USS MACOMB ( DD-458 )

USS MOCAMB ( DD-458 )

Biografie

Der Zerstörer USS MACOMB ( DD-458 ) ist zu Ehren von Commodore William Henry Alexander Macomb und dessen Cousin ersten Grades Rear Admiral David Betton Macomb benannt worden.

William Henry Alexander Macomb
* 6. Juni 1819 in Detroit, Michigan
† 12. August 1872 in Philadelphia, Pennsylvania
War ein Offizier in der United States Navy und diente während des amerikanischen Bürgerkrieges

William Henry Alexander Mocamb war der Sohn von Generalmajor Alexander Mocamb ( 3. April 1782 – 25. Juni 1841 ), der vom 29. Mai 1828 bis zum 25. Juni 1841 der kommandierende General der United States Army war und Janet Marshall Rucker. Er war eines von sieben Kindern. Im Jahre 1834 trat der junge Mocamb in die United States Navy ein und wurde zum Midshipman ernannt. Am 17. Januar 1844 heiratete er Maria Eiza Stanton in Fort Hamilton, New York. Nach dem Dienst an Bord vieler Schiffe, beförderte man ihn im Jahre 1847 zum Lieutenant. Während des amerikanischen Bürgerkrieges diente Mocamb mit Auszeichnung und man beförderte ihn im Jahre 1862 zum Commander. Er nahm an der Flusskriegsführung entlang des Mississippi teil. Am 13. Juni 1864 stellte er das unter seinem Kommando stehende Kanonenboot USS SHAMROCK ( 1863 ) in den Dienst der US Navy. Dieses Schiff wurde auf der New York Navy Yard zu einem Kanonenboot umgebaut und am 17. März 1863 von Miss Sallie Bryant, Tochter von William Cullen Bryant, der Chefredakteur der New York Evening Post, vor dem Stapellauf getauft. Mit diesem Schiff war Macomb in das Nordatlantik Blockadegeschwader eingegliedert das von Acting Rear Admiral Samuel Lee Phillips ( 13. Februar 1812 – 7. Juni 1897 ) und ab dem 12. Oktober 1864 von Rear Admiral David Dixon Porter ( 8. Juni 1813 – 13. Februar 1891 ) befehligt wurde. Macomb erhielt von Porter gleich nach dessen Kommandoübernahme den Befehl Plymouth, North Carolina einzunehmen. Dafür erhielt er neun Kanonenboote und ein Torpedoboot zur Verfügung gestellt. Die Stadt verteidigten nur geringe konföderierte Truppen die aber eine Vielzahl von Kanonen und Küstenbatterien besaßen. Vom 29. bis zum 31. Oktober 1864 tobte die Schlacht um die Stadt. Danach verließen die Konföderierten fluchtartig die Stadt und überließen auch all ihre Kanonen Mocamb und dessen Truppen. Später führte Mocamb eine Expedition den Roanoke River in North Carolina Stromaufwärts. Für seine gezeigte Tapferkeit während der von ihm geführten Kämpfe gegen die Konföderierten, wurde Mocamb im Jahre 1866 zum Captain befördert. Vier Jahre später ernannte man ihn vor dem Ausscheiden aus der US Navy zum Commodore. Macomb starb am 12. August 1872 in Philadelphia.

David Betton Macomb, Jr.
* 27. Februar 1827 in Tallahassee, Florida
† 27. Januar 1911 in New York
war ein Admiral und ein Technikoffizier in der US Navy, diente während des amerikanischen Bürgerkrieges und war ein bekannter Erfinder.

Der Vater von dem jungen Macomb, David Betton Macomb, Sr. ( * ? – Februar 1837 durch Selbstmord), stammte aus einer bekannten Familie die während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges für die Krone kämpfte, deren Loyalität aber von Anfang des 19. Jahrhunderts an auf Seiten der USA war. Der Großvater des jungen Macomb war William Macomb ( ca. 1751 – 16. April 1796 ), ein Kaufmann und Politiker aus Oberkanada und der Bruder von Alexander Macomb ( 1748 – 1831 ), einem Kaufmann und Landspekulanten. Der Cousin seines Vaters war der bekannte Generalmajor Alexander Macomb ( 3. April 1782 – 25. Juni 1841 ). Seine Mutter, Mary Worthington Tiffin ( * ? – Oktober 1836 ), war die Tochter von Thomas Worthington ( 16. Juli 1773 – 20. Juni 1827 ), der der Gouverneur von Ohio war. Der junge David Betton Macomb war das siebente Kind und wurde im Januar 1849 als dritter Ingenieur Assistent aus Pennsylvania in die US Navy aufgenommen. Im Februar 1851 beförderte man ihn zum zweiten Ingenieur Assistenten und versetzte ihn an Bord des Küstenwachkutters USS BIBB ( 1843 ). Für die geplante North Pacific Exploring und Vermessungsexpedition, auch als Ringgold – Rodgers Expedition bekannt, wurden versierte Vermesser und dessen Assistenten benötigt. Der Kommandeur dieser Expedition war Cadwalader Ringgold ( 20. August 1802 – 29. April 1867 ) dessen Flaggen auf der Brigantine