Archiv für den Monat: Mai 2016

USS ARANER ( IX-226 )

USS ARANER ( IX-226 )

Schiffsbiografie

Die USS ARANER ( IX-226 ) ist das zweite Schiff bei der US Navy das zu Ehren der Aran Islands an der Westküste Irlands benannt worden ist.
Das Schiff war ein Liberty – Schiff mit dem MC Typ EC2-S-C1 und dem MC Kontrakt 1747.
Auf der Kaiser Shipbuilding Company, Inc. in Vancouver, Washington wurde am 15. November 1942 der Kiel des Schiffes gelegt. Der Stapellauf erfolgte am 27. Dezember 1942 und das Schiff erhielt den Namen SS JUAN de FUCA. Die War Shipping Administration übernahm am 11. Januar 1943 das Schiff und übergab es an die Weyerhaeuser Steamship Company. Das Schiff trug Versorgungsgüter zu den benötigten Häfen im Pazifik.
Der Zerstörer USS CONVERSE ( DD-509 ) fuhr von Pearl Harbor kommend zum Atoll Ulithi, Karolinen um dort die Sicherung von einem Schiffskonvoi zu übernahm in dem sich auch der Transporter SS JUAN de FUCA befand. Dieser Schiffskonvoi sollte zur San Pedro Bay, Leyte eskortiert werden. Dort warteten die Schiffe des 1. Versorgungskonvoi für Mindoro. In diesem Konvoi befanden sich neben den Transportern mehrere Panzerlandungsschiffe die von den Zerstörern USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE ( DD-570 ), USS YOUNG ( DD-580 ), USS FOOTE ( DD-511 ), USS BRYANT ( DD-665 ), USS NEWCOMB ( DD-586 ) und fünf weiteren Zerstörern eskortiert wurden. Am 19. Dezember legten die Schiffe in der San Pedro Bay ab und befanden sich zwei Tage später östlich von Panay Island in der Visayan See. Da griffen japanische Kamikazepiloten den Konvoi an. Die LST 460 und 749 sowie die SS JUAN de FUCA werden dabei getroffen und beschädigt.
Die beiden Panzerlandungsschiffe müssen aufgegeben werden. Deren Besatzungen und die meisten Soldaten werden durch die Zerstörer USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE und USS FOOTE gerettet. Die SS JUAN de FUCA kann aber aus eigener Kraft weiterfahren. Die Anlandungsstelle vor Mindoro erreicht der amerikanische Schiffskonvoi am 24. Dezember. Auch nach der Entladung der Schiffe und ihrer Rückfahrt nach Leyte gibt es immer wieder Luftalarm. Dabei wird am 30. Dezember der Frachter SS JUAN de FUCA rund 20 Seemeilen von Mindoro entfernt durch ein Torpedo wieder getroffen und beschädigt. Der Kapitän des Transportschiffes entscheidet sich das Schiff bewusst stranden zu lassen um es zu retten. Dies geschieht auf Ambulong Island. Nach den Kämpfen um die Philippinen wird die SS JUAN de FUCA wieder flottgemacht und ins Trockendock in der Subic Bay, Luzon geschleppt. Dort führte man die notwendigen Reparaturarbeiten durch und Lieutenant Henry Morath stellte am 23. September 1945 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy. Noch am selben Tag erhielt das Transportschiff den Namen USS ARANER ( IX-226 ) verliehen. Von der Subic Bay aus fuhr das Schiff nach Leyte. Dort besichtigte eine Überprüfungskommission im darauffolgenden Monat Oktober das unklassifizierte vielseitige Hilfsschiff. Als Folge dieser Untersuchung musste die USS ARANER im Januar 1946 wieder in die Subic Bay abgeschleppt werden. Dort demontierte man sämtliche Einrichtungen die mit der US Navy zu tun hatten. Am 22. August 1946 stellte man das Schiff wieder außer Dienst und übergab es am selben Tag an die War Shipping Administration zu deren Verfügung. Dort erhielt das Schiff wieder seinen alten Namen SS JUAN de FUCA. Am 3. März 1948 verkaufte man dort das Schiff an die Asia Development Corporation zum verschrotten. Den Namen USS ARANER ( IX-226 ) strich man am 29. Oktober 1946 von der US Navy – Liste.
Das Transportschiff sollte von dem Schlepper MARGARET MOLLER von Hongkong nach Shanghai geschleppt werden. Kriegsschiffe der chinesischen Nationalisten haben 180 Seemeilen nördlich von Keelung, Formosa in internationalen Gewässern beide Schiffe abgefangen. Der Mannschaft des Schleppers wurde unter Androhung von Gewalt befohlen die Schlepptrosse zu kappen und nach Hongkong zurück zu fahren. Auf der Position 28°05’Nord 123° 00’ Ost blieb die SS JUAN de FUCA ihrem Schicksal überlassen. Man vermutet, dass das Schiff in der Formosa Straße später gesunken sei.

USS FOOTE ( DD-511 )

USS FOOTE ( DD-511 )

Biografie

Andrew Hull Foote
* 12. September 1806 in New Haven, Connecticut
† 26. Juni 1863 in New York City
war ein Offizier in der US Navy und diente während des amerikanischen Bürgerkrieges

Andrew Hull Foote war der Sohn des Senators Samuel Augustus Foote ( 8. November 1780 – 15. September 1846 ) und Eudocia Hull. Der junge Foote war nicht als guter Schüler bekannt, zeigte aber großes Interesse für das Meer. Sein Vater schickte ihn an die United Stats Military Academy in West Point, New York. Doch sechs Monate später, im Jahre 1822, verließ Foote West Point und wechselte an die United Stats Naval Academy in Annapolis, Maryland wo er den Rang eines Midshipman erhielt. Zwischen 1822 und 1843 diente Foote in der Karibik, im Pazifik, im Mittelmeer, an der afrikanischen Küste und an der Philadelphia Navy Yard. Nach der US Naval Academy befand er sich an Bord des Schoners USS GRAMPUS ( 1821 ). Im Jahre 1830 beförderte man ihn zum Lieutenant und stationierte ihn im Mittelmeer. Man versetzte ihn auf die Fregatte USS JOHN ADAMS ( 1799 ) die am 5. Mai 1838 von Hampton Roads aus zu einer Weltumsegelung startete. Begleitet wurde die altehrwürdige Fregatte von der neugebauten und 50 Kanonen führenden Fregatte USS COLUMBIA ( 1836 ). Besonderes Gewicht lag darauf die Ostindischen Gebiete anzulaufen wo die Vereinigten Staaten einen wachsenden Handel genossen. Beide Schiffe legten am 10. Juli in Rio de Janeiro, Brasilien an, doch die USS JOHN ADAMS segelte schon am 25. Juli weiter. Ihr Weg führte sie nach Sansibar und von dort aus nach Bombay. Dort trafen sich beide Fregatten wieder und segelten nach Goa und Colombo, Ceylon weiter. In Colombo hörte man von einem Überfall Eingeborener Susoh auf das amerikanische Handelsschiff ECLIPSE. Das Geschwader segelte umgehend an den Ort des Geschehens und bombardierte das Fort Kuala Batee und vereinbarte mit dem Rajah von Sumatra vertraglich die Hilfe und den Schutz von amerikanischen Schiffen. Schnell war festgestellt worden aus welchem Dorf die Angreifer auf das amerikanische Handelsschiff kamen. Über 300 Marinesoldaten und Matrosen wurden bei dem Dorf Muckie angelandet und zerstörten dieses. Vor dem Eintreffen des Geschwaders bei Rio de Janeiro am 23. April 1840 legte es noch mal in Singapur, Macau, Honolulu und Valparaiso an, danach wurde das Kap Horn umrundet. Die USS JOHN ADAMS legte Mitte Juni 1842 in Boston wieder an. Foote ging von Bord der Fregatte um sich zu seinem neuen Einsatzort, dem Philadelphia Naval Asylum, zu begeben. Nachdem der das Land wieder mit den Planken eines Schiffes tauschte, organisierte er auf der Fregatte USS CUMBERLAND ( 1842 ) eine Temperance Society. Diese Gruppe von Seeleuten entwickelte eine Bewegung zur Beendigung der Politik der Versorgung von Marineangehörigen mit alkoholischen Getränken. Am 17. November 1849 stellte Foote die unter seinem Kommando stehende Brigg USS PERRY ( 1843 ) wieder in den Dienst der US Navy. Mit dem Schiff kreuzte er an der Westküste Afrikas entlang auf der Suche nach Sklavenhändlern. Er war aktiv bei der Unterdrückung de Sklavenhandels und war überzeugt das dieser Handel abgeschafft werden müsse. Am 26. Dezember 1851 legte die USS PERRY in New York City wieder an. Im Jahre 1854 veröffentlichte er ein Buch „Afrika und die amerikanische Flagge“. In diesem Buch zeigte sich Foote als Befürworter der Befreiung der Sklaven und bekannte sich zum Fürsprecher der Antisklavereibewegung. In seinem Buch beschrieb er die Geografie des afrikanischen Kontinents, die Sitten und Gebräuche der vielen Menschen in Afrika. Er erzählte die Errichtung der amerikanischen Kolonie in Afrika, beschrieb den Sklavenhandel und die damit einher gehenden Übel. Allerdings ließ er dabei nicht die Notwendigkeit außer acht US Bürger und die amerikanische Wirtschaft im Ausland zu schützen. Mit den Erscheinen des Buches war Foote ein gefragter Redner in den Abolitinisten Kreisen. In den Jahren 1851 bis 1856 diente Foote auf verschiedenen Posten an Land. So unter anderem im US Navy Effenciecy Board, dem US Navy Ausschuss für Effizienz, der von Commodore Samuel Francis Du Pont ( 27. September 1803 – 23. Juni 1865 ) ins Leben gerufen wurde. Im Jahre 1856 beförderte man Foote zum Commander und übergab ihm das Kommando über die Korvette USS PORTSMOUTH ( 1843 ) die zum Ostindischen Geschwader gehörte. Mit diesem Kommando konnte er die britischen Operationen gegen Kanton, China während des Zweiten Opiumkrieges beobachten. Dies führte aber dazu, dass sein Schiff durch chinesische Küstenbatterien angegriffen wurde. Daraufhin übernahm Foote persönlich das Kommando über eine Trupp aus Marinesoldaten und Matrosen mit denen er als Vergeltung des Angriffes die Verteidigungsforts der Chinesen entlang des Pearl River von Land aus angriff und besetzte. Dies führte zu einer kurzen Besetzung chinesischen Territoriums. 1858 kehrte Foote in die Vereinigten Staaten zurück und übernahm dort das Kommando über die Brooklyn Navy Yard in Brooklyn, New York. Dieses Amt übte er bis zum Ausbruch des amerikanischen Bürgerkrieges aus. Nachdem am 12. April 1861 mit offenen Kampfhandlungen durch konföderierte Einheiten der amerikanische Bürgerkrieg ausgebrochen war, übernahm Foote das Kommando über die New York Navy Yard. Am 29. Juni 1861 ernannte man ihn zum Captain. Am 30. August 1861 übernahm er das Kommando des Mississippi River Squadrons von Commander John Rodgers ( 8. August 1812 – 5. Mai 1882 ). In den vielen Schlachten am westlichen Kriegsschauplatz war eine gute Organisation und Leitung der Kanoneboot Flotte der Schlüssel zum Sieg über die Konföderierten Truppen innerhalb des Landes mit dem größten Fluss. Und dies absolvierte Foote mit Auszeichnung. Zu diesem frühen Zeitpunkt des Krieges war aber die Kanonenboot Flotte noch der US Army unterstellt. Im Februar 1862 beförderte man ihn zum Flag Offizier und stellte ihn damit auf eine Stufe mit General Ulysses S. Grant ( 27. April 1822 – 23. Juli 1885 ). Beide Einheiten kämpften Seite an Seite. So eroberten sie das Fort Henry am Tennessee River. Trotzdem, dass an einem Kanoneboot schwere Schäden entstanden waren während der Schlacht, konnte fas Fort sehr schnell niedergerungen werden. Einige Tage später zogen General Grant und Flag Offizier Foote gegen das Fort Donelson auf dem Cumberland River. Die Hoffnung dieses Fort genauso schnell niederzukämpfen wie das Fort Henry zerschlug sich sehr schnell. Die Kanonen der Flussbatterien waren besser angelegt worden. Trotzdem konnte dieses Fort eingenommen werden, aber der Preis dafür war hoch. Drei Kanonenboote aus Footes Geschwader wurden sehr beschädigt. Mit dabei war sein Flaggschiff die USS ST LOUIS ( 1861 ). Auch Foote selber blieb nicht unverletzt. Er erhielt an seinem Fuß eine Wunde. Für seine Verdienste während der eroberung beider Forts erhielt Foote den Dank des Kongresses. Nach der Reparatur der Schiffe des Mississippi River Squadrons begann Foote mit General John Pope ( 16. März 1822 – 23. September 1892 ) eine Kampagne gegen die Insel Nummer Zehn auf dem Mississippi River. Diese dauerte vom 28. Februar bis zum 8. April 1862 und endete mit der Einnahme durch die Unionskräfte. Am 9. Mai übergab Foote das Kommando über die Mississippi River Squadron an Flag Offizier Charles Henry Davis ( 16. Januar 1807 – 18. Februar 1877 ). Im Juli 1862 übergab man ihm eine zweite Danksagung des Kongresses für die drei gewonnenen Schlachten. Noch im Jahr 1862 ernannte man ihn dann zum Rear Admiral. Das Jahr 1863 neigte sich der Jahresmitte zu, da übertrug man Foote das Kommando über das Südatlantikblockadegeschwader das Rear Admiral Samuel Francis Du Pont bis zum 5. Juli kommandierte. Auf dem Weg dorthin, verstarb Andrew Hull Foote am 26. Juni 1863 ganz plötzlich in New York. Sein plötzlicher Tod schockierte die Nation. Man begrub seinen Leichnam auf dem Grove Street Friedhof in New Haven.

Drei Schiffe wurden bei der US Navy zu Ehren von Rear Admiral Andrew Hull Foote benannt.
Das erste Schiff war das Torpedoboot USS FOOTE ( TB-3 ) aus der FOOTE – Klasse.
Das zweite Schiff war der Zerstörer USS FOOTE ( DD-169 ) aus der WICKES – Klasse.
Das dritte Schiff war der Zerstörer USS FOOTE ( DD-511 ) aus der FLETCHER – Klasse.


USS FOOTE ( DD-511 )

Schiffsbiografie

Die USS FOOTE ( DD-511 ) ist das dritte Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Rear Admiral Andrew Hull Foote benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das fünfunddreißigste Schiff aus der FLETCHER – Klasse.
Auf der Bath Iron Works Corporation in Bath, Maine wurde am 14. April 1942 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Marguerite Foote Aspinwall ( 13. Februar 1890 – 17. April 1969 ), Ehefra von John Cuthbert Aspinwall, Sr. ( 4. Oktober 1891 – 6. April 1983 ), Tochter von Captain Augustus Russell Street Foote ( 4. April 1847 – 5. Mai 1911 ) und Enkelin von Rear Admiral Andrew Hull Foote, taufte am 11. Oktober 1942 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Commander Bernard Lige Austin ( 15. Dezember 1902 – 21. September 1979 ) stellte am 22. Dezember 1942 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Nach den Erprobungs- und Ausbildungsfahrten entlang der US Ostküste bis zur Guantanamo Bay, Kuba, beteiligte sich die USS FOOTE an einer Eskorte von einem Schiffskonvoi der nach Casablanca und zurück musste. Der Zerstörer war zwischen dem 1. April und dem 9. Mai 1943 daran beteiligt. Anschließend bereitete man den Zerstörer auf seinen Einsatz im Pazifik vor. Anfang Juni 1943 durchquerte das Schiff den Panamakanal. Das Ziel des Schiffes war die Halbinsel Noumea, Neukaledonien. Hier legte am 28. Juni der Zerstörer an. Noch am selben Tag gliederte man das Schiff in das Zerstörergeschwader 23 ein. Dieses Geschwader kommandierte Captain Arleigh Albert Burke ( 19. Oktober 1901 – 1. Januar 1996 ). In ihm befanden sich die Zerstörer USS FOOTE, USS CHARLES AUSBURNE ( DD-570 ), USS DYSON ( DD-572 ), USS STANLY ( DD-478 ), CLAXTON ( DD-571 ), USS SPENCE ( DD-512 ), USS THATCHER ( DD-514 ) und USS CONVERSE ( DD-509 ). In den folgenden drei Monaten eskortierte die USS FOOTE mehrere Schiffskonvois von Noumea aus nach Port Purvis, Tulagi; Espiritu Santo und Efate, New Hebrides; Vella Lavella Island und Rendova, Westsalomonen und patrouillierte in diesen Gewässern. So verließ zum Beispiel die USS FOOTE am 17. Juli Efate und begleitete einen Schiffskonvoi. Danach lag der Zerstörer vom 11. bis zum 16. August in Espiritu Santo, stach an diesem 16. August in See und kehrte erst am Abend des folgenden Tages zurück. Von dort aus betrieb das Schiff am 22. August eine Patrouillenfahrt und lag dann bis zum 30. August fest vertäut. Man versetzte nun die USS FOOTE in die Task Force 39. Diese Task Force befehligte Rear Admiral Aaron Stanton Merrill ( 26. März 1890 – 28. Februar 1961 ). In dieser TF befanden sich die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER ( CL-57 ), USS CLEVELAND ( CL-55 ), USS COLUMBIA ( CL-56 ) und USS DENVER ( CL-58 ) und die Zerstörer USS FOOTE, USS CONVERSE, USS RADFORD ( DD-446 ) und USS JENKINS ( DD-447 ). Am 30. August legten die Schiffe der TF 39 um 8:00 Uhr in Espiritu Santo ab und trafen sich mit den Schiffen der Task Force 37 und Task Force 38 in den Gewässern rund um Espiritu Santo um taktische Manöver für die kommenden Kämpfe um die Westsalomonen bis zum 4. September durchzuführen. In der TF 37 befanden sich die Schlachtschiffe USS MARYLAND ( BB-46 ) und USS COLORADO ( BB-45 ), der Geleitflugzeugträger USS BRETON ( CVE-23 ) und die Zerstörer USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS McCALLA ( DD-488 ), USS RALPH TALBOT ( DD-390 ), USS LARDNER ( DD-487 ) und USS BUCHANAN ( DD-484 ) und in der TF befand sich der Flugzeugträger USS SARATOGA ( CV-3 ), die Schlachtschiffe USS WASHINGTON ( BB-56 ), USS NORTH CAROLINA ( BB-55 ) und USS MASSACHUSETTS ( BB-59 ), die Leichten Kreuzer USS SAN JUAN ( CL-54 ) und USS SAN DIEGO ( CL-53 ) und die Zerstörer USS PHILIP ( DD-498 ), USS STACK ( DD-406 ), USS STERETT ( DD-407 ), USS WILSON ( DD- 408 ), USS BENNETT ( DD-473 ), USS GUEST ( DD-472 ), USS FULLAM ( DD-474 ) und USS ANTHONY ( DD-515 ). Am 31. August um 15:00 Uhr formierten sich die Schiffe aller drei Task Forces und verließen geschlossen Espiritu Santo. Zwei Stunden später simulierte man mit der TF 39 eine Formationsfahrt während einer nächtlichen Angriffsattacke und um 21.00 Uhr verließen die Schiffe der Task Forces 38 und 37 wieder den Schauplatz. In den folgenden drei Tagen wurden Schießübungen und Formationsfahrten innerhalb der TF 39 geprobt. Erst am 4. September um 18:00 Uhr legten die Schiffe in Espiritu Santo wieder an. Hier blieb die USS FOOTE bis zum 16. September liegen. Anschließend wechselte es nach Port Purvis. Von dort aus unternahm der Zerstörer Patrouillenfahrten vor Kolombangara um japanischen Verbänden die Evakuierung ihrer Truppen zu erschweren. Vom 27. bis zum 29. September trat dieser Fall ein. Das Schiff jagte zusammen mit den Zerstörern USS McCALLA, USS RALPH TALBOT und USS PATTERSON ( DD-392 ) mehrere Schuten die japanische Soldaten von Kolombangara abgeholt hatten und eröffnete das Feuer. Zwei der Schuten wurden dabei versenkt. In der Nacht zum 30. September fiel dann bei der USS McCALLA das Ruder aus und der Zerstörer kollidierte mit der USS PATTERSON deren Bug fast vollständig abgetrennt wurde. Die USS FOOTE blieb nun bei den beiden havarierten Schiffen bis ein Schlepper eingetroffen war um jene ins Schlepptau zu nehmen. In dieser Zeit befand sich ein feindliches Flugzeug am Himmel. Dieses wurde durch die Flugabwehrkanoniere der USS FOOTE abgeschossen. Nun erreichte in der folgenden Nacht ein Konvoi aus Panzerlandungsschiffen die Gewässer und sollten nach Vella Lavella eskortiert werden. Die USS FOOTE begab sich mit der USS RALPH TALBOT zu dem Konvoi der sich noch auf dem offenen Meer befand und begleitete ihn bis zu seinem Landungsbereich. Während der Landung gab es Luftalarm. Auch hier konnten die Flugabwehrkanoniere ein feindliches Flugzeug abschießen. Nach der Entladung der Panzerlandungsschiffe eskortierte die USS FOOTE diese bis nach Port Purvis. Hirer traf der Konvoi am 2. Oktober ein und der Zerstörer blieb bis zum 4. Oktober liegen. Der Zerstörer wechselte nach Espiritu Santo. Dort gliederte man das Schiff in die Task Force 39 ein. Im Zusammenspiel von Schiffen der Task Force 37, 38 und 39 sollten wieder südwestlich von Espiritu Santo taktische Manöver durchgeführt werden. Dabei gab es für die Zerstörer in allen drei Task Force feste Aufgaben, wohingegen der Flugzeugträger USS SARATOGA ( CV-3 ) und andere große Kriegsschiffe innerhalb der Task Forces wechselten. An diesen taktischen Manövern waren der Flugzeugträger USS SARATOGA, der Leichte Flugzeugträger USS BRETON, die Schlachtschiffe USS WASHINGTON ( BB-56 ), USS SOUTH DAKOTA ( BB-57 ), USS ALABAMA ( BB-60 ) und USS MASSACHUSETTS ( BB-59 ), die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER, USS DENVER, USS COLUMBIA, USS SAN JUAN und USS SAN DIEGO ( CL-53 ) und die Zerstörer USS FOOTE, USS CHARLES AUSBURNE, USS LARDNER, USS STACK, USS WILSON, USS WOODWORTH, USS CLAXTON, USS DYSON, USS ANTHONY, USS WADSWORTH ( DD-516 ), USS HUDSON ( DD-475 ), USS FULLAM ( DD-474 ), und USS FARENHOLT ( DD-491 ). Ziel dieses taktischen Manövers war es die Mannschaften der Schiffe auf den Angriff auf Bougainville, Nord Salomonen vorzubereiten. So begannen am 7. Oktober um 18:00 Uhr simulierte Torpedoangriffe. Am 8. Oktober wurden ab 00:00 Uhr Flugzeugangriffe in unterschiedlichen Entfernungen von Espiritu Santo mehrere Flugzeugangriffe simuliert. Am 9. Oktober folgten Angriffsattacken auf Flottenverbände und am 10. Oktober Schießübungen. Die USS FOOTE kehrte anschließend nach Espiritu Santo zurück. Dort blieb der Zerstörer mit einer Ausnahme bis zum 24. Oktober liegen. Man gliederte das Schiff am 19. Oktober in die Task Group 39.2 ein die Captain Beatty kommandierte. In dieser TG befanden sich die Leichten Kreuzer USS COLUMBIA und USS DENVER sowie die Zerstörer USS FOOTE, USS CLAXTON und USS DYSON. Diese fünf Kriegsschiffe sollten weitere Übungen durchführen. Dazu legten sie am 20. Oktober um 7:30 Uhr in Espiritu Santo ab und von 8:15 Uhr bis 9:45 Uhr wurden mehrere Schießübungen durchgeführt. Ab 12:00 Uhr folgten mehrere Übungen in der Formationsfahrt. Gegen 17:30 Uhr passierten die Schiffe dann Tatuba Island und um 18:00 Uhr liefen sie in den Segond Channel vor Espiritu Santo ein. Man bereitete die USS FOOTE auf die kommenden Einsätze vor und versetzte das Schiff in die Task Group 39.3 die Captain A. G. Shepard kommandierte. In dieser TG befanden sich die Leichten Kreuzer USS CLEVELAND und USS DENVER sowie die Zerstörer der DESRON 23, USS FOOTE, USS SPENCE, USS CHARLES AUSBURNE, USS DYSON und USS CLAXTON sowie die Zerstörer USS CONY ( DD-508 ) und USS PHILIP ( DD-498 ). Diese Schiffe der TG 39.3 eskortierten mehrere Panzerlandungsschiffe die die Soldaten der 8. neuseeländischen Brigade transportierten. Die Landung auf den Inseln Mono und Stirling Island von den Treasury Islands sollte geheim bleiben. Deshalb versuchte der Verband auch nur Seewege zu benutzen wo man eventuell von feindlichen Aufklärungsflugzeugen nicht gesichtet werden konnte. Am 24. Oktober um 5:00 Uhr legten die Schiffe der TG in Espiritu Santo ab und fuhren in Richtung Tulagi. Drei Stunden später befanden sie sich rund 50 Seemeilen Südsüdöstlich der Insel und gegen Mittag 40 Seemeilen Nordöstlich. Um 20:00 Uhr lag der Schiffsverband rund 160 Seemeilen Nordwestlich von Espiritu Santo und 360 Seemeilen Südöstlich von Tulagi. Am folgenden Tag um 8:00 Uhr lief der Verband an Guadalcanal vorbei und lag 70 Seemeilen Ostsüdöstlich von Tulagi. Gegen 12:00 Uhr liefen die Schiffe in Port Purvis ein. Am 26. Oktober verließen die Schiffe um 10:30 Uhr wieder den Hafen und fuhren direkt zu den Treasury Islands. Um 12:00 Uhr lagen sie zwischen Guadalcanal und Savo Island und um 14:00 Uhr passierten sie Russell Island. Gegen 20:00 Uhr befanden sich die Schiffe noch 130 Seemeilen Südsüdöstlich der anzugreifenden Inseln. In der Zeit der Morgendämmerung begann am 27. Oktober der Angriff. Die japanischen Verteidiger waren höchst überrascht und wurden schnell überrannt. Gleich nach dem Absetzen der Soldaten wendeten die Schiffe des Verbandes und wandten sich zur Rückfahrt. Rund 15 Seemeilen waren sie schon von den Inseln entfernt, da stürzten sich die ersten japanischen Piloten mit ihren Flugzeugen auf die Schiffe. Zehn Stukas eskortierten 39 Bomber und Torpedoflugzeuge. Diese griffen aus der Sonne kommend den Verband an. Mehrere feindliche Flugzeuge konnten abgeschossen werden. Dafür erhielt die USS CONY zwei Bombentreffer auf dem Hauptdeck. Acht Besatzungsmitglieder fanden bei der Explosion den Tod und zehn weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Auch die beiden Panzerlandungsschiffe USS LST-399 und USS LST-485 erhielten Bombentreffer. Alle drei Schiffe waren nicht mehr vollständig einsatzfähig und konnten aus eigener Kraft nicht weiterfahren. Man musste die Schiffe ins Schlepptau nehmen. Um 8:00 Uhr waren die Schiffe daher erst 40 Seemeilen Südsüdöstlich der Treasure Islands. Gegen 12:00 Uhr waren es dann nur noch 90 Seemeilen bis Russell Islands und viereinhalb Stunden später passierten sie Savo Island. Um 18:00 Uhr legten die Schiffe der TG 39.3 in Port Purvis an. Dort blieb die USS FOOTE bis zum 29. Oktober liegen und wurde in die Task Force 39 versetzt die die Rear Admiral Aaron Stanton Merrill befehligte. In dieser TF befanden sich die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER, USS CLEVELAND, USS COLUMBIA und USS DENVER sowie die Zerstörer USS FOOTE, USS CHARLES AUSBURNE, USS DYSON, USS STANLY, CLAXTON, USS SPENCE, USS THATCHER und USS CONVERSE. Am 29. Oktober legten die Schiffe in Tulagi ab und fuhren nach Bougainville, Westsalomonen. Zwei Tage später um 2:30 Uhr lagen die Schiffe vor Buka Island und beschossen dort den japanischen Flugplatz sowie vor den Shortland Islands wo japanische Küstenbatterien beschossen wurden. Um 8:00 Uhr befanden sich die Schiffe der TF rund 35 Seemeilen Südwestlich und um 12:00 105 Seemeilen Westlich von Russell Island. Gegen 17:10 Uhr lagen sie rund 30 Seemeilen Südsüdwestlich der Treasury Islands und um 20:00 Uhr 45 Seemeilen Südsüdwestlich von Cape Torokina. Am 1. November wurde von 0:20 bis 0:40 Uhr die Insel Buka und von 6:21 bis 7:00 Uhr die Shortland Inseln beschossen während der Landungen in der Kaiserin Augusta Bay. Dann erhielten die Schiffe den Befehl nordwärts zu fahren um einen japanischen Verband, bestehend aus den Schweren Kreuzern MYOKO und HAGURO, den Leichten Kreuzern AGANO und SENDAI sowie den Zerstörern HATSUKATZE, NAGANAMI, SAMIDARE, SHIGURE, SHIRATSUYU und WAKASUKI, abzufangen. Am 2. November gegen 2:27 Uhr orteten die amerikanischen Schiffe den feindlichen Verband. Um 2:45 Uhr begann der erste Torpedoangriff der Amerikaner der aber keine große Wirkung zeigte. Die Leichten Kreuzer aus der TF 39 begannen nun ihre Geschütze sprechen zu lassen und der japanische Leichte Kreuzer SENDAI sank. Daraufhin begannen die japanischen Schiffe mit mehreren Manövern. Dabei kollidierte die SHIRATSUYU mit der SAMIDARE und wurde durch amerikanisches Geschützfeuer versenkt. Die SAMIDARE erlitt durch die Kollision und Artillerietreffern mehrere Beschädigungen. Auch die anderen japanischen Schiffe erlitten mehrere Beschädigungen durch Artillerietreffer, konnten sich aber retten und abdrehen. Auf amerikanischer Seite erlitt die USS FOOTE schwere Beschädigungen durch einen Torpedotreffer. Dem Zerstörer lief der Torpedo ins Heck und riss dieses von dem Schiff weg. Neunzehn Besatzungsmitglieder fanden sofort den Tod dabei und siebzehn wurden zum Teil schwer verletzt. Das Schadensbegrenzungsteam konnte aber den Zerstörer vor dem sinken retten trotz das die Motoren gestoppt werden mussten, die Kontrolle über das Ruder verloren ging und das Hauptdeck achter überschwemmt war. Um aber die amerikanischen Schiffe nicht zur Ruhe kommen zu lassen, griffen zwei Wellen japanischer Flugzeugverbände am folgenden Morgen diese Schiffe an. Hier kämpften die Flugabwehrkanoniere der USS FOOTE verbissen und ließen kein feindliches Flugzeug in die Nähe des Schiffes damit diese ihre Bomben abwerfen konnten. Die Schadensbilanz auf amerikanischer Seite nach den feindlichen Angriffen konnte sich trotzdem sehen lassen. Die beiden Zerstörer USS SPENCE und USS THATCHER waren während der Kämpfe kollidiert und die USS SPENCE musste mehrere Artillerietreffer einstecken. Genauso der Leichte Kreuzer USS DENVER. Die USS MONTPELIER erhielt während des Luftangriffs zwei Bombentreffer. Gesunken ist aber keines der Schiffe. Bemerkenswert ist, dass alle japanischen Granaten und viele der amerikanischen, die das Ziel getroffen hatten, Blindgänger waren. Die USS FOOTE wurde am 2. November von der USS CHARLES AUSBURNE ins Schlepptau genommen und die USS CLAXTON nahm am 3. November die USS FOOTE ins Schlepptau bis der Hochseeschlepper USS SIOUX ( ATF-75 ) erschien. Beide Schiffe erreichten am 4. November den Hafen von Port Purvis. Die anderen Schiffe der TF 39 waren schon am Vorabend um 18:30 Uhr in den schützenden Hafen von Tulagi eingelaufen. Hier blieb die USS FOOTE bis zum 21. November für temporäre Reparaturen liegen. Man schleppte den Zerstörer nun von Tulagi nach Espiritu Santo. Den dortigen Hafen erreichte das Schiff am 27. November. Hier blieb es bis zum 19. Dezember in der Reparaturwerft liegen. Am 20. Dezember dockte man den Zerstörer aus. Man konnte das Schiff da aber immer noch nicht in Richtung US Westküste schleppen, da alle Schiffe im Einsatz waren die die USS FOOTE hätten weiterschleppen können. Das Frachtschiff SS GULF STAR schleppte die USS FOOTE bis in den Hafen von San Pedro, Kalifornien. Diesen erreichten beide Schiffe am 4. März 1944. Hier begann man den Zerstörer zu reparieren und zu modernisieren. Nach dem Abschluss dieser Arbeiten wechselte das Schiff in den Hafen von San Francisco, Kalifornien. Dort benutzte man den Zerstörer vom 6. August bis zum 24. Oktober als Schulschiff zur Ausbildung der Schiffsbesatzungen der neuen Zerstörer. Im Hafen von San Francisco legte die USS FOOTE am 24. Oktober ab und fuhr zu den Inseln der westlichen Karolinen. Hier erreichte der Zerstörer am 13. November die Kossol Roads, welche nördlich der Insel Babeldaob liegt. Man versetzte das Schiff am folgenden Tag in die Task Group 77.4, einer Flugzeugträgergruppe. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BISMARCK SEA ( CVE-95 ) und USS MAKIN ISLAND ( CVE-93 ), die Zerstörer USS FOOTE, USS RALPH TALBOT ( DD-390 ), USS HAGGARD ( DD-555 ), USS HALLIGAN ( DD-584 ), USS HARADEN ( DD-585 ) und USS PATTERSON ( DD-392 ) sowie die Geleitzerstörer USS COOLBAUGH ( DE-217 ) und USS LE RAY WILSON ( DE-414 ). Aufgabe der Geleitflugzeugträger war es Luftunterstützung für die Konvois zwischen Manus Island, Admiralitätsinseln und Leyte, Philippinen und den angelandeten Truppen auf Leyte zu gewährleisten. Die Zerstörer und Geleitzerstörer sicherten die beiden Träger vor Luft- und Unterwasserangriffen. Am 27. November verließ die USS FOOTE zusammen mit der USS RALPH TALBOT und der USS COOLBAUGH die TG 77.4 und fuhr zum Seeadler Harbor, Manus Island. Dort blieb die USS FOOTE bis zum 9. Dezember und wurde auf die kommenden Kämpfe in den philippinischen Gewässern vorbereitet. Nach dem Auffüllen sämtlicher Magazine und Treibstoffbunker, legte der Zerstörer am 9. Dezember im Seeadler Harbor ab und fuhr nach Leyte. Den Hafen in der San Pedro Bay erreichte der Zerstörer am 13. Dezember. Hier blieb das Schiff weitere sechs Tage zur Vorbereitung liegen. In dieser Zeit wurde die USS FOOTE zum 1. Versorgungskonvoi der Task Force 77 verlegt der während der Operation „Love III“ die Versorgung der alliierten Truppen auf Mindoro zu gewährleisten hatte. In diesem Konvoi befanden sich unter anderem Panzerlandungsschiffe und der Transporter SS JUAN de FUCA die von den Zerstörern USS FOOTE, USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE, USS YOUNG, USS BRYANT, USS NEWCOMB ( DD-586 ), USS RICHARD P LEARY ( DD-664 ) und vier weiteren Zerstörern eskortiert wurden. Am 19. Dezember legten die Schiffe in der San Pablo Bay ab und befanden sich zwei Tage später östlich von Panay Island in der Visayan See. Da griffen japanische Kamikazepiloten den Konvoi an. Die LST 460 und 749 sowie die SS JUAN de FUCA werden dabei getroffen und beschädigt. Die beiden Panzerlandungsschiffe müssen aufgegeben werden und später auch das Transportschiff. Deren Besatzungen und die meisten Soldaten werden durch die Zerstörer USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE und USS FOOTE gerettet. Die Flugabwehrkanoniere der USS FOOTE haben während des Kampfes mindestens ein feindliches Flugzeug abgeschossen. Zwanzig Seemeilen weiter kommt schon der nächste Luftangriff. Diesmal schafft es ein Kamikazepilot durch das Abwehrfeuer der Zerstörer und stürzt sich auf die USS FOOTE. Es wird einiges auf dem Schiff beschädigt, der Zerstörer blieb aber einsatzfähig. Der Zerstörer verließ den Versorgungskonvoi und kehrte nach Leyte zurück. Am 24. Dezember lag die USS FOOTE wieder in der San Pedro Bay und wurde dort für die Kämpfe um Luzon im Lingayen Golf während der Operation „Mike I“ vorbereitet. Die Anlandungsstelle vor Mindoro erreichte derweil der Versorgungskonvoi am 24. Dezember. Bis dahin mussten die Schiffe weitere Luftangriffe überstehen.
In der San Pedro Bay, Leyte werden nun Angriffsverbände zusammengestellt die die Landeeinheiten nach Luzon eskortieren sollen. Die USS FOOTE versetzte man in die Task Force 78, die San Fabian Attack Force während der Operation „Mike I“, die Vizeadmiral Daniel Edward Barbey ( 23. Dezember 1889 – 11. März 1969 ) befehligte. Innerhalb dieser TF befand sich die USS FOOTE in der Task Group 78.1. In dieser waren außerdem noch die Zerstörer USS CHARLES AUSBURNE, USS CONVERSE, USS JENKINS, USS DRAYTON ( DD-366 ), USS SHAW ( DD-373 ), USS RUSSELL ( DD-414 ), USS BRAINE ( DD-630 ) und USS LA VALETTE ( DD-448 ) sowie die Geleitzerstörer CHARLES J KIMMEL ( DE-584 ) und USS THOMAS F NICKEL ( DE-587 ) welche acht Angriffstransportschiffe, zwei Transportschiffe, drei Frachtschiffe, drei amphibische Docklandungsschiffe, einundzwanzig Panzerlandungsschiffe, zehn Mittlere Landungsschiffe, zweiunddreißig Infanterielandungsfahrzeuge und sechs Panzerlandungsboote und neunzehn auf der Fahrt in den Golf von Lingayen sicherten. Am 4. Januar 1945 legten diese Schiffe in der San Pedro Bay ab und errichten am 9. Januar den Golf von Lingayen. Dort beschossen die Zerstörer feindliche Stellungen im Bereich des Anlandungsstrandes und wehrten Kamikazepiloten ab. Hier erhielt die USS FOOTE den Befehl die Rückfahrt der Schiffe der Task Undergroup 79.14.2 mit abzusichern, welche Commodore Clifford Greer Richardson kommandierte. In dieser TU befanden sich die Zerstörer USS WALKE ( DD-723 ), USS O´BRIEN ( DD-725 ), USS ALLEN M SUMNER ( DD-692 ) und USS LANG ( DD-399 ), die Geleitzerstörer USS PEIFFER ( DE-588 ) und USS THOMAS F NICKEL ( DE-587 ), der Zerstörer und Minensucher USS SOUTHARD ( DMS-10 ), der Schnelle Truppentransporter USS BLESSMAN ( APD-48 ), die australische Flussfregatte HMAS GASCOYNE ( K354 ), die Angriffstransportschiffe USS CAVALIER ( APA-37 ), USS DU PAGE ( APA-41 ) und fünfzehn weitere, ein Angriffsfrachtschiff, zwei Amphibische Docklandungsschiffe und zwei Liberty Frachtschiffe. Am 10. Januar waren diese Schiffe innerhalb der Lingayen Bay abgefahren und waren ständigen japanischen Luftangriffen ausgesetzt. Die USS FOOTE erreichte am 12. Januar diesen Verband und eskortierte ihn zurück in die San Pedro Bay. In diesem sicheren Hafen legten die Schiffe am folgenden Tag an. Die USS FOOTE kehrte kurz darauf in den Lingayen Golf zurück und begann in den dortigen Gewässern zu patrouillieren. Danach kehrte der Zerstörer nach Leyte zurück, wo er am 31. März anlegte. Für den Zerstörer begann hier die Zeit der Eskortierfahrten zwischen Leyte, Seeadler Harbor und Morotai Island, Indonesien. Wenn keine Begleitfahrten durchgeführt werden mussten, führte man die Ausbildung der Besatzung weiter. Dies dauerte bis zum 13. Mai. An diesem Tage legte die USS FOOTE in der San Pedro Bay ab und fuhr nach Okinawa. Diese Gewässer dort erreichte der Zerstörer am 16. Mai und begann gleich mit seinen Aufgaben als Radarposten. Während zahlreicher Luftangriffe schossen die Flugabwehrkanoniere ein feindliches Flugzeug ab. Am 24. Mai aber hätten zwei Kamikazepiloten es fast geschafft sich auf dem Zerstörer in den Tod zu stürzen. Beide trafen das Schiff aber nicht und stürzten ins Meer. Zwei Verwundete waren dadurch zu beklagen. Anschließend nahm die USS FOOTE während der Operation „Iceberg“ vom 3. bis zum 6. Juni an der Landeoperation auf Iheya Jima sowie am 9. Juni an der Landung auf Aguni Jima in den Gewässern rund um Okinawa teil. Bis zum 10. September führte der Zerstörer weitere Patrouillen in den Gewässern von Okinawa durch. Dann fuhr das Schiff an die US Ostküste und erreichte am 17. Oktober 1945 den Hafen von New York. Dort bereitete man den Zerstörer auf die Flottenparade am 27. Oktober vor. Diese nahm US Präsident Harry S. Truman ( 8. Mai 1884 – 26. Dezember 1972 ) und dessen militärischer Stab von dem Zerstörer USS RENSHAW aus ab. Anwesend waren die Flugzeugträger USS ENTERPRISE ( CV-6 ) und USS FRANKLIN D ROOSEVELT ( CV-42 ), die Leichten Flugzeugträger USS MONTEREY ( CVL-26 ) und USS CROATAN ( CVL-25 ), die Schlachtschiffe USS NEW YORK ( BB-34 ) und USS MISSOURI ( BB-63 ), die Schweren Kreuzer USS AUGUSTA ( CA-31 ), USS COLUMBUS ( CA-74 ) und USS MACON ( CA-132 ), die Leichten Kreuzer USS HELENA ( CL-113 ) und USS BOISE ( CL-47 ), die Zerstörer USS AULICK ( DD-569 ), USS BACHE ( DD-470 ), USS CASE ( DD-370 ), USS DOUGLAS H FOX ( DD-779 ), USS FOOTE ( DD-511 ), USS GANSEVOORT ( DD-608 ), USS USS HARRISON ( DD-573 ),USS HOBBY ( DD-610 ), USS ISHERWOOD ( DD-520 ), USS JOHN RODGERS ( DD-574 ), USS LEARY ( DD-879 ), USS PORTER ( DD-800 ), USS RENSHAW ( DD-499 ), USS SARSFIELD ( DD-837 ), USS SIGOURNEY ( DD-643 ), USS STEINAKER ( DD-863 ), USS VOGELGESANG ( DD-862 ), USS YOUNG ( DD-580 ) und USS ZELLARS ( DD-777 ), die Geleitzerstörer USS BAKER ( DE-190 ), USS BORUM ( DE-790 ), USS BOSTWICK ( DE-103 ), USS BRONSTEIN ( DE-189 ), USS MALOY ( DE-791 ) und USS THOMAS ( DE-102 ), die Schnellen Truppentransportschiffe USS BEVERLY W REID ( APD-119 ), USS HUNTER MARSHALL ( APD-112 ) und USS MYERS ( APD-105 ), die U-Boote USS BOWFIN ( SS-287 ), USS CREVALLE ( SS-291 ), USS CATLESS ( SS-478 ), USS FLOUNDER ( SS-251 ), USS GATO ( SS-212 ), USS RASHER ( SS-269 ), USS SNAPPER ( SS-185 ) und USS THREADFIN ( SS-410 ), die U-Boot Tender USS HOWARD W GILMORE ( AS-16 ) und USS ORION ( AS-18 ). Die USS FOOTE fuhr anschließend in den Hafen von Charleston, South Carolina. Dort stellte man den Zerstörer am 18. April 1946 außer Dienst und versetzte ihn in die Atlantikreserveflotte.
Den Namen USS FOOTE ( DD-511 ) strich man am 1. Oktober 1972 von der US Navy – Liste. Nach dem Abbau sämtlicher kriegswichtiger Einrichtungen verkaufte man am 2. Januar 1974 den Schiffskörper an die Southern Scrap Metal of New Orleans, Louisiana für 139.377,60 Dollar zum verschrotten


