Archiv für den Monat: Juli 2018

USS LYMAN ( DE-302 )

USS LYMAN ( DE-302 )

Biografie

Chan Lyman
* 30. Dezember 1912 in Grandriver, Cass County, Montana
† 7. Mai 1942 bei einem japanischen Luftangriff auf den Öltanker USS NEOSHO ( AO-23 )

Am 23. August 1928 trat Chan Lyman freiwillig in die US Navy ein und absolvierte 4 Jahre in der Naval Reserve. Nachdem er seine Offizierslizenz erworben hatte, ernannte man ihn am 16. Januar 1940 zum Ensign in der Naval Reserve. Nachdem am 7. Dezember 1941 die Japaner die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii angegriffen hatten, meldete sich Ensign Chan Lyman am 9. Januar 1942 freiwillig zum Dienst. Man versetzte ihn an Bord des Öltankers USS NEOSHO ( AO-23 ). Ab Mitte April 1942 gehörte der Tanker zur Task Group 17.6 und sollte die Kriegsschiffe der Task Force 17 während der Fahrt ins Korallenmeer mit Treibstoff versorgen. Ab dem 5. Mai kam es zur Schlacht in der Coral Sea. Die USS NEOSHO wurde von dem Zerstörer USS SIMS ( DD-409 ) aus einem Gefahrengebiet im Korallenmeer eskortiert. Am Morgen des 7. Mai sichtete ein japanisches Suchflugzeug den Tanker und die USS SIMS und berichtete an Admiral Takagi einen Träger und einen Kreuzer gesichtet zu haben. Um 9:30 Uhr griffen 15 japanische Bomber beide Schiffe an. Doch sie konnten keinen Treffer landen. Um 10:38 Uhr griffen 10 weitere Bomber hauptsächlich die USS SIMS an. Durch geschickte Manöver von Lieutenand Commander Willford Milford Hyman, dem Kommandeur des Zerstörers, konnte den neun abgeworfenen Bomben immer wieder ausgewichen werden. Danach erfolgte ein dritter Angriff auf beide Schiffe mit 36 Aichi D3A Stukas. Die USS NEOSHO war kurz darauf einflammendes Wrack mit sieben Volltreffern. Trotzdem hielt sich der Tanker bis zum 11. Mai über Wasser. Ensign Chan Lyman war einer derjenigen, die versuchten das Schiff über Wasser zu halten und dies mit dem Leben bezahlte. Von der rund 300 Mann starken Besatzung konnten nur 126 lebend gerettet werden.


USS LYMAN ( DE-302 )

Schiffsbiografie

Die USS LYMAN ( DD-302 ) war das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Ensign Chan Lyman benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das sechsundfünfzigste Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien wurde am 22. April 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Chan Lyman, Witwe von Ensign Chan Lyman, taufte am 19. August 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander James W. Wilson ( USNR ) stellte am 19. Februar 1944 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Ausrüstung des Schiffes dauerte vom 22. Februar bis zum 1. März. Danach begannen die Erprobungs- und Ausbildungsfahrten vor der kalifornischen Küste. Die Begutachtung der Schiffshaut und die Durchführung von den verschiedensten Änderungsarbeiten dauerten vom 9. zum 19. April. Vier Tage später sticht die USS LYMAN in See und verlässt San Francisco, Kalifornien. Der Geleitzerstörer fährt zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii, wo er am 29. April einläuft. Hier soll das Kriegsschiff als Ausbildungsschiff ab Mai fungieren. Zusammen mit anderen Geleitzerstörern ist die USS LYMAN ein Ausbildungsziel für amerikanische U-Boote und als Begleitschiff für Geleitflugzeugträger deren Flugstaffeln trainieren mussten. Am 15. August integrierte man den Geleitzerstörer in die Task Group 31.4, der Western Garrison Group, deren Handelsschiffe Versorgungsgüter zu den Kriegsschiffen während der Palau Operation bringen sollten. In dieser TG befanden sich die Geleitzerstörer USS LYMAN, USS REYNOLDS ( DE-42 ), USS DONALDSON ( DE-44 ), USS LAKE ( DE-301 ), USS KYNE ( DE-744 ) und USS CROWLEY ( DE-303 ), das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ), 2 Frachtschiffe und 14 Handelsschiffe wie die SS CAPE ISABEL, SS DON MARQUIS und SS YUGOSLAVIA VICTORY. Die USS LYMAN verließ am 20. August zusammen mit der USS REYNOLDS und USS DONALDSON die Marinebasis Pearl Harbor und eskortierte die beiden Frachtschiffe und 12 Handelsschiffe zuerst zum Port Purvis, Halbinsel Tulagi, Florida Island, Ostsalomonen. Hier warteten aus der Task Group 31.4 schon seit dem 25. August das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ) und die beiden Geleitzerstörer USS KYNE und USS CROWLEY. Wenige Stunden nachdem die USS LYMAN und die anderen Schiffe eingetroffen waren, verließen sie auch schon wieder den schützenden Hafen und fuhren zum Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Hier trafen sie am 14. September ein. Am folgenden Tag verließen alle Schiffe der TG den Seeadler Harbour und fuhren zu den Palau Inseln damit die dort kämpfenden Truppen ihren Nachschub erhielten. Bis zum 10. Oktober blieb die USS LYMAN in den Gewässern um die Palau Inseln und patrouillierte dort am nördlichen Eingang der Passage zur Kossol Roads. Ab dem 10. Oktober eskortierte der Geleitzerstörer Transportschiffe, an Bord befanden sich Soldaten der 1st Marine Division, von den Palau Islands zu den Russell Islands, Ostsalomonen. Dort trafen die Schiffe am 29. Oktober ein. Die USS LYMAN verließ aber noch am selben Tag Russell Island wieder und fuhr zum Seeadler Harbour. Diesen natürlichen Tiefseehafen erreichte das Kriegsschiff Anfang November und blieb hier zur Verfügung liegen. In diesem Hafen kam es am 10. November um 8:55 Uhr zu einer gewaltigen Explosion, die das Munitionsschiffes USS MOUNT HOOD ( AE-11 ) vollständig zerriss. Nur zwanzig der 300-köpfigen Besatzung überlebten die Explosion, da sie sich an Land befanden. Durch die Explosion wurden Metallsplitter des Schiffes im Umkreis von 2.000 Metern geschleudert. Auch die USS LYMAN erhielt mehrere Treffer, aber zum Glück gab es hier keine Verletzten oder Tote wie auf anderen Schiffen. Nachdem man dann den Geleitzerstörer begutachtet hatte, verließ dieser am 11. November den Seeadler Harbour und fuhr zum Atoll Ulithi, Karolinen. Hier konnten die Reparaturarbeiten erfolgen. Etwas über eine Woche später, am 19. November, die USS LYMAN war noch nicht einsatzbereit und lag unmittelbar neben dem Öltanker USS MISSISSINEWA ( AO-59 ) vor Anker. Da erreichen in der Nacht zum 20. November die beiden japanischen U-Boote IJN I-36 und IJN I-47 ihr Einsatzgebiet vor dem Atoll Ulithi. 200 amerikanische Schiffe aller Gattungen liegen auf über vier Seemeilen verstreut. In der morgendlichen Dämmerung werden von jedem feindlichen U-Boot vier bemannte japanische Torpedos freigelassen. Eines davon wurde von Lieutenant ( jg ) Nishino Sekio gesteuert, abgefeuert von IJN I-47. Dieser Kaiten war der einzige der bis zu den ankernden Schiffen vordrang. Der japanische Selbstmordpilot steuerte den Kaiten zu dem Öltanker USS MISSISSINEWA, 11.316 BRT, und torpedierte diesen um 5:47 Uhr. Mehrere Explosionen erschütterten anschließend das Schiff und ließ es drei Stunden später sinken. 63 Besatzungsmitglieder des Öltankers kamen durch diesen Angriff ums Leben. Nach Abschluss der Reparaturen, versetzte man die USS LYMAN in die Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THORN ( DD-647 ), USS THATCHER ( DD-514 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS LYMAN, USS REYNOLDS, USS LAKE, USS KYNE, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS SWEARER ( DE-186 ), USS WESSON ( DE-184 ), USS STERN ( DE-187 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS LAMONS ( DE-743 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen das Atoll Ulithi und betankten in der Nacht zum 13. Dezember 1944 die Kriegsschiffe der Task Force 38 die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % an Bord. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Anschließend fuhren die Schiffe der TG 30.8 wieder zum Atoll Ulithi zurück. Sie erreichten es am 21. Dezember. Die USS LYMAN selber hatte keine Verluste und war wie durch ein Wunder unbeschädigt. Hier bereitete man den Geleitzerstörer für die Operation „Mike I“ vor. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), die Zerstörer USS THORN, USS FARRAGUT, USS DALE, USS THATCHER, USS KALK, USS HAILEY ( DD-556 ) und die USS STOCKHAM ( DD-683 ) welche vom 3. bis 7. Januar 1945 anwesend war, die Geleitzerstörer USS LYMAN, USS LAKE, USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS WESSON, USS SWEARER, USS STERN, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS WEAVER, USS HILBERT und USS GRADY ( DE-445 ), die Tanker USS KENNEBAGO, USS HOUSATONIC ( AO-35 ), USS TOMAHOWK ( AO-88 ), USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS CHICOPEE ( AO-34 ), USS GUADELUPE ( AO-32 ) und USS PATUXENT ( AO-44 ). Lange blieben die Schiffe der TG nicht vor dem Atoll. Noch in den letzten Tagen des Jahres 1944 verließen sie ihre Liegeplätze und fuhren nach Luzon, wo die Kämpfe gegen die japanischen Verteidiger im vollen Gange waren. Am 2. Januar 1945 übergaben die Tanker ihren mitgeführten Treibstoff an die Schiffe der Task Group 38.1 und 38.2. Drei Tage später erfolgte eine erneute Beölung. Danach fuhren die Tanker mit ihren Begleitschiffen wieder zum Atoll Ulithi um neuen Kraftstoff aufzunehmen. Am 6. Januar begannen die Landungsoperationen auf Luzon und am 7. Januar verließen die Tanker wieder das Atoll Ulithi und fuhren zur philippinischen Insel Leyte. Von dort aus ging die Fahrt bis ins Südchinesische Meer, wo die Flugzeugträger der Task Force 38 Angriffe auf die japanische Schifffahrt führte. Acht Zerstörer eskortierten zwei Geleitflugzeugträger und sechs Tanker aus der Fast Refueling Group bis dorthin und ab dem 8. Januar betankte man die Schiffe der TF 38 rund 255 Seemeilen nordöstlich von Luzon. Die anderen Tanker und Geleitflugzeugträger wurden von den Geleitzerstörern beschützt. Am 13. Januar wurden nochmals die Schiffe der TF 38 betankt. Danach werden die geleerten Tanker von den Geleitzerstörern bis zum Atoll Ulithi eskortiert. Das Südchinesische Meer verlassen die restlichen Schiffe der Fast Refueling Group am 20. Januar. Die Fahrt ging in Richtung Ulithi. Im Hafen von Ulithi legten die Schiffe der Fast Refueling Group am 27. Januar an. Hier versetzte man die USS LYMAN in die Task Group 50.8, der Sea Logistic Support Group, einer Nachschubeinheit die die Schnellen Flugzeugträger und deren Sicherungsschiffe aus der 5. US Flotte während der Iwo Jima und Okinawa Operationen zu versorgen hatte. In dieser TG 50.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS ATTU ( CVE-102 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ), USS MAKASSAR STRAIT ( CVE-91 ) und USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS FARRAGUT, USS DALE, USS AYLWIN, USS KALK und USS GILLESPIE ( DD-609 ), die Geleitzerstörer USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS CROWLEY, USS WEAVER, USS DONALDSON, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT und USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), die Schnellen Truppentransporter USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS OVERTON ( APD-23 ), die Tanker USS PATUXENT, USS CIMARRON, USS MILLICOMA, USS SUAMICO ( AO-49 ), USS MERRIMACK ( AO-37 ), USS MONONGAHELA ( AO-42 ), USS TALLULAH ( AO-50 ), USS CAHABA ( AO-82 ), USS TALUGA ( AO-62 ) und USS SAUGATUCK ( AO-75 ), die Munitionstransportschiffe USS SHASTA ( AE-6 ) und USS WRANGELL ( AE-12 ) und der Hochseeschlepper USS UTE ( AT-76 ). Am 8. Februar 1945 verließen die Schiffe der TG 50.8 das Atoll Ulithi um für die Operation „Detachment“ den notwendigen Nachschub zu liefern. Die Schiffe der Task Force 58 wurden am 13. und 14. Februar betankt. Das Seegebiet um Bonin Islands erreichte man am 16. Februar und am darauffolgenden Tag gab es einen feindlichen Luftangriff der aber erfolgreich abgewehrt werden konnte. Planmäßig wurden am 19. Februar die Flugzeugträger der Task Groups 58.1, 58.4 und 58.5 betankt und am folgenden Tag die der TG 58.2 und 58.3. In dem Einsatzgebiet der TG 50.8 gab es am 26. Februar U-Boot Alarm und zwei japanische U-Boote konnten westlich von Iwo Jima versenkt werden. Das Seegebiet von Iwo Jima verließen die Schiffe der TF am 1. März und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Hier untergliederte man die Schiffe innerhalb der TG 50.8 in mehrere Untergruppen. Die USS LYMAN blieb aber in der Übergeordneten Hauptgruppe. Die Task Group 50.8 befehligte Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ). In dieser Hauptgruppe befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS KALK, USS GILLESPIE, USS AYLWIN, USS HOBBY ( DD-610 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ) und drei weitere Zerstörer, die Geleitzerstörer USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS CROWLEY, USS LAMONS, USS HILBERT, USS BRACKETT ( DE-41 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS CORBESIER ( DE-438 ) und USS CONKLIN ( DE-439 ), die Tanker USS TALUGA, USS CIMARRON, USS TALLULAH, USS PATUXENT, USS COWANESQUE ( AO-79 ), USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ) und USS CHICOPEE ( AO-34 ) und der Hochseeschlepper USS UTE. Die Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Bei einer Eskortierfahrt, nach dem 6. April, griffen zehn Kamikazepiloten die Versorgungsflotte an. Ein Flugzeug davon schoss zuerst auf die USS TALUGA und stürzte sich dann auf den Tanker, der 300.000 Gallonen Flugbenzin geladen hatte. Doch das Flugzeug explodierte noch vor dem Aufschlag vor der Schiffsbrücke, so dass der Tanker schon nach kurzer Zeit wieder im Einsatz war. Ein zweites Kamikazeflugzeug stürzte neben einem Patrouillenboot ins Wasser ohne Schaden anzurichten. Die Schiffe der TG 58.4 wurden dann am 24. April auf offener See versorgt. Die Task Group 50.8 integrierte man ab dem 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS WINDHAM BAY, USS BOUGAINVILLE, USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT, den Zerstörern USS THORN, USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS KALK, USS AYLWIN, USS DALE und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS STRAUS, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS LA PRADE, USS HOWARD F CLARK, USS DONALDSON, LAMONS, USS JACK MILLER, USS CORBESIER, USS CONKLIN, USS CROWLEY, USS BANGUST, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA, USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA. Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Doch die Schiffe laufen alle in einen Taifun. Vielen Schiffsbesatzungen der TG gelang es nicht ihre Schiffe ohne große Zerstörungen durch den Sturm zu bringen. So auch die USS LYMAN. Der Geleitzerstörer rollte während des Wellenritts von Backbord zu Steuerbord und erreichte dabei eine Neigung von bis zu 65 Grad. Das war für solch ein Schiff zu viel. Die Operation wurde nun umgehend abgebrochen. Viele der Schiffe zogen sich dann bis zum 17. Juni in die San Pedro Bay, Leyte zurück damit nach dem Taifun wieder Ordnung geschaffen werden und man sich auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereiten konnte. Die USS LYMAN zog man indes ins Trockendock und überprüfte den Schiffskörper. Der hatte aber durch den Taifun nicht so schwer gelitten wie man angenommen hatte und so brauchte man keine schwerwiegenden Reparaturen vornehmen. Man gliederte den Geleitzerstörer wieder in die TG 30.8 ein. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich dafür die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS GILBERT ISLANDS ( CVE-107 ), USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS THORN, USS KALK, USS TAYLOR, USS NICHOLAS, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS WILLMARTH ( DE-638 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG unterstützten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Trägerflugzeuge bei deren Lugtangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu. Dazu verließen die Schiffe am 28. Juni Leyte und erreichten zwei Tage später das Atoll Ulithi. Hauptsächlich wurden nun die Schiffe der Task Force 38 versorgt vor Honshu. Die USS LYMAN eskortierte zusammen mit anderen Geleitzerstörern leere Öltanker zum Atoll Ulithi und kehrte zusammen mit den Kriegsschiffen an die japanische Küste zurück. Am 8. August eilten die Geleitzerstörer einem Schiffskonvoi entgegen, er bestand aus 12 Öltankern und einem Versorgungsschiff, welcher vom Atoll Ulithi kam. In der Nähe der japanischen Gewässer fanden die Schiffe zueinander und fuhren zu den amerikanischen Kriegsschiffen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Die USS LYMAN blieb aber mit den Schiffen der TG 30.8 weiterhin vor Honshu und sicherte die Öltanker der Invasionsflotte ab. Zur Vorbereitung der Zeremonie zur Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde, eskortierte die USS LYMAN am 30. August eine Gruppe von Tankern in die Tokyo Bay, damit die hier schon vor Anker liegenden amerikanischen Schiffe beölt werden konnten. Damit war der Geleitzerstörer der erste seiner Klasse, der sich dort vor Ort befand und blieb noch bis zum 2. September. Am folgenden Tag verließ der Geleitzerstörer die Tokyo Bay und fuhr ostwärts. Bei seinen Zwischenstopps nahm man Veteranen an Bord. So erreichten am 8. Oktober 80 amerikanische Soldaten San Francisco. Die Inaktivierung wurde augenblicklich vorangetrieben. Für weitere Arbeiten wechselte das Kriegsschiff am 8. November nach Richmond, Kalifornien. Hier stellte man am 5. Dezember 1945 den Geleitzerstörer außer Dienst. Den Namen USS LYMAN ( DE-302 ) strich man am 19. Dezember 1945 von der US Navy – Liste. Den Schiffskörper verkaufte man am 26. Dezember 1946 an die Puget Sound Navigation Company in Seattle, Washington zum verschrotten.


USS LYMAN ( DE-302 )
Commanding Officer

LCDR James W. Wilson  (USNR)         19. Februar 1944 – 22. August 1945
LCDR John D. Lawson  (USNR)          22. August 1945 – 3. Dezember 1945

USS LAKE ( DE-301 )

USS LAKE ( DE-301 )

Biografie

John Ervin Lake, Jr.
* 22. Oktober 1910 in Chicago, Illinois
† 7. Dezember 1941 in der amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii an Bord des Schlachtschiffes USS ARIZONA ( BB-39 )

John Ervin Lake meldete sich am 13. April 1928 freiwillig zur US Navy. Er diente an Bord der verschiedensten Schiffe und an Land. Er war mit Dorothy Jane Lake verheiratet und hatte einen Sohn. Am 16. September 1940 ernannte man John Ervin Lake, Jr. zum Acting Pay Clerk, da befand er sich an Bord des Schweren Kreuzers USS SALT LAKE CITY ( CA-25 ). Das Kriegschiff war noch vor dem 1. September 1939, dem Beginn des Zweiten Weltkrieges, in den Pazifik gewechselt. Er meldete sich am 20. September 1940 an Bord des Schlachtschiffes USS ARIZONA ( BB-39 ). Hier war er stellvertretender Versorgungsoffizier. Während des Angriffs der Japaner auf die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii am 7. Dezember 1941, befand sich Warrent Officer Lake, Jr. an Bord des Schlachtschiffes und wurde während des Kampfes getötet.


