USS PARKER ( DD-48 )

USS PARKER ( DD-48 )

Biografie

Foxhall Alexander Parker, Jr.
* 5. August 1821 in New York
† 10. Juni 1879 in Annapolis, Maryland
war ein Offizier in der United States Navy während des amerikanischen Bürgerkrieges

Alexander Foxhall Parker war der Sohn von Alexander Foxhall Parker, Sr. ( 1788 – 23. November 1857 ), der ein Offizier in der US Navy war, und Sarah Jay Bogardus ( geboren 1794 ), einer Tochter von General Robert Bogardus ( 22. Mai 1771 – 12. September 1841 ). Er hatte einen Bruder, William Harwar Parker ( 8. Oktober 1826 – 30. Dezember 1896 ), der ebenfalls in der US Navy diente. Alexander Parker, Jr. wurde am 11. März 1837 zum Midshipman ernannt. Seine ersten Jahre an Bord verbrachte er im Westindischen Geschwader. Später versetzte man ihn auf die Philadelphia Naval School wo er bis 1843 studierte. Unter dem Kommando von seinem Vater, diente der junge Parker 1842 auf der USS CONSTITUTION ( 1797 ). Auch auf der Fregatte USS BRANYWINE ( 1825 ) diente er unter seinem Vater. Am 21. September 1850 beförderte man ihn zum Lieutenant und setzte ihn gegen die Florida Indianer, auf den Great Lakes, dem Mittelmeer, dem Pazifik und für Küstenvermessungen ein. Von 1861 bis 1862 war Parker Exekutive Officer auf der Washington Navy Yard in Washington DC. Während des amerikanischen Bürgerkrieges arbeitete er eng mit der Potomac Armee zusammen zum Schutz von Alexandria, Virginia nach der Ersten Schlacht von Bull Run am 21. Juli 1861. Parker baute in dieser Zeit mit 2.000 Seeleuten Fort Dahlgren auf um in Washington DC wieder für Ordnung und Sicherheit zu sorgen. In diesem Fort ließ er die Seeleute an der Artillerie und an Handfeuerwaffen ausbilden und schickte sie danach zur Mississippi Flotte die unter dem Kommando von Admiral Andrew Hull Foote ( 12. September 1806 – 26. Juni 1863 ) stand. Am 16. Juli 1862 übertrug man Parker das Kommando über das Seitenraddampfkanonenboot USS MAHASKA ( 1861 ) das unter anderen mit der Dampfschraubenfregatte USS WABASH ( 1855 ), auf ihr diente Leichtmatrose Oscar Walter Farenholt ( 2. Mai 1845 – 30. Juni 1920 ), in der Chesapeake Bay eine Seeblockade gegen Charleston bis September 1863 hielt. Danach übernahm Parker das Kommando über eine Navy Batterie mit der das Fort Sumter bombardiert wurde. Nachdem das Fort eingenommen wurde, übernahm Parker vom 31. Dezember 1863 bis zum 31. Juli 1865 die Potomac Flotte in der sich bis zu 42 Schiffe befanden. Mit dieser Flotte wurden in den angrenzenden Flüssen des Potomac konföderierte Einheiten bekämpft. Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg beförderte man Parker 1866 zum Captain. Im Jahre 1872 erhielt er den Rang des Commodore zugesprochen und erhielt den Posten des Stabschefs der Nordatlantikflotte. In dieser Zeit entwickelte er den Kodex von taktischen Signalen für Dampfschiffe. Außerdem war Parker einer von 15 Navy Offizieren die am 9. Oktober 1873 das United States Naval Institut gründeten. Mit dabei waren Rear Admiral John Lorimer Worden ( 12. März 1818 – 19. Oktober 1897 ), Lieutenant Charles Eugene Belknap ( 17. oktober 1846 – 16. Januar 1929 ), Commander Edward A. Terry ( 24. Januar 1839 – 1. Juni 1882 ), Commander Samuel Dana Greene ( 11. Februar 1839 – 11. Dezember 1884 ), Chefingenieur C. H. Baker, der medizinische Direktor Philip Lansdale, Pay Inspektor James Murray, die Lieutenant Commander P. E. Harrington, J. E. Craig, Caspar Frederick Goodrich ( 7. Januar 1847 – 26. Januar 1925 ), P. H. Cooper und C. J. Train, sowie der Lieutenant Willard Herbert Brownson ( 8. Juli 1845 – 16. März 1935 ) und Navy Corps Captain Tilton McLane ( 25. September 1836 – 1914 ). In den Jahren 1877 und 1878 war Parker Kommandant der Boston Navy Yard. Vom 1. Juli 1878 an war Parker Superintendent der United States Naval Academy in Annapolis. Er verstarb am 10. Juni 1879 in Annapolis. Sein Bruder William Harwar Parker kämpfte währed des amerikanischen Bürgerkrieges auf der Seite Der Konföderierten.

