USS REYNOLDS ( DE-42 )

USS REYNOLDS ( DE-42 )

Biografie

Dudley Louis Reynolds
* 20. November 1910 in Blair, Nebraska
† 30. November 1942 in der Schlacht von Tassafaronga, Salomonen

Dudley Louis Reynolds trat am 4. Januar 1928 in die US Navy ein. Hier war er ab dem 18. Februar 1938 der Warranted Machinist an Bord des Flugzeugträgers USS SARATOGA ( CV-3 ). Doch schon im März 1938 versetzte man ihn an Bord des Schweren Kreuzers USS PENSACOLA ( CA-24 ). An Bord dieses Kriegsschiffes ernannte man ihn am 23. Juli 1942 zum Ensign. Am 30. November 1942 kam es zur Schlacht von Tassafaronka, Salomonen. Hier traf einer von 18 japanischen Torpedos den Schweren Kreuzer unter dem Großmast auf der Backbordseite. Durch die Explosion wurde der Maschinenraum überflutet. Hier starb Ensign Reynolds beim Versuch seine Kameraden auf die Seite eines sicheren Schotts zu führen.


USS REYNOLDS ( DE-42 )

Schiffsbiografie

Die USS REYNOLDS ( DE-42 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Ensign Dudley Louis Reynolds benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das siebenunddreißigste Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Puget Sound Naval Shipyard in Bremerton, Washington wurde am 12. Januar 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Zu diesem Zeitpunkt sollte das Schiff für die Royal Navy in Großbritannien gebaut werden und die Kennung BDE-42 tragen. Doch am 14. Juni 1943 übernahm die US Navy den Geleitzerstörer und das Kriegsschiff erhielt am 15. Juni 1943 die Kennung DE-42 und am 23. Juni den Namen USS REYNOLDS. Mrs. Dudley Louis Reynolds, Witwe von Ensign Dudley Louis Reynolds, taufte am 1. August 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Edward Payson Adams ( 6. April 1907 in Worcester, Massachusetts – 3. Juli 1975 ) stellte am 8. November 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Für die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt wechselte die USS REYNOLDS nach San Diego, Kalifornien und verließ dann am 13. Januar 1944, zusammen mit dem Geleitzerstörer USS BANGUST ( DE-739 ), die US Westküste. Die Fahrt führte den Geleitzerstörer zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Hier traf das Kriegsschiff am 20. Januar ein. Für die Mannschaft des Schiffes begannen nun einige Tage des Trainings. Am 27. Januar verließ die USS REYNOLDS die Marinebasis und eskortierte den Geleitflugzeugträger USS WHITE PLAINS ( CVE-66 ) zum Atoll Tarawa, Gilbert Islands. Dieser Geleitflugzeugträger hatte vom 23. bis zum 27. Januar in Pearl Harbor gelegen und neue Flugzeuge an Bord bekommen und sollte diese dorthin bringen. Am 3. Februar erreichten die beiden Schiffe das Atoll. Die Flugzeuge verließen den Träger und sofort machte man sich auf den Weg zum Atoll Majuro, Marshall Islands, was sie am folgenden Tag erreichten. Von hier aus fuhren sie direkt zu den gerade eingenommen Atoll Kwajalein, Marshall Islands. In die Lagune des Atolls fuhr die USS WHITE PLAINS am 7. Februar hinein und die sich an Bord befindlichen Flugzeuge begannen zu starten. Zur selben Zeit war der Zerstörer USS CALDWELL ( DD-605 ) in der Lagune mit Versorgungsmanövern unterwegs. Man musste in diesem engen Seebereich höllisch aufpassen, da die Geleitflugzeugträger kontinuierlich manövrieren mussten. Dabei kollidierte der Zerstörer mit dem Geleitflugzeugträger. Die Beschädigungen an der USS WHITE PLAINS waren erheblicher wie bei dem Zerstörer. Daher musste die USS REYNOLDS bis zum 17. Februar warten bis die Untersuchungen an dem Geleitflugzeugträger abgeschlossen waren. Noch am selben Tag verließen die beiden Kriegsschiffe wieder das Atoll Kwajalein und fuhren über das Atoll Makin, Gilbert Islands nach Pearl Harbor, wo sie am 23. Februar festmachten. Hier integrierte man den Geleitzerstörer bis zum Mai unter den Befehl des Commander, der Submarine Training Force im Pazifik ( ComSubTrainForPac ). Die Aufgabe der USS REYNOLDS bestand darin sich an Anti-U-Boot Trainingseinheiten zu beteiligen und Anti-U-Boot Demonstrationen vor australischen Beobachtern durchzuführen. Anschließend bereitete man den Geleitzerstörer auf seine Eskortieraufgaben wieder vor. Am 