USS ISHERWOOD ( DD-520 )

USS ISHERWOOD ( DD-520 )

Biografie

Benjamin Franklin Isherwood
* 6. Oktober 1822 in New York
† 19. Juni 1915 in New York
war ein Offizier in der US Navy

Benjamin Franklin Isherwood arbeitete nach dem verlassen der Schule für die Utica and Schenectady Railroad. Dort wurde er von William C. Young, einem der bekanntesten Ingenieure der damaligen Zeit, ausgebildet. Isherwood arbeitete dann mit am Croton Äquadukt. Nach dessen Fertigstellung 1842 erhielt er einen Ingenieur – Auftrag am Erie Kanal. Für dort sollte er Leuchttürme konstruieren die das Finanzministerium in Auftrag gegeben hatte. Danach meldete er sich freiwillig als Vermessungsingenieur in der US Navy. Im Alter von 22 Jahren wurde Isherwood am 23. Mai 1844 der erste Stellvertretende Ingenieur in der US Navy. Er diente von 1846 bis 1847 auf dem Seitenraddampfer USS GENERAL TAYLOR ( 1842 ). Während des Mexikanisch-Amerikanischen Krieg diente Isherwood an Bord des Dampfkriegsschiffes USS PRINCETON ( 1843 ) und wechselte später an Bord des Seitenrad Kanonenboot USS SPITFIRE ( 1846 ) wo er der Chefingenieur war. Nachdem der Mexikanisch-Amerikanische Krieg endete, versetzte man Isherwood an die Washington Navy Yard wo er Charles Beebe Stuart ( 4. Juni 1814 – 4. Januar 1881 ) bei der Entwicklung von Motoren und bei dem Experimentieren mit Wasserdampf als Energiequelle für den Antrieb von Schiffen unterstützen sollte. In den 1850er Jahren stellte Isherwood einen Katalog zusammen in dem die Betriebs- und Leistungsdaten von Dampfmaschinen auf US- sowie ausländischen Handels- und Kriegsschiffen verzeichnet waren. Er verwendete diese empirische Daten um den Gebrauch der einzelnen Motortypen dann im Gebrauch zu analysieren. In den zwölf Jahren zwischen dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg und dem Amerikanischen Bürgerkrieg veröffentlichte Isherwood 55 technische und wissenschaftliche Artikel über die Dampftechnik sowie über den Schiffsantrieb in dem renommierten Journal „Franklin Institute“. Im Jahre 1859 veröffentlicht Isherwood die Ergebnisse seiner eigenen ursprünglichen thermodynamischen Experimente. Damit war er der produktivste technische Redakteur der Nation. Zwischen den beiden Kriegen war Isherwood auch auf dem Meer. Er war der Chefingenieur der Dampffregatte USS SAN JACINTO ( 1850 ). An Bord dieses Schiffes blieb er für drei Jahre. Die Fregatte diente im asiatischen Geschwader. An Ende dieser drei Jahre erkrankte Isherwood an der Ruhr, woraufhin er in die Vereinigten Staaten von Amerika zurück kehren musste. Kurz nach dem Ausbruch des amerikanischen Bürgerkrieges ernannte man Isherwood zum Chefingenieur der US Navy. Unter seiner Leitung wurde im Marineministerium das Büro für Dampftechnik aufgebaut und unterstand seiner Leitung von 1862 bis 1869. Als der Bürgerkrieg begann, verfügte die US Navy über gerademal 28 Dampfschiffe. Während des Krieges stieg diese Zahl auf 600. Benjamin Franklin Isherwood führte die Konzeption und den Bau der notwendigen Maschinen damit die entworfenen Schiffe der Union auch schnell genug waren um die Blockadebrecher zu verfolgen und zu bekämpfen. Im Jahre 1863 und im Jahre 1865 veröffentlichte Isherwood die ersten beiden Bände über die „Experimental Untersuchungen in der Dampftechnik“. Dieses Buch wurde in sechs Sprachen übersetzt und wurde ein Standart Werk für die zukünftigen Dampftechniken. Unmittelbar nach dem Ende des amerikanischen Bürgerkrieges wurde Isherwood hauptsächlich mit der Organisation eines neuen wissenschaftlichen Lehrplanes für die Dampftechnik an der United States Naval Academy in Annapolis beteiligt. Dieser Lehrplan diente ab 1874 bis auf den Punkt genau für die Maschinenausbildung an den meisten amerikanischen Universitäten. Im Jahre 1869 entstand ein Konflikt zwischen Isherwood und Admiral David Dixon Porter ( 8. Juni 1813 – 13. Februar 1891 ). Porter hatte einst auf der USS SPITFIRE als Schiffsmaat seine militärische Karriere begonnen und hatte etwas gegen die Kampagne von Isherwood der den Rang des Ingenieur Offiziers in der US Navy erhöhen wollte. Nach der Amtseinführung von US Präsident Ulysses S. Grant ( 27. April 1822 – 23. juli 1885 ) konnte der langjährige Gönner von Isherwood, Marineminister Gideon Welles ( 1. Juli 1802 – 11. Februar 1878 ) nicht mehr schützen. Admiral Porter verbannte deshalb Isherwood an die Mare Island Navy Yard in San Francisco, Kalifornien. Trotz seines geringen Wuchses, konnte Isherwood weiterhin technische Innovationen produzieren. So experimentierte er in den Jahre 1870 und 1871 mit Propellern die von der US Navy für die kommenden 27 Jahre verwendet wurden. Isherwood war damit ein Pionier in der Herstellung von schnellen Kreuzern. Nach einer Tour durch europäische Werften, wurde er zum Präsidenten des Experimental Board im Büro für Dampftechnik ernannt. Dieses Amt behielt er bis zu seiner Pensionierung am 6. Oktober 1884.

