USS CONVERSE ( DD-509 )

USS CONVERSE ( DD-509 )

Biografie

George Albert Converse
* 13. Mai 1844 in Norwich, Vermont
† 29. März 1909 in Washington DC
war ein Rear Admiral in der US Navy der Beiträge zum Navy Engineering schrieb und während des Spanisch-Amerikanischen Krieges diente

George Albert Converse besuchte die Universität in Norwich wo er auch der internationalen Hochschulvereinigung Theta Chi Fraternity angehörte. Am 29. November 1861 ernannte man ihn zum Seekadetten. Er war ein Pionier im Gebrauch von Elektrizität an Bord der Schiffe. Converse experimentierte mit rauchlosen Pulver für die US Navy und war an der Entwicklung von Torpedobooten beteiligt. 1897 übernahm er das Kommando über den Geschützten Kreuzer USS MONTGOMERY ( C-9 ). Während des Spanisch Amerikanischen Krieges nahm er aktiv an Operationen vor der Küste von Kuba unter dem Oberbefehl von William Thomas Sampson ( 9. Februar 1840 – 6. Mai 1902 ) teil. So kreuzte Converse mit dem Geschützten Kreuzer im April 1898 in der Nähe von Kuba und Haiti. Im Mai trat er der Blockade von Havanna bei und nahm zwei Prisen, die LORENZO und die FRASQUITO am 5. Mai gefangen. Am 13. Juni schossen spanische Kanoniere von der Santa Clara Batterie aus einer 280 mm Krupp Kanone bei einer Reichweite von 9.000 Metern auf die USS MONTGOMERY. Das Schiff wurde aber bnicht getroffen und die Spanier stellten das Feuer sehr schnell wieder ein. Im April 1899 übergab Converse das Kommando über den Geschützten Kreuzer bevor dieser zum Südatlantik Geschwader stoßen konnte. Das Schlachtschiff USS ILLINOIS ( BB-7 ) stellte Captain George Albert Converse am 16. September 1901 in den Diesnt der US Navy. Das Schiff wurde am 4. oktober 1898 von Miss Nancy Leiter, Tochter des Multimillionärs Levi Ziegler Leiter ( 2. November 1834 – 9. Juni 1904 ), vor dem Stapellauf getauft. Nach der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt in die Chesapeake Bay, fuhr das Schlachtschiff am 20. November nach Algiers, Louisiana. Dort lag ein neues schwimmfähiges Trockendock das durch dieses Kriegsschiff getestet wurde. Im Januar 1902 kehrte Converse mit dem Schiff nach Newport News,Virginia zurück wo es vom 15. bis zum 28. Februar als Flaggschiff für Rear Admiral Robley Dunglison Evans ( 18. August 1846 – 3. Januar 1912 ) beim Empfang von Prinz Albert Wilhelm Heinrich von Preußen ( 14. August 1862 – 20. April 1929 ) diente. Danach übernahm Rear Admiral Arent Schuyler Crowninshield ( 14. März 1843 – 27. Mai 1908 ) die USS ILLINOIS als Flaggschiff das zum europäischen Geschwader damit gehörte. Am 30. April ließ Converse in New York ablegen und am 18. Mai 1902 legte das Schlachtschiff im Hafen von Neapel an. Danach ging Rear Admiral Crowninshield von Bord und Converse verließ mit der USS ILLINOIS das Mittelmeer um nach Kristiana, Norwegen zu fahren. Dort musste Converse bis zum 14. Juli Schulungs- und Repräsentationspflichten auf seinem Schiff nachkommen. Danach fuhr er in die Chatham Dockyard, England wo sich das Schlachtschiff einigen Reparaturen unterziehen musste. Bis zum 1. September blieb es dort. Converse fuhr dann wieder ins Mittelmeer und in den Südatlantik wo Flottenmanöver durchgeführt wurden. Am 10. Januar 1903 wurde das Schlachtschiff vom europäischen Geschwader abgelöst und dem Nordatlantikgeschwader zugeteilt. Die USS ILLINOIS kehrte an die Ostküste der USA zurück. Dort ging Converse von Bord und übergab das Kommando des Schiffes. Man übertrug ihm dann das Kommando über das Bureau of Equipment. In dieser Zeit wurde Converse am 21. Oktober 1903 zum Rear Admiral befördert. 1904 übernahm er das Bureau of Ordnance und Ende des gleichen Jahres das Kommando über das Bureau of Navigation. Dieses Kommando behielt er auch noch nach seiner Pensionierung im Jahre 1906. Rear Admiral George Albert Converse verstarb am 29. März 1909 in Washington DC. Man begrub ihn auf dem Arlington Nationalfriedhof mit vollen militärischen Ehren.

Rear Admiral Convers zählte man in US Navy Fachkreisen zu einem der fähigsten Navy Offiziere seiner Zeit. Er war ein Experte in Sachen Artillerie und Torpedos. 1904, als die ersten sechzehn Torpedobootzerstörer im Dienst der US Navy standen, hat der US Präsident Theodore Roosevelt ( 27. oktober 1858 – 6. Januar 1919 ) der US Navy befohlen einen Ausschuss unter der Führung von Converse einzuberufen um über einen neuen Schiffstyp zu diskutieren der die Qualitäten eines Torpedobootes besitzt in das eine noch leistungsfähigerer Motor eingebaut werden kann. Der Ausschuss legte Roosevelt daraufhin eine Funktionsbeschreibung für einen zukünftigen Zerstörer vor dessen Design sich in der SMITH und der PAULDING – Klasse in den Jahren von 1907 bis 1911 widerspiegelten.

Bei der US Navy wurden zwei Schiffe zu Ehren von Rear Admiral George Albert Converse benannt.
Das erste Schiff war der Zerstörer USS CONVERSE ( DD-291 ) aus der CLEMSON – Klasse.
Das zweite Schiff war der Zerstörer USS CONVERSE ( DD-509 ) aus der FLETCHER – Klasse.