USS PORPOISE ( 1836 ) gehisst wurden. Man befehligte Macomb an Bord des Dampfschleppers USS JOHN HANCOCK ( 1850 ) der unter dem Kommando von Lieutenant John Rodgers ( 8. August 1812 – 5. Mai 1882 ) stand. Außerdem befanden sich neben der Korvette USS VINCENNES ( 1826 ) noch zwei weitere Schiffe in diesem Geschwader. Das Geschwader verließ am 11. Juni 1853 den Hafen von Hampton Roads, Virginia und stach in See. An den Stationen Funchal, Madeira; Porto Praya, Kapverden; Simonstown in der False Bay, Südafrika machte die Expedition Halt um sich mit den Notwendigsten Lebensmitteln zu versorgen ehe die große Fahrt über den Indischen Ozean begann. Am 12. Dezember erreichte das Geschwader Batavia, Java und begann die dortigen Gewässer um die großen Inseln zu vermessen. Im März 1854 legte man in Hong Kong, China an und begann die dortige Küste zu vermessen. Commodore Matthew Calbraith Perry ( 10. April 1794 – 4. März 1858 ) entband dort Ringgold von seinem Posten und übertrug ihn Lieutenant John Rodgers. Das Geschwader wandte sich nun nach Norden bis zum Beringmeer und vermaß die dortige Küste. Von dort aus segelten die Schiffe ohne die USS PORPOISE, das Schiff war wahrscheinlich nach einem Taifun zwischen China und der Insel Formosa gesunken, an der amerikanischen Küste nach Süden. Im März 1856 erreichten sie Puget Sound wo man dem dortigen Armeeaußenposten und den weißen Siedlern gegen einem Indianeraufstand zu Hilfe eilte. Nach der Rückkehr in die USA beförderte man Macomb im Juni 1856 zum ersten Ingenieur Assistenten und versetzte ihn an Bord der Fregatte USS WABASH ( 1855 ) das das Flaggschiff der Heimatflotte an der Ostküste war. Macomb heiratete im Jahre 1858 Augusta H. Pope in Kittery, Maine. Sie hatten drei Kinder wovon ein Sohn im Säuglingsalter schon verstarb und eine Tochter unverheiratet starb. Noch im selben Jahr wechselte Macomb an Bord der Korvette USS SARANAC ( 1848 ) die von der Ostküste zur Westküste unterwegs war und sich dem Pazifik Geschwader anschloss. 1861 beförderte man Macomb zum Chefingenieur an Bord der Fregatte USS NIAGARA ( 1855 ). Das Schiff war erst am 23. April 1861 in Boston von seiner diplomatischen Mission in der Tokyo Bay zurück gekommen. Der amerikanische Bürgerkrieg war da schon im vollen Gange. Er war am 12. April offen ausgebrochen. Die US NIAGARA beteiligte sich an der Seeblockade vor Charleston, South Carolina und nahm an der Bombardierung der Pensacola Navy Yard teil. Macomb versetzte man Anfang 1862 in die Werft von Boston wo er zum Superintendenten für die Ausstattung der Monitore USS NAHANT ( 1862 ), USS NANTUCKET ( 1862 ) und USS CANONICUS ( 1863 ) ernannt wurde. Nachdem die USS CANONICUS am 16. April 1864 von Commander E. G. Parrott in den Dienst der US Navy gestellt worden war, versetzte man Macomb an Bord des Schiffes wo er der Chefingenieur war. Das Schiff gehörte anfangs zur James River Flottille und später zum Nordatlantik Blockadegeschwader das erst von Rear Admiral David Dixon Porter ( 8. Juni 1813 – 13. Februar 1891 ) und ab dem 28. April 1865 von Acting Rear Admiral William Radford ( 9. September 1809 – 8. Januar 1890 ) kommandiert wurde. Mocamb war mit diesem Schiff an der Erbauung des Dutch-Gap und vom 14. bis zum 20. August 1864 an der Schlacht am Deep Bottom beteiligt. Noch im selben Jahr wurde die USS CANONICUS zum Nordatlantik Blockadegeschwader versetzt und nahm an der Schlacht um Fort Fisher, North Carolina teil. Am 15. Januar 1865 wurde das Fort erobert und noch in der selben Nacht dampfte die USS CANONICUS mit dem Monitor USS MONADNOCK ( 1863 ) nach Charleston, South Carolina. In den frühen Morgenstunden des 18. Februar feuerte die USS CANONICUS den letzten Schuss auf das Fort auf Sullivans Island ab bevor die konföderierten Truppen dieses Fluchtartig verließen und der Weg in den Hafen von Charleston frei war. Nach der Übergabe von Charleston verlegte man die USS CANONICUS und den Rest des Geschwaders zur Verfolgung des konföderierten Schiffes CSS STONEWELL. Auf der Jagd erreichte die USS CANONICUS Havanna wo das konföderierte Schiff lag. Die USS CANONICUS war das erste amerikanische Panzerschiff das in einen ausländischen Hafen eingelaufen war. Die CSS STONEWELL hatte nach dem 10. Mai 1865 den dortigen Hafen erreicht und man erfuhr dort von dem Ende des Bürgerkrieges. Es wurde umgehend an die dortigen spanischen Behörden verkauft. Nachdem von dem konföderierten Schiff keine Gefahr ausging, kehrte das Panzerschiff in die USA zurück. Am 26. Juni 1865 legte es in Boston an. Macomb versetzte man an die Philadelphia Navy Yard wo ein Großteil der Panzerschiffflotte vor Anker lag. Seine Aufgabe bestand darin Inspektionen an den Panzerschiffen durchzuführen. 