Drei Schiffe sind zu Ehren von Rear Admiral Benjamn Franklin Isherwood bei der US Navy benannt worden.
Das erste Schiff war der Zerstörer USS ISHERWOOD ( DD-284 ) aus der CLEMSON – Klasse.
Das zweite Schiff war der Zerstörer USS ISHERWOOD ( DD-520 ) aus der FLETCHER – Klasse.
Das dritte Schiff war der Öltanker USNS BENJAMIN ISHERWOOD ( T-AO-191 ) aus de HENRY J KAISER – Klasse.


USS ISHERWOOD ( DD-520 )

Schiffsbiografie

Die USS ISHERWOOD ( DD-520 ) ist das zweite Schiff bei der US Navy, das zu Ehren von Rear Admiral Benjamin Franklin Isherwood benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das dreiundvierzigste Schiff aus der FLETCHER – Klasse.
Auf der Bethlehem Steel Company in Staten Island, New York wurde am 12. Mai 1942 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. A. J. Kerwin, Enkelin von Rear Admiral Benjamin Franklin Isherwood, taufte am 24. November 1942 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Commander Robert Emmett Gadrow stellte am 12. April 1943 in der New York Navy Yard in Brooklyn, New York City das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt der USS ISHERWOOD wurde im April in der Casco Bay, Maine und Anfang Mai in der Guantanamo Bay vor Kuba durchgeführt. In den folgenden zwei Monaten operierte der Zerstörer, zusammen mit einer Gruppe von Kriegsschiffen auf Patrouillen- und Sicherungsfahrten, von der Naval Station Argentia, Neufundland, Kanada aus und war auf der Suche von deutschen U-Booten. Am 5. August legte die USS ISHERWOOD in Argentia ab und eskortierte mit anderen Zerstörern und dem Schweren Kreuzer USS TUSCALOOSA ( CA-37 ) sowie dem Flugzeugträger USS RANGER ( CV-4 ) das britische Truppentransportschiff RMS QUEEN MARY bis nach England. Der Zerstörer traf dann am 19. August in Scapa Flow ein und beteiligte sich an kombinierte Operationen mit den Kriegsschiffen der britischen Heimatflotte. Bis Anfang September war die USS ISHERWOOD und die USS TUSCALOOSA in den Gewässern von Spitzbergen ebenfalls mit auf der Suche nach dem deutschen Schlachtschiff TIRPITZ. Doch das feindliche Schiff konnte nicht gefunden werden. Der amerikanische Zerstörer kehrte an die britische Westküste zurück und wurde auf die Fahrt in die amerikanischen Gewässer vorbereitet. Am 14. September verließ das Kriegsschiff den Hafen und beteiligte sich an der Eskorte eines Schiffskonvois. Die USS ISHERWOOD lief am 29. September in die Boston Naval Shipyard in Boston, Massachusetts ein. Hier begannen die Vorbereitungen für die Fahrt in den Pazifik. Der Zerstörer legte am 14. November im Hafen von Boston ab und fuhr zum Panamakanal. Dieser wurde am 20. November erreicht und durchquert. Sofort fuhr das Kriegsschiff nordwärts und legte mit einem Zwischenstopp in der amerikanischen Marinebasis San Diego, Kalifornien sechs Tage später in San Francisco, Kalifornien an. Hier füllte man alle Bunker auf und legte wieder ab. Ziel war die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Diese wurde am 3. Dezember erreicht. In den folgenden acht Tagen rüstete man das Kriegsschiff für die Fahrt zwischen den Inseln der Aleuten aus.
