USS LANSDOWNE ( DD-486 )

USS LANDSDOWNE ( DD-486 )

Biografie

Zachary Lansdowne
* 1. Dezember 1888 in Greenville, Ohio
† 3. September 1925 mit dem Luftschiff USS SHENANDOAH ( ZR-1 ) bei Ava, Ohio abgestürzt
war ein US Navy Offizier und Marineflieger

Am 2. September 1905 trat Zachary Landsdowne in die United States Navy Academy in Annapolis, Maryland ein. Er schloss dort sein Studium ab und beförderte ihn am 5. Juni 1911 zum Ensign. Anschließend absolvierte Landsdowne auf dem Zerstörer USS McCALL ( DD-28 ) seine Dienstzeit und wechselte danach in die Naval Militia in Ohio. Nach dem Abschluss seiner Pilotenausbildung wurde er als Marineflieger Nummer 105 eingetragen. Während des Ersten Weltkrieg war Landsdowne dem Royal Naval Air Service zugewiesen und studierte Luftschiffe. Sein Navy Cross erhielt er für hervorragende Dienste bei dem ersten erfolgreichen Nonstopflug mit dem britischen Luftschiff R-34 von England aus bis in die Vereinigten Staaten. In Washington DC heiratete er am 7. Dezember 1921 Margaret Ross Kennedy ( 30. September 1902 – 9. Juni 1982 ). Am 11. Februar 1924 übernahm Landsdowne das Kommando über das erste amerikanische Luftschiff USS SHENANDOAH ( ZR-1 ). Mit diesem Schiff stürzte er wegen eines heftigen Sturmes am 3. September 1925 bei Ava, Ohio ab. Mit Landsdowne wurden zusammen vierzehn Besatzungsmitglieder dabei getötet. Ihn beerdigte man einen Monat später auf dem Arlington Nationalfriedhof. Seine Witwe Margaret heiratete am 27. Februar 1927 John Caswell, Jr. der am 23. Dezember 1954 in Washington DC verstarb.


USS LANSDOWNE ( DD-486 )

Schiffsbiografie

Die USS LANSDOWNE ( DD-486 ) ist das einzige Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Lieutenant Commander Zachary Lansdowne benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das zweiunddreißigste Schiff aus der GLEAVES – Klasse.
Auf der Federal Shipbuilding and Dry Dock Company in Kearny, New Jersey wurde am 31. Juli 1941 der Kiel des Schiffes gelegt. Miss Peggy Lansdowne, Tochter von LCDR Zachary Lansdowne, taufte am 20. Februar 1942 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander William Renwick Smedberg III ( 28. September 1902 – 5. Oktober 1994 ) stellte am 29. April 1942 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Nach der Indienststellung und dem Abschluss der Endausrüstung erfolgte entlang der Atlantikküste die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt. Anschließend patrouillierte der Zerstörer vor der Küste New Englands und war auf der Suche feindlicher U-Boote. Am 3. Juli befand sich die USS LANSDOWNE auf einer Eskortierfahrt, da ortete man bei Cape Hatteras, North Carolina die Geräusche eines feindlichen U-Bootes. Umgehend wurden auf der georteten Position mehrere Wasserbomben abgeworfen. Ein großer Ölteppich bildete sich wenige Augenblicke später an der Wasseroberfläche, so dass man annehmen konnte das U-Boot versenkt zu haben. Die USS LANSDOWNE lieferte vor dem Panamakanal den Schiffskonvoi ab und war im Begriff wieder an die Ostküste zurück zu kehren, da meldete sich das U-Boot Jägerboot USS PC-458. Dieses hatte das deutsche U-Boot U-153, Kommandant Fregattenkapitän Wilfried Reichmann ( 10. September 1905 – 13. Juli 1942 ) unter Wasser gedrückt nachdem es vergeblich auf den griechischen Netzausleger IMOSA einen Torpedo abgefeuert hatte. USS LANSDOWNE eilte am 13. Juli zu Hilfe und versenkte das U-Boot auf der Position 09° 46’ Nord 81° 29’ West bei Colon, Panama durch Wasserbomben. Alle 52 Besatzungsmitglieder des U-Bootes kamen dabei ums Leben. Der Zerstörer kehrte indes an die Ostküste zurück und übernahm zusammen mit dem Schwesterschiff USS LANSDOWNE die Eskorte für das Schlachtschiff USS SOUTH DAKOTA ( BB-57 ), welches gerade von der britischen Home Fleet zurück gekehrt war. Das Ziel der Schiffe war der Panamakanal. Diesen durchfuhren sie am 21. August 1942. Alle drei Schiffe fuhren über Pearl Harbor in den Südpazifik nach Tongatabu, Tonga Island. Während der Einfahrt in die Lahai Passage, Tonga Island am 6. September, kollidierte das Schlachtschiff mit einem unbekannten Korallenriff und wurde dabei beschädigt. Durch den Aufprall gingen ein Funker und ein Pilot über Bord. Die Mannschaft der USS LANSDOWNE konnte beide retten. Die USS SOUTH DAKOTA kehrte für Reparaturarbeiten umgehend nach Pear Harbor zurück. Die beiden Zerstörer aber versetzte man in die Task Force 18, welche in Noumea, Neukaledonien lag. In dieser befanden sich neben der USS