USS RILEY ( DE-579 )

USS RILEY ( DE-579 )

Biografie

Paul James Riley
* 12. April 1913 in Hot Springs, Garland County, Arkansas
† 4. Juni 1942 während der Schlacht um Midway
war ein Offizier und Pilot bei der US Navy

Paul James Riley war der Sohn von Jason Daniel Riley und Elizabeth Nealie Williams Riley ( 1884 – 1933 ), die am 19. April 1908 in Garland, Arkansas geheiratet hatten. Sie hatten mindestens vier Kinder, Mildred Laverne, Paul James, James Whitcomb ( 1. Oktober 1916 in Hot Springs, Garland County, Arkansas – 15. September 1994 in Houston, Harris County, Texas ), der bei der US Air Force während des Zweiten Weltkrieges diente, und Edith Sarah Riley. Die drei jungen Geschwister lernten an der Hot Springs High School. Paul James Riley trat am 12. Dezember 1931 in die Naval Reserve freiwillig ein. Einige Jahre später erhielt er eine Nominierung aus Arkansas für die United States Naval Academy in Annapolis, Maryland und trat dort am 26. Juni 1933 ein. Vier Jahre später, am 3. Juni 1937, machte er dort seinen Abschluss und wurde zum Ensign in der US Navy befördert. Er begann ab Ende Juni 1937 seine obligatorische Dienstzeit auf see an Bord des Flugzeugträgers USS SARATOGA ( CV-3 ). Im Juni 1939 versetzte man ihn an die Naval Air Station in Pensacola, Florida, wo er mit dem Flugtraining begann. Er absolvierte seine Ausbildung am 22. Mai 1940 und wurde zum Marineflieger ernannt. Seine Beförderung zum Lieutenant ( jg ) erhielt Paul James am 3. Juni 1940. Noch im selben Monat verließ er die Air Naval Station in Pensacola und meldete sich im 11. Naval District in San Diego, Kalifornien vorübergehend zum Dienst. Am 22. Juli 1940 schiffte sich Lieutenant ( jg ) Paul James Riley in San Diego als Passagier auf dem Öltanker USS NEOSHO ( AO-23 ) ein. Dieser Tanker war auf dem weg zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Dort lag der Flugzeugträger USS ENTERPRISE ( CV-6 ). Am 28. Juli meldete sich Riley dort an Bord und wurde in das Torpedo Squadron Six ( VT-6 ) integriert. An Bord des Flugzeugträgers beförderte man ihn am 6. Januar 1942 zum Lieutenant. Die USS ENTERPRISE erlebte selber nicht den Angriff auf Pearl Harbor durch die japanischen Seestreitkräfte mit. Der Flugzeugträger war zu diesem Zeitpunkt mit den Kriegsschiffen aus der Task Force 8 zum Atoll Wake Island unterwegs, wohin die Flugzeugstaffel VMF-211 mit insgesamt 12 Grumman F4F-3 Flugzeugen transportiert werden mussten. Am Tag des Überfalls auf die Hawaiianische