USS HOWORTH ( DD-592 )

USS HOWORTH ( DD-592 )

Biografie

William L. Howorth
* 16. Juli 1841 in Massachusetts
† ?
war ein Acting Master Maat in der US Navy

Am 29. April 1863 trat William L. Howorth in die US Navy ein und man übergab ihm den Rang eines Acting Master Maat. Man versetzte ihn auf den Holzschraubendampfer USS MONTICELLO ( 1859 ) der zum Nordatlantikblockadegeschwader gehörte welches von Acting Rear Admiral Samuel Phillips Lee ( 13. Februar 1812 – 7. Juni 1897 ) befehligt wurde und vor North Carolina patrouillierte. Lieutenant William Barker Cushing ( 4. November 1842 – 17. Dezember 1874 ) benötigte Freiwillige für eine Erkundungstour vom Cape Fear River bis nach Wilmington. Howorth meldete sich und das Unternehmen startete vom 23. bis zum 24. Juni 1864. Diese Männer sammelten wertvolle Informationen über die Abwehrkräfte der konföderierten Truppen. Das konföderierte Panzerschiff CSS ALBEMARLE überwachte bis zum Sommer 1864 den Roanoke River, als die US Regierung einen Umsetzbaren Plan vorgelegt bekommen wollte wie dieses Panzerschiff vernichtet werden könnte. Lieutenant Cushing legte bis zum Herbst zwei Pläne vor von denen einer später realisiert wurde. Er kaufte in New York zwei Dampfschiffe und ließ diese nach seinen Vorgaben umbauen. Auf ihnen installierte man je eine 12-Pfund-Dahlgren Haubitze und einen 4,3 Meter langen Holm der ins Wasser ragte und an dem eine Sprengladung angebracht wurde. Ein Schiff ging während der Fahrt von New York nach Norfolk, Virginia verloren, aber das zweite auf dem sich Cushing und sieben Offiziere sowie Soldaten, unter ihnen William L. Howorth, befanden, lief in die Mündung des Roanoke River ein. In der Nacht vom 27. zum 28. Oktober 1864 begann die Fahrt flussaufwärts. Cushing wollte gedeckt durch die Dunkelheit das Überraschungsmoment ausnutzen und das Konföderierte Schiff rammen. Aber als man sich den Docks näherte wurden sie entdeckt und die Wachen an beiden Ufern und auch die CSS ALBEMARLE eröffneten das Feuer. Es war jedoch zu spät. Der angebaute Holm am Dampfschiff stieß gegen den gepanzerten Rumpf des Panzerschiffes und die Sprengladung detonierte. Die Explosion schleuderte jeden an Bord des Dampfschiffes ins Wasser. Cushing zog seine Uniform im Wasser aus, schwamm an Land um sich dort bis zum Tageslicht zu verstecken und entkam am Nachmittag zu den flussabwärts liegenden Unionstruppen als die Suchtrupps der Konföderierten ihre Suchaktion abgebrochen hatten. Von den mutigen Männern unter Cushings Befehl ertranken zwei, einer entkam und elf wurden gefangen genommen. Auch Howorth wurde gefangen genommen. Durch dieses Unternehmen wurde in den Rumpf des Panzerschiffes an der Wasserlinie ein großes Loch gerissen und die CSS ALBEMARLE sank sofort in den Schlamm des Roanoke River, so dass ihre Kanonen nicht mehr zu gebrauchen waren. Später eroberten Unionstruppen das Stainless Banner von dem Panzerschiff. Lieutenant Cushing selber stellte in seinem Bericht fest, dass Acting Master Maar William L. Howorth von der USS MONTICELLO während der Expedition gegen die CSS ALBEMARLE auffällige Tapferkeit gezeigt habe. Im Februar 1865 tauschte man mit den konföderierten Truppen Gefangene aus. Unter ihnen war Howorth. Man beförderte ihn zum Acting Master und entließ ihn ehrenvoll im Oktober 1865 aus dem aktiven Dienst. Im folgenden Jahr trat Howorth erneut in die US Navy ein und wurde am 12. März 1868 zum Ensign ernannt. Aus dem Dienst trat Howorth am 4. April 1869 endgültig aus.