LANSDOWNE der Flugzeugträger USS WASP, das Schlachtschiff USS NORTH CAROLINA ( BB-55 ), der Schwere Kreuzer USS SAN FRANCISCO, die Leichten Kreuzer USS SAN JUAN, USS JUNEAU ( CL-52 ) und USS HELENA ( CL-50 ) und die Zerstörer USS LARDNER, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS AARON WARD ( DD-483 ), USS LANG ( DD-399 ), USS STERETT ( DD-407 ), USS LAFFEY ( DD-459 ) und die USS DUNCAN ( DD-485 ), die am 14. September dazu stieß. Die TF kommandierte Rear Admiral Leigh Noyes ( 15. Dezember 1883 – 25. März 1961 ) und befand sich auf der USS WASP. Die Sicherungsschiffe kommandierte Rear Admiral Norman Scott ( 10. August 1889 – 13. November 1942 ). Nachdem die beiden neuen Zerstörer ebenfalls frisch Verproviantiert und neuer Kraftstoff gebunkert worden war, verließen die Schiffe der TF 18 am 8. September Noumea und fuhren nordwärts wieder zu den Salomon Inseln. Auf dem Weg dorthin vereinigten sie sich bei Espiritu Santo, Vanuatu mit den Schiffen der TF 17, welche von Rear Admiral George Dominic Murray ( 6. Juli 1889 – 18. Juni 1956 ) befehligt wurde. In der TF 17 befand sich der Flugzeugträger USS HORNET ( CV-8 ), die Schweren Kreuzer USS SALT LAKE CITY, USS NORTHAMPTON ( CA-26 ) und USS PENSACOLA ( CA-24 ), der Leichte Kreuzer USS SAN DIEGO ( CL-53 ) und die Zerstörer USS ANDERSON ( DD-411 ), USS MUSTIN ( DD-413 ), USS RUSSELL ( DD-414 ) und USS O´BRIEN ( DD-415 ). Diese Inseln erreichten auch am 14. September sechs Truppentransporter, welche die Soldaten des 7. Marineinfanterieregiments transportierten, die unter anderen von der USS DUNCAN eskortiert worden waren. Noch am selben Tag legten die Schiffe beider TF in Espiritu Santo ab und fuhren nach Guadalcanal weiter. Die Soldaten des 7. Marineinfanterieregiments sollten zur Verstärkung der Alliierten Truppen und zur Sicherung von Henderson Field nach Guadalcanal herangeführt werden. Zur selben Zeit lief auf japanischer Seite von dem Atoll Truk, Karolinen ein Verband der 2. und der 3. japanischen Flotte zur Verstärkung und Sicherung der japanischen Truppen auf Guadalcanal aus. In der 2. Flotte befanden sich die Schlachtschiffe Haruna und Kongo, die Schweren Kreuzer Atago, Takao, Maya, Myoko und Haguro und die Zerstörer Hayashio, Kagero, Kuroshio, Asagumo, Minegumo und Natsugumo. In der 3. Flotte befanden sich die Flugzeugträger Shokaku, Zuiho und Zuikaku, den Schlachtschiffen Hiei und Kirishima, den Schweren Kreuzern Kumano, Suzuya und Chikuma und den Zerstörern Arashi, Nowake, Maikaze, Akigumo, Yugumo, Makigumo, Kazegumo, Hatsukaze, Yukikaze, Amatsukaze und Tokitsukaze. Nach dem Empfang zahlreicher Meldungen im Anmarsch befindlicher japanischer Schiffe im Gebiet der Salomonen, verließen die Schiffe der TF 17 und TF 18 ihre Aufmarschgebiete westlich von Espiritu Santo. Dabei gerieten die Schiffe am 15. September in das Aufmarschgebiet japanischer U-Boote. I-19, Kommandant Fregattenkapitän Takakazu Kinashi ( 7. März 1902 – 26. Juli 1944 ), feuerte einen Fächer von sechs Torpedos ab. Die in 500 Metern entfernt befindliche USS WASP wurde durch drei Torpedos getroffen. Dort brachen sofort unkontrollierbare Brände aus und die USS WASP musste aufgegeben werden. Die USS LANSDOWNE erhielt den Auftrag den Träger mit Torpedos zu versenken. Der erste abgefeuerte Mark 15 Torpedo hatte dieselben unerkannten Mängel wie viele andere von den Mark 14 Torpedos. Dieser erste Torpedo wurde aus einer reichweite von 1000 Metern abgefeuert und sollte 15 Meter unter dem Kiel der USS WASP explodieren um den maximalen Schaden zu erzeugen. Doch dieser Torpedo war ein Blindgänger. Es wurde ein zweiter Torpedo aus einer Reichweite von 800 Metern nun mit denselben Tauchtiefen und dem magnetischen Einfluss abgefeuert. Doch auch dieser war ein Blindgänger. LCDR William Renwick Smedberg III ließ nun an den Torpedodomen der drei verbliebenen Torpedos den magnetischen Einfluss deaktivieren und nur noch eine Tauchtiefe von drei Metern eingeben. Alle drei Torpedos explodierten an der Schiffswandung der USS WASP. Der Träger hüllte sich nun in ein orangefarbenes Flammenmeer, genährt von dem Öl und dem Flugbenzin an Bord, aber der Träger schwamm weiter. Nervös ließ LCDR Smedberg die USS LANSDOWNE im Zick-Zack-Kurs vor der Kulisse des Trägers kreuzen. Erst um 21:00 Uhr war der Träger in den Fluten versunken. Von den anderen drei Torpedos des U-Bootes I-19 traf einer das in fünf Seemeilen entfernte Schlachtschiff USS NORTH CAROLINA auf der Backbordseite und riss ein