USS FOOTE ( DD-511 )
Commanding Officer

CDR Bernard Lige (Count) Austin       22. Dezember 1942 – 30. April 1943 (erreichter Rang VADM)
CDR Alston Ramsay          30. April 1943 – 13. April 1945 (erreichter Rang RADM)
LCDR Harry William Mc Elwain         13. April 1945 – 18. April 1946 (erreichter Rang RADM)

USS CONVERSE ( DD-509 )

USS CONVERSE ( DD-509 )

Biografie

George Albert Converse
* 13. Mai 1844 in Norwich, Vermont
† 29. März 1909 in Washington DC
war ein Rear Admiral in der US Navy der Beiträge zum Navy Engineering schrieb und während des Spanisch-Amerikanischen Krieges diente

George Albert Converse besuchte die Universität in Norwich wo er auch der internationalen Hochschulvereinigung Theta Chi Fraternity angehörte. Am 29. November 1861 ernannte man ihn zum Seekadetten. Er war ein Pionier im Gebrauch von Elektrizität an Bord der Schiffe. Converse experimentierte mit rauchlosen Pulver für die US Navy und war an der Entwicklung von Torpedobooten beteiligt. 1897 übernahm er das Kommando über den Geschützten Kreuzer USS MONTGOMERY ( C-9 ). Während des Spanisch Amerikanischen Krieges nahm er aktiv an Operationen vor der Küste von Kuba unter dem Oberbefehl von William Thomas Sampson ( 9. Februar 1840 – 6. Mai 1902 ) teil. So kreuzte Converse mit dem Geschützten Kreuzer im April 1898 in der Nähe von Kuba und Haiti. Im Mai trat er der Blockade von Havanna bei und nahm zwei Prisen, die LORENZO und die FRASQUITO am 5. Mai gefangen. Am 13. Juni schossen spanische Kanoniere von der Santa Clara Batterie aus einer 280 mm Krupp Kanone bei einer Reichweite von 9.000 Metern auf die USS MONTGOMERY. Das Schiff wurde aber bnicht getroffen und die Spanier stellten das Feuer sehr schnell wieder ein. Im April 1899 übergab Converse das Kommando über den Geschützten Kreuzer bevor dieser zum Südatlantik Geschwader stoßen konnte. Das Schlachtschiff USS ILLINOIS ( BB-7 ) stellte Captain George Albert Converse am 16. September 1901 in den Diesnt der US Navy. Das Schiff wurde am 4. oktober 1898 von Miss Nancy Leiter, Tochter des Multimillionärs Levi Ziegler Leiter ( 2. November 1834 – 9. Juni 1904 ), vor dem Stapellauf getauft. Nach der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt in die Chesapeake Bay, fuhr das Schlachtschiff am 20. November nach Algiers, Louisiana. Dort lag ein neues schwimmfähiges Trockendock das durch dieses Kriegsschiff getestet wurde. Im Januar 1902 kehrte Converse mit dem Schiff nach Newport News,Virginia zurück wo es vom 15. bis zum 28. Februar als Flaggschiff für Rear Admiral Robley Dunglison Evans ( 18. August 1846 – 3. Januar 1912 ) beim Empfang von Prinz Albert Wilhelm Heinrich von Preußen ( 14. August 1862 – 20. April 1929 ) diente. Danach übernahm Rear Admiral Arent Schuyler Crowninshield ( 14. März 1843 – 27. Mai 1908 ) die USS ILLINOIS als Flaggschiff das zum europäischen Geschwader damit gehörte. Am 30. April ließ Converse in New York ablegen und am 18. Mai 1902 legte das Schlachtschiff im Hafen von Neapel an. Danach ging Rear Admiral Crowninshield von Bord und Converse verließ mit der USS ILLINOIS das Mittelmeer um nach Kristiana, Norwegen zu fahren. Dort musste Converse bis zum 14. Juli Schulungs- und Repräsentationspflichten auf seinem Schiff nachkommen. Danach fuhr er in die Chatham Dockyard, England wo sich das Schlachtschiff einigen Reparaturen unterziehen musste. Bis zum 1. September blieb es dort. Converse fuhr dann wieder ins Mittelmeer und in den Südatlantik wo Flottenmanöver durchgeführt wurden. Am 10. Januar 1903 wurde das Schlachtschiff vom europäischen Geschwader abgelöst und dem Nordatlantikgeschwader zugeteilt. Die USS ILLINOIS kehrte an die Ostküste der USA zurück. Dort ging Converse von Bord und übergab das Kommando des Schiffes. Man übertrug ihm dann das Kommando über das Bureau of Equipment. In dieser Zeit wurde Converse am 21. Oktober 1903 zum Rear Admiral befördert. 1904 übernahm er das Bureau of Ordnance und Ende des gleichen Jahres das Kommando über das Bureau of Navigation. Dieses Kommando behielt er auch noch nach seiner Pensionierung im Jahre 1906. Rear Admiral George Albert Converse verstarb am 29. März 1909 in Washington DC. Man begrub ihn auf dem Arlington Nationalfriedhof mit vollen militärischen Ehren.

Rear Admiral Convers zählte man in US Navy Fachkreisen zu einem der fähigsten Navy Offiziere seiner Zeit. Er war ein Experte in Sachen Artillerie und Torpedos. 1904, als die ersten sechzehn Torpedobootzerstörer im Dienst der US Navy standen, hat der US Präsident Theodore Roosevelt ( 27. oktober 1858 – 6. Januar 1919 ) der US Navy befohlen einen Ausschuss unter der Führung von Converse einzuberufen um über einen neuen Schiffstyp zu diskutieren der die Qualitäten eines Torpedobootes besitzt in das eine noch leistungsfähigerer Motor eingebaut werden kann. Der Ausschuss legte Roosevelt daraufhin eine Funktionsbeschreibung für einen zukünftigen Zerstörer vor dessen Design sich in der SMITH und der PAULDING – Klasse in den Jahren von 1907 bis 1911 widerspiegelten.

Bei der US Navy wurden zwei Schiffe zu Ehren von Rear Admiral George Albert Converse benannt.
Das erste Schiff war der Zerstörer USS CONVERSE ( DD-291 ) aus der CLEMSON – Klasse.
Das zweite Schiff war der Zerstörer USS CONVERSE ( DD-509 ) aus der FLETCHER – Klasse.


USS CONVERSE ( DD-509 )