Zwei Schiffe wurden zu Ehren von Commodore Alexander Foxhall Parker, Jr. in der US Navy benannt.
Das erste Schiff war der Zerstörer USS PARKER ( DD-48 ) aus der AYLWIN – Klasse.
Das zweite Schiff war der Zerstörer USS PARKER ( DD-604 ) aus der BENSON – Klasse.


USS PARKER ( DD-48 )

Schiffsbiografie

Die USS PARKER ( DD-48 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Commodore Foxhall Alexander Parker, Jr. benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das zweite Schiff aus der AYLWIN – Klasse.
Auf der William Cramp & Sons Shipbuilding Company in Philadelphia, Pennsylvania wurde am 11. März 1912 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Henry W. Hand, Ehefrau des Vizepräsidenten der William Cramp & Sons, taufte am 8. Februar 1913 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Charles Preston Nelson stellte am 30. Dezember 1913 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Von Februar an bis März 1914 führte die Mannschaft der USS PARKER mit dem Kriegsschiff eine Erprobungs- und Ausbildungsfahrt durch, die es bis in die Karibik führte. Nach der Rückkehr wurde der Heimathafen des Schiffes Hampton Roads, Virginia. Hier integrierte man den Zerstörer in die Torpedo Flottille der Atlantikflotte, welche während der amerikanischen Neutralität während des Ersten Weltkrieges vor der US Ostküste operierte. Am 6. April legte der Zerstörer zusammen mit seinen Schwesterschiffen USS AYLWIN ( DD-47 ) und USS BENHAM ( DD-49 ) im Hafen von Hampton Roads ab, um sich vor der Küste von North Carolina an einer umfangreichen Übung zu beteiligen. Alle drei Schiffe befanden sich wenig später in der Nähe des Diamond Shoals Lightship, das etwa 15 Seemeilen vor der Küste verankert war. Da riss eine Explosion auf der USS AYLWIN den Feuerraum eines Heizkessels auseinander. Drei Heizer und Kesselwärter, die sich in der Nähe befanden, wurden dabei lebensgefährlich verletzt. Sofort übergab man diese an Bord der USS BENHAM. LCDR Train, Kommandant der USS BENHAM, ließ den Zerstörer unter vollem Dampf in Richtung Norfolk, Virginia mit über 29 Knoten Geschwindigkeit durchs Wasser pflügen um die Verletzten ins dortige Marinekrankenhaus zu bringen. Auf der Fahrt erlag aber schon der erste Verwundete seinen Brandverletzungen. Ein zweiter verstarb kurze Zeit später, da legte das Schiff gerade an. Die USS AYLWIN selber blieb aber in Takt, jedoch musste die gesamte Besatzung auf die USS PARKER wechseln. Zusammen mit dem Flottenschlepper USS SONOMA ( AT-12 ) wurde der havarierte Zerstörer nach Norfolk geschleppt. Die Besatzungen aller drei Zerstörer sammelten nach ihrer Hafenankunft für die Witwe des einen verstorbenen Seemannes 250 Dollar zur Bestreitung der Bestattungskosten. Am 28. Juli 1914 begann der Erste Weltkrieg mit der Kriegserklärung von Österreich-Ungarn gegen Serbien. Nach dem Eintritt Deutschlands in diesen Krieg am 1. August 1914, begann man in den amerikanischen Häfen mit der Internierung deutscher Schiffe. Die USS PARKER stationierte man daher zusammen mit dem Zerstörer USS McDOUGAL ( DD-54 ) im Hafen von New York vor dieser Internierungsstation. Denn Dudley Field Malone ( 3. Juni 1882 in New York City – 5. Oktober 