USS AMMEN ( DD-527 )

USS AMMEN ( DD-527 )

Biografie

Daniel Ammen
* 15. Mai 1820 in Brown County, Ohio
† 11. Juli 1898 in Washington DC
war ein US Navy Offizier, diente während des amerikanischen Bürgerkrieges und war danach ein produktiver Autor

Der ältere Bruder von Daniel Ammen, war Jacob Ammen ( 7. Januar 1806 – 6. Februar 1894 ) der während des amerikanischen Bürgerkrieges ein Brigadegeneral in der Unionsarmee war. Beide Brüder besuchten die gleiche Schule in die auch Ulysses S. Grant ( 27. April 1822 – 23. Juli 1885 ) ging. Grant war der beste Freund von Daniel Ammen da dieser ihn als Kind vor dem Ertrinken gerettet hatte. Daniel Ammen trat am 7. Juli 1836 in die US navy mit dem Rang eines Midshipman ein. Im Jahre 1838 diente er auf der Korvette USS VANDALIA ( 1828 ) die in der Karibik operierte. Im Februar 1852 erhielt Ammen den Befehl in Kalifornien einen Standort für eine neue Werft zu finden. Zu diesem Zweck erreichte er am 30. April 1852 San Francisco. Nach eingehender Betrachtung der Umgebung, schlug er die Halbinsel Mare Island bei Vallejo vor die etwa 23 Meilen nordöstlich von San Francisco lag. Die US Navy kaufte dort 1853 eine Fläche von 387 Hektar für 83.491 Dollar und Marineminister James Cochran Dobbin ( 17. Januar 1814 – 4. August 1857 ) beauftragte Commander David Glasgow Farragut ( 5. Juli 1801 – 14. August 1870 ) damit auf dieser Halbinsel eine Werft zu errichten. Am 16. September 1854 eröffnete dieser als ihr erster Kommandant die Werft. Ammen erhielt nach dem Beginn des amerikanischen Bürgerkrieges das Kommando über das neue Kanonenboot USS SENECA ( 1861 ) das in der Werft der New Yorker Navy Yard gebaut wurde. Am 14. Oktober 1861 stellte Lieutenant Ammen das Schiff in den Dienst der US Navy. Das Kanoneboot wurde dem Südatlantikblockadegeschwader unterstellt das von Rear Admiral Samuel Francis Du Pont ( 27. September 1803 – 23. Juni 1865 ) kommandiert wurde. Während der Schlacht um Port Royal vom 3. bis zum 7. November 1861 zeigte Ammen auffälligen Mut. Mit dem Schiffsverband des Südatlantikblockadegeschwaders war Lieutenant Ammen mit der USS SENECA im folgenden Jahr an weiteren Operationen entlang der Küsten von Georgia und Florida beteiligt. Danach begab sich Ammen nach Wilmington, Delaware wo in der Werft von Harlan & Hollingsworth der Monitor USS PATAPSCO ( 1862 ) gebaut wurde. Am 2. Januar stellte Commander Daniel Ammen das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy. Rear Admiral Du Pont bestellte drei Monitore, die USS PATAPSCO, die USS PASSAIC ( 1862 ) und die USS NAHANT ( 1862 ) vor das Fort McAllister um mit deren Waffen zu testen ob man eine feindliche Artilleriestellung von Wasser aus vernichten kann. Am 3. März 1863 starteten die drei Schiffe ein achtstündiges Bombardement. Das Ergebnis war ernüchternd. Es gab nur kleine Schäden am Fort, dafür einige Dellen an den Schiffen von den Einschlägen der feindlichen Kanonenkugeln. Bei der Belagerung und der ersten Schlacht zur Widereroberung von Fort Sumter am 7. April 1863 war auch Ammen mit seinem Monitor beteiligt. Doch dieser Angriff war ein kompletter Fehlschlag für die Union. Dafür setzte man Rear Admiral Du Pont von seinem Oberkommando über das Südatlantikblockadegeschwader ab und übertrug es am 6. Juli 1863 Rear Admiral John Bernard Dahlgren ( 13. November 1809 – 12. Juli 1870 ). Im November testete Ammen mit der USS PATAPSCO ein neues Hindernisräumgerät das John Ericsson ( 31. Juli 1803 – 8. März 1889 ) erfunden hatte. In dem weiteren Jahr 1864 des Bürgerkrieges nahm der Monitor im Januar an der Aufklärung des Wilmington River, Georgia teil und von Februar bis Anfang Oktober der Erfassung und Vernichtung von feindlichen Schiffen. Anfang Oktober ging Ammen von Bord des Monitor und wechselte auf die Korvette USS MOHICAN ( 1859 ). Dieses Schiff gehörte zum Nordatlantikblockadegeschwader und dieses stand unter dem Oberfehl von Rear Admiral David Dixon Porter ( 8. Juni 1813 – 13. Februar 1891 ). Commander Ammen reaktivierte es am 7. Oktober und kreuzte mit dem Schiff vor Wilmington, North Carolina. Danach nahm er mit dem Schiff und dem Rest des Geschwaders an der Ersten Schlacht vom 23. bis zum 27. Dezember 1864 um Fort Fisher teil. Auch an der Zweiten Schlacht um Fort Fisher, vom 13. bis zum 15. Januar 1865 war die USS MOHICAN beteiligt. Mit dem Schiff wechselte Ammen zum Südatlantikblockadegeschwader wo vor Charleston, South Carolina vom 17. Januar bis zum 7. März 1865 eine Blockade gelegt wurde. Die Korvette stellte man am 26. April 1864 in der Boston Navy Yard wegen Reparaturarbeiten außer Dienst. Ammen ging von Bord und beschäftigte sich nach der Beendigung des amerikanischen Bürgerkrieges am 10. Mai 1865 von Juli bis August 1865 mit der Beseitigung von Minen im Hafen von Charlotte und anderen Orten in North Carolina. Am 18. September stellte Commander Ammen das unter seinem Befehl stehende Schiff USS MIANTONOMOH ( 1863 ) in den Dienst der US Navy. Der Monitor gehörte zum Nordatlantik Geschwader und kreuzte eine kurze Zeit an der Ostküste der USA entlang. Dann legte USS MIANTONOMOH im Hafen der Washington Navy Yard an und im März 1866 ging Commander Ammen von Bord. Am 22. Juli 1866 beförderte man ihn zum Captain. Vom November 1866 bis zum August 1867 mussten Ammen eine Spezialpflicht bei Hartford, Connecticut erfüllen. In der Portsmouth Navy Yard stellte Captain Ammen den Schraubendampfer USS PISCATAQUA ( 1866 ) am 21. Oktober 1867 in den Dienst der US Navy. Am 16. Dezember 1867 ließ Ammen die Anker des Schraubendampfers heben. An Bord befand sich Rear Admiral Stephen Clegg Rowan ( 25. Dezember 1808 – 31. März 1890 ) der der Kommandeur des asiatischen Geschwaders war. Der Schraubendampfer war gleichzeitig das Flaggschiff dieses Geschwaders. Die Reise ging über das Kap der Guten Hoffnung. Den Hafen von Singapur erreichte das Schiff am 18. April 1868. Die Häfen in China, Japan und den Philippinen wurden besucht. Im Februar 1869 löste man Ammen von dem Kommando über die USS PISCATAQUA ab. Nach seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten übergab man ihm das Bureau of Yards and Docks. Er diente in dieser Funktion von Mai 1869 bis Oktober 1871. Gleich im Anschluss übertrug man ihm die Leitung des Bureau of Navigation. Dieses Amt leitete er bis 1878. In dieser Zeit ernannte man ihn, am 1. April 1872 zum Commodore und am 11. Dezember 1877 zum Rear Admiral. Am 4. Juni 1878 übergab Ammen das Amt und trat in den Ruhestand. Zwei Jahre später schrieb er das Buch mit dem Titel „The American Inter-Oceanic Ship Canal Question“. Außerdem war Ammen ein Mitglied im Vorstand des neuaufgebauten Naval Observatory und ein Vertreter der USA bei dem Interoceanic Ship Canal Kongress in Paris. Ammen arbeitete außerdem an einer Verbesserung zur Anlandung von Truppen und Feldartillerie sowie an einer Rettungsinsel für Dampfer. Das Design des Stahlrumpfes von dem Panzerschiff USS KATAHDIN ( 1893 ), der der Vorläufer der späteren U-Boote war, entwickelte Ammen mit der der festen Meinung war das die Küstenverteidigung des Landes mehr Beachtung geschenkt werden sollte. Rear Admiral Daniel Ammen verstarb am 11. Juli 1898 in Washington DC. Seinen Leichnam beerdigte man auf dem Arlington Nationalfriedhof.

Zwei Schiffe sind bei der US Navy zu Ehren von Rear Admiral Daniel Ammen benannt worden.
Das erste Schiff war der Zerstörer USS AMMEN ( DD-35 ) aus der PAULDING – Klasse.
Das zweite Schiff war der Zerstörer USS AMMEN ( DD-527 ) aus der FLETCHER – Klasse.


USS AMMEN ( DD-527 )

Schiffsbiografie

Die USS AMMEN ( DD-527 ) ist das zweite Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Rear Admiral Daniel Ammen benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das achtundvierzigste Schiff aus der FLETCHER – Klasse.
