USS MEADE ( DD-602 )

USS MEADE ( DD-602 )

Biografie

Die USS MEADE ( DD-602) ist bei der US Navy zu Ehren der Brüder Richard Worsam Meade III.
und Robert Leamy Meade benannt worden.

Richard Worsam Meade III
* 9. Oktober 1837 in New York City
† 4. Mai 1897 in Washington DC
war ein Offizier in der US Navy während des amerikanischen Bürgerkrieges

Richard Worsam Meade III. war der Sohn von Captain Richard Worsam Meade II. ( 1807 – 16. April 1870 ). Seine Großeltern waren Richard Worsam Meade, Sr. ( 1778 – 1828 ) und Margaret Coats Butler Meade ( 1782 – 1852 ). Diese Hatten elf Kinder. Der älteste Sohn war Richard Worsam Meade II. und ein jüngerer Bruder von ihm der später berühmte General im amerikanischen Bürgerkrieg George Gordon Meade ( 31. Dezember 1815 – 6. November 1872 ). Der junge Meade trat am 2. Oktober 1850 in die US Navy ein. Seine Dienstzeit begann von 1851 bis 1854 auf der Dampffregatte USS SAN JACINTO ( 1850 ) die im Mittelmeer operierte. Von 1854 bis 1855 befand er sich an Bord der Segelfregatte USS COLUMBIA ( 1836 ) die dem Home Squadron angehörte. Danach besuchte Meade die United States Naval Academy in Annapolis. Am 20. Juni 1856 bestand er seine Prüfung und wurde zum Midshipman ernannt. Von 1856 bis 1857 diente er an Bord der Dampffregatte USS MERRIMACK ( 1855 ). Dann wechselte er auf die Fregatte USS CUMBERLAND ( 1842 ) und später auf die Korvette USS DALE ( 1839 ) die beide von 1857 bis 1859 vor der afrikanischen Küste operierten. Am 23. Januar 1858 beförderte man Meade zum Lieutenant. Von 1859 bis 1861 befand er sich an Bord der Korvette USS SARANAC ( 1848 ) und der Korvette USS CYANE ( 1837 ) die beide zum Pazifik Geschwader gehörten. Mitte 1861 kehrte Meade an die Ostküste zurück und musste für ein paar Monate ins Krankenhaus. Er hatte sich eine tropische Krankheit zugezogen. Nach seiner Genesung meldete er sich wieder freiwillig zum Dienst. Im Januar 1862 versetzte man Meade auf die Dampfschaluppe USS DACOTAH ( 1859 ) wo er den Posten des Exekutive Officers inne hatte. Die gleiche Funktion übte er auf dem neuen Kanonenboot USS CONEMAUGH ( 1862 ) aus. Am 16. Juli 1862 beförderte man Meade zum Lieutenant Commander. Ende September erhielt Meade sein erstes Kommando. Man übergab ihm das Kanonenboot USS LOUISVILLE ( 1861 ) das zur Mississippi Squadron gehörte. Nachdem die USS LOUISVILLE das Transportschiff Meteor begleitet hatte damit am 21. Oktober 1862 Truppen an Bledsoe und Hamblen in Tennessee anlanden konnten, kehrte das Kanonenboot nach Helena, Arkansas zurück um sich mit seinem Squadron das unter dem Kommando von Rear Admiral David Dixon Porter ( 8. Juni 1813 – 13. Februar 1891 ) zu vereinigen. In diesem Squadron befanden sich die Kanoneboote USS BARON DE KALB ( 1861 ), USS LEXINGTON ( 1861 ), USS GLIDE ( 1862 ) und das Heckrad Kasematten Kanonenboot USS CINCINNATI ( 1861 ) sowie die Dampfschiffe USS SIGNAL ( 1862 ), USS NEW ERA ( 1862 ), USS ROMEO ( 1862 ) und USS RATTLER ( 1862 ). Noch im selben Monat begann eine Expedition bis zum White River zur Unterstützung der US Armee unter dem Kommando von General William Tecumseh Sherman ( 8. Februar 1820 – 14. Februar 1891 ). Dabei eroberte LCDR Meade am 1. November 1862 den konföderierten Dampfer CSS EVANSVILLE in der Nähe der Insel Nummer 36. Nachdem sich in New York City unter der Arbeiterschaft Unruhen breitmachten, versetzte man Meade dorthin. Diese Unruhen mündeten vom 13. bis zum 16. Juli 1863 zu offenen Kämpfen innerhalb der Stadt. Um die örtliche Polizei von New York zu verstärken, entsandte der Kriegsminister Edwin Stanton McMasters ( 19. Dezember 1814 – 24. Dezember 1869 ) 4.000 Soldaten dorthin. Während dieser so genannten New York Draft Riots wurde 120 Menschen getötet und 2.000 verwundet. Danach übertrug man Meade das Kommando über das Kanoneboot USS MARBLEHEAD ( 1861 ) das er bis 1864 ausübte. Er wechselte dann an Bord des Kanonebootes USS CHOCURA ( 1861 ) das sich im Golf con Mexiko im Westgolfblockadegeschwader befand und unter den Kommandos von Commodore James Shedden Palmer ( 13. Oktober 1810 – 7. Dezember 1867 ) bis zum 22. Februar 1865 und unter Acting Admiral Henry Knox Thatcher ( 26. Mai 1806 – 5. April 1880 ) bis zum Ende des Krieges stand. Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg war Meade einer der prominentesten reformistisch und technologisch gesinnten Offiziere innerhalb der Navy. Er lehrte von 1865 bis 1868 an der United Stats Naval Academy in Annapolis. Nach dem Ausscheiden aus dem Lehramt 1868 beförderte man ihn zum Commander. Meade erhielt das Kommando über die Seitenradkorvette USS SAGINAW ( 1859 ) mit der er an der Küste von Alaska patrouillierte. Am 26. März 1871 übertrug man Meade das Kommando über die Schraubenschaluppe USS NARRAGANSETT ( 1859 ). Seine Aufgabe bestand darin diplomatische Beziehungen und Informationen über Südseeinseln zu beschaffen. In San Francisco, Kalifornien legte Meade am 17. September mit dem Schiff an und verließ den Hafen wieder im Dezember. Seine Kreuzfahrt führte ihn über die Marshall, Gilbert und Samoa Inseln bis nach Australien. In Sydney legte er am 2. April 1873 an. Nach seiner Rückkehr diente Meade an Land. So in Washington DC und New York. In dieser Zeit beförderte man ihn zum Captain. 