USS DONALDSON ( DE-44 )

USS DONALDSON ( DE-44 )

Biografie

Trosse Emmett Donaldson
* 19. Juni 1914 in Tacoma, Washington
† 9. April 1942 auf einem US Army Schlepper

Trosse Emmett Donaldson wechselte am 25. November 1940 von der US Handelsmarine in die US Naval Reserve und wurde zum Lieutenant ( jg ) befördert. Er dienste anschließend an Bord des Öltankers USS SEPULGA ( AO-20 ) und ab dem 25. März 1941 an Bord des U-Boot Tenders USS OTUS ( AS-20 ). Lieutenant Donaldson befand sich am 7. Dezember 1941, an dem Tag an dem die Japaner die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii angriffen, auf dem amerikanischen Marinestützpunkt von Cavite, Manila Bay, philippinische Insel Luzon, wo die US Asiatische Flotte lag. Am 8. Dezember 1941 begannen die Kämpfe um die philippinischen Inseln. Lieutenant Donaldson erhielt in dieser Zeit das Navy Cross verliehen für seinen Heldenmut. Er arbeitete unermüdlich um bei japanischen Luftangriffen Schiffe und Verwundete zu evakuieren und das entstandene Feuer zu bekämpfen. Er war am 9. April 1942 der Kommandeur eines US Army Schleppers. Das kleine Schiff wurde in der Manila Bay von den Japanern versenkt. Lieutenant Donaldson erhielt vom US Kriegsministerium posthum das Distinguished Service Cross verliehen.


USS DONALDSON ( DE-44 )