12. Juni verließ das Kriegsschiff Pearl Harbor und eskortierte zusammen mit den Geleitzerstörern USS DONALDSON ( DE-44 ) und USS WILLMARTH ( DE-638 ) den Schiffskonvoi 4212-A, der Versorgungsgüter transportierte, zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Hier trafen die Schiffe am 20. Juni ein. Noch am selben Tag gliederte man die USS REYNOLDS in die Task Group 12.2 ein, der Hunter Killer Group, die Captain William Vincent Saunders während der Opertion „Forager“ kommandierte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS HOGGATT BAY ( CVE-75 ) und die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS DONALDSON, USS WYMAN ( DE-38 ) und USS LAKE ( DE-301 ). Die USS HOGGATT BAY war das Flaggschiff der TG. Aufgabe dieser Kriegsschiffe war es in den Gewässern östlich der Insel Guam und Nof Truk, Nördliche Marianen auf der Suche nach japanischen U-Booten zu patrouillieren. Am 5. Juli begannen die Schiffe der TG mit ihrer Patrouillenfahrt und waren auf der Suche nach japanischen U-Booten. Am 11. Juli erschien der Hochseetanker USS GUADALUPE ( AO-32 ) und beölte die Kriegsschiffe. Vom 12. bis zum 18. Juli blieben die fünf Kriegsschiffe in ihren vorgegebenen Planquadraten und suchten weiterhin nach feindliche U-Boote. Um 00:24 Uhr des 19. Juli, da befand sich die USS WYMAN rund 360 Seemeilen östlich von Guam, erhielt der Geleitflugzeugträger einen Oberflächenradarkontakt. Den untersuchte man nun. Captain Saunders entsandte dazu die USS WYMAN und USS REYNOLDS. Lieutenant Commander Edwin Peter Parker, Kommandant der USS WYMAN, befahl nun um 00:51 Uhr umgehend eine Salve Mark 10 Hedgehog, von 24 Stück, auf das Ziel abzufeuern. Das Ergebnis war negativ. Sofort lud man die Hedgehog nach und stellte für einen zweiten Angriff eine größere Reichweite ein. Da schloss die USS REYNOLDS auf und beide Geleitzerstörer begannen nach dem japanischen U-Boot zu suchen. Um 01:25 Uhr wird die zweite Salve abgefeuert. Die USS WYMAN wird von fünf kleinen Explosionen durchgeschüttelt. Fünf Minuten später erfolgte eine schwere Detonation. Man versucht nun vergeblich einen Sonarkontakt herzustellen. Das zurückkehrende Echolot zeigt an, dass der Kontakt zerstört worden sei. Das japanische U-Boot war IJN I-5, Kommandant Lieutenant Commander Doi Takeshige, und ist bei den Koordinaten 13° 01’ Nord , 151° 58’ Ost mit allen 130 Mannschaftsmitgliedern versenkt worden. Die USS REYNOLDS und die USS WYMAN schlossen sich den Kriegsschiffen der TG 12.2 wieder an und erreichten am 22. Juli das Atoll Eniwetok. Hier füllte man alle Bunker wieder auf. Vier Tage später verlassen diese Kriegsschiffe das Atoll und beginnen die nächste Patrouillenfahrt. Um 17:33 Uhr des 28. Juli sah man von der USS HOGGATT BAY und von der USS WYMAN gleichzeitig das japanische U-Boot IJN Ro-48, das an der Oberfläche fuhr. Die USS WYMAN und die USS REYNOLDS stürmten auf das feindliche U-Boot zu. Da begann es auch schon zu tauchen und wollte fliehen. Um 18:05 Uhr erhielt man auf der USS WYMAN einen Sonarkontakt von dem flüchtenden Boot. Acht Minuten später gab LCDR Parker den Befehl zum Abschuss einer Salve von Hedgehog. Mit einer tödlichen Genauigkeit schlugen die Granaten in das Ziel ein. Die Tonoperatoren auf dem Geleitzerstörer hörten das Geräusch von mehreren schweren Unterwasserexplosionen. Um 18:19 Uhr folgte eine zweite Salve Hedgehog auf genau dieselben Zielkoordinaten. Weitere schwere Unterwasserexplosionen folgten. Nun schoss die USS REYNOLDS ebenfalls eine Salve von Hedgehog ab. Alle 76 Besatzungsmitglieder von IJN Ro-48 starben. Nach der Detonation der zweiten Salve von USS WYMAN kamen große Mengen an Trümmern und Öl an die Wasseroberfläche. Am 3. August verließen die Kriegsschiffe der TG 12.2 wieder die Gewässer vor Saipan und fuhren zum Atoll Eniwetok. Dort löste man am 9. August die TG auf. Am folgenden Tag verließ die USS REYNOLDS das Atoll und eskortierte zusammen mit der USS DONALDSON und USS LAKE den Leichten Kreuzer USS MONTPELIER ( CL-57 ) zur Marinebasis Pearl Harbor. Dort trafen alle vier Schiffe am 15. August ein. Hier integrierte man den Geleitzerstörer in die Task Group 31.4, der Western Garrison