Insel Oahu durch die Japaner am 7. Dezember, befanden sich die Schiffe der TF 8 auf dem Heimweg und waren noch rund 200 Seemeilen von ihrem Heimatstützpunkt entfernt, den sie am 10. Dezember erreichten. Sofort lief der Flugzeugträger nach dem Beölen wieder aus und man begann im Norden der Hawaiianischen Gewässer mit der Suche nach feindlichen Schiffen. Am 9. Januar 1942 verließ die USS ENTERPRISE zusammen mit den Kriegsschiffen der TF 8 Pearl Harbor. Zwei Tage später sollten diese Schiffe nach Amerikanisch Samoa fahren und dort den anzutreffenden Feind anzugreifen. Doch bis in dieses Seegebiet waren die Japaner noch nicht vorgedrungen. So fuhr die USS ENTERPRISE ab dem 25. Januar nach Norden. Am 1. Februar befand sich der Flugzeugträger bei dem Marshall Islands Wotje, Maloelap und Kwajalein. Die Flugzeuge des Trägers stiegen auf und suchten nach feindlichen Zielen. An diesem Tag griffen die Flugzeuge der Staffel VT-6, in der sich Lieutenant Riley befand, Kwajalein und Wotje an. Dabei wurde der Frachter IJN BORDEAUX MARU, das Kanonenboot IJN TOYOTSU MARU und der Hilfsnetzleger IJN KASHIMA MARU versenkt. Außerdem beschädigen die Flugzeuge den Leichten Kreuzer IJN KATORI, das Flaggschiff der 6. Flotte; den Öltanker IJN TOA MARU; das U-Boot Depotschiff IJN YASAKUNI MARU; das U-Boot IJN I-23 und andere wichtige Schiffe. Lieutenant Riley verlieh man nach dieser erfolgreichen Aktion das Distinguished Flying Cross. Ungefähr vier Monate später, am Morgen des 4. Juni 1942, startete Paul James Riley zusammen mit seinem Kanonier ARM2 Edwin John Mushinski ( 26. oktober 1917 in Missouri – 4. Juni 1942 während der Schlacht um Midway ) und den Mitgliedern der Staffel VT-6 und der Air Group Six ihre 14 Torpedoflugzeuge von der USS ENTERPRISE. Ziel war die nahegelegene japanische Flotte. Auf halbem Weg erschienen die überlegenen japanischen Abfangjäger, doch die Staffel flog ihrem Ziel unbeirrt entgegen. Dadurch wurde ein Torpedoflugzeug nach dem anderen abgeschossen. Nur vier der vierzehn gestarteten Maschinen kehrten zur USS ENTERPRISE zurück. Unter denen die nicht zurückkehrten war auch Lieutenant Riley und Petty Officer Mushinski. Beide wurde in dem abschließenden Bericht vom 8. Juni 1942 als Personalverluste während der Schlacht um Midway ab dem 4. Juni als vermisst verbucht. Am 5. Juni 1943 erklärte man beide für tot. Lieutenant Paul James Riley erhielt posthum das Navy Cross, das Purple Heart und die Presidential Unit Citation verliehen.