1950 in Culver City, Los Angeles, Kalifornien ), der Collector of Customs at the Port of New York, hatte die Bedenken geäußert, dass einige internierte deutsche Dampfer während eines aufziehenden Wintersturmes versuchen könnten aus dem Hafen auszubrechen. Während einer dieser Patrouillenfahrten befand sich Malone an Bord der USS McDOUGAL. Dabei entdeckte man die Echtheit der weitverbreiteten Verschwörungstheorie, die die New York Times so nannte, dass britische Kriegsschiffe außerhalb der US Hoheitsgewässer dort all ihre Bunker von amerikanischen Schiffen gefüllt bekamen. Das widersprach der amerikanischen Neutralität. US Präsident Thomas Woodrow Wilson ( 28. Dezember 1856 in Staunton, Virginia – 3. Februar 1924 in Washington DC ) beraumte vom 17. – 18. Juni 1915 eine Flottenparade vor der Hafeneinfahrt von New York an. Er selber beobachtete die Flottenparade von einem Ankerplatz vor Liberty Island und der Freiheitsstatue aus. Beteiligt waren die Schlachtschiffe USS DELAWARE ( BB-28 ), USS FLORIDA ( BB-30 ), USS GEORGIA ( BB-15 ), USS KANSAS ( BB-21 ), USS LOUISIANA ( BB-19 ), USS MICHIGAN ( BB-27 ), USS NEBRASKA ( BB-14 ), USS NEW HAMPSHIRE ( BB-25 ), USS NEW YORK ( BB-34 ), USS NORTH DAKOTA ( BB-29 ), USS RHODE ISLAND ( BB-17 ), USS SOUTH CAROLINA ( BB-26 ), USS TEXAS ( BB-35 ), USS UTAH ( BB-31 ), USS VIRGINIA ( BB-13 ) und USS WYOMING ( BB-32 ), der Kreuzer USS BALTIMORE ( C-3 ), das Kanonenboot USS DOLPHIN ( PG-24 ), der Minenkreuzer USS SAN FRANCISCO ( CM-2 ), die Hilfskreuzer USS DIXIE ( 1893 ) und USS PRAIRIE ( 1898 ), die Zerstörer USS McDOUGAL, USS AMMEN ( DD-35 ), USS BEALE ( DD-40 ), USS BURROWS ( DD-29 ), USS CASSIN ( DD-43 ), USS DRAYTON ( DD-23 ), USS FANNING ( DD-37 ), USS HENLEY ( DD-39 ), USS JARVIS ( DD-38 ), USS JENKINS ( DD-42 ), USS JOUETT ( DD-41 ), USS MacDONOUGH ( DD-9 ), USS PATTERSON ( DD-36 ), USS PAULDING ( DD-22 ), USS TRIPPE ( DD-33 ) und USS WARRINGTON ( DD-30 ), die Torpedobootzerstörer USS PARKER ( DD-48 ) und USS DOWNES ( DD-45 ), die U-Boote USS C-1 ( SS-9 ), USS C-2 ( SS-13 ), USS C-3 ( SS-14 ), USS E-1 ( SS-24 ), USS E-2 ( SS-25 ), USS D-1 ( SS-17 ), USS D-2 ( SS-18 ), USS K-1 ( SS-32 ), USS K-2 ( SS-33 ), USS K-5 ( SS-36 ) und USS K-6 ( SS-37 ), die Kohlenschiffe USS CYCLOPE ( AC-4 ), USS JUPITER ( AC-3 ), USS NEPTUNE ( AC-8 ) und USS ORION ( AC-11 ), die Hochseeschlepper USS ONTARIO ( AT-13 ), USS PATAPASCO ( AT-10 ), USS PATUXENT ( AT-11 ) und USS SONOMA ( AT-12 ), die U-Boot Tender USS FULTON ( AS-1 ), USS TALLAHASSEE ( M-9 ) und USS TONOPAH ( M-8 ), die Frachtschiffe USS CELTIC ( AF-2 ) und USS OZARK ( M-7 ), das Reparaturschiff USS VESTAL ( AR-4 ), die Yacht USS MAYFLOWER, das Hospitalschiff USS SOLACE ( AH-2 ), der Flottentender USS YANKTON ( 1893 ) und das Küstenwachboot USRC MOHAWK ( 1904 ). Die USS PARKER kreuzte anschließend in der Karibik und nahm dort von Januar bis Mai 1916 an Flottenmanövern teil. In dieser Zeit, wenn kein Manöver anstand, beteiligte sich der Zerstörer an Neutralitätspatrouillen. Diese Wintermanöver wurden dann auch wieder ab Januar 1917 in der Karibik durchgeführt, an denen sich die US PARKER ebenfalls beteiligte. Da sich aber die Spannungen zwischen den