Archiv für den Monat: August 2018

USS WESSON ( DE-184 )

USS WESSON ( DE-184 )

Biografie

Morgan Wesson
* 19. Dezember 1918 in Long Meadow, Massachusetts
† 13. November 1942 auf USS ATLANTA ( CL-51 )
war im Range eines Lieutenant ( jg ) auf dem Leichten Kreuzer USS ATLANTA

Wesson trat am 17. Juni 1941 in die US Naval Reserve ein. Er besuchte ab dem 19. August 1941 die United States Naval Academy in Annapolis, Maryland wo er zum Funker ausgebildet wurde. Nach dieser Ausbildung versetzte man ich am 29. Dezember 1941 in die Federal Shipbuilding and Dry Dock Company in Kearny, New Jersey wo er sich mit den Gegebenheiten und der Ausrüstung an Bord des Kreuzers USS ATLANTA ( CL-51 ) vertrat machen sollte. Anfang April 1942 verließ das Schiff seinen Heimathafen mit dem Ziel Pazifik wo der Krieg gegen Japan tobte. Am 15. Juni 1942 beförderte man Wesson zum Lieutenant ( jg ). Die USS ATLANTA war das Flaggschiff von Rear Admiral Norman Scott ( 10. August 1889 – 13. November 1942 ). In der Nacht vom 12. zum 13. November 1942 bestand das Geschwader aus Kreuzern und Zerstörern und hatte den Auftrag japanische Schiffe abzufangen die Verstärkungen und Versorgungsmaterial für die japanischen Verteidiger auf Guadalcanal bringen und den Flugplatz Henderson Field bombardieren sollten. Da die Sichtweite in dieser Nacht nicht mehr als 2.000 Meter betrug und beide Formationen frontal ineinander liefen, kam es zu einem kaum organisierten kurzen Gefecht auf kurzer Distanz mit großen Schäden auf beiden Seiten. Teilweise beschossen sich aufgrund der unklaren Gefechtslage Schiffe derselben Seite gegenseitig. Die USS ATLANTA lief durch die Passage zwischen dem Schweren Kreuzer USS SAN FRANCISCO ( CA-38 ) und dem japanischen Schlachtschiff HIEI hindurch und erhielt von dem amerikanischen Kreuzer die gesamte abgefeuerte Breitseite. Die Brücke und der daran angrenzende Funkraum waren augenblicklich hinweggefegt und alle sich darin befindenden Personen getötet.


USS WESSON ( DE-184 )