Schiffsbiografie

Die USS CONVERSE ( DD-509 ) ist das zweite Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Rear Admiral George Albert Converse benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das dreiunddreißigste Schiff aus der FLETCHER – Klasse.
Auf der Bath Iron Works Corporation in Bath, Maine wurde am 23. Februar 1942 der Kiel des Schiffes gelegt. Miss A. V. Jackson taufte am 30. August 1942 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Commander DeWitt Clinton Ellis Hamberger ( 2. April 1903 – 1. Juli 1974 ) stellte am 20. November 1942 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt führte die USS CONVERSE bis nach Guantanamo, Kuba. Dort wurden mehrere Übungen durchgeführt zur Schulung der Schiffsbesatzung. Gleich anschließend wechselte der Zerstörer in den Pazifik. Nach der Durchquerung des Panamakanals legte das Schiff im Hafen von Pearl Harbor, Territorium Hawaii an. Dort führte die Mannschaft des Schiffes weitere Übungen. Am 8. Mai 1943 verließ diesen Hafen das Schlachtschiff USS NORTH CAROLINA ( BB-55 ) und der britische Flugzeugträger HMS VICTORIOUS ( R38 ). Eskortiert wurden die beiden Schiffe durch die Zerstörer USS CONVERSE, USS PRINGLE ( DD-477 ), USS CASE ( DD-370 ) und USS SMITH ( DD-378 ). Das Ziel dieses Konvois war die Halbinsel Noumea, Neukaledonien. Auf dem Weg dorthin legten die Schiffe im Hafen von Pago Pago, Amerikanisch Samoa eine kurze Pause ein um die Bunker und Magazine aufzufüllen. Am 13. Mai legten die sechs Schiffe wieder ab und erreichten am 17. Mai Noumea. Wenige Tage später wechselte die USS CONVERSE nach Espiritu Santo, New Hebrides. Von dort aus eskortierte der Zerstörer den Sommer über mehrere Schiffskonvois bis nach Port Purvis, Tulagi, Südsalomonen und New Georgia, nördliche Salomonen. Dies wurde nur durch die Eskorte für das Schlachtschiff USS INDIANA ( BB-58 ) und dem britischen Flugzeugträger HMS VICTORIOUS unterbrochen. Zusammen mit den Zerstörern USS HALFORD ( DD-480 ) und USS BOYD ( DD-544 ) legten die Schiffe am Morgen des 1. August im Hafen von Noumea ab und erreichten sieben Tage später Pearl Harbor. Dort blieben die drei Zerstörer für einen Tag im Hafen liegen und fuhren zu ihren jeweiligen Einsatzgebiet zurück. Die USS CONVERSE fuhr nach Espiritu Santo. Dort legte der Zerstörer am 14. August an und blieb für zwei Tage liegen. Danach fuhr der Zerstörer nach Port Purvis. Dort integrierte man das Schiff in das Zerstörergeschwader 23. Dieses Geschwader kommandierte Captain Arleigh Albert Burke ( 19. Oktober 1901 – 1. Januar 1996 ). In ihm befanden sich die Zerstörer USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE ( DD-570 ), USS DYSON ( DD-572 ), USS STANLY ( DD-478 ), CLAXTON ( DD-571 ), USS SPENCE ( DD-512 ), USS THATCHER ( DD-514 ) und USS FOOTE ( DD-511 ). Die USS CONVERSE kehrte am 17. August nach Espiritu Santo zurück und blieb dort bis zum 21. August liegen. Man bereitete das Schiff für eine Patrouillenfahrt vor. Diese dauerte bis zum 28. August. Nach der Rückkehr blieb der Zerstörer vom 28. bis zum 30. August in Espiritu Santo. In diesen Tagen versetzte man das Schiff in die Task Force 39. Diese Task Force befehligte Rear Admiral Aaron Stanton Merrill ( 26. März 1890 – 28. Februar 1961 ). In dieser TF befanden sich die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER ( CL-57 ), USS CLEVELAND ( CL-55 ), USS COLUMBIA ( CL-56 ) und USS DENVER ( CL-58 ) und die Zerstörer USS CONVERSE, USS FOOTE, USS RADFORD ( DD-446 ) und USS JENKINS ( DD-447 ). Am 30. August legten die Schiffe der TF 39 um 8:00 Uhr in Espiritu Santo ab und trafen sich mit den Schiffen der Task Force 37 und Task Force 38 in den Gewässern rund um Espiritu Santo um taktische Manöver für die kommenden Kämpfe um die Westsalomonen bis zum 4. September durchzuführen. In der TF 37 befanden sich die Schlachtschiffe USS MARYLAND ( BB-46 ) und USS COLORADO ( BB-45 ), der Geleitflugzeugträger USS BRETON ( CVE-23 ) und die Zerstörer USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS McCALLA ( DD-488 ), USS RALPH TALBOT ( DD-390 ), USS LARDNER ( DD-487 ) und USS BUCHANAN ( DD-484 ) und in der TF befand sich der Flugzeugträger USS SARATOGA ( CV-3 ), die Schlachtschiffe USS WASHINGTON ( BB-56 ), USS NORTH CAROLINA ( BB-55 ) und USS MASSACHUSETTS ( BB-59 ), die Leichten Kreuzer USS SAN JUAN ( CL-54 ) und USS SAN DIEGO ( CL-53 ) und die Zerstörer USS PHILIP ( DD-498 ), USS STACK ( DD-406 ), USS STERETT ( DD-407 ), USS WILSON ( DD- 408 ), USS BENNETT ( DD-473 ), USS GUEST ( DD-472 ), USS FULLAM ( DD-474 ) und USS ANTHONY ( DD-515 ). Am 31. August um 15:00 Uhr formierten sich die Schiffe aller drei Task Forces und verließen geschlossen Espiritu Santo. Zwei Stunden später simulierte man mit der TF 39 eine Formationsfahrt während einer nächtlichen Angriffsattacke und um 21.00 Uhr verließen die Schiffe der Task Forces 38 und 37 wieder den Schauplatz. In den folgenden drei Tagen wurden Schießübungen und Formationsfahrten innerhalb der TF 39 geprobt. Erst am 4. September um 18:00 Uhr legten die Schiffe in Espiritu Santo wieder an. Die USS CONVERSE blieb vier Tage hier liegen und stach dann für zwei Tage in See um eine Patrouille durchzuführen. Die Schiffe der TF 39 legten am 10. September um 8:00 Uhr für Schießübungen ab. In der TF befanden sich nun die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER, USS CLEVELAND und USS DENVER sowie die Zerstörer USS CONVERSE, USS RADFORD, USS JENKINS und USS McCALLA. Exakt um 10:30 Uhr begannen die Schießübungen und waren um 14:00 Uhr abgeschlossen. Die Schiffe der TF 39 legten um 18:00 Uhr im Hafen von Espiritu Santo wieder an. Hier blieb die USS CONVERSE bis zum 16. September liegen und wechselte dann zusammen mit den Zerstörern des Zerstörergeschwaders 23 nach Port Purvis. Hier versetzte man die USS CONVERSE in die Task Group 31.2 die eine Gruppe von Panzerlandungsschiffen und Schnellen Truppentransportern nach Kolombangara eskortieren sollten um von dort alliierte Truppen zur Verstärkung nach Vella Lavella zu bringen. In der TG befanden sich neben der USS CONVERSE die Zerstörer USS McCALLA, USS RALPH TALBOT, USS RADFORD, USS JENKINS, USS PATTERSON ( DD-392 ) und USS SELFRIDGE ( DD-357 ). Am 23. September verließen die Schiffe der TG 31.2 Tulagi und am 24. September lagen sie vor Kolombangara. Die benötigten Soldaten zur Verstärkung auf Vella Lavella schifften sich auf den Transportschiffen ein und am folgenden Tag lagen diese Schiffe vor der Zielinsel. Hier schifften zuerst die Soldates auf den Schnellen Truppentransportern aus. Die Zerstörer eskortierten diese nach Rendova Island, kehrten aber sofort um nachdem man von einem japanischen Luftangriff auf die Panzerlandungsschiffe vor Vella Lavella hörte. Der Luftangriff wurde abgewehrt und kein amerikanisches Schiff kam zu schaden. Nachdem nun auch von den Panzerlandungsschiffen sich alle Soldaten an Land begeben hatten, eskortierten die Zerstörer diese bis Rendova Island. Dort reihten sich die Schnellen Truppentransporter in den Konvoi ein. Alle Schiffe legten am 26. September in Port Purvis an. Gleich anschließend folgten für die USS CONVERSE weitere Patrouillenfahrten. Zwischendurch lag der Zerstörer vom 2. zum 3. Oktober im Hafen von Tulagi sowie vom 6. zum 7. Oktober und vom 10. bis zum 19. Oktober in Espiritu Santo. Zurück in Tulagi, versetzte man die USS CONVERSE erneut in die Task Force 39 die Rear Admiral Aaron Stanton Merrill befehligte. In dieser TF befanden sich die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER, USS CLEVELAND, USS COLUMBIA und USS DENVER sowie die Zerstörer USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE, USS DYSON, USS STANLY, CLAXTON, USS SPENCE, USS THATCHER und USS FOOTE. Am 29. Oktober legten die Schiffe in Tulagi ab und fuhren nach Bougainville, Westsalomonen. Zwei Tage später um 2:30 Uhr lagen die Schiffe vor Buka Island und beschossen dort den japanischen Flugplatz sowie vor den Shortland Islands wo japanische Küstenbatterien beschossen wurden. Um 8:00 Uhr befanden sich die Schiffe der TF rund 35 Seemeilen Südwestlich und um 12:00 105 Seemeilen Westlich von Russell Island. Gegen 17:10 Uhr lagen sie rund 30 Seemeilen Südsüdwestlich der Treasury Islands und um 20:00 Uhr 45 Seemeilen Südsüdwestlich von Cape Torokina. Am 1. November wurde von 0:20 bis 0:40 Uhr die Insel Buka und von 6:21 bis 7:00 Uhr die Shortland Inseln beschossen während der Landungen in der Kaiserin Augusta Bay. Dann erhielten die Schiffe den Befehl nordwärts zu fahren um eine japanische Flotte, bestehend aus den Schweren Kreuzern MYOKO und HAGURO, den Leichten Kreuzern AGANO und SENDAI sowie den Zerstörern HATSUKATZE, NAGANAMI, SAMIDARE, SHIGURE, SHIRATSUYU und WAKASUKI, abzufangen. Am 2. November gegen 2:27 Uhr orteten die amerikanischen Schiffe den feindlichen Verband. Um 2:45 Uhr begann der erste Torpedoangriff der Amerikaner der aber keine große Wirkung zeigte. Die Leichten Kreuzer aus der TF 39 begannen nun ihre Geschütze sprechen zu lassen und der japanische Leichte Kreuzer SENDAI sank. Daraufhin begannen die japanischen Schiffe mit mehreren Manövern. Dabei kollidierte die SHIRATSUYU mit der SAMIDARE und wurde durch amerikanisches Geschützfeuer versenkt. Die SAMIDARE erlitt durch die Kollision und Artillerietreffern mehrere Beschädigungen und die anderen japanische Schiffe erlitten ebenfalls Beschädigungen durch Artillerietreffer. Auf amerikanischer Seite erlitt die USS FOOTE schwere Beschädigungen durch einen Torpedotreffer, zwei Zerstörer wurden bei einer Kollision beschädigt und zwei Leichte Kreuzer durch Artillerietreffer. Bemerkenswert ist, dass alle japanischen Granaten und viele der amerikanischen, die das Ziel getroffen hatten, Blindgänger waren. Die restlichen Schiffe des japanischen Verbandes kehrten dann zurück nach Rabaul und die amerikanischen Schiffe der TF 39 sammelten sich um 4:30 Uhr. Um 8:00 Uhr befanden sie sich 45 Seemeilen Südwestlich von Cape Torokina. Da gab es für fünfzehn Minuten einen japanischen Luftangriff. Die USS MONTPELIER erhielt dabei zwei Bombentreffer. Die Flugabwehrkanoniere ließen ansonsten keine weiteren Treffer zu. Gegen 12:00 Uhr befanden sich die Schiffe 10 Seemeilen westlich der Treasury Islands und um 14:10 Uhr erhielt der Verband den Befehl zur Augusta Bay zurück zu fahren. Die Zerstörer USS CONVERSE und USS CLAXTON fuhren aber nach Tulagi um frischen Kraftstoff zu bunkern und die Magazine zu füllen. Sofort fuhren beide Zerstörer dann wieder zum Verband und eskortierten die beschädigten Schiffe bis Port Purvis. Dort legten sie am 3. November um 18:30 Uhr an. Bis zum 9. November blieb die USS CONVERSE dort liegen. Dann versetzte man den Zerstörer in die Task Group 39.1 die ebenfalls Rear Admiral Aaron Stanton Merill befehligte. In dieser TG befanden sich die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER, USS DENVER und USS COLUMBIA und die Zerstörer USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE, USS STANLY, USS CLAXTON und USS SPENCE und ab dem 11. November die USS EATON ( DD-510 ). Am 9. November 1943 legten die Schiffe der TG in Port Purvis ab und eskortierten mehrere Panzerlandungsschiffe aus der Task Group 31.7 die von dem Zerstörer USS PRINGLE gesichert wurden. Zwei Tage später um 20:05 Uhr gab es einen feindlichen Luftangriff. Dabei konnte eines der japanischen Flugzeuge abgeschossen werden. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Schiffe 45 Seemeilen Südsüdwestlich von Cape Torokina. Nach dem Ausladen der Panzerlandungsschiffe am folgenden Morgen, legten die Schiffe der TG 39.1 und der 31.7 wieder ab. Um 8:00 Uhr befanden sie sich 50 Seemeilen Südsüdöstlich von Treasury Islands. An diesem Tag erfolgte zwischen 22:00 und 22:52 Uhr der nächste feindliche Luftangriff. Auch am 13. November kamen gegen 4:30 Uhr die nächsten japanischen Piloten mit ihren Flugzeugen. Dabei erhielt die USS DENVER einen Torpedotreffer. Die USS EATON und die USS STANLY eskortierten den Leichten Kreuzer ab 5:10 Uhr während der Hochseeschlepper USS SIOUX ( ATF-75 ) um 8:30 Uhr diesen ins Schlepptau nahm. Alle Schiffe der beiden Task Group erreichten am 14. November Port Purvis. Nur die drei Schiffe die den Kreuzer abschleppten und eskortierten langten erst am 15. November gegen 9:00 Uhr dort an. Die USS CONVERSE patrouillierte in dem Gebiet bei Bougainville, nördlichen Salomonen und beschoss japanische Küstenbefestigungen. Mit dabei waren die Zerstörer USS STANLY, USS CHARLES AUSBURNE, USS CLAXTON, USS DYSON und USS SPENCE. Alliierte Flugzeuge blockierten mit einen Minenunternehmung die Evakuierung japanischer Verbände von der Insel Buka. In der Nacht vom 16. zum 17. November erhielt die USS COVERSE den Sonarkontakt zu einem japanischen U-Boot. Zusammen mit der USS STANLEY schossen beide Zerstörer mit ihrer Schiffsartillerie auf dieses feindliche Boot und versenkten es. Vom 19. bis zum 21. November lag die USS CONVERSE wieder im Hafen von Tulagi. Danach lief der Zerstörer mit den Schiffen des Zerstörergeschwaders 23, USS CHARLES AUSBURNE, USS CLAXTON, USS DYSON und USS SPENCE, wieder aus. Ein japanischer Verband, bestehend aus den Zerstörern AMAGIRI, YUGIRI und UZUKI, sollte Entsatztruppen auf die Insel Buka bringen. Diese drei Schnellen Truppentransporter wurden durch die Zerstörer ONAMI und MAKINAMI gesichert. In der Nacht vom 24. zum 25. November stoßen beide Schiffsverbände vor dem Cape St. George aufeinander. Man hatte auf amerikanischer Seite den japanischen Verband schon um 1:45 Uhr geortet und sich auf den Kampf vorbereitet. Für die Japaner war das Aufeinandertreffen völlig unerwartet. Die ONAMI, MAKINAMI und YUGURI werden in dieser Schlacht mit Schiffsartillerie und Torpedos versenkt, ein weiterer Schneller Truppentransporter schwer beschädigt. Das japanische U-Boot I-177 rettete später 278 Mann von der YUGURI aus dem Wasser. Die USS CONCERSE erhielt, während die Schlacht tobte, einen Torpedotreffer. Der japanische Torpedo detonierte aber nicht. Die Zerstörer des Zerstörergeschwaders blieben weiterhin auf Patrouille in den nördlichen Salomonen und bombardierten am 30. November japanische Küstenstellungen bei Cape Torokina. Die USS CONVERSE kehrte mit den anderen Zerstörern im Anschluss daran nach Tulagi zurück und eskortierten von dort aus einen Schiffskonvoi mit Verstärkungen und Nachschub nach Bougainville. Am 3. Dezember gab es Luftalarm. Sechs Wellen von japanischen Flugzeugen griffen den Schiffskonvoi an. Ein Bombentreffer zerstörte einen Teil des elektrischen Leitungsnetzes im Vorschiff. Das Radar fiel dabei aus. Trotzdem wehrten sich die Luftabwehrkanoniere und ihre Mannschaften effektiv gegen die Angreifer. Der Schaden konnte nach dem Abzug der japanischen Flugzeuge repariert werden. Nachdem die Transport- und Versorgungsschiffe entladen worden waren, eskortierte die USS CONVERSE diese zusammen mit den anderen Zerstörern wieder zurück nach Port Purvis. Dort legte der Zerstörer am 14. Dezember ab und fuhr zu Reparaturarbeiten nach Sydney, Australien. Erst Ende Januar 1944 kehrte das Schiff nach Tulagi zurück und gliederte sich in das Zerstörergeschwader 23 ein. Am 30. Januar verließen die Schiffe Tulagi und fuhren zu den nördlichen Salomonen. Dort bombardierten die Zerstörer japanische Stellungen auf den Inseln und machten Jagd auf japanische Schiffe. Das Zerstörergeschwader 23, mit den Schiffen USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE, USS DYSON, USS SPENCE und USS STANLY als Task Group 39.4, wurde mit den Leichten Kreuzern USS MONTPELIER, USS COLUMBIA und USS CLEVELAND und den Zerstörern USS EATON, USS CONWAY ( DD-507 ), USS WALLER ( DD-466 ), USS PHILIP ( DD-498 ) und USS SAUFLEY ( DD-465 ) in der Task Force 39 zusammengefasst. Diese Schiffe sollten Deckung im Norden und Osten für die Landung der 3. neuseeländischen Division auf Green Island geben. Am 13. Februar befand sich die TF 39 schon in ihrem Einsatzgebiet und am 15. Februar begann der Angriff. Drei Tage lang sicherten die Schiffe die Entladung der Transportschiffe vor Luftangriffen und Angriffen von der See her. An diesem 18. Februar verließ die USS CONVERSE mit der USS CHARLES AUSBURNE, USS DYSON, USS STANLY und USS SPENCE ihre Position nördlich von Green Island. Diese Zerstörer fuhren nach New Irland und bombardierten im Norden der Insel die japanischen Stellungen bei Kavieng. Die Zerstörer verschießen dabei 3.868 12,7 cm Granaten. Das Bombardement wiederholen sie am 22. Februar. Dabei werden fünf kleine Hilfsschiffe, darunter befand sich der japanische Minenleger NATSUSHIMA, versenkt. Rund 160 Seemeilen nordwestlich von Kavieng versenkte die USS SPENCE zusammen mit der USS CONWAY den japanischen Hochseeschlepper NAGAURA. Die Schiffe umrunden dann die Insel und beschießen bei Cape St. George, dem südlichsten Punkt auf der Insel New Irland, eine japanische Radarstation und die beiden japanischen Flugplätze bei Borpop und Namatanai. Allerdings war das Wetter dort gerade so schlecht, dass die raue See ein zielgenaues Schießen nicht zuließ und die Wirksamkeit des Bombardements konnte wegen des diesigen Wetters nicht überprüft werden. Bis zum 26. März bleibt die USS CONVERSE mit den Zerstörern des Geschwaders 23 in dem Gebiet der nördlichen Salomonen. An diesem Tag wechselte das Zerstörergeschwader 23 zur Task Force 58. Die USS CONVERSE versetzte man dort in die Task Group 58.3 welche von Rear Admiral John Walter Reeves, Jr. ( 25. April 1888 – 16. Juli 1967 ) befehligt wurde. Man musste den Schutz der dortigen Flugzeugträger verstärken. In dieser TG befanden sich die Flugzeugträger USS YORKTOWN ( CV-10 ) und USS LEXINGTON ( CV-16 ), die Leichten Flugzeugträger USS PRINCETON ( CVL-23 ) und USS LANGLEY ( CVL-27 ), das Schlachtschiff USS ALABAMA ( BB-60 ), der Schwere Kreuzer USS CANBERRA ( CA-70 ), der Leichte Kreuzer USS SAN JUAN ( CL-54 ) und die Zerstörer USS CONVERSE, USS THATCHER, USS BROWN ( DD-546 ), USS GRIDLEY ( DD-380 ), USS CRAVEN ( DD-382 ), USS McCALL ( DD-400 ) und USS MAURY ( DD-401 ). Ab dem 28. März beteiligten sich die Schiffe der TG an dem Bombardement auf Palau. Dies dauerte bis zum 30. März, dann wechselten sie zur Insel Yap und zum Atoll Ulithi und griffen dort am 31. März die japanischen Verteidiger an. Dabei wurde das japanische Küstenwachboot HAKKO MARU versenkt das vor Anker lag. Die Bombardierung des Atolls Woleai folgte am 1. April. Anschließend fuhren die Schiffe der TG zum Atoll Majuro, Marshall Islands. Hier gruppierte man die Task Force um. Die USS CONVERSE blieb in der TG 58.3 die Rear Admiral John Walter Reeves, Jr. während der Operationen „Reckless“ und „Persecution“ befehligte. In der TG befinden sich die Flugzeugträger USS LEXINGTON und USS ENTERPRISE ( CV-6 ), die Leichten Flugzeugträger USS PRINCETON und USS LANGLEY, die Schlachtschiffe USS ALABAMA, USS NORTH CAROLINA, USS INDIANA, USS MASSACHUSETTS ( BB-59 ) und USS SOUTH DAKOTA ( BB-57 ), die Schweren Kreuzer USS CANBERRA, USS LOUISVILLE ( CA-28 ) und USS PORTLAND ( CA-33 ) und die Zerstörer USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE, USS DYSON, USS SPENCE, USS THATCHER, USS CLARENCE K BRONSON ( DD-668 ), USS COTTEN ( DD-669 ), USS DORTCH ( DD-670 ), USS GATLING ( DD-671 ), USS HEALY ( DD-672 ), USS COGSWELL ( DD-651 ), USS CAPERTON ( DD-650 ), USS INGERSOLL ( DD-652 ) und USS KNAPP ( DD-653 ). Am 13. April verlassen alle Schiffe der Task Force 58, welche Rear Admiral Marc Andrew Mitscher ( 26. Januar 1887 – 3. Februar 1947 ) befehligte, das Atoll Majuro. Auf offener See wurden die Schiffe am 19. April im Norden der Admiralitätsinseln betankt und zwei Tage später liegen sie vor Hollandia und bombardieren dort japanische Küstenbefestigungen. Die Schiffe der TG 58.3 unterstützten anschließend vom 22. bis zum 24. April die Landeoperation der Task Group 77.2 in der Tanahmerah Bay. Gleich danach fuhren die Schiffe der TG 58.3 zum Atoll Majuro wo die Magazine und Bunker wieder aufgefüllt wurden. Sie legten am 28. April dort wieder ab. Auf dem Weg zu den Palau Inseln, bombardierten die Schiffe am 30. April das Atoll Truk. Hier gruppierte man um und die USS CONVERSE versetzte man in die Task Group 58.7, die Ponape Bombardement Group, die Vizeadmiral Willis Augustus Lee, Jr. ( 11. Mai 1888 – 25. August 1945 ) kommandierte. In dieser TG befanden sich die Schlachtschiffe USS NORTH CAROLINA, USS INDIANA, USS SOUTH DAKOTA, USS MASSACHUSETTS, USS ALABAMA, USS IOWA ( BB-61 ) und USS NEW JERSEY ( BB-62 ) welche von den Zerstörern USS CONVERSE, USS THATCHER, USS BROWN, USS BOYD, USS CAPERTON, USS INGERSOLL, USS CHARRETTE ( DD-581 ), USS THE SULLIVANS ( DD-537 ), USS STEPHEN POTTER ( DD-538 ), USS TINGEY ( DD-539 ), USS MILLER ( DD-535 ), USS OWEN ( DD-536 ), USS PRITCHETT ( DD-561 ), USS CASSIN YOUNG ( DD-793 ) und USS BELL ( DD-587 ). Am 1. Mai bombardierten die Schiffe der TG 58.7 die Insel Ponape, Polynesien. Danach gliederten sich die USS CONVERSE wieder in ihre alten Task Group 58.3 ein und fuhr nach Majuro zurück. In dem dortigen Hafen ließen die Schiffe am 4. Mai ihre Anker fallen. Die USS CONVERSE war für die kommenden Kämpfe unverzichtbar trotz ihrer Beschädigungen und ihrem Überholungsrückstand. Man versuchte mit einigen notwendigen Reparaturen die Zeit bis zur Überholung zu überbrücken, füllte die Magazine und Bunker auf um den Zerstörer anschließend in die Task Group 58.4 einzugliedern. Diese TG befehligte die Rear Admiral William Keene Harrill ( 3. Mai 1892 – 11. Mai 1962 ) während der Operation „FORAGER“. In dieser TG befand sich der Flugzeugträger USS ESSEX ( CV-9 ), die Leichten Flugzeugträger USS LANGLEY, USS PRINCETON, USS COWPENS ( CVL-25 ) und USS BELLEAU WOOD ( CVL-24 ), die Schlachtschiffe USS ALABAMA, USS NEW JERSEY, USS IOWA und USS INDIANA, die Leichten Kreuzer USS VINCENNES ( CL-64 ), USS HOUSTON ( CL-81 ), USS SAN DIEGO ( CL-53 ) und USS MIAMI ( CL-89 ) und die Zerstörer USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE, USS DYSON, USS SPENCE, USS THATCHER, USS STANLY, USS MILLER, USS OWEN, USS THE SULLIVANS, USS TINGEY, USS STEPHEN POTTER, USS CASSIN YOUNG, USS LARDNER, USS WILSON, USS McCALLA, USS LANSDOWNE, USS ELLET, USS STERETT ( DD-407 ), USS CASE ( DD-370 ), USS LANG ( DD-399 ), USS MARSHALL ( DD-676 ), USS HARRISON ( DD-573 ), USS CALLAGHAN ( DD-792 ), USS PORTERFIELD ( DD-682 ), USS LAWS ( DD-558 ) und USS MORRISON ( DD-560 ). Die Schiffe der TG 58.4 waren in die Task Force 58 eingebunden, die Vizeadmiral Marc Andrew Mitscher kommandierte. Mehrere Schiffe aus der Task Group 58.4 hatten am 6. Juni, dem Tag des Ablegens aller Schiffe der TF 58 in Majuro, noch nicht diese Ausgangsbasis in den Marshall Islands erreicht. Sie stießen am 2. August dazu. Angegriffen werden sollten die Inseln der nördlichen Mariannen wie Saipan, Tinian und Guam damit der Weg zu den Philippinen frei ist. Am 11. Juni schoben sich die Schiffe der TG 58.4 zwischen den Inseln der Philippinen und Saipan und begannen einen Konvoi von japanischen Nachschubschiffen nach Saipan zu vernichten. An diesem und am folgenden Tag waren es insgesamt vierzehn. So das Torpedoboot IJN OTORI, das Munitionsschiff KOKKU MARU, die Truppentransportschiffe BATAVIA MARU, HINKO MARU, KAMISHIMA MARU, IMIZU MARU, NITCHO MARU, REIKAI MARU und TENRYUGAWA MARU, die Frachtschiffe BOKUYO MARU, FUKOKU MARU und MOJI MARU und das zivile Frachtschiff TSUSHIMA MARU. Schwer beschädigt wurde das Truppentransportschiff TATSUTAKAWA MARU, die Korvette Nummer 4, die U-Jagd-Boote CH-50, CH-33, CH-51 und CHA-20 und der Minensucher WA-6. Am 12. und 13. Juni greifen die Task Groups 58.2, 58.3 und 58.4 Saipan und Tinian an. Danach ziehen sich die Schiffe der TG 58.4 zurück und befanden sich zusammen mit den Schiffen der TG 58.1 am 14. Juni 1944 auf einer Position rund 130 Meilen Nordöstlich von Saipan, um frischen Kraftstoff zu bunkern. Danach verließen die Schiffe beider Task Groups diese Position und fuhren zu den Bonin Inseln Iwo Jima, Cici Jima und Haha Jima im Ogasawara Archipel. Diese Inseln greifen sie ab dem Nachmittag des 15. Juni an und bombardierten dort japanische Ziele. Am 16. Juni versenkte man das U-Jagd-Boot CHA-56 und das Truppentransportschiff MARUDAI MARU bei Saipan und die USS BOYD und USS CHARRETTE versenken den durch einen Luftangriff schon beschädigten Transporter TATSUTAKAWA MARU ( 1.923 BRT ). Auf dem Weg zum Treffpunkt der TF 58 greifen die Schiffe der TG 58.4 noch am 17. Juni feindliche Ziele auf der Insel Pagan an. Am folgenden Tag gliederte sich die Task Group wieder in die Task Force 58 an. Die TF fuhr in die Philippinische See um dortige Inseln anzugreifen. Zuerst aber mussten die Schiffe der TG 58.4 bei Guam aufgetankt werden. Am 23. Juni verließen die Task Groups 58.2, 58.3 und 58.4 das Kampfgebiet und fuhren ostwärts zum Atoll Eniwetok, welches sie am folgenden Tag erreichten. Doch schon am 28. Juni befanden sich die Schiffe der TG 58.4 vor der Insel Pagan die noch zu den nördlichen Marianen gehört und nördlich von Saipan liegt. Dort bombardierten die Flugzeuge und Schiffe japanische Stellungen. Schon am folgenden Tag griffen die Schiffe der TG 58.4 die Insel Rota an, diese liegt zwischen Tinian und Guam. Vor dieser Insel blieben die Schiffe bis zum 3. Juli liegen. Die Flugzeuge und Schiffe griffen die gesamten fünf Tage japanische Stellungen an und bombardierten die Insel sturmreif. Am 4. Juli verließen die Schiffe diese Insel und fuhren nach Eniwetok, wo sie am 6. Juli ankerten. Dort bereitete man die Schiffe auf die kommenden Kämpfe vor und die Besatzungen konnten sich etwas erholen. Doch schon am 17. Juli lagen die Schiffe der TG 58.4 rund 70 Seemeilen vor der Insel Guam und beteiligten sich zusammen mit der TG 58.1 beim Bombardement japanischer Stellungen auf der Insel. Die Landungstruppen begannen am 21. Juli um 7:00 Uhr mit ihrem Angriff. Sie wurden von den Schiffsgeschützen der Zerstörer und Kreuzer unterstützt. Am 22. Juli zog man die TG 58.4 rund 130 Seemeilen südöstlich von Guam zurück um den Schiffen frischen Kraftstoff zu übergeben. Schon am folgenden Tag waren die Schiffe wieder auf ihrer vorherigen Position und führten die Angriffe weiter fort. Am 25. Juli wechselten die Schiffe der TG 58.4 zur Insel Tinian und begannen dort mit ihrem Bombardement, welches sie bis zum Ende des dritten Tages aufrecht erhielten. Danach verließen sie ihre Position und fuhren nach Saipan. Dort wurden die Schiffe wieder aufmunitioniert und fuhren am folgenden Tag nach Guam. Dort begannen sie am 29. Juli mit dem Bombardement auf japanische Küstenstellungen. Bis zum 5. August blieb ein Großteil der Schiffe von TG 58.4 vor Guam liegen und bombardierten die vorgegebenen feindlichen Ziele. Die USS CONVERSE verließ aber schon am 4. August die Task Group und konnte nun endlich in Richtung US Westküste fahren um sich in der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien einer dringend notwendig gewordenen Überholung zu unterziehen. Die Fahrt dauerte bis kurz vor Ende des Monats und die Überholung in der Werft war erst im Oktober abgeschlossen. Am 3. November 1944 kehrte die USS CONVERSE ins Kampfgebiet zurück. Der Zerstörer eskortierte Flugzeugträger auf der Fahrt nach Leyte, deren Flugzeuge Schiffskonvois aus der Luft sicherten. Anschließend kehrte die USS CONVERSE zum Atoll Ulithi zurück und übernahm dort die Sicherung über einen Schiffskonvoi in dem sich auch der Transporter SS JUAN de FUCA befand. Dieser Schiffskonvoi sollte zur San Pedro Bay, Leyte eskortiert werden, wo der 1. Versorgungskonvoi für Mindoro wartete. In diesem Konvoi befanden sich neben dem Truppentransporter mehrere Panzerlandungsschiffe die von den Zerstörern USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE, USS YOUNG, USS FOOTE, USS BRYANT, USS NEWCOMB ( DD-586 ), USS RICHARD P LEARY ( DD-664 ) und vier weiteren Zerstörern eskortiert wurden. Am 19. Dezember legten die Schiffe in der San Pedro Bay ab und befanden sich zwei Tage später östlich von Panay Island in der Visayan See. Da griffen japanische Kamikazepiloten den Konvoi an. Die LST 460 und 749 sowie die SS JUAN de FUCA werden dabei getroffen und beschädigt. Die beiden Panzerlandungsschiffe und das Transportschiff müssen aufgegeben werden. Deren Besatzungen und die meisten Soldaten werden durch die Zerstörer USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE und USS FOOTE gerettet. Zwanzig Seemeilen weiter trifft es den Zerstörer USS FOOTE. Die USS CONVERSE nahm alleine 266 Überlebende von dem LST-749 auf. Die Anlandungsstelle vor Mindoro erreicht der amerikanische Schiffskonvoi am 24. Dezember. Auch nach der Entladung der Schiffe und ihrer Rückfahrt nach Leyte gibt es immer wieder Luftalarm. Dabei wird der Frachter SS JUAN de FUCA durch ein Torpedo wieder getroffen und strandet. In der San Pedro Bay, Leyte werden Angriffsverbände zusammengestellt die die Landeeinheiten nach Luzon eskortieren sollen. Die USS CONVERSE versetzte man in die Task Force 78, die San Fabian Attack Force während der Operation „Mike I“, die Vizeadmiral Daniel Edward Barbey ( 23. Dezember 1889 – 11. März 1969 ) befehligte. Innerhalb dieser TF befand sich die USS CONVERSE in der Task Group 78.1. In dieser waren außerdem noch die Zerstörer USS CHARLES AUSBURNE, USS FOOTE, USS JENKINS, USS DRAYTON ( DD-366 ), USS SHAW ( DD-373 ), USS RUSSELL ( DD-414 ), USS BRAINE ( DD-630 ) und USS LA VALETTE ( DD-448 ) sowie die Geleitzerstörer CHARLES J KIMMEL ( DE-584 ) und USS THOMAS F NICKEL ( DE-587 ) welche acht Angriffstransportschiffe, zwei Transportschiffe, drei Frachtschiffe, drei amphibische Docklandungsschiffe, einundzwanzig Panzerlandungsschiffe, zehn Mittlere Landungsschiffe, zweiunddreißig Infanterielandungsfahrzeuge und sechs Panzerlandungsboote und neunzehn auf der Fahrt in den Golf von Lingayen sicherten. Am 4. Januar 1945 legten diese Schiffe in der San Pedro Bay ab und errichten am 9. Januar den Golf von Lingayen. Dort beschossen die Zerstörer feindliche Stellungen im Bereich des Anlandungsstrandes und wehrten Kamikazepiloten ab. Die Landungsschiffe wurden nach dem Entladen von den Zerstörern wieder bis zum Leyte Golf eskortiert. Von hier aus begleiteten die Kriegsschiffe weitere lebenswichtige Schiffskonvois bis in die Mangarin Bay im Lingayen Golf. Für die Landung der alliierten Soldaten auf Corregidor, versetzte man die USS CONVERSE zur Unterstützung in die Task Group 78.3 die Rear Admiral Arthur Dewey Struble ( 28. Juni 1894 – 1. Mai 1983 ) befehligte. In dieser TG befand sich der Leichte Kreuzer USS CLEVELAND, die Zerstörer USS CONVERSE, USS EATON, USS BRAINE, USS YOUNG, USS JENKINS, USS PICKING ( DD-685 ), USS WICKES ( DD-578 ), USS CONWAY ( DD-507 ), USS FRAZIER ( DD-607 ), USS FLETCHER ( DD-445 ), USS RADFORD ( DD-446 ), USS NICHOLAS ( DD-449 ), USS O´BANNON ( DD-450 ) und USS TAYLOR ( DD-468 ), die Schnellen Truppentransporter USS KILTY, USS CROSBY, USS SCHLEY und USS MANLEY ( APD-1 ). Diese Kriegsschiffe legten am 13. Februar in Leyte ab und eskortierten 62 Landungsschiffe die 5.300 Soldaten des 151. RCT und des 34. RCT der 38. Infanteriedivision transportierten. Am 15. Februar begann der Angriff auf Mariveles Harbor, Bataan und am folgenden Tag auf Corregidor. Dort beschoss die USS CONVERSE feindliche Geschützstellungen, Lastkähne, Sprengboote und Granaten des Zerstörers brachten den Eingang des Malinta Tunnels, dem ehemaligen Hauptquartier von General Douglas McArthur ( 26. Januar 1880 – 5. April 1964 ), zum Einsturz. In diesem Tunnel befanden sich noch rund 100 japanische Verteidiger die mit Sprengstoff am 23. Februar Selbstmord begingen. Von Corregidor aus fuhr die USS CONVERSE in die Subic Bay, Luzon. Dort unterzog sich der Zerstörer einer weiteren Überholung. Anschließend kehrte das Schiff nach Corregidor zurück und patrouillierte in den dortigen Gewässern. Man gliederte das Schiff wieder in die Task Group 78.3 ein, welche Rear Admiral Arthur Dewey Struble während der Operation „Victor I“ befehligte. Das Kommandoschiff war da der Küstenwachkutter USCGC INGHAM ( WHEC-35 ). 14.000 Soldaten der 40. Infanteriedivision wurden durch 16 Panzerlandungsschiffe, 20 Mittlere Landungsschiffe, 13 Infanterielandungsfahrzeuge, in Reserve standen weitere 8 Infanterielandungsfahrzeuge, transportiert. Gesichert wurden diese Landungsschiffe von den Zerstörern USS CONVERSE, USS CHARLES AUSBURNE, USS CLAXTON, USS DYSON und USS THATCHER. Vor der Landung der Soldaten begann das Bombardement der japanischen Stellungen auf Iloilo, Panay Island am 18. März mit den Schiffen der TG 74.2. In dieser Feuerunterstützungsgruppe befindet sich der Leichte Kreuzer USS CLEVELAND und die Zerstörer USS CONWAY, USS EATON, USS CONY und USS STEVENS. Zwei Tage lang werden feindliche Ziele beschossen und die angelandeten Soldaten unterstützt. Der Widerstand der japanischen Soldaten ist schnell gebrochen. Die amerikanischen Soldaten der 40. Infanteriedivision schifften sich auf den Landungsschiffen wieder ein. Die nächste Landung erfolgte am 22. März auf Los Negros. Anschließend sollte auf Cebu Island gelandet werden. Dazu versetzte man die USS CONVERSE zur Task Group 78.2, der US Amphibious Group 8, die Captain Albert T. Sprague befehligte. Dieser TG gehörten die Schnellen Truppentransporter USS NEWMAN ( APD-59 ), USS KEPHART ( APD-61 ), USS COFER ( APD-62 ) und ein weiterer Schneller Truppentransporter, zwanzig Panzerlandungsschiffe, elf Mittlere Landungsschiffe, fünfzehn Infanterielandungsfahrzeuge, neun Angriffsinfanterielandungsfahrzeuge, zwei U-Boot-Jäger und acht Minenräumboote. Diese Schiffe wurden durch die Zerstörer USS CONVERS, USS THATCHER, USS JENKINS, USS SMITH, USS TAYLOR ( DD-468 ), USS O´BANNON ( DD-450 ), USS NICHOLAS ( DD-449 ) und USS FLETCHER ( DD-445 ) gesichert. Nach einer gründlichen Bombardierung japanischer Stellungen begann am 26. März die Landung auf Cebu Island. Man übertrug der US CONVERSE nun eine Vielzahl von Aufgaben im Monat April und Anfang Mai bei der Entwicklung des Plans zur Invasion der Hauptinseln Japans. Dann versetzte man den Zerstörer erneut zur 5. US Flotte. Dazu verließ am 13. Mai das Schiff die San Pedro Bay und fuhr nach Okinawa. Dort legte sich die USS CONVERSE vor Hagushi auf Reede und übernahm bis zum Kriegsende ihren Radarvorposten. Dabei war der Zerstörer mehrfachen Luftangriffen ausgesetzt, wurde dabei aber nicht beschädigt. Am 10. September durfte das Schiff diesen Posten verlassen und fuhr von Okinawa nach Pearl Harbor, durchquerte danach den Panamakanal und legte am 19. Oktober 1945 im Hafen von Washington DC zur feierlichen Verleihung des Presidential Unit Citation an, den alle Schiffe des Zerstörergeschwaders 23 verliehen bekamen.
s40004Von dort aus fuhr die USS CONVERSE in die Brooklyn Navy Yard und unterzog sich einer Überholung. Im Anschluss daran wechselte der Zerstörer in den Hafen von Charleston, South Carolina. Dort stellte man am 23. April 1946 das Schiff außer Dienst und versetzte es in die Atlantikreserveflotte.
Im März 1959 wechselte der Zerstörer in die Philadelphia Naval Shipyard in Philadelphia, Pennsylvania. Dort wurden die kriegswichtigen Einrichtungen auf dem Schiff wiederbelebt.
Durch das Mutual Assistance Program übergab man am 1. Juli 1959 an die spanischen Marine im Jahre 1953 den Zerstörer USS CONVERSE. Diese Marine verlieh dem Schiff den Namen ALMIRANTE VALDES ( D-23 ).
Die US Navy strich am 1. Oktober 1972 den Namen USS CONVERSE ( DD-509 ) von der Navy – Liste.

Am 13. Juni 1985 kollidierte die ALMIRANTE VALDES mit dem spanischen U-Boot SIROCO ( S-72 ) in den Gewässern vor Cartagena während einer Übung. Der Zerstörer erhielt dabei ein Leck im Rumpf auf der Steuerbordseite. Nach den Reparaturen diente der Zerstörer noch bis zum 17. November 1986. An diesem Tage stellte man das Schiff außer Dienst und strich den Namen von der Marineliste. Im Jahre 1988 verschrottete man den Schiffskörper.


USS CONVERSE ( DD-509 )
Commanding Officer

CDR DeWitt Clinton Ellis Hamberger         20. November 1942 – 1. Dezember 1943
LCDR Ellis Hole McDowell           1. Dezember 1943 – 20. Januar 1944
CDR John Barr Colwell          20. Januar 1944 – 27. September 1944 (erreichter Rang VADM)
LCDR Ellis Hole McDowell        27. September 1944 – ?

