USS BEALE ( DD-471 )

USS BEALE ( DD-471 )

Biografie

Edward Fitzgerald Beale
* 4. Februar 1822 in Washington DC
† 22. April 1893 in Washington DC
war ein US amerikanischer Navy Offizier, Militärgeneral, Diplomat, Entdecker, Grenzsoldat, Superintendent für Indianische Angelegenheiten, Kalifornischer Viehzüchter und Freund von Kit Carson, geboren als Christopher Houston Carson ( 24. Dezember 1809 in Richmond, Kentucky – 23. Mai 1868 in Fort Lyon, Colorado ), Buffalo Bill Cody, geboren als William Frederick Cody ( 26. Februar 1846 in Le Claire, Iowa Territorium – 10. Januar 1917 in Denver, Colorado ) und Ulysses Simpson Grant, geboren als Hiram Ulysses Grant ( 27. April 1822 in Point Pleasant, Ohio – 23. Jui 1885 in Wilton, New York ).

Der Vater von Edward Fitzgerald Beale war George Beale, Jr. ( 1792 in Hampton; Virginia – 4. April 1835 in Newark, New Jersey ). Er war ein Offizier und Zahlmeister in der Continental, der US Navy und im Marine Corps. Dieser erhielt im Krieg von 1812 für Tapferkeit eine Kongressmedaille verliehen. Die Mutter von Edward Fitzgerald Beale war Emiliy Truxton Beale ( 30. September 1798 – 21. Mai 1885 ). Sie war die Tochter des US Navy Offiziers Commodore Thomas Truxton ( 17. Februar 1755 in Hempstead, Nassau County, New York – 5. Mai 1822 in Philadelphia,Pennsylvania ). Edward Fitzgerald Beale war das zweite von sechs Kindern. Das waren Truxtun Dixon Beale ( 17. Januar 1820 in Washington DC – 22. Dezember 1870 in Washington DC ), Mary Gertrude Beale ( 18. Juni 1823 in Washington DC – 4. Januar 1824 in Washington DC ), Mary Eliza Beale Read ( 1829 – 6. Juni 1903 ), George Nancrede Beale ( 14. November 1829 in Washington DC – 5. Juli 1912 in Takoma Park, Montgomery County, Maryland ) und Emily Truxton Beale Wheeler ( 7. September 1832 in Washington DC – 16. November 1880 in West Point, Orange County, New York ). Edward Fitzgerald Beale wechselte nach seinem Schulbesuch an die Georgetown University in Washington DC. In dieser Zeit als Student erhielt er durch seine verwitwete Mutter, welche sich an die US Regierung gewandt hatte, eine Einladung von US Präsident Andrew Jackson ( 15. März 1767 in Waxhaw, Union County, North Carolina – 8. Juni 1845 Hermitage, Davidson County, Tennessee ) an die Naval School in Philadelphia, Pennsylvania. Von 1837 bis 1842 war Beale dann Acting Midshipman und diente auf mehreren US Navy Schiffen die nach Russland, Brasilien und den Westindischen Inseln segelten. Er absolvierte im Jahre 1842 die Naval School im Rang eines Midshipman. In den folgenden zwei Jahren diente er auf Schiffen, die in europäischen und südamerikanischen Gewässern fuhren. Im Januar 1845 versetzte man Edward Fitzgerald Beale zu einem Geschwader, welches von Captain Robert Field Stockton ( 20. August 1795 in Princeton, New Jersey – 7. Oktober 1866 in Princeton, New Jersey ) kommandiert wurde und im Golf von Mexiko kreuzte. Captain Robert Field Stockton war ein wohlhabender Geschäftsmann, Erfinder sowie ein US Navy Offizier der außerdem ein intimer Freund von US Präsident James Knox Polk ( 2. November 1795 in Pineville, Mecklenburg County, North Carolina – 15. Juni 1849 in Nashville, Tennessee ) war. Dieses Geschwader von Captain Stockton segelte nach Galveston, Texas. In der dortigen Hauptstadt Austin traf sich Stockton mit den Vertretern des texanischen Kongresses, um über die Annexion durch die Vereinigten Staaten zu berichten. Diese erfolgte schon am 19. Februar 1845. Wegen seines diplomatischen Geschicks beförderte Man Beale zum Acting Master und zum Privatsekretär von Captain Stockton. Nach diesen Gesprächen verließ die Segelfregatte USS CONGRESS ( 1841 ) den Golf von Mexiko und war auf dem Weg zum Kap Horn. Von dort aus ging es bis in die kalifornischen Gewässer weiter. Doch schon 20 Tage nach Verlassen der texanischen Küste erhielt Acting Master Edward Fitzgerald Beale von Captain Robert Field Stockton den Befehl von Bord der Segelfregatte zu gehen und sich an Bord eines dänischen Segelschiffes einzuschiffen, welches ihn nach England bringen sollte. Hier in England war seine Aufgabe seine Identität zu verschleiern damit er Informationen über englische Bestrebungen sammeln konnte, die mit der Übernahme des Gebietes von Oregon zusammenhingen. 1846 kehrte Beale nach Washington DC zurück und berichtete US Präsident James Knox Polk persönlich über seine Entdeckungen, dass die Briten schon Vorbereitungen trafen um in dieses Gebiet einzumarschieren. Für seine gezeigten Leistungen beförderte man Beale in den Rang eines Master. Dann erhielt er den Auftrag sich wieder zu Captain Stockton zu begeben. Dafür erhielt er mehrere Depeschen und andere schriftliche Anweisungen vom Marineminister George Bancroft ( 3. Oktober 1800 in Worcester, Massachusetts – 17. Januar 1891 in Washington DC ). Mit einem kleinen Segelschiff segelte er dann nach Panama. Hier wurde dieses Segelschiff in seine Einzelteile zerlegt und auf Maultieren über die Landenge transportiert. In den pazifischen Gewässern baute man das Segelschiff wieder zusammen und Master Beale segelte nach Peru. Hie traf er Anfang 1846 auf die USS CONGRESS und Captain Stockton. Edward Fitzgerald Beale wechselte an Bord der USS CONGRESS und man segelte nach Honolulu, Hawaii und von dort aus an die kalifornische Küste und erreichte dort am 20. Juli Monterey, die Hauptstadt von Kalifornien. Da tobte der Mexikanisch – Amerikanische Krieg schon, welcher am 25. April 1846 ausgebrochen war. Hier vor der Küste von Monterey sicherte die USS CONGRESS die amerikanischen Truppen, welche die Stadt einnahmen. Danach fuhr die Segelfregatte nach San Diego, Kalifornien weiter. Hier schickte Commodore Stockton mit neuen Befehlen Edward Fitzgerald Beale zu den amerikanischen Landstreitkräften. Am 6. Dezember erreichte er mit einer kleinen Gruppe von dreißig Männern unter der Führung von Lieutenant Archibald H. Gillespie ( 10. Oktober 1812 in New York – 16. August 1873 in San Francisco, Kalifornien ) wenige Stunden vor der Schlacht von San Pasqual ( 6. bis 7. Dezember 1846 ) die Kolonne von General Stephen Watts Kearny ( 30. August 1794 in Newark, New Jersey – 31. Oktober 1848 in St. Louis, Missouri ), welche aus 100 Dragonern bestand. Am Abend und bei regnerischem Wetter traf die amerikanischen Soldaten auf 150 mexikanische Lanzenreiter, die unter dem Befehl von Andrés Pico ( 18. November 1810 in San Diego, Alta California – 14. Februar 1876 in Los Angeles, Kalifornien ) standen. Die amerikanischen Dragoner mussten sich auf einen Hügel zurückziehen und wurden von den Mexikanern eingeschlossen. In der Nacht zum 7. Dezember schlich sich Beale zusammen mit einem Delaware Indianer und Kit Carson durch die feindlichen Linien und machte sich nach San Diego auf. Von hier aus entsandte Commodore Stockton eine kombinierte Truppe bestehend aus Seeleuten der US Navy und aus dem Marine Corps zum Entsatz der Truppen von General Kearny. Die Mexikanischen Lanzenreiter waren sehr schnell vertrieben. Jetzt begannen diese amerikanischen Streitkräfte, bestehend aus 600 Mann, einen Feldzug und eroberten bis zum 10. Januar 1847 Los Angeles. Drei Tage später kapitulierten die letzten mexikanischen Einheiten. Damit war der Krieg in Kalifornien beendet. Im Februar entsandte Commodore Stockton Edward Fitzgerald Beale mit mehreren Depeschen nach Washington DC. Beale litt auf dieser Reise an seiner Verwundung, die er während der Kämpfe um Los Angeles erhalten hatte. Am 1. Juni erreichte er die US Hauptstadt. Im Oktober war Beale wieder in Kalifornien. Er war noch rechtzeitig als Zeuge der Verteidigung gekommen, da Major John Charles Frémont ( 21. Januar 1813 in Savannah, Georgia – 13. Juli 1890 in New York ) durch den Militärgouverneur von Kalifornien wegen Meuterei und Befehlsverweigerung vor Gericht gestellt worden war. Innerhalb der folgenden zwei Jahre unternahm Edward Fitzgerald Beale sechs weitere Reisen quer durchs Land bis nach Washington DC. Während der ersten Reise wurde am 2. Februar 1848 der Mexikanisch – Amerikanische Krieg beendet. Auf der zweiten Reise von Juli bis September 1848 durchquerte er in Verkleidung Mexiko. Diesmal brachte er der amerikanischen Regierung die Beweise von Gold in Kalifornien. Nach der vierten Reise heiratete er am 27. Juni 1949 Mary Engle Edwards ( 1827 in Chester, Delaware Couny, Pennsylvania – 6. April 1902 in Washington DC ). Sie war die Tochter des Pennsylvanischen Kongressabgeordneten Samuel Edwards ( 12. März 1785 in Chester, Delaware County, Pennsylvania – 21. November 1850 in Chester, Delaware County, Pennsylvania ). Edward Fitzgerald Beale und Mary Edwards Beale hatten drei Kinder. Mary Beale Bakhmeteff ( 1852 – 1925 in Paris ), die den russischen Diplomaten Georges Petrovich Bakhmeteff ( 1847 – 29. August 1928 in Paris ) heiratete; Emily Truxton Beale McLean ( 5. Dezember 1854 in Chester, Delaware County, Pennsylvania – 9. September 1912 in Bar Harbor, Hancock County, Maine ) heiratete den Verleger der „Washington Post“ John Roll McLean 17. September 1848 in Cincinnati, Hamilton County, Ohio – 9. Juni 1916 in Washington DC ) und Truxtun Beale ( 6. März 1856 in San Francisco, San Francisco County, Kalifornien – 2. Juni 1936 in Annapolis, Anne Arundel County, Maryland ), der ein amerikanischer Diplomat war. Er heiratete 1894 Harriet Blaine ( 29. Oktober 1871 in Augusta, Kennebec County, Maine – 28. Januar 1958 in New York ) und beide hatten einen Sohn, Walker Blaine Beale ( 22. März 1896 in Augusta, Kennebec County, Maine – 18. September 1918 in Thiaucourt-Regnieville, Departement de Meurthe-et-Moselle, Lorraine, Frankreich ) der im Ersten Weltkrieg im Rang eines First Lieutenant getötet wurde. Truxtun Beale und Harriet Blaine Beale ließen sich um 1900 scheiden. Truxtun Beale heiratete dann am 23. April 1903 Marie A. Oge ( 2. Dezember 1880 – 11. Juni 1956 ). Edward Fitzgerald Beale beförderte man 1850 zum Lieutenant und ein Jahr später trat er aus der US Navy aus und kehrte erneut nach Kalifornien zurück. Zu seinen Lebzeiten konnte er das isolierte Dorf Yerba Buena mit fünf Häusern zu der erfolgreichen amerikanischen Stadt San Francisco mit über 300.000 Einwohnern wachsen sehen. Hier in Kalifornien war er dann der Verwalter für den Eisenbahnmagnaten William Henry Aspinwall ( 16. Dezember 1807 in Manhattan, New York – 18. Januar 1875 in Manhattan, New York ) und Commodore Robert Field Stockton die große Grundstücke in Kalifornien erworben hatten. Dann kehrte Beale wieder nach Washington zurück. Hier ernannte US Präsident Millard Fillmore ( 7. Januar 1800 im Cayuga County, New York – 8. März 1874 in Buffalo, New York ) im Januar 1853 Edward Fitzgerald Beale zum Superintendenten für Indianerangelegenheiten in Kalifornien und Nevada. Der Kongress bewilligte hierfür 250.000 Dollar um die einheimischen Bedingungen, in dem Distrikt dem Beale vorstand, zu verbessern. Am 6. Mai machte sich Beale mit 13 weiteren Personen von Washington aus auf den Weg nach Kalifornien. Er wollte so für die transkontinentale Eisenbahn eine günstige Route durch Colorado und Utah nach Los Angeles, Kalifornien finden. Am 22. August traf er in Los Angeles ein und diente hier bis 1856 als Superintendent. Der kalifornische Gouverneur John Bigler ( 8. Januar 1805 in Carlisle, Pennsylvania – 29. November 1871 in Sacramento, Kalifornien ) ernannte Beale zum Brigadegeneral in der kalifornischen Staatsmiliz. Damit sollten ihm zusätzliche Autoritäten verliehen werden um zwischen den Indianern und der US Army Friedensverträge auszuhandeln. Von Oktober 1857 bis 1859 unternahm Beale zwei Expeditionen durch die Wüste von Arizona. Mit dabei war Kid Carson mit dem er das Death Valley erforschte. Grund dafür war eine mögliche Route für Kutschen und Wagen entlang des 35. Breitengrades von Fort Smith, Arkansas nach Los Angeles und von Fort Defiance, New Mexiko zum Colorado River zu suchen und einzurichten. Hauptauftraggeber war der US Präsident James Buchanan ( 23. Apüril 1791 in Mercersburg, Franklin County, Pennsylvania – 1. Juni 1868 in Lancaster, Pennsylvania ), der eine 1.000 Meilen Verbindungsstraße forderte. Daraufhin schlug Beal dem Kongress und dem Kriegsministerium vor, dass die Route neben einer Militärfestung dringend mehrere Brücken und Staudämme benötigte. Damit konnte man eine ziemlich sichere Reise der Auswanderer und eine zuverlässige während Wasserversorgung gewährleisten. Dafür forderte er 100.000 Dollar. Der amerikanische Kriegsminister Jefferson Finis Davis ( 3. Juni 1808 in Fairview, Kentucky – 6. Dezember 1889 in New Orleans, Louisiana ) hatte für Experimente in der US Army 1853 Kamele für 30.000 Dollar einkaufen lassen. So hatte Brevet Major Henry Constantine Wayne ( 18. September 1815 in Savannah, Georgia – 15. März 1883 in Savannah, Georgia ) insgesamt dreiunddreißig Kamele gekauft. Drei davon kamen aus Tunesien, neun aus Ägypten und einundzwanzig in Smyrna, Osmanischen Reich. Beale benutzte von 1858 bis 1859 die Kamele vom Camel Corps, um die Straße von Fort Smith zum Colorado River zu verlängern. Sein führender Kameltreiber war in dieser Zeit Hi Jolly, später bekannt als Philip Tedro ( 1828 – 16. Dezember 1902 ). Die Kamele konnten tagelang ohne Wasser unterwegs sein, trugen viel schwerere Lasten wie die Maultiere und griffen auf Futter zurück das Maultiere nicht anrührten. Allerdings verängstigten die Kamele auch die Maultiere und Pferde, so dass sich die Army Angehörigen vehement weigerten das Experiment fortzuführen. Dennoch wurde die von Beal gebaute Wagenstraße in den 1860er und 1870er Jahren zu einer beliebten Einwanderer Strecke. Im Jahre 1861 ernannte US Präsident Abraham Lincoln ( 12. Februar 1809 bei Hodgenville, Hardin County, heute LaRue County, Kenntucky – 15. April 1865 in Washington DC ) Beale zum Generalbevollmächtigten von Kalifornien und Nevada, obwohl sich Beale um einen Posten in der US Army beworben hatte. Zu Ehren von Edward Fitzgerald Beale wurde der Gebirgsschnitt Beal´s Cut im Newhall Pass benannt. Dieser Gebirgspass im Los Angeles County trennt die Santa Susan Mountains von den San Gabriel Mountains. Über diesen Pass musste die Butterfield Overland Mail, einer Postkutsche die zwischen St. Louis, Missouri nach San Francisco fuhr. In diesen Pass war schon einmal 1858 eine Verbindungsstraße geschnitten worden, aber diese war noch immer ein Greul für alle Reisende. Edward Fitzgerald Beale erwarb 1861 eben dieses Gelände und erwirkte das Recht um eine Maut für diesen Pass zu verlangen. Der Staat Kalifornien hatte extra dafür einen Zwanzig-Jahresvertrag mit ihm abgeschlossen. Daraufhin entsandte Beale 1862 eine Mannschaft von chinesischen Arbeitern und ließ den Pass verbreitern und tiefer legen, sodass am Ende der Pass fünfzehn Meter weniger Höhe hatte. Dieser Beal´s Cut wurde bis 1910 genutzt bis der Newhall Tunnel als Transportpassage fertig gestellt war. Noch heute besteht dieser Beal´s Cut, nur kann er nicht mehr mit einem Fahrzeug befahren werden da er eingezäunt ist. Auf Drängen von Edward Fitzgerald Beale wurde Fort Tejon am 24. Juni 1854 von der US Army im Grapevine Canyon zwischen den Bergen San Emigdio und Tehachapi, Kalifornien. Von hier aus sollten die Indianer geschützt und kontrolliert werden die im Indianerreservat lebten. Diese Indianer und die weißen Siedler sollten vor den Angriffen der Paiutes, Chemeheui und Mojave geschützt sowie andere indianischen Gruppen vor der Wüstenregion im Osten. Am 11. September 1864 wurde Fort Tejon von der US Army aufgegeben. In den Jahren 1865 und 1866 kaufte Beale die mexikanischen Landgewinne rund um das ehemalige Fort. Die nun sogenannte Tejo Ranch umfasste 1100 Hektar. Nachdem die US Army das Camel Corps wieder aufgelöst hatte, kaufte Beale mehrere dieser Tiere und beließ sie auf seiner Ranch. Die Tejon Ranch ist heute der größte private Landbesitz in Kalifornien und gehört der Tejon Ranch Company. Im Jahre 1872 kaufte Edward Fitzgerald Beale das Decatur House in der 748 Jackson Place in Washington DC. Der erste Besitzer und Bewohner dieses Hauses war Commodore Stephen Decatur, Jr. ( 5. Januar 1779 in Sinepuxent, heute Berlin, Worcester County, Maryland – 22. März 1820 in Washington DC ) mit seiner Frau Susan Wheeler Decatur ( 1776 in Norfolk, Virginia – 21. Juli 1850 in Washington DC ). Dieses Decatur House befindet sich an der nordwestlichen Ecke des Lafayette Square, an der südwestlichen Ecke des Jackson Place und der H Street, in der Nähe des Weißen Hauses. Dieses Haus war zu einer der begehrtesten Adressen in Washington DC geworden. Es war das Heim vieler prominenter Persönlichkeiten des Landes. So mietete die US Regierung es von 1827 bis 1833 für seine Staatssekretäre Henry Clay ( 12. April 1777 im Hanover Conty, Virginia – 29. Juni 1852 in Washington DC ), Martin Van Buren ( 5. Dezember 1782 in Kinderhook, New York – 24. Juli 1862 in Kinderhook, New York ), Judah Philip Benjamin ( 11. August 1811 in Christiansted, Dänisch Antillen – 6. Mai 1884 in Paris, Frankreich ) und Edward Livingston ( 28. Mai 1764 in Clermont, Provinz New York – 23. Mai 1836 in Rhinebeck, New York ). Beale kaufte das Decatur House für 60.000 Dollar und ließ es umfassend renovieren. In diesem Haus hielt er viele glitzernde Partys ab und wurde der berühmteste Gastgeber in Washington DC. Ein Reporter der Washington Post schrieb 1873, dass das alte Decatur House wieder zu den modischen Residenzen dieser Stadt zählte. Das Decatur House wurde auch zum inoffiziellen Treffpunkt für die republikanischen Stalwarts und Ulysses S. Grant blieb häufig dort. Beales Schwiegertochter Marie A. Oge Beale vermachte in ihrem Testament, dass nach ihrem Tode das Decatur House dem National Trust zu übergeben sei. Dies passierte am 11. Juni 1956, dem Tag ihres Todes. US Präsident Ulysses Simpson Grant ernannte Edward Fitzgerald Beale 1876 zum amerikanischen Botschafter in Österreich – Ungarn. Dieses Amt übte Beale bis 1877 aus und er zeigte ein Talent für die Diplomatie. Seine üppigen Unterhaltungen und Erzählungen über den amerikanischen Wilden Westen, die Beherrschung der Fremdsprachen und die herzliche Persönlichkeit machten Beale und seine Frau Harriet zu beliebten Persönlichkeiten am Wiener Hof. Seine Liebe zu Pfaerden half ihm das Vertrauen von Kaiser Franz Joseph I. von Österreich ( 18. August 1830 im Schloss Schönbrunn, Wien – 21. November 1916 im Schloss Schönbrunn, Wien ) zu gewinnen. Während seiner Amtszeit als amerikanischer Botschafter in Österreich schickte Beale häufig Depeschen an das Außenministerium und berichtete über den Krieg zwischen dem Osmanischen Reich und Serbien sowie über die militärischen, politischen und wirtschaftlichen Instabilität des Osmanischen Reiches. Während seines Ruhestandes lebte Edward Fitzgerald Beale im Decatur House in Washington DC. Jedoch besuchte er auch jährlich seine Tejon Ranch, besuchte häufig seine Pferdefarm in Ash Hill in Hyattsville, nordöstlich von Washington DC. Auf dieser Farm Ash Hill hielten auch seine Freunde Ulysses Simpson Grant, Buffalo Bill Cody und US Präsident Stephen Grover Cleveland ( 18. März 1837 in Caldwell, New Jersey – 24. Juni 1908 in Princeton, New Jersey ) ihre Pferde. Ash Hill wurde 1977 in das National Register of Historic Places aufgenommen.
Edward Fitzgerald Beale starb am 22. April 1893 im Decatur House. Sein Testament wurde von Ulysses Simpson Grant und General William Tecumseh Sherman ( 8. Februar 1820 in Lancaster, Ohio – 14. Februar 1891 in New York ) bezeugt.


USS BEALE ( DD-471 )

Schiffsbiografie

Die USS BEALE ( DD-471 ) ist das zweite Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Lieutenant Edward Fitzgerald Beale benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das vierzehnte Schiff aus der FLETCHER – Klasse.
Auf der Bethlehem Steel Company in Staten Island, New York wurde am 19. Dezember 1941 der Kiel des Schiffes gelegt. Miss Nancy Beale, Urgroßnichte von Lieutenant Edward Fitzgerald Beale taufte am 24. August 1942 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Commander Joe Brice Cochrane ( 6. Februar 1904 – 25. Mai 1976 ) stellte am 23. Dezember 1942 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Anfang Januar 1943 begann für die USS BEALE und deren Mannschaft die Erprobungs- du Ausbildungsfahrten. Diese führten den Zerstörer entlang der amerikanischen Küste von New England. Noch im selben Monat schlossen sich dann weitere Ausbildungen in der Nähe der Guantanamo Bay, Kuba an. Mitte Februar kehrte das Kriegsschiff für einen Monat in die Werft der Bethlehem Steel Company zurück. Hier wurde der Schiffskörper auf Beschädigungen untersucht und mehrere aufgetretene Reparaturen durchgeführt. Am 15. März verließ die USS BEALE wieder die Werft und fuhr nach Newport News, Virginia. Hier übernahm der Zerstörer die Eskorte über den neugebauten Flugzeugträger US ESSEX ( CV-9 ) und begleitete ihn als U-Boot und Luftraumüberwachungsschiff in die Karibik. Die USS ESSEX führte ihre Erprobungsfahrten vor Trinidad durch. Anschließend kehrten die Schiffe nach Newport News zurück. Die USS BEALE fuhr von dort aus zur New York Navy Yard weiter. Hier bereitete man den Zerstörer auf die Fahrt in den Pazifik vor. Nach Abschluss dieser Arbeiten stach das Kriegsschiff wieder in See und fuhr zunächst nach Norfolk, Virginia. In diesem Hafen erhielt das Kriegsschiff die restlichen Ausrüstungsgegenstände. Die Fahrt ging dann für die USS BEALE weiter und der Zerstörer erreichte am 22. April Christobal in der Panamakanalzone. In den nun folgenden Tagen patrouillierte das Kriegsschiff in den dortigen Gewässern und war auf der Suche nach feindlichen U-Booten. Den Panamakanal selber passierte das Kriegsschiff dann am 28. April. In Balboa, auf der pazifischen Seite den Kanals legte die USS BEALE eine kurze Pause ein. Dann fuhr der Zerstörer nach Norden in die kalifornischen Gewässer. In den Hafen von San Diego, Kalifornien fuhr das Kriegsschiff am 5. Mai ein. Hier bunkerte man erneut alles Notwendige und legte am folgenden Tag wieder ab. Die Fahrt führte das Kriegsschiff entlang der kalifornischen Küste, so dass es am 7. Mai im Hafen von San Francisco festgemacht werden konnte. Fünf Tage blieb der Zerstörer hier damit sich die Besatzung etwas ausruhen konnte. Außerdem wurden nun alle Bunker vollständig gefüllt. Am 12. Mai stach die USS BEALE wieder in See und erreichte am 22. Mai die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. In den Gewässern der Hawaiianischen Inseln beteiligte sich der Zerstörer in den folgenden sechs Wochen an Anti-U-Boot Kriegsführung und an Schießübungen. Am 6. Juli verließ das Kriegsschiff wieder Pearl Harbor und fuhr zur kalifornischen Küste zurück. Hier legte der Zerstörer fünf Tage später im Hafen von San Diego an. Bis zum 19. Juli blieb das Kriegsschiff dort. An diesem Tag verließ es San Diego und fuhr nach Monterey, Kalifornien. Hier begann ab dem 21. Juli eine amphibische Landeoperation. Diese war die Vorbereitung für die Operation „Cottage“. Am folgenden Tag verließ die USS BEALE wieder Monterey und fuhr nach San Francisco. In diesem Hafen lag der Zerstörer eine Woche lang. Hier bereitete man den Zerstörer und die Mannschaft auf den ersten Kriegseinsatz vor. Dazu versetzte man die USS BEALE in die Task Group 16.17, die Rear Admiral Howard Fithrian Kingman ( 5. Mai 1890 in Hillsboro, North Dakota – 4. Juli 1968 in Los Angeles, Kalifornien ) befehligte. Diese Task Group 16.17 gehörte zur Task Force 16, die Rear Admiral Francis Warren Rockwell ( 2. Juli 1886 in South Woodstock, Connecticut – 2. Januar 1979 auf Saint Simons Island, Glynn County, Georgia ) kommandierte. In dieser TG 16.17 befanden sich die Schlachtschiffe USS IDAHO ( BB-42 ) und USS TENNESSEE ( BB-43 ), der Schwere Kreuzer USS PORTLAND ( CA-33 ), der Leichte Kreuzer USS SANTA FE ( CL-60 ), sowie die Zerstörer USS BEALE, USS ABNER READ ( DD-526 ), USS BROWNSON ( DD-518 ), USS PHELPS ( DD-360 ), USS BACHE ( DD-470 ) und USS HUTCHINS ( DD-476 ). Diese Schiffe waren aber entweder schon bei den Aleuten oder in Pearl Harbor oder an der kalifornischen Küste. Am 29. Juli verließ die USS BEALE San Francisco und fuhr direkt zu der amerikanischen Basis in der Kuluk Bay auf Adak. Der Zerstörer eskortierte dabei zusammen mit dem Schwesterschiff USS AMMEN ( DD-527 ) einen Schiffskonvoi. Am 5. August erreichte der Zerstörer diese Basis. Zur Vorbereitung der Landung auf Kiska, Aleuten, hatten die Schiffe der Task Group 16.6 ab dem 2. August für zwei Tage lang feindliche Stellungen zu beschießen begonnen. Am 10. August erreichten alle anderen Schiffe der TG 16.17 von Pearl Harbor kommend Adak, Aleuten. Sie hatten Truppentransporter mit amerikanischen und kanadischen Soldaten dorthin eskortiert. Man begann sich auf Adak auf die Eroberung von Kiska vorzubereiten. Am 12. August bombardierten die Schiffe der TG 16.6 nochmals feindliche Stellungen auf Kiska. Der Schiffsverband der TG 16.17 legte am 14. August in Adak wieder ab und beteiligte sich zuerst bei der Sicherung von 20 Transportschiffen, 42 Landungsschiffen und Landungsbooten sowie 20 Hilfsfahrzeugen. Insgesamt 29.126 Soldaten der US Army