Group, deren Handelsschiffe Versorgungsgüter zu den Kriegsschiffen während der Palau Operation bringen sollten. In dieser TG befanden sich die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS DONALDSON, USS LAKE, USS LYMAN ( DE-302 ), USS KYNE ( DE-744 ) und USS CROWLEY ( DE-303 ), das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ), 2 Frachtschiffe und 14 Handelsschiffe wie die SS CAPE ISABEL, SS DON MARQUIS und SS YUGOSLAVIA VICTORY. Die USS REYNOLDS verließ am 20. August zusammen mit der USS LYMAN und USS DONALDSON die Marinebasis Pearl Harbor und eskortierte die beiden Frachtschiffe und 12 Handelsschiffe zuerst zum Port Purvis, Halbinsel Tulagi, Florida Island, Ostsalomonen. Hier warteten aus der Task Group 31.4 schon seit dem 25. August das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ) und die beiden Geleitzerstörer USS KYNE und USS CROWLEY. Wenige Stunden nachdem die USS REYNOLDS und die anderen Schiffe eingetroffen waren, verließen sie auch schon wieder den schützenden Hafen und fuhren zum Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Hier trafen sie am 14. September ein. Am folgenden Tag verließen alle Schiffe der TG den Seeadler Harbour und fuhren zu den Palau Inseln damit die dort kämpfenden Truppen ihren Nachschub erhielten. Bis zum 5. Oktober blieb die USS REYNOLDS in den Gewässern um die Palau Inseln und patrouillierte dort am nördlichen Eingang der Passage zur Kossol Roads. Ab dem 5. Oktober eskortierte der Geleitzerstörer Versorgungsschiffe zwischen dem Seeadler Harbour und dem Port Purvis, Tulagi hin und her. Diese Begleitfahrten dauerten bis zum 14. November. An diesem Tag verließ das Kriegsschiff die Halbinsel Tulagi und fuhr zum Atoll Ulithi, Karolinen. Dort versetzte man die USS REYNOLDS in die Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THORN ( DD-647 ), USS THATCHER ( DD-514 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS LAKE, USS LYMAN, USS KYNE, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS SWEARER ( DE-186 ), USS WESSON ( DE-184 ), USS STERN ( DE-187 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS LAMONS ( DE-743 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen das Atoll Ulithi und betankten in der Nacht zum 13. Dezember 1944 die Kriegsschiffe der Task Force 38 die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % an Bord. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Anschließend fuhren die Schiffe der TG 30.8 wieder zum Atoll Ulithi zurück. Sie erreichten es am 21. Dezember. Hier bereitete man sie für die Operation „Mike I“ vor. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), die Zerstörer USS THORN, USS FARRAGUT, USS DALE, USS THATCHER, USS KALK, USS HAILEY ( DD-556 ) und die USS STOCKHAM ( DD-683 ) welche vom 3. bis 7. Januar 1945 anwesend war, die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS KYNE, USS WESSON, USS SWEARER, USS STERN, USS LYMAN, USS BANGUST, USS CROWLEY, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS WEAVER, USS HILBERT und USS GRADY ( DE-445 ), die Tanker USS KENNEBAGO, USS HOUSATONIC ( AO-35 ), USS TOMAHOWK ( AO-88 ), USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS CHICOPEE ( AO-34 ), USS GUADELUPE ( AO-32 ) und USS PATUXENT ( AO-44 ). Lange blieben die Schiffe der TG nicht vor dem Atoll. Noch in den letzten Tagen des Jahres 1944 verließen sie ihre Liegeplätze und fuhren nach Luzon, wo die Kämpfe gegen die japanischen Verteidiger im vollen Gange waren. Am 2. Januar 1945 übergaben die Tanker ihren mitgeführten Treibstoff an die Schiffe der Task Group 38.1 und 38.2. Drei Tage später erfolgte eine erneute Beölung. Danach fuhren die Tanker mit ihren Begleitschiffen wieder zum Atoll Ulithi um neuen Kraftstoff aufzunehmen. Am 6. Januar begannen die Landungsoperationen auf Luzon und am 7. Januar verließen die Tanker wieder das Atoll Ulithi und fuhren zur philippinischen Insel Leyte. Von dort aus ging die Fahrt bis ins Südchinesische Meer, wo die Flugzeugträger der Task Force 38 Angriffe auf die japanische Schifffahrt führte. Acht Zerstörer eskortierten zwei Geleitflugzeugträger und sechs Tanker aus der Fast Refueling Group