ALMIRANTE VALDÉS ( D-23 )

CdF Francisco J. de Elizalde Y Lainez 1. Juli 1959 – 14. Juli 1961 (später ADM)
CdF Aurelio Arriaga Brotons 14. Juli 1961 – 10. Juli 1963
CdF Jose Lorenzo Rey Diaz 10. Juli 1963 – 10. August 1964 (später ADM)
CdF Luis A. Fernandez Beceiro 10. August 1964 – 27. September 1965
CdF Jesus Dial Del Rio Y Gonzalez-Aller 27. September 1965 – 27. September 1966
(später VADM)
CdF Fernando de Salas Pinto 27. September 1966 – 3. November 1967 (später RADM)
CdF Franco Rodriguez Torres 3. November 1967 – 6. April 1970
CdF Luis Mendez Bushell 6. April 1970 – 15. Oktober 1971
CdF Manuel Colorado Guitian 15. Oktober 1971 – 16. April 1973 (später RADM)
CdF Tomas Valdes Ibanez 16. April 1973 – 16. Oktober 1974 (später RADM)
CdF Francisco Lacave Patero 16. Oktober 1974 – 12. Juni 1975
CdF Fernando Sebastian Dacosta 12. Juni 1975 – 22. Juni 1976
CdF Juan Baneres Benito 22. Juni 1976 – 17. Dezember 1977
CdF Cristobal Colon de Carvajal Y Maroto 17. Dezember 1977 – 18. Juni 1979
(später VADM)
CdF Aurelio Matos Martin 18. Juni 1979 – 18. Dezember 1980
CdF Jose Benitez Carrasco 18. Dezember 1980 – 12. Dezember 1981 (später ADM)
CdF Jose Maria Calderon Alesson 12. Dezember 1981 – 30. Juni 1983
CdF Enrique Nunez de Prados Ugidos 30. Juni 1983 – 31. Dezember 1984
(später RADM)
CdF Francisco Ramirez Alvarez 31. Dezember 1984 – 17. November 1986

USS CORRY ( DD-334 )

USS CORRY ( DD-334 )

Biografie

William Merrill Corry, Jr.
* 5. Oktober 1889 in Quincy, Florida
† 6. Oktober 1920 in Hartford, Connecticut
war ein Lieutenant Commander in der US Navy, diente während des Ersten Weltkriegs und erhielt die Medal of Honor verliehen

Im Juni 1906 trat William Merrill Corry, Jr. in die United States Naval Academy in Annapolis ein und schloss im Jahre 1910 sein Studium ab. Die folgenden fünf Jahre dente er auf dem Schlachtschiff USS KANSAS ( BB-21 ). Mitte 1915 erhielt Lieutenant ( JG ) Corry auf der Air Station in Pensacola, Florida eine Ausbildung zum führen eines Flugzeuges. Am 23. März 1916 bestand er seine Prüfung und wurde in die Reihen der Marineflieger aufgenommen. Man stationierte ihn als Flugpersonal auf dem Panzerkreuzer USS WASHINGTON ( ACR-11 ) zwischen November 1916 und Mai 1917. Danach wechselte er an Bord des Panzerkreuzers USS NORTH CAROLINA ( ACR-12 ). Nachdem am 6. April die USA offiziell in den Ersten Weltkrieg eingetreten war, wurde Corry im August auf die Naval Air Station bei Le Croisic, Frankreich versetzt. Im Juli 1918 beförderte man ihn zum Lieutenant Commander und blieb für den Rest des Krieges in Brest. Nach dem Kriegsende blieb Corry aber noch bis Mitte 1920 in Frankreich stationiert um die Rückführung aller Kräfte der US Naval Aviation aus Europa nach Amerika zurück zu führen als Teil der Demobilisierung. Danach versetzte man ihn in den Stab des Oberbefehlshabers der Atlantikflotte, Admiral Braid Henry Wilson, Jr. ( 23. Februar 1861 – 30. Januar 1954 ), dessen Flaggschiff das Schlachtschiff USS PEVVSYLVANIA ( BB-38 ) war. Am 2. Oktober war Corry mit einem anderen Piloten von Long Island, New York aus gestartet. In der Nähe von Hartford, Connecticut stürzte das Flugzeug ab. Corry wurde bei dem Aufprall des Flugzeuges über dreißig Meter weit aus der Pilotenkanzel geschleudert. Dabei wurde er erheblich verletzt. Er kümmerte sich aber nicht um seine eigene Gesundheit, sondern rannte umgehend wieder zurück zu der brennenden Maschine wo sein Offizierskamerad noch in den Sicherungsgurten bewusstlos hing. Corry bestieg wieder das Wrack und rettete seinen Kameraden. Dabei erlitt er so schwere Verbrennungen, an denen er vier Tage später verstarb. Er wurde auf dem Ostfriedhof in Quincy, Florida beerdigt.

Drei Schiffe wurden zu Ehren von Lieutenant Commander William Merrill Corry, Jr. bei der US Navy benannt.
Das erste Schiff war der Zerstörer USS CORRY ( DD-334 ) aus der CLEMSON – Klasse.
Das zweite Schiff war der Zerstörer USS CORRY ( DD-463 ) aus der GLEAVES – Klasse.
Das dritte Schiff war der Zerstörer USS CORRY ( DD-817 ) aus der GEARING – Klasse.


USS CORRY ( DD-334 )

Schiffsbiografie

Die USS CORRY ( DD-334 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Lieutenant Commander William Merrill Corry, Jr. benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das einhundertdreiundvierzigste Schiff aus der CLEMSON – Klasse.
Auf der Bethlehem Shipbuilding Corporation in San Francisco, Kalifornien wurde am 15. September 1919 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. S. W. Corry taufte am 28. März 1921 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Karl Erhard Hintze ( 22. April 1891 – 25. April 1958 ) stellte am 25. Mai 1921 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die USS CORRY kreuzte in den folgenden Jahren entlang der US Westküste und der Karibik. Der Zerstörer beteiligte sich an Flottenmanövern und Kreuzfahrten zwischen Alaska und der Karibik. Danach führte man einen abwechslungsreichen Plan aus. So installierte man im Oktober 1922 auf dem Zerstörer ein Hayer Echolot um damit mehrere Experimente durchzuführen. In den folgenden sechs Monaten verbrachte die USS CORRY zusammen mit der USS HULL ( DD-330 ) an der Küste vor Kalifornien und vermaß den dortigen Meeresboden. Dabei wurden 4.565 Seemeilen zurück gelegt. Beide Schiffe legten in jeweils fünfunddreißig Tagen die Strecke von San Francisco und der Monterey Bay und vom Cape Deseanso nach Santa Rosa Island. Dabei wurden mehrere noch nicht entdeckte Sandbänke und Unterwassergebirge gefunden und Kartografiert. Heute bezeichnet man dies als Southern California Continental Borderland. Diese Vermessung endete dann im März und die USS CORRY und die USS HULL wechselten zum Panamakanal. Dort wurde die gesamte Panamakanalzone im Pazifik wie auch im Atlantik vermessen. Nach dem Abschluss dieser Arbeiten gliederte sich die USS CORRY in die aus San Diego kommende Flotte vor Panama ein und beteiligte sich an den dortigen Manövern. Ende Juni gliederte man das Schiff in die Zerstörerdivision 36 ein. In dieser Division befanden sich unter anderen neben der USS CORRY die Zerstörer USS HULL, USS FARENHOLT ( DD-332 ), USS SUMNER ( DD-333 ), USS MacDONOUGH ( DD-331 ) und USS MELVIN ( DD-335 ). Zusammen mit der USS HULL eskortierte der Zerstörer das Transportschiff ( USS HENDERSON ( AP-1 ) auf dem sich der US Präsident Warren Gamaliel Harding ( 2. November 1865 – 2. August 1923 ) befand. Es war eine Kreuzfahrt von Alaska bis in die kanadischen Gewässer geplant. Dazu legten die Schiffe am 5. Juli im Hafen von Seattle ab. Man legte in den Häfen von Metlakatla, Ketchikan, Juneau, Skagway, Seward, Valdez, Cordova, Sitka und am 26. Juli 1923 in Vancouver für wenige Stunden an. Da war der Präsident von seiner Krankheit schon gezeichnet. Im Hafen von Seattle ging er am folgenden Tag von Bord. Die USS CORRY schloss sich nun wieder ihrer Division an und beteiligte sich im Oktober vor San Francisco an der American Legion Convention. Man verwendete anschließend den Zerstörer für Experimente von neuer Flugabwehrartillerie.
Die USS CORRY lag für eine Überholung in der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien, da besuchte vom 8. zum 9. September 1924 der Marineminister Curtis Dwight Wilbur ( 10. Mai 1867 – 8. September 1954 ) die Werft.
Vom 28. August bis zum 9. September 1925 verwendete man die USS CORRY als eines der Stationsschiffe für den Nonstopflug von Hawaii nach San Francisco.
Im Dezember 1929 bereitete man den Zerstörer in der Mare Island Naval Shipyard für die Außerdienststellung vor. Diese erfolgte am 5. Februar 1930. Den Namen USS CORRY ( DD-334 ) strich man am 22. Juli 1930 von der US Navy – Liste. Wegen des Londoner Marinevertrages zur Begrenzung der Flottenrüstung verkaufte man im Oktober 1930 den Schiffskörper zur Verschrottung. Die meisten Aufbauten waren da schon demontiert worden. Man schleppte den Rest des Schiffskörpers in den Napa River, wo er liegen blieb und aufgegeben wurde.


USS CORRY ( DD-334 )
Commanding Officer

LCDR Karl Erhard Hintze          25. Mai 1921 – 2. Februar 1922
CDR George Franklin Neal         2. Februar 1922 – 3. August 1922 (erreichter Rang RADM)
LCDR Bernhard Henry Bieri       3. August 1922 – 31. Juli 1923 (erreichter Rang VADM)
LCDR Kinchen Leonard Hill         31. Juli 1923 – 8. Juli 1926
LCDR Frederick Louis Riefkohl           8. Juli 1926 – 25. August 1928 (erreichter Rang RADM)
LCDR Lawrence Fairfax Reifsnider        25. August 1928 – 5. Februar 1930 (erreichter Rang VADM)

USS STEELE ( DE-8 )

USS STEELE ( DE-8 )

Biografie

John M. Steele
* 24. August 1920 in Bruno, Minnesota
† 8. Mai 1942 an Bord des Flugzeugträgers USS LEXINGTON ( CV-2 )
war ein Mitglied einer Fliegerabwehrbatterie

Am 29. Dezember 1941 meldete sich Private John M. Steele freiwillig für das US Marineinfanteriekorps. Nach der Grundausbildung versetzte man ihn an Bord des Flugzeugträgers USS LEXINGTON ( CV-2 ). Der Träger war in der Schlacht im Korallenmeer vom 7. bis 8. Mai beteiligt. Am Morgen des 8. Mai durchbrachen japanische Flugzeuge die Verteidigung des Trägers und warfen ihre Bomben und Torpedos ab. Zwei Torpedos trafen das Schiff auf der Steuerbordseite und drei explodierende Bomben lösten mehrere Brände aus. Privat Steele löschte mit seinen Kameraden der Fliegerabwehrbatterie einige der Brände in der Nähe und übernahm die Leitung einer der wenigen noch intakten Fliegerabwehrkanonen. Kurze Zeit später explodierte ein Munitionsmagazin und zerriss die Kanone samt Besatzung.


USS STEELE ( DE-8 )

Schiffsbiografie

Der Geleitzerstörer USS STEELE ( DE-8 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Privat John M. Steele benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das vierte Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Boston Navy Yard in Charlestown, Massachusetts wurde am 27. November 1942 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. John Steele, Mutter von Privat John M. Steele, taufte am 9. Januar 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Mark Edwin Dennett stellte am 4. Mai 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Für die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt legte die USS STEELE am 25. Mai ab und fuhr bis zu der US Navy Basis bei den Bermudas. Erst am 24. Juni kehrte der Geleitzerstörer nach Charlestown zurück und wurde dort einer eingehenden Überprüfung unterzogen. Anschließend legte das Schiff am 6. Juli ab und stach in See. Das Ziel des Geleitzerstörers war das Kriegsgebiet im Pazifik. Den Panamakanal erreichte der Geleitzerstörer am 13. Juli. Nach der Durchquerung des Panamakanals überquerte die USS STEELE in der ersten Stunde des 15. Juli den Äquator. Der Geleitzerstörer fuhr direkt zu den Gesellschafts-Inseln. Am 20. Juli legte das Schiff im Hafen von Bora Bora an. Man bunkerte dort frischen Kraftstoff und füllte die Magazine. Am 29. Juli legte der Geleitzerstörer wieder ab und fuhr nach Tonga weiter. Im Hafen von Tonga Tabu legte das Schiff am 3. August an. Am 10. August erreichte der Geleitzerstörer dann den Hafen von Noumea, Neukaledonien. Hier integrierte man die USS STEEL in die Escort Division 8 in der sich noch die Geleitzerstörer USS GRISWOLD ( DE-7 ), USS CARLSON ( DE-9 ), USS BEBAS ( DE-10 ) und USS CROUTER ( DE-11 ) befanden. Von hier aus eskortierte die USS STEELE seinen ersten Schiffskonvoi aus einem Frachtschiff nach Espiritu Santo, New Hebrides. Dazu legten die beiden Schiffe am 18. August in Noumea ab. Von Espiritu Santo aus ging die Fahrt ab dem 23. August mit einem Schiffskonvoi nach Port Purvis, Tulagi, Ostsalomonen weiter. Am 26. August kehrte die USS STELLE nach Noumea zurück. Von dort aus eskortierte der Geleitzerstörer ab dem 6. September einen Schiffskonvoi nach Suva, Fidschi Islands. Am 21. September befand sich das Schiff wieder in Port Purvis und am 30. September legte es in Noumea an. Dort unterzog sich die USS STEELE bis zum 15. Oktober einer Reparatur und erreichte am 25. Oktober Espiritu Santo. Von hier aus unternahm der Geleitzerstörer eine Patrouillenfahrt nach Munda, New Georgia. Dort kam das Schiff am 2. November an. Am folgenden Tag legte es bei Rendova, Bougainville an und erreichte am 18. November Efate Islands, New Hebrides. In den Hafen von Noumea lief der Geleitzerstörer am 28. November wieder ein. Die USS STEELE wechselte nach Espiritu Santo, wo sich das Schiff vier Tage lang aufhielt. Man bereitete den Geleitzerstörer auf die Fahrt an die US Westküste vor. Am 12. Dezember 1943 legte die USS STEELE im Hafen Espiritu Santo, Vanuatu ab und erreichte am folgenden Tag Bora Bora. Das Schiff überquerte am 15. Dezember die internationale Datumsgrenze und am 25. Dezember den Äquator. Vor Treasure Island, San Francisco, Kalifornien legte das Schiff am 3. Januar 1944 an. Dort musste die USS STEELE darauf warten in das Trockendock von Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien eingelassen zu werden. Das Schiff erreichte die Werft am 13. Januar 1944. Dort mussten mehrere Reparaturarbeiten ausgeführt werden. Erst am 3. Februar legte der Geleitzerstörer wieder ab und fuhr nach Pearl Harbor, Territorium Hawaii. In diesem Hafen legte das Schiff sechs Tage später an. Die USS STEELE übernahm hier die Eskorte über einen Schiffskonvoi. Diesen begleitete das Schiff zuerst bis zu den Marshall Inseln, wo sie am 14. Februar ankamen, aber bis zum Atoll Majuro, der Hauptinsel, weiterfahren mussten. Bei diesem Atoll ankerten die Schiffe ab dem 21. Februar. Für die Mannschaft der USS STEELE gab es aber keine Ruhepause. Das Schiff patrouillierte rund um die Inselgruppe und begleitete innerhalb der Inseln Versorgungs- und Transportschiffe. Am 7. März 1944 verließ die USS STEELE wieder das Atoll Majuro und eskortierte das Angriffstruppentransportschiff USS CAMBRIA ( APA-36 ) nach Pearl Harbor. Den dortigen Hafen erreichten die Schiffe am 13. März. Die USS STEELE machte sich nach dem Auffüllen der Bunker und Magazine wieder auf den Rückweg zum Atoll Majuro und führte dort seinen Dienst weiter durch. Am 7. Mai erhielt der Geleitzerstörer den Befehl sich zu den Gilbert Inseln zu begeben und bei dem Atoll Tarawa Patrouille zu fahren. Gleich nach der Ankunft dort erging ein neuer Befehl und der Geleitzerstörer kehrte nach Majuro zurück. Dort kam das Schiff am 12. Mai wieder an. Zwei Tage später legte die USS STEELE wieder ab und eskortierte zwei Tanker zu einem Rendezvous mit den Flugzeugträgern USS WASP ( CV-18 ) und USS ESSEX ( CV-9 ) aus der Task Group 58.6 die mit ihren Begleitschiffen die beiden Koralleninseln Marcus Island und Wake Island angriffen und die dortigen japanischen Truppen bombardierten. Nach dem Abschluss dieser Aufgabe verlegte man die USS STEELE zum Atoll Kwajalein, Marshall Islands. Dort legte der Geleitzerstörer am 5. Juni ab und fuhr zu Kusaie Island, östliche Karolinen. Der Befehl für das Schiff lautete feindliche Aktivitäten zu beobachten und gegebenenfalls ein japanisches U-Boot abzufangen das zur Versorgung der auf der Insel stationierten Soldaten eingesetzt sein sollte. Das U-Boot ist aber nie angekommen. So beschoss die USS STEELE Lele Harbor an der Ostküste der Insel. Dadurch stellte man fest, dass die Insel nur leicht befestigt war. Der Geleitzerstörer kehrte nach Kwajalein zurück. Von dort aus patrouillierte der Geleitzerstörer bis zum 23. Juni. Dann übernahm er die Eskorte über den Wasserflugzeugtender USS CHANDELEUR ( AV-10 ). Am Morgen des 26. Juni erreichten die Schiffe Saipan, Nördliche Marianen. Hier erhielt der Geleitzerstörer die Aufgabe sich an der Anti-U-Boot Patrouille zu beteiligen. Nachdem mehrere Transportschiffe entladen worden waren, eskortierte die USS STEELE diese zurück nach Eniwetok, Marshall Islands. Hier versetzte man den Geleitzerstörer in die Task Undergroup 57.7.4. In dieser TU befanden sich die Zerstörer USS CONY, USS BENHAM ( DD-796 ) und USS YARNALL ( DD-541 ) und die Geleitzerstörer USS STEELE und USS CLOUES ( DE-265 ). Diese Kriegsschiffe eskortierten die Transportdivision 30, welche aus den Angriffstransportschiffen USS KNOX ( APA-46 ), USS FULLER ( APA-7 ) und USS CALVERT ( APA-32 ), das Angriffsfrachtschiff USS BELLATRIX ( AKA-3 ) und die Transportschiffe USS GEORGE F ELLIOT ( AP-105 ) und USS JOHN LAND ( AP-167 ) bestand und von Captain C. A. Misson befehligt wurde. Am 15. Juli legten die Schiffe der TU in Eniwetok ab und fuhren nach Saipan. Den Punkt an dem die Schiffe vor Saipan entladen werden konnten, erreichten sie vier Tage später. Nach dem Entladen der Transportschiffe fuhren diese in einen sicheren Abstand zur Insel Saipan und blieben vor Anker liegen. Die USS STEELE patrouillierte zusammen mit der USS CLOUES nun rund um diese Schiffe und sicherte sie vor eventuellen U-Boot Angriffen. Dann versetzte man dies Transportschiffe in die Task Undergroup 52.4.3. Nach dem Ende der Schlacht um Saipan am 9. Juli, nahmen diese Schiffe die Soldaten der 2. und 4. Marineinfanteriedivision wieder an Bord und warteten auf ihren Einsatzbefehl für die Anlandungen auf Tinian. Dorthin eskortierten die beiden Geleitzerstörer die Transportschiffe. Der Angriff auf diese Insel der nördlichen Marianen begann am 24. Juli. Nach dem Ende der Kämpfe am 1. August wurden die Marines wieder an Bord der Transportschiffe genommen und die USS STEELE und USS CLOUES eskortierten sie nach Eniwetok. Die Mannschaft der USS STEELE erhielt hier eine Ruhepause und konnte an dem Schiff einige notwendig gewordenen Reparaturen vornehmen. Man versetzte nun den Geleitzerstörer in die 3. US Flotte die Flottenadmiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 – 16. August 1959 ) kommandierte. Innerhalb dieser Flotte integrierte man die USS STEELE in die Task Group 30.7, der Hunter Killer Group, die Captain William Vincent Saunders ( 1898 – ? ) befehligte und gleichzeitig der Kommandeur des Geleitflugzeugträgers USS HOGGATT BAY ( CVE-75 ) war und sich an der Operation „Stalemate II“ beteiligte. In dieser TG befanden sich außerdem die Geleitzerstörer USS BEBAS ( DE-10 ), USS SAMUEL S MILES ( DE-183 ) und ab dem 27. Oktober die USS SEID ( DE-256 ). Dazu verlegte die USS STEELE zum Seeadler Harbor auf Manus, Admiralitätsinseln. Dort trafen bis zum 21. August alle Schiffe der TG ein und waren ein Teil der großen Unterstützungsgruppen die den Schnellen Flugzeugträgern der Task Force 38 während des Angriffs auf die westlichen Karolinen folgten. Die Schiffe der TG 30.7 legten im Seeadler Harbor am 1. September 1944 ab. Am 6. September lagen die Schiffe schon vor den Palau Inseln und begannen mit der Unterstützung der TF 38 indem man in diesem Seegebiet nach feindlichen U-Booten suchte. Am 8. September lösten sich die Schiffe der TG 30.7 wieder von der TF 38 und vergrößerten ihren Patrouillenradius bis nach Mindanao, Philippinen. Die Schiffe wurden am 23. September dann betankt und zogen ihren Patrouillenbereich bis in den Nordosten der Palau Inseln wieder zurück. Am 3. Oktober erhielt die USS SAMUEL S MILES einen Oberflächenkontakt der als japanisches U-Boot identifiziert wurde. Die USS STEELE übernahm die Position der USS SAMUEL S MILES innerhalb des Verbandes damit dieser Geleitzerstörer auf die Jagd nach dem U-Boot gehen konnte. Mittlerweile war das U-Boot getaucht und so wurden zwei Muster mit Hedgehog Granatbomben auf die Tauchstelle durch den Geleitzerstörer abgefeuert. Auf der USS STEELE konnten nach dem zweiten Abwurfmuster zwei Unterwasserexplosionen auf dem Sonargerät wahrnehmen. Die dritte darauffolgende sehr heftige Explosion auf der Position 19° 17’ Nord 118° 08’ Ost beschädigte auf der USS SAMUEL S MILES das Sonar und Radar. Die USS STEELE fuhr über diesen Punkt danach, konnte aber mit dem Sonar keinen Kontakt mehr feststellen. Feststellen konnte man allerdings auch nicht mehr um welches U-Boot es sich gehandelt hatte. Die USS STEELE kehrte dann mit den Schiffen der TG 30.7 vom 9. bis zum 13. Oktober in den Seeadler Harbor zurück. Dort füllte man alle Magazine und Bunker auf und nahm kleine Reparaturen vor. Am 13. Oktober verließ die Gruppe wieder den Hafen und fuhr zu den Philippinen. Dort starteten die schnellen Flugzeugträger ihre Angriffe auf Leyte, Luzon und Formosa. Hier eskortierte die USS STEELE die USS HOGGATT BAY deren Flugzeuge die Sicherung zur Betankung der Träger übernahmen. Am 20. Oktober traf die Gruppe um den Geleitflugzeugträger auf den Leichten Kreuzer USS HOUSTON ( CL-81 ) der am 13. und am 16. Oktober vor Formosa durch jeweils ein Torpedo beschädigt worden war. Der Schwere Kreuzer USS CANBERRA ( CA-70 ) war ebenfalls beschädigt. Beide Schiff nahm der Hochseeschlepper USS PAWNEE ( ATF-74 ) ins Schlepptau. Diese drei Schiffe eskortierten nun die Schiffe der TG 30.7 bis zum Atoll Ulithi, Karolinen, wo sie am Abend des 27. Oktober ankamen. Am Morgen des folgenden Tages löste man die Task Group 30.7 auf. Nach Palau kehrte die USS STEELE am 1. November zurück und patrouillierte dort bis zum 8. Januar 1945. An diesem Tage legte der Geleitzerstörer ab und eskortierte mehrere Schiffe die repariert werden mussten zuerst nach Saipan und von dort aus nach Pearl Harbor. Für einen Monat blieb die USS STEELE selber dort liegen und begleitete dann wieder einen Schiffskonvoi nach Eniwetok, Saipan, Ulithi und Guam. In dem dortigen Hafen Apra Harbor legte der Geleitzerstörer am 5. Mai an. Von dort aus patrouillierte das Schiff in den Gewässern der Palau Inseln bis zum 18. September. An diesem Tage verließ die USS STEELE die Inselgruppe und fuhr an die US Westküste. Am 5. Oktober legte der Geleitzerstörer in San Pedro, Kalifornien an. Ein Inspektionsteam untersuchte dort das Schiff. Der endgültige Bericht erschien am 23. Oktober in dem man vorschlug es zu verschrotten.
So stellte man am 19. November 1945 den Geleitzerstörer außer Dienst und strich den Namen USS STEELE ( DE-8 ) am 5. Dezember 1945 von der US Navy – Liste.
Nach dem Abbau sämtlicher kriegswichtiger Einrichtungen verschrottete man 1947 den Schiffskörper.


USS STEELE ( DE-8 )
Commanding Officer

LCDR Mark Edwin Dennett           5. April 1943 – 8. Juni 1945
LT F. Seymour          8. Juni 1945 – 21. November 1945

USS DELPHY ( DD-261 )

USS DELPHY ( DD-261 )

Biografie

Richard Delphy
zirka 1795
14. August 1813
war ein Offizier in der US Navy und diente während des Krieges von 1812

Richard Delphy wurde am 18. Mai 1809 zum Midshipman ernannt und diente an Bord der Brigg USS ARGUS ( 1803 ) die von Commander William Henry Allen ( 21. Oktober 1784 – 14. August 1813 ) befehligt wurde. Richard Delphy war an Bord der USS ARGUS der Navigator. Während des Krieges von 1812 operierte die Brigg vor den britischen Inseln und brachte mehrere britische Schiffe als Prisen auf. Am 14. August 1813 kam es dann im Ärmelkanal zum Kampf zwischen der USS ARGUS und der britischen Korvette HMS PELICAN ( 1812 ). Nach einer dreiviertel Stunde ergaben sich die Amerikaner. Richard Delphy war da schon tot.


USS DELPHY ( DD-261 )

Schiffsbiografie

Die USS DELPHY ( DD-261 ) ist das erste Schiff das zu Ehren von Richard Delphy bei der US Navy benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das siebzigste Schiff aus der CLEMSON – Klasse.
Auf der Bethlehem Shipbuilding Corporation in Squantum, Massachusetts wurde am 20. April 1918 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Anne Hitchcock Sims ( 4. Januar 1875 – 7. Mai 1960 ), Ehefrau von Admiral William Sowden Sims ( 15. Oktober 1858 – 28. September 1936 ), taufte am 18. Juli 1918 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Commander Robert Alden Dawes ( 24. Juli 1881 – 28. Oktober 1976 ) stellte am 30. November 1918 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Bevor die USS DELPHY in die Atlantikflotte wechselte, testete man vom 23. bis zum 31. Dezember 1918 bei New Lonfon, Rhode Island U-Boot Detektionsgeräte. Am Neujahrstag fuhr man wieder in Richtung New York. Bei Fire Island, New York war die SS NORTHERN PACIFIC gestrandet und die Besatzung des Zerstörers rettete die Überlebenden. Die USS DELPHY legte anschließend in New York an. Am 13. Januar 1919 stach das Schiff wieder in See und fuhr in die Karibik. Dort beteiligte sich der Zerstörer an den Wintermanövern. Dabei testete man Torpedos und bildete die Besatzung daran aus. In den Hafen von New York lief die USS DELPHY am 14. April wieder ein. Am letzten Tag des Monats verließ der Zerstörer wieder den Hafen und zusammen mit der Atlantikflotte nach Boston, Massachusetts. Dort erhielten die Schiffe ihre Befehle für die Überwachung des ersten transatlantischen Fluges eines Wasserflugzeuges.
Im Hafen von Boston legte die USS DELPHY am 19. November 1919 ab und fuhr in Richtung US Westküste. Dazu durchquerte der Zerstörer den Panamakanal und legte am 22. Dezember im Hafen von San Diego, Kalifornien an. Hier integrierte man das Schiff in ein Zerstörergeschwader der Pazifikflotte. Man übte in den dortigen Gewässern noch mit Torpedos um dann der Mannschaft eine Erholungsphase zu gönnen. Am 12. Juni 1919 versetzte man die USS DELPHY in die Reserve. Bis zum 27. Dezember 1920 lag der Zerstörer daher in San Diego fest vertäut. An diesem 27. Dezember legte die USS DELPHY zusammen mit anderen Schiffen der Reserve ab und fuhren in die Puget Spound Naval Shipyard in Bremerton, Washington für eine erweiterte Überholung. In Bremerton legte der Zerstörer am 4. Januar 1921 an.
Zwischen dem 22. Juli 1921 und dem 20. März 1922 befanden sich nur 50 Prozent der Mannschaftsstärke auf der USS DELPHY während der Übungsfahrten in den Gewässern vor San Diego. Man überholte anschließend wieder das Schiff und füllte die Mannschaftsstärke wieder auf. Vom 6. Februar bis zum 11. April 1923 beteiligte sich der Zerstörer vor Balboa, Panamakanalzone an einer Flottenübung. Danach folgten weitere Experimente mit Torpedos vor San Diego. Am 25. Juni legte die USS DELPHY mit den Zerstörern des Zerstörergeschwaders 11 in San Diego ab und fuhr nach Norden. Vor der Küste des Bundesstaates Washington wurden den Sommer über mehrere Manöver mit der Kampfflotte durchgeführt und anschließend unterzog sich der Zerstörer einer weiteren Überholung in der Puget Sound Naval Shipyard. Zu diesem Zeitpunkt befehligte die USS DELPHY Lieutenant Commander Donald Taylor Hunter ( 12. Mai 1887 – 27. August 1948 ). Am 7. September 1923 erhielt das in der San Francisco Bay vor Anker liegende XI. Zerstörergeschwader den Befehl nach San Diego zu fahren. In diesem Geschwader befanden sich vierzehn Zerstörer. Das Führungsschiff war die USS DELPHY auf dem sich der Kommandant des Geschwaders Captain Edward Howe Watson ( 28. Februar 1874 – 7. Januar 1942 ) befand. Zu dem Geschwader gehörten noch die Zerstörer USS FULLER ( DD-297 ), USS S P LEE ( DD-310 ), USS YOUNG ( DD-312 ), USS WOODBURY ( DD-309 ), USS NICHOLAS ( DD-311 ), USS FARRAGUT ( DD-300 ), USS PERCIVAL ( DD-298 ), USS SOMERS ( DD-301 ), USS CHAUNCEY ( DD-296 ), USS KENNEDY ( DD-306 ), USS PAUL HAMILTON ( DD-307 ), USS STODDERT ( DD-302 ) und USS THOMPSON ( DD-305 ). Am Morgen des 8. September gegen 7:00 Uhr hievten die Zerstörer die Anker auf. Die See war spiegelglatt und ruhig. Um 8:30 Uhr ging das Geschwader auf den Generalkurs von 160° und die Marschfahrt wurde auf 20 Knoten erhöht. Gegen 11:30 Uhr erfolgte die letzte terrestrische Ortsbestimmung. Nach drei weiteren Stunden änderten die Schiffe des Geschwaders den Kurs auf 150° und ab 16:30 Uhr in Kiellinie wegen des sich verschlechternden Wetters. Gegen 18:00 Uhr erreichten die Schiffe den Nordeingang des Santa Barbara Channel. Da man nun keine Landsicht mehr hatte wegen der schlechten meteorologischen Bedingungen, bediente sich Captain Watson der Funkpeilstelle auf Point Arguello. Diese meldete sich dreizehn Minuten nach der Anfrage und gaben den Kurs von 320° an. In den folgenden dreißig Minuten wurden dann weitere Peilungen an die USS DELPHY übermittelt. Nach diesen werten fuhr das Geschwader direkt auf den Point Arguello zu. Captain Watson hätte den Fehler bereits da bemerken müssen, schenkte aber den Angaben der Funkpeilstelle keine weitere Beachtung und gab den Kurs von 150° und die Geschwindigkeit von 20 Knoten an die anderen Schiffe des Geschwaders weiter. Um 20:00 Uhr wurden die errechneten Koordinaten an die anderen Schiffe weitergegeben die immer noch in Kiellinie folgten. Die Navigationsoffiziere errechneten allerdings einen vollkommen anderen Standort der viel zu gefährlich nahe an der Küste sich befand. Doch die Kommandanten hatten nicht den Mut diese Daten dem Geschwaderchef zu übermitteln. Nach der Peilung der Funkpeilstelle um 20:39 Uhr und 20:58 Uhr befand sich das Geschwader nördlich von Point Arguello anstatt wie von Captain Watson angenommen südlich davon. Ohne eine Ankündigung änderte die USS DELPHY um 21:00 Uhr den Kurs auf 95° und verschwand im Nebel. Das Kursänderungssignal mit dem neuen Kurs wurde den in Kiellinie folgenden Zerstörern nachträglich übermittelt. Fünf Minuten nach der Kursänderung lief die USS DELPHY mit 20 Knoten auf die Felsen der kalifornischen Küste auf. Drei Besatzungsmitglieder starben dabei und fünfzehn wurden verwundet. Der Zerstörer brach in der Mitte auseinander und das Heck sank unter die Wasseroberfläche. Geistesgegenwärtig konnte man auf dem Zerstörer noch das Signalhorn aktivieren um die anderen Schiffe zu warnen. Doch für die USS FULLER, USS S P LEE, USS WOODBURY, USS NICHOLAS und USS YOUNG kam es zu spät die selber ohne die Fahrt verringert zu haben auf Grund liefen. Wie folgt liefen die Zerstörer nach ihrer taktischen Nummer hinter dem Führungsschiff. Die USS S P LEE folgte der USS DELPHY. Man drehte nach Backbord und lief auf Grund. Die USS YOUNG leitete keine Drehung ein und riss sich den Rumpf unterhalb der Wasserlinie an einem Felsen auf. Das schnell eindringende Wasser ließ den Zerstörer nach Steuerbord kentern und zwanzig Seeleute fanden den Tod. Die USS WOODBURY wich nach Steuerbord aus und lief dabei auf einen vorgelagerten Felsen auf. Die USS NICHOLAS drehte nach Backbord und lief ebenfalls auf Felsen auf. Die USS FARRAGUT lief zwar auf Grund, konnte sich aber selber befreien und wurde gerettet. Die USS FULLER lief neben der USS WOODBURY auf den Felsen auf. Die USS PERCIVAL konnte ausweichen und blieb unbeschädigt. Die USS SOMERS wurde nur leicht an einem Felsen beschädigt. Die USS CHAUNCEY konnte rechtzeitig stoppen und man versuchte dann Seeleute von der USS YOUNG zu retten. Dabei lief der Zerstörer selber auf Grund und ging verloren. Die USS KENNEDY, USS PAUL HAMILTON, USS STODDERT und USS THOMPSON konnten rechtzeitig ausweichen und blieben unbeschädigt.
Man stellte am 26. Oktober 1923 die USS DELPHY ( DD-261 ) außer Dienst und strich den Namen am 20. November 1923 von der US Navy – Liste.
Am 29. Oktober 1925 verkaufte man das Wrack an Robert H. Smith in Oakland, Kalifornien für 147,86 Dollar.


