USS HALE ( DD-642 )

USS HALE ( DD-642 )

Biografie

Eugene Hale
* 9. Juni 1836 in Turner, Maine
† 27. Oktober 1918 in Washington DC
war ein republikanischer US Senator aus Maine

Eugene Hale lernte an den örtlichen Schulen und an der Hebron Academy in Maine. Man ließ ihn im Jahre 1857 im Hancock County, Maine als Rechtsanwalt für die folgenden neun Jahre zu. In den Jahren 1867 und 1868 wählte man ihn, den Republikaner, in die Legislative von Maine. Vom 4. März 1869 bis zum 3. März 1879 diente Hale im US Repräsentantenhaus und war an dem 41. und den vier folgenden Kongressen beteiligt. Für die Wiederwahl zum 46. Kongress war er ein erfolgloser Kandidat. Nachdem Rutherford Birchard Hayes ( 4. Oktober 1822 – 17. Januar 1893 ) zum 19. US Präsidenten gewählt worden war, bot er Hale den Posten des Marineministers an. Doch Hale lehnte kategorisch ab. Notgedrungen musste Hayes den stellvertretenden Marineminister William Faxon ( 1822 – 1883 ) kommissarisch einsetzen bis Richard Wigginton Thompson ( 9. Juni 1809 – 9. Februar 1900 ) am 13. März 1877 vereidigt wurde. Am 4. März 1881 wählte man Hale in den US Senat und er wurde genauso erfolgreich wie sein republikanischer Vorgänger aus Maine, Hannibal Hamlin ( 27. August 1809 – 4. Juli 1891 ). Bis zum 3. März 1911 diente Hale auf diesem Posten. Während seiner Zeit im Senat war er in mehreren Ausschüssen und erhielt von einigen auch den Vorsitz während der verschiedenen Kongresse. So leitete er den US Senatsausschuss für die Volkszählung, den US Senatsausschuss für Ansprüche von Privatgrundstücke, den US Senatsaus-schuss für den Druck, den US Senatsausschuss für Marine Angelegenheiten, den US Senatsausschuss für Mittel und den US Senatsausschuss für öffentliche Ausgaben. Am 4. August 1908 übernahm Hale das Amt des Dekan des US Senat von William Boyd Allison ( 2. März 1829 – 4. August 1908 ). Bis zum 3. März 1911 behielt er diesen Vorsitz. Eugene Hale nutzte seinen Vorsitz im US Senatsausschuss für Marine Angelegenheiten konstruktiv während der frühen Kämpfe für die „Neue Navy“. Er sagte einmal 1884, „Ich hoffe das ich noch viele Jahre leben werde um die amerikanische Navy so zu sehen wie sie sein sollte und nicht wie das amerikanische Volk sie wie ein Haustier sieht“. In seiner späteren Karriere wandte er sich gegen den Bau einer Vielzahl von Großkampfschiffen die er als weniger effektiv im Verhältnis zwischen den Kosten und der raschen Überalterung sah. Hale war neben seinem Amt im Senat auch ein Mitglied der Nationalen Währungskommission. Nachdem die Spannungen zwischen Spanien und den Vereinigten Staaten von Amerika immer größer wurden und die USA sich immer intensiver in den laufenden Aufstand der Kubaner gegen Spanien einmischten, um so lauter argumentierte Eugene Hale und der Senator George Frisbie Hoar ( 29. August 1826 – 30. September 1904 ) aus Massachusetts gegen die amerikanische Intervention. Hale verschmähte den Expansionismus und den Chauvinismus der USA den einige US Senatoren noch bewusst schürten durch das Vorheben der militärischen Siege auf kubanischer und der Gräueltaten auf der spanischen Seite. Hale wurde deshalb des Öfteren zu Unrecht beschuldigt auf der Seite Spaniens zu stehen und deren Propaganda nachzuplappern. Hämisch nannte man ihn auch den „Senator aus Spanien“. Nach seinem Ausscheiden aus dem US Senat am 3. März 1911 zog sich Eugene Hale komplett aus der Politik zurück. Er verbrachte den Rest seines Lebens in Maine und Washington DC wo er auch am 27. Oktober 1918 verstarb. Seinen Leichnam begrub man auf dem Woodbine Friedhof in Ellsworth, Maine.
Eugene Hale war mit Mary Douglas Chandler, der Tochter des Bürgermeisters von Detroit, Michigan, Zachariah Chandler ( 10. Dezember 1813 – 1. November 1879 ), verheiratet. Ihre Söhne Chandler Hale ( 1873 – 23. Mai 1951 ), er wurde ein US Diplomat, und Frederick Hale ( 7. Oktober 1874 – 28. September 1963 ), er wurde ein US Senator.

Zu Ehren von Eugene Hale wurden bei der US Navy zwei Schiffe benannt.
Das erste Schiff war der Zerstörer USS HALE ( DD-133 ) aus der WICKES – Klasse.
Das zweite Schiff war der Zerstörer USS HALE ( DD-642 ) aus der FLETCHER – Klasse.


USS HALE ( DD-642 )

Schiffsbiografie

Die USS HALE ( DD-642 ) ist das zweite Schiff bei der US Navy das zu Ehren von dem republikanischen Senator Eugene Hale aus Maine benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das einhundertsiebzehnte Schiff aus der FLETCHER – Klasse.
Auf der Bath Iron Works Corporation in Bath, Maine wurde am 23. November 1942 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. G. H. Chase, Enkelin von Eugene Hale, taufte am 4. April 1943 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Commander Karl Frederick Poehlmann ( 5. Dezember 1904 – 31. Dezember 1985 ) stellte am 15. Juni 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt führte die USS HALE in die Karibik und entlang der US Ostküste bis nach Halifax, Kanada. Am 21. September stach der Zerstörer in See und sollte in den Pazifik wechseln. Dazu durchquerte das Kriegsschiff fünf Tage später den Panamakanal und fuhr nach San Diego, Kalifornien. Hier bunkerte man frischen Treibstoff und Proviant und legte am 3. Oktober wieder ab. Ziel war die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Dort legte die USS HALE am 9. Oktober an. In dem nun folgenden Monat beteiligte sich der Zerstörer in den Hawaiianischen Gewässern an mehreren Trainingseinheiten sowie an der Kalibrierung der Schiffsgeschütze. Am 8. November verließ die USS HALE zusammen mit dem Schwesterschiff USS ERBEN die Hawaiianische Insel und fuhr nach Espritu Santo, Neue Hebriden. Hier traf das Kriegsschiff am 15. November ein. Kurz vor dem Ablegen in Pearl Harbor hatte beide Zerstörer in die Task Group 50.3 versetzt. Man bunkerte vor Espiritu Santo frischen Treibstoff. Die TG befehligte Rear Admiral Alfred Eugene Montgomery ( 12. Juni 1891 in Omaha, Nebraska – 15. Dezember 1961 in Bremerton, Washington ) während der Operation „Galvanic“, der Landung auf dem Atoll Tarawa, Gilbert Islands. In dieser TG befanden sich die Flugzeugträger USS ESSEX ( CV-9 ) und USS BUNKER HILL ( CV-17 ), der Leichte Flugzeugträger USS INDEPENDENCE ( CVL-22 ), die Schweren Kreuzer USS SALT LAKE CITY ( CA-25 ) und USS PENSACOLA ( CA-24 ), die Leichten Kreuzer USS SAN JUAN ( CL-54 ) und USS OAKLAND ( CL-95 ) und die Zerstörer USS HALE, USS ERBEN, McKEE ( DD-575 ), USS MURRAY ( DD-576 ), USS EDWARDS ( DD-619 ), USS RUSSELL ( DD-414 ), USS STACK ( DD-406 ), USS STERETT ( DD-407 ), USS WILSON ( DD-708 ), USS KIDD ( DD-661 ), USS CHAUNCEY ( DD-667 ) und USS BULLARD ( DD-660 ). Am 14. November waren die Schiffe der TG 50.3 von einem ersten Einsatz nach Espiritu Santo zurückgekehrt. Man begann die TG umzustrukturieren. So wechselten die Zerstörer USS STACK, USS STERETT und USS WILSON zur Task Group 50.4. Außerdem füllte man alle Munitions-, Treibstoff- und Proviantbunker wieder auf. Am Nachmittag des 15. November legten alle Schiffe der TG 50.3 vor Espiritu Santo wieder ab und erreichten am folgenden Tag Funafuti, Ellis Island. Hier trennte man die TG 50.3 nochmals auf und gliederte die USS ERBEN in die Task Undergroup 50.3.2 ein. In dieser TU befanden sich die Schweren Kreuzer USS SALT LAKE CITY und USS PENSACOLA und die Zerstörer USS HALE und USS ERBEN. Diese vier Schiffe verließen die TG 50.3 und strebten ihrem Angriffsziel im Süden des Atolls Tarawa, Gilbert Island zu. Im Süden des Atoll befand sich eine japanische Küstenbatterie bei Betio, welche auszuschalten war. Währenddessen flogen die amerikanischen Piloten einen Angriff nach dem anderen auf feindliche Stellungen auf dem Atoll Tarawa. Dabei passierte es, dass die japanischen Flaggeschützmannschaften das eine oder andere amerikanische Flugzeug abschossen oder die Flugzeuge keinen Treibstoff mehr besaßen um zu ihrem Träger zurückzukehren. Die Mannschaften der USS HALE und der USS ERBEN zogen auf ihrem Weg nach Betio mehrere Piloten aus dem Wasser. Mit dem Beginn der Invasion von Tarawa am 19. November begannen die vier Kriegsschiffe mit dem Bombardement auf die feindlichen Stellungen bei Betio. Nach diesem Bombardement kehrten sie zur TG 50.3 zurück und die USS HALE übernahm wieder die Luftsicherung über den Flugzeugträger USS INDEPENDENCE. Am folgenden Tag begann die Landeoperation auf dem Atoll Tarawa. Der Zerstörer bot dabei den Flugzeugträgern mit seinen Flakgeschützen Schutz vor den heran fliegenden feindlichen Flugzeugen. Das waren am späten Nachmittag 13 japanische Torpedobomber. Die Geschützmannschaften der USS HALE konnten mehrere der Angreifer abschießen. Am 4. Dezember zogen sich die Kriegsschiffe der TG 50.3 vom Atoll Tarawa zurück. Auf der Fahrt nach Pearl Harbor beteiligten sich die Trägerflugzeuge zusammen mit denen aus der TG 50.1 und TG 50.2 beim Bombardement der Atolle Kwajalein und Wotje, Marshall Islands. Dabei wurden sechs Transportschiffe, zusammen 25.316 BRT, versenkt, drei Transportschiffe, zusammen 17.249 BRT, und die Kreuzer ISUZU und NAGARA beschädigt und 55 japanische Flugzeuge in der Luft oder am Boden zerstört. Während die Kämpfe um Kwajalein weiter gingen, zogen sich die Schiffe der TG 50.3 nach Pearl Harbor zurück und eskortierten dorthin mehrere Transportschiffe. In die amerikanische Marinebasis liefen die Schiffe am 9. Dezember ein. Wenige Tage später begann man mit mehreren Reparaturarbeiten auf der USS HALE und füllte sämtliche Bunker auf. Am 21. Dezember sticht die USS HALE zusammen mit dem Schwesterschiff USS ERBEN in See und eskortierten den Schweren Kreuzer USS SALT LAKE CITY nach Funafuti, Ellice Islands. In den dortigen Hafen liefen die drei Kriegsschiffe zehn Tage später ein. Hier gliederte man die beiden Zerstörer in die Task Group 50.15, die Vizeadmiral Raymond Ames Spruance ( 3. Juli 1886 in Baltimorte, Maryland – 13. Dezember 1969 in Monterey, Kalifornien ) befehligte. In dieser Neutralisations Group befanden sich die Schweren Kreuzer USS SALT LAKE CITY und USS PENSACOLA und die Zerstörer USS ERBEN, USS HALE, USS WALKER ( DD-517 ), USS ABBOT ( DD-629 ) und zwei weitere, sowie der Zerstörer und Minenleger USS RAMSEY ( DM-16 ). Aufgabe dieser Schiffe war es, japanischen Einheiten zu Wasser und in der Luft von den Inseln Wotje und Taroa vor dem Eingreifen während der Invasion der Marshall Islands zu hindern. Für diese Aufgabe trainierten die Schiffe der TG 50.15 als Unterstützungsgruppe bis zum 21. Januar 1944. An diesem Tag verließen sie Funafuti und fuhren in ihre vorgegebenen Positionen. Ab dem 29. Januar begannen sie mit dem Bombardement der Inseln Wotje und Taroa. Am folgenden Tag jagte die USS ERBEN vor Maloelap mehrere japanische Versorgungsschiffe und schoss auf ein gestrandetes japanisches Fischereischiff und die USS WALKE versenkte am 1. Februar das japanische U-Boot IJN RO-39 vor Wotje. Als die Landungen auf dem Marshall Island Kwajalein begannen, feuerten die Schiffe der TG 50.15 auf Truppenansammlungen auf Wotje und Taroa. Ab dem 2. Februar begann die USS HALE dann von dem Atoll Majuro, Marshall Islands aus mit Patrouillenfahrten zwischen den Marshall Inseln. Erst am 17. Februar endete die Neutralisationsaktion vor Wotje und Taroa für die Schiffe der TG 50.15. Trotzdem setzte die USS HALE ihre Patrouillenfahrten zwischen den Inseln weiterhin fort. Mitte März wechselte der Zerstörer dann zum Port Purvis, Halbinsel Tulagi, Florida Island, Ostsalomonen. In diese amerikanische Marinebasis fuhr das Kriegsschiff am 20. März ein. Hier warteten mehrere Truppentransporter auf die Eskorte, die die USS HALE und USS ERBEN zum Cape Torokina, Augusta Bay, Westküste von Bougainville, Neuguinea begleiteten. Den Port Purvis verließen die Schiffe am 27. März. Von Cape Torokina aus ging die Fahrt weiter in die Milne Bay, Neuguinea. In der Milne Bay gliederte man die USS HALE in die Task Group 78.2 ein, die Rear Admiral Ralph Eugene Davison ( 12. September 1895 in Saint Louis, Missouri – 13. Februar 1972 ) während der Operation „Reckless“ und „Persecution“ befehligte. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS NATOMA BAY ( CVE-62 ), USS CORREGIDOR ( CVE-58 ) und USS MANILA BAY ( CVE-61 ), der Flugzeugträger USS CORAL SEA ( CVE-43 ) und die Zerstörer USS HALE, USS ERBEN, USS WALKER, USS ABBOT, USS BULLARD ( DD-660 ), USS KIDD ( DD-661 ), USS CHAUNCEY ( DD-667 ) und die USS AMMEN ( DD-527 ), welche am 28. April dazukam. Zur Vorbereitung auf die kommenden Kämpfe zur Eroberung der Gebiete um Hollandia und Aitape, Neuguinea verließen die Schiffe der TG 78.2 am 19. April die Milne Bay und fuhren in Richtung Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Kurz vor Manus Island übernahmen am 20. April Sicherungsschiffe der Task Force 77 die Begleitung der Truppentransporter und fuhren mit diesen Richtung Neuguinea. Die Schiffe der TG 78.2 folgten diesen, um am folgenden Tag sich auf die vorgegebene Position zu begeben. Der Angriff auf Hollandia erfolgte am 22. April. Die Landeoperation war ein voller Erfolg und schon sechs Tage später waren alle feindlichen