bis dorthin und ab dem 8. Januar betankte man die Schiffe der TF 38 rund 255 Seemeilen nordöstlich von Luzon. Die anderen Tanker und Geleitflugzeugträger wurden von den Geleitzerstörern beschützt. Am 13. Januar wurden nochmals die Schiffe der TF 38 betankt. Danach werden die geleerten Tanker von den Geleitzerstörern bis zum Atoll Ulithi eskortiert. Das Südchinesische Meer verlassen die Schiffe der Fast Refueling Group am 20. Januar. Die Fahrt ging in Richtung Ulithi. Im Hafen von Ulithi legten die Schiffe der Fast Refueling Group am 27. Januar an. Hier versetzte man die USS REYNOLDS in die Task Group 50.8, der Sea Logistic Support Group, einer Nachschubeinheit die die Schnellen Flugzeugträger und deren Sicherungsschiffe aus der 5. US Flotte während der Iwo Jima und Okinawa Operationen zu versorgen hatte. In dieser TG 50.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS ATTU ( CVE-102 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ), USS MAKASSAR STRAIT ( CVE-91 ) und USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS FARRAGUT, USS DALE, USS AYLWIN, USS KALK und USS GILLESPIE ( DD-609 ), die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS KYNE, USS CROWLEY, USS WEAVER, USS LYMAN, USS DONALDSON, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT und USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), die Schnellen Truppentransporter USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS OVERTON ( APD-23 ), die Tanker USS PATUXENT, USS CIMARRON, USS MILLICOMA, USS SUAMICO ( AO-49 ), USS MERRIMACK ( AO-37 ), USS MONONGAHELA ( AO-42 ), USS TALLULAH ( AO-50 ), USS CAHABA ( AO-82 ), USS TALUGA ( AO-62 ) und USS SAUGATUCK ( AO-75 ), die Munitionstransportschiffe USS SHASTA ( AE-6 ) und USS WRANGELL ( AE-12 ) und der Hochseeschlepper USS UTE ( AT-76 ). Am 8. Februar 1945 verließen die Schiffe der TG 50.8 das Atoll Ulithi um für die Operation „Detachment“ den notwendigen Nachschub zu liefern. Die Schiffe der Task Force 58 wurden am 13. und 14. Februar betankt. Das Seegebiet um Bonin Islands erreichte man am 16. Februar und am darauffolgenden Tag gab es einen feindlichen Luftangriff der aber erfolgreich abgewehrt werden konnte. Planmäßig wurden am 19. Februar die Flugzeugträger der Task Groups 58.1, 58.4 und 58.5 betankt und am folgenden Tag die der TG 58.2 und 58.3. In dem Einsatzgebiet der TG 50.8 gab es am 26. Februar U-Boot Alarm und zwei japanische U-Boote konnten westlich von Iwo Jima versenkt werden. Das Seegebiet von Iwo Jima verließen die Schiffe der TF am 1. März und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Hier untergliederte man die Schiffe innerhalb der TG 50.8 in mehrere Untergruppen. Die USS REYNOLDS blieb aber in der Übergeordneten Hauptgruppe. Die Task Group 50.8 befehligte Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ). In dieser Hauptgruppe befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS KALK, USS GILLESPIE, USS AYLWIN, USS HOBBY ( DD-610 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ) und drei weitere Zerstörer, die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LYMAN, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS CROWLEY, USS LAMONS, USS HILBERT, USS LAKE ( DE-301 ), USS BRACKETT ( DE-41 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS CORBESIER ( DE-438 ) und USS CONKLIN ( DE-439 ), die Tanker USS TALUGA, USS CIMARRON, USS TALLULAH, USS PATUXENT, USS COWANESQUE ( AO-79 ), USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ) und USS CHICOPEE ( AO-34 ) und der Hochseeschlepper USS UTE. Die Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Bei einer Eskortierfahrt, nach dem 6. April, griffen zehn Kamikazepiloten die Versorgungsflotte an. Ein Flugzeug davon schoss zuerst auf die USS TALUGA und stürzte sich dann auf den Tanker, der 300.000 Gallonen Flugbenzin geladen hatte. Doch das Flugzeug explodierte noch vor dem Aufschlag vor der Schiffsbrücke, so dass der Tanker schon nach kurzer Zeit wieder im Einsatz war. Ein zweites Kamikazeflugzeug stürzte neben einem Patrouillenboot ins Wasser ohne Schaden anzurichten. Die Schiffe der TG 58.4 wurden dann am 24. April auf offener