Schiffsbiografie

Die USS DONALDSON ( DE-44 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Lieutenant Trosse Emmett Donaldson benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer mit der Kennung DE-55 hatte zuerst am 1. August 1942 den Namen USS DONALDSON verliehen bekommen, aber dies wurde am 26. April 1943 annulliert, das Kriegsschiff wurde wegen des Lend and Lease Programms an die Briten abgegeben, und der Name dem Geleitzerstörer DE-508 zugewiesen. Allerdings wurde hier am 23. Juni 1943 der Name ebenfalls annulliert und dem Geleitzerstörer DE-44 zugewiesen.
Der Geleitzerstörer ist das neununddreißigste Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Puget Sound Naval Shipyard in Bremerton, Washington wurde am 12. Januar 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Zu diesem Zeitpunkt sollte das Schiff für die Royal Navy in Großbritannien gebaut werden und die Kennung BDE-44 tragen. Doch am 14. Juni 1943 übernahm die US Navy den Geleitzerstörer und das Kriegsschiff erhielt am 15. Juni 1943 die Kennung DE-44 und am 23. Juni den Namen USS DONALDSON. Mrs. J. J. Donaldson, Mutter von Lieutenant Trosse Emmett Donaldson, taufte am 1. August 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Henry Lee Plage stellte am 1. Dezember 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Nach der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt verließ die USS DONALDSON am 2. Februar 1944 die US Westküste und erreichte am 9. Februar die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Hier blieb der Geleitzerstörer bis zum 14. Februar und beteiligte sich an einigen Übungen innerhalb der Hawaiianischen Gewässer. Am 14. Februar stch das Kriegsschiff wieder in See und eskortierte einen Schiffskonvoi nach Roi Namur, Marshall Islands zur Versorgung der kämpfenden Truppe. Die USS DONALDSON blieb innerhalb Gewässer der Marshall Islands und begleitete bis zum 20. März mehrere Versorgungsschiffe zwischen Roi Namur und dem Atoll Eniwetok. Anschließend fuhr der Geleitzerstörer wieder nach Pearl Harbor zurück und wurde dort am 25. März festgemacht. Hier blieb das Kriegsschiff bis zum 23. April und beteiligte sich erneut an mehreren Übungen in den Hawaiianischen Gewässern. Am 23. April wurde die USS DONALDSON das Flaggschiff des Commander der Escort Division 49 ( CortDiv 49 ). Die Aufgabe des Geleitzerstörers bestand darin sich an Anti-U-Boot Trainingseinheiten in den Hawaiianischen Gewässern zu beteiligen. Diese Übungen waren am 4. Juni abgeschlossen. Dann bereitete man das Kriegsschiff auf die kommende Eskortieraufgabe vor. Am 12. Juni verließ das Kriegsschiff zusammen mit den Geleitzerstörern USS REYNOLDS ( DE-42 ) und USS WILLMARTH ( DE-638 ) Pearl Harbor und eskortierte den Schiffskonvoi 4212-A, der Versorgungsgüter transportierte, zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Hier trafen die Schiffe am 20. Juni ein. Noch am selben Tag gliederte man die USS DONALDSON in die Task Group 12.2 ein, der Hunter Killer Group, die Captain William Vincent Saunders während der Opertion „Forager“ kommandierte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS HOGGATT BAY ( CVE-75 ) und die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS WYMAN ( DE-38 ) und USS LAKE ( DE-301 ). Die USS HOGGATT BAY war das Flaggschiff der TG. Aufgabe dieser Kriegsschiffe war es in den Gewässern östlich der Insel Guam und Nof Truk, Nördliche Marinanen auf der Suche nach japanischen U-Booten zu patrouillieren. Am 5. Juli begannen die Schiffe der TG mit ihrer Patrouillenfahrt und waren auf der Suche nach japanischen U-Booten. Am 11. Juli erschien der Hochseetanker USS GUADALUPE ( AO-32 ) und beölte die Kriegsschiffe. Vom 12. bis zum 18. Juli blieben die fünf Kriegsschiffe in ihren vorgegebenen Planquadraten und suchten weiterhin nach feindliche U-Boote. Kurz nach Mitternacht des 19. Juli erhielt man den ersten Radarkontakt von einem feindlichen U-Boot. Die USS WYMAN und USS REYNOLDS vernichten es. Am 22. Juli erreichen alle Schiffe der TG 12.2 das Atoll Eniwetok. Hier füllte man alle Bunker der Kriegsschiffe wieder auf. Vier Tage später verlassen sie das Atoll und beginnen die nächste Patrouillenfahrt. Ein weiteres