Archiv für den Monat: November 2019

USS BOGGS ( DD-136 )

USS BOGGS ( DD-136 )

Biografie

Charles Stuart Boggs
* 28. Januar 1811 in New Brunswick, Middlesex County, New Jersey
† 22. April 1888 im Middlesex County, New Jersey
war ein Offizier in der US Navy und diente während des Mexikanisch – Amerikanischen Krieges und während des Sezessionskrieges

Charles Stuart Boggs war der Sohn von Robert Morris Boggs ( 2. Mai 1796 in New Brunswick, Middlesex County, New Jersey – 28. Mai 1827 in New Brunswick, Middlesex County, New Jersey ) und Mary Lawrence Boggs ( 1777 – Februar 1815 in Burlington, Burlington County, New Jersey ). Er war der Neffe von Captain James Lawrence ( 1. Oktober 1781 in Burlington, New Jersey – 4. Juni 1813 in Halifax, Nova Scotia, Kanada ). Am 1. November 1826 ernannte man Boggs zum Midshipman und teilte ihn zum Dienst auf der Boston Navy Yard ein. Dort versetzte man ihn auf die Kriegsschaluppe USS WARREN ( 1827 ). Das Schiff legte am 22. Februar 1827 in Boston ab und fuhr ins Mittelmeer. Dort unternahm die Kriegsschaluppe Patrouillenfahrten, um die amerikanische Handelsflotte vor griechischen Piraten zu beschützen. Ein Jahr später wechselte Boggs auf das Linienschiff USS DELAWARE ( 1820 ), das ebenfalls im Mittelmeer gegen die Flut der Piraten ankämpfte. Am 2. Januar 1830 legte das Linienschiff in Norfolk, Virginia wieder an. Hier wechselte Midshipman Boggs auf den Schoner USS PORPOISE ( 1820 ), auf dem er für zwei Jahre blieb. Dieser Schoner kämpfte gegen Sklavenhandel und Piraterie in der Karibik, die die amerikanische Schifffahrt bedrohten. Am 28. April 1832 ging er als bestandener Midshipman von Bord des Schoners und verbrachte fast vier Jahre an Land im Dienst der US Navy. Man ernannte ihn dabei zum Acting Lieutenant. 1836 kehrte er auf See zurück und wurde an Bord des Schoners USS ENTERPRISE ( 1831 ) versetzt, wo er der Executive Officer war. 1837 erhielt er dann den vollwertigen Rang eines Lieutenant. Boogs bildete ab 1838 bis 1842 Freiwillige aus, die in die US Navy eingetreten waren. Nach der Beendigung seiner Dienstzeit an Land, ging er 1843 an Bord der neugebauten Kriegsschaluppe USS SARATOGA ( 1842 ), die von Commander Josiah Tattnall, Jr. ( 9. November 1795 in Savannah, Georgia – 14. Juni 1871 in Savannah, Georgia ) befehligt wurde. Sie USS SARATOGA gehörte in den ersten Jahren zum Afrikageschwader und nahm ab dem 5. Juni 1843 an der Elfenbeinküstenexpedition teil, um die westafrikanischen Sklavenhäfen zu überwachen. Vor dem Ausbruch des Mexikanisch – Amerikanischen Krieges befand sich Lieutenant Boggs an Bord des Kriegsschiffes USS PRINCETON ( ( 1843 ). Dieses Schiff gehörte zum Heimatgeschwader und wurde während des Krieges mit Mexiko vor der mexikanischen Küste eingesetzt. Die Brigg USS TRUXTUN ( 1842 ) lief am 14. August 1846 während eines Sturmes auf das Tuxpan – Riff nahe Veracruz auf Grund. Die Offiziere und die Mannschaften versuchten verzweifelt das Schiff wieder flott zu bekommen. Am 20. August erschien die USS PRINCETON, da befand sich die Mannschaft mit einer eroberten Prise schon auf dem Weg in die USA. Zwei Tage später ging Lieutenant Boggs an Bord des havarierten Schiffes. Seine Truppen vertrieben die dort noch befindlichen mexikanischen Soldaten. Es wurde alles Verwendbare von dem Schiff gerettet und dann angezündet. Ab dem 9. März 1847 beteiligte sich die USS PRINCETON an der Bombardierung der Festung San Juan de Ulloa, der Verteidigungsbastion von Veracruz und an der Eroberung von der Stadt selber. Ende März verließ das Kriegsschiff die mexikanischen Gewässer. An Bord befand sich der wegen seiner passiven Führung abgelöste Commodore David Conner ( 1792 in Harrisburg, Dauphin County, Pennsylvania – 20. März 1856 in Philadelphia, Pennsylvania ). Die USS PRINCETON fuhr nach New York. Dort rüstete man das Kriegsschiff für seine Kreuzfahrt im Mittelmeer aus. Am 17. August 1847 verließ es den Hafen und kehrte erst am 24. Juni 1849 aus dem Mittelmeer zurück. In diesen Monaten versuchte man die amerikanische Handelsflotte zu beschützen. Boogs versetzte man am 5. Februar 1851 an Bord der Fregatte USS ST LAWRENCE ( 1848 ). Hier war er leitender Offizier für die an Bord befindlichen amerikanischen Exponate für die erste große moderne Internationale Weltausstellung. Dazu legte das Kriegsschiff am 20. Februar in New York ab und fuhr nach London, England. Erst am 11. August legte die Fregatte im Hafen von New York wieder an. Commander Boggs diente anschließend an der New York Navy Yard. Dann nahm er sich für drei Jahre Urlaub von der US Navy und befehligte den zivilen Postdampfer ILLINOIS im Dienste der California Steamship Company. Nach dieser Zeit wurde Boggs Inspektor des Lighthouses Board entlang der kalifornischen Küste. Während er dieses Amt inne hatte, befehligte er den Dampfer SHUBRICK. Mit diesem Schiff unternahm er jedes Jahr zwei Reisen von Vancouver Island bis nach Kalifornien, um nach Hilfsmitteln zur Küstennavigation zu suchen. Bei Ausbruch des Amerikanischen Bürgerkrieges forderte Boggs ein aktives Kommando bei der US Navy. Er erhielt das Kommando über das schwere dampfgetriebene Schiff USS VARUNA ( 1861 ), das er am 10. Februar 1862 in New York in den Dienst der US Navy stellte. Wenige Tage später war das Kriegsschiff nach Süden unterwegs und eskortierte die USS MONITOR ( 1861 ) bis nach Hampton Roads, Virginia, wo das konföderierte gepanzerte Schiff CSS VIRGINIA die hölzernen Schiffe der US Navy bedrohte. Doch dieser Befehl wurde noch am selben Tag widerrufen und die USS VARUNA gliederte man in das Westgulfblockadegeschwader ein, das Rear Admiral David Glasgow Farragut ( 5. Juli 1801 in Calpbell´s Station, Tennessee – 14. August 1870 in Portsmouth, New Hampshire ) kommandierte. Doch die USS VARUNA musste für dringend notwendig gewordene Reparaturen in den Hafen von Port royal, South Carolina einlaufen. Hier übernahm Commander Boggs am 24. Februar vorübergehend das Kommando über den Hafen, da der diensthabende Kommandeur, Flaggoffizier Samuel Francis Du Pont ( 27. September 1803 in Bayonne, New Jersey – 23. Juni 1865 in Philadelphia, Pennsylvania ), abwesend war. Boggs fuhr dann in den Golf von Mexiko. Am 24. April beteiligte sich die USS VARUNA, zusammen mit dem Westgulfblockadegeschwader, an der nächtlichen Operation zur Eroberung der beiden im Mississippi vorgelagerten Fort Jackson und Fort St. Philip. Die USS VARUNA stand dabei an vorderster Front und wehrte sich vehement gegen die Angriffe konföderierter Kriegsschiffe. Es war auch das erste Schiff das die beiden Befestigungsanlagen passierte. Die USS VARUNA erhielt mehrere Rammstöße. Bis das Kriegsschiff der US Navy nicht mehr zu retten war und immer tiefer sank, bis dahin kämpfte die Mannschaft verbissen gegen den immer wieder anrennenden Feind. Nach einem kurzen Dienst an Bord der Kriegsschaluppe USS JUNIATA ( 1862 ), beförderte man Boggs am 16. Juli 1862 zum Captain. Er übernahm Anfang 1863 das Kommando über die Kriegsschaluppe USS SACRAMENTO ( 1862 ). Gleichzeitig übernahm Captain Boggs als befehlshabender Offizier die Leitung der Streitkräfte, die den Hafen von Wilmington, North Carolina blockierten. Doch im Spätsommer 1863 war durch die ständige Belastung seine Gesundheit nicht zum Besten gestellt. Daher übernahm er die Rekrutierung frischer Seeleute, hauptsächlich durch die immerwährende Ankunft neuer Auswanderer aus Europa, für die US Navy. Man versetzte ihn in den Jahren 1864 und 1865 an die New York Navy Yard, wo er als Superintendent zur Überwachung des Schiffsbaus eingesetzt wurde. Dort überwachte er den Bau und die Ausstattung einer Flotte von Dampfschiffen, die er selber entworfen hatte, welche sich zur Belagerung eigneten. Interessanterweise übernahm Lieutenant William Barker Cushing ( 4. November 1842 in Delafield, Wisconsin – 17. Dezember 1874 in Washington DC ) eines von Boggs gebauten Schiffen und verzeichnete damit den spektakulären Erfolg bei der Versenkung des konföderierten eisernen Widders CSS ALBEMARLE durch Holmtorpedos. Captain Boggs übernahm am 17. Februar 1865 in Boston, Massachusetts das Kommando über das Seitenradkanonenboot USS CONNECTICUT ( 1861 ), das bis dahin außer Dienst gestellt war. Mit diesem Schiff kreuzte er ab dem 21. Februar in der Karibik und entlang der US Ostküste. Dabei war er auf der Suche nach konföderierten Freibeutern. Außerdem schleppte das Kanonenboot mehrere Monitore von Port royal, South Carolina bis nach Philadelphia. Am 3. August 1865 erreichte die USS CONNECTICUT Philadelphia und wurde acht Tage später wieder aus dem Dienst in der US Navy entlassen. Captain Charles Stuart Boggs selber übernahm am 10. April 1866 das Kommando über das Seitenrad – Dampfschiff USS DE SOTO ( 1859 ), das zum Nordatlantikgeschwader gehörte. Mit diesem Schiff blieb er bis zum Frühjahr 1867 in der Karibik und im Golf von Mexiko, in deren zahlreichen Anreinerstaaten mehrere Unruhen ausgebrochen waren. Nach einer umfassenden Überholung kehrte das Seitenrad – Dampfschiff in die Karibik und in die Gewässer von Venezuela zurück, wo es patrouillierte. Die USS DE SOTO erreichte am 28. August 1868 Philadelphia und wurde wenige Tage später in der New York Navy Yard außer Dienst gestellt. Rear Admiral Boggs ernannte man am 1. Juli 1870 zum Inspektor der Lighthouses im 3. Naval District. Doch schon am 29. Januar 1872 zog er sich aus gesundheitlichen Gründen aus der US Navy zurück und setzte sich in New Brunswick zur Ruhe. Hier star er am 22. April 1888.


