USS STOCKTON ( DD-646 )

USS STOCKTON ( DD-646 )

Biografie

Robert Field Stockton
* 20. August 1795 in Morven, Stockton Street, Princeton, New Jersey
† 7. Oktober 1866 in Princeton, New Jersey
war Commodore bei der US Navy, diente während des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges und als Senator von New Jersey

Robert Field Stockton wurde in einer politisch engagierten Familie geboren. Sein Vater Richard Stockton ( 17. April 1764 – 7. März 1828 ) war ein US Senator und Rechtsanwalt, sein Großvater Richter Richard Stockton war Generalstaatsanwalt für New Jersey und einer der Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung. Der junge Stockton wurde im September 1811 kurz nach seinem Geburtstag zum Midshipman bei der US Navy ernannt. Er diente an Land und auf See während des Krieges von 1812. Dort lernte er die ersten Grundkenntnisse über eine Seeschlacht. Noch vor der Beendigung dieses Konfliktes beförderte man ihn zum Lieutenant. Nach dem Krieg befand sich Stockton an Bord von Schiffen die im Mittelmeer, der Karibik und an der Westafrikanischen Küste kreuzten. Stockton war der erste Navy Offizier der offen seine Abneigung gegen den Sklavenhandel zeigte und mehrere Sklavenschiffe aufbrachte. Zusammen mit dem späteren Kolonialagenten Eli Ayers ( 9. Mai 1778 – 25. April 1822 ) der American Colonization Society, gegründet von Robert Finley ( 1772 – 3. Oktober 1817 ), handelte Stockton Ende 1821 einen Vertrag mit sechs Stammesfürsten aus für den Erwerb von Grundstücken in Cape Mesurado. Diese Grundstücke führten zur Gründung des Staates Liberia wohin man befreite Sklaven brachte. Zu diesem Zeitpunkt war Stockton Kommandant des Schoners USS ALLIGATOR ( 1820 ). Im Frühjahr 1822 kehrte Stockton mit der USS ALLIGATOR nach Boston zurück und übergab dort das Kommando über das Schiff an Lieutenant William Howard Allen ( 8. Juli 1790 – 9. November 1822 ). Danach zog sich Stockton von der US Navy zurück. Den Rest der 1820er und bis Mitte der 1830er Jahre widmete er seine volle Aufmerksamkeit seinen Geschäften in New Jersey. In dieser Zeit wurde sein Sohn John Potter Stockton ( 2. August 1826 – 22. Januar 1900 ) geboren der später ebenfalls als Senator für den Bundesstaat New Jersey im Repräsentantenhaus saß. Im Jahre 1838 trat Stockton wieder aktiv in den Marinedienst ein und man beförderte ihn zum Captain. Er diente in europäischen Gewässern, nahm aber im Jahre 1840 wieder seinen Abschied von der US Navy um sich seiner politischen Arbeit vollkommen zu widmen. Er erhielt von US Präsident John Tayler ( 29. März 1790 – 18. Januar 1862 ) 1841 einen Posten im US Marineministerium angeboten das von George Edmung Badger ( 17. April 1795 – 11. Mai 1866 ) geleitet wurde. Doch Stockton lehnte dieses Angebot ab und warb erfolgreich um Unterstützung für den Bau eines modernen Dampfkriegsschiffes mit einer Batterie von sehr schweren Geschützen. Dieses Schiff wurde von dem schwedisch-amerikanischen Erfinder und mechanischen Ingenieur John Ericsson ( 31. Juli 1803 – 8. März 1889 ) entworfen. Es sollte das erste Schiff sein das von einem Propeller angetrieben werden konnte. Am 20. Oktober 1842 erfolgte die Kiellegung in der Philadelphia Navy Yard. Am 5. September 1843 erfolgte der Stapellauf und am 9. September 1843 stellte Captain Stockton das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy. Es erhielt den Namen USS PRINCETON ( 1843 ), benannt nach einem amerikanischen Sieg in der Nähe von Princeton während der Revolution und der Heimatort der prominenten Familie Stockton. An Bord waren zwei 225 Pfund schweren schmiedeeisernen Kanonen. Sie hatten die Namen „Peacemaker“ und „Oregon“. Nach mehreren Probefahrten und Nachbesserungen war die USS PRINCETON am 1. Januar 1844 Einsatzbereit. Um dies zu feiern waren am 28. Februar in Alexandria, Virginia 400 Gäste für eine Demonstrations- und Vergnügungsfahrt geladen. Unter den Gästen war der US Präsident John Tyler, seine Verlobte Julia Gardiner ( 17. Mai 1820 – 10. Juli 1889 ) und das Kabinett des Präsidenten sowie die ehemalige First Lady Dolley Payne Todd Madison ( 20. Mai 1768 – 12. Juli 1849 ). Zum Vergnügen der Gäste wurden auch beide in England gebauten Kanonen einmal abgefeuert. Doch die Gäste wollten dieses Vergnügen noch einmal genießen. Beim Abfeuern der Kanone „Peacemaker“ gab es eine Verpuffung und die Kanone explodierte. Dabei wurde der Sklave und Kammerdiener von US Präsident Tyler, David Gardiner ( 29. Mai 1784 – 28. Februar 