USS FOOTE ( DD-511 )

USS FOOTE ( DD-511 )

Biografie

Andrew Hull Foote
* 12. September 1806 in New Haven, Connecticut
† 26. Juni 1863 in New York City
war ein Offizier in der US Navy und diente während des amerikanischen Bürgerkrieges

Andrew Hull Foote war der Sohn des Senators Samuel Augustus Foote ( 8. November 1780 – 15. September 1846 ) und Eudocia Hull. Der junge Foote war nicht als guter Schüler bekannt, zeigte aber großes Interesse für das Meer. Sein Vater schickte ihn an die United Stats Military Academy in West Point, New York. Doch sechs Monate später, im Jahre 1822, verließ Foote West Point und wechselte an die United Stats Naval Academy in Annapolis, Maryland wo er den Rang eines Midshipman erhielt. Zwischen 1822 und 1843 diente Foote in der Karibik, im Pazifik, im Mittelmeer, an der afrikanischen Küste und an der Philadelphia Navy Yard. Nach der US Naval Academy befand er sich an Bord des Schoners USS GRAMPUS ( 1821 ). Im Jahre 1830 beförderte man ihn zum Lieutenant und stationierte ihn im Mittelmeer. Man versetzte ihn auf die Fregatte USS JOHN ADAMS ( 1799 ) die am 5. Mai 1838 von Hampton Roads aus zu einer Weltumsegelung startete. Begleitet wurde die altehrwürdige Fregatte von der neugebauten und 50 Kanonen führenden Fregatte USS COLUMBIA ( 1836 ). Besonderes Gewicht lag darauf die Ostindischen Gebiete anzulaufen wo die Vereinigten Staaten einen wachsenden Handel genossen. Beide Schiffe legten am 10. Juli in Rio de Janeiro, Brasilien an, doch die USS JOHN ADAMS segelte schon am 25. Juli weiter. Ihr Weg führte sie nach Sansibar und von dort aus nach Bombay. Dort trafen sich beide Fregatten wieder und segelten nach Goa und Colombo, Ceylon weiter. In Colombo hörte man von einem Überfall Eingeborener Susoh auf das amerikanische Handelsschiff ECLIPSE. Das Geschwader segelte umgehend an den Ort des Geschehens und bombardierte das Fort Kuala Batee und vereinbarte mit dem Rajah von Sumatra vertraglich die Hilfe und den Schutz von amerikanischen Schiffen. Schnell war festgestellt worden aus welchem Dorf die Angreifer auf das amerikanische Handelsschiff kamen. Über 300 Marinesoldaten und Matrosen wurden bei dem Dorf Muckie angelandet und zerstörten dieses. Vor dem Eintreffen des Geschwaders bei Rio de Janeiro am 23. April 1840 legte es noch mal in Singapur, Macau, Honolulu und Valparaiso an, danach wurde das Kap Horn umrundet. Die USS JOHN ADAMS legte Mitte Juni 1842 in Boston wieder an. Foote ging von Bord der Fregatte um sich zu seinem neuen Einsatzort, dem Philadelphia Naval Asylum, zu begeben. Nachdem der das Land wieder mit den Planken eines Schiffes tauschte, organisierte er auf der Fregatte USS CUMBERLAND ( 1842 ) eine Temperance Society. Diese Gruppe von Seeleuten entwickelte eine Bewegung zur Beendigung der Politik der Versorgung von Marineangehörigen mit alkoholischen Getränken. Am 17. November 1849 stellte Foote die unter seinem Kommando stehende Brigg USS PERRY ( 1843 ) wieder in den Dienst der US Navy. Mit dem Schiff kreuzte er an der Westküste Afrikas entlang auf der Suche nach Sklavenhändlern. Er war aktiv bei der Unterdrückung de Sklavenhandels und war überzeugt das dieser Handel abgeschafft werden müsse. Am 26. Dezember 1851 legte die USS PERRY in New York City wieder an. Im Jahre 1854 veröffentlichte er ein Buch „Afrika und die amerikanische Flagge“. In diesem Buch zeigte sich Foote als Befürworter der Befreiung der Sklaven und bekannte sich zum Fürsprecher der Antisklavereibewegung. In seinem Buch beschrieb er die Geografie des afrikanischen Kontinents, die Sitten und Gebräuche der vielen Menschen in Afrika. Er erzählte die Errichtung der amerikanischen Kolonie in Afrika, beschrieb den Sklavenhandel und die damit einher gehenden Übel. Allerdings ließ er dabei nicht die Notwendigkeit außer acht US Bürger und die amerikanische Wirtschaft im Ausland zu schützen. Mit den Erscheinen des Buches war Foote ein gefragter Redner in den Abolitinisten Kreisen. In den Jahren 1851 bis 1856 diente Foote auf verschiedenen Posten an Land. So unter anderem im US Navy Effenciecy Board, dem US Navy Ausschuss für Effizienz, der von Commodore Samuel Francis Du Pont ( 27. September 1803 – 23. Juni 1865 ) ins Leben gerufen wurde. Im Jahre 1856 beförderte man Foote zum Commander und übergab ihm das Kommando über die Korvette USS PORTSMOUTH ( 1843 ) die zum Ostindischen Geschwader gehörte. Mit diesem Kommando konnte er die britischen Operationen gegen Kanton, China während des Zweiten Opiumkrieges beobachten. Dies führte aber dazu, dass sein Schiff durch chinesische Küstenbatterien angegriffen wurde. Daraufhin übernahm Foote persönlich das Kommando über eine Trupp aus Marinesoldaten und Matrosen mit denen er als Vergeltung des Angriffes die Verteidigungsforts der Chinesen entlang des Pearl River von Land aus angriff und besetzte. Dies führte zu einer kurzen Besetzung chinesischen Territoriums. 