USS CHASE ( DE-158 )

USS CHASE ( DE-158 )

Biografie

Jehu Valentine Chase
* 10. Januar 1869 in Pattersonville, Louisiana
† 24. Mai 1937 in Coronado, Kalifornien
war ein Rear Admiral in der US Navy

Jehu Valentine Chase absolvierte am 6. Juni 1890 die United States Naval Academy in Annapolis, Maryland. Er kommandierte das Schlachtschiff USS MINNESOTA ( BB-22 ) im Rang eines Captain. Das Schlachtschiff wurde nach dem Eintritt der USA am 6. April 1917 in den Ersten Weltkrieg wieder in den Dienst der US Navy gestellt. Man integrierte das Schiff in die Division 4 der Battleship Force, die am Tangier Sound in der Chesapeake Bay, Maryland stationiert war. Hier verbrachte das Kriegsschiff die erste Zeit des Krieges als Schulschiff für Kanoniere und Maschinenraumpersonal. In dieser Zeit wies Vizeadmiral Albert Weston Grant, Kommandeur der Battleship Force 1, ein Programm an um die Schotten der Schiffe zu verstärken. Dies sollte bei möglichen Unterwasserschäden die Fähigkeit flott zu bleiben erhöhen. Am 29. September 1918 war dann Captain Jehu Valentine Chase mit dem Schlachtschiff auf See. Zur Sicherung war der Zerstörer USS ISRAEL ( DD-98 ) anwesend. Bei Fenwick Island, zwischen den Bundesstaaten Maryland und Delaware, kreuzte dann das Schlachtschiff und fuhr auf eine Seemine die das deutsche U-Boot SM U-117 im August dort ausgelegt hatte. Durch die Explosion der Mine wurden schwere Schäden am Bug verursacht. So klaffte vom Rahmen 5 bis zum Rahmen 16 und vom Kiel bis zur Panzerung ein riesiges Loch. Doch durch das Schließen der Schotten gab es keine Personenschäden auf dem Schlachtschiff. Die USSMINNESOTA konnte nur noch eine Geschwindigkeit von 10 Knoten machen, schaffte es aber alleine bis zur Philadelphia, Naval Shipyard in Philadelphia, Pennsylvania. Hier erfolgten die notwendigen Reparaturen, die fünf Monate andauerten. Captain Chase erhielt zur Anerkennung seines umsichtigen Verhaltens bei der Führung des Schiffes die Navy Dstinguished Service Medal verliehen. Rear Admiral Chase war dann vom 17. September 1930 bis zum 15. September 1931 Oberbefehlshaber der US Flotte und von April 1932 bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst im Februar 1933 der Vorsitzende des General Board.

Rear Admiral Jehu Valentine Chase war mit Mary Virginia Taylor Chase ( 10. März 1873 in San Francisco, Kalifornien – 6. September 1950 in Great Lakes, Lake County, Illinois ) verheiratet. Beide hatten sie zwei Kinder. Henry Taylor Chase ( 15. September 1901 . 31. Dezember 1971 ) und Elizabeth Sanders Chase Caldwell ( 29. April 1907 in Newport, Newport County, Rhode Island – 18. Januar 1975 in Annapolis, Anne Arundel County, Maryland ).


USS CHASE ( DE-158 )