See versorgt. Die Task Group 50.8 integrierte man ab dem 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS WINDHAM BAY, USS BOUGAINVILLE, USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT, den Zerstörern USS THORN, USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS KALK, USS AYLWIN, USS DALE und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS LYMAN, USS STRAUS, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS LA PRADE, USS HOWARD F CLARK, USS DONALDSON, LAMONS, USS JACK MILLER, USS CORBESIER, USS CONKLIN, USS CROWLEY, USS LAKE, USS BANGUST, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA, USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA. Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Doch die Schiffe laufen alle in einen Taifun. Man hat auf der USS REYNOLDS zu tun den Geleitzerstörer ohne Schaden durch dieses Unwetter zu bringen. Vielen Schiffsbesatzungen der TG gelang es aber nicht ihre Schiffe ohne große Zerstörungen durch den Sturm zu bringen. Die USS REYNOLDS selber wurde nach Saipan beordert.  Viele der anderen Schiffe zogen sich dann bis zum 17. Juni in die San Pedro Bay, Leyte zurück damit nach dem Taifun wieder Ordnung geschaffen werden und man sich auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereiten konnte. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich dafür die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS GILBERT ISLANDS ( CVE-107 ), USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS THORN, USS KALK, USS TAYLOR, USS NICHOLAS, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LAKE, USS LYMAN, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS WILLMARTH ( DE-638 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Am 4. Juli verließ die USS REYNOLDS zusammen mit den Geleitzerstörern USS BANGUST und USS McCLELLAND sowie dem Zerstörer USS THORN die Insel Saipan und eskortierten die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS HOLLANDIA, USS THETIS BAY und USS ROI in Richtung der japanischen Hauptinseln um sich auf der Fahrt dorthin mit den übrigen Schiffen der TG 30.8 zu vereinigendie am 28. Juni die San Pedro Bay, Leyte verlassen hatten. Am 5. Juli war die TG 30.8 vollzählig. Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG unterstützten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Luftangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu. Hauptsächlich wurden nun die Schiffe der Task Force 38 versorgt vor Honshu. Die USS REYNOLDS operierte zusammen mit den anderen Zerstörern und Geleitzerstörern im Umkreis von 200 Seemeilen vor der japanischen Küste und sicherte dabei die Geleitflugzeugträger vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen. In dieser Zeit konnte man sieben Seeminen in diesem Gebiet unschädlich machen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Die USS REYNOLDS blieb aber mit den Schiffen der TG 30.8 weiterhin vor Honshu und sicherte die Invasionsflotte ab. Am 4. September fuhr der Geleitzerstörer in die Bucht von Tokio ein. Hier blieb das Kriegsschiff bis zum 7. September und überwachte die Betankungsoperationen für die Schiffe der TF 30. Anschließend verließ die USS REYNOLDS die Tokyo Bay und eskortierte mehrere Öltanker bis zum Atoll Ulithi. Von hier aus fuhr der Geleitzerstörer über die Marinebasis Pearl Harbor nach San Francisco und legte Mitte Oktober dort an. Anschließend wechselte das Kriegsschiff in die Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien. Hier stellte man am 5. Dezember 1945 den Geleitzerstörer außer Dienst. Den Namen USS REYNOLDS ( DE-42 ) strich man am 19. Dezember 1945 von der US Navy – Liste. Den Schiffskörper verkaufte man dann am 28. April 1947 an John L. Key in San Francisco zum verschrotten.


USS REYNOLDS ( DE-42 )
Commanding Officer

LCDR Edward Payson Adams   (USNR)         1. November 1943 – 17. August 1944
LCDR Harry Marvin-Smith   (USNR)         17. August 1944 – 16. Juli 1945
LCDR David William Shean, Jr.   (USNR)       16. Juli 1945 – 27. Oktober 1945
LT William Joseph Gieszl          27. Oktober 1945 – 5. Dezember 1945

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