Stellungen besetzt. Dadurch verließen die Kriegsschiffe der TG 78.2 wieder die Gewässer um Hollandia und fuhren zum Seeadler Harbour. Dort legten sie zusammen mit anderen Kriegsschiffen aus anderen Task Groups am 28. April an. Diese Schiffe kamen ebenso von den Kämpfen um Hollandia, Aitape, der Humboldt Bay und der Tanahmerah Bay. Gleich nach dem bunkern von Munition, Flugbenzin, Proviant und Schweröl, verließen diese Schiffe wieder den Seeadler Harbour und fuhren, bis auf die USS NATOMA BAY, in die Gewässer von Hollandia. Von dieser Position aus sollten die Trägerflugzeuge die Angriffsbemühungen der Alliierten tief im Innern der Insel unterstützen. Die Zerstörer um die USS ERBEN sicherten derweil die Flugzeugträger vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen. Erst am 5. Mai verließen die Schiffe der TG 78.2 die Gewässer von Hollandia und fuhren zum Seeadler Harbour zurück. Hier gliederte man die Task Force 78 um. Die USS HALE eskortierte zusammen mit den Zerstörern USS WALKE, USS ERBEN und USS ABBOT ab dem 7. Mai den Flugzeugträger USS CORAL SEA, die Geleitflugzeugträger USS CORREGIDOR, USS SANGAMON ( CVE-26 ), USS SUWANNEE ( CVE-27 ) und USS CHENANGO ( CVE-28 ) nach Espiritu Santo, Neue Hebriden. Vor dieser Insel und dem Russell Island, Zentralsalomonen wurden im Mai zusammen mit diesen Schiffen mehrere Übungen zur Vorbereitung auf die Operation „Forager“ durchgeführt. Für diese Operation gliederte man die USS HALE in die Task Group 53.7 ein, die von Rear Admiral Van Hubert Ragsdale ( 9. August 1892 in Ticcoa, Stephens County, Georgia – 11. Oktober 1953 in Ormond Beach, Volusia County, Florida ) bis zum 27. Juli befehligt wurde. In der TG 53.7 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SANGAMON, USS SUWANNEE und USS CHENANGO sowie die Zerstörer USS HALE, USS ERBEN, USS WALKER und USS ABBOT. Diese Schiffe verließen Anfang Juni Espiritu Santo und fuhren zum Atoll Kwajalein. Dieses erreichten sie am 8. Juni und blieben vier Tage zum auffüllen der Bunker und zur Erholung der Mannschaften. Am 12. Juni verließen die Kriegsschiffe der TG 53.7 wieder das Atoll und fuhren zu den Marianen Inseln. Die Position zum operieren vor der Insel Guam, erreichten die Kriegsschiffe der TG drei Tage später. Die vier Zerstörer sicherten die drei Geleitflugzeugträger vor feindlichen Luft- und U-Boot Angriffen. Sofort stiegen die Trägerflugzeuge auf und begannen mit ihrem Bombardement gegen japanische Ziele auf Guam. Am 19. Juni erhielten die Zerstörer einen Sonarkontakt von einem japanischen U-Boot, das sich südöstlich von Saipan aufhielt. Eine Staffel Torpedobomber stiegen umgehend auf und begannen mit der Suche. 20 Seemeilen vor Saipan entdeckte man das japanische U-Boot IJN I-184. Die Torpedobomber versenkten es, mit dem alle 96 Besatzungsmitglieder untergingen. Am 26. Juni hatten die Geschützmannschaften der Zerstörer alle Hände voll zu tun, um angreifende japanische Flugzeuge von den Geleitflugzeugträgern fernzuhalten. Anfang Juli verließen dann die Schiffe der TG 53.7 die Gewässer um Saipan und fuhren zum Atoll Eniwetok. Dort wurden neue Flugzeuge an Bord der Geleitflugzeugträger genommen, damit man intensiv die Landungen auf Guam und Tinian unterstützen konnte. Am 9. Juli erreichten die Kriegsschiffe der TG die Gewässer vor Guam. In der TG 53.7 befanden sich nun die Geleitflugzeugträger USS SANGAMON, USS SUWANNEE, USS CHENANGO, USS CORREGIDOR und USS KALININ BAY ( CVE-68 ), der Flugzeugträger USS CORAL SEA und die Zerstörer USS HALE, USS ERBEN, USS ABBOT und USS WALKER. Vom 12. Juli bis zum 4. August verblieben die Kriegsschiffe der TG, bis auf die USS CORAL SEA, in diesen Gewässern. Die Trägerflugzeuge unterstützten die Landungstruppen und überwachten die umliegenden Gewässer damit sich keine feindliche Flotte ungesehen heranschleichen konnte. Auch waren die amerikanischen Piloten auf der Suche nach japanischen Versorgungsschiffen, die die Verteidiger auf den Marianen unterstützen sollten, waren auf der Suche nach feindlichen U-Booten und für den Luftschutz der eigenen Schiffe verantwortlich. Außerdem waren die Trägerflugzeuge an der siegreichen Schlacht in der Philippinen See beteiligt. Rear Admiral Thomas Lamison Sprague ( 2. Oktober 1894 in Lima, Ohio – 17. September 1972 in Chula Vista, Kalifornien ) löste am 27. Juli Rear Admiral Van Hubert Ragsdale als Kommandeur der TG ab. Die Gewässer von Guam und Tinian verließen die Schiffe der TG 53.7 am 4. August und fuhren zum Atoll Eniwetok. Die USS HALE blieb hier sechs Tage liegen, damit sich die Mannschaft von dem kräftezehrenden Einsatz ausruhen konnte. Außerdem nahm man dringend notwendig gewordene Reparaturen vor. Am 10. August verließ der Zerstörer das Atoll und fuhr zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor. In den Hawaiianischen Gewässern beteiligte sich das Kriegsschiff an mehreren Übungen, die die Angriffs- und Unterstützungsoperationen für die Rückeroberung der philippinischen Insel Leyte beinhalteten. Diese Übungen dauerten bis zum 15. September. An diesem Tag verließ die USS HALE wieder Pearl Harbor und eskortierte mehrere Truppentransporter bis zum Seeadler Harbour, Manus Island. In diesem natürlichen Hafen blieb der Zerstörer bis zum 11. Oktober liegen damit sich die Mannschaft des Schiffes auf die kommenden Kämpfe um die Inseln der Philippinen vorbereiten konnte. Dazu integrierte man die USS HALE in die Task Force 79 und stand dort zur freien Verfügung. Diese TF befehligte Rear Admiral Jesse Bartlett Oldendorf ( 16. Februar 1887 in Riverside, Kalifornien – 27. April 1974 in Portsmouth, Virginia ) während der Operation „King II“. In dieser TF befanden sich die Schlachtschiffe USS TENNESSEE ( BB-43 ), USS PENNSYLVANIA ( BB-38 ) und USS CALIFORNIA ( BB-44 ), die Zerstörer USS HALE, USS HALFORD ( DD-480 ), USS LUCE ( DD-522 ), USS PICKING ( DD-685 ), USS GANSEVOORT ( DD-608 ) und USS CHAUNCEY ( DD-667 ), das Angriffsfrachtschiff USS CAPRICORNUS ( AKA-57 ), das Angriffstransportschiff USS CAVALIER ( APA-37 ) und die Docklandungsschiffe USS ASHLAND ( LSD-1 ) und USS CASA GRANDE ( LSD-13 ). Am 14. Oktober verließen diese Schiffe zusammen mit denen der Southern Attack Force den Seeadler Harbour und fuhren zu den philippinischen Inseln. Am 18. Oktober kam der Leichte Kreuzer USS NASHVILLE ( CL-43 ) hinzu. An Bord dieses Kriegsschiffes befand sich General Douglas McArthur ( 26. Januar 1880 in Little Rock, Arkansas – 5. April 1964 in Washington DC ), der Oberbefehlshaber der US Army im Südwestpazifik. Am