USS LAKE ( DE-301 )

Schiffsbiografie

Die USS LAKE ( DD-301 ) war das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Warrent Officer John Ervin Lake, Jr. benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das fünfundfünfzigste Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien wurde am 22. April 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Carol M. Feldman taufte am 18. August 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Arthur Delano Weeks, Jr. ( USNR ) ( 1908 – 28. August 1981 ) stellte am 5. Februar 1944 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Ausrüstung des Schiffes dauerte vom 8. bis zum 14. Februar. Danach begannen die Erprobungs- und Ausbildungsfahrten vor der kalifornischen Küste. Die Begutachtung der Schiffshaut und die Durchführung von den verschiedensten Änderungsarbeiten dauerten vom 25. März bis zum 8. April. Drei Tage später verließ die USS LAKE die Bucht von San Francisco, Kalifornien und eskortierte einen Schiffskonvoi zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Am 20. April liefen die Schiffe in den dortigen Hafen. Der Geleitzerstörer blieb bis zum 23. Juni in der Marinebasis und in den Hawaiianischen Gewässern und beteiligte sich an mehreren Übungen. Die USS LAKE verließ die Marinebasis am 23. Juni und eskortierte einen Schiffskonvoi zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Dieses Atoll erreichten die Schiffe am 2. Juli. Noch am selben Tag gliederte man den Geleitzerstörer in die Task Group 12.2 ein, der Hunter Killer Group, die Captain William Vincent Saunders während der Opertion „Forager“ kommandierte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS HOGGATT BAY ( CVE-75 ) und die Geleitzerstörer USS LAKE, USS DONALDSON ( DE-44 ), USS REYNOLDS ( DE-42 ) und USS WYMAN ( DE-38 ). Die USS HOGGATT BAY war das Flaggschiff der TG. Aufgabe dieser Kriegsschiffe war es in den Gewässern östlich der Insel Guam und Nof Truk, Nördliche Marinanen auf der Suche nach japanischen U-Booten zu patrouillieren. Am 5. Juli begannen die Schiffe der TG mit ihrer Patrouillenfahrt und waren auf der Suche nach japanischen U-Booten. Am 11. Juli erschien der Hochseetanker USS GUADALUPE ( AO-32 ) und beölte die Kriegsschiffe. Vom 12. bis zum 18. Juli blieben die fünf Kriegsschiffe in ihren vorgegebenen Planquadraten und suchten weiterhin nach feindliche U-Boote. Kurz nach Mitternacht des 19. Juli erhielt man den ersten Radarkontakt von einem feindlichen U-Boot. Die USS WYMAN und USS REYNOLDS vernichten es. Am 22. Juli erreichen alle Schiffe der TG 12.2 das Atoll Eniwetok. Hier füllte man alle Bunker der Kriegsschiffe wieder auf. Vier Tage später verlassen sie das Atoll und beginnen die nächste Patrouillenfahrt. Ein weiteres japanisches U-Boot konnte durch die USS WYMAN und USS REYNOLDS am Abend des 28. Juli versenkt werden. Am 3. August verließen die Kriegsschiffe der TG 12.2 wieder die Gewässer vor Saipan und fuhren zum Atoll Eniwetok. Dort löste man am 9. August die TG auf. Am folgenden Tag verließ die USS LAKE das Atoll und eskortierte zusammen mit der USS REYNOLDS und USS DONALDSON den Leichten Kreuzer USS MONTPELIER ( CL-57 ) zur Marinebasis Pearl Harbor. Dort trafen alle vier Schiffe am 15. August ein. Man integrierte nun den Geleitzerstörer in die Task Group 31.4, der Western Garrison Group, deren Handelsschiffe Versorgungsgüter zu den Kriegsschiffen während der Palau Operation bringen sollten. In dieser TG befanden sich die Geleitzerstörer USS LAKE, USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS LYMAN ( DE-302 ), USS KYNE ( DE-744 ) und USS CROWLEY ( DE-303 ), das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ), 2 Frachtschiffe und 14 Handelsschiffe wie die SS DON MARQUIS, SS CAPE ISABEL und SS YUGOSLAVIA VICTORY. Die USS LAKE übernahm am 22. August die Eskorte über zwei Handelsschiffe. Diese mussten allerdings zum Atoll Kwajalein eskortiert werden, da sich dort Truppen für die Landung an Bord der beiden Handelsschiffe begaben. Auf dem Weg zum Atoll Kwajalein sah man ein Floß treiben, auf dem sich Personen befanden. Umgehend fuhr das Kriegsschiff zur Rettung der Personen dorthin. Auf dem Floß befanden sich zwei Japaner, die von der Insel Wotje, Radak – Kette, Marshall Islands kamen. Man holte diese an Bord der USS LAKE. Die drei Schiffe erreichten das Atoll Kwajalein am 2. September. Hier übergab man die beiden Gefangenen an Vertreter der US Army. Nach dem bunkern von frischem Treibstoff und dem einschiffen der Soldaten, verließ der Geleitzerstörer und die beiden Handelsschiffe das Atoll. Man hatte die drei Schiffe in die Task Force 32 eingegliedert und sie fuhren in Richtung des Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Dies Schiffe der TF 32 hatten am 6. September Port Purvis, Halbinsel Tulagi, Florida Island, Ostsalomonen verlassen und fuhren zu den Palau Inseln. Die TF 32 kommandierte Rear Admiral George H. Fort während der Operation „Stalemate II“. So befanden sich in dieser freien Gruppierung die Zerstörer USS FRANKS ( DD-554 ), USS GRIDLEY ( DD-380 ), USS BEALE ( DD-471 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS STEVENSON ( DD-645 ), USS LEUTZE ( DD-481 ), USS BUCHANAN ( DD-484 ), USS BAILEY ( DD-492 ), USS HAZELWOOD ( DD-531 ), USS BENNION ( DD-662 ), FULLAM ( DD-474 ), USS GUEST ( DD-472 ), USS BENNETT ( DD-473 ), USS REMEY ( DD-688 ), USS MELVIN ( DD-680 ), USS MERTZ ( DD-691 ), USS McGOWAN ( DD-678 ), USS McDERMUT ( DD-677 ), USS McNAIR ( DD-679 ), USS WADLEIGH ( DD-689 ) und USS MONSSEN ( DD-798 ) und die Geleitzerstörer USS LAKE, USS CABANA ( DE-260 ), USS DEMPSEY ( DE-26 ) und USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ). Diese Schiffe waren für die Feuerunterstützung- Eskortier- und Patrouillenfahrten während der Operation vorgesehen. Den Geleitzerstörer verwendete man zur Sicherung der Landungsfahrzeuge während der Angriffe auf die Inseln Peleliu, Palau Islands. Die USS LAKE und die beiden Handelsschiffe reihten sich unterwegs ein und der Geleitzerstörer übernahm die übertragenen Aufgaben. Auf dem Weg nach Peleliu eskortierten die Kriegsschiffe der TF unter anderem das Kommandoschiff USS MOUNT McKINLEY ( AGC-7 ), die Schnellen Truppentransporter USS GEORGE E BADGER ( APD-33 ), USS SANDS ( APD-13 ) und USS NOA ( APD-24 ), den Zerstörer und Wasserflugzeugtender USS BALLARD ( AVD-10 ), die Docklandungsschiffe USS WHITE MARSH ( LSD-8 ), USS EPPING FOREST ( LSD-4 ), LINDENWALD ( LSD-6 ) und USS GUNSTON HALL ( LSD-5 ), die Schiffe der TransDiv 32 in der sich das Angriffsfrachtschiff USS ARNEB ( AKA-56 ) befand und die Angriffstransportschiffe USS ORMSBY ( APA-49 ), USS FREMONT ( APA-44 ), USS PIERCE ( APA-50 ) und USS JAMES O’HARA ( APA-90 ). Am Abend des 14. September erreichten die Schiffe der TG 32 ihre Ausgangspositionen. Am folgenden Tag begann der Angriff auf Peleliu, nachdem zwei Tage vorher schon mit dem Bombardement von See aus durch die Fire Support Group die Schlacht eingeläutet worden war. Die Männer der 1. Marinedivision, unter dem Kommando von Major General William Henry Rupertus ( 14. November 1889 – 25. März 1945 ), wurden angelandet und konnten auch sehr schnell einen Brückenkopf ausbauen, aber die japanischen Verteidiger hatten sich in die Berge zurückgezogen und leisteten von dort aus erbitterten Widerstand. Die USS LAKE patrouillierte zusammen mit den anderen Geleitzerstörern vor den Landungsfahrzeugen. Nach dem Entladen eskortierten die Geleitzerstörer die leeren Transportschiffe zum Atoll Ulithi. Von dort aus kehrten sie zu den Palau Inseln zurück und führten die Patrouillen weiter. Diese Patrouillen- und Begleitfahrten dauerten bis zum 14. November. An diesem Tag verließ die USS LAKE die Palau Inseln und fuhr zum Atoll Ulithi, Karolinen. Dort versetzte man den Geleitzerstörer in die Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THORN ( DD-647 ), USS THATCHER ( DD-514 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS LAKE, USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS LYMAN, USS KYNE, USS CROWLEY, USS SWEARER ( DE-186 ), USS WESSON ( DE-184 ), USS STERN ( DE-187 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS LAMONS ( DE-743 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen das Atoll Ulithi und fuhren zu ihrem vorgegebenen Wartebereich. In der Nacht zum 13. Dezember 1944 betankten die mitgeführten Öltanker der TG 30.8 die Kriegsschiffe der Task Force 38 die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % an Bord. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an, der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Anschließend fuhren die Schiffe der TG 30.8 wieder zum Atoll Ulithi zurück. Sie erreichten es am 21. Dezember. Die USS LAKE selber hatte keine Verluste und war wie durch ein Wunder unbeschädigt. Hier bereitete man sie für die Operation „Mike I“ vor. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), die Zerstörer USS THORN, USS FARRAGUT, USS DALE, USS THATCHER, USS KALK, USS HAILEY ( DD-556 ) und die USS STOCKHAM ( DD-683 ) welche vom 3. bis 7. Januar 1945 anwesend war, die Geleitzerstörer USS LAKE, USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS WESSON, USS SWEARER, USS STERN, USS LYMAN, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS WEAVER, USS HILBERT und USS GRADY ( DE-445 ), die Tanker USS KENNEBAGO, USS HOUSATONIC ( AO-35 ), USS TOMAHOWK ( AO-88 ), USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS CHICOPEE ( AO-34 ), USS GUADELUPE ( AO-32 ) und USS PATUXENT ( AO-44 ). Lange blieben die Schiffe der TG nicht vor dem Atoll. Noch in den letzten Tagen des Jahres 1944 verließen sie ihre Liegeplätze und fuhren nach Luzon, wo die Kämpfe gegen die japanischen Verteidiger im vollen Gange waren. Am 2. Januar 1945 übergaben die Tanker ihren mitgeführten Treibstoff an die Schiffe der Task Group 38.1 und 38.2. Drei Tage später erfolgte eine erneute Beölung. Danach fuhren die Tanker mit ihren Begleitschiffen wieder zum Atoll Ulithi um neuen Kraftstoff aufzunehmen. Am 6. Januar begannen die Landungsoperationen auf Luzon und am 7. Januar verließen die Tanker wieder das Atoll Ulithi und fuhren zur philippinischen Insel Leyte. Von dort aus ging die Fahrt bis ins Südchinesische Meer, wo die Flugzeugträger der Task Force 38 Angriffe auf die japanische Schifffahrt führte. Acht Zerstörer eskortierten zwei Geleitflugzeugträger und sechs Tanker aus der Fast Refueling Group bis dorthin und ab dem 8. Januar betankte man die Schiffe der TF 38 rund 255 Seemeilen nordöstlich von Luzon. Die anderen Tanker und Geleitflugzeugträger wurden von den Geleitzerstörern beschützt. Am 13. Januar wurden nochmals die Schiffe der TF 38 betankt. Danach werden die geleerten Tanker von den Geleitzerstörern bis zum Atoll Ulithi eskortiert. Das Südchinesische Meer verlassen die restlichen Schiffe der Fast Refueling Group am 20. Januar. Die Fahrt ging in Richtung Ulithi. Im Hafen von Ulithi legten die Schiffe der Fast Refueling Group am 27. Januar an. Hier versetzte man die USS LAKE in die Task Group 50.8, der Sea Logistic Support Group, einer Nachschubeinheit die die Schnellen Flugzeugträger und deren Sicherungsschiffe aus der 5. US Flotte während der Iwo Jima und Okinawa Operationen zu versorgen hatte. In dieser TG 50.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS ATTU ( CVE-102 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ), USS MAKASSAR STRAIT ( CVE-91 ) und USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS FARRAGUT, USS DALE, USS AYLWIN, USS KALK und USS GILLESPIE ( DD-609 ), die Geleitzerstörer USS LAKE, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS CROWLEY, USS WEAVER, USS LYMAN, USS DONALDSON, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT und USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), die Schnellen Truppentransporter USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS OVERTON ( APD-23 ), die Tanker USS PATUXENT, USS CIMARRON, USS MILLICOMA, USS SUAMICO ( AO-49 ), USS MERRIMACK ( AO-37 ), USS MONONGAHELA ( AO-42 ), USS TALLULAH ( AO-50 ), USS CAHABA ( AO-82 ), USS TALUGA ( AO-62 ) und USS SAUGATUCK ( AO-75 ), die Munitionstransportschiffe USS SHASTA ( AE-6 ) und USS WRANGELL ( AE-12 ) und der Hochseeschlepper USS UTE ( AT-76 ). Am 8. Februar 1945 verließen die Schiffe der TG 50.8 das Atoll Ulithi um für die Operation „Detachment“ den notwendigen Nachschub zu liefern. Die Schiffe der Task Force 58 wurden am 13. und 14. Februar betankt. Das Seegebiet um Bonin Islands erreichte man am 16. Februar und am darauffolgenden Tag gab es einen feindlichen Luftangriff der aber erfolgreich abgewehrt werden konnte. Planmäßig wurden am 19. Februar die Flugzeugträger der Task Groups 58.1, 58.4 und 58.5 betankt und am folgenden Tag die der TG 58.2 und 58.3. In dem Einsatzgebiet der TG 50.8 gab es am 26. Februar U-Boot Alarm und zwei japanische U-Boote konnten westlich von Iwo Jima versenkt werden. Das Seegebiet von Iwo Jima verließen die Schiffe der TF am 1. März und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Hier untergliederte man die Schiffe innerhalb der TG 50.8 in mehrere Untergruppen. Die USS LAKE blieb aber in der Übergeordneten Hauptgruppe. Die Task Group 50.8 befehligte Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ). In dieser Hauptgruppe befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS KALK, USS GILLESPIE, USS AYLWIN, USS HOBBY ( DD-610 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ) und drei weitere Zerstörer, die Geleitzerstörer USS LAKE, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LYMAN, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS CROWLEY, USS LAMONS, USS HILBERT, USS BRACKETT ( DE-41 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS CORBESIER ( DE-438 ) und USS CONKLIN ( DE-439 ), die Tanker USS TALUGA, USS CIMARRON, USS TALLULAH, USS PATUXENT, USS COWANESQUE ( AO-79 ), USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ) und USS CHICOPEE ( AO-34 ) und der Hochseeschlepper USS UTE. Die Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Bei einer Eskortierfahrt, nach dem 6. April, griffen zehn Kamikazepiloten die Versorgungsflotte an. Ein Flugzeug davon schoss zuerst auf die USS TALUGA und stürzte sich dann auf den Tanker, der 300.000 Gallonen Flugbenzin geladen hatte. Doch das Flugzeug explodierte noch vor dem Aufschlag vor der Schiffsbrücke, so dass der Tanker schon nach kurzer Zeit wieder im Einsatz war. Ein zweites Kamikazeflugzeug stürzte neben einem Patrouillenboot ins Wasser ohne Schaden anzurichten. Die Schiffe der TG 58.4 wurden dann am 24. April auf offener See versorgt. Die Task Group 50.8 integrierte man ab dem 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS WINDHAM BAY, USS BOUGAINVILLE, USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT, den Zerstörern USS THORN, USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS KALK, USS AYLWIN, USS DALE und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS LAKE, USS REYNOLDS, USS LYMAN, USS STRAUS, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS LA PRADE, USS HOWARD F CLARK, USS DONALDSON, LAMONS, USS JACK MILLER, USS CORBESIER, USS CONKLIN, USS CROWLEY, USS BANGUST, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA, USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA. Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Doch die Schiffe laufen alle in einen Taifun. Man hat auf der USS LAKE zu tun den Geleitzerstörer ohne Schaden durch dieses Unwetter zu bringen. Vielen Schiffsbesatzungen der TG gelang es aber nicht ihre Schiffe ohne große Zerstörungen durch den Sturm zu bringen. Viele der Schiffe zogen sich dann bis zum 17. Juni in die San Pedro Bay, Leyte zurück damit nach dem Taifun wieder Ordnung geschaffen werden und man sich auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereiten konnte. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich dafür die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS GILBERT ISLANDS ( CVE-107 ), USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS THORN, USS KALK, USS TAYLOR, USS NICHOLAS, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS LAKE, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LYMAN, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS WILLMARTH ( DE-638 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG unterstützten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Trägerflugzeuge bei deren Lugtangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu. Dazu verließen die Schiffe am 28. Juni Leyte und erreichten zwei Tage später das Atoll Ulithi. Hauptsächlich wurden nun die Schiffe der Task Force 38 versorgt vor Honshu. Die USS LAKE eskortierte zusammen mit anderen Geleitzerstörern leere Öltanker zum Atoll Ulithi und kehrte zusammen mit den Kriegsschiffen an die japanische Küste zurück. Am 8. August eilten die Geleitzerstörer einem Schiffskonvoi entgegen, er bestand aus 12 Öltankern und einem Versorgungsschiff, welcher vom Atoll Ulithi kam. In der Nähe der japanischen Gewässer fanden die Schiffe zueinander und fuhren zu den amerikanischen Kriegsschiffen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Die USS LAKE blieb aber mit den Schiffen der TG 30.8 weiterhin vor Honshu und sicherte die Öltanker der Invasionsflotte ab. Am 9. September lief der Geleitzerstörer in die Sagami Bay ein und übernahm logistische Pflichten für die Besatzungstruppen. Dann wechselte das Kriegsschiff in die Bucht von Tokio. Diese verließ der Geleitzerstörer am 21. September und fuhr an die kalifornische Küste. Am 13. Oktober erreichte die USS Lake die Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien. Hier stellte man am 3. Dezember 1945 den Geleitzerstörer außer Dienst. Den Namen USS LAKE ( DE-301 ) strich man am 19. Dezember 1945 von der US Navy – Liste. Den Schiffskörper verkaufte man am 14. Dezember 1946 an die Puget Sound Navigation Company in Seattle, Washington zum verschrotten.


USS LAKE ( DE-301 )
Commanding Officer

LCDR Arthur D. Weekes, Jr.  (USNR)        5. Februar 1944 – 14. Oktober 1945
LCDR Soloman Ribakoff  (USNR)       14. Oktober 1945 – 3. Dezember 1945

USS KYNE ( DE-744 )

USS KYNE ( DE-744 )

Biografie

Elden Francis Kyne
* 4. Juni 1910 in Ringgold, Nebraska
† 9. August 1942 auf dem Schweren Kreuzer USS ASTORIA ( CA-34 ) während der Schlacht vor Savo Island, Ostsalomonen
war ein Offizier in der US Navy

Am 1. Februar 1929 meldete sich Elden Francis Kyne freiwillig zur US Navy. Hier ernannte man ihn am 15. April 1941 zum Maschinisten. An Bord des Schweren Kreuzers USS ASTORIA ( CA-34 ) schiffte er sich am 8. August 1941 und meldete sich zum Dienst. In den Rang eines Ensign beförderte man ihn am 15. Juni 1942. In der Nacht vom 8. zum 9. August kam es zur Schlacht zwischen den amerikanischen Schiffen der Task Group 62.3 und einer japanischen Flotte, bestehend aus acht Kriegsschiffen. Insgesamt 65 Treffer waren auf der USS ASTORIA während der Schlacht zu verzeichnen und die meisten davon im Maschinenraum. Ensign Elden Francis Kyne wurde durch eine der Granaten getötet, die in den Maschinenraum eingedrungen und explodiert waren.