Von den vierzehn gestarteten Torpedoflugzeugen von der USS ENTERPRISE kehrten nur vier Maschinen direkt zum Träger zurück. Der angeworbene Maschinistenpilot Albert Walter Winchell und sein Kanonier Aviation Radioman Third Class Douglas M. Cossitt mussten mit ihrer defekten Maschine eine Wasserlandung machen, noch bevor sie den Träger sahen. Beide überlebten 17 Tage auf hoher See in einem Gummifloß, bevor sie am 21. Juni 1942, etwa 360 Seemeilen nördlich von Midway von einer 24 PBY aus dem Patrouillengeschwader gefunden und gerettet wurden. Insgesamt überlebten 6 Crews von der VT-6 Staffel den morgendlichen Angriff.


USS RILEY ( DE-579 )

Schiffsbiografie

Die USS RILEY ( DE-579 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Lieutenant Paul James Riley benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das fünfte Schiff aus der RUDDEROW – Klasse.
Auf der Bethlehem Hingham Shipyard, Inc. in Hingham, Massachusetts wurde am 20. Oktober 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Mildred Laverne Riley, Schwester von
Lieutenant Paul James Riley, taufte am 29. Dezember 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Donald H. Johnson (USNR) stellte am 13. März 1944 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt führte die USS RILEY bis zu der amerikanischen Marinebasis bei den Bermudas. Anschließend fuhr das Kriegsschiff nach Norfolk, Virginia. Hier wurde die Endausrüstung durchgeführt. In den Gewässern vom Hampton Roads, Virginia diente der Geleitzerstörer bis zum 6. Juni als Ausbildungsschiff für angehende Mannschaften auf den neugebauten Geleitzerstörern. Am folgenden Tag fuhr die USS RILEY nach New York. Von hier aus eskortierte der Geleitzerstörer einen Schiffskonvoi bis nach Norfolk. Man versetzte dazu das Kriegsschiff in die Task Force 60. Vom 23. Juni bis zum 29. August 1944 eskortierte die USS RILEY zusammen mit den Schwesterschiffen USS McNULTY ( DE-581 ), USS LESLIE L B KNOX ( DE-580 ), USS METIVIER ( DE-582 ), USS GEORGE A JOHNSON ( DE-583 ) und anderen Kriegsschiffen den Schiffskonvoi UGS 46, bestehend aus 91 Schiffen unter denen sich der Armeetransporter USAT SANTA ROSA befand, von Norfolk aus bis nach Bizerte, Tunesien im Mittelmeer und nach dem Entladen den Konvoi GUS 46 nach Norfolk zurück. In der Nacht vom 12. zum 13. Juli lagen die Schiffe des Konvois UGS 46 auf Reede vor dem Hafen von Algier. Da griff ein deutsches Flugzeug diese Schiffe an. Die Geschützmannschaften der USS RILEY beteiligten sich an dem Abwehrfeuer auf dieses feindliche Flugzeug, trafen es aber nicht, so dass es entkommen konnte. Auch die Schiffe des Konvois erlitten keine Schäden. Bizerte wurde am 15. Juli erreicht. Ab dem 9. August ging der Schiffskonvoi GUS 46 auf die Heimfahrt. Gleich nach Ankunft in New York führte man auf dem Geleitzerstörer mehrere Sonartests in den Gewässern vor New London durch. Am 1. September übernahm die USS RILEY zusammen mit anderen Kriegsschiffen die Eskorte über den Schiffskonvoi UGS 53. Dieser wurde ebenfalls bis nach Bizerte, Tunesien begleitet. Nach der Entladung der Frachtschiffe ging die Fahrt mit dem Konvoi GUS 53 zurück an die US Ostküste. Diese wurde am 17. Oktober im Hafen von New York City erreicht. Hier bereitete man das Kriegsschiff auf seine Fahrt in den Pazifik vor und versetzte es in die Escort Division 67. In dieser Division befand sich noch die USS McNULTY, USS METIVIER, USS GEORGE A JOHNSON und USS LESLIE L B KNOX. Am 3. November stachen die Geleitzerstörer der CortDiv 67 in See und fuhren zum Panamakanal. Cristobal, Panama wurde am 9. November erreicht und am folgenden Tag begann die Durchquerung des Isthmus. Auf der weiteren Fahrt wurde auf den Galapagos Islands, 13. November, und Bora Bora, Gesellschaftsinseln, 25. November, ein Zwischenstopp eingelegt. Danach folgte Port Purvis, Halbinsel Tulagi, Florida Island, Ostsalomonen am 7. Dezember. Die Kriegsschiffe erreichten am 11. Dezember Hollandia, Humboldt Bay, Neuguinea.