Morgen des 20. Oktober begann der Angriff auf Dulag im Leyte Golf. Hier gingen die amerikanischen Sturmtruppen an Land. Die USS HALE unterstützte sie in den folgenden Tagen dabei mit ihren Schiffsgeschützen und feuerte auf japanische Stellungen, die sich in Küstennähe befanden. Das erste Ziel der Landungstruppen war dann der nahegelegene japanische Flugplatz. Am Morgen des 25. Oktober kam es vor Samar zu einer großen Seeschlacht zwischen den amerikanischen Schiffen der Task Group 77.4, die von Rear Admiral Thomas Lamison Sprague ( 2. Oktober 1894 in Lima, Ohio – 17. September 1972 in Chula Vista, Kalifornien) kommandiert wurde, und einer japanischen Flotte, die Vizeadmiral Takeo Kurita ( 28. April 1889 – 19. Dezember 1977 ) befehligte. Hauptziel dieser japanischen Flotte waren die Schiffe der Task Undergroup 77.4.3, die Rear Admiral Clifton Albert Frederick Sprague ( 8. Januar 1896 in Dorchester, Massachusetts – 11. April 1955 in San Diego, Kalifornien ), der sogenannten „Taffy 3“, befehligte. Während der Schlacht sank der Geleitzerstörer USS GAMBIER BAY ( CVE-73 ), die Zerstörer USS JOHNSTON ( DD-557 ) und USS HOEL ( DD-533 ) und der Geleitzerstörer USS SAMUEL B ROBERTS ( DE-413 ) und gegen Mittag durch ein Kamikazeflugzeug USS ST LO ( CVE-63 ). Während der Schlacht und nach dem Kamikazeangriff waren außerdem die Geleitflugzeugträger USS KALININ BAY ( CVE-68 ), USS WHITE PLAINS ( CVE-66 ), USS FANSHAW BAY ( CVE-70 ) und USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), der Zerstörer USS HEERMANN ( DD-532 ) und der Geleitzerstörer USS DENNIS ( DE-405 ) beschädigt. Um die Sicherung der dort noch vorhandenen Geleitflugzeugträger vor Luft- und Unterwasserangriffen zu gewährleisten, versetzte man die USS HALE am Mittag des 25. Oktober in die TU 77.4.3. In dieser befanden sich noch die Geleitflugzeugträger USS KALININ BAY, USS FANSHAW BAY, USS WHITE PLAINS und USS KITKUN BAY, die Zerstörer USS HALE, USS HEERMANN, USS SPROSTON ( DD-577 ), USS PICKING ( DD-685 ), USS HALLIGAN ( DD-584 ) und USS HARADEN ( DD-585 ) und die Geleitzerstörer USS DENNIS, USS JOHN C BUTLER ( DE-339 ) und USS RAYMOND ( DE-341 ). Noch am selben Tag verlassen diese Schiffe ihre Position und zogen sich aus den Kämpfen zurück. Am 29. Oktober erreichten diese Schiffe Mimos Woendi, Schouten Islands, nördlich von Neuguinea. Am folgenden Tag verließen sie wieder diese Insel und fuhren zum Seeadler Harbour, wo sie am 31. Oktober ankamen. Die USS HALE verließ wenige Tage später wieder diesen natürlichen Hafen und fuhr nach Hollandia, wo mehrere Landungsschiffe Verstärkungen an Menschen und Material für die kämpfenden Truppen auf Leyte geladen hatten. Gleich, nachdem der Zerstörer Hollandia erreicht hatte, verließ dieser Schiffskonvoi die Küste von Neuguinea und fuhr über Morotai, Molukken nach Tacloban im Nordosten von Leyte. Diesen Anlandungspunkt erreichten die Schiffe am 14. November. Die USS HALE verließ noch am selben Tag mit den entladenen Landungsschiffen wieder die philippinischen Gewässer und fuhr nach Hollandia zurück. Dort wartete schon der nächste Schiffskonvoi auf seine Sicherungsschiffe. Mit diesen Schiffen erreichte die USS HALE am 24. November Tacloban. Der Zerstörer blieb aber auch diesmal nicht länger in diesen Gewässern. Mit den entladenen Landungsschiffen trat das Kriegsschiff noch am selben Tag wieder die Fahrt nach Hollandia an. Gleich nach erreichen dieses amerikanischen Stützpunktes, fuhr die USS HALE über die Marshall Islands nach Pearl Harbor und von dort aus nach San Francisco, Kalifornien in die Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien. In die dortige Werft lief der Zerstörer am 22. Dezember ein. Man bugsierte das Kriegsschiff in ein Trockendock und begann mit einer umfangreichen Überholung. Diese dauerte bis zum 8. Februar 1945. An diesem Tag musste die USS HALE die letzten Tests bestehen. Der Zerstörer verließ zusammen mit der USS ERBEN, USS CHAUNCEY, USS KIDD, USS  BULLARD und USS  BLACK ( DD-666 ) am 19. Februar den Hafen von San Francisco. Sechs Tage später erreichten die Kriegsschiffe die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor. Ziel war anschließend das Atoll Ulithi, Karolinen. Hier hatte man die Task Group 58.3 zusammengestellt, die Rear Admiral Frederick Carl Sherman ( 27. Mai 1888 in Port Huron, Michigan – 27. Juli 1957 in San Diego, Kalifornien ) während der Operation „Iceberg“ befehligte. In der TG befanden sich die Flugzeugträger USS ESSEX ( CV-9 ), USS BUNKER HILL ( CV-17 ) und USS HANCOCK ( CV-19 ), die Leichten Flugzeugträger USS BATAAN ( CVL-29 ) und USS CABOT ( CVL-28 ), die Schlachtschiffe USS SOUTH DAKOTA ( BB-57 ), USS WASHINGTON ( BB-56 ) und USS NORTH CAROLINA ( BB-55 ), die Leichten Kreuzer USS ASTORIA ( CL-90 ), USS WILKES-BARRE ( CL-103 ), USS SPRINGFIELD ( CL-66 ) und USS PASADENA ( CL-65 ) und die Zerstörer USS HALE, USS ERBEN, USS WALKER, USS STEMBEL, USS KIDD, USS BULLARD, USS CHAUNCEY, USS BLACK ( DD-666 ), USS THE SULLIVANS ( DD-537 ) wechselte Anfang April von der TG 58.2 kommend, USS TINGEY ( DD-539 ) wechselte Anfang April von der TG 58.2 kommend, USS AULT ( DD-698 ), USS ENGLISH ( DD-696 ), USS CHARLES S SPERRY ( DD-697 ), USS WALDRON ( DD-699 ), USS HAYNSWORTH ( DD-700 ), USS WALLACE L LIND ( DD-703 ), USS JOHN W WEEK ( DD-701 ), USS BORIE ( DD-704 ) und USS HANK ( DD-702 ). Am 14. März verließen diese Schiffe das Atoll Ulithi und fuhren in Richtung japanische Gewässer. Diese lagen am 16. März rund 300 Seemeilen südwestlich von Iwo Jima und bunkerten ebenfalls frischen Treibstoff. Diese Betankung dauerte bis zum folgenden Tag. Noch am Nachmittag desselben Tages nahmen sie wieder Fahrt auf und fuhren in Richtung Kjushu. Am 18. März lagen die Schiffe der TG 58.3 rund 100 Seemeilen östlich davon und die Trägerflugzeuge stiegen auf, um militärische Ziele und Flugplätze auf Kjushu zu bombardieren. Von Okinawa aus stiegen japanische Kamikazepiloten am 21. März auf und begannen die Schiffe der TG zu attackieren. Da lagen diese rund 300 Seemeilen südlich von Kjushu. Die Geschützmannschaften der USS HALE konnten dabei mehrere der Selbstmordpiloten abschießen, bevor diese sich auf ein amerikanisches Schiff stürzen konnten. Nachdem das letzte amerikanische Trägerflugzeug gelandet war, verließen die amerikanischen Kriegsschiffe wieder die japanischen Gewässer. Sie lagen am 22. März rund 600 Seemeilen von Kjushu entfernt und es begann eine erneute Treibstoffübergabe. Am folgenden Tag lagen die Schiffe der TG 58.3 rund 80 Seemeilen