USS HOWORTH ( DD-592 )

Schiffsbiografie

Die USS HOWORTH ( DD-592 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Acting Master Maat William L. Howorth benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das einhundertneunte Schiff aus der FLETCHER – Klasse.
Auf der Puget Sound Naval Shipyard in Bremerton, Washington wurde am 26. November 1941 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. R. P. Bromley taufte am 10. Januar 1943 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Commander Edward titt Burns ( 5. August 1908 – 20. März 2001 ) stellte am 3. April 1944 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Nach der Endausrüstung begannen vor Bremerton im Puget Sound erste Probefahrten. Anschließend verließ die USS HOWORTH die Gewässer vor dem Bundesstaat Washington und fuhr entlang der US Westküste nach Süden. In der amerikanischen Marinebasis San Diego, Kalifornien legte der Zerstörer am 14. Mai an. Gleich am folgenden Tag begannen erste Übungsfahrten, die bis zum Morgen des 18. Mai andauerten. An diesem Tag kehrte das Kriegsschiff nach San Diego zurück und blieb hier bis zum 22. Mai liegen. Man nahm für die nächste Übungsfahrt Munition an Bord. Am 22. Mai verließ die USS HOWORTH wieder die Marinebasis und man begann die Geschütze zu kalibrieren und übte an den Abwurfgeräten für Torpedos. Diese Übung war am folgenden Tag abgeschlossen und der Zerstörer kehrte in der Nacht vom 23. zum 24. Mai nach San Diego zurück. Hier blieb das Kriegsschiff bis zum 26. Mai liegen damit die Bunker aufgefüllt werden konnten. Am 27. Mai verließ die USS HOWORTH erneut die Marinebasis und beteiligte sich am folgenden Tag, zusammen mit dem Leichten Kreuzer USS DENVER ( CL-58 ), an einer Übung. Hauptthema war die Sicherungsfahrt des Zerstörers für größere Schiffe. Nach dieser Übung lag der Zerstörer vom 30. Mai bis zum 1. Juni erneut in San Diego. Danach kehrte das Kriegsschiff in den Puget Sound zurück. Hier bugsierte man den Zerstörer in ein Trockendock, um die Schiffshülle zu kontrollieren und notwendig gewordene Reparaturen auszuführen. Diese Arbeiten waren Mitte Juli abgeschlossen. Man gliederte den Zerstörer nun in das Zerstörergeschwader 21 ( DesRon 21 ). Am 22. Juli stach die USS HOWORTH wieder in See und eskortierte mehrere Truppentransporter von Bremerton aus zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Diese Marinebasis erreichten die Schiffe am 29. Juli. Hier verblieb der Zerstörer bis zum 25. August und beteiligte sich an mehreren Übungen. An diesem 25. August verließ der Zerstörer Pearl Harbor und eskortierte das Munitionsschiff USS SANGAY ( AE-10 ) bis nach Hollandia, Neuguinea. Hier integrierte man die USS HOWORTH in die Zerstörer Division 41 ( DesDiv 41 ), die zur 7. US Flotte gehörte. Von Hollandia aus fuhr der Zerstörer zum Port Purvis, Halbinsel Tulagi, Florida Island, Ostsalomonen. Hier warteten mehrere Versorgungsschiffe auf ihre Eskorte. Die USS HOWORTH übernahm während der Fahrt zum Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln und nach Morotai Island, Nordmolukken die Sicherung vor feindlichen U-Booten. Diese Insel erreichten die Schiffe am 30. September. Auf dieser Fahrt und den dann folgenden zwei Wochen vor Morotai sammelte die Mannschaft des Zerstörers erste Kampferfahrungen. Ab dem 16. Oktober integrierte man die USS HOWORTH in die Task Force 77 ein. Die Aufgabe des Zerstörers