USS BENNETT ( DD-473 )

USS BENNETT ( DD-473 )

Biografie

Floyd Bennett
* 25. Oktober 1890 in Warrens, New York
† 25. April 1928 auf dem Flug nach Greenly Island
war ein US amerikanischer Pilot

Floyd Bennett war ein KfZ Mechaniker bevor er sich nach dem Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg im Jahre 1917 freiwillig zur US Navy meldete. Man verlegte ihn an eine Flugschule wo er das führen von Flugzeugen erlernte und dann zum Aviation Piloten bewertet wurde. Lieutenant Commander Richard Evely Byrd, Jr. ( 25. Oktober 1888 – 11. März 1957 ) befehligte unter der Leitung von Baxter Donald MacMillan ( 10. November 1874 – 7. September 1970 ) vom Juni bis Oktober 1925 eine Luftfahrteinheit die zur Polarexpedition von Grönland gehörte. In dieser Einheit war auch Bennett vertreten den sich Byrd heraussuchte um dessen fliegerischen Fähigkeiten bei einem Erkundungsflug zu überprüfen. Am 9. Mai 1926 versuchten Commander Byrd und Bennetteinen Flug zum Nordpol mit dem Eindecker Fokker F-VII Tri-Motor der Josephine Ford hieß. Man hatte das Flugzeug nach der Tochter des Präsidenten der Ford Motor Company, Edsel Bryant Ford ( 6. November 1893 – 26. Mai 1943 ), benannt der zur Finanzierung dieser Expedition im großen Maße beigetragen hatte. Den Flug starteten beide Männer von Svalbard, Spitzbergen aus. Bennett flog die Maschine. Die zurück gelegte Strecke waren 1360 Meilen in 15 ½ Stunden. Noch am selben Tag kehrten beide mit dem Flugzeug nach Spitzbergen zurück und Byrd behauptete den Nordpol überflogen zu haben. Obwohl die Mitglieder der europäischen Presse skeptisch waren bezüglich des Überfluges von Nordpol, wurden Byrd und Bennett in Amerika wie Helden gefeiert. Bennett erhielt die Medal of Honor verliehen. Nach der Rückkehr in die Vereinigten Staaten flog Bennett mit der Josephine Ford auf einer Promotion Tour durch Amerika. Sein Copilot und Navigator war da Bernt Balchen ( 23. Oktober 1899 – 17. Oktober 1973 ). Byrd, Bennett und ihr Team benötigten für das kommende Jahr einige Sponsoren, da sie an dem Orteig Preis 1927 teilnehmen wollten. Dieser Preis wurde an diejenigen verliehen die einen Nonstopflug von Frankreich in die Vereinigten Staaten schafften. Den Hauptsponsor für diese Expedition fanden beide in dem Warenhaus Magnaten Lewis Rodman Wanamaker ( 13. Februar 1863 – 9. März 1928 ), einem frühen Visionär des Trans – Atlantik Fluges. Das ausgewählte Flugzeug war eine Fokker F-VIIb-3m mit Namen Amerika. Bei einem Übungsflug waren neben Bennett und Byrd noch George Otto Noville ( 24. April 1890 – 3. Januar 1963 ) an Bord der Maschine. Doch diese stürzte ab. Floyd Bennett wurde dabei schwer verletzt. Die beiden anderen nur leicht. Den Preis holte sich Charles Augustus Lindbergh ( 4. Februar 1902 – 26. August 1974 ) nach seinem historischen Flug von Long Island, New York nach Paris. Byrd gab sein Ziel da aber noch nicht auf und ersetzte Bennett durch Bernt Balchen und ernannte diesen zum Chefpiloten. Am 1. Juli 1927 landete er zwar mit der Maschine in Frankreich, aber nicht in Paris da dort wegen Nebels keine Landemöglichkeit war. Die deutsche Junkers W 33 mit Namen Bremen war das erste erfolgreiche Flugzeug das den transatlantischen Flug von Ost nach West vom 12. und 13. April 1928 geschafft hatte. Die Besatzung des Flugzeuges bestand aus dem deutschen Piloten Hauptmann Hermann Köhl ( 15. April 1888 – 7. Oktober 1938 ), dem irischen Luftfahrtpionier und Navigator Major James Michael Christopher Fitzmaurice ( 6. Januar 1898 – 26. September 1965 ) und dem Eigentümer des Flugzeuges Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld ( 1. Mai 1892 – 5. Februar 1929 ). Am 12. April startete die Maschine auf dem Baldonnel Aerodrome in Irland und flog nach Greenly Island, Kanada wo sie am folgenden Tag Notlandete. Floy Bennett und Bernt Balchen flogen eine Ford Trimotor um Hilfe für die Notgelandeten Piloten zu bringen. Auf dem Flug nach Greenly Island erlag Bennett am 25. April 1928 einem Fieber das von einer Lungenentzündung herrührte. Bernt Balchen flog die restlichen acht Stunden und erhielt dafür eine Aufwandsentschädigung von 10.000 Dollar die er der Witwe von Floy Bennett zur Verfügung stellte. Floyd Bennett wurde auf dem Arlington Nationalfriedhof begraben.


USS BENNETT ( DD-473 )

Schiffsbiografie

Die USS BENNETT ( DD-473 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Warrant Officer Floyd Bennett benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das sechzehnte Schiff aus der FLETCHER – Klasse.