USS KYNE ( DE-744 )

Schiffsbiografie

Die USS KYNE ( DE-744 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Ensign Elden Francis Kyne benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das siebenundfünfzigste Schiff aus der CANNON – Klasse.
Auf der Western Pipe and Steel Company in Los Angeles, Kalifornien wurde am 16. April 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Alma Marion Kyne, Witwe von Ensign Elden Francis Kyne, taufte am 15. August 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Commander Alexander Jackson, Jr. (USNR) stellte am 4. April 1944 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Nach der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt vor der Küste von San Diego, Kalifornien, begann die USS KYNE zusammen mit dem Leichten Kreuzer USS DENVER ( CL-58 ), das Kriegsschiff war gerade aus dem Trockendock der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien nach umfangreichen Reparaturen entlassen worden, und dem Geleitzerstörer USS RALL ( DE-304 ) vom 11. zum 12. Mai mit mehreren Übungen. Die USS KYNE lag danach am 14. Mai wieder in der Marinebasis von San Diego und wurde für die nächste Übung vorbereitet. Diese fand in den Gewässern vor San Diego zusammen mit dem Leichten Kreuzer USS DENVER und dem Geleitzerstörer USS FIEBERLING ( DE-640 ) vom 17. bis zum 19. Mai statt. Danach lag der Geleitzerstörer vom 21. zum 22. Mai wieder in der Marinebasis. Auch hier bereitete man das Kriegsschiff auf eine Übung vor. Diese begann drei Tage später und endete am 28. Mai. Vom 30. Mai bis zum 1. Juni lag die USS KYNE erneut in San Diego vor Anker. Am 2. Juni verließ der Geleitzerstörer wieder die Marinebasis und fuhr nach Los Angeles. Hier bereitete man das Kriegsschiff auf die Fahrt nach Hawaii vor. Dazu verließ die USS KYNE am 6. Juni den Hafen und erreichte sechs Tage später die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Für die Besatzung des Kriegsschiffes begannen hier erneute Übungen. Diesmal bestanden diese im Eskortierdienst und in der Radar- und Unterwasserüberwachung. Man integrierte nun den Geleitzerstörer in die Task Group 31.4, der Western Garrison Group, deren Handelsschiffe Versorgungsgüter zu den Kriegsschiffen während der Palau Operation bringen sollten. In dieser TG befanden sich die Geleitzerstörer USS KYNE, USS LAKE ( DE-301 ), USS DONALDSON( DE-44 ), USS REYNOLDS ( DE-42 ), USS LYMAN ( DE-302 ) und USS CROWLEY ( DE-303 ), das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ), 2 Frachtschiffe und 14 Handelsschiffe wie die SS DON MARQUIS, SS CAPE ISABEL und SS YUGOSLAVIA VICTORY. Schon am 12. August verließ die USS KYNE zusammen mit der USS CROWLEY die amerikanische Marinebasis und fuhren zur Insel Russell Islands, Ostsalomonen. Von dort aus eskortierten die beiden Geleitzerstörer das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ) bis zum Port Purvis, Halbinsel Tulagi, Florida Island, Ostsalomonen. Die drei Schiffe trafen am 25. August ein und warteten auf die anderen Schiffe der TG. Diese hatten am 20. August in Pearl Harbor abgelegt, es waren drei Geleitzerstörer, die beiden Frachtschiffe und 12 Handelsschiffe. Sie erreichten den Port Purvis Anfang September. Wenige Stunden nachdem dieser Schiffskonvoi eingetroffen war, verließen alle Schiffe der TG auch schon wieder den schützenden Hafen und fuhren zum Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Hier trafen sie am 14. September ein. Am folgenden Tag verließen alle Schiffe der TG den Seeadler Harbour und fuhren zu den Palau Inseln damit die dort kämpfenden Truppen ihren Nachschub erhielten. Die Insel Peleliu erreichten die Schiffe am 20. September. Hier gliederte man die USS KYNE in die Task Group 30.8 ein, der Flottenöltanker und Transportflugzeugträger Gruppe, die Captain Jasper T. Acuff während der Operation „Stalemate II“ kommandierte. In dieser Task Group befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BARNES ( CVE-20 ), USS NASSAU ( CVE-16 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), die Zerstörer USS CAPPS ( DD-550 ), USS DAVID W TAYLOR ( DD-551 ), USS JOHN D HENLEY ( DD-553 ), USS THATCHER ( DD-514 ), USS HALL ( DD-583 ) und USS PAUL HAMILTON ( DD-590 ) und ein weiterer, die Geleitzerstörer USS KYNE, USS LEVY ( DE-162 ), USS PARKS ( DE-165 ), USS WESSON ( DE-184 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS SWEARER ( DE-186 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS HALLORAN ( DE-305 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WYMAN ( DE-38 ), USS WEAVER ( DE-741 ) und USS LAMONS ( DE-743 ) und ein weiterer und die Flottenöltanker USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS SCHUYKILL ( AO-76 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS NEOSHO ( AO-48 ) und USS KASKASKIA ( AO-27 ) und achtzehn weitere. Noch am selben Tag verließ die USS KYNE die Versorgungsschiffe und fuhr zu einem Schiffskonvoi, der sich in der Nähe der Landungszone befand. Diese Transportschiffe hatten verwundete Marineinfanteristen an Bord. Diesen Schiffskonvoi eskortierte der Geleitzerstörer bis zum Seeadler Harbour. Gleich danach kehrte das Kriegsschiff zu den Palau Inseln zurück und eskortierte die Flottenöltanker auf ihrem Weg zur Versorgung der amerikanischen Kriegsschiffe. Die Operation „Stalemate II“ hatte ab dem 6. September zur Eroberung der Palau Inseln Peleliu und Angaur, Karolinen begonnen. Die Öltanker waren in dieses Gebiet beordert worden um die Schiffe der 3. US Flotte auf hoher See zu betanken. Dies erfolgte am 8., 11. und 16. September. Die Operation „Stalmate II“ erklärte man am 3. Oktober für beendet. Umgehend schloss sich die Operation „King II“ an. Für diese Operation war die TG 30.8 die Seelogistikgruppe, die wieder die Treibstoffversorgung der Schiffe aus der TF 38 zu gewährleisten hatte. Die Task Group 30.8 kommandierte erneut Captain Jasper Terry Acuff. In der Task Group 30.8 befanden sich nun die Geleitflugzeugträger USS BARNES, USS NASSAU, USS NEHENTA BAY, USS SARGENT BAY, USS STEAMER BAY, USS SITKOH BAY, USS RUDYERD BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS CAPE ESPERANCE ( CVE-88 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS SHIPLEY ( BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS HALL, USS THATCHER, USS DAVID W TAYLOR, USS JOHN D HENLEY, USS CAPPS, USS PAUL HAMILTON, USS EVANS, USS DEWEY ( DD-349 ) und USS LYMAN K SWENSON ( DD-729 ), die Geleitzerstörer USS KYNE, USS LEVY, USS PARKS, USS SWEARER, USS ELDEN, USS HALLORAN, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS LAMONS, USS MARTIN ( DE-30 ), USS LAKE ( DE-301 ), USS HILBERT ( DE-742 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS OSTERHAUS ( DE-164 ), USS McCONNELL ( DE-163 ) und USS RALL ( DE-304 ) und die Öltanker USS MILLICOMA, USS SCHUYKILL, USS MISSISSINEWA ( AO-59 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ), USS TOMAHAWK ( AO-88 ), USS PLATTE ( AO-24 ), USS TAPPAHANNOCK ( AO-43 ), USS PECOS ( AO-65 ), USS ESCAMBIA ( AO-80 ), USS NEOSHO ( AO-48 ), USS SAUGATUCK ( AO-75 ), USS SABINE ( AO-25 ) und USS NANTAHALA ( AO-60 ). Zur Versorgung der einzelnen Schiffe aus der Task Force 38, pendelten die Öltanker der TG 30.8 ab dem 4. Oktober vom Seeadler Harbor, Manus aus um diese mit Treibstoff zu versorgen. Die Zerstörer, Geleitzerstörer und die Geleitflugzeugträger waren dabei zur Sicherung dieser Aktionen mit dabei. So wurden am 9. Oktober die Schiffe der TG 38.1 auf dem Weg nach Okinawa betankt. Am 15. Oktober hatte man für die Schiffe der TG 38.2 das gleiche getan, da wurde diese Aktion rund 350 Seemeilen südlich von Formosa auf hoher See durchgeführt. 50 Seemeilen östlich der San Bernardino Straße erhielten am 23. Oktober die restlichen Schiffe der TG 38.2 ihren frischen Treibstoff. Dasselbe geschah am 27. und 31. Oktober für die TG 38.2 und am 27. Oktober für die TG 34.5. Fast die gesamte TG 30.8 war am 3. November 1944 unterwegs um die Schiffe der TG 38.1, TG 38.2 und TG 38.3, die auf dem Weg in den Norden von Luzon waren, mit Treibstoff zu versorgen. Vier Tage später war die TG 38.2 auf dem Weg nach Ulithi und die Öltanker mussten wieder frischen Treibstoff übergeben. Die geleerten Öltanker eskortierte die USS KYNE zum Seeadler Harbour. Diesen natürlichen Tiefseehafen erreichte das Kriegsschiff Anfang November und blieb hier zur Verfügung liegen bis die Öltanker wieder frischen Treibstoff geladen hatten. In diesem Hafen kam es am 10. November um 8:55 Uhr zu einer gewaltigen Explosion, die das Munitionsschiffes USS MOUNT HOOD ( AE-11 ) vollständig zerriss. Nur zwanzig der 300-köpfigen Besatzung überlebten die Explosion, da sie sich an Land befanden. Durch die Explosion wurden Metallsplitter des Schiffes im Umkreis von 2.000 Metern geschleudert. Auch die USS KYNE erhielt mehrere Treffer, aber zum Glück gab es hier keine Verletzten oder Tote wie auf anderen Schiffen. Nachdem man dann den Geleitzerstörer begutachtet hatte, verließ dieser am 11. November den Seeadler Harbour und eskortierte die Öltanker wieder in ihr Einsatzgebiet. Am 16. November wurden die Schiffe der TG 38.1, TG 38.2 und TG 38.4 betankt. Am 18. November folgten weitere Schiffe vor dem Angriff auf die Manila Bay sowie dem Angriff auf den zentralen und südlichen Bereich von Luzon. Genau das gleiche geschah am 21. November wieder für die Schiffe der TG 38.1 und der TG 38.2. An diesem Tag verließen die Öltanker und deren Begleitschiffe das Einsatzgebiet und fuhren zum Atoll Ulithi, Karolinen. Am 25. November erklärte man die Operation „King II“ für beendet. Man beließ die USS KYNE in der Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THORN ( DD-647 ), USS THATCHER ( DD-514 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS KYNE, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS LAKE, USS LYMAN, USS SWEARER ( DE-186 ), USS WESSON ( DE-184 ), USS STERN ( DE-187 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS LAMONS ( DE-743 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen das Atoll Ulithi und betankten in der Nacht zum 13. Dezember 1944 die Kriegsschiffe der Task Force 38 die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % an Bord. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an, der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Anschließend fuhren die Schiffe der TG 30.8 wieder zum Atoll Ulithi zurück. Sie erreichten es am 21. Dezember. Die USS KYNE selber hatte keine Verluste und war wie durch ein Wunder unbeschädigt geblieben. Hier bereitete man den Geleitzerstörer für die Operation „Mike I“ vor. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), die Zerstörer USS THORN, USS FARRAGUT, USS DALE, USS THATCHER, USS KALK, USS HAILEY ( DD-556 ) und die USS STOCKHAM ( DD-683 ) welche vom 3. bis 7. Januar 1945 anwesend war, die Geleitzerstörer USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS WESSON, USS SWEARER, USS STERN, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS WEAVER, USS HILBERT und USS GRADY ( DE-445 ), die Tanker USS KENNEBAGO, USS HOUSATONIC ( AO-35 ), USS TOMAHOWK ( AO-88 ), USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS CHICOPEE ( AO-34 ), USS GUADELUPE ( AO-32 ) und USS PATUXENT ( AO-44 ). Lange blieben die Schiffe der TG nicht vor dem Atoll. Noch in den letzten Tagen des Jahres 1944 verließen sie ihre Liegeplätze und fuhren nach Luzon, wo die Kämpfe gegen die japanischen Verteidiger im vollen Gange waren. Am 2. Januar 1945 übergaben die Tanker ihren mitgeführten Treibstoff an die Schiffe der Task Group 38.1 und 38.2. Drei Tage später erfolgte eine erneute Beölung. Danach fuhren die Tanker mit ihren Begleitschiffen wieder zum Atoll Ulithi um neuen Kraftstoff aufzunehmen. Am 6. Januar begannen die Landungsoperationen auf Luzon und am 7. Januar verließen die Tanker wieder das Atoll Ulithi und fuhren zur philippinischen Insel Leyte. Von dort aus ging die Fahrt bis ins Südchinesische Meer, wo die Flugzeugträger der Task Force 38 Angriffe auf die japanische Schifffahrt führte. Acht Zerstörer eskortierten zwei Geleitflugzeugträger und sechs Tanker aus der Fast Refueling Group bis dorthin und ab dem 8. Januar betankte man die Schiffe der TF 38 rund 255 Seemeilen nordöstlich von Luzon. Die anderen Tanker und Geleitflugzeugträger wurden von den Geleitzerstörern beschützt. Am 13. Januar wurden nochmals die Schiffe der TF 38 betankt. Danach werden die geleerten Tanker von den Geleitzerstörern bis zum Atoll Ulithi eskortiert. Das Südchinesische Meer verlassen die restlichen Schiffe der Fast Refueling Group am 20. Januar. Die Fahrt ging in Richtung Ulithi. Im Hafen von Ulithi legten die Schiffe der Fast Refueling Group am 27. Januar an. Hier versetzte man die USS KYNE in die Task Group 50.8, der Sea Logistic Support Group, einer Nachschubeinheit die die Schnellen Flugzeugträger und deren Sicherungsschiffe aus der 5. US Flotte während der Iwo Jima und Okinawa Operationen zu versorgen hatte. In dieser TG 50.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS ATTU ( CVE-102 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ), USS MAKASSAR STRAIT ( CVE-91 ) und USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS FARRAGUT, USS DALE, USS AYLWIN, USS KALK und USS GILLESPIE ( DD-609 ), die Geleitzerstörer USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS CROWLEY, USS WEAVER, USS DONALDSON, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT und USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), die Schnellen Truppentransporter USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS OVERTON ( APD-23 ), die Tanker USS PATUXENT, USS CIMARRON, USS MILLICOMA, USS SUAMICO ( AO-49 ), USS MERRIMACK ( AO-37 ), USS MONONGAHELA ( AO-42 ), USS TALLULAH ( AO-50 ), USS CAHABA ( AO-82 ), USS TALUGA ( AO-62 ) und USS SAUGATUCK ( AO-75 ), die Munitionstransportschiffe USS SHASTA ( AE-6 ) und USS WRANGELL ( AE-12 ) und der Hochseeschlepper USS UTE ( AT-76 ). Am 8. Februar 1945 verließen die Schiffe der TG 50.8 das Atoll Ulithi um für die Operation „Detachment“ den notwendigen Nachschub zu liefern. Die Schiffe der Task Force 58 wurden am 13. und 14. Februar betankt. Das Seegebiet um Bonin Islands erreichte man am 16. Februar und am darauffolgenden Tag gab es einen feindlichen Luftangriff der aber erfolgreich abgewehrt werden konnte. Planmäßig wurden am 19. Februar die Flugzeugträger der Task Groups 58.1, 58.4 und 58.5 betankt und am folgenden Tag die der TG 58.2 und 58.3. In dem Einsatzgebiet der TG 50.8 gab es am 26. Februar U-Boot Alarm und zwei japanische U-Boote konnten westlich von Iwo Jima versenkt werden. Das Seegebiet von Iwo Jima verließen die Schiffe der TF am 1. März, nachdem diese Insel sicher war und zukünftig als Basis für B-29 Bomber – Angriffe gegen die japanischen Hauptinseln benutzt werden konnte, und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Das Atoll erreichten die Schiffe am 5. März. Hier untergliederte man die Schiffe innerhalb der TG 50.8 in mehrere Untergruppen. Die USS KYNE blieb aber in der Übergeordneten Hauptgruppe. Die Task Group 50.8 befehligte Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ). In dieser Hauptgruppe befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS KALK, USS GILLESPIE, USS AYLWIN, USS HOBBY ( DD-610 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ) und drei weitere Zerstörer, die Geleitzerstörer USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS CROWLEY, USS LAMONS, USS HILBERT, USS BRACKETT ( DE-41 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS CORBESIER ( DE-438 ) und USS CONKLIN ( DE-439 ), die Tanker USS TALUGA, USS CIMARRON, USS TALLULAH, USS PATUXENT, USS COWANESQUE ( AO-79 ), USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ) und USS CHICOPEE ( AO-34 ) und der Hochseeschlepper USS UTE. Die Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Bei einer Eskortierfahrt, nach dem 6. April, griffen zehn Kamikazepiloten die Versorgungsflotte an. Ein Flugzeug davon schoss zuerst auf die USS TALUGA und stürzte sich dann auf den Tanker, der 300.000 Gallonen Flugbenzin geladen hatte. Doch das Flugzeug explodierte noch vor dem Aufschlag vor der Schiffsbrücke, so dass der Tanker schon nach kurzer Zeit wieder im Einsatz war. Ein zweites Kamikazeflugzeug stürzte neben einem Patrouillenboot ins Wasser ohne Schaden anzurichten. Die Schiffe der TG 58.4 wurden dann am 24. April auf offener See versorgt. Am 21. Mai kehrte die USS KYNE zum Atoll Ulithi zurück. Hier versetzte man den Geleitzerstörer in die Task Undergroup 78.4.1, die Rear Admiral William Dodge Sample ( 9. März 1898 in Buffalo, New York – 2. Oktober 1945 über Japan ) während der Operation „Oboe VI“ befehligte. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SUWANNEE ( CVE-27 ), USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS GILBERT ISLAND ( CVE-107 ), der Zerstörer USS DALE ( DD-353 ) und die Geleitzerstörer USS KYNE, USS DONALDSON, USS LAMONS, USS MITCHELL ( DE-43 ) und USS CLOUES ( DE-265 ). Dazu verließ die USS KYNE noch am selben Tag das Atoll Ulithi und fuhr zur San Pedro Bay, Leyte. Hier bereiteten sich die Schiffe der TU 78.4.1 auf die Landung bei Balikpapan, Borneo vor. Am 19. Juni verlassen diese Schiffe Leyte und fuhren nach Balikpapan. Die Gewässer vor Balikpapan erreichten die Kriegsschiffe am 30. Juni und begannen mit der Versorgung der Angriffsflotte. Die Landung der Sturmtruppen begann am 1. Juli und am 3. Juli verließen die Schiffe der TU 78.4.1 wieder die Gewässer von Balikpapan und fuhren nach Leyte zurück, wo sie am 6. Juli in die San Pedro Bay einfuhren. Sofort gliederte man die USS KYNE wieder in die Task Group 30.8, die zur Versorgung der Kriegsschiffe der 3. US Flotte bereitstanden. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS GILBERT ISLANDS, USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS THORN, USS KALK, USS TAYLOR, USS NICHOLAS, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS KYNE, USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS LAKE, USS LYMAN, USS CROWLEY, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS MITCHELL, USS WILLMARTH, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG unterstützten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Luftangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu. Die USS KYNE operierte zusammen mit den anderen Zerstörern und Geleitzerstörern im Umkreis von 200 Seemeilen vor der japanischen Küste und sicherte dabei die Geleitflugzeugträger vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Wenige Tage später gliederte man die USS KYNE zusammen mit der USS WATERMAN in die Task Group 35.80. Das war eine spezielle Unterstützungsgruppe. Die Geleitzerstörer hatten Besatzungstruppen an Bord und liefen am 28. August in die Tokyo Bay ein. Hier gingen die Soldaten an Land und begannen mit ihren Besatzungsaufgaben. Nur wenige Tage später verließ die USS KYNE wieder die Tokyo Bay und fuhr nach Saipan. Auch hier gingen wieder Besatzungstruppen an Bord des Kriegsschiffes. Die USS KYNE verließ zusammen mit dem Geleitzerstörer USS BANGUST am 7. September Saipan und eskortierte vier amerikanische Handelsschiffe zu den japanischen Hauptinseln. Am 13. September liefen die Schiffe in die Tokyo Bay ein. Die USS KYNE verließ am 1. Oktober wieder die Tokyo Bay und fuhr einen Tag später in den Hafen von Yokosuka ein. Man bunkerte hier frischen Treibstoff sowie Proviant und verließ wenige Tage später die japanischen Gewässer. Nach den Zwischenstopps in der Marinebasis Pearl Harbor und im Hafen von Long Beach, Kalifornien und nach der Durchquerung des Panamakanals erreichte das Kriegsschiff am 23. November den Hafen von Philadelphia, Pennsylvania. Der Geleitzerstörer wechselte im folgenden Jahr von hier aus nach Green Cove Springs, Florida. Hier stellte man den Geleitzerstörer am 14. Juni 1946 außer Dienst und versetzte ihn in die Atlantikreserveflotte. Doch schon 1947 versetzte man das Kriegsschiff in den Dienst der Reserve und benutzte es als Trainingsschiff für Navy Reservisten im 3. Naval District im Fort Schyler, Bronx, New York. Lieutenant Commander Carl L. Scherrer stellte am 21. November 1950 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy. Jetzt war die USS KYNE offiziell ein Reservistentrainingsschiff. In den nun folgenden neun Jahren erfolgte auf dem Geleitzerstörer die notwendige Ausbildung, um gut ausgebildete Reservisten zu haben, die das Land in einer Krise erfolgreich verteidigen konnten. Man stellte am 17. Juni 1960 endgültig das Kriegsschiff außer Dienst und versetzte es in die Atlantikreserveflotte, die in Philadelphia lag. Den Namen USS KYNE ( DE-744 ) strich man am 1. August 1972 von der US Navy – Liste. Nach dem Abbau sämtlicher kriegstechnischer Einrichtungen verkaufte man den Schiffskörper am 1. November 1973 zum verschrotten.


