USS LAKE ( DE-301 )

USS LAKE ( DE-301 )

Biografie

John Ervin Lake, Jr.
* 22. Oktober 1910 in Chicago, Illinois
† 7. Dezember 1941 in der amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii an Bord des Schlachtschiffes USS ARIZONA ( BB-39 )

John Ervin Lake meldete sich am 13. April 1928 freiwillig zur US Navy. Er diente an Bord der verschiedensten Schiffe und an Land. Er war mit Dorothy Jane Lake verheiratet und hatte einen Sohn. Am 16. September 1940 ernannte man John Ervin Lake, Jr. zum Acting Pay Clerk, da befand er sich an Bord des Schweren Kreuzers USS SALT LAKE CITY ( CA-25 ). Das Kriegschiff war noch vor dem 1. September 1939, dem Beginn des Zweiten Weltkrieges, in den Pazifik gewechselt. Er meldete sich am 20. September 1940 an Bord des Schlachtschiffes USS ARIZONA ( BB-39 ). Hier war er stellvertretender Versorgungsoffizier. Während des Angriffs der Japaner auf die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii am 7. Dezember 1941, befand sich Warrent Officer Lake, Jr. an Bord des Schlachtschiffes und wurde während des Kampfes getötet.


USS LAKE ( DE-301 )