USS BOGGS ( DD-136 ) 

Schiffsbiografie 

Die USS BOGGS ( DD-136 ) ist das erste Schiff bei der US Navy, das zu Ehren von Rear Admiral Charles Stuart Boggs benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das zweiundsechzigste Schiff aus der WICKES – Klasse.
Auf der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien erfolgte am 15. November 1917 die Kiellegung des Schiffes. Miss Helen Ruth Hascal ( 8. Dezember 1892 im Solano County, Kalifornien – 21. April 1994 in Alameda, Kalifornien ) taufte am 25. April 1918 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Commander Harold Vincent McKittrick stellte am 23. September 1918 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt führte die USS BOGGS entlang der Gewässer vor der Marinebasis vor San Diego, Kalifornien. Im Anschluss daran erfolgten eine Überprüfung der Schiffshaut und einige Veränderungen am Schiff selber. Im März 1919 stach der Zerstörer dann zu seiner ersten Kreuzfahrt in See. Das Kriegsschiff durchquerte den Panamakanal und fuhr in den Atlantik. Dieser Kanal war seit dem 3. August 1914 fertig gestellt, aber wegen des beginnenden Ersten Weltkrieges durften nur amerikanische Kriegsschiffe diesen befahren. Die offizielle Eröffnungsfeierlichkeit für den internationalen Schiffsverkehr wurde am 12. Juli 1920 durch US Präsident Thomas Woodrow Wilson ( 28. Dezember 1856 in Staunton, Virginia – 3. Februar 1924 in Washington DC ) nachgeholt. Die USS BOGGS fuhr in den folgenden drei Monaten entlang der US Ostküste, im Nordatlantik und in der Karibik.
So legte der Zerstörer Ende April in Norfolk, Virginia an. Hier bereitete man das Kriegsschiff auf den Rettungsdienst vor, der den ersten transatlantischen Flug mit drei Wasserflugzeugen von Amerika nach Europa von der US Navy unterstützt werden sollte. Dazu integrierte man den Zerstörer in die Wasserflugzeug Division Nummer 1. Der Zerstörer verließ am 30. April Norfolk und fuhr nach Halifax, Nova Scotia, Kanada. In diesem Hafen legte er am 4. Mai an. Hier landeten bis zum 15. Mai die Curtiss Flugboote NC-1, NC-3 und NC-4. Die USS BOGGS hatte man für die Überwachung auf der Strecke von Neufundland bis zu den Azoren vorgesehen. Dafür verließ der Zerstörer am 14. Mai seine Ausgangsbasis und nahm seine fünfte auf dem ersten Teilstück von über 1.900 km ein. Einer der Piloten des NC-1 Flugzeuges war der spätere Admiral Marc Andrew Mitcher ( 26. Januar 1887 – 3. Februar 1947 ) und von NC-3 der spätere Admiral John Henry Towers ( 30. Januar 1885 – 30. April 1955 ). Am Morgen des 16. Mai starteten alle drei Wasserflugzeuge. Diese wie auf einer Perlenschnur postierten Zerstörer boten auf dem Atlantik eine visuelle Sichtmarke für die Piloten der Flugboote, indem sie bei Tageslicht Rauch aus ihren Schornsteinen aufsteigen ließen und bei Nacht Suchscheinwerfer anmachten oder Leuchtmunition abfeuerten. Das waren nacheinander USS GREER ( DD-145 ), USS AARON WARD ( DD-132 ), USS BUCHANAN ( DD-131 ), USS UPSHUR ( DD-144 ), USS BOGGS, USS WARD ( DD-139 ), USS PALMER ( DD-161 ), USS WALKER ( DD-163 ), USS THATCHER ( DD-162 ), USS CROSBY ( DD-164 ), USS KALK ( DD-170 ), USS MEREDITH ( DD-165 ), USS BUSH ( DD-166 ), USS COWELL ( DD-167 ), USS MADDOX ( DD-168 ), USS HOPEWELL ( DD-181 ), USS STOCKTON ( DD-73 ), USS CRAVEN ( DD-70 ), USS DENT ( DD-116 ), USS PHILIP ( DD-76 ) und USS WATERS ( DD-115 ). Allerdings, nur die Piloten der NC-4 Maschine schafften den Überflug und konnten bei widrigen Witterungsverhältnissen auf den Azoren landen. Die beiden anderen Maschinen mussten vor dem Ziel notgewassert werden und ihr Weiterflug war nicht mehr möglich. Die USS BOGGS kehrte anschließend nach New York zurück. Am 24. Juli befand sich der Zerstörer zusammen mit seinen Schwesterschiffen USS PHILIP ( DD-76 ), USS BUCHANAN ( DD-131 ), USS WICKES ( DD-75 ), USS YARNALL ( DD-143), USS ELLIOT ( DD-146 ), USS DENT ( DD-116 ), USS TARBELL ( DD-142 ) und USS WATERS ( DD-115 ) auf der Durchfahrt durch den Panamakanal in den Pazifik. Nach seiner Rückkehr in San Diego, diente das Kriegsschiff in der Pazifikflotte. Doch schon am 19. Juni 1922 stellte man die USS BOGGS außer Dienst, da man für den Zerstörer keine Verwendung mehr hatte. Lieutenant Ruthven Elmer Libby ( 22. Dezember 1900 in Spokane, Washington – 28. Juli 1986 ) stellte am 19. Dezember 1931 das Schiff wieder in den Dienst der US Navy. Der ehemalige Zerstörer war am 11. August 1931 zu dem Leichten Seeziel Nummer 2 mit der Kennung IX-36 als unklassifiziertes vielseitiges Hilfsschiff erklärt worden. Da man aber dann das Schiff in späteren Zeiten, wenn es dringend für einen anderen Verwendungszweck benötigt wurde, nicht mehr zu einem regulären Kriegsschiff erklären könnte, wurde die Unklassifizierte Kennung fallen gelassen und die USS BOGGS erhielt am 5. September die Kennung AG-19 und war damit ein Vielseitiges Hilfsschiff. Und was außerdem bemerkenswert dabei ist, dass die USS BOGGS trotzdem ihre Rumpfnummer 136 als Zerstörer weiterhin tragen durfte. Der ehemalige Zerstörer gehörte nun zur Mobile Target Division 1. Das Schiff war trotzdem der Battle Force im Pazifik an und wurde in den folgenden Jahren für Hochgeschwindigkeits – Funksteuerungstests, dem Abschleppen von Zielen und in der Minenberäumung eingesetzt. Nur einmal verließ die USS BOGGS ihr Einsatzgebiet und fuhr von Januar bis Oktober 1934 an die US Ostküste. Das Vielseitige Hilfsschiff versetzte man dann Anfang September 1940 an die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Hier baute man auf der Werft das Kriegsschiff ab dem 11. September zu einem Hochgeschwindigkeitsminensuchboot um. Die USS BOGGS erhielt am 19. November 1940 dann die Kennung DMS-3. Es erfolgten nun Übungen mit den Kriegsschiffen aus der Mine Division 6 entlang der US Westküste und aus vor den Hawaiianischen Inseln. In dieser MineDiv 6 befanden sich außerdem noch die USS LAMBERTON ( DMS-2 ), USS DORSEY ( DMS-1 ) und USS ELLIOT ( DMS-4 ). Am 7. Dezember 1941, an dem Tag an dem die Japaner Pearl Harbor angriffen und somit die USA in den Zweiten Weltkrieg mit hineinzogen, befand sich USS ELLIOT zusammen mit den Kriegsschiffen aus der Task Force 3, die Vizeadmiral Wilson Brown, Jr. ( 27. April 1882 in Philadelphia, Pennsylvania – 2. Januar 1957 in New Haven, Connecticut ) befehligte, vor dem Johnston Atoll, das sich rund 1.390 km südwestlich der Hawaiianischen Inseln befindet. In der TF 3 befand sich zu dieser Zeit der Flugzeugträger USS Lexington ( CV-2 ), die Schweren Kreuzer USS PENSACOLA ( CA-24 ), USS SALT LAKE CITY ( CA-25 ), USS CHICAGO ( CA-29 ), USS INDIANAPOLIS ( CA-35 ), USS NEW ORLEANS ( CA-32 ), USS ASTORIA ( CA-34 ), USS MINNEAPOLIS ( CA-36 ) und USS SAN FRANCISCO ( CA-38 ), die Zerstörer USS MAHAN ( DD-364 ), USS DRAYTON ( DD-366 ), USS LAMSON ( DD-367 ), USS FLUSSER ( DD-368 ), USS CUSHING ( DD-376 ), USS PERKINS ( DD-377 ), USS SMITH ( DD-378 ) und USS PRESTON ( DD-379 ), die Hochgeschwindigkeitsminensuchboote USS BOGGS, USS ELLIOT, USS LAMBERTON, USS DORSEY, USS HOPKINS ( DMS-13 ), USS ZANE ( DMS-14 ), USS WASMUTH ( DMS-15 ), USS TREVER ( DMS-16 ), USS PERRY ( DMS-17 ), USS CHANDLER ( DMS-9 ), USS SOUTHARD ( DMS-10 ), USS HOVEY ( DMS-11 ) und USS LONG ( DMS-12 ), die Truppentransportschiffe USS HENDERSON ( AP-1 ), USS CHAUMONT ( AP-5 ), USS WILLIAM WARD BURROWS ( AP-6 ), USS HARRIS ( AP-8 ), USS ST MIHIEL ( AP-32 ), USS REPUBLIC ( AP-33 ) und USS U S GRANT ( AP-29 ), sowie das Transportschiff USS ALCHIBA ( AK-23 ). Noch am selben Tag, nachdem die Japaner ihren Angriff auf Pearl Harbor beendet hatten, fuhren die Schiffe der TF 3 zur Hawaiianischen Marinebasis zurück und erreichten diese zwei Tage später. Die USS BOGGS nahm sofort nach der Rückkehr in Pearl Harbor die Suche nach Seeminen in den Hawaiianischen Gewässern auf. Dort patrouillierte das Kriegsschiff auch und übernahm Eskortierfahrten. Im Januar 1943 beteiligte sich der Hochgeschwindigkeitsminensucher bei der Eskorte von Nachschubschiffen zu dem Atoll Canton Island, Phoenix Island, Gilbert- und Ellice Islands. Am 2. März erreichte die USS BOGGS wieder Pearl Harbor und übernahm bis Anfang April 1944 erneut Patrouillenaufgaben, die Suche nach Seeminen und die Aufgaben eines Schleppschiffes. Dann wechselte das Kriegsschiff nach San Diego und diente dort ab dem 12. April zur Ausbildung von Bomberpiloten als Zielschleppschiff. Dazu unterstellte man das Kriegsschiff dem Operational Training Command in San Francisco. Die USS BOGGS, die nun ein Trainingsschiff war, unterstand diesem Kommando bis März 1945. Trotzdem zog man das Kriegsschiff immer wieder für andere Aufgaben ab. So sicherte das Hochgeschwindigkeitsminensuchboot vom 18. zum 19. Mai mehrere Übungen des erst reparierten Leichten Kreuzers USS DENVER ( CL-58 ). Vom 21. zum 22. Mai lag die USS BOGGS in San Diego vor Anker. In der Nacht vom 27. zum 28. Mai befand sich das Kriegsschiff auf Hoher See und vom 30. Mai bis zum 1. Juni wieder in San Diego. Am 27. August 1944 kam es zu einer Kollision mit dem U-Boot Jäger USS PC-783 in den Gewässern vor San Diego während einer Übung. Vom März bis Juni 1945 musste sich das Hochgeschwindigkeitsminensuchboot einer umfassenden Überholung in San Pedro, Kalifornien unterziehen. Dabei wurden dem Schiff sämtliche Kanonen und andere Kriegstechnik entfernt. Am 5. Juni 1945 klassifizierte man die USS BOGGS wieder zu einem Vielseitigen Hilfsschiff um und übergab ihm erneut die Kennung AG-19. Diesmal wurde die Kennungsnummer 136 am Bug beseitigt. Das Hilfsschiff wurde nun wieder für das Hochgeschwindigkeitsabschleppen von Seezielen ausgerüstet und fuhr von San Francisco aus über Pearl Harbor zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Dort traf es am 15. August ein. An diesem Tag wurde durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Welzkrieg im Pazifik beendet. Bis zum 6. Oktober blieb die USS BOGGS vor dem Atoll stationiert und kehrte dann an die US Westküste zurück, wo sie Anfang 1946 eintraf. Man stellte das Vielseitige Hilfsschiff am 30. März 1946 außer Dienst und strich den Namen USS BOGGS ( AG-19 ) am 12. April 1946 von der US Navy – Liste. Den Schiffskörper verkaufte man am 27. November 1946 zum verschrotten.     


