USS CHARLES F HUGHES ( DD-428 )

USS CHARLES F HUGHES ( DD-428 )

Biografie

Charles Frederick Hughes
* 14. Oktober 1866 in Bath, Maine
† 28. Mai 1934 in Chevy Chase, Maryland
War ein Admiral in der US Navy und diente als Chief of Naval Operations

Charles Frederick Hughes trat 1884 in die Uited States Naval Academ in Annapolis ein. Am 8. Juni 1888 schloss er dort sein Studium ab und diente als Midshipman für folgenden zwei Jahre auf dem Meer. Nachdem die übliche Bewährungszeit vorüber war, ernannte man ihn am 1. Juli 1890 zum Ensign. Acht Jahre später, am 27. April 1898, beförderte man ihn zum Lieutenant ( JG ). Er diente im asiatischen Geschwader, das unter dem Kommando von Commodore George Dewey ( 26. Dezember 1837 – 16. Januar 1917 ) stand, im Spanisch-Amerikanischen Krieg. Schon ein Jahr später, am 3. März 1899, beförderte man Hughes wegen tapferen Verhaltens während des Krieges zum Lieutenant. Von 1904 bis 1906 befand sich Hughes an Land wo er im Bureau of Equipment tätig war. In dieser Zeit, am 1. Juli 1905, beförderte man ihn zum Lieutenant Commander. Während seiner Zeit wo er im Board of Inspection and Survey von 1909 bis 1911 tätig war, beförderte man ihn zum Commander. Am 18. Dezember 1911 übernahm Hughes das Kommando über den Leichten Kreuzer USS BIRMINGHAM
( CL-2 ). Mit dem Schiff amchte er eine kurze Kreuzfahrt in die Karibik und an die mexikanische Golfküste. Am 20. April kehrte Hughes nach Philadelphia wieder zurück wo das Schiff der reserveflotte unterstellt wurde. Vom 19. Mai bis zum 11. Juli war Hughes nochmals mit dem Leichten Kreuzer unterwegs. Seine Aufgabe bestand darin eine Eispatrouillenfahrt vor der Arktis durchzuführen und die Schifffahrtswege am Nordpolarmeer zu kontrollieren. Danach kehrte er wieder nach Philadelphia zurück wo das Schiff wieder zur Reservegruppe gehörte. Danach wechselte er auf den Geschützten Kreuzer USS DES MOINES ( C-15 ) mit dem er ebenfalls in der Karibik und vor den Staatenan der Golfküste patrouillierte. Im Jahre 1913 wurde Commander Hughes Stabschef bei Kommandeur der Atlantikflotte, Admiral Charles Johnston Badger ( 6. August 1853 – 7. September 1932 ). In dieser Eigenschaft diente er auch während der Besetzung von Veracruz, Mexiko im Frühjahr 1914. Am 10. Juli 1914 beförderte man ihn zum Captain. Noch im selben Jahr kehrte er wieder an Land zurück wo er im Verwaltungsrat diente. Im Oktober 1916 übernahm Hughes das Kommando über das Schlachtschiff USS NEW YORK ( BB-34 ). Mit dem Schiff diente er im amerikanischen Schlachtgeschwader das mit de Royal Navy Grand Flotte in Scapa Flow bei den Orkney Inseln im Ersten Weltkrieg lag. Dort nahm das Schiff bei Schießübungen teil wo es am besten mit 93,3 Prozent Treffgenauigkeit hervor ging. Während des Krieges wurden keine Schüsse abgegeben. Zum Rear Admiral beförderte man Hughes am 10. Oktober 1918. Am Abend des 14. Oktober während einer Konvoifahrt kollidierte das Schlachtschiff mit einem getauchten deutschen U-Boot. Dabei wurde