USS TRACY ( DD-214 )

USS TRACY ( DD-214 )

Biografie

Benjamin Franklin Tracy
* 26. April 1830 in Apalachin, Tioga County, New York
† 6. August 1915 in Owego, Tioga County, New York
war unter Präsident Benjamin Harrison von 1889 bis 1893 Marineminister

Benjamin Franklin Tracy war der Sohn von Benjamin Tracy ( August 1794 – 31. Januar 1882 ) und Bathseba Woodin Tracy ( 1793 – 24. September 1866 ), welche 1821 geheiratet hatten. Benjamin Franklin hatte die Halbgeschwister Maurice W. Jewett ( 10. April 1812 – 12. März 1887 ) und Matilda Jewett Dodge ( 7. März 1819 – 14. Dezember 1890 ), da seine Mutter ab 1811 mit Asa Jewett ( 2. März 1788 im Dutchess County, New York – 23. Februar 1819 ) verheiratet war. Seine Geschwister waren George W. Tracy ( 1822 – 11. August 1870 ), Harrison Tracy ( 1828 – 1904 ) und Harvey J. Tracy ( 1836 – 1903 ).
Nach seinem Schulabschluss studierte Tracy Jura und war in den 1850er Jahren als Rechtsanwalt tätig. Seine politischen Ambitionen sah er in der Republikanischen Partei verwirklicht. 1854 heiratete er Delinda E. Catlin ( 15. Dezember 1832 in New York – 3. Februar 1890 in Washington DC ). Mit ihr hatte er zwei Kinder. Emma Louise Tracy Wilmerding ( 23. September 1852 im Tioga County, New York – 11. August 1934 in Manhattan, New York ) und Mary Farrington Tracy ( Mai 1854 im Tioga County, New York – 3. Februar 1890 in Washington DC ). Delinda E. Carlin Tracy und ihre Tochter Mary Farrington Tracy sind am 3. Februar 1890 bei einem Brand in ihrem Haus in Washington DC tragisch ums Leben gekommen.
Benjamin Franklin Tracy war ab dem 1. Januar 1862 bis zum 31. Dezember 1862 ein Mitglied der New York State Assembly im Tioga County, New York. Nachdem 1861 der Sezessionskrieg in den USA ausgebrochen war, meldete er sich freiwillig bei der US Army. Er erhielt das Kommando über das 109. New Yorker Infanterieregiment. Vom 5. bis zum 7. Mai 1864 war Tracy an der Schlacht in der Wildnis von Spotsylvania, Virginia beteiligt. Er war am Abend des 6. Mai fähig seine Männer zu sammeln, nachdem der konföderierte Brigadegeneral John Brown Gordon ( 6. Februar 1832 im Upson County, Georgia – 9. Januar 1904 in Miami, Florida ) die rechte Flanke der US Army angriff. Diese Unionstruppen hielten dem Angriff stand und hielten ihre Linien. Dafür wurde Tracy mit der Medal of Honor ausgezeichnet. Wenige Wochen nach dieser Schlacht wurde Tracy zum Kommandanten des Kriegsgefangenenlagers Elmira, New York ernannt. Doch am 23. August 1864 beförderte man ihn zum Colonel und gab ihm das Kommando über das 127. Infanterieregiment der US Colored Troops. Man entließ ihn am 13. Juni 1865 aus dem Freiwilligendienst nachdem am 9. Mai der amerikanische Bürgerkrieg durch die Kapitulation der Konföderation zu Ende gegangen war. Der 17. US Präsident, Andrew Jackson ( 29. Dezember 1808 in Raleigh, North Carolina – 31. Juli 1875 in Elizabethton, Tennessee ), nominierte Tracy am 18. Januar 1867 für die Ernennung zum Brigadegeneral der Freiwilligen. Die Freiwilligen hatten Tracy schon am 13. März 1865 in diesen Rang gewählt. Der US Senat bestätigte am 21. Februar 1867 diese Ernennung. Nach dem Krieg nahm Benjamin Franklin Tracy seine Arbeit in der Anwaltskanzlei wieder auf und wurde im Staat New York politisch aktiv. Er war von 1866 bis 1867 der US Anwalt des östlichen Distrikts von New York. Im Januar 1875 verteidigte Tracy den wohl bekanntesten Prediger Amerikas, Henry Ward Beecher ( 24. Juni 1813 in Litchfield, Connecticut – 8. März 1887 in Brooklyn, New York ), der wegen Ehebruchs mit Elizabeth Richards Tilton ( 1834 in New York – 14. April 1897 in Brooklyn, New York ) von seinem Assistenten Theodore Tilton ( 2. Oktober 1835 in New York City – 29. Mai 1907 in Paris ) angezeigt worden war. Beecher wurde in allen Punkten freigesprochen, obwohl sein Ehebruch in der Öffentlichkeit bekannt war. Gouverneur Alonzo Barton Cornell ( 22.Januar 1832 in Ithaca, New York – 15. Oktober 1904 in Ithaca, New York ) berief im Dezember 1881 Tracy als Oberster Richter an das New Yorker Berufungsgericht, aber Charles Andrews ( 27. Mai 1837 in New York Mills, Oneida County, New York – 22.Oktober 1918 in Syracuse, Onondaga County, New York ) trat das Amt des Obersten Richters im Bundesstaat New York an, nachdem Charles James Folger (16. April 1818 in Nuntucket, Massachusetts – 4. September 1884 in Genf, New York ) zurück getreten war, um das Amt des US Finanzministers auszufüllen. Ende 1882 bewarb sich Tracy erneut um das Amt des Obersten Richters im Bundesstaat New York. Doch diesmal unterlag er William Crawford Ruger ( 30. Januar 1824 in Bridgewater, Oneida County, New York – 14. Januar 1892 in Syracuse, Onondaga County, New York. Daraufhin kehrte Tracy in seine Kanzlei zurück. Er war in Washington DC für seine Unterstützung im Kampf zur Schaffung einer Neuen Marine bekannt. Daher wurde er von US Präsident Benjamin Harrison ( 20. August 1833 in North Bend, Ohio – 13. März 1901 in der Indianapolis, Indiana ) am 6. März 1889 als Marineminister eingesetzt. Tracy übernahm dieses Amt von William Collins Whitney ( 5. Juli 1841 in Conway, Massachusetts – 2. Februar 1904 in New York City ) und übergab es am 4. März 1893 an Hilary Abner Herbert ( 12. März 1834 in Laurens, South Carolina – 6. März 1919 in Tampa, Florida ). Tracy forderte außerdem eine große Dienstreform innerhalb der US Navy, da die bis zu diesem Zeitpunkt gültige aus dem Sezessionskrieg stammte. Wie US Präsident Benjamin Harrison ( 20. August 1833 in North Bend, Ohio – 13. März 1901 in der Indianapolis, Indiana ) unterstützte Tracy eine neue US Navy Strategie, die sich mehr auf Angriffe als auf Küstenverteidigung und Handelskriege konzentriert. Ein wichtiger Vertreter in diesen Bemühungen war der US Navy Theoretiker Alfred Thayer Mahan ( 27. September 1840 in West Point, New York – 1. Dezember 1914 in Washington DC ), der als Professor am neugegründeten Naval War College lehrte. 