und 5.300 kanadische Soldaten standen für die Eroberung der verlassenen Insel Kiska bereit. Die Schiffe der TG 16.17 begannen am 15. August mit dem Bombardement auf vermeintliche feindliche Stellungen. Doch die 5.183 Mann starke japanische Garnison von Kiska war schon am 30. Juli innerhalb von 55 Minuten von den Amerikanern unbemerkt evakuiert worden. Das einzige was man von den Japanern auf Kiska entdeckt, sind drei zurückgelassene Mini-U-Boote. Nach und nach verließen einige Schiffe der TG 16.17 die Aleuten und wurden für andere Aufgaben verwendet. Die USS BEALE blieb zusammen mit den Zerstörern USS BROWNSON, USS HUTCHINS und USS DALY bei den Inseln der Aleuten. Die Zerstörer kämpften weiterhin dort gegen die Elemente und führten dort Patrouillen- und Eskortiereinsätze rund um die Inseln durch. Am 29. November verließ die USS BEALE zusammen mit den Schwesterschiffen USS BROWNSON, USS HUTCHINS und USS DALY die kalten Gewässer des Nordpazifik und fuhr nach Pearl Harbor. In diesen Hafen liefen die Zerstörer eine Woche später ein und blieben nur drei Tage zum auffüllen der Bunker. Die neue Aufgabe der Zerstörer bestand darin, sich an der Eroberung der Insel im Bismarck Archipel zu beteiligen. Alle vier Zerstörer steuerten einen Kurs über Funafuti, Ellice Island zu der Insel Espiritu Santo, New Hebrides. Wegen unplanmäßig eingetretener Reparaturarbeiten erreichte die USS BROWNSON erst am 20. Dezember diese Insel. Die USS BEALE fuhr aber zusammen mit den beiden Zerstörern USS DALY und USS HUTCHINS weiter bis zur Milne Bay, Neuguinea. Hier legten die drei Kriegsschiffe am 18. Dezember an und wurden in die Task Force 76 integriert. Diese TF 76 kommandierte Rear Admiral Daniel Edward Barbey ( 23. Dezember 1889 in Portland, Oregon – 11. März 1969 in Bremerton, Washington ) während der Landungsoperation „Dexterity“ bei Cape Gloucester, New Britain. In dieser TF befanden sich die Zerstörer USS BEALE, USS HUTCHINS, USS BROWNSON und USS DALY aus der DESRON 24, die USS CONYNGHAM ( DD-371 ), USS REID ( DD-369 ) und USS SHAW ( DD-373 ) aus der DESRON 3, die USS MUGFORD ( DD-389 ) und USS BAGLEY ( DD-386 ) aus der DESRON 4, die USS MAHAN ( DD-364 ), USS DRAYTON ( DD-366 ), USS LAMSON ( DD-367 ), USS FLUSSER ( DD-368 ) und USS SMITH ( DD-378 ) aus der DESRON 5. Diese Zerstörer legten am 25. Dezember bei Cape Cretin, Neuguinea in der Milne Bay zusammen mit Einheiten der Task Force 74 ab und eskortierten die Schnellen Truppentransporter USS CROSBY ( APD-17 ), USS BROOKS ( APD-10 ), USS GILMER ( APD-11 ) USS HUMPHREYS ( APD-12 ), USS STRINGHAM ( APD-6 ), KILTY ( APD-15 ), USS WARD ( APD-16 ), USS SANDS ( APD-13 ), USS NOA ( APD-24 ) und USS DENT ( APD-9 ), das Infanterie-Landungsschiff HMAS WESTRALIA ( F95 ), das Docklandungsschiff USS CARTER HALL ( LSD-3 ), das Frachtschiff USS ETAMIN ( AK-93 ), 24 Panzerlandungsschiffe ( LST ), 15 Infanterielandungsboote ( LCI ), 12 Panzerlandungsboote ( LCT ) und 14 Mechanisierte Landungsfahrzeuge ( LCM ) und weitere kleinere Schiffe bis nach Cape Gloucester. Auf den Landungsschiffen befanden sich 13.000 Soldaten der 1. US Marine Infanteriedivision die Generalmajor William Henry Rupertus ( 14. November 1889 in Washington DC – 25. März 1945 in Quantico, Virginia ) kommandierte. Die Eroberung der Nordküste Neuguineas sollte die noch in Takt gebliebenen japanischen Stützpunkte bei Rabaul und Kavieng isolieren. Dazu musste die östliche Flanke der für die Japaner lebenswichtigen Dampierstraße und der Vitiaz Straße zwischen Neuguinea und New Britain gesichert werden. Am 26. Dezember 1943 um 7:30 Uhr begann der Angriff der Amphibischen Task Force mit der Anlandung der Marines. Die USS BEALE bezog ab dem Beginn der Landeoperation ihre vorgegebene Position vor der Küste und beschoss am Anfang feindliche Ziele. Danach zog sich das Schiff zurück. Um 14:19 Uhr lag der Zerstörer rund acht Seemeilen nördlich von Cape Gloucester. Da wurden sechzig japanische Flugzeuge vom Radar erfasst und wollten die Landeoperation stören. Mehrere amerikanische Lockheed P-38 Lightning Kampfflugzeuge wurden daraufhin herangeführt. Diese sollten die japanischen Aichi D3A Val Kampfflugzeuge abdrängen und vernichten. Doch einigen japanischen Piloten gelang der Durchbruch und stürzten sich auf die amerikanischen Schiffe. Zwei davon griffen die USS BROWNSON an. Die Flakgeschützbesatzungen auf dem Zerstörer konnten einen Angreifer abschießen, doch die zweite feindliche Maschine konnte zwei Bomben abwerfen die hinter dem Schornstein des Schiffes einschlugen. Gegen 14:50 Uhr gab LCDR Joseph Benedict Maher ( 21. März 1904 – 10. Juni 1996 in Annapolis, Maryland ) den Befehl zum Verlassen des Zerstörers. Neun Minuten später versank das Schiff in den Fluten des Pazifiks. Nachdem die USS BROWNSON untergegangen war, explodierten auf dem Schiff die Wasserbomben. Zwei Mannschaftsmitglieder, die im Wasser schwammen, wurden dabei getötet. Insgesamt verloren 108 Mannschaftsmitglieder während des Angriffes ihr Leben. Die restlichen 224 Crewmitglieder wurden von der USS DALY und der USS LAMSON gerettet. Die USS BEALE selber erlitt keinen Schaden während dieses Angriffs, aber die USS SHAW, ein Veteran aus der Schlacht am 7. Dezember 1941, bekam mehrere Beschädigungen. Ein Hagel von Splittern aus mehreren abgeworfenen Bomben überzogen den Rumpf und die Aufbauten des Zerstörers und verletzten über 30 Besatzungsmitglieder, vier davon tödlich. Es gab auch fast Kollisionen zwischen den manövrierenden amerikanischen Schiffen während dieses japanischen Luftangriffes. So musste die USS MUGFORD mehrere Verluste verzeichnen. Am frühen Abend eskortierte dann die USS BEALE das Panzerlandungsschiff USS LST-466. In der Nähe der Borgen Bay kam ein zweimotoriger japanischer Bomber Mitsubushi G4M immer näher, der von drei Republic P-47 Thunderbolt verfolgt wurde. Die Flakkanoniere der USS BEALE nahmen sofort das feindliche Flugzeug unter Feuer. Dieses wurde auf der Backbordseite getroffen und stürzte in 1.800 Metern Entfernung ins Meer. Nach dieser Aktion verließen die Schiffe der TF 76 am 28. Dezember das Cape Gloucester und fuhren nach Buna, Cape Sudest, Neuguinea in der Holnicote Bay. Hier bunkerte sie Kraftstoff und Munition. Am 1. Januar 1944 legte die USS BEALE zusammen mit den Zerstörern USS HUTCHINS, USS MAHAN, USS FLUSSER, USS LAMSON, USS DRAYTON, USS SMITH und USS CONYNGHAM vor Cape Sudest ab und eskortierten die Schnellen Truppentransporter USS KILTY, USS STRINGHAM, USS BROOKS, USS WARD und USS GILMER, zwei Panzerlandungsschiffe und mehrere Infanterielandungsfahrzeuge, auf denen sich 7.200 Soldaten des 126. RCT der 32. US Infanteriedivision befanden. Diese Schiffe gehörten zur Task Force 76, die Rear Admiral Daniel Edward Barbey während der Operation „Michaelmas“ befehligte. Zur Sicherung dieser Schiffe gehörte die Task Group 76.1, die Rear Admiral Victor Alexander Charles Crutchley ( 2. November 1893 in Chelsea, London – 24. Januar 1986 in Nettlecomb, Dorset ) befehligte. In dieser TG befanden sich die australischen Schweren Kreuzer HMAS AUSTRALIA ( D84 ) und HMAS SHROPSHIRE, die australischen Zerstörern HMAS ARUNTA ( I30 ) und HMAS WARRAMUNGA ( I44 ) sowie die amerikanischen Leichten Kreuzer USS PHOENIX und USS NASHVILLE und die Zerstörer USS BUSH, USS BACHE, USS MULLANY, USS DALY, USS RALPH TALBOT ( DD-390 ), USS AMMEN ( DD-527 ) und USS HELM ( DD-388 ). Der Schnelle Truppentransporter USS SANDS ( APD-13 ) stieß am selben Tag von Goodenough Island, New Britain kommend zu diesen Schiffen. Am 1. Januar 1944 verließen alle diese Schiffe für die Operation das Cape Sudest und fuhren an der Küste Neuguineas westwärts bis Saidor. Hier gab es eine Landebahn der Japaner, die unbedingt in die Hände der Alliierten fallen musste. Da der für diese Flotte vorgegebene Zeitplan für die Operation sehr eng begrenzt war, die See kabbelig und der Wind auffrischte sowie der Angriffsbereich vor Saidor durch die Anzahl der Schiffe überlastet war, kam es zu einer Kollision zwischen der USS HUTCHINS und der USS SMITH. Beide Zerstörer erlitten dabei einigen Schaden. Die alliierten Truppen landeten am 2. Januar und begannen ihren eigenständigen Vormarsch. Die Schiffe der Task Force 76 kehrten anschließend zum Cape Sudest zurück. Die USS BEALE und andere Schiffe der TF 76 gliederte man in die Task Force 74 ein. Vom Cape Sudest aus patrouillierte der Zerstörer zusammen mit den anderen Schiffen der TF bis zum 7. Januar in der Vitiaz Straße. Am 8. Januar beteiligte sich der Zerstörer an dem Bombardement feindlicher Stellungen bei Sio, Neuguinea. Anschließend begann das Kriegsschiff mit Eskortier- und Patrouillenfahrten zwischen der Milne Bay, Cape Sudest, Cape Gloucester und Saidor. Man versetzte dann die USS BEALE in die Task Group 74.2, die Rear Admiral Russell Stanley Berkey ( 4. August 1893 in Goshen, Indiana – 17. Juni 1985 ) befehligte. In der TG befanden sich die Leichten Kreuzer USS PHOENIX und USS BOISE ( CL-47 ), die amerikanischen Zerstörer USS BEALE, USS BUSH, USS RALPH TALBOT und USS HELM und die australischen Zerstörer HMAS WARRAMUNGA und HMAS ARUNTA. Diese Schiffe erreichten in der Nacht vom 25. zum 26. Januar die Gewässer von Alexishafen in der Provinz Madang, Neuguinea. Sofort begannen sie für mehrere Stunden mit dem Bombardement japanischer Stellungen, die sich vom Shaggy Ridge zurückgezogen hatten. Das war ein Teil der Finisterre Range Kampagne. Nach dem Bombardement zogen sich am 26. Januar die Schiffe der TG 74.2 wieder zurück. Die USS BEALE fuhr einige Tage später nach Sydney, Australien. In die dortige Woolloomooloo Bay lief der Zerstörer am 9. Februar ein. Hier unterzog man das Kriegsschiff einer Überholung, die am 23. Februar abgeschlossen war. Der Zerstörer verließ am 19. Februar den australischen Hafen und fuhr zum Cape Sudest. Hier reihte man das Kriegsschiff in die Task Force 76 ein, die Rear Admiral William Morrow Fechteler ( 6. März 1896 in San Rafael, Kalifornien – 4. Juli 1967in Bethesda, Maryland ) während der Operation „Brewer“ kommandierte. In dieser TF befanden sich die Zerstörer USS BEALE, USS BUSH, USS BACHE, USS AMMEN, USS DRAYTON, USS FLUSSER, USS SMITH, USS STOCKTON ( DD-646 ), USS STEVENSON ( DD-645 ), USS THORN ( DD-647 ), USS NICHOLSON ( DD-442 ), USS WELLES ( DD-628 ), USS GILLESPIE ( DD-609 ) USS REID ( DD-369 ), USS SWANSON ( DD-443 ) und USS WILKES ( DD-441 ), die drei Schnellen Truppentransporter USS BROOKS ( APD-10 ), USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS SANDS ( APD-13 ) mit 1.026 Soldaten des 5. Kavallerieregiments und deren technischer Ausrüstung und die beiden Zerstörer und Minensucher USS HOVEY ( DMS-11 ) und USS LONG ( DMS-12 ). Man unterzog die Mannschaften der Zerstörer und auch der anderen Schiffe der TF in der Nacht zum 28. Februar eines wichtigen taktischen Drills vor Cape Sudest. Zum Cape Sudest kehrten die Schiffe nach dem Drill nicht mehr zurück sondern fuhren zur Halbinsel Los Negros gleich weiter, welche zu den Admiralitätsinseln gehört. In einer ersten Welle landeten am 29. Februar im Port Hayne auf Los Negros die Soldaten des 5. Kavallerieregiments und bildeten einen Brückenkopf. Feuerunterstützung erhielten sie durch die Schiffe der Task Group 74.2. Am Abend ziehen sich die Schiffe zurück. Etwa 22:00 Uhr des 28. Februar begleitete die USS BEALE zusammen mit dem Zerstörer USS BACHE den Leichten Kreuzer USS NASVILLE aus der TF 75 zu einer Position nordöstlich von Manus Island vor Ndrilo Island, um von hier aus die Landungstruppen zu unterstützen. Um 7:40 Uhr eröffneten diese Schiffe das Feuer auf vermeintliche feindliche Stellungen und hielten es für 15 Minuten. Doch die ersten schnellen Erfolge der amerikanischen Landungstruppen machten den weiteren Beschuss von weiteren vorgegebenen Zielen überflüssig. Man konzentrierte sich nun auf Manus Island, der Hauptinsel der Admiralitätsinseln da der Seeadler Harbor ein günstiger und natürlicher Hafen war. Hier überwachte die USS BEALE am 2. März die Zerstörer und Minensucher bei der Beseitigung japanischer Seeminen und schoss auf feindliche Küstenbefestigungen. Zwei Tage später reihten sich die Schiffe der TF 74 und der TF 75 in einen Verband zusammen und beschossen japanische Stellungen auf Hauwei Island, Admiralitätsinseln. Hier hatte man feindliche Geschützstellungen ausgemacht. Dieser Beschuss wurde noch am 6. und 7. März wiederholt. Anschließend patrouillierte die USS BEALE in den Gewässern der Admiralitätsinseln. Die dazu auserkorene Patrouillenstation für diese Einsatzgruppe befand sich rund 55 km nördlich