Schiffsbiografie

Die USS WESSON ( DE-184 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Lieutenant ( jg ) Morgan Wesson benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das achtunddreißigste Schiff aus der CANNON – Klasse.
Auf der Federal Shipbuilding and Dry Dock Company in Newark, New Jersey wurde am 29. Juli 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Eleanor Wesson, Mutter von Lieutenant ( jg ) Morgan Wesson, taufte am 17. Oktober 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Charles F. Havenmeyer (USNR) stellte am 11. November 1943 das unter seinem kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt begann für die USS WESSON und deren Mannschaft am 28. November 1943 und führte den Geleitzerstörer bis zu der amerikanischen Marinebasis bei den Bermudas. Erst am 28. Dezember lief das Kriegsschiff wieder in die New York Navy Yard ein und wurde bis zum 9. Januar 1944 einer gründlichen Untersuchung unterzogen. In dieser Zeit nahm man einige Reparaturen vor, die während der Erprobungsfahrt aufgetreten waren. Am 14. Januar stach die USS WESSON dann in See und fuhr zum Panamakanal. Der Geleitzerstörer durchquerte diesen am 19. Januar. Gleich danach fuhr das Kriegsschiff in Begleitung mit dem Schwesterschiff USS RIDDLE ( DE-185 ) zuerst zur amerikanischen Marinebasis San Diego, Kalifornien und von dort aus zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Beide Geleitzerstörer legten dort am 1. Februar an. Für die USS WESSON begannen nun Trainingsübungen und kleinere Reparaturen, die am 11. Februar abgeschlossen waren. Noch am selben Tag verließ der Geleitzerstörer die Marinebasis und eskortierte einen Schiffskonvoi bis zum Atoll Kwajalein, Marshall Islands. Dieses erreichten die Schiffe am 18. Februar. Innerhalb dieses Atoll eskortierte das Kriegsschiff mehrere Transportschiffe bis zur Insel Roi – Namur. Diese erreichten sie am folgenden Tag. Die USS WESSON begann nun bis zum 4. März vor dem Atoll zu patrouillieren. In diesen Tagen, am 22. Februar, sah man einen japanischen Kutter auf das Atoll zusteuern. Sofort nahm man das feindliche Schiff unter Beschuss. Dabei kamen sechs Mannschaftsmitglieder ums Leben und fünf von ihnen ergaben sich. Diese Gefangenen wurden zum Inselkommandanten auf Roi – Namur gebracht. In der Morgendämmerung des 4. März verließ der Geleitzerstörer wieder das Atoll Kwajalein und fuhr zum Atoll Majuro, Marshall Islands. Hier legte das Kriegsschiff noch am selben Tag an. Vor diesem Atoll ankerte die USS WESSON drei Tage lang. Am 7. März 1944 verließ der Geleitzerstörer wieder das Atoll Majuro und eskortierte zusammen mit dem Geleitzerstörer USS STEELE ( DE-8 ) das Angriffstruppentransportschiff USS CAMBRIA ( APA-36 ) nach Pearl Harbor. Den dortigen Hafen erreichten die Schiffe am 13. März. Hier blieb die USS WESSON für eine Woche. An dem Geleitzerstörer wurden in diesen Tagen kleinere Reparaturen vorgenommen und die Bunker mit frischem Treibstoff, Proviant und Munition aufgefüllt. Am 20. März stach das Kriegsschiff in See und eskortierte den Truppentransporter SS METEOR nach Tarawa, Gilbert Islands. Diese Insel erreichten die beiden Schiffe am 31. März. Dort wartete schon der Öltanker USS PECOS ( AO-65 ) auf die USS WESSON. Beide Schiffe verließen am 1. April Tarawa und fuhren zur Marinebasis Pearl Harbor. Diese erreichten sie am 10. April. Hier begann der Geleitzerstörer bis zum 29. April in den Hawaiianischen Gewässern mit Anti-U-Boot und Torpedoübungen. An diesem 29. April verließ das Kriegsschiff die Marinebasis und eskortierte den Zerstörer und Minenleger USS PREBLE ( DM-20 ) bis zum Atoll Majuro. Vor diesem Atoll kehrte die USS WESSON wieder um und erreichte am 13. Mai Pearl Harbor. Hier nahm man erneut Reparaturen an dem Schiff vor und der Geleitzerstörer beteiligte sich wieder an Anti-U-Boot Übungen. Dies dauerte bis zum 27. Mai. An diesem Tag verließ das Kriegsschiff wieder die amerikanische Marinebasis und eskortierte einen Schiffskonvoi zum Atoll Majuro. Dieses erreichten die Schiffe am 3. Juni. Hier versetzte man die USS WESSON in die Task Group 50.17 in der sich Öltanker zur Versorgung der Kriegsschiffe aus der 5. US Flotte während der Angriffsaktion gegen die Inseln der Nördlichen Marianen befanden. In dieser Fueling & Aircraft Replacement Group war während der Operation „Forager“ der Leichte Flugzeugträger USS MONTEREY ( CVL-26 ), die Geleitflugzeugträger USS COPAHEE ( CVE-12 ) und USS BRETON ( CVE-23 ), die Zerstörer USS HALL ( DD-583 ), USS JOHN D HENLEY ( DD-553 ), USS EVANS ( DD-552 ), USS DAVID W TAYLOR ( DD-551 ) und USS PAUL HAMILTON ( DD-590 ), die Geleitzerstörer USS WESSON, USS LEVY ( DE-162 ), USS OSTERHAUS ( DE-164 ), USS PARKS ( DE-165 ), USS SAMUEL S MILES ( DE-183 ), USS RIDDLE ( DE-185 ), USS SWEARER ( DE-186 ), USS WILEMAN ( DE-22 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS FAIR ( DE-35 ), USS MANLOVE ( DE-36 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS LAMONS ( DE-743 ), USS HILBERT ( DE-742 ) und USS MITCHELL ( DE-43 ) sowie die Öltanker USS NESHANIC ( AO-71 ), USS SAUGATUCK ( AO-75 ), USS SARANAC ( AO-74 ), USS SEBEC ( AO-87 ), USS ENOREE ( AO-69 ), USS MANATEE ( AO-58 ), USS MARIAS ( AO-57 ), USS TAPPAHANNOCK ( AO-43 ) und vier weitere. Bis zum 6. Juni blieb die USS WESSON in der Lagune von Majuro liegen. Hier hatte man mehrere Geleitzerstörer zusammengezogen, die sich in diesen Gewässern aufhielten. An diesem 6. Juni stachen die Geleitzerstörer wieder in See und eskortierten die Öltanker in Richtung der Marianen. Zum selben Zeitpunkt hatten auch die Kriegsschiffe der Task Force 58 das Atoll Majuro verlassen. Drei Tage später erfolgte schon die Beölung der Schiffe der TF 58. Ab diesem Tag blieben die Geleitzerstörer und Öltanker bei dem Atoll Eniwetok, Marshall Islands zurück und warteten auf die Kriegsschiffe der TG 50.17. Am 5. Juni hatten die Kriegsschiffe der TG 50.17 Pearl Harbor verlassen und fuhren über das Atoll Majuro und der anderen westlicher gelegenen Atolle der Marshall Islands in Richtung der Nördlichen Marianen. Ihnen voraus der Geleitflugzeugträger USS COPAHEE und der Zerstörer USS EVANS. Diese beiden Schiffe erreichten am 10. Juni das Atoll Eniwetok. Ihnen schloss sich die US WESSON und zwei Öltanker an und fuhren in Richtung Nördliche Marianen weiter. Am 12. Juni erfolgte die Treibstoffübergabe an die Schiffe der TG 58.1. Zwei Tage später erreichten alle Schiffe der TG 50.17 die Gewässer vor Saipan und es begann eine Beölung aller Schiffe der TF 58. Diese war am 16. Juni abgeschlossen. Die USS WESSON verließ an diesem Tag mit mehreren Öltankern, die geleert waren, die Gewässer vor Saipan und eskortierte diese zum Atoll Eniwetok. Nach einem kurzen Aufenthalt vor dem Atoll begann für den Geleitzerstörer eine Hin- und Rückfahrt zwischen dem Atoll und zu den Nördlichen Marinanen. Dabei eskortierte er immer drei Öltanker. Am 11. Juli erreichte das Kriegsschiff wieder das Atoll Eniwetok. Hier blieb die USS WESSON die nächsten fünf Tage vor Anker liegen. Am 16. Juli verließ der Geleitzerstörer wieder diese Gewässer und eskortierte erneut mehrere Öltanker nach Saipan. Zusätzlich hatten alle Schiffe Post für die kämpfenden Truppen auf See wie auch an Land mit an Bord. Die USS WESSON erreichte am 31. Juli Saipan. Hier wartete der Öltanker USS PATUXENT ( AO-44 ). Am folgenden Tag verließ der Geleitzerstörer wieder Saipan und eskortierte den Öltanker zum Atoll Eniwetok. Dieses erreichten beide Schiffe am 5. August. Hier verblieb das Kriegsschiff die folgenden Tage. Man begann mit Reparaturarbeiten und einer kleinen Überholung. So bugsierte man die USS WESSON am 29. August in ein schwimmendes Trockendock und untersuchte bis zum Abend des folgenden Tages den Schiffskörper unterhalb der Wasserlinie nach Beschädigungen und gab ihm einen neuen Farbanstrich. Gleich nachdem das Kriegsschiff am 1. September wieder im Wasser lag, gliederte man es in die Task Group 30.8 ein, der Flottenöltanker und Transportflugzeugträger Gruppe, die Captain Jasper T. Acuff während der Operation „Stalemate II“ kommandierte. In dieser Task Group befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BARNES ( CVE-20 ), USS NASSAU ( CVE-16 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), die Zerstörer USS DAVID W TAYLOR, USS JOHN D HENLEY, USS HALL, USS PAUL HAMILTON, USS CAPPS ( DD-550 ) und USS THATCHER ( DD-514 ) und ein weiterer, die Geleitzerstörer USS WESSON, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS LAMONS, USS PARKS, USS SWEARER, USS KYNE ( DD-744 ), USS LEVY ( DE-162 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS HALLORAN ( DE-305 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS BANGUST ( DE-739 ) und USS WYMAN ( DE-38 ) und ein weiterer und die Flottenöltanker USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS SCHUYKILL ( AO-76 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS NEOSHO ( AO-48 ) und USS KASKASKIA ( AO-27 ) und achtzehn weitere. Am 2. September verließ die USS WESSON das Atoll und eskortierte die beiden Geleitflugzeugträger USS SITKOH BAY und USS BARNES zum Tiefseehafen Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Diesen Hafen erreichten die drei Kriegsschiffe am 10. September. Noch am selben Tag verließen diese drei Kriegsschiffe wieder den Seeadler Harbour und fuhren zu den Palau Inseln. Die Operation „Stalemate II“ hatte ab dem 6. September zur Eroberung der Palau Inseln Peleliu und Angaur, Westliche Karolinen begonnen. Die Öltanker waren in dieses Gebiet beordert worden um die Schiffe der 3. US Flotte auf hoher See zu betanken. Am 14. September erreichten die drei Kriegsschiffe ihr Einsatzgebiet und begannen mit dem Schutz der Öltanker. Während des nun beginnenden Flugbetriebs auf der USS SITKOH BAY und USS BARNES geschah es, dass Flugzeuge der beiden Träger kurz nach dem Star ins Meer abstürzten. Sofort war die USS WESSON zur Stelle und die drei Piloten konnten aus dem Wasser gerettet werden. Der Geleitzerstörer sicherte in den folgenden Tagen die beiden Träger vor feindliche Luftangriffe ab. Doch dann musste das Kriegsschiff am 16. September die Gewässer vor den Palau Inseln verlassen und eskortierte die USS SITKOH BAY zum Seeadler Harbour. Auf dem Geleitflugzeugträger war das Katapult ausgefallen. In diesem wartete der Öltanker USS GUADALUPE ( AO-32 ) auf seine Eskorte zu den Palau Inseln. Am 22. September übernahm die USS WESSON zusammen mit der USS MITCHELL den Begleitdienst. Die drei Schiffe erreichten am 29. September ihr Einsatzgebiet. Noch am selben Tag eilte die USS WESSON zum Seeadler Harbour zurück und erreichte diesen am 1. Oktober. In diesem Hafen blieb der Geleitzerstörer für drei Tage liegen. Man füllte auf dem Kriegsschiffe alle Bunker auf und die Besatzung konnte sich etwas erholen. Die Operation „Stalmate II“ erklärte man am 3. Oktober für beendet. Umgehend schloss sich die Operation „King II“ an. Für diese Operation war die TG 30.8 die Seelogistikgruppe, die wieder die Treibstoffversorgung der Schiffe aus der TF 38 zu gewährleisten hatte. Die Task Group 30.8 kommandierte erneut Captain Jasper Terry Acuff. In der Task Group 30.8 befanden sich nun die Geleitflugzeugträger USS BARNES, USS NASSAU, USS NEHENTA BAY, USS SARGENT BAY, USS STEAMER BAY, USS SITKOH BAY, USS RUDYERD BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS CAPE ESPERANCE ( CVE-88 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS SHIPLEY ( BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS HALL, USS THATCHER, USS DAVID W TAYLOR, USS JOHN D HENLEY, USS CAPPS, USS PAUL HAMILTON, USS EVANS, USS DEWEY ( DD-349 ) und USS LYMAN K SWENSON ( DD-729 ), die Geleitzerstörer USS WESSON, USS KYNE, USS LEVY, USS PARKS, USS SWEARER, USS ELDEN, USS HALLORAN, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS LAMONS, USS MARTIN ( DE-30 ), USS LAKE ( DE-301 ), USS HILBERT ( DE-742 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS OSTERHAUS ( DE-164 ), USS McCONNELL ( DE-163 ) und USS RALL ( DE-304 ) und die Öltanker USS MILLICOMA, USS SCHUYKILL, USS MISSISSINEWA ( AO-59 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ), USS TOMAHAWK ( AO-88 ), USS PLATTE ( AO-24 ), USS TAPPAHANNOCK ( AO-43 ), USS PECOS ( AO-65 ), USS ESCAMBIA ( AO-80 ), USS NEOSHO ( AO-48 ), USS SAUGATUCK ( AO-75 ), USS SABINE ( AO-25 ) und USS NANTAHALA ( AO-60 ). Die USS WESSON gliederte man innerhalb dieser TG in die Task Undergroup 30.8.2 und hatte die Aufgabe die Luftsicherung über die Geleitflugzeugträger USS NEHENTA BAY, USS STEAMER BAY, USS SITKOH BAY und USS NASSAU zu übernehmen, während die Trägerflugzeuge die Treibstoffübergabe der Öltanker an die Kriegsschiffe der Task Force 38 überwachten. Alle Schiffe der TG 30.8 verließen am 4. Oktober den Seeadler Harbour. Ziel war die Philippinische See. Es begannen nun die Kämpfe um die philippinische Insel Leyte. So wurden am 9. und am 11. Oktober die Kriegsschiffe der TG 38.1 betankt. Am 15. und 19. Oktober folgten die Schiffe der TG 38.2. Der Angriff auf Leyte begann am 20. Oktober. Die USS WESSON verließ am 22. Oktober die Gewässer in der Philippinischen See und eskortierte die vier Geleitflugzeugträger zum Seeadler Harbour. Hier trafen sie am 26. Oktober ein. Der Geleitzerstörer blieb hier bis zum 1. November liegen. An diesem Tag verließ das Kriegsschiff den Tiefseehafen und eskortierte den Geleitflugzeugträger USS NASSAU und den Tanker USS ARMADILLO ( IX-111 ) zum Atoll Ulithi, Karolinen. Dort trafen die Schiffe am 5. November ein. Bis zum 16. November blieb die USS WESSON in den Gewässern vor dem Atoll und beteiligte sich an mehreren Schieß- und Tankübungen. An diesem Tag verließ der Geleitzerstörer wieder den Tiefseehafen und übernahm die Eskorte von mehreren Öltankern aus der TG 30.8 und begleitete diese bis in die Leyte Bay, wo die Kriegsschiffe der TF 38 betankt werden konnten. Nach dem erfolgreichen Abschluss dieser Operation erreichten die Schiffe am 29. November wieder das Atoll Ulithi. Hier versetzte man die USS WESSON in die Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THATCHER, USS THORN ( DD-647 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS WESSON, USS LAKE, USS KYNE, USS CROWLEY, USS SWEARER, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT, USS WEAVER, USS DONALDSON ( DE-44 ), USS REYNOLDS ( DE-42 ), USS LYMAN ( DE-302 ) und USS STERN ( DE-187 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen das Atoll Ulithi und fuhren zu ihrem vorgegebenen Wartebereich. Hier stellte man die Task Undergroup 30.8.12 zusammen, die Captain Horace Bushnell Butterfield ( 1899 – 1986 ), Kommandant der USS NEHENTA BAY, befehligte. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS NEHENTA BAY und USS RUDYERD BAY sowie die Geleitzerstörer USS WESSON und USS SWEARER. Diese Schiffe eilten zusammen mit denen der TU 30.8.14 den Kriegsschiffen der Task Force 38 entgegen, und übergaben den Schiffen deren Treibstoffbunker fast geleert waren, frischen Treibstoff und Flugzeuge. Anschließend lösten sich die Untergruppen auf und die Kriegsschiffe übernahmen neue Aufgaben. In der Nacht zum 13. Dezember 1944 betankten die mitgeführten Öltanker der TG 30.8 die Kriegsschiffe der TF 38 die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % in ihren Bunkern. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Auch waren mehrere Kriegsschiffe durch den Taifun beschädigt worden weshalb man die Operation abbrach. Anschließend fuhren die Schiffe der TG 30.8 wieder in Richtung des Atolls Ulithi zurück, welches sie am 21. Dezember erreichten. An der USS WESSON selber wurde während des Taifuns das Sonar zerstört. Man integrierte am 20. Dezember den Geleitzerstörer in die Task Undergroup 30.8.14. In dieser befand sich der Geleitflugzeugträger USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und der Geleitzerstörer USS WESSON. Beide Schiffe verließen an diesem Tag die Task Group 30.8 und fuhren zur Insel Guam, Nördliche Marianen. Diese Insel erreichten sie wenige Tage später. Die USS WESSON selber verließ noch am selben Tag wieder Guam und fuhr zum Atoll Ulithi. Hier bugsierte man am 29. Dezember den Geleitzerstörer in ein schwimmendes Trockendock und begann mit der Reparatur an dem Sonar und zusätzlich mit einer Inspektion des Schiffskörpers. Diese Arbeiten waren am 7. Januar 1945 abgeschlossen. Mittlerweile hatte man für die Operation „Mike I“ die Schiffe der TG 30.8 zusammen gestellt. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY, USS KWAJALEIN, USS NEHENTA BAY und USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), die Zerstörer USS THORN, USS FARRAGUT, USS DALE, USS THATCHER, USS KALK, USS HAILEY ( DD-556 ) und die USS STOCKHAM ( DD-683 ) welche vom 3. bis 7. Januar 1945 anwesend war, die Geleitzerstörer USS WESSON, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS SWEARER, USS STERN, USS LYMAN, USS BANGUST, USS CROWLEY, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS WEAVER, USS HILBERT und USS GRADY ( DE-445 ), die Tanker USS KENNEBAGO, USS HOUSATONIC ( AO-35 ), USS TOMAHOWK ( AO-88 ), USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS CHICOPEE ( AO-34 ), USS GUADELUPE ( AO-32 ) und USS PATUXENT ( AO-44 ). Ohne die USS WESSON waren die Schiffe der TG schon am vorletzten Tag des Jahres 1944 zu ihrem ersten Rendezvous mit den Schiffen der TF 38 aufgebrochen. Sie kehrten am 6. Januar zurück. Am folgenden Tag gliederte man die USS WESSON in die TG ein. Hier gehörte der Geleitzerstörer in die Task Undergroup 30.8.2 und übernahm zusammen mit zwei weiteren Geleitzerstörern die Eskorte über fünf Öltanker. Am 7. Januar verließen diese Schiffe das Atoll Ulithi und fuhren zur philippinischen Insel Leyte. Die sieben Schiffe erreichten am 13. Januar ihr Einsatzgebiet östlich von Leyte. Nur die USS WESSON fuhr bis zur philippinischen Insel weiter und übernahm dort Befehle und Einsatzkarten. Am folgenden Tag verließ der Geleitzerstörer die Insel und eskortierte den Öltanker USS HOUSATONIC ( AO-35 ) bis zum Lingayen Golf vor der philippinischen Insel Luzon. Hier trafen die beiden Schiffe am 15. Januar ein und das Tankschiff übergab seinen mitgebrachten Treibstoff an die dort anwesenden amerikanischen Kriegsschiffe. Noch am selben Tag war die Beölung beendet und die USS WESSON eskortierte den Öltanker wieder bis nach Leyte n die San Pedro Bay. Diese philippinische Insel verließen die beiden Schiffe am 19. Januar wieder und fuhren zum Atoll Ulithi. Dieses erreichten sie am 26. Januar. Hier überwachte man von dem Geleitzerstörer aus das der Tanker ohne Zwischenfall durch ein japanisches U-Boot in den Mugai Kanal einfahren konnte, um dort wieder die Bunker mit Treibstoff zu füllen. Die USS WESSON selber fuhr zu dem Ankerplatz vor dem Atoll. Hier blieb der Geleitzerstörer bis zum 5. Februar liegen und man nahm an dem Kriegsschiff einige Reparaturen vor. Hier integrierte man die USS WESSON in die Task Group 52.2 wozu auch die CortDiv 44 gehörte. Am 5. Februar verließen alle Schiffe der Task Force 52 das Atoll Ulithi und fuhren zuerst zu den Nördlichen Marianen. Der Geleitzerstörer hatte in den folgenden Tagen die Aufgabe, vor den amerikanischen Kriegsschiffen zu fahren um diese rechtzeitig vor feindlichen Luftangriffen zu warnen. Die Schiffe der TF 52 fuhren erst nach Guam und anschließend nach Tanapag, Saipan. Von hier aus fuhren die Schiffe weiter bis nach Iwo Jima und unterstützten dort die Einsatzkräfte, die die Landungen vorbereiteten. In den nun folgenden zehn Tagen sicherte die USS WESSON die Geleitflugzeugträger der TG in ihrem Aufgabengebiet. Am 26. Februar verließ der Geleitzerstörer wieder Iwo Jima und fuhr zum Atoll Ulithi. Hier blieb das Kriegsschiff bis zum 21. März und gehörte zur TG 54. Bis zu diesem Tag beteiligte sich die USS WESSON östlich des Atolls an mehreren Übungen zur Vorbereitung auf die kommenden Kämpfe um Okinawa. Innerhalb der Task Force 54 gehörte der Geleitzerstörer in der Task Undergroup 54.1.6. In dieser TU befanden sich die Geleitzerstörer USS WESSON, USS FOREMAN ( DE-633 ), USS ENGLAND ( DE-635 ), USS SAMUEL S MILES ( DE-183 ), USS WHITEHURST ( DE-634 ), USS WITTER ( DE-636 ), USS BOWERS ( DE-637 ) und USS WILLMARTH ( DE-638 ). Noch am 21. März verließen die Schiffe der TF 54 das Atoll Ulithi und fuhren in ihre Ausgangsstellungen vor Okinawa, diese befanden sich bei den Kerama Retto Inseln, die sie am 25. März erreicht hatten. Diese Kerama Retto Inseln waren im Vorfeld schon von anderen Einheiten der US Navy bombardiert und eingenommen worden, falls sich ein Schiff wegen Reparaturarbeiten zurückziehen musste. Am folgenden Tag gliederte man die Kriegsschiffe der TU 54.1.3 und die TU 54.1.6, in der sich die USS WESSON befand, zusammen. In der TU 54.1.3 befanden sich die Schlachtschiffe USS TENNESSEE ( BB-43 ) und USS NEVADA ( BB-36 ), der Schwere Kreuzer USS WICHITA ( CA-45 ), die Leichten Kreuzer USS BIRMINGHAM ( CL-62 ) und USS ST. LOUIS ( CL-49 ) und die Zerstörer USS BARTON ( DD-722 ), USS O’BRIEN ( DD-725 ), USS ZELLARS ( DD-777 ), USS MANNERT L ABELE ( DD-733 ) und USS BRYANT ( DD-665 ). An diesem 26. März begannen die Kriegsschiffe der TU 54.1.3 den südlichen Teil von Okinawa zu bombardieren. Gesichert wurden sie von den Geleitzerstörern der TU 54.1.6, die die Luft- und Unterwasserüberwachung übernahmen. Am Morgen dieses Tages sichtete eine Torpedowache auf dem Schweren Kreuzer USS WICHITA ein Periskop. Umgehend gab man an die USS WESSON die Koordinaten durch. Der Geleitzerstörer fuhr in das angegebene Gebiet und begann 13 Wasserbomben nach einem Ladungsmuster abzuwerfen. Ein Anti-U-Boot Patrouillenflugzeug beobachtete danach einen ausgiebigen Ölteppich. Doch weitere Beweise, das ein feindliches U-Boot zerstört oder beschädigt worden war, gab es nicht. Am nächsten Tag begannen sich japanische Kamikazepiloten mit ihren Maschinen auf die amerikanischen Kriegsschiffe zu stürzen. Die Geschützmannschaften der USS WESSON feuerten auf insgesamt drei der Angreifenden Maschinen. Ein Flugzeug davon wurde mehrmals oberhalb des linken Flügels getroffen und ging dann in Flammen auf, bevor es auf der Wasseroberfläche zerschellte. Die feindlichen Luftangriffe dauerten die nächsten zwei Tage an. Die USS WESSON verlegte man am 30. März zur Aufklärung in ein Seegebiet westlich von Zampa Misaki. Auf dem weg dorthin zerstörten die Geschützmannschaften vier Seeminen. Dann befand sich das Kriegsschiff in dem vorgegebenen Gewässer und meldete, dass sich in dem unbekannten Seegebiet nördlich und westlich von Zampa Misaki Minenfelder befinden. In den dann folgenden fünf Tagen griffen immer wieder japanische Piloten die beiden Schiffsformationen an. Doch am 6. April begann ab 3:07 Uhr die Luft zu zittern unter dem dröhnen der anfliegenden japanischen Maschinen. Bis zum Abend griffen die Kamikazepiloten ohne Achtung auf das eigene Leben an. Lieutenant Commander Henry Sears ( 1913 in Boston, Massachusetts – März 1982 in Chestertown, Maryland ), Kommandant der USS WESSON, musste zwischen 14:00 Uhr und 18:00 Uhr ständig Kursänderungen vornehmen lassen, um den angreifenden Maschinen oder deren abgeworfenen Bomben zu entgehen. Teilweise mussten bei solchen Manövern der Kurs von bis zu 180 Grad geändert werden. Immer wieder stießen die feindlichen Maschinen aus den verstreuten Wolken hervor und stürzten sich auf die Schiffe. Einer der Kamikazepiloten griff dann immer wieder die USS WESSON an. Immer wieder ließ er sich durch das Abwehrfeuer der Geschützmannschaften verscheuchen. Doch dann griff er von der Backbordseite her den Geleitzerstörer an und wollte die Maschine in das Kriegsschiff stürzen lassen. Doch durch ein taktisches Manöver von LCDR Sears verfehlte diese Maschine den Geleitzerstörer und zerschellte auf dem Wasser. In der Nacht zum 7. April versetzte man die USS WESSON in ein Seegebiet nördlich von Ie Shima und der Halbinsel Motobu. Hier auf dem Radarvorposten löste der Geleitzerstörer den Zerstörer USS STERETT ( DD-407 ) ab und übernahm zusammen mit den Leichten Infanterielandungsfahrzeugen USS LCI – 552 und USS LCI – 558 diese Station. Gegen 3:40 Uhr begann der erste feindliche Luftangriff gegen diesen Radarposten, der bis zum Morgengrauen andauerte. Um 9:17 Uhr eröffneten die Geschützmannschaften der USS WESSON das Feuer auf drei japanische Flugzeuge, die ihren Kurs kreuzten. Eines dieser Flugzeuge verließ die Formation und stürzte sich aus den Wolken herkommend von Steuerbord her auf den Geleitzerstörer. Der Kamikazepilot stürzte sich mit seiner Maschine mittschiffs in die Torpedorohre des Kriegsschiffes. Fünf Besatzungsmitglieder waren nach der erfolgten Explosion sofort tot, einer wurde vermisst und fünfundzwanzig waren zum Teil schwer verletzt. Zwei von diesen starben später an ihren Wunden. Durch die Explosion gab es Feuer auf dem Bootsdeck sowie eine Überschwemmung in den Maschinenräumen. Es gab keinen Strom an Bord, so dass die Steueranlage und die Lenzpumpen ausfielen. Dann bemerkte man erst, dass das Steuerruder vollständig nach Steuerbord eingeklemmt und der rechte Wellenschacht samt Welle nicht mehr benutzbar waren. Der Zerstörer USS LANG ( DD-399 ) aus der Task Group 53.6 eilte dem havarierten Schiff zu Hilfe. Man übergab an den Geleitzerstörer eine Tauchpumpe und Benzin damit das Wasser aus den Maschinenräumen gebracht werden konnte. Danach nahm der Zerstörer die USS WESSON ins Schlepptau. Diese Schleppleine wurde um 11:33 Uhr gekappt. Der Geleitzerstörer konnte nun aus eigener Kraft, allerdings unter der Sicherung der USS LANG, zu den Kerama Retto Inseln fahren. Noch am selben Tag erreichten beide Kriegsschiffe die aufgebaute Reparaturdocks. Die Notreparaturen an dem Geleitzerstörer dauerten bis zum 10. April. Diese mussten immer wieder wegen feindlicher Luftangriffe unterbrochen werden. Am 11. Mai verließ die USS WESSON das Trockendock und fuhr nach Saipan. In dem dortigen Hafen legte das Kriegsschiff am 17. April an. Auch hier wurden mehrere Reparaturen durchgeführt, damit das Schiff die nächste Fahrt überstehen wird. Diese begann am 24. April und führte den Geleitzerstörer in die Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien. Die USS WESSON bugsierte man am 17. Mai in das dortige Trockendock. Die Reparaturarbeiten von dem Kampfschaden dauerten bis zum 25. Juni an. Gleichzeitig führte man auch eine Überholung an dem Kriegsschiff durch. Wenige Tagespäter verließ der Geleitzerstörer die Werft und fuhr zur amerikanischen Marinebasis San Diego, Kalifornien. Hier begann man ab dem 3. Juli mit einem Auffrischungstraining und mit der Kalibrierung der Geschütze. Die USS WESSON verließ am 13. Juli San Diego und fuhr nach Pearl Harbor. In diese Marinebasis lief der Geleitzerstörer am 21. Juli ein. In den Hawaiianischen Gewässern beteiligte sich das Kriegsschiff bis zum 14. August an mehreren Übungen. An diesem Tag verließ der Geleitzerstörer die amerikanische Marinebasis und hatte Befehl das Atoll Eniwetok, Marshall Islands und anschließend die Philippinen anzulaufen. Diese Fahrt zum Atoll Eniwetok dauerte acht Tage. Schon am 15. August erfuhr man auf dem Kriegsschiff, dass an diesem Tag die Japaner die bedingungslose Kapitulation akzeptierten und damit der Zweite Weltkrieg im Pazifik beendet war. Vor dem Atoll Eniwetok warteten drei Amphibische Truppentransporter auf ihre Eskorte. Die USS WESSON begleitete noch am selben Tag diese drei Schiffe bis zum Atoll Ulithi, wo sie am 28. August die Lagune des Atolls durch den Mugai Kanal erreichten. Doch für die Besatzung der USS WESSON war damit noch kein Ende abzusehen. Gleich nach dem bunkern von frischem Treibstoff verließ das Kriegsschiff wieder das Atoll und eskortierte einen Schiffskonvoi, bestehend aus acht Frachtschiffen, zur San Pedro Bay, Leyte. Die Schiffe erreichten am 1. September die San Pedro Bay und der Konvoi wurde aufgelöst. Die USS WESSON fuhr nun unabhängig in den Golf von Leyte weiter. Bis zum 5. September blieb der Geleitzerstörer hier liegen und die Besatzung konnte zum ersten mal nach Wochen wieder etwas Ruhe finden. An diesem Tag verließ das Kriegsschiff wieder die San Pedro Bay und fuhr nach Okinawa. In die Buckner Bay lief der Geleitzerstörer am 8. September ein. Diese japanische Insel verließ die USS WESSON zusammen mit der USS FOREMAN am 16. September und begab sich in die westlichen Gewässer von Okinawa. Grund dafür war ein Taifun der heraufgezogen war und die Insel in Richtung Nordost überquerte. Am folgenden Tag kehrten beide Geleitzerstörer in die Buckner Bay zurück. Drei Tage später verließ die USS WESSON wieder Okinawa und fuhr zu den japanischen Hauptinseln. Hier legte sie am 22. September im Hafen von Wakayama, Honshu an. In diesem Hafen lagen noch die Geleitzerstörer USSALVIN C CROCKELL ( DE-366 ) und USS CECIL J DOYLE ( DE-368 ). Diese drei Geleitzerstörer bildeten zusammen mit den Geleitflugzeugträgern USS MAKIN ISLAND ( CVE-93 ) und USS SANTEE ( CVE-29 ) die Task Force 51. Diese Schiffe hatten mehrere Aufgaben bekommen, die sie lösen mussten. Dafür verließen sie am 24. September den Hafen. Die Trägerflugzeuge der beiden Geleitflugzeugträger stellten den Luftschutz für die Evakuierung alliierter Kriegsgefangner und die drei Geleitflugzeugträger übernahmen dabei die Luftsicherung falls sich doch ein japanischer Pilot oder ein japanisches U-Boot von der Kapitulation nichts hielten. Gleichzeitig hatte die USS WESSON die Aufgabe erhalten Ausschau nach Seeminen zu halten. In der zweitägigen Operation wurden mehrere Minen zur Explosion gebracht. Danach liefen die fünf Kriegsschiffe wieder in den Hafen von Wakayama ein. Hier löste man die TF 51 auf. Anfang Oktober verließ die USS WESSON zusammen mit dem Geleitzerstörer USS McGINTY ( DE-365 ) den Hafen von Wakayama und eskortierte die Schlachtschiffe USS TENNESSEE und und USS CALIFORNIA ( BB-44 ) und die Geleitflugzeugträger USS MAKIN ISLAND und USS LUNGA POINT bis in die Tokyo Bay. Die USS WESSON verließ am 7. Oktober diese Bay wieder und beteiligte sich an der Sicherung der Besatzungstruppen. Dazu durchquerte das Kriegsschiff die Meerengen von Kii Suido und Bungo Suido zwischen den Hauptinseln Honshu, Kyushu und Shikoku. Danach ankerte der Geleitzerstörer vor der japanischen Insel Okino Shima, die im Japanischen Meer liegt. Wenige Tage später verließ die USS WESSON wieder diese Insel und erreichte am 26. Oktober den Hafen von Yokosuka. Aber hier blieb das Kriegsschiff nur für wenige Stunden und fuhr nach Wakayama zurück. Der Geleitzerstörer verließ am 31. Oktober wieder diesen Hafen und nahm Kurs auf Okinawa. Hier in der Buckner Bay warteten zwei Handelsschiffe und ein Truppentransporter. Die vier Schiffe verließen am 3. November die Buckner Bay und fuhren nach Jinsen, Korea. Schon am 10. November kehrte die USS WESSON in die Buckner Bay zurück und nahm Passagiere an Bord, die nach Guam und Pearl Harbor wollten. Am folgenden Tag verließ der Geleitzerstörer zusammen mit den zurückeroberten Zerstörer USS STEWART ( DD-224 ) die Buckner Bay. Doch dem Zerstörer liefen auf der Fahrt die Maschinen heiß und mussten abgestellt werden. Der Geleitzerstörer nahm nun das havarierte Schiff ins Schlepptau. Am 17. November erreichte man so Apra Harbour, Guam. Hier gingen die ersten Passagiere von Bord. Drei Tage später legte die USS WESSON wieder ab und erreichte am 28. November die Marinebasis Pearl Harbor. Hier gingen die letzten Passagiere von Okinawa von Bord und neue Passagiere schifften sich wieder ein. Am folgenden Tag legte der Geleitzerstörer wieder ab und errichte am 6. Dezember San Diego. Hier bunkerte man vor dem Ablegen frischen Treibstoff und Proviant. Die Fahrt führte das Kriegsschiff durch den Panamakanal. In dem Hafen von Charleston, South Carolina legte die USS WESSON am 23. Dezember an. Hier verbrachte der Geleitzerstörer die letzten Tage des Jahres 1945. Anfang des Jahres 1946 wechselte das Kriegsschiff zu den Flottenanlegestellen von Green Cove Springs, Florida und wurde für die Inaktivierung vorbereitet. Am 24. Juni 1946 stellte man den Geleitzerstörer außer Dienst und versetzte ihn in die Atlantikreserveflotte. Am 10. Januar 1951 übergab man das Kriegsschiff an die italienische Marine. Hier erhielt es den Namen ITS ANDROMEDA ( F-592 ). Den Namen USS WESSON ( DE-184 ) wurde am 26. März 1951 von der US Navy – Liste gestrichen.
Die ITS ANDROMEDA diente bis 1972 bei der italienischen Marine.In diesem Jahr wurde die Korvette außer Dienst gestellt und verschrottet.