USS CONVERSE ( DD-509 )

Schiffsbiografie

Die USS CONVERSE ( DD-509 ) ist das zweite Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Rear Admiral George Albert Converse benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das dreiunddreißigste Schiff aus der FLETCHER – Klasse.
Auf der Bath Iron Works Corporation in Bath, Maine wurde am 23. Februar 1942 der Kiel des Schiffes gelegt. Miss A. V. Jackson taufte am 30. August 1942 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Commander DeWitt Clinton Ellis Hamberger ( 2. April 1903 – 1. Juli 1974 ) stellte am 20. November 1942 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt führte die USS CONVERSE bis nach Guantanamo, Kuba. Dort wurden mehrere Übungen durchgeführt zur Schulung der Schiffsbesatzung. Gleich anschließend wechselte der Zerstörer in den Pazifik. Nach der Durchquerung des Panamakanals legte das Schiff im Hafen von Pearl Harbor, Territorium Hawaii an. Dort führte die Mannschaft des Schiffes weitere Übungen. Am 8. Mai 1943 verließ diesen Hafen das Schlachtschiff USS NORTH CAROLINA ( BB-55 ) und der britische Flugzeugträger HMS VICTORIOUS ( R38 ). Eskortiert wurden die beiden Schiffe durch die Zerstörer USS CONVERSE, USS PRINGLE ( DD-477 ), USS CASE ( DD-370 ) und USS SMITH ( DD-378 ). Das Ziel dieses Konvois war die Halbinsel Noumea, Neukaledonien. Auf dem Weg dorthin legten die Schiffe im Hafen von Pago Pago, Amerikanisch Samoa eine kurze Pause ein um die Bunker und Magazine aufzufüllen. Am 13. Mai legten die sechs Schiffe wieder ab und erreichten am 17. Mai Noumea. Wenige Tage später wechselte die USS CONVERSE nach Espiritu Santo, New Hebrides. Von dort aus eskortierte der Zerstörer den Sommer über mehrere Schiffskonvois bis nach Port Purvis, Tulagi, Südsalomonen und New Georgia, nördliche Salomonen. Dies wurde nur durch die Eskorte für das Schlachtschiff USS INDIANA ( BB-58 ) und dem britischen Flugzeugträger HMS VICTORIOUS unterbrochen. Zusammen mit den Zerstörern USS HALFORD ( DD-480 ) und USS BOYD ( DD-544 ) legten die Schiffe am Morgen des 1. August im Hafen von Noumea ab und erreichten sieben Tage später Pearl Harbor. Dort blieben die drei Zerstörer für einen Tag im Hafen liegen und fuhren zu ihren jeweiligen Einsatzgebiet zurück. Die USS CONVERSE fuhr nach Espiritu Santo. Dort legte der Zerstörer am 14. August an und blieb für zwei Tage liegen. Danach fuhr der Zerstörer nach Port Purvis. Dort integrierte man das Schiff in das Zerstörergeschwader 23. Dieses Geschwader kommandierte Captain Arleigh Albert Burke ( 19. Oktober 1901 – 1. Januar 1996 ). In ihm befanden sich die Zerstörer USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE ( DD-570 ), USS DYSON ( DD-572 ), USS STANLY ( DD-478 ), CLAXTON ( DD-571 ), USS SPENCE ( DD-512 ), USS THATCHER ( DD-514 ) und USS FOOTE ( DD-511 ). Die USS CONVERSE kehrte am 17. August nach Espiritu Santo zurück und blieb dort bis zum 21. August liegen. Man bereitete das Schiff für eine Patrouillenfahrt vor. Diese dauerte bis zum 28. August. Nach der Rückkehr blieb der Zerstörer vom 28. bis zum 30. August in Espiritu Santo. In diesen Tagen versetzte man das Schiff in die Task Force 39. Diese Task Force befehligte Rear Admiral Aaron Stanton Merrill ( 26. März 1890 – 28. Februar 1961 ). In dieser TF befanden sich die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER ( CL-57 ), USS CLEVELAND ( CL-55 ), USS COLUMBIA ( CL-56 ) und USS DENVER ( CL-58 ) und die Zerstörer USS CONVERSE, USS FOOTE, USS RADFORD ( DD-446 ) und USS JENKINS ( DD-447 ). Am 30. August legten die Schiffe der TF 39 um 8:00 Uhr in Espiritu Santo ab und trafen sich mit den Schiffen der Task Force 37 und Task Force 38 in den Gewässern rund um Espiritu Santo um taktische Manöver für die kommenden Kämpfe um die Westsalomonen bis zum 4. September durchzuführen. In der TF 37 befanden sich die Schlachtschiffe USS MARYLAND ( BB-46 ) und USS COLORADO ( BB-45 ), der Geleitflugzeugträger USS BRETON ( CVE-23 ) und die Zerstörer USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS McCALLA ( DD-488 ), USS RALPH TALBOT ( DD-390 ), USS LARDNER ( DD-487 ) und USS BUCHANAN ( DD-484 ) und in der TF befand sich der Flugzeugträger USS SARATOGA ( CV-3 ), die Schlachtschiffe USS WASHINGTON ( BB-56 ), USS NORTH CAROLINA ( BB-55 ) und USS MASSACHUSETTS ( BB-59 ), die Leichten Kreuzer USS SAN JUAN ( CL-54 ) und USS SAN DIEGO ( CL-53 ) und die Zerstörer USS PHILIP ( DD-498 ), USS STACK ( DD-406 ), USS STERETT ( DD-407 ), USS WILSON ( DD- 408 ), USS BENNETT ( DD-473 ), USS GUEST ( DD-472 ), USS FULLAM ( DD-474 ) und USS ANTHONY ( DD-515 ). Am 31. August um 15:00 Uhr formierten sich die Schiffe aller drei Task Forces und verließen geschlossen Espiritu Santo. Zwei Stunden später simulierte man mit der TF 39 eine Formationsfahrt während einer nächtlichen Angriffsattacke und um 21.00 Uhr verließen die Schiffe der Task Forces 38 und 37 wieder den Schauplatz. In den folgenden drei Tagen wurden Schießübungen und Formationsfahrten innerhalb der TF 39 geprobt. Erst am 4. September um 18:00 Uhr legten die Schiffe in Espiritu Santo wieder an. Die USS CONVERSE blieb vier Tage hier liegen und stach dann für zwei Tage in See um eine Patrouille durchzuführen. Die Schiffe der TF 39 legten am 10. September um 8:00 Uhr für Schießübungen ab. In der TF befanden sich nun die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER, USS CLEVELAND und USS DENVER sowie die Zerstörer USS CONVERSE, USS RADFORD, USS JENKINS und USS McCALLA. Exakt um 10:30 Uhr begannen die Schießübungen und waren um 14:00 Uhr abgeschlossen. Die Schiffe der TF 39 legten um 18:00 Uhr im Hafen von Espiritu Santo wieder an. Hier blieb die USS CONVERSE bis zum 16. September liegen und wechselte dann zusammen mit den Zerstörern des Zerstörergeschwaders 23 nach Port Purvis. Hier versetzte man die USS CONVERSE in die Task Group 31.2 die eine Gruppe von Panzerlandungsschiffen