1890 veröffentlichte Mahan sein Hauptwerk „Der Einfluss der Seemacht auf die Geschichte“, ein Buch das die Seemächte von 1660 bis 1783 analysierte, erreichte eine große internationale Leserschaft. Mahan stützte sich auf historische Beispiele und forderte den Bau einer US Navy die auch auf hoher See kämpfen konnte. Benjamin Franklin Tracy unterstützte auch den Bau von modernen Kriegsschiffen. Am 30. Juni 1890 verabschiedete der Kongress für das Geschäftsjahr 1891 den Naval Appropriations Act zum Bau von drei Schlachtschiffen. Diese waren die USS INDIANA ( BB-1 ), USS MASSACHUSETTS ( BB-2 ) und USS OREGON ( BB-3 ). Zwei Jahre später folgte die USS IOWA ( BB-4 ). Nachdem Tracy am 4. März 1893 das Navy Department verlassen hatte, nahm er seine Arbeit in seiner Anwaltskanzlei wieder auf. 1896 verteidigte er den New York City Polizeikommissar Andrew Parker in einem Prozess gegen den Präsidenten des New York City Board of Police Commissioners Theodore Roosevelt, Jr. ( 27. Oktober 1858 in New York City – 6. Januar 1919 in Oyster Bay, New York ), der dadurch in Verlegenheit geriet. Dessen Vorgänger James J. Martin wurde während dieses Prozesses der Nachlässigkeit und der Inkompetenz überführt. Tracy half auch die Venezuela Krise von 1895 zu beenden, indem er Venezuela bei der Aushandlung einer Regelung für ihren Streit mit Großbritannien unterstützte. In diesem Streit ging es um das Territorium von Essequibo und Guayana Esequiba, das von Großbritannien als Teil von Britisch Guayana betrachtete. Benjamin Franklin Tracy war der republikanische Kandidat 1898 für das Amt des Oberbürgermeisters von Greater New York City, wo alle fünf Bezirke zusammengelegt worden waren. Von den 523.560 abgegebenen Stimmen erhielt er 101.863 und war damit hinter dem Demokraten Robert Anderson Van Wyck ( 20. Juli 1849 in New York City – 14. November 1918 in Paris, Frankreich ) und Seth Low ( 18. Januar 1850 in Brooklyn, New York – 17. September 1916 in Bedford Hills, New York ) von der Citizens Union dritter. Am 3. April 1900 wurden sieben Männer der International Banking and Trust Company zu Direktoren der North American Trust Company gewählt. Dazu gehörte neben Tracy auch der Präsident von der International, Oakleigh Thorne ( 31. Juli 1866 in New Hamburg, New York – 23. Mai 1948 in New York City ).
Benjamin Franklin Tracy sarb am 6. August 1915 um 3:30 Uhr im Haus seiner Tochter Emma Louise Tracy Wilmerding auf der Farm im Tioga County, New York.


USS TRACY ( DD-214 ) 

Schiffsbiografie 

Die USS TRACY ( DD-214 ) ist das erste Schiff bei der US Navy, das zu Ehren von US Marineminister Benjamin Franklin Tracy benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das dreiundzwanzigste Schiff aus der CLEMSON – Klasse.
Auf der William Cramp & Sons, Ship & Engine Building Company in Philadelphia, Pennsylvania wurde am 3.
April 1919 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Elizabeth L. Cornell Tracy (1883 – 1968 ), Ehefrau von Frank Brodhead Tracy ( 1856 – 1945 ) und Schwiegertochter von US Marineminister Benjamin Franklin Tracy, taufte am 13. August 1919 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Commander Lawrence Oenfield Treadwell, Sr. stellte am 9. März 1920 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Nach der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt, die die USS TRACY bis zu den Dry Tortugas, westlich von Key west, Florida, führte, kehrte der Zerstörer zur Überprüfung der Schiffshaut und einigen Reparaturen in die Werft  von Philadelphia zurück. Hier gliederte man das Kriegsschiff in die Zerstörer Division 38 ( DesDiv 38 ). Diese Division wurde für den Dienst im Nahen Osten vorgesehen. Anfang Juni 1920 erreichte die USS TRACY den Hafen von Konstantinopel, Osmanisches Reich. Angesichts der schweren Internationalen Lage im Nahen Osten nach dem Ersten Weltkrieg, zeigten die amerikanischen Seestreitkräfte Flagge und standen bereit, um das Leben und das Eigentum der Amerikaner dort zu beschützen. Dabei standen die US Navy Kriegsschiffe unter dem Oberkommando des US High Commissioner for Turkey, Rear Admiral Mark Lambert Bristol ( 17.
April 1868 in Glassboro, New Jersey – 13. Mai 1939 in Washington DC ). Die USS TRACY besuchte in den folgenden Monaten die wichtigsten Häfen im Osmanischen Reich, Russland, Rumänien, Bulgarien, Syrien, Griechenland, Palästina und Ägypten. Zusätzlich erfolgte auf der Krim, im Süden Russlands, im Schwarzen Meer die Evakuierung von Amerikanern, Gegner der Bolschewiki und Kranke und Verwundete aus kriegsbedrohten Häfen. Vizeadmiral Newton Alexander McCully ( 19. Juni 1867 in Anderson, South Carolina – 14. Juni 1951 in St. Augustine, Florida ), der als Spezialagent des US Außenministeriums zu Beobachtungszwecken nach Südrussland entsandt worden war, erhielt jede erdenkliche Unterstützung der amerikanischen Seestreitkräfte. So gehörte die USS TRACY zu einer Vielzahl von amerikanischen Kriegsschiffen, die Hunderte von Flüchtlingen im Hafen von Sewastopol aufnahmen, diese waren hauptsächlich weißrussische Streitkräfte, die dem Ansturm der bolschewistischen Armeen nichts mehr entgegenzusetzen hatten, und brachten diese nach Konstantinopel. Am 2. Mai verließ die USS TRACY zusammen mit der USS JOHN D EDWARDS ( DD-216 ), USS BORIE ( DD-215 ), USS WHIPPLE ( DD-217 ), USS BARKER ( DD-213 ) und USS SMITH THOMPSON ( DD-212 ), alle diese Zerstörer gehörten zur DesDiv 38, das Mittelmeer. Diese Zerstörer durchquerten den Suezkanal und fuhren zuerst nach Bombay, Indien. Die Fahrt führte die Schiffe weiter nach Colombo, Ceylon; Batavia, Java; Singapur, Straits Settlement und Saigon, Französisch – Indochina. Am 29. Juni erreichten die Kriegsschiffe ihren neuen Heimathafen Cavite, Manila Bay, Luzon auf den Philippinen. Die USS TRACY operierte zunächst unabhängig von der South China Patrol und beteiligte sich in allen angelaufenen chinesischen Häfen an der Durchsetzung amerikanischer Interessen. Im Frühjahr 1923 entband