1858 kehrte Foote in die Vereinigten Staaten zurück und übernahm dort das Kommando über die Brooklyn Navy Yard in Brooklyn, New York. Dieses Amt übte er bis zum Ausbruch des amerikanischen Bürgerkrieges aus. Nachdem am 12. April 1861 mit offenen Kampfhandlungen durch konföderierte Einheiten der amerikanische Bürgerkrieg ausgebrochen war, übernahm Foote das Kommando über die New York Navy Yard. Am 29. Juni 1861 ernannte man ihn zum Captain. Am 30. August 1861 übernahm er das Kommando des Mississippi River Squadrons von Commander John Rodgers ( 8. August 1812 – 5. Mai 1882 ). In den vielen Schlachten am westlichen Kriegsschauplatz war eine gute Organisation und Leitung der Kanoneboot Flotte der Schlüssel zum Sieg über die Konföderierten Truppen innerhalb des Landes mit dem größten Fluss. Und dies absolvierte Foote mit Auszeichnung. Zu diesem frühen Zeitpunkt des Krieges war aber die Kanonenboot Flotte noch der US Army unterstellt. Im Februar 1862 beförderte man ihn zum Flag Offizier und stellte ihn damit auf eine Stufe mit General Ulysses S. Grant ( 27. April 1822 – 23. Juli 1885 ). Beide Einheiten kämpften Seite an Seite. So eroberten sie das Fort Henry am Tennessee River. Trotzdem, dass an einem Kanoneboot schwere Schäden entstanden waren während der Schlacht, konnte fas Fort sehr schnell niedergerungen werden. Einige Tage später zogen General Grant und Flag Offizier Foote gegen das Fort Donelson auf dem Cumberland River. Die Hoffnung dieses Fort genauso schnell niederzukämpfen wie das Fort Henry zerschlug sich sehr schnell. Die Kanonen der Flussbatterien waren besser angelegt worden. Trotzdem konnte dieses Fort eingenommen werden, aber der Preis dafür war hoch. Drei Kanonenboote aus Footes Geschwader wurden sehr beschädigt. Mit dabei war sein Flaggschiff die USS ST LOUIS ( 1861 ). Auch Foote selber blieb nicht unverletzt. Er erhielt an seinem Fuß eine Wunde. Für seine Verdienste während der eroberung beider Forts erhielt Foote den Dank des Kongresses. Nach der Reparatur der Schiffe des Mississippi River Squadrons begann Foote mit General John Pope ( 16. März 1822 – 23. September 1892 ) eine Kampagne gegen die Insel Nummer Zehn auf dem Mississippi River. Diese dauerte vom 28. Februar bis zum 8. April 1862 und endete mit der Einnahme durch die Unionskräfte. Am 9. Mai übergab Foote das Kommando über die Mississippi River Squadron an Flag Offizier Charles Henry Davis ( 16. Januar 1807 – 18. Februar 1877 ). Im Juli 1862 übergab man ihm eine zweite Danksagung des Kongresses für die drei gewonnenen Schlachten. Noch im Jahr 1862 ernannte man ihn dann zum Rear Admiral. Das Jahr 1863 neigte sich der Jahresmitte zu, da übertrug man Foote das Kommando über das Südatlantikblockadegeschwader das Rear Admiral Samuel Francis Du Pont bis zum 5. Juli kommandierte. Auf dem Weg dorthin, verstarb Andrew Hull Foote am 26. Juni 1863 ganz plötzlich in New York. Sein plötzlicher Tod schockierte die Nation. Man begrub seinen Leichnam auf dem Grove Street Friedhof in New Haven.

Drei Schiffe wurden bei der US Navy zu Ehren von Rear Admiral Andrew Hull Foote benannt.
Das erste Schiff war das Torpedoboot USS FOOTE ( TB-3 ) aus der FOOTE – Klasse.
Das zweite Schiff war der Zerstörer USS FOOTE ( DD-169 ) aus der WICKES – Klasse.
Das dritte Schiff war der Zerstörer USS FOOTE ( DD-511 ) aus der FLETCHER – Klasse.


USS FOOTE ( DD-511 )

Schiffsbiografie

Die USS FOOTE ( DD-511 ) ist das dritte Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Rear Admiral Andrew Hull Foote benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das fünfunddreißigste Schiff aus der FLETCHER – Klasse.