USS BOGGS ( DD-136 )
Commanding Officer
 

CDR Harold Vincent McKittrick    23. September 1918 – 14. Juli 1919
LCDR John Homer Holt Jr.    14. Juli 1919 – 11. Juli 1920
LCDR John Walter Wilcox Jr.    11. Juli 1920 – 6. Juni 1921
LCDR Theodore Arthur Kelly    6. Juni 1921 – 29. Juni 1922                                      Außerdienststellung   29. Juni 1922 – 19. Dezember 1931
LT Ruthven Elmer Libby    19. Dezember 1931 – 10. Mai 1932 (später VADM)
LT James Auburn Roberts Jr.    10. Mai 1932 – 20. Juli 1932
LCDR Boyd Rufus Alexander    20. Juli 1932 – 8. Juli 1933
LCDR John Emerson Williams    8. Juli 1933 – 21. April 1936
LCDR Melvin Hughes Bassett    21. April 1936 – 8. Juni 1937 (später RADM)
LCDR Kenneth Carlton Caldwell    8. Juni 1937 – 28. April 1939
LCDR Edwin Thomas Layton    28. April 1939 – 1. April 1941 (später RADM)
LCDR David Gillies Roberts    1. April 1941 – 20. März 1942
LCDR Frank Paull Mitchell Jr.    20. März 1942 – 16. Juni 1943 (später RADM)
CDR Howard Riche Prince    16. Juni 1943 – 13. März 1944
LCDR William K. Chisholm    13. März 1944 – 19. November 1944
LCDR Ralph L. R. Johnson    19. November 1944 – 13. Dezember 1945
LCDR Joseph Francis Gustaferro    13. Dezember 1945 – 20. März 1946

USS ELLIOT ( DD-146 )

USS ELLIOT ( DD-146 )

Biografie

Richard McCall Elliot, Jr.
* 12. April 1888 in Philadelphia, Pennsylvania
† 19. März 1918 auf der USS MANLEY ( DD-74 )
war ein Offizier in der US Navy und diente während des Ersten Weltkrieges

Richard McCall Elliot, Jr. war der Sohn von Richard McCall Elliot ( 25. März 1861 – 1925 ) und Elizabeth Farnum Wheeler Elliot ( 24. Februar 1868 in Philadelphia, Pennsylvania – 15. April 1955 in Gloucester, Gloucestershire, England ), die 1887 geheiratet hatten. Er schloss am 10. Juli 1909 die United States Naval Academy in Annapolis, Maryland ab. Zuerst diente er 19010 an Bord des Schlachtschiffes USS MICHIGAN ( BB-27 ). Danach diente er an Land und wechselt erst Anfang 1914 an Bord des Zerstörers USS AYLWIN ( DD-47 ). Der Zerstörer kam aus der Guantanamo Bay, wo mehrere Übungen absolviert wurden, und befand sich zusammen mit den Schwesterschiffen USS BENHAM ( DD-49 ) und USS PARKER ( DD-48 ) am 6. April etwa 15 Seemeilen vor dem Diamond Shoals Lightship an der Küste von North Carolina. Da explodierte im Feuerraum Nr. 1 der Kessel. Drei Besatzungsmitglieder erlitten dabei schwerste Verletzungen und der Maschinenraum wurde überflutet. Elliot übernahm umgehend die Leitung über die Rettungsmaßnahmen der Maschinenraumbesatzung. Die drei Verletzten übernahm man auf der USS BENHAM und eilte nach Norfolk, Virginia ins Marinekrankenhaus. Die USS PARKER übernahm derweil die restliche Besatzung der USS AYLWIN. Für seine gezeigte Tapferkeit erhielt Elliot eine Belobigung. 1915 ging Elliot wieder von Bord des Zerstörers und diente für einige Monate an Land. Im Rang eines Lieutenant Commander wechselte er dann 1917 an Bord des Zerstörers USS MANLEY ( DD-74 ) und war dort der Executive Officer. Das Schiff wurde während des Ersten Weltkrieges für Eskortierfahrten von der amerikanischen Ostküste bis zur irischen Küste verwendet. Am 19. März 1918 erreichte der Zerstörer Queenstown, Irland. Noch vor der Hafeneinfahrt kollidierte die USS MANLEY mit dem britischen Hilfskreuzer HMS MOTAGUA. Durch die Wucht des Aufpralls entzündeten sich die mitgeführten Wasserbomben auf dem Zerstörer und explodierten. Dabei wurde Lieutenant Commander Elliot und dreiunddreißig weitere Besatzungsmitglieder der USS MANLEY getötet. Durch die Explosionen und dem darauffolgenden starken Feuer wurde der Zerstörer stark beschädigt.
Man überführte den Leichnam von LCDR Elliot in die USA und begrub ihn auf dem Friedhof in Bryn Mawr im Montgomery County, Pennsylvania.
Er hinterließ eine junge Frau, die er 1917 in Philadelphia geheiratet hatte.


USS ELLIOT ( DD-146 ) 