USS WESSON ( DE-184 )
Commanding Officer

LCDR Charles F. Havenmeyer  ( USNR )        11. November 1943 – 14. Mai 1944
LCDR Henry Sears  ( USNR )        14. Mai 1944 – 2. Juli 1945
LCDR George O. Scarfe, Jr.  ( USNR )       2. Juli 1945 – 6. Dezember 1945
LT John D. Calderwood  ( USNR )       6. Dezember 1945 – 29. Dezember 1945
LT Michael Chetkovich  ( USNR )        29. Dezember 1945 – 6. Januar 1946

USS WATERMAN ( DE-740 )

USS WATERMAN ( DE-740 )

Biografie

Andrew Kenneth Waterman
* 20. Dezember 1913 im Lewis County, Kentucky
† 27. Dezember 1941 während eines Luftkampfes im Sulu Archipel

Andrew Kenneth Waterman trat am 21. November 1932 in Buffalo, New York freiwillig in die US Navy ein. Nach einer Grundausbildung an der Naval Training Station in Newport, Rhode Island, diente er nacheinander an Bord des Munitionstransporters USS NITRO ( AE-2 ), dem Schlachtschiff USS NEW MEXIKO ( BB-40 ) und dem Lazarettschiff USS RELIEF ( AH-1 ). Danach versetzte man ihn auf die Flotille Air Base auf Coco Solo, Panamakanalzone. Hier musste er sich einem Flugtraining unterziehen. Im Dezember 1935 ernannte man ihn dann zum Flugzeugmaschinisten Maat 3. Klasse. Im November 1936 verlängerte er seine Dienstzeit und wurde bis Mitte 1939 in das Utility Squadron Nummer 1 versetzt. Im August desselben Jahres verlegte man Waterman zum Patrouillengeschwader 21 ( VP – 21 ). Er kam in Kalifornien noch rechtzeitig zu diesem Geschwader VP – 21 bevor es zu dem transpazifischen Flug startete und über die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii zu den Philippinen flog. Waterman war auf einer PBY – 4 Catalina zugeteilt. Das Patrouillengeschwader sollte die Patrouillengeschwader der Asiatischen Flotte zwischen Cavite und Olongapo auf der philippinischen Insel Luzon verstärken. Für seinen außerordentlichen Dienst erhielt Waterman am 2. Oktober 1939 vom Commander Patrouille Wing 2 ( PatWing 2 ), Rear Admiral Arthur LeRoy Bristol, Jr. ( 15. Juli 1886 in Charleston, South Carolina – 27. April 1942 in Argentia, Newfoundland, Kanada ) eine Empfehlung ausgesprochen. Dabei lobte der Rear Admiral Waterman für dessen unvergleichliche Planung, die Liebe zum Detail und die außergewöhnliche Fähigkeit bei der Reparatur eines Flugzeuges, die für den Erfolg der äußerst wichtigen Mission benötigt wurden. Im September 1940, drei Monate vor der Gründung von PatWin 10 am 16. Dezember 1940, versetzte man Wateman zu VP – 1. Damit blieb er bis zu seinem Tod bei der Asiatischen Flotte. Die Flugzeuge von PatWin 10 flogen vom Cavites Sangley Point, der Seeflugzeugbasis, Aufklärungs- und Patrouillenmissionen. Manchmal wichen die PBY – 4 Catalinas auch nach Olongapo, bis zum Ausbruch des Krieges auf dem Philippinen, am 8. Dezember 1941, aus. Ab diesem 8. Dezember befand sich die Asiatische Flotte in der Defensive gegen den unerbittlichen Druck der Japaner. Die schwerfälligen Wasserflugzeuge führten zwar ihre Erkundungs- und Patrouillenmissionen weiterhin fort, aber angesichts der immer schwerer werdenden Flak- und Jagdabwehr der Japaner hatten diese Maschinen nichts entgegenzusetzen. Gelegentlich setzte man die PBY – 4 auch als Bomber ein. Auf solch einer Mission wurde Waterman getötet. In der Nacht vom 26. zum 27. Dezember 1941 verließen sechs Maschinen von VP – 101, der neubenannten VP – 1, ihren Stützpunkt in Ambon, Niederländisch – Ostindien und nahmen Kurs auf die Philippinen. Die Catalina Flugboote sollten zum Hafen der Insel Jolo im Sulu Archipel fliegen. Dort vermutete man eine große Anzahl von japanischen Schiffen. Andrew Kenneth Waterman war zu diesem Zeitpunkt Flugzeugmaschinisten Maat 1. Klasse und befand sich als Flugkapitän, erster Mechaniker und Kanonier in der von Ensign Elwyn L. Christman ( USNR ) geflogenen PBY – 4. Kurz nachdem die Maschine sich über dem Hafen von Jolo befand, setzte vom Festland her auch schon Flakabwehrfeuer ein, deren Schrapnellgranaten sehr genau lagen. Das Flakabwehrfeuer der japanischen Schiffe war dagegen unproblematisch. Ensign Christman hatte während des Beschusses mit der Catalina zu kämpfen, damit das Flugzeug auf Kurs blieb. Dann plötzlich hörte der Flakbeschuss abrupt auf und es erschienen japanische Abfangjäger. Waterman und Flugzeugmaschinisten Maat 2. Klasse Joseph Bangust ( 30. Mai 1915 in Niles, Ohio – 27. Dezember 1941 während eines Luftkampfes im Sulu Archipel ) feuerten mit ihren Maschinengewehren auf den ersten japanischen Jäger und dieser explodierte in der Luft. Da drehte Ensign Christman auch schon bei und ließ die PBY – 4 Catalina in einem 60 Grad Winkel nach unten auf einen feindlichen Kreuzer zufliegen. In 1.500 Meter Höhe klinkte er die mitgeführte Bombe aus und flog westwärts davon, um aus dem Abwehrfeuer zu entkommen. Einer der japanischen Abfangjäger folgte allerdings dem amerikanischen Wasserflugzeug und griff von der Backbordseite her an. Dann kam es zu einem weiteren Kampf, in dem die schwerfällige PBY wegen ihrer geringen Geschwindigkeit keine Chance hatte. Der japanische Pilot konnte mit seinen Bordwaffen den Benzintank der Catalina treffen und das austretende Flugbenzin entzündete sich. Ensign Christman flog nun auf den Ozean zu, um die Maschine zu wassern. Noch vor der Landung verließ Radioman 2. Klasse Paul H. Landers und Joseph Bangust wegen ihrer erlitten Brandverletzungen die PBY, da war die Catalina noch 90 Meter über dem Wasser. Gleich nach der Landung des Wasserflugzeuges folgte Ensign Christman sowie der zweite und der dritte Pilot. Flugzeugmaschinisten Maat 1. Klasse Andrew Kenneth Waterman war zu diesem Zeitpunkt schon tödlich verwundet worden. Zur Bergung seiner Leiche aus der brennenden Catalina war keine Zeit. Ensign Christman führte die überlebenden Mitglieder der Flugzeugbesatzung an die Küste von Jolo Island in Sicherheit. Neben Waterman und Bangust verlor auch Radioman First Class Robert Lee Pettit ( 17. November 1906 in Clare, Michigan – 27. Dezember 1941 während eines Luftkampfes im Sulu Archipel ) aus der Crew sein Leben.
Andrew Kenneth Waterman wurde posthum das Navy Cross für außergewöhnliches Heldentum als Flugkapitän von Christmans PBY – verliehen.


USS WATERMAN ( DE-740 )