südöstlich von Okinawa. Nun begannen hier die Trägerflugzeuge mit ihrem Bombardement auf Flugplätze, militärische Einrichtungen und Truppenansammlungen. Am 24. März befanden sich die Kriegsschiffe nur noch und 60 Seemeilen südöstlich von Okinawa. Auch diese Gewässer wurden nach der Landung des letzten Trägerflugzeuges verlassen, so dass am 25. März die Schiffe der TG 58.3 rund 200 Seemeilen südlich von Okinawa lagen und erneut frischen Treibstoff übernahmen. In den zwei folgenden Tagen wurden weitere Ziele auf Okinawa bombardiert. Am 29. März fuhren die Schiffe der TG 58.3 zusammen mit denen der TG 58.1 schon wieder in die Nähe von Kjushu und lagen rund 125 Seemeilen südlich davon. Die amerikanischen Piloten machten hier Jagt auf alle sich vor Kjushu befindlichen japanischen Schiffe und versenkten diese mit ihren Bomben oder Torpedos. Wegen des bevorstehenden Kampfes um Okinawa, kehrten die Schiffe der TG 58.3 noch am selben Tag wieder um. Ab dem 30. März begannen verstärkt die Bombardements von Okinawa. Dabei lagen die Schiffe der TG rund 75 Seemeilen östlich der japanischen Insel. Den Höhepunkt der Kämpfe erreichte man am 1. April mit der Landeoperation auf Okinawa. Da befanden sich die Schiffe der TG rund 60 Seemeilen östlich von der japanischen Insel. An diesem Tag konnte sich die Besatzung der HALE erneut auszeichnen. Man konnte zwei amerikanische Piloten lebend aus dem Wasser retten, deren Maschinen abgeschossen worden waren. Damit alle Schiffe und Flugzeuge der TG genügend Treibstoff an Bord hatten, verließen die Schiffe der TG 58.3 die Gewässer von Okinawa und lagen am 2. April rund 300 Seemeilen südöstlich der Insel und wurden betankt. Am folgenden Tag lagen sie schon wieder zwischen 60 und 100 Seemeilen von Okinawa entfernt und die Trägerflugzeuge unterstützten die Landungstruppen auf der japanischen Insel. Der Verbrauch des Treibstoffs für die Trägerflugzeuge war in diesen tagen sehr hoch. Deshalb lagen die Schiffe am 5. April schon wieder rund 150 Seemeilen südöstlich von Okinawa und wurden betankt. Am 6. April schlugen die japanischen Kamikazepiloten zum ersten Mal nach der Landeoperation auf Okinawa gewaltig zu. Die Schiffe der TG 58.3 lagen da rund 60 Seemeilen östlich der japanischen Insel. Die Trägerflugzeuge bombardierten an diesem Tag auch feindliche Stellungen auf Minami Daito Shima. 80 Seemeilen östlich von Okinawa befanden die Schiffe der TG am 7. April und mussten sich einem massiven Kamikazeangriff erwehren. Während dieses feindlichen Luftangriffs konnten sich die Geschützmannschaften der USS HALE auszeichnen und schickten mehrere japanische Piloten ins nasse Grab. Eine erneute Betankung der Schiffe erfolgte am 9. April und ab dem 10. April begannen die Trägerflugzeuge für drei Tage mit dem Bombardement feindlicher Stellungen auf Amamishima, Tokunoshima und Kikaishima. Am 11. April befanden sich die Schiffe der TG 58.3 rund 115 Seemeilen östlich der Nakagusuku Bay von Okinawa. Da wurden sie wieder massiv von Kamikazepiloten angegriffen, die es schafften mehrere Schiffe zu beschädigen. Darunter befand sich auch die USS HALE. Ein japanisches Bombenflugzeug raste dabei von Steuerbord kommend auf den Zerstörer zu. Der Pilot merkte, dass er zu hoch war mit seiner Maschine um diese in das Schiff steuern zu können, und klinkte die mitgeführte Bombe aus. Mehrere Meter von der Backbordseite des Zerstörers entfernt schlug die Bombe dann auf dem Wasser auf und explodierte. Viele der umherschwirrenden Metallsplitter schlugen in dem Kriegsschiff ein. Noch am selben Tag verließ die USS HALE ihre Position vor Okinawa und fuhr zu den Kerama Retto Islands damit die größten Einschlaglöcher in der Nähe der Wasserlinie repariert werden konnten. Anschließend kehrte das Kriegsschiff auf seine Position vor Okinawa zurück. Am 25. April kam zu einer Kollision mit dem Geleitflugzeugträger USS STEAMER BAY ( CVE-87 ). Beide Schiffe befanden sich dabei rund 235 Seemeilen südostsüdlich der Nakagusuku Bay. Der dabei entstandene Schaden an der USS HALE war so groß, so dass der Zerstörer zum Atoll Ulithi fahren musste. Hier ging das Kriegsschiff längsseits zum Zerstörertender USS PIDEMOND ( AD-17 ), von dessen Mannschaft die ersten Reparaturen ab dem 1. Mai ausgeführt wurden. Nach Abschluss dieser Arbeiten verließ der Zerstörer das Atoll und erreichte am 29. Mai die amerikanische Marinebasis Apra Harbor auf Guam. Hier wartete das Schlachtschiff USS SOUTH DAKOTA ( BB-57 ). Beide Kriegsschiffe verließen noch am selben Tag wieder Guam und fuhren nach Leyte in die San Pedro Bay. Dort legten sie am 1. Juni an. Am 6. Juni verließ die USS HALE wieder die San Pedro Bay und eskortierte das Schlachtschiff USS WASHINGTON ( BB-56 ) nach Guam. In der dortigen Marinebasis legten sie drei Tage später an. Für die Mannschaft des Zerstörers gab es keine Ruhepause. Während eines Sturms vor Okinawa am 4. Juni waren viele Schiffe beschädigt worden. Sofort eilte die USS HALE in Richtung Okinawa. Unterwegs traf man auf den Schweren Kreuzer USS PITTSBURGH ( CA-72 ), der von dem Hochseeschlepper USS MUNSEE ( AT-107 ) ins Schlepptau genommen worden war. Diesem Schweren Schiff war während des Taifuns der Bug abgerissen worden. Die Mannschaft des Zerstörers nahm den noch schwimmenden Bug ins Schlepptau und erreichte zusammen mit den beiden Schiffen, mit einer Geschwindigkeit von 6 Knoten, am 10. Juni Apra Harbor. Sofort ging man dort an die Notreparatur, um die USS PITTSBURGH über Wasser halten zu können. Am 21. Juni verließ die USS HALE zusammen mit dem Schweren Kreuzer wieder Guam und fuhr zur San Pedro Bay, wo die eigentlichen Arbeiten an dem Schweren Kreuzer ausgeführt werden konnten. Hier trafen sie am 30. Juni ein. Hier in der San Pedro Bay stellte man die Task Force 38 neu zusammen. Der Sprung zu den japanischen Hauptinseln war nun gegeben und die amerikanischen Streitkräfte bereiteten sich intensiv darauf vor. Die USS HALE versetzte man in die Task Group 38.3, welche Rear Admiral Gerald Francis Bogan ( 27. Juli 1894 in Mackinac Island, Michigan – 8. Juni 1973 in La Jolla, San Diego, Kalifornien ) während der Operation „Home Islands Raids“ befehligte. In der TG befanden sich die Flugzeugträger USS TICONDEROGA, USS ESSEX, USS RANDOLPH, die Leichten Flugzeugträger USS MONTEREY, USS BATAAN und ab dem 27. August USS CABOT, die Schlachtschiffe USS SOUTH DAKOTA und USS NORTH CAROLINA, die Leichten Kreuzer USS OAKLAND, USS WILKES BARRE, USS PASADENA, USS SPRINGFIELD und USS ASTORIA, die Zerstörer USS HALE, USS