Schiffsbiografie

Die USS CHASE ( DE-158 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Rear Admiral Jehu Valentine Chase benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das vierunddreißigste Schiff aus der BUCKLEY – Klasse.
Auf der Norfolk Naval Shipyard in Norfolk, Virginia wurde am 16. März 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Mary Virginia Taylor Chase ( 10. März 1873 in San Francisco, Kalifornien – 6. September 1950 in Great Lakes, Lake County, Illinois ), Witwe von Rear Admiral Jehu Valentine Chase, taufte am 24. April 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Victor Barns Staadecker stellte am 18. Juli 1943 das unter seinem kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt führte die USS CHASE bis zu dem amerikanischen Marinestützpunkt bei den Bermudas. Dann eskortierte der Geleitzerstörer vom 14. September 1943 bis zum 23. November 1944 insgesamt sechs Schiffskonvois von New York oder Norfolk, Virginia zu nordafrikanischen Häfen. Für die USS CHASE begann am 3. April 1943 die zweite Eskortierfahrt über den Atlantik. Dieser Schiffskonvoi hatte die Bezeichnung UGS 38. Am 3. April legte dieser Schiffskonvoi, mit insgesamt 87 Handelsschiffen, in Norfolk ab. Diesen Schiffskonvoi sichern die Schiffe der Task Force 66. In der TF befanden sich die Küstenwachkutter USCGC TANEY ( WPG-37 ) und USCGC DUANE ( WPG-33 ), die Geleitzerstörer USS CHASE, USS FALGOUT ( DE-324 ), USS NEWELL ( DE-322 ), USS LOWE ( DE-325 ), USS PRIDE ( DE-323 ), USS MENGES ( DE-320 ), USS MOSLEY ( DE-321 ), USS FESSENDEN ( DE-142 ), USS JOSEPH E. CAMPBELL ( DE-70 ), USS LANING ( DE-159 ), USS FECHTELER ( DE-157 ) und USS FISKE ( DE-143 ), dem niederländischen Flakkreuzer HEEMSKERCK, dem amerikanischen Zerstörer USS LANSDALE ( DD-426 ) und den amerikanischen Minensuchern USS SPEED ( AM-116 ) und USS SUSTAIN ( AM-119 ). Ziel dieses Konvois war Bizerte, Tunesien. Die Felsen von Gibraltar passieren die Schiffe am 19. April und schon in der folgenden Nacht begann das deutsche U-Boot U-969, Kommandant Oberleutnant zur See Max Dobbert ( 13. April 1910 – ? ) versuchte einen Angriff, der aber fehl schlägt. Am Abend des 20. April werden dann 60 deutsche Flugzeuge, von denen ein Teil bei Korsika einen Konvoi angreifen, gegen UGS 38 angesetzt und fliegen in einem Radarloch von der Afrikaküste her den Schiffskonvoi an. Sie können mit Torpedos die USS LANSDALE und die Frachter ROYAL STAR ( 7.900 BRT ) und PAUL HAMILTON ( 7.177 BRT ) versenken und beschädigen die Frachter SAMITE ( 7.219 BRT ) und STEPHAN AUSTIN ( 7.176 BRT ). Die Geschützmannschaften der USS CHASE konnten mehrere deutsche Torpedobomber abschießen und verhinderten das noch mehr Handelsschiffe getroffen wurden. Die Schiffsbesatzung des Geleitzerstörers rettete anschließend mehrere Überlebende, der untergegangenen Schiffe, aus dem Wasser. Die Besatzung der USS MENGES rettete 137 Besatzungsmitglieder der USS LANSDALE und zwei deutschen Piloten aus dem Wasser. Die beschädigten Schiffe und die Überlebenden aus den versenkten Schiffen wurden nach dem Kampf nach Algier eskortiert. Die anderen Handelsschiffe von UGS 38 erreichten Bizerte unter dem Schutz der USS FALGOUT und konnten entladen werden. Anschließend legten die Schiffe wieder ab und der Schiffskonvoi GUS 38 machte sich auf die Heimfahrt nach New York. 107 Handelsschiffe wurden nun von den Kriegsschiffen