Die USS RILEY gliederte man hier in die Task Force 75 ein. Diese TF kommandierte Vizeadmiral James Laurence Kauffman ( 18. April 1887 in Miamisburg, Ohio – 21. Oktober 1963 im Bethesda Naval Hospital in Bethesda, Maryland ). Innerhalb dieser TF stand der Geleitzerstörer zur freien Verfügung und sollte Schiffskonvois eskortieren. So verließ das Kriegsschiff am 19. Dezember zusammen mit der USS McNULTY, USS METIVIER und USS LESLIE L B KNOX Hollandia und eskortierte 34 Frachtschiffe bis in die San Pedro Bay vor der philippinischen Insel Leyte. Fünf Tage später war Leyte erreicht. Ein einzelnes japanisches Flugzeug griff am 25. Dezember den Schiffskonvoi an, konnte allerdings keine Schäden verursachen und entkommen. Schon am 27. Dezember verließ die USS RILEY zusammen mit der USS METIVIER und USS McNULTY wieder die San Pedro Bay und eskortierte zusammen mit drei anderen Kriegsschiffen neun Frachtschiffe nach Hollandia. In die Humboldt Bay fuhren sie am 2. Januar 1945 ein. In die Humboldt Bay fuhren sie am 2. Januar 1945 ein. Hier integrierte man den Geleitzerstörer in die Task Group 78.9, die 2. Lingayen Supply Group. In dieser TG befand sich der Zerstörer USS HOWORTH ( DD-592 ) und zwei weitere und die Geleitzerstörer USS RILEY, USS McNULTY, USS METIVIER, LESLIE L B KNOX und USS GEORGE A. JOHNSON. Schon am 3. Januar 1945 verließen diese Schiffe wieder die Humboldt Bay und eskortierten 35 Fracht- und Versorgungsschiffe zum Lingayen Golf, philippinische Insel Luzon. Zwei Tage später durchquerten die Schiffe die Surigao Strait und erreichten am 9. Januar die San Pedro Bay. Nach dem bunkern von frischen Treibstoff verließen die Schiffe noch am selben Tag wieder die Insel Leyte und fuhren zur Lingayen Bay, Luzon, Philippinen. Kurz vor Erreichen des Ziels, am 12. Januar in Höhe der Manila Bay, griffen zwei japanische Kamikazepiloten den Konvoi an. Das erste feindliche Flugzeug stürzte sich gegen 12:53 Uhr auf das Frachtschiff SS OTIS SKINNER, Kapitän Master Geoffrey Blackett, und schlug in den Laderaum Nummer 2 ein. In diesem lagerten Benzinfässer die sich entzündeten. Der zweite Selbstmordpilot wurde rechtzeitig von einem anderen Schiff abgeschossen noch bevor er sich auf ein Schiff stürzen konnte. Wenige Stunden später, gegen 18:30 Uhr, erfolgte ein zweiter Luftangriff von sieben feindlichen Maschinen. Zwei der Angreifer wurden von den Geschützmannschaften der USS METIVIER abgeschossen. Ein weiteres Flugzeug stürzte auf das Deck des Transportschiffes SS KYLE V JOHNSON. 129 von 506 Armeeangehörigen kamen dabei ums Leben. Fast alle Sicherungsschiffe suchten und bargen Überlebende aus dem Wasser. Der Schiffskonvoi erreichte am 13. Januar sein Ziel. In den folgenden zwei Tagen patrouillierte die USS RILEY vor den Ankerplätzen der Frachtschiffe und sicherte zusammen mit den anderen Kriegsschiffen den Invasionsstrand ab. Am 16. Januar verließen 35 Panzerlandungsschiffe und Infanterieboote die Lingayen Bay und fuhren nach Leyte. Eskortiert wurden diese durch die USS RILEY, USS METIVIER, USS McNULTY, USS GEORGE A. JOHNSON und zwei weiteren Geleitzerstörern, vier Zerstörer und dem Angriffsfrachtschiff USS ALGOL ( AKA-54 ) aus der Task Undergroup 78.11.7. Am 20. Januar wurde die San Pedro Bay ohne weitere Zwischenfälle erreicht. Bis zum 25. Januar füllte man alle Bunker auf der USS RILEY auf und führte kleinere Reparaturen durch. Außerdem patrouillierte das Kriegsschiff in der San Pedro Bay und war auf der Suche nach feindlichen U-Booten. Den Geleitzerstörer gliederte man in diesen Tagen in die Task Group 78.3 ein, die Rear Admiral Arthur Dewey Struble ( 28. Juni 1894 – 