Auf der Boston Naval Shipyard in Boston, Massachusetts wurde am 10. Dezember 1941 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Cora Lillian Orkins Hoffman ( 1889 in New York – 20. Februar 1962 in Brooklyn, New York ), ehemalige Witwe von Warrant Officer Floyd Bennett, taufte am 16. April 1942 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Commander Edmund Battelle Taylor ( 4. April 1904 – 30. April 1973 ) stellte am 9. Februar 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die USS BENNETT führte gleich nach der Indienststellung die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt durch. Diese Kreuzfahrt führte den Zerstörer bis zum Marinestützpunkt in der Guantanamo Bay, Kuba. Im Anschluss daran fuhr das Schiff nach Boston zurück. Dort überprüfte man den Schiffskörper und nahm noch einige Reparaturarbeiten vor. Von Boston aus wechselte die USS BENNETT nach Norfolk, Virginia. Hier rüstete man das Schiff vollständig aus und versetzte es zur Pazifikflotte. Zusammen mit dem Schwesterschiff USS ANTHONY ( DD-515 ) verließ der Zerstörer am 10. Mai Hampton Roads, Virginia und eskortierte den neuen Flugzeugträger USS ESSEX ( CV-9 ). Fünf Tage später begann die Durchquerung des Panamakanals für alle drei Schiffe. Gleich danach fuhren sie nach San Diego, Kalifornien um frischen Treibstoff zu bunkern. Die USS BENNETT lag aber mit den beiden anderen Kriegsschiffen nur wenige Stunden dort, Dann ging die Fahrt weiter nach Pearl Harbor, Territorium Hawaii. In dem dortigen Hafen legten sie am 31. Mai an. Von hier aus begann die USS BENNETT bis zum August mehrere Übungen in den Hawaiianischen Gewässern zur Ausbildung der Schiffsbesatzung. In diese Ausbildungen waren auch die USS ANTHONY und die USS ESSEX involviert. Gleich danach verließ die USS BENNETT zusammen mit der USS ANTHONY Pearl Harbor und eskortierte einen Schiffskonvoi zum Havannah Harbor auf der Insel Efate, New Hebrides. Auf dem Weg dorthin legten die Zerstörer in Suva, Fidji Islands an und erreichten am 26. August diese Insel. Die USS BENNETT begann dann ab dem 27. August mit Patrouillenfahrten und mit der Luftüberwachung in den Gewässern der New Hebrides. Hier gliederte man die USS BENNETT in die 3. US Flotte ein. Man integrierte den Zerstörer in die Task Force 38 die Rear Admiral Frederick Carl Sherman ( 27. Mai 1888 – 27. Juli 1957 ) befehligte. In dieser TF befand sich der Flugzeugträger USS SARATOGA ( CV-3 ), die Schlachtschiffe USS WASHINGTON ( BB-56 ), USS NORTH CAROLINA ( BB-55 ) und USS MASSACHUSETTS ( BB-59 ), die Leichten Kreuzer USS SAN JUAN ( CL-54 ) und USS SAN DIEGO ( CL-53 ) und die Zerstörer USS BENNETT, USS FULLAM, USS GUEST, USS PHILIP ( DD-498 ), USS STACK ( DD-406 ), USS STERETT ( DD-407 ), USS WILSON ( DD- 408 ) und USS ANTHONY ( DD-515 ). Diese Schiffe sollten zusammen mit den Kriegsschiffen der Task Force 39 und Task Force 37 mehrere Trainingsoperationen vor den Inseln der New Hebrides durchführen die für die kommenden Kämpfe um die Westsalomonen angesetzt worden waren. Dazu verließen die Schiffe der TF 38 Efate und fuhren zur Insel Espiritu Santo, New Hebrides. Die Schiffe der TF 39 befehligte Rear Admiral Aaron Stanton Merrill ( 26. März 1890 – 28. Februar 1961 ). In der TF 39 befanden sich die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER ( CL-57 ), USS CLEVELAND ( CL-55 ), USS COLUMBIA ( CL-56 ) und USS DENVER ( CL-58 ) und die Zerstörer USS CONVERSE ( DD-509 ), USS FOOTE ( DD-511 ), USS RADFORD ( DD-446 ) und USS JENKINS ( DD-447 ) und in der TF 37 die Schlachtschiffe USS MARYLAND ( BB-46 ) und USS COLORADO ( BB-45 ), der Geleitflugzeugträger USS BRETON ( CVE-23 ) und die Zerstörer USS McCALLA ( DD-488 ), USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS RALPH TALBOT ( DD-390 ), USS LARDNER ( DD-487 ) und USS BUCHANAN ( DD-484 ). Am 31. August um 15:00 Uhr formierten sich die Schiffe aller drei Task Forces und verließen geschlossen Espiritu Santo. Zwei Stunden später simulierte man mit der TF 39 eine Formationsfahrt während einer nächtlichen Angriffsattacke und um 21.00 Uhr verließen die Schiffe der Task Forces 38 und 37 wieder den Schauplatz. In den folgenden drei Tagen wurden Schießübungen und Formationsfahrten mit den Schiffen der drei Task Forces. Am Morgen des 4. September verließen die Schiffe der TF 38 Espiritu Santo und fuhren zu den Santa Cruz Inseln, Ostsalomonen. Dort wurden mehrere japanische Küstenbefestigungen bombardiert. Anschließend kehrten die Schiffe um und fuhren nach Efate, wo sie am Abend im Havannah Harbor anlegten. Noch am selben Tag verließ die USS BENNETT wieder die Insel und führte weitere Patrouillen- und Luftüberwachungsfahrten durch. Zum bunkern von frischen Treibstoff lag der Zerstörer dann vom 11. zum 12. September im Hafen von Espiritu Santo. Bis zum 28. Oktober sollte der Zerstörer dann die Patrouillen- und Luftüberwachungsfahrten in den Gewässern der New Hebrides weiter durchführen. Im Havannah Harbor legte der Zerstörer am 28. Oktober ab und fuhr nach Port Purvis, Tulagi, Florida Island, Ostsalomonen. Gleich nach der Ankunft in Tulagi, versetzte man das Schiff in die Task Force 31 die Rear Admiral Admiral Theodore Stark Wilkinson ( 22. Dezember 1888 – 21. Februar 1946 ) befehligte. Das Schiff beteiligte sich an der Operation „Shoestring II“. Neben der USS BENNETT befanden sich aus der DESRON 45 die Zerstörer USS FULLAM, USS GUEST, USS ANTHONY ( DD-515 ), USS HUDSON ( DD-475 ), USS TERRY ( DD-513 ), USS BRAINE ( DD-630 ) und USS WADSWORTH ( DD-516 ), aus der DESRON 22 USS PRINGLE ( DD-477 ), USS WALLER ( DD-466 ), USS SAUFLEY ( DD-465 ), USS RENSHAW ( DD-499 ), USS SIGOURNEY ( DD-643 ), USS CONWAY ( DD-507 ) und die USS EATON ( DD-510 ), den Schnellen Minensuchern USS HOPKINS ( DMS-13 ), USS TREVER ( DMS-16 ), USS SOURHARD ( DMS-10 ), USS HOVEY ( DMS-11 ) und USS DORSEY ( DMS-1 ), die Zerstörer und Minensucher USS GAMBLE ( DM-15 ), USS BREESE ( DM-18 ) und USS SICARD ( DM-21 ) in der TF 31. Die Zerstörer hatten mehrere Aufgaben übertragen bekommen. Das fing mit der Sicherung von zwölf Truppentransportschiffen und Schnellen Truppentransportern an und hörte bei der Sicherung der Minensuchschiffe vor Cape Torokina, Bougainville auf. Die USS BENNETT fuhr am 30. Oktober von Port Purvis nach Lunga Point, Guadalcanal und eskortierte von dort aus zusammen mit den Zerstörern der DESRON 22 und DESRON 45 die Truppentransporter USS GEORGE CLYMER ( APA-27 ), USS HUNTER LIGGITT ( APA-14 ), USS FULLER ( APA-7 ), USS CRESCENT CITY ( APA-21 ), USS PRESIDENT HAYES ( APA-20 ), PRESIDENT ADAMS ( APA-19 ), USS AMERICAN LEGION ( APA-17 ) und USS PRESIDENT JACKSON ( APA-18 ), welche die 3. Marine Division samt Ausrüstung transportierten und die amphibischen Angriffsfrachtschiffe USS LIBRA ( AKA-12 ), USS TITANIA ( AKA-13 ), USS ALHENA ( AKA-9 ) und USS ALCHIBA ( AKA-6 ) die weitere Ausrüstung und Truppen mit sich führten. In der Augusta Bay vor Cape Torokina kamen die Schiffe am Morgen des folgenden Tages an und die USS BENNETT sicherte zusammen mit den anderen Zerstörern die amphibischen Schiffe vor feindlichen Luftangriffen. In der Augusta Bay vor Cape Torokina kamen die Schiffe am Morgen des folgenden Tages an und die USS BENNETT sicherte zusammen mit den anderen Zerstörern die amphibischen Schiffe vor feindlichen Luftangriffen. An diesem Tag war die USS BENNETT an dem Abschuss mehrere japanischer Flugzeuge beteiligt. Innerhalb von acht Stunden konnten dadurch fast 14.000 Soldaten und 6.200 Tonnen Kriegsgerät entladen werden. Aber es befanden sich immer noch Soldaten und Kriegsmaterial auf den Transportschiffen und die Luftangriffe nahmen weiter zu. Um die Verluste so gering wie irgend möglich zu halten, entschloss man sich unverzüglich nach Tulagi zurück zu kehren. Die USS WALLER eskortierte dabei mit den Zerstörern USS PRINGLE und USS SAUFLEY diese amphibischen Schiffe nach Port Purvis. Die USS BENNETT und die anderen Zerstörer der TG sicherten diesen Schiffskonvoi vor weiteren Luftangriffen. Kurz vor Tulagi ereichten am 3. November auch diese Zerstörer um die USS BENNETT diesen Schiffskonvoi. Die Schiffe blieben hier bis zum 4. November für einen weiteren Aufenthalt in Tulagi liegen und füllten ihre Bunker und Magazine auf. Dann legte die USS BENNETT mit den Zerstörern USS HUDSON, USS FULLAM, USS GUEST, USS ANTHONY und USS WADSWORTH und den noch nicht vollständig entladenen amphibischen Truppentransportern wieder ab und fuhr zum Cape Torokina. Dort patrouillierte der Zerstörer in den folgenden Tagen um es japanischen Schiffe nicht zu ermöglichen weiteren Nachschub auf der Insel anlanden zu können. Für das Bunkern von frischem Treibstoff und neuer Munition sowie der Eskorte von weiteren Nachschubschiffen nach Bougainville legte die USS BENNETT im Port Purvis vom 5. zum 6. November an. Am 13. November gab es erneut einen japanischen Luftangriff. Diesmal waren vor Cape Torokina die Schiffe der Task Force 39 das Ziel. Gegen 4:55 Uhr ist der Leichte Kreuzer USS DENVER durch ein Lufttorpedo getroffen und schwer beschädigt worden. Auch die Energie- und Kommunikationsversorgung war dabei unterbrochen. Zwanzig Mannschaftsmitglieder wurden dabei getötet und fünfzehn zum Teil schwer verletzt. Um 8:30 Uhr war der Hochseeschlepper USS SIOUX ( ATF-75 ) zur Stelle und nahm den Leichten Kreuzer ins Schlepptau. Anfangs eskortierten diese beiden Schiffe noch die Zerstörer USS DYSON ( DD-572 ) und USS EATON ( DD-510 ). Doch diese mussten am Morgen des folgenden Tages umkehren um die anderen Schiffe der TF 39 zu beschützen. Da erschien um 10:37 Uhr die USS BENNETT und eskortierte die USS DENVER und die USS SIOUX in Richtung Tulagi. 12:00 Uhr befanden sich die Schiffe rund 150 Seemeilen Südöstlich von Treasury Islands. Diese Inseln befinden sich Südlich von Bougainville. Doch schon zwölf Stunden später, befanden sich die Schiffe m die USS DENVER rund 30 Seemeilen Westsüdwest der Russell Islands und 90 Seemeilen Westlich von Tulagi. Am Morgen des 15. November, gegen 9:00 Uhr, erreichte die USS BENNETT zusammen mit den anderen Schiffen den Hafen von Tulagi. Es folgten in den kommenden Tagen weitere Patrouillen- und Eskortierfahrten zwischen Tulagi und Bougainville. Am 3. Dezember begleitete die USS BENNETT zusammen mit der USS BRAINE einen Schiffskonvoi zur Versorgung der Soldaten am Cape Torokina. Bei den Treasury Islands gab es einen schweren Luftangriff durch japanische Bombenflugzeuge. Nur unter großen Mühen konnten diese feindlichen Piloten abgewiesen werden. Anschließend folgten weitere Patrouillen- und Eskortierfahrten zwischen den Inseln der Salomonen. Anfang Januar 1944 musste die USS BENNETT zum Havannah Harbor, Efate fahren. Dort lag das Reparaturschiff USS MEDUSA ( AR-1 ) und der Zerstörertender USS DIXIE ( AD-14 ). Hier nahm man an dem Zerstörer mehrere Reparaturen vor. Gleich danach kehrte die USS BENNETT an die Westküste von Bougainville zurück.