1879 übertrug man ihm das Kommando über die Schraubenschaluppe USS VANDALIA ( 1876 ) die im Nordatlantikgeschwader Aufklärungspatrouillen und Konvoipflichten an der Ostküste der USA durchführen musste. Ab 1882 befand sich Meade wieder an Land und erhielt das Kommando über das neugebaute Kanonenboot USS DOLPHIN ( PG-24 ) das er am 8. Dezember 1885 in den Dienst der US Navy stellte. Das Schiff gehörte zur Nordatlantik Station und patrouillierte bis Februar 1886 entlang der Ostküste. Danach umrundete Meade mit dem Schiff Südamerika und übergab es dem Pazifik Geschwader. Von 1887 bis 1890 war Meade der Kommandeur der Washington Navy Yard. Zwei Jahre später beförderte man ihn zum Comodore. Für sein letztes Kommando das er übertragen bekam, beförderte man ihn zum Rear Admiral und übertrug ihm das Kommando über das Nordatlantikgeschwader von 1894 bis Mai 1895. Danach trat er in seinen Ruhestand. Seine Frau Rebecca Paulding war die Tochter des Rear Admiral Hiram Paulding ( 11. Dezember 1797 – 20. Oktober 1878 ). Rear Admiral Richard Worsam Meade III. starb am 4 Mai 1897 nach einer Komplikation während einer Blinddarmoperation. Er wurde auf dem Arlington Nationalfriedhof begraben.

Robert Leamy Meade
* 25. Dezember 1842 in Washington DC
† Februar 11, 1910 in Lexington, Massachusetts
war ein Offizier im United Stats Marine Corps und diente während des amerikanischen Bürgerkrieges, des Spanisch-Amerikanischen Krieges und während der Boxer Rebellion

Robert Leamy Meade war der Sohn von Captain Richard Worsam Meade II. der in der US Navy diente und der Bruder von Richard Worsam Meade III. Am 14. Juni 1862 trat er als Second Lieutenand in das Marine Corps ein. Man versetzte ihn, nachdem sich in New York City unter der Arbeiterschaft Unruhen breitmachten, dorthin. Diese Unruhen mündeten vom 13. bis zum 16. Juli 1863 zu offenen Kämpfen innerhalb der Stadt. Um die örtliche Polizei von New York zu verstärken, entsandte der Kriegsminister Edwin Stanton McMasters ( 19. Dezember 1814 – 24. Dezember 1869 ) 4.000 Soldaten. Während dieser so genannten New York Draft Riots wurde 120 Menschen getötet und 2.000 verwundet. Am 8. September 1863 unternahm Meade einen gewagten Bootsangriff auf das Fort Sumter. Insgesamt waren es 25 Boote mit 400 Marines. Doch dieser Angriff war von vornherein ein Fiasko durch schlechte Aufklärung, Planung und Kommunikation unter den Vorgesetzten. Meade erreichte mit seinem Boot die vorgegeben Landzunge um einen Sturmangriff auf das Fort zu starten, aber sein Boot war eines von wenigen die es bis hierhin geschafft hatten. Unverrichteter Dinge musste er sich mit seinen Leuten wieder zurückziehen. Für seine tapferen Verdienste während dieses Angriffes wurde Meade geehrt. Während der Schlacht von Santiago de Cuba im Spanisch-Amerikanischen Krieg, war Meade auf dem Panzerkreuzer USS NEW YORK ( ACR-2 ) stationiert. Er hatte die spanischen Gefangenen zu bewachen. Unter diesen war auch der Kapitän des Kreuzers INFANTIN MARIA TERESA, Victor Maria Concas y Palau ( 1845 – 1916 ). In Portsmouth beschwerten sich die Gefangenen über Meade der den verwundeten spanischen Seeleuten keine oder unzureichende medizinische Versorgung erlaubte. Während der Fahrt wären mehrere Seeleute deshalb gestorben. Auch zeigte er einen Mangel an Respekt den spanischen Offizieren gegenüber. Für seine weitere Karriere tat dies kein Abbruch. Am 3. März 1899 beförderte man ihn zum Colonel und versetzte ihn nach China. Dort nahm er an der Schlacht von Tientsin vom 13. bis 14. Juli 1900 während des Boxeraufstandes in Nordchina teil. Noch am Morgen des 13. Juli vor dem Angriff auf die Festung Tientsin beförderte man Meade zum Brigadegeneral. Für die Acht-Nationen Alliance war dies die blutigste Schlacht während des Boxeraufstandes. 250 Soldaten der alliierten Armeen wurden getötet und etwa 500 verletzt. Die Japaner verloren 320 Tote und Verwundete, die Russen und die Deutschen je 140 Tote bzw. Verwundete, die Amerikaner 25 getötete und 98 verwundete, die britische, 17 getötete und 87 verwundete und die Franzosen 13 getötete und 50 Verwundete. Chinesischen Opfer, Soldaten sowie auch Zivilisten, sind unbekannt. Es werden aber eine Vielzahl sein, da in der Festung Tientsin sich alleine 12.000 chinesische Soldaten aufgehalten haben. Robert Leamy Meade zog sich am 29. Juni 1906 in seinen Ruhestand zurück. Er starb am 11. Februar 1910 in Lexington.

Zwei Schiffe sind zu Ehren der Brüder Richard Worsam Meade III. und Robert Leamy Meade
bei der US Navy benannt worden.
Das erste Schiff war der Zerstörer USS MEADE ( DD-274 ) aus der CLEMSON – Klasse.