von Manus Island. Nach nur drei Tagen fuhr der Zerstörer zurück zur Milne Bay um seine Bunker und Magazine aufzufüllen. Hier legte das Kriegsschiff am 12. März an und verließ ihn wieder nach dem Abschluss dieser Arbeiten. In diesem Hafen stellte man die Task Group 74.5, welche Captain Kenmore Mathew McManes ( 22. Mai 1900 – 20. Januar 1973 ) befehligte, zusammen. In dieser TF befanden sich die Zerstörer USS BEALE, USS DALY, USS HUTCHINS, USS MULLANY und USS AMMEN. Wegen starker feindlicher Gegenwehr blieben diese Zerstörer an die Küste von Neuguinea. Dort bombardierten sie bei Wewak Harbor japanische Küstenbefestigungen und Hafenanlagen ab dem 18. März für zwei Tage. Dabei konnte die USS DALY bei Mushu Island den japanischen U-Boot Jäger CHA-10 versenken. Bis zum 22. März blieben die vier Zerstörer in den Gewässern zwischen Wewak und der Hansa Bay, patrouillierten vor der Küste der Oro Bay und beschossen feindliche Küstenziele damit die Japaner in den Glauben versetzt wurden das die nächste Landeaktion in diesem Gebiet wäre. Die USS BEALE wurde Anfang April aus dem Patrouillenverband gezogen und fuhr nach Port Purvis, Halbinsel Tulagi, Florida Island, Ostsalomonen für eine kleine Überholung. Der Zerstörer kehrte im Anschluss daran nach Cape Sudest zurück. Hier beteiligte sich das Kriegsschiff an Anti-U-Boot- und Kanonierübungen. Dann gliederte man das Schiff in die Task Force 77 ein, die Rear Admiral Daniel Edward Barbey während der Operation „Reckless“ und „Persecution“ kommandierte. In dieser TF befanden sich die Zerstörer USS BEALE, USS HUTCHINS, USS BACHE, USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS REID ( DD-369 ), USS JENKINS ( DD-447 ), USS JOHN RODGERS ( DD-574 ), USS HARRISON ( DD-573 ), USS RINGGOLD ( DD-500 ), USS SIGSBEE ( DD-502), USS SCHROEDER ( DD-501 ), USS DASHIELL ( DD-659 ) und sechs weitere Zerstörer, die Geleitzerstörer USS LOVELACE ( DE-198 ), USS MANNING ( DE-199 ) und USS EICHENBERGER ( DE-202 ), die Schnellen Truppentransporter USS BROOKS, USS NOA, USS GILMER und zwei weitere, der Zerstörer und Minensucher USS HAMILTON ( DMS-18 ), das Docklandungsschiff USS GUNSTON HULL ( LSD-5 ), neunzehn Truppentransportschiffe, zweiunddreißig Infanterielandungsfahrzeuge und einundzwanzig Panzerlandungsschiffe. Am 18. April verließen die Schiffe der TF Cape Sudest und fuhren nach Hollandia, Niederländisch-Ostindien. Diese Bucht erreichte die Task Force am 22. April. Vorher waren die Schiffe der TG 77.1 bei Aitape, Neuguinea abgeschwenkt. Die Landeoperation bei Hollandia war ein voller Erfolg und schon sechs Tage später waren alle feindlichen Stellungen besetzt. Durch die schnelle Besetzung und dem geringen Widerstand der den anlandenden Soldaten entgegenschlug, gliederte man noch am 22. April die Task Force 77 um. Man versetzte die USS BEALE in die Task Force 75, die Rear Admiral Russell Stanley Berkey kommandierte. In dieser TG befanden sich die Leichten Kreuzer USS PHOENIX, USS NASHVILLE und USS BOISE ( CL-47 ) und die Zerstörer USS BEALE, USS HUTCHINS, USS DALY, USS BACHE, USS BUSH und USS ABNER READ ( DD-526 ). Diese neun Kriegsschiffe eskortierten die Schiffe der TG 77.3 bis in die Humboldt Bay. Dazu trennten sie sich am 21. April um Mitternacht von der Hauptangriffsgruppe und erreichten um 22:00 Uhr ihr vorgegebenes Ziel. Am folgenden Morgen gegen 6:00 Uhr begann das Bombardement der Kriegsschiffe für 15 Minuten auf japanische Küstenbefestigungen. Dadurch wurden auch hier die japanischen Verteidiger überrascht und schnell aus ihren Verteidigungsanlagen vertrieben. Die dann an Land stürmenden Truppen trafen auf fast keinen Widerstand. Die USS BEALE verließ dann die Humboldt Bay und fuhr zum Seeadler Harbour auf Manus Island. Hier füllte man alle Treibstoff-, Munitions- und Proviantbunker. Anschließend kehrte der Zerstörer in die Humboldt Bay zurück. Hier wurde die mitgebrachte Munition an die anderen Zerstörer der TF 75 verteilt, da man ein neues Aufgabengebiet erhalten hatte. Durch das schnelle Einnehmen der japanischen Stellungen in der Humboldt Bay wandten sich nun die neun Kriegsschiffe der TF 75 zu den Inseln Wakde und Sarmi Island. Hier beschossen sie am 29. und 30. April feindliche Stellungen und den dortigen Flugplatz. Gleich im Anschluss daran begannen die Schiffe in diesen Gewässern zu patrouillieren um das Anlanden japanischer Schiffe mit Nachschub zu verhindern, sicherten die eigenen Versorgungsschiffe und übernahmen die Luft- und Sonarüberwachung bis kurz vor Mitte Mai für die dort anwesenden Flugzeugträger, deren Flugzeuge die Landungstruppen noch tief im Landesinnern unterstützten. Die USS BEALE verließ zusammen mit den Schiffen der TF 75 die Gewässer von Neuguinea und fuhr zum Seeadler Harbour. Hier wurden wieder alle Bunker aufgefüllt und das Schiff auf den nächsten Einsatz vorbereitet. Der Zerstörer blieb auch in den folgenden Tagen in der TF 75. In dieser TF befanden sich die Leichten Kreuzer USS BOISE, USS NASHVILLE und USS PHOENIX, die Zerstörer USS BEALE, USS HUTCHINS, USS ROE, USS DALY, USS ABNER READ, USS BACHE, USS WILKES ( DD-441 ), USS BALCH ( DD-363 ), USS MORRIS ( DD-417 ), USS TRATHEN ( DD-530 ), USS WELLES ( DD-628 ) und USS STEVENSON ( DD-645 ), die Geleitzerstörer USS EICHENBERGER, USS MANNING, USS WHITHURST ( DE-634 ), USS NEUENDORF ( DE-200 ), USS JAMES E CRAIG ( DE-201 ) und sowie der Schnelle Truppentransporter USS KILTY ( APD-15 ). Doch noch bevor der Einsatz für diese Schiffe begann, verließ die USS BEALE zusammen mit der USS ABNER READ und der USS BACHE den Seeadler Harbour, um eine Nebenmission in der Nähe der japanischen Basis auf Wewak, Neuguinea zu leiten. Dort befanden sich japanische Küstenbatterien die das Anlanden von PT-Booten, welche ihre Basis bei Aitape hatten, behinderten. Am 9. Mai verließen diese drei Zerstörer Manus Island und fuhren nach Aitape. Hier übernahmen sie am 11. Mai vier PT-Bootsoffiziere an Bord. Zusammen mit diesen wurden die Ziele auf Wewak lokalisiert, die während einer Landung der PT-Boote Widerstand hätten leisten können. Daher begannen die drei Zerstörer am 12. Mai mit dem Bombardement eben dieser Ziele und brachten die vier PT-Bootsoffiziere wieder nach Aitape zurück. Die PT-Boote konnten nun selbständig ohne Feuerunterstützung mit dem Angriff auf Wewak beginnen. Die USS BEALE fuhr zusammen mit der USS BACHE und USS ABNER READ wieder zum Seeadler Harbour. Hier waren die Schiffe der TF 75 zur Sicherung der eigentlichen Invasionsschiffe während der Operation „Straightline“ vorgesehen. Auf den drei Zerstörern begann man sofort mit dem bunkern von Treibstoff und Munition. Am 15. Mai verließen die Schiffe der TF 75 den Hafen von Manus Island und erreichten zwei Tage später das Seegebiet um Wakde. Bis zum 25. Mai blieb die USS BEALE, bis auf den Zeitraum vom 18. bis zum 21. Mai, wo der Zerstörer in der Humboldt Bay war, mit den anderen Schiffen dort zur Unterstützung bis die Insel von den 7.000 amerikanischen Soldaten der 163. RCT der 41. Infanteriedivision eingenommen worden war. Die USS BEALE hatte die Aufgabe erhalten, feindliche U-Boote von der Invasionsflotte fern zu halten und japanische Küstenbefestigungen zu beschießen. Außerdem waren mehrere Zerstörer auf der erfolglosen Suche nach japanischen Versorgungsschiffen, von denen mehrere amerikanische Flugzeugbesatzungen berichtet hatten, die sich in der Nähe von Sarmi befanden. Gleich nachdem große Teile der Soldaten der 41 Infanteriedivision auf Wakde nicht mehr benötigt wurden, während die anderen ins Landesinnere vorstießen, da man es nun nur noch ausschließlich mit feindlichen Bodentruppen zu tun hatte, nahmen diese ihren Platz auf den Schnellen Truppentransportern USS KILTY, USS WARD, USS SCHLEY ( APD-14 ), USS HERBERT ( APD-22 ) und USS CROSBY ( APD-17 ) wieder ein. Zusammen mit den Sicherungsschiffen aus der Task Force 74 und 75 legten diese wieder ab und verließen die Humboldt Bay. Sie wechselten zur indonesischen Insel Biak, wo die Operation „Horliek“ beginnen sollte. Dafür verließ die USS BEALE zusammen mit anderen Schiffen die Gewässer um die Inseln Wakde und Sarmi und eskortierten die Schnellen Truppentransporter ab dem 24. Mai in die Humboldt Bay. Die Invasion dieser Insel begann am 27. Mai und wurde von Rear Admiral William Morrow Fechteler kommandiert. Die Infanteriesoldaten befehligte Major General Horace H. Fuller ( 10. August 1886 in Fort Meade, South Dakota – 18. September 1966 ). Die Japaner änderten während der Invasion der Alliierten ihre Entscheidung Biak und den sich dort aufhaltenden japanischen Soldaten sich selbst zu überlassen. Daher starteten sie zum Entsatz der japanischen Verteidiger auf der Insel die Operation „Kon“. Die USS BEALE verließ am 31. Mai zusammen mit den Schiffen der TF 75 wieder die Insel Biak und fuhr in die Humboldt Bay. Hier wurden die Treibstoff- und Munitionsbunker in Vorbereitung auf die kommenden Kämpfe aufgefüllt. Ein japanischer Flottenverband war dagegen losgeschickt worden um die Garnison auf Biak zu verstärken. Dieser wird aber durch amerikanische Luftaufklärung am 3. Juni gesichtet und kehrte daraufhin um. Das war das Zeichen für Rear Admiral William Morrow Fechteler all seine Kräfte zusammenzuziehen und einen weiteren Vorstoß der Japaner zu vereiteln. Daher kehrte die USS BEALE zusammen mit den Schiffen der TF 75 am 4. Juni nach Biak zurück. Die Japaner starteten kurz darauf einen zweiten Versuch, um die Garnison auf Biak zu verstärken. Die japanischen Zerstörer SHIKNAMI, URANAMI und SHIGURE sollen 600 Mann auf Lastkähnen nach Biak bringen. Gesichert wurden die drei Schiffe durch die Zerstörer HARUSAME, SHIRATSUYU und SAMIDARE sowie der Kreuzer AOBA und KINU von Vogelkop, Neuguinea aus. Die amerikanische Luftaufklärung erfasste den japanischen Verband und man entsandte am 4. Juni unter dem Kommando von Rear Admiral Victor Alexander Charles Crutchley den alliierten Verband, der aus dem australischen Schweren Kreuzer HMAS AUSTRALIA ( D84 ), den amerikanischen Leichten Kreuzern USS PHOENIX und USS BOISE sowie den amerikanischen Zerstörern USS BEALE, USS HUTCHINS, USS DALY, USS ABNER READ, USS AMMEN, USS WELLES, USS MULLANY, USS TRATHEN, USS BACHE, USS FLETCHER ( DD-445 ), USS RADFORD ( DD-446 ), USS JENKINS, ( DD-471 ) und USS LA VALETTE ( DD-448 ) und die australischen Zerstörer HMAS ARUNTA ( I30 ) und HMAS WARRAMUNGA ( I44 ) bestand. Am Abend des 4. Juni griffen japanische Bomber die alliierten Schiffe an. Die Amerikanischen wie auch die Australischen Schiffe fuhren da auf eine Position im Nordosten von Biak und schnitten den japanischen Schiffen den Weg ab. B-25 Bomber der US Air Force unterstützen die sich entwickelnden Kämpfe und versenkten in den ersten Minuten des 8. Juni den japanischen Zerstörer HARUSAME und beschädigen die SHIRATSUYU und SHIKINAME. Daraufhin kappte man die Leinen der Lastkähne, startete Torpedos und der japanische Verband kehrte wieder um und flüchtete mit hohem Tempo. Die amerikanischen Zerstörer versuchten den feindlichen Verband einzuholen. Während der sich nun entwickelnden Kämpfe wird die SHIGURE beschädigt, kann aber entkommen. Die Jagd der amerikanischen Zerstörer wurde daraufhin um 2:30 Uhr abgebrochen und die Schiffe kehrten ins Kampfgebiet bei Biak in der Humboldt Bay zurück. Von hier aus wechselte die USS BEALE zum Seeadler Harbour. Hier wurden bis zum 28. Juni Wartungsarbeiten und mehrere Übungen durchgeführt. Hier gruppiert man auch die Task Force 75, die Rear Admiral Russell Stanley Berkey während der Operation „Tabletennis“ kommandierte, um. So befinden sich in dieser jetzt die Leichten Kreuzer USS BOISE und USS PHOENIX und die Zerstörer und die Zerstörer USS BEALE, USS HUTCHINS, USS LA VALETTE, USS JENKINS, USS FLETCHER, USS DALY, USS ABNER READ, USS AMMEN, USS BACHE, USS ROE, USS WELLES, USS WILKES, USS REID ( DD-369 ), USS STEVENSON ( DD-645 ), USS MUSTIN ( DD-413 ), USS RUSSELL ( DD-414 ), USS MORRIS ( DD-560 ), USS GRAYSON ( DD-435 ) und USS SWANSON ( DD-443 ). Die Schiffe dieser TF unterstützten zusammen mit der TF 74 die Schiffe der Task Force 77, der US VII. Amphibischen Force, Kommandant Rear Admiral William Morrow Fechteler ( 6. März 1896 – 4. Juli 1967 ), die am 2. Juli 1944 7.100 Mann des 168. Infanterieregiments auf der Insel Noemfoor, Neuguinea landen sollte. Diese Insel Noemfoor war von den Japanern relativ gut verteidigt, erfüllte aber alle Anforderungen mit einem Flugplatz der am westlichsten während der weiteren Neuguinea Kampagne gelegen war. Die Schiffe der TF 75 erreichten am Morgen des 2. Juli die