Ende Januar 1944 erhielten die ersten Kriegsschiffe der TF 31 Befehle zur Bombardierung japanischer Ziele auf Green Island, Neuguinea. Rear Admiral Theodore Stark Wilkinson behielt die Befehlsgewalt über die Schiffe der TF 31. In dieser befanden sich die Zerstörer USS BENNETT, USS GUEST, USS CONWAY, USS EATON, USS PRINGLE, USS SIGOURNEY, USS FULLAM, USS HUDSON, USS TERRY, USS BRAINE, USS WADSWORTH, USS ANTHONY, USS WARRINGTON ( DD-383 ) und USS HALFORD ( DD-480 ), die Schnellen Truppentransporter USS CROSBY ( APD-17 ), USS TALBOT ( APD-7 ), USS STRINGHAM ( APD-6 ), USS WATERS ( APD-8 ), USS KILTY ( APD-15 ), USS DICKERSON ( APD-21 ) und USS NOA ( APD-24 ) sowie Panzerlandungsschiffe. Am 30. Januar eskortierten die Zerstörer USS GUEST, USS FULLAM, USS BENNETT und USS HUDSON aus der Task Group 31.8 die Schnellen Truppentransportschiffe USS WATERS, USS TALBOT und USS DICKERSON und zwei Patrouillenboote bis Green Island. An Bord dieser Schnellen Truppentransportschiffe befanden sich Soldaten des 30. neuseeländischen Bataillons die Strände für eine spätere Landeoperation ausfindig machen sollten. Nach der Erfolgreichen Markierung solcher Landestreifen wurden die Soldaten wieder an Bord genommen. Dabei beobachtete man auf der USS FULLAM wie ein japanisches U-Boot sich zum Angriff auf diese Schnellen Truppentransportschiffe vorbereitete. Noch rechtzeitig konnte dieser Angriffsversuch vereitelt werden und die USS GUEST und USS HUDSON wurden hinzugezogen. Die anderen Zerstörer um die USS BENNETT sicherten hingegen die Schnellen Truppentransporter. Anschließend kehrten die Zerstörer mit den Schnellen Truppentransportern und den beiden Patrouillenbooten nach Lunga Point, Guadalcanal zurück. Am 11. Februar vereinigten sich alle Schiffe der TF 31 und legten in Tulagi ab. Unterwegs vereinigten sich diese Schiffe mit denen der TF 38 und TF 39. Alle übernahmen sie die unterschiedlichsten Aufgaben. Die USS BENNETT fuhr zum Einsatzgebiet vor Green Island zusammen mit anderen Schiffen aus der TF 31 weiter und begannen dort mit dem Bombardement japanischer Küstestellungen. Andere Schiffe legten mit den Schnellen Truppentransportern einen Zwischenstopp bei Vella Lavella ein. Am Morgen des 15. Februars erreichten diese Schiffe Barahun, Green Island und begannen sofort mit dem Ausschiffen der Soldaten von den Schnellen Truppentransportern. Die Zerstörer sicherten derweil diese Aktion ab und beschossen die japanischen Küstenbefestigungen. Nach zwei Stunden waren alle 5.800 neuseeländischen Soldaten an Land. Gleich danach eskortierten die Zerstörer aus der TU 31.1.4 die Schnellen Truppentransporter nach Port Purvis. Die anderen Zerstörer um die US BENNETT sicherten diese Kreuzfahrt. In den dortigen Hafen liefen die Schiffe am 16. Februar ein. Hier wurden die Magazine und Treibstoffbunker der Zerstörer der DESRON 45 wieder aufgefüllt. Schon nach wenigen Stunden legten die Zerstörer wieder ab und fuhren nach Kavieng, New Irland und beschossen dort japanische Küstenbatterien. Anschließend kehrten die Zerstörer nach Tulagi zurück. Unter dem Kommando von Captain Earle legten die Zerstörer USS BENNETT, USS GUEST, USS HALFORD, USS FULLAM, USS HUDSON, USS BRAINE, und USS ANTHONY am 23. Februar in Port Purvis erneut ab und befanden sich am Abend des 24. Februar westlich von New Irland. Hier operierten die Kriegsschiffe gegen japanische Versorgungsschiffe und beschossen feindliche Küstenbefestigungen bei Rabaul, Neuguinea. So konnte die USS BENNETT zusammen mit der USS HALFORD in der Nacht zum 25. Februar zwei japanische Küstenschiffe versenken und ein Patrouillenboot schwer beschädigen. In den folgenden drei Tagen operierten die Zerstörer südlich des japanischen Marinestützpunktes auf dem Atoll Truk, Karolinen. Das Atoll Truk war vom 17. und 18. Februar durch Trägerflugzeuge massiv bombardiert worden, wobei siebzig japanische Schiffe in den Fluten des Atolls versanken und der japanische Marinestützpunkt und große Teile der Insel fast vollständig zerstört wurden. Die Zerstörer der DESRON 45 sollten in diesen drei Tagen feststellen ob in dem feindlichen Marinestützpunkt sich wieder japanische Schiffe sammelten. Anschließend wurden Patrouillen im St. George Channel zwischen New Britain und New Irland zum Aufbringen japanischer Schiffe gefahren und wiederholt auf japanische Küstenbefestigungen bei Kavieng, New Irland geschossen. Anfang März befand sich die USS BENNETT dann in Port Purvis. Dort blieb der Zerstörer zur Erholung der Besatzung einige Tage liegen. Doch dann begannen erneut die Patrouillenfahrten. Außerdem eskortierte