USS DALY ( DD-519 )

USS DALY ( DD-519 )

Biografie

Daniel Joseph „Dan“ Daly
* 11. November 1873 in Glen Cove, Long Island, New York
† 28. April 1937
war ein Sergeant Major im US Marine Corps und einer der wenigen Marines die zwei Medal of Honor verliehen bekommen haben

Daniel Joseph Daly war ein eher kleiner Mann, der sich aber zu einem guten Amateurboxer etablierte. In der Hoffnung noch am Spanisch-Amerikanischen Krieg teilnehmen zu können, meldete er sich am 10. Januar 1899 freiwillig zum US Marine Corps. Seine erste Ausbildung erhielt er an der Brooklyn Navy Yard. Doch der Krieg war da schon zu Ende. Während des Boxeraufstandes in China 1900 befand sich Daly im Gesandtschaftsviertel in Peking. Dieses war von aufständischen Boxern und regulären chinesischen Truppen ab dem 16. Juni 1901 umstellt. Die Soldaten con sechs Nationen innerhalb dieses Gesandtschaftsviertels bauten Sandsäcke auf um sich dahinter zu verschanzen. Mit Captain Newt Hamill Hall ( 2. Januar 1873 – 24. Mai 1939 ) versuchte Daly am 14. August einen weiteren Angriffsversuch der Chinesen abzuwehren. Daly postierte sich an einer Mauer und begann auf die Angreifer zu schießen. Captain Hall versuchte unterdessen an diese Position Verstärkung zu holen. Nachdem diese eingetroffen war lagen über 200 Leichen auf der Seite der Chinesen verstreut. Für seine heroische Tat das Gesandtenviertel zu verteidigen, erhielt Daly die Medal of Honor verliehen. Seine zweite Medal of Honor erhielt Daly fünfzehn Jahre später. US Streitkräfte wurden von der Haitianischen Regierung gebeten die Rebellen im Land zu bekämpfen. In der Nacht des 24. Oktober 1915 war eine Gruppe von 35 Marines auf Patrouille unterwegs. Gunnery Sergeant Daly führte davon einen Zug. Diese Gruppe von 35 Marines wurde in einen Hinterhalt gelockt wo 400 Rebellen lauerten. Daly schaffte es während des Kampfes seinen Zug zu einer nahe gelegenen Festung zu führen wo sie sicher waren. Das Bekannteste von Daly innerhalb des Marine Corps war allerdings später sein Schlachtruf. Im Juni 1918 tobte die Schlacht im Belleau Wood. Die deutschen Truppen mussten sich nach einer Niederlage in den Außenbezirken von Lucy le Bocage die nahen Wälder von Belleau zurückziehen und lagen dort gut getarnt. Den deutschen Truppen waren die Marines zahlenmäßig überlegen, hatten aber kaum noch Munition und lagen in einem Weizenfeld. Gegenüber waren mehrere deutsche Maschinengewehrnester die das Weizenfeld bei jeder Bewegung ständig beschossen. Am 6. Juni um 17:00 Uhr sprang Gunnery Sergeant Daly auf und sprintete los. Er schrie seinen müden Kameraden zu „Come on, you sons of bitches, do you want to live forever?“ ( „Kommt schon ihr Hurensöhne, wollt ihr Helden werden und ewig leben?“ ). Die ersten Wellen vom 3. Bataillon der 5. Marines und 6. Marines wurden durch das deutsche Maschinengewehrfeuer und Scharfschützen niedergemäht. Doch bald darauf waren die feindlichen Soldaten in einem Handgemenge verwickelt und die amerikanischen Marines eroberten einen kleinen Teil des Waldes. Die Opferzahlen an diesem Tage auf seiten der Marines waren die höchsten in der Geschichte des Marine Corps überhaupt. 31 Offiziere du 1056 Marines verloren an diesem Tage ihr Leben. Daly überlebte diesen Sturmlauf und erhielt in Anerkennung seiner Tat das Navy Cross verliehen. Zweimal wurde ihm das Offizierspatent angeboten welches er immer wieder zurückwies da er lieber ein hervorragender Sergeant als nur ein Offizier sein wollte. Am 6. Februar 1929 versetzte man Gunnery Sergeant Daniel Joseph Daly in den Ruhestand. Er verstarb am 28. April 1937. Man begrub ihn auf dem Cypress Hills Nationalfriedhof in New York City.


USS DALY ( DD-519 )

Schiffsbiografie

Die USS DALY ( DD-519 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Sergeant Major Daniel Joseph Daly, einer der wenigen Navy Angehörigen die die Medal of Honor zwei Mal verliehen bekamen, benannt wurde.
Der Zerstörer ist das zweiundvierzigste Schiff aus der FLETCHER – Klasse.
Auf der Bethlehem Steel Company in Staten Island, New York wurde am 29. April 1942 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. A. Ransweiler, Nichte von Sergeant Major Daniel Joseph Daly, taufte am 24. Oktober 1942 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Commander Richard Gerben Visser ( 19. November 1906 – 1. November 1998 ) stellte am 10. März 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Gleich nach der Indienststellung begann die USS DALY ihre Erprobungs- und Ausbildungsfahrt, die der Zerstörer in der Chesapeake Bay, Virginia durchführte. Anschließend legte das Kriegsschiff im Hafen von Norfolk, Virginia an. Hier untersuchte man nochmals den Schiffskörper. Am 14. Mai legte die USS DALY in Norfolk wieder ab und eskortierte den aus dem Trockendock entlassenen Flugzeugträger USS RANGER ( CV-4 ) für Übungen zur Navy Station in Argentia, Neufundland. Neben diesen Übungen wurden auch Patrouillen vor der kanadischen Küste und im Atlantik bis vor Grönland durchgeführt. In den Hafen von New York liefen beide Schiffe am 21. Juni ein. Hier bereitete man die USS DALY für ihre folgende Aufgabe vor. Der Zerstörer wechselte anschließend nach Norfolk. Diesen Hafen verließ die USS DALY am 22. Juli 1943 zusammen mit den Zerstörern USS HARRISON ( DD-573 ) und USS SIGSBEE ( DD-502 ) und eskortierten den Flugzeugträger USS LEXINGTON ( CV-16 ). Aufgabe dieser vier Kriegsschiffe war es in den Pazifik zu wechseln und sich der Pazifikflotte anzuschließen. Am 27. Juli wurde der Panamakanal durchquert. Von dort aus ging die Fahrt nach San Diego, Kalifornien, wo am 4. August nur ein Zwischenstopp zur Betankung eingelegt wurde. Noch am selben Tag verließen die USS SIGSBEE, USS HARRISON und USS LEXINGTON San Diego und fuhren nach Pearl Harbor, Territorium Hawaii weiter. Die USS DALY legte am 5. August im Hafen von San Diego ab und fuhr nach Adak, Alaska. Den dortigen Hafen erreichte der Zerstörer am 11. August. Hier gliederte man das Schiff