und Schnellen Truppentransportern nach Kolombangara eskortieren sollten um von dort alliierte Truppen zur Verstärkung nach Vella Lavella zu bringen. In der TG befanden sich neben der USS CONVERSE die Zerstörer USS McCALLA, USS RALPH TALBOT, USS RADFORD, USS JENKINS, USS PATTERSON ( DD-392 ) und USS SELFRIDGE ( DD-357 ). Am 23. September verließen die Schiffe der TG 31.2 Tulagi und am 24. September lagen sie vor Kolombangara. Die benötigten Soldaten zur Verstärkung auf Vella Lavella schifften sich auf den Transportschiffen ein und am folgenden Tag lagen diese Schiffe vor der Zielinsel. Hier schifften zuerst die Soldates auf den Schnellen Truppentransportern aus. Die Zerstörer eskortierten diese nach Rendova Island, kehrten aber sofort um nachdem man von einem japanischen Luftangriff auf die Panzerlandungsschiffe vor Vella Lavella hörte. Der Luftangriff wurde abgewehrt und kein amerikanisches Schiff kam zu schaden. Nachdem nun auch von den Panzerlandungsschiffen sich alle Soldaten an Land begeben hatten, eskortierten die Zerstörer diese bis Rendova Island. Dort reihten sich die Schnellen Truppentransporter in den Konvoi ein. Alle Schiffe legten am 26. September in Port Purvis an. Gleich anschließend folgten für die USS CONVERSE weitere Patrouillenfahrten. Zwischendurch lag der Zerstörer vom 2. zum 3. Oktober im Hafen von Tulagi sowie vom 6. zum 7. Oktober und vom 10. bis zum 19. Oktober in Espiritu Santo. Zurück in Tulagi, versetzte man die USS CONVERSE erneut in die Task Force 39 die Rear Admiral Aaron Stanton Merrill befehligte. In dieser TF befanden sich die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER, USS CLEVELAND, USS COLUMBIA und USS DENVER sowie die Zerstörer USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE, USS DYSON, USS STANLY, CLAXTON, USS SPENCE, USS THATCHER und USS FOOTE. Am 29. Oktober legten die Schiffe in Tulagi ab und fuhren nach Bougainville, Westsalomonen. Zwei Tage später um 2:30 Uhr lagen die Schiffe vor Buka Island und beschossen dort den japanischen Flugplatz sowie vor den Shortland Islands wo japanische Küstenbatterien beschossen wurden. Um 8:00 Uhr befanden sich die Schiffe der TF rund 35 Seemeilen Südwestlich und um 12:00 105 Seemeilen Westlich von Russell Island. Gegen 17:10 Uhr lagen sie rund 30 Seemeilen Südsüdwestlich der Treasury Islands und um 20:00 Uhr 45 Seemeilen Südsüdwestlich von Cape Torokina. Am 1. November wurde von 0:20 bis 0:40 Uhr die Insel Buka und von 6:21 bis 7:00 Uhr die Shortland Inseln beschossen während der Landungen in der Kaiserin Augusta Bay. Dann erhielten die Schiffe den Befehl nordwärts zu fahren um eine japanische Flotte, bestehend aus den Schweren Kreuzern MYOKO und HAGURO, den Leichten Kreuzern AGANO und SENDAI sowie den Zerstörern HATSUKATZE, NAGANAMI, SAMIDARE, SHIGURE, SHIRATSUYU und WAKASUKI, abzufangen. Am 2. November gegen 2:27 Uhr orteten die amerikanischen Schiffe den feindlichen Verband. Um 2:45 Uhr begann der erste Torpedoangriff der Amerikaner der aber keine große Wirkung zeigte. Die Leichten Kreuzer aus der TF 39 begannen nun ihre Geschütze sprechen zu lassen und der japanische Leichte Kreuzer SENDAI sank. Daraufhin begannen die japanischen Schiffe mit mehreren Manövern. Dabei kollidierte die SHIRATSUYU mit der SAMIDARE und wurde durch amerikanisches Geschützfeuer versenkt. Die SAMIDARE erlitt durch die Kollision und Artillerietreffern mehrere Beschädigungen und die anderen japanische Schiffe erlitten ebenfalls Beschädigungen durch Artillerietreffer. Auf amerikanischer Seite erlitt die USS FOOTE schwere Beschädigungen durch einen Torpedotreffer, zwei Zerstörer wurden bei einer Kollision beschädigt und zwei Leichte Kreuzer durch Artillerietreffer. Bemerkenswert ist, dass alle japanischen Granaten und viele der amerikanischen, die das Ziel getroffen hatten, Blindgänger waren. Die restlichen Schiffe des japanischen Verbandes kehrten dann zurück nach Rabaul und die amerikanischen Schiffe der TF 39 sammelten sich um 4:30 Uhr. Um 8:00 Uhr befanden sie sich 45 Seemeilen Südwestlich von Cape Torokina. Da gab es für fünfzehn Minuten einen japanischen Luftangriff. Die USS MONTPELIER erhielt dabei zwei Bombentreffer. Die Flugabwehrkanoniere ließen ansonsten keine weiteren Treffer zu. Gegen 12:00 Uhr befanden sich die Schiffe 10 Seemeilen westlich der Treasury Islands und um 14:10 Uhr erhielt der Verband den Befehl zur Augusta Bay zurück zu fahren. Die Zerstörer USS CONVERSE und USS CLAXTON fuhren aber nach Tulagi um frischen Kraftstoff zu bunkern und die Magazine zu füllen. Sofort fuhren beide Zerstörer dann wieder zum Verband und eskortierten die beschädigten Schiffe bis Port Purvis. Dort legten sie am 3. November um 18:30 Uhr an. Bis zum 9. November blieb die USS CONVERSE dort liegen. Dann versetzte man den Zerstörer in die Task Group 39.1 die ebenfalls Rear Admiral Aaron Stanton Merill befehligte. In dieser TG befanden sich die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER, USS DENVER und USS COLUMBIA und die Zerstörer USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE, USS STANLY, USS CLAXTON und USS SPENCE und ab dem 11. November die USS EATON ( DD-510 ). Am 9. November 1943 legten die Schiffe der TG in Port Purvis ab und eskortierten mehrere Panzerlandungsschiffe aus der Task Group 31.7 die von dem Zerstörer USS PRINGLE gesichert wurden. Zwei Tage später um 20:05 Uhr gab es einen feindlichen Luftangriff. Dabei konnte eines der japanischen Flugzeuge abgeschossen werden. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Schiffe 45 Seemeilen Südsüdwestlich von Cape Torokina. Nach dem Ausladen der Panzerlandungsschiffe am folgenden Morgen, legten die Schiffe der TG 39.1 und der 31.7 wieder ab. Um 8:00 Uhr befanden sie sich 50 Seemeilen Südsüdöstlich von Treasury Islands. An diesem Tag erfolgte zwischen 22:00 und 22:52 Uhr der nächste feindliche Luftangriff. Auch am 13. November kamen gegen 4:30 Uhr die nächsten japanischen Piloten mit ihren Flugzeugen. Dabei erhielt die USS DENVER einen Torpedotreffer. Die USS EATON und die USS STANLY eskortierten den Leichten Kreuzer ab 5:10 Uhr während der Hochseeschlepper USS SIOUX ( ATF-75 ) um 8:30 Uhr diesen ins Schlepptau nahm. Alle Schiffe der beiden Task Group erreichten am 14. November Port Purvis. Nur die drei Schiffe die den Kreuzer abschleppten und eskortierten langten erst am 15. November gegen 9:00 Uhr dort an. Die USS CONVERSE patrouillierte in dem Gebiet bei Bougainville, nördlichen Salomonen und beschoss japanische Küstenbefestigungen. Mit dabei waren die Zerstörer USS STANLY, USS CHARLES AUSBURNE, USS CLAXTON, USS DYSON und USS SPENCE. Alliierte Flugzeuge blockierten mit einen Minenunternehmung die Evakuierung japanischer Verbände von der Insel Buka. In der Nacht vom 16. zum 17. November erhielt die USS COVERSE den Sonarkontakt zu einem japanischen U-Boot. Zusammen mit der USS STANLEY schossen beide Zerstörer mit ihrer Schiffsartillerie auf dieses feindliche Boot und versenkten es. Vom 19. bis zum 21. November lag die USS CONVERSE wieder im Hafen von Tulagi. Danach lief der Zerstörer mit den Schiffen des Zerstörergeschwaders 23, USS CHARLES AUSBURNE, USS CLAXTON, USS DYSON und USS SPENCE, wieder aus. Ein japanischer Verband, bestehend aus den Zerstörern AMAGIRI, YUGIRI und UZUKI, sollte Entsatztruppen auf die Insel Buka bringen. Diese drei Schnellen Truppentransporter wurden durch die Zerstörer ONAMI und MAKINAMI gesichert. In der Nacht vom 24. zum 25. November stoßen beide Schiffsverbände vor dem Cape St. George aufeinander. Man hatte auf amerikanischer Seite den japanischen Verband schon um 1:45 Uhr geortet und sich auf den Kampf vorbereitet. Für die Japaner war das Aufeinandertreffen völlig unerwartet. Die ONAMI, MAKINAMI und YUGURI werden in dieser Schlacht mit Schiffsartillerie und Torpedos versenkt, ein weiterer Schneller Truppentransporter schwer beschädigt. Das japanische U-Boot I-177 rettete später 278 Mann von der YUGURI aus dem Wasser. Die USS CONCERSE erhielt, während die Schlacht tobte, einen Torpedotreffer. Der japanische Torpedo detonierte aber nicht. Die Zerstörer des Zerstörergeschwaders blieben weiterhin auf Patrouille in den nördlichen Salomonen und bombardierten am 30. November japanische Küstenstellungen bei Cape Torokina. Die USS CONVERSE kehrte mit den anderen Zerstörern im Anschluss daran nach Tulagi zurück und eskortierten von dort aus einen Schiffskonvoi mit Verstärkungen und Nachschub nach Bougainville. Am 3. Dezember gab es Luftalarm. Sechs Wellen von japanischen Flugzeugen griffen den Schiffskonvoi an. Ein Bombentreffer zerstörte einen Teil des elektrischen Leitungsnetzes im Vorschiff. Das Radar fiel dabei aus. Trotzdem wehrten sich die Luftabwehrkanoniere und ihre Mannschaften effektiv gegen die Angreifer. Der Schaden konnte nach dem Abzug der japanischen Flugzeuge repariert werden. Nachdem die Transport- und Versorgungsschiffe entladen worden waren, eskortierte die USS CONVERSE diese zusammen mit den anderen Zerstörern wieder zurück nach Port Purvis. Dort legte der Zerstörer am 14. Dezember ab und fuhr zu Reparaturarbeiten nach Sydney, Australien. Erst Ende Januar 1944 kehrte das Schiff nach Tulagi zurück und gliederte sich in das Zerstörergeschwader 23 ein. Am 30. Januar verließen die Schiffe Tulagi und fuhren zu den nördlichen Salomonen. Dort bombardierten die Zerstörer japanische Stellungen auf den Inseln und machten Jagd auf japanische Schiffe. Das Zerstörergeschwader 23, mit den Schiffen USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE, USS DYSON, USS SPENCE und USS STANLY als Task Group 39.4, wurde mit den Leichten Kreuzern USS MONTPELIER, USS COLUMBIA und USS CLEVELAND und den Zerstörern USS EATON, USS CONWAY ( DD-507 ), USS WALLER ( DD-466 ), USS PHILIP ( DD-498 ) und USS SAUFLEY ( DD-465 ) in der Task Force 39 zusammengefasst. Diese Schiffe sollten Deckung im Norden und Osten für die Landung der 3. neuseeländischen Division auf Green Island geben. Am 13. Februar befand sich die TF 39 schon in ihrem Einsatzgebiet und am 15. Februar begann der Angriff. Drei Tage lang sicherten die Schiffe die Entladung der Transportschiffe vor Luftangriffen und Angriffen von der See her. An diesem 18. Februar verließ die USS CONVERSE mit der USS CHARLES AUSBURNE, USS DYSON, USS STANLY und USS SPENCE ihre Position nördlich von Green Island. Diese Zerstörer fuhren nach New Irland und bombardierten im Norden der Insel die japanischen Stellungen bei Kavieng. Die Zerstörer verschießen dabei 3.868 12,7 cm Granaten. Das Bombardement wiederholen sie am 22. Februar. Dabei werden fünf kleine Hilfsschiffe, darunter befand sich der japanische Minenleger NATSUSHIMA, versenkt. Rund 160 Seemeilen nordwestlich von Kavieng versenkte die USS SPENCE zusammen mit der USS CONWAY den japanischen Hochseeschlepper NAGAURA. Die Schiffe umrunden dann die Insel und beschießen bei Cape St. George, dem südlichsten Punkt auf der Insel New Irland, eine japanische Radarstation und die beiden japanischen Flugplätze bei Borpop und Namatanai. Allerdings war das Wetter dort gerade so schlecht, dass die raue See ein zielgenaues Schießen nicht zuließ und die Wirksamkeit des Bombardements konnte wegen des diesigen Wetters nicht überprüft werden. Bis zum 26. März bleibt die USS CONVERSE mit den Zerstörern des Geschwaders 23 in dem Gebiet der nördlichen Salomonen. An diesem Tag wechselte das Zerstörergeschwader 23 zur Task Force 58. Die USS CONVERSE versetzte man dort in die Task Group 58.3 welche von Rear Admiral John Walter Reeves, Jr. ( 25. April 1888 – 16. Juli 1967 ) befehligt wurde. Man musste den Schutz der dortigen Flugzeugträger verstärken. In dieser TG befanden sich die Flugzeugträger USS YORKTOWN ( CV-10 ) und USS LEXINGTON ( CV-16 ), die Leichten Flugzeugträger USS PRINCETON ( CVL-23 ) und USS LANGLEY ( CVL-27 ), das Schlachtschiff USS ALABAMA ( BB-60 ), der Schwere Kreuzer USS CANBERRA ( CA-70 ), der Leichte Kreuzer USS SAN JUAN ( CL-54 ) und die Zerstörer USS CONVERSE, USS THATCHER, USS BROWN ( DD-546 ), USS GRIDLEY ( DD-380 ), USS CRAVEN ( DD-382 ), USS McCALL ( DD-400 ) und USS MAURY ( DD-401 ). Ab dem 28. März beteiligten sich die Schiffe der TG an dem Bombardement auf Palau. Dies dauerte bis zum 30. März, dann wechselten sie zur Insel Yap und zum Atoll Ulithi und griffen dort am 31. März die japanischen Verteidiger an. Dabei wurde das japanische Küstenwachboot HAKKO MARU versenkt das vor Anker lag. Die Bombardierung des Atolls Woleai folgte am 1. April. Anschließend fuhren die Schiffe der TG zum Atoll Majuro, Marshall Islands. Hier gruppierte man die Task Force um. Die USS CONVERSE blieb in der TG 58.3 die Rear Admiral John Walter Reeves, Jr. während der Operationen „Reckless“ und „Persecution“ befehligte. In der TG befinden sich die Flugzeugträger USS LEXINGTON und USS ENTERPRISE ( CV-6 ), die Leichten Flugzeugträger USS PRINCETON und USS LANGLEY, die Schlachtschiffe USS ALABAMA, USS NORTH CAROLINA, USS INDIANA, USS MASSACHUSETTS ( BB-59 ) und USS SOUTH DAKOTA ( BB-57 ), die Schweren Kreuzer USS CANBERRA, USS LOUISVILLE ( CA-28 ) und USS PORTLAND ( CA-33 ) und die Zerstörer USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE, USS DYSON, USS SPENCE, USS THATCHER, USS CLARENCE K BRONSON ( DD-668 ), USS COTTEN ( DD-669 ), USS DORTCH ( DD-670 ), USS GATLING ( DD-671 ), USS HEALY ( DD-672 ), USS COGSWELL ( DD-651 ), USS CAPERTON ( DD-650 ), USS INGERSOLL ( DD-652 ) und USS KNAPP ( DD-653 ). Am 13. April verlassen alle Schiffe der Task Force 58, welche Rear Admiral Marc Andrew Mitscher ( 26. Januar 1887 – 3. Februar 1947 ) befehligte, das Atoll Majuro. Auf offener See wurden die Schiffe am 19. April im Norden der Admiralitätsinseln betankt und zwei Tage später liegen sie vor Hollandia und bombardieren dort japanische Küstenbefestigungen. Die Schiffe der TG 58.3 unterstützten anschließend vom 22. bis zum 24. April die Landeoperation der Task Group 77.2 in der Tanahmerah Bay. Gleich danach fuhren die Schiffe der TG 58.3 zum Atoll Majuro wo die Magazine und Bunker wieder aufgefüllt wurden. Sie legten am 28. April dort wieder ab. Auf dem Weg zu den Palau Inseln, bombardierten die Schiffe am 30. April das Atoll Truk. Hier gruppierte man um und die USS CONVERSE versetzte man in die Task Group 58.7, die Ponape Bombardement Group, die Vizeadmiral Willis Augustus Lee, Jr. ( 11. Mai 1888 – 25. August 1945 ) kommandierte. In dieser TG befanden sich die Schlachtschiffe USS NORTH CAROLINA, USS INDIANA, USS SOUTH DAKOTA, USS MASSACHUSETTS, USS ALABAMA, USS IOWA ( BB-61 ) und USS NEW JERSEY ( BB-62 ) welche von den Zerstörern USS CONVERSE, USS THATCHER, USS BROWN, USS BOYD, USS CAPERTON, USS INGERSOLL, USS CHARRETTE ( DD-581 ), USS THE SULLIVANS ( DD-537 ), USS STEPHEN POTTER ( DD-538 ), USS TINGEY ( DD-539 ), USS MILLER ( DD-535 ), USS OWEN ( DD-536 ), USS PRITCHETT ( DD-561 ), USS CASSIN YOUNG ( DD-793 ) und USS BELL ( DD-587 ). Am 1. Mai bombardierten die Schiffe der TG 58.7 die Insel Ponape, Polynesien. Danach gliederten sich die USS CONVERSE wieder in ihre alten Task Group 58.3 ein und fuhr nach Majuro zurück. In dem dortigen Hafen ließen die Schiffe am 4. Mai ihre Anker fallen. Die USS CONVERSE war für die kommenden Kämpfe unverzichtbar trotz ihrer Beschädigungen und ihrem Überholungsrückstand. Man versuchte mit einigen notwendigen Reparaturen die Zeit bis zur Überholung zu überbrücken, füllte die Magazine und Bunker auf um den Zerstörer anschließend in die Task Group 58.4 einzugliedern. Diese TG befehligte die Rear Admiral William Keene Harrill ( 3. Mai 1892 – 11. Mai 1962 ) während der Operation „FORAGER“. In dieser TG befand sich der Flugzeugträger USS ESSEX ( CV-9 ), die Leichten Flugzeugträger USS LANGLEY, USS PRINCETON, USS COWPENS ( CVL-25 ) und USS BELLEAU WOOD ( CVL-24 ), die Schlachtschiffe USS ALABAMA, USS NEW JERSEY, USS IOWA und USS INDIANA, die Leichten Kreuzer USS VINCENNES ( CL-64 ), USS HOUSTON ( CL-81 ), USS SAN DIEGO ( CL-53 ) und USS MIAMI ( CL-89 ) und die Zerstörer USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE, USS DYSON, USS SPENCE, USS THATCHER, USS STANLY, USS MILLER, USS OWEN, USS THE SULLIVANS, USS TINGEY, USS STEPHEN POTTER, USS CASSIN YOUNG, USS LARDNER, USS WILSON, USS McCALLA, USS LANSDOWNE, USS ELLET, USS STERETT ( DD-407 ), USS CASE ( DD-370 ), USS LANG ( DD-399 ), USS MARSHALL ( DD-676 ), USS HARRISON ( DD-573 ), USS CALLAGHAN ( DD-792 ), USS PORTERFIELD ( DD-682 ), USS LAWS ( DD-558 ) und USS MORRISON ( DD-560 ). Die Schiffe der TG 58.4 waren in die Task Force 58 eingebunden, die Vizeadmiral Marc Andrew Mitscher kommandierte. Mehrere Schiffe aus der Task Group 58.4 hatten am 6. Juni, dem Tag des Ablegens aller Schiffe der TF 58 in Majuro, noch nicht diese Ausgangsbasis in den Marshall Islands erreicht. Sie stießen am 2. August dazu. Angegriffen werden sollten die Inseln der nördlichen Mariannen wie Saipan, Tinian und Guam damit der Weg zu den Philippinen frei ist. Am 11. Juni schoben sich die Schiffe der TG 58.4 zwischen den Inseln der Philippinen und Saipan und begannen einen Konvoi von japanischen Nachschubschiffen nach Saipan zu vernichten. An diesem und am folgenden Tag waren es insgesamt vierzehn. So das Torpedoboot IJN OTORI, das Munitionsschiff KOKKU MARU, die Truppentransportschiffe BATAVIA MARU, HINKO MARU, KAMISHIMA MARU, IMIZU MARU, NITCHO MARU, REIKAI MARU und TENRYUGAWA MARU, die Frachtschiffe BOKUYO MARU, FUKOKU MARU und MOJI MARU und das zivile Frachtschiff TSUSHIMA MARU. Schwer beschädigt wurde das Truppentransportschiff TATSUTAKAWA MARU, die Korvette Nummer 4, die U-Jagd-Boote CH-50, CH-33, CH-51 und CHA-20 und der Minensucher WA-6. Am 12. und 13. Juni greifen die Task Groups 58.2, 58.3 und 58.4 Saipan und Tinian an. Danach