der Zerstörer Nachschubkonvois von Tulagi aus zu den Nordsalomonen und zurück. Diese Aufgabe führte das Schiff bis Mitte Mai 1944 durch. Nach dem letzten eskortierten Schiffskonvoi im Mai, fuhr der Zerstörer nach Pearl Harbor. Hier gliederte man die USS BENNETT am 29. Mai in die Task Undergroup 52.10.8, die Rear Admiral Charles Turner Joy ( 17. Februar 1895 – 6. Juni 1956 ) während der Operation „Forager“ kommandierte. In dieser TU befanden sich die Schweren Kreuzer USS WICHITA ( CA-45 ) und USS NEW ORLEANS ( CA-32 ), der Leichte Kreuzer USS ST LOUIS ( CL-49 ) und die Zerstörer USS BENNETT, USS GUEST, USS FULLAM und USS WADSWORTH. Noch am selben Tag legten diese Schiffe in Pearl Harbor ab und fuhren zu dem Atoll Kwajalein, Marshall Islands. Dieses Atoll erreichten die Schiffe am Morgen des 8. Juni. Man füllte die Munitionsmagazine und Treibstoffbunker auf den Schiffen auf. Diese legten nach Abschluss dieser Arbeiten noch am selben Tag wieder ab. Das Ziel waren die nördlichen Marianen. Auf dem Weg dorthin wurden noch einige Übungen bei der Insel Roi-Namur im Kwajalein Atoll vorgenommen. Diese Insel verließen sie am 10. Juni. Vier Tage später befanden sich die Schiffe aus der Task Group 52.10 vor Saipan und begannen mit dem Bombardement japanischer Küstenbefestigungen. Der amphibische Landungsangriff auf Saipan begann am 15. Juni. Die USS BENNETT unterstützte mit ihren Schiffsgeschützen, wie auch alle anderen Schiffe der TU die Angriffsbemühungen des V. Amphibischen Corps. Noch am selben Tag verließen die Schiffe der TG 52.10 Saipan und wechselten auf ihre vorgegebene Position Nordöstlich von Tinian. Von dort aus fuhren sie zum Orote Point auf Guam und beschossen dort feindliche Stellungen. Mehrere Schiffe der TG 52.10 wechselten am 17. Juni in die neuaufgestellte Task Group 58.7. Diese TG befehligte Vizeadmiral Willis Augustus Lee, Jr. ( 11. Mai 1888 – 25. August 1945 ) und in ihr befanden sich die Schlachtschiffe USS WASHINGTON ( BB-56 ) USS NORTH CAROLINA ( BB-55 ), USS IOWA ( BB-61 ), USS NEW JERSEY ( BB-62 ), USS INDIANA ( BB-58 ) USS ALABAMA ( BB-60 ) und USS SOUTH CAROLINA ( BB-57 ), die Schweren Kreuzer USS NEW ORLEANS, USS WICHITA ( CA-45 ), USS MINNEAPOLIS ( CA-36 ) und USS SAN FRANCISCO ( CA-38 ) und die Zerstörer USS BENNETT, USS GUEST, USS HALFORD, USS FULLAM, USS HUDSON, USS YARNALL ( DD-541 ), USS TWINING ( DD-540 ), USS STOCKHAM ( DD-683 ), USS THE SULLIVANS ( DD-537 ), USS CONYNGHAM ( DD-371 ), USS MONSSEN ( DD-798 ), USS MUGFORD ( DD-389 ), USS BAGLEY ( DD-386 ), USS PATTERSON ( DD-392 ) und USS SELFRIDGE ( DD-357 ). Am 18. Juni befanden sich alle Schiffe der TG 58.7 in ihrer Formation und am 19. und 20. Juni tobte die Schlacht in der Philippine See Südwestlich der Nördlichen Marianen. Die Amerikaner versuchten damit die Sicherung der Landeoperationen auf Saipan und den anderen Inseln der Marianen. Vizeadmiral Raymond Ames Spruance ( 3. Juli 1886 in Baltimore, Maryland – 13. Dezember 1969 in Monterey, Kalifornien), Kommandant der 5. US Flotte, entschied sich anfangs für die Defensive und überließ den Japanern die Initiative. Die Schiffe der TG 58.7 wurden während der Schlacht zur Abwehr von mehreren japanischen Luftangriffen auf die Fast Carrier Task Force eingesetzt, welche Vizeadmiral Marc Andrew Mitscher ( 26. Januar 1887 – 3. Februar 1947 ) befehligte. Die Flugabwehrkanoniere der Kreuzer und Zerstörer sollten nach dieser Schlacht wie von einem Tontaubenschießen erzählen, das sie durch die japanischen Flugzeugpiloten erlebten. Diese japanischen Piloten waren nicht genügend auf solch einen Kampf ausgebildet und vorbereitet worden. Während der zweitägigen Schlacht wurden drei japanische Flugzeugträger und zwei Tanker versenkt sowie sechs weitere Schiffe beschädigt und 476 Kampfflugzeuge abgeschossen. Im Gegensatz dazu gab es auf amerikanischer Seite nur vier beschädigte Schiffe und 123 verlorene Kampfflugzeuge. Die Flugabwehrkanoniere der USS BENNETT konnten am ersten Tag der Schlacht mehrere japanische Trägerflugzeuge abschießen. Nach der Schlacht, am 21. Juni, erhielten die Schiffe der TG 58.7 frischen Treibstoff. Zwei Tage später erschienen die Schiffe der Task Undergroup 16.7.11 für eine erneute Treibstoffübergabe und am 24. Juni wechselten alle Zerstörer der TG 58.7 zur Task Force 52 die Rear Admiral Harry Wilbur Hill ( 7. April 1890 – 19. Juli 1971 ) kommandierte. Innerhalb dieser TF befand sich die USS BENNETT in der Task Undergroup 52.17.8 die Rear Admiral Charles Turner Joy vom 27. Juni bis zum 7. Juli während der Operation „Forager“ befehligte. In dieser