1866 versetzte man ihn an die Pensacola Navy Yard und 1868 an die Portsmouth Navy Yard. Im Jahre 1871 versetzte man ihn an Bord der Schraubenfregatte USS TENNESSEE ( 1865 ) wo er zum Chefingenieur für die gesamte Nordatlantikflotte von 1871 bis 1873 benannt wurde. Im Jahre1879 kehrte er auf die Portsmouth Navy Yard zurück und im Jahre 1882 vom Kongress zum Präsidenten des Board Ordered bestellt damit die Überbestände der Navy, hauptsächlich aus dem Bürgerkrieg, überblickt und beurteilt werden um diese notfalls zu verkaufen. In dieser Pflicht blieb er bis 1883. Dann versetzte man ihn an die Boston Navy Yard wo er bis zu seiner Pensionierung blieb. Diesen Ruhestand erreichte er am 27. Februar 1889 im Rang eines Commodore. Später beförderte man ihn zum Rear Admiral a. D. Seinen Ruhestand erlebte er in seinem Haus in North Cambridge, Massachusetts. Er verstarb am 27. Januar 1911 in New York City.


USS MACOMB ( DD-458 )

Schiffsbiografie

Die USS MACOMB ( DD-458 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Commodore William Henry Alexander Macomb und seinem Cousin ersten Grades Rear Admiral David Betton Macomb, Jr. benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das vierundzwanzigste Schiff aus der GLEAVES – Klasse.
Auf der Bath Iron Works Corporation wurde am 3. September 1940 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Mary Stanton Macomb Greene ( 11. Oktober 1873 – 17. Juli 1955 ), Ehefrau von Ryland Warriner Greene ( 24. Juli 1872 – 14. November 1949 ) und ihre Schwester Mrs. Josepha Williams Macomb Chew ( 19. Dezember 1879 – 10. Februar 1967 ), Witwe von Edward Hamel Chew ( 14. Oktober 1874 – 24. März 1923 ), beide Enkelinnen von Commodore William Henry Alexander Macomb, tauften am 23. September 1941 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander William Howard Duvall ( 12. Oktober 1904 – 14. Februar 1984 ) stellte am 26. Januar 1942 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Nach der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt entlang der US Ostküste, versetzte man die USS MACOMB in die Task Force 22. Dort wechselten Ausbildung und Patrouillenaufgaben vor der der Naval Station in Argentia, Neufundland einander ab. Danach wechselte die USS MACOMB in die Task Force 36, in der sich außerdem der Flugzeugträger USS RANGER ( CV-4 ), der Schwere Kreuzer USS AUGUSTA ( CA-31 ) und die Zerstörer USS EMMONS ( DD-457 ), USS HAMBLETON ( DD-455 ), USS RODMAN ( DD-456 ) befanden. Im Hafen von Newport, Rhode Island legten die Schiffe der TF am 22. April ab. Die USS RANGER hatte eine Ladung Flugzeuge geladen. Im Hafen von Accra, dem westafrikanischen Land Ghana legte der Verband am 10. Mai an und 68 Piloten starteten ihre Curtiss P-40 Jäger. Diese waren für den Einsatz auf dem Kriegsschauplatz in Nordafrika vorgesehen. Die Schiffe der TF 36 kehrten am 28. Mai an die Ostküste der USA zurück. Ein neuer Befehl ließ das Schiff den Hafen von Boton ansteuern, wo Truppentransportschiffe warteten um nach Halifax, Nova Scotia eskortiert zu werden. Am 5. Juli legte die USS MACOMB mit dem Schwere Kreuzer USS TUSCALOOSA ( CA-37 ) und die Zerstörer USS HAMBLETON, USS MACOMB und USS RODMAN und eben diesen Truppentransportschiffen und Frachtschiffen in Halifax wieder ab und geleitete sie nach Island, wo sie am 11. Juli von britischen Eskortiereinheiten am 12. Juli erwartet wurden. Man versetzte die USS MACOMB und die anderen Kriegsschiffe die den Truppentransport eskortierten in die US Task Force 99, die in die britische Home Fleet integriert war. Sie erreichten am 16. Juli Scapa Flow, Orkney Islands, Schottland. Dort absolvierten die Mannschaftsmitglieder der amerikanischen und der britischen Schiffe eine Ausbildung um die Taktiken aufeinander abzustimmen. Die MACOMB erhielt dann die Aufgabe mit der USS HAMBLETON zwischen der schottischen und der isländischen Küste zu patrouillieren. Am 