USS DELPHY ( DD-261 )
Commanding Officer

CDR Robert Alden Dawes         30. November 1918 – 1. März 1919
CDR James Paulding Murdock         1. März 1919 – 23. April 1919
CDR Randall Jacobs           23. April 1919 – 23. April 1920 (erreichter Rang RADM)
CDR Edward Howe Watson          23. April 1920 – 30. Juni 1922
LCDR Donald Taylor Hunter          30. Juni 1922 – 8. September 1923

USS FULLER ( DD-297 )

USS FULLER ( DD-297 )

Biografie

Edward Canfield Fuller
4. September 1893 in Hamilton, Virginia
12. Juni 1918 während der Schlacht im Belleau Wood
war ein Offizier im United States Marine Corps

Edward Canfielf Fuller war der Sohn von Generalmajor Ben Hebard Fuller ( 27. Februar 1870 – 8. Juni 1937 ) und Kathrine Heaton Offley Fuller ( 23. April 1871 – 21. Mai 1958 ). Er schloss die United States Naval Academy in Annapolis, Maryland in der Klasse von 1916 ab. Man versetzte ihn zum Marine Corps. Nach dem Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg kam Fuller nach Frankreich. Dort wurde Captain Fuller am 12. Juni 1918 während der Schlacht von Belleau Wood getötet. Furchtlos soll er Artilleriefeuer auf sich gezogen haben damit sich seine untergebenen Männer in eine sichere Position begeben konnten. Man verlieh ihm posthum das Distinguished Service Cross.


USS FULLER ( DD-297 )

Schiffsbiografie

Die USS FULLER ( DD-297 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Captain Edward Canfield Fuller benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das einhundertsechste Schiff aus der CLEMSON – Klasse.
Auf der Bethlehem Shipbuilding Corporation in San Francisco, Kalifornien wurde am 4. Juli 1918 der Kiel des Schiffes gelegt. Miss Gladys Sullivan taufte am 5. Dezember 1918 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Robert Emmitt Rogers stellte am 28. Februar 1920 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Nach der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt die die USS FULLER bis zu den Inseln von Hawaii führte, erreichte der Zerstörer am 28. April 1920 seinen Heimathafen San Diego, Kalifornien. Von hier aus begann auf dem Schiff der Zeitplan für die Ausbildung der Besatzung. Der Zerstörer fuhr dazu entlang der US Westküste von Kalifornien bis Oregon. Im Februar und März 1923 beteiligte sich die USS FULLER an einem Flottenmanöver der Kampfflotte. Dieses Manöver wurde im Raum der Panamakanalzone abgehalten. Es wurden dabei experimentelle Torpedos auf Zielschiffe abgeschossen und Schießübungen mit den Flak- und Geschütztürmen durchgeführt. Im Anschluss daran kehrte der Zerstörer nach San Diego zurück. Im Juli 1923 fuhr die USS FULLER im Verband des XI. Zerstörergeschwaders nach Norden für weitere Manöver und einer Überholung in der Puget Sound Naval Shipyard in Bremerton, Washington.
Am 7. September 1923 erhielt das in der San Francisco Bay vor Anker liegende XI. Zerstörergeschwader den Befehl nach San Diego zu fahren. In diesem Geschwader befanden sich vierzehn Zerstörer. Das Führungsschiff war die USS DELPHY ( DD-261 ) auf dem sich der Kommandant des Geschwaders Captain Edward Howe Watson ( 28. Februar 1874 – 7. Januar 1942 ) befand. Zu dem Geschwader gehörten noch die Zerstörer USS FULLER, USS S P LEE ( DD-310 ), USS YOUNG ( DD-312 ), USS WOODBURY ( DD-309 ), USS NICHOLAS ( DD-311 ), USS FARRAGUT ( DD-300 ), USS PERCIVAL ( DD-298 ), USS SOMERS ( DD-301 ), USS CHAUNCEY ( DD-296 ), USS KENNEDY ( DD-306 ), USS PAUL HAMILTON ( DD-307 ), USS STODDERT ( DD-302 ) und USS THOMPSON ( DD-305 ). Am Morgen des 8. September gegen 7:00 Uhr hievten die Zerstörer die Anker auf. Die See war spiegelglatt und ruhig. Um 8:30 Uhr ging das Geschwader auf den Generalkurs von 160° und die Marschfahrt wurde auf 20 Knoten erhöht. Gegen 11:30 Ugr erfolgte die letzte terrestrische Ortsbestimmung. Nach drei weiteren Stunden änderten die Schiffe des Geschwaders den Kurs auf 150° und ab 16:30 Uhr in Kiellinie wegen des sich verschlechternden Wetters. Gegen 18:00 Uhr erreichten die Schiffe den Nordeingang des Santa Barbara Channel. Da man nun keine Landsicht mehr hatte wegen der schlechten meteorologischen Bedingungen, bediente sich Captain Watson der Funkpeilstelle auf Point Arguello. Diese meldete sich dreizehn Minuten nach der Anfrage und gaben den Kurs von 320° an. In den folgenden dreißig Minuten wurden dann weitere Peilungen an die USS DELPHY übermittelt. Nach diesen werten fuhr das Geschwader direkt auf den Point Arguello zu. Captain Watson hätte den Fehler bereits da bemerken müssen, schenkte aber den Angaben der Funkpeilstelle keine weitere Beachtung und gab den Kurs von 150° und die Geschwindigkeit von 20 Knoten an die anderen Schiffe des Geschwaders weiter. Um 20:00 Uhr wurden die errechneten Koordinaten an die anderen Schiffe weitergegeben die immer noch in Kiellinie folgten. Die Navigationsoffiziere errechneten allerdings einen vollkommen anderen Standort der viel zu gefährlich nahe an der Küste sich befand. Doch die Kommandanten hatten nicht den Mut diese Daten dem Geschwaderchef zu übermitteln. Nach der Peilung der Funkpeilstelle um 20:39 Uhr und 20:58 Uhr befand sich das Geschwader nördlich von Point Arguello anstatt wie von Captain Watson angenommen südlich davon. Ohne eine Ankündigung änderte die USS DELPHY um 21:00 Uhr den Kurs auf 95° und verschwand im Nebel. Das Kursänderungssignal mit dem neuen Kurs wurde den in Kiellinie folgenden Zerstörern nachträglich übermittelt. Fünf Minuten nach der Kursänderung lief die USS DELPHY mit 20 Knoten auf die Felsen der kalifornischen Küste auf. Geistesgegenwärtig konnte man auf dem Zerstörer noch das Signalhorn aktivieren um die anderen Schiffe zu warnen. Doch für die USS FULLER, USS S P LEE, USS WOODBURY, USS NICHOLAS und USS YOUNG kam es zu spät die selber ohne die Fahrt verringert zu haben auf Grund liefen. Wie folgt liefen die Zerstörern nach ihrer taktischen Nummer hinter dem Führungsschiff. Die USS S P LEE folgte der USS DELPHY. Man drehte nach Backbord und lief auf Grund. Die USS YOUNG leitete keine Drehung ein und riss sich den Rumpf unterhalb der Wasserlinie an einem Felsen auf. Das schnell eindringende Wasser ließ den Zerstörer nach Steuerbord kentern und zwanzig Seeleute fanden den Tod. Die USS WOODBURY wich nach Steuerbord aus und lief dabei auf einen vorgelagerten Felsen auf. Die USS NICHOLAS drehte nach Backbord und lief ebenfalls auf Felsen auf. Die USS FARRAGUT lief zwar auf Grund, konnte sich aber selber befreien und wurde gerettet. Die USS FULLER lief neben der USS WOODBURY auf den Felsen auf. Die USS PERCIVAL konnte ausweichen und blieb unbeschädigt. Die USS SOMERS wurde nur leicht an einem Felsen beschädigt. Die USS CHAUNCEY konnte rechtzeitig stoppen und man versuchte dann Seeleute von der USS YOUNG zu retten. Dabei lief der Zerstörer selber auf Grund und ging verloren. Die USS KENNEDY, USS PAUL HAMILTON, USS STODDERT und USS THOMPSON konnten rechtzeitig ausweichen und blieben unbeschädigt.
Die USS FULLER wurde an diesem Abend von seiner Besatzung aufgegeben. Der Zerstörer brach später in zwei Teile und sank. Man stellte am 26. Oktober das Schiff außer Dienst und strich am 20. November 1923 den Namen USS FULLER ( DD-297 ) von der US Navy – Liste.
Am 29. Oktober 1925 verkaufte man das Wrack an Robert H. Smith in Oakland, Kalifornien für 147,86 Dollar.


USS FULLER ( DD-297 )
Commanding Officer

LCDR Robert Emmitt Rogers           28. Februar 1920 – 4. Mai 1920
LCDR James Denis Moore         4. Mai 1920 – 15. Oktober 1920
LT Frank Pugh Thomas           15. Oktober 1920 – 3. August 1922 (erreichter Rang RADM)
LCDR Walter Dudley Seed Jr.          3. August 1922 – 26. Oktober 1923

USS CONY ( DD-508 )

USS CONY ( DD-508 )

Biografie

Joseph Saville Cony
* 1834 in Eastport, Maine
† 10. Februar 1867 auf See bai Cape Hatteras auf dem Schiff SS CITY of BATH
War ein Offizier der United States Navy der während des amerikanischen Bürgerkrieges gedient hat

Am 3. November 1862 ernannte man Joseph Saville Cony zum Acting Ensign. Mehrere erfolgreiche Kleinboot-Expeditionen während des amerikanischen Bürgerkrieges, entlang der Carolina Küste, befehligte er. Zuerst diente er auf dem Schraubendampfer USS WESTERN WORLD ( 1856 ) und danach auf dem großen Dampfer USS SHOKOKON ( 1862 ) wo er der Exekutive Officer war. Am 7. September 1863 beförderte man ihn zum Acting Master und am 7. November 1865 entließ man Cony ehrenhaft aus der US Navy. Am Cape Hatteras, einem Kap an der Küste von North Carolina, lief das Handelsschiff SS CITY of BATH dessen Kommando Cony inne hatte, am 10. Februar 1867 auf ein Riff. Durch widrige Umstände fing das Schiff Feuer und sank. Auf dem Schiff kam auch Joseph Saville Cony ums Leben.


USS CONY ( DD-508 )