Schiffsbiografie

Die USS WATERMAN ( DE-740 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Flugzeugmaschinisten Maat 1. Klasse Andrew Kenneth Waterman benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das dreiundfünfzigste Schiff aus der CANNON – Klasse.
Auf der Western Pipe and Steel Company in Los Angeles, Kalifornien wurde am 24. Februar 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. June M. Waterman, Witwe von Flugzeugmaschinisten Maat 1. Klasse Andrew Kenneth Waterman, taufte am 20. Juni 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander W. B. Hinds ( USNR ) stellte am 30. November 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt führte die USS WATERMAN in den Gewässern vor der amerikanischen Marinebasis San Diego, Kalifornien durch. Anschließend kehrte der Geleitzerstörer in die Werft von San Pedro, Kalifornien zurück. Hier erfolgten eine Begutachtung des Schiffskörpers und einige Reparaturen. Am 12. Februar 1944 verließ das Kriegsschiff die Werft und fuhr zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. In den dortigen Hafen lief die USS WATERMAN sechs Tage später ein. Gleich in den folgenden Tagen beteiligte sich der Geleitzerstörer an mehreren Anti-U-Boot Übungen und an der Kalibrierung der Geschütze. Nach Abschluss der Übungen begann ab dem 3. März eine Übung über drei Tage mit dem Geleitflugzeugträger USS NASSAU ( CVE-16 ). Beide Kriegsschiffe stachen am 6. März in See. Die USS NASSAU hatte zur Versorgung andere im Kampf befindliche Flugzeugträger Ersatzflugzeuge, Passagiere und Fracht an Bord. Die Fahrt führte beide Schiffe zuerst zum Atoll Majuro, Marshall Islands. Von dort aus zu den Atollen Tarawa und Makin Island, Gilbert Islands. Nach der Entladung des Geleitflugzeugträgers ging die Fahrt der USS WATERMAN und USS NASSAU zum Atoll Kwajalein, Marshall Islands. Hier wurde die auf dem Geleitflugzeugträger mitgeführte Fracht entladen. Von diesem Atoll traten beide Schiffe dann die Fahrt nach Pearl Harbor an und erreichten die Marinebasis am 24. März. Die USS WATERMAN blieb nun bis zum 9. April und übte in den Hawaiianischen Gewässern um einen Konvoi bestehend aus Öltankern zu eskortieren. An diesem Tag verließ das Kriegsschiff zusammen mit dem Geleitzerstörer USS BOWERS ( DE-637 ) und dem Schiffskonvoi 4152 – A die Marinebasis und fuhren zum Atoll Majuro. Dieses Atoll erreichten die Schiffe am 16. April. Für die USS WATERMAN begannen nun eine Reihe von Eskortierfahrten innerhalb der Gewässer von dem Atoll. Dies dauerte bis zum 3. Juni. Nun versetzte man die USS WATERMAN in die Task Group 50.17, in der sich Öltanker zur Versorgung der Kriegsschiffe aus der 5. US Flotte während der Angriffsaktion gegen die Inseln der Nördlichen Marianen befanden. In dieser Fueling & Aircraft Replacement Group war während der Operation „Forager“ der Leichte Flugzeugträger USS MONTEREY ( CVL-26 ), die Geleitflugzeugträger USS COPAHEE ( CVE-12 ) und USS BRETON ( CVE-23 ), die Zerstörer USS HALL ( DD-583 ), USS JOHN D HENLEY ( DD-553 ), USS EVANS ( DD-552 ), USS DAVID W TAYLOR ( DD-551 ) und USS PAUL HAMILTON ( DD-590 ), die Geleitzerstörer USS WATERMAN, USS WESSON ( DE-184 ), USS LEVY ( DE-162 ), USS OSTERHAUS ( DE-164 ), USS PARKS ( DE-165 ), USS SAMUEL S MILES ( DE-183 ), USS RIDDLE ( DE-185 ), USS SWEARER ( DE-186 ), USS WILEMAN ( DE-22 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS FAIR ( DE-35 ), USS MANLOVE ( DE-36 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS LAMONS ( DE-743 ), USS HILBERT ( DE-742 ) und USS MITCHELL ( DE-43 ) sowie die Öltanker USS NESHANIC ( AO-71 ), USS SAUGATUCK ( AO-75 ), USS SARANAC ( AO-74 ), USS SEBEC ( AO-87 ), USS ENOREE ( AO-69 ), USS MANATEE ( AO-58 ), USS MARIAS ( AO-57 ), USS TAPPAHANNOCK ( AO-43 ) und vier weitere. Bis zum 6. Juni blieb die USS WATERMAN in der Lagune von Majuro liegen. An diesem 6. Juni stachen die Geleitzerstörer wieder in See und eskortierten die Öltanker in Richtung der Nördlichen Marianen. Zum selben Zeitpunkt hatten auch die Kriegsschiffe der Task Force 58 das Atoll Majuro verlassen. Drei Tage später erfolgte schon die Beölung der Schiffe der TF 58. Ab diesem Tag blieben die Geleitzerstörer und Öltanker bei dem Atoll Eniwetok, Marshall Islands zurück und warteten auf die Kriegsschiffe der TG 50.17. Am 5. Juni hatten die Kriegsschiffe der TG 50.17 Pearl Harbor verlassen und fuhren über das Atoll Majuro und der anderen westlicher gelegenen Atolle der Marshall Islands in Richtung der Nördlichen Marianen. Ihnen voraus der Geleitflugzeugträger USS COPAHEE und der Zerstörer USS EVANS. Diese beiden Schiffe erreichten am 10. Juni das Atoll Eniwetok. Ihnen schloss sich die USS WATERMAN und zwei Öltanker an und fuhren in Richtung Nördliche Marianen weiter. Am 12. Juni erfolgte die Treibstoffübergabe an die Schiffe der TG 58.1. Zwei Tage später erreichten alle Schiffe der TG 50.17 die Gewässer vor Saipan und es begann eine Beölung aller Schiffe der TF 58. Diese war am 16. Juni abgeschlossen. Die USS WATERMAN eskortierte leere Öltanker zum Atoll Eniwetok, das am 20. Juni erreicht wird. Für den Geleitzerstörer beginnen nun Eskortierfahrten zwischen diesem Atoll und den Nördlichen Marianen und zurück. Dabei begleitete das Kriegsschiff neben den Öltankern auch Schlepper, Munitionsschiffe und Versorgungsschiffe. Diese brachten Treibstoff, Nahrung, Munition, Post damit der Druck der amerikanischen Kriegsschiffe auf die Japaner aufrechterhalten werden konnte. Am 26. Juli erreichte die USS WATERMAN erneut das Atoll Eniwetok und eskortierte einen Öltanker zur Insel Guam, Nördliche Marianen. Mit dem gelieferten Treibstoff durch die Öltanker konnten die Anlandungen auf Guam massiv unterstützt werden. Genau dieselben Bedingungen herrschten am 8. August. An diesem Tag übernahm der Geleitzerstörer erneut eine Eskorte über einen Öltanker und begleitete diesen bis zu den Nördlichen Marianen. Danach kehrte die USS WATERMAN zum Atoll Eniwetok zurück. Hier gliederte man den Geleitzerstörer in die Task Group 30.8 ein, der Flottenöltanker und Transportflugzeugträger Gruppe, die Captain Jasper T. Acuff während der Operation „Stalemate II“ kommandierte. In dieser Task Group befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BARNES ( CVE-20 ), USS NASSAU ( CVE-16 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), die Zerstörer USS DAVID W TAYLOR, USS JOHN D HENLEY, USS HALL, USS PAUL HAMILTON, USS CAPPS ( DD-550 ) und USS THATCHER ( DD-514 ) und ein weiterer, die Geleitzerstörer USS WATERMAN, USS WESSON, USS WEAVER, USS LAMONS, USS PARKS, USS SWEARER, USS KYNE ( DD-744 ), USS LEVY ( DE-162 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS HALLORAN ( DE-305 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS BANGUST ( DE-739 ) und USS WYMAN ( DE-38 ) und ein weiterer und die Flottenöltanker USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS SCHUYKILL ( AO-76 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS NEOSHO ( AO-48 ) und USS KASKASKIA ( AO-27 ) und achtzehn weitere. Am 26. August verließ ein Großteil an Kriegsschiffen und Öltankern der TG das Atoll und fuhren zum Tiefseehafen Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Diesen Hafen erreichten die Schiffe am 31. August. Die Operation „Stalemate II“ begann ab dem 6. September zur Eroberung der Palau Inseln Peleliu und Angaur, Westliche Karolinen. An diesem Tag verließen die Schiffe der TG 30.8 den Seeadler Harbour. Die USS WATERMAN versetzte man in die Task Undergroup 30.8.7. Der Geleitzerstörer sollte die Invasion der Westlichen Karolinen bis zum 4. Oktober intensiv unterstützen. Das Kriegsschiff operierte bis zum 4. Oktober ständig in dem Seegebiet zwischen dem Seeadler Harbour und den Westlichen Karolinen. Die Operation „Stalmate II“ erklärte man am 3. Oktober für beendet. Umgehend schloss sich die Operation „King II“ an. Für diese Operation war die TG 30.8 die Seelogistikgruppe, die wieder die Treibstoffversorgung der Schiffe aus der TF 38 zu gewährleisten hatte. Dazu gliederte man die USS WATERMAN in die TG 30.8. Diese Task Group kommandierte erneut Captain Jasper Terry Acuff. In der TG 30.8 befanden sich nun die Geleitflugzeugträger USS BARNES, USS NASSAU, USS NEHENTA BAY, USS SARGENT BAY, USS STEAMER BAY, USS SITKOH BAY, USS RUDYERD BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS CAPE ESPERANCE ( CVE-88 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS SHIPLEY ( BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS HALL, USS THATCHER, USS DAVID W TAYLOR, USS JOHN D HENLEY, USS CAPPS, USS PAUL HAMILTON, USS EVANS, USS DEWEY ( DD-349 ) und USS LYMAN K SWENSON ( DD-729 ), die Geleitzerstörer USS WATERMAN, USS WESSON, USS KYNE, USS LEVY, USS PARKS, USS SWEARER, USS ELDEN, USS HALLORAN, USS BANGUST, USS WEAVER, USS LAMONS, USS MARTIN ( DE-30 ), USS LAKE ( DE-301 ), USS HILBERT ( DE-742 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS OSTERHAUS ( DE-164 ), USS McCONNELL ( DE-163 ) und USS RALL ( DE-304 ) und die Öltanker USS MILLICOMA, USS SCHUYKILL, USS MISSISSINEWA ( AO-59 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ), USS TOMAHAWK ( AO-88 ), USS PLATTE ( AO-24 ), USS TAPPAHANNOCK ( AO-43 ), USS PECOS ( AO-65 ), USS ESCAMBIA ( AO-80 ), USS NEOSHO ( AO-48 ), USS SAUGATUCK ( AO-75 ), USS SABINE ( AO-25 ) und USS NANTAHALA ( AO-60 ). Zur Versorgung der einzelnen Schiffe aus der Task Force 38, pendelten die Öltanker der TG 30.8 ab dem 4. Oktober vom Seeadler Harbor aus um diese mit Treibstoff zu versorgen. Die Zerstörer, Geleitzerstörer und die Geleitflugzeugträger waren dabei zur Sicherung dieser Aktionen mit dabei. So wurden am 9. Oktober die Schiffe der TG 38.1 auf dem Weg nach Okinawa betankt. Am 15. Oktober hatte man für die Schiffe der TG 38.2 das gleiche getan, da wurde diese Aktion rund 350 Seemeilen südlich von Formosa auf hoher See durchgeführt. 50 Seemeilen östlich der San Bernardino Straße erhielten am 23. Oktober die restlichen Schiffe der TG 38.2 ihren frischen Treibstoff. Dasselbe geschah am 27. und 31. Oktober für die TG 38.2 und am 27. Oktober für die TG 34.5. Fast die gesamte TG 30.8 war am 3. November 1944 unterwegs um die Schiffe der TG 38.1, TG 38.2 und TG 38.3, die auf dem Weg in den Norden von Luzon waren, mit Treibstoff zu versorgen. Vier Tage später war die TG 38.2 auf dem Weg nach Ulithi und die Öltanker mussten wieder frischen Treibstoff übergeben. Die geleerten Öltanker wurden zum Seeadler Harbour eskortiert, wo sie frischen Treibstoff übernahmen. Anschließend ging die Fahrt wieder zurück in das Einsatzgebiet. Am 16. November wurden die Schiffe der TG 38.1, TG 38.2 und TG 38.4 betankt. Am 18. November folgten weitere Schiffe vor dem Angriff auf die Manila Bay sowie dem Angriff auf den zentralen und südlichen Bereich von Luzon. Genau das gleiche geschah am 21. November wieder für die Schiffe der TG 38.1 und der TG 38.2. An diesem Tag verließen die Öltanker und deren Begleitschiffe das Einsatzgebiet und fuhren zum Atoll Ulithi, Karolinen. Am 25. November erklärte man die Operation „King II“ für beendet. Man beließ die USS WATERMAN in der Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THORN ( DD-647 ), USS THATCHER ( DD-514 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS WATERMAN, USS KYNE, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS LAKE, USS LYMAN, USS SWEARER, USS WESSON, USS HILBERT, USS BANGUST, USS WEAVER, USS LAMONS und USS STERN ( DE-187 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen das Atoll Ulithi und betankten in der Nacht zum 13. Dezember 1944 die Kriegsschiffe der Task Force 38 die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % an Bord. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an, der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten noch erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Mit rund 120 Knoten Geschwindigkeit fegten die Winde des Taifuns über das Wasser hinweg. Massive Wolken aus Gischt und Sprühnebel wurden auf die Schiffe geworfen. Dazu kamen noch Wellenberge die eine Höhe von über 24 Metern erreichten. Das war für die Besatzung der USS WATERMAN ein sehr einschneidendes Erlebnis. Gelegentlich rollte der Geleitzerstörer sogar bis auf 65 Grad und war damit kurz vor dem Kentern. Doch jedes Mal richtete sich das Kriegsschiff wieder auf und die Mannschaft konnte aufatmen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Diese hatten unglücklicherweise fast keinen Treibstoff mehr an Bord und waren somit den Unbilden des Taifuns vollständig ausgesetzt. Nach der Suchaktion fuhren die Schiffe der TG 30.8 wieder zum Atoll Ulithi zurück. Sie erreichten es am 21. Dezember. Auf der USS WATERMAN hatte die Mannschaft durch den Taifun keine Verluste zu verzeichnen. Das Schiff selber hatte mehrere Beschädigungen erlitten, allerdings keine so schwerwiegenden wie bei den größeren Kriegsschiffen. Hier vor dem Atoll Ulithi bereitete man den Geleitzerstörer für die Operation „Mike I“ vor und gliederte ihn wieder in die TG 30.8 ein. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), die Zerstörer USS THORN, USS FARRAGUT, USS DALE, USS THATCHER, USS KALK, USS HAILEY ( DD-556 ) und die USS STOCKHAM ( DD-683 ) welche vom 3. bis 7. Januar 1945 anwesend war, die Geleitzerstörer USS WATERMAN, USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS WESSON, USS SWEARER, USS STERN, USS BANGUST, USS LAMONS, USS WEAVER, USS HILBERT und USS GRADY ( DE-445 ), die Tanker USS KENNEBAGO, USS HOUSATONIC ( AO-35 ), USS TOMAHOWK ( AO-88 ), USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS CHICOPEE ( AO-34 ), USS GUADELUPE ( AO-32 ) und USS PATUXENT ( AO-44 ). Lange blieben die Schiffe der TG nicht vor dem Atoll. Noch in den letzten Tagen des Jahres 1944 verließen sie ihre Liegeplätze und fuhren zur philippinischen Insel Luzon, wo die Kämpfe gegen die japanischen Verteidiger im vollen Gange waren. Am 2. Januar 1945 übergaben die Tanker ihren mitgeführten Treibstoff an die Schiffe der Task Group 38.1 und 38.2. Drei Tage später erfolgte eine erneute Beölung. Danach fuhren die Tanker mit ihren Begleitschiffen wieder zum Atoll Ulithi um neuen Kraftstoff aufzunehmen. Am 6. Januar begannen die Landungsoperationen auf Luzon und am 7. Januar verließen die Tanker wieder das Atoll Ulithi und fuhren zur philippinischen Insel Leyte. Von dort aus ging die Fahrt bis ins Südchinesische Meer, wo die Flugzeugträger der Task Force 38 Angriffe auf die japanische Schifffahrt führte. Acht Zerstörer eskortierten zwei Geleitflugzeugträger und sechs Tanker aus der Fast Refueling Group bis dorthin und ab dem 8. Januar betankte man die Schiffe der TF 38 rund 255 Seemeilen nordöstlich von Luzon. Die anderen Tanker und Geleitflugzeugträger wurden von den Geleitzerstörern beschützt. Am 13. Januar wurden nochmals die Schiffe der TF 38 betankt. Danach werden die geleerten Tanker von den Geleitzerstörern bis zum Atoll Ulithi eskortiert. Das Südchinesische Meer verlassen die restlichen Schiffe der Fast Refueling Group am 20. Januar. Die Fahrt ging in Richtung Ulithi. Im Hafen von Ulithi legten die Schiffe der Fast Refueling Group am 27. Januar an. Hier versetzte man die USS WATERMAN in die Task Group 50.8, der Sea Logistic Support Group, einer Nachschubeinheit die die Schnellen Flugzeugträger und deren Sicherungsschiffe aus der 5. US Flotte während der Iwo Jima und Okinawa Operationen zu versorgen hatte. In dieser TG 50.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS ATTU ( CVE-102 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ), USS MAKASSAR STRAIT ( CVE-91 ) und USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS FARRAGUT, USS DALE, USS AYLWIN, USS KALK, USS DEWEY ( DD-349 ) und USS GILLESPIE ( DD-609 ), die Geleitzerstörer USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS CROWLEY, USS WEAVER, USS DONALDSON, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT und USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), die Schnellen Truppentransporter USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS OVERTON ( APD-23 ), die Tanker USS PATUXENT, USS CIMARRON, USS MILLICOMA, USS SUAMICO ( AO-49 ), USS MERRIMACK ( AO-37 ), USS MONONGAHELA ( AO-42 ), USS TALLULAH ( AO-50 ), USS CAHABA ( AO-82 ), USS TALUGA ( AO-62 ) und USS SAUGATUCK ( AO-75 ), die Munitionstransportschiffe USS SHASTA ( AE-6 ) und USS WRANGELL ( AE-12 ) und der Hochseeschlepper USS UTE ( AT-76 ). Am 8. Februar 1945 verließen die Schiffe der TG 50.8 das Atoll Ulithi um für die Operation „Detachment“ den notwendigen Nachschub zu liefern. Die Schiffe der Task Force 58 wurden am 13. und 14. Februar betankt. Das Seegebiet um Bonin Islands erreichte man am 16. Februar und am darauffolgenden Tag gab es einen feindlichen Luftangriff der aber erfolgreich abgewehrt werden konnte. Am 17. Februar erschütterte eine Explosion innerhalb eines der Treibstofftanks am Bug den Tanker USS PATUXENT. Durch die Explosion waren große Löcher in den Bug gerissen worden. Auslöser war wahrscheinlich der unsachgemäße Umgang mit offenem Feuer bei den Flugbenzintanks. Die durch die Explosion entstandenen Brände drohten sich von dem vorderen Bereich des Tankers sich auf dem Schiff auszubreiten. Lieutenant Commander J. H. Stahle (USNR), Kommandant des Geleitzerstörers, befahl umgehend die vorgegebene Position aufzugeben und dem havarierten Tanker zu Hilfe zu eilen, da das Kriegsschiff sich in unmittelbarer Nähe befand. Gleichzeitig näherte sich der Zerstörer USS DEWEY von der anderen Seite der USS PATUXENT. Sofort begannen die Reparaturtrupps beider Schiffe mit der Bekämpfung der Brände von dem ausströmenden Flugbenzin. Tausende Gallonen Meerwasser wurden zur Vernichtung der entstanden Feuer auf den Tanker geworfen. Nach mehreren Stunden war das Feuer gelöscht. LCDR J. H. Stahle erhielt für sein umsichtiges Verhalten und für die Leitung bei der Bekämpfung des Feuers die Bronze Star Medaille verliehen. Den Tanker schleppte der Hochseeschlepper USS UTE zum Atoll Ulithi. Die USS WATERMAN kehrte nach Abschluss der Löscharbeiten auf ihre vorgegebene Position zur Sicherung der Tanker zurück. Am 19. Februar wurden planmäßig die Flugzeugträger der Task Groups 58.1, 58.4 und 58.5 betankt und am folgenden Tag die der TG 58.2 und 58.3. In dem Einsatzgebiet der TG 50.8 gab es am 26. Februar U-Boot Alarm und zwei japanische U-Boote konnten westlich von Iwo Jima versenkt werden. Das Seegebiet von Iwo Jima verließen die Schiffe der TF am 1. März, nachdem diese Insel sicher war und zukünftig als Basis für B-29 Bomber – Angriffe gegen die japanischen Hauptinseln benutzt werden konnte, und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Das Atoll erreichten die Schiffe am 5. März. Hier untergliederte man die Schiffe innerhalb der TG 50.8 in mehrere Untergruppen. Die USS WATERMAN blieb aber in der Übergeordneten Hauptgruppe. Die Task Group 50.8 befehligte Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ). In dieser Hauptgruppe befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS KALK, USS GILLESPIE, USS AYLWIN, USS HOBBY ( DD-610 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ) und drei weitere Zerstörer, die Geleitzerstörer USS WATERMAN, USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WEAVER, USS CROWLEY, USS LAMONS, USS HILBERT, USS BRACKETT ( DE-41 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS CORBESIER ( DE-438 ) und USS CONKLIN ( DE-439 ), die Tanker USS TALUGA, USS CIMARRON, USS TALLULAH, USS PATUXENT, USS COWANESQUE ( AO-79 ), USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ) und USS CHICOPEE ( AO-34 ) und der Hochseeschlepper USS UTE. Die Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Bei einer Eskortierfahrt, nach dem 6. April, griffen zehn Kamikazepiloten die Versorgungsflotte an. Ein Flugzeug davon schoss zuerst auf die USS TALUGA und stürzte sich dann auf den Tanker, der 300.000 Gallonen Flugbenzin geladen hatte. Doch das Flugzeug explodierte noch vor dem Aufschlag vor der Schiffsbrücke, so dass der Tanker schon nach kurzer Zeit wieder im Einsatz war. Ein zweites Kamikazeflugzeug stürzte neben einem Patrouillenboot ins Wasser ohne Schaden anzurichten. Die Schiffe der TG 58.4 wurden dann am 24. April auf offener See versorgt. Die Task Group 50.8 integrierte man ab dem 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS WINDHAM BAY, USS BOUGAINVILLE, USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT, den Zerstörern USS THORN, USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS KALK, USS AYLWIN, USS DALE und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS WATERMAN, USS REYNOLDS, USS LYMAN, USS STRAUS, USS WEAVER, USS LA PRADE, USS HOWARD F CLARK, USS DONALDSON, USS LAMONS, USS JACK MILLER, USS CORBESIER, USS CONKLIN, USS CROWLEY, USS LAKE, USS BANGUST, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA, USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA. Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Doch die Schiffe laufen alle in einen Taifun. Man hat auf der USS WATERMAN zu tun den Geleitzerstörer ohne Schaden durch dieses Unwetter zu bringen. Vielen Schiffsbesatzungen der TG gelang es aber nicht ihre Schiffe ohne große Zerstörungen durch den Sturm zu bringen. Viele der Schiffe zogen sich dann bis zum 17. Juni in die San Pedro Bay, Leyte zurück damit nach dem Taifun wieder Ordnung geschaffen werden und man sich auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereiten konnte. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich dafür die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS GILBERT ISLANDS ( CVE-107 ), USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS THORN, USS KALK, USS TAYLOR, USS NICHOLAS, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS WATERMAN, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LAKE, USS LYMAN, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS LAMONS, USS WEAVER, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS WILLMARTH ( DE-638 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG unterstützten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Luftangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu. Dazu verließen die Schiffe am 28. Juni Leyte und erreichten zwei Tage später das Atoll Ulithi. Hauptsächlich wurden nun die Schiffe der Task Force 38 versorgt vor Honshu. Die USS WATERMAN operierte zusammen mit den anderen Zerstörern und Geleitzerstörern im Umkreis von 200 Seemeilen vor der japanischen Küste und sicherte dabei die Geleitflugzeugträger vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Wenige Tage später gliederte man die USS WATERMAN zusammen mit der USS KYNE in die Task Group 35.80. Das war eine spezielle Unterstützungsgruppe. Die Geleitzerstörer hatten Besatzungstruppen an Bord und liefen am 28. August in die Tokyo Bay ein. Hier gingen die Soldaten an Land und begannen mit ihren Besatzungsaufgaben. Damit waren die beiden Geleitzerstörer eine der ersten amerikanischen Kriegsschiffe die in die Gewässer südwestlich der Hauptstadt Tokyo einfuhren und rund eine Seemeile vor der Stadt Katase ihren Anker warfen. In die Tokyo Bay fuhr die USS WATERMAN am 31. August ein und war ein Beobachtungsschiff während der Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde auf dem Schlachtschiff USS MISSOURI ( BB-63 ). Genau zu diesem Zeitpunkt zog man die Kriegsflagge auf dem Geleitzerstörer ein. Am 4. September versetzte man das Kriegsschiff in die Task Group 30.6. Die Aufgabe der darin befindlichen Schiffe war es, ehemalige alliierte Kriegsgefangene aus den nahegelegenen Gefangenenlagern zu evakuieren. Am Nachmittag desselben Tages, die USS WATERMAN legte im Hafen von Yokohama an, nahm man auf dem Geleitzerstörer die ersten befreiten Gefangenen an Bord auf. Diese wurden zu einem nahegelegenen Hospitalschiff transportiert. Im Gegenzug dazu verließen amerikanische Besatzungstruppen das Kriegsschiff und sicherten die im Hafen liegenden japanischen Schiffe und den in der Nähe liegenden Flugplatz bei Kizarazu. Bis zum 10. September führte die USS WATERMAN diese Aufgabe zur Evakuierung der Gefangenenlager durch. An diesem Tag verließ der Geleitzerstörer zusammen mit dem Schwesterschiff USS WEAVER und vier Mittlere Landungsschiffen, alle diese Schiffe gehörten zur Task Undergroup 30.6.3, und fuhren in Richtung Shiogama an der Ostseite von Honshu. Hier in diesem Hafen warteten alliierte Kriegsgefangene aus dem Sendai Lager auf ihre Evakuierung. Diese sechs Schiffe erreichten am folgenden Morgen den anzusteuernden Hafen. Zusammen mit anderen Schiffen aus der TG 30.6 wurden die ehemaligen Gefangenen eingeschifft. Die USS WATERMAN fuhr am 14. September nach Kamaishi und erreichte am nächsten Morgen diesen Hafen. Auch hier warteten ehemalige alliierte Gefangene auf ihre Evakuierung. Nach Abschluss dieser Operation kehrten alle Schiffe der TG 30.6 in die Tokyo Bay zurück. Hier löste man die Task Group auf. Man integrierte nun den Geleitzerstörer in das Service Geschwader 6 innerhalb der Task Group 16.5 und übertrug ihm mehrere Aufgaben. In dieser Rolle blieb das Kriegsschiff vom 19. bis zum 29. September im Hafen von Yokosuka liegen. An diesem 29. September erheilt man auf der USS WATERMAN den Heimreisebefehl. Am 2. Oktober befand sich der Geleitzerstörer außerhalb der Tokyo Bay und nahm zusammen mit der USS WEAVER Fahrt auf. Nach einem Zwischenstopp in der Marinebasis Pearl Harbor legte das Kriegsschiff am 20. Oktober im Hafen von San Pedro, Kalifornien an und blieb dort bis zum 6. November liegen. An diesem Tag verließ die USS WATERMAN die kalifornische Küste und fuhr zum Panamakanal. Nach dessen Durchquerung erreichte der Geleitzerstörer am 22. November die Phialdelphia Naval Shipyard in Philadelphia, Pennsylvania. Hier blieb das Kriegsschiff für einige Untersuchungen am Schiffskörper bis zum 10. Dezember liegen und wurde anschließend in die Inaktivität überführt. Man verlegte die USS WATERMAN im folgenden Jahr nach Green Cove Springs, Florida, wo die in Reserve liegenden Geleitzerstörer vor Anker lagen, und stellte am 31. Mai 1946 den Geleitzerstörer außer Dienst. Noch am selben Tag versetzte man ihn in die Atlantikreserveflotte. Am 21. Februar 1952 wurde das Kriegsschiff im Rahmen des Mutual Defense Assistance Pact ( MDAP ) an die Marine von Peru überstellt. Den Namen USS WATERMAN ( DE-740 ) strich man am 18. April 1952 von der US Navy – Liste.
Der Geleitzerstörer wurde in die peruanischen Gewässer geschleppt um kam dort am 24. Mai 1952 an. Hier taufte man das Kriegsschiff auf den Namen BAP AGUIRRE ( D-2 ). Man reklassifizierte im Jahr 1959 innerhalb der peruanischen Marine die Kennungen und gab dem Geleitzerstörer die Kennungen DE-2. Doch schon im folgenden Jahr erhielt es die Kennung DE-62. Bis 1974 diente nun das Kriegsschiff in der peruanischen Marine und wurde in diesem Jahr außer Dienst gestellt. 1974 versenkte man den Geleitzerstörer während eines Tests mit Exocet Raketen.