man den Zerstörer von seinen bisherigen Aufgaben. Das Kriegsschiff sollte sich an einer Goodwill Kreuzfahrt nach Japan beteiligen, bevor es zu seinen Sommermanövern nach Chefoo, China fuhr. Die USS TRACY lag Anfang September in Dairen, Mandschurei vor Anker und zeigte hier die amerikanische Flagge. Da erhielt Commander William Alexander Glassford, Jr. ( 6. Juni 1886 in San Francisco, Kalifornien –  30. Juli 1958 in San Diego, Kalifornien ), Kommandeur des Zerstörers, den Befehl, umgehend nach Yokohama, Japan zu fahren. Dort waren am 30. und 31. August Tokyo und Yokohama durch ein Erdbeben, einen Tsunami und Feuersbrünste fast zerstört worden. Vizeadmiral Edwin Alexander Anderson, Jr. ( 16. Juli 1860 in Wilmington, North Carolina – 23. September 1933 in Masonboro Sound, Wilmington, North Carolina ), Oberbefehlshaber der asiatischen Flotte, entsandte sofort die USS TRACY und die Zerstörerdivision, in der sich die Zerstörer USS JOHN D EDWARDS, USS BORIE, USS WHIPPLE, USS BARKER und USS SMITH THOMPSON mit medizinischen Hilfsgütern, um Hilfe zu leisten. Die Zerstörer trafen am 5. September in der Tokyo Bay ein. Die amerikanischen Zerstörer waren die ersten ausländischen Schiffe, die in Yokohama eingetroffen waren und verdienten den Dank der japanischen Regierung. Nach der Ankunft der Zerstörer nahmen die amerikanischen Mannschaften die ersten Hilfsarbeiten in Angriff und brachten Flüchtlinge von Yokohama nach Tokyo. Reparaturtrupps der Kriegsschiffen gingen an Land und halfen beim Verlegen von neuen Frischwasserleitungen. Die USS TRACY blieb für zwei Wochen in dem Katastrophengebiet. Danach stach das Kriegsschiff wieder in See und fuhr nach Shanghai, China. Dort ging eine Gruppe von Mannschaftsmitgliedern an Land, um den in Shanghai befindlichen amerikanischen Besitz der Light and Power Company zu beschützen. Diese Gruppe von dem Zerstörer wurde am 12. Oktober von Mannschaftsmitgliedern des Panzerkreuzers USS SOUTH DAKOTA ( ACR-9 ) abgelöst. Die USS TRACY fuhr anschließend nach Manila und verbrachte einige Zeit dort in diesem Hafen. Am 26. November stach der Zerstörer wieder in See und begann eine Kreuzfahrt zu den südlichen Häfen auf den südphilippinischen Inseln. Im Jahr 1924 und in den ersten Monaten des Jahres 1925 führte der Zerstörer mehrere Flaggenkreuzfahrten entlang der chinesischen Küste und beteiligte sich an mehreren Übungen bei den philippinischen Inseln. Am 18. Mai 1925 verließen die Zerstörer USS TRACY, USS JOHN D EDWARDS, USS BORIE, USS BARKER und USS WHIPPLE die Philippinischen Inseln und fuhren über Guam, Nördliche Marianen; Midway und Pearl Harbor, Territorium Hawaii nach San Diego, Kalifornien. Hier trafen die Zerstörer am 17. Juni ein. Die USS TRACY bugsierte man noch am selben Tag in ein Trockendock und baute auf dem Kriegsschiff neue Instrumente für die Feuerleittechnik ein. Sieben Tage später stachen die Kriegsschiffe der kompletten Division wieder in See und machten sich auf den Weg an die US Ostküste. Nach der Durchquerung des Panamakanals legte die USS TRACY im Hafen von New York City an. In den folgenden zwei Jahren befand sich der Zerstörer in der Scouting Fleet. In dieser Zeit, zwischen Ende 1926 und Anfang 1927 versetzte man das Kriegsschiff in die Gewässer von Nicaragua, wo es sich an den Operationen der Special Service Squadron beteiligte. Dieses Geschwader war dort aktiv, um das Leben und den Besitz von Amerikanern zu schützen. In dem mittelamerikanischen Land herrschten massive Unruhen durch den ausgebrochenen Bürgerkrieg. Nach einer umfassenden Überholung in der Norfolk Navy Yard in Norfolk, Virginia kehrte die USS TRACY im März 1927 für wenige Wochen in die nicaraguanischen Gewässer zurück. Anschließend fuhr der Zerstörer nach Norfolk, wo sich alle Schiffe aus der DesDiv 38 trafen. Die Zerstörer legten dort am 26. Mai ab und fuhren nach Newport, Rhode Island. Hier wurden die Munitionsmagazine aufgefüllt. Am 1. Juni stachen die Kriegsschiffe endgültig zu ihrer Kreuzfahrt in europäische Gewässer in See. Die erste Station war Queenstown, Nordirland. Von hier aus ging es nach Schottland, England, Belgien und dem Deutschen Reich. Speziell im Deutschen Reich durchquerten die Kriegsschiffe den neuausgebauten Kaiser – Wilhelm – Kanal. Die Verbindung zwischen der Nordsee und der Ostsee. Anschließend fuhren die Zerstörer für eine kurze Tour ins Mittelmeer nach Süden. Auf diesem Weg besuchten die Kriegsschiffe Häfen in Frankreich, Portugal, Spanien, Algerien, Tunesien und Italien. Die USS TRACY verließ am 29. Januar 1928 zusammen mit allen Zerstörern der DesDiv 38 Gibraltar und fuhr nach Kuba in die Karibik. Hier beteiligte sich der Zerstörer an mehreren Operationen und Übungen in den Gewässern der Karibik und vor der Guantanamo Bay. Gleich im Anschluss an die Übungen nahm der Zerstörer Kurs auf den Pazifik. Nach der Durchquerung des Panamakanals legte das Kriegsschiff am 1. April in seinem neuen Heimathafen San Diego an. Die USS TRACY war hier bis zum Frühjahr 1929 stationiert und diente gelegentlich als Sicherungsschiff für die Flugabwehr der Flugzeugträger USS LEXINGTON ( CV-2 ) und USS SARATOGA ( CV-3 ). Im Juni und Juli bereitete man den Zerstörer dann auf der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien auf seinen Einsatz im Fernen Osten vor. Die Zerstörer der DesDiv 38 lösten in der amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor die Zerstörer der DesDiv 45 ab und fuhren nach Japan. Dort trafen sie am 26. August im Hafen von Yokohama ein. Gemäß der Routine der asiatischen Flotte, wechselte die USS TRACY im Sommer den Dienst vor der chinesischen Küste mit dem Einsatz in den philippinischen Gewässern im Winter. Im Herbst 1930 unternahm der Zerstörer eine Kreuzfahrt nach Niederländisch – Ostindien. Anschließend rüstete man das Kriegsschiff in Cavite, Manila Bay aus, damit es selbständige Aufgaben als Stationsschiff vor Chefoo, China absolvieren konnte. Die USS TRACY