Das zweite Schiff war der Zerstörer USS MEADE ( DD-602 ) aus der BENSON – Klasse.


USS MEADE ( DD-602 )

Schiffsbiografie

Die USS MEADE ( DD-602) ist bei der US Navy das zweite Schiff das zu Ehren der Brüder Richard Worsam Meade III. und Robert Leamy Meade benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das fünfzehnte Schiff aus der BENSON – Klasse.
Auf der Bethlehem Steel Corporation, Shipbuilding Division, in Staten Island, New York wurde am 25. März 1941 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Moray Naine Wootton taufte am 15. Februar 1942 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Raymond Starr Lamb ( 16. August 1902 in Connecticut – 1957 ) stellte am 22. Juni 1942 in der Brooklyn Navy Yard das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt führte die USS MEADE bis in die Guantanamo Bay, Kuba. Im Anschluss daran erhielt der Zerstörer den Befehl in den Pazifik zu wechseln. Dazu durchquerte der Zerstörer am 28. August den Panamakanal und übernahm gleichzeitig die Eskorte über das Schlachtschiff USS WASHINGTON ( BB-56 ), welches an diesem Tag auch in den Pazifik wechselte. Ziel beider Schiffe war die Insel Tongatapu in der Inselgruppe Tonga. In den Haupthafen der Insel, Nuku `alofa, liefen sie am 14. September ein. Sofort gliederte man die USS MEADE zur Bewachung von Flugzeugträgern ein, deren Flugzeuge die Seewege zwischen den alliierten Basen im Südpazifik und den amerikanischen Truppen auf Guadalcanal, Ostsalomonen kontrollierten. Dazu wechselte der Zerstörer bis Ende des Jahres nach Noumea, Neukaledonien. Von hier aus begann der langwierige Kampf um Guadalcanal. Vom 13. bis 14. November eskortierte die USS MEADE dann das Frachtschiff USS KOPARA ( AK-62 ) und den Schlepper USS YT-130 zur Versorgung der amerikanischen Soldaten nach Guadalcanal und anschließend zum Port Purvis, Halbinsel Tulagi, Florida Island, Ostsalomonen. Hier entlud für die Kriegsschiffe dringend benötigten Nachschub. Zum selben Zeitpunkt kämpften amerikanische Schlachtschiffe, Kreuzer und Zerstörer vom 13. bis zum 15. November in zwei nächtlichen Seeschlachten vor der Insel Savo gegen den Feind. Nach dieser zweiten Schlacht vom 14. zum 15. November überquerte die USS MEADE den Ironbottom Sound und beschoss innerhalb einer Stunde vier gestrandete japanische Transportschiffe nördlich von Tassafaronga mit den 5 Zoll Geschützen. Diese vier feindlichen Transportschiffe hatten während der Schlacht durch Luftangriffe mehrere Bombentreffer erlitten, konnten aber noch das rettende Ufer erreichen damit die mitgeführten Versorgungsgüter entladen werden konnten. Die Geschützmannschaften des Zerstörers schossen diese vier japanischen Transportschiffe schließlich zu Wracks. Die mitgeführte Munition explodierte im Innern der Schiffe und vernichtete den gesamten Nachschub. Von dieser Position aus kreuzte die USS MEADE zwischen Savo Island und Guadalcanal. Die Mannschaft des Zerstörers konnte noch 266 Überlebende von den Zerstörern USS PRESTON ( DD-379 ) und USS WALKE ( DD-416 ), die während der nächtlichen Schlacht gesunken waren, aus dem Wasser retten. Diese Überlebende wurden zum Port Purvis gebracht. Nachdem diese sich ausgeschifft hatten, schloss sich der Zerstörer am 16. November einer Einsatzgruppe an, die nach Überlebende von dem gesunkenen Leichten Kreuzer USS JUNEAU ( CL-52 ) bei San Cristobal, Ostsalomonen suchten. Insgesamt zehn Überlebende von dem Kreuzer konnten zwischen dem 18. und 20. November nur noch gerettet werden. Am 22. November übernahm die USS MEADE zusammen mit dem Zerstörer und Minensucher USS ZANE ( DMS-14 ) die Eskorte über den Hochseeschlepper USS NAVAJO ( AT-64 ). Dieser nahm am 22. November den schwer beschädigten Schweren Kreuzer USS PORTLAND ( CA-33 ) ins Schlepptau. Ziel war der Hafen von Sydney, Australien, wo der Schwere Kreuzer notdürftig repariert werden konnte. Acht Tage später erreichten die vier Kriegsschiffe den australischen Hafen. Von Sydney aus eilte die USS MEADE zusammen mit der USS NAVAJO zum Port Purvis. Hier lag der Schwere Kreuzer USS MINNEAPOLIS ( CA-36 ). Dieses Kriegsschiff war während der Schlacht bei Tassafaronga schwer beschädigt worden. Die Schiffsbesatzung und eine auf Tulagi stationierte Seabee Einheit konnten die ersten dringend notwendig gewordenen Reparaturen ausführen, damit das Schiff schwimmfähig blieb. Die USS NAVAJO nahm am 12. Dezember den Schweren Kreuzer ins Schlepptau und die USS MEADE eskortierte beide Schiffe bis Espiritu Santo, New Hebrides. Danach begann der Zerstörer mit Eskortieroperationen zwischen Guadalcanal und den alliierten Basen auf Neukaledonien und den New Hebrides. Im Hafen von Efate, New Hebrides gliederte man die USS MEADE in die Task Force 18 ein, die von Rear Admiral Robert Carlisle Giffen ( 29. Juni 1886 in West Chester, Pennsylvania – 10. Dezember 1962 in annapolis, Maryland ) kommandiert wurde. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS CHENANGO ( CVE-28 ) und USS SUWANEE ( CVE-27 ), die Schweren Kreuzer USS WICHITA ( CA-45 ), USS CHICAGO ( CA-29 ) und USS LOUISVILLE ( CA-28 ), die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER ( CL-57 ), USS CLEVELAND ( CL-55 ) und USS COLUMBIA ( CL-56 ) und die Zerstörer USS MEADE, USS CHEVALIER ( DD-451 ), USS EDWARDS ( DD-619 ), USS CONWAY ( DD-507 ), USS LA VALLETTE ( DD-448 ), USS TAYLOR ( DD-468 ), USS WALLER ( DD-466 ) und USS FRAZIER ( DD-607 ). Am 27. Januar verließen die Schiffe der TF die Insel Efate und eskortierten einen Schiffskonvoi, bestehend aus Truppentransporter, zur Verstärkung der Truppen auf Guadalcanal, Salomonen. Normalerweise sollten alle diese Kriegsschiffe für den Nachschubtransport die Luftabwehr übernehmen. Aber die beiden Geleitflugzeugträger schafften nur 18 Knoten und mussten auf der Fahrt nach Guadalcanal zurück gelassen werden um so schnell wie möglich ungesehen die Salomoneninsel zu erreichen. Alle anderen Schiffe schafften 24 Knoten in der Hoffnung Luftunterstützung von Henderson Field auf Guadalcanal zu erhalten. Noch vor Rennell Island, Salomonen entdeckten am 29. Januar japanische U-Boote diesen Geleitzug und funkten die Position nach Munda Point und Buka wo japanische Torpedobomberstaffeln stationiert waren. Gegen 19:00 Uhr trafen die ersten Bomber ein und warfen ihre Torpedos ab, von denen aber keiner traf. Mit Bordwaffen beschossen sie die amerikanischen Schiffe und warfen Leuchtkugeln zur Markierung der Position und des Kurses der Schiffe der TF. Um 19:30 Uhr trafen weitere Bomber ein und trafen mit einem Torpedo die USS CHICAGO. Das Schiff sank am folgenden Tag durch erneute Torpedotreffer. Auch am folgenden Tag griffen japanische Bomber an dabei wurde die USS LA VALLETTE durch ein Torpedo beschädigt. Von den 32 gestarteten japanischen Flugzeugen wurden 12 während der Schlacht abgeschossen. Die Flakgeschützbesatzungen der USS MEADE schützten mit ihrem Sperrfeuer während der Schlacht die Truppentransporter. Ohne weitere Angriffe erreichten am 1. Februar die Schiffe der TF 18 Lunga Point auf Guadalcanal. Anschließend übernahm der Zerstörer wieder Eskortieroperationen zwischen Efate, Espiritu Santo, Guadalcanal und Tulagi. So lag das Kriegsschiff vom 14. bis zum 19. Februar und vom 10. bis zum 15. März im Hafen von Efate. Am 18. März verließ die USS MEADE den Südwestpazifik und fuhr zu den Aleuten. Auf dem Weg dorthin machte der Zerstörer eine Zwischenpause in der amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor. Den Hafen von Adak erreichte der Zerstörer am 15. April. Dort gliederte man das Kriegsschiff für die Operation „Landcrab“ in die Task Group 51.1 ein, die von Rear Admiral Howard Fitrhian Kingman ( 5. Mai 1890 in Hillsboro, North Dakota – 4. Juli 1968 in Los Angeles, Kalifornien ) kommandiert wurde. In der TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS NASSAU ( CVE-16 ), die Schlachtschiffe USS PENNSYLVANIA ( BB-38 ), USS IDAHO ( BB-42 ), USS NEVADA ( BB-36 ), USS NEW MEXIKO ( BB-40 ) und USS MISSISSIPPI ( BB-41 ) und die Zerstörer USS MEADE, USS AMMEN ( DD-527 ), USS EDWARDS ( DD-619 ), USS HULL ( DD-350 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS ABNER READ ( DD-526 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ). Am 1. Mai lagen alle Schiffe der TG 51.1 in der Cold Bay. Man bereitete diese und deren Mannschaften auf die kommenden Kämpfe vor. Drei Tage später legten die Schiffe ab. Wegen des schlechten Wetters erreichte man am 7. Mai, dem eigentlichen Angriffstag auf Attu, erst Komandorski Island und muss dort ausharren. Den Angriffstag der Landung auf die nebelverhüllte Insel Attu verschob man nun auf den 11. Mai. Die Hauptaufgabe der USS MEADE war, sich am Küstenbombardement zu beteiligen und den dann gelandeten Truppen Feuerunterstützung zu gewähren. Die Schiffe der TG 51.1 suchten am 9. und 10. Mai westlich von Attu nach einem japanischen Schiffsverband der zur Hilfe der auf Attu stationierten Soldaten ausgelaufen war. Man fand aber keine feindliche Flotte. Am 11. Mai begann in der Früh das Bombardement auf japanische Stellungen in der Holtz Bay und im Chichagov Harbor. Die meisten Schiffe der TG 51.1 verließen schon am 12. Mai wieder Attu und kehrten nach Adak zurück. Die USS MEADE blieb noch bis zum 2. Juni vor der Insel Attu und begann dort mit ihren Patrouillenfahrten. In diesen Wochen kämpfte die Besatzung jedoch hauptsächlich gegen das unwirtliche Klima bei den Aleuten. Anschließend fuhr der Zerstörer nach Adak zurück. Von hier aus unternahm das Kriegsschiff weitere Patrouillenfahrten. Dann fuhr die USS MEADE zusammen mit anderen Zerstörern nach Süden. In rund 782 Seemeilen Entfernung übernahmen diese Schiffe am 21. Juli einen aus San Francisco kommenden Schiffskonvoi und eskortierten diesen nach Adak. Am 5. August lief ein zweiter Schiffskonvoi mit Truppen und Versorgungsgütern in der