TU befanden sich die Schweren Kreuzer USS WICHITA, USS MINNEAPOLIS, USS SAN FRANCISCO und USS NEW ORLEANS sowie die Zerstörer USS BENNETT, USS GUEST, USS HALFORD, USS FULLAM, USS HUDSON, USS ANTHONY, USS TERRY und USS WADSWORTH. Die Schiffe der TU lagen vor Saipan und deckten die anderen Schiffseinheiten vor japanischen Luft- und Unterwasserangriffen. Die TU 52.17.8 löste man am 7. Juli wieder auf. Einige dieser Schiffe fuhren nun zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Hier wurde die USS BENNETT in die Task Group 53.5, der Fire Support Group, integriert die Rear Admiral Jesse Bartlett Oldendorf ( 16. Februar 1887 – 27. April 1974 ) kommandierte. In dieser TG befanden sich die Schlachtschiffe USS IDAHO ( BB-42 ), USS TENNESSEE ( BB-43 ), USS CALIFORNIA ( BB-44 ), USS COLORADO ( BB-45 ), USS PENNSYLVANIA ( BB-38 ) und USS NEW MEXIKO ( BB-40 ), die Schweren Kreuzer USS NEW ORLEANS, USS MINNEAPOLIS, USS INDIANAPOLIS ( CA-35 ) sowie drei weitere, die Leichten Kreuzer USS ST LOUIS und zwei weitere und die Zerstörer USS BENNETT, USS FULLAM, USS GUEST, USS ANTHONY, USS HAGGARD ( DD-555 ), USS NORMAN SCOTT ( DD-680 ), USS DALE ( DD-353 ), USS MONAGHAN ( DD-354 ) und USS AYLWIN ( DD-355 ). Am 8. Juli verließen die Schiffe der TG 53.5 das Atoll Eniwetok und erreichten vier Tage später die Gewässer rund um Guam, Marianen. Sofort begannen sie mit dem Bombardement japanischer Küstenbefestigungen. Diesen Beschuss setzten sie auch an den folgenden Tagen fort. Am 21. Juli begann die Landeoperation die die Schiffe mit ihren Geschützen unterstützten. Danach patrouillierten die Schiffe rund um Guam. Für die Rückführung der Kriegsschiffe aus den eroberten Gewässern rund um die nördlichen Marianen, bildete man die Task Undergroup 53.15.10 die Captain Edmund Battelle Taylor, Sr. ( 4. April 1904 – 30. April 1973 ) kommandierte. In dieser TU befanden sich die Zerstörer USS BENNETT, USS FULLAM, USS HUDSON, USS ANTHONY, USS WADSWORTH, USS TERRY und USS SELFRIDGE ( DD-357 ) sowie mehrere Transportschiffe unter denen sich die SS CLAREMONT VICTORY befand. Am 10. August verließen diese Schiffe die Gewässer um Guam und fuhren zum Atoll Eniwetok. In dem dortigen Hafen liefen sie am 13. August ein. Hier gliederte man die USS BENNETT noch am selben Tag in die Task Group 32.12 ein die Rear Admiral Howard Fithian Kingman ( 5. Mai 1890 – 4. Juli 1968 ) befehligte. Innerhalb dieser TG befand sich der Zerstörer in der TU 32.12.1 die ebenfalls Rear Admiral Howard Fithian Kingman befehligte. In dieser TU befand sich der Schwere Kreuzer USS MINNEAPOLIS, der Leichte Kreuzer USS CLEVELAND ( CL-55 ) und die Zerstörer USS BENNETT, USS GUEST und USS HALFORD. Am 29. August stachen die Schiffe der Task Group 32.12 in See und fuhren zum Cape Esperance, Guadalcanal. Dort wurden die Ladungsoperationen durch die Schiffe der Task Group 32.2 geprobt. Die Schiffe der TG 32.12 unterstützten am folgenden Tag diese Landeoperationen mit ihren Schiffsgeschützen und kehrten nach wenigen Stunden des Scheingefechtes nach Tulagi zurück. Dort wurden die Munitionsvorräte aufgefüllt. Am 31. August legten die Schiffe der TG 32.12 erneut ab und begannen mit ihrem Übungsschießen. Auch am 1. September wurden vor Cape Esperance Übungsschießen durchgeführt, nur das anschließend die Schweren Kreuzer zur Task Force 35 wechselten. Diese kehrten allerdings zwei Tage später zur TF 32 zurück. Die Zerstörer der Task Group 32.12 legten am 1. September in Port Purvis wieder an und wurden auf die kommenden Kämpfe vor Peleliu und Angaur vorbereitet. Unter dem Oberbefehl von Rear Admiral Jesse Bartlett Oldendorf bildete man mit der Task Group 32.5 die Palau Bombardement & Fire Support Group. In dieser TG befanden sich die Schlachtschiffe USS TENNESSEE, USS PENNSLVANIA, USS IDAHO und USS MISSISSIPPI ( BB-41 ), die Schweren Kreuzer USS MINNEAPOLIS, USS INDIANAPOLIS, USS PORTLAND ( CA-33 ) und USS LOUISVILLE ( CA-28 ), die Leichten Kreuzer USS CLEVELAND, USS DENVER, USS COLUMBIA ( CL-56 ) und USS HONOLULU ( CL-48 ), die Zerstörer USS BENNETT, USS GUEST, USS HALFORD, USS FULLAM, USS HUDSON, USS HEYWOOD L EDWARDS ( DD-663 ), USS LEUTZE ( DD-481 ), USS BENNION ( DD-662 ), USS ROSS ( DD-563 ), USS ALBERT W GRANT ( DD-649 ), USS BRYANT ( DD-665 ), USS ROBINSON ( DD-562 ) und USS RICHARD P LEARY ( DD-664 ) die Schnellen Truppentransporter USS STRINGHAM ( APD-6 ), USS RATHBURNE ( APD-25 ), USS CLEMSON ( APD-31 ), USS NOA ( APD-24 ) und USS GEORGE E BADGER ( APD-33 ), die Zerstörer und Minensucher USS WASMUTH ( DMS-15 ), USS PERRY ( DMS-17 ), USS SOUTHARD ( DMS-10 ), USS