Auf der Bethlehem Steel Corporation in San Francisco, Kalifornien wurde am 29. November 1941 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Eva Ammen taufte am 17. September 1942 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Commander John Cheshire Daniel ( 1. November 1899 – 23. November 1992 ) stellte am 20. März 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Am 30. März 1943 stach die USS AMMEN in San Francisco in See und fuhr zur amerikanischen Marinebasis San Diego, Kalifornien. Hier begann der Zerstörer mit seiner Erprobungs- und Ausbildungsfahrt. Das Kriegsschiff verließ am 20. April San Diego und fuhr nach San Pedro, Kalifornien, wo es am folgenden Tag anlegte. Hier begann man mit der Ausrüstung des Schiffes für die kommende Fahrt. Zwei Tage später legte die USS AMMEN wieder ab und begann ihre Fahrt in die arktischen Gewässer. Dort gliederte man den Zerstörer für die Operation „Landcrab“ in die Task Group 51.1 ein die von Rear Admiral Howard Fitrhian Kingman ( 5. Mai 1890 in Hillsboro, North Dakota – 4. Juli 1968 in Los Angeles, Kalifornien ) kommandiert wurde. In der TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS NASSAU ( CVE-16 ), die Schlachtschiffe USS PENNSYLVANIA ( BB-38 ), USS IDAHO ( BB-42 ), USS NEVADA ( BB-36 ), USS NEW MEXIKO ( BB-40 ) und USS MISSISSIPPI ( BB-41 ) und die Zerstörer USS AMMEN, USS EDWARDS ) DD-619 ), USS MEADE ( DD-602 ), USS HULL ( DD-350 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS ABNER READ ( DD-526 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ). Am 1. Mai lagen alle Schiffe der TG 51.1 in der Cold Bay. Man bereitete diese und deren Mannschaften auf die kommenden Kämpfe vor. Drei Tage später legten die Schiffe ab. Wegen des schlechten Wetters erreichte man am 7. Mai, dem eigentlichen Angriffstag auf Attu, erst Komandorski Island und muss dort ausharren. Den Angriffstag der Landung auf Attu verschob man nun auf den 11. Mai. Die USS AMMEN erhielt die Hauptaufgabe den Schiffen der Invasionsstreitkräften einen Luft- und U-Boot Abwehrschutz zu bieten. Da sich die feindliche Luftbedrohung nie bewahrheitete und die U-Boot Bedrohung sich in Grenzen hielt, feuerte der Zerstörer keinen Schuss auf den Feind ab. Die Schiffe der TG 51.1 suchten am 9. und 10. Mai westlich von Attu nach einem japanischen Schiffsverband der zur Hilfe der auf Attu stationierten Soldaten ausgelaufen war. Man fand aber keine feindliche Flotte. Am 11. Mai begann in der Früh das Bombardement auf japanische Stellungen in der Holtz Bay und im Chichagov Harbor. In der Holtz Bay sichtete man am 12. Mai von einer PBY „Catalina“ aus ein Torpedo der von einem feindlichen U-Boot aus auf die USS PENNSYLVANIA abgefeuert worden war. Aber das Schlachtschiff konnte diesen Torpedo ausmanövrieren. Die PBY warf eine Rauchbombe an dem Punkt, wo man den Torpedo zuerst gesichtet hatte. Dieses Torpedo wurde von IJN I-31 abgefeuert. Das japanische U-Boot musste sich nun einem zehnstündigen Kampf mit den Zerstörern USS EDWARDS und USS FRAZIER aus der TG 16.6 stellen. Am Ende des Kampfes musste das U-Boot notgedrungen kurz auftauchen, da nicht mehr genug Wasser unter dem Kiel war. Fünf Seemeilen nordöstlich von Chichagov Harbor endet der Kampf dann mit einigen Wasserbomben, die das U-Boot auseinanderreißen. Nach diesem Vorfall verließen die Schiffe der TG 51.1 Attu und kehrten nach Adak zurück. Sie begann von dort aus zwischen den Inseln der Aleuten mit der U-Boot Patrouille. In diesen Wochen kämpften die Besatzungen hauptsächlich gegen das unwirtliche Klima bei den Aleuten. Die USS AMMEN verließ am 23. Mai die Cold Bay und fuhr nach San Diego. Hier legte der Zerstörer am 31. Mai an und musste sich für zwei Wochen intensiven Reparaturarbeiten unterziehen. Das Kriegsschiff verließ am 14. Juni die amerikanische Marinebasis und fuhr nach San Francisco. Hier bugsierte man das Kriegsschiff ins Trockendock und überprüfte die Schiffsaußenhülle. Anschließend begannen Erprobungsfahrten. Am 11. Juli verließ die USS AMMEN wieder San Francisco und eskortierte einen Schiffskonvoi in Richtung Adak. Zehn Tage später erreichten die Schiffe eine Position, die rund 782 Seemeilen südlich von Adak lag. Hier übernahmen andere amerikanische Kriegsschiffe die Sicherung des Schiffskonvois und eskortierten diesen bis in die Cold Bay. Noch am selben Tag kehrte die USS AMMEN um und fuhr nach San Francisco zurück. In den dortigen Hafen lief der Zerstörer am 29. Juli ein. Umgehend begann man mit dem bunkern von frischem Treibstoff. Nach Abschluss der Arbeiten legte der Zerstörer noch am selben Tag wieder ab und eskortierte unter anderem zusammen mit dem Schwesterschiff USS BEALE ( DD-471 ) einen weiteren Schiffskonvoi nach Adak. In die Kuluk Bay liefen die Schiffe am 5. August ein. Hier integrierte man die USS AMMEN in die Task Force 16, die Rear Admiral Francis Warren Rockwell ( 2. Juli 1886 in South Woodstock, Connecticut – 2. Januar 1979 auf Saint Simons Island, Glynn County, Georgia ) während der Operation „Cottage“ kommandierte. Der Zerstörer hatte dabei die Aufgabe erhalten den Schweren Kreuzer USS PENNSYLVANIA zu sichern, der das Flaggschiff der Task Force war. Zur Vorbereitung der Landung auf Kiska, Aleuten, hatten die Schiffe der Task Group 16.6 ab dem 2. August für zwei Tage lang feindliche Stellungen zu beschießen begonnen. Am 10. August erreichten alle anderen Schiffe, die TF 16 kommandiert worden waren, von Pearl Harbor aus kommend Adak. Die Schiffsbesatzungen begann sich auf Adak auf die Eroberung von Kiska vorzubereiten. Am 12. August bombardierten die Schiffe der TG 16.6 nochmals feindliche Stellungen auf Kiska. Der Schiffsverband der TG 16.17 legte am 14. August in Adak ab und beteiligte sich zuerst bei der Sicherung von 20 Transportschiffen, 42 Landungsschiffen und Landungsbooten sowie 20 Hilfsfahrzeugen. Insgesamt 29.126 Soldaten der US Army und 5.300 kanadische Soldaten standen für die Eroberung der verlassenen Insel Kiska bereit. Die Schiffe der TG 16.17 begannen am 15. August mit dem Bombardement auf vermeintliche feindliche Stellungen. Doch die 5.183 Mann starke japanische Garnison von Kiska war schon am 30. Juli innerhalb von 55 Minuten von den Amerikanern unbemerkt evakuiert worden. Das einzige was man von den Japanern auf Kiska entdeckt, sind drei zurückgelassene Mini-U-Boote. Die USS AMMEN blieb bis zum 12. September vor der Insel Kiska und patrouillierte dort. Anschließend fuhr der Zerstörer nach Adak. Am 24. September legte das Kriegsschiff hier wieder ab und fuhr nach Kiska. Dort legte die USS AMMEN eine kurze Pause ein und fuhr dann zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii weiter. In diese Basis lief der Zerstörer am 2. Oktober ein. In den folgenden neun Tagen beteiligte sich das Kriegsschiff an Kanonier- und Torpedoübungen sowie an den Techniken zur Bekämpfung von feindlichen U-Booten. Diese Übungen waren am 11. Oktober abgeschlossen und das Kriegsschiff fuhr zusammen mit dem Schwesterschiff USS BUSH ( DD-529 ) zurück zu den Aleuten. In der Marinestation von Adak liefen beide Zerstörer am 16. Oktober ein. Von hier aus übernahmen die Kriegsschiffe erneut mehrere Patrouillenfahrten zur Sicherung der Aleuten vor feindlichen Angriffen. Die USS AMMEN verließ mit der USS BUSH am 27. November dann wieder Adak und fuhr nach Pearl Harbor. In diese Marinebasis liefen die Zerstörer am 4. Dezember ein. Hier bunkerte man auf den Kriegsschiffen frischen Treibstoff und andere Vorräte. Die USS AMMEN legte erst am 9. Dezember wieder ab. Ziel war zuerst das Atoll Funafuti, Ellice Island. Dieses wurde am 14. Dezember erreicht. Man bunkerte erneut Treibstoff und setzte am folgenden Tag die Fahrt fort. Ziel war diesmal die Insel Espiritu Santo, New Hebrides. Dieses erreichte man zwei Tage später. Man bunkerte Munition, Treibstoff und andere Vorräte. Anschließend legte der Zerstörer noch am selben Tag wieder ab. Das nächste Ziel war die Milne Bay, Neuguinea. Diese erreichte der Zerstörer am 19. Dezember. Sofort integrierte man das Kriegsschiff in die Task Force 74, die Rear Admiral Victor Alexander Charles Crutchley ( 2. November 1893 in Chelsea, London, England – 24. Januar 1986 in Nettlecombe, Dorset, England ) während der Operation „Dexterity“ befehligte. In der TF 74 befanden sich die australischen Schweren Kreuzer HMAS AUSTRALIA ( D84 ) und HMAS SHROPSHIRE, die australischen Zerstörer HMAS ARUNTA ( I30 ) und HMAS WARRAMUNGA ( I44 )und die amerikanischen Zerstörer USS AMMEN, USS HELM ( DD-388 ) und USS RALPH TALBOT ( DD-390 ). Am 24. Dezember verließen alle Schiffe der Task Force 74 die Milne Bay und fuhren an die Westküste der Insel New Britain, Neuguinea. Hier sollten zwei Tage später die Landungen alliierter Soldaten am Cape Gloucester erfolgen. Die Kriegsschiffe der TF 74 begannen sofort mit dem Bombardement feindlicher Stellungen im Anlandungsgebiet. Danach waren sie zur Sicherung der Landungsschiffe und zur Luft- und Unterwasserüberwachung abgestellt worden. Die Schiffe der TF 74 verließen am 28. Dezember das Cape Gloucester und fuhren nach Buna, Cape Sudest, Neuguinea in der Holnicote Bay. Hier bunkerten sie Kraftstoff und Munition. Die USS AMMEN versetzte man hier in die Task Group 76.1, die Rear Admiral Victor Alexander Charles Crutchley während der Operation „Michaelmas“ befehligte. In dieser TG befanden sich die australischen Schweren Kreuzer HMAS AUSTRALIA und HMAS SHROPSHIRE, die australischen Zerstörern HMAS ARUNTA und HMAS WARRAMUNGA sowie die amerikanischen Leichten Kreuzer USS PHOENIX ( CL-46 ) und USS NASHVILLE ( CL-43 ) und die Zerstörer USS AMMEN, USS RALPH TALBOT, USS HELM, USS BUSH, USS BACHE ( DD-470 ), USS MULLANY ( DD-528 ) und USS DALY ( DD-519 ). Der Schnelle Truppentransporter USS SANDS ( APD-13 ) stieß am selben Tag von Goodenough Island, New Britain kommend zu diesen Schiffen. Am 1. Januar 1944 legten alle Schiffe der Task Force 76, die Rear Admiral Daniel Edward Barbey ( 23. Dezember 1889 in Portland, Oregon – 11. März 1969 in Bremerton, Washington ) befehligte, vor dem Cape Sudest ab. Diese Schiffe sollten die restlichen Schiffe der Task Force, die Zerstörer USS HUTCHINS ( DD-476 ), USS BEALE ( DD-471 ), USS MAHAN ( DD-364 ), USS FLUSSER ( DD-368 ), USS LAMSON ( DD-367 ), USS DRAYTON ( DD-366 ), USS SMITH ( DD-378 ) und USS CONYNGHAM ( DD-371 ), die Schnellen Truppentransporter USS KILTY ( APD-15 ), USS STRINGHAM ( APD-6 ), USS BROOKS ( APD-10 ), USS WARD ( APD-16 ) und USS GILMER ( APD-11 ), zwei Panzerlandungsschiffe und mehrere Infanterielandungsfahrzeuge auf denen sich 7.200 Soldaten des 126. RCT der 32. US Infanteriedivision befanden, unterstützen und decken. Am 1. Januar 1944 verließen diese Schiffe für die Operation das Cape Sudest und fuhren an der Küste Neuguineas westwärts bis Saidor. Hier gab es eine Landebahn der Japaner, die unbedingt in die Hände der Alliierten fallen musste. Da der für diese Flotte vorgegebene Zeitplan für die Operation sehr eng begrenzt war, die See kabbelig und der Wind auffrischte sowie der Angriffsbereich vor Saidor durch die Anzahl der Schiffe überlastet war, kam es zu einer Kollision zwischen der USS HUTCHINS und der USS SMITH. Beide Zerstörer erlitten dabei einigen Schaden. Die alliierten Truppen landeten am 2. Januar und begannen ihren eigenständigen Vormarsch. Die Schiffe der Task Force 76 kehrten anschließend zum Cape Sudest zurück. Im Februar fuhr die USS AMMEN nach Sydney, Australien, wo eine Überholung an dem Schiffskörper vorgenommen werden musste. Danach legte der Zerstörer am 19. Februar in Sydney wieder ab und fuhr in die Milne Bay zurück, wo er am 22. Februar anlegte. Hier bereitete man das Kriegsschiff auf den kommenden Einsatz vor und reihte es in die Task Force 76 ein, die Rear Admiral William Morrow Fechteler ( 6. März 1896 in San Rafael, Kalifornien – 4. Juli 1967in Bethesda, Maryland ) während der Operation „Brewer“ kommandierte. In dieser TF befanden sich die Zerstörer USS AMMEN, USS BUSH, USS SMITH, USS FLUSSER, USS BEALE, USS DRAYTON, USS STOCKTON ( DD-646 ), USS STEVENSON ( DD-645 ), USS THORN ( DD-647 ), USS NICHOLSON ( DD-442 ), USS WELLES ( DD-628 ), USS GILLESPIE ( DD-609 ) USS REID ( DD-369 ), USS BACHE ( DD-470 ), USS SWANSON ( DD-443 ) und USS WILKES ( DD-441 ), die drei Schnellen Truppentransporter USS BROOKS ( APD-10 ), USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS SANDS ( APD-13 ) mit 1.026 Soldaten des 5. Kavallerieregiments und deren technischer Ausrüstung und die beiden Zerstörer und Minensucher USS HOVEY ( DMS-11 ) und USS LONG ( DMS-12 ). Die Kriegsschiffe verließen am 27. Februar die Milne Bay und fuhren nach Cape Sudest. Noch in der Nacht zum 28. Februar begann ein wichtiger taktischer Drill zur Vorbereitung auf den Angriff der Admiralitätsinseln vor diesem Cape. Gleich nach Abschluss der Übung fuhren die Schiffe zur Halbinsel Los Negros gleich weiter. Am 29. Februar landeten sie im Hayne Hafen auf Los Negros, Admiralitätsinseln die Soldaten des 5. Kavallerieregiments, welche einen Brückenkopf bildeten. Feuerunterstützung erhielten sie durch die Schiffe der Task Group 74.2. Am Abend ziehen sich die Schiffe zurück. Am 2. März gliederte man die USS AMMEN in die Task Undergroup 76.2.1 ein. In dieser TU befand sich der australische Zerstörer HMAS WARRAMUNGA und die amerikanischen Zerstörer USS AMMEN und USS MULLANY. Diese drei Zerstörer übernahmen am 2. März die Luftsicherung von sechs Panzerlandungsschiffen und sechs mittleren Landungsschiffen auf denen sich weitere 1.000 amerikanische Soldaten befanden, sowie die beiden Zerstörer und Minensucher USS HAMILTON ( DMS-18 ) und USS LONG ( DMS-12 ). Während der dann erfolgten Landung dieser Truppen schießen die Zerstörer USS BUSH, USS STOCKTON ( DD-646 ), USS WELLES ( DD-628 ), USS NICHOLSON ( DD-442 ) und fünf weitere aus allen Rohren auf feindliche Ziele. Um 22:03 Uhr verließen die Schiffe der TU 76.2.1 die Halbinsel. Zwei Tage später reihten sich die Schiffe der TF 74 und der TF 75 in einen Verband zusammen und beschossen japanische Stellungen auf Hauwei Island, Admiralitätsinseln. Hier hatte man feindliche Geschützstellungen ausgemacht. Dieser Beschuss wurde noch am 6. und 7. März wiederholt. Anschließend patrouillierte die USS AMMEN in den Gewässern der Admiralitätsinseln. Die dazu auserkorene Patrouillenstation für diese Einsatzgruppe befand sich rund 55 km nördlich von Manus Island. Nach nur drei Tagen fuhr der Zerstörer zurück zur Milne Bay um seine Bunker und Magazine aufzufüllen. Hier legte das Kriegsschiff am 12. März an und verließ ihn wieder nach dem Abschluss dieser Arbeiten. In diesem Hafen stellte man die Task Group 74.5, welche Captain Kenmore Mathew McManes ( 22. Mai 1900 – 20. Januar 1973 ) befehligte, zusammen. In dieser TF befanden sich die Zerstörer USS AMMEN, USS DALY, USS HUTCHINS, USS MULLANY und USS BEALE. Wegen starker feindlicher Gegenwehr blieben diese Zerstörer an der Küste von Neuguinea. Dort bombardierten sie bei Wewak Harbor japanische Küstenbefestigungen und Hafenanlagen ab dem 18. März für zwei Tage. Dabei konnte die USS DALY bei Mushu Island den japanischen U-Boot Jäger CHA-10 versenken. Bis zum 22. März blieben die vier Zerstörer in den Gewässern zwischen Wewak und der Hansa Bay, patrouillierten vor der Küste der Oro Bay und beschossen feindliche Küstenziele damit die Japaner in den Glauben versetzt wurden das die nächste Landeaktion in diesem Gebiet wäre. Nach diesem Beschuss fuhr das Kriegsschiff zum gesicherten Seeadler Harbour auf Manus Island. Von hier aus eskortierte der Zerstörer Versorgungsschiffe bis in die Milne Bay. Hier gliederte man die USS AMMEN in die Task Force 74 ein, die Rear Admiral Victor Alexander Charles Crutchley während der Operation „Reckless“ und „Persecution“ kommandierte. In der Task Force befanden sich die australischen Schweren Kreuzer HMAS AUSTRALIA und HMAS SHROPSHIRE, den australischen Zerstörern HMAS ARUNTA und HMAS WARRAMUNGA und die amerikanischen Zerstörer USS AMMEN und USS MULLANY. Am 14. April verließen diese Schiffe die Milne Bay und fuhren zum Seeadler Harbour. Hier wurden die Bunker gefüllt. Die Schiffe verließen dann am 19. April wieder den Seeadler Harbour und fuhren nach Hollandia, Neuguinea. Diese sechs Kriegsschiffe sollten die Anlandungsschiffe der Task Force 77 vor feindliche Flugzeuge und U-Booten schützen. Der Angriff auf Hollandia und Aitape erfolgte am 22. April. An diesem Tag beteiligte sich die USS AMMEN am Bombardement auf die Tanahmerah Bay. Die Landeoperation bei Hollandia war ein voller Erfolg und schon sechs Tage später waren alle feindlichen Stellungen besetzt. Dadurch verließen die Kriegsschiffe der TF 74 wieder die Gewässer um Hollandia und fuhren zum Seeadler Harbour. Dort legten sie am 28. April an. Zur gleichen Zeit legten auch die Schiffe der Task Group 78.2 an, die Rear Admiral Ralph Eugene Davison ( 12. September 1895 in Saint Louis, Missouri – 13. Februar 1972 ) befehligte. Diese Schiffe kamen ebenso von den Kämpfen um Hollandia, Aitape, der Humboldt Bay und der Tanahmerah Bay. In diese TG versetzte man noch am selben Tag die USS AMMEN. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS NATOMA BAY ( CVE-62 ), USS CORREGIDOR ( CVE-58 ) und USS MANILA BAY ( CVE-61 ), der Flugzeugträger USS CORAL SEA ( CVE-43 ) und die Zerstörer USS AMMEN, USS ERBEN ( DD-631 ), USS WALKER ( DD-517 ), USS ABBOT ( DD-629 ), USS HALE ( DD-642 ), USS BULLARD ( DD-660 ), USS KIDD ( DD-661 ) und USS CHAUNCEY ( DD-667 ). Gleich nach dem bunkern von Munition, Flugbenzin, Proviant und Schweröl, verließen diese Schiffe wieder den Seeadler Harbour und fuhren, bis auf die USS NATOMA BAY, in die Gewässer von Hollandia. Von dieser Position aus sollten die Trägerflugzeuge die Angriffsbemühungen der Alliierten unterstützen. Die Zerstörer sicherten derweil die Flugzeugträger vor feindliche Luft- und Unterwasserangriffe. Erst am 5. Mai verließen die Schiffe der TG 78.2 die Gewässer von Hollandia und fuhren zum Seeadler Harbour. Nachdem sie dann dort angekommen waren, verlegte man die USS AMMEN in die Task Force 74, die Rear Admiral Victor Alexander Charles Crutchley während der Operation „Staightline“ befehligte. In dieser Task Force befanden sich die australischen Schweren Kreuzer HMAS AUSTRALIA und HMAS SHROPSHIRE, die australischen Zerstörern HMAS ARUNTA und HMAS WARRAMUNGA und die amerikanischen Zerstörer USS AMMEN und USS MULLANY. Diese Kriegsschiffe verließen am 15. Mai den Seeadler Harbour und fuhren zur Insel Wakde, Neuguinea. Zwei Tage später erreichten sie diese Insel und begannen mit dem Bombardement japanischer Stellungen. Diese Insel wurde von den Japanern im April 1942 erobert und besaß eine ausgezeichnete Landebahn und wichtige Einrichtungen, die die Alliierten immens nützlich sein würden. Außerdem war diese Insel das erste Sprungbrett um die Philippinischen Inseln und das japanische Kernland anzugreifen. Bis zum 21. Mai blieb die USS AMMEN mit den anderen Schiffen der TF dort zur Unterstützung der Landungstruppen, bis die Insel von den 7.000 amerikanischen Soldaten der 163. RCT der 41. Infanteriedivision eingenommen und gesichert worden war. Danach fuhr der Zerstörer in die Humboldt Bay, Neuguinea. Hier integrierte man die USS AMMEN in die Task Force 74. Die TF befehligte Rear Admiral Victor Alexander Charles Crutchley während der Operation „Horliek“. In dieser TF befanden sich die australischen Schweren Kreuzer HMAS AUSTRALIA und HMS SHROPSHIRE, der australische Zerstörer HMAS ARUNTA und die amerikanischen Zerstörer USS AMMEN, USS MULLANY und USS FLETCHER ( DD-445 ). Diese Kriegsschiffe verließen am 25. Mai die Humboldt Bay und fuhren zur Schouten Insel Biak im Nordwesten Neuguineas. Sie wurden zur Sicherung in den Gewässern vor der Insel Biak eingesetzt und sollten eventuelle japanische Entsatztruppen fernhalten. Diese Insel Biak war von Korallenriffen umgeben und daher schwer anzulanden. Die Invasion dieser Insel begann am 27. Mai und wurde von Rear Admiral William Morrow Fechteler ( 6. März 1896 in San Rafael, Kalifornien – 4. Juli 1967 im Bethesda Naval Hospital in Bethesda, Maryland ) kommandiert. Die Infanteriesoldaten befehligte Major General Horace Hayes Fuller ( 10. August 1886 in Fort Meade, South Dakota – 18. September 1966 ). Nach den erfolgreichen Anlandungen vereinigte man die Kriegsschiffe ab dem 1. Juni wieder in die Task Force 75, da eine japanische Entsatzflotte