das U-Boot von der Schiffsschraube getroffen die daraufhin zwei Blätter verlor aber aus eigener Kraft nach Rosyth zur Reparatur fahren konnte. In der Nachkriegsprüfung der deutschen Datensätze ergab, dass das deutsche U-Boot UB-113 oder UB-123 bei dieser Kollision verloren gegangen war. Rear Admiral Hughes kehrte in die Vereinigten Staaten zurück, das Kommando über das Schlachtschiff übernahm Captain Edward Latimer Beach, Sr. ( 30. Juni 1867 – 20. Dezember 1943 ). Von Ende 1918 bis 1920 war Hughes Kommandant an der Philadelphia Navy Yard und zwischen 1920 und 1921 kommandierte er das zweite Schlachtschiffgeschwader in der Atlantikflotte. Von der zweiten Hälfte 1921 an übernahm er bis zum 25. Juni 1923 das Kommando über die Divisionen 7 und 4 aus der Schlachtflotte. Danach wurde Rear Admiral Hughes Direktor der Flottenausbildung. Vom 14. Oktober 1925 bis zum 4. September 1926 kommandierte Hughes die Battle Force. Von Rear Admiral Edward Walter Eberle ( 17. August 1864 – 6. Juli 1929 ) übernahm Hughes am 14. November 1927 das Amt des Chief of Naval Operations. Dieses Kommando hatte er bis zum 17. September 1930 inne und übergab es am 17. September 1930 an Rear Admiral William Veazie Pratt ( 28. Februar 1869 – 25. November 1957 ). In seinen wohlverdienten Ruhestand zog sich Rear Admiral Hughes am 14. Oktober 1930 zurück. Er verstarb am 28. Mai 1934 in seinem Haus in Chevy Chase, Maryland. Hughes wurde auf dem Arlington Nationalfriedhof begraben.

Zwei Schiffe sind bei der US Navy zu Ehren von Rear Admiral Charles Frederick Hughes benannt worden.
Das erste Schiff war der Zerstörer USS CHARLES F HUGHES ( DD-428 ) aus der BENSON – Klasse.
Das zweite Schiff war das Transportschiff USS ADMIRAL C F HUGHES ( AP-124 ) aus der ADMIRALW S BENSON – Klasse.


USS CHARLES F HUDGES ( DD-428 )

Schiffsbiografie

Die USS CHARLES F HUGHES ( DD-428 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Admiral Charles Frederick Hughes benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das sechste Schiff aus der BENSON – Klasse.
Auf der Puget Sound Navy Yard in Bremerton, Washington wurde am 3. Januar 1938 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Caroline Russell Clark Hughes ( 1872 – 19. Oktober 1941 ), Witwe von Admiral Charles Frederick Hughes, taufte am 16. Mai 1940 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander George Lawrence Menocal ( 2. April 1899 – 2. Januar 1982 ) stellte am 5. September 1940 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
s40001Das Bordpostamt wurde erst am 15. Oktober 1940 eröffnet. Da lag das Schiff noch in Bremerton zur Endausrüstung. Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt führte das Schiff entlang der Westküste der USA bis nach San Diego, Kalifornien. Da der Zweite Weltkrieg schon auf europäischem Boden tobte, verlegte man den Zerstörer in den Atlantik wo er für seinen kommenden Einsatz zur Begleitung von Schiffskonvois vorbereitet wurde. Dafür nahm die USS CHARLES F HUGHES zuerst an Operationen in der Karibik teil und legte am 3. April 1941 im Hafen von Newport, Rhode Island an. Dort rüstete man das Schiff für den kommenden Einsatz aus. Man versetzte den Zerstörer in die Task Force 19 die Rear Admiral David McDougal LeBreton ( 12. August 1884 – 6. September 1973 ) befehligte und in Argentia Neufundland lag. In dieser TF befanden sich neben der USS CHARLES F HUGHES die Schlachtschiffe USS ARKANSAS ( BB-33 ) und USS NEW YORK ( BB-34 ), den Leichten Kreuzern USS BROOKLYN ( CL-40 ) und USS NASHVILLE ( CL-43 ), den Zerstörern USS PLUNKETT ( DD-431 ), USS NIBLACK ( DD-424 ), USS BENSON ( DD-421 ), USS GLEAVES ( DD-423 ), USS MAYO ( DD-422 ), USS LANSDALE ( DD-426 ), USS HILARY P JONES ( DD-427 ), USS ELLIS ( DD-154 ), USS BERNADOU ( DD-153 ), USS UPSHUR ( DD-144 ), USS LEA ( DD-118 ) und USS BUCK ( DD-420 ). Ziel dieses Verbandes war Island. Am 1. Juli legten die Schiffe in Argentia ab und erreichten am 7. Juli die Insel. Mit den Truppentransportern USS WILLIAM P BIDDLE ( APA-8 ), USS FULLER ( APA-7 ), USS HEYWOOD ( APA-6 ) und USS ORIZABA ( AP-24 ), den Frachtschiffe USS ARCTURUS ( AK-18 ) und USS HAMUL ( AK-30 ), dem Tanker USS SALAMONIE ( AO-26 ) und dem Schlepper USS CHEROKEE ( AT-66 ) legten die Schiffe im Hafen von Reykjavik an, wo die 1. US Marine Corps Brigade unter dem Kommando von Generalmajor Marston an Land ging. Zur Unterstützung dieses Unternehmens waren Catalina Flugboote VP 72, die von dem Zerstörer und Flugzeugtender USS GOLDSBOROUGH ( AVD-5 ) gestützt wurden, ab dem 4. Juli vor Grönland und sicherten die Fahrtroute der TF 19. Am 6. Juli setzten die Transportschiffe USS MUNARGO ( AP-20 ) und USS CHATEAU THIERRY ( AP-31 ) Personal und Ausrüstung für den am Tunugdliarfik-Fjord ab die einen Luftlandestützpunkt bauten. Auf dieser Fahrt nach Island nahm die USS CHARLES F HUGHES vierzehn Überlebende von einem torpedierten norwegischen Frachter auf. Unter diesen Überlebenden befanden sich vier amerikanische Rot-Kreuz-Krankenschwestern. Die Schiffe der TF 19 legten am 13. Juli in Reykjavik wieder ab und erreichten sieben Tage später Argentia.
Die USS CHARLES F HUGHES versetzte man danach in die Task Units 1.1.7 in der sich noch die USS GLEAVES, USS LANSDALE, und USS MADISON ( DD-425 ) befanden. Diese vier Zerstörer begleiteten Anfang September zwei amerikanische Schiffe von Argentia nach Island. Nach dem erreichen von Island werden diese vier Zerstörer von Hvalfjord aus am 15. September hinter dem Konvoi SC 44, bestehend aus 56 Handelsschiffen, hergeschickt um diesen von hinten vor deutschen U-Booten zu sichern. Danach kehrten die Zerstörer um und übernahmen den Konvoi ON 18 am 24. September den sie bis zum 2. Oktober nach Neufundland geleiteten. Am 11. Oktober legten die Schiffe des Konvois HX 154 in Argentia ab. In diesem Konvoi befanden sich 52 Handelsschiffe von denen fünf für Island bestimmt waren. Eskortiert wurden diese Handelsschiffe von den Zerstörern USS CHARLES F HUGHES, USS