1. Mai 1983 ) während der Operation „Mike VII“ kommandierte. In dieser TG befanden sich die Zerstörer USS YOUNG ( DD-580 ), USS LUCE ( DD-522 ), USS SPROSTON ( DD-577 ), USS CHARLES J BADGER ( DD-657 ), USS WICKES ( DD-578 ), USS NICHOLAS ( DD-449 ) und ein weiterer, die Geleitzerstörer USS RILEY, USS METIVIER, USS GEORGE A JOHNSON, USS McNULTY, USS EUGENE E ELMORE ( DE-686 ), USS DAY ( DE-225 ), die Schnellen Truppentransporter USS NEWMAN ( APD-59 ) und USS LLOYD ( APD-63 ), der Angriffstruppentransporter USS BAXTER ( APA-94 ) und 25 weitere Truppentransporter. Am 26. Januar verließen diese Schiffe die San Pedro Bay und erreichten drei Tage später San Antonio, Provinz Zambales, nordwestlich der Subic Bay, Luzon. Hier gingen an diesem Tag die Soldaten der 24. Infanteriedivision an Land und konnten ohne einen Schuss abzugeben ihren Brückenkopf erweitern. Grund dafür war ein philippinischer Leutnant aus der Guerillaarmee. Dieser war mit einem Fischerboot bis zur USS YOUNG gerudert und hatte Commander Donald Granville Dockum ( 14. Oktober 1913 – 27. November 1969 ), Kommandant des Zerstörers, darüber informiert, dass er mit seinen Leuten die Anlandungszone gesichert habe. Gleich nach dem ausschiffen der Soldaten verließen die Schiffe wieder das Anlandungsgebiet und fuhren in die Subic Bay. Von dort aus kehrte die USS RILEY nach Leyte zurück. Von dieser Marinebasis aus führte der Geleitzerstörer bis zum 20. März mehrere Eskortierfahrten innerhalb der befreiten philippinischen Inseln durch. Anschließend fuhr das Kriegsschiff zum Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln und zu den Palau Islands. Am 5. April kehrte die USS RILEY in die San Pedro Bay zurück. Ab Juli begleitete der Geleitzerstörer einen Schiffskonvoi von den Philippinen nach Hollandia. Am 7. Juli verließ das Kriegsschiff die Humboldt Bay und eskortierte ihren ersten Schiffskonvoi zur japanischen Insel Okinawa. In die dortige Buckner Bay liefen die Schiffe am 23. Juli ein. Zwei Tage später stach die USS RILEY wieder in See und fuhr zu den Philippinen. Der Zweite Weltkrieg wurde am 15. August durch die bedingungslose Kapitulation Japans beendet. Wenige Tage später eskortierte die USS RILEY wieder einen Schiffskonvoi bis zur Buckner Bay. Von hier aus begleitete der Geleitzerstörer zwei Schiffskonvoismit Besatzungstruppen an Bord bis nach Jinsen, Korea. Anschließend patrouillierte das Kriegsschiff vor der chinesischen Küste. Mitte Oktober verließ die USS RILEY diese Gewässer und fuhr in Richtung der US Westküste. Die Fahrt führte das Kriegsschiff über die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Am 5. November wurde die amerikanische Marinebasis San Diego, Kalifornien erreicht. Das Kriegsschiff bereitete man auf seine Inaktivität vor. Am 15. Januar 1947 stellte man den Geleitzerstörer außer Dienst und versetzte ihn in die Pazifikreserveflotte. 1957 verlegte man das ehemalige Kriegsschiff in das Anlegegebiet des Columbia River, wo ein anderer Teil der Pazifikreserveflotte lag. Am 10. Juli 1968 übergab man das Kriegsschiff an die Taiwanesische Marine. Diese taufte das Schiff auf den Namen ROCS TAI YUAN ( DE-27 ) und stellte es noch am selben Tag in ihren Dienst. Die US Navy strich am 25. Januar 1974 den Namen USS RILEY ( DE.579 ) von der US Navy – Liste.
In den späten 80er Jahren benutzte die Taiwanesische Marine das Kriegsschiff zur Fischereipatrouille. 1996 strich man das Schiff aus ihren Listen und verschrottete es.       


USS RILEY ( DE-579 )
Commanding Officer

 LCDR Donald H. Johnson  (USNR)       13. Märu 1944 –  April 1945
LT Richard A. Evans, Jr.  (USNR)       April 1945 –  ?
LT R. S. Chapin  (USNR)        ?  –  April 1946
LCDR J. E. Tuttle        April 1946 – 15. Januar 1947

 

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