USS KYNE ( DE-744 )
Commanding Officer

LCDR Alexander Jackson, Jr.  (USNR)        4. April 1944 – 11. August 1945
LCDR Zebulon Hopkins Stafford  (USNR)       11. August 1945 – 17. Juni 1946
LCDR Carl L. Scherrer       21. November 1950 – ?

USS DONALDSON ( DE-44 )

USS DONALDSON ( DE-44 )

Biografie

Trosse Emmett Donaldson
* 19. Juni 1914 in Tacoma, Washington
† 9. April 1942 auf einem US Army Schlepper

Trosse Emmett Donaldson wechselte am 25. November 1940 von der US Handelsmarine in die US Naval Reserve und wurde zum Lieutenant ( jg ) befördert. Er dienste anschließend an Bord des Öltankers USS SEPULGA ( AO-20 ) und ab dem 25. März 1941 an Bord des U-Boot Tenders USS OTUS ( AS-20 ). Lieutenant Donaldson befand sich am 7. Dezember 1941, an dem Tag an dem die Japaner die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii angriffen, auf dem amerikanischen Marinestützpunkt von Cavite, Manila Bay, philippinische Insel Luzon, wo die US Asiatische Flotte lag. Am 8. Dezember 1941 begannen die Kämpfe um die philippinischen Inseln. Lieutenant Donaldson erhielt in dieser Zeit das Navy Cross verliehen für seinen Heldenmut. Er arbeitete unermüdlich um bei japanischen Luftangriffen Schiffe und Verwundete zu evakuieren und das entstandene Feuer zu bekämpfen. Er war am 9. April 1942 der Kommandeur eines US Army Schleppers. Das kleine Schiff wurde in der Manila Bay von den Japanern versenkt. Lieutenant Donaldson erhielt vom US Kriegsministerium posthum das Distinguished Service Cross verliehen.


USS DONALDSON ( DE-44 )

Schiffsbiografie

Die USS DONALDSON ( DE-44 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Lieutenant Trosse Emmett Donaldson benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer mit der Kennung DE-55 hatte zuerst am 1. August 1942 den Namen USS DONALDSON verliehen bekommen, aber dies wurde am 26. April 1943 annulliert, das Kriegsschiff wurde wegen des Lend and Lease Programms an die Briten abgegeben, und der Name dem Geleitzerstörer DE-508 zugewiesen. Allerdings wurde hier am 23. Juni 1943 der Name ebenfalls annulliert und dem Geleitzerstörer DE-44 zugewiesen.
Der Geleitzerstörer ist das neununddreißigste Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Puget Sound Naval Shipyard in Bremerton, Washington wurde am 12. Januar 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Zu diesem Zeitpunkt sollte das Schiff für die Royal Navy in Großbritannien gebaut werden und die Kennung BDE-44 tragen. Doch am 14. Juni 1943 übernahm die US Navy den Geleitzerstörer und das Kriegsschiff erhielt am 15. Juni 1943 die Kennung DE-44 und am 23. Juni den Namen USS DONALDSON. Mrs. J. J. Donaldson, Mutter von Lieutenant Trosse Emmett Donaldson, taufte am 1. August 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Henry Lee Plage stellte am 1. Dezember 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Nach der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt verließ die USS DONALDSON am 2. Februar 1944 die US Westküste und erreichte am 9. Februar die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Hier blieb der Geleitzerstörer bis zum 14. Februar und beteiligte sich an einigen Übungen innerhalb der Hawaiianischen Gewässer. Am 14. Februar stch das Kriegsschiff wieder in See und eskortierte einen Schiffskonvoi nach Roi Namur, Marshall Islands zur Versorgung der kämpfenden Truppe. Die USS DONALDSON blieb innerhalb Gewässer der Marshall Islands und begleitete bis zum 20. März mehrere Versorgungsschiffe zwischen Roi Namur und dem Atoll Eniwetok. Anschließend fuhr der Geleitzerstörer wieder nach Pearl Harbor zurück und wurde dort am 25. März festgemacht. Hier blieb das Kriegsschiff bis zum 23. April und beteiligte sich erneut an mehreren Übungen in den Hawaiianischen Gewässern. Am 23. April wurde die USS DONALDSON das Flaggschiff des Commander der Escort Division 49 ( CortDiv 49 ). Die Aufgabe des Geleitzerstörers bestand darin sich an Anti-U-Boot Trainingseinheiten in den Hawaiianischen Gewässern zu beteiligen. Diese Übungen waren am 4. Juni abgeschlossen. Dann bereitete man das Kriegsschiff auf die kommende Eskortieraufgabe vor. Am 12. Juni verließ das Kriegsschiff zusammen mit den Geleitzerstörern USS REYNOLDS ( DE-42 ) und USS WILLMARTH ( DE-638 ) Pearl Harbor und eskortierte den Schiffskonvoi 4212-A, der Versorgungsgüter transportierte, zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Hier trafen die Schiffe am 20. Juni ein. Noch am selben Tag gliederte man die USS DONALDSON in die Task Group 12.2 ein, der Hunter Killer Group, die Captain William Vincent Saunders während der Opertion „Forager“ kommandierte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS HOGGATT BAY ( CVE-75 ) und die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS WYMAN ( DE-38 ) und USS LAKE ( DE-301 ). Die USS HOGGATT BAY war das Flaggschiff der TG. Aufgabe dieser Kriegsschiffe war es in den Gewässern östlich der Insel Guam und Nof Truk, Nördliche Marinanen auf der Suche nach japanischen U-Booten zu patrouillieren. Am 5. Juli begannen die Schiffe der TG mit ihrer Patrouillenfahrt und waren auf der Suche nach japanischen U-Booten. Am 11. Juli erschien der Hochseetanker USS GUADALUPE ( AO-32 ) und beölte die Kriegsschiffe. Vom 12. bis zum 18. Juli blieben die fünf Kriegsschiffe in ihren vorgegebenen Planquadraten und suchten weiterhin nach feindliche U-Boote. Kurz nach Mitternacht des 19. Juli erhielt man den ersten Radarkontakt von einem feindlichen U-Boot. Die USS WYMAN und USS REYNOLDS vernichten es. Am 22. Juli erreichen alle Schiffe der TG 12.2 das Atoll Eniwetok. Hier füllte man alle Bunker der Kriegsschiffe wieder auf. Vier Tage später verlassen sie das Atoll und beginnen die nächste Patrouillenfahrt. Ein weiteres japanisches U-Boot konnte durch die USS WYMAN und USS REYNOLDS am Abend des 28. Juli versenkt werden. Am 3. August verließen die Kriegsschiffe der TG 12.2 wieder die Gewässer vor Saipan und fuhren zum Atoll Eniwetok. Dort löste man am 9. August die TG auf. Am folgenden Tag verließ die USS DONALDSON das Atoll und eskortierte zusammen mit der USS REYNOLDS und USS LAKE den Leichten Kreuzer USS MONTPELIER ( CL-57 ) zur Marinebasis Pearl Harbor. Dort trafen alle vier Schiffe am 15. August ein. Man integrierte nun den Geleitzerstörer in die Task Group 31.4, der Western Garrison Group, deren Handelsschiffe Versorgungsgüter zu den Kriegsschiffen während der Palau Operation bringen sollten. In dieser TG befanden sich die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS LAKE, USS LYMAN ( DE-302 ), USS KYNE ( DE-744 ) und USS CROWLEY ( DE-303 ), das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ), 2 Frachtschiffe und 14 Handelsschiffe wie die SS DON MARQUIS, SS CAPE ISABEL und SS YUGOSLAVIA VICTORY. Die USS DONALDSON verließ am 20. August zusammen mit der USS LYMAN und USS REYNOLDS die Marinebasis Pearl Harbor und eskortierte die beiden Frachtschiffe und 12 Handelsschiffe zuerst zum Port Purvis, Halbinsel Tulagi, Florida Island, Ostsalomonen. Hier warteten aus der Task Group 31.4 schon seit dem 25. August das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ) und die beiden Geleitzerstörer USS KYNE und USS CROWLEY. Wenige Stunden nachdem die USS DONALDSON und die anderen Schiffe eingetroffen waren, verließen sie auch schon wieder den schützenden Hafen und fuhren zum Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Hier trafen sie am 14. September ein. Am folgenden Tag verließen alle Schiffe der TG den Seeadler Harbour und fuhren zu den Palau Inseln damit die dort kämpfenden Truppen ihren Nachschub erhielten. Gleich nachdem die ersten der Transportschiffe entladen waren, eskortierte die USS DONALDSON zusammen mit der USS CROWLEY diese ab dem 22. September nach Hollandia, Neuguinea. Die dortige amerikanische Marinebasis erreichten sie am 26. September. Da geschah es, dass das Handelsschiff SS DON MARQUIS am Abend mit einem anderen Schiff kollidierte und ein Feuer ausbrach. Die USS DONALDSON und USS CROWLEY waren gleich zur Stelle und beteiligten sich an der Feuerbekämpfung und nahmen die Verwundeten an Bord. Gleich nachdem das Feuer unter Kontrolle war, verließen die beiden Geleitzerstörer Hollandia und fuhren zu den Palau Inseln zurück. Ab dem 2. Oktober begann die USS DONALDSON in den Gewässern vor dem nördlichen Eingang der Passage zur Kossol Roads, Palau Islands zu patrouillieren. Dabei war das Kriegsschiff auf der Suche nach feindlichen U-Booten. Außerdem eskortierte der Geleitzerstörer zwei Mal mehrere Schiffe bis zu den Russell Inseln. Diese Patrouillen- und Begleitfahrten dauerten bis zum 14. November. An diesem Tag verließ das Kriegsschiff die Palau Inseln und fuhr zum Atoll Ulithi, Karolinen. Dort versetzte man die USS DONALDSON in die Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THORN ( DD-647 ), USS THATCHER ( DD-514 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS LAKE, USS LYMAN, USS KYNE, USS CROWLEY, USS SWEARER ( DE-186 ), USS WESSON ( DE-184 ), USS STERN ( DE-187 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS LAMONS ( DE-743 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen das Atoll Ulithi und fuhren zu ihrem vorgegebenen Wartebereich. Hier stellte man die Task Undergroup 30.8.14 zusammen. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS CAPE ESPERANCE ( CVE-88 ), USS ALTAMAHA ( CVE-18 ) und USS KWAJALEIN ( CVE-98 ), die Zerstörer USS HULL und USS HULBERT ( DD-342 ) und der Geleitzerstörer USS DONALDSON. Diese Schiffe eilten den Kriegsschiffen der Task Force 38 entgegen, und übergaben den Schiffen deren Treibstoffbunker fast geleert waren, frischen Treibstoff. In der Nacht zum 13. Dezember 1944 betankten die mitgeführten Öltanker der TG 30.8 die Kriegsschiffe der Task Force 38 die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % an Bord. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Anschließend fuhren die Schiffe der TG 30.8 wieder zum Atoll Ulithi zurück. Sie erreichten es am 21. Dezember. Die USS DONALDSON selber verlor während des Taifuns drei Besatzungsmitglieder, die über Bord gespült worden waren. Außerdem erlitt der Geleitzerstörer erhebliche Schäden an Bord. Dadurch lag das Kriegsschiff vom 24. Dezember bis zum 12. Januar 1945 vor dem Atoll Ulithi und musste repariert werden. Hier versetzte man die USS DONALDSON in die Task Group 50.8, der Sea Logistic Support Group, einer Nachschubeinheit die die Schnellen Flugzeugträger und deren Sicherungsschiffe aus der 5. US Flotte während der Iwo Jima und Okinawa Operationen zu versorgen hatte. In dieser TG 50.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS ATTU ( CVE-102 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ), USS MAKASSAR STRAIT ( CVE-91 ) und USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS FARRAGUT, USS DALE, USS AYLWIN, USS KALK und USS GILLESPIE ( DD-609 ), die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS CROWLEY, USS WEAVER, USS LYMAN, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT und USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), die Schnellen Truppentransporter USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS OVERTON ( APD-23 ), die Tanker USS PATUXENT, USS CIMARRON, USS MILLICOMA, USS SUAMICO ( AO-49 ), USS MERRIMACK ( AO-37 ), USS MONONGAHELA ( AO-42 ), USS TALLULAH ( AO-50 ), USS CAHABA ( AO-82 ), USS TALUGA ( AO-62 ) und USS SAUGATUCK ( AO-75 ), die Munitionstransportschiffe USS SHASTA ( AE-6 ) und USS WRANGELL ( AE-12 ) und der Hochseeschlepper USS UTE ( AT-76 ). Am 8. Februar 1945 verließen die Schiffe der TG 50.8 das Atoll Ulithi um für die Operation „Detachment“ den notwendigen Nachschub zu liefern. Die Schiffe der Task Force 58 wurden am 13. und 14. Februar betankt. Das Seegebiet um Bonin Islands erreichte man am 16. Februar und am darauffolgenden Tag gab es einen feindlichen Luftangriff, der aber erfolgreich abgewehrt werden konnte. Planmäßig wurden am 19. Februar die Flugzeugträger der Task Groups 58.1, 58.4 und 58.5 betankt und am folgenden Tag die der TG 58.2 und 58.3. In dem Einsatzgebiet der TG 50.8 gab es am 26. Februar U-Boot Alarm und zwei japanische U-Boote konnten westlich von Iwo Jima versenkt werden. Das Seegebiet von Iwo Jima verließen die Schiffe der TF am 1. März und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Hier untergliederte man die Schiffe innerhalb der TG 50.8 in mehrere Untergruppen. Die USS DONALDSON blieb aber in der Übergeordneten Hauptgruppe. Die Task Group 50.8 befehligte Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ). In dieser Hauptgruppe befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS KALK, USS GILLESPIE, USS AYLWIN, USS HOBBY ( DD-610 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ) und drei weitere Zerstörer, die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LYMAN, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS CROWLEY, USS LAMONS, USS HILBERT, USS LAKE ( DE-301 ), USS BRACKETT ( DE-41 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS CORBESIER ( DE-438 ) und USS CONKLIN ( DE-439 ), die Tanker USS TALUGA, USS CIMARRON, USS TALLULAH, USS PATUXENT, USS COWANESQUE ( AO-79 ), USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ) und USS CHICOPEE ( AO-34 ) und der Hochseeschlepper USS UTE. Die Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Bei einer Eskortierfahrt, nach dem 6. April, griffen zehn Kamikazepiloten die Versorgungsflotte an. Ein Flugzeug davon schoss zuerst auf die USS TALUGA und stürzte sich dann auf den Tanker, der 300.000 Gallonen Flugbenzin geladen hatte. Doch das Flugzeug explodierte noch vor dem Aufschlag vor der Schiffsbrücke, so dass der Tanker schon nach kurzer Zeit wieder im Einsatz war. Ein zweites Kamikazeflugzeug stürzte neben einem Patrouillenboot ins Wasser ohne Schaden anzurichten. Die Schiffe der TG 58.4 wurden dann am 24. April auf offener See versorgt. Die Task Group 50.8 integrierte man ab dem 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS WINDHAM BAY, USS BOUGAINVILLE, USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT, den Zerstörern USS THORN, USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS KALK, USS AYLWIN, USS DALE und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS LYMAN, USS STRAUS, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS LA PRADE, USS HOWARD F CLARK, LAMONS, USS JACK MILLER, USS CORBESIER, USS CONKLIN, USS CROWLEY, USS LAKE, USS BANGUST, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA, USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA. Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Doch die Schiffe laufen alle in einen Taifun. Man hat auf der USS DONALDSON zu tun den Geleitzerstörer ohne Schaden durch dieses Unwetter zu bringen, was aber nur bedingt gelang. Diesmal ging keines der Besatzungsmitglieder über Bord und der entstandene Schaden hatte keinen Einfluss auf die Einsatzfähigkeit des Geleitzerstörers. Vielen anderen Schiffsbesatzungen der TG erging es nicht anders und ihre Schiffe erlitten teilweise große Zerstörungen durch den Taifun. Fast alle Schiffe zogen sich dann bis zum 17. Juni in die San Pedro Bay, Leyte zurück damit nach dem Taifun wieder Ordnung geschaffen werden und man sich auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereiten konnte. Dadurch, dass auf der USS DONALDSON kaum Schäden zu verzeichnen waren, versetzte man den Geleitzerstörer in die Task Undergroup 78.4.1, die Rear Admiral William Dodge Sample ( 9. März 1898 in Buffalo, New York – 2. Oktober 1945 über Japan ) während der Operation „Oboe VI“ befehligte. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SUWANNEE ( CVE-27 ), USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS GILBERT ISLAND ( CVE-107 ), der Zerstörer USS DALE ( DD-353 ) und die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS KYNE, USS LAMONS, USS MITCHELL ( DE-43 ) und USS CLOUES ( DE-265 ). Am 19. Juni verlassen diese Schiffe Leyte und fuhren nach Balikpapan, Borneo. Die Gewässer vor Balikpapan erreichten die Kriegsschiffe am 30. Juni und begannen mit der Versorgung der Angriffsflotte. Die Landung der Sturmtruppen begann am 1. Juli und am 3. Juli verließen die Schiffe der TU 78.4.1 wieder die Gewässer von Balikpapan und fuhren nach Leyte zurück, wo sie am 6. Juli in die San Pedro Bay einfuhren. Sofort gliederte man die USS DONALDSON wieder in die Task Group 30.8, die zur Versorgung der Kriegsschiffe der 3. US Flotte bereitstanden. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS GILBERT ISLANDS, USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS THORN, USS KALK, USS TAYLOR, USS NICHOLAS, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LAKE, USS LYMAN, USS CROWLEY, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS MITCHELL, USS WILLMARTH, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG unterstützten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Luftangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu. Die USS DONALDSON operierte zusammen mit den anderen Zerstörern und Geleitzerstörern im Umkreis von 200 Seemeilen vor der japanischen Küste und sicherte dabei die Geleitflugzeugträger vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Die USS DONALDSON blieb aber mit den Schiffen der TG 30.8 weiterhin vor Honshu und sicherte die Invasionsflotte bis zum 31. August ab. An diesem Tag wechselte der Geleitzerstörer nach Okinawa und übernahm dort Überwachungsaufgaben. Doch schon am 16. September verließ das Kriegsschiff auch diese Insel und fuhr über Saipan und Pearl Harbor nach San Francisco, Kalifornien. Hier legte der Geleitzerstörer am 8. Oktober an. Da eine umfassende Überholung an dem Schiff eigentlich anstand, aber man es für kriegstechnische Zwecke nicht mehr einsetzen brauchte, ließ man eine Begutachtung des Schiffskörpers wegfallen. Man stellte am 5. Dezember 1945 das Kriegsschiff außer Dienst. Den Namen USS DONALDSON ( DD-44 ) strich man am 19. Dezember 1945 von der US Navy – Liste. Den Schiffskörper verkaufte man am 2. Juli 1946 an die National Metal and steel Corporation auf Terminal Island, Los Angeles, Kalifornien zum verschrotten.