in die Task Force 16 ein die Rear Admiral Francis Warren Rockwell ( 2. Juli 1886 – 2. Januar 1979 ) während der Operation „Cottage“ kommandierte. Innerhalb dieser TF befand sich die USS DALY in der Transport Group zur Sicherung der Truppentransportschiffe. Innerhalb dieser Group befanden sich die Zerstörer USS DALY, USS BUSH ( DD-529 ), USS MULLANY ( DD-528 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS HULL ( DD-350 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS MONAGHAN ( DD-354 ) und USS DALE ( DD-353 ) welche unter anderen die Amphibischen Angriffs Truppentransporter USS ZEILIN ( APA-3 ), USS DOYEN ( APA-1 ), USS HARRIS ( APA-2 ), USS HEYWOOD ( APA-6 ) und USS J FRANKLIN BELL ( APA-16 ), das amphibische Angriffsfrachtschiff USS THUBAN ( AKA-19 ), die Truppentransporter USS ST MIHIEL ( AP-32 ) und USS US GRANT ( AP-29 ), den Schnellen Truppentransporter USS KANE ( APD-18 ) und ein Panzerlandungsschiff eskortierten. Noch am 11. August verließen die Schiffe der Transport Group Adak und fuhren nach Kiska. Den dortigen Landungsbereich erreichten die Schiffe am 14. August. Die Schiffe der TG 16.17 begannen am folgenden Morgen mit dem Bombardement auf vermeintliche feindliche Stellungen. Gleich danach begann die Invasion der Insel. Doch die 5.183 Mann starke japanische Garnison von Kiska war schon am 30. Juli innerhalb von 55 Minuten von den Amerikanern unbemerkt evakuiert worden. Das einzige was man von den Japanern auf Kiska entdeckte, waren drei zurückgelassene Mini-U-Boote. Bis zum 21. August eskortierte die USS DALY insgesamt 20 Truppentransportschiffe, 42 Landungsschiffe und Landungsboote sowie 20 Hilfsfahrzeuge zwischen Adak und Kiska. Diese Transportschiffe transportierten 29.126 Soldaten der US Army und 5.300 kanadische Soldaten. Am 21. August war die Operation „Cottage“ für Beendet erklärt worden. Die USS DALY blieb nun zusammen mit den Zerstörern USS BEALE ( DD-471 ), USS HUTCHINS ( DD-476 ) und USS BROWNSON ( DD-518 ) bei den Inseln der Aleuten. Die Zerstörer führten dort Patrouillenfahrten rund um die Inseln durch. Am 18. November verließ die USS DALY die kalten Gewässer des Nordpazifik und fuhr nach Pearl Harbor. In diesem Hafen machte man die USS DALY am 23. November fest. Die neue Aufgabe des Zerstörers war, sich an der Eroberung der Inseln im Bismarck Archipel, Neuguinea zu beteiligen. In Pearl Harbor angekommen, füllte man die Msagazine und Bunker auf dem Zerstörer auf. Zusammen mit den drei Zerstörern USS BEALE, USS BROWNSON und USS HUTCHINS fuhr die USS DALY zu der Insel Espiritu Santo, New Hebrides. Im Hafen dieser Insel legten die Zerstörer am 16. Dezember an. Man bunkerte frischen Treibstoff und legte wieder ab. Ziel war die Milne Bay, Neuguinea. Hier integrierte man die USS DALY in die Task Force 76 die Rear Admiral Daniel Edward Barbey ( 23. Dezember 1889 – 11. März 1969 ) während der Operation „Dexterity“ kommandierte. Der Zerstörer sollte sich an der Landeoperation bei Cape Gloucester, Neubritannien beteiligen. In dieser TF befanden sich neben der USS DALY die Zerstörer USS BEALE, USS HUTCHINS und USS BROWNSON aus der DESRON 24, die USS CONYNGHAM ( DD-371 ), USS REID ( DD-369 ) und USS SHAW ( DD-373 ) aus der DESRON 3, die USS MUGFORD ( DD-389 ) und USS BAGLEY ( DD-386 ) aus der DESRON 4, die USS MAHAN ( DD-364 ), USS DRAYTON ( DD-366 ), USS LAMSON ( DD-367 ), USS FLUSSER ( DD-368 ) und USS SMITH ( DD-378 ) aus der DESRON 5. Diese Zerstörer legten am 25. Dezember bei Cape Cretin, Neuguinea in der Milne Bay zusammen mit Einheiten der Task Force 74 ab und eskortierten die Schnellen Truppentransporter USS CROSBY ( APD-17 ), USS BROOKS ( APD-10 ), USS GILMER ( APD-11 ) USS HUMPHREYS ( APD-12 ), USS STRINGHAM ( APD-6 ), KILTY ( APD-15 ), USS WARD ( APD-16 ), USS SANDS ( APD-13 ), USS NOA ( APD-24 ) und USS DENT ( APD-9 ), das Infanterie-Landungsschiff HMAS WESTRALIA ( F95 ), das Docklandungsschiff USS CARTER HALL ( LSD-3 ), das Frachtschiff USS ETAMIN ( AK-93 ), 24 Panzerlandungsschiffe ( LST ), 15 Infanterielandungsboote ( LCI ), 12 Panzerlandungsboote ( LCT ) und 14 Mechanisierte Landungsfahrzeuge ( LCM ) und weitere kleinere Schiffe bis nach Cape Gloucester. Auf den Landungsschiffen befanden sich 13.000 Soldaten der 1. US Marine Infanteriedivision die Generalmajor William Henry Rupertus ( 14. November 1889 – 25. März 1945 ) kommandierte. Am 26. Dezember 1943 um 7:30 Uhr begann der Angriff der Amphibischen Task Force mit der Anlandung der Marines. Die USS DALY bezog ab dem Beginn der Landeoperation ihre vorgegebene Position vor der Küste und beschoss am Anfang feindliche Ziele. Danach zog sich das Schiff zurück. Um 14:19 Uhr lag der Zerstörer rund acht Seemeilen nördlich von Cape Gloucester. Da wurden sechzig japanische Flugzeuge vom Radar erfasst und wollten die Landeoperation stören. Mehrere amerikanische Lockheed P-38 Lightning Kampfflugzeuge wurden daraufhin herangeführt. Diese sollten die japanischen Aichi D3A Val Kampfflugzeuge abdrängen und vernichten. Doch einigen japanischen Piloten gelang der Durchbruch und stürzten sich auf die amerikanischen Schiffe. Die Flakkanoniere der USS DALY konnten zwei der feindlichen Maschinen abschießen. Zwei andere durchgebrochenen japanischen Flugzeuge griffen die USS BROWNSON an. Die Flakgeschützbesatzungen auf dem Zerstörer konnten einen Angreifer abschießen, doch die zweite feindliche Maschine warf zwei Bomben ab die hinter dem ersten Schornstein des Schiffes einschlugen. Gegen 14:50 Uhr verließen die Mannschaftsmitglieder des Zerstörers ihr Schiff. Neun Minuten später versank es in den Fluten des Pazifiks. Nachdem die USS BROWNSON untergegangen war, explodierten auf dem Schiff die im Heck befindlichen Wasserbomben. Zwei Mannschaftsmitglieder, die im Wasser schwammen, wurden dabei getötet. Insgesamt verloren 108 Mannschaftsmitglieder während des Angriffes ihr Leben. Von den restlichen 224 Crewmitglieder wurden 168 Überlebende von der Besatzung der USS DALY und 56 