gliederte man am 7. Dezember 1931 in die neugeschaffene Zerstörer Division 17. In dieser Division befanden sich außerdem die Schwesterschiffe USS SIMPSON, USS MACLEISH, USS McCORMICK ( DD-223 ), USS TRUXTUN ( DD-229 ) und USS BORIE ( DD-215 ). Diese sechs Zerstörer wurden aus der asiatischen Flotte herausgelöst und erhielten spezielle Aufgaben. Grund dafür war die japanische Eroberung der Mandschurei im September 1931 und die Kämpfe zwischen japanischen und chinesischen Streitkräften im Februar 1932 um Shanghai. Zu diesem Zeitpunkt erfüllten die Kriegsschiffe der asiatischen Flotte ihre Pflicht und achteten auf die amerikanischen Interessen. Im April verließ die USS TRACY den Fernen Osten und fuhr an die US Westküste. Hier lief der Zerstörer in die Mare Island Naval Shipyard, Vallejo, Kalifornien ein. Man begann sofort mit einer intensiven Überholung des Kriegsschiffes. In dieser Zeit versetzte man die USS TRACY in das Rotating Reserve Squadron 20, das in der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien lag. Die dort eingelagerten Zerstörer erhielten kurzfristige Aufgaben und wurden nur für wenige Wochen im Jahr in den aktiven Dienst überführt. Sie wechselten ab dem 28. September nach San Diego. Dann zog man im Frühjahr 1934 für das Flottenmanöver Nummer 15 die Kriegsschiffe der Pazifikflotte vor der Hawaiianischen Küste zusammen und es wurde die Eroberung eines Stützpunktes geprobt. Anschließend zog man die Kriegsschiffe an den Panamakanal auf der pazifischen Seite zusammen. Hier sollte die Verteidigung des Kanals geprobt werden. Am 23. April 1934 lagen im Hafenbereich vor Balboa die Zerstörer USS TRACY, USS SIMPSON, USS MACLEISH, USS McCORMICK, USS TRUXTUN, USS ELLIOT ( DD-146 ), USS ROPER ( DD-147 ), USS HALE ( DD-133 ), USS DORSEY ( DD-117 ), USS LEA ( DD-118 ), USS RATHBURNE ( DD-113 ), USS TALBOT ( DD-114 ), USS WATERS ( DD-115 ), USS DENT ( DD-116 ), USS AARON WARD ( DD-132 ), USS BUCHANAN ( DD-131 ), USS CROWNINSHIELD ( DD-134 ), USS PREBLE ( DD-345 ), USS WILLIAM B. PRESTON ( DD-344 ), USS YARNALL ( DD-143 ), USS SANDS ( DD-243 ), USS LAWRENCE ( DD-250 ), USS FOX ( DD-234 ), USS GREER ( DD-145 ), USS BARNEY ( DD-149 ), USS TARBELL ( DD-142 ), USS SOUTHARD ( DD-207 ), USS CHANDLER ( DD-206 ), USS FARENHOLT ( DD-332 ), USS PERRY ( DD-340 ), USS WASMUTH ( DD-338 ), USS TREVER ( DD-339 ), USS HOVEY ( DD-208 ), USS LONG ( DD-209 ), USS LITCHFIELD ( DD-336 ), USS DAHLGREN ( DD-187 ), USS PRUITT ( DD-347 ), USS J. FRED TALBOTT ( DD-156 ) und USS DALLAS ( DD-199 ), die Schwere Kreuzer USS CHICAGO ( CA-29 ) und USS INDIANAPOLIS ( CA-35 ), die Leichten Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ) und USS RALEIGH ( CL-7 ), der Zerstörertender USS MELVILLE ( AD-2 ) und das Reparaturschiff USS MEDUSA ( AR-1 ). Nach dem Manöver auf der pazifischen Seite folgte auf der atlantischen Seite des Panamakanals ein weiteres Manöver. Diesmal sollte ein Angriff auf den Kanal geprobt werden. An diesem Manöver, das am 6. Mai begann, beteiligte sich auch das Luftschiff USS MACON ( ZRS-5 ). Die Kriegsschiffe der Zerstörer Division 17 fuhren in diesem Monat von der Guantanamo Bay, Kuba aus nach New York. Hier hatte US Präsident Franklin Delano Roosevelt ( 30. Januar 1882 in Hyde Park, New York – 12. April 1945 in Warm Springs, Georgia ), als Oberbefehlshaber der US Flotte für den 31. Mai 1934 zu einer Präsidenten Flottenschau geladen. Er selber befand sich dabei an Bord des Schlachtschiffes USS INDIANAPOLIS das vor Ambrose Light vor Anker lag. Anschließend ankerten die Schiffe vom 31. Mai bis zum 18. Juni in einer Linie im Hudson River von Midtown Manhattan bis nach Norden vor Yonkers. An der Flottenschau waren die Schlachtschiffe USS CALIFORNIA ( BB-44 ), USS COLORADO ( BB-45 ), USS MARYLAND ( BB-46 ), USS MISSISSIPPI ( BB-41 ), USS NEW MEXIKO ( BB-40 ), USS NEW YORK ( BB-34 ), USS PENNSYLVANIA ( BB-38 ), USS TENNESSEE ( BB-43 ), USS TEXAS ( BB-35 ) und USS WEST VIRGINIA ( BB-48 ), die Flugzeugträger USS LANGLEY ( CV-1 ), USS LEXINGTON ( CV-2 ) und USS SARATOGA ( CV-3 ), die Schweren Kreuzer USS INDIANAPOLIS, USS CHICAGO, USS CHESTER ( CA-27 ), USS HOUSTON ( CA-30 ), USS LOUISVILLE ( CA-28 ), USS NORTHAMPTON ( CA-26 ), USS PENSACOLA ( CA-24 ), USS PORTLAND ( CA-33 ) und USS SALT LAKE CITY ( CA-25 ), die Leichten Kreuzer USS DETROIT, USS RALEIGH, USS CINCINNATI ( CL-6 ), USS CONCORD ( CL-10 ), USS MARBLEHEAD ( CL-12 ), USS MEMPHIS ( CL-13 ), USS MILWAUKEE ( CL-5 ) und USS OMAHA ( CL-4 ), die Zerstörer USS TRACY, USS MACLEISH, USS McCORMICK, USS TRUXTUN, USS SIMPSON, USS CHANDLER, USS DAHLGREN, USS DALLAS, USS DORSEY, USS ELLIOT, USS FOX, USS GREER, USS HOVEY, USS LAWRENCE, USS LEA, USS LITCHFIELD, USS LONG, USS PERRY, USS PREBLE, USS RATHBURNE, USS ROPER, USS SANDS, USS SOUTHARD, USS TALBOT, USS TARBELL, USS TREVER, USS YARNALL, USS WASMUTH, USS WATERS, USS WILLIAM B PRESTON, USS BAINBRIDGE ( DD-246 ), USS BARRY ( DD-248 ), USS UPSHUR ( DD-144 ), USS DECATUR ( DD-187 ), USS DENT ( DD-116 ), USS DICKERSON ( DD-157 ), USS FAIRFAX ( DD-93 ), USS CHILDS ( DD-241 ), USS HERBERT ( DD-160 ), USS HULBERT ( DD-342 ), USS HUMPHREYS ( DD-236 ), USS LEARY ( DD-158 ), USS HOPKINS ( DD-249 ), USS McFARLAND ( DD-237 ), USS NOA ( DD-343 ), USS OVERTON ( DD-239 ), USS SCHENCK ( DD-159 ), USS REUBEN JAMES ( DD-245 ), USS WILLIAMSON ( DD-244 ), USS GILMER ( DD-233 ), USS GOFF ( DD-247 ), USS STURTEVANT ( DD-240 ) und USS ZANE ( DD-337 ), die Zerstörer Tender USS MELVILLE und USS WHITNEY ( AD-4 ), die Flottenöltanker USS CUYAMA ( AO-3 ), USS NECHES ( AO-5 ) und USS SALINAS ( AO-19 ), die Reparaturschiffe USS MEDUSA und USS VESTAL ( AR-4 ), das Vielseitige Hilfsschiff USS BOGGS ( AG-19 ), die Frachtschiffe USS BRIDGE ( AF-1 ) und USS ARCTIC ( AF-7 ), das Hospitalschiff USS RELIEF ( AH-1 ) und der U-Boot Tender USS ARGONNE ( AS-10 ) beteiligt. Von ausländischen Marinen war der französische Schulkreuzer JEANNE D´ARC anwesend. In der Brooklyn Navy