der TG 66 eskortiert. In der TF befanden sich die Küstenwachkutter USCGC TANEY und USCGC DUANE, die Geleitzerstörer USS CHASE, USS FALGOUT, USS PRIDE, USS MENGES, USS FESSENDEN, USS JOSEPH E. CAMPBELL, USS LANING, USS FECHTELER, USS FISKE, USS MOSLEY, USS LOWE und USS NEWELL und der britische Flakkreuzer HMS DELHI ( D47 ). Am 3. Mai ortete die USS MENGES mit ihrem Radar vor Gibraltar das deutsche U-Boot U-371, Kommandant Oberleutnant zur See Horst-Arno Fenski ( 3. November 1918 in Königsberg – 10. Februar 1965 in Hamburg-Wandsbek ), das einen G7 –Akustiktorpedo abgeschossen hatte. Da befand sich der Geleitzerstörer rund fünfzehneinhalb Seemeilen hinter dem Geleitzug. Da traf auch schon der Torpedo das amerikanische Schiff und die Explosion riss einen Teil des Hecks weg. 31 Besatzungsmitglieder kamen gleich ums Leben und 25 wurden zum Teil schwer verwundet. Vier Stunden nach dem Abschuss des deutschen Torpedos nahm der britische Schlepper HMS ASPIRANT ( W 134 ) die USS MENGES ins Schlepptau und brachte den Geleitzerstörer in den Hafen von Bougie, Algerien. Die USS PRIDE und USS JOSEPH E CAMPBELL nahmen gegen 2:55 Uhr die Jagd nach U-371 auf. So wurden bis 9:33 Uhr Wasserbomben und magnetische Wasserbomben von den beiden Geleitzerstörern abgeworfen. Danach brach der Kontakt ab. Doch die beiden amerikanischen Kriegsschiffe suchten weiter. Noch vor dem Mittag kam der britische Geleitzerstörer HMS BLANKNEY ( L30 ) hinzu und ab 12:55 Uhr der amerikanische Minensucher USS SUSTAIN und die beiden französischen Geleitzerstörer RF SENEGALAIS und RF L’ALCYON hinzu. Den gesamten Abend und auch noch bis in die ersten beiden Stunden des 4. Mai ging die Suche weiter. Doch gegen 2:00 Uhr ging das Versteckspiel zu Ende. Die Batterien von U-371 waren gänzlich aufgebraucht, das das deutsche Boot die gesamte Zeit sich unter Wasser aufgehalten hatte. Man konnte sich nun entscheiden, entweder zu ersticken oder aufzutauchen. Oberleutnant zur See Horst-Arno Fenski entschied sich für die zweite Variante. Gegen 3:15 Uhr erhielt die RF SENEGALAIS einen Radarkontakt von einem aufgetauchten U-Boot. Sofort begannen die Geschütze des Geleitzerstörers ihre Granaten abzufeuern. Die USS PRIDE und die USS JOSEPH E CAMPBELL schnitten dem U-Boot den Weg nach Norden ab und die HMS BLANKNEY und USS SUSTAIN sicherten gegen Westen ab. U-371 fuhr mit 12 Knoten indes nach Südwesten. Um 3:59 Uhr tauchte es und fünf Minuten später traf ein Torpedo die SENEGALAIS ins Achterschiff. Die Explosion riss hier das Heck weg. Um 4:33 Uhr wurde die Mannschaft des Minensuchers USS SUSTAIN auf mehrere Personen im Wasser aufmerksam. Exakt um 4:09 Uhr hatte Oberleutnant zur See Horst-Arno Fenski den Befehl zur Selbstversenkung erteilt. Insgesamt 48 deutsche Besatzungsmitglieder konnten aus dem Wasser gerettet werden. Der Leitende Ingenieur Ferdinand Ritschel und die beiden Zentralemaate Richard Ritter und Kurt Kühne kamen nicht mehr rechtzeitig aus dem U-Boot und kamen ums Leben, da die drei die Flutventile öffneten und das U-Boot danach sehr schnell sank. Die USS PRIDE und die USS JOSEPH E CAMPBELL folgten nun dem Schiffskonvoi GUS 38 und übernahmen wieder Sicherungsaufgaben. Am folgenden Tag griff U-967, Kommandant Kapitänleutnant Albrecht Brandi ( 20. Juni 1914 in Dortmund – 6. Januar 1966 in Dortmund ), im westlichen Mittelmeer diesen Schiffskonvoi an. Durch das Periskope konnte