30. August lagen beide Zerstörer im Hafen von Greenock, Schottland und warteten auf die USS TUSCALOOSA ( CA-37 ) USS RODMAN und USS EMMONS. Diese Kriegsschiffe hatten zusammen mit britischen Zerstörern mehrere Frachtschiffe bis zur Halbinsel Kola eskortiert. Noch am selben Tag legte der amerikanische Verband in Greenock wieder ab und fuhr in Richtung amerikanische Ostküste. Auf der Heimfahrt wurden keine feindlichen U-Boote gesichtet. Am 9. September legte der Verband im Hafen von New York an, wo er zur weiteren Verfügbarkeit bis zum 25. September blieb. Für die kommende Invasion an der nordafrikanischen Küste bildete man die Schiffsbesatzungen mehrerer amerikanischer Kriegsschiffe in der Casco, der Chesapeake Bay und bei den Inseln der Bermudas aus. Die MACOMB verließ am 16. Oktober die Gewässer der Bermudas und fuhr nach Hampton Roads, Virginia wo man das Schiff in die Task Group 34.8 eingliederte. Diese Task Group war die nördliche Angriffsgruppe während der Operation „Torch“. Die Task Force 34 befehligte Rear Admiral Henry Kent Hewitt ( 11. Februar 1887 – 15. September 1972 ). In die Task Group 34.8 befanden sich das Schlachtschiff USS TEXAS ( BB-35 ) und der Leichte Kreuzer USS SAVANNAH ( CL-42 ) die zur Feuerunterstützung dieser Kampfgruppe dienten. Acht Transportschiffe dieser TG wurden von den Zerstörern USS PARKER, USS ROE ( DD-418 ), USS LIVERMORE ( DD-429 ), USS KEARNY ( DD-432 ) und USS ERICSSON ( DD-440 ) gesichert. Außerdem befanden sich noch die beiden Geleitträger USS SANGAMON ( CVE-26 ) und USS CHENANGO ( CVE-28 ) in dieser Task Group die von den Zerstörern USS MACOMB, USS HAMBLETON, USS DALLAS ( DD-199 ) und USS EBERLE ( DD-430 ), dem Öltanker USS KENNEBEC ( AO-36 ), den Minensuchern USS RAVEN ( AM-55 ) und USS OSPREY ( AM-56 ), dem Flugzeugtender USS BARNEGAT ( AVP-10 ) und dem U-Boot USS SHAD ( SS-235 ) begleitet wurden. Am 28. Oktober verließen die Verbände der Task Force die amerikanische Küste und erreichten am 7. November 1942 ihre Einsatzgebiete. Für die TG 34.8 waren das Mehedya und Port Lyautey. Am Morgen des folgenden Tages begann der Angriff der Invasionsflotte. Die Task Group 34.8 begann mit der Operation „Goalpost“. Die alliierten Landungstruppen waren dabei hinsichtlich ihrer Position unsicher und verzögerten damit die Landung der zweiten Welle. Die französischen Verteidiger hatten damit Zeit gewonnen und konnten ihren Widerstand organisieren. Nur durch Artilleriebeschuss und der Unterstützung aus der Luft von den Geleitträgern konnten sich die alliierten Truppen bis zu ihren Zielen vorkämpfen und die Verteidiger gefangen nehmen. Der an die Ostküste der USA zurück kehrende Fracht- und Truppentransportschiffskonvoi GUF 1 wurde in drei Gruppen eingeteilt. Die USS MACOMB versetzte man dafür in die Task Group 34.9. Der zu eskortierende Konvoi besteht aus 10 Truppentransportschiffen, 3 Frachtschiffen, 3 Minenleger und 2 Tankern. Die Eskorte bildeten neben der USS MACOMB der Leichte Kreuzer USS BROOKLYN ( CL-40 ), der Geleitflugzeugträger USS CHENANGO und die Zerstörer USS BOYLE ( DD-600 ), USS WOOLSEY ( DD-437 ), USS SWANSON ( DD-443 ), USS TILLMAN ( DD-641 ), USS QUICK ( DD-490 ), USS COLE ( DD-155 ), USS KEARNY ( DD-432 ) und USS PARKER ( DD-604 ). Von Norfolk aus fuhr die USS MACOMB direkt in die Boston Navy Yard, wo ihre 1,1 Zoll Batterie durch 40 mm und 20 mm Kanonen ersetzt wurden und sich das Schiff einer Überholung unterziehen musste. Nach dem Abschluss der Umbauarbeiten legte der Zerstörer wieder ab und fuhr zusammen mit der USS EMMONS und der USS RODMAN nach Christobal, Panamakanal um einen Konvoi von dort aus bis nach New York zu begleiten. Dort angekommen mussten beide Zerstörer gleich weiter. Man verlegte dann den Zerstörer zu einem Konvoi der Nachschub an die Nordafrikanische Küste bringen sollte. Im Februar legten die Schiffe dafür ab. Am 11. März erreichte die USS MACOMB wieder New York. Dort begann für die Schiffsbesatzung eine Ausbildung. Das Schiff selber versetzte man in die Task Force, die Rear Admiral Olaf Mandt Hustvedt ( 23. Juni 1886 – 22. Dezember 1978 ) befehligte. In dieser TF befinden sich außerdem noch die beiden Schlachtschiffe USS SOUTH DAKOTA ( BB-57 ) und USS ALABAMA ( BB-60 ), die Schweren Kreuzer USS TUSCALOOSA und USS AUGUSTA, die USS EMMONS, USS