nach Biak unterwegs war. Diese wird aber durch amerikanische Luftaufklärung am 3. Juni gesichtet und kehrte daraufhin um. Am Nachmittag dieses Tages entsandte man, unter dem Kommando von Rear Admiral Victor Alexander Charles Crutchley. die alliierte Task Force 75 dem japanischen Verband entgegen. Diese TG 75 bestand aus dem australischen Schweren Kreuzer HMAS AUSTRALIA ( D84 ), den amerikanischen Leichten Kreuzern USS PHOENIX und USS BOISE sowie den amerikanischen Zerstörern USS AMMEN, USS MULLANY, USS TRATHEN, USS DALY, USS HUTCHINS, USS BEALE, USS ABNER READ, USS WELLES, USS FLETCHER, USS RADFORD ( DD-446 ), USS JENKINS, ( DD-471 ), USS BACHE ( DD-470 ) und USS LA VALETTE ( DD-448 ) und die australischen Zerstörer HMAS ARUNTA und HMAS WARRAMUNGA. Als sich dann auch diese japanischen Entsatzschiffe wieder zurück zogen, wurde den alliierten Schiffen der Angriff befohlen. Um 23:18 Uhr nahm die USS AMMEN zusammen mit den anderen Zerstörern die Verfolgung auf. Am Abend des 4. Juni griffen 10 japanische Aichi D3A Sturzkampfbomber die alliierten Schiffe an. Diese feindlichen Flugzeuge wurden allerdings vertrieben. Die Amerikanischen wie auch die Australischen Schiffe fuhren dann in Richtung Vogelkop weiter. Am folgenden Tag griffen japanische Torpedobomber die amerikanischen Schiffe an. Einige dieser Flugzeuge konnten abgeschossen werden, die anderen flüchteten ohne nennenswerten Schaden angerichtet zu haben. Ein zweiter Versuch zum Entsatz der japanischen Truppen auf Biak Island startete kurz danach. Die japanischen Zerstörer SHIKNAMI, URANAMI und SHIGURE sollen 600 Mann auf Lastkähnen nach Biak bringen. Gesichert wurden die drei Schiffe durch die Zerstörer HARUSAME, SHIRATSUYU und SAMIDARE sowie der Kreuzer AOBA und KINU. Nördlich von Misool Island, Neuguinea legten diese Schiffe ab. Diese Streitmacht, die in Richtung Biak fuhr, blieb weitgehend unentdeckt. Erst zehn B-25 Bomber der US Air Force unterstützen die sich entwickelnden Kämpfe und versenkten in den ersten Minuten des 8. Juni den japanischen Zerstörer HARUSAME und beschädigen die SHIRATSUYU und SHIKINAME. Daraufhin kappte man die Leinen der Lastkähne und der japanische Verband kehrte wieder um und flüchtete. Auf dieser Flucht nahmen die japanischen Schiffe unbewusst einen Kollisionskurs zur Task Force 75 ein. Unwissend über die Position der japanischen Schiffe, entschied sich Rear Admiral Victor Alexander Charles Crutchley mit seinen Schiffen parallel zur Küste von Biak zu fahren und ließ einen nördlichen Kurs halten. Gegen 22:00 Uhr des 8. Juni entdeckte ein auf Nachtpatrouille befindlicher PB4Y Bomber die japanische Streitmacht. Der Pilot machte sofort Meldung, dass sich fünf feindliche Schiffe mit 12 Knoten in Richtung der Task Force 75 fuhren. Sofort ließ Rear Admiral Victor Alexander Charles Crutchley auf allen Schiffen die Alarmbereitschaft ausrufen und alle Mannschaftsmitglieder besetzten ihre Kampfpositionen. Gleichzeitig erkannten die Japaner die Anwesenheit der amerikanischen Schiffe und ließen ihre Maschinen auf Volllast fahren um zu entkommen. Während der sich nun entwickelnden Kämpfe wird die SHIGURE beschädigt, kann aber entkommen. Die Jagd der amerikanischen Zerstörer wurde daraufhin um 2:30 Uhr abgebrochen und sie kehrten ins Kampfgebiet bei Biak in der Humboldt Bay zurück. Bis zum 13. Juni patrouillierte die USS AMMEN in den Gewässern rund um die Insel Biak. Anschließend kehrte der Zerstörer in die Humboldt Bay zurück. Von dort aus fuhr der Zerstörer zum Seeadler Harbour. Hier blieb das Kriegsschiff bis zum 30. Juni. In dieser Zeit wurden bis zum 28. Juni Wartungsarbeiten und mehrere Übungen durchgeführt. Hier gruppiert man auch die Task Force 75, die Rear Admiral Russell Stanley Berkey während der Operation „Tabletennis“ kommandierte, um. So befinden sich in dieser jetzt die Leichten Kreuzer USS BOISE und USS PHOENIX und die Zerstörer und die Zerstörer USS AMMEN, USS BEALE, USS HUTCHINS, USS LA VALETTE, USS JENKINS, USS FLETCHER, USS DALY, USS ABNER READ, USS BACHE, USS ROE, USS WELLES, USS WILKES, USS REID ( DD-369 ), USS STEVENSON ( DD-645 ), USS MUSTIN ( DD-413 ), USS RUSSELL ( DD-414 ), USS MORRIS ( DD-560 ), USS GRAYSON ( DD-435 ) und USS SWANSON ( DD-443 ). Die Schiffe dieser TF unterstützten zusammen mit der TF 74 die Schiffe der Task Force 77, der US VII. Amphibischen Force, Kommandant Rear Admiral William Morrow Fechteler ( 6. März 1896 – 4. Juli 1967 ), die am 2. Juli 1944 7.100 Mann des 168. Infanterieregiments auf der Insel Noemfoor, Neuguinea landen sollte. Diese Insel Noemfoor war von den Japanern relativ gut verteidigt, erfüllte aber alle Anforderungen mit einem Flugplatz der am westlichsten während der weiteren Neuguinea Kampagne gelegen war. Die Schiffe der TF 75 erreichten am Morgen des 2. Juli die Invasionsstrände von Kamiri an der Nordwestküste von Noemfoor Island. Die USS AMMEN beteiligte sich aber nicht an dem beginnenden Bombardement, sondern übernahm die Luftüberwachung und war auf der Suche nach feindlichen U-Booten. Die anderen Kriegsschiffe begannen ein Bombardement gegen jegliche feindlichen Ziele in Küstennähe. Die dann folgenden Landungstruppen hatten kaum noch feindlichen Widerstand zu brechen. Auch wurden nach diesem Bombardement die Schiffe der TF 75 für weitere Unterstützung nicht benötigt. Daher verließ die USS AMMEN zusammen mit den Schiffen der TF 75 noch am selben Tag wieder Noemfoor Island und fuhr in die Humboldt Bay. Diese erreichten die Schiffe am 3. Juli. Es konnten hier Instandhaltungs- und Überholungsarbeiten ausgeführt werden. Die USS AMMEN fuhr indes nach Aitape. Hier begann der Zerstörer zu patrouillieren und auf feindliche Truppenkonzentrationen zu schießen, welche zu den umgangenen Garnisonen an der Küste Neuguineas gehörten. Am 25. Juli fuhr das Kriegsschiff in die Humboldt Bay. Hier bunkerte man frischen Treibstoff, Munition und Proviant. Gleichzeitig integrierte man die USS AMMEN wieder in die Task Force 75. Die Schiffe dieser TF, darin befanden sich außerdem noch die Zerstörer USS MULLANY und USS TRATHEN ( DD-530 ), verließen am 27. Juli die Humboldt Bay. Die USS AMMEN fuhr zum Cape Sansapor an der nordwestlichen Küste der Insel Vogelkop. Den Zerstörer setzte man während dieser Landeoperation wieder als Sicherungsschiff ein, um die anderen Kriegsschiffe, welche an der Unterstützung der Landungseinheiten beteiligt waren, vor eventuellen feindlichen Luftangriffen zu beschützen. Die Operation „Globetrotter“ begann am 30. Juli 1944. Es erfolgte diesmal aber keine Küstenbeschießung da es von japanischer Seite keinen Widerstand gab. Die USS AMMEN patrouillierte dabei rund 25 Seemeilen vor der Küste und legte eine Nebelwand um die Invasion zu decken. Die Operation „Globetrotter“ war schon am 1. August abgeschlossen und die Landungsfahrzeuge fuhren in die Humboldt Bay zurück. Gleich in den ersten Tagen des August verließ die USS AMMEN das Cape Sansapor und fuhr nach Sydney, Australien. Hier unterzog sich der Zerstörer vom 8. bis zum 26. August einer umfangreichen periodischen Überholung im Trockendock. Gleich am Morgen des folgenden Tages verließ der Zerstörer die Werft bei Sydney und fuhr in die Milne Bay. In dieses Gewässer von Neuguinea fuhr das Kriegsschiff am 30. August ein. Gleich nach dem bunkern von Treibstoff verließ die USS AMMEN wieder die Milne Bay und fuhr zum Seeadler Harbour. In diesem natürlichen Tiefseehafen machte man das Kriegsschiff am 1. September fest. In den folgenden zehn Tagen beteiligte sich das Kriegsschiff an mehreren Übungen. Für die Operation „Tradewind“ versetzte man den Zerstörer in die Task Group 75.2 die Commodore John Augustine Collins ( 7. Januar 1899 in Deloraine, Tasmanien – 3. September 1989 in Sydney, New South Wales, Australien ) kommandierte. In der TG 75.2 befanden sich die australischen Schweren Kreuzer HMAS AUSTRALIA und HMAS SHROPSHIRE, die amerikanischen Leichten Kreuzer USS PHOENIX ( CL-46 ) und USS BOISE ( CL-47 ), die australischen Zerstörer HMAS ARUNTA und HMAS WARRAMUNGA und die amerikanischen Zerstörer USS AMMEN, USS MULLANY und USS NEWCOMB ( DD-586 ). Diese Schiffe verließen am 10. September Manus Island und fuhren zuerst in die Humboldt Bay. Hier legten sie am folgenden Tag an. In dieser Bay versammelten sich alle Kriegsschiffe die an der Operation „Tradewind“ beteiligt waren. Die Kampfgruppe der TG 75.2 war zusammen mit den Schiffen der TG 75.1 zur Beschießung der Landezone und japanischer Küstenbefestigungen vorgesehen, die am 12. September erfolgte. Gleich danach fuhr die USS AMMEN zusammen mit den anderen Schiffen denen der Task Force 77 entgegen und übernahm dort die Sicherung der Landungsschiffe. Hier gliederte man die Schiffe der TG 75.1 und TG 75.2 in die Task Group 77.2 ein, die Rear Admiral Russell Stanley Berkey ( 4. August 1893 – 30. September 1985 ) kommandierte. In dieser TG 77.2 befanden sich die australischen Schweren Kreuzer HMAS AUSTRALIA und HMAS SHROPSHIRE, die amerikanischen Leichten Kreuzer USS NASHVILLE, USS PHOENIX und USS BOISE sowie die australischen Zerstörer HMAS ARUNTA und HMAS WARRAMUNGA und die amerikanischen Zerstörer USS AMMEN, USS MULLANY, USS BUSH, USS HUTCHINS, USS BACHE, USS NEWCOMB, USS BEALE und USS ABNER READ ( DD-526 ). Am 13. September verließen alle Kriegsschiffe die Humboldt Bay. Zwei Tage später begann die Landung auf der Insel Morotai, Molukken. Im Vorfeld der Anlandungen der Truppen der 31. Infanteriedivision und dem 126. RCT der 32. Infanteriedivision aus dem XI. Korps, sollten die Schiffe der TG 77.2 sämtliche japanischen Küstenbefestigungen vor Cape Gila beschießen. Dieser Landungsverband bestand aus zwei Gruppen, der „White“ Group unter dem Befehl von Rear Admiral Daniel Edward Barbey als Oberkommandierender des Unternehmens auf dem Führungsschiff USS WASATCH ( AGC-9 ) und der „Red“ Group unter dem Befehl von Rear Admiral William Morrow Fechteler an Bord des Zerstörers USS HUGHES ( DD-410 ). Zur Landungsflotte gehören die beiden australischen amphibischen Truppentransporter HMAS KANIMBLA ( C78 ) und HMAS MANOORA ( F48 ), die amerikanischen Schnellen Truppentransporter USS KILTY, USS HERBERT, USS CROSBY, USS WARD und USS SCHLEY ( APD-14 ), 45 