Invasionsstrände von Kamiri an der Nordwestküste von Noemfoor Island. Hier begannen sie ein Bombardement gegen jegliche feindlichen Ziele in Küstennähe. Die dann folgenden Landungstruppen hatten kaum noch feindlichen Widerstand zu brechen. Auch wurden nach diesem Bombardement die Schiffe der TF 75 für weitere Unterstützung nicht benötigt. Daher verließ die USS BEALE zusammen mit den Schiffen der TF 75 noch am selben Tag wieder Noemfoor Island und fuhr in die Humboldt Bay. Diese erreichten die Schiffe am 3. Juli. Es konnten hier Instandhaltungs- und Überholungsarbeiten ausgeführt werden. Am 15. Juli wechselte die USS BEALE nach Aitape. In den dortigen Gewässern blieb der Zerstörer die folgenden zehn Tage und operierte zusammen mit amerikanischen U-Boot-Jägern um die japanische Kommunikation zu stören. Die Japaner versuchten von der Enklave Wewak aus mit Lastwagen die Straßensperren in Richtung Aitape zu durchbrechen. Solche Versuche wurden mit gezieltem Granatfeuer unterbunden. Dann folgten für den Zerstörer und dessen Mannschaft mehrere Trainingsübungen und weitere Patrouillenfahrten entlang der Nordostküste von Neuguinea, die bis Ende des Monats reichten. Man versetzte die USS BEALE im Anschluss daran in die Task Force 74 die von dem australischen Commodore Sir John Augustine Collins ( 7. Januar 1899 in Deloraine bei Westbury, Australien – 3. September 1989 in Australien ) kommandiert wurde. Der Schwere Kreuzer HMAS SHROPSHIRE, die Leichten Kreuzer USS BOISE, USS NASHVILLE und HMAS ARIADNE und die Zerstörer USS BEALE, USS HUTCHINS, USS MUSTIN, USS RUSSELL, USS WILKES, USS FLETCHER, USS DALY, USS WELLES und USS SWANSON eskortierten ab dem 27. Juli die fünf Schnellen Truppentransporter USS SCHLEY, USS KILTY, USS HERBERT, USS WARD und USS CROSBY und die Landungsschiffe der Task Force 77 nach Cape Sansapor, wo die Operation „Globetrotter“ am 30. Juli 1944 begann. Es erfolgte diesmal aber keine Küstenbeschießung da es von japanischer Seite keinen Widerstand gab. Gleich in den ersten Tagen des August verließ die USS BEALE das Cape Sansapor und fuhr nach Sydney, Australien. Hier unterzog sich der Zerstörer vom 11. bis zum 25. August einer umfangreichen Überholung im Trockendock. Am Ende des Monats kehrte das Kriegsschiff an die Nordostküste Neuguineas zurück. Hier patrouillierte der Zerstörer bis zur Milne Bay entlang der Küste und bombardierte feindliche Streitkräfte, die sich entlang des Küstenstreifens bewegten. Am 30. August verließ die USS BEALE zusammen mit der USS HUTCHINS und USS ABNER READ die Milne Bay und legte am folgenden Tag im Seeadler Harbor, Manus Island zur Auffüllung der Magazine und Treibstoffbunker an. Gleich danach kehrte die USS BEALE in die Humboldt Bay zurück. Dort bereitete man den Zerstörer auf die Operation „Trade Wind“ zur Eroberung von Morotai, Molukken, einem wichtigen Sprungbrett zu den Philippinen, vor. Dazu verlegte man das Schiff in die Task Group 75.1. In dieser TG befanden sich die Leichten Kreuzer USS PHOENIX, USS BOISE und USS NASHVILLE sowie die Zerstörer USS BEALE, USS HUTCHINS, USS BACHE, USS DALY, USS ABNER READ und USS BUSH. Diese Kampfgruppe war zusammen mit den Schiffen der TG 75.2 zur Beschießung der Landezone und japanischer Küstenbefestigungen vorgesehen die am 12. September erfolgte. Gleich danach fuhr die USS BEALE den Schiffen der Task Force 77 entgegen und übernahm dort die Sicherung der Landungsschiffe. Am 10. September hatten diese Schiffe der TF 77 von ihren Stützpunkten in Aitape, Wakde und Hollandia abgelegt und erreichten fünf Tage später mit den Truppen der 31. Infanteriedivision und dem 126. RCT das Anlandungsgebiet vor Cape Gila. Dieser Landungsverband bestand aus zwei Gruppen, der „White“ Group unter dem Befehl von Rear Admiral Daniel Edward Barbey als Oberkommandierender des Unternehmens auf dem Führungsschiff USS WASATCH ( AGC-9 ) und der „Red“ Group unter dem Befehl von Rear Admiral William Morrow Fechteler an Bord des Zerstörers USS HUGHES ( DD-410 ). Zur Landungsflotte gehören die beiden australischen amphibischen Truppentransporter HMAS KANIMBLA ( C78 ) und HMAS MANOORA ( F48 ), die amerikanischen Schnellen Truppentransporter USS KILTY, USS HERBERT, USS CROSBY, USS WARD und USS SCHLEY ( APD-14 ), 45 Panzerlandungsschiffe, 24 Infanterielandungsfahrzeuge, 20 Panzerlandungsboote und dem Docklandungsschiffes USS CARTER HALL ( LSD-3 ). Gesichert wurden diese Schiffe durch die Zerstörer USS HUTCHINS, USS HUGHES, USS FLETCHER, USS DALY, USS ABNER READ, USS TAYLOR ( DD-468 ), USS NICHOLAS ( DD-449 ), USS HOPEWELL ( DD-681 ), USS JENKINS, USS STEVENS ( DD-479 ), USS HOBBY ( DD-610 ), USS MUSTIN ( DD-413 ), USS RUSSELL ( DD-414 ), USS MORRIS ( DD-417 ), USS ANDERSON ( DD-411 ), USS JOHN RODGERS ( DD-574 ), USS HARRISON ( DD-573 ), USS McKEE ( DD-575 ), USS MURRAY ( DD-576 ), USS RINGGOLD ( DD-500 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ), USS SIGSBEE ( DD-502 ) und USS DASHIELL ( DD-659 ), 4 Fregatten, 6 Patrouillenboote, 2 Hochseeschlepper und 4 Minensucher. Die Landung auf Morotai begann am 15. September. Die USS BEALE reihte sich zusammen mit der USS BACHE und USS BUSH in die Task Group 77.2 ein. Diese Schiffe trennten sich von der Hauptgruppe und passierten die Meerenge zwischen Morotai und Halmahera. Der Grund dafür war Galela Island. Hier sollte sich ein japanischer Stützpunkt befinden. Eine Stunde lang wurde diese Insel beschossen ohne das eine Antwort einer feindlichen Küstenbatterie erfolgte. Daraufhin brachen die alliierten Schiffe das Bombardement ab und fuhren nach Morotai zurück. Hier sollten sie sämtliche japanische Küstenbefestigungen unter Beschuss nehmen. Doch ihre Geschütze blieben stumm. Der abwesende Feind hatte sich ins Landesinnere zurückgezogen und erlaubte den alliierten Angriffstruppen ihre festgelegten D-Day Ziele unbehelligt einzunehmen. Da die USS BEALE nun nicht mehr zur Unterstützung der Landungstruppen benötigt wurde, zog sich der Zerstörer von Morotai zurück und reihte sich am 16. September in der Nähe von Mios Woendi in die Task Group 77.1, zur Sicherung der Geleitflugzeugträger, ein. Hier verbrachte die USS BEALE für fast einen Monat mit Trainingsübungen. Diese wurden nur durch Reparaturen im Seeadler Harbour unterbrochen. Am 12. Oktober lag der Zerstörer wieder in der Humboldt Bay. Dort bereitete man die USS BEALE auf den Angriff auf die Philippinen während der Operation „King II“ vor. Man versetzte den Zerstörer in die Task Group 77.3 die Rear Admiral Russell Standon Berkey befehligte. In dieser TG befanden sich die australischen Schweren Kreuzer HMAS AUSTRALIA und HMAS SHROPSHIRE, die amerikanischen Leichten Kreuzer USS PHOENIX und USS BOISE, die australischen Zerstörer HMAS ARUNTA und WARRAMUNGA sowie die amerikanischen Zerstörer USS BEALE, USS HUTCHINS, USS AMMEN, USS DALY, USS BACHE, USS BUSH, USS STEMBEL ( DD-644 ) und USS KILLEN ( DD-593 ). Diese Schiffe waren als Deckungsgruppe für drei Trägerkampfgruppen eingesetzt. Unter massiver Luftsicherung durch Flugzeuge aller Trägergruppen läuft eine gewaltige Landungsflotte in der Nacht vom 19. zum 20. Oktober in den Leyte Golf ein. Sofort beginnen die Landungen bei Tacloban in der San Pedro Bay. Feuerunterstützung erhalten die Landungsschiffe durch die Schlachtschiffe aus der Task Force 78 und den Schiffen der Task Group 77.3. Um 9:00 Uhr eröffneten diese Schiffe das Feuer auf die Zielgebiete im Anlandungsbereich. Genau eine halbe Stunde später begannen sich die Landungsfahrzeuge in Richtung Strand zu bewegen, da verlagerten die Schiffe der TG 77.3 ihr Feuer auf das Landesinnere. Vier Tage lang blieben die Kriegsschiffe in dieser Bucht und unterstützten mit ihren Schiffsgeschützen die Landungstruppen wann immer sie es verlangten. In diesen Tagen mussten sich die alliierten Schiffe massiven feindlichen Luftangriffe erwehren. Dies führte zu mehreren Ausfällen. So traf am 20. Juli ein japanischer Torpedobomber den Leichten Kreuzer USS HONOLULU ( CL-48 ) was ihn zu einer Fahrt an die US Westküste für Reparaturarbeiten zwang. Am folgenden Tag feuerten die Luftabwehrgeschützmannschaften auf der USS BEALE wieder auf japanische Flugzeuge. Eines davon konnte aber nicht rechtzeitig abgeschossen werden und raste in die HMAS AUSTRALIA. Auch am 22. Oktober nahmen die feindlichen Luftangriffe kein Ende. Auf der USS BEALE schoss man auf eines der Flugzeuge das auch getroffen wurde, das aber trotzdem in der Nähe eines Infanterielandungsfahrzeuges einschlug. Zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich für die alliierte Flotte eine weitere Gefahr am Horizont ab. Durch den massiven Angriff der Alliierten werden drei japanische Flotten in Richtung Leyte Golf geschickt. Diese sollen die philippinische Insel Leyte sichern und den Angriff abwehren. Am Mittag des 23. Oktober wurden diese vagen Befürchtungen über eine Bedrohung der amphibischen Einheiten im Golf von Leyte zur Gewissheit. Mehrere amerikanische U-Boote und Flugzeuge hatten von mindestens drei verschiedenen Flotten berichtet. Dadurch wurden am folgenden Nachmittag die Sicherungsgruppen der amerikanischen 7. Flotte umgruppiert. Rear Admiral Berkey erhielt den Auftrag die rechte Flanke zu sichern. Dafür erhielt er den australischen Schweren Kreuzer HMAS SHROPSHIRE, die beiden amerikanischen Leichten Kreuzer USS PHOENIX und USS BOISE, den australischen Zerstörer HMAS ARUNTA und die amerikanischen Zerstörer USS BEALE, USS HUTCHINS, USS DALY, USS BACHE, USS KILLEN, USS REMEY ( DD-688 ), USS McGOWAN ( DD-678 ), USS MELVIN ( DD-680 ), USS MERTZ ( DD-691 ), USS MONSSEN ( DD-798 ), USS McDERMUT ( DD-677 ) und USS McNAIR ( DD-679 ) zur Verfügung gestellt. Diesen Schiffen gegenüber steht die japanische Südgruppe, befehligt von Vizeadmiral Shōji Nishimura ( 30. November 1889 – 24. Oktober 1944 ), in der sich die Schlachtschiffe FUSO und YAMASHIRO, dem Kreuzer MOGAMI und den Zerstörern MICHISHIO, ASAGUMO, YAMAGUMO und SHIGURE befanden und sich mit der von Norden her kommenden 2. Kampfgruppe, befehligt von Kiyohide Shima ( 5. Februar 1890 – 7. November 1973 ), in der sich die Kreuzer NACHI, ASHIGARA und ABUKUMA und die Zerstörer AKEBONO, USHIO, KASUMI, SHIRANUSHI, WAKABA, HASUSHIMO und HATSUSHARU in der Sulu See vereinigen sollte. Diese beiden Kampfgruppen wurden am Morgen des 24. Oktober durch die amerikanische Luftaufklärung erfasst. Im Südzugang der Surigao Straße, der Passage zwischen den Inseln Leyte und Dinagat, werden die Schiffe der Nishimura Gruppe durch amerikanische Zerstörer nacheinander gestellt. Die USS BEALE wurde am rechten Flügel vor der Frontlinie eingesetzt und nahm kurz vor 3:30 Uhr des 25. Oktober am zweiten Torpedoangriff der amerikanischen Zerstörer auf die vorrückenden japanischen Schiffe von Vizeadmiral Shōji Nishimura teil. Obwohl ihre eigenen Torpedos keine Treffer erzielten, erreichten andere Schwesterschiffe mit ihren Torpedos ihre Ziele. So versenkte die USS HUTCHINS zusammen mit der USS DALY und USS BACHE den japanischen Zerstörer MICHISHIO und treffen das Schlachtschiff FUSO mit Torpedos, so dass dieses später ebenfalls sinkt und etwa 1.400 Besatzungsmitglieder mit untergehen. Die USS REMEY, USS McGOWAN und USS MELVIN landeten vorher einen Torpedotreffer auf der FUSO und die USS MONSSEN und USS McDERMUT mehrere Torpedotreffer auf dem Schlachtschiff YAMAGUMO, welches kurz darauf sinkt, und auf den Zerstörern MICHISHIO und ASAGUMO. Die MICHISHIO ist Bewegungsunfähig und bei der ASAGUMO wurde der Bug abgerissen und musste das Kampfgeschehen augenblicklich verlassen, wurde aber später durch Artilleriefeuer versenkt. Die USS BEALE und ihre Schwesterschiffe zogen sich dann nach dem Torpedoangriff zurück, um den Kreuzern und Schlachtschiffen ein freies Schussfeld zu geben. Nachdem dann die Zerstörer der linken Flanke den dritten Torpedoangriff ausgeführt und sich danach zurückgezogen hatten, konnten die Geschützmannschaften der Kreuzer und Schlachtschiffe die Zerstörung fortsetzen, die die Zerstörer so geschickt eingeleitet hatten. Deshalb lässt Vizeadmiral Shima seine Kampfgruppe augenblicklich während der Kampfhandlungen beidrehen und flüchten um wenigstens einige wenige Kriegsschiffe zu retten. Dadurch kam die USS BEALE und deren Schwesterschiffe, die keine Torpedos mehr an Bord hatten, nicht in die Verlegenheit gegen diese feindlichen Schiffe kämpfen zu müssen. Von Vizeadmiral Nishimuras Flotte kann nur der Zerstörer SHIGURE unbeschädigt entkommen, alle anderen Schiffe wurden während der Schlacht oder später durch Flugzeuge versenkt. Nach dieser Schlacht