ELLYSON, USS RODMAN und ein weiterer Zerstörer. Eingesetzt werden sollten diese Schiffe zusammen mit der britischen Home Fleet in Scapa Flow. Der Zerstörer stach mit den Schiffen der TF am 2. April wieder in See und fuhr zur Naval Station in Argentia, wo sie am 5. April anlegten. Dort bereitete man die Schiffe und die Mannschaften für den Einsatz mit der britischen Flotte vor. Die Kriegsschiffe der TF verließen am 12. Mai den amerikanischen Kontinent und sollten von Scapa Flow aus die alliierten Geleitzüge überwachen, die von Island nach Murmansk und zurück fuhren. Nebenbei sollten die beiden Schlachtschiffe und die Schweren Kreuzer das deutsche Schlachtschiff TIRPITZ und andere feindliche Überwasserschiffe aus ihren sicheren norwegischen Basen auf das offene Meer locken und so zum kämpfen zwingen. So beginnt am 8. Juli die Operation „Camera“ vor Norwegen mit der man von der Operation „Husky“ auf Sizilien ablenken will. Doch diese Operation „Camera“ ist ein kompletter Reinfall da die deutsche Aufklärung die dargebotenen Schiffsziele nicht erfasste. Grund dafür waren schreckliche Stürme im Atlantik. Vom 26. bis zum 29. Juli wurde dieses Lockmanöver unter dem Codenamen „Gouvenor“ nochmals wiederholt. Diesmal war der Atlantik wieder ruhiger und die deutsche Aufklärung war wieder aktiv. Von den gestarteten deutschen Aufklärungsflugzeugen konnten dabei fünf abgeschossen werden. Auf der Heimfahrt an die Ostküste der USA fuhren die Kriegsschiffe erst einmal in Richtung Island. Durch die vorangegangenen Stürme waren sehr viele Eisberge auf südlichem Kurs. Außer der USS EMMONS konnten alle anderen Schiffe diese umfahren. Erstaunlicherweise wurde die USS EMMONS in Rekordzeit repariert und alle Schiffe der TF legten am 9. August in Norfolk an. Zusammen mit der USS EMMONS und der USS RODMAN fuhr die USS MACOMB dann bis zum 1. September Patrouillen vor Argentia. Es folgte ein Monat Ruhe für die Besatzung des Schiffes. Danach fuhren alle drei Zerstörer nach Norfolk wo auf sie auf weitere Schiffe warteten. Zusammen mit den Zerstörern USS HALL ( DD-583 ), USS HALLIGAN ( DD-584 ), USS WILLIAM D PORTER ( DD-579 ), USS YOUNG ( DD-580 ), USS EMMONS, USS RODMAN und USS ELLYSON eskortierte die USS MACOMB das neugebaute Schlachtschiff USS IOWA ( BB-61 ) auf der Fahrt nach Casablanca, Französisch – Marokko. Mitte November verließen diese Schiffe die US Ostküste. Für diese Fahrt schifften sich US Präsident Franklin Delano Roosevelt ( 30. Januar 1882 – 12. April 1945 ), Außenminister Cordell Hull ( 2. Oktober 1871 – 23. Juli 1955 ), der Chief of Naval Operations Admiral Ernest Joseph King ( 23. November 1878 – 25. Juni 1956 ) und weitere hochrangige Militärs auf der USS IOWA ein. Diese wollte an der Kairo Konferenz vom 22. bis zum 26. November mit dem britischen Premierminister Winston Leonard Spencer Churchill ( 30. November 1874 – 24. Januar 1965 ) und dem chinesischen General Chiang Kai-shek ( 31. Oktober 1887 – 5. April 1975 ) teilnehmen. Danach flogen sie in den Iran um mit dem sowjetischen Generalsekretär Josef Wissarionowitsch Stalin ( 18. Dezember 1878 – 5. März 1953 ) an der Teheran Konferenz vom 28. November bis zum 1. Dezember 1943 teilnehmen zu können. Während der Teheran Konferenz sollte über die kommende Nachkriegsregelungen gesprochen werden. Nach dem erreichen von Casablanca begannen die Zerstörer in diesen Gewässern mit Anti-U-Boot Patrouillen. Nach der Beendigung der Konferenz von Teheran fuhren die USS HALL, USS HALLIGAN, USS MACOMB, USS EMMONS, USS RODMAN, USS ELLYSON und die USS IOWA über die Häfen von Dakar, Senegal; Freetown, Sierra Leone; Bahia, Brasilien; Port Royal, South Carolina nach Boston, wo sie am 19. Dezember anlegten. Im Hafen von Newport wartete wieder der Flugzeugträger USS RANGER, der Flugzeuge nach Accra bringen sollte. Neben der USS MACOMB befanden sich auf dieser Fahrt der Schwere Kreuzer USS TUSCALOOSA, die USS RODMAN und die USS EMMONS, zwei weitere Zerstörer und der Flottentanker USS CHICIPEE ( AO-34 ). Am 8. Januar 1943 legten die Kriegsschiffe in Newport ab. Der Hafen von Accra war am 19. Januar erreicht. Dort starteten wieder alle mitgeführten Curtiss P-40 Jäger, deren Ziele der Nahe Osten, Indien und Burma waren. Die Kleine Schiffsflotte legte danach wieder ab und kehrte wohlbehalten am 