Auf der Bath Iron Works Corporation in Bath, Maine wurde am 14. April 1942 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Marguerite Foote Aspinwall ( 13. Februar 1890 – 17. April 1969 ), Ehefra von John Cuthbert Aspinwall, Sr. ( 4. Oktober 1891 – 6. April 1983 ), Tochter von Captain Augustus Russell Street Foote ( 4. April 1847 – 5. Mai 1911 ) und Enkelin von Rear Admiral Andrew Hull Foote, taufte am 11. Oktober 1942 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Commander Bernard Lige Austin ( 15. Dezember 1902 – 21. September 1979 ) stellte am 22. Dezember 1942 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Nach den Erprobungs- und Ausbildungsfahrten entlang der US Ostküste bis zur Guantanamo Bay, Kuba, beteiligte sich die USS FOOTE an einer Eskorte von einem Schiffskonvoi der nach Casablanca und zurück musste. Der Zerstörer war zwischen dem 1. April und dem 9. Mai 1943 daran beteiligt. Anschließend bereitete man den Zerstörer auf seinen Einsatz im Pazifik vor. Anfang Juni 1943 durchquerte das Schiff den Panamakanal. Das Ziel des Schiffes war die Halbinsel Noumea, Neukaledonien. Hier legte am 28. Juni der Zerstörer an. Noch am selben Tag gliederte man das Schiff in das Zerstörergeschwader 23 ein. Dieses Geschwader kommandierte Captain Arleigh Albert Burke ( 19. Oktober 1901 – 1. Januar 1996 ). In ihm befanden sich die Zerstörer USS FOOTE, USS CHARLES AUSBURNE ( DD-570 ), USS DYSON ( DD-572 ), USS STANLY ( DD-478 ), CLAXTON ( DD-571 ), USS SPENCE ( DD-512 ), USS THATCHER ( DD-514 ) und USS CONVERSE ( DD-509 ). In den folgenden drei Monaten eskortierte die USS FOOTE mehrere Schiffskonvois von Noumea aus nach Port Purvis, Tulagi; Espiritu Santo und Efate, New Hebrides; Vella Lavella Island und Rendova, Westsalomonen und patrouillierte in diesen Gewässern. So verließ zum Beispiel die USS FOOTE am 17. Juli Efate und begleitete einen Schiffskonvoi. Danach lag der Zerstörer vom 11. bis zum 16. August in Espiritu Santo, stach an diesem 16. August in See und kehrte erst am Abend des folgenden Tages zurück. Von dort aus betrieb das Schiff am 22. August eine Patrouillenfahrt und lag dann bis zum 30. August fest vertäut. Man versetzte nun die USS FOOTE in die Task Force 39. Diese Task Force befehligte Rear Admiral Aaron Stanton Merrill ( 26. März 1890 – 28. Februar 1961 ). In dieser TF befanden sich die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER ( CL-57 ), USS CLEVELAND ( CL-55 ), USS COLUMBIA ( CL-56 ) und USS DENVER ( CL-58 ) und die Zerstörer USS FOOTE, USS CONVERSE, USS RADFORD ( DD-446 ) und USS JENKINS ( DD-447 ). Am 30. August legten die Schiffe der TF 39 um 8:00 Uhr in Espiritu Santo ab und trafen sich mit den Schiffen der Task Force 37 und Task Force 38 in den Gewässern rund um Espiritu Santo um taktische Manöver für die kommenden Kämpfe um die Westsalomonen bis zum 4. September durchzuführen. In der TF 37 befanden sich die Schlachtschiffe USS MARYLAND ( BB-46 ) und USS COLORADO ( BB-45 ), der Geleitflugzeugträger USS BRETON ( CVE-23 ) und die Zerstörer USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS McCALLA ( DD-488 ), USS RALPH TALBOT ( DD-390 ), USS LARDNER ( DD-487 ) und USS BUCHANAN ( DD-484 ) und in der TF befand sich der Flugzeugträger USS SARATOGA ( CV-3 ), die Schlachtschiffe USS WASHINGTON ( BB-56 ), USS NORTH CAROLINA ( BB-55 ) und USS MASSACHUSETTS ( BB-59 ), die Leichten Kreuzer USS SAN JUAN ( CL-54 ) und USS SAN DIEGO ( CL-53 ) und die Zerstörer USS PHILIP ( DD-498 ), USS STACK ( DD-406 ), USS STERETT ( DD-407 ), USS WILSON ( DD- 408 ), USS BENNETT ( DD-473 ), USS GUEST ( DD-472 ), USS FULLAM ( DD-474 ) und USS ANTHONY ( DD-515 ). Am 31. August um 15:00 Uhr formierten sich die Schiffe aller drei Task Forces und verließen geschlossen Espiritu Santo. Zwei Stunden später simulierte man mit der TF 39 eine Formationsfahrt während einer nächtlichen Angriffsattacke und um 21.00 Uhr verließen die Schiffe der Task Forces 38 und 37 wieder den Schauplatz. In den folgenden drei Tagen wurden Schießübungen und Formationsfahrten innerhalb der TF 39 geprobt. Erst am 4. September um 18:00 Uhr legten die Schiffe in Espiritu Santo wieder an. Hier blieb die USS FOOTE bis zum 