Schiffsbiografie 

Die USS ELLIOT ( DD-146 ) ist das erste Schiff bei der US Navy, das zu Ehren von Lieutenant Commander Richard McCall Elliot, Jr. benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das zweiundsiebzigste Schiff aus der WICKES – Klasse.
Auf der William Cramp & Sons,
Shipbuilding Division in Philadelphia, Pennsylvania wurde am 23. Februar 1918 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Richard McCall Elliot, Jr., Witwe von LCDR Richard McCall Elliot, Jr., taufte am 4. Juli 1918 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Ernest Ludolph Gunther ( 7. September 1887 in Kentucky – 27. März 1948 in San Mateo, Kalifornien ) stellte am 25. Januar 1919 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Sie USS ELLIOT absolvierte ihre Ausbildungs- und Erprobungsfahrt in der Karibik. Anschließend kehrte das Kriegsschiff in die Werft nach Philadelphia zurück und wurde hier einer eingehenden Überprüfung unterzogen. Danach wechselte der Zerstörer in den Hafen von New York, wo er für seine erste Kreuzfahrt ausgerüstet wurde. Am 28. April 1919 stach die USS ELLIOT in See und begann ihre Fahrt ins Mittelmeer. Dabei wurden unter anderem die Häfen von Ponte Delgado, Azoren; in Gibraltar, auf Malta und in Split besucht. Am 4. Juni lief der Zerstörer wieder in die Werft von Philadelphia ein. Hier integrierte man das Kriegsschiff in die Zerstörer Division 13 ( DesDiv 13 ), die der Pazifikflotte zugeteilt worden war. In der DesDiv 13 befanden sich außerdem die Zerstörer USS PHILIP ( DD-76 ), USS BUCHANAN ( DD-131 ), USS AARON WARD ( DD-132 ), USS UPSHUR ( DD-144 ) und USS GREER ( DD-145 ). Zusammen mit diesen Kriegsschiffen, begrüßte die USS ELLIOT im New Yorker Hafen die Ankunft des Passagierschiffes SS GEORGE WASHINGTON, auf dem sich US Präsident Thomas Woodrow Wilson ( 28. Dezember 1856 in Staunton, Virginia – 3. Februar 1924 in Washington DC ) auf seiner Rückkehr von der Pariser Friedenskonferenz befand. Gleich im Anschluss daran verließ die USS ELLIOT New York und begab sich auf die Fahrt in den Pazifik. Am 24. Juli befand sich die USS ELLIOT zusammen mit den Schwesterschiffen USS PHILIP, USS BUCHANAN, USS WICKES ( DD-75 ), USS YARNALL ( DD-143), USS BOGGS ( DD-136 ), USS DENT ( DD-116 ), USS TARBELL ( DD-142 ) und USS WATERS ( DD-115 ) auf der Durchfahrt durch den Panamakanal. Der Zerstörer legte am 7. August in der Marinebasis San Diego, Kalifornien an. Hier übernahm US Marineminister Josephus Daniels ( 18. Mai 1962 in Washington, North Carolina – 15. Januar 1948 in Raleigh, North Carolina ) die Überprüfung des Ausbildungsstandes der Mannschaft und des Kriegsschiffes. Bis zum 25. März 1920 blieb der Zerstörer an der kalifornischen Küste und beteiligte sich an mehreren Übungen mit den Schiffen der Pazifikflotte. An diesem Tag legte das Kriegsschiff in San Diego ab und fuhr in den Fernen Osten zur asiatischen Flotte. Das Einsatzgebiet der USS ELLIOT war nun die chinesische Küste im Sommer und die Manila Bay auf der philippinischen Insel Luzon im Winter. Ende Juni kam Admiral Albert Gleaves ( 1. Januar 1858 in Nashville, Tennessee –  6. Januar 1937 in Haverford, Pennsylvania ), Befehlshaber der asiatischen Flotte, an Bord des Zerstörers. Das Kriegsschiff sollte den Yangtze hinauffahren. Während einiger beginnenden Unruhen in den chinesischen Städten war der amerikanische Missionar William Anson Reimert ( 7. Februar 1877 in New Tripoli, Lehigh County, Pennsylvania – 13. Juni 1920 in der Nähe von Yuchow, Provinz Hunan) ermordet worden. Diese Tat sollte aufgeklärt und die Schuldigen zur Verantwortung gezogen werden. Die USS ELLIOT stand nun während der beginnenden Unruhen in China bereit, um das Leben und den Besitz von Amerikanern zu beschützen. Dazu war das Kriegsschiff hauptsächlich in Chefoo, China stationiert. Im September begann der Zerstörer mit seiner Kreuzfahrt entlang der chinesischen Küste. Dabei besuchte er die Häfen von Port Arthur und Dalian, Halbinsel Liaodong. Dort sollten geheimdienstliche Informationen gesammelt werden, die sich auf die kriegerischen Vorbereitungen Japans bezogen. Anschließend machte sich das Kriegsschiff auf den Weg nach Cavite, Manila Bay, Philippinen, der Hauptbasis der asiatischen Flotte. Dort sollte es sich einer umfassenden Überholung unterziehen. Im Sommer 1921 lag die USS ELLIOT erneut vor der chinesischen Küste bei Chefoo und reiste dann am im September nach San Francisco, Kalifornien. Dort begann in der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien eine Überholung und eine Modifizierung der Geschütze. Zur selben Zeit unterzogen sich dieser Modifizierung unter anderem die Zerstörer USS YARNALL, USS TARBELL, USS LAMBERTON ( DD119 ), USS BREESE ( DD-122 ), USS RADFORD ( DD-120 ), USS DELPHY ( DD261 ), USS McFARLAND ( DD-237 ), USS LITCHFIELD ( DD-336 ), USS KENNISON ( DD-138 ) und USS LEA ( DD-118 ).
Im Oktober wechselte die USS ELLIOT nach San Diego. Hier stellte man am 22. Mai 1922 den Zerstörer außer Dienst und versetzte ihn in die Reserveflotte. Lieutenant Commander Charles Horatio McMorris ( 31. August 1890 in Wetumpka, Alabama – 20. Februar 1954 in Valparaiso, Chile ) stellte am 8. Februar 1930 die USS ELLIOT wieder in den aktiven Dienst der US Navy. Der Zerstörer gehörte nun zur Zerstörer Division 11 ( DesDiv 11 ) und patrouillierte entlang der US Westküste. Das Kriegsschiff wurde während der abgehaltenen Flottenmanöver als Wachschiff für die in der US Navy befindlichen Flugzeugträger eingesetzt. Nach diesen Manövern kehrte die USS ELLIOT aber immer wieder in die Marinebasis von San Diego zurück und nahm von dort aus seine Patrouillenfahrten wieder auf. So befand sich der Zerstörer unter anderem am 11. April 1932 in der Marinebasis und am 1. Juni 1932 im Hafen von Bremerton, Washington, und am Navy Day, am 27. Oktober 1933, lag er fest vertäut am Kai von San Diego. Dann zog man im Frühjahr 1934 für das Flottenmanöver Nummer 15 die Kriegsschiffe der Pazifikflotte vor der Hawaiianischen Küste zusammen und es wurde die Eroberung eines Stützpunktes geprobt. Anschließend zog man die Kriegsschiffe an den Panamakanal auf der pazifischen Seite zusammen. Hier sollte die Verteidigung des Kanals geprobt werden. Am 23. April 1934 lagen im Hafenbereich vor Balboa die Zerstörer USS ELLIOT, USS LEA, USS GREER, USS YARNALL, USS TARBELL, USS LITCHFIELD, USS TRACY ( DD-214 ), USS SIMPSON ( DD-221 ), USS MACLEISH ( DD-220 ), USS McCORMICK ( DD-223 ), USS TRUXTUN ( DD-229 ), USS ROPER ( DD-147 ), USS HALE ( DD-133 ), USS DORSEY ( DD-117 ), USS RATHBURNE ( DD-113 ), USS TALBOT ( DD-114 ), USS WATERS ( DD-115 ), USS DENT ( DD-116 ), USS AARON WARD ( DD-132 ), USS BUCHANAN ( DD-131 ), USS CROWNINSHIELD ( DD-134 ), USS PREBLE ( DD-345 ), USS WILLIAM B. PRESTON ( DD-344 ), USS SANDS ( DD-243 ), USS LAWRENCE ( DD-250 ), USS FOX ( DD-234 ), USS BARNEY ( DD-149 ), USS SOUTHARD ( DD-207 ), USS CHANDLER ( DD-206 ), USS FARENHOLT ( DD-332 ), USS PERRY ( DD-340 ), USS WASMUTH ( DD-338 ), USS TREVER ( DD-339 ), USS HOVEY ( DD-208 ), USS LONG ( DD-209 ), USS DAHLGREN ( DD-187 ), USS PRUITT ( DD-347 ), USS J. FRED TALBOTT ( DD-156 ) und USS DALLAS ( DD-199 ), die Schwere Kreuzer USS CHICAGO ( CA-29 ) und USS INDIANAPOLIS ( CA-35 ), die Leichten Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ) und USS RALEIGH ( CL-7 ), der Zerstörertender USS MELVILLE ( AD-2 ) und das Reparaturschiff USS MEDUSA ( AR-1 ). Nach dem Manöver auf der pazifischen Seite folgte auf der atlantischen Seite des Panamakanals ein weiteres Manöver. Diesmal sollte ein Angriff auf den Kanal geprobt werden. An diesem Manöver, das am 6. Mai begann, beteiligte sich auch das Luftschiff USS MACON ( ZRS-5 ). Die Kriegsschiffe der Zerstörer Division 11 fuhren in diesem Monat von der Guantanamo Bay, Kuba aus nach New York. Hier hatte US Präsident Franklin Delano Roosevelt ( 30. Januar 1882 in Hyde Park, New York – 12. April 1945 in Warm Springs, Georgia ), als Oberbefehlshaber der US Flotte für den 31. Mai 1934 zu einer Präsidenten Flottenschau geladen. Er selber befand sich dabei an Bord des Schlachtschiffes USS INDIANAPOLIS das vor Ambrose Light vor Anker lag. Anschließend ankerten die Schiffe vom 31. Mai bis zum 18. Juni in einer Linie im Hudson River von Midtown Manhattan bis nach Norden vor Yonkers. An der Flottenschau waren die Schlachtschiffe USS CALIFORNIA ( BB-44 ), USS COLORADO ( BB-45 ), USS MARYLAND ( BB-46 ), USS MISSISSIPPI ( BB-41 ), USS NEW MEXIKO ( BB-40 ), USS NEW YORK ( BB-34 ), USS PENNSYLVANIA ( BB-38 ), USS TENNESSEE ( BB-43 ), USS TEXAS ( BB-35 ) und USS WEST VIRGINIA ( BB-48 ), die Flugzeugträger USS LANGLEY ( CV-1 ), USS LEXINGTON ( CV-2 ) und USS SARATOGA ( CV-3 ), die Schweren Kreuzer USS INDIANAPOLIS, USS CHICAGO, USS CHESTER ( CA-27 ), USS HOUSTON ( CA-30 ), USS LOUISVILLE ( CA-28 ), USS NORTHAMPTON ( CA-26 ), USS PENSACOLA ( CA-24 ), USS PORTLAND ( CA-33 ) und USS SALT LAKE CITY ( CA-25 ), die Leichten Kreuzer USS DETROIT, USS RALEIGH, USS CINCINNATI ( CL-6 ), USS CONCORD ( CL-10 ), USS MARBLEHEAD ( CL-12 ), USS MEMPHIS ( CL-13 ), USS MILWAUKEE ( CL-5 ) und USS OMAHA ( CL-4 ), die Zerstörer USS ELLIOT, USS TRACY, USS MACLEISH, USS McCORMICK, USS TRUXTUN, USS SIMPSON, USS CHANDLER, USS DAHLGREN, USS DALLAS, USS DORSEY, USS FOX, USS GREER, USS HOVEY, USS LAWRENCE, USS LEA, USS LITCHFIELD, USS LONG, USS PERRY, USS PREBLE, USS RATHBURNE, USS ROPER, USS SANDS, USS SOUTHARD, USS TALBOT, USS TARBELL, USS TREVER, USS YARNALL, USS WASMUTH, USS WATERS, USS WILLIAM B PRESTON, USS BAINBRIDGE ( DD-246 ), USS BARRY ( DD-248 ), USS UPSHUR ( DD-144 ), USS DECATUR ( DD-187 ), USS DENT ( DD-116 ), USS DICKERSON ( DD-157 ), USS FAIRFAX ( DD-93 ), USS CHILDS ( DD-241 ), USS HERBERT ( DD-160 ), USS HULBERT ( DD-342 ), USS HUMPHREYS ( DD-236 ), USS LEARY ( DD-158 ), USS HOPKINS ( DD-249 ), USS McFARLAND ( DD-237 ), USS NOA ( DD-343 ), USS OVERTON ( DD-239 ), USS SCHENCK ( DD-159 ), USS REUBEN JAMES ( DD-245 ), USS WILLIAMSON ( DD-244 ), USS GILMER ( DD-233 ), USS GOFF ( DD-247 ), USS STURTEVANT ( DD-240 ) und USS ZANE ( DD-337 ), die Zerstörer Tender USS MELVILLE und USS WHITNEY ( AD-4 ), die Flottenöltanker USS CUYAMA ( AO-3 ), USS NECHES ( AO-5 ) und USS SALINAS ( AO-19 ), die Reparaturschiffe USS MEDUSA und USS VESTAL ( AR-4 ), das Vielseitige Hilfsschiff USS BOGGS ( AG-19 ), die Frachtschiffe USS BRIDGE ( AF-1 ) und USS ARCTIC ( AF-7 ), das Hospitalschiff USS RELIEF ( AH-1 ) und der U-Boot Tender USS ARGONNE ( AS-10 ) beteiligt. Von ausländischen Marinen war der französische Schulkreuzer JEANNE D´ARC anwesend. In der Brooklyn Navy Yard lag zur Notfallversorgung der Flottenöltanker USS BRAZOS ( AO-4 ) und das Unklassifizierte Schiff USS SEATTLE ( IX-39 ). Die folgenden Schiffe der US Küstenwache waren in New York stationiert und haben möglicherweise  Überwachungs-  oder andere Regelungen während der Flottenschau übernommen. Die Patrouillenboote USCGC ARGO ( WPC-100 ), USCGC AURORA ( WPC-103 ), USCGC CALYPSO ( WPC-104 ), USCGC DAPHNE ( WPC-106 ), USCGC GALATEA ( WPC-108 ), USCGC HERMES ( WPC-109 ), USCGC ICARUS ( WPC-110 ), USCGC PERSEUS ( WPC-114 ) und USCGC THETIS ( WPC-115 ), die Patrouillenboote USCGC CHAMPLAIN ( 1929 ), USCGC MANHATTAN ( CG-30 ), USCGC PATROL ( 1917 ), USCGC SEBAGO ( 1930 ), USCGC TAMPA ( 1921 ) und USCGC WISSAHICKON ( CG-12 ) und die Hafenschlepper USCGC CALUMET ( 1894 ), USCGC GUTHRIE ( 1895 ), USCGC HUDSON ( 1893 ), USCGC LEOPARD ( 1920 ), USCGC LIGHTNING, USCGC RARITAN ( 1905 ). Im Jahr 1935 löste man die USS ELLIOT aus den aktiven Dienst und gab dem Kriegsschiff eine neue Aufgabe. Jetzt wurde der Zerstörer als Hochgeschwindigkeitsschleppschiff für Flottenziele eingesetzt, damit Bomberpiloten das Abwerfen ihrer todbringenden Last auf bewegliche Ziele üben konnten. Ab 1937 stand das Kriegsschiff auch kontinuierlich für Ausbildungs- und Versuchszwecke zur Verfügung. US Präsident Franklin Delano Roosevelt setzte eine Flottenparade an, die vom 31. Mai bis zum 18. Juni 1938 in New York andauerte. Dazu wechselte die USS ELLIOT wieder in den Atlantik. An der Flottenparade beteiligten sich die Schlachtschiffe USS CALIFORNIA, USS COLORADO, USS MARYLAND, USS MISSISSIPPI, USS NEW MEXIKO, USS NEW YORK, USS PENNSYLVANIA, USS TENNESSEE, USS TEXAS und USS WEST VIRGINIA, die Flugzeugträger USS LANGLEY, USS LEXINGTON und USS SARATOGA, die Schweren Kreuzer USS CHESTER, USS CHICAGO, USS HOUSTON, USS INDIANAPOLIS, USS LOUISVILLE, USS NORTHAMPTON, USS PENSACOLA, USS PORTLAND und USS SALT LAKE CITY, die Leichten Kreuzer USS CINNCINATTI, USS CONCORD, USS DETROIT, USS MARBLEHEAD, USS MEMPHIS, USS MILWAUKEE, USS OMAHA und USS RALEIGH, die Zerstörer USS ELLIOT, USS McCORMICK, USS MACLEISH, USS BAINBRIDGE, USS BARRY, USS CHANDLER, USS DAHLGREN, USS DALLAS, USS DECATUR, USS DENT, USS FAIRFAX, USS FOX, USS GILMER, USS GOFF, USS GRIER, USS HERBERT, USS HOVEY, USS HULBERT, USS HUMPHREYS, USS LAWRENCE, USS LEA, USS LEARY  USS LITCHFIELD, USS LONG, USS McFARLAND, USS NOA, USS OVERTON, USS PERRY, USS PREBLE, USS RATHBURNE, USS REUBEN JAMES, USS ROPER, USS SANDS, USS SCHENCK, USS SIMPSON, USS SOUTHARD, USS STURTEVANT, USS TALBOT, USS TARBELL, USS TREVER, USS TRUXTUN, USS UPSHUR, USS DORSEY, USS WASMUTH, USS WATERS, USS WILLIAM B PRESTON, USS WILLIAMSON, USS HOPKINS, USS YARNALL, USS ZANE, USS CHILDS und USS DICKERSON, der Zerstörer und Minensucher USS TRACY ( DM-19 ), die Zerstörertender USS MELVILLE und USS WHITNEY, die Flottentanker USS CUYAMA, USS NECHES und USS SALINAS, die Werkstatt- und Reparaturschiffe USS VESTAL und USS MEDUSA, das Vielseitige Hilfsschiff  USS BOGGS, die Vorratsschiffe USS BRIDGE und USS ARCTIC, das Hospitalschiff USS RELIEF ( AH-1 ), der U-Boote Tender USS ARGONNE ( AS-10 ). Von den Internationalen Marinen war der französische Panzerkreuzer JEANNE D ARC anwesend. Die USS ELLIOT wechselte nach der Flottenparade wieder in den Pazifik und fuhr nach San Diego. Im Jahr 1940 begleitete der Zerstörer die Eclipse Expedition nach Muleje, Baja California, Mexiko und wurde von dort aus direkt in die US Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii versetzt. Hier baute man das Kriegsschiff in der Pearl Harbor Navy Yard zu einem Hochgeschwindigkeitsminensuchboot um. Am 19. November 1940 klassifizierte man dann die USS ELLIOT um und übergab ihr die Kennung DMS-4. Es erfolgten nun Übungen mit den Kriegsschiffen aus der Mine Division 6 entlang der US Westküste und vor den Hawaiianischen Inseln. In dieser MineDiv 6 befanden sich außerdem noch die USS LAMBERTON ( DMS-2 ), USS DORSEY ( DMS-1 ) und USS BOGGS ( DMS-3 ). Am 7. Dezember 1941, an dem Tag an dem die Japaner Pearl Harbor angriffen und somit die USA in den Zweiten Weltkrieg mit hineinzogen, befand sich USS ELLIOT zusammen mit den Kriegsschiffen aus der Task Force 3, die Vizeadmiral Wilson Brown, Jr. ( 27. April 1882 in Philadelphia, Pennsylvania – 2. Januar 1957 in New Haven, Connecticut ) befehligte, vor dem Johnston Atoll, das sich rund 1.390 km südwestlich der Hawaiianischen Inseln befindet. In der TF 3 befand sich zu dieser Zeit der Flugzeugträger USS Lexington ( CV-2 ), die Schweren Kreuzer USS PENSACOLA ( CA-24 ), USS SALT LAKE CITY ( CA-25 ), USS CHICAGO ( CA-29 ), USS INDIANAPOLIS ( CA-35 ), USS NEW ORLEANS ( CA-32 ), USS ASTORIA ( CA-34 ), USS MINNEAPOLIS ( CA-36 ) und USS SAN FRANCISCO ( CA-38 ), die Zerstörer USS MAHAN ( DD-364 ), USS DRAYTON ( DD-366 ), USS LAMSON ( DD-367 ), USS FLUSSER ( DD-368 ), USS CUSHING ( DD-376 ), USS PERKINS ( DD-377 ), USS SMITH ( DD-378 ) und USS PRESTON ( DD-379 ), die Hochgeschwindigkeitsminensuchboote USS ELLIOT, USS LAMBERTON, USS DORSEY, USS BOGGS, USS HOPKINS ( DMS-13 ), USS ZANE ( DMS-14 ), USS WASMUTH ( DMS-15 ), USS TREVER ( DMS-16 ), USS PERRY ( DMS-17 ), USS CHANDLER ( DMS-9 ), USS SOUTHARD ( DMS-10 ), USS HOVEY ( DMS-11 ) und USS LONG ( DMS-12 ), die Truppentransportschiffe USS HENDERSON ( AP-1 ), USS CHAUMONT ( AP-5 ), USS WILLIAM WARD BURROWS ( AP-6 ), USS HARRIS ( AP-8 ), USS ST MIHIEL ( AP-32 ), USS REPUBLIC ( AP-33 ) und USS U S GRANT ( AP-29 ), sowie das Transportschiff USS ALCHIBA ( AK-23 ). Noch am selben Tag, nachdem die Japaner ihren Angriff auf Pearl Harbor beendet hatten, fuhren die Schiffe der TF 3 zur Hawaiianischen Marinebasis zurück und erreichten diese zwei Tage später. Die USS ELLIOT begann sofort in den Hawaiianischen Gewässern mit ihren Anti –U-Boot Patrouillenfahrten. Das Kriegsschiff behielt diese Aufgabe bis zum 11. Juni 1942. An diesem Tag verließ das Hochgeschwindigkeitsminensuchboot seine Heimatbasis und fuhr zu den Aleuten, wo es in die Task Force 8 integriert wurde, welche Rear Admiral Robert Alfred Theobald ( 25. Januar 1884 in San Francisco, Kalifornien – 13. Mai 1957 in Boston, Massachusetts ) kommandierte. Innerhalb dieser TF gehörte die USS ELLIOT zur Task Group 8.6, die Rear Admiral William Ward Smith ( 8. Februar 1888 – 1966 ) befehligte. In dieser TG befanden sich die Schweren Kreuzer USS INDIANAPOLIS und USS LOUISVILLE ( CA-28 ), die Leichten Kreuzer USS NASHVILLE ( CL-43 ), USS ST LOUIS ( CL-49 ) und USS HONOLULU ( CL-48 ), die Zerstörer USS GRIDLEY ( DD-380 ), USS McCALL ( DD-400 ), USS CASE ( DD-370 ), USS KING ( DD-242 ) und USS REID ( DD-369 ) und das Hochgeschwindigkeitsminensuchboot USS ELLIOT. Am 3. August verließen diese Schiffe Kodiak und fuhren nach Kiska. Hier bombardierten ab dem 7. August die Großkampfschiffe feindliche Stellungen. Dieser Beschuss wurde bis zum 11. August aufrechterhalten. Die USS ELLIOT selber hatte in diesen vier Tagen die Aufgabe, nach japanischen U-Booten zu suchen. Nach diesem Bombardement nahm das Hochgeschwindigkeitsminensuchboot seine Eskortier- und Patrouillenaufgaben innerhalb der Aleuten bis Mai 1943 wahr. Im Vorfeld der Invasion der Aleuteninsel Attu, die im Mai durchgeführt wurde, suchte das Kriegsschiff nach feindlichen Minen und machte diese unschädlich. Im Juni verließ die USS ELLIOT dann das Kampfgebiet und fuhr nach San Diego. Hier unterstellte man das Kriegsschiff dem Operational Training Command in San Francisco. Die USS ELLIOT, die nun ein Trainingsschiff war, unterstand diesem Kommando bis zum 13. August 1944. Trotzdem zog man das Kriegsschiff immer wieder für andere Aufgaben ab. So lag das Hochgeschwindigkeitsminensuchboot am 15. Mai 1944 in der Marinebasis San Diego, sicherte vom 17. zum 18. Mai mehrere Übungen des erst reparierten Leichten Kreuzers USS DENVER ( CL-58 ) ab, lag vom 21. zum 22. sowie am 25. Mai wieder in der Marinebasis und verließ diese vom 26. bis zum 28. Mai. Vom 31. Mai bis zum 1. Juni lag das Kriegsschiff erneut in der Marinebasis. Dann am 13. August verließ die USS ELLIOT San Diego und fuhr nach Pearl Harbor. Dort übernahm das Hochgeschwindigkeitsminensuchboot bis zum 22. Juli 1945 ähnliche Aufgaben als Trainingsschiff. In dieser Zeit, am 5. Juni 1945, klassifizierte man die USS ELLIOT zu einem Vielseitigen Hilfsschiff um und gab ihm die Kennung AG-104. An diesem 22. Juli verließ das Kriegsschiff die Marinebasis auf dem Hawaiianischen Inseln und fuhr wieder an die kalifornische Küste. Hier legte es im Hafen von San Pedro an. In diesem Hafen stellte man das Kriegsschiff am 12. Oktober 1945 außer Dienst und strich am 25. Oktober 1945 den Namen USS ELLIOT ( AG-104 ) von der US Navy – Liste. Am 29. Januar 1946 verkaufte man den Schiffskörper zum verschrotten.     