USS DONALDSON ( DE-44 )
Commanding Officer

LCDR Henry Lee Plage   (USNR)         1. Dezember 1943 – 2. März 1944
LCDR Henry G. Hartmann   (USNR)          2. März 1944 – 5. Dezember 1945

USS REYNOLDS ( DE-42 )

USS REYNOLDS ( DE-42 )

Biografie

Dudley Louis Reynolds
* 20. November 1910 in Blair, Nebraska
† 30. November 1942 in der Schlacht von Tassafaronga, Salomonen

Dudley Louis Reynolds trat am 4. Januar 1928 in die US Navy ein. Hier war er ab dem 18. Februar 1938 der Warranted Machinist an Bord des Flugzeugträgers USS SARATOGA ( CV-3 ). Doch schon im März 1938 versetzte man ihn an Bord des Schweren Kreuzers USS PENSACOLA ( CA-24 ). An Bord dieses Kriegsschiffes ernannte man ihn am 23. Juli 1942 zum Ensign. Am 30. November 1942 kam es zur Schlacht von Tassafaronka, Salomonen. Hier traf einer von 18 japanischen Torpedos den Schweren Kreuzer unter dem Großmast auf der Backbordseite. Durch die Explosion wurde der Maschinenraum überflutet. Hier starb Ensign Reynolds beim Versuch seine Kameraden auf die Seite eines sicheren Schotts zu führen.


USS REYNOLDS ( DE-42 )

Schiffsbiografie

Die USS REYNOLDS ( DE-42 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Ensign Dudley Louis Reynolds benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das siebenunddreißigste Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Puget Sound Naval Shipyard in Bremerton, Washington wurde am 12. Januar 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Zu diesem Zeitpunkt sollte das Schiff für die Royal Navy in Großbritannien gebaut werden und die Kennung BDE-42 tragen. Doch am 14. Juni 1943 übernahm die US Navy den Geleitzerstörer und das Kriegsschiff erhielt am 15. Juni 1943 die Kennung DE-42 und am 23. Juni den Namen USS REYNOLDS. Mrs. Dudley Louis Reynolds, Witwe von Ensign Dudley Louis Reynolds, taufte am 1. August 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Edward Payson Adams ( 6. April 1907 in Worcester, Massachusetts – 3. Juli 1975 ) stellte am 8. November 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Für die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt wechselte die USS REYNOLDS nach San Diego, Kalifornien und verließ dann am 13. Januar 1944, zusammen mit dem Geleitzerstörer USS BANGUST ( DE-739 ), die US Westküste. Die Fahrt führte den Geleitzerstörer zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Hier traf das Kriegsschiff am 20. Januar ein. Für die Mannschaft des Schiffes begannen nun einige Tage des Trainings. Am 27. Januar verließ die USS REYNOLDS die Marinebasis und eskortierte den Geleitflugzeugträger USS WHITE PLAINS ( CVE-66 ) zum Atoll Tarawa, Gilbert Islands. Dieser Geleitflugzeugträger hatte vom 23. bis zum 27. Januar in Pearl Harbor gelegen und neue Flugzeuge an Bord bekommen und sollte diese dorthin bringen. Am 3. Februar erreichten die beiden Schiffe das Atoll. Die Flugzeuge verließen den Träger und sofort machte man sich auf den Weg zum Atoll Majuro, Marshall Islands, was sie am folgenden Tag erreichten. Von hier aus fuhren sie direkt zu den gerade eingenommen Atoll Kwajalein, Marshall Islands. In die Lagune des Atolls fuhr die USS WHITE PLAINS am 7. Februar hinein und die sich an Bord befindlichen Flugzeuge begannen zu starten. Zur selben Zeit war der Zerstörer USS CALDWELL ( DD-605 ) in der Lagune mit Versorgungsmanövern unterwegs. Man musste in diesem engen Seebereich höllisch aufpassen, da die Geleitflugzeugträger kontinuierlich manövrieren mussten. Dabei kollidierte der Zerstörer mit dem Geleitflugzeugträger. Die Beschädigungen an der USS WHITE PLAINS waren erheblicher wie bei dem Zerstörer. Daher musste die USS REYNOLDS bis zum 17. Februar warten bis die Untersuchungen an dem Geleitflugzeugträger abgeschlossen waren. Noch am selben Tag verließen die beiden Kriegsschiffe wieder das Atoll Kwajalein und fuhren über das Atoll Makin, Gilbert Islands nach Pearl Harbor, wo sie am 23. Februar festmachten. Hier integrierte man den Geleitzerstörer bis zum Mai unter den Befehl des Commander, der Submarine Training Force im Pazifik ( ComSubTrainForPac ). Die Aufgabe der USS REYNOLDS bestand darin sich an Anti-U-Boot Trainingseinheiten zu beteiligen und Anti-U-Boot Demonstrationen vor australischen Beobachtern durchzuführen. Anschließend bereitete man den Geleitzerstörer auf seine Eskortieraufgaben wieder vor. Am 12. Juni verließ das Kriegsschiff Pearl Harbor und eskortierte zusammen mit den Geleitzerstörern USS DONALDSON ( DE-44 ) und USS WILLMARTH ( DE-638 ) den Schiffskonvoi 4212-A, der Versorgungsgüter transportierte, zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Hier trafen die Schiffe am 20. Juni ein. Noch am selben Tag gliederte man die USS REYNOLDS in die Task Group 12.2 ein, der Hunter Killer Group, die Captain William Vincent Saunders während der Opertion „Forager“ kommandierte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS HOGGATT BAY ( CVE-75 ) und die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS DONALDSON, USS WYMAN ( DE-38 ) und USS LAKE ( DE-301 ). Die USS HOGGATT BAY war das Flaggschiff der TG. Aufgabe dieser Kriegsschiffe war es in den Gewässern östlich der Insel Guam und Nof Truk, Nördliche Marianen auf der Suche nach japanischen U-Booten zu patrouillieren. Am 5. Juli begannen die Schiffe der TG mit ihrer Patrouillenfahrt und waren auf der Suche nach japanischen U-Booten. Am 11. Juli erschien der Hochseetanker USS GUADALUPE ( AO-32 ) und beölte die Kriegsschiffe. Vom 12. bis zum 18. Juli blieben die fünf Kriegsschiffe in ihren vorgegebenen Planquadraten und suchten weiterhin nach feindliche U-Boote. Um 00:24 Uhr des 19. Juli, da befand sich die USS WYMAN rund 360 Seemeilen östlich von Guam, erhielt der Geleitflugzeugträger einen Oberflächenradarkontakt. Den untersuchte man nun. Captain Saunders entsandte dazu die USS WYMAN und USS REYNOLDS. Lieutenant Commander Edwin Peter Parker, Kommandant der USS WYMAN, befahl nun um 00:51 Uhr umgehend eine Salve Mark 10 Hedgehog, von 24 Stück, auf das Ziel abzufeuern. Das Ergebnis war negativ. Sofort lud man die Hedgehog nach und stellte für einen zweiten Angriff eine größere Reichweite ein. Da schloss die USS REYNOLDS auf und beide Geleitzerstörer begannen nach dem japanischen U-Boot zu suchen. Um 01:25 Uhr wird die zweite Salve abgefeuert. Die USS WYMAN wird von fünf kleinen Explosionen durchgeschüttelt. Fünf Minuten später erfolgte eine schwere Detonation. Man versucht nun vergeblich einen Sonarkontakt herzustellen. Das zurückkehrende Echolot zeigt an, dass der Kontakt zerstört worden sei. Das japanische U-Boot war IJN I-5, Kommandant Lieutenant Commander Doi Takeshige, und ist bei den Koordinaten 13° 01’ Nord , 151° 58’ Ost mit allen 130 Mannschaftsmitgliedern versenkt worden. Die USS REYNOLDS und die USS WYMAN schlossen sich den Kriegsschiffen der TG 12.2 wieder an und erreichten am 22. Juli das Atoll Eniwetok. Hier füllte man alle Bunker wieder auf. Vier Tage später verlassen diese Kriegsschiffe das Atoll und beginnen die nächste Patrouillenfahrt. Um 17:33 Uhr des 28. Juli sah man von der USS HOGGATT BAY und von der USS WYMAN gleichzeitig das japanische U-Boot IJN Ro-48, das an der Oberfläche fuhr. Die USS WYMAN und die USS REYNOLDS stürmten auf das feindliche U-Boot zu. Da begann es auch schon zu tauchen und wollte fliehen. Um 18:05 Uhr erhielt man auf der USS WYMAN einen Sonarkontakt von dem flüchtenden Boot. Acht Minuten später gab LCDR Parker den Befehl zum Abschuss einer Salve von Hedgehog. Mit einer tödlichen Genauigkeit schlugen die Granaten in das Ziel ein. Die Tonoperatoren auf dem Geleitzerstörer hörten das Geräusch von mehreren schweren Unterwasserexplosionen. Um 18:19 Uhr folgte eine zweite Salve Hedgehog auf genau dieselben Zielkoordinaten. Weitere schwere Unterwasserexplosionen folgten. Nun schoss die USS REYNOLDS ebenfalls eine Salve von Hedgehog ab. Alle 76 Besatzungsmitglieder von IJN Ro-48 starben. Nach der Detonation der zweiten Salve von USS WYMAN kamen große Mengen an Trümmern und Öl an die Wasseroberfläche. Am 3. August verließen die Kriegsschiffe der TG 12.2 wieder die Gewässer vor Saipan und fuhren zum Atoll Eniwetok. Dort löste man am 9. August die TG auf. Am folgenden Tag verließ die USS REYNOLDS das Atoll und eskortierte zusammen mit der USS DONALDSON und USS LAKE den Leichten Kreuzer USS MONTPELIER ( CL-57 ) zur Marinebasis Pearl Harbor. Dort trafen alle vier Schiffe am 15. August ein. Hier integrierte man den Geleitzerstörer in die Task Group 31.4, der Western Garrison Group, deren Handelsschiffe Versorgungsgüter zu den Kriegsschiffen während der Palau Operation bringen sollten. In dieser TG befanden sich die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS DONALDSON, USS LAKE, USS LYMAN ( DE-302 ), USS KYNE ( DE-744 ) und USS CROWLEY ( DE-303 ), das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ), 2 Frachtschiffe und 14 Handelsschiffe wie die SS CAPE ISABEL, SS DON MARQUIS und SS YUGOSLAVIA VICTORY. Die USS REYNOLDS verließ am 20. August zusammen mit der USS LYMAN und USS DONALDSON die Marinebasis Pearl Harbor und eskortierte die beiden Frachtschiffe und 12 Handelsschiffe zuerst zum Port Purvis, Halbinsel Tulagi, Florida Island, Ostsalomonen. Hier warteten aus der Task Group 31.4 schon seit dem 25. August das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ) und die beiden Geleitzerstörer USS KYNE und USS CROWLEY. Wenige Stunden nachdem die USS REYNOLDS und die anderen Schiffe eingetroffen waren, verließen sie auch schon wieder den schützenden Hafen und fuhren zum Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Hier trafen sie am 14. September ein. Am folgenden Tag verließen alle Schiffe der TG den Seeadler Harbour und fuhren zu den Palau Inseln damit die dort kämpfenden Truppen ihren Nachschub erhielten. Bis zum 5. Oktober blieb die USS REYNOLDS in den Gewässern um die Palau Inseln und patrouillierte dort am nördlichen Eingang der Passage zur Kossol Roads. Ab dem 5. Oktober eskortierte der Geleitzerstörer Versorgungsschiffe zwischen dem Seeadler Harbour und dem Port Purvis, Tulagi hin und her. Diese Begleitfahrten dauerten bis zum 14. November. An diesem Tag verließ das Kriegsschiff die Halbinsel Tulagi und fuhr zum Atoll Ulithi, Karolinen. Dort versetzte man die USS REYNOLDS in die Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THORN ( DD-647 ), USS THATCHER ( DD-514 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS LAKE, USS LYMAN, USS KYNE, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS SWEARER ( DE-186 ), USS WESSON ( DE-184 ), USS STERN ( DE-187 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS LAMONS ( DE-743 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen das Atoll Ulithi und betankten in der Nacht zum 13. Dezember 1944 die Kriegsschiffe der Task Force 38 die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % an Bord. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Anschließend fuhren die Schiffe der TG 30.8 wieder zum Atoll Ulithi zurück. Sie erreichten es am 21. Dezember. Hier bereitete man sie für die Operation „Mike I“ vor. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), die Zerstörer USS THORN, USS FARRAGUT, USS DALE, USS THATCHER, USS KALK, USS HAILEY ( DD-556 ) und die USS STOCKHAM ( DD-683 ) welche vom 3. bis 7. Januar 1945 anwesend war, die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS KYNE, USS WESSON, USS SWEARER, USS STERN, USS LYMAN, USS BANGUST, USS CROWLEY, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS WEAVER, USS HILBERT und USS GRADY ( DE-445 ), die Tanker USS KENNEBAGO, USS HOUSATONIC ( AO-35 ), USS TOMAHOWK ( AO-88 ), USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS CHICOPEE ( AO-34 ), USS GUADELUPE ( AO-32 ) und USS PATUXENT ( AO-44 ). Lange blieben die Schiffe der TG nicht vor dem Atoll. Noch in den letzten Tagen des Jahres 1944 verließen sie ihre Liegeplätze und fuhren nach Luzon, wo die Kämpfe gegen die japanischen Verteidiger im vollen Gange waren. Am 2. Januar 1945 übergaben die Tanker ihren mitgeführten Treibstoff an die Schiffe der Task Group 38.1 und 38.2. Drei Tage später erfolgte eine erneute Beölung. Danach fuhren die Tanker mit ihren Begleitschiffen wieder zum Atoll Ulithi um neuen Kraftstoff aufzunehmen. Am 6. Januar begannen die Landungsoperationen auf Luzon und am 7. Januar verließen die Tanker wieder das Atoll Ulithi und fuhren zur philippinischen Insel Leyte. Von dort aus ging die Fahrt bis ins Südchinesische Meer, wo die Flugzeugträger der Task Force 38 Angriffe auf die japanische Schifffahrt führte. Acht Zerstörer eskortierten zwei Geleitflugzeugträger und sechs Tanker aus der Fast Refueling Group bis dorthin und ab dem 8. Januar betankte man die Schiffe der TF 38 rund 255 Seemeilen nordöstlich von Luzon. Die anderen Tanker und Geleitflugzeugträger wurden von den Geleitzerstörern beschützt. Am 13. Januar wurden nochmals die Schiffe der TF 38 betankt. Danach werden die geleerten Tanker von den Geleitzerstörern bis zum Atoll Ulithi eskortiert. Das Südchinesische Meer verlassen die Schiffe der Fast Refueling Group am 20. Januar. Die Fahrt ging in Richtung Ulithi. Im Hafen von Ulithi legten die Schiffe der Fast Refueling Group am 27. Januar an. Hier versetzte man die USS REYNOLDS in die Task Group 50.8, der Sea Logistic Support Group, einer Nachschubeinheit die die Schnellen Flugzeugträger und deren Sicherungsschiffe aus der 5. US Flotte während der Iwo Jima und Okinawa Operationen zu versorgen hatte. In dieser TG 50.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS ATTU ( CVE-102 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ), USS MAKASSAR STRAIT ( CVE-91 ) und USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS FARRAGUT, USS DALE, USS AYLWIN, USS KALK und USS GILLESPIE ( DD-609 ), die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS KYNE, USS CROWLEY, USS WEAVER, USS LYMAN, USS DONALDSON, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT und USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), die Schnellen Truppentransporter USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS OVERTON ( APD-23 ), die Tanker USS PATUXENT, USS CIMARRON, USS MILLICOMA, USS SUAMICO ( AO-49 ), USS MERRIMACK ( AO-37 ), USS MONONGAHELA ( AO-42 ), USS TALLULAH ( AO-50 ), USS CAHABA ( AO-82 ), USS TALUGA ( AO-62 ) und USS SAUGATUCK ( AO-75 ), die Munitionstransportschiffe USS SHASTA ( AE-6 ) und USS WRANGELL ( AE-12 ) und der Hochseeschlepper USS UTE ( AT-76 ). Am 8. Februar 1945 verließen die Schiffe der TG 50.8 das Atoll Ulithi um für die Operation „Detachment“ den notwendigen Nachschub zu liefern. Die Schiffe der Task Force 58 wurden am 13. und 14. Februar betankt. Das Seegebiet um Bonin Islands erreichte man am 16. Februar und am darauffolgenden Tag gab es einen feindlichen Luftangriff der aber erfolgreich abgewehrt werden konnte. Planmäßig wurden am 19. Februar die Flugzeugträger der Task Groups 58.1, 58.4 und 58.5 betankt und am folgenden Tag die der TG 58.2 und 58.3. In dem Einsatzgebiet der TG 50.8 gab es am 26. Februar U-Boot Alarm und zwei japanische U-Boote konnten westlich von Iwo Jima versenkt werden. Das Seegebiet von Iwo Jima verließen die Schiffe der TF am 1. März und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Hier untergliederte man die Schiffe innerhalb der TG 50.8 in mehrere Untergruppen. Die USS REYNOLDS blieb aber in der Übergeordneten Hauptgruppe. Die Task Group 50.8 befehligte Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ). In dieser Hauptgruppe befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS KALK, USS GILLESPIE, USS AYLWIN, USS HOBBY ( DD-610 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ) und drei weitere Zerstörer, die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LYMAN, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS CROWLEY, USS LAMONS, USS HILBERT, USS LAKE ( DE-301 ), USS BRACKETT ( DE-41 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS CORBESIER ( DE-438 ) und USS CONKLIN ( DE-439 ), die Tanker USS TALUGA, USS CIMARRON, USS TALLULAH, USS PATUXENT, USS COWANESQUE ( AO-79 ), USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ) und USS CHICOPEE ( AO-34 ) und der Hochseeschlepper USS UTE. Die Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Bei einer Eskortierfahrt, nach dem 6. April, griffen zehn Kamikazepiloten die Versorgungsflotte an. Ein Flugzeug davon schoss zuerst auf die USS TALUGA und stürzte sich dann auf den Tanker, der 300.000 Gallonen Flugbenzin geladen hatte. Doch das Flugzeug explodierte noch vor dem Aufschlag vor der Schiffsbrücke, so dass der Tanker schon nach kurzer Zeit wieder im Einsatz war. Ein zweites Kamikazeflugzeug stürzte neben einem Patrouillenboot ins Wasser ohne Schaden anzurichten. Die Schiffe der TG 58.4 wurden dann am 24. April auf offener See versorgt. Die Task Group 50.8 integrierte man ab dem 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS WINDHAM BAY, USS BOUGAINVILLE, USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT, den Zerstörern USS THORN, USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS KALK, USS AYLWIN, USS DALE und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS LYMAN, USS STRAUS, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS LA PRADE, USS HOWARD F CLARK, USS DONALDSON, LAMONS, USS JACK MILLER, USS CORBESIER, USS CONKLIN, USS CROWLEY, USS LAKE, USS BANGUST, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA, USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA. Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Doch die Schiffe laufen alle in einen Taifun. Man hat auf der USS REYNOLDS zu tun den Geleitzerstörer ohne Schaden durch dieses Unwetter zu bringen. Vielen Schiffsbesatzungen der TG gelang es aber nicht ihre Schiffe ohne große Zerstörungen durch den Sturm zu bringen. Die USS REYNOLDS selber wurde nach Saipan beordert.  Viele der anderen Schiffe zogen sich dann bis zum 17. Juni in die San Pedro Bay, Leyte zurück damit nach dem Taifun wieder Ordnung geschaffen werden und man sich auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereiten konnte. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich dafür die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS GILBERT ISLANDS ( CVE-107 ), USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS THORN, USS KALK, USS TAYLOR, USS NICHOLAS, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LAKE, USS LYMAN, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS WILLMARTH ( DE-638 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Am 4. Juli verließ die USS REYNOLDS zusammen mit den Geleitzerstörern USS BANGUST und USS McCLELLAND sowie dem Zerstörer USS THORN die Insel Saipan und eskortierten die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS HOLLANDIA, USS THETIS BAY und USS ROI in Richtung der japanischen Hauptinseln um sich auf der Fahrt dorthin mit den übrigen Schiffen der TG 30.8 zu vereinigendie am 28. Juni die San Pedro Bay, Leyte verlassen hatten. Am 5. Juli war die TG 30.8 vollzählig. Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG unterstützten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Luftangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu. Hauptsächlich wurden nun die Schiffe der Task Force 38 versorgt vor Honshu. Die USS REYNOLDS operierte zusammen mit den anderen Zerstörern und Geleitzerstörern im Umkreis von 200 Seemeilen vor der japanischen Küste und sicherte dabei die Geleitflugzeugträger vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen. In dieser Zeit konnte man sieben Seeminen in diesem Gebiet unschädlich machen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Die USS REYNOLDS blieb aber mit den Schiffen der TG 30.8 weiterhin vor Honshu und sicherte die Invasionsflotte ab. Am 4. September fuhr der Geleitzerstörer in die Bucht von Tokio ein. Hier blieb das Kriegsschiff bis zum 7. September und überwachte die Betankungsoperationen für die Schiffe der TF 30. Anschließend verließ die USS REYNOLDS die Tokyo Bay und eskortierte mehrere Öltanker bis zum Atoll Ulithi. Von hier aus fuhr der Geleitzerstörer über die Marinebasis Pearl Harbor nach San Francisco und legte Mitte Oktober dort an. Anschließend wechselte das Kriegsschiff in die Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien. Hier stellte man am 5. Dezember 1945 den Geleitzerstörer außer Dienst. Den Namen USS REYNOLDS ( DE-42 ) strich man am 19. Dezember 1945 von der US Navy – Liste. Den Schiffskörper verkaufte man dann am 28. April 1947 an John L. Key in San Francisco zum verschrotten.