16. September liegen. Anschließend wechselte es nach Port Purvis. Von dort aus unternahm der Zerstörer Patrouillenfahrten vor Kolombangara um japanischen Verbänden die Evakuierung ihrer Truppen zu erschweren. Vom 27. bis zum 29. September trat dieser Fall ein. Das Schiff jagte zusammen mit den Zerstörern USS McCALLA, USS RALPH TALBOT und USS PATTERSON ( DD-392 ) mehrere Schuten die japanische Soldaten von Kolombangara abgeholt hatten und eröffnete das Feuer. Zwei der Schuten wurden dabei versenkt. In der Nacht zum 30. September fiel dann bei der USS McCALLA das Ruder aus und der Zerstörer kollidierte mit der USS PATTERSON deren Bug fast vollständig abgetrennt wurde. Die USS FOOTE blieb nun bei den beiden havarierten Schiffen bis ein Schlepper eingetroffen war um jene ins Schlepptau zu nehmen. In dieser Zeit befand sich ein feindliches Flugzeug am Himmel. Dieses wurde durch die Flugabwehrkanoniere der USS FOOTE abgeschossen. Nun erreichte in der folgenden Nacht ein Konvoi aus Panzerlandungsschiffen die Gewässer und sollten nach Vella Lavella eskortiert werden. Die USS FOOTE begab sich mit der USS RALPH TALBOT zu dem Konvoi der sich noch auf dem offenen Meer befand und begleitete ihn bis zu seinem Landungsbereich. Während der Landung gab es Luftalarm. Auch hier konnten die Flugabwehrkanoniere ein feindliches Flugzeug abschießen. Nach der Entladung der Panzerlandungsschiffe eskortierte die USS FOOTE diese bis nach Port Purvis. Hirer traf der Konvoi am 2. Oktober ein und der Zerstörer blieb bis zum 4. Oktober liegen. Der Zerstörer wechselte nach Espiritu Santo. Dort gliederte man das Schiff in die Task Force 39 ein. Im Zusammenspiel von Schiffen der Task Force 37, 38 und 39 sollten wieder südwestlich von Espiritu Santo taktische Manöver durchgeführt werden. Dabei gab es für die Zerstörer in allen drei Task Force feste Aufgaben, wohingegen der Flugzeugträger USS SARATOGA ( CV-3 ) und andere große Kriegsschiffe innerhalb der Task Forces wechselten. An diesen taktischen Manövern waren der Flugzeugträger USS SARATOGA, der Leichte Flugzeugträger USS BRETON, die Schlachtschiffe USS WASHINGTON ( BB-56 ), USS SOUTH DAKOTA ( BB-57 ), USS ALABAMA ( BB-60 ) und USS MASSACHUSETTS ( BB-59 ), die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER, USS DENVER, USS COLUMBIA, USS SAN JUAN und USS SAN DIEGO ( CL-53 ) und die Zerstörer USS FOOTE, USS CHARLES AUSBURNE, USS LARDNER, USS STACK, USS WILSON, USS WOODWORTH, USS CLAXTON, USS DYSON, USS ANTHONY, USS WADSWORTH ( DD-516 ), USS HUDSON ( DD-475 ), USS FULLAM ( DD-474 ), und USS FARENHOLT ( DD-491 ). Ziel dieses taktischen Manövers war es die Mannschaften der Schiffe auf den Angriff auf Bougainville, Nord Salomonen vorzubereiten. So begannen am 7. Oktober um 18:00 Uhr simulierte Torpedoangriffe. Am 8. Oktober wurden ab 00:00 Uhr Flugzeugangriffe in unterschiedlichen Entfernungen von Espiritu Santo mehrere Flugzeugangriffe simuliert. Am 9. Oktober folgten Angriffsattacken auf Flottenverbände und am 10. Oktober Schießübungen. Die USS FOOTE kehrte anschließend nach Espiritu Santo zurück. Dort blieb der Zerstörer mit einer Ausnahme bis zum 24. Oktober liegen. Man gliederte das Schiff am 19. Oktober in die Task Group 39.2 ein die Captain Beatty kommandierte. In dieser TG befanden sich die Leichten Kreuzer USS COLUMBIA und USS DENVER sowie die Zerstörer USS FOOTE, USS CLAXTON und USS DYSON. Diese fünf Kriegsschiffe sollten weitere Übungen durchführen. Dazu legten sie am 20. Oktober um 7:30 Uhr in Espiritu Santo ab und von 8:15 Uhr bis 9:45 Uhr wurden mehrere Schießübungen durchgeführt. Ab 12:00 Uhr folgten mehrere Übungen in der Formationsfahrt. Gegen 17:30 Uhr passierten die Schiffe dann Tatuba Island und um 18:00 Uhr liefen sie in den Segond Channel vor Espiritu Santo ein. Man bereitete die USS FOOTE auf die kommenden Einsätze vor und versetzte das Schiff in die Task Group 39.3 die Captain A. G. Shepard kommandierte. In dieser TG befanden sich die Leichten Kreuzer USS CLEVELAND und USS DENVER sowie die Zerstörer der DESRON 23, USS FOOTE, USS SPENCE, USS CHARLES AUSBURNE, USS DYSON und USS CLAXTON sowie die Zerstörer USS CONY ( DD-508 ) und USS PHILIP ( DD-498 ). Diese Schiffe der TG 39.3 