philip Womble, Jr. ( 13. Dezember 1900 – 5. Oktober 1956 ) kommandierte. In dieser TU befanden sich die Zerstörer USS STEPHEN POTTER, USS OWEN, USS MILLER, USS THE SULLIVANS, USS TINGEY, USS TWINING, USS HUNT, USS MARSHALL, USS LEWIS HANCOCK, USS ENGLISH, USS AULT, USS CHARLES S SPERRY, USS WALDRON, USS HAYSWORTH, USS JOHN W WEEKS, USS WALLACE L LIND, USS BORIE ( DD-704 ), USS HANK ( DD-702 ), USS ERBEN ( DD-631 ), USS STEMBEL ( DD-644 ), USS HALE ( DD-642 ), USS KIDD ( DD-661 ), USS BLACK ( DD-666 ), USS BULLARD ( DD-660 ) und USS CHAUNCEY ( DD-667 ). Am 18. April befanden sich die Schiffe der TG 58.3 rund 325 Seemeilen östlich von Okinawa und nahmen frischen Treibstoff an Bord. Anschließend näherten sie sich der japanischen Insel und begannen in den folgenden Tagen und Wochen bis zum 28. Mai ihr Bombardement auf feindliche Stellungen. Die Zerstörer sicherten dabei die Flugzeugträger, Schlachtschiffe und Kreuzer vor feindlichen Luftangriffen. In dieser Zeit, am 11. Mai, übernahm die USS STEPHEN POTTER von dem Flugzeugträger USS BUNKER HILL 107 Überlebende, nachdem dieser durch Kamikazepiloten beschädigt worden war. Am 28. Mai versetzte man die USS STEPHEN POTTER zur Task Group 38.3. In dieser befand sich der Flugzeugträger USS ESSEX, das Schlachtschiff USS WASHINGTON, die Leichten Kreuzer USS WILKES BARRE, USS PASADENA, USS OAKLAND und USS SPRINGFIELD ( CL-66 ) und die Zerstörer USS OWEN, USS THE SULLIVANS, USS MILLER, USS STEPHEN POTTER, USS TINGEY, USS ENGLISH, USS AULT, USS WALLACE L LIND, USS BLACK, USS CHAUNCEY, USS WALDRON und USS WALKER ( DD-517 ). Gleich am folgenden Tag zog man die Schiffe dieser Task Group aus dem Kampfgeschehen vor Okinawa. Ziel war die philippinische Insel Leyte. Hier legte man am 1. Juni in der San Pedro Bay an. Bis zum 20. Juni verblieb die USS STEPHEN POTTER in dem dortigen Hafen damit sich die Besatzungsmitglieder von den intensiven Kämpfen um Okinawa erholen konnten. Am 20. Juni verließ der Zerstörer die Insel zusammen mit der USS OWEN, USS MILLER, USS TINGEY und der USS THE SULLIVAN und fuhr ostwärts an die US Westküste. In der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien legte die USS STEPHEN POTTER am 9. Juli an und musste sich einer intensiven Überholung unterziehen. Diese dauerte mit Erprobungsfahrten bis zum 31. August. In dieser Zeit war durch die bedingungslose Kapitulation Japans am 15. August der Zweite Weltkrieg im Pazifik beendet worden. Die USS OWEN verblieb nun an der Westküste und wurde dort der 19. Flotte, der Pazifikreserveflotte zugewiesen. Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen worden waren den Zerstörer „Einzumotten“, stellte man ihn am 21. September 1945 außer Dienst und verlegte ihn nach Long Beach, Kalifornien.
Am 24. März 1951 stellte Commander James Hervey Batcheller, Jr. die USS STEPHEN POTTER, das unter seinem Kommando stehende Schiff, wieder in den Dienst der US Navy. Nach einer kurzen Erprobungs- und Ausbildungsfahrt entlang der kalifornischen Küste, verließ der Zerstörer am 23. Juni die Westküste, durchquerte den Panamakanal und fuhr an die US Ostküste um sich dort in die Atlantikflotte einzureihen. In seinem neuen Heimathafen Newport, Rhode Island legte das Kriegsschiff am 11. Juli an. Bis zum 1. April 1953 verblieb die USS STEPHEN POTTER dort und operierte mit den Schiffen der Atlantikflotte. Danach kehrte der Zerstörer zur Pazifikflotte zurück und wurde der United Nations Force zugeteilt die vor der Ostküste Koreas kreuzte. Bis zur Beendigung des Koreakrieges am 27. Juli 1953 verblieb der Zerstörer auf seinem Posten. Von Korea aus fuhr der Zerstörer westwärts zur US Ostküste. Dort musste das Kriegsschiff in die Boston Naval Shipyard in Boston, Massachusetts für umfangreiche Reparatur- und Änderungsarbeiten. Nach mehreren Erprobungsfahrten legte die USS STEPHEN POTTER am 28. März 1954 in Boston ab und fuhr in die Karibik zur Guantanamo Bay, Kuba um sich einem intensiven Training anzuschließen. Mit dem Beginn des Jahres 1955 beteiligte sich der Zerstörer an einigen NATO Manövern in der Nordsee. Dazu verließ das Kriegsschiff am 5. Januar die US Ostküste und fuhr nach Westeuropa. Zwischen den Übungen besuchte die USS STEPHEN POTTER mehrere Häfen in Deutschland, Belgien und Norwegen bevor das Schiff am 26. Mai 1955 in Newport wieder anlegte. Erneut wechselte der Zerstörer dann in den Pazifik und erreichte im April 1956 Long Beach. Zusammen mit den Zerstörern aus dem Zerstörergeschwader 23 legte das Kriegsschiff am 14. Juli im Hafen von Kobe, Japan an. In den Gewässern des Fernen Ostens patrouillierte das Schiff und erreichte erst im November 1956 wieder die US Amerikanische Küste.
Am 21. April 1958 stellte man den Zerstörer erneut außer Dienst und versetzte ihn in die Reserveflotte die in der Mare Island Naval Shipyard lag. Dort verblieb das Schiff. Am 1. Dezember 1972 strich man den Namen USS STEPHEN POTTER ( DD-538 ) aus der US Navy – Liste und verkaufte den Schiffskörper nach dem Abbau sämtlicher kriegstechnischer Einrichtungen am 27. November 1973 zum verschrotten.


USS STEPHEN POTTER ( DD-538 )
Commanding Officer

CDR Charles Helmick Crichton         21. Oktober 1943 – 21. Mai 1944 (erreichter Rang RADM)
CDR Leonidas Walthall Pancoast         21. Mai 1944 – 28. Dezember 1944 (erreichter Rang RADM)
CDR George Read Muse         28. Dezember 1944 – 21. September 1945 (erreichter Rang RADM)
Außerdienststellung           21. September 1945 – 24. März 1951
CDR James Hervey Batcheller Jr.      24. März 1951 – 14. Juni 1952
CDR Jack Willard Hammer        14. Juni 1952 – 23. Dezember 1952
CDR Thomas Roderick Eddy          23. Dezember 1952 – 31. Dezember 1954
CDR Neal Almgren        31. Dezember 1954 – 10. August 1956
CDR Eldon Leo Edwards         10. August 1956 – 13. Juni 1958

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