30. Januar in Hampton Roads wieder an. Schon am 14. Februar musste diese kleine Flotte erneut wieder ablegen um die USS RANGER nach Accra zu eskortieren. Der Flugzeugträger hatte diesmal 72 Curtiss P-40 Jäger. Zehn Tage benötigten die Schiffe für die Überfahrt an die westafrikanische Küste. Nachdem die Flugzeuge am 24. Februar gestartet waren, legte der Verband wieder ab und fuhr in Richtung Ostküste, wo er am 6. März 1943 in Hampton Roads wieder anlegte. Nach einer kurzen Überholung auf der Boston Navy Yard und dem Auffüllen der Magazine und Treibstofftanks, legte die USS MACOMB am 19. April ab und fuhr nach New York, wo sich die Zerstörer der DESDIV 21 versammelten. In dieser Zerstörerdivision befanden sich neben der USS MACOMB die USS ELLYSON die USS GLEAVES ( DD-423 ), USS NIELDS ( DD-616 ), USS RODMAN, USS HAMBLETON, USS EMMONS, und USS HILARY P JONES ( DD-427 ). Am 21. April legten die Zerstörer ab und am 2. Mai erreichten diese Schiffe den Hafen von Oran und begannen entlang der nordafrikanischen Küste Eskortier- und Patrouillenaufgaben wahrzunehmen. Vor Kap Tenes, Algerien wurde am 14. Mai durch U-616, Kommandant Oberleutnant zur See Siegfried Koitschka ( 6. August 1917 – 17. Mai 2002 ), aus dem Geleitzug GUS 39 der britische Tanker G. S. WALDEN ( 10.627 BRT ) und das britische Frachtschiff FORT FIEDLER ( 7.127 BRT ) torpediert. Beide Schiffe erlitten nur Beschädigungen und konnten ihre Fahrt weiter fortführen. In Oran alarmierte man daraufhin zwei US Zerstörer Gruppen die die Jagd auf U-616 aufnehmen sollten. In der ersten Gruppe befanden sich neben der USS RODMAN, die USS ELLYSON, USS HAMBLETON, USS EMMONS und USS HILARY P JONES. In der zweiten Gruppe befanden sich neben der USS MACOMB, die USS GLEAVES und die USS NIELDS. In der Nacht vom 14. zum 15. Mai beginnt die USS ELLYSON mit einem ersten Wasserbombenangriff, aber die Fühlung zum U-Boot reißt danach ab. Erst in der Nacht des 16. zum 17. Mai ortete eine Wellington „K“ des RAF Geschwaders 36 das aufgetauchte U-Boot und führt die Zerstörer heran. Diese versenken es am folgenden Morgen. Am 18. Mai verließen viele amerikanische Zerstörer das Mittelmeer und fuhren nach Plymouth, England um an der Invasion in der Normandie teilzunehmen. Die USS MACOMB blieb aber im Mittelmeerraum und führte dort ihre Patrouillen- und Eskortierfahrten durch. Zur Vorbereitung auf die Invasion an der südfranzösischen Küste, fuhr das Schiff bis nach Taranto, Italien wo die Torpedos entladen wurden. Für die Invasion versetzte man die USS MACOMB in die Task Force 85 deren Codename „Delta“ hieß und von Rear Admiral Bertram Joseph Rodgers ( 19. März 1894 – 30. November 1983 ) befehligt wurde. In dieser TF befanden sich außerdem noch das Flaggschiff der TF, der Wasserflugzeugtender USS BISCAYNE ( AVP-11 ), die Schlachtschiffe USS TEXAS ( BB-35 ) und USS NEVADA ( BB-36 ), der amerikanische Leichte Kreuzer USS PHILADELPHIA und die französischen Kreuzer FFS MONTCALM und FFS GEORGES LEYGUES, die französischen Großzerstörer FFS LE FANTASQUE, FFS LE TERRIBLE und FFS LE MALIN sowie die amerikanischen Zerstörer USS FORREST ( DD-461 ), USS RODMAN, USS ELLYSON, USS FITCH, USS HAMBLETON, USS EMMONS und USS HOBSON. Diese Schiffe bildeten die Feuerunterstützung für die Landungsschiffe und wurden von Rear Admiral Carleton Fanton Bryant ( 29. November 1892 – 11. April 1987 ) kommandiert. 6 Truppentransportschiffe ( AP ), 2 amphibische Angriffsfrachtschiffe ( AKA ), 1 Infanterielandungsschiff ( LSI ), 23 Panzerlandungsschiffe ( LST ), 34 Infanterielandungsfahrzeuge ( LCI ), 52 Panzerlandungsboote ( LCT ), 9 mechanisierte Landungsfahrzeuge ( LCM ), 5 Kontrolllandungsfahrtzeuge ( LCC ), 52 Fahrzeug oder Personenlandungsfahrzeuge ( LCVP ), 1 Patrouillenboot ( PC ), 5 U-Boot Jäger Boote ( SC ), 8 Minensuchschiffe, 1 LSP, 1 LSG, 2 LCG, 2 LCF, 12 LCS, 2 LCM ( R ), 1 FT, 10 Schlepper und Bergungsschiffe transportierten die Soldaten der 45. Infanterie Division die Generalmajor Eagle kommandierte. Die Invasion begann bei Tagesanbruch am 15. August 1944 in der Bucht bei St. Raphael. Im Anschluss an die Minensucher, begannen alle Kriegsschiffe mit einem Bombardement gegen jegliche feindliche Ziele in Küstennähe. Die Treffsicherheit war dabei sehr hoch und die Landungstruppen empfing kaum noch eine Gegenwehr.