Die USS ISHERWOOD verließ am 10. Dezember, zusammen mit den Schwesterschiffen USS WICKES  ( DD-587 ) und USS CHARLES J BADGER ( DD-657 ), die Hawaiianischen Gewässer und nahm Kurs auf den Hafen Dutch Harbor auf der Aleuten Insel Unalaska. Hier gliederte man den Zerstörer in die Task Force 94 ein, die Rear Admiral Wilder DuPuy Baker ( 22. Juli 1890 in Topeka, Kansas – 10. November 1975 in Bay City, Michigan ) befehligte. In dieser TF befanden sich die Leichten Kreuzer USS RICHMOND ( CL-9 ) und USS RALEIGH ( CL-7 ) und die Zerstörer USS ISHERWOOD, USS KIMBERLY ( DD-521 ), USS YOUNG ( DD-580 ), USS WILLIAM D PORTER ( DD-579 ), USS PICKING ( DD-685 ), USS WICKES ( DD-578 ) und USS CHARLES J BADGER ( DD-657 ), wenn alle Kriegsschiffe anwesend sind. Am 2. Januar 1944 verlassen die Schiffe der TF 94 Unalaska und fahren zur Insel Adak. Dort treffen sie zwei Tage später ein. Von hier aus patrouillieren die Kriegsschiffe in den Gewässern rund um Adak Island. Am 17. Januar verlassen sie die Insel und fuhren zur Sand Bay, Great Sitkin Island, Aleuten. Die Insel liegt östlich von Adak und wird noch am selben Tag erreicht. Hier füllte man alle Bunker wieder auf und kehrte am folgenden Tag in die Kuluk Bay, Adak Island zurück. Für eine zweitägige Patrouillenfahrt wird Adak am 20. Januar verlassen. Am 22. Januar sind alle Kriegsschiffe der TF anwesend. Gleich am folgenden Tag verließen die Kriegsschiffe der TF 94 Adak und fuhren in Richtung Westen nach Attu Island, der letzten Aleuteninsel. Die Schiffe erreichten diese Insel am 25. Januar. Schon am folgenden Tag legten sie allerdings wieder ab und begannen bis zum 28. Januar mit Patrouillenfahrten in den Gewässern der Kurilen und waren auf der Suche nach japanischen Schiffen, um die Versorgung auf den dort besetzten Inseln zu verhindern. Anschließend fuhren die amerikanischen Schiffe nach Attu Island zurück. Von hier aus beteiligte sich die USS ISHERWOOD an mehrere Patrouillenfahrten und war auf der Suche nach feindlichen U-Booten. Den Zerstörer versetzte man dann in der Task Group 94.6, die von Rear Admiral Wilder DuPuy Baker befehligt wurde. In der TG befand sich der Leichte Kreuzer USS RICHMOND und die Zerstörer der DesDiv 97 USS PICKING, USS WILLIAM D PORTER, USS WICKES, USS YOUNG und USS SPROSTON ( DD-577 ), sowie die DesDiv 98 mit USS ISHERWOOD, USS KIMBERLY, USS CHARLES J BADGER ( DD-657 ) und USS LUCE ( DD-522 ). Diese Schiffe verließen am 28. Februar Adak und fuhren nach Attu. Hier wurden zwei Tage später die Treibstoffbunker aller Kriegsschiffe nochmals aufgefüllt. Noch am selben Tag legten sie ab und fuhren nach Paramushiru. In den Gewässern wurde wieder patrouilliert und nach japanischen Schiffen gesucht. In der Nacht vom 3. zum 4. März begannen dann die Schiffe der TG mit einem Bombardement japanischer Küstenbefestigungen bei Suribachi Wan und Kurabi Saki auf Paramushiru. Dieser Angriff kam für die japanischen Verteidiger völlig unerwartet. Die USS LUCE versenkte dabei das japanische Frachtschiff KOKAI MARU ( 2.000 BRT ). In der Nacht vom 4. zum 5. März gerieten die Schiffe der TG 94.6 vor den Kurilen in schweres Wetter und mussten abdrehen. Die USS RICHMOND, USS ISHERWOOD, USS LUCE, USS KIMBERLY, USS SPROSTON, USS WICKES, USS PICKING, USS WILLIAM D PORTER und USS YOUNG wurden dabei beschädigt. Am 5. März liefen die Schiffe der TG 94.6 im Hafen von Attu wieder ein. Hier blieben die Kriegsschiffe und man begann mit den notwendigen Reparaturen. Nach Abschluss dieser Arbeiten beteiligten sich diese Schiffe an Anti-U-Boot Patrouillen. Am 1. April verließ die USS ISHERWOOD zusammen mit den Zerstörern USS PICKING, USS KIMBERLY, USS WICKES und USS SPROSTON Attu und fuhren nach Great Sitkin Island. Hier begannen die Kriegsschiffe mit mehreren Schießübungen. Am 3. April erreichten die Schiffe wieder Attu. Die USS ISHERWOOD nahm von hier aus wieder ihre Patrouillen- und Eskortierfahrten in den Gewässern der Aleuten auf. Ab Mitte Mai zog man die amerikanischen Kriegsschiffe für die Task Force 94 wieder zusammen. Rear Admiral Ernest Gregor Small ( 5. November 1888 in Waltham, Massachusetts – 27. Dezember 1944 in Brooklyn, New York ) befehligte diesmal diese TF. In diesem Verband befanden sich die Schweren Kreuzer USS CHESTER ( CA-27 ) und USS PENSACOLA ( CA-24 ) und die Zerstörer USS ISHERWOOD, USS KIMBERLY, USS YOUNG, USS LUCE, USS CHARLES J BADGER, USS PICKING, USS WILLIAM D PORTER, USS SPROSTON und USS WICKES. Am 24. Mai verließen