USS ELLIOT ( DD-146 )
Commanding Officer
 

LCDR Ernest Ludolph Gunther    26. Januar 1919 – 10. Juli 1920 (später RADM)
LT Joseph Howard Chadwick    10. Juli 1920 – 28. Juli 1921
LTJG Wallace Howard Gregg    28. Juli 1921 – 22. Mai 1922
Außerdienststellung    22. Mai 1922 – 8. Februar 1930
LCDR Charles Horatio McMorris    8. Februar 1930 – Februar 1930 (später VADM)
LTJG Matthew Lawrence Kelly   Februar 1930 – 27. Juni 1930
LCDR John Gould Moyer    27. Juni 1930 – 10. Juni 1931
LCDR Glenn Albert Smith    10. Juni 1931 – 2. Juni 1932
LCDR John Raymond Sullivan    2. Juni 1932 – 10. Mai 1933
LCDR Homer Howard Hobson Harrison    10. Mai 1934 – ?
LT Charles Lester Hutton    15. Januar 1936 – – 21. Juli 1936
LCDR Cyril Alfred Rumble    21. Juli 1936 – 15. Juli 1937
LCDR Armand James Robertson    15. Juli 1937 – 14. Juni 1938 (später RADM)
LCDR Albert Livingston Toney    14. Juni 1938 – 15. November 1940
Umklassifizierung   19. November 1940 als DMS-4
LCDR Carroll Dayne Reynolds    15. November 1940 – 19. März 1942
LCDR Daniel Jacob Wagner    19. März 1942 – 1. Januar 1943 (später RADM)
LCDR Henry Mullins Jr.    1. Januar 1943 – 30. November 1943
LCDR Joseph Ignatius Manning    1. April 1944 – 3. November 1944
LCDR Thurston Barnes Morton    3. November 1944 – 10. Juni 1945
Umklassifizierung    5. Juni 1942 als AG-104
LT William A. Smith    10. Juni 1945 – 12. Oktober 1945

USS DORSEY ( DD-117 )

USS DORSEY ( DD-117 )

Biografie

John Dorsey
* um 1783 in Maryland
† 7. August 1804 auf dem Kanonenboot Nr. 9 vor Tripolis, Libyen
war ein Offizier in der US Navy und diente während des Ersten Barbary Krieges

John Dorsey ernannte man am 28. April 1801 zum Midshipman. Während des Ersten Barbary Krieges im Mittelmeer, befand sich Dorsey an Bord des Kanonenbootes Nummer 9. Am 7. August 1804 sollte ein militärischer Schlag von See aus gegen Tripolis geführt werden. Doch das Kanonenboot erhielt während der Fahrt in den Hafen von einer der Festungsbatterien einen Volltreffer. Das an Bord befindliche Schießpulver geriet in Brand und explodierte. Die gesamte Mannschaft des Kanonenbootes wurde dabei getötet.