USS REYNOLDS ( DE-42 )
Commanding Officer

LCDR Edward Payson Adams   (USNR)         1. November 1943 – 17. August 1944
LCDR Harry Marvin-Smith   (USNR)         17. August 1944 – 16. Juli 1945
LCDR David William Shean, Jr.   (USNR)       16. Juli 1945 – 27. Oktober 1945
LT William Joseph Gieszl          27. Oktober 1945 – 5. Dezember 1945

USS CROWLEY ( DE-303 )

USS CROWLEY ( DE-303 )

Biografie

Thomas Ewing Crowley
* 18. April 1902 in Madison, Illinois
† 7. Dezember 1941 in Pearl Harbor, Territorium Hawaii auf dem Schlachtschiff USS ARIZONA ( BB-39 )
war ein Offizier in der US Navy

Thomas Ewing Crowley meldete sich am 6. März 1919 freiwillig als Hospital Apprentice 2nd Class bei der US Navy. Nach seiner Einstufung als Pharmazie Maat 1. Klasse diente er an Bord des Geschützten Kreuzers USS MINNEAPOLIS ( C-13 ), auf dem Kohlenschiff USS BRUTUS ( AC-15 ), auf den Schlachtschiffen USS IDAHO ( BB-42 ) und USS MISSISSIPPI ( BB-41 ). Man entließ ihn am 31. Januar 1923 aus der regulären US Navy. Doch schon am 1. November 1923 schrieb sich Crowley als Mitglied der US Naval Reserve ein und diente an Bord des Ausbildungsschiffes USS WILMETTE ( IX-29 ) und den Zerstörern USS MEYER ( DD-279 ), USS MERVINE ( DD-322 ) und USS CORRY ( DD-334 ). Dann entließ man ihn am 27. Januar 1930. Während der Dienstjahre in der United States Naval Reserve besuchte Crowley das Chaminade College in Clayton, Missouri und schloss seine Ausbildung 1929 an der University of Southern College of Dentistry Class ab. Man beförderte ihn am 23. Dezember 1929 zum Lieutenant ( jg ) und er bekleidete die Position eines Assistant Dental Surgeon. Nach seiner Entlassung diente er an der Naval Station at Great Lakes, Illinois von 1930 bis 1932, an Bord des U-Boot tenders USS BEAVER ( AS-5 ) von 1932 bis 1935, an der Naval Air Station in San Diego, Kalifornien von 1935 bis 1937, in der Naval Station in der Guantanamo Bay, Kuba von 1937 bis 1939 und in Lakehurst, New Jersey von 1939 bis 1941. Am 5. August 1936 beförderte man Crowley zum Lieutenant. Von Lakehurst versetzte man ihn mit dem Auftrag sich an Bord des Schlachtschiffes USS ARIZONA ( BB-39 ) zu melden. An Bord des schweren Schiffes schiffte er sich am 23. Mai 1941 ein. Schon am 1. Juli 1941 beförderte man ihn zum Lieutenant Commander und war damit ein regulärer Zahnarzthelfer. Am Tag, an dem die Japaner die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii angriffen und auf alle Schiffe im Hafen Bomben und Torpedos abwarfen, befand sich Crowley an Bord des Schlachtschiffes. Er verlor wie viele andere Kameraden des Schiffes bei diesem Angriff sein Leben. Lieutenant Commander Thomas Ewing Crowley erhielt posthum am 21. Januar 1943 durch die General Order Nummer 186 das Purple Heart für seinen Kampf gegen den Feind der USA verliehen.


USS CROWLEY ( DE-303 )

Schiffsbiografie

Die USS CROWLEY ( DD-303 ) war das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Lieutenant Commander Thomas Ewing Crowley benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das siebenundfünfzigste Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien wurde am 24. Mai 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Thomas Ewing Crowley, Witwe von Lieutenant Commander Thomas Ewing Crowley, taufte am 22. September 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander T. J. Skewes, Jr. ( USNR ) stellte am 25. März 1944 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Vom Tag der Indienststellung bis zum 4. April dauerte noch die Ausstattung des Schiffes. Danach begannen die Erprobungs- und Ausbildungsfahrten vor der kalifornischen Küste. Danach verließ die USS CROWLLEY am 25. Mai San Francisco, Kalifornien und fuhr zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. In die Basis lief der Geleitzerstörer sechs Tage später ein. Hier begann für das Kriegsschiffes bis zum 12. August ein Anti-U-Boot Training in den Hawaiianischen Gewässern. Man integrierte nun den Geleitzerstörer in die Task Group 31.4, der Western Garrison Group, deren Handelsschiffe Versorgungsgüter zu den Kriegsschiffen während der Palau Operation bringen sollten. In dieser TG befanden sich die Geleitzerstörer USS CROWLEY, USS DONALDSON ( DE-44 ), USS REYNOLDS ( DE-42 ), USS LAKE ( DE-301 ), USS LYMAN ( DE-302 ) und USS KYNE ( DE-744 ), das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ), 2 Frachtschiffe und 14 Handelsschiffe wie die SS DON MARQUIS, SS CAPE ISABEL und SS YUGOSLAVIA VICTORY. Schon am 12. August verließ die USS CROWLEY zusammen mit der USS KYNE die amerikanische Marinebasis und fuhren zur Insel Russell Islands, Ostsalomonen. Von dort aus eskortierten die beiden Geleitzerstörer das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS bis zum Port Purvis, Halbinsel Tulagi, Florida Island, Ostsalomonen. Die drei Schiffe trafen am 25. August ein und warteten auf die anderen Schiffe der TG. Diese hatten am 20. August in Pearl Harbor abgelegt, es waren drei Geleitzerstörer, die beiden Frachtschiffe und 12 Handelsschiffe. Sie erreichten den Port Purvis Anfang September. Wenige Stunden nachdem dieser Schiffskonvoi eingetroffen war, verließen alle Schiffe der TG auch schon wieder den schützenden Hafen und fuhren zum Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Hier trafen sie am 14. September ein. Am folgenden Tag verließen alle Schiffe der TG den Seeadler Harbour und fuhren zu den Palau Inseln damit die dort kämpfenden Truppen ihren Nachschub erhielten. Gleich nachdem die ersten der Transportschiffe entladen waren, eskortierte die USS CROWLEY zusammen mit der USS DONALDSON diese ab dem 22. September nach Hollandia, Neuguinea. Die dortige amerikanische Marinebasis erreichten sie am 26. September. Da geschah es, dass das Handelsschiff SS DON MARQUIS am Abend mit einem anderen Schiff kollidierte und ein Feuer ausbrach. Die USS CROWLEY und USS DONALDSON waren gleich zur Stelle und beteiligten sich an der Feuerbekämpfung und nahmen die Verwundeten an Bord. Gleich nachdem das Feuer unter Kontrolle war, verließen die beiden Geleitzerstörer Hollandia und fuhren zu den Palau Inseln zurück. Die USS CROWLEY begann nun die geleerten Versorgungsschiffe von Hollandia, zu den Palau Inseln, zum Seeadler Harbor bis zum Port Purvis zu eskortieren. Diese Begleitfahrten dauerten bis zum 18. November. An diesem Tag war das Kriegsschiff auf dem Weg zum Atoll Ulithi, Karolinen. Dort versetzte man die USS CRWOLEY in die Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THORN ( DD-647 ), USS THATCHER ( DD-514 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS LAKE, USS LYMAN, USS KYNE, USS SWEARER ( DE-186 ), USS WESSON ( DE-184 ), USS STERN ( DE-187 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS LAMONS ( DE-743 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen das Atoll Ulithi und betankten in der Nacht zum 13. Dezember 1944 die Kriegsschiffe der Task Force 38 die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % an Bord. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Anschließend fuhren die Schiffe der TG 30.8 wieder zum Atoll Ulithi zurück. Sie erreichten es am 21. Dezember. Hier bereitete man sie für die Operation „Mike I“ vor. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), die Zerstörer USS THORN, USS FARRAGUT, USS DALE, USS THATCHER, USS KALK, USS HAILEY ( DD-556 ) und die USS STOCKHAM ( DD-683 ) welche vom 3. bis 7. Januar 1945 anwesend war, die Geleitzerstörer USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS WESSON, USS SWEARER, USS STERN, USS LYMAN, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS WEAVER, USS HILBERT und USS GRADY ( DE-445 ), die Tanker USS KENNEBAGO, USS HOUSATONIC ( AO-35 ), USS TOMAHOWK ( AO-88 ), USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS CHICOPEE ( AO-34 ), USS GUADELUPE ( AO-32 ) und USS PATUXENT ( AO-44 ). Lange blieben die Schiffe der TG nicht vor dem Atoll. Noch in den letzten Tagen des Jahres 1944 verließen sie ihre Liegeplätze und fuhren nach Luzon, wo die Kämpfe gegen die japanischen Verteidiger im vollen Gange waren. Am 2. Januar 1945 übergaben die Tanker ihren mitgeführten Treibstoff an die Schiffe der Task Group 38.1 und 38.2. Drei Tage später erfolgte eine erneute Beölung. Danach fuhren die Tanker mit ihren Begleitschiffen wieder zum Atoll Ulithi um neuen Kraftstoff aufzunehmen. Am 6. Januar begannen die Landungsoperationen auf Luzon und am 7. Januar verließen die Tanker wieder das Atoll Ulithi und fuhren zur philippinischen Insel Leyte. Von dort aus ging die Fahrt bis ins Südchinesische Meer, wo die Flugzeugträger der Task Force 38 Angriffe auf die japanische Schifffahrt führte. Acht Zerstörer eskortierten zwei Geleitflugzeugträger und sechs Tanker aus der Fast Refueling Group bis dorthin und ab dem 8. Januar betankte man die Schiffe der TF 38 rund 255 Seemeilen nordöstlich von Luzon. Die anderen Tanker und Geleitflugzeugträger wurden von den Geleitzerstörern beschützt. Am 13. Januar wurden nochmals die Schiffe der TF 38 betankt. Danach werden die geleerten Tanker von den Geleitzerstörern bis zum Atoll Ulithi eskortiert. Das Südchinesische Meer verlassen die restlichen Schiffe der Fast Refueling Group am 20. Januar. Die Fahrt ging in Richtung Ulithi. Im Hafen von Ulithi legten die Schiffe der Fast Refueling Group am 27. Januar an. Hier versetzte man die USS CROWLEY in die Task Group 50.8, der Sea Logistic Support Group, einer Nachschubeinheit die die Schnellen Flugzeugträger und deren Sicherungsschiffe aus der 5. US Flotte während der Iwo Jima und Okinawa Operationen zu versorgen hatte. In dieser TG 50.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS ATTU ( CVE-102 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ), USS MAKASSAR STRAIT ( CVE-91 ) und USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS FARRAGUT, USS DALE, USS AYLWIN, USS KALK und USS GILLESPIE ( DD-609 ), die Geleitzerstörer USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS WEAVER, USS LYMAN, USS DONALDSON, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT und USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), die Schnellen Truppentransporter USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS OVERTON ( APD-23 ), die Tanker USS PATUXENT, USS CIMARRON, USS MILLICOMA, USS SUAMICO ( AO-49 ), USS MERRIMACK ( AO-37 ), USS MONONGAHELA ( AO-42 ), USS TALLULAH ( AO-50 ), USS CAHABA ( AO-82 ), USS TALUGA ( AO-62 ) und USS SAUGATUCK ( AO-75 ), die Munitionstransportschiffe USS SHASTA ( AE-6 ) und USS WRANGELL ( AE-12 ) und der Hochseeschlepper USS UTE ( AT-76 ). Am 8. Februar 1945 verließen die Schiffe der TG 50.8 das Atoll Ulithi um für die Operation „Detachment“ den notwendigen Nachschub zu liefern. Die Schiffe der Task Force 58 wurden am 13. und 14. Februar betankt. Das Seegebiet um Bonin Islands erreichte man am 16. Februar und am darauffolgenden Tag gab es einen feindlichen Luftangriff der aber erfolgreich abgewehrt werden konnte. Planmäßig wurden am 19. Februar die Flugzeugträger der Task Groups 58.1, 58.4 und 58.5 betankt und am folgenden Tag die der TG 58.2 und 58.3. In dem Einsatzgebiet der TG 50.8 gab es am 26. Februar U-Boot Alarm und zwei japanische U-Boote konnten westlich von Iwo Jima versenkt werden. Das Seegebiet von Iwo Jima verließen die Schiffe der TF am 1. März und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Hier untergliederte man die Schiffe innerhalb der TG 50.8 in mehrere Untergruppen. Die USS CROWLEY blieb aber in der Übergeordneten Hauptgruppe. Die Task Group 50.8 befehligte Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ). In dieser Hauptgruppe befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS KALK, USS GILLESPIE, USS AYLWIN, USS HOBBY ( DD-610 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ) und drei weitere Zerstörer, die Geleitzerstörer USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LYMAN, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS LAMONS, USS HILBERT, USS LAKE ( DE-301 ), USS BRACKETT ( DE-41 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS CORBESIER ( DE-438 ) und USS CONKLIN ( DE-439 ), die Tanker USS TALUGA, USS CIMARRON, USS TALLULAH, USS PATUXENT, USS COWANESQUE ( AO-79 ), USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ) und USS CHICOPEE ( AO-34 ) und der Hochseeschlepper USS UTE. Die Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Bei einer Eskortierfahrt, nach dem 6. April, griffen zehn Kamikazepiloten die Versorgungsflotte an. Ein Flugzeug davon schoss zuerst auf die USS TALUGA und stürzte sich dann auf den Tanker, der 300.000 Gallonen Flugbenzin geladen hatte. Doch das Flugzeug explodierte noch vor dem Aufschlag vor der Schiffsbrücke, so dass der Tanker schon nach kurzer Zeit wieder im Einsatz war. Ein zweites Kamikazeflugzeug stürzte neben einem Patrouillenboot ins Wasser ohne Schaden anzurichten. Die Schiffe der TG 58.4 wurden dann am 24. April auf offener See versorgt. Die Task Group 50.8 integrierte man ab dem 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS WINDHAM BAY, USS BOUGAINVILLE, USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT, den Zerstörern USS THORN, USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS KALK, USS AYLWIN, USS DALE und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS LYMAN, USS STRAUS, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS LA PRADE, USS HOWARD F CLARK, USS DONALDSON, LAMONS, USS JACK MILLER, USS CORBESIER, USS CONKLIN, USS LAKE, USS BANGUST, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA, USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA. Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Doch die Schiffe laufen alle in einen Taifun. Man hat auf der USS COWLEY alle Hände voll zu tun, um den Geleitzerstörer ohne Schaden durch dieses Unwetter zu bringen. Vielen Schiffsbesatzungen der TG gelang es aber nicht ihre Schiffe ohne große Zerstörungen durch den Sturm zu bringen. Viele der Schiffe zogen sich dann bis zum 17. Juni in die San Pedro Bay, Leyte zurück damit nach dem Taifun wieder Ordnung an Bord geschaffen werden und man sich auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereiten konnte. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich dafür die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS GILBERT ISLANDS ( CVE-107 ), USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS THORN, USS KALK, USS TAYLOR, USS NICHOLAS, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LAKE, USS LYMAN, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS WILLMARTH ( DE-638 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG unterstützten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Luftangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu. Dazu verließen die Schiffe am 28. Juni Leyte und erreichten zwei Tage später das Atoll Ulithi. Hauptsächlich wurden nun die Schiffe der Task Force 38 versorgt vor Honshu. Die USS CROWLEY operierte zusammen mit den anderen Zerstörern und Geleitzerstörern im Umkreis von 200 Seemeilen vor der japanischen Küste und sicherte dabei die Geleitflugzeugträger vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen. In dieser Zeit konnte man sieben Seeminen in diesem Gebiet unschädlich machen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Die USS CROWLEY blieb aber mit den Schiffen der TG 30.8 weiterhin vor Honshu und sicherte die Öltanker der Invasionsflotte ab. Am 9. September lief der Geleitzerstörer in die Sagami Bay ein und übernahm logistische Pflichten für die Besatzungstruppen. Dann wechselte das Kriegsschiff in die Bucht von Tokio. Diese verließ der Geleitzerstörer am 16. September und fuhr an die kalifornische Küste. Am 8. Oktober erreichte die USS CROWLEY San Francisco. Von hier aus wechselte der Geleitzerstörer nach Richmond, Kalifornien. In diesem Hafen, bei Berth 12, der Kaiser Yard Nr. 2, stellte man das Kriegsschiff am 3. Dezember 1945 außer Dienst. Den Namen USS CROWLEY ( DE-303 ) strich man am 19. Dezember 1945 von der US Navy – Liste. Den Schiffskörper verkaufte man am 21. Dezember 1946 zum verschrotten.


