USS PORTERFIELD ( DD-682 )

USS PORTERFIELD ( DD-682 )

Biografie

Lewis Broughton Porterfield
* 30. Oktober 1879 in Greenville, Alabama
† 5. April 1942 in Oakland, Kalifornien
war ein Offizier in der US Navy

Lewis Broughton Porterfield war der Sohn von James Richard Porterfield und Flora McFayden Cowart Porterfield. Er wurde am 8. September 1898 zum Seekadetten von Alabam ernannt und begann sein Studium an der United States Naval Academy in Annapolis, Maryland. Nach dem Studium im Juli 1902 beförderte man ihn zum Midshipman und nach seiner bestandenen Prüfung am 2. Mai 1904 zum Ensign. Den Rang des Lieutenant erhielt Porterfield am 2. Mai 1907 und am 4. März 1915 beförderte man ihn zum Lieutenant Commander. Bis dahin diente er an Bord des Schlachtschiffes USS ILLINOIS ( BB-7 ), dem Kanonenboot USS TOPEKA ( PG-35 ), dem Geschützten Kreuzer USS CHATANOOGA ( C-16 ), dem Panzerkreuzer USS WEST VIRGINIA ( ACR-5 ) und an Bord des Panzerschiffes USS NEVADA ( BM-8 ) war er der Exekutive Officer. Während des Ersten Weltkrieges befehligte er das Patrouillenboot USS VENETIEN ( SP-431 ) vom 17. Oktober 1917 bis zum 2. August 1918. Danach wechselte er an Bord des Patrouillenbootes USS ALBATROSS ( SP-1003 ). Er erhielt die Distinguished Service Medal für die Anti-U-Boot Operationen während des Ersten Weltkriegs auf der USS VENETIEN. Nach dem Krieg beförderte man Porterfield am 1. Juli 1919 zum Commander und übergab ihm das Kommando über das Kanonenboot USS CASTINE ( PG-6 ) und kurz darauf das Kanonenboot USS WHEELING ( PG-14 ). Danach erhielt er das Kommando über den Öltanker USS PATOKA ( AO-9 ). Am 16. Februar 1925 beförderte man Porterfield zum Captain. Kurz danach übernahm er das Kommando über das Zerstörer Geschwader 11. Das Kommando an Bord des Schlachtschiffes USS MARYLAND ( BB-46 ) übernahm er am 21. Dezember 1932 und behielt es bis zum 1. März 1934. Nachdem er von Bord des Schlachtschiffes gegangen war, übernahm Porterfield den Naval Distrikt 12 als Generalstabschef. Am 1. Juli 1937 ernannte man ihn zum Rear Admiral und versetzte ihn in den Ruhestand. Lewis Broughton Porterfield verstarb am 5. April 1942 in Oakland.

Am 5. August 1908 heiratete er Maud Paxton Starke mit der drei Kinder hatte. Paul Lee Porterfield, Alive Starke Porterfield und James Temple Starke Porterfield.


USS PORTERFIELD ( DD-682 )

Schiffsbiografie

Die USS PORTERFIELD ( DD-682 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Rear Admiral Lewis Broughton Porterfield benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das einhundertvierundfünfzigste Schiff aus der FLETCHER – Klasse.
Auf der Bethlehem Steel Company in San Pedro, Kalifornien wurde am 12. Dezember 1942 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Maud Paxton Starke, Witwe von Louis Broughton Porterfield, taufte am 13. Juni 1943 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Commander John Carl Woeöfel ( 20. Februar 1905 – 6. Dezember 1982 in Los Angeles, Kalifornien ) stellte am 30. Oktober 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Nach der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt und der daran anschließenden Schiffskörperuntersuchung und einigen Reparaturen, verließ die USS PORTERFIELD San Francisco, Kalifornien und wechselte nach San Diego, Kalifornien. Hier integrierte man den Zerstörer in die Task Force 53, der Northern Attack Force, die Rear Admiral Richard Lansing Conolly ( 26. April 1892 in Waukean, Illinois – 1. März 1962 in Jamaica Bay, New York City, New York ) während der Operation “Flintlock” kommandierte. Innerhalb der TF gliedert man die USS PORTERFIELD zunächst in die Task Group 53.5, die Fire Support Group, ein, die Rear Admiral Jesse Bartlett Oldendorf ( 16. Februar 1887 in Riverside, Kalifornien – 27. April 1974 in Portsmouth, Virginia ) kommandierte. In dieser TG befanden sich die Schlachtschiffe USS TENNESSEE ( BB-43 ), USS COLORADO ( BB-45 ) und USS MARYLAND ( BB-46 ), die Schweren Kreuzer USS LOUISVILLE ( CA-28 ) und USS INDIANAPOLIS ( CA-35 ), die Leichten Kreuzer USS MOBILE ( CL-63 ), USS SANTA FE ( CL-60 ) und USS BILOXI ( CL-80 ) und die Zerstörer USS PORTERFIELD, USS MORRIS ( DD-417 ), USS ANDERSON ( DD-411 ), USS MUSTIN ( DD-413 ), USS RUSSELL ( DD-414 ), USS HARADEN ( DD-585 ), USS JOHNSTON ( DD-557 ), USS HOPEWELL ( DD-681 ) und USS PHELPS ( DD-350 ). Am 13. Januar legten diese Schiffe im Hafen von San Diego ab und fuhren nach Pearl Habor, Territorium Hawaii. Die Überfahrt dorthin dauerte sechs Tage. Nach einigen Übungen verließen die Schiffe der TG 53.5 am 22. Januar wieder den Hafen und fuhren in Richtung der Marshall Islands. Das Atoll Wotje erreichten die Schiffe am 30. Januar und begannen sofort dort japanische Stellungen für ungefähr zwei Stunden zu bombardieren. Einen Tag später befinden sie sich im Zentrum der Marshall Islands und beschießen die Insel Roi-Namur welche die nördlichste im Kwajalein Atoll ist. Die Invasion der amerikanischen Soldaten auf dieser Insel beginnt am 1. Februar. Dafür beginnen die Schiffe der TG 53.5 mit der Feuerunterstützung damit 12 Truppentransporter, 3 Angriffsfrachtschiffe, die beiden amphibischen Docklandungsschiffe USS EPPING FORREST ( LSD-4 ) und USS GUNSTON HALL ( LSD-5 ) und 15 Panzerlandungsschiffe die Soldaten der 4. Marine Division anlanden konnten. Die USS PORTERFIELD erhält an diesem Tag den Befehl Uferbombardierungen auf Ennomennet und Ennubirr Island vorzunehmen. Anschließend folgte der Beschuss feindlicher Stellungen auf Roi-Namur. Am 4. Februar verließ die USS PORTERFIELD die Schiffe der TG 53.5 und wurde zur Sicherung der Landungsflotte abgestellt. Zusammen mit den Zerstörern USS HOPEWELL, USS HULL DD-350 ), USS MacDONOUGH ( DD-331 ), USS HUGHES ( DD-410 ), USS KIDD ( DD-661 ) und USS REMEY ( DD-688 ) eskortierte die USS PORTERFIELD die Zerstörer und Minensucher USS PALMER ( DMS-5 ) und USS STANSBURY ( DMS-8 ), die beiden amphibischen Docklandungsschiffe USS EPPING FORREST und USS GUNSTON HALL, 12 Truppentransporter, 3 Angriffsfrachtschiffe und 15 Panzerlandungsschiffe bis zum Atoll Funafuti, Tuvalu. Dieses Atoll erreichten die Schiffe vier Tage später. Gleich nachdem die Treibstoffbunker wieder aufgefüllt waren, verließ die USS PORTERFIELD zusammen mit der USS HOPEWELL wieder das Atoll und eskortierte drei amerikanische Frachtschiffe zur Versorgung der amerikanischen Marinebasis beim Atoll Majuro, Marshall Islands. Dieses Atoll erreichten die fünf Schiffe am 16. Februar. Hier wurden die Munitions- und Treibstoffbunker aufgefüllt. Die USS PORTERFIELD eskortierte zusammen mit anderen Zerstörern mehrere Schlachtschiffe vom Atoll Majuro aus zu den umkämpften Atollen der Marshall Islands. Ab dem 20. Februar verschossen alle Schiffe mehrere Granaten auf die Atolle Kwajalein und Eniwetok zur Vorbereitung der Invasion. Dabei wurden einige der japanischen Küstenbefestigungen vollständig zerstört. Zwei Tage lang blieben die Schiffe dort und kehrten dann zum Atoll Majuro zurück. Von Majuro aus fuhr die USS PORTERFIELD zur Marinebasis auf Pearl Harbor und eskortierte dabei mehrere Schlachtschiffe. Wenige Tage nach der Ankunft stach der Zerstörer wieder in See und begleitete mehrere Schiffe zur Versorgung der Flugzeugträger der 5. US Flotte bis zum Atoll Majuro. Nachdem das Kriegsschiff dann wieder das Atoll erreicht hatte, versetzte man es in die Task Group 50.17, der Fast Carrier Replenishment Group. In dieser TG befanden sich die Zerstörer USS PORTERFIELD, USS LONGSHAW ( DD-559 ), USS LAWS ( DD-558 ) und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS MANNING ( DE-199 ), USS NEUENDORF ( DE-200 ) und USS EICHENBERGER ( DE-202 ) und neben der USS CACAPON ( AO-52 ) noch weitere Tanker. Für die Operation „Desecrate I“ verließen diese Schiffe am 22. März zusammen mit den Schiffen der Task Force 58 das Atoll Majuro. Die Aufgabe bestand darin jederzeit den benötigten Treibstoff an das jeweilige Schiff der TF weitergeben zu können. Am 26. März erfolgte das allgemeine betanken der Kriegsschiffe. Die Schiffe der TG 50.17 waren dann am 5. April wieder beim Atoll Majuro. Hier beließ man die USS LONGSHAW in der Task Group 50.17 die den Nachschub an Treibstoffen für die Schiffe der TF 58 während der Operation „Reckless“ sicherten. In dieser TG befanden sich die Zerstörer USS PORTERFIELD, USS LONGSHAW, USS MORRISON, USS LAWS, USS MORRISON, USS CALLAGHAN ( DD-792 ) und USS CASE ( DD-370 ), die Geleitzerstörer USS LEVY ( DE-162 ), USS SAMUEL S MILES ( DE-183 ), USS SWEARER ( DE-186 ) und USS WARVER ( DE-741 ) und mehrere Öltanker. Diese Schiffe verließen am 11. April das Atoll Majuro. Ziel war der natürliche Hafen Manus auf den Admiralitätsinseln. Nördlich von Manus begannen die Tanker ab dem 23. April die Kriegsschiffe der TF 58 zu betanken. Diese Aktion dauerte zwei Tage. Am 25. April verließen die Schiffe der TG 50.17 wieder die Admiralitätsinseln und fuhren zur Marinebasis auf Pearl Harbor. Diese erreichten sie am 9. Mai. Hier erfolgten an der USS PORTERFIELD mehrere Reparaturen und die Schiffsbesatzung trainierte für die kommenden Aufgaben. Den Zerstörer versetzte man hier in die Task Group 52.14 die Rear Admiral Gerald Francis Bogan ( 27. Juli 1894 – 8. Juni 1973 ) während der Operation „Forager“ kommandierte. Innerhalb dieser TG, in der Northern Attack Force, reihte man die USS PORTERFIELD in der Task Undergroup 52.14.2 ein, die Captain Oscar A. Weller befehligte. In der TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS WHITE PLAINS ( CVE-66 ), USS KALININ BAY ( CVE-68 ) und ab Juli die NEHENTA BAY ( CVE-74 ), die Zerstörer USS PORTERFIELD, USS CALLAGHAN und USS LONGSHAW. In den Hawaiianischen Gewässern begannen nun mehrere Übungen und am 29. Mai verließen die Schiffe Pearl Harbor. Ziel waren die Nördlichen Marianen. Zwei Tage später konnte die USS KALININ BAY gerade noch rechtzeitig einem Torpedo ausweichen der von einem japanischen U-Boot abgefeuert worden war. Die daran anschließende Suche nach den Angreifer durch die Zerstörer der TU blieb ergebnislos. Am 9. Juni erreichten die Schiffe der TG 52.14 das Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Hier wurde Treibstoff gebunkert. Nach Abschluss dieser Arbeiten verließen die Schiffe wieder das Atoll und fuhren nach Saipan weiter. Diese Insel erreichten sie am Abend des 14. Juni. Sofort stiegen die Trägerflugzeuge auf und begannen mit dem Bombardement japanischer Stellungen auf dieser Insel. Am folgenden Tag begann die Invasion amerikanischer Truppen. Die USS PORTERFIELD sicherte dabei zusammen mit den beiden anderen Zerstörern die Geleitflugzeugträger vor einem feindlichen Luftangriff ab. Mehrere japanische Torpedobomber waren in den Luftraum eingedrungen und ihre todbringenden Waffen auf die Schiffe abgeworfen. Doch keiner der Torpedos traf sein Ziel. Außerdem konnten an diesem Tag zwei amerikanische Piloten aus dem Wasser gerettet werden, die ihre Flugzeuge vor dem Aufschlag auf dem Wasser verlassen mussten. Am 16. Juni flogen dann die amerikanischen Trägerflugzeuge Angriffe auf die Stadt Garapan auf Saipan und bombardierten diese. Dabei kamen tausende Zivilisten ums Leben. Am folgenden Tag griffen erneut rund siebzig japanische Bomber und Torpedoflugzeuge an. Die Geschützmannschaften der USS PORTERFIELD waren bei dem Abschuss mehrerer feindlicher Flugzeuge beteiligt. Zusammen mit der USS LONGSHAW und der USS CALLAGHAN konnten die drei Geleitflugzeugträger aus der TU vor Treffern bewahrt werden. Aber die USS FENSHAW BAY ( CVE-70 ) aus der Task Undergroup 52.14.1 erhielt achtern einen Bombentreffer. Diese Bombe explodierte in der Luft über dem Hangardeck und tötete vierzehn Besatzungsmitglieder und dreiundzwanzig weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Es brach Feuer aus, das allerdings schon nach einer Stunde unter Kontrolle war. Doch der Geleitflugzeugträger neigte sich um drei Grad nach Steuerbord und sein Heck lag sechs Meter tiefer wie gewöhnlich. Die USS CALLAGHAN sicherte die USS FENSHAW BAY und eskortierte zusammen mit der USS KALININ BAY das havarierte Schiff bis zum Atoll Eniwetok. Die anderen Schiffe der TG, wie die USS PORTERFIELD, lagen am 25. Juni vor Hagashinara, Saipan. Dies wurde von den Trägerflugzeugen bombardiert und die Schiffe verschossen ihre Granaten auf japanische Küstenstellungen. Gleich daran anschließend verließ ebenfalls die USS PORTERFIELD die Task Group 52.14 und fuhr zum Atoll Eniwetok. Hier bugsierte man am 1. Juli den Zerstörer in ein schwimmendes Trockendock und untersuchte den Schiffskörper. Wenige Tage später konnte das Kriegsschiff wieder zu Wasser gelassen werden. Am 9. Juli errichten die anderen Schiffe der TG das Atoll Eniwetok um die Munitionsmagazine und Treibstoffbunker aufzufüllen. Gleich nachdem die letzte Granate an ihrem Platz verstaut war, fuhren die Schiffe wieder zu den Marianen. Die USS PORTERFIELD hatte schon am 11. Juli die Gewässer von Saipan erreicht und beschützte die dort liegenden Geleitflugzeugträger. Die Bombardierung von Saipan durch die Trägerflugzeuge und den Schiffsgeschützen der TG 52.14 begann erneut am 20. Juli. Sechs Tage später lagen die Schiffe vor der Insel Tinian und unterstützten die dortige Landung der amerikanischen Landungstruppen. Am 2. August verließen die Schiffe der TG die Gewässer von Tinian und fuhren zum Atoll Eniwetok. Die USS PORTERFIELD fuhr aber nicht bis dorthin, sondern wechselte zur Task Group 58.4, die Rear Admiral William Keene Harrill ( 3. Mai 1892 – 11. Mai 1962 ) während der Operation „Forager“ kommandierte. In dieser TG befand sich der Flugzeugträger USS ESSEX ( CV-9 ), die Leichten Flugzeugträger USS COWPENS ( CVL-25 ), USS LANGLEY ( CVL-27 ), USS PRINCETON ( CVL-23 ) und USS BELLEAU WOOD ( CVL-24 ), die Schlachtschiffe USS ALABAMA ( BB-60 ), USS NEW JERSEY ( BB-62 ), USS IOWA ( BB-61 ) und USS INDIANA ( BB-58 ), die Leichten Kreuzer USS SAN DIEGO ( CL-53 ), USS VINCENNES ( CL-64 ), USS HOUSTON ( CL-81 ) und USS MIAMI ( CL-89 ) und die Zerstörer USS PORTERFIELD, USS CALLAGHAN, USS LAWS, USS CASE, USS STEPHEN POTTER ( DD-538 ), USS OWEN ( DD-536 ), USS MILLER ( DD-535 ), USS THE SULLIVANS ( DD-537 ), USS TINGEY ( DD-539 ), USS MARSHALL ( DD-676 ), USS THATCHER ( DD-514 ), USS CONVERSE ( DD-509 ), USS CHARLES AUSBURNE ( DD-570 ), USS DYSON ( DD-572 ), USS SPENCE ( DD-512 ), USS STANLY ( DD-478 ), USS CASSIN YOUNG ( DD-793 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS WILSON ( DD-408 ), USS McCALLA ( DD-488 ), USS LANSDOWNE ( DD-486 ), USS ELLET ( DD-398 ), USS STERETT ( DD-407 ), USS LANG ( DD-399 ), USS HARRISON ( DD-573 ) und USS MORRISON ( DD-560 ). Ab dem 31. Juli lagen alle Schiffe vor Guam und am folgenden Tag begann das Bombardement auf feindliche Stellungen. Dieses Bombardement behielten die Schiffe bis zum 5. August bei. Anschließend patrouillierten sie in den Gewässern. Erst am 10. August verließen die Schiffe der TG 58.4 die Gewässer der Nördlichen Marianen und fuhren zum Atoll Eniwetok, wo sie drei Tage später