USS DORSEY ( DD-117 ) 

Schiffsbiografie 

Die USS DORSEY ( DD-117 ) ist das erste Schiff bei der US Navy, da zu Ehren von Midshipman John Dorsey benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das dreiundvierzigste Schiff aus der WICKES – Klasse.
Auf der William Cramp & Sons,
Shipbuilding Division in Philadelphia, Pennsylvania wurde am 18. September 1917 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. A. Means, eine entfernte Verwandte von Midshipman John Dorsey, taufte am 9. April 1918 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Commander George Franklin Neal ( 2. Mai 1879 in Rhea Springs, Tennessee – 9. Oktober 1955 im Riverside County, Kalifornien ) stellte am 16. September 1918 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Nach nur einer Erprobungsfahrt rüstete man die USS DORSEY für ihre erste Atlantiküberquerung aus. Am 20. September 1918 legte der Zerstörer im Hafen von Philadelphia ab und beteiligte sich an der Eskorte eines Schiffskonvois, bestehend aus Handelsschiffen, die nach Londonderry, Irland begleitet werden mussten. Am 19. Oktober kehrte das Kriegsschiff an die US Ostküste zurück und fuhr in den Hafen von New York ein. Zwischen dem 28. Oktober und dem 20. November begleitete die USS DORSEY einen Schiffskonvoi bis zu den Azoren und operierte in den dortigen Gewässern. Nach der Rückkehr in New York beteiligte sich der Zerstörer bis zum 13. Januar 1919 an mehreren Operationen direkt vor den Gewässern der Stadt. An diesem Tag verließ das Kriegsschiff die US Ostküste und fuhr für Zielübungen und Flottenmanövern in die kubanischen Gewässer. Am 2. März kehrte die USS DORSEY nach New York zurück. Drei Tage später verließ der Zerstörer zusammen mit anderen Kriegsschiffen den Hafen und fuhr dem Passagierschiff SS GEORGE WASHINGTON entgegen, auf dem sich US Präsident Thomas Woodrow Wilson ( 28. Dezember 1856 in Staunton, Virginia – 3. Februar 1924 in Washington DC ) auf seiner Rückkehr von der Pariser Friedenskonferenz befand. Die Kriegsschiffe eskortierten das Passagierschiff bis in den Hafen hinein. Am 21. März verließ die USS DORSEY dann erneut New York und fuhr in die Guantanamo Bay, Kuba, um sich hier zusammen mit den Schiffen der Atlantikflotte an Manövern zu beteiligen. Doch schon am 9. April verließ der Zerstörer wieder die Guantanamo Bay und fuhr ins Mittelmeer. Dort legte das Kriegsschiff am 26. April im Hafen von Valletta, Malta an. Hier befand sich der Kommandeur der Adriastaffel. Die USS DORSEY brachte dem britischen Kommandeur, Commodore Sir William Archibald Howard Kelly ( 6. September 1873 – 14. September 1952 ), eine Depesche, damit jener den Waffenstillstandsvertrag mit Österreich einhalten konnte. Bis zum 9. Juli verblieb der Zerstörer im Mittelmeer, kehrte an die US Ostküste zurück, wo er am 21. Juli im Hafen von New York anlegte. Das Kriegsschiff legte zusammen mit den Zerstörern aus seiner Zerstörer Division am 17. September in New York wieder ab und fuhr in Richtung US Westküste. Nach der Durchquerung des Panamakanals erreichten die Kriegsschiffe am 12. Oktober die amerikanische Marinebasis San Diego, Kalifornien. Von dieser Basis aus beteiligte sich die USS DORSEY in den folgenden Monaten an Flottenmanövern innerhalb der Panamakanalzone und operierte mit Wasserflugzeugen vor Valparaiso, Chile. Am 25. Juni 1921 stach der Zerstörer von San Diego aus in See und fuhr Westwärts, um sich der asiatischen Flotte anzuschließen. Das Kriegsschiff erreichte am 24. August den Hafen von Cavite, Manila Bay, Luzon, Philippinen und diente in der experimentellen U-Boot Praxis sowie in der Fernkampf- und Torpedo – Praxis. Am 3. Juni 1922 verließ die USS DORSEY die Manila Bay und fuhr über Shanghai und Chefoo, China nach Nagasaki, Japan. Von hier aus fuhr der Zerstörer zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii und anschließend nach San Francisco, Kalifornien. Das Kriegsschiff lief am 2. Oktober in diesen Hafen ein. Nach einer umfangreichen Überholung wechselte der Zerstörer nach San Diego und wurde hier am 9. März 1923 außer Dienst gestellt.
Lieutenant Commander Francis Warren Rockwell ( 2. Juli 1886 in South Woodstock, Connecticut – 2. Januar 1979 auf St. Simons Island, Glynn County, Goergia ) stellte am 1. März 1930 das unter seinem Kommando stehende Schiff wieder in den Dienst der US Navy. Die USS DORSEY operierte in den folgenden Jahren entlang der US Westküste, in der Panamakanalzone, in den Gewässern der Hawaiianischen Inseln, diente als Eskorte für Flugzeugträger und nahm an taktischen Manövern teil, lag aber immer wieder dazwischen im Heimathafen San Diego, wie auch am 1. Januar 1933. So auch im Frühjahr 1934, wo das Flottenmanöver Nummer 15 die Kriegsschiffe der Pazifikflotte vor der Hawaiianischen Küste zusammenführte. Es wurde die Eroberung dieses Stützpunktes geprobt. Anschließend zog man die Kriegsschiffe an den Panamakanal auf der pazifischen Seite zusammen. Hier sollte die Verteidigung des Kanals geprobt werden. Am 23. April 1934 lagen im Hafenbereich vor Balboa die Zerstörer USS DORSEY, USS McCORMICK ( DD-223 ), USS MACLEISH ( DD-220 ), USS SIMPSON ( DD-221 ), USS TRUXTUN ( DD-229 ), USS TRACY ( DD-214 ), USS ELLIOT ( DD-146 ), USS ROPER ( DD-147 ), USS HALE ( DD-133 ), USS LEA ( DD-118 ), USS RATHBURNE ( DD-113 ), USS TALBOT ( DD-114 ), USS WATERS ( DD-115 ), USS DENT ( DD-116 ), USS AARON WARD ( DD-132 ), USS BUCHANAN ( DD-131 ), USS CROWNINSHIELD ( DD-134 ), USS PREBLE ( DD-345 ), USS WILLIAM B. PRESTON ( DD-344 ), USS YARNALL ( DD-143 ), USS SANDS ( DD-243 ), USS LAWRENCE ( DD-250 ), USS FOX ( DD-234 ), USS GREER ( DD-145 ), USS BARNEY ( DD-149 ), USS TARBELL ( DD-142 ), USS SOUTHARD ( DD-207 ), USS CHANDLER ( DD-206 ), USS FARENHOLT ( DD-332 ), USS PERRY ( DD-340 ), USS WASMUTH ( DD-338 ), USS TREVER ( DD-339 ), USS HOVEY ( DD-208 ), USS LONG ( DD-209 ), USS LITCHFIELD ( DD-336 ), USS DAHLGREN ( DD-187 ), USS PRUITT ( DD-347 ), USS J. FRED TALBOTT ( DD-156 ) und USS DALLAS ( DD-199 ), die Schwere Kreuzer USS CHICAGO ( CA-29 ) und USS INDIANAPOLIS ( CA-35 ), die Leichten Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ) und USS RALEIGH ( CL-7 ), der Zerstörertender USS MELVILLE ( AD-2 ) und das Reparaturschiff USS MEDUSA ( AR-1 ). Nach dem Manöver auf der pazifischen Seite folgte auf der atlantischen Seite des Panamakanals ein weiteres Manöver. Diesmal sollte ein Angriff auf den Kanal geprobt werden. Die Kriegsschiffe fuhren in diesem Monat noch nach New York. Hier hatte US Präsident Franklin Delano Roosevelt ( 30. Januar 1882 in Hyde Park, New York – 12. April 1945 in Warm Springs, Georgia ), als Oberbefehlshaber der US Flotte, für den 31. Mai 1934 zu einer Präsidenten Flottenschau geladen. Er selber befand sich dabei an Bord des Schweren Kreuzers USS INDIANAPOLIS ( CA-35 ), der vor Ambrose Light vor Anker lag. Anschließend ankerten die Schiffe vom 31. Mai bis zum 18. Juni in einer Linie im Hudson River von Midtown Manhattan bis nach Norden vor Yonkers. An der Flottenschau waren die Schlachtschiffe USS CALIFORNIA ( BB-44 ), USS COLORADO ( BB-45 ), USS MARYLAND ( BB-46 ), USS MISSISSIPPI ( BB-41 ), USS NEW MEXIKO ( BB-40 ), USS NEW YORK ( BB-34 ), USS PENNSYLVANIA ( BB-38 ), USS TENNESSEE ( BB-43 ), USS TEXAS ( BB-35 ) und USS WEST VIRGINIA ( BB-48 ), die Flugzeugträger USS LANGLEY ( CV-1 ), USS LEXINGTON ( CV-2 ) und USS SARATOGA ( CV-3 ), die Schweren Kreuzer USS INDIANAPOLIS, USS CHICAGO ( CA-29 ), USS CHESTER ( CA-27 ), USS HOUSTON ( CA-30 ), USS LOUISVILLE ( CA-28 ), USS NORTHAMPTON ( CA-26 ), USS PENSACOLA ( CA-24 ), USS PORTLAND ( CA-33 ) und USS SALT LAKE CITY ( CA-25 ), die Leichten Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), USS RALEIGH ( CL-7 ), USS CINCINNATI ( CL-6 ), USS CONCORD ( CL-10 ), USS MARBLEHEAD ( CL-12 ), USS MEMPHIS ( CL-13 ), USS MILWAUKEE ( CL-5 ) und USS OMAHA ( CL-4 ), die Zerstörer USS DORSEY, USS McCORMICK, USS MACLEISH, USS TRUXTUN, USS TRACY, USS SIMPSON, USS CHANDLER, USS DAHLGREN, USS DALLAS, USS ELLIOT, USS FOX, USS GREER, USS HOVEY, USS LAWRENCE, USS LEA, USS LITCHFIELD, USS LONG, USS PERRY, USS PREBLE, USS RATHBURNE, USS ROPER, USS SANDS, USS SOUTHARD, USS TALBOT, USS TARBELL, USS TREVER, USS YARNALL, USS WASMUTH, USS WATERS, USS WILLIAM B PRESTON, USS BAINBRIDGE ( DD-246 ), USS BARRY ( DD-248 ), USS UPSHUR ( DD-144 ), USS DECATUR ( DD-187 ), USS DENT ( DD-116 ), USS DICKERSON ( DD-157 ), USS FAIRFAX ( DD-93 ), USS CHILDS ( DD-241 ), USS HERBERT ( DD-160 ), USS HULBERT ( DD-342 ), USS HUMPHREYS ( DD-236 ), USS LEARY ( DD-158 ), USS HOPKINS ( DD-249 ), USS McFARLAND ( DD-237 ), USS NOA ( DD-343 ), USS OVERTON ( DD-239 ), USS SCHENCK ( DD-159 ), USS REUBEN JAMES ( DD-245 ), USS WILLIAMSON ( DD-244 ), USS GILMER ( DD-233 ), USS GOFF ( DD-247 ), USS STURTEVANT ( DD-240 ) und USS ZANE ( DD-337 ), die Zerstörer Tender USS MELVILLE und USS WHITNEY ( AD-4 ), die Flottenöltanker USS CUYAMA ( AO-3 ), USS NECHES ( AO-5 ) und USS SALINAS ( AO-19 ), die Reparaturschiffe USS MEDUSA und USS VESTAL ( AR-4 ), das Vielseitige Hilfsschiff USS BOGGS ( AG-19 ), die Frachtschiffe USS BRIDGE ( AF-1 ) und USS ARCTIC ( AF-7 ), das Hospitalschiff USS RELIEF ( AH-1 ) und der U-Boot Tender USS ARGONNE ( AS-10 ) beteiligt. Von ausländischen Marinen war der französische Schulkreuzer JEANNE D´ARC anwesend. In der Brooklyn Navy Yard lag zur Notfallversorgung der Flottenöltanker USS BRAZOS ( AO-4 ) und das Unklassifizierte Schiff USS SEATTLE ( IX-39 ). Die folgenden Schiffe der US Küstenwache waren in New York stationiert und haben möglicherweise  Überwachungs-  oder andere Regelungen während der Flottenschau übernommen. Die Patrouillenboote USCGC ARGO ( WPC-100 ), USCGC AURORA ( WPC-103 ), USCGC CALYPSO ( WPC-104 ), USCGC DAPHNE ( WPC-106 ), USCGC GALATEA ( WPC-108 ), USCGC HERMES ( WPC-109 ), USCGC ICARUS ( WPC-110 ), USCGC PERSEUS ( WPC-114 ) und USCGC THETIS ( WPC-115 ), die Patrouillenboote USCGC CHAMPLAIN ( 1929 ), USCGC MANHATTAN ( CG-30 ), USCGC PATROL ( 1917 ), USCGC SEBAGO ( 1930 ), USCGC TAMPA ( 1921 ) und USCGC WISSAHICKON ( CG-12 ) und die Hafenschlepper USCGC CALUMET ( 1894 ), USCGC GUTHRIE ( 1895 ), USCGC HUDSON ( 1893 ), USCGC LEOPARD ( 1920 ), USCGC LIGHTNING, USCGC RARITAN ( 1905 ). Die USS DORSEY wechselte nach der Flottenschau, zusammen mit den Kriegsschiffen der Zerstörer Division, wieder in den Pazifik. Hier fuhr der Zerstörer gleich wieder zu seiner Heimatbasis San Diego. Das Kriegsschiff versetzte man dann vom 10. bis zum 29. Juni 1935 in Reserve. Die USS DORSEY fuhr anschließend in die Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien. Hier begann ein Umbau an dem Zerstörer, damit dieser seinen neuen Aufgaben gerecht werden konnte. Das Kriegsschiff wurde nun als Hochgeschwindigkeits – Schleppschiff eingesetzt. Die USS DORSEY operierte nun immer noch in den Gewässern vor San Diego und lieferte Hochgeschwindigkeits – Zielschleppdienste für andere Kriegsschiffe, deren Mannschaften entlang der US Westküste, in der Panamakanalzone und zwischen dem 29. Dezember 1938 und dem 25. April 1939 in der Karibik ausgebildet wurden. Ab dem 1. Juli 1940 war für die USS DORSEY Pearl Harbor der Heimathafen. Hier lief das Kriegsschiff am 6. November in die Pearl Harbor navy Yard ein und wurde zu einem Hochgeschwindigkeitsminensuchboot umgebaut. Das Schiff erhielt am 19. November die neue Kennung DMS-1 und war damit das Führungsschiff dieser Klasse. Es erfolgten nun Übungen mit den Kriegsschiffen aus der Mine Division 6 entlang der US Westküste und vor den Hawaiianischen Inseln. In dieser MineDiv 6 befanden sich außerdem noch die USS LAMBERTON ( DMS-2 ), USS ELLIOT ( DMS-4 ) und USS BOGGS ( DMS-3 ). Am 7. Dezember 1941, an dem Tag an dem die Japaner Pearl Harbor angriffen und somit die USA in den Zweiten Weltkrieg mit hineinzogen, befand sich USS DORSEY zusammen mit den Kriegsschiffen aus der Task Force 3, die Vizeadmiral Wilson Brown, Jr. ( 27. April 1882 in Philadelphia, Pennsylvania – 2. Januar 1957 in New Haven, Connecticut ) befehligte, vor dem Johnston Atoll, das sich rund 1.390 km südwestlich der Hawaiianischen Inseln befindet. In der TF 3 befand sich zu diesem Zeitpunkt der Flugzeugträger USS Lexington ( CV-2 ), die Schweren Kreuzer USS PENSACOLA ( CA-24 ), USS SALT LAKE CITY ( CA-25 ), USS CHICAGO ( CA-29 ), USS INDIANAPOLIS ( CA-35 ), USS NEW ORLEANS ( CA-32 ), USS ASTORIA ( CA-34 ), USS MINNEAPOLIS ( CA-36 ) und USS SAN FRANCISCO ( CA-38 ), die Zerstörer USS MAHAN ( DD-364 ), USS DRAYTON ( DD-366 ), USS LAMSON ( DD-367 ), USS FLUSSER ( DD-368 ), USS CUSHING ( DD-376 ), USS PERKINS ( DD-377 ), USS SMITH ( DD-378 ) und USS PRESTON ( DD-379 ), die Hochgeschwindigkeitsminensuchboote USS DORSEY, USS ELLIOT, USS LAMBERTON, USS BOGGS, USS HOPKINS ( DMS-13 ), USS ZANE ( DMS-14 ), USS WASMUTH ( DMS-15 ), USS TREVER ( DMS-16 ), USS PERRY ( DMS-17 ), USS CHANDLER ( DMS-9 ), USS SOUTHARD ( DMS-10 ), USS HOVEY ( DMS-11 ) und USS LONG ( DMS-12 ), die Truppentransportschiffe USS HENDERSON ( AP-1 ), USS CHAUMONT ( AP-5 ), USS WILLIAM WARD BURROWS ( AP-6 ), USS HARRIS ( AP-8 ), USS ST MIHIEL ( AP-32 ), USS REPUBLIC ( AP-33 ) und USS U S GRANT ( AP-29 ), sowie das Transportschiff USS ALCHIBA ( AK-23 ). Noch am selben Tag, nachdem die Japaner ihren Angriff auf Pearl Harbor beendet hatten, fuhren die Schiffe der TF 3 zur Hawaiianischen Marinebasis zurück und erreichten diese zwei Tage später. Die USS DORSEY wurde sofort in den Hawaiianischen Gewässern für Patrouillenfahrten, dem örtlichen Eskortier- und Ausbildungsdienst eingesetzt. Diese Aufgaben beendete das Hochgeschwindigkeitsminensuchboot Ende Dezember 1942 und fuhr nach San Francisco, wo es sich einer umfassenden Überholung unterziehen musste. Diese begann am 1. Januar 1943 und war am 11. Februar abgeschlossen. Anschließend kehrte das Kriegsschiff nach Pearl Harbor zurück und nahm seine vorherigen Aufgaben wieder wahr. Die USS DORSEY führte die Patrouillen-, Eskortier- und Ausbildungsdienste bis zum 24. September durch. Man rüstete jetzt das Kriegsschiff in der Marinebasis für die kommende Fahrt aus. Anfang Oktober stach das Hochgeschwindigkeitsminensuchboot in See und beteiligte sich an der Eskorte eines Schiffskonvois bis zur Insel Efate, Neue Hebriden und Noumea, Neukaledonien. Gleich nach der Ankunft vor der Insel Noumea fuhr die USS DORSEY zum Port Purvis, Halbinsel Tulagi, Florida Island, Ostsalomonen weiter und legte dort am 28. Oktober an. Man bunkerte frischen Treibstoff, Proviant und Munition. Das Kriegsschiff integrierte man in die Task Force 31, die Rear Admiral Theodore Stark Wilkinson ( 22. Dezember 1888 – 21. Februar 1946 ) während der Operation „Shoestring II“ befehligte. In dieser TF befanden sich die Zerstörer USS WALLER ( DD-466 ), USS PRINGLE ( DD-477 ), USS FULLAM ( DD-474 ), USS BENNETT ( DD-473 ), USS GUEST ( DD-472 ), USS ANTHONY ( DD-515 ), USS HUDSON ( DD-475 ), USS TERRY ( DD-513 ), USS BRAINE ( DD-630 ), USS WADSWORTH ( DD-516 ), USS SAUFLEY ( DD-465 ), USS RENSHAW ( DD-499 ), USS SIGOURNEY ( DD-643 ), USS CONWAY ( DD-507 ) und die USS EATON ( DD-510 ), den Hochgeschwindigkeitsminensuchbooten USS HOPKINS ( DMS-13 ), USS TREVER ( DMS-16 ), USS SOUTHARD ( DMS-10 ), USS HOVEY ( DMS-11 ) und USS DORSEY ( DMS-1 ), die Zerstörer und Minensucher USS GAMBLE ( DM-15 ), USS BREESE ( DM-18 ) und USS SICARD ( DM-21 ). Ein Teil der Zerstörer und Hochgeschwindigkeitsminensuchbooten von der TF 31 operierte schon vor Cape Torokina, Bougainville, Nördliche Salomonen, der andere Teil verließ am 30. Oktober Port Purvis und sicherte die Truppentransporter USS GEORGE CLYMER ( APA-27 ), USS HUNTER LIGGITT ( APA-14 ), USS FULLER ( APA-7 ), USS CRESCENT CITY ( APA-21 ), USS PRESIDENT HAYES ( APA-20 ), PRESIDENT ADAMS ( APA-19 ), USS AMERICAN LEGION ( APA-17 ) und USS PRESIDENT JACKSON ( APA-18 ), welche die 3. Marine Division samt Ausrüstung transportierten und die amphibischen Angriffsfrachtschiffe USS LIBRA ( AKA-12 ), USS TITANIA ( AKA-13 ), USS ALHENA ( AKA-9 ) und USS ALCHIBA ( AKA-6 ) die weitere Ausrüstung und Truppen mit sich führten. An der USS DORSEY machte man am Morgen des 29. Oktober die Leinen los und das Hochgeschwindigkeitsminensuchboot fuhr selbständig zur Sicherung zum Cape Torokina in der Kaiserin Augusta Bay. Das Kriegsschiff erreichte diese am 1. November, zusammen mit allen anderen Schiffen der TF 31. Hier begann das Hochgeschwindigkeitsminensuchboot mit Patrouillen- und Minensuchoperationen und überwachte die Gewässer in der Kaiserin Augusta Bay zur Sicherung der Truppentransporter während der Landeoperation. Am Morgen des 6. November verließ die USS DORSEY wieder die Insel Bougainville und fuhr mit hoher Geschwindigkeit nach Port Purvis. Dort warteten weitere Truppentransporter auf ihr Geleit. Die Halbinsel wurde ein Tag später erreicht, frischer Treibstoff gebunkert und sofort ging die Fahrt zum Cape Torokina zurück. Dieses erreichten die Schiffe am 8. November. Zwei Tage später fuhr das Hochgeschwindigkeitsminensuchboot erneut nach Port Purvis und kehrte mit weiteren Verstärkungen und Versorgungsschiffen am 13. November in der Kaiserin Augusta Bay zurück. Schon am 14. November verließ das Kriegsschiff wieder die Insel Bougainville und fuhr nach Port Purvis, wo es am folgenden Tag anlegte. Hier blieb es bis zum 18. November liegen. Ab dem 18. November nahm die USS DORSEY ihre Patrouillenfahrten zwischen den Inseln der Ostsalomonen auf und suchte nach eventuellen feindlichen U-Booten. Ab dem 20. November begann das Hochgeschwindigkeitsminensuchboot mit der Eskorte eines Schiffskonvois bis nach Noumea. Dort wartete bereits ein anderer Konvoi, der nach Port Purvis geleitet werden sollte. Dieser erreichte am 29. November die Halbinsel Tulagi. Noch am selben Tag nahm das Kriegsschiff seine Eskortierfahrten zwischen Port Purvis, dem Atoll Kwajalein, Marshall Islands, Manus Island, Admiralitätsinseln und der Insel New Georgia, Salomonen. Am 12. Mai 1944 erreichte dann die USS DORSEY das Atoll Majuro, Marshall Islands. Hier übernahm das Kriegsschiff alte Zielschiffe, damit Mannschaften anderer Kriegsschiffe mit ihren Kanonen auf Ziele schießen konnten die mit hoher Geschwindigkeit unterwegs waren. Ab dem 20. Juni patrouillierte das Hochgeschwindigkeitsminensuchboot zwischen den Atollen Kwajalein und Eniwetok, Marshall Islands und sicherte die dort befindlichen Versorgungsschiffe vor eventuellen Angriffen japanischer U-Boote. Für einige dringend notwendig gewordene Reparaturen lag das Kriegsschiff am 24. Juni vor dem Atoll Eniwetok vor Anker. Ab dem 9. Juli eskortierte die USS DORSEY den Geleitflugzeugträger USS MAKIN ISLAND ( CVE-93 ), der Flugzeuge zum Atoll Majuro gebracht hatte, ab dem Atoll Kwajalein nach Pearl Harbor und von dort aus bis nach San Diego. Hier begann im August für das Hochgeschwindigkeitsminensuchboot eine umfangreiche Überholung. Diese war Ende September abgeschlossen und das Kriegsschiff fuhr sofort zur Marinebasis Pearl Harbor. Es erreichte diese am 1. Oktober. Hier übernahm das Kriegsschiff wieder Abschleppdienste mit Zielschiffen und beteiligte sich an neuen experimentellen Minensuchversuchen. Am 9. November verließ das Hochgeschwindigkeitsminensuchboot die Marinebasis und fuhr nach Port Purvis, der neuen Heimatbasis. Ab dem 1. bis zum 23. Dezember beteiligte das Kriegsschiff an Minensuchoperationen vor der Insel Manus, Admiralitätsinseln. Ab dem 23. Dezember fuhr die USS DORSEY zur San Pedro Bay, Insel Leyte, Philippinen. Hier integrierte man das Kriegsschiff in die Task Group 77.6, die Minensuch- und Hydrographik Group während der Operation „Mike I“. In dieser befanden sich insgesamt 72 Schiffe. Unter anderem waren dabei, der Zerstörer USS BENNION ( DD-662 ), der Zerstörer und Minenleger USS BREESE ( DM-18 ), die Hochgeschwindigkeitsminensuchboote USS DORSEY, USS HOVEY, USS HOPKINS, USS SOUTHARD, USS CHANDLER, USS LONG ( DMS-12 ), USS PALMER ( DMS-5 ), USS HAMILTON ( DMS-18 ), USS HOGAN ( DMS-6 ) und USS HOWARD ( DMS-7 ), der Schnelle Truppentransporter USS BROOKS ( APD-10 ), die australische Patrouillenfregatte HMAS GASCOYNE ( K354 ), das große Infanterielandungsfahrzeug USS LCI (G)-70, der Kleine Wasserflugzeugtender USS ORCA ( AVP-49 ) und der Hochseeflottenschlepper USS APACHE ( ATF-67 ). Am 2. Januar 1945 verließen diese Schiffe die San Pedro Bay mit dem Ziel den Golf von Lingayen vor der philippinischen Insel Luzon. Zwei Tage später befanden sie sich westlich von Panay Island, zusammen mit den Kriegsschiffen der TG 77.2 und 77.9. Am 5. Januar fuhren die Schiffe der TG 77.6 durch die Mindoro Straße in die Südchinesische See ein und wurden sofort von japanischen Kamikazepiloten attackiert. Dabei wurde unter anderem das große Infanterielandungsfahrzeug USS LCI (G)-70, der Kleine Wasserflugzeugtender USS ORCA und der Hochseeflottenschlepper USS APACHE beschädigt. Die Mannschaft der USS DORSEY rettete nach dem Luftangriff aus dem Infanterielandungsfahrzeug USS LCI (G)-70 fünf Überlebende. Auch am 6. Januar erfolgten Angriffe der Kamikazepiloten auf die Schiffe der TG, die den Golf von Lingayen erreicht hatten. Dabei wurde die USS LONG versenkt sowie die USS SOUTHARD und USS BROOKS beschädigt. Am folgenden Tag erschienen die nächsten Selbstmordpiloten mit ihren Flugzeugen und stürzten sich auf die Schiffe der Alliierten. Dabei wurden auch die USS PALMER und USS HOVEY versenkt. Die USS DORSEY führte ihre Mineräumoperationen in ihrem vorgegeben Seegebiet aus und verließ Anfang Februar die hart umkämpften Gebiete vor der philippinischen Insel. Das Kriegsschiff fuhr sofort zur Bonin Insel Iwo Jima. Hier kam das Hochgeschwindigkeitsminensuchboot am 16. Februar an und begann im Gebiet der Landeoperation mit den Minenräumarbeiten. Die Schlacht um die Insel begann drei Tage später. In der Nacht vom 18. zum 19. Februar gab es einen japanischen Kamikazeangriff aus der Luft. Eines der Flugzeuge traf den Zerstörer und Minenleger USS GAMBLE ( DM-15 ) so schwer, dass die USS DORSEY das havarierte Schiff am 19. Februar aus dem Gefahrenbereich bis zur Insel Saipan, Nördliche Marianen schleppen musste, wo erste Reparaturen ausgeführt werden konnten. Dort trafen beide Schiffe am 24. Februar ein. Die USS DORSEY kehrte noch am selben Tag wieder nach Iwo Jima zurück und übernahm dort im Landegebiet bis zum 1. März die Sicherung der Landungsschiffe. An diesem Tag verließ das Kriegsschiff Iwo Jima und fuhr zum Atoll Ulithi, Karolinen, um sich für die Invasion von Okinawa vorzubereiten. Dazu integrierte man das Hochgeschwindigkeitsminensuchboot während der Operation „Iceberg“ in die Task Force 52. Am 16. März verließ die USS DORSEY, zusammen mit anderen Kriegsschiffen aus der TG 52.2, das Atoll und fuhr zu den Kerama Retto Inseln. Ab dem 25. März begannen diese Schiffe mit den Minenräumarbeiten vor den Inseln und vor Okinawa. Um dies zu unterbinden stiegen nun jeden Tag Kamikazepiloten auf und attackierten die amerikanischen Schiffe. In der Nacht vom 26. zum 27. März befand sich die USS DORSEY rund 9 Seemeilen nordnordwestlich der Kerama Retto Inseln, als sich ein Kamikaze auf das Hochgeschwindigkeitsminensuchboot stürzte. Das Flugzeug konnte keinen großen Schaden anrichten, so dass das Kriegsschiff seinen Dienst weiter fortführen konnte. Allerdings kostete dieser Angriff drei Besatzungsmitgliedern das Leben und zwei weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Bis zum 4. April blieb die USS DORSEY vor Okinawa im Einsatz und patrouillierte vor den Landungsschiffen. An diesem 4. April verließ das Kriegsschiff dann aber doch die Gewässer vor der japanischen Insel und fuhr nach Pearl Harbor. Hier sollten in der Pearl Harbor Navy Yard die Reparaturen an den Kampfschäden beginnen. Diese Arbeiten waren Mitte Juni abgeschlossen und das Kriegsschiff fuhr nach Okinawa zurück. Es lief am 1. Juli in die Buckner Bay ein und wurde sofort für die Operation „Juneau“ in die Task Force 39 eingegliedert, die Rear Admiral Alexander Sharp, Jr. ( 13. August 1885 in Washington DC – 20. Juni 1975 in Bethesda, Montgomery County, Maryland ) kommandierte. Aufgabe dieser TF war die Beräumung der Seeminen im Seegebiet rund um Okinawa. In der TF 39 befanden sich die Zerstörer und Minenleger USS THOMAS E FRASER ( DM-24 ), USS SHANNON ( DM-25 ), USS HENRY A WILEY ( DM-29 ), USS ROBERT H SMITH ( DM-23 ) und drei weitere, die Hochgeschwindigkeitsminensuchboote USS DORSEY, USS SOUTHARD, USS HAMBELTON ( DMS-20 ), USS JEFFERS ( DMS-27 ), USS ELLYSON ( DMS-19 ) und USS GHERARDI ( DMS-30 ), die Minensucher USS PREVAIL ( AM-107 ), USS SAGE ( AM-111 ), USS THREAT ( AM-124 ), USS VELOCITY ( AM-128 ), USS HAZARD ( AM-240 ), USS REBEL ( AM-284 ), USS GLADIATOR ( AM-319 ), USS TRIUMPH ( AM-323 ), USS SHELDRAKE ( AM-62 ) und 43 weitere, 49 Segelboote die als Minensucher eingesetzt wurde mit der Kennung YMS sowie sieben Netzlegerschiffe. Die Minenräumoperation begann ab dem 5. Juli in der Ostchinesischen See und war am 30. Juli abgeschlossen. Anschließend wechselte die USS DORSEY zu den japanischen Heimatinseln. Dort begann das Kriegsschiff ebenfalls mit der Beräumung von Seeminen. Am 15. August 1945 endete der Zweite Weltkrieg im Pazifik nach der bedingungslosen Kapitulation Japans. Das Hochgeschwindigkeitsminensuchboot blieb in den japanischen Gewässern und beteiligte sich an der Vernichtung der von beiden Kriegsparteien ausgelegten Seeminen. Am 14. September wechselte die USS DORSEY zu Minensuchaktionen in den Van – Diemen – Gulf im Norden Australiens. Dort blieb das Kriegsschiff für fünf Tage und suchte auch hier nach Seeminen. Auf der Rückfahrt nach Okinawa, am 9. Oktober, geriet das Hochgeschwindigkeitsminensuchboot kurz vor der japanischen Insel in den schweren Taifun mit Namen „Louise“. Die hohen Wellen schleuderten das Kriegsschiff an Land, wo es liegen blieb. Alle eventuell geplanten Versuche, um das Schiff wieder ins Wasser zu bekommen, wurden wegen der Kosten verworfen. Man stellte am 8. Dezember 1945 das Hochgeschwindigkeitsminensuchboot außer Dienst und strich am 3. Januar 1946 den Namen USS DORSEY ( DMS-1 ) von der US Navy – Liste. Den gestrandeten Schiffskörper begann man ab dem 11. Januar 1946 abzuwracken.      