USS CROWLEY ( DE-303 )
Commanding Officer

LCDR T. J. Skewes, Jr.   (USNR)        25. März 1944 – 15. Oktober 1945
LCDR William H. Dinsmore   (USNR)        15. Oktober 1945 – 3. Dezember 1945

USS GREINER ( DE-37 )

USS GREINER ( DE-37 )

Biografie

Kenneth Frederick Greiner
* 27. April 1910 in Hibbung, Minnesota
† 4. Juni 1942 auf der Naval Air Station in Dutch Harbor, Alaska

Am 28. September 1935 trat Kenneth Frederick Greiner als Seemann zweiter Klasse freiwillig in die US Navy ein. Gleich im darauffolgenden Jahr ließ er sich als Kadett zum Piloten ausbilden. Am 7. April 1936 legte er seine Prüfungen ab und wurde ehrenvoll entlassen. Im Rang eines Lieutenant (jg) wurde Greiner am 29. März 1941 in der Naval Reserve ernannt und an die University of Minnesota entsandt um den Flugzeugbau zu studieren. Anschließend stationierte man ihn ab dem 1. Oktober 1941 auf die Naval Air Station in Dutch Harbor, Alaska. Hier wurde er während eines japanischen Angriffs am 4. Juni 1942 getötet.


USS GREINER ( DE-37 )

Schiffsbiografie

Die USS GREINER ( DE-37 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Lieutenant Junior Grade Kenneth Frederick Greiner ( USNR ) benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das zweiunddreißigste Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Puget Sound Naval Shipyard in Bremerton, Washington wurde am 7. September 1942 der Kiel des Schiffes gelegt. Zu diesem Zeitpunkt sollte das Schiff für die Royal Navy in Großbritannien gebaut werden und die Kennung BDE-37 tragen. Die Taufe und der Stapellauf für das Lend and Lease Schiff erfolgte am 20. Mai 1943. Doch am 14. Juni 1943 übernahm die US Navy den Geleitzerstörer und das Kriegsschiff erhielt den Namen USS GREINER und die Kennung DE-37. Lieutenant Commander Frank Samuel Dowd stellte am 18. August 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt führte die USS GREINER entlang der Küste von Washington bis nach Kalifornien. In der amerikanischen Marinebasis San Diego, Kalifornien bunkerte man Proviant, Treibstoff, Munition und Post und verließ am 25. Oktober die kalifornische Küste. Sechs Tage später erreichte der Geleitzerstörer die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Hier beteiligte sich das Kriegsschiff bis zum 23. Dezember in den Hawaiianischen Gewässern an mehreren Trainings- und Patrouillenfahrten. Die USS GREINER wurde nun zum Flaggschiff des Eskortiergeschwaders 28 ( CortRon 28 ) ernannt. An diesem 23. Dezember verließen die Kriegsschiffe des CortRon28 Pearl Harbor und fuhren zu dem kürzlich eroberten Atoll Tarawa, Gilbert Islands. Von hier aus sollte die USS GREINER zusammen mit den anderen Geleitzerstörern zwischen den Gilbert Islands bis zu den Marshall Islands patrouillieren. Außerdem eskortierten diese Geleitzerstörer Transportschiffe zu den Angriffsgebieten. Zwischendurch rettete die Mannschaft der USS GREINER am 26. Januar dreizehn Besatzungsmitglieder einer abgestürzten PBM Mariner aus dem Wasser. Am 8. Februar verließ die USS GREINER zusammen mit dem Geleitzerstörer USS BANGUST ( DE-739 ), drei Handelsschiffen und dem Öltanker USS CALIENTE ( AO-53 ) Tarawa und fuhr zum Atoll Majuro, Marshall Islands. Doch schon am 10. Februar erhielten die beiden Geleitzerstörer neue Befehle und kehrten noch am selben Tag nach Tarawa zurück. Dann lag die USS GREINER zusammen mit dem Geleitzerstörer USS SANDERS ( DE-40 ) und dem Zerstörer am 29. Mai vor der Insel Kusai, Karolinen und beschoss die dortigen japanischen Küstenbefestigungen. Die USS GREINER beschoss dann am 1. Juni alleine feindliche Batterien auf der Insel, welche eine Salve auf die amerikanischen Kriegsschiffe abgegeben hatten, und zerstörte diese. Bis zum 2. Juni klärten die drei Kriegsschiffe die Höhe der feindlichen Verteidiger auf.Am 11. Juni um 17:00 Uhr, erreichte die USS GREINER zusammen mit den motorisierten Minensuchern USS YMS-282 und USS YMS-203 und dem U-Boot Jäger USS SC-1364 das Seegebiet östlich von Roi Namur und übernahmen die Suche nach feindlichen U-Booten von dem Geleitzerstörer USS BANGUST ( DE-739 ). Im Juli verließ die USS GREINER die Gilbert und Marshall Islands und fuhr zur Marinebasis Pearl Harbor. Hier unterzog man den Geleitzerstörer einer Überholung. Anschließend begannen bis zum Oktober Trainingsoperationen in den Hawaiianischen Gewässern. Danach folgten ab dem Oktober bis zum Dezember Anti-U-Boot Übungen. Noch im selben Monat verließ das Kriegsschiff wieder Pearl Harbor und begann mit Patrouillenfahrten um die Marshall Islands Wotje, Mili, Jaluit und Maloelap. Mitte März 1945 wechselte die USS GREINER zum Atoll Ulithi, Karolinen. Hier versetzte man das Kriegsschiff in die Task Group 50.8., die At Sea Logistic Support Group (ServRon6), die Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ) während der Operation „Iceberg“ befehligte. Innerhalb der TG gehörte der Geleitzerstörer zur Task Undergroup 50.8.4. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ATTU ( CVE-102 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ) und USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ) und die Geleitzerstörer USS GREINER, USS SANDERS, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS WYMAN ( DE-38 ). Alle Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Geleitzerstörer der TU hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Die Task Group 50.8 wurde dann am 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte, umgewandelt. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. Die USS GREINER sowie die anderen drei Geleitzerstörer wechselten nicht in die Task Group 30.8 sondern begannen in den Gewässern zwischen den Kerama Retto Inseln und Okinawa zu patrouillieren. Am 3. Juli verließ die USS GREINER die Gewässer vor den Kerama Retto Inseln und fuhr zum Atoll Ulithi. Von hier aus ging die Fahrt zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands und zur Marinebasis Pearl Harbor weiter. Nach dem bunkern von frischem Treibstoff und Proviant verließ das Kriegsschiff die Hawaiianischen Gewässer und fuhr nach San Francisco. Der Geleitzerstörer legte am 28. Juli in dem dortigen Hafen an. Von hier aus wechselte das Kriegsschiff dann in den Hafen von Oakland, Kalifornien. In diesem stellte man das Kriegsschiff am 19. November 1945 außer Dienst. Den Namen USS GREINER ( DE-37 ) strich man am 5. Dezember 1945 von der US Navy – Liste. Den Schiffskörper verkaufte man am 10. Februar 1946 an die J. G. Berkit & Company zum verschrotten. Die Verschrottung erfolgte dann von der National Metal & Steel Corporation auf Terminal Island, Los Angeles, Kalifornien.


USS GREINER ( DE-37 )
Commanding Officer

LCDR Frank Samuel Dowd  (USNR)       18. August 1943 – 8. August 1944
LCDR Loren Hall Kiser  (USNR)         8. August 1944 – 1. Oktober 1945

USS WYMAN ( DE-38 )

USS WYMAN ( DE-38 )

Biografie

Eldon P. Wyman
* 11. Januar 1917 in Portland, Oregon
† 7. Dezember 1941 auf der USS OKLAHOMA ( BB-37 ) in Pearl Harbor, Hawaii

Eldon P. Wyman besuchte von 1936 bis 1940 die Universität von Oregon. Am 22. August 1940 meldete er sich zur Naval Reserve als Auszubildender Matrose. Nach der Grundausbildung versetzte man ihn an Bord des Schweren Kreuzers USS TUSCALOOSA ( CA-37 ). Hier erhielt er am 17. März 1941 die Ernennung zum Seekadetten in der Naval Reserve. Umgehend begab sich Wyman von Bord des Schweren Kreuzers und begab sich an die Naval Reserve Midshipman School an der Northwestern University in Chicago, Illinois. Zum Ensign ernannte man ihn dort am 12. Juni. Am 19. Juli versetzte man ihn an Bord des Schlachtschiffes USS OKLAHOMA ( BB-37 ). Der Heimathafen dieses Schiffes war Pearl Harbor, Hawaii. Von dort aus operierte das Schlachtschiff in der Battleship Division 1 aus in den hawaiianischen Gewässern und an der Westküste der USA nachdem die politischen Spannungen im Pazifik und im Fernen Osten immer größer wurden. Bis Anfang Dezember 1941 war Ensign Wyman der jüngste Bewachungsoffizier in der Schiffsabteilung für die Feuerkontrolle. Am „Tag der Schande“, dem 7. Dezember 1941, war die USS OKLAHOMA längsseits mit dem Schlachtschiff USS MARYLAND ( BB-46 ) vertäut. Vier Lufttorpedos warfen japanische Piloten während des Überfalls auf Pearl Harbor mit dem Ziel der USS OKLAHOMA ab. Alle vier Torpedos trafen und explodierten. Das Schiff kränkte innerhalb von wenigen Minuten und drehte sich mit dem Kiel nach oben. Für diejenigen Besatzungsmitglieder die sich im Inneren des Schiffes befanden kam jede Hilfe auf Rettung zu spät. Unter denen die dort gefangen waren und ertranken war Ensign Eldon P. Wyman.


USS WYMAN ( DE-38 )

Schiffsbiografie

Die USS WYMAN ( DE-38 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Ensign Eldon P. Wyman benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das dreiunddreißigste Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Puget Sound Naval Shipyard in Bremerton, Washington wurde am 7. September 1942 der Kiel des Schiffes gelegt. Zu diesem Zeitpunkt sollte das Schiff für die Royal Navy in Großbritannien gebaut werden und die Kennung BDE-38 tragen. Mrs. Joe L. April taufte am 3. Juni 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Doch schon am 16. Juni 1943 übernahm die US Navy den Geleitzerstörer und das Kriegsschiff erhielt den Namen USS WYMAN und die Kennung DE-38. Lieutenant Commander Robert Witcher Copeland ( 9. September 1910 in Tacoma, Washington – 25. August 1973 in Tacoma, Washington ) stellte am 1. September 1943 in der Puget sound Naval Shipyard das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Nach der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt im Puget Sound verließ die USS WYMAN am 7. November die Werft und fuhr zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Dort traf der Geleitzerstörer am 14. November ein. Für die Besatzung des Geleitzerstörers begannen nun mehrere Übungen sowie das kalibrieren der Geschütze. Ab dem 1. Dezember begannen dann bis zum Frühjahr mehrere Anti-U-Boot Übungen in den Hawaiianischen Gewässern. Dann lag die USS WYMAN vom 9. bis zum 16. Juni 1944 im Hafen von Pearl Harbor und wurde auf die kommenden Aufgaben vorbereitet. Die Marinebasis verließ der Geleitzerstörer am 22. Juni und fuhr zu dem Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Dieses Atoll erreichte die USS WYMAN am 3. Juli. Von hier aus sollte das Kriegsschiff auf den amerikanischen Konvoirouten zwischen Eniwetok und Saipan, nördliche Marianen an Operationen gegen feindliche U-Boote eingesetzt werden. Dazu gliederte man den Geleitzerstörer in die Task Group 12.2 ein, der Hunter Killer Group, die Captain William Vincent Saunders während der Opertion „Forager“ kommandierte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS HOGGATT BAY ( CVE-75 ) und die Geleitzerstörer USS WYMAN, USS REYNOLDS ( DE-42 ), USS LAKE ( DE-301 ) und USS DONALDSON ( DE-44 ). Die USS HOGGATT BAY war das Flaggschiff der TG. Am 5. Juli begannen die Schiffe der TG mit ihrer Patrouillenfahrt und waren auf der Suche nach japanischen U-Booten. Da befanden sie sich östlich von Guam, Nördliche Marianen bei der Insel Nof Truk. Am Morgen des 9. Juli verließ die USS WYMAN ihre Formation und begann einen U-Boot Kontakt zu untersuchen der von See her kam. Der Geleitzerstörer begann mit der USS LAKE sofort eine Jagd auf dieses feindliche U-Boot. Die USS WYMAN warf nach einem vorgegeben Muster eine Salve von Wasserbomben über Bord. Doch danach gab es keine Beweise, dass der Geleitzerstörer entweder das japanische –Boote beschädigt oder versenkt hatte. Am 11. Juli erschien der Hochseetanker USS GUADALUPE ( AO-32 ) und beölte die Kriegsschiffe. Vom 12. bis zum 18. Juli blieben die fünf Kriegsschiffe in ihren vorgegebenen Planquadraten und suchten weiterhin nach feindliche U-Boote. Um 00:24 Uhr des 19. Juli, da befand sich die USS WYMAN rund 360 Seemeilen östlich von Guam, erhielt der Geleitflugzeugträger einen Oberflächenradarkontakt. Den untersuchte man nun. Captain Saunders entsandte dazu die USS WYMAN und USS REYNOLDS. Je näher die USS WYMAN dem Kontaktgeber kam, umso deutlicher wurde das Signal. Doch gegen 00:45 Uhr war der Radarkontakt verschwunden. Damit war klar, dass man auf ein feindliches U-Boot gestoßen war. Sofort wechselte man auf der USS WYMAN auf das Sonar. Man nahm auf dem Geleitzerstörer ein starkes metallisches Echo auf. Lieutenant Commander Edwin Peter Parker, Kommandant des Kriegsschiffes, befahl nun um 00:51 Uhr umgehend eine Salve Mark 10 Hedgehog, von 24 Stück, auf das Ziel abzufeuern. Das Ergebnis war negativ. Sofort lud man die Hedgehog nach und stellte für einen zweiten Angriff eine größere Reichweite ein. Da schloss die USS REYNOLDS auf und beide Geleitzerstörer begannen nach dem japanischen U-Boot zu suchen. Um 01:25 Uhr wird die zweite Salve abgefeuert. Die USS WYMAN wird von fünf kleinen Explosionen durchgeschüttelt. Fünf Minuten später erfolgte eine schwere Detonation. LCDR Parker ließ die USS WYMAN nach Steuerbord fahren und überquerte die Explosionsstelle. Man versucht nun vergeblich einen Sonarkontakt herzustellen. Das zurückkehrende Echolot zeigt an, dass der Kontakt zerstört worden sei. Das japanische U-Boot war IJN I-5, Kommandant Lieutenant Commander Doi Takeshige, und ist bei den Koordinaten 13° 01’ Nord , 151° 58’ Ost mit allen 130 Mannschaftsmitgliedern versenkt worden. Die USS WYMAN blieb nun noch auf dem Schauplatz. Ein Motor-Walboot wurde zu Wasser gelassen damit man aus dem Wasser Ölproben und eventuell aufgetauchte Trümmer einsammeln konnte. Insgesamt wurden zwei Fünf-Gallonen-Ölfässer und einen kleinen Benzinkanister von dem sich ausbreitenden Ölteppich entnommen, sowie ein Stück Teakholz geborgen. Während dieser Minuten griffen zwei Trägerflugzeuge der USS HOGGATT BAY das Motor-Walboot an, da sie der Meinung waren das es sich hierbei um ein feindliches U-Boot handelte. LCDR Parker brach hier zum Schutz seiner Leute die Funkstille und erklärte Captain William Vincent Saunders, Kommandant des Geleitflugzeugträgers, dass wenn nicht augenblicklich die beiden Flugzeuge abdrehen seine Geschützmannschaften das Feuer eröffnen. Es gab zum Glück auf dem Motor-Walboot keine Toten zu beklagen. Die verletzten Besatzungsmitglieder wurden auf der USS HOGGATT BAY in ärztliche Behandlung gegeben. Das Öl des gesunkenen U-Bootes breitete sich bis zum nächsten Tag in großen Mengen aus. Nach dem Ende des Krieges konnte das versenkte U-Boot in den japanischen Aufzeichnungen identifiziert werden. Die USS WYMAN schloss sich den Kriegsschiffen der TG 12.2 wieder an und erreichte am 22. Juli das Atoll Eniwetok. Hier füllte man alle Bunker wieder auf. Vier Tage später verlassen diese Kriegsschiffe wieder das Atoll und beginnen die nächste Patrouillenfahrt. Um 17:33 Uhr des 28. Juli sah man von der USS HOGGATT BAY und von der USS WYMAN gleichzeitig das japanische U-Boot IJN Ro-48, das an der Oberfläche fuhr. Die USS WYMAN und die USS REYNOLDS stürmten auf das feindliche U-Boot zu. Da begann es auch schon zu tauchen und wollte fliehen. Um 18:05 Uhr erhielt man auf der USS WYMAN einen Sonarkontakt von dem flüchtenden Boot. Acht Minuten später gab LCDR Parker den Befehl zum Abschuss einer Salve von Hedgehog. Mit einer tödlichen Genauigkeit schlugen die Granaten in das Ziel ein. Die Tonoperatoren auf dem Geleitzerstörer hörten das Geräusch von mehreren schweren Unterwasserexplosionen. Um 18:19 Uhr folgte eine zweite Salve Hedgehog auf genau dieselben Zielkoordinaten. Weitere schwere Unterwasserexplosionen folgten. Nun schoss die USS REYNOLDS ebenfalls eine Salve von Hedgehog ab. Alle 76 Besatzungsmitglieder von IJN Ro-48 starben. Nach der Detonation der zweiten Salve von USS WYMAN kamen große Mengen an Trümmern und Öl an die Wasseroberfläche. Am 3. August verließen die Kriegsschiffe der TG 12.2 wieder die Gewässer vor Saipan und fuhren zum Atoll Eniwetok. Dort löste man dann die TG auf. Nun integrierte man die USS WYMAN in die Task Group 57.3. Aufgabe des Geleitzerstörers war nun, mehrere Schiffskonvois, bestehend aus Versorgungsschiffen, zwischen den Marshall Islands und den Inseln der Nördlichen Marianen zu eskortieren. Diesen Eskortierdienst führte der Geleitzerstörer bis zum 31. August durch. An diesem Tag versetzte man das Kriegsschiff in die Task Undergroup 30.8.10. Diese TU gehörte zur Fleet Oiler and Transport Carrier Group und sollte die Kriegsschiffe der 3. US Flotte an vorderster Front mit dem allernotwendigsten versorgen. Die USS WYMAN übernahm dabei die Sicherung mehrerer Flottentanker, die während der Operation „Stalmate II“ den Kriegsschiffen der TF 38 und TF 34 frischen Treibstoff übergeben sollten. Diese Aktion zog sich bis in den Oktober hinein, bis zur Operation „King II“. Erst am 20. Oktober entband man die USS WYMAN von ihren Aufgaben und das Kriegsschiff übernahm wieder Eskortieraufgaben für Versorgungsschiffe zwischen den Marshall Islands und den Nördlichen Marianen. Im Februar 1945 beteiligte sich der Geleitzerstörer an Anti-U-Boot Operationen, die die Invasion der strategisch wichtigen Insel Iwo Jima unterstützten. Mitte März 1945 wechselte die USS WYMAN zum Atoll Ulithi, Karolinen. Hier versetzte man das Kriegsschiff in die Task Group 50.8., die At Sea Logistic Support Group (ServRon6), die Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ) während der Operation „Iceberg“ befehligte. Innerhalb der TG gehörte der Geleitzerstörer zur Task Undergroup 50.8.4. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ATTU ( CVE-102 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ) und USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ) und die Geleitzerstörer USS WYMAN, USS GREINER, USS SANDERS und USS LOVERING ( DE-39 ). Alle Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Geleitzerstörer der TU hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Außerdem konnte die Besatzung des Geleitzerstörers drei schwimmende japanische Seeminen durch Gewehrschüsse zur Explosion bringen. Die Task Group 50.8 wurde dann am 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte, umgewandelt. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. Die USS WYMAN sowie die anderen drei Geleitzerstörer wechselten nicht in die Task Group 30.8 sondern begannen in den Gewässern zwischen den Kerama Retto Inseln und Okinawa zu patrouillieren. Am 10. Juni verließ der Geleitzerstörer die Gewässer um Okinawa und fuhr über Guam zum Atoll Eniwetok. Nach einem Zwischenstopp in der Marinebasis Pearl Harbor legte das Kriegsschiff am 15. Juli im Hafen von San Francisco, Kalifornien an. Hier bugsierte man die USS WYMAN in ein Trockendock und begann mit einer umfangreichen Überholung, welche 42 Tage dauern sollte. Doch in dieser Zeit, am 15. August 1945, akzeptierte Japan die bedingungslose Kapitulation. Damit war der Zweite Weltkrieg im Pazifik beendet. Man änderte die Überholung nun in eine Inaktivität. Alle vorab schon genehmigten Umbauarbeiten, es sollten große Deckgeschütze zur Bombardierung des japanischen Hinterlandes installiert werden, wurden fallen gelassen. Alle Arbeiten wurden nun eingestellt, bis auf die Arbeiten die das Schiff in einen sicheren und bewohnbaren Zustand versetzten. Man stellte am 17. Dezember 1945 den Geleitzerstörer außer Dienst und den Namen USS WYMAN ( DE-38 ) strich man am 8. Januar 1946 von der US Navy – Liste. Nach dem Abbau sämtlicher kriegstechnischer Einrichtungen verkaufte man am 16. April 1947 den Schiffskörper an die National Metal & Steel Company auf Terminal Island, Los Angeles, Kalifornien zum verschrotten. Diese Verschrottung war am 14. März 1948 abgeschlossen.