Überlebende der USS LAMSON gerettet. Nach dem Entladen der Schnellen Truppentransporter USS WARD, USS STRINGHAM, USS KILTY und USS NOA eskortierte diese die USS DALY zusammen mit anderen Zerstörern noch am selben Tag nach Buna, Cape Sudest, Neuguinea. Hier schifften sich die Überlebenden der USS BROWNSON aus. Mehrere australische Einheiten schifften sich dafür auf den Schnellen Truppentransportern ein. Am 28. Dezember legten die Schiffe wieder ab und transportierten die Truppen nach Cape Gloucester. Nachdem dort die Truppen von Bord gegangen waren wurden die Schnellen Truppentransporter und mehrere Landungsfahrzeuge am 29. Dezember zum Cape Sudest wieder eskortiert. Dort stellte man die Task Force 76 unter dem Kommando von Rear Admiral Barbey neu zusammen. So eskortierte die USS HUTCHINS zusammen mit den Zerstörern USS BEALE, USS MAHAN, USS FLUSSER, USS LAMSON, USS DRAYTON, USS SMITH und USS CONYNGHAM die Schnellen Truppentransporter USS KILTY, USS STRINGHAM, USS BROOKS, USS WARD, und USS GILMER, zwei Panzerlandungsschiffe und mehrere Infanterielandungsfahrzeuge auf denen sich 7.200 Soldaten des 126. RCT der 32. US Infanteriedivision befanden. Am 1. Januar 1944 verließen diese Schiffe für die Operation „Michaelmas“ das Cape Sudest, Neuguinea und fuhren an der Küste dieser Insel westwärts bis Saidor. Unterstützt und gedeckt wurden diese Schiffe von der Task Group 76.1 die der australische Flottenkommandant Rear Admiral Victor Charles Crutchley ( 2. November 1893 – 24. Januar 1986 ) befehligte. In dieser TG befand sich die australischen Schweren Kreuzer HMAS AUSTRALIA ( D84 ) und HMAS SHROPSHIRE, den australischen Zerstörern HMAS ARUNTA ( I30 ) und HMAS WARRAMUNGA ( I44 ) sowie den amerikanischen Leichten Kreuzern USS PHOENIX ( CL-46 ) und USS NASHVILLE ( CL-43 ) und den Zerstörern USS DALY, USS RALPH TALBOT, USS HELM, USS BUSH, USS BACHE, USS AMMEN ( DD-527 ) und USS MULLANY ( DD-528 ). Der Schnelle Truppentransporter USS SANDS stieß am selben Tag von Goodenough Island, New Britain kommend zu diesen Schiffen. Da der für diese Flotte vorgegebene Zeitplan für die Operation sehr eng begrenzt war, die See kabbelig und der Wind auffrischte sowie der Angriffsbereich vor Saidor durch die Anzahl der Schiffe überlastet war, kam es zu einer Kollision zwischen der USS HUTCHINS und der USS SMITH. Beide Zerstörer erlitten dabei einigen Schaden. Die USS DALY aber blieb bis zum 4. Februar in den Gewässern bei Saidor und Cape Gloucester. Hier patrouillierte der Zerstörer zur Sicherung der angelandeten alliierten Truppen. Um der Besatzung des Zerstörers etwas Ruhe zu gönnen, verließ er am 4. Februar Neuguinea und fuhr nach Sydney, Australien. In diesem Hafen blieb das Schiff nur wenige Tage liegen und kehrte dann nach Neuguinea zurück. Hier legte die USS DALY am 22. Februar in der Milne Bay an. Es wurde frischer Treibstoff gebunkert und andere Magazine aufgefüllt. Noch am selben Tag gliederte man den Zerstörer in die Task Force 74 ein die der australische Flottenkommandant Rear Admiral Victor Charles Crutchley während der Operation „Brewer“ befehligte. In dieser TF befanden sich die die australischen Schweren Kreuzer HMAS AUSTRALIA und HMAS SHROPSHIRE, der australische Zerstörer HMAS WARRAMUNGA, die amerikanischen Zerstörer USS DALY und USS STOCKTON ( DD-646 ) und den Zerstörern und Minensuchern USS HOVEY ( DMS-11 ), USS HAMILTON ( DMS-18 ), USS PALMER ( DMS-5 ) und USS LONG ( DMS-12 ). Innerhalb dieser TF 74 gliederte man die USS DALY in die Task Group 74.2 ein. Am 22. Februar verließ der Zerstörer die Milne Bay und reihte sich später in die Schiffsordnung der Task Force 75 ein, die Rear Admiral Russell Stanley Berkey ( 4. August 1893 – 30. September 1895 ) befehligte. In dieser TF befanden sich die Leichten Kreuzer USS PHOENIX ( CL-46 ), auf dem sich Vizeadmiral Thomas Cassin Kinkaid ( 3. April 1888 – 17. November 1972 ) und General Douglas MacArthur ( 26. Januar 1880 – 5. April 1964 ) und ihre Stäbe befanden, USS NASHVILLE ( CL-43 ) sowie die Zerstörer USS HUTCHINS, USS MULLANY ( DD-528 ), USS ROE ( DD-418 ). Diese Schiffe unterstützten mit ihren Geschützen die Soldaten des 5. Kavallerieregiments, welche am 29. Februar im Port Hayne auf der Insel Los Negros, Admiralitätsinseln gelandet waren und dort einen Brückenkopf bildeten. Noch am Abend zogen sich diese Schiffe aber wieder zurück, da die feindlichen Stellungen auf der Insel eingenommen worden waren. Man konzentrierte sich nun auf Manus Island, der Hauptinsel der Admiralitätsinseln da der Seeadler Harbor ein günstiger und natürlicher Hafen war. Hier überwachte die USS DALY am 2. März die Zerstörer und Minensucher bei der Beseitigung japanischer Seeminen und schoss auf feindliche Küstenbefestigungen. Zwei Tage später reihten sich die Schiffe der TF 74 und der TF 75 in einen Verband zusammen und beschossen japanische Stellungen auf Hauwei Island, Admiralitätsinseln. Dieser Beschuss wurde noch am 6. und 7. März durchgeführt. Anschließend patrouillierte die USS DALY in den Gewässern der Admiralitätsinseln. Nach wenigen Tagen fuhr der Zerstörer zurück zur Milne Bay um ihre Bunker und Magazine aufzufüllen. Hier legte das Kriegsschiff am 12. März an und verließ ihn nach dem Abschluss dieser Arbeiten. In diesem Hafen stellte man die Task Group 74.5, welche Captain Kenmore Mathew McManes ( 22. Mai 1900 – 20. Januar 1973 ) befehligte, zusammen. In dieser TF befanden sich die Zerstörer USS DALY, USS BEALE, USS HUTCHINS und USS AMMEN ( DD-527 ). Nach mehreren Trainingsübungen beorderte man diese Zerstörer nach Wewak Harbor, Neuguinea. Dort bombardierten sie ab dem 18. März zwei Tage lang japanische Küstenbefestigungen und Hafenanlagen und patrouillierten vor der Küste. Dabei konnte die USS DALY am 19. März bei Mushu Island den japanischen U-Boot Jäger CHA-10 aufbringen und versenken. Bis zum 22. März blieben die vier Zerstörer in den Gewässern zwischen Wewak und der Hansa Bay. Sie patrouillierten dort und beschossen