ERBEN, USS REMEY, USS NORMAN SCOTT, USS WADLEIGH, USS WALKER, USS ABBOT, USS STEMBEL, USS BULLARD, USS BLACK, USS CHAUNCEY, USS ENGLISH, USS JOHN W WEEKS, USS McGOWAN ( DD-678 ), USS MELVIN ( DD-680 ), USS McDERMUT ( DD-677 ), USS McNAIR ( DD-679 ), USS MERTZ ( DD-691 ), USS BARTON ( DD-722 ), USS LOWRY ( DD-770 ), USS WALKE ( DD-723 ), USS O´BRIEN ( DD-725 ), USS ALLEN M SUMNER ( DD-693 ), USS AULT ( DD-698 ), USS CHARLES S SPERRY ( DD-697 ), USS WALDRON ( DD-699 ), WALLACE L LIND ( DD-703 ), USS BORIE ( DD-704 ) und USS HANK ( DD-702 ). Am 1. Juli verließen diese Schiffe die San Pedro Bay und fuhren zu den japanischen Hauptinseln. Am 8. Juli bunkerten dann die Schiffe der TG 38.3 frischen Treibstoff und befanden sich dabei rund 420 Seemeilen östlich der Volcano Islands um Iwo Jima. Ab dem 10. Juli begannen die ersten Luftangriffe auf die Industriegebiete von Tokyo. Da befanden sich die Schiffe der TG 38.3 noch 170 Seemeilen südsüdöstlich von Tokyo. Die nächste Betankung für die Schiffe der TG erfolgte schon am 12. Juli. Dabei nahmen die Schiffe wieder die Position bei den Volcano Islands ein, die sie wenige Tage zuvor hatten. Am folgenden Tag lagen sie aber schon rund 200 Seemeilen östlich von Honshu und die Trägerflugzeuge beteiligten sich an dem Bombardement gegen Ziele nordöstlich von Honshu und auf Hokkaido. Doch ab dem 14. Juli begann die geballte Schlagkraft aller Schiffe der TF verheerend zuzuschlagen. An diesem Tag bildete man die Task Undergroup 34.8.1, die Rear Admiral John Franklin Shafroth, Jr. ( 31. März 1887 in Denver, Colorado – 1. September 1967 in Westerly, Rhode Island ) befehligte. In dieser TU befanden sich die Schlachtschiffe USS SOUTH DAKOTA, USS MASSACHUSETTS ( BB-59 ) und USS INDIANA ( BB-58 ), den Schweren Kreuzern USS CHICAGO ( CA-136 ) und USS QUINCY ( CA-71 ) und die Zerstörer USS HALE, USS ERBEN, USS ABBOT, USS STEMBEL, USS INGERSOLL ( DD-652 ), USS STOCKHAM ( DD-683 ), USS SOUTHERLAND ( DD-743 ) und drei weitere. Diese Schiffe beschossen erstmalig auf den japanischen Hauptinseln die Stahl- und Eisenwerke von Kamaishi. Insgesamt 802 Granaten von 40,6 cm, 728 Granaten von 20,3 cm und 825 Granaten von 12,7 cm werden dabei verschossen. Anschließend reihten sich die Schiffe in ihre jeweiligen Task Group wieder ein. Die wenigen japanischen Flugzeuge die Vergeltungsangriffe noch fliegen konnten wurden von der USS HALE und den anderen Zerstörern bekämpft und vernichtet. In den japanischen Häfen wurden die vor Anker liegenden Schiffe durch die Trägerflugzeuge erbarmungslos versenkt. Durch den ständigen Nachschub an Treibstoff waren die Flugzeugträger jetzt in der Lage ein konstantes Bombardement auf die japanischen Hauptinseln mit den Trägerflugzeugen durchzuführen. So wurden neben den Häfen auch Industrieanlagen und Städte wie Tokyo bombardiert. Diese erste Vernichtungswelle dauerte bis zum 19. Juli. Ab diesem Tag zogen sich die Schiffe der Task Group 38.3 aus dem Kampfgeschehen zurück und nahmen eine Position zur Übernahme von frischem Treibstoff, von Proviant und Munition ein. Am 23. Juli lagen die Schiffe der TG dann rund 600 Seemeilen ostsüdöstlich von Tokyo und befanden sich auf der Fahrt nach Kjushu. Ab dem folgenden Tag begannen die Trägerflugzeuge auch das Inland zu bombardieren. Darunter befanden sich auch Gebiete wo man noch Flugplätze vermutete. Für den 29. Juli stellte man die Task Undergroup 34.8.1, die Rear Admiral John Franklin Shafroth, Jr. befehligte, wieder neu zusammen. In dieser TU befanden sich die Schlachtschiffe USS SOUTH DAKOTA, USS MASSACHUSETTS und USS INDIANA, die Schweren Kreuzern USS CHICAGO, USS QUINCY, USS BOSTON ( CA-69 ) und USS ST PAUL ( CA-73 ) und die Zerstörer USS HALE, USS ERBEN, USS STEMBEL, USS INGERSOLL ( DD-652 ), USS STOCKHAM ( DD-683 ) und USS SOUTHERLAND ( DD-743 ). Diese Kriegsschiffe fahren gemeinsam mit der britischen Kampfgruppe um das Schlachtschiff HMS KING GEORGE V ( 41 ) und den Zerstörern HMS UNDINE ( R42 ), HMS ULYSSES ( R69 ) und HMS URANIA ( R05 ) nach Hamamatsu, Süd-Honshu. Hier bombardieren diese Schiffe vom 29. zum 30. Juli die Flugzeugfabriken und die dazugehörigen Werksgebäude. Außerdem zerstörten sie mit ihren Granaten die Start- und Landebahn. Dabei wurden unzählige abgestellte Flugzeuge vernichtet. Die amerikanischen Zerstörer kehrten nach diesem Angriff zu ihren eigentlichen Task Groups zurück und übernahmen wieder ihre dortigen Aufgaben. Die Task Undergroup 34.8.1 wurde dann nochmals für den 9. August zusammengestellt, welche ebenfalls Rear Admiral John Franklin Shafroth, Jr. befehligte. In dieser TU befanden sich die Schlachtschiffe USS MASSACHUSETTS, USS INDIANA und USS ALABAMA ( BB-60 ), die Schweren Kreuzer USS CHICAGO, USS QUINCY, USS BOSTON und USS ST PAUL und die Zerstörer USS HALE, USS ERBEN, USS STEMBEL, USS INGERSOLL, USS STOCKHAM und USS SOUTHERLAND. Zu dieser Kampfeinheit gehört noch die britische Kampfgruppe um die Leichten Kreuzer HMS NEWFOUNSLAND ( C59 ) und HMS GAMBIA ( C48 ) und die Zerstörer HMS TERPSICHORE ( R33 ), HMS TERMAGANT ( R89 ) und HMS TENACIOUS ( R45 ). Diese Kriegsschiffe bombardieren vom 8. zum 9. August erneut die Stahl- und Eisenwerke von Kamaishi auf Honshu. Nach dem Beschuss der Stahl- und Eisenwerke fuhren die amerikanischen Kriegsschiffe zu ihren Task Groups zurück. Die USS HALE reihte sich wieder in die TG 38.3 ein und sicherte die Flugzeugträger vor feindlichen Angriffen, währenddessen die Trägerflugzeuge weiterhin das japanische Festland bombardierten. Der Zweite Weltkrieg im Pazifik war am15. August durch die bedingungslose Kapitulation Japans beendet. Am 15. September eskortierte die USS HALE immer noch die Flugzeugträger aus der TG. Ab diesem Tag war der Zerstörer zu einem Luft- und Seerettungsschiff ernannt worden und fuhr entlang der japanischen Küste zur Sicherung der landenden Besatzungstruppen. Am 16. August fuhr der Zerstörer in die Tokyo Bay ein. Hier erhielt die Besatzung des Zerstörers eine Erholungsphase. Doch schon am 1. Oktober verließ das Kriegsschiff wieder die japanischen Hauptinseln. An Bord hatten sich 100 Kriegsveteranen eingeschifft. Die USS HALE verließ die japanischen Inseln und fuhr zur US Westküste. Im Hafen von Seattle, Washington legte der Zerstörer am 19. Oktober an. Nach dem ausschiffen der Soldaten verließ das Kriegsschiff wieder Seattle und fuhr nach San Diego. Hier versetzte man den Zerstörer in die Inaktivität. Am 15. Januar 1947 stellte man die USS HALE außer Dienst und versetzte den Zerstörer in die Pazifikreserveflotte.