Die USS MACOMB führte dann ihre Patrouillenfahrten vor der französischen Küste weiter fort um die Landungen von Verstärkungen der Alliierten weiter zu decken. Diese Unterstützung dauerte bis weit in den Oktober hinein. Zusammen mit den Zerstörern USS HAMBLETON, USS RODMAN, USS ELLYSON, USS EMMONS, USS FORREST, USS FITCH, USS HOBSON, USS GHERHARDI, USS BUTLER ( DD-636 ), USS JEFFERS ( DD-621 ) und USS HARDING ( DD-625 ) verließ die USS MACOMB Ende Oktober das Mittelmeer. Das Ziel all dieser Kriegsschiffe war die Ostküste der USA. Die USS MACOMB legte am 8. November in der Boston Navy Yard an. Dort rüstete man den Zerstörer in ein Hochgeschwindigkeitsminensuchboot um. Dazu erhielt das Schiff am 15. November das Klassifikationssymbol DMS und die Kennnummer 23.
Am folgenden Tag legte die USS MACOMB in der Werft ab und fuhr nach Norfolk. Nach der Beendigung aller Arbeiten und der Ausbildung der Schiffsbesatzung mit ihrem Schiff in der Chesapeake Bay, legte die USS MACOMB am 3. Januar 1945 im Hafen von Norfolk ab. Das Ziel des Schiffes war der Pazifik. Der Zerstörer und Minensucher gehörte zum Minensuchgeschwaders 20 in dem sich unter anderen auch die USS HAMBLETON, USS EMMONS, USS ELLYSON, USS RODMAN, USS FORREST, USS FITCH, USS HOBSON, USS GHERHARDI, USS BUTLER, USS JEFFERS und USS HARDING befanden. Nach der Durchquerung des Panamakanals erreichten die Schiffe noch im Januar die kalifornische Küste. Dort wurden wie auch später in hawaiianischen Gewässern mehrere Minensuch- und Schießübungen durchgeführt. Anfang März legte die USS MACOMB und die Schiffe der Mine Squadron 20 in Perl Harbor ab und fuhren in Richtung Westen. Diese Schiffe gehörten zur Task Group 52.2 die Rear Admiral Alexander Sharp, Jr. ( 1885 – 1975 ) kommandierte. Erstes Ziel war das Atoll Ulithi wo die Schiffe der Task Force 52 warteten. Ziel dieser TF war die Küste von Okinawa. Die Schiffe der TG 52.2 erreichten diese am 24. März und begannen sofort vor den Stränden von Kerama Retto mit der Minensuche. Am 1. April begann die Invasion von Okinawa. Die USS MACOMB übernahm wie alle anderen Minensuchschiffe des Geschwaders neben der Minensuche auch die Luftüberwachung für die Schlachtschiffe und Kreuzer in der Task Force. In den folgenden Wochen musste dafür die TG 52.2 einen hohen Tribut bezahlen. Von den zwölf Zerstörer und Minensuchern blieben nur drei Schiffe unbeschädigt. Am 6. April zwischen 3:30 Uhr und 9:30 Uhr wurden die Schiffe des Minensuchgeschwaders 20 vier Mal von japanischen Kamikazeflugzeugen angegriffen. Gestartet waren insgesamt 198 Kamikazeflieger von Kyushu., 55 wurden von dem amerikanischen Jagdschutz abgeschossen, 35 von den Flakbatterien auf den Schiffen, 41 kehrten auf ihren Stützpunkt zurück und 67 stürzten sich auf die amerikanischen Schiffe. Die USS RODMAN war mit der USS EMMONS während des ersten Angriffs einem massiven Kamikazeangriff ausgesetzt. Gleich fünf Kamikazepiloten stürzten sich auf die USS EMMONS. Die USS MACOMB war eines der wenigen Schiffe aus dem Mine Squadron 20 das während dieser Kampagne keine Schäden durch Kamikazepiloten erlitten hatte. Viele Flugzeuge konnte der Zerstörer und Minensucher abschießen. In den frühen Morgenstunden des 27. April 1945 sichtete man auf dem Radar ein feindliches Flugzeug. Dann wurden es immer mehr. Eine Stunde lang feuerten die Flakgeschützbesatzungen fast ununterbrochen auf die feindlichen Flugzeuge während das Schiff auf Hochtouren manövrierte. Die Mannschaft auf der USS MACOMB hatte es wieder geschafft, ohne Beschädigung am Schiff, diesen Luftüberfall zu überstehen. Am 3. Mai riss dann aber die Glücksträhne. Während langsam die Dämmerung heraufzog begannen japanische Kamikazepiloten einen nächtlichen Überfall. Die Flakgeschützbesatzung schoss gerade ein feindliches Flugzeug ab und es explodierte in der Luft. Aus dieser Explosionswolke stieß ein weiteres feindliches Flugzeug hervor und stürzte sich auf die USS MACOMB. Das Schiff erlitt dabei umfangreiche Schäden. Aus eigener Kraft konnte die USS MACOMB nach Saipan fahren, wo der Zerstörer und Minensucher repariert werden konnte. Diese Reparaturen dauerten noch bis nach der bedingungslosen Kapitulation Japans an. Zusammen mit den Schiffen der 3. US Flotte machte sich dann die USS MACOMB auf den Weg zur japanischen Hauptinsel. Kurz bevor die USS MISSOURI ( BB-63 ) und USS IOWA ( BB-61 ) am 29. August in die Bucht von Tokyo einfuhren, konnte nach dem Abschluss der Minensuche in dieser Bucht die USS MACOMB ihre Anker fallen lassen und Zeuge der formellen Kapitulationsurkundenübergabe sein.