anlegten. Hier wechselten am 26. August die Schiffe der Task Force 58 zur Task Force 38. Die USS CALLAGHAN versetzte man dabei in die Task Group 38.3 die Rear Admiral Frederick Carl Sherman ( 27. Mai 1888 in Port Huron, Michigan – 27. Juli 1957 in San Diego, Kalifornien ) während der Operation „King II“ befehligte. In dieser TG befanden sich die Flugzeugträger USS ESSEX, USS LEXINGTON ( CV-16 ) und USS TICONDEROGA ( CV-14 ), die Leichten Flugzeugträger USS LANGLEY und USS PRINCETON, die Schlachtschiffe USS INDIANA, USS ALABAMA, USS WASHINGTON ( BB-56 ), USS MASSACHUSETTS ( BB-58 ) und USS SOUTH DAKOTA ( BB-57 ), die Leichten Kreuzer USS MOBILE ( CL-63 ), USS RENO ( CL-96 ), USS BIRMINGHAM ( CL-62 ) und USS SANTA FE ( CL-60 ) und die Zerstörer USS PORTERFIELD, USS CALLAGHAN, USS LONGSHAW, USS LAWS, USS MORRISON, USS DORTCH ( DD-670 ), USS HEALY ( DD-672 ), USS CLARENCE K BRONSON ( DD-668 ), USS COTTEN ( DD-669 ), USS GATLING ( DD-671 ), USS CASSIN YOUNG ( DD-793 ), USS PRESTON ( DD-795 ), USS IRWIN ( DD-794 ) und USS PRICHETT ( DD-561 ). Am 29. August verließen diese Schiffe das Atoll Eniwetok. Ziel waren erneut die Palau Inseln. Am 6. September lagen die Schiffe der TG rund 265 Seemeilen südöstlich dieser Inseln. Zusammen mit den Schiffen der TG 38.1 und TG 38.2 werden durch die Trägerflugzeuge Angriffe auf die Inseln geflogen. Bis zum Morgen des 8. Septembers anhielt. Danach zogen sich die Schiffe von ihren Positionen zurück und fuhren zu der philippinischen Insel Mindanao. Schon am 9. September hatten die Schiffe der TG 38.3 die Gewässer dieser Insel erreicht und die Trägerflugzeuge begannen mit dem Bombardement der japanischen Flugplätze, Schiffe und Befestigungen. Auch am 10. September gingen die Bombardements auf feindliche Flugplätze auf Mindanao und Davao weiter. Für den 11. September war ein allgemeines Betanken durch die Öltanker der TG 30.8 vorgesehen. Da befanden sich die Schiffe der TG 38.3 rund 300 Seemeilen östlich von Mindanao. Am 12. September erhielten die Schiffe der TG 38.3, TG 38.1 und TG 38.2 neue Befehle. Diese setzten noch am selben Tag zum Angriff auf die Inseln Cebu und Negro in der Visyas Inselgruppe der Philippinen an. Vor Cebu City wurde dabei das japanische Patrouillenboot KISO MARU, die U-Boot Jäger MOGAMI MARU und KYO MARU Nummer 12, der Netzleger KOREI MARU, der Minenleger CHOUN MARU Nummer 18, die Küstenwachboote BANSHU MARU Nummer 97 und FUKUJU MARU Nummer 4, die Truppentransporter BUGEN MARU und NICHIEI MARU, die Frachtschiffe KEIAN MARU, GENKAI MARU, TOYO MARU, SHINTAI MARU Nummer 2, SHINTAI MARU Nummer 5 und SHINTAI MARU Nummer 8 und der Öltanker AYAZONO MARU versenkt. Vor Danao, Cebu Island wurde das japanische Bergungsschiff MIHO MARU, vor Vila Hermosa, Cebu Island das Truppentransportschiff SHIRAMINE MARU, 22 Seemeilen vor Masbate Island das Truppentransportschiff OAKITA MARU und 30 Seemeilen Nordöstlich von Cebu City das Truppentransportschiff RAKUTO MARU versenkt und weitere Schiffe beschädigt. Während dieser Angriffe lagen die Schiffe der TG 38.3 rund 50 Seemeilen östlich der Surigao Straße. Auch am 13. September hielt das Bombardement auf Cebu Island und Negros Island weiterhin an. Am darauffolgenden Tag unternahmen die Schiffe der TG 38.3 und TG 38.2 einen Angriff auf feindliche Stellungen auf Panay Island und Negros Island. Dabei wurde nördlich von Cebu Island das japanische Patrouillenboot PT – 482 beschädigt. Am 16. September erfolgte auf hoher See die Betankung der Kriegsschiffe der TG 38.3. Nach der Betankung stellten sich die Schiffe den neuen Aufgaben. So verließen sie die Visyas Inselgruppe und lagen am folgenden Tag vor der Palau Insel Peleliu. An diesem 17. September unterstützten die Schiffe der TG 38.3, die auf Peleliu am 15. September gelandeten Marines, und beschossen japanische Stellungen. Doch dieses Bombardement dauerte nur diesen einen Tag. Die amerikanischen Schiffe verließen die Palau Inseln und fuhren in Richtung der philippinischen Insel Luzon. Der 19. September wurde zum allgemeinen Auftanken und zur Übernahme von Munition genutzt, so dass am 20. September 1944 sich die Schiffe der TF 38 auf die weiteren Kämpfe vor Luzon, der Hauptinsel der Philippinen vorbereiten konnten. Am darauffolgenden Tag begann der Kampf. Die Schiffe der TG 38.3 lagen da 175 Seemeilen nordöstlich von Manila. Zusammen mit den Trägerflugzeugen der beiden anderen Task Groups wurden in der Bucht von Manila der japanische Zerstörer SACUKI, die Tanker OKIKAWA MARU, KYOKUTO MARU, SUNOSAKI MARU, HORAI MARU und NIYO MARU sowie die Transportschiffe NORWAY MARU, YOZAN MARU, CHINA MARU, TSUKUBUSAN MARU, HIOKI MARU, RISSHUN MARU und RIZAN MARU versenkt. Weitere japanische Kriegs- und Transportschiffe wurden in der Subic Bay und im Norden von Luzon versenkt. Die Trägerflugzeuge bombardierten die japanischen Flugplätze Nichols Field und Clark Field in der Manila Bay. Japanische Flugzeuge griffen am 22. September die vor Luzon liegenden Schiffe an. Die USS PORTERFIELD konnte dabei aber zusammen mit den anderen Zerstörern erfolgreich die Flugzeugträger vor diesem feindlichen Luftangriff schützen, so dass es zu keinen Ausfällen kam. Am Abend des 23. September befanden sich die Schiffe der TG 38.3 dann 350 Seemeilen südwestlich der San Bernardino Straße und fuhren am folgenden Tag in Richtung der Palau Inseln. An diesem Tag erhielten die Schiffe der TG durch die Tanker der Task Group 30.8 frischen Treibstoff für die Schiffe und Flugbenzin für die Trägerflugzeuge. Die Palau Inseln erreichten die Schiffe dann am 27. September. In der neugeschaffenen schwimmenden Marinebasis in der Kossol Passage füllten die Schiffe ihre Munitionsmagazine und erhielten weiteren Treibstoff. Am 1. Oktober verließen sie wieder diese Basis und fuhren zum Atoll Ulithi, Karolinen. Dieses erreichten sie am 2. Oktober. Für die Schiffsbesatzungen gab es aber dort nicht genügend Ruhe, denn schon am 6. Oktober verließen die Schiffe der TG 38.3 dieses Atoll. Die Fahrt führte die Schiffe zu erst in Richtung der Marianen. Die TG 38.3 lag am 8. Oktober rund 500 Seemeilen westlich dieser Inselgruppe und erhielt frischen Treibstoff. Das weitere Ziel war Okinawa. Am 10. Oktober begann der Beschuss auf alle japanischen Schiffe die sich in den Gewässern um Okinawa und den Kerama Retto Inseln befanden. Sa lagen die Schiffe der TG 125 Seemeilen südöstlich von Okinawa. Am Abend des 10. Oktober verließen die Schiffe der Task Force 38 aber wieder Okinawa und wandten sich nach Luzon und Formosa. Die Schiffe der TG 38.3 lagen am 12. Oktober 75 Seemeilen östlich von Formosa. Hier bombardierten die Trägerflugzeuge in den nächsten drei Tagen sämtliche Kriegstechnischen Einrichtungen, Truppenkonzentrationspunkte und Flugplätze der Japaner im zentralen Bereich der Insel bei den Städten Kagi und Taichu. Es gab in diesen Tagen erbitterte feindliche Luftangriffe auf die Schiffe der Task Force 38. In diesen Tagen konnten die Geschützmannschaften der USS PORTERFIELD drei feindliche Bomber abschießen und die Besatzung eines amerikanischen Torpedobombers von der USS HORNET aus der TG 38.1 aus dem Wasser retten. Am 13. Oktober griffen japanische Flugzeuge die Schiffe der TG 38.2 an, Dabei traf ein Lufttorpedo während des Luftangriffes den Schweren Kreuzer USS CANBERRA ( CA-70 ) unter der Kiellinie und ein anderer den Leichten Kreuzer USS HOUSTON ( CL-81 ) aus der TG 38.2. Die USS WICHITA ( CA-45 ) nahm die USS CANBERRA ins Schlepptau um es zum Hochseeschlepper USS MUNSEE ( ATF-107 ) zu bringen. Der Schweren Kreuzer USS BOSTON ( CA-69 ) nahm indes die USS HOUSTON ins Schlepptau und zog das Schiff bis zum Hochseebergungsschiff USS PAWNEE ( ATF-74 ). Dadurch mussten mehrere Umgruppierungen am 14. Oktober vorgenommen werden. USS CALLAGHAN blieb aber in der TG zur Sicherung der Träger. Am 23. Oktober kehrten die Sicherungsschiffe aus der TU 30.3.1 zu ihren Task Groups zurück. Dabei befanden sich die Schiffe der TG 38.3 rund 60 Seemeilen östlich von Poloilo Island. Man hatte erfahren, dass die Japaner mit frischen Soldaten die Eingeschlossenen auf Leyte in der Ormoc Bay zu Hilfe eilen sollten und stellte daher alle amerikanischen Schiffe der Task Force 38 um. Es war Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 – 16. August 1959 ) klar, dass diese zu erwartenden drei japanischen Flotten die letzte große Anstrengung der Japaner sein konnte um wenigstens die Amerikaner von den Philippinen fern zu halten, indem man deren Flotten versuchte zu vernichten. Die USS PORTERFIELD versetzte man anfangs nicht in eine andere Task Group und beließ den Zerstörer in der TG 38.3. Die japanische Entsatzflotte unter dem Befehl von Rear Admiral Naomasa Sakonju ( 6. Juni 1890 – 21. Januar 1948 ) und die Central Force, die Sicherungsflotte unter dem Befehl von Vizeadmiral Jisaburo Ozawa ( 2. Oktober 1896 – 9. November 1966 ), wurden durch die Trägerflugzeuge der Task Force 38 ab dem Morgen des 24. Oktober in der Schlacht im Golf von Leyte angegriffen. Die Schiffe der TG 38.3 befanden sich an diesem Tag ungefähr 100 Seemeilen ostnordöstlich von Poloilo Island. Die Trägerflugzeuge der TG 38.3 konnten das japanische Schlachtschiff MUSASHI versenken und weitere schwere Einheiten beschädigen. Da griffen japanische Landgestützte Flugzeuge die TG 38.3 an. Trotzdem das die amerikanischen Zerstörer und Kreuzer während der Schlacht mehrere Angreifer abschießen konnten, brach ein japanischer Bomber durch und stürzte sich auf den Leichten Flugzeugträger USS PRINCETON. Die Rettungsarbeiten zur Erhaltung des Trägers zeigten keinen Erfolg. Selbst der Leichte Kreuzer USS BIRMINGHAM und die Zerstörer USS MORRISON, USS IRWIN und USS GATLING wurden dabei beschädigt. Daher musste die USS PRINCETON von der USS RENO und USS IRWIN versenkt werden. Um nun die japanische Central Force abzufangen, ließ Admiral Halsey Teile der Task Force 38 erneut umstellen. So versetzte man die USS PORTERFIELD in die Task Force 34 die Vizeadmiral Willis Augustus Lee, Jr. ( 11. Mai 1888 in Natlee, Owen County, Kentucky – 25. August 1945 in der Casco Bay vor Portland, Maine ) befehligte. In der Task Force befanden sich die Schlachtschiffe USS WASHINGTON, USS MASSACHUSETTS, USS INDIANA, USS SOUTH DAKOTA, USS ALABAMA, USS IOWA ( BB-61 ) und USS NEW JERSEY ( BB-62 ), die Schweren Kreuzer USS WICHITA und USS NEW ORLEANS ( CA-32 ), die Leichten Kreuzer USS SANTA FE, USS MOBILE, USS VINCENNES, USS BILOXI und USS MIAMI ( CL-89 ) sowie die Zerstörer USS PORTERFIELD, USS CLARENCE K BRONSON, USS HEALY, USS DORTCH, USS COTTEN, USS THE SULLIVANS, USS OWEN ( DD-536 ), USS MILLER ( DD-535 ), USS TINGEY ( DD-538 ), USS HUNT ( DD-674 ), USS LEWIS HANCOCK ( DD-675 ), USS MARSHALL ( DD-676 ), USS HICKOX ( DD-673 ), USS BAGLEY ( DD-386 ) und USS PATTERSON ( DD-392 ). Diese Schiffe waren zur Suche der Central Force bestimmt und fuhren durch die San Bernadino Straße zum Cap Engano damit die anderen Task Groups der Task Force 38 mit ihren Trägerflugzeugen zuschlagen konnten. Die japanische Central Force wiederum war als Köder ausgelegt worden damit eine dritte japanische Flotte durch die San Bernardino Straße fahren konnte um dann bei Samar auf die nun ungedeckte Task Force 77 heranzukommen. Im Morgengrauen des 25. Oktober begann die Schlacht. Den größten Erfolg den die Amerikaner an diesem und am folgenden Tag für sich verbuchen konnten, war die Versenkung der japanischen Flugzeugträger ZUIKAKU, ZUIHO, CHIJODA und CHITOSE. Die USS PORTERFIELD verfolgte zusammen mit den Schweren Kreuzern USS WICHITA und USS NEW ORLEANS sowie den Leichten Kreuzern USS SANTA FE und USS MOBILE und weiteren Zerstörern die fliehenden japanischen Schiffe und können den Flugzeugträger CHIJODA und den Zerstörer HATSUTSUKI durch Geschützfeuer versenken. Die Seeschlacht um Leyte dauerte bis zum 26. Oktober. Danach war die japanische Flotte nicht mehr eine geschlossene Kampfeinheit. An diesem 26. Oktober reihten sich die Schiffe der TG 30.3 wieder in die TG 38.3 ein, deren Schiffe sich rund 300 Seemeilen nordöstlich der San Bernadino Straße befanden. Hier wurde auch frischer Treibstoff übergeben. Die Schiffe machten sich langsam auf den Weg in Richtung des Atolls Ulithi, so dass sie sich am 27. Oktober 100 Seemeilen nordöstlich der San Bernadino Straße befanden und die Trägerflugzeuge feindliche Stellungen auf den Visayans und in der Manila Bay bombardierten. Nachdem an diesem Tag das letzte Trägerflugzeug auf seinem Träger gelandet war, verließen die Schiffe der TG 38.3 das Einsatzgebiet zwischen den philippinischen Inseln. Am 30. Oktober erreichten sie das Atoll Ulithi. Man bunkerte hier frischen Treibstoff, füllte die Munitionsmagazine auf und füllte die Flugzeugstaffeln auf den Trägern auf. Die Task Group 38.3 wurde neu zusammengestellt und das Kommando behielt Rear Admiral Frederick Carl Sherman während der Operation „King II“. In der TG befanden sich die Flugzeugträger USS LEXINGTON, USS ESSEX und USS TICONDEROGA, die Leichten Flugzeugträger USS LANGLEY und USS PRINCETON, die Schlachtschiffe USS MASSACHUSETTS, USS INDIANA, USS SOUTH DAKOTA und USS ALABAMA, die Leichten Kreuzer USS MOBILE, USS RENO, USS BIRMINGHAM und USS SANTA FE und die Zerstörer USS PORTERFIELD, USS CLARENCE K BRONSON, USS COTTEN, USS HEALY, USS DORTCH, USS GATLING, USS COGSWELL, USS CAPERTON, USS INGERSOLL, USS KNAPP, USS CALLAGHAN, USS CASSIN YOUNG, USS PRESTON und USS LAWS. Am 2. November verließen diese Schiffe zusammen mit denen der TG 38.1 das Atoll Ulithi und fuhren wieder zur philippinischen Insel Leyte. Unterwegs wurde der Leichte Kreuzer USS RENO durch das japanische U-Boot I-41 torpediert und beschädigt. Der Leichte Kreuzer musste nach Ulithi umkehren. Am folgenden Tag befanden sich die Schiffe der TG 38.3 350 Seemeilen östlich der zentralen Philippinen und einen Tag später rund 100 Seemeilen östlich von Luzon. Ab diesem Tag begannen auch die Luftangriffe von japanischen Kamikazepiloten die den Flugzeugträger USS LEXINGTON nur leicht beschädigten, so dass der Flugbetrieb aufrecht erhalten bleiben konnte. Zusammen mit den Trägerflugzeugen der TG 38.1 wurden dann feindliche Stellungen und Flugplätze in der Manila Bay bombardiert. Dabei konnten die amerikanischen Flugzeuge der USS LEXINGTON den Schweren Kreuzer NACI 5 Seemeilen westlich von Corregidor versenken. Weitere japanische Schiffe erlitten in der Manila Bay erhebliche Schäden und mussten sich bis nach Okinawa zurück ziehen. Die beiden amerikanischen Schiffsverbände fuhren am folgenden Tag näher an Luzon heran, um den Trägerflugzeugen die Chance zu ermöglichen auch im Landesinnern der Insel japanische Flugplätze erfolgreich zu bekämpfen. Außerdem konnten am Abend dieses Tages die Kriegsschiffe selber mit ihren Schiffsgeschützen die in der Manila Bay noch befindlichen japanischen Schiffe bekämpfen. Das Wetter verschlechterte sich aber zusehends. Ein Pilot von der USS LANGLEY musste am Morgen des 5. November sein Flugzeug Notwassern und wurde mit einem Rettungsboot an