GLEAVES, USS LANSDALE, USS MADISON und USS SIMPSON ( DD-221 ) aus der Task Group 4.1.2. Gleichzeitig legten an diesem Tage auch die Schiffe des Konvois SC 49 ab die aber von britischen und kanadischen Kriegsschiffen eskortiert wurden. Beide Konvois werden nördlich um die Schlacht um Konvoi SC 48 herumgeführt. Auf einem Gebiet wo keine deutschen U-Boote sich befinden sollten. Am 16. Oktober nimmt die Besatzung der USS CHARLES F HUGHES sieben Männer aus einem Rettungsboot an Bord, deren Schiff am Vortag torpediert worden war. Die USS CHARLES F HUGHES griff aber am 17. Oktober und die USS GLEAVES am 19. Oktober nach verdächtigen U-Boot-Kontakten die Zielgebiete mit Wasserbomben an. Ergebnislos. Ohne weitere Unterbrechungen erreicht der Konvoi HX 154 Island. Auf der Rückfahrt nach Argentia übernahmen die Zerstörer der TG 4.1.2 den Konvoi ON 30 in dem sich 42 Schiffe befanden. Am 1. November legten die Zerstörer und die Handelsschiffe ab und fuhren mit einem weiten Umweg südwärts um die nördliche Aufstellung deutscher U-Boote vor Argentia zu umgehen. Ohne auf ein feindliches U-Boot zu stoßen, erreicht der Geleitzug am 9. November Neufundland. Dort bereitete man die Zerstörer auf den Konvoi HX 162 mit 31 Schiffen vor, der am 27. November ablegte und am 11. Dezember 1941 unbehelligt in Island anlegte. Begleitet wurde dieser Konvoi wieder von der Task Group 4.1.2 in der sich die USS CHARLES F HUGHES, USS LANSDALE, USS MADISON, USS WILKES ( DD-441 ) und USS STUTEVANT ( DD-240 ) befanden. Zwischenzeitlich wurde am 7. Dezember Pearl Harbor, Hawaii von den Japanern angegriffen und am 11. Dezember erklärten Deutschland und Italien den Vereinigten Staaten den Krieg. Die amerikanischen Kriegsschiffe übernahmen unterwegs am 9. Dezember dann den Konvoi ON 45, bestehend aus 16 Schiffen, und geleiteten diese nach Argentia zurück wo sie am 16. Dezember 1941 anlegten.
Die USS CHARLES F HUGHES gliederte man aus der Task Undergroup 4.1.2 aus. In New York bereitete man den Zerstörer für seine neuen Konvoiaufgaben vor. Dort lagen ebenfalls acht Truppentransportschiffe aus dem Konvoi BT 200, die bis zum Panamakanal eskortiert werden mussten. Diese sollten frische Soldaten in den Pazifik befördern. Neben der USS CHARLES F HUGHES bildete der Schwere Kreuzer USS VINCENNES ( CA-44 ) und die Zerstörer USS HILARY P JONES, USS LANSDALE, USS INGRAHAM ( DD-444 ) und USS LUDLOW ( DD-438 ) mit den Zerstörer und Minensucher USS HOWARD ( DMS-7 ), USS HAMILTON ( DMS-18 ), USS PALMER ( DMS-5 ) die Eskorte. Am 21. Januar legen diese Schiffe in New York ab. Zwei Tage später gliedert sich der Konvoi BC 100, bestehend aus den Schnellen Truppentransportern USS COLHOUN ( APD-2 ), USS GREGORY ( APD-3 ), USS LITTLE ( APD-4 ), USS MANLEY ( APD-1 ), USS McKEAN ( APD-5 ), und USS STRINGHAM ( APD-6 ), aus Charleston, South Carolina in dem Konvoi BT 200 ein. Am 31. Januar war der Panamakanal erreicht. Die USS CHARLES F HUGHES kehrte danach wieder um und fuhr nach New York zurück.