Yard lag zur Notfallversorgung der Flottenöltanker USS BRAZOS ( AO-4 ) und das Unklassifizierte Schiff USS SEATTLE ( IX-39 ). Die folgenden Schiffe der US Küstenwache waren in New York stationiert und haben möglicherweise  Überwachungs-  oder andere Regelungen während der Flottenschau übernommen. Die Patrouillenboote USCGC ARGO ( WPC-100 ), USCGC AURORA ( WPC-103 ), USCGC CALYPSO ( WPC-104 ), USCGC DAPHNE ( WPC-106 ), USCGC GALATEA ( WPC-108 ), USCGC HERMES ( WPC-109 ), USCGC ICARUS ( WPC-110 ), USCGC PERSEUS ( WPC-114 ) und USCGC THETIS ( WPC-115 ), die Patrouillenboote USCGC CHAMPLAIN ( 1929 ), USCGC MANHATTAN ( CG-30 ), USCGC PATROL ( 1917 ), USCGC SEBAGO ( 1930 ), USCGC TAMPA ( 1921 ) und USCGC WISSAHICKON ( CG-12 ) und die Hafenschlepper USCGC CALUMET ( 1894 ), USCGC GUTHRIE ( 1895 ), USCGC HUDSON ( 1893 ), USCGC LEOPARD ( 1920 ), USCGC LIGHTNING, USCGC RARITAN ( 1905 ). Die USS TRACY wechselte nach der Flottenschau, zusammen mit den Kriegsschiffen der Zerstörer Division 17, zuerst nach Newport, Rhode Island und fuhr dann wieder in den Pazifik. Am 10. November legte der Zerstörer in San Diego an. Doch schon am 29. Dezember lag der Zerstörer erneut im Hafen von Balboa, Panamakanalzone. Hier beteiligte sich das Kriegsschiff an erneuten Übungen. In den folgenden Jahren nahm die USS TRACY an Manövern und Übungen entlang der US Westküste teil. Dann, am 30. Juni 1937, klassifizierte man den Zerstörer in einen Zerstöre und Minenleger um und gab ihm die Kennung DM-19. Dazu lag das Kriegsschiff in der Mare Island Naval Shipyard und wurde für die gestellten Aufgaben umgerüstet. Die USS TRACY gliederte man anschließend in die Mine Division 1 in der ein, zu der ebenfalls die Zerstörer und Minenleger USS PREBLE ( DM-20 ), USS SICARD ( DM-21 ) und USS PRUITT ( DM-22 ) gehörten, die in der amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii stationiert war und operierte in den folgenden Jahren zusammen mit der Battle Force. So lag der Zerstörer und Minenleger am 27. Oktober 1938, am Ehrentag der US Navy, im Hafen von Honolulu, Hawaii. In den letzten Wochen des Jahres 1941 verlegte man die vier Zerstörer und Minenleger in die Navy Yard von Pearl Harbor, um eine Überholung an den Kriegsschiffen vorzunehmen. Am 7. Dezember 1941 griffen japanische Kampfflugzeuge diesen amerikanischen Stützpunkt an und zogen so die USA in den Zweiten Weltkrieg. Die USS TRACA lag an diesem Tag mit zerlegten Maschinen, Kesseln und Waffen am Liegeplatz Nummer 15. Die meisten Besatzungsmitglieder des Kriegsschiffes lebten zu diesem Zeitpunkt der Überholung in einer Kaserne an Land. Nur eine Rumpfmannschaft befand sich für die Arbeiten an Bord. Zu dem Zeitpunkt, an dem die japanischen Flugzeuge am Himmel erschienen, ging fast die gesamte Mannschaft des Zerstörers und Minensuchers an Bord und suchte händeringend nach Möglichkeiten das Schiff vor dem Angriff zu schützen. Nur drei Lewis – Kanonen des Kalibers 30 mm und zwei Brownings des Kalibers 50 mm konnten eilig zusammen gebaut werden, um die Angreifer zu vertreiben. Andere Mannschaftsmitglieder des Schiffes eilten an Bord des Schlachtschiffes USS PENNSYLVANIA ( BB-38 ) und halfen dort beim bedienen der Flugabwehrbatterien. Weitere gingen an Bord des Zerstörers USS CUMMINGS ( DD-365 ) und besetzten dort die Waffen zur Verteidigung des Schiffes. Als der japanische Angriff endete, eilten zehn Mannschaftsmitglieder der USS TRACY an Bord des Schlachtschiffes USS CALIFORNIA ( BB-44 ) und beteiligten sich an der Bekämpfung der ausgebrochenen Brände. Nach der unterbrochenen Überholung auf der Naval Yard, schloss man Anfang 1942 die begonnen Arbeiten ab und die USS TRACY konnte wieder in See stechen. Das Kriegsschiff konnte nun für den Kriegseinsatz herangezogen werden. Am 31. März lief der Zerstörer und Minenleger zusammen mit der USS PREBLE, USS SICARD und USS PRUITT zu den French Frigate Shoals, das ist das größte Atoll der nordwestlichen Hawaii Inseln, und legten bei Tatuila eine Minensperre. Anschließend kehrten die vier Kriegsschiffe nach Pearl Harbor zurück, wo sie am 3. April anlegten. Von hier aus beteiligten sie sich in den folgenden Monaten an lokale Operationen. Am 23. Juli legte die USS TRACY in der amerikanischen Marinebasis ab und fuhr nach Suva auf den Fidshi Inseln. Sieben Tage später traf der Zerstörer und Minenleger in Begleitung der Zerstörer und Minenleger USS BREESE ( DM-18 ) und USS GAMBLE ( DM-15 ) aus der Mine Division 2 dort ein. Von dort aus ging die Fahrt nach Espiritu Santo, Neue Hebriden weiter. Die drei Schiffe legten am 3. August im Eingang zum Segond Kanal vor Espiritu Santo ein Minenfeld aus. In dieses lief am folgenden Tag der Zerstörer USS TUCKER ( DD-374 ), der auf einer Eskortierpatrouille war und einen Frachter begleitete, und sank nach mindestens einer Explosion durch eine dieser Minen. Am 4. August versetzte man die USS TRACY in die Task Force 62. Die TF befehligte Rear Admiral Richmond Kelly Turner ( 27. Mai 1885 in Portland, Oregon – 12. Februar 1961 in Monterey, Kalifornien ) während der Operation „Watchtower“. In der TF befanden sich die amerikanischen Schweren Kreuzer USS CHICAGO ( CA-29 ), USS VINCENNES ( CA-44 ), USS QUINCY ( CA-39 ) und USS ASTORIA ( CA-34 ), die australischen Schweren Kreuzer HMAS AUSTRALIA ( D84 ) und HMAS CANBERRA ( D-33 ), der amerikanische Leichte Kreuzer USS SAN JUAN ( CL-54 ) und der australische Leichte Kreuzer HMAS HOBART ( D-63 ), die amerikanischen Zerstörer USS JARVIS ( DD-393 ), USS PATTERSON ( DD-392 ), USS BLUE ( DD-387 ), USS RALPH TALBOT ( DD-390 ), USS BAGLEY ( DD-386 ), USS MONSSEN ( DD-436 ), USS HELM ( DD-388 ), USS SELFRIDGE ( DD-357 ), USS HENLEY ( DD-391 ), USS MUGFORD ( DD-389 ), USS HULL ( DD-350 ), USS WILSON ( DD-408 ), USS BUCHANAN ( DD-484 ) und USS ELLET ( DD-398 ), die Zerstörer und Minensucher USS HOPKINS ( DMS-13 ), USS TREVER ( DMS-16 ), USS ZANE ( DMS-14 ), USS SOUTHARD ( DMS-10 ) und USS HOVEY ( DMS-11 ), der Zerstörer und Minenleger USS TRACY ( DM-19 ), die Schnellen Truppentransporter USS LITTLE ( APD-4 ), USS McKEAN ( APD-5 ), USS GREGORY ( APD-3 ) und USS CALHOUN ( APD-2 ), die Truppentransporter USS GEORGE F ELLIOT ( AP-13 ) und USS PRESIDENT HAYES ( AP-39 ), die Angriffstruppentransporter USS FULLER ( APA-7 ), USS PRESIDENT JACKSON ( APA-18 ), USS NEVILLE ( APA-9 ), USS HUNTER LIGGETT ( APA-14 ), USS HEYWOOD ( APA-6 ), USS ZELIN ( APA-3 ), USS McCAWLEY ( APA-4 ), USS BARNETT ( APA-5 ), USS AMERICAN LEGION ( APA-17 ), USS PRESIDENT ADAMS ( APA-19 ) und USS CRESCENT CITY ( APA-21 ), die Angriffsfrachtschiffe USS BELLATRIX ( AKA-3 ), USS FORMALHAUT ( AKA-5 ), USS ATHENA ( AKA-9 ), USS BETELGEUCE ( AKA-11 ) und USS LIBRA ( AKA-12 ) und das Frachtschiff USS ALCHIBA ( AK-23 ). Die Truppentransportschiffe hatten insgesamt 20.000 Marines an Bord. Die Schiffe der TF 62 gehörten zu den insgesamt 84 Schiffen, die die Invasion von Guadalcanal, Salomonen durchführen sollten. Am 22. Juli legten fast alle Schiffe der TF im Hafen von Wellington ab und fuhren zuerst zu den Fidschi Inseln. Hier wurden vom 28. bis zum 30. Juli die Anlandungen auf Guadalcanal geprobt. Auf der Fahrt dann zu den Salomonen verschlechterte sich immer mehr das Wetter. Es begann zu regnen und schwerer Nebel strich über das Wasser. Japanische Suchflugzeuge konnten bei solch einem Wetter nicht aufsteigen. In der Nacht vom 6. zum 7. August schloss die USS TRACY zur TF 62 auf. In der Morgendämmerung des 7. August erreichten die Schiffe der TF 62 ihr Einsatzgebiet. Um 6:50 Uhr begann die erste amphibische Landeoperation der Alliierten im Pazifik während des Zweiten Weltkrieges. Da waren schon durch die Trägerflugzeuge der Task Force 61 und die Flugzeuge der Task Force 63 mehrere Luftangriffe auf die japanischen Verteidiger geflogen worden. Auch die Kreuzer ließen zuvor ihre Granaten auf japanische Stellungen niedergehen. Die USS TRACY nahm an der hart umkämpften Kampagne gegen die japanischen Aggressoren auf Guadalcanal teil. Dabei übernahm der Zerstörer und Minenleger die unscheinbaren, aber lebensnotwendigen Aufgaben der Eskorte von Frachtschiffen und der Abwehr von feindlichen U-Booten. Das Kriegsschiff operierte in dieser Zeit zwischen der Insel Espiritu Santo und dem Kampfgebiet im Sommer und im Herbst 1942. Ende November verließ die USS TRACY die Gewässer von den Salomonen und fuhr zurück zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor. Hier traf das Kriegsschiff Anfang Dezember ein und wurde augenblicklich einer Überholung unterzogen, die am 18. Dezember abgeschlossen war. Noch am selben Tag stach der Zerstörer und Minenleger wieder in See und beteiligte sich an der Eskorte von einem Schiffskonvoi bis zur amerikanischen Marinebasis Noumea, Neukaledonien. Die Insel wurde am 2. Januar 1943 erreicht. Hier integrierte man die USS TRACY in die Task Force 66. Innerhalb dieser TF gehörte der Zerstörer und Minenleger in eine Task Group, in der sich ebenfalls die Zerstörer und Minenleger USS PREBLE und USS MONTGOMERY ( DM-17 ) befanden. Diese drei Kriegsschiffe operierten im Januar in den Gewässern zwischen Noumea und der amerikanischen Basis Nadi auf den Fidschi Inseln. Sie verlegten außerdem vor diesen amerikanischen und alliierten Stützpunkten Minenfelder. Zwischendurch lieferten die drei Zerstörer und Minenleger auch dringend benötigtes Benzin für die Flugzeuge der Cactus Air Force, welche auf Henderson Field auf Guadalcanal stationiert waren. Ende Januar hatten die Japaner beschlossen diese Insel in den Ostsalomonen endgültig zu verlassen und so viele Soldaten wie möglich zu evakuieren. Verstärkte japanische Aktivitäten mit Überwasserkriegsschiffen und der dazugehörigen Luftsicherung, gaben den Amerikanern den Hinweis, dass große feindliche Truppenbewegungen stattfinden sollten. Von den alliierten wurde der Befehl ausgegeben, dass mit allen möglichen Mitteln der sogenannte Tokyo Express zu unterbinden sei. Dazu wurden auch die Minenleger und Patrouillen – Boote herangezogen. Am 1. Februar wurde eine große Gruppe japanischer Zerstörer entdeckt, die sich auf dem Weg zum Ironbottom Sound, den Gewässern zwischen Guadalcanal, Savo Island und Florida Island, Ostsalomonen, befanden. Umgehend wurde die USS TRACY zusammen mit der USS PREBLE und USS MONTGOMERY herangezogen, damit diese drei Zerstörer und Minenleger rund 300 Seeminen in einem Feld zwischen dem Doma Reef und Cape Esperance entlang der Nordostküste von Guadalcanal und bis nach Savo Island. Noch in der Nacht, bevor der 2. Februar begann, traf der japanische Zerstörer IJN MAKIGUMO beim manövrieren, um einen PT-Boot angriff auszuweichen, auf eine dieser ausgelegten Minen. Das Schwesterschiff IJN YUGUMO konnte 237 Überlebende aus dem Wasser retten und versenkte dann mit einem Torpedo die schwer angeschlagene IJN MAKIGUMO rund 4,8 km südsüdwestlich von Savo Island. Trotzdem gelang es den Japanern ihre Soldaten aus deren Garnison auf Guadalcanal zu evakuieren. Im Anschluss an diese Aktion kehrte die USS TRACY wieder zu ihrem Eskortierdienst zusammen mit den Kriegsschiffen der Task Force 62 zurück. Während dieser Eskortierfahrten pendelte der Zerstörer und Minenleger zwischen Noumea; Tulagi, Florida Island und Efate, Sandwich Islands. Dort in der amerikanischen Marinebasis in Port Vila, Efate, lag das Kriegsschiff vom 5. bis zum 7. April vor Anker. Am 19. April brach die USS TRACY dann auf und fuhr von den Gewässern aus nach Pearl Harbor, wo sie am 1. Mai anlegte. Hier blieb das Kriegsschiff bis zum 12. Mai und legte an diesem Tag wieder in der Marinebasis ab und fuhr nach San Francisco, Kalifornien. Sieben Tage später wurde der dortige Hafen erreicht, von dem aus der Zerstörer und Minenleger dann in die Mare Island Naval Shipyard wechselte, um sich einer dringend notwendig gewordenen Überholung zu unterziehen. Anschließend erfolgte in San Francisco noch eine Umrüstung. Die USS TRACY verließ im