Bord der USS PORTERFIELD gehievt. Am frühen Nachmittag schlugen die Japaner zurück und ein Kamikazepilot stürzte sich auf die USS LEXINGTON. In der heraufziehenden Dämmerung verließen die Schiffe der TG 38.3 aber wieder Luzon und befanden sich am 7. November 300 Seemeilen nordöstlich der zentralen Philippinen und am folgenden Tag weitere 300 Seemeilen von diesem Punkt. Ziel der Schiffe war Guam. Am 10. November erhielten die Schiffe der TG den Befehl umzukehren. Der japanische Schiffsverband TA-3 war von der Manila Bay aus zur Ormoc Bay, Leyte unterwegs um Nachschub zu bringen. Dieser japanische Verband wurde von Rear Admiral Mikio Hayakawa ( 18. April 1894 – 11. November 1944 ) kommandiert. In diesem Verband befanden sich die Zerstörer SHIMAKAZE, HACUSHIMO, HAMANAMI, NAGANAMI, ASASHIMO und WAKAZUKI, der Minensucher Nummer 30, das Patrouillenboot Nummer 46 und die Frachtschiffe CELEBES MARU, TAIZAN MARU, SEIHO MARU und TENSHO MARU die insgesamt 2000 Soldaten und 6000 Tonnen Fracht transportierten. Am 9. November hatten diese Schiffe vor Manila abgelegt. Drei weitere Zerstörer waren am 10. November zum japanischen Schiffsverband TA-4 gewechselt. Am 11. November kam es dann in der Ormoc Bay zwischen diesen japanischen Schiffen und denen der Task Group 38.3, TG 38.1 und TG 38.4 zum Kampf. Dabei wurden die japanischen Zerstörer HANAMANI, HAGANAMI, SHIMAKAZE und WAKACUKI, das Minensuchboot Nummer 30 und die Frachtschiffe TAIZAN MARU, SEIHO MARU und TENSHO MARU versenkt. Im Anschluss daran wurden die amerikanischen Schiffsverbände am nächsten Tag 200 Seemeilen östlich der San Bernadino Straße mit Treibstoff versorgt. Am 13. November befanden sie sich dann in den Gewässern der zentralen Philippinen und südlich von Luzon. Von den Flugzeugträgern stiegen die Flugstaffeln auf und griffen erneut japanische Stellungen, Flugplätze und Schiffe an. Dabei wurden in der Manila Bay, 6 Seemeilen nordwestlich von Cavite der Leichte Kreuzer KISO, die Zerstörer HACUHARU und OKINAMI und das Patrouillenboot CHA-116 versenkt. Im Hafen von Manila sanken die Frachtschiffe EIWA MARU, KINKA MARU, KAKOGAWA MARU, SEKIHO MARU, TEIYU MARU, TAITOKU MARU, HATSU MARU, SEIWA MARU, SHINKOKU MARU und der Zerstörer USHIO wurde beschädigt. Vor Cavite sanken die Zerstörer AKEBONO und AKISHIMO, der Tanker ONDO und das Küstenwachboot DAITO MARU. Nach den Bombardements der Trägerflugzeuge der TG 38.3 fuhren die Schiffe ostwärts und befanden sich am Abend 150 Seemeilen nordöstlich von Manila. Am 14. November verließen die Schiffe der TG die philippinischen Inseln und fuhren zum Atoll Ulithi, wo sie am 17. November ankamen. Hier wurden die Munitionsmagazine und Treibstoffbunker aufgefüllt. Auch die Flugzeugstaffeln füllte man auf und begann mit diesen ein Training. Am 22. November verließen die Schiffe der TG 38.3 wieder das Atoll und fuhren nach Luzon. Am Morgen dieses Tages erreichten sie ihr Einsatzgebiet. Die Schiffe der TG 38.3 griffen zusammen mit den Schiffen der TG 38.2 am 25. November weiterhin feindliche Ziele bei Luzon an. Dabei traf man auf den japanischen Truppentransportkonvoi „TA-5“, der Soldaten von Manila nach Leyte bringen sollte. Die Japaner hatten diesen Konvoi in zwei Gruppen geteilt. In der ersten befanden sich die Truppentransporter T-111, T-141 und T-160 die von dem Patrouillenboot CHA-46 eskortiert wurden und am 23. November von Manila, Luzon aus losgefahren waren. Am folgenden Tag legten die Truppentransporter T-6, T-9 und T-10, gesichert von dem Zerstörer TAKE, ab und folgten der ersten Gruppe. Diese hatte noch vor der Dämmerung am 24. November Port Cataingan auf Masbate Island erreicht um einen amerikanischen Luftangriff zu vermeiden. Doch alle drei Truppentransporter wurden, während die Soldaten sie verließen, versenkt. Das Patrouillenboot entfernte sich eiligst um der zweiten Gruppen entgegen zu eilen. Diese erreichte am 25. November Port Balancan auf Marinduque Island. Die Truppentransporter T-6 und T-10 wurden durch amerikanische Trägerflugzeuge dort versenkt und T-9 beschädigt. Gleichzeitig mussten sich aber die amerikanischen Schiffe gegen japanische Kamikazepiloten wehren, während die Trägerflugzeuge weitere japanische Truppentransport- und Frachtschiffe versenkten. Am Abend desselben Tages endete die Operation „King II“ und die Schiffe der TF 38 fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Die Japaner griffen die ostwärts fahrende Schiffsflotte mit wenigen Flugzeugen erneut an, konnten aber keines der amerikanischen Schiffe beschädigen. Die Schiffe der TG 38.3 sicherten die Fahrt der anderen Task Groups ab. Die TG erreichte am 3. Dezember das Atoll Ulithi. Hier füllte man auf dem Zerstörer die Munitionsmagazine wieder auf, bunkerte frischen Treibstoff und beteiligte sich an mehreren Übungen. Anschließend wurden die Schiffe der Task Force 38 erneut aufgeteilt. Die USS PORTERFIELD blieb in der Task Group 38.3 die Rear Admiral Frederick Carl Sherman während der Operation „Love III“ befehligte. In der TG befanden sich die Flugzeugträger USS ESSEX und USS TICONDEROGA, die Leichten Flugzeugträger USS LANGLEY und USS SAN JACINTO, die Schlachtschiffe USS WASHINGTON, USS NORTH CAROLINA und USS SOUTH DAKOTA, den Leichten Kreuzern USS MOBILE, USS BILOXI, USS SANTA FE und USS OAKLAND und die Zerstörer USS PORTERFIELD, USS CALLAGHAN, USS CASSIN YOUNG, USS PRESTON, USS LONGSHAW, USS LAWS, USS PRICHETT, USS DE HAVEN ( DD-727 ), USS MANSFIELD ( DD-728 ), USS LYMAN K SWENSON ( DD-729 ), USS COLLETT ( DD-730 ), USS MADDOX ( DD-731 ), USS BLUE ( DD-744 ), USS SAMUEL N MOORE ( DD-747 ), USS TAUSSIG ( DD-746 ) und USS BRUSH ( DD-745 ). Am 11. Dezember verließen diese Schiffe zusammen mit allen anderen Schiffen der TF 38, die noch nicht abgelegt hatten, das Atoll Ulithi und fuhren zur philippinischen Insel Luzon. Auf dem Weg dorthin, die Kriegsschiffe lagen rund 350 Seemeilen östlich von Luzon, trafen sie am folgenden Tag auf die Versorgungsschiffe der Task Group 30.8 und übernahmen frischen Treibstoff. Am 13. Dezember war die Ausgangsposition vor der Anlandungszone erreicht und die Trägerflugzeuge stiegen auf um japanische Stellungen zu bombardieren. An diesem Tag konnte die Schiffsbesatzung der USS PORTERFIELD erneut einen Piloten von der USS LANGLEY aus dem Wasser retten. Am nächsten Tag fielen Bomben auf die Flugplätze Clark Field und Angeles Field sowie auf feindliche Stellungen auf Salvador Island. Am dritten Tag des Bombardements flogen die Trägerflugzeuge die Gebiete um Masinloc, San Fernando, Manila Bay und Cabatuan an. Dieser Bombenhagel dauerte bis zum Morgen des 16. Dezembers an. An diesem Tage befehligte Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 – 20. August 1959 ), Kommandant der 3. US Flotte in der sich auch die TF 38 befand, ein allgemeines Betanken der Schiffe des Verbandes. Die Treibstoffübergabe sollte außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge vonstatten gehen. Und so fuhren die Schiffe der TF 38 von Luzon aus rund 300 Seemeilen nach Osten. Die Schiffe der TG 38.3 lagen da rund 500 Seemeilen östlich der Philippinen. Dort sollte sich die Task Group 30.8, die Sea Logistical Group, unter dem Kommando von Captain Jasper T. Acuff, die aus zwölf Flottentankern, drei Schleppern, fünf Zerstörern, zehn Geleitzerstörern und fünf Geleitflugzeugträgern bestand, aufhalten. Die Treibstofftanks der meisten Zerstörer aus der TF 38 waren nur noch mit rund 15% Treibstoff gefüllt. Die erste Meldung für einen heraufziehenden