HOVEY ( DMS-11 ) und USS LONG ( DMS-12 ), die Zerstörer und Minenleger USS PREBLE ( DM-20 ) und USS MONTGOMERY ( DM-17 ) und der Zerstörer und Wasserflugzeugtender USS BALLARD ( AVD-10 ). Die Schiffe der TG 32.5 legten am 6. September in Port Purvis ab und fuhren zu den Palau Inseln. Drei Tage später überquerten sie den Äquator und am 10. September Beölte man sie auf offener See. Ab dem 11. September gliederte man die USS BENNETT wieder in die Task Group 32.12 ein. Diese befehligte erneut Rear Admiral Howard Fithian Kingman. In der TG befand sich das Schlachtschiff USS TENNESSEE, der Schwere Kreuzer USS MINNEAPOLIS, die Leichten Kreuzer USS DENVER, USS CLEVELAND und USS PHOENIX ( CL-46 ), die Zerstörer USS BENNETT, USS GUEST, USS HALFORD, USS FULLAM, und USS HUDSON und die Schnellen Truppentransporter USS NOAH, USS GEORGE E BADGER und USS RATHBURNE ( APD-25). Es wurden in den folgenden Stunden japanische Küstenbefestigungen auf Peleliu und Angaur beschossen. Die TG teilte sich am 13. September.
Die Task Undergroup 32.12.1 befehligte Rear Admiral Kingman und hatte die Aufgabe die drei Schnellen Truppentransporter so nah wie nur möglich an die Küste zu bringen und zu beschützen, damit die darauf befindlichen Underwater Demolition Teams in der Anlandundszone die dort befindlichen Hindernisse beseitigen konnten. In der TU befand sich das Schlachtschiff USS TENNESSEE, der Schwere Kreuzer USS MINNEAPOLIS, der Leichte Kreuzer USS CLECELAND, die Zerstörer USS BENNETT, USS GUEST und USS HALFORD sowie die Schnellen Truppentransporter USS RATHBURNE und USS GEORGE E BADGER. Die Schiffe der TG 32.12 bombardierten am 13. und 14. September feindliche Stellungen auf Angaur. Der Zerstörer und Minensucher USS PERRY ( DMS-17 ) aus der Minenräumgruppe lief am 13. September während der Räumarbeiten auf eine Mine auf. Durch die Wucht der Explosion wurde das Schiff zerstört und sank rund 680 Meter südöstlich von Angaur. Am 14. September begann dann die Landung auf Peleliu und am 17. September auf Angaur. Am 14. September beschossen die Schiffe der TG 32.12 noch feindliche Küstenbefestigungen auf Peliliu und unterstützten damit die Landeoperation, lagen aber schon am Morgen des 15. September vor Angaur und bombardierten dort japanische Stellungen. Vor der Landeoperation auf Angaur wurde die TG 32.12 aufgelöst und integrierte sich wieder in die TG 32.5. Die Schiffe patrouillierten in den Gewässern rund um die Palau Inseln und ließen keinen japanischen Nachschub durch. Der frei zur Verfügung stehende Zerstörer USS WADLEIGH ( DD-689 ) hatte die Aufgabe bekommen zusammen mit Minenräumschiffen ab dem 16. September in der Kossol Passage nach Minen zu suchen und diese unschädlich zu machen. Das Schiff konnte mit 40 mm Geschossen zweiundzwanzig von den Minenräumern gefundenen Minen zerstören. Die dreiundzwanzigste Mine war aber eine Treibmine die unberechenbar im Wasser lag. Während sich der Zerstörer der zweiundzwanzigsten Mine näherte um diese zu zerstören, wurde die Treibmine durch eine Unterwasserströmung Mittschiffs an das Schiff getrieben und schlug dort an. Die Explosion riss die Schiffshaut auf. Tötete drei Besatzungsmitglieder und zwanzig wurden verwundet. Bevor das Schadensbeseitigungsteam an Ort und Stelle war, lag der Zerstörer schon um sieben Grad nach Steuerbord und das Heck lag fünf Meter tief im Wasser. Die Schiffsbesatzung begann nun alles nicht notwendige im Heck befindliche Material über Bord zu werfen um die Kränkung zu korrigieren. Da erreichte auch schon die USS BENNETT das havarierte Schiff und nahm es ins Schlepptau. Die USS WADLEIGH lag spürbar in der Dünung und die anfängliche Befürchtung bestand darin das der Zerstörer in der Mitte auseinanderbrechen konnte. Die USS BENNETT schleppte das verkrüppelte Schiff bis in die Mare Island Navy Yard in Vallejo, Kalifornien. Dort trafen beide Schiffe am 25. Oktober ein. Die USS BENNETT selber blieb nun ebenfalls gleich in der Werft und unterzog sich einer Überholung die bis Mitte Dezember andauerte. Nach dieser Überholung fuhr der Zerstörer nach Pearl Harbor. Dort legte das Schiff am 24. Dezember an und blieb bis in den Januar 1945 vor Anker liegen oder führte Übungen in den Hawaiianischen Gewässern durch. Noch im selben Monat verließ der Zerstörer wieder Pearl Harbor und fuhr zu den Marianen. Vor Pagan Island sollte das Schiff seine Radarüberwachungspflichten aufnehmen. Zur Vorbereitung auf den kommenden Kampf um Iwo Jima, legte die USS BENNETT am 15. Februar im Hafen von Saipan an. Nach dem Bunkern von Treibstoff und Munition, legte der Zerstörer am