feindliche Küstenziele damit die Japaner in den Glauben versetzt wurden das die nächste Landeaktion in diesem Gebiet wäre. Man versetzte die USS HUTCHINS in die Task Force 75 die Rear Admiral Russell Stanley Berkey kommandierte. In dieser TG befanden sich die Leichten Kreuzer USS PHOENIX, USS NASHVILLE und USS BOISE ( CL-47 ) und die Zerstörer USS DALY, USS HUTCHINS, USS BEALE, USS BACHE, USS BUSH ( DD-529 ) und USS ABNER READ ( DD-526 ). Diese neun Kriegsschiffe eskortierten die Schiffe der TG 77.3 bis in die Humboldt Bay. Dort bombardierte die USS DALY und die Schiffe der TF 75 japanische Küstenbefestigungen. Dort wurden die japanischen Verteidiger überrascht und schnell aus ihren Verteidigungsanlagen vertrieben, so dass schon am 29. und 30. April feindliche Stellungen und den Flugplatz auf Wakde und Sarmi Island beschossen wurden. Gleich im Anschluss daran begannen die Schiffe in diesen Gewässern zwischen Aitape und der Tanamerah Bay zu patrouillieren um das Anlanden japanischer Schiffe zu verhindern, sicherten Versorgungsschiffe und übernahmen die Luft- und Sonarüberwachung bis kurz vor Mitte Mai. Die USS DALY blieb bei der TF 75 in den folgenden Tagen. In dieser TF befanden sich die Leichten Kreuzer USS BOISE, USS NASHVILLE und USS PHOENIX, die Zerstörer USS DALY, USS HUTCHINS, USS ROE, USS BEALE, USS ABNER READ, USS WILKES ( DD-441 ), USS BALCH ( DD-363 ), USS MORRIS ( DD-417 ), USS TRATHEN ( DD-530 ), USS WELLES ( DD-628 ) und USS STEVENSON ( DD-645 ), die Geleitzerstörer USS EICHENBERGER ( DE-202 ), USS MANNING ( DE-199 ), USS WHITHURST ( DE-634 ), USS NEUENDORF ( DE-200 ), USS JAMES E CRAIG ( DE-201 ) sowie der Schnelle Truppentransporter USS KILTY ( APD-15 ). Die Schiffe der TF 75 waren zur Sicherung der eigentlichen Invasionsschiffe während der Operation „Straightline“ vorgesehen. Am 15. Mai verließen die Schiffe den Seeadler Harbor auf Manus und erreichten zwei Tage später das Seegebiet um Wakde. Bis zum 25. Mai blieb die USS DALY mit den anderen Schiffen dort zur Unterstützung bis die Insel von den 7.000 amerikanischen Soldaten der 163. RCT der 41. Infanteriedivision eingenommen worden war. Die USS DALY hatte dort die Aufgabe erhalten feindliche U-Boote von der Invasionsflotte fern zu halten und japanische Küstenbefestigungen zu beschießen. Gleich nachdem große Teile der Soldaten der 41 Infanteriedivision auf Wakde nicht mehr benötigt wurden, nahmen diese ihren Platz auf den Schnellen Truppentransportern USS KILTY, USS WARD, USS SCHLEY ( APD-14 ), USS HERBERT ( APD-22 ) und USS CROSBY ( APD-17 ) wieder ein. Die Sicherungsschiffe aus der Task Force 74 und 75 legte man in der Task Force 77 zusammen. Diese TF befehligte Rear Admiral William Morrow Fechteler ( 6. März 1896 – 4. Juli 1967 ) während der Operation „Horliek“. In dieser TF befanden sich diese fünf Schnellen Truppentransporter und mehrere Panzerlandungsboote die die Soldaten transportierten. Gesichert wurden sie durch die Zerstörer USS DALY, USS STOCKTON, USS REID, USS BALCH, USS HUTCHINS, BEALE, USS GILLESPIE ( DD-609 ), USS KALK ( DD-611 ), USS ROE ( DD-418 ), USS SAMPSON ( DD-394 ), USS WARRINGTON ( DD-383 ), USS RUSSELL ( DD-414 ), USS HUGHES ( DD-410 ), USS MUSTIN ( DD-413 ), USS MORRIS ( DD-417 ), USS GRAYSON ( DD-435 ), USS NICHOLSON ( DD-442 ), USS SWANSON ( DD-443 ) und USS WILKES ( DD-441 ) und der Geleitzerstörer USS WHITHURST ( DE-634 ). Am 25. Mai verließen diese Schiffe die Humboldt Bay und fuhren zur Insel Biak. Am 27. Mai begann der Angriff. Die Infanteriesoldaten befehligte Major General Horace H. Fuller ( 10. August 1886 – 18. September 1966 ). Zur Unterstützung der Soldaten bombardierten die Zerstörer japanische Küstenbefestigungen. Die USS DALY beteiligte sich an diesem Bombardement. Zum Entsatz der japanischen Verteidiger auf der Insel wird ein japanischer Flottenverband losgeschickt. Dieser wird aber durch amerikanische Luftaufklärung am 3. Juni gesichtet und kehrte daraufhin um. Ein zweiter Versuch startete kurz danach. Die japanischen Zerstörer SHIKNAMI, URANAMI und SHIGURE sollten 600 Mann auf Lastkähnen nach Biak bringen. Gesichert wurden die drei Schiffe durch die Zerstörer HARUSAME, SHIRATSUYU und SAMIDARE sowie der Kreuzer AOBA und KINU von Vogelkop, Neuguinea aus. Die amerikanische Luftaufklärung erfasste den japanischen Verband und man entsandte am 4. Juni unter dem Kommando von Rear Admiral Victor Alexander Charles Crutchley den alliierten Verband der Task Force 75 . Dieser bestand aus dem australischen Schweren Kreuzer HMAS AUSTRALIA ( D84 ), den amerikanischen Leichten Kreuzern USS PHOENIX und USS BOISE sowie den amerikanischen Zerstörern USS DALY, USS HUTCHINS, USS BEALE, USS ABNER READ, USS AMMEN, USS WELLES, USS MULLANY, USS TRATHEN, USS FLETCHER ( DD-445 ), USS RADFORD ( DD-446 ), USS JENKINS, ( DD-471 ), USS BACHE ( DD-470 ) und USS LA VALETTE ( DD-448 ) und die australischen Zerstörer HMAS ARUNTA ( I30 ) und HMAS WARRAMUNGA ( I44 ) bestand. Am Abend des 4. Juni griffen japanische Bomber die alliierten Schiffe an. Die Amerikanischen wie auch die Australischen Schiffe fuhren da in Richtung Vogelkop. B-25 Bomber der US Air Force unterstützen die sich entwickelnden Kämpfe und versenkten in den ersten Minuten des 8. Juni den japanischen Zerstörer HARUSAME und beschädigen die SHIRATSUYU und SHIKINAME. Daraufhin kappte man die Leinen der Lastkähne und der japanische Verband kehrte wieder um und flüchtete. Die amerikanischen Zerstörer versuchten den feindlichen Verband einzuholen. Während der sich nun entwickelnden Kämpfe wird die SHIGURE beschädigt, kann aber entkommen. Die Jagd der amerikanischen Zerstörer wurde daraufhin um 2:30 Uhr abgebrochen und kehrten ins Kampfgebiet bei Biak in der Humboldt Bay zurück. Dort gruppiert man die Task Force 75 für die Operation „Tabletennis“ um. So befinden sich in dieser jetzt die Leichten Kreuzer USS BOISE und USS PHOENIX und die Zerstörer und die Zerstörer USS DALY, USS HUTCHINS, USS LA VALETTE, USS