In New York wurde dann der Truppenkonvoi AT 12, bestehend aus 13 Schiffen die 14.688 Soldaten transportierten, zusammengestellt. Dieser Konvoi sollte von den Schiffen der Task Force 32 eskortiert werden. In dieser TF 32 befanden sich das Schlachtschiff USS NEW YORK, der Leichte Kreuzer USS PHILADELPHIA ( CL-41 ) und die Zerstörer USS CHARLES F HUGHES, USS LANSDALE, USS RHIND ( DD-404 ), USS ROWAN ( DD-405 ), USS MAYRANT ( DD-402 ), USS ROE ( DD-418 ), USS TRIPPE ( DD-403 ), USS HILARY P JONES ( DD-427 ), USS LUDLOW ( DD-438 ) und USS INGRAHAM ( DD-444 ). Von der Casco Bay aus begann die Eskorte bis nach Island. Dort übernahmen britische Zerstörer den Begleitschutz von mehreren Schiffen die 9.646 Soldaten bis nach Belfast, Irland transportierten. Die restlichen amerikanischen Soldaten ersetzten die in Island stationierten 1. US Marines Brigade. Der Geleitschutz für diesen Truppentransport AT 12 begann am 19. Februar. Der Austausch der amerikanischen Soldaten auf Island war am 14. März abgeschlossen und die Schiffe der TF 32 legten in Reykjavik ab. Am 25. März erreicht der Konvoi New York.
Nach der Rückkehr an die Ostküste übernahmen die USS CHARLES F HUGHES und die USS LANSDALE wieder Konvois die entlang der Küste eskortiert werden mussten. Darunter war der Konvoi BT 202 der aus 17 Truppen- und Nachschubtransportern bestand. Dieser Konvoi legte am 10. April 1942 in New York und in Norfolk, Virginia ab und sollte bis an den Panamakanal begleitet werden. Für die Begleitsicherung sorgten die Schiffe der Task Force 38. In dieser TF befanden sich das Schlachtschiff USS TEXAS ( BB-35 ), der Leichte Kreuzer USS BROOKLYN und die Zerstörer USS CHARLES F HUGHES, USS LANSDALE, USS INGRAHAM, USS MAYRANT, USS RHIND, USS ROWAN, USS ROE, USS TRIPPE, USS HILARY P JONES, USS DICKERSON ( DD-157 ) und USS ELLYSON ( DD-454 ). Am 17. April konnten die Schiffe des Konvois BT 202 ohne Verluste mit dem Beginn der Durchquerung des Panamakanals beginnen. Am 30. April erhielt die Task Force 38, in der sich nun das Schlachtschiff USS NEW YORK, der Leichte Kreuzer USS BROOKLYN, der britische Geleitflugzeugträger HMS AVENGER ( D14 ) und die Zerstörer USS BUCK, USS HILARY P JONES, USS INGRAHAM, USS MAYRANT, USS RHIND, USS ROWAN, USS TRIPPE, USS EBERLE ( DD-430 ), USS EDISON ( DD-439 ), USS ERICSSON ( DD-440 ) und USS NICHOLSON ( DD-442 ) befanden, die Schiffe von dem Truppentransport Konvoi AT 15 von New York aus bis nach Londonderry zu begleiten. Nach der Rückkehr an die Ostküste, legten die USS CHARLES F HUGHES und die USS LANSDALE zuerst im Hafen von Boston an. Von dort aus nahmen beide Schiffe wieder ihre Eskortierpflichten entlang der Ostküste der USA wieder auf. Am 6. August 1942 legten im Hafen von New York zwölf Truppentransportschiffe des Konvois AT 18 ab. Die Fahrt führte die Schiffe über Halifax, Nova Scotia nach Lisahally, Nordirland und Greenock, Schottland wo sie am 18. August anlegten. Eskortiert wurden diese Truppentransportschiffe von den Kriegsschiffen der Task Force 38 in der unter anderen sich das Schlachtschiff USS ARKANSA ( BB-33 ) der Leichte Kreuzer USS BROOKLYN sowie die Zerstörer USS SWANSON, USS EBERLE, USS ERRICSON, USS NICHOLSON, USS MADISON, USS CHARLES F HUGHES, USS NIBLACK ( DD-424 ), USS LANSDALE ( DD-426 ) und USS MAYO ( DD-422 ) befanden. Nach dem Entladen des Transportgutes und dem Ausschiffen der Soldaten legten diese zwölf Truppentransportschiffe, nun mit der Bezeichnung TA 18, am 27. August mit den Kriegsschiffen wieder ab. Der Geleitzug erreichte am 5. September New York. Auf der Rückfahrt an die Ostküste gab es am 3. September einen Zwischenfall. Auf dem Truppentransporter USS WAKEFIELD ( AP-21 ) brach ein Feuer aus. Die USS CHARLES F HUGHES, USS NIBLACK, USS MADISON, USS MAYO und USS BROOKLYN übernahmen insgesamt 1.500 Soldaten von Bord des Transporters. Das Havarierte Schiff wurde dann nach Halifax zur Reparatur geschleppt. Nach einer weiteren Begleitfahrt von New York über Halifax nach Nordirland, kehrte die USS CHARLRES F HUGHES mit der USS LANSDALE in Begleitung der USS ARKANSAS am 20. Oktober nach New York zurück. Man stellte dort den Geleitzug UGF 2 zusammen der nach Nordafrika entsandt werden sollte. Die Handelsschiffe transportierten das verschiedenste Kriegsmaterial und andere Güter dorthin zur Versorgung der Invasionstruppen die ab dem 8. November in Nordafrika eindrangen. Die Begleitung des Konvois UGF 2 war wieder die Task Force 38. In dieser befanden sich das Schlachtschiff USS ARKANSAS und die Zerstörer USS CHARLES F HUGHES, USS LANSDALE, USS MADISON, USS GLEAVES, USS BENSON, USS MAYO, USS TAYLOR ( DD-468 ), USS PLUNKETT ( DD-431 ), USS LA VALETTE ( DD-448 ), USS CHEVALIER ( DD-451 ) und USS STRONG ( DD-467 ). Am 2. November legte der Geleitzug in der Chesapeake Bays ab und erreichte am 18. November den Hafen von Casablanca, Marokko. Dort operierte die USS CHARLES F HUGHES vor der nordafrikanischen Küste und machte Jagd auf feindliche U-Boote. Den Geleitzug GUS 2, bestehend aus 43 Handelsschiffen, von Casablanca nach New York eskortierte der Zerstörer ab dem 22. Dezember. Ihr Ziel erreichten die Schiffe am 10. Januar 1943. Weitere Zerstörer die den Geleitschutz für diesen Konvoi bildeten, waren die USS MADISON, USS LANSDALE, USS HILARY P JONES, USS NICHOLSON ( DD-442 ) und die USS DAVISON ( DD-618 ).
Die USS CHARLES F HUGHES wird Ende Januar 1943 nach Liverpool, England verlegt, ebenso die Zerstörer USS MADISON, USS LANSDALE und HILARY P JONES. Diese Zerstörer sollen zusammen mit britischen Korvetten den Geleitschutz für Öltanker bilden. Die schrumpfenden Ölvorräte der Briten müssen unbedingt aufgefüllt werden, wollen diese das verstärkte Bombardement gegen Deutschland und die Vorbereitung der Landung in Westfrankreich weiter durchführen. Daher werden zwischen neun bis zwölf Öltanker, die 14,5 Knoten Geschwindigkeit erzielen, von US Zerstörern eskortiert und zwischen Curacao und Liverpool pendeln. Der Konvoi UC 1 verlässt am 15. Februar den Hafen von Liverpool. In diesem Geleitzug befanden sich insgesamt 33 Schiffe. Am 22. Februar meldet Kapitänleutnant Herbert Schneider ( 25. Juni 1915 – 23. Februar 1943 ), Kommandant des deutschen U-Bootes U-522, den Geleitzug, der sich westlich von Madeira, Portugal befand. Umgehend lässt er sein U-Boot in Angriffsposition bringen und torpediert am frühen Morgen des 23. Februar den britischen Öltanker ATHELPRINCESS ( 8.882 BRT ). Die U-522 wird am folgenden Tag durch die