diese Schiffe Attu und begannen am Morgen des 26. Mai ein Bombardement auf japanische Stellungen auf der Kurilen Insel Paramushiru. Anschließend wechselten die Schiffe zur Kurilen Insel Matsuwa aus der zentralen Inselgruppe und beschossen hier vorgegebene Positionen, wo sich japanische Stellungen befinden sollten. Die Schiffe der TF 94 kehrten kurz danach in die Kuluk Bay von Attu Island zurück. Dort bereitete man sie auf den folgenden Einsatz bei den Kurilen vor. Am 10. Juni verließen die Schiffe der TF 94 erneut Attu Island und fuhren zu der Inselgruppe der zentralen Kurilen. Früh am Morgen des 13. Juni lagen diese Schiffe vor der Insel Matsuwa bereit und begannen ab 5:13 Uhr mit dem Bombardement japanischer Stellungen. Nach einer halben Stunde wurde der Beschuss abgebrochen und die Schiffe der TF verließen wieder die Gewässer der Kurilen Insel. Nach mehreren Patrouillenfahrten in den Gewässern zwischen den Aleuten und den Kurilen kehrten die Kriegsschiffe in ihre Operationsbasis zurück. Hier bunkerten die Schiffe der TF 94 frischen Brennstoff und man füllte die Munitionsvorräte auf. Am 24. Juni legten sie in der Kulak Bay ab und fuhren erneut zu den Kurilen. Doch diesmal lag man zwei Tage später vor der Insel Paramushiru. Die amerikanischen Schiffe lagen beim Eintreffen vor dieser Insel in einem dicken Nebel gehüllt. Dort beschossen sie feindliche Stellungen bei Suribachi Wan und Kurabi Saki. Die Sichtweite betrug unter zweihundert Meter. Trotzdem begann man mit dem Bombardement auf die japanischen Stellungen nach den Vorgaben der Zielkoordinaten. Noch am selben Tag verließen allerdings die amerikanischen Schiffe wieder Paramushiru und legten am 28. Juni in der Kuluk Bay an. In dem nun folgenden Monat begann man auf der USS ISHERWOOD mit dem Patrouillen- und Eskortendienst zwischen den westlich gelegenen Inseln der Aleuten. Anfang August verließ der Zerstörer die Gewässer und fuhr nach San Francisco. Hier legte das Kriegsschiff am 15. August an und blieb bis zum 26. August. In dieser Zeit rüstete man die USS ISHERWOOD für den Einsatz im Fernen Osten um und nahm dringend notwendig gewordene Reparaturen vor. Der Zerstörer stach am 26. August wieder in See und erreichte sechs Tage später die Marinebasis Pearl Harbor. Hier beteiligte sich das Kriegsschiff an mehreren Übungen, die zur Vorbereitung auf die Rückeroberung der Philippinen galten. Am 18. September verließ die USS ISHERWOOD Pearl Harbor und fuhr mit einem Zwischenstopp vor dem Atoll Eniwetok, Marshall Islands zum natürlichen Tiefseehafen Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Hier traf der Zerstörer am 6. Oktober ein. Hier bereitete man die Mannschaft des Kriegsschiffes mit mehreren Übungen auf den Angriff auf die Philippinen, während der Operation „King II“, vor. Dazu integrierte man den Zerstörer in die Task Force 77, die Vizeadmiral Thomas Cassin Kinkaid ( 3. April 1888 in Hanover, New Hampshire – 17. November 1972 in Bethesda, Maryland ) befehligte. Innerhalb dieser TF befanden sich die Zerstörer USS ISHERWOOD, USS CHARLES J BADGER, USS ERBEN ( DD-631 ), USS ABBOT ( DD-629 ), USS LANG ( DD-399 ), USS DALY ( DD-519 ), USS CONYNGHAM ( DD-371 ), USS McDONOUGH ( DD-351 ), USS JENKINS ( DD-447 ), USS HARRISON ( DD-573 ), USS HALLIGAN ( DD-584 ), USS HARADEN ( DD-585 ), USS BLACK ( DD-666 ), USS REMEY ( DD-688 ), USS McGOWAN ( DD-678 ), USS MERTZ ( DD-691 ) und USS McNAIR ( DD-679 ) und standen zur freien Verfügung innerhalb der TF 77. Diese Zerstörer sollten Truppentransport- und Versorgungsschiffe für die Landung auf der philippinischen Insel eskortieren. Dazu legten die Zerstörer am 14. Oktober im Seeadler Harbour ab. Am 20. Oktober erreichte dieser Schiffskonvoi die Landungszone vor Leyte. Die USS ISHERWOOD patrouillierte nun sofort bis in die Nacht zum 21. Oktober zum Schutz der Landungsschiffe und übernahm zusammen mit anderen Zerstörern die Luftüberwachung und das Flugabwehrfeuer gegen anfliegende japanische Maschinen. Außerdem war der Zerstörer auf der Suche nach japanischen U-Booten. Nebenbei beteiligte sich das Kriegsschiff an der Bombardierung feindlicher Ziele im Küstenbereich und feuerte in den Nächten Signalmunition ab, damit die amerikanischen Landungstruppen ihre Ziele ausmachen konnten. Die USS ISHERWOOD blieb während der viertägigen Seeschlacht um den Golf von Leyte, vom 23. bis zum 26. Oktober, im Angriffsgebiet des Brückenkopfes und nahm hier ihre gestellten Aufgaben wahr. Im