kehrten alle Alliierten Schiffe zu ihren Einheiten zurück. Das Ausmaß des amerikanischen Sieges nahm noch zu, nachdem die Nachrichten von den Erfolgen der amerikanischen Flotten nördlich von Samar und vor Cape Engano bekannt wurden. Die USS BEALE blieb bis zum 29. Oktober in den Gewässern der San Pedro Bay und sicherte diese vor feindlichen U-Booten und Luftangriffen. Das Kriegsschiff verließ an diesem 29. Oktober die Philippinen und fuhr ostwärts. Die Freude unter der Besatzung des Zerstörers war grenzenlos, nachdem man erfahren hatte das die Fahrt an die US Westküste ging. Das Kriegsschiff fuhr über das Atoll Ulithi, Karolinen und Pearl Harbor nach Seattle, Washington. In diesen Hafen lief der Zerstörer am 27. November ein. Von hier aus ging die Fahrt nach San Francisco weiter, wo eine verlängerte Reparaturzeit begann. Diese Überholung war am 17. Januar 1945 abgeschlossen und am folgenden Tag wechselte die US BEALE nach San Diego. Hier begann man mit dem Auffrischungstraining. Am 31. Januar verließ dann das Kriegsschiff wieder die kalifornische Küste und fuhr nach Pearl Harbor. In diese Marinebasis lief das Kriegsschiff am 8. Februar ein. Schon ab dem folgenden Tag begannen das Artillerie und Anti-U-Boot Kampftraining im örtlichen Operationsgebiet. Außerdem wurden mit der USS CHENANGO ( CVE-28 ) mehrere Szenarien geübt wegen der Sicherung des Geleitflugzeugträgers vor angreifenden Flugzeugen. Fast einen Monat blieb die USS BEALE dort und verpasste infolgedessen den Angriff auf Iwo Jima am 19. Februar. Am 4. März verließ die USS BEALE zusammen mit dem Schwesterschiff USS AMMEN und dem Leichten Kreuzer USS ST. LOUIS ( CL-49 ) Pearl Harbor und fuhr zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Ziel war das Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Hier legten die drei Kriegsschiffe am 10. März zum auffüllen der Treibstoffbunker an und verließen es noch am selben Tag. Am 13. März erreichten sie dann das Atoll Ulithi. Hier trennten sich die beiden Zerstörer von dem Leichten Kreuzer. Damit waren beide Zerstörer rechtzeitig für die Invasion auf Okinawa zur Stelle. Vom Atoll Ulithi ging dann die Fahrt in die San Pedro Bay weiter, wo die USS BEALE zusammen mit der USS AMMEN drei Tage später anlegte. Die dann auf Reede liegenden Zerstörer reihte man gleich in die Task Force 55 ein, die Rear Admiral John Lesslie Hall, Jr. ( 11. April 1891 in Williamsburg, Virginia – 6. März 1978 in Scottsdale, Arizona ) während der Operation „Iceberg“ befehligte. Dabei kommandierte Captain E. W. Young die Task Group 55.6, die Southern Attack Force. In dieser TG befanden sich die Zerstörer USS BEALE, USS BUSH, USS MULLANY, USS AMMEN, USS BACHE, USS ROOKS ( DD-804 ), USS HUDSON ( DD-475 ), USS BENNETT ( DD-473 ), USS WADSWORTH ( DD-516 ), USS ANTHONY ( DD-515 ), USS HYMAN ( DD-732 ), USS PURDY ( DD-734 ) und USS PUTNAM ( DD-757 ), die Geleitzerstörer USS CROUTER ( DE-11 ), USS CARLSON ( DE-9 ), USS DAMON M CUMMINGS ( DE-643 ), USS VAMMEN ( DE-644 ), USS O´NEILL ( DE-188 ) und USS WALTER C WANN ( DE-412 ) und der Schnelle Truppentransporter USS SIMS ( APD-50 ). Nach dem Abschluss mehrerer Übungen bereitete man die Schiffe auf die kommenden Kämpfe vor. Dann legten sie am 27. März im Leyte Gulf ab. Unterwegs hatten die Schiffe der TG 55.6 die langsameren Staffeln auf dem Weg nach Okinawa eingeholt. Am frühen Morgen des 1. April befanden sie sich auf ihren Angriffspositionen. Dann wenige Stunden später begann das Bombardement gegen feindliche Küstenbatterien damit die Soldaten des 24. Armeekorps und die Marineinfanteristen der 3. Amphibious Group an den Stränden der Westküste beidseits des Bisha Rivers ihren Brückenkopf einrichten und ins Landesinnere vorrücken konnten. Die Gegenwehr der Japaner war in den ersten fünf Tagen sehr schwach. Die vermeintliche Ruhe war mit dem Beginn des sechsten Tages an Land wie auch auf See vorbei. Alle Flakbesatzungen auf den Kriegsschiffen hatten alle Hände voll zu tun um die angreifenden Kamikazepiloten abzuwehren. Viele davon konnten abgeschossen oder abgewehrt werden, aber einige schafften ihre Mission und stürzten sich auf die amerikanischen Schiffe. In einem solchen Fall erlitt das Schwesterschiff USS NEWCOMB ( DD-586 ) aus der Task Undergroup 54.1.5 am Nachmittag des 6. April innerhalb von nur einer Stunde den Angriff von gleich vier Kamikazepiloten. Die USS NEWCOMB lag ungefähr 10 Meilen nördlich von Zampa Misaki. Das Schwesterschiff USS LEUTZE ( DD-481 ) aus der selben TU eilte dem brennenden Schiff zu Hilfe genauso wie die USS BEALE. Das Schadensbegrenzungsteam der USS NEWCOMB wurden durch Besatzungsmitglieder der USS LEUTZE unterstützt. Dann wurde selbst der Zerstörer durch einen Kamikazepiloten schwer beschädigt und musste die USS NEWCOMB und USS BEALE alleine lassen. Das an Bord der USS NEWCOMB ausgebrochene Feuer war nach einer halben Stunde unter Kontrolle gebracht worden. Achtzehn Besatzungsmitglieder waren während der Kamikazeattacken ums Leben gekommen, vierundsechzig zum Teil schwer verletzt und fünfundzwanzig wurden als vermisst gemeldet. Die Antriebslose und Manövrierunfähige USS NEWCOMB wurde von dem Hochseeschlepper USS TEKESTA ( ATF-93 ) ins Schlepptau genommen und zu den Kerama Inseln geschleppt. Dorthin eskortierte die USS BEALE beide Schiffe und kehrte anschließend zu ihren Aufgaben bei der TG 55 zurück. In den folgenden Wochen vor den Ryukyu Inseln bestand für den Zerstörer die Hauptaufgabe darin die Radarvorpostenstation zu sichern und die amerikanischen Schiffe vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen zu informieren, da sich eben diese Schiffe jeden Abend in sichere Gewässer, die in einiger Entfernung von der Küste Okinawas lagen, zurückzogen. Die verzweifelte Lufttaktik, die die Japaner als Reaktion auf den Angriff auf Okinawa begonnen hatten, machte die Anti-Kriegsführung bei den amerikanischen Schiffen zur vorherrschenden Form des Kampfes. Daher waren die Geschützmannschaften der USS BEALE Tag und Nacht bereit bis zur Unterwerfung von Okinawa auf jedes feindliche Flugzeug zu schießen. Am 16. April, während der Zerstörer die Feuerunterstützungsschiffe der Task group 51.5 in der Nähe der Insel Ie Shima abschirmte, versuchten drei japanische Kamikazepiloten einen Angriff auf die USS BEALE. Das den Angreifern entgegenschlagende Abwehrfeuer beschädigte das führende Flugzeug, welches als eine deutsche Focke Wulf Fw 190 identifiziert wurde, und stürzte brennend ins Meer. Der Pilot konnte nicht mehr aussteigen. Dann näherten sich die beiden anderen japanischen Sturzkampfbomber und vollführten einen konventionellen Bombenangriff. Sie flogen von der Steuerbordseite aus die USS BEALE an. Als diese beiden noch in einer Entfernung von rund 7.300 Metern waren, begannen die Luftabwehrgeschütze des Zerstörers auf beide Angreifer zu schießen. Da tauchte hinter den beiden japanischen Maschinen eine F4U Corsair vom US Marine Corps auf und wollte die beiden Feinde abfangen. Die Geschützmannschaften stellten augenblicklich das Feuer ein, aber alle drei Flugzeuge waren dirch die Schrapnelle getroffen und stürzten ins Meer. Der Pilot von der Corsair konnte allerdings noch rechtzeitig aussteigen und ein Geleitzerstörer fischte ihn aus dem Wasser. Während des Monats Mai hatte die USS BEALE zwei weitere feindliche Luftangriffe abzuwehren. Nach Einbruch der Dunkelheit am 4. Mai versuchte ein einziges in der Dunkelheit nicht erkennbares japanisches Flugzeug sich auf den Zerstörer zu stürzen. Aber auch hier behielten die Geschützmannschaften die Oberhand und schickten den Angreifer auf den Grund des Meeres. Am 28. Mai kam es erneut zu solch einem Zwischenfall. Ein japanisches Bombenflugzeug flog alleine auf das Kriegsschiff zu und wollte sich darauf stürzen. Aber auch hier kam es nur wenige Meter bis an den Zerstörer heran und stürzte dann durch die Luftabwehr ins Meer. Anfang Juni war der feindliche Widerstand vor Okinawa an Land wie auch in der Luft fast gebrochen. Nur noch wenige japanische Flugzeuge, die direkt von den japanischen Hauptinseln aufgestiegen waren, schafften es bis zu den amerikanischen Schiffen und an Land waren viele versprengte japanische Truppen isoliert und umzingelt. Daher verließ die USS BEALE am 3. Juni ihre Position und fuhr zur Iheya Retto Insel, die zur Inselgruppe von Okinawa gehört und etwa 20 km nördlich der Motobu Halbinsel liegt. Hier beteiligte sich der Zerstörer den organisierten Widerstand zu brechen. Dann musste die USS BEALE am 7. Juni zu den Kerama Retto Inseln fahren. Der Zerstörer benötigte frischen Treibstoff und Munition. Dort vor den Inseln kam es zu einer Kollision mit dem Benzintanker USS YAHARA ( AOG-37 ). Die USS BEALE erlitt dabei nur leichte Beschädigungen. Nach dem Abschluss der Bunkerarbeiten kehrte der Zerstörer auf seine vorgegebene Position zurück. Die Kämpfe um Okinawa wurden am 2. Juli offiziell für beendet erklärt. In der Zwischenzeit hatte die USS BEALE am 24. Juni die Gewässer von Okinawa verlassen und hatte einen Kurs in die San Pedro Bay genommen. Hier erfolgten an dem Kriegsschiff kleinere Reparaturen und die Übernahme von Vorräten. Das Kriegsschiff integrierte man in die Task Force 95, welche den ersten East China Sea Antishipping Sweep durchführen sollten und von Rear Admiral Francis Stuart Low ( 15. August 1894 in Albany, New York – 22. Januar 1964 in Alameda, Kalifornien ) befehligt wurde. In der TF befanden sich die Schlachtkreuzer USS ALASKA ( CB-1 ) und USS GUAM ( CB-2 ), die Leichten Kreuzer USS CLEVELAND ( CL-55 ), USS COLUMBIA ( CL-56 ), USS MONTPELIER ( CL-57 ) und USS DENVER ( CL-58 ) sowie die Zerstörer USS BEALE, USS AMMEN, USS DALY, USS MASSEY ( DD-778 ), USS VAN VALKENBURGH ( DD-656 ), USS JAMES C OWENS ( DD-776 ), USS ANTHONY ( DD-515 ) und zwei weitere. Am 13. Juli verließen diese Schiffe die San Pedro Bay und fuhren nach Okinawa, wo sie am 16. Juli in der Buckner Bay ankerten. Am folgenden Tag ließen die Schiffe die Buckner Bay hinter sich und fuhren an die chinesische Küste. Hier begann die Suche nach japanischen Schiffen im Mündungsgebiet des Jangtsekiang und im Japanischen Meer. Die Operation musste aber am 22. Juli gestoppt werden wegen eines heraufziehenden Taifuns. So kehrten die Schiffe der TF 95 in ihr Ausgangsgebiet in der Bruckner Bay zurück, die sie am 24. Juli erreichten. Hier strukturierte man noch am selben Tag die Task Force 95 um und Vizeadmiral Jesse Bartlett Oldendorf ( 16. Februar 1887 in Riverside, Kalifornien – 27. April 1974 in Portsmouth, Virginia ) übernahm das Kommando über die TF während der Zweiten Kreuzfahrt ins Ostchinesischen Meer zur Bekämpfung des feindlichen Schiffsverkehrs. Rear Admiral Francis Stuart Low erhielt das Kommando über die Task Group 95.2 in der sich die Schlachtkreuzer USS ALASKA und USS GUAM, die Leichten Kreuzer USS CLEVELAND, USS COLUMBIA, USS MONTPELIER, USS DENVER und die Zerstörer USS BEALE, USS DALY, USS AMMEN, USS VAN VALKENBURGH, USS MASSEY, USS ANTHONY, USS JAMES C OWENS und zwei weitere befanden. Die TG verließ am 1. August die Buckner Bay und fuhr zu den Gewässern vor Shanghai im Ostchinesischen Meer. In diesen Gewässern kreuzten die Schiffe bis zum Kriegsende, welches am 15. August durch die bedingungslose Kapitulation Japans erfolgte. Die USS BEALE kehrte allerdings schon am 8. August in die Buckner Bay zurück. Hier erlebte die Schiffsbesatzung am 15. August auch das Ende des Zweiten Weltkrieges im pazifischen Raum durch die bedingungslose Kapitulation Japans. Die Kapitulationsurkunde wurde am 2. September auf dem Schlachtschiff USS MISSOURI ( BB-63 ) in der Tokyo Bay unterzeichnet. Die USS BEALE verließ am 6. September die Buckner Bay und fuhr nach Japan. Der Zerstörer erreichte am 15. September den Hafen von Nagasaki und begann mit dem Dienst zur Unterstützung der alliierten Besatzungsmacht. In den folgenden zwei Monaten besuchte das Kriegsschiff mehrere japanische Häfen während es Kurierdienste, Entmilitarisierungsinspektionen und Eskortiereinsätze ausführte. Am 15. November verließ die USS BEALE Sasebo und fuhr in Richtung Osten. Nach einer Zwischenpause in Pearl Harbor erreichte das Kriegsschiff am 6. Dezember San Diego. Vier Tage später stach der Zerstörer wieder in See. Sein Ziel war die US Ostküste. Das Kriegsschiff durchquerte am 18. Dezember den Panamakanal und legte zwei Tage vor Weihnachten im Hafen von Charleston, South Carolina an. Nach einer dreimonatigen Inaktivierungsüberholung stellte man die US BEALE am 11. April 1946 außer Dienst und versetzt sie in die Reserveflotte.