1844 ) Vater von Julia Gardiner, Marineminister Thomas Walker Gilmer ( 6. April 1802 – 28. Februar 1844 ), der Chef des Bureau of Construction and Equipment Commodore Beverly Kennon, der eben aus Den Haag Heimgekehrte amerikanische Botschafter Virgil Maxy ( 5. Mai 1785 – 28. Februar 1844 ) und der Staatssekretär Abel Parker Upshur ( 17. Juni 1790 – 28. Februar 1844 ) sofort getötet. Etwa zwanzig weitere Personen, unter ihnen auch Captain Stockton, wurden zum Teil schwer verletzt. Stockton wurde nach dieser Katastrophe vor Gericht gestellt. Man befand dort, dass er sich keines Fehlverhaltens schuldig gemacht hatte und sprach ihn frei. US Präsident Tyler schickte Stockton mit der USS PRINCETON an die Küste von Texas um sich dort mit dem Golfgeschwader zu vereinigen. Das Geschwader sollte an der texanischen Küste kreuzen während Texas selber von der US Army am 19. Februar 1845 annektiert wurde und somit der mexikanischen Marine keinen Anlass gab Truppen anlanden zu können. James Knox Polk ( 2. November 1795 – 15. Juni 1849 ), der Neue am 4. März 1845 gewählte US Präsident, empfing Stockton in Washington DC und ließ sich von der Annektierung berichten. Am 25. April 1846 brach dann der Mexikanisch-Amerikanische Krieg aus. Polk entsandte den zum Commodore beförderten Stockton an die Westküste Amerikas wo er das Kommando über das Pazifikgeschwader von Commodore John Drake Sloat ( 6. Juli 1781 – 28. November 1867 ) in Monterey, Kalifornien übernahm. Stockton ließ seinen Kommandeurswimpel auf der Fregatte USS CONGRESS ( 1841 ) aufziehen und begann mit seinen See- und Landoperationen entlang der kalifornischen Küste. Mit den Einheiten von General Stephen Watts Kearny ( 30. August 1794 – 31. Oktober 1848 ) und John Charles Frémont ( 21. Januar 1813 – 13. Juli 1890 ) wurden die mexikanischen Truppen in Alta California geschlagen. Abfang Januar 1847 konnte durch die Schlacht von Rio San Gabriel und der Schlacht von La Mesa die Kontrolle über Los Angeles zurückerobert werden. Einen Friedensvertrag von Cahuenga zwischen den Spanischen Milizen und den Amerikanischen Truppen wurde am 13. Januar geschlossen und in Alta California endeten die Kämpfe. Das Gebiet von Kalifornien wurde damit formell für die USA annektiert und 1848 mit dem Friedensvertrag mit Mexiko bestätigt. Stockton, der nunmehrige US Militär Gouverneur von Kalifornien, übergab dieses Amt an General Kearny weiter nachdem dieser mit seinen frischen Truppen aus New York unter dem Kommando von Colonel Jonathan Drake Stevenson ( 1. Januar 1800 – 14. Februar 1894 ) in Kalifornien eingetroffen war. Stockton selber kehrte an die Ostküste zurück wo er im Mai 1850 aus dem aktiven Dienst bei der US Navy zurücktrat. Er nahm seine geschäftlichen und politischen Aktivitäten wieder auf. Den Demokraten Robert Feld Stockton wählte man im Jahre 1851 für den Bundesstaat New Jersey in den US Senat. Eine seiner ersten Amtshandlungen im Senat war, einen Gesetzentwurf vorzulegen worin die Prügelstrafe innerhalb der US Navy abgeschafft werden sollte. Am 10. Januar 1853 trat Stockton sein Amt als Präsident in der Delaware Raritan Company an. Dieses Amt hatte er bis 1866 inne. Stockton nahm im Februar 1861 an der Friedenskonferenz in Washington DC teil, bei der es 100 Politiker aus dem ganzen Land es nicht verhindern konnten den bevorstehenden amerikanischen Bürgerkrieg abzuwenden. Im Jahre 1863 übertrug man ihm das Kommando über die New Jersey Militz nachdem konföderierte Truppen in Pennsylvania eingedrungen waren. Commodore Robert Field Stockton starb am 7. Oktober 1866 in Princeton. Sein Leichnam wurde auf dem Priceton Friedhof beerdigt.

Insgesamt vier Schiffe bei der US Navy wurden zu Ehren von Commodore Robert Field Stockton benannt, wovon aber nur drei gebaut und in Dienst gestellt werden konnten.
Das erste Schiff war das Torpedoboot USS STOCKTON ( TB-32 ).
Das zweite Schiff war der Zerstörer USS STOCKTON ( DD-73 ) aus der CALDWELL – Klasse.
Das dritte Schiff war der Zerstörer USS STOCKTON ( DD-504 ) dessen Bauvertag aber am 10. Februar 1941 annulliert und auf die Kennung DD-646 überragen wurde.
Das vierte Schiff war der Zerstörer USS STOCKTON ( DD-646 ) aus der GLEAVES – Klasse.


USS STOCKTON ( DD-646 )

Schiffsbiografie

Die USS STOCKTON ( DD-646 ) ist das dritte Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Commodore Robert Field Stockton benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das vierundsechzigste Schiff aus der GLEAVES – Klasse.