Panzerlandungsschiffe, 24 Infanterielandungsfahrzeuge, 20 Panzerlandungsboote und dem Docklandungsschiffes USS CARTER HALL ( LSD-3 ). Gesichert wurden diese Schiffe durch die Zerstörer USS HUTCHINS, USS HUGHES, USS FLETCHER, USS DALY, USS ABNER READ, USS TAYLOR ( DD-468 ), USS NICHOLAS ( DD-449 ), USS HOPEWELL ( DD-681 ), USS JENKINS, USS STEVENS ( DD-479 ), USS HOBBY ( DD-610 ), USS MUSTIN ( DD-413 ), USS RUSSELL ( DD-414 ), USS MORRIS ( DD-417 ), USS ANDERSON ( DD-411 ), USS JOHN RODGERS ( DD-574 ), USS HARRISON ( DD-573 ), USS McKEE ( DD-575 ), USS MURRAY ( DD-576 ), USS RINGGOLD ( DD-500 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ), USS SIGSBEE ( DD-502 ) und USS DASHIELL ( DD-659 ), 4 Fregatten, 6 Patrouillenboote, 2 Hochseeschlepper und 4 Minensucher. Die Landung auf Morotai begann am 15. September. Die Kriegsschiffe der TG 77.2 nahmen ihre vorgegebenen Positionen ein zum Beschuss der feindlichen Küstenbefestigungen. Doch ihre Geschütze blieben stumm. Der abwesende Feind hatte sich ins Landesinnere zurückgezogen und erlaubte den alliierten Angriffstruppen ihre festgelegten D-Day Ziele unbehelligt einzunehmen. Da die USS AMMEN nun nicht mehr zur Unterstützung der Landungstruppen benötigt wurde, zog sich der Zerstörer von Morotai zurück und reihte sich am 16. September in der Nähe von Mios Woendi in die Task Group 77.1, zur Sicherung der Geleitflugzeugträger, ein. Hier verbrachte die USS AMMEN für fast einen Monat mit Trainingsübungen. Diese wurden nur durch Reparaturen im Seeadler Harbour unterbrochen. Ab dem 29. September lag der Zerstörer wieder im Seeadler Harbour. Dort bereitete man den Zerstörer auf den Angriff auf die Philippinen während der Operation „King II“ vor. Man gliederte die USS AMMEN in die Task Force 77 ein, die Vizeadmiral Thomas Cassin Kinkaid ( 3. April 1888 in Hanover, New Hampshire – 17. November 1972 in Bethesda, Maryland ) während der Operation „King II“ kommandierte. Innerhalb dieser TF befand sich der Zerstörer in der Task Group 77.1 und hatte die Aufgabe, zusammen mit in dieser Gruppe befindlichen Motor Torpedoboote die Landungsschiffe auf der Fahrt nach Leyte zu sichern. In der TG befand sich das Amphibische Kommandoschiff USS WASATCH ( AGC-9 ), auf dem sich Vizeadmiral Kinkaid befand, die Zerstörer USS AMMEN, USS BUSH, USS ABNER READ und USS MULLANY und unter anderem die Motor Torpedoboote USS PT-39, USS PT-130, USS PT-131, USS PT-137, USS PT-151, USS PT-152, USS PT-323, USS PT-489, USS PT-490, USS PT-492, USS PT-493 und USS PT-495. Zur Sicherung des Amphibischen Kommandoschiffes und der Motor Torpedoboote verließ die USS AMMEN am 11. Oktober den Seeadler Harbour und fuhr in die Humboldt Bay, wo diese Schiffe warteten. Am Morgen des 17. Oktober stachen diese Schiffe in See und fuhren zu der philippinischen Insel Leyte. Dort trafen sie in der Morgendämmerung des 20. Oktober ein und sicherten die Landeoperation ab. Ab um 7:00 Uhr begann das Küstenbombardement und dauerte bis kurz vor 9:45 Uhr. Danach begann die Landeoperation. Die USS AMMEN beteiligte sich aber nicht daran, sondern sicherte die Landungsschiffe vor feindlichen Flugzeugen und U-Booten ab. In den folgenden fünf Tagen patrouillierte der Zerstörer vor den Brückenköpfen im Golf von Leyte und sicherte weiterhin die USS WASATCH. Ebenso eskortierte die USS AMMEN allabendlich das Amphibische Kommandoschiff auf die Hohe See außerhalb der Bucht von San Pedro. Zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich für die alliierte Flotte eine weitere Gefahr am Horizont ab. Durch den massiven Angriff der Alliierten werden drei japanische Flotten in Richtung Leyte Golf geschickt. Diese sollen die philippinische Insel Leyte sichern und den Angriff abwehren. Am Mittag des 23. Oktober wurden diese vagen Befürchtungen über eine Bedrohung der amphibischen Einheiten im Golf von Leyte zur Gewissheit. Mehrere amerikanische U-Boote und Flugzeuge hatten von mindestens drei verschiedenen Flotten berichtet. Dadurch wurden am folgenden Nachmittag die Sicherungsgruppen der amerikanischen 7. Flotte umgruppiert. Man versetzte die USS AMMEN am Nachmittag des 25. Oktober in die Task Group 77.3 die Rear Admiral Russell Standon Berkey befehligte. In dieser TG befanden sich die australischen Schweren Kreuzer HMAS AUSTRALIA und HMAS SHROPSHIRE, die amerikanischen Leichten Kreuzer USS PHOENIX und USS BOISE, die australischen Zerstörer HMAS ARUNTA und WARRAMUNGA sowie die amerikanischen Zerstörer USS AMMEN, USS BEALE, USS HUTCHINS, USS DALY, USS BACHE, USS BUSH, USS STEMBEL ( DD-644 ) und USS KILLEN ( DD-593 ). Doch von diesen Schiffen wechselten einige schon am 24. Oktober in andere Einheiten, die sich den nähernden japanischen Flotten stellen sollten. In der TG 77.3 befand sich nur noch der australische Schwere Kreuzer HMAS AUSTRALIA, der australische Zerstörer HMAS WARRAMUNGA und die amerikanischen Zerstörer USS AMMEN, USS BUSH und USS STEMBEL, der aber schon am selben Tag auch wechselte. Diese verbliebenen Kriegsschiffe der TG 77.3 übernahmen die Sicherung des Brückenkopfes und der Landungsschiffe vor angreifenden japanischen Flugzeugen und U-Booten und patrouillierten im östlichen Eingang zum Golf von Leyte. Währenddessen hatten die neuformierten alliierten Einheiten den drei herannahenden japanischen Flotten empfindliche Verluste zugefügt. Allerdings war diese Lage noch einige Tage später nicht vollständig überschaubar. In der TG 77.3 blieb die USS AMMEN deshalb nur bis in die Morgenstunden des 27. Oktober. Da versetzte man den Zerstörer in die Task Undergroup 77.4.2. Die TU befehligte Rear Admiral Felix Budwell Stump ( 15. Dezember 1894 in Parkersburg, Wood County, West Virginia – 13. Juni 1972 im Bethesda Naval Hospital, Montgomery County, Maryland ) während der Operation „King II“. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS NATOMA BAY ( CVE-62 ), USS MANILA BAY ( CVE-61 ), USS MARCUS ISLAND ( CVE-77 ), USS KADASHAN BAY ( CVE-76 ), USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ) und USS OMMANEY BAY ( CVE-79 ), die Zerstörer USS AMMEN, USS FRANKS ( DD-554 ), USS HAGGARD ( DD-555 ) und USS HAILEY ( DD-556 ) sowie die Geleitzerstörer USS RICHARD W SUESENS ( DE-342 ), USS ABERCROMBIE ( DE-343 ), USS OBERRENDER ( DE-344 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ) und USS WALTER C WANN ( DE-412 ). Die Kriegsschiffe der Task Group 77.4 hatten bis dahin gegen eine japanische Flotte unter dem Kommando von Vizeadmiral Takeo Kurita ( 28. April 1889 – 19. Dezember 1977 ) gekämpft und vernichtet. Jetzt mussten die Zerstörer und Geleitzerstörer wieder ihre Sicherungsaufgaben gegenüber den Geleitflugzeugträgern übernehmen, während die Trägerflugzeuge den alliierten Landungstruppen unterstützend zu Hilfe kamen, oder auf See befindliche feindliche Schiffe bombardierten. Die USS AMMEN verließ aber schon in den frühen Morgenstunden des 29. Oktober wieder die TU und wurde der Task Group 77.2 zugewiesen. Die darin befindlichen Schlachtschiffe sammelten sich im Leyte Gulf und der Zerstörer hatte die Aufgabe erhalten diese Kriegsschiffe vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen zu beschützen. Doch noch am Abend desselben Tages versetzte man die USS AMMEN wieder in die Task Group 77.1, wo sie ihren eigentlichen Aufgaben als Sicherungs- und Radarvorpostenschiff wieder nachgehen konnte. Außerdem übernahm der Zerstörer wieder den persönlichen Schutz der USS WASATCH. Am Morgen des 1. November, gegen 9:40 Uhr, lagen die Schiffe zwischen Leyte und Dinagat Island in der Surigao Straße. Rund 25 Seemeilen von Dulag, Leyte entfernt. Da gab es einen schweren feindlichen Luftangriff. Zehn japanische Flugzeuge griffen an. Die Geschützmannschaften des Kriegsschiffes beteiligten am Beschuss dieser feindlichen Maschinen. Da raste ein brennendes zweimotoriges Bombenflugzeug vom Typ Yokosuka P1Y Ginga auf die USS AMMEN zu. Fünfzehn Meter vor der Brücke überflog das Flugzeug das Schiff. Es wurde ein Suchscheinwerfer und das zweite Geschütz aus der Verankerung gerissen. Anschließend schlug das feindliche Flugzeug auf dem Wasser auf und zerschellte. Die fünfköpfige Geschützbesatzung war auf der Stelle tot und einundzwanzig weitere Besatzungsmitglieder wurden durch diesen Überflug zum Teil schwer verletzt. Die USS AMMEN setzte trotzdem ihre Pflichten weiterhin fort und sicherte das Amphibische Kommandoschiff vor japanische Luftangriffe. Bis zum 16. November gab es davon noch eine erhebliche Anzahl. Zwei dieser abgeschossenen japanischen Maschinen in dieser Zeit konnten die Geschützmannschaften des Zerstörers auf ihr Konto verbuchen. Am 16. November verließ die USS AMMEN dann den Leyte Gulf und fuhr nach Manus Island. In den dortigen Seeadler Harbour fuhr der Zerstörer am 21. November ein. Hier blieb das Kriegsschiff bis zum 30. November. In diesen Tagen nahm man provisorische Reparaturen an dem Schiff vor. Am 30. November verließ die USS AMMEN wieder den natürlichen Hafen und fuhr in Richtung Osten. Das erste Ziel war das Atoll Majuro, Marshall Islands. Nach dem bunkern von frischem Treibstoff fuhr das Kriegsschiff gleich weiter nach Pearl Harbor und von dort aus nach San Francisco. In die dortige Werft lief das Kriegsschiff am 21. Dezember ein. Sofort bugsierte man die USS AMMEN in ein Trockendock in der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien und begann mit den Reparatur- und Überholungsarbeiten. Diese Arbeiten dauerten bis zum 31. Januar 1945. Gleich anschließend begannen in den folgenden acht Tagen Erprobungs- und Ausbildungsfahrten. Die USS AMMEN verließ am 9. Februar die Mare Island Naval Shipyard. Der Zerstörer eskortierte dabei den Geleitflugzeugträger USS CHENANGO ( CVE-28 ) bis zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor. In diesen Hafen liefen beide Schiffe am 15. Februar ein. Schon ab dem folgenden Tag begannen das Artillerie und Anti-U-Boot Kampftraining im örtlichen Operationsgebiet. Außerdem wurden mit der USS CHENANGO mehrere Szenarien geübt wegen der Sicherung des Geleitflugzeugträgers vor angreifenden Flugzeugen. Am 4. März verließ die USS AMMEN zusammen mit dem Schwesterschiff USS BEALE und dem Leichten Kreuzer USS ST. LOUIS ( CL-49 ) Pearl Harbor und