Während die USS BEALE noch ein Teil der Inaktiven Flotte war, wurde der Zerstörer in die Boston Naval Shipyard in Boston, Massachusetts verlegt. Hier baute man das Kriegsschiff zu einem Anti-U-Boot Zerstörer um und übergab ihm die Kennung DDE-471. Am 1. November 1951 stellte Commander Frank Hoblitzell Price, Jr. ( 11. Juni 1919 in Van Lear, Johnson County, Kentucky – 12. Juni 2002 in Largo, Pinellas County, Florida ) das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy. Bis zum 8. Februar 1952 blieb der Anti-U-Boot Zerstörer in der Werft, bis die Endausrüstung abgeschlossen war. Ab diesem 8. Januar begann die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt, die das Schiff für einen kurzen Besuch nach Norfolk, Virginia und in die Karibik führte. Dann begannen zwischen Ende März und Anfang Mai in der Boston Naval Shipyard die üblichen Sichtkontrollen am Schiffskörper und die Auffüllung der Bunker und der Verproviantierung. In den ersten Tagen des Mai legte die USS BEALE dann in Boston ab und stach in See. Ziel war erneut Norfolk. Dort machte man das Kriegsschiff am 5. Mai fest und wurde in die Atlantikflotte integriert. Gegen Ende des Monats verließ dann der Anti-U-Boot Zerstörer wirde Norfolk und fuhr in den Golf von Mexiko. Dort blieb das Kriegsschiff den gesamten Monat Juni über und sicherte den Leichten Flugzeugträger USS CABOT ( CVL-28 ), der für Trainingseinheiten der Marineflieger aus Pensacola, Florida diente. Am 4. Juli kehrte die USS BEALE nach Norfolk zurück und nahm ihre normalen Operationseinsätze von diesem Hafen aus wieder auf. Für den Rest des Jahres 1952 war das Kriegsschiff im Einsatz in den Virginia Capes und musste sich den üblichen Reparaturarbeiten unterziehen. Ende Januar 1953 verließ der Anti-U-Boot Zerstörer seinen Heimathafen und fuhr nach Süden. Hier sollte er sich an der jährlichen Flottenübung „Springboard“ beteiligen. Nach den ersten Übungen zusammen mit dem Flugzeugträger USS MIDWAY ( CVA-41 ), die vor der Küste von Mayport, Florida abgehalten wurden, fuhr die USS BEALE weiter in die Nähe von Puerto Rico. Hier begannen ab Ende Februar bis Anfang März die eigentlichen Manöver. Anschließend fuhr das Kriegsschiff wieder nach Norfolk und legte am 13. März dort an. Erst am 17. April war der Anti-U-Boot Zerstörer wieder ausgelaufen und fuhr in die Cheseapeake Bay, Maryland um in diesen Gewässern für den folgenden Einsatz zu trainieren. Dieser Einsatz war eine Kreuzfahrt ins Mittelmeer. Auf dieser Fahrt besuchte die USS BEALE die Häfen von Londonderry, Nordirland und Plymouth, England bevor sie die Straße von Gibraltar durchquerte. Im Mittelmeer besuchte der Anti-U-Boot Zerstörer unter anderem den Badeort Golge Juan an der französischen Côte d’Azur und Neapel, Italien. Das Kriegsschiff stach am 13. Juni von Neapel aus in See und nahm einen Kurs zurück an die US Ostküste. Hier beteiligte sich die USS BEALE gleich daran anschließend im Juli und in der ersten Augusthälfte an lokalen Operationen und fuhr dann nach Norden zur Küste von Nova Scotia, Kanada. Hier war der Anti-U-Boot Zerstörer ein Sicherungsschiff für den Flugzeugträger USS VALLEY FORCE ( CVA-45 ). Im Heimathafen Norfolk machte man dann die USS BEALE am 4. September an ihrem Liegeplatz fest. Danach nahm das Kriegsschiff bis zum 2. Oktober an den üblichen Routineoperationen teil. Am 2. Oktober verließ der Ant-U-Boot Zerstörer wieder den Heimathafen und fuhr in die New York Naval Shipyard, wo er am folgenden Tag ankam und sich einer dreimonatigen Überholung unterzog. Das war die erste nach der Rückkehr zur aktiven Flotte. Nach den dann folgenden Auffrischungskursen vor der Guantanamo Bay, Kuba Anfang 1954, kehrte die USS BEALE im März nach Norfolk zurück. Hier bereitete man das Schiff auf einen Einsatz im Mittelmeer vor. Am 11. Mai begann die Kreuzfahrt und bis zum frühen Herbst beteiligte sich das Kriegsschiff am Dienst in der 6. US Flotte. Dann kehrte der Anti-U-Boot Zerstörer an die US Ostküste zurück und wurde am 10. Oktober in Norfolk festgemacht. Den Rest des Jahres blieb dann das Kriegsschiff im Hafen liegen. Ab Januar 1955 nahm die USS BEALE wieder an Operationen entlang der US Ostküste teil. Diese zogen sich von Newport, Rhode Island im Norden bis nach Puerto Rico und Key West, Florida im Süden. Das Kriegsschiff blieb bis Ende Mai dabei. Danach legte es für sechs Wochen in Norfolk wieder an. Am Ende der ersten Juli Woche verließ der Anti-U-Boot Zerstörer wieder seinen Heimathafen und fuhr nach Newport. Hier beteiligte sich das Kriegsschiff an Trainingseinheiten von Flugzeugträgern. Anschließend wechselte die USS BEALE in die Nähe der Bermudas. Dort beteiligte sich das Kriegsschiff an Operationen, an denen auch das am 22. April 1955 zu Testzwecken aus dem Dock entlassene Atom-U-Boot USS NAUTILUS ( SSN-571 ) beteiligt war. Nach der Unterstützung bei der Bewertung der Fähigkeiten dieses atomgetriebenen U-Bootes legte der Anti-U-Boot Zerstörer am 6. August wieder in Norfolk an. Einen Monat später fuhr das Kriegsschiff wieder ins Mittelmeer um an zwei NATO Übungen teilzunehmen. Die eine Übung hieß „Centerboard“ und die andere Operation hatte den Namen „New Broom IV“ erhalten. Beide Übungen wurden vor der atlantischen Küste von Portugal durchgeführt. Die USS BEALE verließ am 10. Oktober den Hafen von Lissabon und legte dreizehn Tage später in Norfolk an. Nach einer Pflege- und Reparaturphase, die die bis zum Ende des Jahres 1955 andauerte, beteiligte sich der Anti-U-Boot Zerstörer ab Anfang Januar 1956 an lokalen Operationen vor den Virginia Capes. Mitte Februar verließ das Kriegsschiff wieder seinen Heimathafen und fuhr nach Süden. Hier nahm die USS BEALE an der jährlichen Flottenübung „Springboard“ in den Gewässern zwischen Kuba und Puerto Rico teil. Am 22. März legte das Kriegsschiff wieder in Norfolk an und führte bis Ende Mai in der näheren Umgebung mehrere Trainingsfahrten und andere Übungen durch. Der Anti-U-Boot Zerstörer verließ am 31. Mai wieder Hampton Roads, Virginia und fuhr in Richtung Golg von Mexiko. Auf dem Weg dorthin statte das Kriegsschiff den Häfen von Pensacola, New Orleans und Galveston einen Besuch ab. In der Zeit bis zum 5. Juli beteiligte sich die USS BEALE hier an mehreren Operationen. An diesem 5. Juli verließ der Anti-U-Boot Zerstörer den Hafen von Galveston, Texas und fuhr zu seinem Heimathafen zurück. In Norfolk legte er am 9. Juli an. Von Mitte Juli an musste sich nun das Kriegsschiff in der Norfolk Naval Shipyard in Portsmouth, Virginia einer Generalreparatur unterziehen. Diese dauerte bis Anfang November. Am 10. November verließ das Kriegsschiff wieder Norfolk und fuhr zur Guantanamo Bay. Hier sollte für einen Monat ein Auffrischungstraining für die Mannschaft beginnen. Eine Woche vor Weihnachten kehrte die USS BEALE nach Norfolk zurück. In den dann ersten elf Wochen des Jahres 1957 blieb das Kriegsschiff in der Nähe des Heimathafens und beteiligte sich hier nur an lokalen Operationen. Am 18. März legte dann der Anti-U-Boot Zerstörer wieder ab. Seine neue Kreuzfahrt beinhaltete die Umfahrung des afrikanischen Kontinents. Dies musste so erfolgen, da durch die ägyptische Regierung unter Gamal Abdel Nasser Hussein ( 15. Januar 1918 in Alexandria, Sultanat von Ägypten – 28. September 1970 in Kairo, Ägypten ) es zu Feindseligkeiten mit Israel wegen des von Ägypten geschlossenen Suezkanals gekommen war. Infolge dessen konnte die USS BEALE nicht über das Mittelmeer in den Indischen Ozean gelangen. Über die Azoren erreichte das Kriegsschiff am 30. März den Hafen von Feetown, Sierra Leone. Danach besuchte der Anti-U-Boot Zerstörer vom 10. bis zum 12. April den Hafen von Simonstown, Südafrika bevor es Cape Agulhas, Afrikas südlichsten Punkt, umrundete. Von diesem Cape aus ging es weiter nach Mombassa, Kenia. Nach dem Verlassen dieses Hafens fuhr das Kriegsschiff in den Persischen Golf ein. Hier legte es in den Häfen von Qeshm, Iran und in Bahrain an. Nach dem verlassen des Persischen Golfs erreichte die USS BEALE Massawa, Eritrea. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Suezkanal wiedereröffnet. Anfang Juni durchquerte das Kriegsschiff den Kanal und erreichte am 4. Juni Piräus, Griechenland. Zwischen dem 5. und dem 14. Juni durchquerte das Kriegsschiff das Mittelmeer bis nach Spanien. Hier lag der Anti-U-Boot Zerstörer in den folgenden vier Wochen in den Häfen von Valencia, Cartagena und Barcelona. Nach einem zweitägigen Aufenthalt vor Gibraltar begann das Kriegsschiff am 14. Juli mit der Überquerung des Atlantiks. In Norfolk lief dann die USS BEALE am 26. Juli ein. Hier lag das Kriegsschiff nur die nächsten sechs Wochen. Am 3. September stach das Kriegsschiff wieder in See und fuhr zu den britischen Inseln. Im Hafen von Plymouth, England legte es am 14. September an und verbrachte des Rest des Monats mit der Beteiligung an dem NATO Manöver „Stand Firm“. Am Ende des Manövers lief der Anti-U-Boot Zerstörer zu einem zehntägigen Besuch in den französischen Hafen Cherbourg ein. Am 10. Oktober verließ das Kriegsschiff wieder diesen Hafen und kehrte an die Ostküste der Vereinigten Staaten zurück. Die Chesapeake Bay erreichte die US BEALE am 22. Oktober. Von hier aus nahm das Kriegsschiff wieder seinen normalen Dienst entlang der Ostküste auf. Ende März 1958 erhielt der Anti-U-Boot Zerstörer die Absage seines geplanten Einsatzes im Mittelmeer. Dafür übernahm das Kriegsschiff mehrere Aufgaben innerhalb der Task Group Alfa. Diese war eine experimentelle Gruppe, die gebildet wurde um neue fortschrittliche Techniken und Verfahren zur Abwehr von U-Booten zu entwickeln und zu lehren. Die Arbeit in eben dieser ASW Entwicklungsgruppe hielt die USS BEALE in den folgenden fünf Jahren ziemlich nah an der US Ostküste und verhinderte so jede weitere Dienstfahrt die weiter wie bis in die Karibik führte. In der Task Group Alfa befand sich der Flugzeugträger USS VALLEY FORCE ( CVS-45 ) und die Zerstörer USS BEALE, USS BACHE, USS WALLER ( DD-466 ), USS EATON ( DD-510 ) und USS CONWAY ( DD-507 ). Diese erweiterten Aufgaben hinderten das Kriegsschiff allerdings nicht an international bedeutenden Ereignissen teilzunehmen. So verwendete man den Anti-U-Boot Zerstörer nach zahlreichen weiteren Übungen für die Suche nach der unbemannten Raumkapsel der Mercury-Redstone 1A Rakete. Diese Rakete war am 19. Dezember 1960 auf einen suborbitalen Flug gebracht worden um die Raumkapsel für eine Raumfahrt zu testen, da ein suborbitaler Flug mit einem Primaten bevorstand. Die Mission war ein voller Erfolg. Die Raumkapsel erreichte eine Höhe von 210 Kilometern und eine Reichweite von 378,2 Kilometern von Cape Canaveral, Florida aus. Neben der USS BEALE war das Führungs- und Bergungsschiff der Hubschrauberträger USS VALLEY FORCE ( LPH-8 ) und die Zerstörer USS BACHE, USS WALLER ( DD-466 ), USS CONWAY ( DD-507 ), USS EATON ( DD-510 ), USS CONY ( DD-508 ), USS MURRAY ( DD-576 ) und USS PERRY ( DD-844 ) und das Bergungsschiff USS ESCAPE ( ARS-6 ) an der Suche und Bergung der Raumkapsel