Auf der Federal Shipbuilding and Dry Dock Company in Kearny, New Jersey wurde am 24. Juli 1942 der Kiel gelegt. Mrs. Horace K. Corbin taufte am 11. November 1942 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Commander Robert Edgar Braddy, Jr. ( 17. November 1903 – 14. August 1965 ) stellte am 11. Januar 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Gleich nach der Indienststellung begann die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt für die USS STOCKTON und die daraus resultierenden Restarbeiten. Am 15. März 1943 trat der Zerstörer der Atlantikflotte bei. Gleich danach versetzt man den Zerstörer zur Eskorte für vier Schiffskonvois die zwischen der US Amerikanischen Ostküste und nordafrikanischen Häfen pendelten und bis zum 3. Januar 1944 dauerten. So begleitet die USS STOCKTON ab Anfang Juni zusammen mit den Zerstörern USS STEVENSON ( DD-645 ) USS THORN ( DD-647 ), USS PAUL JONES ( DD-230 ) und dem Küstenwachkutter USCGC CAMPBELL ( WPG-32 ) aus der Task Force 69 den Konvoi UGS 9, bestehend aus insgesamt 74 Handelsschiffen, nach Gibraltar. Zusätzlich eskortierte diese Handelsschiffe vom 7. bis zum 13. Juni der Geleitflugzeugträger USS BOGUE ( CVE-9 ), der von den Zerstörer und Wasserflugzeugtendern USS CLEMSON ( AVD-4 ), USS GEORGE E BADGER ( AVD-3 ), USS GREEN ( AVD-13 ) und USS OSMOND INGRAM ( AVD-9 ) gesichert wurde, südlich an den Azoren dort lauernden deutschen U-Booten der Gruppe „Trutz“ vorbei. Kaum sind die Schiffe des Konvois UGS 9 an britische Zerstörer und Korvetten übergeben worden die diese ins Mittelmeer begleiteten, übernahmen die amerikanischen Zerstörer den Schiffskonvoi GUS 8A in dem sich insgesamt 43 Handelsschiffe befanden. Die amerikanischen Kriegsschiffe blieben in der Task Force 69. In dieser TF befanden sich neben der USS STOCKTON die Zerstörer USS STEVENSON, USS THORN, USS PAUL JONES, USS MAYO ( DD-422 ) und USS TARBELL ( DD-142 ) und die Küstenwachkutter USCGC CAMPBELL, USCGC SPENCER ( WPG-36 ) und USCGC DUANE ( WPG-33 ). Am 16. Juni können die Schiffe der GUS 8A unbemerkt südlich der Azoren die deutsche U-Boot Gruppe „Trutz“ passieren und erreichten vollzählig den Hafen von New York. Die USS STOCKTON eskortierte dann den Schiffskonvoi UGS 13 der aus 82 Handelsschiffen bestand. Zur Sicherung dieses Konvois waren die Kriegsschiffe der Task Force 64 bereitgestellt. In dieser TF waren neben der USS STEVENSON die Zerstörer USS STEVENSON, USS THORN, die Geleitzerstörer USS HAMMANN ( DE-131 ), USS JACOB JONES ( DE-130 ) und USS ROBERT E PEARY ( DE-132 ) und die Küstenwachkutter USCGC CAMPBELL, USCGC SPENCER und USCGC DUANE. Dieser Schiffskonvoi traf am 3. August westlich der Azoren auf die Task Group 21.14, bestehend aus dem Geleitflugzeugträger USS CARD ( CVE-11 ) und den Zerstörern USS BARRY ( DD-248 ), USS GOFF ( DD-247 ) und USS BORIE ( DD-215 ), und wurde von dieser südlich um die Azoren herum eskortiert. Bei ihrer letzten Begleitfahrt eskortierte die USS STOCKTON zusammen mit der USS STEVENSON und USS THORN zwei Öltanker bis nach Ponta Delgada, Azoren. Es waren die ersten drei amerianischen Kriegsschiffe die nach dem neu in Kraft getretenen Abkommen zwischen den Alliierten und der portugiesischen Regierung in diesem Hafen anlegten. Auf den Eskortierfahrten hatte die USS STOCKTON und USS STEVENSON auch mehrere Sonarkontakte von mutmaßlichen U-Booten. Die dann beginnenden Wasserbombenangriffe brachten aber keine Ergebnisse.
Den Zerstörer verlegte man nach der letzten Eskortierfahrt in den Hafen von Norfolk. Dort bereitete man das Schiff auf die Fahrt in den Pazifik vor. Am 23. Januar 1944 legte die USS STOCKTON zusammen mit der USS STEVENSON und der USS THORN in Norfolk ab, durchquerten den Panamakanal, legten in San Diego, Kalifornien und Pearl Harbor, Territorium Hawaii kurz an und fuhren bis nach Port Purvis, Tulagi, Florida Island, Ostsalomonen dann durch. Dort gliederte man die Zerstörer in die 7. US Flotte ein. Direkt waren sie innerhalb der Task Force 76 für die Operation „Brewer“ integriert die Rear Admiral William Morrow Fechteler ( 6. März 1896 – 4. Juli 1967 ) befehligte. In dieser TF befanden sich neben der USS STOCKTON die Zerstörer USS STEVENSON, USS THORN, USS NICHOLSON ( DD-442 ), USS BUSH ( DD-529 ), USS WELLES ( DD-628 ), USS GILLESPIE ( DD-609 ) USS REID ( DD-369 ), USS BACHE ( DD-470 ), USS BEALE ( DD-471 ), USS AMMEN ( DD-527 ), USS SWANSON ( DD-443 ), USS WILKES ( DD-441 ), USS DRAYTON ( DD-366 ), USS FLUSSER ( DD-368 ) und USS SMITH ( DD-378 ), die drei Schnellen Truppentransporter USS BROOKS ( APD-10 ), USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS SANDS ( APD-13 ) mit 1.026 Soldaten des 5. Kavallerieregiments und deren technischer Ausrüstung und die beiden Zerstörer und Minensucher USS HOVEY ( DMS-11 ) und USS LONG ( DMS-12 ). In einer ersten Welle landeten am 29. Februar im Hayne Hafen auf Los Negros, Admiralitätsinseln die Soldaten des 5. Kavallerieregiments und bildeten einen Brückenkopf. Feuerunterstützung erhielten sie durch die Schiffe der Task Group 74.2. Am Abend ziehen sich die Schiffe zurück. Nur in der Nacht zum 1. März feuern die beiden Zerstörer USS BUSH und USS STOCKTON auf japanische Truppen die einen Gegenangriff starteten. Die USS STEVENSON, USS FLUSSER, USS DRAYTON, USS SMITH, USS WILKES, USS SWANSON, USS NICHOLSON und der australische Zerstörer HMAS ARUNTA ( I30 ) verlassen das Areal zusammen mit den drei Schnellen Truppentransportern und fahren nach Tulagi zurück. Am 2. März treffen weitere 1.000 amerikanische Soldaten auf sechs LST und sechs LSM ein die von den amerikanischen Zerstörern USS AMMEN und USS MULLANY ( DD-528 ), dem australischen Zerstörer HMAS WARRAMUNGA ( I44 ) und dem amerikanischen Zerstörer und Minensucher USS HAMILTON ( DMS-17 ) eskortiert wurden. Während der Landung dieser Truppen schießen die USS STOCKTON, USS BUSH, USS WELLES und USS LONG aus allen Rohren auf feindliche Ziele. Am 5. März trifft dann die dritte Welle von 1.410 Soldaten ein die von den drei Schnellen Truppentransportern herangebracht und von der Gruppe um die USS STEVENSON gesichert wurden. Eine immer noch aktive japanische Küstenbatterie kann am folgenden Tag die USS NICHOLSON durch einen Treffer beschädigen. Dadurch zog man die Schiffe der TG 74.2 nochmals heran die zwei Tage lang zusammen mit denen der TF 76 erneut die Inseln Bombardieren. Dabei wurden 64 Schuss 20,3 cm Granaten, 1.144 Schuss 15,2 cm und 12,7 cm Granaten und 92 Schuss 10,2 cm Granaten nur von den Kreuzern und Zerstörern der Task Group abgefeuert. Am 9. März war der neueingerichtete amerikanische Flugplatz gesichert und die Gegenwehr der Japaner auf dieser Insel gebrochen. Am 12. März traf ein weiterer Konvoi mit sechs Panzerlandungsschiffen ein die von den Zerstörern HMAS WARRAMUNGA, USS FLUSSER, USS REID, USS KALK ( DD-611 ), USS GILLESPIE ( DD-609 ) und USS HOBBY ( DD-610 ) gesichert wurden. Bis zum 30. März werden mit Hilfe der Zerstörer aus der TF 76 und den Soldaten des 5. Kavallerieregiments die weiteren Inseln im Gebiet des Seeadler Harbor, Manus Island gegen zum Teil heftigen Widerstand der japanischen Verteidiger erobert. Nach dem Abschluss der Kämpfe begann man mit dem Ausbau des Hafens um dort ein logistisches Drehkreuz für den Nachschub zu errichten. Für die Besatzungen der Kriegsschiffe der TF 76 war keine große Erholungsphase angedacht. Man versetzte die USS STOCKTON in die Task Group 77.2, die zentrale Angriffsgruppe während der amphibischen Landungen in der Humboldt Bay. Das Kommando über die TG übernahm Rear Admiral William Morrow Fechteler. In dieser TG befanden sich die Zerstörer USS STOCKTON, USS WELLES, USS REID, USS STEVENSON, USS RADFORD ( DD-446 ), USS FLETCHER ( DD-445 ), USS ROE ( DD-418 ), USS McKEE ( DD-575 ) und USS TAYLOR ( DD-466 ), die Schnellen Truppentransporter USS HUMPHREYS, USS SANDS, USS HERBERT ( APD-22 ) und USS CROSBY ( APD-17 ) sowie die Schnellen Minensucher USS LONG und USS HOGAN ( DMS-6 ). Diese sicherten die Transportschiffe der Soldaten der 24. Infanteriedivision, kommandiert von Major General Irving, bis in die Tanahmerah Bay, Hollandia ab. Das war ein Angriffstruppentransporter, sieben Panzerlandungsschiffen und sechzehn Infanterielandungsbooten. Weiteres Kriegsmaterial lieferte ein Angriffsfrachtschiff und ein amphibisches Docklandungsschiff. Für die Operation „Reckless“ verließen die Schiffe der TG am 18. April ihre Basis und vier Tage später begann der Angriff. Die Landungen gelingen da es sehr geringen japanischen Widerstand gibt. Alle Ziele werden bis zum 28. April erreicht. Hier erhielt die USS STOCKTON die Aufgabe die Angriffsflotte zusammen mit anderen Zerstörern vor Luft- und Unterwasserangriffen zu schützen. Im Anschluss daran bereitete man die amphibische Landung auf der Insel Wakde vor. Der Name der Operation war auf „Staightline“ festgelegt worden. Vierzehn Zerstörer, darunter die USS STOCKTON, sechs Geleitzerstörer, zwei Angriffstruppentransportschiffe, sieben Panzerlandungsschiffe, fünfzehn Infanterielandungsfahrzeuge und fünf U-Boot Jäger transportierten und sicherten die 7.000 Soldaten des 163. RCT der 41. Infanteriedivision welches Brigadegeneral Doe kommandierte. Am 15. Mai verließen die Schiffe den Hafen von Manus Island und erreichten zwei Tage später das Seegebiet um Wakde Island. Dort landete die amphibische Gruppe bei Arara und am 18. Mai auf der Vorgelagerten Insel Wakde Island zur Einnahme des dortigen Flugplatzes. Gesichert wurden die amphibische Angriffsgruppe von den Schiffen der Task Force Force 75 die von Rear Admiral Russell Stanley Berkey ( 4. August 1893 – 30. September 