Loch von Drei mal Zehn Metern. Trotzdem blieb das Schlachtschiff einsatzfähig. Als Mitglied der U-Jagd Schiffe um den Flugzeugträger USS HORNET ( CV-8 ) entstand für die USS O´BRIEN nach der Torpedierung der USS WASP ein Notfall. Lieutenant Commander Carl Frederick V. Espe ( 15. April 1900 – 7. März 1988 ) ließ den Zerstörer beschleunigen und nach Steuerbord drehen. Um 14:54 Uhr sichtete der diensthabende Ausguck ungefähr in 1.000 Yards ( 915 Meter ) Entfernung einen Torpedo. Dieser schoss achtern an dem Zerstörer vorbei. Die gesamte Aufmerksamkeit der Mannschaft war auf diesen Torpedo gerichtet, da erhielt das Schiff einen Torpedotreffer auf der Backbordseite. Die daraus resultierende Explosion richtete allerdings äußerlich nur geringen Schaden an, aber die gesamte Schiffshülle wurde einer schweren strukturellen Belastung ausgesetzt und sank am 19. Oktober 1942 auf dem Weg nach Pago Pago, Amerikanisch Samoa. Die beiden japanischen Flotten können zwischen dem 15. und 17. September ihre Versorgung der japanischen Einheiten auf Guadalcanal abschließen. Aber auch die amerikanischen Versorgungsverbände landen ihre frischen Truppen und ihren Nachschub bis zum 16. September bei Lunga Point an. Die USS FARENHOLT hatte nach der Aufgabe der USS WASP den Kommandanten der TF 18, Rear Admiral Leigh Noyes, und den Kommandanten des Flugzeugträgers, Captain Forrest Percival Sherman ( 30. Oktober 1896 – 22. Juli 1951 ), samt 143 Überlebende an Bord genommen und wurde dadurch das Flaggschiff der Task Force. Die USS LANSDOWNE konnte 447 Mannschaftsmitglieder der USS WASP retten und die USS DUNCAN, USS LAFFEY und USS LARDNER hatten zusammen von der USS WASP etwa 1.600 Besatzungsmitglieder gerettet. Die Schiffe der TF 18 verließen danach ihre schützende Funktion über die Nachschubflotte und legten am 16. September in Espiritu Santo an. Rear Admiral Scott übernahm das Kommando über die Zerstörer der DESRON 12, in der sich die USS LANSDOWNE, USS LAFFEY, USS DUNCAN, USS FARENHOLT, USS McCALLA ( DD-488 ) und USS BUCHANAN ( DD-484 ) befanden, sowie der Schwere Kreuzer USS SALT LAKE CITY und der Leichte Kreuzer USS HELENA ( CL-50 ). Diese Schiffe brachten die Überlebenden der USS WASP nach Noumea. Den dortigen schützenden Hafen auf der Neukaledonischen Insel erreichten sie am 18. September. Hier strukturierte man am 23. September die Zusammensetzung der Schiffe um und versetzte sie in die neu gegründete Task Force 64 die Rear Admiral Norman Scott befehligte. In dieser befanden sich neben den Zerstörern der DESRON 12 die Schweren Kreuzer USS SALT LAKE CITY, USS SAN FRANCISCO ( CA-38 ), USS CHESTER ( CA-27 ) und USS MINNEAPOLIS ( CA-36 ) und die Leichten Kreuzer USS HELENA und USS BOISE ( CL-47 ). Am 24. September verließ dieser Verband wieder Noumea und fuhr nach Espiritu Santo. Dort löste man die USS LANSDOWNE, USS FARENHOLT und USS BUCHANAN aus dem Verband. Diese Schiffe eskortierten das Transporterschiff und Flugzeugfähre USS HAMMONDSPORT ( APV-2 ) zu dem Atoll Tuvalu, wo die Schiffe am 2. Oktober im Hafen der Hauptstadt Funafuti anlegten und die Soldaten das Atoll okkupierten. Am 6. Oktober kehrten die drei Zerstörer mit der USS HAMMONDSPORT nach Espriritu Santo zurück. Man versetzte nun die USS LANSDOWNE in die Task Group 64.1 die Rear Admiral Willis Augustus Lee, Jr. ( 11. Mai 1888 – 25. August 1945 ) befehligte. In dieser TG befanden sich das Schlachtschiff USS WASHINGTON ( BB-56 ), die Schweren Kreuzer USS SAN FRANCISCO und USS CHESTER, die Leichten Kreuzer USS HELENA und USS ATLANTA sowie die Zerstörer USS LANSDOWNE, USS McCALLA, USS BENHAM ( DD-397 ) und ab dem 20. Oktober die USS LARDNER, USS ARON WARD, und USS FLETCHER ( DD-445 ). Die Schiffe dieser TG waren ab dem 13. Oktober zur Sicherung der Gewässer zwischen den Inseln von Guadalcanal, Florida Island und Malaita unterwegs. Sie patrouillierten dort auf der Suche nach feindlichen U-Booten und zur Sicherung verschiedenster alliierter Schiffsverbände in diesem Seegebiet. Am Abend des 21. Oktober erreichten sie wieder Espiritu Santo, wo sie am folgenden Tag frischen Kraftstoff bunkerten. Anschließend verließ der Verband wieder die Insel und fuhr zur Salomoneninsel San Christobal die südlich von Guadalcanal liegt. Dort wurde am 27. Oktober die USS WASHINGTON durch ein Torpedo von dem japanischen U-Boot I-15 attackiert. Der Torpedo traf aber nicht das Schlachtschiff. Zwei Tage später lief die TG 64.1 in den schützenden Hafen von Espiritu Santo ein.