fuhr zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Ziel war das Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Hier legten die drei Kriegsschiffe am 10. März zum auffüllen der Treibstoffbunker an und verließen es noch am selben Tag. Am 13. März erreichten sie dann das Atoll Ulithi. Hier trennten sich die beiden Zerstörer von dem Leichten Kreuzer. Damit waren beide Zerstörer rechtzeitig für die Invasion auf Okinawa zur Stelle. Vom Atoll Ulithi ging dann die Fahrt in die San Pedro Bay weiter, wo die USS AMMEN zusammen mit der USS BEALE drei Tage später anlegte. Die dann auf Reede liegenden Zerstörer reihte man gleich in die Task Force 55 ein, die Rear Admiral John Lesslie Hall, Jr. ( 11. April 1891 in Williamsburg, Virginia – 6. März 1978 in Scottsdale, Arizona ) während der Operation „Iceberg“ befehligte. Dabei kommandierte Captain E. W. Young die Task Group 55.6, die Southern Attack Force. In dieser TG befanden sich die Zerstörer USS AMMEN, USS BEALE, USS BUSH, USS MULLANY, USS BACHE, USS ROOKS ( DD-804 ), USS HUDSON ( DD-475 ), USS BENNETT ( DD-473 ), USS WADSWORTH ( DD-516 ), USS ANTHONY ( DD-515 ), USS HYMAN ( DD-732 ), USS PURDY ( DD-734 ) und USS PUTNAM ( DD-757 ), die Geleitzerstörer USS CROUTER ( DE-11 ), USS CARLSON ( DE-9 ), USS DAMON M CUMMINGS ( DE-643 ), USS VAMMEN ( DE-644 ), USS O´NEILL ( DE-188 ) und USS WALTER C WANN ( DE-412 ) und der Schnelle Truppentransporter USS SIMS ( APD-50 ). Nach dem Abschluss mehrerer Übungen bereitete man die Schiffe auf die kommenden Kämpfe vor. Dann legten sie am 27. März im Leyte Gulf ab. Unterwegs hatten die Schiffe der TG 55.6 die langsameren Staffeln auf dem Weg nach Okinawa eingeholt. Am frühen Morgen des 1. April befanden sie sich auf ihren Angriffspositionen. Dann wenige Stunden später begann das Bombardement gegen feindliche Küstenbatterien damit die Soldaten des 24. Armeekorps und die Marineinfanteristen der 3. Amphibious Group an den Stränden der Westküste beidseits des Bisha Rivers ihren Brückenkopf einrichten und ins Landesinnere vorrücken konnten. Die erste Welle der Marineinfanteristen rollte kurz nach 8:30 Uhr an Land. Die USS AMMEN übernahm, wie viele andere Zerstörer auch, in den ersten Tagen der Landeoperation den Schutz der Truppen- und Frachtschiffe vor U-Boot- und Luftangriffen. Am 10. April versetzte man die USS AMMEN in die Task Group 51.2. Diese TG kommandierte Rear Admiral Jerauld Wright ( 4. Juni 1898 in Amherst, Massachusetts – 27. April 1995 in Washington DC ) und wurde als Demonstration Group „Charlie“ bezeichnet. In der TG befanden sich seit dem 27. März die Zerstörer USS LITTLE ( DD-803 ), USS VAN VALKENBURGH ( DD-656 ), USS COWELL ( DD-547 ) und USS BROWN ( DD- 546 ). Zusammen mit der USS AMMEN fügte sich der Zerstörer USS HUGH W HADLEY ( DD-774 ) am 10. April in diese TG ein. Außerdem befanden sich noch die Schnellen Truppentransporter USS CHASE ( APD-54 ) und USS RINGNESS ( APD-100 ) und das Kommunikationskommandoschiff USS ANCON ( AGC-4 ) in der TG. Aufgabe dieser Demonstration Group war es eine Landung bei Sikabaru Saki vorzutäuschen um von den eigentlichen Angriffsstränden abzulenken. Nach dem Erreichen dieses Ziels begann am 1. April die Invasion auf Okinawa. Die USS AMMEN benötigte man nun in der TG für Eskortierfahrten von LST´s von Saipan aus bis zu den Stränden des Brückenkopfes auf Okinawa. Daher fuhr der Zerstörer am 10. April nach Saipan und erreichte zehn Tage später wieder Okinawa. Nachdem das Kriegsschiff am 20. April wieder vor Okinawa lag, versetzte man es in die Task Group 51.5, der Transport Screen Group die Commodore Frederick C. Moosbrugger ( 9. Oktober 1900 in Philadelphia, Pennsylvania – 1. Oktober 1974 in San Diego, Kalifornien ) während der Operation „Iceberg“ kommandierte. Die Schiffe der TG 51.5 waren für die Überwachung der Transport- und Versorgungsschiffe während der Operation „Iceberg“ verantwortlich. Innerhalb der TG befanden sich die Zerstörer USS AMMEN, USS BOYD ( DD-544 ), USS ANTHONY ( DD-515 ), USS BROWN ( DD-546 ), USS GUEST ( DD-472 ), USS FULLAM ( DD-474 ), USS HUDSON ( DD-475 ), USS CASSIN YOUNG ( DD-793 ), USS LANG ( DD-399 ), USS LAFFEY ( DD-724 ), USS BENNION ( DD-662 ), USS COLHOUN ( DD-801 ), USS BRYANT ( DD-556 ), USS DALY ( DD-519 ), USS LOWRY ( DD-770 ), USS BRAINE ( DD-630 ), USS BACHE ( DD-470 ), USS DOUGLAS H FOX ( DD-779 ), USS LITTLE ( DD-803 ), USS HUGH W HADLEY ( DD-774 ), USS EVANS ( DD-552 ), USS DREXLER ( DD-741 ) und USS STORMES ( DD-780 ), die Zerstörer und Minenleger USS AARON WARD ( DM-34 ) und USS HARRY F BAUER ( DM-26 ), der Zerstörer und Minensucher USS HOBSON ( DMS-26 ), das amphibische Kommandoschiff USS BISCAYNE ( AGC-18 ) und die Geleitzerstörer USS BRIGHT ( DE-747 ) und USS RICHARD W SUESENS ( DE-342 ). Diese Schiffe wurden auf ihre Radarüberwachungsposten versetzt um die Schiffe rechtzeitig vor japanischen Kamikazepiloten zu warnen. Hier übernahm die USS AMMEN ihre zugewiesenen Radarvorpostenstationen in den Gewässern rund um Okinawa. Dabei musste der Zerstörer die anderen amerikanischen Schiffe rechtzeitig vor nahenden Luftangriffen warnen und ihnen helfen diese abzuwehren. Wenige Aufgaben wahren mühsamer während des Zweiten Weltkrieges. Für die Schiffsbesatzungen auf eben solchen Radarstationen gab es einen zermürbenden Aktionsplan, um rechtzeitig die anfliegenden Kamikazepiloten ausfindig und unschädlich zu machen, bevor diese sich mit ihren Maschinen auf die Schiffe stürzen konnten. Die USS AMMEN erlebte solch einen Angriff gleich in der ersten Nacht. Kurz nach Mitternacht des 21. April gab man auf dem Zerstörer auf Grund des taktischen Codenamens „Bogey“ Alarm. Dieser Codename beinhaltete einen Radar- oder Sichtluftkontakt dessen Identität unbekannt ist. Ein zweites unbekanntes Flugzeug konnte aber nicht ausgemacht werden. Jedenfalls dieses eine Flugzeug flog sehr tief und klinkte kurz vor dem Überflug über das Kriegsschiff eine Bombe aus. Diese explodierte ganz in der Nähe der Steuerbordwand im Wasser. Mehrere Bombensplitter verletzten acht Besatzungsmitglieder und verursachten heftige Einschläge auf dem Schiff. Bis zum Abend des 21. April blieb die USS AMMEN noch auf ihrem Posten und wurde dann von dem Zerstörer USS RUSSELL ( DD-414 ) abgelöst. Umgehend fuhr das Kriegsschiff nun zum Hagushi Beach, Okinawa, wo das Angriffstransportschiff USS CRESCENT CITY ( APA-21 ) lag und als Hospitalschiff diente. Hier übergab man von dem Zerstörer die schwerwiegenden Verletzten und trat die Fahrt zu den Kerama Retto Inseln an. Dort begann man umgehend mit den Reparaturarbeiten und dem auffüllen der Bunker. Am 26. April waren die Arbeiten abgeschlossen und die USS AMMEN fuhr nach Okinawa zurück. Bis zum 27. April betätigte sich das Kriegsschiff am Patrouillendienst. Dann, am späten Vormittag des 28. April, übernahm der Zerstörer den Radarvorposten Nummer 1, nördlich von Okinawa, zusammen mit dem Schwesterschiff USS BENNION ( DD-662 ). Beide Zerstörer lösten dabei den Zerstörer USS MUSTIN ( DD-413 ) ab. Schon am Nachmittag näherten sich japanische Flugzeuge. Das war der vierte von zehn Luftangriffen an diesem Tag, die von den Japanern gestartet worden waren um die Okinawa Invasion doch noch zu stoppen. Von diesen neuerlichen Angreifern scherten mehrere Maschinen aus und stürzten sich auf die beiden Schwesterschiffe. Die Geschützmannschaften begannen auch umgehend mit dem Abwehrfeuer. Allerdings konnte nur ein Kampfflugzeug vom Typ Nakajima Ki-43 diesen Abwehrgürtel aus Schrapnellgeschossen unterfliegen und stürzte sich auf die USS BENNION. Das Flugzeug raste über das Heck des Zerstörers hinweg und riss mehrere Aufbauten weg. Anschließend zerschellte es auf dem Wasser. Die USS BENNION blieb aber Manövrier- und Einsatzfähig. In der folgenden Nacht näherten sich keine weiteren feindlichen Flugzeuge. Aber kurz vor 2:00 Uhr am 30. April erschien auf dem Radarschirm der USS AMMEN eine Gruppe von sechs bis acht japanischen Flugzeugen. Diese hielten direkt auf die beiden Zerstörer zu. Die Geschützmannschaften der USS AMMEN eröffneten umgehend das Abwehrfeuer. Das brachte die beiden vorneweg fliegenden Kamikazepiloten ein Ausweichmanöver zu starten, überflogen sehr tief den Zerstörer und zerschellten sehr dicht auf der Steuerbordseite des Kriegsschiffes im Wasser. Der dritte angreifende Kamikazepilot hatte sich die USS BENNION als Ziel ausgesucht. Das feindliche Flugzeug riss auf dem Heck des Zerstörers weitere Aufbauten weg und explodierte im Wasser. Der vierte Angreifer erregte die Aufmerksamkeit der Geschützmannschaften auf der USS AMMEN und diese schickten ihn mit mehrere direkten Treffern weit vom Schiff entfernt ins Wasser. Die Geschützmannschaften beider Zerstörer kombinierten nun ihre Abwehrkräfte um den fünften Angreifer vom Himmel zu holen. Der sechste Kamikazepilot schlug mit seiner Maschine rund drei Seemeilen von der USS AMMEN entfernt ins Meer. Der siebente Selbstmordpilot wurde von einem amerikanischen Nachtjäger abgeschossen. Nach diesem Angriff verließ die USS BENNION ihre Station und fuhr selbständig für Reparaturarbeiten zu den Kerama Retto Inseln. Die USS AMMEN blieb bis zum 1. Mai auf ihrer Station. Es herrschte bis dahin eine relative Ruhe in diesem Luftsektor. An diesem Tag löste die USS INGAHAM ( DD-694 ) den Zerstörer auf seiner Radarvorpostenstation ab. Die USS AMMEN fuhr umgehend zum Hagushi Beach. Hier kam ein Kampfflieger Team samt Ausrüstung an Bord. Von diesem Ankerplatz vor Okinawa fuhr der Zerstörer noch am selben Tag zu den Kerama Retto Inseln. Vor dieser amerikanischen Basisstation übernahm man auf dem Kriegsschiff frischen Treibstoff und Munition. Das Kampfflieger Team ging außerdem von Bord. Am Abend des 3. Mai verließ die USS AMMEN wieder die Inseln und fuhr zur Radarvorpostenstation Nummer 9. Hier unterstützte der Zerstörer das Schwesterschiff USS BACHE, welches durch einen Kamikazeangriff an diesem Tag beschädigt worden war. Die USS AMMEN blieb bis zum 9. Mai auf dieser Station und leitete Kampfflugpatrouillen zu einzeln fliegenden feindlichen Maschinen. Am Morgen des 9. Mai übernahm der Zerstörer USS WILLIAM D PORTER ( DD-579 ) die Radarvorpostenstation. Die USS AMMEN fuhr an diesem Tag wieder