Schiffsbiografie

Die USS LAKE ( DD-301 ) war das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Warrent Officer John Ervin Lake, Jr. benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das fünfundfünfzigste Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien wurde am 22. April 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Carol M. Feldman taufte am 18. August 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Arthur Delano Weeks, Jr. ( USNR ) ( 1908 – 28. August 1981 ) stellte am 5. Februar 1944 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Ausrüstung des Schiffes dauerte vom 8. bis zum 14. Februar. Danach begannen die Erprobungs- und Ausbildungsfahrten vor der kalifornischen Küste. Die Begutachtung der Schiffshaut und die Durchführung von den verschiedensten Änderungsarbeiten dauerten vom 25. März bis zum 8. April. Drei Tage später verließ die USS LAKE die Bucht von San Francisco, Kalifornien und eskortierte einen Schiffskonvoi zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Am 20. April liefen die Schiffe in den dortigen Hafen. Der Geleitzerstörer blieb bis zum 23. Juni in der Marinebasis und in den Hawaiianischen Gewässern und beteiligte sich an mehreren Übungen. Die USS LAKE verließ die Marinebasis am 23. Juni und eskortierte einen Schiffskonvoi zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Dieses Atoll erreichten die Schiffe am 2. Juli. Noch am selben Tag gliederte man den Geleitzerstörer in die Task Group 12.2 ein, der Hunter Killer Group, die Captain William Vincent Saunders während der Opertion „Forager“ kommandierte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS HOGGATT BAY ( CVE-75 ) und die Geleitzerstörer USS LAKE, USS DONALDSON ( DE-44 ), USS REYNOLDS ( DE-42 ) und USS WYMAN ( DE-38 ). Die USS HOGGATT BAY war das Flaggschiff der TG. Aufgabe dieser Kriegsschiffe war es in den Gewässern östlich der Insel Guam und Nof Truk, Nördliche Marinanen auf der Suche nach japanischen U-Booten zu patrouillieren. Am 5. Juli begannen die Schiffe der TG mit ihrer Patrouillenfahrt und waren auf der Suche nach japanischen U-Booten. Am 11. Juli erschien der Hochseetanker USS GUADALUPE ( AO-32 ) und beölte die Kriegsschiffe. Vom 12. bis zum 18. Juli blieben die fünf Kriegsschiffe in ihren vorgegebenen Planquadraten und suchten weiterhin nach feindliche U-Boote. Kurz nach Mitternacht des 19. Juli erhielt man den ersten Radarkontakt von einem feindlichen U-Boot. Die USS WYMAN und USS REYNOLDS vernichten es. Am 22. Juli erreichen alle Schiffe der TG 12.2 das Atoll Eniwetok. Hier füllte man alle Bunker der Kriegsschiffe wieder auf. Vier Tage später verlassen sie das Atoll und beginnen die nächste Patrouillenfahrt. Ein weiteres japanisches U-Boot konnte durch die USS WYMAN und USS REYNOLDS am Abend des 28. Juli versenkt werden. Am 3. August verließen die Kriegsschiffe der TG 12.2 wieder die Gewässer vor Saipan und fuhren zum Atoll Eniwetok. Dort löste man am 9. August die TG auf. Am folgenden Tag verließ die USS LAKE das Atoll und eskortierte zusammen mit der USS REYNOLDS und USS DONALDSON den Leichten Kreuzer USS MONTPELIER ( CL-57 ) zur Marinebasis Pearl Harbor. Dort trafen alle vier Schiffe am 15. August ein. Man integrierte nun den Geleitzerstörer in die Task Group 31.4, der Western Garrison Group, deren Handelsschiffe Versorgungsgüter zu den Kriegsschiffen während der Palau Operation bringen sollten. In dieser TG befanden sich die Geleitzerstörer USS LAKE, USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS LYMAN ( DE-302 ), USS KYNE ( DE-744 ) und USS CROWLEY ( DE-303 ), das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ), 2 Frachtschiffe und 14 Handelsschiffe wie die SS DON MARQUIS, SS CAPE ISABEL und SS YUGOSLAVIA VICTORY. Die USS LAKE übernahm am 22. August die Eskorte über zwei Handelsschiffe. Diese mussten allerdings zum Atoll Kwajalein eskortiert werden, da sich dort Truppen für die Landung an Bord der beiden Handelsschiffe begaben. Auf dem Weg zum Atoll Kwajalein sah man ein Floß treiben, auf dem sich Personen befanden. Umgehend fuhr das Kriegsschiff zur Rettung der Personen dorthin. Auf dem Floß befanden sich zwei Japaner, die von der Insel Wotje, Radak – Kette, Marshall Islands kamen. Man holte diese an Bord der USS LAKE. Die drei Schiffe erreichten das Atoll Kwajalein am 2. September. Hier übergab man die beiden Gefangenen an Vertreter der US Army. Nach dem bunkern von frischem Treibstoff und dem einschiffen der Soldaten, verließ der Geleitzerstörer und die beiden Handelsschiffe das