Die USS LANSDOWNE wurde nun aus der TG entbunden und erhielt spezielle Aufgaben. Das hieß, der Zerstörer eskortierte beschädigte Schiffe zu schützenden Häfen wo erste Reparaturen vorgenommen werden konnten. Zwischendurch lag das Schiff am 4. November vor Lunga Point und war dort auf U-Boot Patrouille. Zusammen mit der USS LARDNER geht die USS LANSDOWNE am 7. November 1942 auf die Jagd nach dem japanischen U-Boot HIJMS I-20. Dieses U-Boot hatte gegen 5:20 Uhr sein mitgeführtes Mini-U-Boot HA-11, unter dem Kommando von Lieutenant ( jg ) Kunihiro, vier Meilen nördlich von Cape Esperance abgesetzt. Dieses Mini-U-Boot feuerte ein Torpedo auf das verankerte vielseitige Hilfsschiff USS MAJABA ( AG-43 ) ab. Es wurde nur beschädigt und konnte später geborgen werden. Beide Zerstörer machen nun Jagd auf beide U-Boote. Das HA-11 wird versenkt, aber die Crew kann an Land entkommen und das U-Boot I-20 kann rechtzeitig abtauchen und unbeschadet nach Truk zurück kehren. Zwischen dem 12. und dem 15. November kam es zu zwei Schlachten zur Verhinderung der Versorgung und Verstärkung der 17. japanischen Armee auf Guadalcanal. Nach diesen Schlachten setzten die Japaner in den folgenden Nächten U-Boote zur Versorgung der Armee ein, deren Kapazitäten aber sehr beschränkt waren. Daher bauten sie eine Kette von drei Basen in den zentralen Salomon Inseln auf damit kleine Boote die Versorgungslieferungen übernehmen konnten. Schon die USS McCALLA hatte am 25. November eine Ansammlung mehrerer solcher leichten Lastkähne entdeckt und vernichtet. Die USS LANSDOWNE entdeckte am 30. November ein große Gruppe von solchen leichten Lastkähnen östlich von Cape Esperance. Sofort ließ LCDR Smedberg III diese Schiffe beschießen. Mehrere wurden auf offener See und am Strand versenkt. Da der Zerstörer sich nun auch direkt vor den Anlegern von Buala und Visale, Santa Isabel Island, Salomonen befand, wurden auch diese unter Feuer genommen. Auf dem Rückweg nach Guadalcanal wurden am Abend desselben Tages drei Angriffe auf ein untergetauchtes Ziel westlich von Koli Point vorgenommen. Dieselöl, Korkplatten und eine Menge Luftblasen kamen danach an die Oberfläche. Aber nach Kriegsende konnte man nicht genau sagen um welches vermisste japanische U-Boot sich da gehandelt hat.
Im Dezember 1942 eskortierte die USS LANSDOWNE einen Schiffskonvoi von Tulagi, Florida Island aus nach Sydney, Australien und Auckland, Neuseeland. Von dort aus kehrte der Zerstörer nach Noumea, Neukaledonien zurück. Von dort aus begann der Zerstörer weiter seine Patrouillenfahrten zwischen den Inseln der Südsalomonen weiter durchzuführen. Am 26. Februar 1943 erweiterte die USS LANSDOWNE ihre Patrouillenfahrten bis zu dem nordwestlich von Guadalcanal liegenden Russell Islands auszudehnen, nachdem die Schiffe der 6. US Flotte ihre Angriffe dorthin lenkten. Der Zerstörer lief aber an diesem Tage auf ein unbekanntes Riff auf und wurde am Kiel stark beschädigt. Aus eigener Kraft erreichte das Schiff am 11. März die Werft von San Francisco, Kalifornien. Die Reparaturarbeiten dauerten bis in den Mai hinein. Um die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt effektiv zu nutzen, entsandte man den Zerstörer zu den Aleuten. Dort in Adak bereitete man das Schiff und die Mannschaft auf den kommenden Kampf vor und versetzte es dann in die Task Group 16.7 die Rear Admiral Robert Carlisle Giffen ( 29. Juni 1886 – 10. Dezember 1962 ) kommandierte. In dieser TG befanden sich neben der USS LANSDOWNE die Schweren Kreuzer USS SAN FRANCISCO, USS LOUISVILLE ( CA-28 ) und USS WICHITA ( CA-45 ), der Leichte Kreuzer USS SANTA FE ( CL-60 ) und die Zerstörer USS HUGHES ( DD-410 ), USS MORRIS ( DD-417 ) und USS MUSTIN ( DD-413 ). Am 6. Juli beschossen die Schiffe dieser TG feindliche Stellungen auf der Aleuteninsel Kiska. Gleich nach der Beendigung des Bombardements fuhr die USS LANSDOWNE nach Pearl Harbor. Dort bereitete man das Schiff auf die Fahrt nach Espiritu Santo vor, die am 20. Juli begann. Den dortigen amerikanischen Stützpunkt erreichte der Zerstörer noch im selben Monat und begann auch gleich mit seinen