ziehen sich die Schiffe der TG 58.4 zurück und befanden sich zusammen mit den Schiffen der TG 58.1 am 14. Juni 1944 auf einer Position rund 130 Meilen Nordöstlich von Saipan, um frischen Kraftstoff zu bunkern. Danach verließen die Schiffe beider Task Groups diese Position und fuhren zu den Bonin Inseln Iwo Jima, Cici Jima und Haha Jima im Ogasawara Archipel. Diese Inseln greifen sie ab dem Nachmittag des 15. Juni an und bombardierten dort japanische Ziele. Am 16. Juni versenkte man das U-Jagd-Boot CHA-56 und das Truppentransportschiff MARUDAI MARU bei Saipan und die USS BOYD und USS CHARRETTE versenken den durch einen Luftangriff schon beschädigten Transporter TATSUTAKAWA MARU ( 1.923 BRT ). Auf dem Weg zum Treffpunkt der TF 58 greifen die Schiffe der TG 58.4 noch am 17. Juni feindliche Ziele auf der Insel Pagan an. Am folgenden Tag gliederte sich die Task Group wieder in die Task Force 58 an. Die TF fuhr in die Philippinische See um dortige Inseln anzugreifen. Zuerst aber mussten die Schiffe der TG 58.4 bei Guam aufgetankt werden. Am 23. Juni verließen die Task Groups 58.2, 58.3 und 58.4 das Kampfgebiet und fuhren ostwärts zum Atoll Eniwetok, welches sie am folgenden Tag erreichten. Doch schon am 28. Juni befanden sich die Schiffe der TG 58.4 vor der Insel Pagan die noch zu den nördlichen Marianen gehört und nördlich von Saipan liegt. Dort bombardierten die Flugzeuge und Schiffe japanische Stellungen. Schon am folgenden Tag griffen die Schiffe der TG 58.4 die Insel Rota an, diese liegt zwischen Tinian und Guam. Vor dieser Insel blieben die Schiffe bis zum 3. Juli liegen. Die Flugzeuge und Schiffe griffen die gesamten fünf Tage japanische Stellungen an und bombardierten die Insel sturmreif. Am 4. Juli verließen die Schiffe diese Insel und fuhren nach Eniwetok, wo sie am 6. Juli ankerten. Dort bereitete man die Schiffe auf die kommenden Kämpfe vor und die Besatzungen konnten sich etwas erholen. Doch schon am 17. Juli lagen die Schiffe der TG 58.4 rund 70 Seemeilen vor der Insel Guam und beteiligten sich zusammen mit der TG 58.1 beim Bombardement japanischer Stellungen auf der Insel. Die Landungstruppen begannen am 21. Juli um 7:00 Uhr mit ihrem Angriff. Sie wurden von den Schiffsgeschützen der Zerstörer und Kreuzer unterstützt. Am 22. Juli zog man die TG 58.4 rund 130 Seemeilen südöstlich von Guam zurück um den Schiffen frischen Kraftstoff zu übergeben. Schon am folgenden Tag waren die Schiffe wieder auf ihrer vorherigen Position und führten die Angriffe weiter fort. Am 25. Juli wechselten die Schiffe der TG 58.4 zur Insel Tinian und begannen dort mit ihrem Bombardement, welches sie bis zum Ende des dritten Tages aufrecht erhielten. Danach verließen sie ihre Position und fuhren nach Saipan. Dort wurden die Schiffe wieder aufmunitioniert und fuhren am folgenden Tag nach Guam. Dort begannen sie am 29. Juli mit dem Bombardement auf japanische Küstenstellungen. Bis zum 5. August blieb ein Großteil der Schiffe von TG 58.4 vor Guam liegen und bombardierten die vorgegebenen feindlichen Ziele. Die USS CONVERSE verließ aber schon am 4. August die Task Group und konnte nun endlich in Richtung US Westküste fahren um sich in der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien einer dringend notwendig gewordenen Überholung zu unterziehen. Die Fahrt dauerte bis kurz vor Ende des Monats und die Überholung in der Werft war erst im Oktober abgeschlossen. Am 3. November 1944 kehrte die USS CONVERSE ins Kampfgebiet zurück. Der Zerstörer eskortierte Flugzeugträger auf der Fahrt nach Leyte, deren Flugzeuge Schiffskonvois aus der Luft sicherten. Anschließend kehrte die USS CONVERSE zum Atoll Ulithi zurück und übernahm dort die Sicherung über einen Schiffskonvoi in dem sich auch der Transporter SS JUAN de FUCA befand. Dieser Schiffskonvoi sollte zur San Pedro Bay, Leyte eskortiert werden, wo der 1. Versorgungskonvoi für Mindoro wartete. In diesem Konvoi befanden sich neben dem Truppentransporter mehrere Panzerlandungsschiffe die von den Zerstörern USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE, USS YOUNG, USS FOOTE, USS BRYANT, USS NEWCOMB ( DD-586 ), USS RICHARD P LEARY ( DD-664 ) und vier weiteren Zerstörern eskortiert wurden. Am 19. Dezember legten die Schiffe in der San Pedro Bay ab und befanden sich zwei Tage später östlich von Panay Island in der Visayan See. Da griffen japanische Kamikazepiloten den Konvoi an. Die LST 460 und 749 sowie die SS JUAN de FUCA werden dabei getroffen und beschädigt. Die beiden Panzerlandungsschiffe und das Transportschiff müssen aufgegeben werden. Deren Besatzungen und die meisten Soldaten werden durch die Zerstörer USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE und USS FOOTE gerettet. Zwanzig Seemeilen weiter trifft es den Zerstörer USS FOOTE. Die USS CONVERSE nahm alleine 266 Überlebende von dem LST-749 auf. Die Anlandungsstelle vor Mindoro erreicht der amerikanische Schiffskonvoi am 24. Dezember. Auch nach der Entladung der Schiffe und ihrer Rückfahrt nach Leyte gibt es immer wieder Luftalarm. Dabei wird der Frachter SS JUAN de FUCA durch ein Torpedo wieder getroffen und strandet. In der San Pedro Bay, Leyte werden Angriffsverbände zusammengestellt die die Landeeinheiten nach Luzon eskortieren sollen. Die USS CONVERSE versetzte man in die Task Force 78, die San Fabian Attack Force während der Operation „Mike I“, die Vizeadmiral Daniel Edward Barbey ( 23. Dezember 1889 – 11. März 1969 ) befehligte. Innerhalb dieser TF befand sich die USS CONVERSE in der Task Group 78.1. In dieser waren außerdem noch die Zerstörer USS CHARLES AUSBURNE, USS FOOTE, USS JENKINS, USS DRAYTON ( DD-366 ), USS SHAW ( DD-373 ), USS RUSSELL ( DD-414 ), USS BRAINE ( DD-630 ) und USS LA VALETTE ( DD-448 ) sowie die Geleitzerstörer CHARLES J KIMMEL ( DE-584 ) und USS THOMAS F NICKEL ( DE-587 ) welche acht Angriffstransportschiffe, zwei Transportschiffe, drei