USS WYMAN ( DE-38 )
Commanding Officer

LCDR Robert Witcher Copeland            1. September 1943 – 1. Februar 1944
LCDR Edwin Peter Parker          1. Februar 1944 – 1. Juni 1945
LT Dudley Talbot        1. Juni 1945 – 1. Oktober 1945
LT Robert Edward Jose         1. Oktober 1945 – 17. Dezember 1945

USS SANDERS ( DE-40 )

USS SANDERS ( DE-40 )

Biografie

Ensign Eugene Thomas Sanders
* 15 März 1899 in Hubbard, Marion County, Oregon
7. Dezember 1941 auf dem Schlachtschiff USS ARIZONA ( BB-39 ) im Hafen von Pearl Harbor, Territorium Hawaii

Eugene Thomas Sanders war der Sohn von William Eugene Sanders und Jessie M. Hinkle Sanders ( 29. November 1877 in Oregon – ? ). Er trat am 16. Juni 1917 in die US Navy ein und wurde am 13. Februar 1919 entlassen. Nach nur einigen Monaten im Zivilleben trat Sanders am 18. September 1919 in die US Navy ein. Er diente unter anderem vom 4. Dezember 1932 bis zum 1. Juni 1934 an Bord des Minensuchers USS BRANT ( AM-24 ), vom 30. August 1934 bis zum 28. Januar 1936 auf dem Minensucher USS FINCH ( AM-9 ), vom 29. Januar 1936 bis zum 3. April 1937 auf der Navy Station in Olongapo, Luzon, Philippinen und vom 6. April 1937 bis zum 10. März 1938 an Bord des U-Boot Tenders USS CANOPUS ( AS-9 ). Am 7. Mai 1940 meldete sich Chief Boatswain Sanders an Bord des Schlachtschiffes USS ARIZONA ( BB-39 ). Man beförderte ihn am 3. November 1941 zum Ensign. Während des japanischen Luftangriffs auf die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii am 7. Dezember 1941, befand sich Ensign Sanders an Bord des Schlachtschiffes.


USS SANDERS ( DE-40 )

Schiffsbiografie

Die USS GREINER ( DE-37 ) ist das zweite Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Ensign Eugene Thomas Sanders benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das fünfunddreißigste Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Puget Sound Naval Shipyard in Bremerton, Washington wurde am 7. September 1942 der Kiel des Schiffes gelegt. Zu diesem Zeitpunkt sollte das Schiff für die Royal Navy in Großbritannien gebaut werden und die Kennung BDE-40 tragen. Doch am 14. Juni 1943 übernahm die US Navy den Geleitzerstörer und das Kriegsschiff erhielt am 16. Juni 1943 den Namen USS SANDERS und die Kennung DE-40. Die Taufe und der Stapellauf erfolgten am 18. Juni 1943. Lieutenant Commander Arthur N. Daniels ( USNR ) stellte am 1. Oktober 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt wurde in den Gewässern vor San Francisco, Kalifornien durchgeführt. Anschließend folgten mehrere Übungen. Im Dezember verließ die USS SANDERS die US Westküste und fuhr zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Diese erreichte er Anfang Januar 1944. Wenige Tage nach der Ankunft stach das Kriegsschiff wieder in See und patrouillierte bis zum Juli 1944 zwischen der Gilbert Insel Tarawa und den Marshall Islands. Hauptaufgabe des Geleitzerstörers war die Eskorte von Schiffskonvois in diesen Gewässern damit die Versorgung der kämpfenden Truppen gewährleistet werden konnte. In dieser Zeit, am 1. April, versetzte man die USS SANDERS in die Task Undergroup 57.10.9. In dieser TU befand sich noch das Panzerlandungsschiff USS LST-127 und die beiden Landungsboote USS LCI (G) 346 und USS LCI (G) 449. Auf dem Panzerlandungsschiff und den beiden Landungsbooten befinden sich Soldaten, die am 1. April auf dem Atoll Ailuk und am 2. April auf dem Atoll Mejit, beides Marshall Islands angelandet werden. Dann lag die USS SANDERS zusammen mit dem Geleitzerstörer USS GREINER ( DE-37 ) und einem Zerstörer am 29. Mai vor der Insel Kusai, Karolinen und beschoss die dortigen japanischen Küstenbefestigungen. Bis zum 2. Juni klärten die drei Kriegsschiffe die Höhe der feindlichen Verteidiger auf. Anschließend nahm die USS SANDERS ihre Patrouillenfahrten wieder auf. Am 24. Juni lag es vor dem Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Im Juli verließ die USS GREINER die Gilbert und Marshall Islands und fuhr zur Marinebasis Pearl Harbor. Hier unterzog man den Geleitzerstörer einer ersten Überholung. Anschließend kehrte das Kriegsschiff wieder zu seinen aufgaben zurück und eskortierte zwischen August und Oktober mehrere Schiffskonvois bis zu den Nördlichen Marianen. Von November 1944 bis Anfang März 1945 patrouillierte und eskortierte das Kriegsschiff wieder zwischen den Gilbert und den Marshall Islands. Mitte März wechselte die USS SANDERS zum Atoll Ulithi, Karolinen. Hier versetzte man das Kriegsschiff in die Task Group 50.8., die At Sea Logistic Support Group (ServRon6), die Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ) während der Operation „Iceberg“ befehligte. Innerhalb der TG gehörte der Geleitzerstörer zur Task Undergroup 50.8.4. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ATTU ( CVE-102 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ) und USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ) und die Geleitzerstörer USS SANDERS, USS GREINER, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS WYMAN ( DE-38 ). Alle Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Geleitzerstörer der TU hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Die Task Group 50.8 wurde dann am 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte, umgewandelt. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. Die USS SANDERS sowie die anderen drei Geleitzerstörer wechselten nicht in die Task Group 30.8 sondern begannen in den Gewässern zwischen den Kerama Retto Inseln und Okinawa zu patrouillieren. Der Geleitzerstörer verließ Ende Juni diese Gewässer. Die Fahrt ging über Pearl Harbor bis in die Bucht von San Francisco. Die dortige Werft in San Pedro, Kalifornien erreichte der Geleitzerstörer am 15. Juli. Noch am selben Tag wurde das Kriegsschiff in ein Trockendock bugsiert und man begann mit einer umfangreichen Überholung. Dann erfuhr man am 15. August, dass die Japaner die bedingungslose Kapitulation akzeptierten. Damit war der Zweite Weltkrieg im Pazifik beendet. Die Reparaturarbeiten an der USS SANDERS wurden am 18. Juli vorzeitig eingestellt. Am 6. September nahm man den Geleitzerstörer ins Schlepptau und brachte ihn in die Treasure Island Naval Station in San Francisco und stellte das Kriegsschiff am 31. Oktober 1945 außer Dienst. Den Namen USS SANDERS ( DE-40 ) strich man am 8. Januar 1946 von der US Navy – Liste. Den Schiffskörper verkaufte man am 8. Mai 1947 an die National Metal & Steel Corporation auf Terminal Island, Los Angeles, Kalifornien zum verschrotten.


USS SANDERS ( DE-40 )
Commanding Officer

LCDR Arthur N. Daniels (USNR)           1. Oktober 1943 – 29. März 1944
LCDR George N. Lindsay Jr. (USNR)           29. März 1944 – 5. April 1944
LCDR Arthur N. Daniels (USNR)          5. April 1944 – 7. April 1944
LCDR George N. Lindsay, Jr. (USNR)          7. April 1944 – 8. September 1945
LCDR Everett A. Rhoades (USNR)          8. September 1945 – 23. Oktober 1944
LT(jg) Henry E. Perry, Jr. (USNR)          23 Oktober 1944 – 31. Oktober 1945

USS LOVERING ( DE-39 )

USS LOVERING ( DE-39 )

Biografie

William Bacon Lovering
* 3. August 1913 in Nahant, Massachusetts
† 6. Juni 1942 an Bord des Zerstörers US HAMMANN ( DD-412 )

William Bacon Lovering absolvierte die Harvard Universität und meldete sich am 2. August 1940 freiwillig zur US Navy Naval Reserve. Zum Midshipman ernannte man ihn am 22. November. Er besuchte nun die Navy Reserve Midshipman´s School an der Northwestern University in Chicago, Illinois. Man beförderte Lovering am 28. Februar 1941 zum Ensign und versetzte ihn an Bord des Zerstörers USS HAMMANN ( DD-412 ). Die Schlacht um die Midway Islands begann am 4. Juni 1942. Während der Luftschlacht schirmte die USS HAMMANN den Flugzeugträger USS YORKTOWN ( CV-5 ) ab und die Geschützmannschaften des Zerstörers waren an dem Abschuss vieler der feindlicher Flugzeuge beteiligt. Doch am 5. Juni trafen mehrere Bomben den Träger den die Mannschaft dann am Nachmittag nach heroischem Kampf verließ. Captain Elliot Buckmaster ( 19. Oktober 1889 – 10. Oktober 1976 ), Kapitän des Flugzeugträgers, erarbeitete mit den Kapitänen der Zerstörer am 6. Juni einen Aktionsplan um doch noch die USS YORKTOWN zu bergen. Dafür manövrierte Commander Arnold Ellsworth True ( 23. Januar 1901 – 11. Dezember 1979 ) die USS HAMMANN an die Steuerbordseite des Trägers wo der Zerstörer Strom für die Lenzpumpen und andere Einrichtungen, wie die Navigation, Kommunikation und medizinische Versorgung, liefern konnte. Eine Notbesatzung versuchte nun den Träger mit dem Minensuchboot USS VIREO ( AM-52 ) in Sicherheit zu bringen. In der Nähe dieses Schauplatzes lauerte das japanische U-Boot I-168 und wartete auf eine günstige Schussposition. Durch den überall umher schwimmenden Schutt und Trümmer des vorangegangenen Kampfes konnten die amerikanischen Zerstörer dieses U-Boot nicht orten. Um 15:36 Uhr sichtete der Aussichtsposten eine Salve von vier Torpedos die sich dem Steuerbord des Trägers schnell näherten. Alle an Steuerbord befindlichen Kanoniere der USS HAMMANN begannen mit ihren Kanonen auf die Torpedos zu schießen um sie so im Wasser zur Explosion zu bringen. Bei einen von den Vieren gelang es. Ein Torpedo traf den Zerstörer Mittschiffs. Durch die Explosion wurde das Schiff in zwei Teile getrennt. Die beiden anderen Torpedos trafen die USS YORKTOWN. Viele der eben erst geretteten Männer des Trägers sowie ein Teil der Besatzung des Zerstörers fanden bei dieser Explosion den Tod. Durch deren Wucht wurden viele über Bord geschleudert. Die Rettungsboote wurden umgehend zu Wasser gelassen und alle Überlebenden gingen von Bord der USS HAMMANN. Nach vier Minuten war das Schiff unter Wasser gesunken. Da gab es eine gewaltige Explosion von den Wasserbomben und den Torpedos des Schiffes. Viele sich im Wasser befindlichen Besatzungsmitglieder wurden durch diese Explosion getötet, unter ihnen Ensign William Bacon Lovering. 112 Besatzungsmitglieder der USS HAMMANN wurden von den Zerstörern USS BENHAM ( DD-397 ) und USS BALCH ( DD-363 ) gerettet. Von der USS YORKTOWN fanden insgesamt 141 Besatzungsmitglieder den Tod.
Ensign William Bacon Lovering erhielt posthum das Purple Heart verliehen. Außerdem erhielt er die Asiatic-Pacific Campaign Medal und die World War II Victory Medal.


USS LOVERING ( DE-39 )

Schiffsbiografie

Die USS LOVERING ( DE-39 ) ist das zweite Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Ensign William Bacon Lovering benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das vierunddreißigste Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Puget Sound Naval Shipyard in Bremerton, Washington wurde am 7. September 1942 der Kiel des Schiffes gelegt. Zu diesem Zeitpunkt sollte das Schiff für die Royal Navy in Großbritannien gebaut werden und die Kennung BDE-39 tragen. Doch am 14. Juni 1943 übernahm die US Navy den Geleitzerstörer und das Kriegsschiff erhielt am 16. Juni 1943 den Namen USS LOVERING und die Kennung DE-39. Miss J. Shennon taufte am 18. Juni 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Augustus Hoke Donaldson ( USNR ) stellte am 11. September 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Für die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt fuhr die USS LOVERING nach San Francisco, Kalifornien, wo eine intensive Trainingsperiode begann. Daran beteiligt waren Geleitflugzeugträger, Zerstörer, Geleitzerstörer und U-Boote beteiligt. Erst am 4. Dezember verließ dann die USS LOVERING die kalifornische Küste und fuhr zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii, wo der Geleitzerstörer am 16. Dezember anlegte. Vier Tage später verließ das Kriegsschiff wieder diese Marinebasis und fuhr zu den Gilbert Inseln. Die USS LOVERING erreichte erst am 28. Dezember die dortigen Gewässer. Ab diesem Tag patrouillierte der Geleitzerstörer bis zum Juli 1944 zwischen der Gilbert Insel Tarawa und der Marshall Islands Majuro und Eniwetok, welches das Hauptziel wurde, und eskortierte viele Schiffskonvois zur Versorgung der kämpfenden Truppe. Ab dem 27. Juli befand sich das Kriegsschiff in Pearl Harbor. Hier wurde es für einige Reparaturarbeiten in ein Trockendock bugsiert. Danach begannen erneut Trainingspflichten. Diesmal aber als Ziel- und Trainingsschiff für amerikanische U-Boote. Am 19. September kehrte die USS LOVERING zum Atoll Eniwetok zurück. Von hier aus eskortierte der Geleitzerstörer wieder Schiffskonvois und beteiligte sich an Anti-U-Boot Übungen. Ende Oktober beteiligte sich das Kriegsschiff an einer Reihe von Eskortiermissionen zwischen dem Atoll Eniwetok und den Inseln Guam und Saipan, Nördlichen Marianen. Die USS LOVERING verließ am 10. März das Atoll Eniwetok und wechselte zum Atoll Ulithi, Karolinen. Hier versetzte man das Kriegsschiff in die Task Group 50.8., die At Sea Logistic Support Group (ServRon6), die Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ) während der Operation „Iceberg“ befehligte. Innerhalb der TG gehörte der Geleitzerstörer zur Task Undergroup 50.8.4. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ATTU ( CVE-102 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ) und USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ) und die Geleitzerstörer USS LOVERING, USS WYMAN ( DE-38 ), USS GREINER ( DE-37 ) und USS SANDERS ( DE-40 ). Alle Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Geleitzerstörer der TU hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Die Task Group 50.8 wurde dann am 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte, umgewandelt. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), den Zerstörern USS STOCKTON ( DD-646 ), USS STEVENSON ( DD-645 ), USS THORN ( DD-647 ), USS KALK ( DD-611 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS LOVERING, USS LYMAN ( DE-302 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), USS REYNOLDS ( DE-42 ), USS DONALDSON ( DE-44 ), LAMONS ( DE-743 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS CORBESIER ( DE-438 ), USS CONKLIN ( DE-439 ), USS CROWLEY ( DE-303 ), USS LAKE ( DE-301 ), USS BANGUST ( DE-739 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA ( AO-40 ), USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA ( AE-6 ). Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Doch die Schiffe laufen alle in einen Taifun. Man hat auf der USS LOVERING zu tun den Geleitzerstörer ohne großen Schaden durch dieses Unwetter zu bringen. Einigen Schiffen der TG erging es schlimmer wie diesem Kriegsschiff. Trotzdem musste sich der Geleitzerstörer bis in die San Pedro Bay, Leyte, Philippinen zurück ziehen. Viele von den beschädigten Schiffen folgten und erreichten bis zum 17. Juni die San Pedro Bay. Hier musste nach dem Taifun wieder Ordnung geschaffen werden und die Mannschaften und Schiffe auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereitet werden. Nach den ersten Notreparaturen verließ die USS LOVERING am 9. Juli die San Pedro Bay und fuhr über die Marinebasis Pearl Harbor zur Werft in San Pedro, Kalifornien. Der Geleitzerstörer erreichte am 28. Juli die Werft und wurde noch am selben Tag in ein Trockendock bugsiert. Dann erfuhr man am 15. August, dass die Japaner die bedingungslose Kapitulation akzeptierten. Damit war der Zweite Weltkrieg im Pazifik beendet. Die Reparaturarbeiten an der USS LOVERING wurden am 18. Juli vorzeitig eingestellt. Am 6. September nahm man den Geleitzerstörer ins Schlepptau und brachte ihn in die Treasure Island Naval Station in San Francisco und stellte das Kriegsschiff am 16. Oktober 1945 außer Dienst. Den Namen USS LOVERING ( DE-39 ) strich man am 1. November 1945 von der US Navy – Liste. Den Schiffskörper verkaufte man am 31. Dezember 1946 an Hugo Neu in New York City zum verschrotten. Die Verschrottung erfolgte dann von der National Metal & Steel Corporation auf Terminal Island, Los Angeles, Kalifornien.


USS LOVERING ( DE-39 )
Commanding Officer

LCDR Augustus Hoke Donaldson (USNR)        9. Juli 1943 – 21. September 1943
LCDR Henry Rawle (USNR)         21. September 1943 – 29. Dezember 1943
LCDR Augustus Hoke Donaldson (USNR)          29. Dezember 1943 – 2. August 1944
LCDR Emery Paul Bayley (USNR)        2. August 1944 – 8. Oktober 1945
LT Malcolm Anderson Rea (USNR)         8. Oktober 1945 – 16. Oktober 1945