Kuluk Bay von Adak ein. Man hatte unterdessen die USS MEADE in die die Task Force 16 versetzt, die Rear Admiral Francis Warren Rockwell ( 2. Juli 1886 in South Woodstock, Connecticut – 2. Januar 1979 auf Saint Simons Island, Glynn County, Georgia ) während der Operation „Cottage“ kommandierte. Innerhalb dieser TF gehörte der Zerstörer zur Task Group 16.6, die von Rear Admiral Wilder DuPuy Baker ( 22. Juli 1890 – 10. November 1975 ) befehligt wurde. In dieser TG befanden sich die Schweren Kreuzer USS SALT LAKE CITY ( CA-25 ) und USS INDIANAPOLIS ( CA-35 ), die Leichten Kreuter USS RICHMOND ( CL-9 ), USS DETROIT ( CL-8 ) und USS RALEIGH ( CL-7 ) und die Zerstörer USS MEADE, USS EDWARDS, USS FARRAGUT, USS FRAZIER und USS GANSEVOORT. Die Schiffe dieser TG bombardierten am 2. August feindliche Stellungen auf Kiska und kehrten am folgenden Tag nach Adak zurück. Für den folgenden Angriff auf Kiska stellte man die Task Force 16 neu zusammen. Die USS MEADE gliederte man in die Task Undergroup 16.6.1 ein die Rear Admiral Wilder DuPuy Baker kommandierte. In dieser TU befanden sich die Schweren Kreuzer USS SALT LAKE CITY und INDIANAPOLIS, die Leichten Kreuzer USS RICHMOND, USS DETROIT und USS RALEIGH sowie die Zerstörer USS MEADE, USS GANSEVOORT, USS FRAZIER, USS EDWARDS und USS PHELPS ( DD-360 ). Am 12. August wiederholten die Schiffe der TG das Bombardement auf japanische Stellungen auf Kiska. Drei Tage später begann die Landung auf dieser Insel. Diese groß angelegte Operation „Cottage“ war für die US Navy ein absoluter Reinfall. Der Schiffsverband der TG 16.17 hatte am 14. August in Adak abgelegt und beteiligte sich zuerst bei der Sicherung von 20 Transportschiffen, 42 Landungsschiffen und Landungsbooten sowie 20 Hilfsfahrzeugen. Insgesamt 29.126 Soldaten der US Army und 5.300 kanadische Soldaten standen für die Eroberung der verlassenen Insel Kiska bereit. Die Schiffe der TG 16.17 begannen am 15. August mit dem Bombardement auf vermeintliche feindliche Stellungen. Sie wurden dabei von den Zerstörern der TG 16.6 unterstützt. Doch die 5.183 Mann starke japanische Garnison von Kiska war schon am 30. Juli innerhalb von 55 Minuten von den Amerikanern unbemerkt evakuiert worden. Das einzige was man von den Japanern auf Kiska entdeckte, waren drei zurückgelassene Mini-U-Boote. Die USS MEADE verließ Anfang September die Aleuten und fuhr zur Puget Sound Naval Shipyard in Bremerton, Washington. Hier unterzog sich der Zerstörer einer intensiven Überholung, die bis zum 10. Oktober andauerte. Nach einer Erprobungsfahrt verließ das Kriegsschiff die Marinewerft und fuhr nach Pearl Harbor. Hier integrierte man den Zerstörer in die 5. US Flotte, wo das Kriegsschiff in die Task Group 53.4 eingegliedert wurde. Die Schiffe in dieser TG gehörten zur Fire Support Group. Kommandiert wurde diese TG 53.4 von Rear Admiral Howard Fithian Kingman ( 5. Mai 1890 in Hillsboro, North Dakota – 4. Juli 1968 in Los Angeles, Kalifornien ). Innerhalb der TG befand sich der Zerstörer in der Task Undergroup 53.4.2 die Rear Admiral Laurence Toombs DuBose ( 21. Mai 1893 in Washington DC – 11. Juli 1967 in Charleston, South Carolina ) befehligte. In der TU befand sich das Schlachtschiff USS MARYLAND ( BB-46 ), der Leichte Kreuzer USS SANTA FE ( CL-60 ) und die Zerstörer USS MEADE und USS GANSEVOORT. Am 21. Oktober 1943 verließen die Schiffe der TG 53.4 Pearl Harbor. Damit begann für die Südliche Angriffsgruppe die Operation „GALVANIC“, einem Angriff auf die Gilbert Inseln. Das erste Ziel dieser Task Group war aber Wellington, Neuseeland. In diesem Hafen lief die Kriegsschiffe am 29. Oktober ein. Man übernahm von hier aus die Eskorte von mehreren Truppentransportschiffen auf denen sich die 2. Marine Division, befehligt von Generalmajor Julian Conbstable Smith ( 11. September 1885 in Elkton, Maryland – 5. November 1975 in Fort Belvoir, Virginia ), befanden und eskortierten diese bis zum Havannah Harbor, Efate. Am 7. November befanden sich die Schiffe der TG 53.4 vor dieser Insel und begannen den Angriff auf die Gilbert Insel Tarawa zu proben. Am 13. November verließen die Schiffe der TG den Havannah Harbor von Efate und fuhren Nordwärts. Mit dem Bombardement auf japanische Stellungen auf Tarawa begannen sie ab dem 19. November. Am folgenden Tag erfolgte die Landung der mitgeführten Soldaten. Auch an diesem Tag beteiligte sich die USS MEADE mit ihren Schiffsgeschützen kontinuierlich an der Vernichtung japanischer Stellungen um die Landekräfte zu unterstützen. Ab dem 22. November begann der Zerstörer zusammen mit der USS FRAZIER aus der TU 53.4.1 vor der Hafenstadt Betio zu patrouillieren. Die USS MEADE ortete am 23. November ein feindliches Unterwasserfahrzeug. Zwischen 15:30 Uhr und 17:38 Uhr starten beide Zerstörer fünf intensive Tiefenentladungsangriffe mit Wasserbomben. Die letzte Wasserbombensalve zwang das japanische U-Boot I-35 an die Wasseroberfläche. Umgehend