bestand dort darin, zur philippinischen Insel Leyte zu fahren. Dort hatte ab dem 20. Oktober die Landeoperation gegen die japanischen Verteidiger begonnen. Das Kriegsschiff selber erreichte am 22. Oktober die Anlandungszone und bewachte die dort vor Anker liegenden Transportschiffe, während ab dem 24. Oktober mehrere amerikanische Kampfverbände sich in drei Schlachten am Golf von Leyte erfolgreich gegen drei anrückende japanische Flotten schlugen. Ab Anfang November bis zum 5. Dezember eskortierte die USS HOWORTH mehrere Schiffskonvois nach Kossol Roads, Palau Islands; Guam, Nördliche Marianen und zum Seeadler Harbour, Manus Island. An diesem 5. Dezember erreichte der Zerstörer wieder die San Pedro Bay, Leyte. Hier versetzte man den Zerstörer in die Task Group 78.3, die Rear Admiral Arthur Dewey Struble ( 28. Juni 1894 in Portland, Oregon – 1. Mai 1983 ) befehligte. Die Kriegsschiffe der TG sollten in der Ormoc Bay die amphibische Landeoperation von zwei Regimentern der 77. Infanteriedivision überwachen und unterstützen. In der TG 78.3 befanden sich die Zerstörer USS HOWORTH, USS EDWARDS ( DD-619 ), USS FLETCHER ( DD-445 ), USS HUGHES ( DD-410 ), USS O´BRIEN ( DD-725 ), USS REID ( DD-369 ), USS CONYNGHAM ( DD-371 ), USS MAHAN ( DD-364 ), USS LAMSON ( DD-367 ), USS FLUSSER ( DD-368 ), USS SMITH ( DD-378 ), USS WALKE ( DD-723 ), USS BARTON ( DD-722 ) und USS LAFFEY ( DD-724 ), die Schnellen Truppentransporter USS WARD ( APD-16 ), USS LIDDLE ( APD-60 ), USS SCHLEY ( APD-14 ), USS CROSBY ( APD-17 ), USS LLOYD ( APD-63 ), USS COFER ( APD-62 ) und USS KEPHART ( APD-61 ), die Minensucher USS SAUNTER ( AM295 ) und USS SCOUT ( AM-296 ), das Panzerlandungsschiff LST-737, 27 Infanterielandungsfahrzeuge und 12 Mittlere Landungsschiffe. Zur Freien Verwendung standen die Zerstörer USS NICHOLAS ( DD-449 ), USS O´BANNON ( DD-450 ), USS NEWCOMB ( DD-586 ), USS CALDWELL ( DD-605 ), USS COGHLAN ( DD-606 ) und USS BUSH ( DD-529 ) zur Verfügung. Am 6. Dezember 1944 verließen die Schiffe der TG den Leyte Golf. Am folgenden Morgen befanden sie sich schon in der Position bei Village, Ormoc Bay und begannen mit dem Angriff und der Landeoperation. In diesen Minuten griffen japanische Kamikazepiloten den Verband an. Diese stürzten sich trotz großer Gegenwehr auf den Zerstörer USS MAHAN und dem Schnellen Truppentransporter USS WARD und versenkten beide. Der Zerstörer USS LAMSON und der Schnelle Truppentransporter USS LIDDLE wurden schwer beschädigt genauso wie mehrere Mittlere Landungsschiffe und das Panzerlandungsschiff. Die Geschützmannschaften der USS HOWORTH beteiligten sich an dem Abschuss mehrere dieser Kamikazepiloten. Der Motor eines dieser feindlichen Flugzeuge hatte schon mehrere Treffer erhalten und brannte. Doch der japanische Pilot steuerte mit einer Todesverachtung diese todbringende Maschine direkt auf die USS HOWORTH zu. Zum Glück hatten seine Höhenruder ebenfalls mehrere Treffer erhalten und ließen sich nicht mehr bewegen. Daher raste das Flugzeug über den Zerstörer hinweg, riss nur die Aufbauten vom Mast ab und stürzte anschließend ins Meer. Daraufhin zog man das Kriegsschiff aus der Ormoc Bay zurück und es fuhr in Richtung San Pedro Bay. Hier sollte der Zerstörer in die Task Undergroup 78.3.8. In dieser TU befanden sich zur Sicherung der amphibischen Landungsschiffe die Zerstörer USS HOWORTH, USS BUSH, USS O´BANNON, USS NEWCOMB, USS HALFORD ( DD-480 ), USS LA VALETTE ( DD-448 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ). Diese Kriegsschiffe sollten in der Ormoc Bay die Sicherung für die Anlandungen von alliierten Soldaten übernehmen. Am 8. Dezember legten die Schiffe in der San Pedro Bay ab. Die Zerstörer und die Infanterie- und Mittleren Landungsschiffe erreichten am folgenden Tag die Ormoc Bay. Sofort gingen die Marines an Land während die Zerstörer mit ihren Schiffsgeschützen japanische Küstenbefestigungen beschossen. Danach eskortierten die Zerstörer die amphibischen Landungsschiffe nach Leyte zurück. Am 10. Dezember verließ die USS HOWORTH wieder die Ormoc Bay und fuhr zur San Pedro Bay. Hier gliederte man den Zerstörer in die Task Group 78.3 ein, die von Rear Admiral Arthur Dewey Struble während der Operation „Love III“, der Invasion von Mindoro, Philippinen und Western Visayas, befehligt wurde. In der TG 78.3 befand sich der Leichte Kreuzer USS NASHVILLE, die Zerstörer USS HOWORTH, USS BUSH, USS LAFFEY, USS WALKE, USS DASHIELL ( DD-659 ), USS PAUL HAMILTON ( DD-590 ), USS STANLY ( DD-478 ), USS LOWRY ( DD-770 ), USS INGRAHAM ( DD-694 ), USS MOALE ( DD-693 ), USS ALLEN M SUMNER ( DD-692 ), USS O´BRIEN ( DD-725 ) und USS BARTON ( DD-722 ), die Schnellen Truppentransporter USS BROOKS ( APD-10 ), USS SCHLEY ( APD-14 ), USS KILTY ( APD-15 ), USS COFER ( APD-62 ), USS LLOYD ( APD-63 ), USS KEPHART ( APD-61 ) und zwei weitere, dreißig Panzerlandungsschiffe, zwölf Mittlere Landungsschiffe, einunddreißig Infanterielandungsboote, zwölf große und sieben kleine Minensucher und vierzehn kleine Landungsfahrzeuge. Die Schiffe der TG 78.3 legten am 11. Dezember in der San Pedro Bay ab. Schon zwei Tage später kreisten die ersten Kamikazepiloten am Himmel und begannen sich auf den Schiffsverband zu stürzen, der die erste Verstärkungsgruppe heranführte. Da befanden sich die Schiffe zwischen Negros Island und Mindoro. Während dieses Luftangriffes wurde die USS NASHVILLE, das Flaggschiff des Verbandes, schwer beschädigt und musste umkehren. Einhundertdreiunddreißig Offiziere und Mannschaftsmitglieder aus den Führungsstäben fanden bei dem Angriff auf dem Leichten Kreuzer den Tod. Die Mannschaft der USS HOWORTH unterstützte die Invasionstruppen mit dem Beschuss auf feindliche Ziele in Küstennähe, beteiligte sich am Beschuss der Kamikazepiloten und patrouillierte entlang der Flanken der Flotte. Am 15. Dezember konnte der Zerstörer einem japanischen Flugzeug nicht mehr rechtzeitig ausweichen und wurde vor Mindoro leicht beschädigt. Das hinderte die USS HOWORTH aber nicht nach Hollandia zu fahren, wo mehrere Versorgungsschiffe lagen und auf ihre Eskorte nach Leyte warteten. Am 28. Dezember erreichte der Zerstörer den Hafen von Hollandia. Noch am selben Tag kehrte das Kriegsschiff in die San Pedro Bay, Leyte zurück. Hier integrierte man die USS HOWORTH in die Task group 78.9, die 2. Lingayen Supply Group. In dieser TG befanden sich neben der USS HOWORTH noch die beiden Geleitzerstörer USS McNULTY ( DE-581 ) und USS GEORGE A. JOHNSON ( DE-583 ). Schon am 3. Januar 1945 verließen diese Schiffe wieder die San Pedro Bay und eskortierten Fracht- und Versorgungsschiffe zum Lingayen Golf, philippinische Insel Luzon. Zwei Tage später durchquerten die Schiffe die Surigao Strait. Am 12. Januar griffen vier Kamikazepiloten den Schiffsverband an. Doch die Geschützmannschaften der drei Kriegsschiffe