zu den Kerama Retto Inseln. Man bunkerte hier Munition und Treibstoff. Am folgenden Tag verließ der Zerstörer wieder diese Basis und fuhr zum Hagushi Beach. Hier warf man den Anker und übernahm die Luftsicherung. Am 12. Mai fuhr das Schlachtschiff USS NEW MEXIKO ( BB-40 ) ebenfalls zu dieser Liegestelle. Am Abend dieses Tages griffen zwei feindliche Selbstmordpiloten das Schlachtschiff an. Das waren zwei Kampfflugzeuge. Eins vom Typ Nakajima Ki-43 und das andere vom Typ Nakajima Ki-44. Der Pilot des ersten Kampfflugzeuges konnte seine mitgeführte Bombe über dem Schlachtschiff ausklinken und verschwand unbehelligt. Aber das zweite Kampfflugzeug schlug mittschiffs in das Schlachtschiff ein. Dadurch brachen Brände an Bord des Schweren Schiffes aus. 54 Besatzungsmitglieder fanden während des Kampfes den Tod und 119 wurden zum Teil schwer verletzt. Das Schadensbegrenzungsteam der USS AMMEN unterstützte die Mannschaft auf der US NEW MEXIKO, so dass schon nach einer halben Stunde die Brände unter Kontrolle waren. Commander James Harvey Brown, Jr. ( 1912 – 2003 ), Kommandant der USS AMMEN, erhielt am Abend desselben Tages den Befehl, sich mit dem Zerstörer am folgenden Tag auf die Radarvorpostenstation Nummer 16 zu begeben. Dort löste der Zerstörer die USS LOWRY ( DD-770 ) ab. Diese Station lag rund 50 Seemeilen westnordwestlich von Okinawa vor dem Cape Zampa Misaki. In den folgenden sechs Tagen entsandte man von dem Zerstörer aus die Luftpatrouillen, um eine Reihe von anfliegenden feindlichen Flugzeugen zu verjagen. Diese Patrouillen brauchten sich in keine Kämpfe einlassen. Am 18. Mai verließ die USS AMMEN wieder diese Station und fuhr zum Hagushi Beach zurück. Am folgenden Tag wechselte der Zerstörer zu den Kerama Retto Inseln. Hier ging das Kriegsschiff längsseits zu dem Zerstörertender USS HAMUL ( AD-20 ). Bis zum 22. Mai wurden nun wichtige Reparaturen vorgenommen und die Bunker gefüllt. Nach diesen Arbeiten verließ der Zerstörer wieder die Basis und fuhr zu der Radarvorpostenstation Nummer 15. Hier traf das Kriegsschiff am 24. Mai ein. Mit der USS AMMEN zusammen befand sich die USS STORMS ( DD-780 ) mit auf der Station. Kurz vor 20:00 Uhr begannen die ersten Kamikazeangriffe auf amerikanische Schiffe. Die ersten sechs Angriffsformationen wurden zwar ausgemacht und man warnte die anderen Schiffe, aber die Kamikazepiloten interessierten sich nicht für die beiden Radarvorpostenschiffe. Erst die siebente Angriffsformation interessierte sich für die beiden Zerstörer, blieben aber bis auf fünf Seemeilen entfernt wegen der Luftabwehrgeschosse. Der Spuk war dann um 3:00 Uhr des 25. Mai erst einmal vorbei. Es gab keinen weiteren entschlossenen Angriff eines feindlichen Flugzeuges auf die USS AMMEN und USS STORMES bis zum Vormittag, da das Wetter schlecht war. Es gab sehr schlechte Sicht und unregelmäßige Regenböen strichen über die Zerstörer. Um 8:30 Uhr entdeckte man auf dem Radar der USS AMMEN mehrere Flugzeuge vom Norden her kommend, die direkt auf die beiden Zerstörer zusteuerten. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die fünf Kamikazepiloten noch rund vierzig Seemeilen von den beiden Kriegsschiffen entfernt. Umgehend gab man nun eine Position der anfliegenden feindlichen Flugzeuge an und mehrere amerikanische Flugzeuge stiegen auf, um eben diese Selbstmordpiloten mit deren Maschinen rechtzeitig abzuschießen. Diese amerikanischen Flugzeuge konnten zwei japanische Jagdflugzeuge vom Typ Kawasaki Ki-61 Hien und zwei Kampfflugzeuge vom Typ Nakajima Ki-44 abschießen. Eine weitere Nakajima Ki-44 konnte durch diesen Abwehrgürtel hindurchschlüpfen und begann ab 9:00 Uhr mit dem Angriff auf die USS AMMEN. Die Geschützmannschaften des Zerstörers begannen mit dem Abwehrfeuer, aber der Selbstmordpilot behielt seinen Kurs und beschleunigte sogar noch. Allerdings hatte der Japanische Pilot sich während des Sturzfluges verrechnet und stürzte nun auf die USS STORMES. Auf diesem Zerstörer schlug das feindliche Flugzeug in die Aufhängung mit den Torpedos. Die mitgeführte Bombe rollte unter das 5-Zoll Geschütz. Die Explosion riss das Geschütz aus der Verankerung. Es begannen mehrere Brände sich auszubreiten und der Zerstörer hatte mehrere Löcher durch die Granatsplitter. Doch die USS STORMES blieb Seetüchtig. Der Zerstörer konnte selbständig zu den Kerama Retto Inseln fahren. Die relative Ruhe kehrte dann für die USS AMMEN wieder zurück und hielt bis zum 27.Mai an. An diesem Tag starteten die Japaner weit über einhundert Flugzeuge, die Angriffe auf alle Radarvorpostenstationen flogen. Die ersten erfolgten an diesem Tag schon mit dem Ende der Morgenwache. Bis gegen 17:30 Uhr konnte die US AMMEN allerdings keinen Kontakt zum Feind herstellen. Da entdeckte man eine feindliche Formation, die von Norden sich her näherte. Bis kurz nach 20:00 Uhr brauchten die Geschützmannschaften nicht eingreifen in den Kampf. Aber ab 20:30 Uhr ging der Kampf los und hielt bis gegen 2:00 Uhr des folgenden Tages. Zusammen mit dem Schwesterschiff USS BOYD kämpfte die Mannschaft der USS AMMEN gegen acht koordinierte feindliche Luftangriffe. Beide Zerstörer erlitten dabei keinen Schaden. Gegen 3:30 Uhr war auf dem Radarschirm kein feindliches Flugzeug, innerhalb eines acht Seemeilen Radius, nicht mehr zu sehen. Vierzig Minuten später fuhr die USS AMMEN über den Hagushi Ankerplatz zu den Kerama Retto Inseln. Hier befüllte man am 28. Mai wieder alle Bunker. Noch am selben Tag gliederte man den Zerstörer in die TG 31.5 ein. Diese Task Group befehligte erneut Commodore Frederick C. Moosbrugger. In der TG 31.5 befanden sich neben der USS AMMEN die Zerstörer USS GUEST, USS FULLAM, USS BOYD, USS ANTHONY, USS MOALE ( DD-693 ), USS AULICK ( DD-569 ), USS CALLAGHAN ( DD-792 ) und USS WILLIM D PORTER ( DD-579 ). Am Abend des 28. Mai verließ die USS AMMEN wieder die Kerama Retto Inseln und fuhr zur Radarvorpostenstation Nummer 5. Diesen teilte sich der Zerstörer mit dem Schwesterschiff USS FULLAM bis zum 1. Juni. Danach wechselte der Zerstörer an andere Stationen. In den dann folgenden vier Wochen nahmen die japanischen Luftaktivitäten vor Okinawa sprunghaft ab. Nur zwei Kamikazeangriffe wurden nochmals verübt, allerdings waren das nur wenige Maschinen. Dafür blieben die feindlichen Piloten immer unberechenbar. Diese wagten sich todesmutig immer in die Reichweite der Luftabwehrgeschütze und fielen ihnen zum Opfer. Ihnen erging es genauso mit den amerikanischen Abfangjägern, die von der USS AMMEN und deren Schwesterschiffe geleit wurden. Die japanischen Piloten wurden dann in einiger Entfernung von den Schiffen schon abgeschossen. Die USS AMMEN selber verließ am 23. Juni ihren letzten Radarvorposten und fuhr zu den Kerama Retto Inseln. Hier nahm man Treibstoff an Bord. Zusammen mit anderen Zerstörern machte sich das Kriegsschiff dann am folgenden Tag auf den Weg in die San Pedro Bay, Leyte. Hier traf der Zerstörer am 27. Juni ein. Die Besatzung des Kriegsschiffes bekam eine vierzehntägige Erholungspause und Aufgaben zur Instandhaltung des Kriegsschiffes. Währenddessen wurden die Kämpfe um Okinawa am 2. Juli offiziell für beendet erklärt. Hier in der San Pedro Bay integrierte man das Kriegsschiff in die Task Force 95, welche den ersten East China Sea Antishipping Sweep durchführen sollten und von Rear Admiral Francis Stuart Low ( 15. August 1894 in Albany, New York – 22. Januar 1964 in Alameda, Kalifornien ) befehligt wurde. In der TF befanden sich die Schlachtkreuzer USS ALASKA ( CB-1 ) und USS GUAM ( CB-2 ), die Leichten Kreuzer USS CLEVELAND ( CL-55 ), USS COLUMBIA ( CL-56 ), USS MONTPELIER ( CL-57 ) und USS DENVER ( CL-58 ) sowie die Zerstörer USS AMMEN, USS BEALE, USS DALY, USS MASSEY ( DD-778 ), USS VAN VALKENBURGH ( DD-656 ), USS JAMES C OWENS ( DD-776 ), USS ANTHONY ( DD-515 ) und zwei weitere. Am 13. Juli verließen diese Schiffe die San Pedro Bay und fuhren nach Okinawa, wo sie am 16. Juli in der Buckner Bay ankerten. Am folgenden Tag ließen die Schiffe die Buckner Bay hinter sich und fuhren an die chinesische Küste. Hier begann die Suche nach japanischen Schiffen im Mündungsgebiet des Jangtsekiang und im Japanischen Meer. Die Operation musste aber am 22. Juli gestoppt werden wegen eines heraufziehenden Taifuns. So kehrten die Schiffe der TF 95 in ihr Ausgangsgebiet in der Bruckner Bay zurück, die sie am 24. Juli erreichten. Hier strukturierte man noch am selben Tag die Task Force 95 um und Vizeadmiral Jesse Bartlett Oldendorf ( 16. Februar 1887 in Riverside, Kalifornien – 27. April 1974 in Portsmouth, Virginia ) übernahm das Kommando über die TF während der Zweiten Kreuzfahrt ins Ostchinesischen Meer zur Bekämpfung des feindlichen Schiffsverkehrs. Rear Admiral Francis Stuart Low erhielt das Kommando über die Task Group 95.2 in der sich die Schlachtkreuzer USS ALASKA und USS GUAM, die Leichten Kreuzer USS CLEVELAND, USS COLUMBIA, USS MONTPELIER, USS DENVER und die Zerstörer USS AMMEN, USS BEALE, USS DALY, USS VAN VALKENBURGH, USS MASSEY, USS ANTHONY, USS JAMES C OWENS und zwei weitere befanden. Die TG verließ am 1. August die Buckner Bay und fuhr zu den Gewässern vor Shanghai im Ostchinesischen Meer. In diesen Gewässern kreuzten die Schiffe bis zum Kriegsende, welches am 15. August durch die bedingungslose Kapitulation Japans erfolgte. Die USS AMMEN verließ die TG und fuhr zu den Ryukyu Inseln. Hier operierte der Zerstörer bis zum Ende der ersten septemberwoche. Die Gewässer von Okinawa verließ das Kriegsschiff am 7. September und fuhr nach Japan. Im Hafen von Nagasaki legte der Zerstörer am 15. September an. Sechs Tage später wechselte das Kriegsschiff nach Sasebo. Die USS AMMEN operierte bis zum 17. November in japanischen Gewässern und beteiligte sich an der Besetzung dieses Landes. Die Fahrt in Richtung Osten an die US Westküste begann am 17. November. Der Zerstörer legte vor dem Atoll der Midway Island, Pearl Harbor und San Diego an. Nach der Durchfahrt durch den Panamakanal erreichte das Kriegsschiff am 23. Dezember den Hafen von Charleston, South Carolina. Nach Abschluss der Inaktivitätsüberholung stellte man am 15. April 1946 die USS AMMEN außer Dienst und versetzte den Zerstörer in die Atlantikreserveflotte.