Patrouillenfahrten. Vom 14. bis zum 30. August lag die USS LANSDOWNE im Hafen von Espiritu Santo vor Anker, da es keine Patrouillenaufgaben und auch keine Eskortierfahrten gab. Doch am 30. August legte der Zerstörer ab und fuhr zur Insel Vella Lavella, New Georgia. Das Schiff erreichte diese Insel am 2. September 1943 und begann mit seiner Patrouillenfahrt. Doch noch am selben Tag zog man den Zerstörer von dort wieder ab. Er erhielt Eskortieraufgaben zwischen den Salomonen und den Fidshi Inseln. Diese Fahrten führte er bis zum 29. Oktober durch. Gleich am folgenden Tag versetzte man die USS LANSDOWNE in die Task Force 38, wo der Zerstörer an der Operation „Shoestring II“ vor Cape Torokina, Bougainville Island teilnahm. Die Task Force 38 kommandierte Rear Admiral Frederick Carl Sherman ( 27. Mai 1888 – 27. Juli 1957 ). In dieser TF befanden sich der Flugzeugträger USS SARATOGA, der Leichte Flugzeugträger USS PRINCETON ( CVL-23 ), die Leichten Kreuzer USS SAN JUAN und SAN DIEGO ( CL-53 ) und die Zerstörer USS LANSDOWNE, USS WOODWORTH, USS FARENHOLT, USS BUCHANAN, USS LARDNER, USS FULLAM ( DD-474 ) und USS GUEST ( DD-472 ). Ihre Aufgabe bestand darin japanische Flugplätze auf Buka und Buna zu zerstören Am 1. November 1943 erreichten die Schiffe der TF 38 ihre Angriffsposition die rund 65 Seemeilen südöstlich von Buka auf Buka Island lag. Man unterstützte damit die Landeoperation der Schiffe der Task Force 31 bei Cape Torokina, Bougainville und TF 39 bei Buka. Am folgenden Tag griffen die Trägerflugzeuge feindliche Stellungen auf Buna an. Am 3. November mussten die Schiffe frischen Treibstoff bunkern und an den folgenden beiden Tagen begann der Angriff der Trägerflugzeuge auf die japanischen Flugplätze sowie Hafeneinrichtungen von Rabaul. Dabei werden die Schweren Kreuzer MAYA, ATAGO, TAKAO und MOGAMI, die Leichten Kreuzer AGANO und NOSHIRO und der Zerstörer WAKATSUKI schwer beschädigt. Noch in der folgenden Nacht laufen die unbeschädigten japanischen Kriegsschiffe aus und fuhren zum Atoll Truk, Karolinen zurück. Am 11. November startet man von den Trägern der TF 38 einen erneuten Angriff auf den Hafen und die Flugplätze von Rabaul durch deren Trägerflugzeuge. Doch durch schlechte Sicht zeigt dieser Angriff nur geringe Wirkung. Am 14. November verließen die Schiffe der TF 38, außer der USS BUCHANAN, ihre Positionen. Die USS LANSDOWNE fuhr nach Tulagi in den Hafen von Port Purvis zurück, wo er am 16. November ankam und für zwei Tage blieb. Der Zerstörer begann eine zweitägige Patrouillenfahrt und legte am Abend des 20. November in Port Purvis wieder an um seine Vorräte aufzufüllen. Gleich am Morgen des folgenden Tages legte das Schiff wieder ab und fuhr zu den Inseln von New Georgia zurück. Während der Landeoperationen in der Kaiserin Augusta Bay am 28. November, übernahm der Zerstörer die Luftüberwachung und beteiligte sich an der Abwehr eines feindlichen Luftangriffs. Zwei Tage später bombardierte die USS LANSDOWNE mit ihren Schiffsgeschützen feindliche Küstenstellungen auf der Insel Bougainville. Danach verließ der Zerstörer die Inseln von New Georgia und fuhr zur Aufnahme von Vorräten und für eine Erholungsphase der Mannschaft nach Espiritu Santo. Diese Insel erreichte das Schiff am 14. Dezember und blieb dort bis zum 20. Dezember. Hier versetzte man den Zerstörer in die Task Force 38 die Rear Admiral Walden Lee Ainsworth ( 10. November 1886 – 7. August 1960 ) kommandierte. In dieser TF befanden sich außerdem die Leichten Kreuzer USS SAINT LOUIS ( CL-49 ) und USS HONOLULU ( CL-48 ) und die Zerstörer USS BUCHANAN, USS LARDNER und USS WOODWORTH. Diese Kriegsschiffe legten am 20. Dezember ab und begannen am 27. Dezember feindliche Küstenstellungen bei Kieta, Bougainville zu bombardieren. Die USS LANSDOWNE patrouillierte nun vor Bougainville und beteiligte sich ab dem 10. Januar 1944 vor Cape Torokina, Bougainville die Schiffe zur Verstärkung der Alliierten zu decken bis diese wieder nach Port Purvis zurück kehrten. Am 13. Januar begannen die Schiffe der TF 38 eine Übung vor der Küste von Bougainville. In der TF befanden sich die beiden