begannen beide Zerstörer mit ihren 5’’ und 40 mm Schiffsgeschützen das feindliche U-Boot zu beschießen. Um 17:51 Uhr entschied sich LCDR Brown, Kommandant der USS FRAZIER, dazu mit dem Zerstörer das japanische U-Boot zu rammen. Der Bug des Zerstörers wühlt sich von Steuerbord aus in das U-Boot und zerdrückt den Druckrumpf hinter dem Kommandoturm. Aber auch die USS FRAZIER hat durch diese Rammaktion schwere Schäden am Bug davongetragen. Um 17:54 sinkt I-35. Beide Zerstörer starten nun eine Rettungsaktion um vier der von Bord gegangenen Besatzungsmitglieder zu retten. Einer dieser Überlebenden schießt auf die USS FRAZIER und wird getötet. Die anderen drei zum Teil schwer verletzten japanischen Besatzungsmitglieder lassen sich ohne Gegenwehr aufnehmen. Mit dem U-Boot gehen 92 Besatzungsmitglieder mit unter. Die Besatzungsmitglieder vom Rettungsboot der USS MEADE hatten gerade den zweiten japanischen U-Boot Fahrer an Bord genommen, da tauchte ein amerikanischer Sturzkampfbomber aus den Wolken auf. Der Pilot verwechselte das Rettungsboot mit einem feindlichen U-Boot und warf eine 500 Pfund Bombe ab. Der Zünder der Bombe war Zeitverzögert. Diese schlug drei Meter neben dem Rettungsboot auf dem Wasser auf und versank. Die dann herbeigeführte Unterwasserexplosion hob das Rettungsboot der USS MEADE fast aus dem Wasser und zerlöcherte es. Die Besatzung des kleinen Bootes wurde tüchtig durchgeschüttelt, erholte sich von dem Schreck aber schnell wieder. Bis zum 4. Dezember blieb die USS MEADE bei den Gilbert Inseln und patrouillierte dort in den Gewässern. Dann fuhr der Zerstörer zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor und legte dort am 7. Dezember an. An dem Kriegsschiff wurden dringend notwendig gewordene Reparaturarbeiten durchgeführt, die Ende 1943 abgeschlossen waren. Danach folgten für die Schiffsbesatzung mehrere Trainingseinheiten. Hier in Pearl Harbor gruppierte man die 5. US Flotte um. Die USS MEADE versetzte man in die Task Group 52.8, welche eine Feuerunterstützungsgruppe war, die Rear Admiral Robert Carlisle Giffen ( 29. Juni 1886 in West Chester, Pennsylvania – 10. Dezember 1962 in Annapolis, Maryland ) während der Operation „Flintlock“ befehligte. Innerhalb dieser TG gehörte der Zerstörer der Task Undergroup 52.8.2 an. Diese TU befehligte ebenfalls Rear Admiral Giffen. In der TU befanden sich die Schlachtschiffe USS PENNSYLVANIA ( BB-38 ) und USS IDAHO ( BB-42 ), die Schweren Kreuzer USS MINNEAPOLIS ( CA-36 ) und USS NEW ORLEANS ( CA-32 ) und die Zerstörer USS MEADE, USS FRAZIER, USS BAILEY und USS HALL ( DD-583 ). Die gesamte Task Force 52 gehörte zur südlichen Angriffsgruppe auf die Marshall Inseln. Am 22. Januar 1944 verließ die TF 52 den Hafen von Pearl Harbor und die Schiffe der TG 52.8 erreichten am 29. Januar das Atoll Maloelap, Marshall Islands. Gleich nachdem die Kriegsschiffe dieses Atoll erreicht hatten, begannen sie die japanischen Stellungen zu bombardieren. Am folgenden Tag gab es ein Bombardement auf das Atoll Taroa. Noch bevor sich die Schiffe der TG 52.8 am 31. Januar der Insel Makin zuwendeten, die sich schon seit dem 23. November 1943 in amerikanischer Hand befand und zu einem Versorgungsstützpunkt für die US Navy ausgebaut worden war, sicherte die USS MEADE die Schlachtschiffe und Schweren Kreuzer während der Landeoperation und dem intensiven Uferbombardement auf japanische Einrichtungen auf dem Atoll Kwajalein. Zusätzlich gab der Zerstörer am 1. und 2. Februar gezielte Schüsse mit seinen Geschützen auf feindliche Bunker, Maschinengewehrstellungen, Anlagen und Blockhäuser ab in denen sich noch japanische Soldaten verschanzt hatten. Von der Insel Makin aus begann der Zerstörer dann seine Patrouillenfahrten bis nach Kwajalein. Auf diesen Kreuzfahrten suchte die USS MEADE nach feindlichen U-Booten. Am 16. Februar fuhr der Zerstörer zu dem Atoll Majuro, Marshall Islands. Die USS MEADE verließ am 18. Februar wieder das Atoll Majuro und fuhr nach Pearl Harbor. Dabei eskortierte der Zerstörer mehrere leere Transportschiffe dorthin. Am 24. Februar legten die Schiffe in dem Hawaiianischen Hafen an. Man begann hier erneut an dem Zerstörer Reparaturen vorzunehmen. Außerdem bereitete man die Mannschaft auf die kommenden Einsätze vor. Am 2. März stach das Kriegsschiff wieder in See und fuhr zum Atoll Majuro, wo es sechs Tage später ankerte. Man versetzte die USS MEADE nun in die Task Group 50.10, die Rear Admiral Willis Augustus Lee, Jr. ( 11. Mai 1888 in Natlee, Owen County, Kentucky – 25. August 1945 an Bord des Schlachtschiffes USS WYOMING ( BB-32 ) in der Casco Bay vor Portland, Maine ) kommandierte. Den Zerstörer gliederte man in die Task Undergroup 50.10.5 ein. Mit in der TU 50.10.5 befand sich der Flugzeugträger USS LEXINGTON ( CV-16 ) und die Zerstörer USS USS MEADE, EDWARDS und USS BANCROFT ( DD-598 ). Am 17. März verließen die Schiffe der TG 50.10 Majuro und fuhren zum Atoll