folgenden Tag wieder ab und fuhr nach Iwo Jima. Dort war die USS BENNETT ab dem 19. Februar ein Radarvorpostenschiff und überwachte den Luftraum. Außerdem beteiligte sich der Zerstörer an weiteren Bombardements gegen japanische Küstenbefestigungen. Bis zum 5. März blieb das Schiff auf den ihm zugewiesenen Posten. Dort gab am 28. Februar und am 2. März einen Luftangriff. An beiden Tagen wurde die USS BENNET durch Bomben leicht beschädigt. Ein japanisches Bombenflugzeug war am 2. März durch die Flakabwehr gekommen und dessen Pilot klinkte eine Bombe aus welche auf dem Vorschiff landete. Zum Glück war es nur ein Blindgänger der in den Stahl des Zerstörers nur ein Loch schlug und im darunter liegenden Deck stecken blieb. Von Iwo Jima aus fuhr die USS BENNETT in die San Pedro Bay, Leyte. Hier füllte man die Munitionsmagazine und die Treibstoffbunker wieder auf und gliederte den Zerstörer in die Task Force 55 ein die Rear Admiral John Lesslie Hall, Jr. ( 11. April 1891 – 6. März 1978 ) während der Operation „Iceberg“ befehligte. Dort in der San Pedro Bay, wurden vom 14. bis zum 21. März mehrere Übungen der Schiffe aus dieser TF durchgeführt. Dabei kommandierte Captain E. W. Young die Task Group 55.6, die Southern Attack Force. In dieser TG befanden sich die Zerstörer USS BENNETT, USS HUDSON, USS WADSWORTH, USS ANTHONY, USS BACHE ( DD-470 ), USS BEALE ( DD-471 ), USS BUSH ( DD-529 ), USS AMMEN ( DD-527 ), USS MULLANY ( DD-528 ), USS HYMAN ( DD-732 ), USS PURDY ( DD-734 ), USS PUTNAM ( DD-757 ) und USS ROOKS ( DD-804 ), die Geleitzerstörer USS CROUTER ( DE-11 ), USS CARLSON ( DE-9 ), USS DAMON M CUMMINGS ( DE-643 ), USS VAMMEN ( DE-644 ), USS O´NEILL ( DE-188 ) und USS WALTER C WANN ( DE-412 ) und der Schnelle Truppentransporter USS SIMS ( APD-50 ). Gleich nach dem Abschluss dieser Übungen fuhren die Schiffe der TF 55 nach Okinawa. Dort trafen sie am 1. April ein und beteiligten sich gleich bei der Unterstützung der Landungskräfte und bauten eine Radarvorpostenkette zur Früherkennung von feindlichen Luftangriffen. Dabei erhielt die USS BENNETT schon am 3. April einen Treffer durch eine Bombe und wurde leicht beschädigt. Am 7. April gab es gegen 8:50 zu einem erneuten Luftangriff. Kamikazepiloten griffen die amerikanischen Schiffe an. Dabei erhielt die USS BENNET rund fünfzehn Seemeilen Nordwestlich von Iheja Shima, Okinawa Bay einen Bombentreffer. Diesmal erneut auf dem Vorschiff. Doch diesmal explodierte diese im Schiffsinnern und zerstörte den vorderen Maschinenraum und die elektrische Versorgung. Dabei wurden der Besatzungsmitglieder getötet und achtzehn zum Teil schwer verletzt. Aus eigener Kraft konnte der Zerstörer sich zu den Kerama Retto Inseln schleppen. Dort wurden innerhalb von einem Tag Notreparaturen vorgenommen. Am 8. April nahm der Hochseeschlepper USS YUMA ( ATF-94 ) die USS BENNETT ins Schlepptau und zog den Zerstörer bis nach Saipan. Hier wurden weitere Notreparaturen an dem Schiff durchgeführt, so dass es anschließend selbständig an die US Westküste fahren konnte. Diese Reparaturen dauerten bis in den Mai. Nach dem Abschluss dieser Arbeiten verließ die USS BENNETT Saipan und fuhr in die Puget Sound Naval Shipyard in Bremerton, Washington. Hier dauerten die Reparaturarbeiten bis in den August. Hier im Hafen erhielt man auch die Nachricht vom Ende des Zweiten Weltkrieges im pazifischen Raum. Trotzdem legte der Zerstörer in der Werft ab und fuhr nach Adak, Aleuten, Alaska. Von diesem Hafen aus stach das Schiff am 28. August in See und fuhr nach Petropawlowsk. An Bord der USS BENNETT befanden sich Meteorologen. Im Hafen von Adak legte der Zerstörer am 26. September wieder an. Von dort aus fuhr das Schiff nach San Diego, Kalifornien. Hier versetzte man den Zerstörer am 21. Dezember 1945 in die Pazifikreserveflotte und stellte am 18. April 1946 das Schiff außer Dienst.
Am 15. Dezember 1959 übergab man den Zerstörer an die brasilianische Marine. Diese stellte das Schiff am selben Tag in ihren Dienst und übergab ihm den Namen BNS PARAIBA ( D28 ).
Am 1. August 1973 strich man den Namen USS BENNETT ( DD-473 ) von der US Navy – Liste.
Im Jahre 1978 stellte die brasilianische Marine den Zerstörer außer Dienst und ließ ihn noch im selben Jahr verschrotten.


USS BENNETT ( DD-473 )
Commanding Officer

CDR Edmund Battelle Taylor           9. Februar 1943 – 31. Juli 1944 (erreichter Rang VADM)
LCDR Philip Frederick Hauck            31. Juli 1944 – 5. November 1944
CDR Jasper Newton McDonald Jr.            5. November 1944 – 18. April 1946

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