November beteiligte sich der Zerstörer an der Eskorte von Schiffskonvois von amerikanischen Marinebasen, die von den Invasoren befreit worden waren, nach Leyte, um den Aufbau einer Marinebasis zu unterstützen. Mitte Dezember legte das Kriegsschiff im Seeadler Harbour an und die Mannschaft bereitete sich auf die nächsten Kampfhandlungen vor. Für die Operation „Mike I“ versetzte man zur Eskorte von Transportschiffen unter anderem auch die USS ISHERWOOD in die Task Force 79, die Vizeadmiral Theodore Stark Wilkinson ( 22. Dezember 1888 in Annapolis, Maryland – 21. Februar 1946 in Norfolk, Virginia ) befehligte. Das Ziel war der Lingayen Golf vor der philippinischen Insel Luzon. Am 27. Dezember stachen die Schiffe der TF 79 von Manus Island aus in See und fuhren über den Golf von Leyte, der Surigao Straße, der Mindoro See und der Sulu See zum Lingayen Golf. Während der Fahrt von Leyte bis nach Luzon wurden die Schiffe der TF fast ununterbrochen von Kamikazepiloten angegriffen. Aber selbst diese verzweifelten Versuche, die bevorstehende Invasion abzuwenden, konnten die riesige Angriffsflotte nicht aufhalten. Die Geschützmannschaften schossen in diesen Tagen mindestens ein feindliches Flugzeug ab und waren an der Vernichtung eines weiteren beteiligt. Am 8. Januar 1945 lagen die Schiffe der TF 79 in ihren Ausgangsbereichen. Am folgenden Tag sollte der Angriff beginnen. Die USS ISHERWOOD sicherte ab dem ersten Tag des Angriffs eine Gruppe von Landungsbooten vor Angriffen aus der Luft. Zwei Tage später übernahm der Zerstörer die Sicherung über diese Schiffe bei ihrer Rückfahrt nach Leyte. Von der San Pedro Bay, Leyte aus begann das Kriegsschiff mit der Eskorte von Versorgungsschiffen zwischen Leyte und Luzon. Am 29. Januar lag dann die USS ISHERWOOD in der Manila Bay und unterstützte im Norden die ungehinderten Landungen bei San Antonio. Am folgenden Tag wechselte der Zerstörer in die Subic Bay, wo ebenfalls Landungen amerikanischer Soldaten begannen. Dies konnte fast ungehindert ablaufen, da die auf Manila vorrückenden Marines feindliche Kräfte banden. Noch am 30. Januar verließ das Kriegsschiff die philippinische Insel Luzon und fuhr nach Hollandia, Neuguinea. Von hier aus eskortierte die USS ISHERWOOD einen Schiffskonvoi bis nach Leyte. In diesem Konvoi befand sich auch das Panzerlandungsschiff USS LST-577. Am 10. Februar 1945 um 8:05 Uhr feuert das japanische U-Boot IJN RO-50, Kommandant Lieutenant Commander Kimura Masao, einen Fächer von vier Torpedos auf diesen amerikanischen Schiffskonvoi ab. Zu diesem Zeitpunkt befinden sie sich 300 Seemeilen Ostsüdost von Surigao, Leyte. Die USS LST-577 fährt zu diesem Zeitpunkt in einer Gruppe, die mehrere tausend Meter auf der Steuerbordseite der USS ISHERWOOD entfernt ist, und wird von einem der Torpedos getroffen. Etwa ein drittel des Schiffes, einschließlich der Brücke, wird durch die Explosion vollkommen zerstört. USS LST-592 nimmt den Rest des torpedierten Panzerlandungsschiffes ins Schlepptau. Die anderen Schiffe des Konvois fuhren mit den anderen Sicherungsschiffen bis nach Leyte weiter. Die USS ISHERWOOD geht ihrerseits auf die Suche nach dem feindlichen U-Boot. Um 21:10 Uhr taucht IJN RO-50 auf, um die Batterien aufzuladen. Auf dem amerikanischen Zerstörer erhält man dadurch in einer Entfernung von 14.000 Metern einen Radarkontakt. Umgehend nimmt das Kriegsschiff Fahrt auf und nähert sich dem Zielobjekt mit 25 Knoten. Knapp 100 Meter vor dem Zusammentreffen beider Schiffe taucht das U-Boot. Die USS ISHERWOOD lässt ein volles Muster von Wasserbomben bei flacher Einstellung über Bord werfen. Die Explosionen lassen an IJN RO-50 die Tauchflaschenventile zerbrechen und in den beiden Periskopen brechen die Linsen. Die Torpedorohre lecken. Der amerikanische Zerstörer lässt noch zwei weitere Wasserbombensalven abwerfen, aber da ist der Kontakt zu dem japanischen U-Boot schon abgebrochen. IJN RO-50 hatte bei diesem Angriff ausgesprochen Glück gehabt. Nach dem Auftauchen konnte man ein Fragment einer Wasserbombe auf dem Achterdeck bergen, die nicht explodiert ist. Die USS ISHERWOOD fuhr nach Leyte und erreichte auf dem Weg dorthin, am 11. Februar, die beiden Panzerlandungsschiffe. Die schwer beschädigte USS LST-577 wird von dem Zerstörer auf der Position 08° 05‘ Nord, 126° 17‘ Ost, östlich von Mindanao, versenkt. Anschließend geht die Fahrt nach Leyte weiter. Dort blieb das Kriegsschiff in den folgenden Tagen und patrouillierte, um den