Am 4. September hievte man die Anker des Zerstörers und Minensuchers wieder auf und man begann mit der USS MACOMB von der japanischen Hauptinsel bis nach Okinawa, in der Einfahrt ins Gelbe Meer und in der Chosen Straits nach Minen zu suchen und zu vernichten. Die japanischen Gewässer um Sasebo, Japan verließ die USS MACOMB am 5. Dezember 1945 und fuhr wieder an die Ostküste der USA. Nachdem das Schiff Norfolk erreicht hatte, versetzte man es wieder zur Atlantikflotte. Im Juni 1948 erhielt es in Charleston, South Carolina seinen neuen Heimathafen. Bis September 1949 begann die USS MACOMB von dort aus mit Patrouillenfahrten und nahm an Übungen entlang der Ostküste, der kanadischen Küste und in der Karibik teil. Am 8. September 1949 begann für das Schiff die erste Kreuzfahrt ins Mittelmeer nach dem Zweiten Weltkrieg. Dort reihte sich das Schiff in die 6. US Flotte ein und kehrte am 13. Oktober nach Charleston zurück. Die zweite Kreuzfahrt ins Mittelmeer dauerte vom 20. März bis zum 5. Oktober 1951 und die dritte Kreuzfahrt vom 22. April bis zum 24. Oktober 1953. Während jeder dieser Kreuzfahrten beteiligte sich die USS MACOMB an Übungen und Operationen mit der 6. US Flotte. Außerdem unterstützte das Schiff damit die amerikanischen diplomatischen Bemühungen um Beilegung der instabilen politischen Situationen in den östlichen Mittelmeeranrainerstaaten. Die USS MACOMB war aber auch in den Häfen anderer Mittelmeerstaaten anwesend.
Im Juli 1954 versetzte man den Zerstörer und Minensucher in die Reserve und stellte das Schiff am 19. Oktober 1954 außer Dienst.. Noch am selben Tag stellte die japanische Marine diesen Zerstörer in ihren Dienst und gab ihm den Namen JDS HATAHAZE ( DD-182 ). Das Schiff diente in der Maritime Self Defense Force. Am 1. Februar 1970 gab die japanische Marine den Zerstörer an die US Navy zurück. Diese strich am selben Tag die USS MOCAMB von der US Navy – Liste. Am 6. August 1970 übergab man das Schiff an die taiwanesische Marine. Der Zerstörer erhielt dort den Namen ROCS HSIEN YANG ( DD-16 ), den selben Namen den das ehemalige Schwesterschiff USS RODMAN bei der taiwanesischen Marine bis 1969 getragen hatte. Nach vier Jahren im Dienst stellte man den Zerstörer schon wieder aus dem Dienst und benutzte es als Hafenschulschiff. Dort blieb es bis 1978 und wurde dann als Ersatzteilspender verwendet.


USS MACOMB ( DD-458 )
Commanding Officer

LCDR William Howard Duvall        26. Januar 1942 – 10. Januar 1943 (erreichter Rang RADM)
LCDR Jerry Curtis South          10. Januar 1943 – 2. März 1944
LCDR George Hutchinson          2. März 1944 – 7. Dezember 1944
LCDR Alton Louis Clifford Waldron         7. Dezember 1944 – 10. Oktober 1946
LCDR Thomas Andrew Turner          10. Oktober 1946 – 1. Januar 1948
LCDR Robert Stephen Guy         1. Januar 1948 – 1. Februar 1948
LCDR Robert Elwin Cutts         1. Februar 1948 – 1. Juni 1948
LCDR William John Caspari          September 1949 – September 1950
LCDR John Leroy Hutchinson           Oktober 1951 – Oktober 1953

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