JENKINS, USS FLETCHER, USS BEALE, USS ABNER READ, USS AMMEN, USS ROE, USS WELLES, USS WILKES, USS REID, USS STEVENSON ( DD-645 ), USS MUSTIN ( DD-413 ), USS RUSSELL ( DD-414 ), USS MORRIS ( DD-560 ), USS GRAYSON ( DD-435 ) und USS SWANSON ( DD-443 ). Die Schiffe dieser TF unterstützten zusammen mit der TF 74 die Schiffe der Task Force 77, der US VII. Amphibischen Force, Kommandant Rear Admiral William Morrow Fechteler, die am 2. Juli 1944 7.100 Mann des 168. Infanterieregiments auf der Insel Noemfoor, Neuguinea landen sollte. Zur Vorbereitung dieser Anlandung beschossen die Schiffe japanische Stellungen. Am 15. Juli wechselte die USS DALY nach Aitape. In den dortigen Gewässern blieb der Zerstörer die folgenden zehn Tage und operierte zusammen mit amerikanischen U-Boot-Jägern um die japanische Kommunikation zu stören. Man versetzte die USS DALY im Anschluss daran in die Task Force 74 die von dem australischen Commodore Sir John Augustine Collins ( 7. Januar 1899 – 3. September 1989 ) kommandiert wurde. Der Schwere Kreuzer HMAS SHROPSHIRE, die Leichten Kreuzer USS BOISE, USS NASHVILLE und HMAS ARIADNE und die Zerstörer USS DALY, USS HUTCHINS, USS MUSTIN, USS RUSSELL, USS WILKES, USS FLETCHER, USS BEALE, USS WELLES und USS SWANSON eskortierten ab dem 27. Juli die fünf Schnellen Truppentransporter USS SCHLEY, USS KILTY, USS HERBERT, USS WARD und USS CROSBY und die Landungsschiffe der Task Force 77 nach Cape Sansapor, wo die Operation „Globetrotter“ am 30. Juli 1944 begann. Es erfolgte diesmal aber keine Küstenbeschießung da es von japanischer Seite keinen Widerstand gab. Die USS DALY zog man am 5. August aus dem Kampfgeschehen heraus. Der Zerstörer fuhr ins Trockendock nach Sydney für eine Überholung. Diese war dort Ende August abgeschlossen. Der Zerstörer in kehrte am 30. August in die Milne Bay zurück. Hier versetzte man das Schiff in die Task Force 77. Für die Operation „Tradewind“, der Amphibischen Landung auf Morotai, begann am 6. September eine amphibische Übung in der Moffin Bay an der sich die Schiffe der TF 77 beteiligten. Am 10. September legten die Schiffe der Task Force 77 von ihren Stützpunkten in Aitape, Wakde und Hollandia ab und erreichten fünf Tage später mit den Truppen der 41. Infanteriedivision und dem 126. RCT das Anlandungsgebiet. Dieser Landungsverband bestand aus zwei Gruppen, der „White“ Group unter dem Befehl von Rear Admiral Daniel Edward Barbey ( 23. Dezember 1889 – 11. März 1969 ) als Oberkommandierender des Unternehmens auf dem Führungsschiff USS WASATCH ( AGC-9 ) und der „Red“ Group unter dem Befehl von Rear Admiral William Morrow Fechteler ( 6. März 1896 – 4. Juli 1967 ) an Bord des Zerstörers USS HUGHES ( DD-410 ). Zur Landungsflotte gehören die beiden australischen amphibischen Truppentransporter HMAS KANIMBLA ( C78 ) und HMAS MANOORA ( F48 ), die amerikanischen Schnellen Truppentransporter USS KILTY ( APD-15 ), USS HERBERT ( APD-22 ), USS CROSBY ( APD-17 ), USS WARD ( APD-16 ) und USS SCHLEY ( APD-14 ), 45 Panzerlandungsschiffe, 24 Infanterielandungsfahrzeuge, 20 Panzerlandungsboote und dem Docklandungsschiffes USS CARTER HALL ( LSD-3 ). Gesichert wurden diese Schiffe durch die Zerstörer USS DALY, USS SIGSBEE, USS DASHIELL, USS JOHN RODGERS, USS HARRISON, USS McKEE, USS MURRAY, USS RINGGOLD, USS SCHROEDER, USS HUGHES, USS TAYLOR ( DD-468 ), USS FLETCHER ( DD-445 ), USS NICHOLAS ( DD-449 ), USS HOPEWELL, USS JENKINS ( DD-447 ), USS HUTCHINS ( DD-476 ), USS STEVENS ( DD-479 ), USS ABNER READ ( DD-526 ), USS HOBBY ( DD-610 ), USS MUSTIN ( DD-413 ), USS RUSSELL ( DD-414 ), USS MORRIS ( DD-417 ) und USS ANDERSON ( DD-411 ), 4 Fregatten, 6 Patrouillenboote, 2 Hochseeschlepper und 4 Minensucher. Die Landung auf Morotai Island, Nordmolukken begann am 15. September bei Cape Podanki. Im Vorfeld hatten die Schiffe der TG 75.1 und 75.2 die dortigen japanischen Stellungen bombardiert und die Landungskräfte erhielten durch die Schiffe der TG 77.1 Luftunterstützung. Nachdem die Truppen der 41. Infanteriedivision gelandet waren, gab die USS DALY mit ihren Schiffsgeschützen Feuerunterstützung und patrouillierte in den Gewässern der Nordmolukken. Nachdem aber diese Landungskräfte keinen Feuerschutz mehr benötigten, verließ der Zerstörer die Insel Morotai und fuhr zum Seeadler Harbor auf Manus Island. In diesem natürlichen Hafen lief das Schiff am 29. September ein. Hier bereitete man die USS DALY auf den Angriff auf die Philippinen während der Operation „King II“ vor. Man versetzte den Zerstörer in die Task Group 77.3 die Rear Admiral Russell Standon Berkey befehligte. In dieser TG befanden sich die australischen Schweren Kreuzer HMAS AUSTRALIA und HMAS SHROPSHIRE, die amerikanischen Leichten Kreuzer USS PHOENIX und USS BOISE, die australischen Zerstörer HMAS ARUNTA und WARRAMUNGA sowie die amerikanischen Zerstörer USS DALY, USS HUTCHINS, USS AMMEN, USS BACHE, USS BEALE, USS BUSH, USS STEMBEL ( DD-644 ) und USS KILLEN ( DD-593 ). Diese Schiffe waren als Deckungsgruppe für drei Trägerkampfgruppen eingesetzt. Am 11. Oktober verlassen die Schiffe der TG 77.3 den Seeadler Harbor und fuhren nach Leyte. Unter massiver Luftsicherung durch Flugzeuge aller Trägergruppen läuft eine gewaltige Landungsflotte in der Nacht vom 19. zum 20. Oktober in den Leyte Golf ein. Sofort beginnen die Landungen. Feuerunterstützung erhalten die Landungsschiffe durch die Schlachtschiffe aus der Task Force 78 und den Schiffen der Task Group 77.3. Durch diesen massiven Angriff werden drei japanische Flotten in Richtung Leyte Golf geschickt. Dadurch wurden die Sicherungsgruppen der amerikanischen 7. Flotte umgruppiert. Rear Admiral Berkey erhielt den Auftrag die rechte Flanke zu sichern. Dafür erhielt er den australischen Schweren Kreuzer HMAS SHROPSHIRE, die beiden amerikanischen Leichten Kreuzer USS PHOENIX und USS BOISE, den australischen Zerstörer HMAS ARUNTA und die amerikanischen Zerstörer USS DALY, USS HUTCHINS, USS BACHE, USS KILLEN, USS BEALE, USS REMEY ( DD-688 ), USS McGOWAN ( DD-678 ), USS MELVIN ( DD-680 ), USS MERTZ ( DD-691 ), USS MONSSEN ( DD-798 ), USS McDERMUT ( DD-677 ) und USS McNAIR ( DD-679 ) zur Verfügung gestellt. Diesen Schiffen gegenüber steht die japanische Südgruppe, befehligt von Vizeadmiral Shōji Nishimura ( 30. November 1889 – 24. Oktober 1944 ), in der sich die Schlachtschiffe FUSO und YAMASHIRO, dem Kreuzer MOGAMI und den Zerstörern MICHISHIO, ASAGUMO, YAMAGUMO und SHIGURE befanden und sich mit der von Norden her kommenden 2. Kampfgruppe, befehligt von Kiyohide Shima ( 5. Februar 1890 – 7. November 1973 ), in der sich die Kreuzer NACHI, ASHIGARA und ABUKUMA und die Zerstörer AKEBONO, USHIO, KASUMI, SHIRANUSHI, WAKABA, HASUSHIMO und HATSUSHARU in der Sulu See vereinigen sollte. Die Japaner hatten sich dazu entschlossen jedes verfügbare größere Kriegsschiff gegen den Angriff auf Leyte einzusetzen um die angelandeten Truppen vernichten zu können. Diese beiden japanischen Kampfgruppen wurden am Morgen 24. Oktober durch die amerikanische Luftaufklärung erfasst. Im Südzugang der Surigao Straße werden die Schiffe der Nishimura Gruppe durch amerikanische Zerstörer nacheinander gestellt. Die USS DALY versenkt zusammen mit der USS HUTCHINS und USS BACHE den japanischen Zerstörer MICHISHIO und treffen das Schlachtschiff FUSO mit Torpedos, so dass dieses später ebenfalls sinkt und etwa 1.400 Besatzungsmitglieder mit in die Tiefen des Ozeans reißt. Die USS REMEY, USS McGOWAN und USS MELVIN landeten vorher einen Torpedotreffer auf der FUSO und die USS MONSSEN und USS McDERMUT mehrere Torpedotreffer auf dem Schlachtschiff YAMAGUMO, welches kurz darauf sinkt, und auf den Zerstörern MICHISHIO und ASAGUMO. Die MICHISHIO ist Bewegungsunfähig und bei der ASAGUMO wurde durch die Explosion des Torpedos der Bug abgerissen und musste das Kampfgeschehen augenblicklich verlassen. Das Schiff wurde aber später durch Artilleriefeuer versenkt. Vizeadmiral Shima lies seine Kampfgruppe augenblicklich während der Kampfhandlungen beidrehen und flüchten um wenigstens einige wenige Kriegsschiffe zu retten. Von Vizeadmiral Nishimuras Flotte kann nur der Zerstörer SHIGURE unbeschädigt entkommen, alle anderen Schiffe wurden während der Schlacht oder später durch Flugzeuge versenkt. Nach dieser Schlacht kehrten alle Alliierten Schiffe zu ihren Einheiten zurück. Die USS DALY kehrte zu den Trägerkampfgruppen aus der TF 77 zurück und übernahm zusammen mit den anderen Zerstörern wieder deren Schutz. Anschließend verließen die Schiffe Leyte und fuhren zurück zum Seeadler Harbor. Die USS DALY legte am 3. November im Hafen an und blieb für sechs Tage zur Erholung der Schiffsbesatzung liegen. Nach dem Abschluss der Vorbereitungsarbeiten, legte der Zerstörer am 9. November ab und fuhr in Richtung Osten an die US Westküste. Dort sollte sich das Kriegsschiff einer intensiven Überholung unterziehen. Diese Überholung war Mitte Januar 1945 abgeschlossen. Die USS DALY fuhr von der US Westküste über Pearl Harbor zum Atoll Ulithi, Karolinen. Hier gliederte man den Zerstörer in die Task Undergroup 52.2.1 ein die Rear Admiral Clifton Albert Frederick Sprague ( 8. Januar 1896 – 11. April 1955 ) während der Operation „Detachment“ befehligte. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS NATOMA BAY ( CVE-62 ), USS WAKE ISLAND ( CVE-65 ), USS PETROF BAY ( CVE-80 ), SARGENT BAY ( CVE-83 ) und STEAMER BAY ( CVE-87 ) welche durch die Zerstörer USS DALY, USS RALPH TALBOT und USS EVANS ( DD-552 ) und die Geleitzerstörer USS GRADY ( DE-445 ), USS RICHARD S BULL ( DE-402 ), RICHARD M ROWELL ( DE-403 ) und USS O´FLAHERTY ( DE-340 ) gesichert wurden. Am 10. Februar verließen die Schiffe der Task Group 52.2 das Atoll Ulithi und fuhren nach Saipan, Nördliche Marianen. Dort begannen ab dem 12. Februar für zwei Tage mehrere Manöver. Die Schiffe der TU 52.2.1 und die der TU 52.2.2 verließen am 14. Februar Saipan und fuhren nach Iwo Jima, Ogasawara Islands. Diese Insel erreichten die Schiffe am Abend des 15. Februar und bereiteten sich auf den Angriff vor. Am folgenden Morgen begann das Bombardement auf japanische Stützpunkte, Befestigungen, Bunker und Depots. Die amphibische Landeoperation begann am 19. Februar. Zwei Tage später zog man die Schiffe der TU 52.2.1 von ihrer Angriffsposition damit diese frischen Treibstoff erhalten konnten. An diesem Tag begannen sich Kamikazepiloten auf die Geleitflugzeugträger der TU 52.2.2 zu stürzen. Dabei wurde die USS BISMARCK SEA ( CVE-95 ) so schwer getroffen, dass sie zu sinken begann und die Besatzung das Schiff aufgeben musste. Die USS DALY eilte dem Träger zu Hilfe, konnte aber nichts mehr zur Rettung des Schiffes leisten. Elf Besatzungsmitglieder des Geleitflugzeugträgers konnten Lebend aus dem Wasser geborgen und dem Angriffstruppentransportschiff USS DICKENS ( APA-161 ) übergeben werden. Bis zum 7. März blieb die USS DALY vor Iwo Jima liegen und sicherte weiterhin die Geleitflugzeugträger aus seiner Task Undergroup. An diesem 7. März aber verließ der Zerstörer die Ogasawara Islands und eskortierte den Geleitflugzeugträger USS STEAMER BAY zum Atoll Ulithi. Die anderen Schiffe der Task Group 52.2 folgten am nächsten Tag. Das Atoll erreichten sie zusammen am 14. März. Hier bereitete man die auf Reede liegende USS DALY auf die kommenden Kämpfe um die Insel Okinawa vor. Dazu versetzte man den Zerstörer in die Task Force 53 die Rear Admiral Lawrence Fairfax Reifsnider ( 26. November 1887 – 14. Mai 1956 ) während der Operation „Iceberg“ kommandierte. In dieser Task Force war die USS DALY zur freien Verfügung und wurde für Patrouillen und als Luftüberwachungsschiff eingesetzt. Am 27. März verließen die Schiffe der TF 53 das Atoll Ulithi. Der Angriff auf diese Insel begann am 1. April. Die USS DALY gab neben ihren Aufgaben als Radarvorpostenschiff auch Feuerunterstützung für die angelandeten Truppen. Am 28. April gab es einen japanischen Luftangriff. Diesen flogen ausschließlich Kamikazepiloten. Eines