Schiffsbiografie

Die USS CONY ( DD-508 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Lieutenant Joseph Saville Cony benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das zweiunddreißigste Schiff aus der FLETCHER – Klasse.
Auf der Bath Iron Works Corporation in Bath, Maine wurde am 24. Dezember 1941 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. William R. Sleight, eine Cousine ersten Grades von Lieutenant Joseph Saville Cony, taufte am 16. August den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Harry Darlington Johnson ( stellte am 30. Oktober in der Boston Naval Shipyard das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Nach der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt legte die USS CONWAY zusammen mit dem Schwesterschiff USS CONY ( DD-508 ) am 5. Dezember 1942 in Norfolk, Virginia ab. Die Zerstörer eskortierten mehrere Truppentransporter in den Pazifik. Die Zerstörer durchquerten dazu den Panamakanal, legten im Hafen von San Diego, Kalifornien und Pearl Harbor, Territorium Hawaii an und erreichten am 13. Januar 1943 die Insel Efate, New Hebrides. Dort legten die Schiffe im Havannah Harbor an. Die USS CONY legte nach dem befüllen der Treibstoffbunker und einer Ruhepause für die Mannschaft wieder ab und fuhr nach Noumea, Neukaledonien. Dort legte der Zerstörer am 27. Januar an. In den folgenden Tagen führte der Zerstörer mehrere Patrouillen rund um die Insel aus. Das Schiff übernahm dann die Eskorte über einen Truppentransportkonvoi. Alle Schiffe legten am 1. Februar ab und die Fahrt führte sie nach Espiritu Santo, Vanuatu. Hier übergab die USS CONY die Truppentransportschiffe an die nächsten Eskortierschiffe und begann zwischen Espiritu Santo und Efate zu patrouillieren. Diese Patrouillenfahrten führte der Zerstörer bis zum 14. Februar aus. Dann legte er im Havannah Harbor an. Man bereitete das Schiff hier für den folgenden Einsatz vor und füllte die Magazine auf. Nun strukturierte man die Task Force 18 um. Das Kommando behielt Rear Admiral Robert Carlisle Giffen ( 29. Juni 1886 – 10. Dezember 1962 ). In der TF befanden sich jetzt neben der USS CONY die beiden Schweren Kreuzer USS WICHITA und USS LOUISVILLE sowie die Zerstörer USS WALLER und USS CONWAY. Diese Schiffe sollten an der Operation „Cleanslate“ teilnehmen, der Landung auf Russell Island, Salomonen. Das war das Sprungbrett zu den Inseln der Westsalomonen um New Georgia. Am 19. Februar legten die Schiffe der TF 18 im Havannah Harbor, Efate Island ab und fuhren in Richtung Russell Island. Dort integrierten sich die Schiffe am 26. Februar in die Task Force 68 und patrouillierten gemeinsam vor der geteilten Insel und unterstützten somit die gelandeten amerikanischen Truppen. In der TF 68 waren vorher die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER ( CL-57 ), USS CLEVELAND ( CL-55 ), USS DENVER ( CL-58 ) und USS COLUMBIA ( CL-56 ) und die Zerstörer USS FLETCHER ( DD-445 ), USS RADFORD ( DD-446 ), USS O´BANNON ( DD-450 ) und USS NICHOLAS ( DD-449 ). Rear Admiral Giffen übernahm das Kommando über die zusammengelegte Task Force bis zum 3. März. Dann gab er es wieder an Rear Admiral Aaron Stanton Merrill ( 26. März 1890 – 28. Februar 1961 ) zurück. Am 27. Februar erreichte der Tanker USS PLATTE ( AO-24 ), eskortiert von dem Zerstörer USS MAHAN ( DD-364 ), die Schiffe der Task Force und füllte deren Treibstoffbunker auf. Am 3. März traf die USS NEOSHO ( AO-48 ), eskortiert von der USS EDWARDS, dort ein und übergab ebenfalls Treibstoff. An diesem 3. März verließen alle Schiffe ihre Positionen rund um Russell Island und fuhren nach Espiritu Santo. Dort trafen sie am 4. März ein, füllten ihre Vorräte auf und legten noch am selben Tag wieder ab. Der Schiffsverband der Task Force 68 wurde jetzt geteilt. Die Aufgabe bestand darin japanische Flugplätze bei Vila auf Kolombangara und Munda auf New Georgia zu beschießen. Die USS CONY setzte man für die Beschießung der Flugplätze von Vila ein. Mit dabei waren die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER, USS CLEVELAND und USS DENVER und die beiden Zerstörer USS WALLER und USS CONWAY. Der Befehlshabende Kommandeur der Zerstörerdivision 43 war Commander Arleigh Albert Burke ( 19. Oktober 1901 – 1. Januar 1996 ). Dieser hatte seinen Divisionsstander auf der USS WALLER aufziehen lassen. In der Nacht vom 5. zum 6. März näherten sich die Schiffe von Westen kommend ihrem Einsatzort vor Vila. Hier sollen die Leichten Kreuzer die Beschießung des japanischen Flugplatzes beginnen. Die Zerstörer übernahmen die Aufgabe die Kreuzer zu beschützen und mussten daher die japanischen Küstenbatterien so schnell wie möglich ausschalten. Die USS WALLER entdeckte kurz nach Mitternacht bei der Einfahrt in den Kula Golf per Radar die beiden japanischen Zerstörer MINEGUMO und MURASAME am östlichen Eingang der Straße von Blackett. Um 1:00 Uhr eröffnete die USS WALLER aus einer Entfernung von dreieinhalb Seemeilen das Gefecht in dem fünf Torpedos auf die beiden feindlichen Zerstörer abgefeuert wurden. Nachdem diese todbringenden Waffen im Wasser waren und auf ihr Ziel zu rasten, eröffneten die amerikanischen Kriegsschiffe eine Minute später zur Ablenkung das Feuer. Die beiden Kapitäne der japanischen Zerstörer waren völlig überrascht worden. Die Geschützmannschaften der beiden feindlichen Zerstörer konnten ohne Radar keine genauen Ziele anvisieren. Daher traf keine einzige Granate eines der amerikanischen Schiffe. Nach sechs Minuten erreichte der erste Torpedo die MURASAME und explodierte im Schiffsinnern. Gleichzeitig landeten mehrere Granaten auf dem japanischen Schiff. Buchstäblich in Stücke wurde der dieser japanische Zerstörer gerissen und nahm seine gesamte Mannschaft mit ins nasse Grab. Auch die MINEGUMO traf ein Torpedo der USS WALLER. Doch hier war die Explosion nicht so verheerend. Das japanische Schiff war nur kampf- und manövrierunfähig. Vierzehn Minuten nach dem Kampfbeginn drehte der amerikanische Verband ab und begann mit dem Beschuss von Vila. Die MINEGUMO blieb zurück. Sechzehn Minuten lang wurden der japanische Flugplatz und die Küstenbatterien beschossen. Anschließend erhielt die USS WALLER den Befehl den japanischen Zerstörer nun endgültig zu versenken. Bei Ankunft auf dem ehemaligen Kampfplatz waren aber von dem japanischen Zerstörer nur noch die größten Aufbauten zu sehen und waren wenige Sekunden später ebenfalls im Meer verschwunden. Alle Schiffe der TF 68 kehrten nun nach Efate zurück und legten dort am 9. März an. Die erfolgreiche Schlacht in der Straße von Blackett mit der Vernichtung der beiden japanischen Zerstörer ohne selber Schaden zu nehmen und der vollständigen Vernichtung des japanischen Flugplatzes von Vila, brachte dem amerikanischen Schiffsverband ein Lob von Admiral Chester William Nimitz ( 24. Februar 1885 – 20. Februar 1966 ) ein. Die USS CONY blieb bis zum 15. März in Hafen von Efate liegen. Danach begann der Zerstörer wieder mit seiner Patrouillentätigkeit. Diese wurde erst am 30. März unterbrochen. Das Schiff legte wieder in Efate an und blieb dort bis zum 7. April liegen. Im Anschluss daran eskortierte der Zerstörer wieder Versorgungsschiffe bis nach Espiritu Santo und führte bis zum 28. April weitere Patrouillen zwischen Espiritu Santo und Efate durch. Am 28. April verließ die USS CONY Efate und fuhr über Pearl Harbor nach San Francisco, Kalifornien. Dort unterzog sich der Zerstörer zwischen Mai und Juli 1943 einer Überholung. Die USS CONY kehrte ins Kampfgebiet zurück und legte am 1. August in Espiritu Santo an. Dort blieb der Zerstörer für wenige Stunden liegen. In dieser Zeit verlegte man die USS CONY in die Task Group 36.3 die Rear Admiral Frederick Carl Sherman ( 27. Mai 1888 – 27. Juli 1957 ) kommandierte. In dieser TG befand sich der Flugzeugträger USS SARATOGA ( CV-3 ), die Schlachtschiffe USS MARYLAND ( BB-46 ), USS COLORADO ( BB-45 ), USS NORTH CAROLINA ( BB-55 ) und USS MASSACHUSETTS ( BB-59 ), der australische Schwere Kreuzer HMAS AUSTRALIA ( D84 ), die amerikanischen Leichten Kreuzer USS SAN JUAN und USS SAN DIEGO ( CL-53 ) und die Zerstörer USS CONY, USS CONWAY, USS EATON ( DD-510 ), USS SELFRIDGE ( DD-357 ), USS McCALL ( DD-400 ), USS CUMMINGS ( DD-365 ), USS CHARLES AUSBURNE ( DD-570 ) und USS GRIDLEY ( DD-380 ). Die Schiffe der TG 36.3 sollten eine Übung mit den Schiffen der TG 36.2 durchführen, die Rear Admiral Aaron Stanton Merrill befehligte. In dieser TG 36.2 befanden sich die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER, USS CLEVELAND, USS DENVER, USS COLUMBIA und die Zerstörer USS RENSHAW, USS WALLER, USS PHILIP, USS SAUFLEY USS DYSON ( DD-572 ) und USS CLAXTON ( DD-571 ). Am 2. August legten die Schiffe der TG 36.3 in Espiritu Santo ab. Am folgenden Tag begannen diese Schiffe mit denen der TG 36.2 ab 6:45 Uhr mehrere taktische Manöver zu üben. Gegen 21:00 Uhr trennten sich die Schiffe beider Task Groups und die der TG 36.3 fuhren nach Espiritu Santo. Dort blieb die USS CONY bis zum 6. August liegen und stach an diesem Tage wieder in See. Der Zerstörer eskortierte mehrere Transportschiffe von Espiritu Santo nach Guadalcanal und fuhr von dort aus nach Port Purvis, Tulagi. Hier integrierte man die USS CONY in die Task Force 31 die Rear Admiral Theodore Stark Wilkinson ( 22. Dezember 1888 – 21. Februar 1946 ) befehligte. Rear Admiral Wilkinson wählte die USS CONY zu seinem Flaggschiff und ließ sein Stander aufziehen. Die USS CONY sollte zusammen mit den Zerstörern USS PRINGLE, USS WALLER, USS PHILIP, USS CONWAY und USS EATON die Northern Landing Force Advance Transport Group sichern. In dieser TG 31.5 befanden sich die Zerstörer USS TAYLOR, USS CHEVALIER ( DD-451 ), USS O´BANNON ( DD-450 ) und USS NICHOLAS ( DD-449 ) sowie die Schnellen Truppentransporter USS TALBOT, USS WATERS, USS KILTY und USS DENT ( APD-9 ). Diese Schiffe der TG 31.5 sollten Truppen auf Vella Lavella anlanden die den dortigen Flugplatz einnehmen. Am 14. August legten die Schiffe der TF 31 vor Tulagi ab und erreichten am Morgen des folgenden Tages ihre Ausgangspositionen. Die Zerstörer nahmen japanische Stellungen unter Beschuss, während die angelandeten Truppen den Flugplatz besetzten. Um 8:00 Uhr wurden per Radar zehn japanische Sturzkampfbomber geortet die den direkten Weg an den Barakoma Beach eingeschlagen hatten wo die amerikanischen Anlandungsschiffe lagen. Die Zerstörer der Sicherungsgruppe eröffneten das Feuer auf die Flugzeuge. Am Abend gab es wieder Luftalarm. Acht japanische Torpedobomber näherten sich. Sie warfen aber ihre Todbringende Last zu zeitig ab, so dass die Torpedos keinen Schaden anrichten konnten. Am 17. August kam es zu einer unübersichtlichen Situation während der Verteidigung eines amerikanischen Nachschubkonvois von LSTs und Versorgungsschiffen die sich vom Barakoma Beach auf Vella Lavella zurück ziehen wollten. Wieder gab es einen japanischen Luftangriff. Die Zerstörer der Sicherungsgruppe legten daher eine Nebelwand, um den LSTs den sicheren Rückzug zu gewährleisten. Am folgenden Abend waren die japanischen Zerstörer SAZANAMI, SHIGURE, ISOKAZE und HAMAKAZE mit den Patrouillenschiffen CH-5 und CH-12 unterwegs. Diese Schiffe zogen Lastkähne mit Nachschub zur Versorgung der japanischen Truppen auf Kolombangara. Vor Vella Lavella kam es zum Gefecht. Zwar erlitten die Zerstörer beider Seiten keine nennenswerten Schäden, da die japanischen Zerstörer gleich nach Beginn des Kampfes flohen, aber die Lastkähne und die Patrouillenschiffe wurden versenkt. Die USS CONY blieb zusammen mit der USS CONWAY und der USS EATON in den Gewässern vor Vella Lavella und begann dort mit Patrouillenfahrten im Norden und Westen der Insel zur Sicherung der amerikanischen Landungstruppen. Erst am 30. August kehrten die Zerstörer wieder nach Port Purvis zurück. Dorthin eskortierten alle drei Zerstörer mehrere Transportschiffe. Diese eskortierte die USS CONY und die USS EATON bis nach Espiritu Santo. Diesen Hafen erreichten die Zerstörer am 4. September. Von hier aus begann das Schiff mit weiteren Patrouillenfahrten und eskortierte Versorgungsschiffe bis zum 8. September zwischen Espiritu Santo und Vella Lavella. Danach blieb der Zerstörer bis zum 20. September in Espiritu Santo.
An diesem Tag liefen um 6:30 Uhr die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER und USS DENVER sowie die Zerstörer USS CONY, USS EATON, USS WALLER und USS RENSHAW im Hafen von Espiritu Santo aus und fuhren über Tulagi in die Bougainville Straße. Unterwegs gab es einen Luftangriff der aber keine Folgen für die Schiffe hatte. Am folgenden Tag patrouillierten die Schiffe ab 10:00 Uhr nordwestlich von Vella Lavella und um 20:00 Uhr befanden sie sich nur noch 150 Seemeilen westlich von Guadalcanal. Am 22. September befanden sie sich um 8:00 Uhr zwischen New Georgia und der Insel Santa Isabel. In der Zeit von 13:00 bis 16:00 Uhr an diesem Tage, lagen alle sechs amerikanischen Kriegsschiffe im Hafen von Port Purvis, Florida Island zur Brennstoffaufnahme. Um 16:00 legten sie wieder ab und befanden sich um 20:00 Uhr rund 40 Seemeilen Westsüdwest von Russell Island. Am 23. September um 8:00 Uhr waren sie schon 140 Seemeilen Südwestlich von Rennell Island. Die Kreuzer gaben dann an die Zerstörer Brennstoff ab und alle sechs Schiffe lagen 16:00 Uhr 140 Seemeilen Südsüdwestlich von Rennell Island und um 20:00 Uhr ungefähr 80 Seemeilen Südlich von New Georgia. In der Nacht des 24. September schossen alle Schiffe von 2:45 Uhr bis 3:00 Uhr auf angebliche japanische Lastkähne. Um 8:00 Uhr erreichten die Kreuzer und Zerstörer wieder in der New Georgia Straße zwischen New Georgia und Santa Isabel. Von dort aus fuhren sie direkt nach Tulagi wo sie frischen Brennstoff bunkerten. Schon um 20:00 Uhr waren sie an derselben Stelle zwischen New Georgia und Santa Isabel zurück. Am 25. September gegen 8:00 Uhr befanden sich die sechs Schiffe zwischen New Georgia und Rendova Island und für zwei Stunden in Tulagi. Um 20:00 Uhr befanden sie sich 30 Seemeilen Nördlich von Russell Islands und um 23:45 Uhr passierten sie den Kula Gulf. Am 26. September um 00:15 Uhr änderten die Schiffe ihren Kurs und fuhren wieder in Richtung Tulagi. Um 8:00 Uhr lagen sie 30 Seemeilen Nordnordwestlich von Russell Islands und von 11:30 bis 16:30 Uhr bunkerten sie frischen Treibstoff. Hier erhielten sie den Befehl nach Espiritu Santo zu fahren. Um 20:00 Uhr waren die Kriegsschiffe 55 Seemeilen Südöstlich von Tulagi zwischen Guaralcanal und der Insel Malaita. Am 27. September waren schon um 8:00 Uhr 270 Seemeilen Südöstlich von Tulagi und um 12:00 Uhr 200 Seemeilen Nordwestlich von Espiritu Santo. Die Entfernung verringerte sich in den folgenden acht Stunden auf 100 Seemeilen. Da lagen die Schiffe Westnordwest von Espiritu Santo. Am 28. September lagen sie um 8:00 Uhr 35 Seemeilen Südöstlich von Espiritu Santo und um 10:00 Uhr durchfuhren sie den Segond Channel, Espiritu Santo. Zwei Tage lang blieben die sechs Kriegsschiffe dort im Hafen liegen. Man vervollständigte die Vorräte und bunkerte frischen Brennstoff. Am 30. September legten sie gegen 8:00 Uhr wieder ab. Es wurden weitere Patrouillenfahrten bis zu den Inseln der Westsalomonen unternommen. Am 1. Oktober kamen noch die Zerstörer USS CLAXTON, USS DYSON, USS SPENCE ( DD-512 ), USS SELFRIDGE ( DD-357 ) und USS CHARLES AUSBURNE ( DD-570 ) für einen Tag hinzu. In dieser Nacht sichtete man mehrere kleine Schiffe die die japanischen Soldaten von Kolombangara evakuieren sollten. Gegen 22:30 Uhr des 1. Oktober eröffnete die USS CONY sowie die anderen amerikanischen Kriegsschiffe in der Bougainville Straße das Feuer auf die feindlichen unbewaffneten Schiffe. Insgesamt wurden in dieser Nacht sechsundvierzig feindliche Schiffe vernichtet. Danach fuhren alle Schiffe der TG nach Tulagi und blieben dort bis zum 4. Oktober liegen. Um 16 :00 Uhr des 4. Oktober legten die Schiffe der TG wieder ab. Die USS RENSHAW war dabei das letzte Schiff das auslief. Schon vier Stunden später lagen sie rund 60 Seemeilen Südöstlich von Tulagi. Am folgenden Tag setzten sie ihre Faht nach Espiritu Santo fort und befanden sich 20:00 Abends 110 Seemeilen Nordwestlich von Espiritu Santo. Am 6. Oktober gegen 7:00 Uhr legten die Schiffe der TG 39.1 wieder in dem dortigen Hafen an. Die USS CONY legte am folgenden Tag wieder ab und begann mit weiteren Patrouillenfahrten. Nur am 12. Oktober befand sich der Zerstörer für wenige Stunden in Espiritu Santo um die Magazine und Bunker wieder aufzufüllen. Für eine Ruhepause und zur Vorbereitung der folgenden Eskortierfahrt, lag das Schiff vom 16. bis zum 24. Oktober im Hafen von Espiritu Santo. Man gliederte die USS CONY wieder in die TG 39.3 ein, die Captain A. G. Shepard kommandierte. In dieser TG befanden sich die Leichten Kreuzer USS CLEVELAND und USS DENCER sowie die Zerstörer USS CONY, USS PHILIP, USS CHARLES AUSBURNE, USS CLAXTON, USS DYSON, USS SPENCE und USS FOOTE ( DD-511 ). Diese Schiffe der TG 39.3 eskortierten mehrere Panzerlandungsschiffe die die Soldaten der 8. neuseeländischen Brigade transportierten. Die Landung auf den Inseln Mono und Stirling Island von den Treasury Islands sollte geheim bleiben. Deshalb versuchte der Verband auch nur Seewege zu benutzen wo man eventuell von feindlichen Aufklärungsflugzeugen nicht gesichtet werden konnte. Am 24. Oktober um 5:00 Uhr verließen die Schiffe der TG Espiritu Santo und fuhren in Richtung Tulagi. Drei Stunden später befanden sie sich rund 50 Seemeilen Südsüdöstlich der Insel und gegen Mittag 40 Seemeilen Nordöstlich. Um 20:00 Uhr lag der Schiffsverband rund 160 Seemeilen Nordwestlich von Espiritu Santo und 360 Seemeilen Südöstlich von Tulagi. Am folgenden Tag um 8:00 Uhr lief der Verband an Guadalcanal vorbei und lag 70 Seemeilen Ostsüdöstlich von Tulagi. Gegen 12:00 Uhr liefen die Schiffe in Port Purvis ein. Am 26. Oktober verließen die Schiffe um 10:30 Uhr wieder den Hafen und fuhren direkt zu den Treasury Islands. Um 12:00 Uhr lagen sie zwischen Guadalcanal und Savo Island und um 14:00 Uhr passierten sie Russell Island. Gegen 20:00 Uhr befanden sich die Schiffe noch 130 Seemeilen Südsüdöstlich der anzugreifenden Inseln. In der Zeit der Dämmerung begann der Angriff. Die japanischen Verteidiger waren höchst überrascht und wurden schnell überrannt. Gleich nach dem Absetzen der Soldaten wendeten die Schiffe des Verbandes und wandten sich zur Rückfahrt. Rund 15 Seemeilen waren sie schon von den Inseln entfernt, da stürzten sich die ersten japanischen Piloten mit ihren Flugzeugen auf die Schiffe. Zehn Stukas eskortierten 39 Bomber und Torpedoflugzeuge. Diese griffen aus der Sonne kommend den Verband an. Die USS CONY konnte zusammen mit der USS PHILIP vier Stukas und einen Bomber abschießen. Dafür erhielt die USS CONY zwei Bombentreffer auf dem Hauptdeck. Acht Besatzungsmitglieder fanden bei der Explosion den Tod und zehn weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Erheblich Schäden verursachten die Bomben, so dass der Zerstörer nicht mehr vollständig einsatzfähig war und aus eigener Kraft fahren konnte. Man musste den Zerstörer abschleppen. In der Nacht zum 28. Oktober erreichte man Port Purvis. Dort erfolgten in den folgenden drei Tagen die ersten Notreparaturen. Am 1. November lief die USS CONY wieder selbständig aus dem Hafen aus. Man wollte versuchen den Zerstörer so lange wie möglich im Kampfgebiet zu behalten. Doch es traten weitere Komplikationen auf, so dass man sich entschloss das Schiff an die US Westküste für eine ordentliche Reparaturmaßnahme zu entsenden. Vom 5. Januar 1944 bis zum 25. Februar lag die USS CONY im Trockendock der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien. Dort reparierte man das Schiff und führte auch gleich eine Überholung durch. Für Erprobungsfahrten blieb der Zerstörer noch vom 29. Februar bis zum 1. März 1945 vor der Werft und führte mehrere Erprobungsfahrten durch. Gleich anschließend verließ die USS CONY wieder die US Westküste und fuhr in Richtung Kampfgebiet. Von Tulagi aus begann ab dem 27. März der Zerstörer mit Anti-U-Boot Patrouillen und Jagd auf japanische Lastkähne zu machen. In der Kaiserin August Bay unterstützte die USS CONY die angelandeten Truppen auf den dortigen Inseln mit ihren Schiffsgeschützen. Wieder in Port Purvis zur Auffüllung der Magazine und Bunker, erhielt Lieutenant Commander Harry Darlington Johnson den Befehl sich unverzüglich mit dem Schiff nach Pearl Harbor zu begeben. Am 4. Mai verließ die USS CONY den Kriegsschauplatz bei den Salomonen und fuhr über das Majuro Atoll, Marshall Islands nach Pearl Harbor. Dort legte der Zerstörer am 15. Mai an. Man versetzte das Schiff für die Operation „Forager“ in die Task Force 52, der Northern Attack Force während der Marianen Kampagne. Innerhalb dieser TF befand sich der Zerstörer in der Task Group 52.12, der Transportsicherungsgruppe, die Captain Ruthven E. Libby ( 1900 – 1986 ) befehligte. In dieser TG befanden sich neben der USS CONY die Zerstörer USS RENSHAW, USS PHILIP, USS PHELPS ( DD-360 ), USS SHAW ( DD-373 ), USS PRICHETT ( DD-561 ), USS NEWCOMB ( DD-586 ), USS BENNION ( DD-662 ), USS HEYWOOD L EDWARDS ( DD-663 ), USS BRYANT ( DD-665 ) und die nicht ständig anwesenden Zerstörer USS BAGLEY ( DD-386 ), USS MUGFORD ( DD-389 ), USS PATTERSON ( DD-392 ) und USS SELFRIDGE ( DD-357 ) sowie unter anderen der Schnelle Truppentransporter USS KANE ( APD-18 ) und mehrere U-Boot Jäger. Am 29. und 30. Mai verließen die Schiffe der TF 52 Pearl Harbor und fuhren zu den Marianen. Die Schiffe der TG 52.12 sicherten dabei die Zufahrtswege zwischen Saipan und Tinian für die Transportschiffe. Es wurde Jagd auf alle feindlichen Schiffe in Tanapag Harbor, Tinian unternommen damit keine Truppenverstärkungen die Inselgruppe erreichen konnten. Am 15. Juni begann der Angriff auf Saipan. Die USS CONY hatte die Aufgabe erhalten die Transportschiffe zu sichern bis diese ausgeladen worden wären und dann mit Anti-U-Boot Patrouillen beginnen. Die Schlacht um diese Insel dauerte bis zum 9. Juli. Die Zerstörer der TG 52.12 beschossen vom 17. bis zum 24. Juni bekannte Geschützstellungen, Truppenkonzentrationen und Feldflugplätze auf Tinian bis die Geschützrohre rot glühten. Bis zum 14. Juli blieb die USS CONY bei ihrer Patrouillenaufgabe, danach fuhr der Zerstörer zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Dort versetzte man den Zerstörer in die Task Undergroup 57.7.4. In dieser TU befanden sich die Zerstörer USS CONY, USS BENHAM ( DD-796 ) und USS YARNALL ( DD-541 ) und die Geleitzerstörer USS CLOUES ( DE-265 ) und USS STEELE ( DE-8 ). Diese Kriegsschiffe eskortierten die Transportdivision 30, welche aus den Angriffstransportschiffen USS KNOX ( APA-46 ), USS FULLER ( APA-7 ) und USS CALVERT ( APA-32 ), das Angriffsfrachtschiff USS BELLATRIX ( AKA-3 ) und die Transportschiffe USS GEORGE F ELLIOT ( AP-105 ) und USS JOHN LAND ( AP-167 ) bestand. Die Mannschaft der USS CONY hatte nach dem Anlegen im Atoll nur wenig Zeit um alle Vorräte wieder aufzufüllen. Am 15. Juli legten die Schiffe der TU in Eniwetok ab und fuhren nach Saipan. Den Punkt an dem die Schiffe vor Saipan entladen werden konnten, erreichten sie vier Tage später. Die USS CONY wechselte nun wieder zur Task Group 52.12. Die Schiffe unterstützten die Angriffsbemühungen der Alliierten ab dem 24. Juli, dem Angriffstag auf Tinian, an dem die Soldaten der 2. und 4. US Marine Division beteiligt waren. Nach der vollständigen Einnahme der Insel am 1. August, zog man die USS CONY aus dem Verband heraus. Der Zerstörer fuhr nach Eniwetok und blieb dort bis zum 18. August liegen damit sich die Besatzung von den Strapazen der vergangenen Kämpfe erholen, einige wichtige Reparaturen ausführen und die Magazine aufgefüllt werden konnten. Außerdem bereitete man die Besatzung und das Schiff auf die kommenden Kämpfe um die Palau Inseln vor. Dort versetzte man die USS CONY in die Task Group 32.7, der Western Escort Carrier Group während der Operation „Stalemate“, die Rear Admiral Ralph Andrew Ofstie ( 16. November 1897 – 19. November 1956 ) befehligte. Innerhalb dieser TG war der Zerstörer in der TU 32.7.3. In dieser befanden sich die Geleitflugzeugträger USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS WHITE PLAINS ( CVE-66 ) und USS GAMBIER BAY ( CVE-73 ) die von den Zerstörern USS CONY, USS CLAXTON, USS SIGOURNEY und USS AULICK ( DD-569 ) gesichert wurden. Die Flugzeuge der Geleitflugzeugträger aus der TG sollten die Landungen auf Peleliu zwischen dem 15. und 30. September mit ihren Luftangriffen unterstützen. Am 18. August verließen die Schiffe der TG 32.7 das Atoll Eniwetok und fuhren nach Tulagi. In Port Purvis legten die Schiffe der TU 32.7.3 am 11. September ab und fuhren nach Palau. Am 14. September erreichten alle Schiffe der TG 32.7 die Gewässer um Palau. Die Flugzeuge der Träger stiegen sofort auf und unterstützten die Angriffsbemühungen der Schiffe die das Terrain an der Küste bombardierten. Sie flogen ins Inselinnere und bombardierten dort die feindlichen Stellungen. Am 15. September begann der Landeangriff auf Palau. Der Angriff auf die südlich von Peleliu gelegene Insel Angaur beginnt am 17. September. Drei Tage später werden die Unterstützungsflüge für die alliierten Soldaten auf Peleliu eingestellt und man konzentriert sich auf japanische Entsatzschiffe. Die Schiffe der Task Undergroup 32.7.3 versetzte man für den 23. September in die Task Force 31, welche unter dem Kommando von Vizeadmiral Theodore Stark Wilkinson stand, und bezeichnete sie als Task Group 31.2. An diesem Tag begann der Landeangriff auf das Atoll Ulithi, Karolinen. Schon am 24. September waren die Schiffe wieder bei der TG 32.7. Die Flugzeuge der Träger zerstörten während der Patrouillenflüge um die Palauinseln sechs Landungsbargen und drei Frachtschiffe der Japaner. Am 30. September verließen die Schiffe der TG 32.7 die Gewässer um die Palau Inseln und fuhren nach Manus, Admiralitätsinseln. In den dortigen Hafen laufen die Schiffe am 3. Oktober ein. Man füllte die Magazine und Bunker der Schiffe auf. Dort versetzte man die USS CONY in die Task Group 77.2, die Fire Support Group, die Rear Admiral Jesse Bartlett Oldendorf ( 16. Februar 1887 – 27. April 1974 ) kommandierte. In dieser TG befanden sich die Schlachtschiffe USS MISSISSIPPI, USS MARYLAND ( BB-46 ), USS WEST VIRGINIA ( BB-48 ), USS CALIFORNIA ( BB-44 ), USS PENNSYLVANIA ( BB-38 ) und USS TENNESSEE ( BB-43 ), die Schweren Kreuzer USS LOUIVILLE ( CA-28 ), USS PORTLAND ( CA-33 ), USS MINNEAPOLIS ( CA-36 ) und der australische Kreuzer HMAS SHROPSHIRE, die amerikanischen Leichten Kreuzer USS COLUMBIA ( CL-56 ), USS DENVER ( CL-58 ), USS BOISE ( CL-47 ) und USS PHOENIX ( CL-46 ) und die Zerstörer USS CONY, USS CLAXTON, USS AULICK, USS SIGOURNEY, USS TAYLOR, USS WALLER, USS THORN ( DD-647 ), USS WELLES ( DD-628 ), USS NICHOLAS ( DD-449 ), USS RENSHAW, USS CONWAY, USS PRINGLE ( DD-477 ), USS SAUFLEY ( DD-465 ), USS ANDERSON ( DD-411 ), USS ROBINSON ( DD-562 ), USS HEYWOOD L EDWARDS ( DD-663 ), USS CONNER ( DD-582 ), USS BARTON ( DD-722 ), USS WALKE ( DD-723 ), USS LAFFEY ( DD-724 ), USS ALLEN M SUMNER ( DD-692 ), USS MOALE ( DD-693 ), USS COOPER ( DD-695 ), USS BRAINE ( DD-630 ), USS KIDD ( DD-661 ), USS BENNION ( DD-662 ), USS LEUTZE ( DD-481 ), USS NEWCOMB ( DD-586 ), USS RICHARD P LEARY ( DD-664 ), USS ALBERT W GRANT ( DD-649 ), USS HALFORD ( DD-480 ), USS BRYANT ( DD-665 ) USS HUTCHINS ( DD-476 ), USS DALY ( DD-519 ). USS BACHE ( DD-470 ), USS KILLEN ( DD-593 ), USS BEALE ( DD-471 ), USS REMEY ( DD-688 ), USS McGOWAN ( DD-678 ), USS MELVIN ( DD-680 ), USS MERTZ ( DD-691 ), USS MONSSEN ( DD-798 ), USS McDERMUT ( DD-677 ) und USS McNAIR ( DD-679 ), USS INGRAHAM ( DD-694 ) sowie der australische Zerstörer HMAS ARUNTA. Am 12. Oktober verlassen diese Schiffe der TG 77.2 Manus Island und fuhren nach Leyte. Sechs Tage später liefen sie in den Leyte Gulf ein und begannen am 19. Oktober mit dem Bombardement japanischer Stellungen in und um von Tacloban in der San Pablo Bay. Am frühen Morgen des 20. Oktober beginnen die Landungen der Soldaten der 7. Infanteriedivision und der 1. Kavalleriedivision auf Leyte. Die Schiffe der TG 77.2 sind nun entlang der Ostküste von Leyte unterwegs und bekämpfen den Feind an allen erreichbaren Stellen bis in den Süden von Abuyog. Die USS CONY begann dann mit allen anderen Schiffen der TG 77.2 mit ihren Patrouillenfahrten im Süden des Leyte Gulf zum Schutz der Anlandungsschiffe. Im Norden von Leyte lagen Geleitflugzeugverbände und bombardierten die japanische Hauptstreitmacht auf See. Zum Entsatz sollten zwei japanische Kriegsschiffverbände von Süden her nach Leyte vordringen. Zur Abwehr dieser Verbände benutzten die Alliierten die Schlachtschiffe USS MISSISSIPPI, USS MARYLAND, USS WEST VIRGINIA, USS CALIFORNIA, USS PENNSYLVANIA und USS TENNESSEE welche von den Zerstörern USS CONY, USS THORN, USS SIGOURNEY, USS WELLES, USS AULICK und USS CLAXTON gesichert wurden. Diese Formation befehligte Rear Admiral George Lester Weyler ( 14. Mai 1886 – 6. August 1971 ) und fuhr in die Surigao Strait ein. Die linke Flanke davon sicherten unter dem Komando von Rear Admiral Jesse Bartlett Oldendorf die Schweren Kreuzer USS LOUIVILLE, USS PORTLAND und USS MINNEAPOLIS, die Leichten Kreuzer USS COLUMBIA und USS DENVER und die Zerstörer USS HEYWOOD L EDWARDS, USS BENNION, USS LEUTZE, USS NEWCOMB, USS RICHARD P LEARY, USS ALBERT W GRANT, USS HALFORD und USS BRYANT. Die rechte Flanke sicherte unter dem Kommando von Rear Admiral Russell Stanley Berkey ( 4. August 1893 – 30. September 1985 ) der australische Schwere Kreuzer HMAS SHROPSHIRE, die amerikanischen Leichten Kreuzer USS PHOENIX und USS BOISE sowie der australische Zerstörer HMAS ARUNTA und die amerikanischen Zerstörer USS HUTCHINS, USS DALY, USS BACHE, USS KILLEN, USS BEALE, USS REMEY, USS McGOWAN, USS MELVIN, USS MERTZ, USS MONSSEN, USS McDERMUT und USS McNAIR. Allen drei Schiffsverbänden wurden jeweils dreizehn PT-Boote hinzugefügt die die feindlichen Schiffe in der Nahdistanz attackieren sollten. In der Nacht vom 23. zum 24. Oktober trafen die beiden japanischen Schiffsverbände ein. Den einen befehligte Vizeadmiral Shoji Nishimura ( 30. November 1889 – 24. Oktober 1944 ). In diesem Verband befanden sich die Schlachtschiffe FUSO und YAMASHIRO, der Kreuzer MOGAMI und die Zerstörer MICHISHIO, ASAGUMO, YAMAGUMO und SHIGURE. Den zweiten Verband befehligte Vizeadmiral Kiyohide Shima ( 25. Februar 1890 – 7. November 1973 ). In diesem Verband befanden sich die Kreuzer NACHI, ASHIGARA und ABUKUMA und die Zerstörer AKEBONO, USHIO, KASUMI, SHIRANUHI, WAKABA, HATSUSHIMO und HATSUHARU. Beide Verbände sollten sich in der Sulu See vereinigen. Der Schiffsverband von Vizeadmiral Nishimura wird bis auf den Zerstörer SHIGURE vollständig versenkt. Die Schlacht dauerte bis weit nach 4:00 Uhr des 24. Oktober. Die USS CONY sollte zusammen mit den anderen Zerstörern und den Torpedobooten aus der Zentrumsgruppe gegen die japanischen Schiffe einen Torpedoangriff führen. Doch noch rechtzeitig konnte man dieses Ansinnen abbrechen und die Schlachtschiffe schossen mit den Zerstörern aus allen Geschützrohren auf die feindlichen Schiffe. Die USS CONY duellierte sich mit dem japanischen Zerstörer ASAGUMO. Mit Hilfe eines weiteren Zerstörers und den Granaten zweier Kreuzer wurde die ASAGUMO dann versenkt. Am Abend des 25. Oktober erhielten die Schiffe der TG 77.2 den Befehl sich auf Homonhon Island, auf der Ostseite von Leyte zurück zu ziehen da man einen weiteren japanischen Schiffsverband erwartete der eventuell einen Torpedoangriff starten wollte. Doch dieser angekündigte japanische Verband zog sich am Nachmittag über die San Bernardino Straße zurück. Die USS CONY begann bis zum 29. Oktober im Leyte Golf zu patrouillieren. Gleich darauf fuhr der Zerstörer nach Manus Island um dort die Magazine und Bunker wieder auffüllen zu lassen sowie der Besatzung etwas Ruhe zu gönnen. Am 10. November legte das Schiff vor Manua Island wieder ab und fuhr in den Leyte Golf zurück. Dort gliederte sich der Zerstörer wieder in die TG 77.2 während der Operation „King II“ ein. Die Task Group 77.2 befehligte Rear Admiral George Lester Weyler ( 14. Mai 1886 – 6. August 1971 ) bis zum 27. November und übertrug dann das Kommando an Rear Admiral Russell Stanley Berkey ( 4. August 1893 – 30. September 1985 ). In dieser TG befanden sich die Schlachtschiffe USS MARYLAND ( BB-46 ), USS WEST VIRGINIA ( BB-48 ), USS COLODADO ( BB-45 ) und USS NEW MEXIKO ( BB-40 ), die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER, USS COLUMBIA, USS DENVER, USS SAINT LOUIS und USS PHOENIX ( CL-46 ) und die Zerstörer USS CONY, USS WALLER, USS RENSHAW, USS PRINGLE, USS SAUFLEY, USS CONWAY, USS SIGOURNEY, USS NICHOLAS, USS ANDERSON ( DD-411 ), USS TAYLOR, USS AULICK, USS HEYWOOD L EDWARDS, USS CONNER, USS BARTON ( DD-722 ), USS WALKE, USS LAFFEY, USS MOALE, USS COOPER, USS ROBINSON ( DD-562 ), USS ALLEN M SUMNER ( DD-692 ) und USS INGRAHAM ( DD-694 ). Vom 16. bis zum 26. November begann die USS CONY im Leyte Golf mit ihren Patrouillenaufgaben. Am 27. November lagen alle Schiffe der TG 77.2 vor der philippinischen Insel Leyte in der Ormoc Bay und unterstützten die amerikanischen Truppen mit ihren Schiffsgeschützen. Japanische Luftlande Kommandotrupps sollten auf dieser Insel landen und die amerikanischen Flugplätze ausschalten. Gleichzeitig waren Kamikazepiloten in der Luft und hatten die Aufgabe die amerikanischen Schiffe zu beschädigen oder zu versenken um die Unterstützung der amerikanischen Truppen auf Saipan zu schwächen. An diesem 27. November misslingt die Luftlandung des japanischen Kommandotrupps. Dafür haben die japanischen Piloten mehr Erfolg. Fünf Kamikaze stürzen sich auf die Schiffe und die Torpedobomber warfen ihre todbringenden Waffen ab. Dabei wurde das Schlachtschiff USS COLORADO und die beiden Leichten Kreuzer USS MONTPELIER und USS SAINT LOUIS beschädigt. Die USS CONY beteiligte sich mit ihren Schiffsgeschützen in den Nächten vom 29. zum 30. November und vom 1. zum 2. Dezember während der Schlacht in der Ormoc Bay und schoss auf feindliche Ziele. Dabei wurde ein Lastkahn zerstört der Nachschub für die eingeschlossenen Japanern bringen sollte und mehrere japanische Küstebefestigungen am Ufer der Bucht von San Isidro. Ein paar Tage später erfolgte die Landung in der Ormoc Bay. Nachdem von der Küste aus die alliierten Streitkräfte nicht mehr unterstützt werden konnten, verließ die USS CONY und ein Teil der TF 77 Leyte. Der Zerstörer fuhr nach Kossol Roads, Palau, wo er am 4. Dezember 1944 anlegte. Dort gruppierte man die Schiffe der TF 77 um und vervollständigte deren Magazine und Bunker. Die USS CONY versetzte man in die Task Undergroup 77.12.1, deren Aufgabe während der Operation „Love III“ darin bestand während der Landung auf der philippinischen Insel Mindoro die dort zur Luftunterstützung eingesetzten Flugzeugträger der Task Undergroup 77.12.7 zu schützen. Die TG 77.12 befehligte Rear Admiral Theodore D. Ruddock ( 1893 – 11. August 1989 ). In dieser TG befanden sich die Schlachtschiffe USS WEST VIRGINIA, USS COLORADO und USS NEW MEXIKO, die Leichten Kreuzer USS DENVER, USS COLUMBIA und USS MONTPELIER und die Zerstörer USS CONY, USS WALLER, USS RENSHAW, USS SIGOURNEY, USS CONWAY, USS CONNER, USS ROBINSON, USS EATON und USS BENNION ( DD-662 ). Die Schiffe der TG 77.12 verlassen am 10. Dezember Kossol Roads. Zwei Tage später befinden sie sich im Leyte Golf und fuhren in die Surigao Straße bei Mindoro ein. In der Nacht zum 13. Dezember befinden sie sich schon in der Mindanao See. Nach Sonnenaufgang gab es den ersten japanischen Luftangriff. Die Schiffe der TU 77.12.7 drehten gleich bei und fuhren in Richtung der Leyte Bay zurück. Die TU 77.12.1 blieben vor Ort und unterstützten die amphibischen Landungsschiffe der Task Group 78.3 in der Sulu See. Am Morgen des 15. Dezember begann der alliierte Angriff auf Mindoro. Gleichzeitig waren japanische Kamikazepiloten in der Luft und stürzten sich auf die amerikanischen Schiffe. Es entspann sich nun ein harter Kampf. Mehrere amerikanische Schiffe wurden dabei beschädigt. Gleich nach dem Entladen der amphibischen Schiffe, wurden diese in die San Pedro Bay, Leyte eskortiert. Die USS CONY und die Schiffe der TU 77.12.1 blieben aber noch bis zum 17. Dezember vor Ort und unterstützten mit ihren Schiffsgeschützen die Alliierten in ihrem Brückenkopf. Dann fuhren sie nach Kossol Roads zurück, wo sie am 19. Dezember ankerten. Von hier aus eskortierte die USS CONY und weitere Kriegsschiffe der Task Force 77 dann einen Schiffskonvoi, bestehend aus Schnellen Truppentransportern, Versorgungsschiffen und amphibischen Landungsschiffen über Manus Island bis nach Leyte. Dort gliederte man die Schiffe der Task Force 77 um. Man versetzt die USS CONY in die Task Force 79 die Vizeadmiral Theodore Stark Wilkinson kommandierte. Diese TF war die Lingayen Attack Force. Innerhalb der TF 79 befand sich der Zerstörer in der TG 79.1. In dieser waren noch die Zerstörer USS SAUFLEY, USS PHILIP, USS WALLER, USS RENSHAW, USS ROBINSON und USS CONWAY sowie die Geleitzerstörer USS ABERCROMBIE ( DE-343 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ) und USS GILLIGAN ( DE-508 ). Das Flaggschiff der Task Force war die USS MOUNT OLYMPUS ( AGC-8 ). Am 5. Januar 1945 legten die Zerstörer und das Flaggschiff vor Leyte ab und eskortierten die Schnellen Truppentransporter USS KILTY, USS CROSBY, USS SCHLEY ( APD-14 ), USS GOLDSBOROUGH ( APD-32 ), USS GEORGE E BADGER ( APD-33 ), USS BELKNAP ( APD-34 ) und USS NEWMAN ( APD-59 ), die australischen Infanterielandungsschiffe HMAS KANIMBLA ( C78 ), HMAS MANOORA ( F48 ) und HMAS WESTRALIA ( F95 ), einem Truppentransporter, drei Frachtschiffe, ein amphibisches Landungsmutterschiff, neunzehn Panzerlandungsschiffe, achtzehn Mittlere Landungsschiffe, sechs Panzerlandungsboote und zweiundzwanzig amerikanische Infanterielandungsschiffe in den Lingayen Golf. Die Landungsschiffe transportierten die 37. Infanteriedivision die Generalmajor Robert Sprague Beightler ( 21. März 1892 – 12. Februar 1978 ) kommandierte. Zwei Tage später befanden sich die Schiffe dieser Angriffsflotte im Lingayen Golf und warteten, dass sie die Soldaten an Land bringen konnten. Die USS RENSHAW patrouillierte rund um die Transportschiffe. Dabei erhielt man auf dem Radar zwei Kontakte von feindlichen Schiffen. Umgehend wurde die USS WALLER dorthin entsandt, da er am nächsten dieser Kontakte sich befand. Der Zerstörer versenkte zwei Sprengboote die von japanischen Marineangehörigen ins Ziel gefahren werden mussten. Trotz der wiederholten feindlichen Luftangriffe während der Fahrt durch die Sulu und dem Südchinesischem Meer, erreichte die mächtige Invasionsflotte ihr Ziel ohne das die Schiffe schwere Schäden davon getragen haben. Am 9. Januar 1945 erfolgte dann der Angriff auf die Strände von Luzon. Nach dem Entladen der Transportschiffe eskortierten die Zerstörer diese wieder bis zum Leyte Golf. Von hier aus begleiteten die Kriegsschiffe weitere lebenswichtige Schiffskonvois bis in die Mangarin Bay im Lingayen Golf. Hier verließ die USS CONY die TG und bedeckte die Aufklärungs- und Minenräumschiffe in der Baler Bay und im Casiguran Sound, Luzon vom 26. Februar bis zum 10. März 1945. Unter anderen die Minensuchschiffe USS SENTRY ( AM-299 ) und USS SALUTE ( AM-294 ) wurden schon durch den Geleitzerstörer USS FORMOE ( DE-509 ) gesichert. Sechs Tage später versetzte man die USS CONY in der Mangarin Bay in die Task Undergroup 74.2.2 für die Operation „Victor I“. In dieser TU befand sich der Leichte Kreuzer USS DENVER und die Zerstörer USS CONY, USS SIGOURNEY, USS STEVENS und USS EATON. Am 16. März betankte man die Schiffe in der Mangarin Bay. Diese Gruppe von Schiffen bildete die Feuerunterstützung für die von Rear Admiral Arthur Dewey Struble ( 28. Juni 1894 – 1. Mai 1983 ) befehligte Amphibische Transportgruppe 9. Das Kommandoschiff war da der Küstenwachkutter USCGC INGHAM ( WHEC-35 ). 14.000 Soldaten der 40. Infanteriedivision wurden durch 16 Panzerlandungsschiffe, 20 Mittler Landungsschiffe, 13 Infanterielandungsfahrzeuge, in Reserve standen weitere 8 Infanterielandungsfahrzeuge, transportiert. Gesichert wurden diese Landungsschiffe von den Zerstörern USS CHARLES AUSBURNE, USS CLAXTON, USS CONVERSE, USS DYSON und USS THATCHER ( DD-514 ). Vor der Landung der Soldaten begann das Bombardement der japanischen Stellungen auf Iloilo, Panay Island am 18. März mit den Schiffen der TG 74.2 und zwei Tage später begann der Angriff Die Schiffe der TU unterstützten mit ihren Schiffsgeschützen die anlandenden Soldaten und schossen auf alle feindlichen Ziele. Zwei Tage später verließ die TG 74.2 wieder Panay Island und erreichte am 21. März Mindoro. Für die Schiffsbesatzungen gab es aber keine Ruhepause. Man beließ die USS CONY in der Task Group 74.2 die Rear Admiral Albert Gallatin Noble ( 14. Dezember 1895 – 22. Februar 1980 ) jetzt befehligte. In der TG waren für die Operation „Victor V“ das Kommandoschiff USS WASATCH ( AGC-9 ), der Leichte Kreuzer USS DENVER und die Zerstörer USS CONY, USS SIGOURNEY und USS STEVENS zusammengezogen. Dann unterstützten die Schiffe der TG 74.2 am 27. März die Landungen auf Caballo Island in der Manila Bay. Danach patrouillierten sie in der Subic Bay und waren auf der Jagd nach feindlichen Schiffen. Am 8. April verließen die Schiffe der TG die Subic Bay und fuhren an die nördliche Spitze von Luzon um dort nach gemeldeten japanischen Schiffen zu suchen, kehrten aber ohne irgendein feindliches Schiff gesichtet zu haben zurück. Nach dem Auffüllen der Magazine und Bunker und dem Einschiffen frischer Soldaten, legte man wieder ab und es wurden die Soldaten des 185. RCT an die Nordwestküste von Los Negros Island transportiert. Gleich danach fuhren die Schiffe der TG 74.2 in die Subic Bay. Dort gruppierte man die amphibischen Angriffsgruppen um damit an der Küste auf der Westseite von Mindanao ebenfalls frische Soldaten angelandet werden konnten. Die Feuerunterstützungsgruppe TG 74.2 bestand nun aus den Leichten Kreuzern USS MONTPELIER, USS DENVER und USS CLEVELAND sowie den Zerstörern USS CONY, USS CONWAY, USS EATON, USS STEVENS, USS YOUNG und USS SIGOURNEY für die Operation „Victor V“. Am 14. April verließen die amerikanischen Schiffe der TG 74.2 wieder die Subic Bay und fuhren nach Mindanao in den Golf von Davao. Dort patrouillierten sie bis zum 19. April und beteiligten sich am 17. April an der Bombardierung japanischer Stellungen bei Malabang, Parang und Cotabato. Nachdem die Landungstruppen keine Feuerunterstützung mehr benötigen, verlassen die Schiffe der TG 74.2 am 19. April ihre Positionen und erreichten zwei Tage später wieder die Subic Bay. Hier füllte man alle Magazine und Bunker wieder auf. Die USS CONY kehrte bis Anfang Mai in den Golf von Davao zurück und patrouillierte in den dortigen Gewässern. Für die Operation „Oboe II“, der Landung in der Brunei Bay, Borneo, verblieb die USS CONY in der TG 74.2. In dieser befand sich nur noch der Zerstörer USS STEVENS. Die Subic Bay verließen beide Zerstörer am 7. Juni und beteiligten sich an den beiden folgenden Tagen an der Bombardierung feindlicher Ziele in der Brunei Bay. Im Anschluss daran begannen beide Schiffe ab dem 9. Juni mit ihren Patrouillenfahrten innerhalb der Bay. Am 11. Juni schlossen die USS CONY und die USS STEVENS diese Patrouillen ab und fuhren nach Tawi Tawi, wo sie am nächsten Tag anlegten. Man füllte hier die Magazine und Bunker wieder auf. In die TG 74.2 versetzte man nun noch die USS EATON. Die Aufgabe der drei Zerstörer bestand darin, vor der Halbinsel Balikpapan, Borneo die dortigen Minensucher und Underwater Demolition Teams zu beschützen. Dazu stachen die drei Zerstörer am 13. Juni wieder in See. Die Halbinsel erreichten sie zwei Tage später und begannen ab dem 17. Juni mit dem Beschuss feindlicher Ziele. Am 21. und 23. Juni war man dann so nah an der Küste, dass die dort aufgestellten japanischen Geschützstellungen beschossen und vernichtet werden konnten. Am 1. Juli begann der Sturm auf Balikpapan. Die drei Zerstörer der TG 74.2 verließen am 2. Juli die Halbinsel und fuhren in die San Pedro Bay, Leyte. Hier aus legte die USS CONY am 11. Juli wieder ab und eskortierte mehrere Transportschiffe für die Landung in der Saragani Bay, Mindanao. Dort unterstützte der Zerstörer die Landungen mit seinen Schiffsgeschützen. Bis zum 13. Juli blieb der Zerstörer dort und eskortierte dann die Transportschiffe wieder bis Leyte zurück. Die USS CONY patrouillierte in den Gewässern vor Leyte bis Anfang August. Man hatte jetzt einen Schiffskonvoi zusammengestellt den der Zerstörer zum Atoll Ulithi eskortierte. Auf der Fahrt dorthin erhielt man die Nachricht über das Ende des Zweiten Weltkrieges im Pazifik. Die USS CONY erhielt neue Befehle und fuhr an die chinesische Küste. Ab dem 8. September lag das Schiff vor der Bucht des Jangtsekiang. Dort diente der Zerstörer als Navigationsschiff während der Beräumung von Seeminen. Zwischen dem 29. September und dem 6. Oktober lag der Zerstörer im Hafen von Shanghai vor Anker. Danach fuhr die USS CONY zum Raffles Island im Chusan Archipel an der chinesischen Küste bei Shanghai um die Einhaltung der Kapitulation der japanischen Truppen zu überprüfen. Der Zerstörer diente kurz darauf als Postschiff und beförderte Depeschen nach Okinawa. Nach der Übergabe kehrte die USS CONY wieder nach Shabghai zurück und übernahm dort bis zum 19. November die Position eines Kontrollschiffes in der Hafeneinfahrt. Von Shanghai aus versetzte man den Zerstörer nach Taiwan. Dort sollte der Zerstörer wieder als Navigationsschiff während der dortigen Minenräumoperationen in der Taiwan Straße fungieren. Nach dem Abschluss fuhr das Schiff wieder nach Shanghai. Von dort aus stach die USS CONY am 20. Dezember 1945 in See und fuhr nach Hause. Nach den Zwischenstopps in Pearl Harbor, San Diego, Kalifornien und New York, legte der Zerstörer am 13. März 1946 im Hafen von Charleston, South Carolina an. Dort stellte man das Schiff am 18. Juni 1946 außer Dienst und versetzte es in die Atlantikreserve.
Man klassifizierte das Schiff am 26. März 1949 in ein Anti-U-Boot Zerstörer um und übergab ihm die Kennung DDE-508 ). Nach dem Abschluss der Umbauarbeiten und den Probefahrten, stellte Commander Joseph Allen Dodson, Jr. ( 1915-1993 ) am 17. November 1949 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy. Nach der Ausbildung mit weiteren Operationen entlang der US Ostküste und in der Karibik, legte der Anti-U-Boot Zerstörer in seinem Heimathafen Norfolk, Virginia an. Von dort aus stach das Schiff am 14. Mai 1951 in See und begann eine Kreuzfahrt rund um die Welt. Auf dieser Fahrt operierte die USS CONY vom 18. Juni bis zum 28. Oktober in koreanischen Gewässern und beteiligte sich an kriegerischen Handlungen. Am 31. Oktober 1951 legte die USS CONY zusammen mit der USS CONWAY im Hafen von Sasebo endgültig ab. Beide Anti-U-Boot Zerstörer fuhren durch den Indischen Ozean, das Rote Meer, den Suezkanal, das Mittelmeer und den Atlantik. Im Hafen von Norfolk, Virginia legten sie am 20. Dezember 1951 an. Das Schiff blieb die folgenden Monate in seinem Heimathafen Norfolk. Nur für Übungen entlang der US Ostküste und in der Karibik verließ das Schiff den Hafen. Am 16. September 1953 legte die USS CONY wieder mit dem Schwesterschiff USS CONWAY für eine Kreuzfahrt ab. Es war für beide Schiffe die erste Fahrt in den Nordatlantik. Dort beteiligten sich die Anti-U-Boot Zerstörer an einer Übung mit anderen Schiffen aus NATO-Staaten. Während der Anti-U-Boot Operation „Mariner“ trainierte man mit der Royal Navy vor der Küste von Nordirland. Im Anschluss daran wechselten sie ins Mittelmeer und übernahmen Aufgaben innerhalb der 6. US Flotte. In den Jahren 1955 und 1957 befand sich die USS CONY wieder im Mittelmeer und im September und Oktober 1957 war der Anti-U-Boot Zerstörer an mehreren NATO U-Boot Übungen im Ärmelkanal beteiligt. Lokale Operationen und Kreuzfahrten entlang der US Ostküste und in der Karibik markierten die Jahre 1958 bis 1960. Nach einer Operation in der Karibik kehrte die USS CONY Anfang 1959 in seinen Heimathafen zurück. Man bat beim Erreichen des Heimathafens um die Erlaubnis zum Andocken. Diese wurde aber verweigert da der Anti-U-Boot Zerstörer noch auf die anderen Schiffe der heimkehrenden Flotte warten sollte. Was war passiert. Commander Bruce Edmond Glendinning ( 7. März 1921 – 14. Juni 2003 ), Kommandant der USS CONY, hatte auf der Rückfahrt vom Maschinenraum „Volle Fahrt voraus“ verlangt. Die Maschinen trieben das Schiff mit 37 Knoten durchs Wasser und alle anderen Schiffe der Flotte konnten nicht mehr folgen. Die USS CONY musste vor der Hafeneinfahrt von Norfolk notgedrungen warten bis sie für die Einfahrt an der Reihe war.
Die USS CONY gruppierte man in die neue Task Force Alfa ein, in der sich auch der Flugzeugträger USS VALLEY FORGE ( CVS-45 ) und die Zerstörer USS CONWAY, USS EATON, USS BEALE, USS WALLER, USS MURRAY befanden. Diese experimentelle taktische U-Jagd Gruppe konzentrierte sich entlang der US Ostküste auf die Verbesserung taktischer Waffen zur Vernichtung feindlicher U-Boote. Nach dem Abschluss dieser Experimente fuhr der Anti-U-Boot Zerstörer im Juni 1960 in die Großen Seen und legte im Hafen von Quebec City, Kanada an. Auf der Rückfahrt beteiligte sich die USS CONY unter anderem mit der USS CONWAY und USS WALLER an der Fleet Week in New York City.
Nach zahlreichen weiteren Übungen verwendete man das Schiff für die Suche nach der unbemannten Raumkapsel der Mercury-Redstone 1A Rakete. Diese Rakete war am 19. Dezember 1960 auf einen suborbitalen Flug gebracht worden um die Raumkapsel für eine Raumfahrt zu testen da ein suborbitaler Flug mit einem Primaten bevorstand. Die Mission war ein voller Erfolg. Die Raumkapsel erreichte eine Höhe von 210 Kilometern und eine Reichweite von 378,2 Kilometern von Cape Canaveral, Florida aus. Neben der USS CONY war das Führungs- und Bergungsschiff der Hubschrauberträger USS VALLEY FORCE ( LPH-8 ) und die Zerstörer USS WALLER, USS CONWAY, USS EATON, USS BACHE ( DD-470 ), USS BEALE ( DD-471 ), USS MURRAY ( DD-576 ) und USS PERRY ( DD-844 ) und das Bergungsschiff USS ESCAPE ( ARS-6 ) an der Suche und Bergung der Raumkapsel beteiligt. Fünfzehn Minuten nach der Wasserung der Kapsel erreichte ein Hubschrauber der USS VALLEY FORCE den Landeort im Atlantik und brachte diese auf den Hubschrauberträger.
Es folgten nun weitere Übungen. Diesmal in der Karibik. Die US Navy bereitete sich auf eine Invasion in der Schweinebucht von Kuba vor. Die Übungen und Ausbildung der Schiffsbesatzungen erfolgten vor Vieques Island, Puerto Rico. An diesen Übungen beteiligten sich neben der USS CONY die Zerstörer USS WALLER, USS CONWAY, USS EATON, USS BACHE, USS BEALE und USS MURRAY. Vor den Cayman Islands bereiteten sich die Schiffe der Task Group 81.8 vor die Rear Admiral John E. Clark befehligte. Dieser befand sich an Bord des Flugzeugträgers USS ESSEX ( CVS-9 ). Zur Beförderung von Marines stand im Ernstfall der Hubschrauberträger USS BOXER ( LPH-4 ) bereit der von den Zerstörern USS HANK ( DD-702 ), USS JOHN W WEEKS ( DD-701 ), USS PURDY ( DD-734 ) und USS WREN ( DD-568 ) gesichert wurde. Die amerikanischen U-Boot USS COBBLER ( SS-344 ) und USS THREADFIN ( SS-410 ) sollten unter Wasser diese Flotte absichern. Das Taktische Kommandoschiff USS NORTHAMPTON ( CLC-1 ) und der Flugzeugträger USS SHANGRI LA ( CVA-38 ) standen für den Ernstfall ebenfalls bereit. Das amphibische Docklandungsschiff USS SAN MARCOS ( LSD-25 ) lag ebenfalls vor Vieques Island und hatte drei Landungsboote und vier Landungsfahrzeuge geladen mit denen 1.300 Exilkubaner und zwei CIA Agenten bis zur Schweinebucht transportiert werden sollten. In der Nacht vom 16. zum 17. April 1961 begann das Unternehmen. Rund fünf Kilometer vor der kubanischen Küste wurden die Landungsboote und Landungsfahrzeuge von der USS SAN MARCOS entladen und fuhren zur Küste. Bis zum 19. April dauerten die Kämpfe, dann mussten sich die Exilkubaner ergeben. Die Schiffe der US Navy kehrten daraufhin in ihre Heimathäfen zurück.
Auch am 21. Juli 1961 verwendete man die USS CONY zur Such- und Bergungsaktion einer Raumkapsel. Diesmal hatte man die Mercury – Redstone 4 Rakete in den Orbit geschickt. In der Raumkapsel Liberty Bell 7 befand sich Lieutenanent Colonel Virgil Ivan Grissom ( 3. April 1926 – 27. Januar 1967 ). Die Raumkapsel landete auf der Position 27° 32’ 9’’ Nord 75° 45’ 7’’ West. Das waren wenige Seemeilen von dem eigentlich berechneten Landplatz. Lieutenant James L. Lewis, Pilot des primären Hubschraubers konnte die Raumkapsel an den Landeschirmen während des Sinkfluges sehen und war sehr schnell zur Stelle. Es herrschte hoher Seegang. Grissom funkte derweil seine letzten Daten nach Houston, Texas bevor er die Luke der Kapsel per Zündung öffnete. Die Luke hatte aber so viel Schwung dabei, so dass diese ins Meer glitt und das Wasser des hohen Wellenganges sich in die Kapsel ergoss. Die Raumkapsel füllte sich sehr schnell mit Meerwasser und sank. Grissom musste sich eiligst in das Rettungsgeschirr des Hubschraubers zwängen und konnte so gerettet werden. An der Such- und Rettungsaktion der Raumkapsel Liberty Bell 7 waren neben der USS CONY noch der Flugzeugträger USS RANDOLPH ( CVS-15 ), die Zerstörer USS CONWAY, USS LOWRY ( DD-770 ) und USS STORMES ( DD-780 ), die Minensuchboote USS ALACRITY ( MSO-520 ) und USS EXPLOIT ( MSO-440 ) und das Bergungsschiff USS RECOVERY ( ARS-43 ) beteiligt.
Am 13. September 1961 startete vom Launch Complex 14 in Cape Canaveral, Florida die unbemannte Mercury – Atlas 4 Rakete in den Orbit. Nach einer Erdumkreisung und einer Flugdauer von einer Stunde neunundvierzig Minuten und vierzig Sekunden landete die Raumkapsel, mit einem Simulatorsystem an Bord, rund 176 Seemeilen östlich von Bermuda entfernt im Wasser. An der Such- und Bergungsaktion war das amphibische Docklandungsschiff USS PLYMOUTH ROCK ( LSD-29 ), die Zerstörer USS CONY, USS DECATUR ( DD-936 ), USS GLENNON ( DD-840 ), USS WALLACE L LIND ( DD-703 ), USS BORIE ( DD-704 ), USS SARSFIELD ( DD-837 ), USS BIGELOW ( DD-942 ) und USS ZELLARS ( DD-777 ) sowie das Bergungsschiff USS ESCAPE ( ARS-6 ) beteiligt. Die USS DECATUR barg nach einer Stunde und zweiundzwanzig Minuten nach der Wasserung die Raumkapsel.
Die USS CONY klassifizierte man am 30. Juni 1962 wieder zurück zu seiner alten Kennung DD-508.
Im Oktober 1962 nahm der Zerstörer an der Blockade Kubas während der Kuba Krise teil. Das Schiff war dabei in einem Verband um den Flugzeugträger USS RANDOLPH ( CVS-15 ) und zehn weiteren Zerstörern. Auf Kuba hatte die Sowjetunion Mittelstreckenraketen mit atomaren Sprengköpfen stationiert und damit eine Krise hervorgebracht die fast zum Weltkrieg ausgeartet wäre. Die USS CONY suchte am 27. Oktober in der Nähe von Kuba mit den anderen Schiffen des Verbandes nach sowjetischen U-Booten. Man erhielt auf dem Zerstörer ein Signal von einem nicht zu identifizierbaren Objekt. Nach Absprache mit dem Kommandanten des Verbandes wurden Wasserbomben für die Marineausbildung abgeworfen welche eine sehr geringe Sprengladung besaßen. Ziel war es das nicht identifizierbare Objekt an die Wasseroberfläche zu zwingen. Das sowjetische U-Boot B-59 tauchte wenige Augenblicke später auf da die Batterien fast leer und die Klimaanlage ausgefallen war und benutzte seinen Dieselmotor um in die Gewässer der Sowjetunion zurück zu kehren.
s40004Die USS CONY verwendete man am 23. März 1965 bei der Such- und Bergungsaktion der Raumkapsel „Molly Brown“ von Gemini 3. An diesem Tage hob die Trägerrakete mit den beiden Astronauten Virgil Ivan Grissom und John Watts Young vom Cape Kennedy Space Center ab und landete nach etwas über fünf Stunden Flugdauer rund 45 Seemeilen vom berechneten Landepunkt auf der Position 22°26’ Nord 70° 51’ West im Wasser. An der Such- und Bergungsaktion war der Flugzeugträger USS INTREPID ( CVS-11 ), die Zerstörer USS AULT ( DD-698 ), USS BIGELOW ( DD-942 ), USS DOUGLAS H. FOX ( DD-779 ), HAROLD J. ELLISON ( DD-864 ), USS HARWOOD ( DD-861 ), USS JOHN PAUL JONES ( DD-932 ), USS MULLINNIX ( DD-944 ), USS RICH ( DD-820 ), USS ROBERT L. WILSON ( DD-847 ), USS ROBERT OWENS ( DD-827 ) und USS SARSFIELD ( DD-837 ), die Minensucher USS STURDY ( MSO-494 ) und USS SWERVE ( MSO-495 ), der Lenkwaffenkreuzer USS BOSTON ( CAG-1 ), der Hochseeschlapper USS NIPMUC ( ATF-157 ), die Küstenwachschiffe USCGC DILIGENCE ( WMEC-616 ) und USCGC VIGILANT ( WMEC-617 ) sowie der Tanker USS KANKAKEE ( AO-39 ) beteiligt. Die Raumkapsel „Molly Brown“ mit den beiden Astronauten wurden durch Hubschrauber der USS INTREPID geborgen.
Man verwendete die USS CONY dann ein weiteres Mal für die eventuelle Bergung einer Raumkapsel und hielt den Zerstörer dafür vor. Diesmal sollte das Schiff bei der Suche der Apollo 1 Raumkasel beteiligt sein die von den drei Astronauten Lieutenant Colonel Virgil Ivan Grissom, Lieutenant Colonel Edward Higgins White II. ( 14. November 1930 – 27. Januar 1967 ) und Lieutenant Commander Roger Bruce Chaffee ( 15. Februar 1935 – 27. Januar 1967 ) geflogen werden sollte. Im Atlantik waren der Flugzeugträger USS ESSEX ( CVS-9 ), die Zerstörer USS CONY und USS DEPONT ( DD-941 ), der Hochseeschlepper USS SALIMAN ( ATF-161 ), das Panzerlandungsschiff USS LORAIN COUNTY ( LST-1177 ) und der Tanker USS KANKAKEE ( AO-39 ) für die Bergung der Raumkapsel vorgesehen falls sie dort wassern sollte. Im Pazifik waren zur Bergung die Zerstörer USS PHILIP und USS RADFORD sowie der Tanker USS KAWISHIWI ( AO-146 ) bereitgestellt. Am 21. Februar 1967 sollte der Start der Rakete erfolgen. Dazu unternahm man am 27. Januar einen ersten Test damit sich die drei Astronauten an die Situation in der Raumkapsel gewöhnen konnten. Auch einen Start simulierte man dabei. Doch es kam zu Komplikationen durch einen defekten Stecker. Alle drei Astronauten starben durch Verbrennungen und der eingeatmeten Rauchgase.
Am 2. Juli 1969 stellte man die USS CONY ( DD-508 ) außer Dienst und strich noch am selben Tag den Namen von der US Navy – Liste. Nach dem Entfernen sämtlicher kriegswichtiger Einrichtungen auf und in dem Schiffskörper, versenkte man es am 20. März 1970 als Seeziel vor der Küste von Puerto Rico während eines Manövers.