Sturm erreichte den Wetterdienst der US Navy am 14. Dezember nachdem ein Pilot etwa 60 Seemeilen südöstlich von Samar eine Tropische Störung meldete. Commander G. F. Kosco, der zuständige meteorologische Offizier der 3. US Flotte, vermutete am 17. Dezember diesen heraufziehenden Sturm etwa 450 Seemeilen weiter östlich des Verbandes. Nachdem an diesem Tag der Kampfverband und der Logistikverband aufeinandertrafen begann man sofort mit der Treibstoffübergabe. Trotz unruhiger See und Windstärke 8 konnten einige Schiffe erfolgreich Treibstoff übernehmen. Doch dann scheiterten weitere Versuche da die Treibstoffschläuche rissen und die Schiffe in der rauer werdenden See zu kollidieren drohten. Kurz nach Mittag wurden alle Betankungsversuche abgebrochen und die Schiffe sollten sich weiter nordwestlich wieder sammeln damit am nächsten Morgen die Betankung fortgeführt werden sollte. In der Nacht zum 18. Dezember behielt die 3. US Flotte ihren Nordwestkurs bei. Dabei gab es keine Anzeichen das die Flotte direkt in den Taifun „Cobra“ fuhr. Erst in den Morgenstunden mehrten sich diese. Das Barometer fiel und der Wind steigerte sich auf 30 Knoten. Gegen 10:00 Uhr lag die Windgeschwindigkeit bei 43 Knoten und das Barometer fiel rasant ab. Während des Sturmes verlor die US Navy mehrere Schiffe. So sanken die Zerstörer USS SPENCE ( DD-512 ), USS HULL ( DD-350 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ) und beschädigt wurden die Zerstörer USS HICKOX, USS BUCHANAN ( DD-484 ), USS DYSON ( DD-572 ) und USS BENHAM ( DD-796 ), der Leichte Kreuzer USS MIAMI ( CL-89 ) und die Leichten Flugzeugträger USS MONTEREY ( CVL-26 ), USS CABOT ( CVL-28 ) und USS COWPENS ( CVL-25 ). Aus der TG 38.3 erlitt nur der Leichte Flugzeugträger USS SAN JACINTO mehrere Beschädigungen. Am Morgen des 21. Dezember verließen die Schiffe der Task Force 38 die Gewässer und fuhren in Richtung ihres Stützpunktes auf dem Atoll Ulithi, wo die Schäden durch den Sturm behoben und die Besatzungen sich erholen konnten. Unterwegs wurden sie durch die Tanker der TG 30.8 betankt und erreichten Ulithi am 24. Dezember 1944. Die Schiffe der Task Force 38, zu der die USS PORTERFIELD immer noch gehörte, legten am 30. Dezember 1944 in Ulithi schon wieder ab und fuhren erneut nach Luzon um an den beginnenden Kämpfen teilzunehmen. Der Zerstörer stand diesmal frei zur Verfügung und führte neben der Sicherung der Flugzeugträger und der Schweren Einheiten auch U-Boot Patrouillen durch. Diesmal erhielt die Operation den Namen „Mike I“ und Vizeadmiral John Sidney McCain, Sr. ( 9. August 1884 – 6. September 1945 ) behielt das Kommando über die Task Force. Die Schiffe der TF 38 wurden zur Unterstützung der Landungsoperation auf Luzon eingesetzt in dem die Nachschubwege von Formosa aus abgeschnitten wurden. Ab dem 3. Januar bombardierten die amerikanischen Trägerflugzeuge japanische Stellungen auf Formosa und versenkten japanische Schiffe. Zwei Tage später lagen die Schiffe der TG 30.8 rund 300 Seemeilen Nordöstlich von Luzon und betankten die Schiffe der TF 38. Gleich im Anschluss daran näherte sich die Task Force Luzon von Norden her und ab dem 6. Januar wurden japanische Stellungen auf der philippinischen Insel bombardiert. Am 12. Januar folgte gleich die Operation „Gratitude“, die bis zum 25. Januar dauerte und die Südöstlichen Gebiete von Französisch Indochina angegriffen wurden. Sämtliche japanischen Schiffe wurden nun in der Südchinesischen See angegriffen und wenn möglich versenkt. Der Einsatz der Task Force 38 war während der Kämpfe eine Demonstration der mobilen Seemacht und der Stärke der amerikanischen Marine. Bis zum 21. Januar waren feindliche Versorgungsschiffe mit einer Gesamttonnage von 130.000 BRT versenkt und unzählige feindliche Flugzeuge vernichtet. Doch auch auf amerikanischer Seite gab es Verluste. So konnten zwei Kamikazepiloten ihre Flugzeuge auf den Flugzeugträger USS TICONDEROGA stürzen und auf dem Leichten Flugzeugträger USS LENGLEY durchschlug eine Bombe das Flugdeck. Am 26. Januar verließen die Schiffe der TF 38 wieder ihr Einsatzgebiet und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Dort versetzte man die USS PORTERFIELD in die Task Group 58.4 die Rear Admiral Arthur William Radford ( 27. Februar 1896 – 17. August 1973 ) während der Operationen „Detachment“ und „Jamboree“ befehligte. In der TG befanden sich außerdem noch die Flugzeugträger USS YORKTOWN und USS RANDOLPH, die Leichten Flugzeugträger USS CABOT und USS LANGLEY ( CVL-27 ), die Schlachtschiffe USS WASHINGTON, USS NORTH CAROLINA und USS MISSOURI ( BB-63 ), ab diesem Tage auch der Schwere Kreuzer USS SAN FRANCISCO, die Leichten Kreuzer USS SAN DIEGO, USS SANTA FE und USS BILOXI und die Zerstörer USS PORTERFIELD, USS STEPHEN POTTER ( DD-538 ), USS HALSEY POWELL ( DD-686 ), USS COLAHAN ( DD-658 ), USS BENHAM ( DD-796 ), USS TRATHEN ( DD-530 ), USS HAILEY ( DD-556 ), USS HAGGARD ( DD-555 ), USS FRANKS ( DD-554 ), USS McCORD ( DD-534 ), USS HEERMANN ( DD-532 ), USS HAZELWOOD ( DD-531 ), USS MONSSEN ( DD-798 ), USS O´BRIEN ( DD-725 ), USS LAFFEY ( DD-724 ), USS BARTON ( DD-722 ), USS MOALE ( DD-693 ) und USS INGRAHAM ( DD-694 ). Am 10. Februar verließen die Schiffe der Task Group 58.4 Ulithi und fuhren in Richtung Japan. Fünf Tage später wurden vor Iwo Jima die Schiffe der TG betankt. Dabei kollidierten die USS BARTON mit der USS INGRAHAM. Beide Schiffe wurden beschädigt. Die TG schob sich immer weiter nördlich. Vom 16. zum 17. Februar bombardierten dann Trägerflugzeuge Tokyo. Dabei lagen die Kriegschiffe rund 60 Seemeilen vor der Küste von Tokyo und wurden nicht angegriffen. Die Mannschaft der USS PORTERFIELD konnte am 17. Februar erneut zwei amerikanische Piloten aus dem Wasser bergen. Beide stammten von dem Leichten Flugzeugträger USS COWPENS. Nachdem an diesem Tag das letzte Flugzeug zu seinem Träger zurück gekehrt war, verließen die Schiffe der TG 58.4 wieder die japanische Küste und fuhren nach Iwo Jima. Am 19. Februar begann die Invasion auf der Bonin Insel. Die Schiffe der Task Group 58.4 beteiligten sich dabei intensiv an der Bombardierung der japanischen Befestigungen auf der Insel. Auch hier konnte die Mannschaft der USS PORTERFIELD wieder einen amerikanischen Piloten aus dem Wasser bergen. Doch schon am 23. Februar verließen die Schiffe der TG wieder die Gewässer der Bonin Insel und fuhren zum japanischen Festland zurück. Hier lagen sie erneut vor der Küste von Tokyo. Die Trägerflugzeuge bombardierten nach Belieben die feindlichen Rüstungsbetriebe. Die USS PORTERFIELD sollte ab dem Morgen des 26. Februar eine Patrouillenfahrten entlang der südlichenjapanischen Küste durchführen. Dabei traf der Zerstörer südlich von Honshu auf ein japanisches Vorpostenschiff. Es kam zu einem erbitterten Kampf. Das feindliche Schiff wurde dabei noch durch die raue See unterstützt. Die USS PORTERFIELD erhielt mehrere Treffer und die Löschtruppen hatten alle Hände voll zu tun um die ausgebrochenen Brände unter Kontrolle zu bringen. Durch die Radar- und Feuerleittechnik konnte der Zerstörer aber das feindliche Vorpostenschiff nach fünfzehn Minuten versenken. Doch schon am 27. Februar verließen die Schiffe der TG 58.4 ihre Positionen und fuhren nach Ulithi zurück wo sie am 1. März 1945 anlegten. Hier bereitete man die Schiffe auf die kommende Invasion auf Okinawa vor. Man versetzte drei Tage später die USS PORTERFIELD in die Task Undergroup 54.1.4 die Rear Admiral Lynde Dupuy McCormick ( 12. August 1895 – 16. August 