USA und dem Kaiserreich Deutschland immer mehr verschärften, verließ der Zerstörer im März die Karibik und fuhr nach Yorktown, Virginia und schloss sich der dort wartenden US Flotte an. Am 6. April 1917 trat die USA mit der Kriegserklärung gegen das Kaiserreich Deutschland in den Ersten Weltkrieg ein. Die USS PARKER wählte man für den Überseedienst aus. Am 17. Juni übernahm der Zerstörer zusammen mit den Zerstörern USS AMMEN ( DD-35 ), USS FLUSSER ( DD-20 ) und USS SHAW ( DD-68 ) die Eskorte für die vierte Gruppe des ersten amerikanischen Konvois der Einheiten der American Expeditionary Force. Dieser Schiffskonvoi bestand aus den Army Transportern USAT MONTANAN, USAT DAKOTAN, USAT EL OCCIDENTE und USAT EDWARD KUCKENBACH, das Transportschiff USS HANCOCK ( AP-3 ) und der Hochseeöler USS KANAWHA ( AO-1 ). Außerdem beteiligte sich an der Sicherung dieses Schiffskonvois der geschützte Kreuzer USS ST LOUIS ( C-20 ). Am 17. Juni legten diese Schiffe im Hafen von New York ab und fuhren mit einer Geschwindigkeit von 11 Knoten über den Atlantik mit dem Ziel Brest, Frankreich. Da aber Meldungen von vereitelten U-Boot Angriffen auf die erste Gruppe und schwere feindliche U-Boot Aktivitäten vor Brest empfangen werden konnten, änderte man den Zielhafen der vierten Gruppe. Am 2. Juli liefen diese Schiffe im Hafen von St. Nazaire, Frankreich ein. Die USS PARKER selber verließ die St. Nizaire den Schiffskonvoi und fuhr nach Queenstown, Irland. Hier schloss sich der Zerstörer der US Naval Forces an, die entlang der irischen Küste patrouillierte. Von Queenstown aus eskortierte der Zerstörer mehrere Schiffskonvois sich durch das Kriegsgebiet und unterstützte Schiffe die in Seenot geraten waren. Von Juli bis zum 1. November 1918 verlegte man die USS PARKER nach Plymouth, England. Von hier aus beteiligte sich der Zerstörer an der Suche und der Vernichtung von deutschen U-Booten, denn darin hatte die Schiffsbesatzung schon einige Erfahrungen sammeln können. So traf das Kriegsschiff während des Ersten Weltkrieges in europäischen Gewässern schon des Öfteren auf diese feindlichen Schiffe. So wurde der USS PARKER am 3. August 1917 die wahrscheinlich ernsthafte Beschädigung eines deutschen U-Bootes gutgeschrieben. Außerdem half die Besatzung des Zerstörers am 26. Februar 1918 bei der Rettung von neun Überlebenden des britischen Hospitalschiffes HMHS GLENART CASTLE ( 6.824 BRT ), das von dem deutschen U-Boot SM UC 56, Kommandant Oberleutnant zur See Wilhelm Kiesewetter ( 28. Oktober 1878 in Leipzig – ? ), in der Nähe von Hartland Point, Devon, England torpediert und versenkt worden war. Das Hospitalschiff sank innerhalb von acht Minuten. 162 Menschenleben forderte der Untergang. Darunter war der Kapitän des Hospitalschiffes, Bernhard Burt, acht Krankenschwestern, sieben medizinische Offiziere des Royal Army Medical Corps, 47 Sanitäter und 99 Verletzte. Unter den getöteten Krankenschwestern war auch die Matron vom Hospitalschiff, Miss Kate Beaufoy ( 1868 – 26. Februar 1918 ), eine Veteranin des südafrikanischen Krieges und der Gallipoli Kampagne. Nach dem Krieg ließ die britische Admiralität die Kapitäne von deutschen U-Booten suchen, die Hospitalschiffe