Wegen des am 25. Juni 1950 ausgebrochenen Koreakrieges, mehrten sich die Stimmen in den USA, dass wieder mehr Kriegsschiffe in den Dienst gestellt werden sollten. Seit dem Sommer 1950 unterstützten die USA ganz gezielt Südkorea in diesem Konflikt. Die US Navy wurde dabei gezwungen ihre aktive Flotte auszubauen. Daher begann man die USS AMMEN Ende 1950 für ihren neuen Einsatz innerhalb der US Navy in der Charleston Naval Shipyard auszustatten. Commander Ralph Paul Desmond, Jr. ( 19.Februar 1917 – 28. September 2005 ) stellte am 5. April 1951 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy. Obwohl der Zerstörer als aktiv galt, benötigte man trotzdem drei weitere Monate bevor er in See stechen konnte. Nach einer Auffrischungsausbildung in der Guantanamo Bay, Kuba, die von Juli bis Ende August dauerte, kehrte die USS AMMEN Anfang September in die Charleston Naval Shipyard zurück. Hier begann für den Zerstörer eine Modernisierung die bis zum Frühjahr 1952 andauerte. Nach ersten Erprobungs- und Ausbildungsfahrten, die den Zerstörer erneut in die Karibik führte, gliederte man das Kriegsschiff in die Zerstörerdivision 182. Deren Heimathafen war Newport, Rhode Island. In diesen Gewässern vor Newport begannen dann ab dem 4. Juni erste Vorbereitungsfahrten für die folgenden Einsatz. Dazu verließ die USS AMMEN am 26. August Newport und fuhr in die europäischen Gewässer. Zusammen mit den Schiffen der 6. US Flotte operierte der Zerstörer bis Anfang 1953 im Mittelmeer und beteiligte sich an den verschiedenen Trainingseinsätzen. Außerdem lief das Kriegsschiff mehrere Häfen an der europäischen, nordafrikanischen und nahöstlichen Mittelmeerküste an. Im Februar 1953 kehrte die USS AMMEN nach NEWPORT zurück. Von hier aus operierte der Zerstörer bis Anfang August mit den Schiffen der 2. US Flotte entlang der US Ostküste. Am 10. August legte das Kriegsschiff im Hafen von Boston, Massachusetts ab. Ziel war der Ferne Osten. Während dieses Einsatzes sollte das Kriegsschiff zusammen mit den Schiffen der 7. US Flotte vor den Gewässern der koreanischen Halbinsel operieren. Dieser Einsatz war am 14. Januar 1954 offiziell beendet. Mehrere Hafenbesuche im Fernen Osten wurden in den folgenden Wochen durchgeführt. Die Heimfahrt begann am 10. März. Sie führte die USS AMMEN über den Indischen Ozean und den Suezkanal in Richtung Westen. Im April legte der Zerstörer in der Philadelphia Naval Shipyard in Philadelphia, Pennsylvania an. Hier erfolgte die regelmäßige Überholung. Die Reparaturarbeiten dauerten bis in den Sommer hinein. Gleich daran anschließend wurden Ausbildungsfahrten im August und September durchgeführt, die das Kriegsschiff bis in die Karibik führte. Im Herbst integrierte man die USS AMMEN in das Zerstörergeschwader 18, welches zur Pazifikflotte gehörte. Dementsprechend verließ der Zerstörer am 30. November 1954 zusammen mit den Geschwaderkameraden Newport und fuhr nach San Diego. Nach der Durchquerung des Panamakanals meldeten sich die Schiffe in San Diego und wurden im Zerstörergeschwader 21 integriert. Im Januar 1955 übernahm die USS AMMEN eine weitere Aufgabe zusammen mit den Schiffen der 7. US Flotte und operierte im westlichen Pazifik. Während dieser Aufgabe beteiligte sich der Zerstörer an der Evakuierung Nationalistischer Chinesen von den Tachen Inseln auf das Festland von Taiwan auf Grund des Drucks der kommunistischen Kräfte Chinas. Nach Abschluss dieser Evakuierung diente das Kriegsschiff in der Taiwanstraße und führte dort ihren Patrouillendienst durch. Nach der Rückkehr des Zerstörers am 19. Juni 1955 in San Diego, nahm das Kriegsschiff an den normalen Operationen der 1. US Flotte teil. Das waren entlang der US Westküste und im Ostpazifik mehrere Trainings- und Flottenübungen. Diese dauerten bis zum Januar 1956. Am 7. Februar verließ die USS AMMEN wieder San Diego und fuhr in den Fernen Osten. Dieser Einsatz dauerte bis Ende Juli. Der Zerstörer nahm in dieser Zeit an mehreren Übungen der 7. US Flotte und an Operationen in der Taiwanstraße teil. Das Kriegsschiff erreichte am 11. August wieder San Diego und ab dem 30. August begann eine dreimonatige Überholung auf der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien. Nach der daranfolgenden Erprobungs- und Ausbildungsfahrt kehrte die USS AMMEN am 7. Dezember nach San Diego zurück und begann wieder mit dem aktiven Dienst. Schon am 16. April 1957 verließ der Zerstörer wieder seinen Heimathafen und fuhr erneut in den Fernen Osten, wo er sich der 7. US Flotte anschloss. Auf dem Weg dorthin machte das Kriegsschiff einen Umweg über Suva auf den Fidschi Inseln und von dort aus nach Melbourne, Australien. Hier nahm die USS AMMEN an der Feier des 15. Jahrestages des Sieges der Alliierten in der Schlacht am Korallenmeer teil. Nach diesen Feierlichkeiten fuhr der Zerstörer über den Seeadler Harbour, Manus Island und Guam, Nördliche Marianen nach Yokosuka, Japan. Hier legte das Kriegsschiff am 1. Juni an. Nach knapp vier Monaten Dienst in der 7. US Flotte verließ die USS AMMEN am 29. September wieder den Hafen von Yokosuka und fuhr zu seinem Heimathafen an der US Westküste. In San Diego lief der Zerstörer am 14. Oktober ein. Von hier aus beteiligte sich das Kriegsschiff entlang der kalifornischen Küste an mehreren Flottenoperationen. Damit blieb der Zerstörer bis Mitte Juni 1958 beschäftigt. Danach bereitete man die USS AMMEN für die nächste Fahrt in den Fernen Osten vor. Dazu verließ der Zerstörer am 25. Juni seinen Heimathafen und legte am 13. Juli in Yokosuka an. Von dieser Operationsbasis aus beteiligte sich das Kriegsschiff in den folgenden fünf Monaten an mehreren Patrouillenfahrten zusammen mit den Schiffen der 7. US Flotte. In dieser Zeit erlitt der Zerstörer mehrere technische Defekte. Trotzdem führte das Kriegsschiff immer noch einen erweiterten Dienst auf See aus und beteiligte sich unter anderem an der Patrouille in der Taiwanstraße und zusammen mit den Kriegsschiffen der Task Force 77 zur Sicherung von Flugzeugträgern. Am 6. Dezember verließ die USS AMMEN wieder Yokosuka und fuhr nach San Diego. Hier legte der Zerstörer am 18. Dezember an. Das Kriegsschiff blieb für die folgenden zehn Wochen vor Anker liegen. Das war die übliche Zeit nach einer Stationierung, für Urlaub der Mannschaft und Pflege des Schiffes. Danach bereitete man den Zerstörer auf seine regelmäßige Überholung vor. Diese begann Ende Februar in der Mare Island Naval Shipyard. Nachdem die Reparaturen abgeschlossen waren, nahm das Kriegsschiff Ende Juni seinen aktiven Dienst wieder auf. Mitte August verließ die USS AMMEN wieder San Diego und fuhr nach Pearl Harbor. Von hier aus beteiligte sich der Zerstörer an mehreren Operationen zwischen der amerikanischen Marinebasis auf Hawaii und Guam. Ende September kehrte das Kriegsschiff an die kalifornische Küste bei Long Beach zurück. Anfang Oktober begannen die Vorbereitungsarbeiten für den letzten Einsatz im Fernen Osten. Nach diesem Einsatz kehrte die USS AMMEN Anfang 1960 nach San Diego zurück. Hier beteiligte sich der Zerstörer an mehreren Pflichtübungen entlang der kalifornischen Küste. Im Späten Frühjahr bereitete man das Kriegsschiff auf die Inaktivierung vor. Dazu verließ die USS AMMEN am Morgen des 19. Juli 1960 Seal Beach, Kalifornien und fuhr nach San Diego. Vor Newport Beach, Kalifornien kollidierte der Zerstörer an diesem Tag mit der USS COLLETT ( DD-730 ). Die USS COLLETT schlug auf der Backbordseite Mittschiffs in den Zerstörer ein. Dabei wurden auf der USS AMMEN 11 Besatzungsmitglieder getötet und 20 weitere zum Teil schwer verletzt. Das Küstenwachschiff USCGC HEATHER ( WLB-331 ) beteiligte sich an den anschließenden Maßnahmen zur Sicherung des zerstörten Kriegsschiffes. Man nahm die USS AMMEN ins Schlepptau und brachte den Zerstörer zuerst nach Long Beach. Hier wurden die gröbsten Verwüstungen an Bord des Zerstörers beseitigt. Gleichzeitig bereitete man den Zerstörer auf die Außerdienststellung vor. Nach Abschluss der Arbeiten schleppte man den Schiffskörper nach San Diego. Hier stellte man das Kriegsschiff am 15. September 1960 außer Dienst. Am 1. Oktober 1960 strich man den Namen USS AMMEN ( DD-527 ) von der US Navy – Liste. Den Schiffskörper verkaufte man am 20. April 1961 an die National Metal and Steel Corporation in Los Angeles zum verschrotten verkauft.


USS AMMEN ( DD-527 )
Commanding Officer

CDR John Cheshire Daniel            12. März 1943 – 22. April 1943 (erreichter Rang VADM)
LCDR Henry Williams Jr.          22. April 1943 – 11. Mai 1944
CDR James Harvey Brown Jr.         11. Mai 1944 – 14. Juni 1945
LCDR George Van Rogers            14. Juni 1945 – 15. April 1946
Außerdsienststellung             15. April 1946 – 5. April 1951
CDR Ralph Paul Desmond Jr.        5. April 1951 – 2. August 1952
CDR Charles Louis Browning         2. August 1952 – 1. Juli 1954
CDR Blaine Edward Eader           1. Juli 1954 – 22. November 1954
CDR Richard Henry Woodfin Jr.         22. November 1954 – 6. November 1956
CDR George Ransom Brines           6. November 1956 – 5. September 1958
CDR Zaven Mukhalian         5. September 1958 – 20. August 1960
LCDR Mortimer Stevens Jr.          20. August 1960 – 15. September 1960

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