Anschluss daran die kalifornische Küste und begann in den folgenden beiden Monaten zwischen der US Westküste und Pearl Harbor Versorgungsschiffe zu eskortieren. Diese Begleitfahrten endeten am 10. August. An diesem Tag verließ der Zerstörer und Minenleger Pearl Harbor und fuhr über Amerikanisch Samoa zur Insel Espiritu Santo. Die Insel wurde am 23. August erreicht. Hier blieb das Kriegsschiff über Nacht und man bunkerte frischen Treibstoff. Die USS TRACY verließ bis zum 26. August den Hafen von Espiritu Santo und begann eine Patrouillenfahrt. Dann lag das Kriegsschiff wieder bis zum 30. August in dem schützenden Hafen. Für den Zerstörer und Minenleger begann in den folgenden Tagen erneut eine Zeit mit Patrouillen- und Eskortierfahrten. So begleitete das Kriegsschiff am 17. September zusammen mit dem Zerstörer USS WADSWORTH ( DD-516 ) einen Schiffskonvoi bis nach Guadalcanal. Die Schiffe erreichten drei tage später ihren Zielhafen bei Henderson Field und die USS TRACY kehrte nach Espiritu Santo zurück. Von hier aus gingen dann die weiteren Operationen für das Kriegsschiff aus. Am 17. Oktober lag der Zerstörer und Minenleger in dem Hafen von Espiritu Santo und nahm Brennstoff, Proviant und Munition an Bord. Noch am selben Tag legte das Kriegsschiff wieder ab und begann seine Patrouillenfahrt bis nach Port Purvis, Tulagi, Florida Island. Dort lag die USS TRACY vom 30. bis zum 31. Oktober und am 7. November vor Anker. Am 24. November befand sich der Zerstörer und Minenleger zusammen mit seinen Schwesterschiffen USS SICARD und USS PRUITT südlich von Bougainville, Salomonen und legte ein Minenfeld aus, um die Alliierte Landeoperation am Kap Torokina zu unterstützen. Nach Abschluss der Arbeiten verließ die USS TRACY wieder die Gewässer von Bougainville und fuhr nach Noumea. Von dort aus begann der Zerstörer und Minenleger für den Rest des Jahres mit seinen Patrouillenfahrten zwischen dem Atoll Funafuti, Tuvalu; Espiritu Santo und Guadalcanal. In dieser Zeit lag das Kriegsschiff vom 5. bis zum 7. Dezember und vom 13. zum 14. Dezember im sicheren Hafen von Espiritu Santo. Am 1. Januar 1944 übernahm die USS TRACY die Eskorte über die Truppentransporter USS PRESIDENT JACKSON ( AP-37 ), USS PRESIDENT HAYES ( AP-39 ) und USS PRESIDENT ADAMS ( AP-38 ) sowie den Frachtschiffen USS TITANIA ( AK-55 ) und USS ALHENA ( AK-26 ). Für die Fahrt bis nach Nandi. Fidschi Islands benötigten die Schiffe vier Tage. Gleich am folgenden Tag, dem 6. Januar, verließ die USS TRACY wieder Nandi und eskortierte einen neu zusammengestellten Schiffskonvoi bis nach Guadalcanal. Die fest in amerikanischer Hand befindliche Insel wurde am 10. Januar erreicht. Auf dem Weg dorthin befahl Lieutenant Commander Clayton Hays Raney, Kommandant der USS TRACY, den Geschützmannschaften mehrere Schießübungen durchzuführen. Am 12. Januar verließ der Zerstörer und Minenleger wieder Guadalcanal und eskortierte neben der USS PRESIDENT HAYES noch andere Versorgungsschiffe bis nach Noumea. Auf dem Weg dorthin mussten diese Schiffe gegen einen Sturm ankämpfen. Am 19. Januar wurde Noumea erreicht. Nachdem dann das Bunkern von frischem Treibstoff auf dem Kriegsschiff abgeschlossen war, legte es in dem Hafen von Neukaledonien wieder ab und fuhr nach Wellington, Neuseeland. Dort traf das Kriegsschiff Ende Januar ein. Bis Anfang Mai eskortierte die USS TRACY nun Schiffskonvois im Südostpazifik von Insel zu Insel und führte unterwegs mehrere Übungen durch. Noch im Mai verließ der Zerstörer und Minenleger die Gewässer und fuhr an die kalifornische Küste. Am dem 3. Juni begann in der Hunters Point Naval Shipyard in San Francisco eine umfassende Überholung. Nach dem Abschluss der Arbeiten in der Werft, unterzog sich die Mannschaft des Kriegsschiffes einem Auffrischungstraining entlang der US Westküste. Diese Fahrt führte die USS TRACY bis nach Seattle und Bremerton, Washington. Am 31. August verließ das Kriegsschiff Seattle und eskortierte das Liberty Schiff SS CUSHMAN K DAVIS ( MC hull Nummer 2003 ) bis zu der Hawaiianischen Insel Oahu. Am 9. September liefen beide Schiffe in der Marinebasis von Pearl Harbor ein. Für den Zerstörer und Minenleger begann ab dem 12. September eine allumfassunde Überholung in der Pearl Harbor Navy ür den Zerstörer und Minenleger begann ab dem 12. September eine allumfassende Überholung in der Pearl Harbor Navy Yard, die bis zum 24. September dauerte. Am 29. September stach die USS TRACY wieder in See und eskortierte den Schiffskonvoi BD-110T von Pearl Harbo aus bis zu dem Atoll Eniwetok, Marshall Islands, das zu einer amerikanischen Marinebasis ausgebaut worden war. Da Atoll wurde am 8. Oktober erreicht. Noch am selben Tag verließ das Kriegsschiff wieder Eniwetok und eskortierte einen Schiffskonvoi bis nach Pearl Harbor und von dort aus bis nach San Francisco. Der Zerstörer und Minenleger lief am 6. November in den kalifornischen Hafen ein. Die USS TRACY begleitete von der kalifornischen Küste dann wieder einen Schiffskonvoi bis nach Pearl Harbor und zurück. Am 24. Dezember erreichte das Kriegsschiff nach dem erfolgreichen Pendelverkehr erneut die amerikanische Marinebasis auf den Hawaiianischen Inseln. An diesem Tag stach der Flugzeugträger USS ENTERPRISE ( CV-6 ) wieder in See nach seiner Überholung, die ab dem 6. Dezember begonnen hatte. Der Zerstörer und Minenleger eskortierte dieses Schiff bis zum Atoll Eniwetok, wo sie am 29. Dezember ankamen. Die USS TRACY blieb vor dem Atoll liegen und übernahm Patrouillenaufgaben. Mit Beginn der Landeoperation auf die Bonin Insel Iwo Jima, versetzte man das Kriegsschiff in die Task Force 52. Innerhalb dieser TF gehörte der Zerstörer und Minenleger zur Minesweeping Groupm die Rear Admiral Alexander Sharp, Jr. ( 13. August 1885 in Washington DC – 20. Juni 1975 in Bethesda, Montgomery County, Maryland ) befehligte. Die USS TRACY hatte hier die Aufgabe übertragen bekommen, die in den Gewässern der Bonin Inseln befindlichen