USS DORSEY ( DD-117 )
Commanding Officer

 CDR George Franklin Neal   16. September 1918 – 20. Mai 1919 (später RADM)
LCDR John Richard Peterson    20. Mai 1919 – 26. August 1920
LCDR John Calvin Jennings    26. August 1920 – 16. Januar 1921
LCDR Raymond Foss Frellson    16. Januar 1921 – 30. November 1922
LT Homer Louis Grosskopf    30. November 1922 – 21. Februar 1923 (später RADM)
LTJG Emmett Peter Forrestel    21. Februar 1923 – 8. März 1923 (später VADM)
Außerdienststellung   8. März 1923 – 1. März 1930
LCDR Francis Warren Rockwell      1. März 1930 – 30. Mai 1931  (später VADM)
LCDR Ellis Mark Zacharias, Sr.   30. Mai 1931 – 3. Juni 1933 (später RADM)
LCDR Myron Wells Hutchinson Jr.    3. Juni 1933 – 1. Januar 1934
LT Benton Weaver Decker    1. Januar 1934 – 10. Juni 1935
LCDR William Fishback Loventhal    10. Juni 1935 – 30. Juni 1937
LCDR Howard Raymond Healy    30. Juni 1937 – 25. Mai 1939
LCDR Howard Lyman Collins    25. Mai 1939 – 15. Juni 1940 (später RADM)
LCDR Ranald MacNicol MacKinnon    15. Juni 1940 – 21. März 1942
LCDR Wayne Rowe Loud    21. März 1942 – 20. August 1943 (später RADM)
LCDR Archibald Egerton Teall    20. August 1943 – 16. Juli 1944
LT John Michael Hayes    16. Juli 1944 – 23. Juni 1945
LT Gorman Gerard Powell Jr.    23. Juni 1945 – 9. Oktober 1945