Frachtschiffe, drei amphibische Docklandungsschiffe, einundzwanzig Panzerlandungsschiffe, zehn Mittlere Landungsschiffe, zweiunddreißig Infanterielandungsfahrzeuge und sechs Panzerlandungsboote und neunzehn auf der Fahrt in den Golf von Lingayen sicherten. Am 4. Januar 1945 legten diese Schiffe in der San Pedro Bay ab und errichten am 9. Januar den Golf von Lingayen. Dort beschossen die Zerstörer feindliche Stellungen im Bereich des Anlandungsstrandes und wehrten Kamikazepiloten ab. Die Landungsschiffe wurden nach dem Entladen von den Zerstörern wieder bis zum Leyte Golf eskortiert. Von hier aus begleiteten die Kriegsschiffe weitere lebenswichtige Schiffskonvois bis in die Mangarin Bay im Lingayen Golf. Für die Landung der alliierten Soldaten auf Corregidor, versetzte man die USS CONVERSE zur Unterstützung in die Task Group 78.3 die Rear Admiral Arthur Dewey Struble ( 28. Juni 1894 – 1. Mai 1983 ) befehligte. In dieser TG befand sich der Leichte Kreuzer USS CLEVELAND, die Zerstörer USS CONVERSE, USS EATON, USS BRAINE, USS YOUNG, USS JENKINS, USS PICKING ( DD-685 ), USS WICKES ( DD-578 ), USS CONWAY ( DD-507 ), USS FRAZIER ( DD-607 ), USS FLETCHER ( DD-445 ), USS RADFORD ( DD-446 ), USS NICHOLAS ( DD-449 ), USS O´BANNON ( DD-450 ) und USS TAYLOR ( DD-468 ), die Schnellen Truppentransporter USS KILTY, USS CROSBY, USS SCHLEY und USS MANLEY ( APD-1 ). Diese Kriegsschiffe legten am 13. Februar in Leyte ab und eskortierten 62 Landungsschiffe die 5.300 Soldaten des 151. RCT und des 34. RCT der 38. Infanteriedivision transportierten. Am 15. Februar begann der Angriff auf Mariveles Harbor, Bataan und am folgenden Tag auf Corregidor. Dort beschoss die USS CONVERSE feindliche Geschützstellungen, Lastkähne, Sprengboote und Granaten des Zerstörers brachten den Eingang des Malinta Tunnels, dem ehemaligen Hauptquartier von General Douglas McArthur ( 26. Januar 1880 – 5. April 1964 ), zum Einsturz. In diesem Tunnel befanden sich noch rund 100 japanische Verteidiger die mit Sprengstoff am 23. Februar Selbstmord begingen. Von Corregidor aus fuhr die USS CONVERSE in die Subic Bay, Luzon. Dort unterzog sich der Zerstörer einer weiteren Überholung. Anschließend kehrte das Schiff nach Corregidor zurück und patrouillierte in den dortigen Gewässern. Man gliederte das Schiff wieder in die Task Group 78.3 ein, welche Rear Admiral Arthur Dewey Struble während der Operation „Victor I“ befehligte. Das Kommandoschiff war da der Küstenwachkutter USCGC INGHAM ( WHEC-35 ). 14.000 Soldaten der 40. Infanteriedivision wurden durch 16 Panzerlandungsschiffe, 20 Mittlere Landungsschiffe, 13 Infanterielandungsfahrzeuge, in Reserve standen weitere 8 Infanterielandungsfahrzeuge, transportiert. Gesichert wurden diese Landungsschiffe von den Zerstörern USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE, USS CLAXTON, USS DYSON und USS THATCHER. Vor der Landung der Soldaten begann das Bombardement der japanischen Stellungen auf Iloilo, Panay Island am 18. März mit den Schiffen der TG 74.2. In dieser Feuerunterstützungsgruppe befindet sich der Leichte Kreuzer USS CLEVELAND und die Zerstörer USS CONWAY, USS EATON, USS CONY und USS STEVENS. Zwei Tage lang werden feindliche Ziele beschossen und die angelandeten Soldaten unterstützt. Der Widerstand der japanischen Soldaten ist schnell gebrochen. Die amerikanischen Soldaten der 40. Infanteriedivision schifften sich auf den Landungsschiffen wieder ein. Die nächste Landung erfolgte am 22. März auf Los Negros. Anschließend sollte auf Cebu Island gelandet werden. Dazu versetzte man die USS CONVERSE zur Task Group 78.2, der US Amphibious Group 8, die Captain Albert T. Sprague befehligte. Dieser TG gehörten die Schnellen Truppentransporter USS NEWMAN ( APD-59 ), USS KEPHART ( APD-61 ), USS COFER ( APD-62 ) und ein weiterer Schneller Truppentransporter, zwanzig Panzerlandungsschiffe, elf Mittlere Landungsschiffe, fünfzehn Infanterielandungsfahrzeuge, neun Angriffsinfanterielandungsfahrzeuge, zwei U-Boot-Jäger und acht Minenräumboote. Diese Schiffe wurden durch die Zerstörer USS CONVERS, USS THATCHER, USS JENKINS, USS SMITH, USS TAYLOR ( DD-468 ), USS O´BANNON ( DD-450 ), USS NICHOLAS ( DD-449 ) und USS FLETCHER ( DD-445 ) gesichert. Nach einer gründlichen Bombardierung japanischer Stellungen begann am 26. März die Landung auf Cebu Island. Man übertrug der US CONVERSE nun eine Vielzahl von Aufgaben im Monat April und Anfang Mai bei der Entwicklung des Plans zur Invasion der Hauptinseln Japans. Dann versetzte man den Zerstörer erneut zur 5. US Flotte. Dazu verließ am 13. Mai das Schiff die San Pedro Bay und fuhr nach Okinawa. Dort legte sich die USS CONVERSE vor Hagushi auf Reede und übernahm bis zum Kriegsende ihren Radarvorposten. Dabei war der Zerstörer mehrfachen Luftangriffen ausgesetzt, wurde dabei aber nicht beschädigt. Am 10. September durfte das Schiff diesen Posten verlassen und fuhr von Okinawa nach Pearl Harbor, durchquerte danach den Panamakanal und legte am 19. Oktober 1945 im Hafen von Washington DC zur feierlichen Verleihung des Presidential Unit Citation an, den alle Schiffe des Zerstörergeschwaders 23 verliehen bekamen.
s40004Von dort aus fuhr die USS CONVERSE in die Brooklyn Navy Yard und unterzog sich einer Überholung. Im Anschluss daran wechselte der Zerstörer in den Hafen von Charleston, South Carolina. Dort stellte man am 23. April 1946 das Schiff außer Dienst und versetzte es in die Atlantikreserveflotte.
Im März 1959 wechselte der Zerstörer in die Philadelphia Naval Shipyard in Philadelphia, Pennsylvania. Dort wurden die kriegswichtigen Einrichtungen auf dem Schiff wiederbelebt.
Durch das Mutual Assistance Program übergab man am 1. Juli 1959 an die spanischen Marine im Jahre 1953 den Zerstörer USS CONVERSE. Diese Marine verlieh dem Schiff den Namen ALMIRANTE VALDES ( D-23 ).
Die US Navy strich am 1. Oktober 1972 den Namen USS CONVERSE ( DD-509 ) von der Navy – Liste.