Brandi den Geleitzerstörer USS FECHTELER sehen und ließ auf das Schiff einen T-5 Torpedo abfeuern. Der Geleitzerstörer brach nach der Explosion auseinander und versank sofort im Meer. 29 Besatzungsmitglieder wurden dabei getötet und 26 verwundet. Der Geleitzerstörer USS LANING konnte 186 und die USS CHASE 52 Überlebende aus dem Wasser retten. U-967 entkam unbemerkt. Der Schiffskonvoi GUS 38 erreichte dann unangefochten New York und legte dort am 21. Mai an. Bis zum 23. November 1944 folgten dann noch weitere Eskortierfahrten bis an die nordafrikanische Küste. Am 24. November lief der Geleitzerstörer in die Boston Naval Shipyard in Boston, Massachusetts. In der Werft sollte das Kriegsschiff zu einem Schnellen Truppentransporter umgebaut werden. Dazu klassifizierte man das Schiff auch um und übergab ihm noch am selben Tag die Kennung APD-54. Damit gehörte die US CHASE zur CHARLES LAWRENCE – Klasse. Die Umrüstungsarbeiten waren am 4. Februar 1945 abgeschlossen. An diesem Tag verließ der Schnelle Truppentransporter den Hafen von Boston. Ziel des Schiffes war der Pazifik. Dazu durchquerte die USS CHASE am 8. Februar den Panamakanal. Nach den Zwischenstopps in den Häfen von San Diego, Kalifornien und Pearl Harbor, Territorium Hawaii erreichte der Schnelle Truppentransporter am 18. März das Atoll Ulithi, Karolinen. Man integrierte das Kriegsschiff noch am selben Tag in die Task Group 51.2, der „Demonstration Group „Charlie“, die von Rear Admiral Jerauld Wright ( 4. Juni 1898 in Amherst, Massachusetts – 27. April 1995 in Washington DC ) während der Operation „Iceberg“ befehligt wurde. Allerdings lagen diese Schiffe bei der Insel Saipan, Nördliche Marianen. In der TG 51.2 befanden sich die Zerstörer USS LITTLE ( DD-803 ), USS VAN VALKENBURGH ( DD-656 ), USS COWELL ( DD-547 ), USS BROWN ( DD- 546 ) sowie die USS AMMEN ( DD-527 ) und USS HUGH W HADLEY ( DD-774 ) die am 10. April dazu stießen, die Schnellen Truppentransporter USS CHASE und USS RINGNESS ( APD-100 ), das Kommunikationskommandoschiff USS ANCON ( AGC-4 ) und mehrere Panzerlandungsschiffe. Aufgabe dieser Demonstration Group war es eine Landung bei Sikabaru Saki vorzutäuschen um von den eigentlichen Angriffsstränden abzulenken. Dazu verließ die USS CHASE am Morgen des 19. März das Atoll Ulithi und fuhr nach Saipan. Dort trainierten die Schiffsbesatzungen seit dem 16. März um die ihnen gestellten Aufgabe vor Okinawa zu lösen. Noch am selben Tag erreichte die USS CHASE Saipan und beteiligte sich bis zum 21. März nun ebenfalls an den Trainingsübungen. Anschließend bereitete man die Schiffe auf ihren Einsatz vor. Am 27. März legten diese dann ab und fuhren nach Okinawa. Die TG 51.2 erreichte am Morgen des 1. April ihr Ziel an der Südküste von Okinawa bei Sikabaru Saki und man begann umgehend mit den Landungsvorbereitungen. Diese Ablenkungsvariante ging voll auf. Die japanischen Piloten stürzten sich auf die Schiffe der TG 51.2 und bombardierten diese. Der eigentliche Hauptlandeplatz auf Okinawa wurde dagegen von den Japanern gar nicht für voll genommen. Die Geschützmannschaften der Zerstörer und Schnellen Truppentransporter der TG hatten alle Hände voll zu tun um die angreifenden japanischen Flugzeuge zu vertreiben. Auch am 2. April hielten die Schiffe der TG 51.2 noch ihre Stellung zur Ablenkung, doch dann war der Feind im Bilde was sich auf der Insel wirklich tat. Deshalb verließen