USS CONY ( DD-508 )
Commanding Officer

LCDR Harry Darlington Johnson        30. Oktober 1942 – 13. Mai 1944 (erreichter Rang ADM)
CDR Allen Willis Moore          13. Mai 1944 – 29. April 1945
LCDR Theodore Charles Siegmund         29. April 1945 – 18. Juni 1946
Außerdienststellung           18. Juni 1946 – 17. November 1949
CDR Joseph Allen Dodson Jr.       17. November 1949 – 1951
LCDR John Barry Mutty          1951 – 5. April 1952
CDR William James Manning            5. April 1952 – 27. August 1953
CDR Donald Alfred Dertien          27. August 1953 –  1955
CDR Louis K. Tuttle Jr.         1955 – 1957
CDR Robert Anthony Bogardus          1957 – 1958
CDR Bruce Edmond Glendinning           1958 – 8. August 1960
CDR Frank Clyde Dunham Jr.          8. August 1960 – 1962
CDR William Henry Morgan          1962 – 28. Februar 1963
CDR Thomas Bachelder Brenner           28. Februar 1963 – 1964
CDR William Sherrod Guthrie         1964 – 5. November 1965
CDR Karl Revere Thiele          5. November 1965 – Mai 1967
CDR William Patrick St. Lawrence Jr.         Mai 1967 – April 1968
LCDR Paul Smith        April 1968 – 2. Juli 1969

USS KNOX ( APA-46 )

USS KNOX ( APA-46 )

Schiffsbiografie

Die USS KNOX ( APA-46 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren der Knox Countys in den Bundesstaaten Illinois, Idiana, Kentucky, Maine, Missouri, Nebraska, Ohio, Tennessee und Texas benannt worden ist.
Das Angriffstruppentransportschiff ist das vierzehnte Schiff aus der BAYFIELD – Klasse.
Autorisiert war das Schiff als Transportschiff mit der Kennung AP-91. Das Schiff war ein C3-S-A2 Typ der die Contractnummer 430 von der Maritimen Commission erhalten hatte Am 1. Februar 1943 klassifizierte man das Transportschiff aber in ein Angriffstruppentransportschiff um und vergab die Kennung APA-46.
Auf der Ingalls Shipbuilding Corporation in Pascagoula, Mississippi wurde im Februar 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs R. K. Forde taufte am 17. Juli 1943 den Angriffstruppentransporter vor dem Stapellauf und am 30. September aquirierte die US Navy das vollkommen fertig gebaute Schiff. Noch am selben Tag stellte der Reserveoffizier Lieutenant Commander James Hodgeson Budd das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy. LCDR Budd überführte die USS KNOX in die Bethlehem Steel Corporation in Brooklyn, New York. Dort stellte man am 14. Oktober 1943 den Angriffstruppentransporter wieder außer Dienst und begann den Umbau auf Navy Standart. Captain John Huston Brady stellte dann am 3. März 1944 das fertig gestellte Schiff erneut in den Dienst der US Navy.
Noch am selben Tag legte die USS KNOX in New York ab. Zusammen mit dem Zerstörer USS BENHAM ( DD-796 ) und dem Zerstörertender USS PIEDMONT ( AD-17 ) fuhr die USS KNOX entlang der US Ostküste und durchquerte drei Tage später den Panamakanal. Die Fahrt des Angriffstruppentransportschiffes ging über San Diego, Kalifornien und Pearl Harbor, Territorium Hawaii weiter. In San Diego waren Truppen eingeschifft worden.
Anfang Juli lag die USS KNOX vor dem Atoll Eniwetok, Marshall Islands vor Anker. Dort gliederte man das Schiff in die Task Undergroup 57.7.4 für die Operation „Forager“ ein. In dieser TU befanden sich die Zerstörer USS BENHAM, USS CONY ( DD-508 ) und USS YARNALL ( DD-541 ) sowie die Geleitzerstörer USS CLOUES ( DE-265 ) und USS STEELE ( DE-8 ). Diese Kriegsschiffe eskortierten die Transportdivision 30, welche aus den Angriffstransportschiffen USS KNOX, USS FULLER ( APA-7 ) und USS CALVERT ( APA-32 ), dem Angriffsfrachtschiff USS BELLATRIX ( AKA-3 ) und den Transportschiffen USS GEORGE F ELLIOT ( AP-105 ) und USS JOHN LAND ( AP-167 ) bestand und von Captain C. A. Misson befehligt wurde. Am 15. Juli legten die Schiffe der TU in Eniwetok ab und fuhren nach Saipan. Den Punkt an dem die Schiffe vor Saipan entladen werden konnten, erreichten sie vier Tage später. Nach dem Entladen der USS KNOX blieb das Schiff zusammen mit den anderen der Transportdivision in einem sicheren Abstand vor Anker liegen. Man versetzte diese Schiffe dann in die Task Undergroup 52.4.3. Nach dem Ende der Schlacht um Saipan am 9. Juli, nahmen die Schiffe die Soldaten der 2. und 4. Marineinfanteriedivision wieder an Bord und warteten auf ihren Einsatzbefehl für die Anlandungen auf Tinian. Der Angriff auf diese Insel der nördlichen Marianen begann am 24. Juli. Nach dem Ende der Kämpfe am 1. August wurden die Marines wieder an Bord genommen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges durch die bedingungslose Kapitulation Japans am 15. August 1945 benutzte man die USS KNOX vom 7. bis zum 29. Oktober 1945 für den Okkupationsdienst eingesetzt. Nach der Rückkehr an die US Ostküste, stellte man das Angriffstruppentransportschiff am 14. März 1946 im Hafen von Mobile, Alabama außer Dienst. Den Namen USS KNOX ( APA-46 ) strich man am 1. Mai 1946 von der US Navy – Liste. Kurz darauf, am 14. Mai 1946 übergab man das Schiff an die Maritime Commission die es in die Nationale Verteidigungsreserveflotte versetzte welche in Mobile lag.
Doch schon am 30. Oktober 1946 verkaufte man das ehemalige Truppentransportschiff an die Gulf Shipping Corporation. Diese stellte das Schiff in der Isthmian Lines am 11. April 1947 unter dem Namen SS STEEL RECORDER in den zivilen Fahrdienst. Am 27. März 1969 verkaufte man das Schiff an die States Marine Lines Inc. weiter. Dort erhielt das Schiff den Namen SS CONSTITUTION STATE. Doch der Zustand des Schiffes war nicht mehr viel Wert. So verkaufte man am 28. September 1971 das Schiff an die Tung Ho Steel Enterprise Corporation in Taiwan zur Verschrottung.


USS KNOX ( APA-46 )
Commanding Officer

LCDR James Hodgeson Budd (USNR )         30. September 1943 – 14. Oktober 1943
Außerdienststellung          14. Oktober 1943 – 3. März 1944
CAPT John, Huston Brady           4. März 1944 – 17. August 1945 (erreichter Rang RADM)
CAPT Leonard Branneman           17. August 1945 – 14. März 1946

USS CONWAY ( DD-507 )

USS CONWAY ( DD-507 )

Biografie

William Conway
* 1802 in Camden, Maine
† 30. November 1865 in Brooklyn, New York
war ein US Navy Quartiermaster

Eine tiefe wirtschaftliche, soziale und politische Spaltung zwischen den Nord- und den Südstaaten der USA hatte sich seit 1830 immer weiter vertieft. Vor allem in der Sklavenfrage traten die größten Gegensätze aufeinander. Auf die Wahl des gemäßigten Sklavereigegners Abraham Lincoln ( 12. Februar 1809 – 15. April 1865 ) zum Präsidenten der USA begannen die Südstaaten sich aus der Union loszusagen. So auch Florida das am 10. Januar 1861 aus der Union austrat. Am 12. Januar 1861 erschienen konföderierte Truppen unter dem Befehl von Lieutenant Frederick B. Kinshaw vor den Toren der Warrington Navy Yard, die heutige Pensacola Navy Yard. Die dortigen Truppen die der Union angehörten kapitulierten. Man forderte William Conway auf, die amerikanische Fahne zu senken. Conway aber weigerte sich dagegen vehement und meinte, dass er seit vierzig Jahren hier für die Union gedient hat und mit dem heutigen Tage damit nicht aufhören werde. Dafür wurde er verhaftet und in Ketten gelegt. Kurz darauf schickte man ihn und andere Verhaftete nach Norden. William Conway fand auf der Brooklyn Navy Yard in New York neue Arbeit und eine Bleibe. Er lebte dort bis zu seinem Tode am 30. November 1865. Für diese patriotische Aktion wurde William Conway mit einer Goldmedaille ausgezeichnet die kalifornische Bürger nach dem amerikanischen Bürgerkrieg gespendet hatten. Im August 1906 enthüllte man in Camden zum Andenken von Quartiermaster William Conway einen Granitfelsblock auf dem eine Bronzeplatte verankert war auf der man seine Loyalität gegenüber de Union würdigte.

Zu Ehren von William Conway wurden bei der US Navy zwei Schiffe benannt.
Das erste Schiff war der Zerstörer USS CONWAY ( DD-70 ) aus der CALDWELL – Klasse.
Das zweite Schiff war der Zerstörer USS CONWAY ( DD-507 ) aus der FLETCHER – Klasse.


USS CONWAY ( DD-507 )