Am 13. Juni 1985 kollidierte die ALMIRANTE VALDES mit dem spanischen U-Boot SIROCO ( S-72 ) in den Gewässern vor Cartagena während einer Übung. Der Zerstörer erhielt dabei ein Leck im Rumpf auf der Steuerbordseite. Nach den Reparaturen diente der Zerstörer noch bis zum 17. November 1986. An diesem Tage stellte man das Schiff außer Dienst und strich den Namen von der Marineliste. Im Jahre 1988 verschrottete man den Schiffskörper.


USS CONVERSE ( DD-509 )
Commanding Officer

CDR DeWitt Clinton Ellis Hamberger         20. November 1942 – 1. Dezember 1943
LCDR Ellis Hole McDowell           1. Dezember 1943 – 20. Januar 1944
CDR John Barr Colwell          20. Januar 1944 – 27. September 1944 (erreichter Rang VADM)
LCDR Ellis Hole McDowell        27. September 1944 – ?

ALMIRANTE VALDÉS ( D-23 )

CdF Francisco J. de Elizalde Y Lainez 1. Juli 1959 – 14. Juli 1961 (später ADM)
CdF Aurelio Arriaga Brotons 14. Juli 1961 – 10. Juli 1963
CdF Jose Lorenzo Rey Diaz 10. Juli 1963 – 10. August 1964 (später ADM)
CdF Luis A. Fernandez Beceiro 10. August 1964 – 27. September 1965
CdF Jesus Dial Del Rio Y Gonzalez-Aller 27. September 1965 – 27. September 1966
(später VADM)
CdF Fernando de Salas Pinto 27. September 1966 – 3. November 1967 (später RADM)
CdF Franco Rodriguez Torres 3. November 1967 – 6. April 1970
CdF Luis Mendez Bushell 6. April 1970 – 15. Oktober 1971
CdF Manuel Colorado Guitian 15. Oktober 1971 – 16. April 1973 (später RADM)
CdF Tomas Valdes Ibanez 16. April 1973 – 16. Oktober 1974 (später RADM)
CdF Francisco Lacave Patero 16. Oktober 1974 – 12. Juni 1975
CdF Fernando Sebastian Dacosta 12. Juni 1975 – 22. Juni 1976
CdF Juan Baneres Benito 22. Juni 1976 – 17. Dezember 1977
CdF Cristobal Colon de Carvajal Y Maroto 17. Dezember 1977 – 18. Juni 1979
(später VADM)
CdF Aurelio Matos Martin 18. Juni 1979 – 18. Dezember 1980
CdF Jose Benitez Carrasco 18. Dezember 1980 – 12. Dezember 1981 (später ADM)
CdF Jose Maria Calderon Alesson 12. Dezember 1981 – 30. Juni 1983
CdF Enrique Nunez de Prados Ugidos 30. Juni 1983 – 31. Dezember 1984
(später RADM)
CdF Francisco Ramirez Alvarez 31. Dezember 1984 – 17. November 1986

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