versenkt hatten, um sie des Kriegsverbrechens anzuklagen. Kapitänleutnant der Reserve Kiesewetter wurde nach dem Krieg auf seiner Rückreise nach Deutschland verhaftet und im Tower von London interniert. Doch man ließ ihn schon nach wenigen Wochen wieder frei. Die Begründung dazu lautete, dass Großbritannien kein recht habe einen Gefangenen während des Waffenstillstandes zu behalten. Die USS PARKER indes verließ am 1. November 1918 Plymouth und fuhr nach Gibraltar. Hier sollte der Zerstörer die Meerenge vor den deutschen U-Booten sichern. Aber schon wenige Tage später war der Erste Weltkrieg mit dem unterzeichnen des Waffenstillstandes aller Kriegsparteien beendet. Das Kriegsschiff kehrte daraufhin nach Plymouth zurück. Von dort aus begann dann die USS PARKER zwischen Plymouth und Brest Post und Passagiere zu transportieren. Der Zerstörer unternahm Anfang 1919 eine Kreuzfahrt zu deutschen Häfen an der Nordsee, um die Bedingungen des Waffenstillstandes zu kontrollieren und umzusetzen. Anschließend wechselte das Kriegsschiff in die Ostsee und unterstützte dort die Mitglieder und Schiffe der amerikanischen Hilfsverwaltung. Die USS PARKER verließ am 20. Juli 1919 die europäischen Gewässer und fuhr nach New York. Bei der Ankunft des Zerstörers versetzte man ihn dort innerhalb der Atlantikflotte in das Zerstörergeschwader 1. Gleich danach wechselte das Kriegsschiff in seinen neuen Heimathafen Norfolk, Virginia. Hier blieb die USS PARKER bis Mitte 1921 stationiert. Zwischenzeitlich wechselte der Zerstörer ab Juli 1920 ins Mittelmeer und beteiligte sich an der Suche nach einem vermissten amerikanischen Missionarsehepaar, Paul Nilson und Harriet Fisher Nilson, die von türkischen Nationalisten entführt worden waren. Die USS PARKER wurde dafür nach Mersina entsandt, um die Freilassung des Paares zu fordern. Die daraus resultierenden Nachrichten wurden per Flugzeug nach Tarsus und Adana geschickt. Nach der erfolgreichen Rückkehr des Zerstörers samt dem Ehepaar an der US Ostküste, unternahm das Kriegsschiff eine letzte Kreuzfahrt. Diese endete in Newport, Rhode Island. Hier stellte man das Kriegsschiff am 6. Juni 1922 außer Dienst und versetzte es in die Reserveflotte. Den Namen USS PARKER ( DD-48 ) strich man am 8. März 1935 von der US Navy – Liste. Nach der Übereinstimmung des Londoner Flottenvertrages zur Begrenzung der Schiffsrüstung verkaufte man den Schiffskörper am 23. April 1935 zum verschrotten.


USS PARKER ( DD-48 )
Commanding Officer

LCDR Charles Preston Nelson          30. Dezember 1913 – 18. März 1915 (erreichter Rang RADM)
LCDR Ward Kenneth Wortman        18. März 1915 – 8. April 1916
LT William Donaldson Greetham         8. April 1916 – 27. Juni 1916
LT Halsey Powell        27. Juni 1916 – 6. Oktober 1917
LCDR Frank Robert McCrary          6. Oktober 1917 – 8. Mai 1918
LCDR Wilson Brown Jr.         8. Mai 1918 – 15. Januar 1919
LCDR Wallace Benjamin Phillips        15. Januar 1919 – 11. Mai 1919
LCDR John Howard Wellbrock         11. Mai 1920 – 6. Juni 1921
LT Harold Samuel Klein        6. Juni 1921 – 1. Januar 1922
LT David Carl Fox          1. Januar 1922 – 6. Juni 1922

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