1985 ) befehligt wurde. In dieser TF befanden sich die Leichten Kreuzer USS BOISE ( CL-47 ), USS NASHVILLE ( CL-43 ) und USS PHOENIX ( CL-46 ), die Zerstörer USS STEVENSON, USS WELLES, USS WILKES, USS ROE, USS BACHE, USS BALCH ( DD-363 ), USS MORRIS ( DD-417 ), USS BEALE ( DD-471 ), USS HUTCHINS ( DD-476 ), USS DALY ( DD-519 ), USS ABNER READ ( DD-526 ) und USS TRATHEN ( DD-530 ), die Geleitzerstörer USS WHITHURST ( DE-634 ), USS MANNING ( DE-199 ), USS NEUENDORF ( DE-200 ), USS JAMES E CRAIG ( DE-201 ) und USS EICHENBERGER ( DE-202 ) sowie der Schnelle Truppentransporter USS KILTY ( APD-15 ) und den Schiffen der Task Force 74 welche von Rear Admiral Sir Victor Alexander Charles Crutchley ( 2. November 1893 – 24. Januar 1986 ) kommandiert wurden. In dieser Task Force befanden sich die australischen Schweren Kreuzer HMAS AUSTRALIA ( D84 ) und HMAS SHROPSHIRE, den australischen Zerstörern HMAS ARUNTA ( I30 ) und HMAS WARRAMUNGA ( I44 ) und die amerikanischen Zerstörer USS AMMEN ( DD-527 ) und USS MULLANY ( DD-528 ). Nach der erfolgreichen Eroberung der Insel Wakde laufen die Schiffe der TF 77 wieder nach Hollandia zurück. Dort bereitete man diese auf den Angriff auf die Insel Biak, Neuguinea vor. Diese Operation hatte den Namen „Horlick“. Wieder kommandiert Rear Admiral William Morrow Fechteler die Task Force 77, die VII. Amphibious Force. Sechs Panzerlandungsschiffe, acht Panzerlandungsboote, dreiundsechzig Schienenfahrzeug Landungsschiffe, fünfzehn Infanterielandungsfahrzeuge und fünfundzwanzig DUKW gehören zu den ersten von vier Angriffswellen die die Soldaten der 41. US Infanteriedivision transportieren. Diese Soldaten kommandiert Major General Horace H. Fuller ( 10. August 1886 – 18. September 1966 ). Gesichert wurden die Landungsschiffe durch die Zerstörer USS STOCKTON, USS REID, USS DALY, USS BALCH, BEALE, USS GILLESPIE, USS KALK, USS ROE, USS SAMPSON ( DD-394 ), USS HUTCHINS ( DD-476 ), USS WARRINGTON ( DD-383 ), USS RUSSELL ( DD-414 ), USS HUGHES ( DD-410 ), USS MUSTIN ( DD-413 ), USS MORRIS ( DD-417 ), USS GRAYSON ( DD-435 ), USS NICHOLSON ( DD-442 ), USS SWANSON ( DD-443 ) und USS WILKES ( DD-441 ) und der Geleitzerstörer USS WHITHURST ( DE-634 ). Am 25. Mai verließen diese Schiffe die Humboldt Bay und fuhren zur Insel Biak. Unterwegs dorthin stießen die Schnellen Truppentransporter USS KILTY, USS WARD ( APD-16 ), USS SCHLEY ( APD-14 ), USS HERBERT ( APD-22 ) und USS CROSBY ( APD-17 ) dazu die die nicht mehr benötigten Soldaten von der Insel Wakde transportierten. Diese wiederum wurden von einigen Zerstörern aus der TF 74 und 75 eskortiert. Am 27. Mai begann der Angriff. Dazu bombardierten die Zerstörer japanische Stellungen. Die USS STOCKTON beteiligte sich an diesem Bombardement und unterstützte dann mit ihren Schiffsgeschützen auch die Soldaten im Brückenkopf. Am folgenden Tag erhielt der Zerstörer aber einen Treffer durch eine japanische Küstenbatterie. Es entstanden dabei aber nur geringe Schäden und keiner der Besatzungsmitglieder wurde verletzt. Die Operation „Horliek“ war am 2. Juni mit der Einnahme von Biak Island abgeschlossen. Die rund 10.000 japanische Soldaten leisteten heftigsten Widerstand. Zur Entlastung wurde auch ein japanischer Flottenverband mit 1.700 zusätzlichen Soldaten an Bord entsandt. Doch die amerikanische Luftaufklärung kann diesen Verband ausfindig machen und er kehrte am 3. Juni unverrichteter Dinge um. Am 4. Juni greifen japanische Flugzeuge die Schiffe der TF 75 und TF 74 an und beschädigen dabei die Leichten Kreuzer USS PHOENIX und USS NASHVILLE. Die amerikanische Luftaufklärung sichtet an diesem Tage eine weitere feindliche Flotte die zur Unterstützung der Soldaten auf Biak ausgelaufen ist. Diesen japanischen Schiffen werden mehrere Kreuzer und Zerstörer entsandt. Die USS STEVENSON bleibt aber zur Sicherung vor Biak. Auch ein dritter Versuch Entsatztruppen nach Biak zu bringen endet für die japanische Marine in einem Desaster, da die amerikanische Operation gegen die Inseln der Marianen angelaufen war. Durch die aber immer noch gefährlichen Gewässer rund um die Schouten Islands, wo sich ständig japanische U-Boote aufhielten und feindliche Flugzeuge die alliierten Überwasserschiffe angriffen, wurden mehrere Eskortiergruppen gebildet die die Landungsschiffe bis in die Humboldt Bay begleiten mussten. Die USS STOCKTON blieb vor der Insel Biak und führte dort zusammen mit der USS KALK ihren Patrouillendienst durch. Am 12. Juni gab es einen feindlichen Luftangriff. Nur ein japanisches Flugzeug löste diesen Alarm aus. Doch der Pilot klinkte seine Bombe direkt über der USS KALK aus. Diese Bombe schlug in der Basis der Steuerbordtorpedorohre auf und blieb liegen. Die Flugabwehrgeschützbesatzungen konnten den Angreifer abschießen. In diesem Moment explodierte die Bombe die