eskortierten mehrere Panzerlandungsschiffe die die Soldaten der 8. neuseeländischen Brigade transportierten. Die Landung auf den Inseln Mono und Stirling Island von den Treasury Islands sollte geheim bleiben. Deshalb versuchte der Verband auch nur Seewege zu benutzen wo man eventuell von feindlichen Aufklärungsflugzeugen nicht gesichtet werden konnte. Am 24. Oktober um 5:00 Uhr legten die Schiffe der TG in Espiritu Santo ab und fuhren in Richtung Tulagi. Drei Stunden später befanden sie sich rund 50 Seemeilen Südsüdöstlich der Insel und gegen Mittag 40 Seemeilen Nordöstlich. Um 20:00 Uhr lag der Schiffsverband rund 160 Seemeilen Nordwestlich von Espiritu Santo und 360 Seemeilen Südöstlich von Tulagi. Am folgenden Tag um 8:00 Uhr lief der Verband an Guadalcanal vorbei und lag 70 Seemeilen Ostsüdöstlich von Tulagi. Gegen 12:00 Uhr liefen die Schiffe in Port Purvis ein. Am 26. Oktober verließen die Schiffe um 10:30 Uhr wieder den Hafen und fuhren direkt zu den Treasury Islands. Um 12:00 Uhr lagen sie zwischen Guadalcanal und Savo Island und um 14:00 Uhr passierten sie Russell Island. Gegen 20:00 Uhr befanden sich die Schiffe noch 130 Seemeilen Südsüdöstlich der anzugreifenden Inseln. In der Zeit der Morgendämmerung begann am 27. Oktober der Angriff. Die japanischen Verteidiger waren höchst überrascht und wurden schnell überrannt. Gleich nach dem Absetzen der Soldaten wendeten die Schiffe des Verbandes und wandten sich zur Rückfahrt. Rund 15 Seemeilen waren sie schon von den Inseln entfernt, da stürzten sich die ersten japanischen Piloten mit ihren Flugzeugen auf die Schiffe. Zehn Stukas eskortierten 39 Bomber und Torpedoflugzeuge. Diese griffen aus der Sonne kommend den Verband an. Mehrere feindliche Flugzeuge konnten abgeschossen werden. Dafür erhielt die USS CONY zwei Bombentreffer auf dem Hauptdeck. Acht Besatzungsmitglieder fanden bei der Explosion den Tod und zehn weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Auch die beiden Panzerlandungsschiffe USS LST-399 und USS LST-485 erhielten Bombentreffer. Alle drei Schiffe waren nicht mehr vollständig einsatzfähig und konnten aus eigener Kraft nicht weiterfahren. Man musste die Schiffe ins Schlepptau nehmen. Um 8:00 Uhr waren die Schiffe daher erst 40 Seemeilen Südsüdöstlich der Treasure Islands. Gegen 12:00 Uhr waren es dann nur noch 90 Seemeilen bis Russell Islands und viereinhalb Stunden später passierten sie Savo Island. Um 18:00 Uhr legten die Schiffe der TG 39.3 in Port Purvis an. Dort blieb die USS FOOTE bis zum 29. Oktober liegen und wurde in die Task Force 39 versetzt die die Rear Admiral Aaron Stanton Merrill befehligte. In dieser TF befanden sich die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER, USS CLEVELAND, USS COLUMBIA und USS DENVER sowie die Zerstörer USS FOOTE, USS CHARLES AUSBURNE, USS DYSON, USS STANLY, CLAXTON, USS SPENCE, USS THATCHER und USS CONVERSE. Am 29. Oktober legten die Schiffe in Tulagi ab und fuhren nach Bougainville, Westsalomonen. Zwei Tage später um 2:30 Uhr lagen die Schiffe vor Buka Island und beschossen dort den japanischen Flugplatz sowie vor den Shortland Islands wo japanische Küstenbatterien beschossen wurden. Um 8:00 Uhr befanden sich die Schiffe der TF rund 35 Seemeilen Südwestlich und um 12:00 105 Seemeilen Westlich von Russell Island. Gegen 17:10 Uhr lagen sie rund 30 Seemeilen Südsüdwestlich der Treasury Islands und um 20:00 Uhr 45 Seemeilen Südsüdwestlich von Cape Torokina. Am 1. November wurde von 0:20 bis 0:40 Uhr die Insel Buka und von 6:21 bis 7:00 Uhr die Shortland Inseln beschossen während der Landungen in der Kaiserin Augusta Bay. Dann erhielten die Schiffe den Befehl nordwärts zu fahren um einen japanischen Verband, bestehend aus den Schweren Kreuzern MYOKO und HAGURO, den Leichten Kreuzern AGANO und SENDAI sowie den Zerstörern HATSUKATZE, NAGANAMI, SAMIDARE, SHIGURE, SHIRATSUYU und WAKASUKI, abzufangen. Am 2. November gegen 2:27 Uhr orteten die amerikanischen Schiffe den feindlichen Verband. Um 2:45 Uhr begann der erste Torpedoangriff der Amerikaner der aber keine große Wirkung zeigte. Die Leichten Kreuzer aus der TF 39 begannen nun ihre Geschütze sprechen zu lassen und der japanische Leichte