beteiligt. Fünfzehn Minuten nach der Wasserung der Kapsel erreichte ein Hubschrauber der USS VALLEY FORCE den Landeort im Atlantik und brachte diese auf den Hubschrauberträger. Außerdem beteiligte sich der Anti-U-Boot Zerstörer an Patrouillenfahrten rund um das unruhige Kuba nachdem die dortigen Aufständischen unter Fidel Castro ( 13. August 1926 in Biran, Holguin Provinz, Kuba – 25. November 2016 in Havanna, Kuba ) 1959 den Diktator von Fulgencio Batista ( 16. Januar 1901 in Banes, Kuba – 6. August 1973 in Marbella, Andalusien, Spanien ) gestürzt hatten. Solch eine erste derartige Mission rund um Kuba führte die USS BEALE vom 13. bis zum 26. April 1961 durch. Eine zweite Dienstfahrt in kubanischen Gewässern dauerte von Ende Juni bis Mitte August 1962. Am 30. Juni 1962 war die Arbeit der ASW Entwicklungsgruppe beendet und man übergab dem Kriegsschiff wieder seine alte Kennung DD-471. Noch im selben Jahr, nachdem amerikanische Aufklärungsflugzeuge über Kuba die Anwesenheit von offensiven russischen Atomraketen offenbarten, erklärte US Präsident John Fitzgerald Kennedy ( 29. Mai 1917 in Brookline, Massachusetts – 22. November 1963 in Dallas, Texas ermordet ) für Kuba eine Art „Quarantäne“, um die Einfuhr zusätzlicher Raketen zu verhindern und die Entfernung der bereits aufgestellten Atomraketen sicherzustellen. Die USS BEALE war während der Blockade der kubanischen Insel vom 25. Oktober bis zum 5. November beteiligt, damit kein russisches Schiff weitere Atomraketen bringen konnte. Während dieser Operation kam es am Samstag den 27. Oktober zu einem Zwischenfall. An diesem Tag drang das sowjetische U-Boot B-59 in die Quarantänezone ein. Es wurde von Trägerflugzeugen des Flugzeugträgers USS RANDOLPH ( CVS-59 ) und elf amerikanischen Zerstörern gesichtet. Nachdem es dann tauchte, begann unter anderem auch die USS BEALE mit dem Abwurf von Wasserbomben um das U-Boot wieder an die Wasseroberfläche zu zwingen damit eine positive Identifikation durchgeführt werden konnte. Diese Wasserbomben waren normalerweise nur für das Marineschultraining worden und besaßen eine geringere explosive Ladung. Diese Wasserbomben erreichten aber nie die Tiefe in der sich das U-Boot aufhielt. Die USS BEALE fuhr während dieser Aktion, einen parallelen Kurs zu dem Schiff und beleuchtete die See mit seinem 24 Zoll Scheinwerfer. Später wurde aus sowjetischen Quellen verraten, dass der Befehlshaber des sowjetischen U-Bootes, Kapitän Valentin Grigorievitch Savitsky, nicht in der Lage gewesen war mit seinem Heimatstützpunkt in Funkkontakt treten zu können. Er hatte angenommen dass ein Atomarer Krieg ausgebrochen sei und wollte einen 15 Kilotonnen nuklearen Torpedo abschießen um sich seinen Weg mit freizuschießen. Dafür brauchte er aber die Genehmigung der beiden noch anwesenden Offiziere. Nach deren Befragung wurde dieses Ansinnen verworfen. Da die Batterien des U-Bootes fast aufgebraucht waren kehrte es um und verließ die Karibik.
Nach einem weiteren Dienstjahr, in dem der Zerstörer entlang der US Ostküste und in der Karibik an mehreren Operationen beteiligt war, beendete das Kriegsschiff seine Vorbereitungen für den ersten großen Auslandseinsatz. Am 29. November legte die USS BEALE in Norfolk ab und stach in See. Ziel war das Mittelmeer. Hier unterstellte man den Zerstörer der 6. US Flotte. Erste Aufgabe des Kriegsschiffes war es in der Bucht von Pollensa, Mallorca den Zerstörer USS McCAFFREY ( DD-860 ) abzulösen. Hier traf es am 11. Dezember ein. Während der ersten acht Wochen bei der 6. US Flotte beteiligte sich die USS BEALE an den normalen Aktivitäten wie Übungen und Hafenbesuchen. Doch Anfang Februar 1964 entsandte man den Zerstörer in das östliche Mittelmeer. Hier gliederte man das Kriegsschiff in eine Task Force ein, die als Reaktion auf die Probleme auf der Insel Zypern zusammengelegt worden war. Der Dienst mit dieser Einsatzgruppe erhielt von dem Zerstörer und seiner Mannschaft die ungeteilte Aufmerksamkeit bis zur ersten Märzwoche. Danach unternahm die USS BEALE eine sechstägige Fahrt zu dem türkischen Hafen Istanbul. Hier warb man für den Frieden auf der Insel. Anschließend kehrte der Zerstörer für weitere Einsätze ins östliche Mittelmeer zurück. Hier hielten Marinen der NATO im Ionischen Meer mehrere Übungen ab. Ende März kehrte das Kriegsschiff in den westlichen Teil des Mittelmeeres zurück. Hier verbrachte es die folgenden sechs Wochen in der Bucht von Pollensa. Gegen Ende der zweiten Maiwoche verließ die USS BEALE wieder diese Bucht und durchquerte am 14. Mai die Straße von Gibraltar. Der Zerstörer war auf seiner Heimreise. Zehn Tage später legte das Kriegsschiff in Norfolk an. Über einen Monat blieb der Zerstörer hier im Hafen liegen. Erst Anfang Juli verließ er wieder Norfolk und fuhr für einen Besuch nach Baltimore, Maryland, wo man sich an den Feierlichkeiten am Unabhängigkeitstag beteiligte. Dann begann wieder die vertraute Routine von Trainingsmissionen entlang der US Ostküste und in der Karibik. Dies nahm den Rest des Jahres 1964 in Anspruch. Es folgte eine Überholung in Norfolk in den ersten Monaten des Jahres 1965. Nach Auffrischungstrainingsfahrten vor der Guantanamo Bay im Sommer 1965 nahm die US BEALE ihren Normalbetrieb vor Norfolk wieder auf. Nach fast einem Jahr Ausbildungszeit verließ der Zerstörer am 1. Juni 1966 wieder seinen Heimathafen. Sein Ziel war der Pazifik. Nach der Durchquerung des Panamakanals und den Zwischenstopps in San Diego, Pearl Harbor und Guam erreichte das Kriegsschiff gegen Ende der zweiten Juliwoche die Basis der 7. US Flotte in der Subic Bay, Luzon, Philippinen. Nach der Dienstzeit als Stationsschiff in Hongkong fuhr die USS BEALE in die vietnamesischen Gewässer. Hier begann ab dem 24. Juli ihr erster Kampfeinsatz nach dem Zweiten Weltkrieg. Gleich am folgenden Tag wurde der Zerstörer als Feuerunterstützungsschiff vor der vietnamesischen Küste eingesetzt. Nach zwei Wochen als schwimmende Artilleriebatterie kehrte das Kriegsschiff in die Subic Bay zurück. Hier musste Nachschub an Munition, Proviant und Treibstoff geladen werden. Außerdem waren mehrere Wartungsarbeiten angefallen. Ende August nahm der Zerstörer seine Aufgabe als schwimmende Artilleriebatterie wieder auf. Im September und Oktober diente das Kriegsschiff als Sicherungsschiff für den Flugzeugträger USS INTREPID ( CVS-11 ). Anfang November dann fuhr die USS BEALE noch einmal in die Kampfzone und begann anschließend mit der Heimfahrt. Diese führte den Zerstörer über den Indischen Ozean, den Suezkanal, das Mittelmeer und den Atlantischen Ozean. Die Weltumrundung war am 17. Dezember in Norfolk beendet, nachdem man das Kriegsschiff dort festgemacht hatte. Die Standzeit des Zerstörers dauerte bis ins Jahr 1967. Erst im März stach das Kriegsschiff wieder in See, nachdem die Besatzung zwei Wochen lang im Gebiet der Virginia Capes ein typisches Ausbildungstraining absolviert hatte. Am 10. April verließ die USS BEALE die Chesapeake Bay und fuhr nach Key West. Hier war der Zerstörer für fast einen Monat ein Schulschiff für die dort stationierte Fleet Sonar School. Anschließend kehrte das Kriegsschiff in seinen Heimathafen zurück, wo es am 8. Mai anlegte. Erst im Juni verließ es wieder diesen Hafen für längere Fahrten und beteiligte sich an der Übung „New Look“. An dieser ASW Übung waren 36 Schiffe aus vier NATO Staaten beteiligt. Im Juli untersuchte eine Untersuchungs- und Aufsichtsbehörde die USS BEALE. Dabei wurde eine eingeschränkte Verfügbarkeit festgestellt, die im August in Baltimore beseitigt wurde. Im September nahm der Zerstörer seinen normalen Betrieb in Norfolk wieder auf. Diesen behielt das Kriegsschiff bis Mitte Oktober aufrecht, bis die Vorbereitungen auf die Kreuzfahrt ins Mittelmeer begannen. Am 14. November fuhr der Zerstörer am Capes Henry und Capes Charles, Virginia vorbei und legte einen Kurs in Richtung Mittelmeer. Zusammen mit den vier Zerstörern von DesRon 32, in der sich auch das Schwesterschiff USS BACHE befand, legte die USS BEALE am 24. November in der Bucht von Pollensa an. Den größten Teil des Einsatzes bei der 6. US Flotte verbrachte der Zerstörer im westlichen Mittelmeer. Nur einmal umrundete das Kriegsschiff die italienische Halbinsel und fuhr in das Adriatische Meer ein und legte im Hafen von Split, Jugoslawien an. Die Aktivitäten des Kriegsschiffes im westlichen Mittelmeer bestanden hauptsächlich aus einseitigen bilateralen und Multilateralen Besuchen von französischen und italienischen Häfen sowie einem kurzen Besuch von Malta. In dem spanischen Hafen Malaga erschien dann die Ablösung für die USS BEALE. Das war der Zerstörer USS MOALE ( DD-693 ). Anschließend begann das Kriegsschiff mit der Heimfahrt und legte am Ostersonntag den 23. April 1968 in Norfolk an. Hier erhielt man die traurige Nachricht, dass das Schwesterschiff USS BACHE am 6. Februar durch einen Sturm vor Rhodos zu einem unrettbaren Wrack geschlagen wurde nachdem es gestrandet war. Für die USS BEALE kamen ab Ende Mai die letzten Einsatzwochen für die US Navy. So fuhr der Zerstörer nach Newport, wo er bis Ende Juni als Trainingsplattform für die Zerstörerschule verwendet wurde. Am 25. Juni kehrte das Kriegsschiff nach Norfolk zurück und man bereitete es erneut für eine Überprüfung durch einen Inspektionsausschuss vor. Die Inspektion, die Anfang August auf der Norfolk Naval Shipyard durchgeführt wurde, ergab eine Empfehlung, dass die USS BEALE in den Ruhestand zu versetzen sei. Man schloss daher am 23. September 1968 das Bordpostamt des Zerstörers und stellte ihn am 30. September 1968 in Norfolk außer Dienst. Am 1. Oktober 1968 strich man den Namen USS BEALE ( DD-471 ) von der US Navy – Liste. In der Norfolk Naval Shipyard bereitete man dann den ehemaligen Zerstörer auf seinen letzten Dienst für andere Schiffe der US Navy vor. Am 24. Juni 1969 versenkte man den Schiffskörper während einer Übung rund 250 Seemeilen östlich der Mündung der Chesapeake Bay.


USS BEALE ( DD-471 )
Commanding Officer

CDR Joe Brice Cochran      23. Dezember 1942 – 10. September 1944 (erreichter Rang RADM)
CDR Doyle Murray Coffee        10. September 1944 – 19. Juni 1945
LCDR Allen Bouldin Register        19. Juni 1945 – 11. April 1946
Außerdienststellung            11. April 1946 – 11. Januar 1951
CDR Frank Hoblitzell Price Jr.         11. Januar 1951 – Januar1953 (erreichter Rang VADM)
CDR Robert Hastings White        Januar 1953 – 1956
CDR Jerome Henry (Jerry) King Jr.         1956 – 1958 (erreichter Rang VADM)
CDR William (Bill) James Ruhe         1958 – November 1959
CDR David Alan Johnson          November 1959 – Juni 1961
CDR Ronald Eugene Gill           Juni 1961 – 1962
CDR Robert James Loomis          1962 – Mai 1963
CDR Frank Winston Corley Jr.         Mai 1963 – 1964
CDR John William Peterson          1964 – 23. Juni 1965
CDR Robert Eric Comet Sr.          23. Juni 1965 – 10. August 1967
CDR Donald Wayne Jones           10. August 1967 – 30. September 1968

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.