Leichten Kreuzer USS SAINT LOUIS und USS HONOLULU sowie die Zerstörer USS LANSDOWNE, USS BUCHANAN, USS LARDNER, USS WOODWORTH und USS FARENHOLT. Nach der Übung begann wieder der normale Alltag für die Schiffe mit der Bombardierung japanischer Stellungen, Eskortierfahrten zur Versorgung der Truppen in der Kaiserin Augusta Bay, Bougainville, U-Boot Patrouillen, Suche nach japanischen Schiffen die Verstärkungen auf die Inseln befördern sollten und bombardierten Choisoul sowie viele andere Küstenstriche von Bougainville und den Shortland Inseln wo sich feindliche Stellungen befanden. Einen Monat später, am 13. Februar, vereinigten sich die Schiffe der TF 38 im Seegebiet bei Buka Island wieder. Die TF 38 befehligte Rear Admiral Ainsworth. Der Verband fuhr nördlich durch den Saint George Kanal um die Landung amerikanischer Truppen auf dem Atoll Green Island zu unterstützen. Den Schiffsverband griffen am 14. Februar japanische Flugzeuge aus Rabaul kommend an und beschädigten die USS SAINT LOUIS. Der Angriff auf die Inseln östlich von Latangai Island begann am 15. Februar. Die fünf Zerstörer der DESRON 12 übernahmen am 16. Februar die Sicherung des Saint Georg Kanals gegen japanische Schiffe und am 17. und 18. Februar bombardierten sie feindliche Stellungen bei Rabaul. Danach fuhren die Zerstörer entlang der Green Islands und beschossen japanische Stellungen. Am 25. Februar bombardierten die Schiffe der TF 38 japanische Stellungen bei Kavieng, dem nördlichsten Punkt auf Latangai Island. Dabei versenkte die USS LANSDOWNE zusammen mit der USS LARDNER das Transportschiff TACUGIKO MARU ( 6.800 BRT ) zwanzig Seemeilen nördlich von New Hanover. Während des Beschusses auf Kavieng wurde die USS BUCHANAN und die USS FARENHOLT durch japanische Küstenbatterien beschädigt. Die USS LANSDOWNE blieb mit einigen Schiffen der TF 38 weiter im Gebiet von New Georgia und patrouillierte dort vor den Inseln.
Man versetzte dann die USS LANSDOWNE in die Task Force 78 die Rear Admiral Ralph E. Davison ( 25. Dezember 1900 – 2. Februar 1978 ) befehligte. Innerhalb dieser TF 78 war der Zerstörer in der TG 78.1 integriert die Rear Admiral Van Hubert Ragsdale ( 9. August 1892 – 11. Oktober 1953 ) kommandierte. In dieser TG befanden sich neben der USS LANSDOWNE die Geleitflugzeugträger USS SAGAMON ( CVE-26 ), USS SUWANEE ( CVE-27 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ) und USS SANTEE ( CVE-29 ) und die Zerstörer USS LARDNER, USS MORRIS, USS HUGHES, USS MUSTIN, USS BLACK ( DD-666 ) und USS ELLET ( DD-398 ). Diese Schiffe zog man vor der Insel Manus, Papua Neuguinea zusammen, wo sich die Schiffe der Task Force 77 ebenfalls trafen um die Operation „Persecution“ durchzuführen. Gemeinsam wurde die Stadt Aitape und Umgebung sowie die Tanahmera Bay, die Humboldt Bay und die Halbinsel Hollandia, Indonesien am 22. April 1944 angegriffen. Zwei Tage später mussten die Schiffe der TG 78.1 wieder nach Manus zurück. Dort füllte man sämtliche Magazine und Bunker mit allem Notwendigen für die kommenden Tage auf. Am 27. April lagen die Schiffe vor Hollandia und begannen mit dem Bombardement auf feindliche Küstenbefestigungen. Erst am 5. Mai verließen die Schiffe der TG 78.1 wieder die Halbinsel und kehrten nach Espiritu Santo zurück. Die USS LANSDOWNE fuhr von dort aus gleich weiter und erreichte am 18. Mai die Pearl Harbor Navy Yacht für Reparaturarbeiten. Diese waren am 31. Mai abgeschlossen. Der Zerstörer fuhr von der Werft aus gleich zum Atoll Majuro, Marshall Islands, wo er am 5. Juni ankam. Dort gliederte man den Zerstörer in die Task Group 58.4 ein, die Rear Admiral William Keene Harrill ( 3. Mai 1892 – 11. Mai 1962 ) befehligte und an der Operation „FORAGER“ beteiligt war. In dieser TG befanden sich der Flugzeugträger USS ESSEX ( CV-9 ), die Leichten Flugzeugträger USS LANGLEY ( CVL-27 ), USS COWPENS ( CVL-25 ), USS PRINCETON ( CVL-23 ) und USS BELLEAU WOOD ( CVL-24 ), die Schlachtschiffe USS ALABAMA ( BB-60 ), USS NEW JERSEY ( BB-62 ) USS IOWA ( BB-61 ) und USS INDIANA ( BB-58 ), die Leichten Kreuzer USS VINCENNES ( CL-64 ), USS HOUSTON ( CL-81 ), USS SAN DIEGO ( CL-53 ) und USS MIAMI ( CL-89 ) und die Zerstörer USS LANSDOWNE, USS WILSON, USS McCALLA, USS LARDNER, USS ELLET, USS STERETT,USS CONVERSE ( DD-509 ), USS CASE ( DD-370 ), USS LANG ( DD-399 ), USS CHARLES AUBURNE ( DD-570 ), USS DYSON ( DD-572 ), USS STANLY ( DD-478 ), USS SPENCE ( DD-512 ), USS THATCHER ( DD-514 ), USS MILLER ( DD-535 ), USS OWEN ( DD-536 ), USS THE SULLIVANS ( DD-537 ), USS MARSHALL ( DD-676 ), USS TINGEY ( DD-539 ), USS STEPHEN POTTER ( DD-538 ), USS HARRISON ( DD-573 ), USS CALLAGHAN ( DD-792 ), USS CASSIN YOUNG ( 793 ), USS PORTERFIELD ( DD-682 ), USS LAWS ( DD-558 ) und USS MORRISON ( DD-560 ). Die Schiffe der TG 58.4 waren in die Task Force 58 eingebunden, die Vizeadmiral Marc Andrew Mitscher ( 26. Januar 1887 – 3. Februar 1947 ) kommandierte. Mehrere Schiffe aus der Task Group 58.4 hatten am 6. Juni, dem Tag des Ablegens aller Schiffe der TF 58 in Majuro, noch nicht diese Ausgangsbasis in den Marshall Islands erreicht. Sie stießen am 2. August dazu. Angegriffen werden sollten die Inseln der nördlichen Mariannen wie Saipan, Tinian und Guam damit der Weg zu den Philippinen frei ist. Am 11. Juni schoben sich die Schiffe der TG 58.4 zwischen den Inseln der Philippinen und Saipan und begannen einen Konvoi von japanischen Nachschubschiffen nach Saipan zu vernichten. An diesem und am folgenden Tag waren es insgesamt vierzehn. So das Torpedoboot IJN OTORI, das Munitionsschiff KOKKU MARU, die Truppentransportschiffe BATAVIA MARU, HINKO MARU, KAMISHIMA MARU, IMIZU MARU, NITCHO MARU, REIKAI MARU und TENRYUGAWA MARU, die Frachtschiffe BOKUYO MARU, FUKOKU MARU und MOJI MARU und das zivile Frachtschiff TSUSHIMA MARU. Schwer beschädigt wurde das Truppentransportschiff TATSUTAKAWA MARU, die Korvette Nummer 4, die U-Jagd-Boote CH-50, CH-33, CH-51 und CHA-20 und der Minensucher WA-6. Nach diesem Erfolg liefen die Schiffe der TG 58.4 zusammen mit den Schiffen der TG 58.1 am 14. Juni 1944 auf eine Position, 130 Meilen Nordöstlich von Saipan, um frischen Kraftstoff zu bunkern. Danach verließen die Schiffe beider Task Groups diese Position und fuhren nach Cici Jima, einer Bonin Insel im Ogasawara Archipel und bombardierten dort japanische Ziele. Am 16. Juni versenkte man das U-Jagd-Boot CHA-56 und das Truppentransportschiff MARUDAI MARU bei Saipan und bombardierte feindliche Ziele auf der Bonin Insel Iwo Jima. Am 18. Juni schlossen sich die beiden Task Groups wieder den Schiffen der Task Force 58 an. Die TF fuhr in die Philippinische See um dortige Inseln anzugreifen. Zuerst aber mussten die Schiffe der TG 58.4 bei Guam aufgetankt werden. Am 23. Juni verließen die Task Groups 58.2, 58.3 und 58.4 das Kampfgebiet und fuhren ostwärts zum Atoll Eniwetok, welches sie am folgenden Tag erreichten. Doch schon am 28. Juni befanden sich die Schiffe der TG 58.4 vor der Insel Pagan die noch zu den nördlichen Marianen gehört und nördlich von Saipan liegt. Dort bombardierten die Flugzeuge und Schiffe japanische Stellungen. Schon am folgenden Tag griffen die Schiffe der TG 58.4 die Insel Rota an, diese liegt zwischen Tinian und Guam. Vor dieser Insel blieben die Schiffe bis zum 3. Juli liegen. Die Flugzeuge und Schiffe griffen die gesamten fünf Tage japanische Stellungen an und bombardierten die Insel sturmreif. Am 4. Juli verließen die Schiffe diese Insel und fuhren nach Eniwetok, wo sie am 6. Juli ankerten. Dort bereitete man die Schiffe auf die kommenden Kämpfe vor und die Besatzungen konnten sich etwas erholen. Doch schon am 17. Juli lagen die Schiffe der TG 58.4 rund 70 Seemeilen vor der Insel Guam und beteiligten sich zusammen mit der TG 58.1 beim Bombardement japanischer Stellungen auf der Insel. Die Landungstruppen begannen am 21. Juli um 7:00 Uhr mit ihrem Angriff. Sie wurden von den Schiffsgeschützen der Zerstörer und Kreuzer unterstützt. Am 22. Juli zog man die TG 58.4 rund 130 Seemeilen südöstlich von Guam zurück um den Schiffen frischen Kraftstoff zu übergeben. Schon am folgenden Tag waren die Schiffe wieder auf ihrer vorherigen Position und führten die Angriffe weiter fort. Am 25. Juli wechselten die Schiffe der TG 58.4 zur