Anti-U-Boot Schutz zu gewährleisten. Hier bereitete man den Zerstörer auch für die Operation „Iceberg“ zur Einnahme von Okinawa vor. Ab dem 9. März beteiligte sich das Kriegsschiff zusammen mit anderen Zerstörern und Trägereinheiten durch angesetzte Manöver vor Cabugan Island beim Atoll Ulithi, Karolinen auf diese Invasion vor. Am 16. März kehrten alle Kriegsschiffe in die San Pedro Bay zurück. Anschließend gliederte man die USS ISHERWOOD in die Task Group 51.1, die Western Island Attack Group, die Rear Admiral Ingolf Norman Kiland ( 26. März 1895 in Sioux Falls, Minnehana County, South Dakota – 10. Märt 1992 ) während der Operation „Iceberg“ kommandierte. In dieser Task Group befanden sich die Schweren Kreuzer USS MINNEAPOLIS ( CA-36 ) und USS SAN FRANCISCO ( CA-38 ), die Zerstörer USS ISHERWOOD, USS KIMBERLY, USS WILLIAM D PORTER, USS PICKING, USS SPROSTON, USS WICKES, USS LUCE, USS CHARLES J BADGER und USS O´BRIEN ( DD-725 ), die Geleitzerstörer USS RICHARD W SUESENS ( DE-342 ), USS ABERCROMBIE ( DE-343 ), USS OBERRENDER ( DE-344 ), USS RIDDLE ( DE-185 ), USS SWEARER ( DE-186 ) und USS STERN ( DE-187 ), die Schnellen Truppentransporter USS SCRIBNER ( APD-122 ), USS KINZER ( APD-91 ) USS DICKERSON ( APD-21 ), USS DANIEL T GRIFFIN ( APD-38 ), USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS HERBERT ( APD-22 ) welche zusammen mit den Angriffstruppentransportschiffen USS ST MARY´S ( APA-126 ) und USS MOUNTRAIL ( APA-213 ) sowie 12 Mittler Infanterielandungsfahrzeuge, 24 Große Infanterielandungsfahrzeuge und 12 Mittlere Landungsschiffe mit Raketen die Soldaten der 77. Infanteriedivision transportierten, 6 Angriffstransportschiffe und 28 Panzerlandungsschiffe sowie 8 Unterstützungsfahrzeuge. Am 21. März verließ der Schiffsverband der TG 51.1 die San Pedro Bay und erreichte vier Tage später die Ryukyu Inseln. Ab dem Morgen des 25. März wurden praktisch die Kerama Retto Inseln ohne großen Widerstand eingenommen. Von hier aus sollte der Hauptangriff auf Okinawa gestartet werden. Die Truppen der Landungs-Task Force stürmten am 1. April, während der größten amphibischen Operation im Pazifik Krieg, an Land. Zwei Tage später rückte die USS ISHERWOOD nach und beteiligte sich an dem Bombardement feindlicher Stellungen in Küstennähe. Diese Aufgabe übernahm der Zerstörer bis zum 16. April. An diesem Tag wurde das Kriegsschiff zu den Zerstörern USS PRINGLE ( DD-477 ) und USS LAFFEY ( DD-724 ) entsandt, die in ihrem Einsatzgebiet vor Ie Shima von feindlichen Flugzeugen angegriffen und schwer beschädigt worden waren.  Die USS ISHERWOOD übernahm am Nachmittag die Aufgaben der USS LAFFEY als Fighter Director Ship auf der Radarvorpostenstation. In den folgenden Tagen geriet der Zerstörer in zahlreiche schwere Luftangriffe, als die Japaner verzweifelt versuchten die alliierte Invasionsflotte mit Kamikazeflugzeugen zu vertreiben. Aber immer wieder konnten die Geschützmannschaften diese Angriffe erfolgreich abwehren. Am 22. April griff ein Kamikazepilot in der heraufziehenden Dämmerung das Kriegsschiff an und stürzte sich auf das erste Geschütz hinter dem zweiten Schornstein. Der D3A1 Bomber löste mit seiner mitgeführten Bombe und dem auslaufenden Benzin viele Brände aus. Doch diese konnten, bis auf die achtern bei den Wasserbomben entstandenen Brände, schnell gelöscht werden. Nach 25 Minuten der lebensgefährlichen Brandbekämpfung explodierten die Wasserbomben und verursachten großen Schaden im hinteren Maschinenraum. Insgesamt wurden 80 Mannschaftsmitglieder entweder sofort getötet, galten als vermisst oder wurden schwer verwundet. Die USS ISHERWOOD wurde noch am selben Tag bis nach Kerama Retto geschleppt, wo der Zerstörer die ersten dringend notwendig gewordenen Reparaturen erfuhr. Hier blieb er bis zum 5. Mai und konnte aus eigener Kraft zum Atoll Ulithi, Karolinen fahren. Am 9. Mai wurde das Atoll erreicht und es begannen weitere Reparaturen. Erst am 3. Juni konnte das Kriegsschiff wieder ablegen und fuhr über Pearl Harbor nach San Francisco. Hier traf die USS ISHERWOOD zwanzig Tage später ein und wurde in der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien in ein Trockendock bugsiert. Bis zum 22. August dauerten hier die Arbeiten. In dieser Zeit, am 15. August, war durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik beendet worden. Nach mehreren Übungsfahrten entlang der kalifornischen Küste, verließ der Zerstörer diese Gewässer und fuhr zum Panamakanal. Nach