mit einem Zeitzünder ausgestattet war. Siebzig Opfer waren danach zu beklagen. Sie USS STOCKTON musste den beschädigten Zerstörer ins Schlepptau nehmen und in die Humboldt Bay bringen. Hier beginnt man mit der Umgruppierung der einzelnen Task Force für die Operation „Tabletennis“ zur Eroberung der bei Biak liegenden Insel Noemfoor. Die USS STOCKTON eskortierte zusammen mit der USS TRATHEN ( DD-530 ) und weiteren Zerstörern die Schiffe der Task Force 77, der US VII. Amphibischen Force, die am 2. Juli 1944 7.100 Mann des 168. Infanterieregiments auf Noemfoor anlandeten. Zur Vorbereitung dieser Anlandung beschossen die Schiffe der Task Force 75, die Leichten Kreuzer USS BOISE und USS PHOENIX und die Zerstörer USS STEVENSON, USS BEALE, USS HUTCHINS, USS DALY, USS ABNER READ, USS AMMEN, USS REID, USS ROE, USS WELLES, USS WILKES, USS LA VALETTE ( DD-448 ), USS JENKINS ( DD-447 ), USS FLETCHER ( DD-445 ), USS MUSTIN ( DD-413 ), USS RUSSELL ( DD-414 ), USS MORRIS ( DD-560 ), USS GRAYSON ( DD-435 ) und USS SWANSON ( DD-443 ), und Task Force 74, der australischen Schwere Kreuzer HMAS AUSTRALIA und die australischen Zerstörer HMAS ARUNTA und HMAS WARRAMUNGA, die japanischen Stellungen auf dieser Insel. Schon nach zwei Tagen war die Insel eingenommen. Die USS STOCKTON eskortierte nach der Einnahme der Insel die Landungsschiffe der Task Force 77 wieder bis in die Humboldt Bay zurück. Dort beginnen für den Zerstörer und dessen Beatzung bis zum 22. August mehrere Ausbildungspflichten und der Eskortierdienst entlang der Nordküste von Neuguinea. Ende Juli setzte die VII. Amphibische Landungsflotte der TF 77 zum Sprung auf die nächste Insel an. Zusammen mit den Kriegsschiffen der TF 75 und TF 74 werden von Wakde Island aus die Schnelle Truppentransporter USS KILTY, USS SCHLEY, USS WARD, USS HERBERT und USS CROSBY, sechzehn Infanterielandungsschiffe, drei Infanterielandungsboote, acht Panzerlandungsschiffe, vier U-Boot Jäger und ein Hochseeschlepper eskortiert die die Soldaten der 6. Infanteriedivision transportierten. Die Einheiten landeten am 30. Juli östlich von Cape Sansapor auf den küstennahen Inseln Amsterdam und Middelburg. Da es keinen Widerstand durch japanische Einheiten gab, wurde ein Bataillon zum westlicher gelegenen Cape Sansapor transportiert. Nach dem erfolgreichen Abschluss dieser Kampagne fuhren alle Schiffe nach Manus Island zurück. Am 22. August verließ die USS STOCKTON diese Gewässer und fuhr zum Port Purvis, Tulagi, Florida Island, Salomonen. Dort legte der Zerstörer am 24. August an. Man versetzte den Zerstörer innerhalb der 3. US Flotte, zur neu aktivierten Task Force 32. An diesem 24. August erreichten auch die ersten Schiffe der TF 32 diesen Hafen. Nach zwei Tagen, die mit dem Auffüllen der Magazine genutzt wurden, stach die USS STOCKTON mit den anderen Schiffen der TF 32 wieder in See. Den Zerstörer verwendete man zur Sicherung der Landungsfahrzeuge während der Angriffe auf die Insel Pepeliu, Palau Islands. Die Task Force 32 kommandierte Rear Admiral George H. Fort. So befanden sich in dieser freien Gruppierung neben der USS STOCKTON die Zerstörer USS GRIDLEY, USS BEALE, USS STEVENSON, USS LEUTZE ( DD-481 ), USS BUCHANAN ( DD-484 ), USS BAILEY ( DD-492 ), USS HAZELWOOD ( DD-531 ), USS BENNION ( DD-662 ), USS FRANKS ( DD-554 ), FULLAM ( DD-474 ), USS GUEST ( DD-472 ), USS BENNETT ( DD-473 ), USS REMEY ( DD-688 ), USS MELVIN ( DD-680 ), USS MERTZ ( DD-691 ), USS McGOWAN ( DD-678 ), USS McDERMUT ( DD-677 ), USS McNAIR ( DD-679 ), USS WADLEIGH ( DD-689 ) und USS MONSSEN ( DD-798 ) und die Geleitzerstörer USS CABANA ( DE-260 ), USS LAKE ( DE-301 ), USS DEMPSEY ( DE-26 ) und USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ). Diese Schiffe waren für die Feuerunterstützung- Eskortier- und Patrouillenfahrten während der Operation „Stalemate II“ vorgesehen. Auf dem Weg nach Peleliu eskortierten diese Schiffe unter anderem das Kommandoschiff USS MOUNT McKINLEY ( AGC-7 ), die Schnellen Truppentransporter USS GEORGE E BADGER ( APD-33 ) USS SANDS ( APD-13 ) und USS NOA ( APD-24 ), den Zerstörer und Wasserflugzeugtender USS BALLARD ( AVD-10 ), die Docklandungsschiffe USS WHITE MARSH ( LSD-8 ), USS EPPING FOREST ( LSD-4 ), LINDENWALD ( LSD-6 ) und USS GUNSTON HALL ( LSD-5 ), die Schiffe der TransDiv 32 in der sich das Angriffsfrachtschiff USS ARNEB ( AKA-56 ) befand und die Angriffstransportschiffe USS ORMSBY ( APA-49 ), USS FREMONT ( APA-44 ), USS PIERCE ( APA-50 ) und USS JAMES O’HARA ( APA-90 ). Am 15. September beginnt der Angriff auf Peleliu nachdem zwei Tage vorher schon mit dem Bombardement von See aus durch die Fire Support Group die Schlacht eingeläutet worden war. Die Männer der 1. Marinedivision, unter dem Kommando von Major General William Henry Rupertus ( 14. November 1889 – 25. März 1945 ), werden angelandet und erringen auch schnell einen Brückenkopf, aber die japanischen Verteidiger haben sich in die Berge zurückgezogen und leisten erbitterten Widerstand. Die USS STOCKTON eskortierte zusammen mit der USS STEVENSON und weiteren Zerstörern das Docklandungsschiff USS LINDENWALD, welches Soldaten der 81. Infanteriedivision transportiert und die Angriffstransportschiffe USS FREMONT, USS PIERCE und USS JAMES O’HARA zur zehn Kilometer südwestlich gelegenen Insel Angaur. Im Anschluss daran patrouilliert der Zerstörer mit anderen Kriegsschiffen in diesem Gebiet der Palau Inseln und sichert sie vor dem Eindringen von feindlichen U-Booten. Am 12. Oktober ist die Angriffsphase auf Peleliu für beendet erklärt worden obwohl die Kämpfe immer noch weiter toben. Am 14. Oktober verlässt daraufhin die USS STEVENSON dieses Seegebiet und fuhr nach Seattle, Washington um sich einer Überholung zu unterziehen. Diese Überholung begann im November und zog sich bis in den Januar 1945 hin. Dort unterzog sich die Mannschaft des Zerstörers mehreren Auffrischungstrainingseinheiten. Danach fuhr der Zerstörer nach Pearl Harbor, wo er am 24. Januar wieder ablegte und zum Atoll Ulithi, Karolinen fuhr. Hier gliederte man die USS STOCKTON in die Task Undergroup 52.2.3 ein die Rear Admiral George Raymond Henderson ( 6. Juli 1893 – 29. November 1964 ) befehligte. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAGINAW BAY ( CVE-82 ) und RUDYERD BAY ( CVE-81 ). Die Sicherung dieser beiden Träger übernahmen die Zerstörer USS STOCKTON und USS PATTERSON ( DD-392 ) und die Geleitzerstörer USS JOHN C BUTLER ( DE-339 ) und USS EDMONDS ( DE-406 ). Für die Operation „Detachment“ verließen die Schiffe der Task Group 52.2 Ulithi und erreichten zwei Tage später Saipan. Dort wurden die Aktionen der Zerstörer mit den Trägern trainiert. Die Schiffe der TU 52.2.3 verließen am 16. Februar Saipan und eskortierten mehrere Transportschiffe aus der TG 52.11. Am 19. Februar erreichten sie die Gewässer rund um Iwo Jima, wo an diesem Tage auch der Angriff auf diese Insel begann. Hier übernahmen alle Träger aller Task Undergroups der TG 52.2 die Luftsicherung für die Angriffseinheiten. Einen ernst zu nehmenden japanischen Luftangriff mit vier Kamikazepiloten erfolgte am 21. Februar auf die TU 52.2.3. Dieser Angriff konnte aber abgewehrt werden. Dafür sah es bei anderen TU schlimmer aus. Der Geleitflugzeugträger USS BISMARCK SEA ( CVE- 95 ) aus der TU 52.2.2 wurde dabei versenkt und aus der gleichen TU der Träger USS LUNGA POINT ( CVE-94 ) beschädigt. Eine Umstrukturierung erfolgte am 8. März in den Gewässern rund um Iwo Jima. Die USS STOCKTON eskortierte die USS RUDYERD BAY nach Ulithi. Hier untergliederte man die USS STOCKTON in die TG 50.8 ein. Die Task Group 50.8 befehligte Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 – 7. März 1966 ). In dieser Hauptgruppe befanden sich neben der USS STOCKTON die Geleitflugzeugträger USS RUDYERD BAY, USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ) und USS SARGENT BAY ( CVE-83 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STOCKTON, USS THORN, USS STEVENSON, USS KALK, USS GILLESPIE, USS HOBBY ( DD-610 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ), USS MORRISON ( DD-560 ), USS LAWS ( DD-558 ), USS LONGSHAW ( DD-559 ) und USS PRICHETT ( DD-561 ), die Geleitzerstörer USS KYNE ( DE-744 ), USS LYMAN ( DE-302 ), USS REYNOLDS ( DE-42 ), USS DONALDSON ( DE-44 ), USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS CROWLEY ( DE-303 ), USS LAMONS ( DE-743 ), USS HILBERT ( DE-742 ), USS LAKE ( DE-301 ), USS BRACKETT ( DE-41 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS CORBESIER ( DE-438 ) und USS CONKLIN ( DE-439 ), die Tanker USS TALUGA ( AO-62, USS CIMARRON ( AO-22 ), USS TALLULAH ( AO-50 ), USS PATUXENT ( AO-44 ), USS COWANESQUE ( AO-79 ), USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ), USS ESCALANTE ( AO-70 ) und USS CHICOPEE ( AO-34 ) und der Hochseeschlepper USS UTE ( AT-76 ). Die Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Einen Tag vor dem Angriff auf Okinawa am 1. April, war die USS STOCKTON mit der USS MORRISON auf U-Boot Patrouille. Rund 65 Seemeilen Südöstlich von Okinawa erhielt man einen Kontakt mit einem feindlichen U-Boot. Beide Zerstörer jagten das japanische U-Boot I-8 dreieinhalb Stunden, das mehrere Einmanntorpedos huckepack trug, und versenkten es mit Wasserbomben. Auch die anderen Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Am 5. April 1945 befand sich der Zerstörer und Wasserflugzeugtender USS THORNTON ( AVD-11 ) in der Task Group 50.5, der südlichen Angriffsgruppe. 