britische Korvette HMS TOTLAND mit Wasserbomben versenkt. Keine Überlebende der 51 Crewmitglieder. Die Überlebenden des Tankers werden von der britischen Korvette HMS WESTON gerettet. Das britische Frachtschiff EMPIRE NORSEMAN wird von U-382, Kommandant Herbert Juli ( 8. Juni 1916 – 29. August 1994 ), torpediert und beschädigt. Alle 53 Besatzungsmitglieder des Frachtschiffes konnten durch HMS TOTLAND gerettet werden. Die Ballastführende EMPIRE NORSEMAN ( 9.811 BRT ) wurde dann am späten Nachmittag von U-558, Kommandant Günther Krech ( 21. September 1914 – 3. Juni 2000 ), torpediert und versenkt. Der amerikanische Tanker ESSO BATON ROUGE ( 7.989 BRT ) wurde von U-202, Kommandant Günter Hans-Josef Poser ( 23. September 1916 – 3. Juni 2003 ), torpediert und versenkt. Drei Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. 68 Crewmitglieder rettete die HMS TOTLAND. Die restlichen Schiffe des Geleitzuges erreichten am 6. März 1943 den Hafen von Curacao. Nach dem verladen des Rohöls, läuft der Geleitzug CU 1 am 20. März aus und erreicht am 1. April ohne einen Angriff deutscher U-Boote wieder Liverpool. Die vier amerikanischen Zerstörer pendeln nun mit den Versorgungstanker zwischen Liverpool und Curacao hin und her. So ist der Geleitzug UC 2 vom 9. bis zum 23. April zwischen Liverpool und Curacao unterwegs. Der Geleitzug CU 2 vom 21. Mai bis zum 5. Juni 1943 von Curacao nach Liverpool. Vom 10. bis zum 26. Juni der Geleitzug UC 3 von Liverpool nach Curacao. Der Konvoi CU 3 vom 11. bis zum 24. Juli von Curacao nach Firth of Clyde. Der Konvoi UC 3A schaffte den Weg von Liverpool nach Curacao in der Zeit vom 30. Juli bis zum 10. August. Vom 26. August bis zum 9. September war der Geleitzug CU 4 unterwegs und der Konvoi UC 4 legte am 15. September in Liverpool ab und erreichte am 27. September Curacao.
Man versetzte danach die USS CHARLES F HUGHES wieder zu einem normalen Geleitzug der im November von New York aus nach Casablanca eskortiert werden musste. Im Dezember 1943 legte der Zerstörer an der Ostküste der USA wieder an. Das Schiff verlegte am 4. Januar 1944 nach Norfolk von wo aus es ins Mittelmeer zur Unterstützung der Konvoi Operationen vor den nordafrikanischen Gewässern fährt. Von dort aus half der Zerstörer mit Nachschub für den hart umkämpften Landekopf bei Anzio, Italien. Bis Anfang März kehrte immer wieder die USS CHARLES F HUGHES nach Anzio zurück um mit Bombardierungen feindlicher Stellungen in Ufernähe die Alliierten Soldaten zu unterstützen. Zwischen dem 3. März und dem 4. April eskortierte der Zerstörer Konvois und patrouillierte zwischen der nordafrikanischen Küste und Gibraltar. Bis zum endgültigen Ausbruch aus dem Brückenkopf von Anzio Ende Mai, blieb die USS CHARLES F HUGHES in dessen Nähe. So beschießen die USS CHARLES F HUGHES und die USS HILARY P JONES am 10. Mai deutsche Versorgungsdepots bei Anzio. Gleich nach dem Ausbruch der Alliierten aus dem Brückenkopf, kehrte der Zerstörer in das westliche Mittelmeer für Patrouillenfahrten zurück. Am 30. Juli 1944 befindet sich der Zerstörer wieder in Neapel, Italien, wo die Invasion Südfrankreichs vorbereitet wurde. Zur Sicherung der Konvois zog man neben den schon vorhandenen Kriegsschiffen zusätzlich die