Atoll. Man hatte die drei Schiffe in die Task Force 32 eingegliedert und sie fuhren in Richtung des Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Dies Schiffe der TF 32 hatten am 6. September Port Purvis, Halbinsel Tulagi, Florida Island, Ostsalomonen verlassen und fuhren zu den Palau Inseln. Die TF 32 kommandierte Rear Admiral George H. Fort während der Operation „Stalemate II“. So befanden sich in dieser freien Gruppierung die Zerstörer USS FRANKS ( DD-554 ), USS GRIDLEY ( DD-380 ), USS BEALE ( DD-471 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS STEVENSON ( DD-645 ), USS LEUTZE ( DD-481 ), USS BUCHANAN ( DD-484 ), USS BAILEY ( DD-492 ), USS HAZELWOOD ( DD-531 ), USS BENNION ( DD-662 ), FULLAM ( DD-474 ), USS GUEST ( DD-472 ), USS BENNETT ( DD-473 ), USS REMEY ( DD-688 ), USS MELVIN ( DD-680 ), USS MERTZ ( DD-691 ), USS McGOWAN ( DD-678 ), USS McDERMUT ( DD-677 ), USS McNAIR ( DD-679 ), USS WADLEIGH ( DD-689 ) und USS MONSSEN ( DD-798 ) und die Geleitzerstörer USS LAKE, USS CABANA ( DE-260 ), USS DEMPSEY ( DE-26 ) und USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ). Diese Schiffe waren für die Feuerunterstützung- Eskortier- und Patrouillenfahrten während der Operation vorgesehen. Den Geleitzerstörer verwendete man zur Sicherung der Landungsfahrzeuge während der Angriffe auf die Inseln Peleliu, Palau Islands. Die USS LAKE und die beiden Handelsschiffe reihten sich unterwegs ein und der Geleitzerstörer übernahm die übertragenen Aufgaben. Auf dem Weg nach Peleliu eskortierten die Kriegsschiffe der TF unter anderem das Kommandoschiff USS MOUNT McKINLEY ( AGC-7 ), die Schnellen Truppentransporter USS GEORGE E BADGER ( APD-33 ), USS SANDS ( APD-13 ) und USS NOA ( APD-24 ), den Zerstörer und Wasserflugzeugtender USS BALLARD ( AVD-10 ), die Docklandungsschiffe USS WHITE MARSH ( LSD-8 ), USS EPPING FOREST ( LSD-4 ), LINDENWALD ( LSD-6 ) und USS GUNSTON HALL ( LSD-5 ), die Schiffe der TransDiv 32 in der sich das Angriffsfrachtschiff USS ARNEB ( AKA-56 ) befand und die Angriffstransportschiffe USS ORMSBY ( APA-49 ), USS FREMONT ( APA-44 ), USS PIERCE ( APA-50 ) und USS JAMES O’HARA ( APA-90 ). Am Abend des 14. September erreichten die Schiffe der TG 32 ihre Ausgangspositionen. Am folgenden Tag begann der Angriff auf Peleliu, nachdem zwei Tage vorher schon mit dem Bombardement von See aus durch die Fire Support Group die Schlacht eingeläutet worden war. Die Männer der 1. Marinedivision, unter dem Kommando von Major General William Henry Rupertus ( 14. November 1889 – 25. März 1945 ), wurden angelandet und konnten auch sehr schnell einen Brückenkopf ausbauen, aber die japanischen Verteidiger hatten sich in die Berge zurückgezogen und leisteten von dort aus erbitterten Widerstand. Die USS LAKE patrouillierte zusammen mit den anderen Geleitzerstörern vor den Landungsfahrzeugen. Nach dem Entladen eskortierten die Geleitzerstörer die leeren Transportschiffe zum Atoll Ulithi. Von dort aus kehrten sie zu den Palau Inseln zurück und führten die Patrouillen weiter. Diese Patrouillen- und Begleitfahrten dauerten bis zum 14. November. An diesem Tag verließ die USS LAKE die Palau Inseln und fuhr zum Atoll Ulithi, Karolinen. Dort versetzte man den Geleitzerstörer in die Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THORN ( DD-647 ), USS THATCHER ( DD-514 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS LAKE, USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS LYMAN, USS KYNE, USS CROWLEY, USS SWEARER ( DE-186 ), USS WESSON ( DE-184 ), USS STERN ( DE-187 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS LAMONS ( DE-743 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen das Atoll Ulithi und fuhren zu ihrem vorgegebenen Wartebereich. In der Nacht zum 13. Dezember 1944 betankten die mitgeführten Öltanker der TG 30.8 die Kriegsschiffe der Task Force 38 die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % an Bord. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an, der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Anschließend fuhren die Schiffe der TG 30.8 wieder zum Atoll Ulithi zurück. Sie erreichten es am 21. Dezember. Die USS LAKE selber hatte keine Verluste und war wie durch ein Wunder unbeschädigt. Hier bereitete man sie für die Operation „Mike I“ vor. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), die Zerstörer USS THORN, USS FARRAGUT, USS DALE, USS THATCHER, USS KALK, USS HAILEY ( DD-556 ) und die USS STOCKHAM ( DD-683 ) welche vom 3. bis 7. Januar 1945 anwesend war, die Geleitzerstörer USS LAKE, USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS WESSON, USS SWEARER, USS STERN, USS LYMAN, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS WEAVER, USS HILBERT und USS GRADY ( DE-445 ), die Tanker USS KENNEBAGO, USS HOUSATONIC ( AO-35 ), USS TOMAHOWK ( AO-88 ), USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS CHICOPEE ( AO-34 ), USS GUADELUPE ( AO-32 ) und USS PATUXENT ( AO-44 ). Lange blieben die Schiffe der TG nicht vor dem Atoll. Noch in den letzten Tagen des Jahres 1944 verließen sie ihre Liegeplätze und fuhren nach Luzon, wo die Kämpfe gegen die japanischen Verteidiger im vollen Gange waren. Am 2. Januar 1945 übergaben die Tanker ihren mitgeführten Treibstoff an die Schiffe der Task Group 38.1 und 38.2. Drei Tage später erfolgte eine erneute Beölung. Danach fuhren die Tanker mit ihren Begleitschiffen wieder zum Atoll Ulithi um neuen Kraftstoff aufzunehmen. Am 6. Januar begannen die Landungsoperationen auf Luzon und am 7. Januar verließen die Tanker wieder das Atoll Ulithi und fuhren zur philippinischen Insel Leyte. Von dort aus ging die Fahrt bis ins Südchinesische Meer, wo die Flugzeugträger der Task Force 38 Angriffe auf die japanische Schifffahrt führte. Acht Zerstörer eskortierten zwei Geleitflugzeugträger und sechs Tanker aus der Fast Refueling Group bis dorthin und ab dem 8. Januar betankte man die Schiffe der TF 38 rund 255 Seemeilen nordöstlich von Luzon. Die anderen Tanker und Geleitflugzeugträger wurden von den Geleitzerstörern beschützt. Am 13. Januar wurden nochmals die Schiffe der TF 38 betankt. Danach werden die geleerten Tanker von den Geleitzerstörern bis zum Atoll Ulithi eskortiert. Das Südchinesische Meer verlassen die restlichen Schiffe der Fast Refueling Group am 20. Januar. Die Fahrt ging in Richtung Ulithi. Im Hafen von Ulithi legten die Schiffe der Fast Refueling Group am 27. Januar an. Hier versetzte man die USS LAKE in die Task Group 50.8, der Sea Logistic Support Group, einer Nachschubeinheit die die Schnellen Flugzeugträger und deren Sicherungsschiffe aus der 5. US Flotte während der Iwo Jima und Okinawa Operationen zu versorgen hatte. In dieser TG 50.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS ATTU ( CVE-102 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ), USS MAKASSAR STRAIT ( CVE-91 ) und USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS FARRAGUT, USS DALE, USS AYLWIN, USS KALK und USS GILLESPIE ( DD-609 ), die Geleitzerstörer USS LAKE, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS CROWLEY, USS WEAVER, USS LYMAN, USS DONALDSON, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT und USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), die Schnellen Truppentransporter USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS OVERTON ( APD-23 ), die Tanker USS PATUXENT, USS CIMARRON, USS MILLICOMA, USS SUAMICO ( AO-49 ), USS MERRIMACK ( AO-37 ), USS MONONGAHELA ( AO-42 ), USS TALLULAH ( AO-50 ), USS CAHABA ( AO-82 ), USS TALUGA ( AO-62 ) und USS SAUGATUCK ( AO-75 ), die Munitionstransportschiffe USS SHASTA ( AE-6 ) und USS WRANGELL ( AE-12 ) und der Hochseeschlepper USS UTE ( AT-76 ). Am 8. Februar 1945 verließen die Schiffe der TG 50.8 das Atoll Ulithi um für die Operation „Detachment“ den notwendigen Nachschub zu liefern. Die Schiffe der Task Force 58 wurden am 13. und 14. Februar betankt. Das Seegebiet um Bonin Islands erreichte man am 16. Februar und am darauffolgenden Tag gab es einen feindlichen Luftangriff der aber erfolgreich abgewehrt werden konnte. Planmäßig wurden am 19. Februar die Flugzeugträger der Task Groups 58.1, 58.4 und 58.5 betankt und am folgenden Tag die der TG 58.2 und 58.3. In dem Einsatzgebiet der TG 50.8 gab es am 26. Februar U-Boot Alarm und zwei japanische U-Boote konnten westlich von Iwo Jima versenkt werden. Das Seegebiet von Iwo Jima verließen die Schiffe der TF am 1. März und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Hier untergliederte man die Schiffe innerhalb der TG 50.8 in mehrere Untergruppen. Die USS LAKE blieb aber in der Übergeordneten Hauptgruppe. Die Task Group 50.8 befehligte Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ). In dieser Hauptgruppe befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS KALK, USS GILLESPIE, USS AYLWIN, USS HOBBY ( DD-610 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ) und drei weitere Zerstörer, die Geleitzerstörer USS LAKE, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LYMAN, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS CROWLEY, USS LAMONS, USS