dessen Durchquerung fuhr das Kriegsschiff nach New York weiter. Hier sollte es an der Flottenparade am Navy Day, den 27. Oktober 1945, teilnehmen, die durch US Präsident Harry S. Truman ( 8. Mai 1884 – 26. Dezember 1972 ) abgenommen wurde. Anwesend waren die Flugzeugträger USS ENTERPRISE ( CV-6 ) und USS FRANKLIN D ROOSEVELT ( CV-42 ), die Leichten Flugzeugträger USS MONTEREY ( CVL-26 ) und USS CROATAN ( CVL-25 ), die Schlachtschiffe USS NEW YORK ( BB-34 ) und USS MISSOURI ( BB-63 ), die Schweren Kreuzer USS AUGUSTA ( CA-31 ), USS COLUMBUS ( CA-74 ) und USS MACON ( CA-132 ), die Leichten Kreuzer USS HELENA ( CL-113 ) und USS BOISE ( CL-47 ), die Zerstörer USS ISHERWOOD, USS YOUNG, USS AULICK ( DD-569 ), USS BACHE ( DD-470 ), USS CASE ( DD-370 ), USS DOUGLAS H FOX ( DD-779 ), USS FOOTE ( DD-511 ), USS GANSEVOORT ( DD-608 ), USS HARRISON ( DD-573 ),USS HOBBY ( DD-610 ), USS JOHN RODGERS ( DD-574 ), USS LEARY ( DD-879 ), USS PORTER ( DD-800 ), USS RENSHAW ( DD-499 ), USS SARSFIELD ( DD-837 ), USS SIGOURNEY ( DD-643 ), USS STEINAKER ( DD-863 ), USS VOGELGESANG ( DD-862 ) und USS ZELLARS ( DD-777 ), die Geleitzerstörer USS BAKER ( DE-190 ), USS BORUM ( DE-790 ), USS BOSTWICK ( DE-103 ), USS BRONSTEIN ( DE-189 ), USS MALOY ( DE-791 ) und USS THOMAS ( DE-102 ), die Schnellen Truppentransportschiffe USS BEVERLY W REID ( APD-119 ), USS HUNTER MARSHALL ( APD-112 ) und USS MYERS ( APD-105 ), die U-Boote USS BOWFIN ( SS-287 ), USS CREVALLE ( SS-291 ), USS CATLESS ( SS-478 ), USS FLOUNDER ( SS-251 ), USS GATO ( SS-212 ), USS RASHER ( SS-269 ), USS SNAPPER ( SS-185 ) und USS THREADFIN ( SS-410 ), die U-Boot Tender USS HOWARD W GILMORE ( AS-16 ) und USS ORION ( AS-18 ). Die USS ISHERWOOD fuhr nach der Parade nach Charleston. Hier wurde der Zerstörer am 1. Februar 1946 außer Dienst gestellt und in die Atlantikreserveflotte versetzt.
Nach den ausgebrochenen Feindseligkeiten auf der koreanischen Halbinsel stellte man die USS ISHERWOOD am 5. April 1951 wieder in den Dienst der US Navy. Commander William Oscar Spears, Jr. ( 18. Januar 1916 – 10. April 1995 ) übernahm das Kommando über das Kriegsschiff. Nach der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt in der Karibik legte der Zerstörer am 6. August im Hafen von Newport, Rhode Island, dem neuen Heimathafen, an. Bis Ende des Jahres nahm das Kriegsschiff an Operationen vor Jacksonville, Florida und in der Narragansett Bay, Rhode Island teil. Anschließend fuhr die USS ISHERWOOD ins Mittelmeer und trat ab dem 22. April 1952 der 6. US Flotte bei. In den folgenden sechs Monaten besuchte der Zerstörer mehrere Häfen und beteiligte sich an den wichtigen friedenserhaltenden Operationen der Flotte. Das Kriegsschiff legte am 17. Oktober in seinem Heimathafen wieder an. In den folgenden Monaten wurden Reparaturen an dem Kriegsschiff vorgenommen und es beteiligte sich in der Karibik an mehreren Übungen. Vom 22. April bis zum 26. Oktober 1953 befand sich die USS ISHERWOOD erneut im Mittelmeer und beteiligte sich bei der Kreuzfahrt der 6. US Flotte. Anschließend beteiligte sich der Zerstörer entlang der US Ostküste an mehreren Manövern und an der Sicherung von Flugzeugträgern und der Überwachung deren Flugzeuge während deren Übungsflüge. Im Juni 1954 absolvierte die USS ISHERWOOD eine Auffrischungsschulung in der Guantanamo Bay, Kuba. Danach bereitete man das Kriegsschiff auf seine Fahrt in den Pazifik vor. Am 30. November legte die USS ISHERWOOD in Newport ab und stach in See. Das Veteranenschiff durchquerte den Panamakanal und legte am 15. Dezember in der amerikanischen Marinebasis San Diego, Kalifornien an. Hier bereitete man den Zerstörer auf seine Fahrt in den Fernen Osten vor. Am 4. Januar 1955 legte er ab. Die hauptsächlichste Operationsbasis des Kriegsschiffes waren die Philippinen. Die dort durchgeführten Operationen, zusammen mit den Kriegsschiffen der 7. US Flotte, endeten Anfang Juni und die USS ISHERWOOD kehrte in seinen pazifischen Heimathafen zurück. Er legte am 19. Juni in San Diego an. In den Gewässern vor der amerikanischen Marinebasis führte man die Weiterbildung und die Verbesserung der Einsatzbereitschaft der Mannschaft durch. Von Januar bis Juli 1956 kehrte der Zerstörer in die unruhigen Gewässer des Fernen Ostens zurück und beteiligte sich an Operationen vor Taiwan, Malaysia und Japan. Nach der Rückkehr an die kalifornische Küste musste sich das Kriegsschiff einer Überholung unterziehen. Anfang 1957 kehrte die USS ISHERWOOD