Kreuzer SENDAI sank. Daraufhin begannen die japanischen Schiffe mit mehreren Manövern. Dabei kollidierte die SHIRATSUYU mit der SAMIDARE und wurde durch amerikanisches Geschützfeuer versenkt. Die SAMIDARE erlitt durch die Kollision und Artillerietreffern mehrere Beschädigungen. Auch die anderen japanischen Schiffe erlitten mehrere Beschädigungen durch Artillerietreffer, konnten sich aber retten und abdrehen. Auf amerikanischer Seite erlitt die USS FOOTE schwere Beschädigungen durch einen Torpedotreffer. Dem Zerstörer lief der Torpedo ins Heck und riss dieses von dem Schiff weg. Neunzehn Besatzungsmitglieder fanden sofort den Tod dabei und siebzehn wurden zum Teil schwer verletzt. Das Schadensbegrenzungsteam konnte aber den Zerstörer vor dem sinken retten trotz das die Motoren gestoppt werden mussten, die Kontrolle über das Ruder verloren ging und das Hauptdeck achter überschwemmt war. Um aber die amerikanischen Schiffe nicht zur Ruhe kommen zu lassen, griffen zwei Wellen japanischer Flugzeugverbände am folgenden Morgen diese Schiffe an. Hier kämpften die Flugabwehrkanoniere der USS FOOTE verbissen und ließen kein feindliches Flugzeug in die Nähe des Schiffes damit diese ihre Bomben abwerfen konnten. Die Schadensbilanz auf amerikanischer Seite nach den feindlichen Angriffen konnte sich trotzdem sehen lassen. Die beiden Zerstörer USS SPENCE und USS THATCHER waren während der Kämpfe kollidiert und die USS SPENCE musste mehrere Artillerietreffer einstecken. Genauso der Leichte Kreuzer USS DENVER. Die USS MONTPELIER erhielt während des Luftangriffs zwei Bombentreffer. Gesunken ist aber keines der Schiffe. Bemerkenswert ist, dass alle japanischen Granaten und viele der amerikanischen, die das Ziel getroffen hatten, Blindgänger waren. Die USS FOOTE wurde am 2. November von der USS CHARLES AUSBURNE ins Schlepptau genommen und die USS CLAXTON nahm am 3. November die USS FOOTE ins Schlepptau bis der Hochseeschlepper USS SIOUX ( ATF-75 ) erschien. Beide Schiffe erreichten am 4. November den Hafen von Port Purvis. Die anderen Schiffe der TF 39 waren schon am Vorabend um 18:30 Uhr in den schützenden Hafen von Tulagi eingelaufen. Hier blieb die USS FOOTE bis zum 21. November für temporäre Reparaturen liegen. Man schleppte den Zerstörer nun von Tulagi nach Espiritu Santo. Den dortigen Hafen erreichte das Schiff am 27. November. Hier blieb es bis zum 19. Dezember in der Reparaturwerft liegen. Am 20. Dezember dockte man den Zerstörer aus. Man konnte das Schiff da aber immer noch nicht in Richtung US Westküste schleppen, da alle Schiffe im Einsatz waren die die USS FOOTE hätten weiterschleppen können. Das Frachtschiff SS GULF STAR schleppte die USS FOOTE bis in den Hafen von San Pedro, Kalifornien. Diesen erreichten beide Schiffe am 4. März 1944. Hier begann man den Zerstörer zu reparieren und zu modernisieren. Nach dem Abschluss dieser Arbeiten wechselte das Schiff in den Hafen von San Francisco, Kalifornien. Dort benutzte man den Zerstörer vom 6. August bis zum 24. Oktober als Schulschiff zur Ausbildung der Schiffsbesatzungen der neuen Zerstörer. Im Hafen von San Francisco legte die USS FOOTE am 24. Oktober ab und fuhr zu den Inseln der westlichen Karolinen. Hier erreichte der Zerstörer am 13. November die Kossol Roads, welche nördlich der Insel Babeldaob liegt. Man versetzte das Schiff am folgenden Tag in die Task Group 77.4, einer Flugzeugträgergruppe. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BISMARCK SEA ( CVE-95 ) und USS MAKIN ISLAND ( CVE-93 ), die Zerstörer USS FOOTE, USS RALPH TALBOT ( DD-390 ), USS HAGGARD ( DD-555 ), USS HALLIGAN ( DD-584 ), USS HARADEN ( DD-585 ) und USS PATTERSON ( DD-392 ) sowie die Geleitzerstörer USS COOLBAUGH ( DE-217 ) und USS LE RAY WILSON ( DE-414 ). Aufgabe der Geleitflugzeugträger war es Luftunterstützung für die Konvois zwischen Manus Island, Admiralitätsinseln und Leyte, Philippinen und den angelandeten Truppen auf Leyte zu gewährleisten. Die Zerstörer und Geleitzerstörer sicherten die beiden Träger vor Luft- und Unterwasserangriffen. Am 27. November verließ die USS FOOTE zusammen mit der USS RALPH TALBOT und der USS COOLBAUGH die TG 77.4 und fuhr zum Seeadler Harbor, Manus