USS WATERMAN ( DD-740 )
Commanding Officer

LCDR W. B. Hinds  ( USNR )       30. November 1943 – ?
LCDR J. H. Stahle  ( USNR )       ? – ?

USS WEAVER ( DE-741 )

USS WEAVER ( DE-741 )

Biografie

Luther Dayton Weaver
* 14. Juli 1920 in Morrilton, Arkansas
† 7. Dezember 1941 auf dem amerikanischen Marinestützpunkt Pearl Harbor
hatte den Rang eines Seaman First Class inne

Am 12. Juli 1940 meldete sich Luther Dayton Weaver in San Diego, Kalifornien freiwillig bei der US Navy. Nach der Grundausbildung, die in San Diego absolviert wurde, wurde Seaman Weaver als Mechaniker am 19. September dem Patrol Wing 2 ( PatWing 2 ) zugeteilt, der auf dem amerikanischen Marinestützpunkt Pearl Harbor, Territorium Hawaii stationiert war. Den Rang eines Seaman First Class verlieh man ihm am 1. August 1941. Am 7. Dezember 1941, an dem Tag an dem die Japaner den Stützpunkt überfielen und so die USA in den Zweiten Weltkrieg zogen, versetzte man Weaver auf den Marinefliegerstützpunkt in der Kaneohe Bay. Hier standen 2 Flugzeuge im Hangar, 4 am südlichen Ende des Hangars und 6 auf der Rampe. Seaman First Class Weaver sollte am Morgen hier seinen Dienst antreten. Während des nun beginnenden Angriffs der Japaner begann die Mannschaft auf dem Stützpunkt mit der Abwehr des Luftangriffs. Dazu hatten sie eigentlich nur drei Gewehre. Deshalb bauten sie aus einem Flugzeug beide Maschinengewehre aus, nahmen soviel Munition mit wie sie tragen konnten und begaben sich in eine sichere Position von wo aus sie die feindlichen Flugzeuge beschießen konnten. Dazu kam ein MG-Nest mit vier Maschinengewehren und am Südlichen Ende des Hangars stand ein Browning – Automatikmaschinengewehr und eine Lewis Kanone. Insgesamt sechs japanische Flugzeuge wurden während des Gefechts getroffen und zogen eine Rauchspur hinter sich her. Ein weiteres Flugzeug stürzte ab und ein weiteres explodierte in der Luft. Fast alle auf dem Stützpunkt befindlichen amerikanischen Flugzeuge waren nach dem Angriff vernichtet. Nur vier konnten wieder repariert werden. Alla Hangars und Gebäude auf dem Stützpunkt waren zerstört. Sieben der Verteidiger, unter ihnen Seaman First Class Weaver, fanden während des Gefechts den Tod. Drei weitere erlitten schwerste Verletzungen.