Wegen des 1950 ausgebrochenen Koreakrieges mehrten sich die Stimmen in den USA, dass wieder mehr Kriegsschiffe in den Dienst gestellt werden sollten. Daher nahm man in diesem Jahr die USS HALE aus der Pazifikreserveflotte und begann den Zerstörer für seinen neuen Einsatz innerhalb der US Navy auszustatten. Commander Donald Clark Kirk stellte am 24. März 1951 in Long Beach, Kalifornien das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy. Nach einer Erprobungs- und Ausbildungsfahrt vor der Marinebasis von San Diego verließ die USS HALE die Pazifikküste, durchquerte den Panamakanal und lief in ihren neuen Heimathafen Newport, Rhode Island ein. Nach einem Auffrischungstraining, das in der Guantanamo Bay, Kuba abgehalten worden war, verließ das Kriegsschiff am 22. April 1952 seinen Heimathafen und fuhr ins Mittelmeer. Hier reihte sich der Zerstörer in die 6. US Flotte ein und diente der amerikanischen Diplomatie in dieser vitalen und unruhigen Region. Während dieses Einsatzes im Mittelmeer besuchte die USS HALE insgesamt 16 Häfen. Am 23. Oktober kehrte der Zerstörer nach Newport zurück. In den nun folgenden anderthalb Jahren führte das Kriegsschiff eine Reihe von Aufgaben und Trainingseinheiten aus. So beteiligte sich der Zerstörer am Anti-U-Boot Übungen, an Entwicklungsübungen vor der Atlantikküste, an der Sicherung von Flugzeugträgern während deren Operationen im Golf von Mexiko und an einer Trainingsfahrt der Midshipman von der UnitedStates Naval Academy aus Annapolis, Maryland. Nach einer Modernisierung und Überholung von September 1953 bis Januar 1954 in der Philadelphia Naval Shipyard in Philadelphia, Pennsylvania, verließ die USS HALE am 1. Juni Newport und begab sich auf ihre erste Weltumrundung. Der Zerstörer durchquerte dazu den Panamakanal und fuhr in den Fernen Osten. Hier reihte sich das Kriegsschiff in die 7. US Flotte ein und war ein Teil der allgegenwärtigen Seestärke Amerikas. Die Anwesenheit der Kriegsschiffe der 7. US Flotte verliehen der Region eine gewisse Stabilität. Nach dem abgelaufenen Dienst im Fernen Osten fuhr die USS HALE weiter in Richtung Westen, durchquerte am 17. November den Suezkanal und besuchte im Mittelmeer mehrere Häfen. In seinen Heimathafen lief der Zerstörer am 18. Dezember ein. Von hier aus setzte das Kriegsschiff seine vitalen Muster von Bereitschaftsübungen fort und diente bis zum 6. November 1956 als Zerstörerschulschiff in Newport. An diesem Tag verließ die USS HALE wieder Newport und fuhr ins Mittelmeer zur 6. US Flotte. Hier war die Suezkrise zwischen Ägypten und der Koalition aus Israel, Großbritannien und Frankreich ausgebrochen. Der Zerstörer war zusammen mit anderen amerikanischen Kriegsschiffen im östlichen Mittelmeer als Beobachter anwesend, um einen eventuell größere werdenden Konflikt abzuwenden und die amerikanischen Interessen zu schützen. Die USS HALE kehrte am 20. Februar 1957 nach Newport zurück. Zum 350. Jahrestag der Gründung von Jamestown gab es eine der größten internationalen Flottenparade in der Geschichte der USA. Die International Naval Review in Hampton Roads, Virginia wurde vom 8. bis zum 17. Juni 1957 abgehalten. An dieser Parade nahmen von Seiten der US Navy die Flugzeugträger USS RANDOLPH ( CVA-15 ), USS LEYTE ( CVS-32 ), USS FRANKLIN D ROOSEVELT ( CVA-42 ), USS VALLEY FORCE ( CVS-45 ) und USS SARATOGA ( CVA-60 ), die Schlachtschiffe USS IOWA ( BB-61 ) und USS WISCONSIN ( BB-64 ), die Schweren Kreuzer mit Lenkwaffen USS BOSTON ( CAG-1 ) und USS CANBERRA ( CAG-2 ), die Schweren Kreuzer USS ALBANY ( CA-123 ), USS MACON ( CA-132 ) und USS DES MOINES ( CA-134 ), das Taktische Kommandoschiff USS NORTHAMPTON ( CLC-1 ), die Führungszerstörer USS NORFOLK ( DL-1 ) und USS WILLIS A LEE ( DL-4 ), die Zerstörer USS HALE, USS ABBOT, USS HUNT ( DD-674 ), USS GAINARD ( DD-706 ), USS HARLAN R DICKSON ( DD-708 ), USS HUGH PURVIS ( DD-709 ), USS HYMAN ( DD-732 ), USS PURDY ( DD-734 ), USS BEATTY ( DD-756 ), USS BENHAM ( DD-796 ), USS SAMUEL B ROBERTS ( DD-823 ), USS CHARLES H ROAN ( DD-853 ), USS BRISTOL ( DD-857 ), USS BROWNSON ( DD-868 ), USS FORREST ROYAL ( DD-872 ) und USS FORREST SHERMAN ( DD-931 ), die Anti-U-Boot Zerstörer USS BASILONE ( DDE-824 ), USS ROBERT L WILSON ( DDE-847 ) und USS DAMATO ( DDE-871 ), die Geleitzerstörer USS WOODSON ( DE-359 ) und USS TWEEDY ( DE-532 ), das U-Boot-Jäger-Geleitboot USS CRESTIEW ( PCE-895 ), das Jagd-U-Boot USS CAVALLA ( SSK-244 ), das U-Boot mit Radarbestückung USS RAY ( SSR-271 ), das U-Boot mit Lenkwaffen USS BARBERO ( SSG-317 ), das U-Boot USS COBBLER ( SS-344 ), und das Atom-U-Boot USS SEA WOLF ( SSN-575 ), das Amphibische Flaggschiff USS POCONO ( AGC-16 ), Angriffsfrachtschiff USS OGLESHORPE ( AKA-100 ), der Angriffstransporter USS CAMBRIA ( APA-36 ), die Schnellen Truppentransporter USS LLOYD ( APD-63 ) und USS BASSETT ( APD-73 ), die Landungsboot- Mutterschiffe USS DONNER ( LSD-20 ), USS FORT MANDAN ( LSD-21 ) und USS PLYMOUTH ROCK ( LSD-29 ), die Panzerlandungsschiffe USS TALBOT COUNTY ( LST-1153 ), USS WASHOE COUNTY ( LST-1165 ), USS WASHTENAW COUNTY ( LST-1166 ) und USS WESTCHESTER COUNTY ( LST-1167 ), die Antimagnetischen Küstenminenboote USS JACANA ( MSC-193 ) und USS SHRIKE ( MSC-201 ), die Antimagnetischen Hochseeminensuchboote USS OBSERVER ( MSO-461 ) und USS SALUTE ( MSO-470 ), die Minensuchboote MSB-7, 8, 9, 13, 25, 26, 27, 28, 29, 40, 41, 42, 43 und 44, der Zerstörertender USS TIDEWATER ( AD-31 ), das Munitionsschiff USS SHASTA ( AE-6 ), das Vorratsschiff USS ALDEBARAN ( AF-10 ), das Hauptversorgungsschiff USS MERCURY ( AKS-20 ), die Öltanker USS NANTAHALA ( AO-60 ), USS PAWCATUCK ( AO-108 ) und USS WACCAMAW ( AO-109 ), das Bergungsschiff USS RECOVERY ( ARS-43 ), der Hochseeflottenschlepper USS MOSOPELEA ( ATF-158 ) und der Kleine Wasserflugzeugtender USS DUXBURY BAY ( AVP-38 ) dran teil. Von anderen Marinen waren anwesend: Von der Belgischen Navy die Flottenminensucher GEORGES TRUFFAUT ( M-908 ) und F. BOVESSE ( M-909 ). Von der Kanadischen Navy die Geleitzerstörer HMCS OTTAWA ( DDE-229 ) und HMCS ASSINIBOINE ( DDE-234 ). Von der Kolumbianischen Navy die Fregatte CAPTAIN TONO.Von der Kubanischen Navy die Fregatte ANTONIO MACEO ( F-302 ). Von der Dänischen Navy die Fregatte HOLGER DANSKE ( F-338 ). Von der Dominicanischen Navy der Zerstörer GENERALISIMO ( D-102 ) und die Fregatten PRESIDENTE TRONCOSO ( F-103 ) und PRESIDENTE PEYNADO ( F-104 ). Von der Französischen Navy der Kreuzer DE GRASSE, der Flugzeugträger BOIS BELLEAU ( R-97 ), die Zerstörer DUPETIT-THOUARS ( D-625 ), CHEVALIER PAUL ( D-626 ), LE LORRAIN ( D-605 ) und der Zerstörer LE GASCON. Von der Italienischen Navy die Zerstörer SAN GIORGIO ( D-562 ) und SAN MARCO ( D-563 ). Von der Niederländischen Navy der Kreuzer DE ZEVEN PROVINCIEN ( C-802 ) und der Geleitzerstörer GRONINGEN ( D-813 ). Von der Norwegischen Navy der Zerstörer TRONDHEIM ( D-305 ). Von der Peruanischen Navy die Fregatte AGUIRRE ( F-1 ). Von der Portugisischen Navy die Geleitzerstörer DIOGO CAO und CORTE REAL. Von der Spanischen Navy der Viermastschoner JUAN SEBASTIAN DE ELCANO. Von der Türkischen Navy die Zerstörer GELIBOLU ( D-19 ) und GIRESUN ( D-20 ). Von der Britischen Navy der Flugzeugträger HMS ARK ROYAL und die Geleitzerstörer HMS DUCHESS ( D-154 ) und HMS DIAMOND ( D-35 ). Von der Uruguaischen Navy der Geleitzerstörer URUGUAY ( DE-1 ). Von der Venezulanischen Navy die Zerstörer ZULIA ( D-21 ) und ARAGUA ( D-31 ). Die USS HALE begann nach dieser Flottenparade eine zweite Midshipman Kreuzfahrt. Im Herbst beteiligte sich das Kriegsschiff vom 3. bis zum 12. September an der NATO Operation „Strikeback“. Hier sollte während einer NATO Übung im Nordostatlantik ein totaler sowjetischer Angriff auf die NATO-Staaten simuliert werden. Während dieser Mission besuchte die USS HALE mehrere Häfen befreundeter Staaten. Nach der Rückkehr des Zerstörers an die US Ostküste Ende Oktober, nahm das Kriegsschiff bis Ende des Jahres wieder seine Typtrainingseinheiten und andere Übungen vor Newport wieder auf. Am 23. Juli 1958 begann die zweite Weltumfahrung für den Zerstörer. Diesmal fuhr das Kriegsschiff zuerst in das Mittelmeer ein, wo ein Halt im Hafen von Neapel eingelegt wurde, durchquerte den Suezkanal und den Persischen Golf, fuhr an Ceylon vorbei und beteiligte sich anschließend unter anderem an Operationen der 7. US Flotte vor Taiwan. Nach Abschluss dieses Einsatzes fuhr die USS HALE in Richtung San Diego. Auf dieser Fahrt legte der Zerstörer am 11. Oktober an. Nach San Diego folgte die Durchquerung des Panamakanals und am 24. November legte das Kriegsschiff im Hafen von Newport an. An dem Zerstörer begannen in den folgenden Monaten wieder Überholungsarbeiten in der Philadelphia Naval Shipyard. Nach einem Auffrischungstraining in der Guantanamo Bay fuhr die USSHALE ab August 1959 wieder ins Mittelmeer. Hier setzte der Zerstörer seine Friedens- und Goodwill Rolle fort. Von diesem Einsatz kehrte das Kriegsschiff am 26. Februar 1960 zurück und legte in seinem Heimathafen an. Für den Zerstörer folgten nun einige Monate von sehr wichtiger experimenteller Arbeit im Anti-U-Boot Kampf mit Atom-U-Booten. Das war dann auch die letzte Aufgabe für den Zerstörer innerhalb der US Navy. Am 30. Juli 1960 stellte man das Kriegsschiff außer Dienst.
Im Rahmen des Militärhilfe – Programms überstellte man am 23. Januar 1961 die USS HALE in der Boston Naval Shipyard, in Boston, Massachusetts an die kolumbianische Marine. Hier erhielt der Zerstörer den Namen ARC ANTIOQUIA ( DD-01 ). Die kolumbianische Marine stellte am 20. Dezember 1973 den Zerstörer außer Dienst und ihn wieder an die US Navy übergeben. Doch die US Navy hatte keine Verwendung mehr dafür. Deshalb wurde der Schiffskörper der ARC ANTIOQUIA in einer kolumbianischen Werft abgebrochen und verschrottet.
Am 2. Juni 1975 strich man den Namen USS HALE ( DD-642 ) von der US Navy – Liste.


USS HALE ( DD-642 )
Commanding Officer

CDR Karl Frederick Poehlmann         15. Juni 1943 – 3. März 1944 (erreichter Rang RADM)
CDR Donald Worrall Wilson        3. März 1944 – 1. Oktober 1945
LCDR Nathan Frederick Asher         1. Oktober 1945 – 15. Januar 1947
Außerdienststellung        15. Januar 1947 – 24. März 1951
CDR Donald Clark Kirk        24. März 1951 – März 1952
CDR Augustus Knight Jr.        März 1952 – März 1953
CDR Vining Alden Sherman           März 1953 – ?
CDR Charles Bruning Gray          18. August 1956 – 2. Oktober 1958
CDR Ernest Calhoun Hipp Jr.         2. Oktober 1958 – 30. Juli 1960

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