Mili, Marshall Islands. Dort bombardierte man am 18. März für einen Tag japanische Stellungen. Am 19. März liefen die Schiffe in die Lagune vom Atoll Majuro wieder ein. Man versetzte nun die USS MEADE am folgenden Tag in die Task Group 58.9. In dieser befand sich der Flugzeugträger USS LEXINGTON, der Leichte Flugzeugträger USS COWPENS ( CVL-25 ), die Schlachtschiffe USS NORTH CAROLINA ( BB-55 ), USS SOUTH DAKOTA ( BB-57 ), USS MASSACHUSETTS ( BB-59 ) und USS ALABAMA ( BB-60 ), die Schweren Kreuzer USS LOUISVILLE ( CA-28 ), USS INDIANAPOLIS ( CA-35 ) und USS PORTLAND ( CA-33 ) und die Zerstörer USS MEADE, USS EDWARDS, USS FRAZIER, USS BANCROFT, USS CALDWELL ( DD-605 ), USS IZARD ( DD-589 ), USS CONNER ( DD-582 ), USS BELL ( DD-587 ), USS CHARRETTE ( DD-581 ), USS BURNS ( DD-588 ), USS BRADFORD ( DD-545 ), USS BROWN ( DD-546 ) und USS COWELL ( DD-547 ). Am 22. März verließen alle Schiffe der Task Force 58 Majuro um an der Operation „Desecrate“ teilzunehmen. Am 26. März wurden die Schiffe der TG 58.9 auf hoher See betankt. Am 28. März erreichten die Schiffe der TF 58 die Gewässer vor den Palau Inseln. Hier löste man die TG 58.9 auf und übertrug den Schiffen spezielle Aufgaben. Noch am selben Tag begann der Angriff. Es waren keine Landungstruppen während dieses Angriffs anwesend. Die Hauptaufgabe der Task Force war es die japanische Basis so sehr zu schwächen, dass sie nicht in der Lage wäre in die Kämpfe um Neuguinea einzugreifen. Eine Vielzahl von japanischen Kriegs- und Hilfsschiffen wurden in der dreitägigen Schlacht versenkt. So der Truppentransporter T-31, vier U-Boot-Jäger, einunddreißig Hilfskriegs- und Handelsschiffe ( zusammen 129.807 BRT ). Darunter die Flottentanker AKEBONO MARU, AMATSU MARU, IRO und SATA. Außerhalb der Häfen von Palau sinken das Torpedoboot WAKATAKE und das Werkstattschiff AKASHI. Danach zogen sich die amerikanischen Einheiten zurück und griffen auf dem Weg nach Majuro am 1. April feindliche Stellungen auf den Atollen Woleai und Yap an. Am 6. April 1944 erreichten die Schiffe der TF 58 wieder ihre Ausgangsstellung in Majuro. Dort bereitete man sich auf die weiteren Kämpfe vor, die vor Neuguinea stattfinden werden. Die USS MEADE blieb zur freien Verfügung in der Task Force 58 genauso wie die Zerstörer USS EDWARDS, USS BANCROFT, USS FRAZIER, USS CALDWELL, USS CASE ( DD-370 ), USS PRICHETT ( DD-561 ), USS ALBERT W GRANT ( DD-649 ) und USS CASSIN YOUNG ( DD-793 ) und hatte keine speziellen Aufgaben übertragen bekommen. Am 13. April verließ die Task Force wieder Majuro und erreichte sechs Tage später seine Angriffsstellung nördlich der Admiralitätsinseln. Dort wurden die Schiffe nochmals betankt. Am 21. April begann der Angriff der unter dem Codenamen „Reckless“ bezeichnet wurde. Im Zusammenspiel mit Teilen der 7. US Flotte wurden ab dem 21. April die japanischen Stellungen bei Wakde, Sawai und in der Tanahmerah Bay die Stellungen bei Hollandia Neuguinea angegriffen. Am 22. April folgte der Angriff auf Aitape, Neuguinea. Bis zum 24. April unterstützten die Schiffe die Landungen auf dem Gebiet von Neuguinea. Danach erhielten die Task Groups unterschiedliche Aufgaben. Die USS MEADE beteiligte sich auf der Rückfahrt nach Majuro vom 29. zum 30. April an der Bombardierung japanischer Stellungen auf dem Atoll Truk, am 1. Mai die Hauptinsel von Palau Islands Ponape und am 4. Mai das Atoll Eniwetok, Marshall Inseln die unter dem Codenamen „PERSECUTION“ liefen. Von dort aus wechselte die USS MEADE zusammen mit anderen Zerstörern zu den Ost Marshall Islands Mili, Jaluit, Maloelap und Wotje. Dort begannen sie vom Atoll Majuro aus ab dem 12. Mai mit ihren Patrouillenfahrten, um den Gegner daran zu hindern weitere Unterstützungskräfte anlanden zu können oder die kleineren Garnisonen zu evakuieren. Außerdem beschossen sie japanische Stellungen auf diesen Atollen. So wurde am 17. Juni von der USS MEADE und der USS FRAZIER die Insel Eniben im Maloelap Atoll und am 26. Mai das Mili Atoll von drei Zerstörern aus der TG 57.8 beschossen. Diese Patrouillenfahrten dauerten bis zum 10. Juli. Am folgenden Tag verließ die USS MEADE das Atoll Majuro und fuhr ostwärts. Über Pearl Harbor erreichte der Zerstörer am 26. Juli San Francisco und zwei Tage später bugsierte man das Kriegsschiff ins Trockendock auf der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien. Die umfangreiche Überholung war am 14. September abgeschlossen und die USS MEADE fuhr nach Pearl Harbor, wo der Zerstörer sechs Tage später anlegte. Während der folgenden zwei Monate verwendete man das Kriegsschiff zur Ausbildung für andere Schiffsbesatzungen als Trainingseinrichtung für das Verwenden von Torpedos und für das Schießen mit den Schiffsgeschützen. Am 1. Dezember verließ die USS MEADE dann die amerikanische Marinebasis und eskortierte das Schlachtschiff USS WISCONSIN ( BB-64 ) zum Atoll Ulithi, Karolinen. Dieses erreichten beide Kriegsschiffe am 