amerikanischen Zerstörer USS CHARLES F HUGHES, USS HILARY P JONES, USS BENSON, USS NIBLACK, USS JOUETT ( DD-396 ), USS FRANKFORD ( DD-497 ), USS CARMICK ( DD-493 ), USS DOYLE ( DD-494 ), USS McCOOK ( DD-496 ), USS BALDWIN ( DD-624 ), USS HARDING ( DD-625 ), USS SATTERLEE ( DD-626 ) und USS THOMPSON ( DD-627 ) sowie mehrere französische, griechische und britische Zerstörer und Geleitzerstörer, die amerikanischen Geleitzerstörer USS TATUM ( DE-789 ), USS HAINES ( DE-792 ), USS MARSH ( DE-699 ), USS CURRIER ( DE-700 ), USS FREDERICK C DAVIS ( DE-136 ) und USS HERBERT C JONES ( DE-137 ), mehrere britische Korvetten und französische Schaluppen, 6 Minensucher und 6 YMS Räumboote zusammen. Am 15. August beginnt die Operation „Dragoon“. Die USS CHARLRES F HUGHES patrouilliert vor der französischen Küste zwischen Toulon und Cannes. In der Nacht vom 19. zum 20. August entdeckt man drei deutsche Schnellboote die versuchten den Invasionsring zu durchbrechen. Mit ihren Bordgeschützen zwang der Zerstörer zwei dieser Schnellboote wieder an Land währen das dritte Schnellboot einen Volltreffer erhielt und sofort versank. Um nun den Brückenkopf komplett zu sichern weitete der Zerstörer seinen Aktionsradius bis in den Golf von Genua aus. Zwischen dem 7. und dem 16. Dezember wurde das Fürstentum Monaco beschossen das seine Neutralität durch den Einmarsch deutscher Truppen verloren hatte.
Am 12. Januar 1945 kehrte die USS CHARLES F HUGHES in die Brooklyn Navy Yard, New York zurückwo sich der Zerstörer einer Überholung unterziehen musste. Danach eskortierte das Schiff einen letzten Konvoi bis nach Oran, Algerien um dann nach dem Ende des Zweiten Welzkrieges auf europäischen Boden in den Pazifik verlegt zu werden. Noch im Mai durchquerte das Schiff den Panamakanal, lag kurz in den Häfen von San Diego, Kalifornien und Pearl Harbor, Hawaii und errichte am 13. Juni das Atoll Ulithi, Karolinen. Für den Rest des Krieges im pazifischen Raum eskortierte der Zerstörer mehrere Konvois nach Okinawa. Nach der Bedingungslosen Kapitulation Japans und der Unterzeichnung selbiger am 2. September auf dem Schlachtschiff USS MISSOURI ( BB-63 ), begleitete die USS CHARLES F HUGHES mehrere Konvois von Ulithi aus über die philippinischen Inseln bis zu japanischen Häfen. Am 4. November ankerte der Zerstörer in der Tokyo Bay. Von dort aus trat das Schiff seine Heimreise an und erreichte am 7. Dezember 1945 den Hafen von Charleston, South Carolina wo man es am 18. März 1946 außer Dienst stellte und in die Reserve versetzte. Von der US Navy – Liste strich man am 1. Juni 1969 den Namen des Schiffes und am 26. März 1969 versenkte man den Schiffsrumpf vor der Küste Virginias während eines Zielschießens.


USS CHARLES F HUGHES ( DD-428 )
Commanding Officer

LCDR George Lawrence Menocal          6. September 1940 – 26. Mai 1942
LCDR Bennett Smith Copping           26. Mai 1942 – 29. September 1943
CDR J. C. Gillespie Wilson           29. September 1943 – 24. Dezember 1944
CDR John Shannon           24. Dezember 1944 – 18. März 1946


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27. Oktober 1940 lag die USS CHARLES F HUGHES noch im Hafen von Bremerton, Washington

 

 

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