dieser japanischen Flugzeuge nahmen die Luftabwehrkanoniere unter Feuer. Knapp 25 Meter vom Zerstörer entfernt fiel dieses Flugzeug auf Steuerbord ins Wasser. Doch die Bombe, die dieses Flugzeug transportierte, explodierte. Drei der Besatzungsmitglieder des Zerstörers wurden dabei getötet und sechzehn zum Teil schwer verletzt. Um die entstandenen Schäden schnellst möglich zu beheben, fuhr das Kriegsschiff nach Kerama Retto wo ein schwimmendes Trockendock lag. Die Reparaturen dauerten vom 29. April bis in die ersten Tage des Mai hinein. Gleich danach kehrte die USS DALY in die Gewässer rund um Okinawa zurück, übernahm erneut ihren Radarüberwachungsposten und begann mit dem Patrouillendienst. Am 25. Mai gab es wiederholt einen Kamikazeangriff. Diesmal wurde der Schnelle Truppentransporter USS BATES ( APD-47 ) von drei japanischen Flugzeugen angegriffen. Alle drei konnten auf dem Schiff Treffer erzielen bevor sie selber ums Leben kamen. Schon nach dreißig Minuten musste das Schiff aufgegeben werden. Die USS DALY eilte dem sinkenden Schiff entgegen und übernahm einen Schwerverletzten. Der Zerstörer kehrte anschließend auf seinen Radarüberwachungsposten im Norden von Okinawa zurück. Am 28. Mai löste man die Task Force 58 auf und integrierte deren Schiffe in die Task Force 38, die Vizeadmiral John Sidney McCain, Sr. ( 9. August 1884 – 6. September 1945 ) während der Operation „Iceberg“ befehligte. Am 10. Juni integrierte man die USS DALY ebenfalls in diese Task Force. Der Zerstörer war einer von sechzig Zerstörern die keine feste Bindung erhielten und frei zur Verfügung standen um die Flugzeugträger vor Luft- und Unterwasserangriffen zu beschützen. Frei zur Verfügung stand außerdem der Flugzeugträger USS BON HOMME RICHARD ( CV-31 ), die Leichten Flugzeugträger USS INDEPENDENCE ( CVL-22 ) und USS MONTEREY ( CVL-26 ), die Schlachtschiffe USS WISCONSON ( BB-64 ) und USS WASHINGTON ( BB-56 ), die Leichten Kreuzer USS ATLANTA ( CL-51 ) und USS ASTORIA ( CL-90 ) sowie unter anderen die Zerstörer USS DALY, USS McNAIR, USS HAILEY ( DD-556 ), USS COLAHAN ( DD-658 ), USS NORMAN SCOTT ( DD-690 ), USS BUCHANAN ( DD-484 ), USS TINGEY ( DD-539 ), USS ERBEN ( DD-631 ), USS STOCKHAM ( DD-683 ), USS WEDDERBURN ( DD-684 ), USS JOHN W WEEKS ( DD-701 ), USS HANK ( DD-702 ), USS DE HAVEN ( DD-727 ), USS COLLETT ( DD-730 ), USS MADDOX ( DD-731 ) und USS BENHAM ( DD-796 ). In dieser Task Force bestand für die USS DALY die Hauptaufgabe darin, die Luftüberwachung zur rechtzeitigen Warnung vor feindlichen Luftangriffen für die Großkampfschiffe zu übernehmen. An diesem 10. Juni erreichte der Zerstörer die japanische Insel Minami Daito Shima, welche gerade von den amerikanischen Schiffen und Trägerflugzeugen bombardiert wurde. Am Abend dieses Tages verließen die Schiffe der Task Force 38 jedoch ihre Positionen und fuhren nach Leyte in die San Pedro Bay. Dort legte sie am 13. Juni an. Hier stellte man die Schiffe der Task Force für den Angriff auf die Hauptinseln von Japan neu zusammen. Man füllte auf der USS DALY die Munitionsbunker, vervollständigte die Verpflegungsreserven und bunkerte frischen Treibstoff. Auch die Schiffsbesatzung erhielt eine Ruhepause. Doch dann gliederte man den Zerstörer in die Task Force 95 ein, die Rear Admiral Francis Stuart Low ( 15. August 1894 – 24. Januar 1964 ) während der Ersten Kreuzfahrt im Ostchinesischen Meer zur Bekämpfung des feindlichen Schiffsverkehrs kommandierte. In dieser TF 95 befanden sich die Schlachtkreuzer USS ALASKA ( CB-1 ) und USS GUAM ( CB-2 ), die Leichten Kreuzer USS CLEVELAND ( CL-55 ), USS COLUMBIA ( CL-56 ), USS MONTPELIER ( CL-57 ) und USS DENVER ( CL-58 ) und die Zerstörer USS DALY, USS BEALE, USS ANTHONY ( DD-516 ), USS MASSEY ( DD-778 ), USS VAN VALKENBURGH ( DD-656 ), USS JAMES C OWENS ( DD-776 ), USS AMMEN ( DD-527 ) und zwei weitere. Am 13. Juli verließ die USS DALY die San Pedro Bay vor Leyte und kehrte am 16. Juli nach Okinawa in die Buckner Bay zurück um sich der TF 95 anzuschließen. Am folgenden Tag ließen die Schiffe die Buckner Bay hinter sich und fuhren an die chinesische Küste. Hier begann die Suche nach japanischen Schiffen im Mündungsgebiet des Jangtsekiang. Die Operation musste aber am 22. Juli gestoppt werden wegen eines heraufziehenden Taifuns. So kehrten die Schiffe der TF 95 in ihr Ausgangsgebiet in der Bruckner Bay zurück, die sie am 24. Juli erreichten. Hier strukturierte man noch am selben Tag die Task Force 95 um und Vizeadmiral Jesse Bartlett Oldendorf ( 16. Februar 1887 – 27. April 1974 ) übernahm das Kommando über die TF während der Zweiten Kreuzfahrt ins Ostchinesischen Meer zur Bekämpfung des feindlichen Schiffsverkehrs. Rear Admiral Francis Stuart Low erhielt das Kommando über die Task Group 95.2 in der sich die Schlachtkreuzer USS ALASKA und USS GUAM, die Leichten Kreuzer USS CLEVELAND, USS COLUMBIA, USS MONTPELIER, USS DENVER und die Zerstörer USS BEALE, USS DALY, USS AMMEN, USS VAN VALKENBURGH, USS MASSEY, USS ANTHONY, USS JAMES C OWENS und zwei weitere befanden. Die TG verließ am 1. August die Buckner Bay und fuhr zu den Gewässern vor Shanghai im Ostchinesischen Meer. In diesen Gewässern kreuzten die Schiffe bis zum Kriegsende, welches am 15. August durch die bedingungslose Kapitulation Japans erfolgte. Die USS DALY verließ im September die chinesischen Gewässer und fuhr nach Nagasaki. Dort lief das Schiff am 14. September in den Hafen ein und übernahm Überwachungspflichten. Bis zum 17. November kreuzte der Zerstörer so in den japanischen Gewässern. An diesem Tag verließ das Schiff Japan und fuhr ostwärts. Am 6. Dezember erreichte die USS DALY den Hafen von San Diego. Hier bunkerte man frischen Treibstoff und Verpflegung. Gleich nach dem Abschluss dieser Arbeiten legte der Zerstörer wieder ab, durchquerte den Panamakanal und legte am 23. Dezember in Charleston, South Carolina an. Hier stellte man den Zerstörer am 18. April 1946 außer Dienst und versetzte ihn in die Atlantikreserveflotte.