9. Dezember. Der Zerstörer verließ am 15. Dezember dann wieder das Atoll und eskortierte zwei Handelsschiffe bis zum Atoll Majuro, das sie vier Tage später erreichten. Die USS MEADE verließ nach dem Befüllen der Treibstoffbunker wieder das Atoll und fuhr zum Atoll Eniwetok. Von hier aus führte der Zerstörer zwei Eskortierfahrten nach Guam, Nördliche Marianen durch. Diese beiden Begleitungsfahrten dauerten vom 25. Dezember bis zum 16. Januar 1945. Schon am 21. Januar verließ die USS MEADE wieder das Atoll Eniwetok und fuhr über das Atoll Ulithi in die San Pedro Bay, Leyte. In diese Bay lief der Zerstörer am 28. Januar ein. Das Kriegsschiff integrierte man hier in die 7. US Flotte ein und war ein Teil der Zerstörerdivision 27 ( DesDiv 27 ). Am 8. Februar verließ die USS MEADE die San Pedro Bay und eskortierte zusammen mit den anderen Zerstörern der DesDiv 27 mehrere Panzerlandungsschiffe und Handelsschiffe von Leyte aus über Mindoro und der Subic Bay in den Lingayen Golf, Luzon, Philippinen. Die amerikanische Marinebasis bei Lingayen erreichten die Schiffe am 13. Februar. Die USS MEADE patrouillierte nun bis zum 30. April im Lingayen Golf und entlang der Westküste von Luzon. Der Zerstörer war in dieser Zeit auf der Suche nach feindlichen U-Booten und Flugzeugen. Das Kriegsschiff verließ am 30. April wieder die philippinische Insel Luzon und erreichte am 5. Mai die San Pedro Bay vor Leyte. Hier integrierte man die USS MEADE in die Task Group 78.3, der Fire Support Group, die Rear Admiral Russell Stanley Berkey ( 4. August 1893 in Goshen, Indiana – 17. Juni 1985 ) befehligte. In der TG befanden sich zwei Leichte Kreuzer und die Zerstörer USS MEADE, USS ABBOT und vier weitere. Am 8. Mai verließen diese Schiffe sowie ein Teil der Landungsschiff der Amphibious Group IX, die die Soldaten der 108. RCT der 40. Infanteriedivision transportierten, und fuhren am 10. Mai in die Macalajar Bay, Mindanao ein. Die Schiffe der TG 78.3 gaben Feuerunterstützung während der ungehinderten Amphibienanlandungen. Nachdem das Gebiet um Cagayan de Oro, hier befand sich einer der Tiefseehäfen der Philippinen, eingenommen war, verließen die Schiffe der TG 78.3 am 14. Mai wieder den Norden von Mindanao und eskortierten die Landungsschiffe in die San Pedro Bay. Drei Tage später erreichten sie diese. Ab dem 20. Mai begann die USS MEADE mit der Eskorte von Handels- und Landungsschiffen von Leyte aus zu den südlichen Inseln der Philippinen. Diese Eskortierfahrten endeten erst am 9. Juli. Ab diesem Tag unterzog sich der Zerstörer einer Überholung und mehreren dringend notwendig gewordenen Reparaturen. Anschließend verließ das Kriegsschiff die San Pedro Bay und fuhr in die amerikanischen Marinebasis in der Subic Bay, Luzon. In diese Basis fuhr die USS MEADE noch vor der bedingungslosen Kapitulation Japans am 15. August. Bis zum 31. August verblieb der Zerstörer in der Subic Bay und wechselte an diesem Tag nach Okinawa. Das Kriegsschiff eskortierte mehrere Truppentransportschiffe dorthin und kehrte am 9. September in die Subic Bay zurück. Die Marinebasis verließ die USS MEADE erst am 20. September wieder und fuhr nach Französisch – Indochina. Die Küste von Table Island im Golf von Tonkin erreichte der Zerstörer drei Tage später. Hier übergab man dem französischen Militärpersonal extra mitgeführte Verpflegung und medizinische Versorgungsgüter. Gleich nach dem entladen dieser Güter verließ das Kriegsschiff wieder diese Gewässer und fuhr nach Manila, Luzon. In der Manila Bay ankerte der Zerstörer ab dem 29. September. Von hier aus absolvierte das Kriegsschiff seinen Dienst bei den Philippinen. Erst am 2. November verließ die USS MEADE endgültig die philippinischen Gewässer und fuhr an die US Westküste. Nach einem Zwischenstopp vor dem Atoll Ulithi, vor Pearl Harbor, San Diego und nach der Durchquerung des Panamakanals erreichte der Zerstörer am 9. Dezember den Hafen von Norfolk, Virginia. Zwei Tage säter begann schon die umfassende Überholung. Der Zerstörer verließ am 4. März 1946 Norfolk und fuhr nach Charleston, South Carolina. Dort stellte man am 17. Juni 1946 das Kriegsschiff außer Dienst und wurde in die Atlantikreserveflotte versetzt. Den Namen USS MEADE ( DD-602 ) strich man am 1. Juni 1971 von der US Navy – Liste. Man bereitete den Schiffskörper anschließend zum versenken vor. Am 18. Februar 1973 versenkte man das Zielschiff vor der Küste Floridas. Die Schiffsglocke wurde vor der Versenkung entfernt und ist am Joint Forces Staff College in Norfolk ausgestellt.


USS MEADE ( DD-602 )
Commanding Officer

LCDR Raymond Starr Lamb        22. Juni 1942 – 10. Juni 1943 (erreichter Rang RADM)
LCDR John Munholland         10. Juni 1943 – 11. Oktober 1944
CDR Richard Gary Colbert         11. Oktober 1944 – 12. Dezember 1945 (erreichter Rang ADM)
LCDR Robert Stephen Guy         12. Dezember 1945 – 17. Juni 1946

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.