Seeminen unschädlich zu machen. Gleich nachdem die strategisch wichtige Insel Iwo Jima eingenommen worden war, wandte die US Navy ihre gesamte Aufmerksamkeit auf die japanische Insel Okinawa. Den Zerstörer und Mineleger gliederte man hier in die Task Group 52.8 ein. In diese TG gehörte unter anderem auch das Netzfrachtschiff USS SAGITTARIUS ( AKN-2 ). Die USS TRACY diente in den Gewässern vor Okinawa als Bojenleger und Minenräumschiff. Am 1. April, dem Tag, an dem die Landeoperation begann, erreichte der Zerstörer und Minenleger sein Einsatzgebiet. Zur Unterstützung der Invasion unternahm das Kriegsschiff die U-Boot Abwehr und die Kleinboot – Patrouille vor den Ankerplätzen der US Flotte. In diesen Tagen, am 4. April 1945 in der Buckner Bay, rettete die Mannschaft der USS TRACY während ihres Kontrolldienstes die Überlebenden des Infanterie Landungsbootes LCI (G)-82, das durch ein Selbstmordmotorboot getroffen worden war. Der Zerstörer und Minenleger selber hat diese effektive Phase der Kamikaze Angriffe aus der Luft und auf der See, die ständig vor Okinawa auf die US Flotte geführt wurde, unbeschadet überstanden. Am 16. April verließ die USS TRACY die Gewässer vor Okinawa und eskortierte einen Schiffskonvoi bis zum Atoll Ulithi, Karolinen. Dort traf das Kriegsschiff am 22. April ein. Hier begann für den Zerstörer und Minenleger eine bis zum 2. Mai andauernde Wartungs- und Verfügbarkeitsphase. Ab dem 2. Mai begann dann die USS TRACY mit ihren Aktivitäten im Westpazifik. Das Kriegsschiff nahm bis zum Juli an Begleit- und Sicherungsaufgaben teil. Ab dem 1. Juli übernahm der Zerstörer und Minenleger die Eskorte über einen Schiffskonvoi, bestehend aus Panzerlandungsschiffen, ab der Buckner Bay, Okinawa bis zur philippinischen Insel Leyte, wo sie in der San Pedro Bay vor Anker gingen. Dort legten die Schiffe am 3. Juli an. Die USS TRACY selber lag vom 5. bis zum 17. Juli in der San Pedro Bay längsseits zu einem Zerstörertender. In dieser Zeit wurden mehrere Reparaturen an dem Schiff vorgenommen. Ab dem 17. Juli konnte der Zerstörer und Minenleger in das Schwimmende Trockendock USS ARB-2 einfahren, um sich einer Reparatur am Rumpf zu unterziehen. Diese Arbeiten dauerten mehrere Tage. Bis zum 15. August, an diesem Tag wurde der Zweite Weltkrieg durch die bedingungslose Kapitulation Japans im Pazifik beendet, blieb die USS TRACY in der San Pedro Bay. Man versetzte an diesem Tag das Kriegsschiff in die Task Undergroup 72.5.38. Der Zerstörer und Minenleger stach noch am selben Tag in See. Das Kriegsschiff unterstand der operativen Kontrolle der Minensucher innerhalb der Pazifikflotte. Gleichzeitig erhielt man an Bord des Kriegsschiffes die Nachricht, dass alle offensiven Aktivitäten einzustellen sind. Am 20. August erreichte die USS TRACY die Buckner Bay. Hier lag das Kriegsschiff für fünf Tage vor Anker. Dann traf der Minenleger USS WEEHAWKEN ( CM-12 ) ein und übergab an alle anderen Minensuchbooten Mark VI – Bojen. Diese wurden als Sichtpunkt bei den gefundenen Seeminen ausgelegt, bis diese dann unschädlich gemacht werden konnten. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges begann für die USS TRACY, sowie für all die anderen Minensuchbooten der US Navy, eine gigantische Minenberäumung in den japanischen Gewässern. Von der Buckner Bay aus fuhr der Zerstörer und Mineleger nach Japan und erreichte am 11. September die Bucht Nagasaki Wan. Die USS TRACY war eines der ersten alliierten Schiffe, die in diese Bucht eingelaufen waren. Das Kriegsschiff begann umgehend als Bojenleger und Minenräumer, damit die Seewege außerhalb des äußerst wichtigen Hafens von Nagasaki von Minen beräumt war. Diese Aufgabe setzte der Zerstörer und Minenleger bis Ende Oktober fort. Am 25. Oktober verließ die USS TRACY die japanischen Gewässer und fuhr nach Pearl Harbor. Die Fahrt führte das Kriegsschiff dabei über die Buckner Bay. Mitte November erreichte es die Marinebasis auf der Hawaiianischen Insel. Schon am 18. November legte der Zerstörer und Minenleger dort wieder ab und fuhr nach San Diego. Nach dem bunkern von frischem Treibstoff, legte die USS TRACY wieder ab und fuhr nach Salin Cruz, Mexiko, durchquerte den Panamakanal und erreichte im Dezember den Hafen von New York. Am 19. Januar 1946 stellte man das Kriegsschiff außer Dienst und am 7. Februar 1946 strich man den Namen USS TRACY ( DM-19 ) von der US Navy – Liste. Im Mai 1946 verkaufte man den Schiffskörper an die Northern Metals Company in Philadelphia, Pennsylvania zum verschrotten.     


USS TRACY ( DD-214 )
Commanding Officer
 

CDR Lawrence Penfield Treadwell Sr.    9. März 1920 – 28. Dezember 1921
CDR William Alexander Glassford, Jr.  28. Dezember 1921 – 13. Juli 1922 (später VADM)
LCDR George Martin Baum        13. Juli 1922 – 1. März 1923
CDR William Alexander Glassford, Jr.       1. März 1923 – 16. Dezember 1924 (später VADM)
CDR Sam Colby Loomis     16. Dezember 1924 – 18. Juni 1925
CDR Hamilton Freer Glover    18. Juni 1925 – 16. Mai 1927
CDR Webb Cook Heyes    16. Mai 1927 – 12. Januar 1928 (später RADM)
LCDR Charles Adams Baker    12. Januar 1928 – 15. Juni 1929
LCDR Valentine Wood    15. Juni 1929 – 6. Mai 1931
LCDR Henry Jadwin Shields    6. Mai 1931 – 6. Mai 1932
LCDR Thomas Dashiell Ross    6. Mai 1932 – 25. Juni 1934
LCDR Wilbur William Feineman    25. Juni 1934 – 4. Februar 1936
CDR Robert Bruce Crichton    4. Februar 1936 – 10. Juli 1939
LCDR John Harold Sides        10. Juli 1939 – 20. November 1940 (später ADM)
LCDR George Richardson Phelan    20. November 1940 – 1. April 1942 (später RADM)
CDR John Leon Collis    1. April 1942 – 1. Oktober 1943
CDR William Julius Richter    1. Oktober 1943 – 15. November 1943
LCDR Clayton Hays Raney    15. November 1943 – 12. Januar 1945
LCDR Richard Edward Carpenter    12. Januar 1945 – 17. November 1945
LT Joseph Paul Murphy Jr.    17. November 1945 – 16. Januar 1946

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