konnten diesen Angriff erfolgreich abwehren. Am Morgen des folgenden Tages erreichten die Nachschubschiffe den Lingayen Golf und wurden sogleich entladen. Noch am selben Tag verließ die USS HOWORTH die TG 78.9 und wechselte zur Task Group 77.2, der Bombardement und Fire Support Group, die Rear Admiral Jesse Bartlett Oldendorf ( 16. Februar 1887 in Riverside, Kalifornien – 27. April 1974 in Portsmouth, Virginia ) befehligte. Hier sicherte der Zerstörer die Schweren Einheiten vor Luft- und U-Boot-Angriffen. Außerdem beteiligte sich die USS HOWORTH ebenfalls an dem Beschuss japanischer Stellungen auf Luzon, die sich in Küstennähe befanden. Am Morgen des 15. Februar verließ der Zerstörer die TG und fuhr nach Saipan, Nördliche Marianen. In den dort ausgebauten Hafen lief das Kriegsschiff noch am selben Abend ein. Man füllte hier die Munition-, Treibstoff- und Proviantbunker auf dem Schiff auf. Gleich nach Abschluss der Arbeiten verließ das Kriegsschiff wieder Saipan und eilte der Task Force 54, die an der Operation „Detachment“ beteiligt war, hinterher, in die es versetzt worden war. Die TF erreichte die USS HOWORTH am 19. Februar. Diese TF befehligte Rear Admiral Bertram Joseph Rodgers ( 19. März 1894 in Knoxville, Pennsylvania – 30. November 1983 in Coronado, Kalifornien ). In dieser TF befanden sich die Schlachtschiffe USS TENNESSEE ( BB-43 ), USS IDAHO ( BB-42 ), USS NEVADA ( BB-36 ), USS TEXAS ( BB-35 ), USS NEW YORK ( BB-34 ), USS ARKANSAS ( BB-33 ) und ab dem 19. Februar USS WEST VIRGINIA ( BB-48 ), die Schweren Kreuzer USS TUSCALOOSA ( CA-37 ), USS CHESTER ( CA-27 ), USS PENSACOLA ( CA-24 ) und USS SALT LAKE CITY ( CA-25 ), der Leichte Kreuzer USS VICKSBURG ( CL-86 ), die Zerstörer USS HOWORTH, USS NEWCOMB, USS MULLANY ( DD-528 ), USS HEYWOOD L EDWARDS ( DD-663 ), USS BENNION ( DD-662 ), USS RICHARD P LEARY ( DD-664 ), USS BRYANT ( DD-665 ), USS GUEST ( DD-472 ), USS IZARD ( DD-589 ), USS LEUTZE ( DD-481 ), USS CUMMINGS ( DD-365 ), USS TERRY ( DD-513 ), USS CLARENCE K BRONSON ( DD-668 ), USS COTTEN ( DD-669 ), USS DORTCH ( DD-670 ), USS GATLING ( DD-671 ), USS HEALY ( DD-672 ), USS HALL ( DD-583 ), USS HALLIGAN ( DD-584 ), USS PAUL HAMILTON ( DD-590 ) und USS TWIGGS ( DD-591 ), der Zerstörer und Minensucher USS HENRY A WILEY ( DM-29 ), die Schnellen Truppentransporter USS WATERS ( APD-8 ) und USS GILMER ( APD-11 ). Am 10. Februar hatten alle Schiffe der TF 54 und der TF 52 vom Atoll Ulithi abgelegt und erreichten fünf Tage später die japanische Insel Iwo Jima. Ab dem 16. Februar wurden durch die Schlachtschiffe und Kreuzer küstennahe japanische Stellungen beschossen. Die Wirkung des Bombardements bleibt aber wegen schlechter Sicht unzureichend. Gleich am folgenden Tag wurde nach Sonnenaufgang und besserem Wetter das Bombardement fortgesetzt. Es entspann sich ein heftiger Schusswechsel auf beiden Seiten der zu zahlreichen Ausfällen führte. Da die Japaner aber am Abend immer noch nicht vollständig aus ihren küstennahen Stellungen vertrieben worden waren, setzte man am 18. Februar den Beschuss von den amerikanischen Schiffen auf feindliche Stellungen weiter fort. Die Landeoperation begann am 19. Februar. Die USS HOWORTH erreichte an diesem Tag die Task Force 54. Sofort übernahm der Zerstörer die Sicherung der Schweren Schiffe vor Luftangriffe. Außerdem beteiligten sich die Geschützmannschaften an dem Beschuss von japanischen Stellungen