japanisches U-Boot konnte durch die USS WYMAN und USS REYNOLDS am Abend des 28. Juli versenkt werden. Am 3. August verließen die Kriegsschiffe der TG 12.2 wieder die Gewässer vor Saipan und fuhren zum Atoll Eniwetok. Dort löste man am 9. August die TG auf. Am folgenden Tag verließ die USS DONALDSON das Atoll und eskortierte zusammen mit der USS REYNOLDS und USS LAKE den Leichten Kreuzer USS MONTPELIER ( CL-57 ) zur Marinebasis Pearl Harbor. Dort trafen alle vier Schiffe am 15. August ein. Man integrierte nun den Geleitzerstörer in die Task Group 31.4, der Western Garrison Group, deren Handelsschiffe Versorgungsgüter zu den Kriegsschiffen während der Palau Operation bringen sollten. In dieser TG befanden sich die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS LAKE, USS LYMAN ( DE-302 ), USS KYNE ( DE-744 ) und USS CROWLEY ( DE-303 ), das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ), 2 Frachtschiffe und 14 Handelsschiffe wie die SS DON MARQUIS, SS CAPE ISABEL und SS YUGOSLAVIA VICTORY. Die USS DONALDSON verließ am 20. August zusammen mit der USS LYMAN und USS REYNOLDS die Marinebasis Pearl Harbor und eskortierte die beiden Frachtschiffe und 12 Handelsschiffe zuerst zum Port Purvis, Halbinsel Tulagi, Florida Island, Ostsalomonen. Hier warteten aus der Task Group 31.4 schon seit dem 25. August das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ) und die beiden Geleitzerstörer USS KYNE und USS CROWLEY. Wenige Stunden nachdem die USS DONALDSON und die anderen Schiffe eingetroffen waren, verließen sie auch schon wieder den schützenden Hafen und fuhren zum Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Hier trafen sie am 14. September ein. Am folgenden Tag verließen alle Schiffe der TG den Seeadler Harbour und fuhren zu den Palau Inseln damit die dort kämpfenden Truppen ihren Nachschub erhielten. Gleich nachdem die ersten der Transportschiffe entladen waren, eskortierte die USS DONALDSON zusammen mit der USS CROWLEY diese ab dem 22. September nach Hollandia, Neuguinea. Die dortige amerikanische Marinebasis erreichten sie am 26. September. Da geschah es, dass das Handelsschiff SS DON MARQUIS am Abend mit einem anderen Schiff kollidierte und ein Feuer ausbrach. Die USS DONALDSON und USS CROWLEY waren gleich zur Stelle und beteiligten sich an der Feuerbekämpfung und nahmen die Verwundeten an Bord. Gleich nachdem das Feuer unter Kontrolle war, verließen die beiden Geleitzerstörer Hollandia und fuhren zu den Palau Inseln zurück. Ab dem 2. Oktober begann die USS DONALDSON in den Gewässern vor dem nördlichen Eingang der Passage zur Kossol Roads, Palau Islands zu patrouillieren. Dabei war das Kriegsschiff auf der Suche nach feindlichen U-Booten. Außerdem eskortierte der Geleitzerstörer zwei Mal mehrere Schiffe bis zu den Russell Inseln. Diese Patrouillen- und Begleitfahrten dauerten bis zum 14. November. An diesem Tag verließ das Kriegsschiff die Palau Inseln und fuhr zum Atoll Ulithi, Karolinen. Dort versetzte man die USS DONALDSON in die Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THORN ( DD-647 ), USS THATCHER ( DD-514 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS LAKE, USS LYMAN, USS KYNE, USS CROWLEY, USS SWEARER ( DE-186 ), USS WESSON ( DE-184 ), USS STERN ( DE-187 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS LAMONS ( DE-743 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen das Atoll Ulithi und fuhren zu ihrem vorgegebenen Wartebereich. Hier stellte man die Task Undergroup 30.8.14 zusammen. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS CAPE ESPERANCE ( CVE-88 ), USS ALTAMAHA ( CVE-18 ) und USS KWAJALEIN ( CVE-98 ), die Zerstörer USS HULL und USS HULBERT ( DD-342 ) und der Geleitzerstörer USS DONALDSON. Diese Schiffe eilten den Kriegsschiffen der Task Force 38 entgegen, und übergaben den Schiffen deren Treibstoffbunker fast geleert waren, frischen Treibstoff. In der Nacht zum 13. Dezember 1944 betankten die mitgeführten Öltanker der TG 30.8 die Kriegsschiffe der Task Force 38 die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % an Bord. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Anschließend fuhren die Schiffe der TG 30.8 wieder zum Atoll Ulithi zurück. Sie erreichten es am 21. Dezember. Die USS DONALDSON selber verlor während des Taifuns drei Besatzungsmitglieder, die über Bord gespült worden waren. Außerdem erlitt der Geleitzerstörer erhebliche Schäden an Bord. Dadurch lag das Kriegsschiff vom 24. Dezember bis zum 12. Januar 1945 vor dem Atoll Ulithi und musste repariert werden. Hier versetzte man die USS DONALDSON in die Task Group 50.8, der Sea Logistic Support Group, einer Nachschubeinheit die die Schnellen Flugzeugträger und deren Sicherungsschiffe aus der 5. US Flotte während der Iwo Jima und Okinawa Operationen zu versorgen hatte. In dieser TG 50.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS ATTU ( CVE-102 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ), USS MAKASSAR STRAIT ( CVE-91 ) und USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS FARRAGUT, USS DALE, USS AYLWIN, USS KALK und USS GILLESPIE ( DD-609 ), die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS CROWLEY, USS WEAVER, USS LYMAN, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT und USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), die Schnellen Truppentransporter USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS OVERTON ( APD-23 ), die Tanker USS PATUXENT, USS CIMARRON, USS MILLICOMA, USS SUAMICO ( AO-49 ), USS MERRIMACK ( AO-37 ), USS MONONGAHELA ( AO-42 ), USS TALLULAH ( AO-50 ), USS CAHABA ( AO-82 ), USS TALUGA ( AO-62 ) und USS SAUGATUCK ( AO-75 ), die Munitionstransportschiffe USS SHASTA ( AE-6 ) und USS WRANGELL ( AE-12 ) und der Hochseeschlepper USS UTE ( AT-76 ). Am 8. Februar 1945 verließen die Schiffe der TG 50.8 das Atoll Ulithi um für die Operation „Detachment“ den notwendigen Nachschub zu liefern. Die Schiffe der Task Force 58 wurden am 13. und 14. Februar betankt. Das Seegebiet um Bonin Islands erreichte man am 16. Februar und am darauffolgenden Tag gab es einen feindlichen Luftangriff, der aber erfolgreich abgewehrt werden konnte. Planmäßig wurden am 19. Februar die Flugzeugträger der Task Groups 58.1, 58.4 und 58.5 betankt und am folgenden Tag die der TG 58.2 und 58.3. In dem Einsatzgebiet der TG 50.8 gab es am 26. Februar U-Boot Alarm und zwei japanische U-Boote konnten westlich von Iwo Jima versenkt werden. Das Seegebiet von Iwo Jima verließen die Schiffe der TF am 1. März und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Hier untergliederte man die Schiffe innerhalb der TG 50.8 in mehrere Untergruppen. Die USS DONALDSON blieb aber in der Übergeordneten Hauptgruppe. Die Task Group 50.8 befehligte Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ). In dieser Hauptgruppe befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS KALK, USS GILLESPIE, USS AYLWIN, USS HOBBY ( DD-610 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ) und drei weitere Zerstörer, die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LYMAN, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS CROWLEY, USS LAMONS, USS HILBERT, USS LAKE ( DE-301 ), USS BRACKETT ( DE-41 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS CORBESIER ( DE-438 ) und USS CONKLIN ( DE-439 ), die Tanker USS TALUGA, USS CIMARRON, USS TALLULAH, USS PATUXENT, USS COWANESQUE ( AO-79 ), USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ) und USS CHICOPEE ( AO-34 ) und der Hochseeschlepper USS UTE. Die Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Bei einer Eskortierfahrt, nach dem 6. April, griffen zehn Kamikazepiloten die Versorgungsflotte an. Ein Flugzeug davon schoss zuerst auf die USS TALUGA und stürzte sich dann auf den Tanker, der 300.000 Gallonen Flugbenzin geladen hatte. Doch das Flugzeug explodierte noch vor dem Aufschlag vor der Schiffsbrücke, so dass der Tanker schon nach kurzer Zeit wieder im Einsatz war. Ein zweites Kamikazeflugzeug stürzte neben einem Patrouillenboot ins Wasser ohne Schaden anzurichten. Die Schiffe der TG 58.4 wurden dann am 24. April auf offener See versorgt. Die Task Group 50.8 integrierte man ab dem 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS WINDHAM BAY, USS BOUGAINVILLE, USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT, den Zerstörern USS THORN, USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS KALK, USS AYLWIN, USS DALE und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS LYMAN, USS STRAUS, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS LA PRADE, USS HOWARD F CLARK, LAMONS, USS JACK MILLER, USS CORBESIER, USS CONKLIN, USS CROWLEY, USS LAKE, USS BANGUST, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA, USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA. Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Doch die Schiffe laufen alle in einen Taifun. Man hat auf der USS DONALDSON zu tun den Geleitzerstörer ohne Schaden durch dieses Unwetter zu bringen, was aber nur bedingt gelang. Diesmal ging keines der Besatzungsmitglieder über Bord und der entstandene Schaden hatte keinen Einfluss auf die Einsatzfähigkeit des Geleitzerstörers. Vielen anderen Schiffsbesatzungen der TG erging es nicht anders und ihre Schiffe erlitten teilweise große Zerstörungen durch den Taifun. Fast alle Schiffe zogen sich dann bis zum 17. Juni in die San Pedro Bay, Leyte zurück damit nach dem Taifun wieder Ordnung geschaffen werden und man sich auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereiten konnte. Dadurch, dass auf der USS DONALDSON kaum Schäden zu verzeichnen waren, versetzte man den Geleitzerstörer in die Task Undergroup 78.4.1, die Rear Admiral William Dodge Sample ( 9. März 1898 in Buffalo, New York – 2. Oktober 1945 über Japan ) während der Operation „Oboe VI“ befehligte. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SUWANNEE ( CVE-27 ), USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS GILBERT ISLAND ( CVE-107 ), der Zerstörer USS DALE ( DD-353 ) und die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS KYNE, USS LAMONS, USS MITCHELL ( DE-43 ) und USS CLOUES ( DE-265 ). Am 19. Juni verlassen diese Schiffe Leyte und fuhren nach Balikpapan, Borneo. Die Gewässer vor Balikpapan erreichten die Kriegsschiffe am 30. Juni und begannen mit der Versorgung der Angriffsflotte. Die Landung der Sturmtruppen begann am 1. Juli und am 3. Juli verließen die Schiffe der TU 78.4.1 wieder die Gewässer von Balikpapan und fuhren nach Leyte zurück, wo sie am 6. Juli in die San Pedro Bay einfuhren. Sofort gliederte man die USS DONALDSON wieder in die Task Group 30.8, die zur Versorgung der Kriegsschiffe der 3. US Flotte bereitstanden. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS GILBERT ISLANDS, USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS THORN, USS KALK, USS TAYLOR, USS NICHOLAS, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LAKE, USS LYMAN, USS CROWLEY, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS MITCHELL, USS WILLMARTH, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG unterstützten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Luftangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu. Die USS DONALDSON operierte zusammen mit den anderen Zerstörern und Geleitzerstörern im Umkreis von 200 Seemeilen vor der japanischen Küste und sicherte dabei die Geleitflugzeugträger vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Die USS DONALDSON blieb aber mit den Schiffen der TG 30.8 weiterhin vor Honshu und sicherte die Invasionsflotte bis zum 31. August ab. An diesem Tag wechselte der Geleitzerstörer nach Okinawa und übernahm dort Überwachungsaufgaben. Doch schon am 16. September verließ das Kriegsschiff auch diese Insel und fuhr über Saipan und Pearl Harbor nach San Francisco, Kalifornien. Hier legte der Geleitzerstörer am 8. Oktober an. Da eine umfassende Überholung an dem Schiff eigentlich anstand, aber man es für kriegstechnische Zwecke nicht mehr einsetzen brauchte, ließ man eine Begutachtung des Schiffskörpers wegfallen. Man stellte am 5. Dezember 1945 das Kriegsschiff außer Dienst. Den Namen USS DONALDSON ( DD-44 ) strich man am 19. Dezember 1945 von der US Navy – Liste. Den Schiffskörper verkaufte man am 2. Juli 1946 an die National Metal and steel Corporation auf Terminal Island, Los Angeles, Kalifornien zum verschrotten.


USS DONALDSON ( DE-44 )
Commanding Officer

LCDR Henry Lee Plage   (USNR)         1. Dezember 1943 – 2. März 1944
LCDR Henry G. Hartmann   (USNR)          2. März 1944 – 5. Dezember 1945

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