Island. Dort blieb die USS FOOTE bis zum 9. Dezember und wurde auf die kommenden Kämpfe in den philippinischen Gewässern vorbereitet. Nach dem Auffüllen sämtlicher Magazine und Treibstoffbunker, legte der Zerstörer am 9. Dezember im Seeadler Harbor ab und fuhr nach Leyte. Den Hafen in der San Pedro Bay erreichte der Zerstörer am 13. Dezember. Hier blieb das Schiff weitere sechs Tage zur Vorbereitung liegen. In dieser Zeit wurde die USS FOOTE zum 1. Versorgungskonvoi der Task Force 77 verlegt der während der Operation „Love III“ die Versorgung der alliierten Truppen auf Mindoro zu gewährleisten hatte. In diesem Konvoi befanden sich unter anderem Panzerlandungsschiffe und der Transporter SS JUAN de FUCA die von den Zerstörern USS FOOTE, USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE, USS YOUNG, USS BRYANT, USS NEWCOMB ( DD-586 ), USS RICHARD P LEARY ( DD-664 ) und vier weiteren Zerstörern eskortiert wurden. Am 19. Dezember legten die Schiffe in der San Pablo Bay ab und befanden sich zwei Tage später östlich von Panay Island in der Visayan See. Da griffen japanische Kamikazepiloten den Konvoi an. Die LST 460 und 749 sowie die SS JUAN de FUCA werden dabei getroffen und beschädigt. Die beiden Panzerlandungsschiffe müssen aufgegeben werden und später auch das Transportschiff. Deren Besatzungen und die meisten Soldaten werden durch die Zerstörer USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE und USS FOOTE gerettet. Die Flugabwehrkanoniere der USS FOOTE haben während des Kampfes mindestens ein feindliches Flugzeug abgeschossen. Zwanzig Seemeilen weiter kommt schon der nächste Luftangriff. Diesmal schafft es ein Kamikazepilot durch das Abwehrfeuer der Zerstörer und stürzt sich auf die USS FOOTE. Es wird einiges auf dem Schiff beschädigt, der Zerstörer blieb aber einsatzfähig. Der Zerstörer verließ den Versorgungskonvoi und kehrte nach Leyte zurück. Am 24. Dezember lag die USS FOOTE wieder in der San Pedro Bay und wurde dort für die Kämpfe um Luzon im Lingayen Golf während der Operation „Mike I“ vorbereitet. Die Anlandungsstelle vor Mindoro erreichte derweil der Versorgungskonvoi am 24. Dezember. Bis dahin mussten die Schiffe weitere Luftangriffe überstehen.
In der San Pedro Bay, Leyte werden nun Angriffsverbände zusammengestellt die die Landeeinheiten nach Luzon eskortieren sollen. Die USS FOOTE versetzte man in die Task Force 78, die San Fabian Attack Force während der Operation „Mike I“, die Vizeadmiral Daniel Edward Barbey ( 23. Dezember 1889 – 11. März 1969 ) befehligte. Innerhalb dieser TF befand sich die USS FOOTE in der Task Group 78.1. In dieser waren außerdem noch die Zerstörer USS CHARLES AUSBURNE, USS CONVERSE, USS JENKINS, USS DRAYTON ( DD-366 ), USS SHAW ( DD-373 ), USS RUSSELL ( DD-414 ), USS BRAINE ( DD-630 ) und USS LA VALETTE ( DD-448 ) sowie die Geleitzerstörer CHARLES J KIMMEL ( DE-584 ) und USS THOMAS F NICKEL ( DE-587 ) welche acht Angriffstransportschiffe, zwei Transportschiffe, drei Frachtschiffe, drei amphibische Docklandungsschiffe, einundzwanzig Panzerlandungsschiffe, zehn Mittlere Landungsschiffe, zweiunddreißig Infanterielandungsfahrzeuge und sechs Panzerlandungsboote und neunzehn auf der Fahrt in den Golf von Lingayen sicherten. Am 4. Januar 1945 legten diese Schiffe in der San Pedro Bay ab und errichten am 9. Januar den Golf von Lingayen. Dort beschossen die Zerstörer feindliche Stellungen im Bereich des Anlandungsstrandes und wehrten Kamikazepiloten ab. Hier erhielt die USS FOOTE den Befehl die Rückfahrt der Schiffe der Task Undergroup 79.14.2 mit abzusichern, welche Commodore Clifford Greer Richardson kommandierte. In dieser TU befanden sich die Zerstörer USS WALKE ( DD-723 ), USS O´BRIEN ( DD-725 ), USS ALLEN M SUMNER ( DD-692 ) und USS LANG ( DD-399 ), die Geleitzerstörer USS PEIFFER ( DE-588 ) und USS THOMAS F NICKEL ( DE-587 ), der Zerstörer und Minensucher USS SOUTHARD ( DMS-10 ), der Schnelle Truppentransporter USS BLESSMAN ( APD-48 ), die australische Flussfregatte HMAS GASCOYNE ( K354 ), die Angriffstransportschiffe USS CAVALIER ( APA-37 ), USS DU PAGE ( APA-41 ) und fünfzehn weitere, ein Angriffsfrachtschiff, zwei Amphibische Docklandungsschiffe und zwei Liberty