in den Höhlen auf dem Mount Suribachi, in denen die Japaner ihre Maschinengewehrnester aufgebaut hatten. Bis zum 14. März behielt die USS HOWORTH ihre Position bei und unterstützte die Landungstruppen. Das Kriegsschiff verließ an diesem Tage wieder Iwo Jima, da die Kämpfe um die Insel abgeschlossen waren, und fuhr zum Atoll Ulithi, Karolinen. Hier stellte man die Schiffe der Task force 53 zusammen. Die USS HOWORTH integrierte man in die Task Group 53.6, die Captain J. H. Wellings kommandierte und zur Sicherung der Transportschiffe der Task Group 53.2 während der Operation „Iceberg“ abgestellt worden. In der TG befanden sich die Zerstörer USS HOWORTH, USS PRINGLE ( DD-477 ), USS STERETT ( DD-407 ), USS WILSON ( DD-408 ), USS STANLY ( DD-478 ), USS MORRIS ( DD-417 ), USS MASSEY ( DD-778 ), USS RUSSELL ( DD-414 ), USS HUGH W HADLEY ( DD-774 ), USS LANG ( DD-399 ), USS HUTCHINS ( DD-476 ) und USS STACK ( DD-406 ), die Geleitzerstörer USS GENDREAU ( DE-639 ), USS FIEBERLING ( DE-640 ), USS WILLIAM C CODE ( DE-641 ), USS PAUL G BAKER ( DE-642 ) und USS BEBAS ( DE-10 ), die Schnellen Truppentransporter USS CHARLES LAWRENCE ( APD-37 ) und USS ROPER ( APD-20 ), zwei U-Boot-Jäger-Geleitboote und ein U-Boot-Jäger. Am 15. März verließen die meisten Schiffe der TG 53.6 den Hafen von Port Purvis, Tulagi und fuhren nach Okinawa. Die USS HOWORTH selber legte am 26. März vom Atoll Ulithi ab und fuhr zu den Schiffen der TG 53.6. Der Angriff auf Okinawa, die letzte japanische Insel vor den Hauptinseln, erfolgte ab dem 1. April 1945. Gleich nach dem erreichen der Insel unterstützte der Zerstörer mit seinen Schiffsgeschützen die beginnende Landeaktion. Noch am selben Tag versetzte man das Kriegsschiff in die Task Group 51.5. Aufgabe der dort eingesetzten Zerstörer bestand darin, auf der zugewiesenen Radarvorpostenstation alle anderen Schiffe vor anfliegenden feindlichen Flugzeugen zu warnen und wenn möglich diese feindlichen Flugzeuge zu vernichten. Am 6. April eskortierte die USS HOWORTH zusammen mit dem Zerstörer USS NEWCOMB und dem Leichten Kreuzer USS ST LOUIS ( CL-49 ) mehrere Minensucher von der Insel Ie Jima nach Okinawa. Mindestens vierzig feindliche Flugzeuge waren da in der Luft die man beobachten konnte. Die USS HOWORTH nahm nun wieder ihre Radarvorpostenstation ein, das war rund 6 Seemeilen nordnordwestlich von Zampa Misaki. Noch vor 16:00 Uhr griffen acht japanische Kamikazepiloten die drei amerikanischen Kriegsschiffe an. Trotz einer niedrigen Wolkendecke und schlechter Sicht können zwei feindliche Flugzeuge abgeschossen oder abgewehrt werden. Eines der Flugzeuge schaffte es aber und schlug in die Aufbauten der USS HOWORTH ein. Während der dann beginnenden Brände und der Explosion wurden auf dem Zerstörer sieben Mannschaftsmitglieder getötet und vierzehn zum Teil schwer verletzt. Die Brände waren sehr schnell gelöscht. Das Kriegsschiff blieb daher Einsatztauglich und blieb auf seiner Radarvorpostenstation. Doch die USS HOWORTH sollte dann doch das Einsatzgebiet verlassen und sich für die Reparaturarbeiten an die US Westküste begeben. Dazu integrierte man den Zerstörer in die Task Undergroup 51.29.11. In dieser TU befand sich außerdem der Geleitzerstörer USS FIEBERLING ( DE-640 ) und der Schnelle Truppentransporter USS BARR ( APD-39 ). Am 10. April verließen diese drei Schiffe und die der Task Undergroup 51.29.12 die Gewässer von Okinawa und