125 Seemeilen Südöstlich der Nakagusuku Bay, Okinawa kollidierte dieses Schiff mit den beiden Tankern USS ASHTABULA und USS ESCALANTE. Dabei wurde der Zerstörer und Wasserflugzeugtender auf der Steuerbordseite schwer beschädigt und ein riesiges Leck aufgerissen. Die USS STOCKTON erhielt den Auftrag das havarierte Schiff nach Kerama Retto zu schleppen, wo die USS THORNTON am 14. April ankam. Die USS STOCKTON kehrte gleich darauf wieder auf ihren Posten vor Okinawa zurück. Die Schiffe der TG 58.4 wurden am 24. April auf offener See versorgt. Die Task Group 50.8 wurde dann am 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte, integriert. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 – 20. August 1959 ) befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS WINDHAM BAY, USS BOUGAINVILLE, USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT, den Zerstörern USS STOCKTON, USS STEVENSON, USS THORN, USS KALK, USS AYLWIN, USS DALE und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS LYMAN, USS STRAUS, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS LA PRADE, USS HOWARD F CLARK, USS REYNOLDS, USS DONALDSON, LAMONS, USS JACK MILLER, USS CORBESIER, USS CONKLIN, USS CROWLEY, USS LAKE, USS BANGUST, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA, USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA. Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Doch die Schiffe laufen alle in einen Taifun. Man hat auf der USS STOCKTON zu tun den Zerstörer ohne Schaden durch dieses Unwetter zu bringen. Einigen Schiffen der TG gelang dies aber nicht. Viele von ihnen zogen sich dann bis zum 17. Juni in die San Pedro Bay, Leyte zurück damit nach dem Taifun wieder Ordnung geschaffen werden konnte und man sich auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereitete. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich dafür die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS GILBERT ISLANDS ( CVE-107 ), USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STOCKTON, USS STEVENSON, USS THORN, USS KALK, USS TAYLOR, USS NICHOLAS, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS KYNE, USS LAKE, USS LYMAN, USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS WILLMARTH ( DE-638 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG unterstützten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Luftangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu. Dazu verließen die Schiffe am 28. Juni Leyte und erreichten zwei Tage später das Atoll Ulithi. Hauptsächlich wurden nun die Schiffe der Task Force 38 versorgt vor Honshu. Die USS STOCKTON operierte zusammen mit den anderen Zerstörern und Geleitzerstörern im Umkreis von 200 Seemeilen vor der japanischen Küste und sicherte dabei die Geleitflugzeugträger vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation im Pazifik der Zweite Weltkrieg. Die USS STOCKTON blieb aber mit den Schiffen der TG 30.8 weiterhin vor Honshu und sicherte die Invasionsflotte ab. Am 4. Oktober 1945 entwickelte sich ein Taifun bei den Karolinen. Sein Kurs war nach Nordwesten zum Ostchinesischen Meer bei Formosa gerichtet, also für die amerikanische Flotte nicht von Belang. Doch am 8. Oktober drehte dieser Taifun unerwartet nach Norden in Richtung Okinawa. Viele Schiffe waren in den verengten Gewässern der Buckner Bay, Okinawa und in ihren Häfen gefangen und hatten keine Chance auf die Offene See zu entkommen. Dreißig bis fünfunddreißig Meter hohe Wellen rollten auf das Festland zu. Insgesamt 12 Schiffe und Infanteriefahrzeuge wurden dabei versenkt, 222 liefen auf Grund und 32 davon wurden schwer beschädigt. Auch auf den japanischen Hauptinseln wütete der Taifun vom 9. bis zum 11. Oktober, aber nicht mehr mit dieser Wucht. Die USS STOCKTON befand sich zum Zeitpunkt dieses Sturmes auf Offener See. Kurz darauf, am 15. Oktober, verließ der Zerstörer die Gewässer von Japan und fuhr in Richtung der US Amerikanischen Ostküste. Zusammen mit der USS STEVENSON machte sich die USS STOCKTON auf dem Weg dorthin. Beide Zerstörer besuchten unter anderen die Häfen von Singapur und Kapstadt. Nach dieser Fahrt legte die USS STOCKTON im Hafen von New York an. Man verlegte den Zerstörer in den Hafen von Charleston, South Carolina und stellte ihn dort am 16. Mai 1946 außer Dienst. Noch am selben Tag integrierte man das Schiff in die Atlantikreserveflotte. Am 1. Juli 1971 strich man den Namen USS STOCKTON ( DD-646 ) aus der US Navy – Liste. Nach dem Abbau sämtlicher kriegswichtiger Einrichtungen verkaufte man den Schiffskörper für 103.888,88 Dollar am 25. Mai 1973 an die Southern Scrap Metal in Portsmouth, Virginia zum Verschrotten.


USS STOCKTON ( DD-646 )
Commanding Officer

CDR Robert Edgar Braddy Jr.          11. Januar 1943 – 5. Januar 1944
CDR William Welson Stark Jr.          5. Januar 1944 – 1. November 1944
LCDR William Redus Glennon          12. Dezember 1944 – 15. Mai 1946

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