Am 3. Juli 1951 stellte Commander William Gordon Thatcher das unter seinem Kommando stehende Schiff wieder in den Dienst der US Navy. Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrten der USS DALY dauerten bis Juni 1952. Ab Juli 1952 musste sich der Zerstörer einer intensiven Überholung in der Charleston Naval Shipyard unterziehen. Den Hafen von Charleston verließ anschließend das Schiff und fuhr zu seinem neuen Heimathafen. Für den Zerstörer war es Newport, Rhode Island. Hier gliederte man die USS DALY in die Atlantikflotte. Von Newport aus beteiligte sich das Schiff anfangs an mehreren Anti-U-Boot und Konvoi- Übungen und fuhr Patrouillen entlang der US Ostküste. Am 18. März verließ der Zerstörer seinen Heimathafen, fuhr an der US Ostküste entlang, durchquerte die Karibik und den Panamakanal und fuhr nach Korea. Dort patrouillierte das Kriegsschiff vor der koreanischen Insel Cheju-do auf der das UN Kriegsgefangenenlager eingerichtet war. Am 27. Juli 1953 endete dieser grausame Krieg durch einen Waffenstillstand und der Teilung des Landes. Man benötigte nun die USS DALY nicht mehr vor der koreanischen Insel und so erhielt der Zerstörer die Chance eine Weltumfahrung zu beenden. Die Kreuzfahrt führte das Schiff über den Indischen Ozean, das Rote Meer, den Suezkanal und das Mittelmeer. Mehrere Häfen wurden dabei angelaufen. Am 15. Januar 1954 lief die USS DALY wieder in ihrem Heimathafen ein. Es folgten danach mehrere lokale Operationen entlang der US Ostküste und in der Karibik in der Guantanamo Bay. Die nächste Kreuzfahrt begann am 28. Juli 1955. Hier fuhr der Zerstörer nach Nordeuropa und ins Mittelmeer um sich an Anti-U-Boot Übungen zu beteiligen. In seinem Heimathafen legte das Kriegsschiff am 28. November wieder an. Zusammen mit den Schiffen der Anti-U-Boot Gruppe 3 operierte die USS DALY anschließend bis zum 10. April 1956 in der Karibik. Die nächste große Kreuzfahrt begann am 4. Januar 1957. Der Zerstörer legte in Newport ab. Sein Ziel war der Nahe Osten. Da der Suezkanal zu diesem Zeitpunkt geschlossen war wegen kriegerischer Handlungen zwischen Ägypten und den alliierten Staaten Großbritannien, Frankreich und Israel, musste die USS DALY den afrikanischen Kontinent umfahren um ans Ziel zu gelangen. So legte der Zerstörer in den Häfen Town, Sierra Leone; Simons Town und Cape Town, Südafrika; Mombasa, Kenia; Karachi, Pakistan; Aden, Jemen und Massawa, Eritrea einen Zwischenstopp ein. In der Zwischenzeit war im März der Konflikt durch das Eingreifen der UNO beigelegt. Am 10. April 1957 öffnete man den Kanal wieder der nun unter Ägyptischer Kontrolle stand. Die USS DALY durchquerte den Kanal und fuhr ins Mittelmeer ein. Die weitere Fahrt führte das Kriegsschiff zu den Kanarischen Inseln und am 7. Juni 1957 erreichte es die Narragansett Bay, Rhode Island und fuhr in den Heimathafen ein. Hier bereitete man den Zerstörer schon auf seine nächste Kreuzfahrt vor. So legte er am 3. September wieder ab und fuhr nach Nordeuropa für mehrere Übungen zusammen mit anderen NATO Mitgliedsstaaten. Gleich danach fuhr die USS DALY ins Mittelmeer und schloss sich der 6. US Flotte an. Erst am 27. November legte das Kriegsschiff wieder in Newport an. Eine weitere Kreuzfahrt ins Mittelmeer, dem Roten Meer und dem Persischen Golf unternahm die USS DALY vom 17. März bis zum 11. Oktober 1959. Gleich im April besuchte der Zerstörer dabei die italienische Hafenstadt Genua. Nach der Rückkehr nach Newport, versetzte man die USS DALY nach Norfolk, Virginia. Hier stellte man am 2. Mai 1960 den Zerstörer außer Dienst und versetzte ihn erneut in die Reserveflotte. Den Namen USS DALY ( DD-519 ) strich man am 1. Dezember 1974 von der US Navy – Liste. Nach dem Abbau sämtlicher kriegstechnischer Einrichtungen verkaufte man am 22. April 1976 den Schiffskörper an die North American Smelting in Bordentown, New Jersey zum verschrotten.


USS DALY ( DD-519 )
Commanding Officer

CDR Richard Gerben Visser          10. März 1943 – 1. November 1944 (erreichter Rang RADM)
CDR Richard Rumel Bradley Jr.        1. November 1944 – ?
Außerdienststellung        18. April 1946 – 3. Juli 1951
CDR William Gordon Thatcher      3. Juli 1951 – Mai 1953
CDR Arthur Ferdinand Johnson        Mai 1953 – Dezember 1954
CDR Blaine Edward Eader          Dezember 1954 – September 1956
CDR James Frances Schremp         September 1956 – September 1958
CDR Kenneth Canan Gummerson           September 1958 – 2. Mai 1960

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