Frachtschiffe. Am 10. Januar waren diese Schiffe innerhalb der Lingayen Bay abgefahren und waren ständigen japanischen Luftangriffen ausgesetzt. Die USS FOOTE erreichte am 12. Januar diesen Verband und eskortierte ihn zurück in die San Pedro Bay. In diesem sicheren Hafen legten die Schiffe am folgenden Tag an. Die USS FOOTE kehrte kurz darauf in den Lingayen Golf zurück und begann in den dortigen Gewässern zu patrouillieren. Danach kehrte der Zerstörer nach Leyte zurück, wo er am 31. März anlegte. Für den Zerstörer begann hier die Zeit der Eskortierfahrten zwischen Leyte, Seeadler Harbor und Morotai Island, Indonesien. Wenn keine Begleitfahrten durchgeführt werden mussten, führte man die Ausbildung der Besatzung weiter. Dies dauerte bis zum 13. Mai. An diesem Tage legte die USS FOOTE in der San Pedro Bay ab und fuhr nach Okinawa. Diese Gewässer dort erreichte der Zerstörer am 16. Mai und begann gleich mit seinen Aufgaben als Radarposten. Während zahlreicher Luftangriffe schossen die Flugabwehrkanoniere ein feindliches Flugzeug ab. Am 24. Mai aber hätten zwei Kamikazepiloten es fast geschafft sich auf dem Zerstörer in den Tod zu stürzen. Beide trafen das Schiff aber nicht und stürzten ins Meer. Zwei Verwundete waren dadurch zu beklagen. Anschließend nahm die USS FOOTE während der Operation „Iceberg“ vom 3. bis zum 6. Juni an der Landeoperation auf Iheya Jima sowie am 9. Juni an der Landung auf Aguni Jima in den Gewässern rund um Okinawa teil. Bis zum 10. September führte der Zerstörer weitere Patrouillen in den Gewässern von Okinawa durch. Dann fuhr das Schiff an die US Ostküste und erreichte am 17. Oktober 1945 den Hafen von New York. Dort bereitete man den Zerstörer auf die Flottenparade am 27. Oktober vor. Diese nahm US Präsident Harry S. Truman ( 8. Mai 1884 – 26. Dezember 1972 ) und dessen militärischer Stab von dem Zerstörer USS RENSHAW aus ab. Anwesend waren die Flugzeugträger USS ENTERPRISE ( CV-6 ) und USS FRANKLIN D ROOSEVELT ( CV-42 ), die Leichten Flugzeugträger USS MONTEREY ( CVL-26 ) und USS CROATAN ( CVL-25 ), die Schlachtschiffe USS NEW YORK ( BB-34 ) und USS MISSOURI ( BB-63 ), die Schweren Kreuzer USS AUGUSTA ( CA-31 ), USS COLUMBUS ( CA-74 ) und USS MACON ( CA-132 ), die Leichten Kreuzer USS HELENA ( CL-113 ) und USS BOISE ( CL-47 ), die Zerstörer USS AULICK ( DD-569 ), USS BACHE ( DD-470 ), USS CASE ( DD-370 ), USS DOUGLAS H FOX ( DD-779 ), USS FOOTE ( DD-511 ), USS GANSEVOORT ( DD-608 ), USS USS HARRISON ( DD-573 ),USS HOBBY ( DD-610 ), USS ISHERWOOD ( DD-520 ), USS JOHN RODGERS ( DD-574 ), USS LEARY ( DD-879 ), USS PORTER ( DD-800 ), USS RENSHAW ( DD-499 ), USS SARSFIELD ( DD-837 ), USS SIGOURNEY ( DD-643 ), USS STEINAKER ( DD-863 ), USS VOGELGESANG ( DD-862 ), USS YOUNG ( DD-580 ) und USS ZELLARS ( DD-777 ), die Geleitzerstörer USS BAKER ( DE-190 ), USS BORUM ( DE-790 ), USS BOSTWICK ( DE-103 ), USS BRONSTEIN ( DE-189 ), USS MALOY ( DE-791 ) und USS THOMAS ( DE-102 ), die Schnellen Truppentransportschiffe USS BEVERLY W REID ( APD-119 ), USS HUNTER MARSHALL ( APD-112 ) und USS MYERS ( APD-105 ), die U-Boote USS BOWFIN ( SS-287 ), USS CREVALLE ( SS-291 ), USS CATLESS ( SS-478 ), USS FLOUNDER ( SS-251 ), USS GATO ( SS-212 ), USS RASHER ( SS-269 ), USS SNAPPER ( SS-185 ) und USS THREADFIN ( SS-410 ), die U-Boot Tender USS HOWARD W GILMORE ( AS-16 ) und USS ORION ( AS-18 ). Die USS FOOTE fuhr anschließend in den Hafen von Charleston, South Carolina. Dort stellte man den Zerstörer am 18. April 1946 außer Dienst und versetzte ihn in die Atlantikreserveflotte.
Den Namen USS FOOTE ( DD-511 ) strich man am 1. Oktober 1972 von der US Navy – Liste. Nach dem Abbau sämtlicher kriegswichtiger Einrichtungen verkaufte man am 2. Januar 1974 den Schiffskörper an die Southern Scrap Metal of New Orleans, Louisiana für 139.377,60 Dollar zum verschrotten


USS FOOTE ( DD-511 )
Commanding Officer

CDR Bernard Lige (Count) Austin       22. Dezember 1942 – 30. April 1943 (erreichter Rang VADM)
CDR Alston Ramsay          30. April 1943 – 13. April 1945 (erreichter Rang RADM)
LCDR Harry William Mc Elwain         13. April 1945 – 18. April 1946 (erreichter Rang RADM)

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