USS SHELTON ( DE-407 )

USS SHELTON ( DE-407 )

Biografie

James A. Shelton
* 1916 in Denton, Montana
† 4. Juni 1942 während der Schlacht um Midway

Am 15. Januar 1941 warb man James A. Shelton für die US Navy. Schon am 20. März 1941 war er ein Kadett und erlernte das Fliegen. Seine Trainingsstationen waren bei Pensacola und Miami, Florida sowie San Diego, Kalifornien. Ensign Shelton versetzte man am 17. April 1942 zum Scouting Squadron 6 ( VS-6 ) das auf dem Flugzeugträger USS ENTERPRISE ( CV-6 ) stationiert war. Während der Vorbereitungen auf die Schlacht um Midway, war Ensign Shelton mit seinem Flugzeug unterwegs um die japanische Flotte zu finden. Er kehrte nicht mehr zur USS ENTERPRISE zurück und wurde als vermisst gemeldet. Für seinen Heldenmut und seine gezeigte Pflichterfüllung verlieh man ihm posthum das Navy Cross.


USS SHELTON ( DE-407 )

Schiffsbiografie

Die USS SHELTON ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Ensign James A. Shelton benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das vierzigste Schiff der JOHN C BUTLER – Klasse.
Auf der Brown Shipbuilding Company in Houston, Texas wurde am 1. November 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. John Shelton, Mutter von Ensign James A. Shelton, taufte am 18. Dezember 1943 das Schiff vor dem Stapellauf. Lieutenant Lewis B. Salomon ( USNR ) stellte am 4. April 1944 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy. Nach dem Abschluss der Ausstattung legte das Schiff am 21. April mit dem Schwesterschiff USS EDMONDS ( DE-406 ) in Houston ab und fuhr zu den Bermudas wo die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt durchgeführt wurde. Danach fuhren beide Schiffe in die Boston Navy Yard wo die USS SHELTON vom 25. Mai bis zum 15. Juni sich einer Überprüfung unterziehen musste. Schon am 16. Juni legte der Geleitzerstörer in Boston wieder ab und fuhr über die Stationen New York, Hampton Roads, Virginia bis nach Balboa, Panamakanal Zone. Das Schiff durchquerte den Kanal und erreichte am 6. Juli San Diego, Kalifornien. Drei Tage später legte der Geleitzerstörer wieder ab und fuhr nach Pearl Harbor. Den Hafen verließ die USS SHELTON am 26. Juli und begleitete einen Konvoi nach Eniwetok. Dort kam er am 6. August an und wurde aufgelöst. Vorübergehend wurde der Geleitzerstörer einer Gruppe von fünf Geleitflugzeugträgern zur Radarüberwachung übertragen. Diese geleitete das Schiff in den Seeadler Harbor auf den Admiralitätsinseln. Am 13. August kam der Verband dort an und die USS SHELTON fuhr in dieser Region bis in den folgenden Monat Patrouillen. Unter dem Codenamen „Trade Wind“ sollte am 15. September 1944 die Operation zur Landung auf der Insel Morotai, Molukken beginnen. Dazu gliederte man die USS SHELTON in die TU 77.1.2 der 7. US Flotte ein. Diese TU kommandierte Rear Admiral Clifton Albert Frederick Sprague ( 8. Januar 1896 – 11. April 1955 ). In dieser TU 77.1.2 befanden sich außerdem noch die Geleitflugzeugträger USS FANSHAW BAY ( CVE- ) und USS ST- LO ( CVE-63 ) und aus der CORTDIV 63 die Geleitzerstörer USS EDMONDS ( DE-406 ), USS EVERSOLE ( DE-404 ) und USS RICHARD M ROWELL ( DE-403 ). Dabei hatten die Träger der TU 77.1.2. die Aufgabe mit den Flugzeugen diese Landung zu unterstützen und gleichzeitig die japanischen Stellungen und eine Marinebasis in der Kao Bay auf der Nachbarinsel Halmahera zu bombardieren. Die TU sollte nach dem gelingen der Operation in der Nacht des 3. Oktober nach Manus zurück kehren. Da wurden zwei Torpedos in einer Entfernung von 1.500 Metern zu dem Geleitzerstörer gesichtet. Diese beiden Toepedos hatte das japanische U-Boot RO-41 abgefeuert. Durch den ersten Torpedo wurde die Steuerbordschraube abgerissen und durch die Explosion des zweiten Torpedos riss das Heck auf. Die USS RICHARD M ROWELL kam längsseits und übernahm die Crew der USS SHELTON. Man wollte das torpedierte Schiff abschleppen doch es kenterte und versank in den Fluten.
Die USS SHELTON ( DE-407 ) strich man am 27. November 1944 von der US Navy – Liste.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.