1956 ) kommandierte. In dieser TU befanden sich die Schlachtschiffe USS IDAHO ( BB-42 ) und USS WEST VIRGINIA ( BB-48 ), die Schweren Kreuzer USS PENSACOLA (CA-24 ) und USS PORTLAND ( CA-33 ), der Leichte Kreuzer USS BILOXI und die Zerstörer USS PORTERFIELD, USS CALLAGHAN, USS IRWIN und USS CASSIN YOUNG. Am 5. März verließen diese Schiffe schon wieder das Atoll Ulithi und begannen östlich davon mit mehreren Trainingseinheiten. Diese waren am 21. März abgeschlossen und die Schiffe der Task Force 54 verließen das Atoll. Ziel war Okinawa. Hier sollten die Kriegsschiffe der TU 54.1.4 feindliche Stellungen bei Hagushi Beaches bombardieren und somit die Landung der amerikanischen Marines vorbereiten. Am 25. März erreichen die Schiffe der TF 54 ihre Ausgangspositionen bei den Kerama Retto Inseln. Am Morgen des folgenden Tages begann das Bombardement mit den Schiffsgeschützen. Damit wollte man für die Landungstruppen eine frei Zone schaffen. An diesem Tag griffen japanische Kamikazepiloten den Schiffsverband an. Dabei wurde die USS PORTERFIELD und der Leichte Kreuzer USS BILOXI beschädigt. Bei dem Zerstörer waren die Schäden aber nicht gravierend, so dass er im Kampfgebiet bleiben konnte. Das Kriegsschiff beteiligte sich in diesen Tagen aktiv an der Bombardierung feindlicher Küstenbefestigungen. Die Kerama Retto Inseln waren insofern notwendig, um dort eine Nachschubbasis für die alliierten Kriegsschiffe während der Invasion von Okinawa zu schaffen. Die USS PORTERFIELD konnte am 26. März zusammen mit der USS CALLAGHAN ein feindliches Mini-U-Boot aufspüren und versenken. Anschließend wechselten die Schiffe der TG nach Okinawa und begannen dort ab dem 28. März die Landungszonen zu bombardieren. Am 1. April begann die Invasion von Okinawa. Die Marines bauten schnell ihren Brückenkopf aus. Tag und Nacht waren die amerikanischen Trägerflugzeuge im Einsatz und die Schiffe feuerten ihre Granaten auf feindliche Ziele ab. Nachdem die Marines in diesem Brückenkopf keine Hilfe mehr vom Wasser aus benötigten, eskortierte man die Versorgungsschiffe aus dem Bereich von Okinawa bis diese selbständig und allein ihre Fahrt fortsetzen konnten. Vierzig Kamikazepiloten befanden sich dann am 6. April ab 16:00 Uhr in der Luft und stürzten sich auf alles was sich auf dem Wasser bewegte und ein gutes Ziel war. Die amerikanischen Schiffsbesatzungen glaubten an diesem Tag, dass man die Japaner nicht mehr fürchten musste. Da brach das Inferno für neunzig Minuten aus. Die Geschützmannschaften der USS PORTERFIELD konnten eines der angreifenden Kamikazeflugzeuge abschießen. Auch andere amerikanischen Kriegsschiffe können sich erfolgreich ihrer Haut erwehren. Commander Donald Wesley Wulzen ( 4. Januar 1912 in Hamilton, Butler County, Ohio – 11. Dezember 1996 in San Marcos, San Diego County, Kalifornien ), Kommandant der USS PORTERFIELD, erhielt den Befehl, mit dem Zerstörer zu dem Schwesterschiff USS NEWCOMB ( DD-586 ) aus der TU 54.1.5 zu fahren, auf das sich fünf Kamikazepiloten gestürzt hatten und mit ihren Flugzeugen den Tod fanden. Diesem Zerstörer eilte schon vorher die USS LEUTZE aus derselben TU zu Hilfe damit die Schadensbegrenzungsteams das Schiff retten konnten. Doch die USS LEUTZE erhielt dann einen Bombentreffer und brannte ebenfalls. Die USS PORTERFIELD erschien noch während des Luftangriffs bei den beiden beschädigten Schiffen, welche rund 18 Seemeilen nordwestlich von Zampa Misaki, Okinawa lagen. Die USS PORTERFIELD nahm zunächst mehrere Besatzungsmitglieder beider Zerstörer an Bord auf. Zusammen mit dem Zerstörer USS BEALE ( DD-471 ) wurden die beschädigten Kriegsschiffe zu den Kerama Retto Inseln geschleppt und die Verwundeten einem Krankenhausschiff übergeben. Nach dem Ende dieses Luftangriffs sollten mehrere Schiffe aus der Task Force 54, unter ihnen auch die USS PORTERFIELD, eine in Japan ausgelaufene Flotte abfangen die nach Okinawa unter Wegs war. In dieser sollte sich auch das Superschlachtschiff USS YAMATO befinden. Doch diese Flotte kam nie an. In ihr befand sich neben dem Schlachtschiff der Leichte Kreuzer YAHAGI und die Zerstörer ISOKAZE, HAMAKAZE, YUKIKAZE, ASASHIMO, KASUMI, HATSUSHIMO, FUYUTSUKI und SUZUTSUKI. Diese Flotte wird aufgespürt und ebenfalls die amerikanischen Schiffe der Task Force 58 angesetzt. Dabei werden die USS YAMATO, YAHAGI, ASASHIMO, HAMAKAZE, ISOKAZE und KASUMI versenkt. Die anderen leicht beschädigt und kehren nach Sasebo um. Auch die USS PORTERFIELD und die Schiffe der TF 54 kehren um und fuhren nach Okinawa zurück. Hier beteiligte sich der Zerstörer an der Bombardierung feindlicher Küstenbefestigungen und überwachte für die Flugzeugträger den Luftraum. Da passierte den amerikanischen Schiffe der TU am 9. April ein Missgeschick. Während einer unübersichtlichen Kampfhandlung mit einer japanischen Küstenbatterie, rund 40 Seemeilen nordöstlich von Nakagususku Wan, Okinawa, erhielt die USS PORTERFIELD mehrere Treffer von den eigenen Schiffen. Allerdings kam dabei niemand zu Schaden. Am folgenden Tag gab es erneut einen feindlichen Luftangriff. Die Geschützmannschaften der USS PORTERFIELD konnten da zwei der Kamikazepiloten abschießen. Allerdings prasselten während dieses Abwehrkampfes mehrere Granatsplitter von der eigenen Flak auf das Kriegsschiff und beschädigten es leicht. Der nächste schwere feindliche Luftangriff erfolgte am 12. April. Da befand sich der Zerstörer vor der Schiffsformation zur Absicherung ungefähr 15 Seemeilen südöstlich der Nakagusuku Bay. Zehn Torpedo- und Bomber griffen an. Die Geschützmannschaften konnten mit ihren Geschützen ein genaues Abwehrfeuer eröffnen und vier der Angreifer zerschellten auf dem Meer. Nur sechs flogen über die USS PORTERFIELD zu den schweren Einheiten. Von diesen sechsen versanken die nächsten vier im Meer. Nur zwei konnten wirklich durchbrechen. Ein Kamikazepilot stürzte sich dabei auf das Schlachtschiff USS TENNESSEE und der andere auf den Zerstörer USS ZELLARS ( DD-777 ) und beschädigten diese. Die USS PORTERFIELD setzte auch in den folgenden Tagen ihre Feuerunterstützung fort und die Geschützmannschaften konnte noch ein weiteres japanisches Flugzeug abschießen. Doch dann hatte der Zerstörer Anfang mai Probleme mit dem Schiffsmotor. Um diesen Schaden zu beheben, sollte das Kriegsschiff zum Atoll Ulithi fahren. Doch man benötigte das Kriegsschiff noch anderweitig. Man beorderte es nach Okinawa zurück, wo es die Eskorte über einen Schiffskonvoi bis nach Saipan übernahm. Anschließend fuhr die USS PORTERFIELD zum Atoll Ulithi. Die Reparaturarbeiten dauerten bis zum 20. Juni. Gleich nach der Beendigung dieser Arbeiten verließ der Zerstörer das Atoll und fuhr nach Okinawa. Auf dieser Fahrt bemerkte man, dass die Arbeiten nicht zur vollen Zufriedenheit ausgeführt werden konnten. Am 4. Juli verließ die USS PORTERFIELD wieder Okinawa und fuhr über das Atoll Ulithi, das Atoll Majuro und der Marinebasis auf Pearl Harbor an die US Westküste. In der Puget Sound Naval Shipyard in Bremerton, Washington legte das Kriegsschiff am 24. Juli an und die Reparaturarbeiten begannen sofort. Doch diese zogen sich hin. Erst nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges waren diese Reparaturen beendet, das war am 27. September 1945. An diesem Tag reihte sich die USS PORTERFIELD wieder in die Pazifikflotte ein und fuhr nach San Diego. Hier legte der Zerstörer am 3. Oktober an. Man stellte hier das Kriegsschiff am 15. Juli 1946 außer Dienst und versetzte es in die Pazifikreserveflotte.