HILBERT, USS BRACKETT ( DE-41 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS CORBESIER ( DE-438 ) und USS CONKLIN ( DE-439 ), die Tanker USS TALUGA, USS CIMARRON, USS TALLULAH, USS PATUXENT, USS COWANESQUE ( AO-79 ), USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ) und USS CHICOPEE ( AO-34 ) und der Hochseeschlepper USS UTE. Die Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Bei einer Eskortierfahrt, nach dem 6. April, griffen zehn Kamikazepiloten die Versorgungsflotte an. Ein Flugzeug davon schoss zuerst auf die USS TALUGA und stürzte sich dann auf den Tanker, der 300.000 Gallonen Flugbenzin geladen hatte. Doch das Flugzeug explodierte noch vor dem Aufschlag vor der Schiffsbrücke, so dass der Tanker schon nach kurzer Zeit wieder im Einsatz war. Ein zweites Kamikazeflugzeug stürzte neben einem Patrouillenboot ins Wasser ohne Schaden anzurichten. Die Schiffe der TG 58.4 wurden dann am 24. April auf offener See versorgt. Die Task Group 50.8 integrierte man ab dem 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS WINDHAM BAY, USS BOUGAINVILLE, USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT, den Zerstörern USS THORN, USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS KALK, USS AYLWIN, USS DALE und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS LAKE, USS REYNOLDS, USS LYMAN, USS STRAUS, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS LA PRADE, USS HOWARD F CLARK, USS DONALDSON, LAMONS, USS JACK MILLER, USS CORBESIER, USS CONKLIN, USS CROWLEY, USS BANGUST, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA, USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA. Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Doch die Schiffe laufen alle in einen Taifun. Man hat auf der USS LAKE zu tun den Geleitzerstörer ohne Schaden durch dieses Unwetter zu bringen. Vielen Schiffsbesatzungen der TG gelang es aber nicht ihre Schiffe ohne große Zerstörungen durch den Sturm zu bringen. Viele der Schiffe zogen sich dann bis zum 17. Juni in die San Pedro Bay, Leyte zurück damit nach dem Taifun wieder Ordnung geschaffen werden und man sich auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereiten konnte. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich dafür die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS GILBERT ISLANDS ( CVE-107 ), USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS THORN, USS KALK, USS TAYLOR, USS NICHOLAS, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS LAKE, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LYMAN, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS WILLMARTH ( DE-638 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG unterstützten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Trägerflugzeuge bei deren Lugtangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu. Dazu verließen die Schiffe am 28. Juni Leyte und erreichten zwei Tage später das Atoll Ulithi. Hauptsächlich wurden nun die Schiffe der Task Force 38 versorgt vor Honshu. Die USS LAKE eskortierte zusammen mit anderen Geleitzerstörern leere Öltanker zum Atoll Ulithi und kehrte zusammen mit den Kriegsschiffen an die japanische Küste zurück. Am 8. August eilten die Geleitzerstörer einem Schiffskonvoi entgegen, er bestand aus 12 Öltankern und einem Versorgungsschiff, welcher vom Atoll Ulithi kam. In der Nähe der japanischen Gewässer fanden die Schiffe zueinander und fuhren zu den amerikanischen Kriegsschiffen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Die USS LAKE blieb aber mit den Schiffen der TG 30.8 weiterhin vor Honshu und sicherte die Öltanker der Invasionsflotte ab. Am 9. September lief der Geleitzerstörer in die Sagami Bay ein und übernahm logistische Pflichten für die Besatzungstruppen. Dann wechselte das Kriegsschiff in die Bucht von Tokio. Diese verließ der Geleitzerstörer am 21. September und fuhr an die kalifornische Küste. Am 13. Oktober erreichte die USS Lake die Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien. Hier stellte man am 3. Dezember 1945 den Geleitzerstörer außer Dienst. Den Namen USS LAKE ( DE-301 ) strich man am 19. Dezember 1945 von der US Navy – Liste. Den Schiffskörper verkaufte man am 14. Dezember 1946 an die Puget Sound Navigation Company in Seattle, Washington zum verschrotten.


USS LAKE ( DE-301 )
Commanding Officer

LCDR Arthur D. Weekes, Jr.  (USNR)        5. Februar 1944 – 14. Oktober 1945
LCDR Soloman Ribakoff  (USNR)       14. Oktober 1945 – 3. Dezember 1945

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