Insel Tinian und begannen dort mit ihrem Bombardement, welches sie bis zum Ende des dritten Tages aufrecht erhielten. Danach verließen sie ihre Position und fuhren nach Saipan. Dort wurden die Schiffe wieder aufmunitioniert und fuhren am folgenden Tag nach Guam. Dort begannen sie am 29. Juli mit dem Bombardement auf japanische Küstenstellungen. Die USS LASDOWNE verließ am 30. Juli die Task Group 58.4 und fuhr nach Bremerton, Washington zur Überholung in die dortige Werft. Unterwegs machte man auf dem Atoll Eniwetok, Marshall Islands vom 6. bis zum 11. August Rast. In die Werft lief der Zerstörer am 18. August ein und blieb dort bis Anfang Oktober 1944. Das Schiff fuhr danach gleich wieder in Richtung Kampfgebiet und erreichte am 29. Oktober das Atoll Ulithi, Westliche Karolinen. Von hier aus begann der Zerstörer bis zum 5. Mai 1945 Patrouillenfahrten zu unternehmen. In dieser Zeit war das Schiff Mitte Januar 1945 der Tender für vier Minensucher und zwei U-Jagdboote. Von Ulithi aus wechselte die USS LANSDOWNE nach okinawa, wo das Schiff Mitte Mai ankam und sofort rund um den Inselkomplex der Ryukyu Insel auf U-Boot Patrouille war. Außerdem gab der Zerstörer wenn nötig Feuerunterstützung für die kämpfende Truppe auf Okinawa und überwachte den Luftraum in der Nähe von Flugzeugträgern. Ab Juli beteiligte sich der Zerstörer den Rückraum der Task Forces 30 und 38 abzusichern, die ihre Angriffe gegen feindliche Ziele auf den japanischen Hauptinseln führten. Dort patrouillierte die USS LANSDOWNE bis zum 23. Oktober. Der Zweite Weltkrieg im Pazifik war durch die bedingungslose Kapitulation der Japaner schon am 15. August beendet worden. Den Zerstörer benutzte man am 23. August zum Transport einer Atombombenermittlungsgruppe nach Okinawa. Von dort aus fuhr das Schiff in die Sagami Bay, wo es am 27. August ankerte. Dort wartete die USS LANSDOWNE zusammen mit der USS LARDNER zwei Tage lang. Beide Zerstörer eskortierten dann das Schlachtschiff USS SOUTH DAKOTA, das Flaggschiff von Flottenadmiral Chester William Nimitz ( 24. Februar 1885 – 20. Februar 1966 ), in die Tokyo Bay. Hier verließen beide Zerstörer das Schlachtschiff und beteiligten sich an der Evakuierung alliierter Kriegsgefangener auf der südlichen Insel Honshu. Am 2. September 1945 erhielten die USS LARDNER und die USS LANSDOWNE die Aufgabe, die japanischen Abgesandten von Yokohama abzuholen und in der Tokyo Bay zum Schlachtschiff USS MISSOURI ( BB-63 ) zu transportieren. Auf dem Schlachtschiff wurde die Kapitulationsurkunde von Shigemitsu Mamoru ( 29. Juli 1887 – 27. Juni 1957 ), als Vertreter des japanischen Kaisers und General Umezu Yoshijiro ( 4. Januar 1882 – 8. Januar 1949 ), Kommandant der japanischen Kantoarmee neben den Vertretern der Alliierten unterzeichnet. Noch am selben Tag beförderten die Zerstörer die japanischen Abgesandten wieder nach Yokohama zurück.Bis zum 15. Oktober blieb die USS LANSDOWNE vor Yokohama und patrouillierte in den dortigen Gewässern. Dann fuhr der Zerstörer mit den Stationen Wakanoura, Japan; Singapur, Colombo und Kapstadt an die Ostküste der USA. Am 6. Dezember 1945 legte das Schiff in der Brooklyn Navy Yard an. Doch schon am 17. Januar 1946 wechselte der Zerstörer in die Charleston Navy Yard in Charleston, South Carolina. Dort stellte man das Schiff am 2. Mai 1946 außer Dienst und versetzte es in die Atlantikreserveflotte.
Am 10. Juni 1949 übergab man den Zerstörer an die türkische Marine. Diese gab dem Zerstörer den Namen TCG GAZIANTEP ( D344 ). Am 15. August 1949 strich man den Namen USS LANSDOWNE ( DD-486 ) von der US Navy – Liste.
Bis ins Jahr 1973 diente der Zerstörer in der türkischen Marine und wurde dann außer Dienst gestellt und verschrottet.


USS LANDSDOWNE ( DD-486 )
Commanding Officer

LCDR William Renwick Smedberg III        29. April 1942 – Februar 1943 (erreichter Rang VADM)
LCDR Francis Joseph Foley          Februar 1943 – 24. Mai 1944
LCDR William Squire Maddox          24. Mai 1944 – 11. Dezember 1944
LCDR Dave Johnston Jr.         11. Dezember 1944 – 11. Januar 1946

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