Wegen der angespannten Lage auf der Welt, nahm man die USS PORTERFIELD aus der Reserve und Commander Robert Louis Baughan, Jr. ( 6. September 1919 in Huntington, West Virginia – 8. Januar 2014 ) stellte am 27. April 1951 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy. Gleich nach der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt vor der Küste von San Diego, verließ der Zerstörer seinen heimathafen und fuhr zur Marinebasis Pearl Harbor. Hier legte das Kriegsschiff am 28. Juli an. Nach nur wenigen Stunden des Aufenthaltes zur Befüllung des Treibstoffbunkes, verließ die USS PORTERFIELD wieder diese Basis und fuhr nach Yokosuka, Japan. In diesem Hafen machte man den Zerstörer am 7. August fest. Die daran anschließende erste Fahrt in die koreanischen Gewässer war die Unterstützung der Politik der Vereinten Nationen. Dazu reihte sich der Zerstörer in die Task Force 77 ein, welche vor der Ostküste Koreas operierte. Hier übernahm die USS PORTERFIELD Aufgaben zur Überwachung des Luftraumes und die Pflichten eines Zerstörers. Am 12. Dezember versetzte man das Kriegsschiff in die Task Group 95.11. Diese TG operierte im Gelben Meer an der koreanischen Westküste. Bis Ende Dezember blieb der Zerstörer dort und übernahm für die Flugzeugträger die Luftraumüberwachung und beteiligte sich an zahlreichen Patrouillenfahrten. Im Februar verließ die USS PORTERFIELD die Gewässer des Fernen Ostens und fuhr wieder an die US Westküste. In den Hafen von San Diego lief der Zerstörer am 8. März 1952 ein. Es folgten mehrere Übungen entlang der kalifornischen Küste. Am 4. Oktober verließ das Kriegsschiff wieder den Heimathafen und fuhr zur koreanischen Halbinsel. In den Gewässern der koreanischen Ostküste operierte die TF 77. Hier sicherte der Zerstörer hauptsächlich wieder die Flugzeugträger vor feindlichen Luftangriffen und beschoss nordkoreanische Küstenbatterien. Anschließend folgten Patrouillenfahrten in der Taiwan Straße. Erst am 6. Mai 1953 lief das Kriegsschiff im Hafen von San Diego wieder ein. Es folgten für die USS PORTERFIELD ab 1954 bis 1958 abwechselnd mehrere Perioden der Trainingsübungen und Operationen vor der kalifornischen Küste und den Kreuzfahrten zum westlichen Pazifik. So lag die USS PORTERFIELD im März 1955 zusammen mit den Zerstörern USS TWINING ( DD-540 ), USS ERBEN ( DD-631 ), USS HALSEY POWELL ( DD-686 ), USS GREGORY ( DD-802 ), USS SHIELDS ( DD-596 ), USS USS COLAHAN ( DD-658 ) und USS MARSHALL ( DD-676 ) im Hafen von San Diego. Während des Einsatzes in den fernöstlichen Gewässern im Jahre 1958, beteiligte sich die USS PORTERFIELD an der Taiwan Patrouille für einige Wochen und an der Verlegung taiwanesischer Bewohner der Offshore Inseln die von dem kommunistischen Machthabern in Peking beansprucht wurden und daher militärische Aktionen unternahmen. Während der Westpazifikkreuzfahrt 1959 war der Zerstörer ein Mitglied einer Anti-U-Boot Task Group und beteiligte sich an deren Übungen. In dieser Anti-U-Boot Task group befand sich auch der Flugzeugträger USS KEARSARGE ( CVS-33 ). Diese Kreuzfahrt dauerte vom 5. September 1959 bis zum 15. März 1960. Diese Übungen setzten sich im Westpazifik von November 1960 bis April 1961 und von November 1962 bis Juni 1963 fort. Weitere westliche Pazifikeinsätze folgten 1964 und 1966, als die USS PORTERFIELD mit amphibischen Gruppen vor der vietnamesischen Küste operierte. Im September 1966 befand sich der Zerstörer wegen Überholungs- und Reparaturarbeiten in der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien. Im Jahr 1967 erfolgte dann eine weitere Kreuzfahrt im westlichen Pazifik. Diese war im Oktober abgeschlossen indem der Zerstörer die japanischen Gewässer verließ.
Am 7. November 1969 stellte man das Kriegsschiff in San Diego außer Dienst und am 1. März 1975 strich man den Namen USS PORTERFIELD ( DD-682 ) von der US Navy – Liste. Im darauffolgenden Jahr waren die Arbeiten bei dem Abbau sämtlicher kriegstechnischer Anlagen abgeschlossen. Man wählte anschließend das Schiff aus um bei einem Zielschießen versenkt zu werden. Dies erfolgte am 18. Juli 1982.


USS PORTERFIELD ( DD-682 )
Commanding Officer

CDR John Carl Woelfel        30. Oktober 1943 – 13. Mai 1944
CDR Donald Wesley Wulzen         13. Mai 1944 – 4. Juli 1945 (erreichter Rang RADM)
LCDR Arthur Frederick Fischer Jr.         4. Juli 1945 – 17. November 1945
LCDR Neil Bruce Macintosh          17. November 1945 – 15. Juli 1946
Außerdienststellung            15. Juli 1946 – 27. April 1951
CDR Robert Louis Baughan Jr.         27. April 1951 – Juni 1952 (erreichter Rang RADM)
CDR William Samuel Bradway Jr.        Juni 1952 – 17. Juli 1954
CDR Everett Earl Roberts Jr.         17. Juli 1954 – 16. März 1956
CDR Harold Abram Moody Jr.         16. März 1956 – März 1958
CDR Richard Gerard Augenblick          März 1958 – 1959
CDR Harry Eugene Carter         ? 1959 – ?
CDR Curg Wilson Harrison Jr.        ? 1962 – ?
CDR Alva Manly Bowen Jr.        ? 1963 – ?
CDR Robert Earl Bodamer         August 1964 – 13. Mai 1965
CDR John Lamar Switzer         13. Mai 1965 – 22. Juli 1967
CDR John Henry Bres         22. Juli 1967 – Juni 1969
CDR Jack Herbert Moman          Juni 1969 – Juli 1969
LCDR Robert Morgan Wellborn Jr.        Juli 1969 – 7. November 1969

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