die Schiffe der TG 51.2 am 4. April ihre Position bei Sikabaru Saki. Einige Zerstörer eskortierten die Panzerlandungsschiffe nach Saipan zurück. Die USS CHASE allerdings fuhr nach Norden in die Nakagusuku Bay. Hier reihte sich der Schnelle Truppentransporter in den U-Boot Abwehrschirm ein und patrouillierte vor der Bucht um die Landungsschiffe zu schützen. Diese gefährliche Aufgabe behielt die USS CHASE, bis auf zwei Ausnahmen, bis zum 20. Mai. Die erste Ausnahme war eine Fahrt nach Guam und die zweite eine Fahrt zum Atoll Ulithi. Von hier aus eskortierte der Schnelle Truppentransporter vom 14. bis zum 17. Mai zusammen mit dem Geleitzerstörer USS WILLIAM C COLE ( DE-641 ) das Schlachtschiff USS WEST VIRGINIA ( BB-48 ) und den Schweren Kreuzer USS TUSCALOOSA ( CA-37 ) nach Okinawa. Nach dem erreichen von Okinawa nahm die USS CHASE erneut ihre Aufgaben bei der Luftraum- und Unterwasserüberwachung wahr. Am 20. Mai feuerten die Geschützmannschaften des Schnellen Truppentransporters auf ein japanisches Kamikazeflugzeug, dessen Pilot sich im Tiefflug auf das Kriegsschiff stürzen wollte. Da befand sich das Kriegsschiff rund acht Seemeilen nordewestlich der Kerama Retto Inseln. Lieutenant Commander George Orvil Knapp, Kommandant der USS CHASE, musste den Schnellen Truppentransporter in einen sehr schnellen Zickzack Kurs bringen damit das schwer getroffenen feindliche Flugzeug nicht an Deck aufschlagen konnte. Nur zehn Meter vom Kriegsschiff entfernt schlug das japanische Flugzeug auf dem Wasser auf und die beiden mitgeführten Bomben explodierten sofort. Dadurch wurde auf der Backbordseite die Schiffshaut aufgerissen und das Wasser überschwemmte den Motorraum und die Feuerräume. Im selben Augenblick gab LCDR Knapp an den Rudergänger den Befehl „Hart Backbord“, da sich schon ein weiterer Kamikazepilot auf das Schiff stürzen wollte. Die Geschützmannschaften des Kriegsschiffes schossen aber dieses Flugzeug ab und es explodierte noch weit entfernt über dem Wasser. Doch die USS CHASE nahm durch das riesige Leck immer mehr Wasser auf, so dass das Schiff zu kentern drohte. Doch die Schadensbegrenzungscrew konnte mit ihren geringen Möglichkeiten das Schiff über Wasser halten. Ein eilig herbeigerufener Schlepper nahm das havarierte Schiff ins Schlepptau und brachte es zu einem Trockendock bei den Kerama Retto Inseln. Dort wurden die ersten Notreparaturen ausgeführt. Das heißt, man verschloss notdürftig das Leck. Nach deren Abschluss nahm man den Schnellen Truppentransporter erneut ins Schlepptau und brachte ihn nach San Diego. Hier legte die USS CHASE am 11. Oktober an. In der Schiffswerft kontrollierte man die Schiffshaut sowie die anderen zerstörten Baugruppen und kam zum Schluss, dass sich ein Aufbau des Schiffes nicht lohne. Deshalb stellte man am 15. Januar 1946 den Schnellen Truppentransporter außer Dienst und strich am 7. Februar 1946 den Namen USS CHASE ( APD-54 ) von der US Navy – Liste. Nach dem Abbau sämtlicher kriegstechnischer Einrichtungen verkaufte man am 13. November 1946 den Schiffskörper zum verschrotten.


USS CHASE ( DE-158 )
Commanding Officer

LCDR Victor Barns Staadecker   USNR        18. Juli 1943 – 27. Dezember 1943
LCDR George Orvil Knapp II   USNR        27. Dezember 1943 – 29. September 1945
LT C.L. Keedy, Jr.   USNR        29. September 1945 – 15. Januar 1946

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