USS WEAVER ( DE-741 )

Schiffsbiografie

Die USS WEAVER ( DE-741 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Seaman First Class Luther Dayton Weaver benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das vierundfünfzigste Schiff aus der CANNON – Klasse.
Auf der Western Pipe and Steel Company in Los Angeles, Kalifornien wurde am 13. März 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. John Franklin Weaver, Mutter von Seaman First Class Luther Dayton Weaver, taufte am 4. Juli 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander R. S. Paret ( USNR ) stellte am 31. Dezember 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt wurden von der USS WEAVER in den ersten beiden Wochen des Jahres 1944 entlang der kalifornischen Küste durchgeführt. Danach musste der Geleitzerstörer erneut in das Trockendock. Es erfolgte eine umfangreiche Untersuchung der Schiffshaut sowie einige Änderungen, die sich während der Erprobungsfahrt aufgezeigt hatten. Am 2. März stach das Kriegsschiff dann von San Francisco, Kalifornien aus in See und fuhr zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Dabei eskortierte die USS WEAVER einen Schiffskonvoi, bestehend aus mehreren Tankern und Handelsschiffen. Die Schiffe erreichten am 14. März die Hawaiianischen Gewässer. Nur zum bunkern von frischem Treibstoff und Proviant blieb der Geleitzerstörer über Nacht. Schon am folgenden Morgen verließ das Kriegsschiff zusammen mit den Tankern wieder die Marinebasis und fuhr zum Atoll Kwajalein, Marshall Islands. Hier blieben die zur Versorgung der Kampfflotte vorgesehenen Tanker. Die USS WEAVER verließ noch am selben Tag wieder das Atoll und eskortierte leere Tanker zum Atoll Majuro, Marshall Islands. Dieses Atoll erreichten die Schiffe am Ende des Monats. Hier gliederte man den Geleitzerstörer in die Task Group 50.17 ein. Die Schiffe dieser TG sollten den Nachschub an Treibstoffen für die Kampfschiffe der TF 58 während der Operation „Reckless“ sichern. In dieser TG befanden sich die Zerstörer USS PORTERFIELD ( DD-682 ), USS LONGSHAW ( DD-559 ), USS MORRISON ( DD-560 ), USS LAWS ( DD-558 ), USS CALLAGHAN ( DD-792 ) und USS CASE ( DD-370 ), die Geleitzerstörer USS WEAVER, USS LEVY ( DE-162 ), USS SAMUEL S MILES ( DE-183 ), USS ACREE ( DE-167 ) und USS SWEARER ( DE-186 ) und mehrere Öltanker. Diese Schiffe verließen am 11. April das Atoll Majuro. Ziel war der natürliche Hafen Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Nördlich von Manus Island begannen die Tanker ab dem 23. April die Kriegsschiffe der TF 58 zu betanken. Diese Aktion dauerte zwei Tage. Am 25. April verließen die Schiffe der TG 50.17 wieder die Admiralitätsinseln. Die Zerstörer der TG eskortierten die leeren Öltanker bis zur Marinebasis auf Pearl Harbor. Die USS WEAVER begleitete diese Schiffe nur bis zum Atoll Majuro. Von hier aus eskortierte der Geleitzerstörer einzeln Öltanker auf ihren Fahrten zu den Atollen Truk, Satawan und Ponape, Mortlock Islands, Ostkarolinen damit die schnellen Flugzeugträger Treibstoff für sich und deren Flugzeuge erhielten. Diese Einsatzfahrten dauerten bis in die ersten Tage des Junis. Man versetzte die USS WEAVER nun in die Task Group 50.17, in der sich Öltanker zur Versorgung der Kriegsschiffe aus der 5. US Flotte während der Angriffsaktion gegen die Inseln der Nördlichen Marianen befanden. In dieser Fueling & Aircraft Replacement Group war während der Operation „Forager“ der Leichte Flugzeugträger USS MONTEREY ( CVL-26 ), die Geleitflugzeugträger USS COPAHEE ( CVE-12 ) und USS BRETON ( CVE-23 ), die Zerstörer USS HALL ( DD-583 ), USS JOHN D HENLEY ( DD-553 ), USS EVANS ( DD-552 ), USS DAVID W TAYLOR ( DD-551 ) und USS PAUL HAMILTON ( DD-590 ), die Geleitzerstörer USS WEAVER, USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WESSON ( DE-184 ), USS LEVY ( DE-162 ), USS OSTERHAUS ( DE-164 ), USS PARKS ( DE-165 ), USS SAMUEL S MILES ( DE-183 ), USS RIDDLE ( DE-185 ), USS SWEARER ( DE-186 ), USS WILEMAN ( DE-22 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS FAIR ( DE-35 ), USS MANLOVE ( DE-36 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS LAMONS ( DE-743 ), USS HILBERT ( DE-742 ) und USS MITCHELL ( DE-43 ) sowie die Öltanker USS NESHANIC ( AO-71 ), USS SAUGATUCK ( AO-75 ), USS SARANAC ( AO-74 ), USS SEBEC ( AO-87 ), USS ENOREE ( AO-69 ), USS MANATEE ( AO-58 ), USS MARIAS ( AO-57 ), USS TAPPAHANNOCK ( AO-43 ) und vier weitere. Bis zum 6. Juni bereitete man die USS WEAVER in der Lagune von Majuro für diesen kommenden Einsatz vor. An diesem Tag stachen die Geleitzerstörer wieder in See und eskortierten die Öltanker in Richtung der Nördlichen Marianen Mit einem Zwischenstopp vor dem Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Zum selben Zeitpunkt hatten auch die Kriegsschiffe der Task Force 58 das Atoll Majuro verlassen. Drei Tage später erfolgte schon die Beölung der Schiffe der TF 58. Ab diesem Tag blieben die Geleitzerstörer und Öltanker bei dem Atoll Eniwetok, Marshall Islands zurück und warteten auf die Kriegsschiffe der TG 50.17. Am 5. Juni hatten die Geleitflugzeugträger und die Zerstörer der TG 50.17 Pearl Harbor verlassen und fuhren über das Atoll Majuro und der anderen westlicher gelegenen Atolle der Marshall Islands in Richtung der Nördlichen Marianen. Ihnen voraus der Geleitflugzeugträger USS COPAHEE und der Zerstörer USS EVANS. Diese beiden Schiffe erreichten am 10. Juni das Atoll Eniwetok. Diesen beiden Kriegsschiffen schlossen sich zwei Geleitzerstörer und Öltanker an um die Kriegsschiffe der TG 58.1 am 12. Juni zu betanken. Zwei Tage später erreichten alle anderen Schiffe der TG 50.17 die Gewässer vor Saipan und es begann eine Beölung aller Schiffe der TF 58. Diese war am 16. Juni abgeschlossen. Hierbei beschützte die USS WEAVER in den dann folgenden Wochen diese Aktionen und überwachte den Luftraum und suchte nach möglichen feindlichen U-Booten. Dann fuhr der Geleitzerstörer zum Atoll Eniwetok und lag hier vom 7. bis zum 11. August. In diesen Tagen füllte man alle Bunker auf und die Besatzung konnte sich etwas erholen. Dann begannen erneut Sicherungsfahrten für Geleitflugzeugträger und Öltanker. Diese dauerten bis zum 26. August. An diesem Tag gliederte man das Kriegsschiff in die Task Group 30.8 ein, der Flottenöltanker und Transportflugzeugträger Gruppe, die Captain Jasper T. Acuff während der Operation „Stalemate II“ kommandierte. In dieser Task Group befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BARNES ( CVE-20 ), USS NASSAU ( CVE-16 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), die Zerstörer USS DAVID W TAYLOR, USS JOHN D HENLEY, USS HALL, USS PAUL HAMILTON, USS CAPPS ( DD-550 ) und USS THATCHER ( DD-514 ) und ein weiterer, die Geleitzerstörer USS WEAVER, USS WESSON, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS PARKS, USS SWEARER, USS KYNE ( DD-744 ), USS LEVY ( DE-162 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS HALLORAN ( DE-305 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS BANGUST ( DE-739 ) und USS WYMAN ( DE-38 ) und ein weiterer und die Flottenöltanker USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS SCHUYKILL ( AO-76 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS NEOSHO ( AO-48 ) und USS KASKASKIA ( AO-27 ) und achtzehn weitere. Die meisten Schiffe der TG befanden sich vor dem Atoll Eniwetok, verließen es am 26. August und fuhren zum Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Hier legten die Schiffe am 31. August an und am 1. September wieder ab. Die Fahrt ging zu den Palau Inseln Peleliu und Angaur, Westliche Karolinen. Die Operation „Stalemate II“ begann ab dem 6. September zur Eroberung der Palau Inseln. Während der nun beginnenden Invasion der Westkarolinen, übernahm die USS WEAVER erneut die Sicherung der Geleitflugzeugträger auf seinem Posten und übernahm die Überwachung des Luftraumes und der Gewässer vor möglichen japanischen U-Boot Angriffen. Die Öltanker waren in dieses Gebiet beordert worden um die Schiffe der 3. US Flotte auf hoher See zu betanken und die Trägerflugzeuge der Geleitflugzeugträger sicherten in der Luft die Übergabeoperationen ab. Die Operation „Stalmate II“ erklärte man am 3. Oktober für beendet. Umgehend schloss sich die Operation „King II“ an. Für diese Operation war die TG 30.8 die Seelogistikgruppe, die wieder die Treibstoffversorgung der Schiffe aus der TF 38 zu gewährleisten hatte. Die Task Group 30.8 kommandierte erneut Captain Jasper Terry Acuff. In der Task Group 30.8 befanden sich nun die Geleitflugzeugträger USS BARNES, USS NASSAU, USS NEHENTA BAY, USS SARGENT BAY, USS STEAMER BAY, USS SITKOH BAY, USS RUDYERD BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS CAPE ESPERANCE ( CVE-88 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS SHIPLEY ( BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS HALL, USS THATCHER, USS DAVID W TAYLOR, USS JOHN D HENLEY, USS CAPPS, USS PAUL HAMILTON, USS EVANS, USS DEWEY ( DD-349 ) und USS LYMAN K SWENSON ( DD-729 ), die Geleitzerstörer USS WEAVER, USS WESSON, USS KYNE, USS LEVY, USS PARKS, USS SWEARER, USS ELDEN, USS HALLORAN, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS MARTIN ( DE-30 ), USS LAKE ( DE-301 ), USS HILBERT ( DE-742 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS OSTERHAUS ( DE-164 ), USS McCONNELL ( DE-163 ) und USS RALL ( DE-304 ) und die Öltanker USS MILLICOMA, USS SCHUYKILL, USS MISSISSINEWA ( AO-59 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ), USS TOMAHAWK ( AO-88 ), USS PLATTE ( AO-24 ), USS TAPPAHANNOCK ( AO-43 ), USS PECOS ( AO-65 ), USS ESCAMBIA ( AO-80 ), USS NEOSHO ( AO-48 ), USS SAUGATUCK ( AO-75 ), USS SABINE ( AO-25 ) und USS NANTAHALA ( AO-60 ). Zur Versorgung der einzelnen Schiffe aus der Task Force 38, pendelten die Öltanker, gesichert von den Geleitzerstörern, der TG 30.8 ab dem 4. Oktober vom Seeadler Harbor, Manus aus um die Kampfschiffe mit Treibstoff zu versorgen. Die Zerstörer, Geleitzerstörer und die Geleitflugzeugträger waren dabei zur Sicherung dieser Aktionen mit dabei. So wurden am 9. Oktober die Schiffe der TG 38.1 auf dem Weg nach Okinawa betankt. Am 15. Oktober hatte man für die Schiffe der TG 38.2 das gleiche getan, da wurde diese Aktion rund 350 Seemeilen südlich von Formosa auf hoher See durchgeführt. 50 Seemeilen östlich der San Bernardino Straße erhielten am 23. Oktober die restlichen Schiffe der TG 38.2 ihren frischen Treibstoff. Dasselbe geschah am 27. und 31. Oktober für die TG 38.2 und am 27. Oktober für die TG 34.5. Fast die gesamte TG 30.8 war am 3. November 1944 unterwegs um die Schiffe der TG 38.1, TG 38.2 und TG 38.3, die auf dem Weg in den Norden von Luzon waren, mit Treibstoff zu versorgen. Vier Tage später war die TG 38.2 auf dem Weg nach Ulithi und die Öltanker mussten wieder frischen Treibstoff übergeben. Danach eskortierte die USS WEAVER die Tanker wieder in die philippinischen Gewässer. Am 16. November wurden die Schiffe der TG 38.1, TG 38.2 und TG 38.4 betankt. Noch am selben Tag begleitete der Geleitzerstörer die geleerten Tanker zum Atoll zurück. Hier kam es am 19. November zu einem Vorfall mit einem japanischen Ein-Mann Torpedo. Dieses war eines von vieren, die vor dem Atoll von zwei feindlichen U-Booten ausgesetzt worden waren. Der von der USS WEAVER gesichtete Kaiten konnte rechtzeitig unschädlich gemacht werden. Das Kriegsschiff blieb in den folgenden Tagen in den Gewässern vor dem Atoll und suchte nach weiteren eventuell ausgesetzten Ein-Mann Torpedos. Am 25. November erklärte man die Operation „King II“ für beendet. Nach dem erfolgreichen Abschluss dieser Operation erreichten die Schiffe am 29. November wieder das Atoll Ulithi. Hier versetzte man die USS WEAVER in die Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THATCHER, USS THORN ( DD-647 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS WEAVER, USS WESSON, USS LAKE, USS KYNE, USS CROWLEY, USS SWEARER, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT, USS DONALDSON ( DE-44 ), USS REYNOLDS ( DE-42 ), USS LYMAN ( DE-302 ) und USS STERN ( DE-187 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen das Atoll Ulithi und fuhren zu ihrem vorgegebenen Wartebereich. In der Nacht zum 13. Dezember betankte man die Kriegsschiffe der Task Force 38, die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % an Bord. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an, der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Anschließend fuhren die Schiffe der TG 30.8 wieder zum Atoll Ulithi zurück. Sie erreichten es am 21. Dezember. Die USS WEAVER selber hatte keine Verluste und war wie durch ein Wunder unbeschädigt geblieben. Hier bereitete man den Geleitzerstörer für die Operation „Mike I“ vor. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), die Zerstörer USS THORN, USS FARRAGUT, USS DALE, USS THATCHER, USS KALK, USS HAILEY ( DD-556 ) und die USS STOCKHAM ( DD-683 ) welche vom 3. bis 7. Januar 1945 anwesend war, die Geleitzerstörer USS WEAVER, USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS WESSON, USS SWEARER, USS STERN, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT und USS GRADY ( DE-445 ), die Tanker USS KENNEBAGO, USS HOUSATONIC ( AO-35 ), USS TOMAHOWK ( AO-88 ), USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS CHICOPEE ( AO-34 ), USS GUADELUPE ( AO-32 ) und USS PATUXENT ( AO-44 ). Lange blieben die Schiffe der TG nicht vor dem Atoll. Noch in den letzten Tagen des Jahres 1944 verließen sie ihre Liegeplätze und fuhren nach Luzon, wo die Kämpfe gegen die japanischen Verteidiger im vollen Gange waren. Am 2. Januar 1945 übergaben die Tanker ihren mitgeführten Treibstoff an die Schiffe der Task Group 38.1 und 38.2. Drei Tage später erfolgte eine erneute Beölung. Danach fuhren die Tanker mit ihren Begleitschiffen wieder zum Atoll Ulithi um neuen Kraftstoff aufzunehmen. Am 6. Januar begannen die Landungsoperationen auf Luzon und am 7. Januar verließen die Tanker wieder das Atoll Ulithi und fuhren zur philippinischen Insel Leyte. Von dort aus ging die Fahrt bis ins Südchinesische Meer, wo die Flugzeugträger der Task Force 38 Angriffe auf die japanische Schifffahrt führte. Acht Zerstörer eskortierten zwei Geleitflugzeugträger und sechs Tanker aus der Fast Refueling Group bis dorthin und ab dem 8. Januar betankte man die Schiffe der TF 38 rund 255 Seemeilen nordöstlich von Luzon. Die anderen Tanker und Geleitflugzeugträger wurden von den Geleitzerstörern beschützt. Am 13. Januar wurden nochmals die Schiffe der TF 38 betankt. Danach werden die geleerten Tanker von den Geleitzerstörern bis zum Atoll Ulithi eskortiert. Das Südchinesische Meer verlassen die restlichen Schiffe der Fast Refueling Group am 20. Januar. Die Fahrt ging in Richtung Ulithi. Im Hafen von Ulithi legten die Schiffe der Fast Refueling Group am 27. Januar an. Hier versetzte man die USS WEAVER in die Task Group 50.8, der Sea Logistic Support Group, einer Nachschubeinheit die die Schnellen Flugzeugträger und deren Sicherungsschiffe aus der 5. US Flotte während der Iwo Jima und Okinawa Operationen zu versorgen hatte. In dieser TG 50.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS ATTU ( CVE-102 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ), USS MAKASSAR STRAIT ( CVE-91 ) und USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS FARRAGUT, USS DALE, USS AYLWIN, USS KALK und USS GILLESPIE ( DD-609 ), die Geleitzerstörer USS WEAVER, USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT und USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), die Schnellen Truppentransporter USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS OVERTON ( APD-23 ), die Tanker USS PATUXENT, USS CIMARRON, USS MILLICOMA, USS SUAMICO ( AO-49 ), USS MERRIMACK ( AO-37 ), USS MONONGAHELA ( AO-42 ), USS TALLULAH ( AO-50 ), USS CAHABA ( AO-82 ), USS TALUGA ( AO-62 ) und USS SAUGATUCK ( AO-75 ), die Munitionstransportschiffe USS SHASTA ( AE-6 ) und USS WRANGELL ( AE-12 ) und der Hochseeschlepper USS UTE ( AT-76 ). Am 8. Februar 1945 verließen die Schiffe der TG 50.8 das Atoll Ulithi um für die Operation „Detachment“ den notwendigen Nachschub zu liefern. Die Schiffe der Task Force 58 wurden am 13. und 14. Februar betankt. Das Seegebiet um Bonin Islands erreichte man am 16. Februar und am darauffolgenden Tag gab es einen feindlichen Luftangriff der aber erfolgreich abgewehrt werden konnte. Planmäßig wurden am 19. Februar die Flugzeugträger der Task Groups 58.1, 58.4 und 58.5 betankt und am folgenden Tag die der TG 58.2 und 58.3. In dem Einsatzgebiet der TG 50.8 gab es am 26. Februar U-Boot Alarm und zwei japanische U-Boote konnten westlich von Iwo Jima versenkt werden. Das Seegebiet von Iwo Jima verließen die Schiffe der TF am 1. März, nachdem diese Insel sicher war und zukünftig als Basis für B-29 Bomber – Angriffe gegen die japanischen Hauptinseln benutzt werden konnte, und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Das Atoll erreichten die Schiffe am 5. März. Hier untergliederte man die Schiffe innerhalb der TG 50.8 in mehrere Untergruppen. Die USS WEAVER blieb aber in der Übergeordneten Hauptgruppe. Die Task Group 50.8 befehligte Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ). In dieser Hauptgruppe befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS KALK, USS GILLESPIE, USS AYLWIN, USS HOBBY ( DD-610 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ) und drei weitere Zerstörer, die Geleitzerstörer USS WEAVER, USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS CROWLEY, USS LAMONS, USS HILBERT, USS BRACKETT ( DE-41 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS CORBESIER ( DE-438 ) und USS CONKLIN ( DE-439 ), die Tanker USS TALUGA, USS CIMARRON, USS TALLULAH, USS PATUXENT, USS COWANESQUE ( AO-79 ), USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ) und USS CHICOPEE ( AO-34 ) und der Hochseeschlepper USS UTE. Die Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Bei einer Eskortierfahrt, nach dem 6. April, griffen zehn Kamikazepiloten die Versorgungsflotte an. Ein Flugzeug davon schoss zuerst auf die USS TALUGA und stürzte sich dann auf den Tanker, der 300.000 Gallonen Flugbenzin geladen hatte. Doch das Flugzeug explodierte noch vor dem Aufschlag vor der Schiffsbrücke, so dass der Tanker schon nach kurzer Zeit wieder im Einsatz war. Ein zweites Kamikazeflugzeug stürzte neben einem Patrouillenboot ins Wasser ohne Schaden anzurichten. Die Schiffe der TG 58.4 wurden dann am 24. April auf offener See versorgt. Die Task Group 50.8 integrierte man ab dem 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS WINDHAM BAY, USS BOUGAINVILLE, USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT, den Zerstörern USS THORN, USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS KALK, USS AYLWIN, USS DALE und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS WEAVER, USS WATERMAN, USS REYNOLDS, USS LYMAN, USS STRAUS, USS LA PRADE, USS HOWARD F CLARK, USS DONALDSON, USS LAMONS, USS JACK MILLER, USS CORBESIER, USS CONKLIN, USS CROWLEY, USS LAKE, USS BANGUST, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA, USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA. Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Doch die Schiffe laufen alle in einen Taifun. Man hat auf der USS WEAVER zu tun den Geleitzerstörer ohne Schaden durch dieses Unwetter zu bringen. Vielen Schiffsbesatzungen der TG gelang es aber nicht ihre Schiffe ohne große Zerstörungen durch den Sturm zu bringen. Viele der Schiffe zogen sich dann bis zum 17. Juni in die San Pedro Bay, Leyte zurück damit nach dem Taifun wieder Ordnung geschaffen werden und man sich auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereiten konnte. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich dafür die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS GILBERT ISLANDS ( CVE-107 ), USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS THORN, USS KALK, USS TAYLOR, USS NICHOLAS, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS WEAVER, USS WATERMAN, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LAKE, USS LYMAN, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS LAMONS, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS WILLMARTH ( DE-638 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG unterstützten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Luftangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu. Dazu verließen die Schiffe am 28. Juni Leyte und erreichten zwei Tage später das Atoll Ulithi. Hauptsächlich wurden nun die Schiffe der Task Force 38 versorgt vor Honshu. Die USS WEAVER operierte zusammen mit den anderen Zerstörern und Geleitzerstörern im Umkreis von 200 Seemeilen vor der japanischen Küste und sicherte dabei die Geleitflugzeugträger vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Die USS WEAVER verließ zusammen mit dem Schwesterschiff USS BANGUST die Position vor Honshu und eskortierte mehrere leere Öltanker zum Atoll Ulithi. Hier stellte man schnell die Task Undergroup 30.8.9 zusammen. In dieser befand sich der Zerstörer USS WILKES ( DD-441 ) und die Geleitzerstörer USS WEAVER und USS BANGUST. An Bord der USS WEAVER schiffte sich eine Prisenmannschaft unter dem Kommando von Commander Hiram H. Cassedy ( 4. Juli 1908 in Brookhaven, Lincoln County, Mississippi – 13. Oktober 1965 ) und an Bord der USS BANGUST schiffte sich eine Prisencrew unter dem Kommando von Commander Clyde B. Stevens ein. Am 24. August stachen die drei Kriegsschiffe in See und fuhren zuerst zu den Nördlichen Marianen und von dort aus zu den Bonin Inseln. Hier erhielten die Kriegsschiffe am 27. August den Befehl, dass sich die USS WEAVER sich umgehend mit den beiden Zerstörern USS BLUE ( DD-744 ) und USS MANSFIELD ( DD-728 ), die das japanische U-Boot IJN I-400, und die USS BANGUST mit den beiden Zerstörern USS MURRAY ( DD-576 ) und USS DASHIELL ( DD-659 ), die das japanische U-Boot IJN I-14 aufgebracht hatten, zu treffen. Rund 450 Seemeilen östlich von Nojima Zaki trafen die Schiffe am folgenden Tag aufeinander. Die amerikanischen Prisencrews wechselten jeweils an Bord eines der beiden japanischen U-Boote und 40 japanische Kriegsgefangene mussten an Bord der beiden Geleitzerstörer. Die drei Kriegsschiffe der TU 30.8.9, die gefangen genommenen japanischen U-Boote und die anderen vier Zerstörer fuhren zusammen in die Tokyo Bay ein. Die U-Boote gingen längsseits zu dem U-Boot Tender USS PROTEUS ( AS-19 ). Alle Schiffe nahmen an der feierlichen Zeremonie der Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde teil. Anschließend fuhren die drei Kriegsschiffe der TU 30.8.9 nach Okinawa, wo sie am folgenden Tag anlegten. Hier gingen die Kriegsgefangenen von Bord und amerikanische Soldaten schifften sich ein. Die USS WEAVER verließ noch am selben Tag wieder die Insel und begleitete das Schwesterschiff USS WATERMAN für seine neue Aufgabe. Dazu versetzte man das Kriegsschiff am 4. September in die Task Group 30.6. Die Aufgabe der darin befindlichen Schiffe war es, ehemalige alliierte Kriegsgefangene aus den nahegelegenen Gefangenenlagern zu evakuieren. Am Nachmittag desselben Tages, die USS WEAVER legte im Hafen von Yokohama an, nahm man auf dem Geleitzerstörer die ersten befreiten Gefangenen an Bord auf. Diese wurden zu einem nahegelegenen Hospitalschiff transportiert. Im Gegenzug dazu verließen amerikanische Besatzungstruppen das Kriegsschiff und sicherten die im Hafen liegenden japanischen Schiffe und den in der Nähe liegenden Flugplatz bei Kizarazu. Bis zum 10. September führte die USS WEAVER diese Aufgabe zur Evakuierung der Gefangenenlager durch. An diesem Tag verließ der Geleitzerstörer zusammen mit dem Schwesterschiff USS WATERMAN und vier Mittlere Landungsschiffen, alle diese Schiffe gehörten zur Task Undergroup 30.6.3, und fuhren in Richtung Shiogama an der Ostseite von Honshu. Hier in diesem Hafen warteten alliierte Kriegsgefangene aus dem Sendai Lager auf ihre Evakuierung. Diese sechs Schiffe erreichten am folgenden Morgen den anzusteuernden Hafen. Zusammen mit anderen Schiffen aus der TG 30.6 wurden die ehemaligen Gefangenen eingeschifft. Die USS WEAVER fuhr am 14. September nach Kamaishi und erreichte am nächsten Morgen diesen Hafen. Auch hier warteten ehemalige alliierte Gefangene auf ihre Evakuierung. Nach Abschluss dieser Operation kehrten alle Schiffe der TG 30.6 in die Tokyo Bay zurück. Hier löste man die Task Group auf. Man integrierte nun den Geleitzerstörer in das Service Geschwader 6 innerhalb der Task Group 16.5 und übertrug ihm mehrere Aufgaben. In dieser Rolle blieb das Kriegsschiff vom 19. bis zum 29. September im Hafen von Yokosuka liegen. An diesem 29. September erheilt man auf der USS WEAVER den Heimreisebefehl. Am 2. Oktober befand sich der Geleitzerstörer außerhalb der Tokyo Bay und nahm zusammen mit der USS WATERMAN Fahrt auf. Nach einem Zwischenstopp in der Marinebasis Pearl Harbor legte das Kriegsschiff am 20. Oktober im Hafen von San Pedro, Kalifornien an und blieb dort bis zum 6. November liegen. An diesem Tag verließ die USS WEAVER zusammen mit der USS WATERMAN die kalifornische Küste und fuhr zum Panamakanal. Nach dessen Durchquerung erreichte der Geleitzerstörer am 22. November die Phialdelphia Naval Shipyard in Philadelphia, Pennsylvania. Hier blieb das Kriegsschiff für einige Untersuchungen am Schiffskörper bis zum 10. Dezember liegen und wurde anschließend in die Inaktivität überführt. Man verlegte die USS WEAVER Ende Dezember nach Green Cove Springs, Florida, wo die in Reserve liegenden Geleitzerstörer vor Anker lagen, und stellte am 29. Mai 1947 den Geleitzerstörer außer Dienst. Noch am selben Tag versetzte man ihn in die Atlantikreserveflotte. Am 21. Februar 1952 wurde das Kriegsschiff im Rahmen des Mutual Defense Assistance Pact ( MDAP ) an die Marine von Peru überstellt. Den Namen USS WEAVER ( DE-741 ) strich man am 18. April 1952 von der US Navy – Liste.
Der Geleitzerstörer wurde in die peruanischen Gewässer geschleppt um kam dort am 24. Mai 1952 an. Hier taufte man das Kriegsschiff auf den Namen BAP RODRIGUEZ ( D-3 ). Man reklassifizierte im Jahr 1959 innerhalb der peruanischen Marine die Kennungen und gab dem Geleitzerstörer die Kennungen DE-3. Doch schon im folgenden Jahr erhielt es die Kennung DE-63. Bis 1974 diente nun das Kriegsschiff in der peruanischen Marine und wurde in diesem Jahr als U-Boot-Unterkunftsschiff verwendet. 1979 stellte man es dann vollends außer Dienst und 1980 wurde es verschrottet.


USS WEAVER ( DE-741 )
Commanding Officer

LCDR R. S. Paret ( USNR )    31. Dezember 1943 –  ?