fuhren in Richtung Saipan. Auf dem Weg dorthin trifft man auf das japanische U-Boot IJN I-44. Sofort beginnt die USS HOWORTH mit der Jagd und wirft mehrere Hedgehogs über Bord. Die dadurch erzeugten Unterwasserexplosionen beschädigen das feindliche U-Boot, aber es kann entkommen. Es wird am 29. April durch einen Torpedobomber, der auf dem Geleitflugzeugträger USS TULAGI ( CVE-72 ) stationiert ist, in aufgetauchter Position gesichtet und versenkt. Nachdem Saipan erreicht worden war, trennten sich die drei Schiffe. Die USS HOWORTH fuhr nun alleine an die kalifornische Küste. In der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien traf der Zerstörer am 2. Mai ein. Hier begannen sofort umfangreiche Reparaturarbeiten und eine gründliche Überholung. Anfang Juli war dies abgeschlossen und es begannen Erprobungs- und Ausbildungsfahrten. Diese waren am 15. Juli abgeschlossen und das Kriegsschiff verließ wieder die US Westküste. Erstes Ziel war die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor. Anfang August verließ die USS HOWORTH wieder diese Basis und fuhr nach Adak, Aleuten. Am 15. August war der Zerstörer noch auf dem Weg dorthin, da erfuhr man von der bedingungslosen Kapitulation Japans, womit der Zweite Weltkrieg auch im Pazifik für die amerikanischen Soldaten ein Ende hatte. Wenige Tage später erreichte das Kriegsschiff den Zielhafen Adak und wurde hier in die Task Force 44 integriert, die Vizeadmiral Frank Jack Fletcher ( 29. April 1885 – 23. April 1973 ) befehligte. In der Task Force befanden sich die Geleitflugzeugträger USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS MANILA BAY ( CVE-61 ), USS FANSHAW BAY ( CVE-70 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ) und USS HOGGATT BAY ( CVE-75 ), die Schweren Kreuzer USS PENSACOLA ( CA-24 ), USS SALT LAKE CITY ( CA-25 ) und USS CHESTER ( CA-27 ), der Leichte Kreuzer USS CONCORD ( CL-10 ), die Zerstörer USS HOWORTH, USS HALFORD ( DD-480 ), USS GUEST ( DD-472 ), USS ALBERT W GRANT ( DD-649 ), USS RICHARD P LEARY ( DD-664 ), USS KILLEN ( DD-593 ) und USS IZARD ( DD-589 ) und der Geleitzerstörer USS MILLS ( DE-383 ). Am 31. August legten die Schiffe im Hafen von Adak ab und nahmen Kurs auf Ominato, Japan. Die Schiffe der TF erreichten am 8. September den Norden von Honshu und zwei Tage später lagen sie in der Ominato Naval Base. Die USS HOWORTH fuhr von dort aus weiter und erreichte am 17. September Yokohama. Von hier aus eskortierte der Zerstörer mehrere Konvois zwischen den japanischen Gewässern und Pearl Harbor. Die letzte Konvoifahrt trat das Kriegsschiff am 11. November an. Siebzehn Tage später legte die USS HOWORTH im Hafen von San Francisco, Kalifornien an. Von hier aus wechselte der Zerstörer nach San Diego, wo er am 30. April 1946 außer Dienst gestellt und in die Pazifikreserveflotte versetzt wurde. Den Namen USS HOWORTH ( DD-592 ) strich man am 1. Juni 1961 von der US Navy – Liste. Umgehend begann man dann mit der Umrüstung zum Zielschiff. Die amerikanischen U-Boote USS VOLADOR ( SS-490 ) und USS SALMON ( SS-573 ) übten am 8. März 1962 vor San Clemente Island, Kalifornien mit Torpedos Zielschießen und versenkten dabei den Zerstörer.


USS HOWORTH ( DD-592 )
Commanding Officer

CDR Edward Stitt Burns          3. April 1944 – 5. Juni 1945
LCDR William Lewis Thompson      5. Juni 1945 – 30. April 1946

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.