in den Fernen Osten zurück. Hier gehörte der Zerstörer der DesDiv 211 in der DesRon 21 an. In dieser befanden sich außerdem die Zerstörer USS DASHIEL ( DD-659 ), USS POWER ( DD-839 ) und USS WILLIAM C LAWE ( DD-763 ). Der Heimathafen während dieses Einsatzes war Yokosuka, Japan. Hier lagen die Zerstörer auch längsseits zu dem Zerstörer Tender USS MARKAB ( AD-21 ). Die vier Zerstörer führten von Japan aus, eine Kreuzfahrt bis nach Australien durch. Dabei wurden die Häfen von Sydney, Perth und Darwin besucht. Dies war der erste Besuch amerikanischer Kriegsschiffe nach dem Zweiten Weltkrieg. Für dieses Ereignis wurde extra in Sydney ein Nationalpark eröffnet, zum nationalen Gedenken an die Schlacht im Korallenmeer. In der Nacht vom 24. Zum 25. August 1958 kam es zur zweiten Taiwan Krise, der sogenannten Quemoy-Matsu Krise. Auf der von taiwanesischen Streitkräften besetzten Insel Dongding, welche sich unmittelbar vor der chinesischen Küste befindet, sollte eine Amphibische Landung von Streitkräften der Volksrepublik China erfolgen. Dies wurde zwar abgewehrt, aber es begann ein tägliches Bombardement von Land und aus der Luft auf die Verteidiger. Ein Hilfeersuchen der taiwanesischen Regierung an die USA, wurde durch die Eisenhower – Administration, gemäß ihren Verpflichtungen aus dem gegenseitigen ratifizierten Verteidigungsvertrag von 1954, vollständig unterstützt und angeordnet, dass die 7. US Flotte verstärkt und das amerikanische US Navy Kriegsschiffe der taiwanesischen Regierung beim Schutz der Versorgung der Inseln helfen sollen. So patrouillierte auch die USS ISHERWOOD Ende 1958 in taiwanesischen Gewässern und beteiligte sich an der Unterbindung der immer wieder aufflammenden Kämpfe zwischen den beiden verfeindeten Ländern. Der Zerstörer legte am 7. Dezember in seinem Heimathafen San Diego wieder an und fuhr wenige Tage später in die Mare Island Naval Shipyard für eine Überholung und mehrere Umrüstungsarbeiten. Anschließend beteiligte sich das Kriegsschiff in den ersten sechs Monaten des Jahres 1959 entlang der US Westküste und in den Hawaiianischen Gewässern bei Manövern und Trainingsübungen. Am 1. August legte die USS ISHERWOOD in San Diego wieder ab und fuhr in den Fernen Osten zu ihrer fünften Kreuzfahrt zusammen mit den Kriegsschiffen der 7. US Flotte. In den folgenden Monaten operierte der Zerstörer als Sicherungsschiff bei dem Flugzeugträger USS LEXINGTON ( CV-16 ) im Südchinesischen Meer. Dabei sollten die Kämpfe zwischen der laotischen Befreiungsarmee gegen die französischen Besatzer eingedämmt werden. Die Franzosen sollten den Lösungsvorschlägen der Vereinten Nationen zur Beilegung des Konflikts zustimmen und abziehen. Nach weiteren Flottenübungen in den philippinischen Gewässern, verließ die USS ISHERWOOD den Fernen Osten und fuhr am 29. November in Richtung seines Heimathafens. Mit dem Beginn des Jahres 1960 nahm der Zerstörer an Schulungsmaßnahmen teil, einschließlich einer NROTC – Midshipman – Schulungskreuzfahrt im Sommer, bis das Kriegsschiff am 18. Oktober erneut die kalifornische Küste verließ und zur 7. US Flotte in den Fernen Osten fuhr. Das Kriegsschiff diente mit seinen Patrouillenfahrten vor Taiwan und nahm an einer amphibischen Landungsübung vor Okinawa teil. Die USS ISHERWOOD legte am 27. März 1961 wieder in San Diego an. Der Zerstörer beteiligte sich in den folgenden Monaten entlang der kalifornischen Küste an mehreren Übungen. Am 11. September 1961 stellte man das Kriegsschiff außer Dienst und lieh es am 8. Oktober 1961 an die peruanische Marine aus. Hier erhielt der Zerstörer den Namen BAP ALMIRANTE GUISE ( DD-72 ). Den Namen USS ISHERWOOD ( DD-520 ) strich die US Navy am 15. Januar 1974 von ihrer Liste. Die BAP ALMIRANTE GUISE stellte man 1981 außer Dienst und benutzte das Schiff für Zielübungen von Piloten. Später verschrottete man das Schiff.      


USS ISHERWOOD ( DD-520 )
Commanding Officer
 

CDR Robert Emmett Gadrow       12. April 1943 – 11. April 1944
LCDR Louis Edward Schmidt Jr.    11. April 1944 – 15. August 1945
LCDR Louis Harkey Mayo    15. August 1945 – 1. Februar 1946
Außerdienststellung   1. Februar 1946 – 5. April 1951
CDR William Oscar Spears Jr.    5. April 1951 – April 1952
CDR Charles Allen Dancy, Jr.        ? 1955 – ?
CDR Daniel James O´Connel        ? 1959 – ?
CDR Robert Whitney Lowman    ? 1960 – ?
LCDR George Valentine Eidson    1961 – 11. September 1961

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