Schiffsbiografie

Die USS CONWAY ( DD-507 ) ist das zweite Schiff bei der US Navy das zu Ehren von William Conway benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das einunddreißigste Schiff aus der FLETCHER – Klasse.
Auf der Bath Iron Works Corporation wurde am 5. November 1941 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Patricia Horton Beatty ( 6. September 1893 – 15. August 1971 ), Ehefrau von Captain Frank Edmund Beatty, Jr. ( 17. Juni 1894 – 12. November 1976 ), Berater des Marineministers, taufte am 16. August 1942 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Commander Nathaniel Scudder Prime stellte am 9. Oktober 1942 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Nach der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt legte die USS CONWAY zusammen mit dem Schwesterschiff USS CONY ( DD-508 ) am 5. Dezember 1942 in Norfolk, Virginia ab. Die Zerstörer eskortierten mehrere Truppentransporter in den Pazifik. Die Zerstörer durchquerte den Panamakanal, legte im Hafen von San Diego, Kalifornien und Pearl Harbor, Territorium Hawaii an und erreichten am 13. Januar 1943 die Insel Efate, New Hebrides. Dort legten die Schiffe im Havannah Harbor an. Hier gliederte man die USS CONWAY in die Task Force 18 ein die von Rear Admiral Robert Carlisle Giffen ( 29. Juni 1886 – 10. Dezember 1962 ) kommandiert wurde. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS CHENANGO ( CVE-28 ) und USS SUWANEE ( CVE-27 ), die Schweren Kreuzer USS WICHITA ( CA-45 ), USS CHICAGO ( CA-29 ) und USS LOUISVILLE ( CA-28 ), die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER ( CL-57 ), USS CLEVELAND ( CL-55 ) und USS COLUMBIA ( CL-56 ) und die Zerstörer USS USS CONWAY, USS LA VALETTE ( DD-448 ), USS CHEVALIER ( DD-451 ), USS EDWARDS ( DD-619 ), WALLER ( DD-466 ), USS TAYLOR ( DD-468 ), USS FRAZIER ( DD-607 ) und USS MEADE ( DD-602 ). Am 27. Januar verließen die Schiffe der TF die Insel Efate und eskortierten einen Schiffskonvoi, bestehend aus Truppentransportern, zur Verstärkung der Truppen auf Guadalcanal, Salomonen. Der amerikanische Nachrichtendienst hatte im Vorfeld eine Meldung von abgefangenen japanischen Funksprüchen weitergeleitet, wonach ein großer japanischer Schiffsverband unterwegs wäre um große Mengen an Nachschubgütern nach Guadalcanal zu bringen. Die Interpretation der japanischen Funksprüche war aber falsch. Der angekündigte japanische Schiffsverband sollte damit beginnen die Soldaten von Guadalcanal zu evakuieren. Normalerweise sollten alle diese Kriegsschiffe für den Nachschubtransport die Luftabwehr übernehmen. Aber die beiden Geleitflugzeugträger schafften nur 18 Knoten und mussten auf der Fahrt nach Guadalcanal zurück gelassen werden um so schnell wie möglich ungesehen die Salomoneninsel zu erreichen. Alle anderen Schiffe schafften 24 Knoten in der Hoffnung Luftunterstützung von Henderson Field auf Guadalcanal zu erhalten. Noch vor Rennell Island, Salomonen entdeckten am 29. Januar japanische U-Boote diesen Geleitzug und funkten die Position nach Munda Point und Buka wo japanische Torpedobomberstaffeln stationiert waren. Gegen 19:00 Uhr trafen die ersten Bomber ein und warfen ihre Torpedos ab, von denen aber keiner traf. Mit Bordwaffen beschossen die japanischen Piloten nach ihrem missglückten Torpedoangriff die amerikanischen Schiffe und warfen Leuchtkugeln zur Markierung der Position und des Kurses der Schiffe der TF ab. Gegen 19:30 Uhr traf eine weitere Bomberstaffel ein und konzentrierte sich auf die Schweren Kreuzer. Die Geschützbesatzungen der USS CONWAY konnten mehrere Flugzeuge in dieser Phase des Kampfes abschießen. Sie trafen mit einem Torpedo das Vorschiff der USS CHICAGO. Dadurch fielen drei der vier Antriebswellen aus. Ein zweiter Torpedo durchbohrte die Schiffshaut und explodierte im Kesselraum Nummer 3. Dadurch lief auch der vordere Maschinenraum voll Wasser bis alle Schotts schlossen. Der Schwere Kreuzer lag nun antriebslos im Wasser. Die Schiffsbesatzung der USS CONWAY half bei der Rettung mehrerer Überlebender von der USS CHICAGO und zogen diese aus dem Wasser. Die USS LOUISVILLE nahm das angeschlagene Schiff ins Schlepptau. Die USS WALLER, USS LA VALETTE und USS EDWARDS eskortierten sie. Mit einer Geschwindigkeit von vier Knoten bewegten sich die Schiffe in Richtung Espiritu Santo, Vanuatu. Auch am folgenden Tag griffen japanische Bomber die amerikanischen Schiffe an.
Von den 32 gestarteten japanischen Flugzeugen wurden 12 während der Schlacht abgeschossen. Die Flakgeschützbesatzungen der USS CONWAY schützten mit ihrem Sperrfeuer während der Schlacht die Truppentransporter. Ohne weitere Angriffe erreichten am 1. Februar die restlichen Schiffe der TF 18 Lunga Point auf Guadalcanal. Die USS CONWAY fuhr dann nach Espiritu Santo. Von dort aus patrouillierte der Zerstörer bis zum 14. Februar zwischen Espiritu Santo und Guadalcanal. Am 14. Februar kehrte der Zerstörer nach Efate zurück und blieb dort bis zum 19. Februar liegen. Man bereitete das Schiff hier für den folgenden Einsatz vor und füllte die Magazine auf. Nun strukturierte man die Task Force 18 um. Das Kommando behielt Rear Admiral Robert Carlisle Giffen. In der TF befanden sich jetzt neben der USS CONWAY die beiden Schweren Kreuzer USS WICHITA und USS LOUISVILLE sowie die Zerstörer USS WALLER und USS CONY. Diese Schiffe sollten an der Operation „Cleanslate“ teilnehmen, der Landung auf Russell Island, Salomonen. Das war das Sprungbrett zu den Inseln der Westsalomonen um New Georgia. Am 19. Februar legten die Schiffe der TF 18 im Havannah Harbor, Efate Island ab und fuhren in Richtung Russell Island. Dort integrierten sich die Schiffe am 26. Februar in die Task Force 68 und patrouillierten gemeinsam vor der geteilten Insel und unterstützten somit die gelandeten amerikanischen Truppen. In der TF 68 waren vorher die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER ( CL-57 ), USS CLEVELAND ( CL-55 ), USS DENVER ( CL-58 ) und USS COLUMBIA ( CL-56 ) und die Zerstörer USS FLETCHER ( DD-445 ), USS RADFORD ( DD-446 ), USS O´BANNON ( DD-450 ) und USS NICHOLAS ( DD-449 ). Rear Admiral Giffen übernahm das Kommando über die zusammengelegte Task Force bis zum 3. März. Dann gab er es wieder an Rear Admiral Aaron Stanton Merrill ( 26. März 1890 – 28. Februar 1961 ) zurück. Am 27. Februar erreichte der Tanker USS PLATTE ( AO-24 ), eskortiert von dem Zerstörer USS MAHAN ( DD-364 ), die Schiffe der Task Force und füllte deren Treibstoffbunker auf und am 3. März traf die USS NEOSHO ( AO-48 ), eskortiert von der USS EDWARDS, dort ein. An diesem 3. März verließen alle Schiffe ihre Positionen rund um Russell Island und fuhren nach Espiritu Santo. Dort trafen sie am 4. März ein, füllten ihre Vorräte auf und legten noch am selben Tag wieder ab. Der Schiffsverband der Task Force 68 wurde jetzt geteilt. Die Aufgabe bestand darin japanische Flugplätze bei Vila auf Kolombangara und Munda auf New Georgia zu beschießen. Die USS CONWAY setzte man für die Beschießung der Flugplätze von Vila ein. Mit dabei waren die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER, USS CLEVELAND und USS DENVER und die beiden Zerstörer USS WALLER und USS CONY. Der Befehlshabende Kommandeur der Zerstörerdivision 43 war Commander Arleigh Albert Burke ( 19. Oktober 1901 – 1. Januar 1996 ). Dieser hatte seinen Divisionsstander auf der USS WALLER aufziehen lassen. In der Nacht vom 5. zum 6. März näherten sich die Schiffe von Westen kommend ihrem Einsatzort vor Vila. Hier sollen die Leichten Kreuzer die Beschießung des japanischen Flugplatzes beginnen. Die Zerstörer übernahmen die Aufgabe die Kreuzer zu beschützen und mussten daher die japanischen Küstenbatterien so schnell wie möglich ausschalten. Die USS WALLER entdeckte kurz nach Mitternacht bei der Einfahrt in den Kula Golf per Radar die beiden japanischen Zerstörer MINEGUMO und MURASAME am östlichen Eingang der Straße von Blackett. Um 1:00 Uhr eröffnete die USS WALLER aus einer Entfernung von dreieinhalb Seemeilen das Gefecht in dem fünf Torpedos auf die beiden feindlichen Zerstörer abgefeuert wurden. Nachdem diese todbringenden Waffen im Wasser waren und auf ihr Ziel zu rasten, eröffneten die amerikanischen Kriegsschiffe eine Minute später zur Ablenkung das Feuer. Die beiden Kapitäne der japanischen Zerstörer waren völlig überrascht worden. Die Geschützmannschaften der beiden feindlichen Zerstörer konnten ohne Radar keine genauen Ziele anvisieren. Daher traf keine einzige Granate eines der amerikanischen Schiffe. Nach sechs Minuten erreichte der erste Torpedo die MURASAME und explodierte im Schiffsinnern. Gleichzeitig landeten mehrere Granaten auf dem japanischen Schiff. Buchstäblich in Stücke wurde dieser japanische Zerstörer gerissen und nahm seine gesamte Mannschaft mit ins nasse Grab. Auch die MINEGUMO traf ein Torpedo der USS WALLER. Doch hier war die Explosion nicht so verheerend. Das japanische Schiff war nur kampf- und manövrierunfähig. Vierzehn Minuten nach dem Kampfbeginn drehte der amerikanische Verband ab und begann mit dem Beschuss von Vila. Die MINEGUMO blieb zurück. Sechzehn Minuten lang wurden der japanische Flugplatz und die Küstenbatterien beschossen. Anschließend erhielt die USS WALLER den Befehl den japanischen Zerstörer nun endgültig zu versenken. Bei Ankunft auf dem ehemaligen Kampfplatz waren aber von dem japanischen Zerstörer nur noch die größten Aufbauten zu sehen und waren wenige Sekunden später ebenfalls im Meer verschwunden. Alle Schiffe der TF 68 kehrten nun nach Efate zurück und legten dort am 9. März an. Die erfolgreiche Schlacht in der Straße von Blackett mit der Vernichtung der beiden japanischen Zerstörer ohne selber Schaden zu nehmen und der vollständigen Vernichtung des japanischen Flugplatzes von Vila, brachte dem amerikanischen Schiffsverband ein Lob von Admiral Chester William Nimitz ( 24. Februar 1885 – 20. Februar 1966 ) ein. Im Havannah Harbor blieb die USS CONWAY bis zum 15. März 1943 liegen. Man versetzte den Zerstörer in die Task Force 19 die Rear Admiral Aaron Stanton Merrill ( 26. März 1890 – 28. Februar 1961 ) befehligte. In dieser TF befanden sich außerdem noch die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER ( CL-57 ), USS COLUMBIA ( CL-56 ), USS CLEVELAND ( CL-55 ) und USS DENVER ( CL-58 ) und die Zerstörer USS WALLER, USS PHILIP ( DD-498 ), USS EATON ( DD-510 ) und USS RENSHAW ( DD-499 ). Am 15. März legten die Schiffe der TF 19 in Efate ab und trafen sich am folgenden Tag bei Espiritu Santo mit den Schiffen der TF 14, welche von Rear Admiral DeWitt Clinton Ramsey ( 2. Oktober 1888 – 7. September 1961 ) kommandiert wurde, für taktische Übungen und Operationen zusammen mit Flugzeugträgern und deren Bewachung. In dieser TF 14 befanden sich der Flugzeugträger USS SARATOGA ( CV-3 ), der Leichte Kreuzer USS SAN JUAN ( CL-54 ) und die Zerstörer USS CASE ( DD-370 ), USS CUMMINGS ( DD-365 ), USS FANNING ( DD-385 ), USS DUNLAP ( DD-384 ) und USS McCALL ( DD-400 ). Diese Manöver wurden am 17. März durchgeführt und am 18. März erreichte der Tanker USS KANAWHA ( AO-1 ) die Schiffe der Task Force 19 und betankte sie. Im Anschluss daran legten alle Schiffe im Hafen von Espiritu Santo an und wurden dort mit allem notwendigen versorgt. Erst am 21. März verließen sie den Hafen wieder und führten weitere Manöver durch. Am 25. März versorgte die USS SABINE ( AO-25 ) die Schiffe der TF 19 mit frischem Brennstoff und am 30. März legten sie wieder im Havannah Harbor an. Bis zum 7. April blieb die USS CONWAY und die Schiffe der TF 19 dort liegen. Den Zerstörer USS SAUFLEY ( DD-465 ) integrierte man in die TF. Am 7. April 1943 legten die Schiffe der TF in Efate ab und trafen sich mit den Schiffen der Task Force 15. In dieser TF befanden sich der Flugzeugträger USS ENTERPRISE ( CV-6 ), der amerikanische Leichte Kreuzer USS SAN DIEGO ( CL-53 ) und der Neuseeländische Leichte Kreuzer HMNZS LEANDER und die Zerstörer USS McCALLA ( DD-488 ), USS BUCHANAN ( DD-484 ), USS ELLET ( DD-398 ) und ab dem 10. April die USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ) und USS EATON ( DD-510 ). Nach dem Abschluss dieser Übungen, blieb die USS CONWAY vom 14. April bis zum 18. Mai im Havannah Harbor liegen. Der Zerstörer übernahm von hier aus wieder Patrouillen- und Eskortierfahrten. Im Anschluss daran versetzte man den Zerstörer in die Task Force 31. Dort wurde der Zerstörer als Reserveschiff eingesetzt. Die USS CONWAY lag daher vom 8. bis zum 27. Juni im Havannah Harbor und eskortierte anschließend die Schnellen Truppentransporter die die Soldaten für die Landeoperation auf Rendova Island transportierten. An der Landeoperation am 30. Juni auf Rendova Island aber war das Schiff nicht selbst beteiligt. Es sollte den Rückraum absichern und weitere Versorgungsschiffe eskortieren. Am 23. Juli erhielt die USS CONWAY dann doch einen speziellen Auftrag. Zusammen mit den Zerstörern USS ELLET ( DD-398 ), USS TAYLOR ( DD-468 ) und USS PATTERSON ( DD-392 ) eskortierte der Zerstörer die Schnellen Truppentransporter USS KILTY ( APD-15 ), USS TALBOT ( APD-7 ), USS CROSBY ( APD-17 ) und USS WATERS ( APD-8 ) bis nach Rice Anchrage, Enogai Inlet, Kula Golf. Während die Truppen dort entladen wurden, begann die USS CONWAY zusammen mit der USS PATTERSON die Küstenbatterien auf Kolombangara zu bombardieren. Gleich nach dem Entladen kehrten die acht amerikanischen Schiffe um und liefen am Abend des gleichen Tages in den Hafen von Tulagi ein. Dort füllte man die Munitionsvorräte auf der USS CONWAY auf und gliederte den Zerstörer unter das Kommando von Captain Arleigh Albert Burke. In diesem Zerstörergeschwader befanden sich noch die USS TAYLOR, USS ELLET, USS PATTERSON, USS MAURY ( DD-401 ), USS WILSON ( DD-408 ) und USS GRIDLEY ( DD-380 ). Am 24. Juli legten die Zerstörer in Port Purvis, Tulagi ab und fuhren nach Munda, New Georgia. Dort sollten die Schiffe den japanischen Flugplatz und die Küstenbatterien beschießen. Die Zerstörer begannen am 25. Juli gegen 6:30 Uhr mit dem Beschuss. Dieser dauerte nur dreißig Minuten. Danach zogen sie sich nach Tulagi zurück. Von hier aus eskortierte die USS CONWAY bis zum 12. August mehrere Tanker und Versorgungsschiffe bis zu den Westsalomonen. Außerdem wurde nachts Jagd auf japanische Schiffe in den „Slots“ gemacht damit diese keine Versorgung der feindlichen Streitkräfte unternehmen und auch keine japanischen Soldaten evakuieren konnten. In dieser Zeit verlegte man die USS CONWAY in die Task Group 36.3 die Rear Admiral Frederick Carl Sherman ( 27. Mai 1888 – 27. Juli 1957 ) kommandierte. In dieser TG befand sich der Flugzeugträger USS SARATOGA ( CV-3 ), die Schlachtschiffe USS MARYLAND ( BB-46 ), USS COLORADO ( BB-45 ), USS NORTH CAROLINA ( BB-55 ) und USS MASSACHUSETTS ( BB-59 ), der australische Schwere Kreuzer HMAS AUSTRALIA ( D84 ), die amerikanischen Leichten Kreuzer USS SAN JUAN und USS SAN DIEGO ( CL-53 ) und die Zerstörer USS CONWAY, USS CONY, USS EATON, USS SELFRIDGE ( DD-357 ), USS McCALL ( DD-400 ), USS CUMMINGS ( DD-365 ), USS CHARLES AUSBURNE ( DD-570 ) und USS GRIDLEY ( DD-380 ). Die Schiffe der TG 36.3 sollten eine Übung mit den Schiffen der TG 36.2 durchführen, die Rear Admiral Aaron Stanton Merrill befehligte. In dieser TG 36.2 befanden sich die Leichten Kreuzer USS MONTPELER, USS CLEVELAND, USS DENVER, USS COLUMBIA und die Zerstörer USS RENSHAW, USS WALLER, USS PHILIP, USS SAUFLEY USS DYSON ( DD-572 ) und USS CLAXTON ( DD-571 ). Am 2. August legten die Schiffe der TG 36.3 in Espiritu Santo ab. Am folgenden Tag begannen diese Schiffe mit denen der TG 36.2 ab 6:45 Uhr mehrere taktische Manöver zu üben. Gegen 21:00 Uhr trennten sich die Schiffe beider Task Groups und die der TG 36.3 fuhren nach Espiritu Santo. Die USS CONWAY lag dann dort vom 5. bis zum 9. August vertäut und wurde für die kommenden Kämpfe vorbereitet. Dazu verlegte man den Zerstörer in die Task Group 31 und der Zerstörer fuhr nach Tulagi. Diese TF befehligte Rear Admiral Theodore Stark Wilkinson ( 22. Dezember 1888 – 21. Februar 1946 ). Die USS CONWAY sollte zusammen mit den Zerstörern USS PRINGLE, USS WALLER, USS PHILIP, USS CONY und USS EATON die Northern Landing Force Advance Transport Group sichern. In dieser TG 31.5 befanden sich die Zerstörer USS TAYLOR, USS CHEVALIER ( DD-451 ), USS O´BANNON ( DD-450 ) und USS NICHOLAS ( DD-449 ) sowie die Schnellen Truppentransporter USS TALBOT, USS WATERS, USS KILTY und USS DENT ( APD-9 ). Diese Schiffe der TG 31.5 sollten Truppen auf Vella Lavella anlanden die den dortigen Flugplatz einnehmen. Am 14. August legten die Schiffe der TF 31 vor Guadalcanal ab und erreichten am Morgen des folgenden Tages ihre Ausgangspositionen. Die Zerstörer nahmen japanische Stellungen unter Beschuss, während die angelandeten Truppen den Flugplatz besetzten. Um 8:00 Uhr wurden per Radar zehn japanische Sturzkampfbomber geortet die den direkten Weg an den Barakoma Beach eingeschlagen hatten wo die amerikanischen Anlandungsschiffe lagen. Die Zerstörer der Sicherungsgruppe eröffneten das Feuer auf die Flugzeuge. Am Abend gab es wieder Luftalarm. Acht japanische Torpedobomber näherten sich. Sie warfen aber ihre Todbringende Last zu zeitig ab, so dass die Torpedos keinen Schaden anrichten konnten. Am 17. August kam es zu einer unübersichtlichen Situation während der Verteidigung eines amerikanischen Nachschubkonvois von LSTs und Versorgungsschiffen die sich vom Barakoma Beach auf Vella Lavella zurück ziehen wollten. Wieder gab es einen japanischen Luftangriff. Die Zerstörer der Sicherungsgruppe legten daher eine Nebelwand, um den LSTs den sicheren Rückzug zu gewährleisten. Am folgenden Abend waren die japanischen Zerstörer SAZANAMI, SHIGURE, ISOKAZE und HAMAKAZE mit den Patrouillenschiffen CH-5 und CH-12 unterwegs. Diese Schiffe zogen Lastkähne mit Nachschub zur Versorgung der japanischen Truppen auf Kolombangara. Vor Vella Lavella kam es zum Gefecht. Zwar erlitten die Zerstörer beider Seiten keine nennenswerten Schäden, da die japanischen Zerstörer gleich nach Beginn des Kampfes flohen, aber die Lastkähne und die Patrouillenschiffe wurden versenkt. Die USS CONWAY blieb zusammen mit der USS CONY und der USS EATON in den Gewässern vor Vella Lavella und begann dort mit Patrouillenfahrten im Norden und Westen der Insel zur Sicherung der amerikanischen Landungstruppen. Erst am 30. August kehrten die Zerstörer wieder nach Port Purvis zurück. Dorthin eskortierten alle drei Zerstörer mehrere Transportschiffe. Von Tulagi aus begann nun die USS CONWAY nachts mit Patrouillenfahrten zu den Westsalomonen um den japanischen Versorgungsnachschub zu unterbinden. Zwölf Nächte lang führte der Zerstörer diese Fahrten durch. Dann wechselte er nach Espiritu Santo und lag dort vom 14. bis zum 16. September. Hier bereitete man den Zerstörer auf die kommende Fahrt vor. Über die Fiji Inseln fuhr das Schiff nach Sydney, Australien. Dort unterzog sich die USS CONWAY einer notwendig gewordenen Überholung. Diese dauerte bis Anfang Oktober. Nach der Rückkehr in das Kampfgebiet, lag der Zerstörer vom 16. bis zum 24. Oktober wieder in Espiritu Santo. Von dort aus eskortierte der Zerstörer mehrere Truppentransportschiffe die die neuseeländische 8. Brigade zu den Treasury Islands, südlich von Bougainville, transportierten. Die amphibische Angriffslandung erfolgte am 27. Oktober. Mit seinen Schiffsgeschützen unterstützte der Zerstörer diese Landung und nahm feindliche Ziele aufs Korn. Am folgenden Tag setzten mehrere neuseeländische Einheiten auf Choiseul über. Gleich nach der erfolgreichen Landung eskortierte die USS CONWAY die Truppentransportschiffe bis nach Port Purvis. Dort lag das Schiff vom 28. bis zum 30. Oktober. Gleich nach der Ankunft in Tulagi, versetzte man den Zerstörer in die Task Force 31 die Rear Admiral Admiral Theodore Stark Wilkinson befehligte. Das Schiff beteiligte sich an der Operation „Shoestring II“. Neben der USS CONWAY befanden sich die Zerstörer USS EATON, USS PRINGLE, USS WALLER, USS SAUFLEY, USS RENSHAW, USS SIGOURNEY ( DD-643 ), USS BENNETT ( DD-473 ), USS FULLAM ( DD- 474 ), USS HUDSON ( DD-475 ), USS GUEST ( DD-472 ), USS TERRY ( DD-513 ), USS BRAINE ( DD-630 ), USS WADSWORTH ( DD-516 ) und USS ANTHONY ( DD-515 ), den Schnellen Minensuchern USS HOPKINS ( DMS-13 ), USS TREVER ( DMS-16 ), USS SOURHARD ( DMS-10 ), USS HOVEY ( DMS-11 ) und USS DORSEY ( DMS-1 , die Zerstörer und Minensucher USS GAMBLE ( DM-15 ), USS BREESE ( DM-18 ) und USS SICARD ( DM-21 ) in der TF 31. Die Zerstörer hatten mehrere Aufgaben übertragen bekommen. Das fing mit der Sicherung von Truppentransportschiffen und Schnellen Truppentransportern an und hörte bei der Sicherung der Minensuchschiffe vor Cape Torokina, Bougainville auf. Die USS CONWAY fuhr am 30. Oktober von Port Purvis nach Lunga Point, Guadalcanal und eskortierte von dort aus zusammen mit den Zerstörern der DESRON 22 und DESRON 45 die Truppentransporter USS GEORGE CLYMER ( APA-27 ), USS HUNTER LIGGITT ( APA-14 ), USS FULLER ( APA-7 ), USS CRESCENT CITY ( APA-21 ), USS PRESIDENT HAYES ( APA-20 ), PRESIDENT ADAMS ( APA-19 ), USS AMERICAN LEGION ( APA-17 ) und USS PRESIDENT JACKSON ( APA-18 ), welche die 3. Marine Division samt Ausrüstung transportierten und die amphibischen Angriffsfrachtschiffe USS LIBRA ( AKA-12 ), USS TITANIA ( AKA-13 ), USS ALHENA ( AKA-9 ) und USS ALCHIBA ( AKA-6 ) die weitere Ausrüstung und Truppen transportierten. In der Augusta Bay vor Cape Torokina kamen die Schiffe am Morgen des folgenden Tages an und die USS CONWAY sicherte zusammen mit den anderen Zerstörern die amphibischen Schiffe vor feindlichen Luftangriffen. Innerhalb von acht Stunden wurden 14.000 Soldaten und 6.200 Tonnen Kriegsgerät entladen. Aber es befanden sich immer noch Soldaten und Kriegsmaterial auf den Transportschiffen. Um diese zu sichern und zu beschützen, entschloss man sich unverzüglich nach Tulagi zurück zu kehren. Die USS WALLER eskortierte mit den Zerstörern USS PRINGLE und USS SAUFLEY diese amphibischen Schiffe nach Port Purvis. Die USS CONWAY und die anderen Zerstörer sicherten diesen Schiffskonvoi vor weiteren Luftangriffen. Kurz vor Tulagi ereichten am 3. November auch die anderen Zerstörer um die USS CONWAY diesen Schiffskonvoi. Die Schiffe blieben hier bis zum 4. November für einen weiteren Aufenthalt in Tulagi liegen und füllten ihre Bunker und Magazine auf. Dann legte die USS CONWAY mit weiteren Schiffen der TF 31 und den noch nicht vollständig entladenen amphibischen Truppentransportern wieder ab und fuhr zum Cape Torokina. Dort patrouillierte der Zerstörer um es japanischen Schiffe nicht zu ermöglichen weiteren Nachschub auf der Insel anlanden zu können. In der Nacht vom 8. zum 9. November befand sich die USS CONWAY wieder im Hafen von Tulagi um die Vorräte aufzufüllen. Gleich im Anschluss daran fuhr der Zerstörer zum Cape Torokina und patrouillierte dort weiter. Am 14. November legte das Schiff erneut in Port Purvis an. Die Mannschaft erhielt für wenige Stunden etwas Erholung. Hier gliederte man die Kriegsschiffe erneut um und versetzte sie in die TG 31.6. In dieser befanden sich neben der USS CONWAY die Zerstörer USS PRINGLE, USS WALLER, USS SAUFLEY, USS SIGOURNEY und USS RENSHAW. Diese Schiffe legten schon in den späten Stunden des folgenden Tages ab und eskortierten die Schnellen Truppentransporter USS McKEAN ( APD-5 ), USS CROSBY ( APD-17 ), USS TALBOT ( APD-7 ), USS DENT ( APD-9 ), USS STRINGHAM ( APD-6 ), USS WATERS ( APD-8 ), USS KILTY ( APD-15 ) und einem weiteren Schiff, acht Panzerlandungsschiffe und den Hochseeschlepper USS APACHE ( AT-67 ) bis in die Augusta Bay. Diese ereichten sie in der früh des 17. November 1943. Gegen 3:00 Uhr griffen zehn japanische Torpedobomber den Verband an. Eine Flut von Flakfeuer schlug den Piloten entgegen. Zwei der Flugzeuge wurden gleich in der Luft zerstört und mussten wassern. Die anderen acht ließen ihre Torpedos ins Wasser fallen. Davon traf nur einer. Der Kommandant der USS McKEAN, Lieutenant Commander Ralph Lester Ramey, ließ das Schiff beidrehen damit der Torpedo vorbei marschieren konnte. Aber das Schiff war zu träge und so schlug die tödliche Waffe auf der Steuerbordseite in Höhe des Munitionsmagazins ein. Durch die Wucht der Explosion und den späteren Folgen fanden 64 Besatzungsmitglieder und 52 der 185 Marinesoldaten den Tod. Die anderen Mannschaftsmitglieder und Marines wurden von den Zerstörern gerettet. Nach der Entladung der Marinesoldaten eskortierte die USS CONWAY zusammen mit den anderen Zerstörern die Schnellen Truppentransporter und Panzerlandungsschiffe zurück nach Port Purvis. Dort legte der Zerstörer am Morgen des 20. November an und blieb für einen Tag vor Anker liegen. Der Zerstörer legte zusammen mit weiteren Kriegsschiffen und Hilfsschiffen, die Nachschub für die Marines bei Cape Torokina transportierten, am 21. November ab und fuhren in die Kaiserin Augusta Bay. Dort kamen sie am 23. November an. Nach dem Entladen der Hilfsschiffe, eskortierte die USS CONWAY diese Schiffe zurück nach Tulagi. Der Zerstörer übernahm mit anderen Kriegsschiffen aus der TF 31 nicht nur die Eskorte für den weiteren Nachschub zu den Westsalomonen, sondern fuhr auch Patrouille rund um die Inseln und machte Jagd auf japanische Schiffe. Dies dauerte bis in die ersten Tage des Monats Februar 1944. Die USS CONWAY eskortierte aber nicht nur von Tulagi aus diesen Nachschub. So übernahm das Schiff am Abend des 8. Dezember und am Morgen des 19. Dezember, nach dem bunkern von frischem Treibstoff, einen Schiffskonvoi in Espiritu Santo und eskortierte diese nach Bougainville. Ende Januar 1944 erhielten die ersten Kriegsschiffe Befehle zur Bombardierung japanischer Ziele auf Green Island, Neuguinea. Rear Admiral Theodore Stark Wilkinson behielt die Befehlsgewalt über die Schiffe der TF 31. In dieser befanden sich die Zerstörer USS CONWAY, USS EATON, USS PRINGLE, USS SIGOURNEY, USS FULLAM, USS HUDSON, USS GUEST, USS TERRY, USS BRAINE, USS WADSWORTH, USS ANTHONY ( DD-515 ), USS WARRINGTON ( DD-383 ) und USS HALFORD ( DD-480 ), die Schnellen Truppentransporter USS CROSBY, USS TALBOT, USS STRINGHAM, USS WATERS, USS KILTY, USS DICKERSON ( APD-21 ) und USS NOA ( APD-24 ) sowie Panzerlandungsschiffe. Am 11. Februar vereinigten sich alle Schiffe der TF 31 und legten in Tulagi ab. Unterwegs vereinigten sich diese Schiffe mit denen der TF 38 und TF 39. Alle übernahmen sie die unterschiedlichsten Aufgaben. Die USS CONWAY blieb bei der Eskorte der Schnellen Truppentransporter. Das Einsatzgebiet erreichten die Schiffe am 15. Februar und sicherten die Entladung der Transportschiffe vor Luftangriffen und Angriffen von der See her. Gleich im Anschluss daran versetzte man die USS CONWAY in die Task Group 39.4. In dieser TG befanden sich neben der USS CONWAY die Zerstörer USS WALLER USS SAUFLEY, USS PHILIP, USS EATON, USS CHARLES AUSBURNE ( DD-570 ), USS DYSON ( DD-572 ), USS CONVERSE ( DD-509 ), USS SPENCE ( DD-512 ) und USS STANLY ( DD-478 ). Diese Zerstörergruppe verließ am 18. Februar die Gewässer von Green Islands und fuhr nach New Irland. Diese Schiffe beschießen Kavieng, den nördlichsten Punkt der Insel. Dies wiederholen sie am 22. Februar. An diesem Tag versenkt die USS CONWAY zusammen mit der USS SPENCE rund 160 Seemeilen nordwestlich von Kavieng den japanischen Hochseeschlepper NAGAURA. Die Schiffe umrunden dann die Insel und beschießen bei Cape St. George, dem südlichsten Punkt auf der Insel New Irland, eine japanische Radarstation und die beiden japanischen Flugplätze bei Borpop und Namatanai. Allerdings war das Wetter dort gerade so schlecht, dass die raue See ein zielgenaues Schießen nicht zuließ und die Wirksamkeit des Bombardements konnte wegen des diesigen Wetters nicht überprüft werden. Die USS CONWAY verließ nun wieder diese Zerstörergruppe und wurde am 28. Februar in die Task Force 36 versetzt. Am Tag wurden japanische Stellungen an den Küsten von New Britain und New Irland bombardiert und in der Nacht suchte die USS CONWAY bis zum 17. März nach feindlichen Schiffen in den Gewässern vor den Inseln. Bis zum 4. Mai blieb der Zerstörer in den Gewässern der Westsalomonen, übernahm Eskortier- und Patrouillenaufgaben und beteiligte sich an Übungen mit Kreuzern. Das Schiff erhielt Befehl nach Majuro, Marshall Islands zu fahren. Dort legte der Zerstörer am 8. Mai an und die Schiffsbesatzung erhielt für sechs Tage eine Ruhepause. Am 14. Mai legte die USS CONWAY wieder ab und fuhr nach Pearl Harbor weiter. Hier nahm man kleinere Reparaturen an dem Schiff vor. Bis Anfang Juni lag der Zerstörer in dem Hafen. Dann versetzte man ihn in die Task Force 53, die Rear Admiral Richard Lansing Conolly ( 26. April 1892 – 1. März 1962 ) kommandierte, welche während der Operation „Forager“ die Südliche Angriffsgruppe bildete. Die USS CONWAY war hier zur freien Verfügung. Der Zerstörer wechselte zum Atoll Kwajalein, Marshall Islands, wo sich die Schiffe der TF versammelten und Truppen für den Angriff auf Saipan, Tinian und Guam, Marianen an Bord nahmen. Die USS CONWAY legte zusammen mit anderen Kriegsschiffen in Kwajalein ab und fuhr nach Saipan. Dort beteiligte sich der Zerstörer am 15. Juni an dem schweren Beschuss der Insel während Marines einen Brückenkopf bildeten. In den folgenden zehn Tagen unterstützte das Schiff mit seinen Geschützen die alliierten Soldaten und übernahm vor der Insel die Luft- und Seeüberwachung um feindliche Angriffe abzuwehren. Am 25. Juni erreichte die USS CONWAY das Atoll Eniwetok, Marshall Islands und begann dort seine Treibstoffbunker und Magazine aufzufüllen. Noch am selben Tag legte der Zerstörer wieder ab und beteiligte sich an den Bombardements von Tinian und Guam. Die Landung der amerikanischen Soldaten auf Guam begann am 21. Juli. Bis zum 12. August blieb die USS CONWAY in den Gewässern der Marianen und übernahm die unterschiedlichsten Aufgaben. Am 12. August verließ der Zerstörer die TF 53 und fuhr über Pearl Harbor nach San Francisco, Kalifornien. Dort unterzog sich das Schiff einer intensiven Überholung die bis Anfang November dauerte. Am 21. November legte der Zerstörer vor dem Atoll Ulithi, Karolinen an. Dort versetzte man die USS CONWAY in die Task Group 77.2 die Rear Admiral George Lester Weyler ( 14. Mai 1886 – 6. August 1971 ) bis zum 27. November befehligte und dann das Kommando an Rear Admiral Russell Stanley Berkey ( 4. August 1893 – 30. September 1985 ) übertrug. Der Zerstörer beteiligte sich bei der Operation „King II“ bei der Eroberung der Philippinen. In dieser TG befanden sich die Schlachtschiffe USS MARYLAND ( BB-46 ), USS WEST VIRGINIA ( BB-48 ), USS COLODADO ( BB-45 ) und USS NEW MEXIKO ( BB-40 ), die Leichten Kreuzer USS MONTPELIER, USS COLUMBIA, USS DENVER, USS SAINT LOUIS und USS PHOENIX ( CL-46 ) und die Zerstörer USS CONWAY, USS WALLER, USS PRINGLE, USS SAUFLEY, USS RENSHAW, USS SIGOURNEY, USS NICHOLAS, USS CONY ( DD-508 ), USS ANDERSON ( DD-411 ), USS TAYLOR ( DD-468 ), USS ROBINSON ( DD-562 ), USS AULICK ( DD-569 ), USS HEYWOOD L EDWARDS ( DD-663 ), USS CONNER ( DD-582 ), USS BARTON ( DD-722 ), USS WALKE ( DD-723 ), USS LAFFEY ( DD-724 ), USS ALLEN M SUMNER ( DD-692 ), USS MOALE ( DD-693 ), USS COOPER ( DD-695 ) und USS INGRAHAM ( DD-694 ). Am 27. November lagen alle diese Schiffe vor der philippinischen Insel Leyte in der Ormoc Bay und unterstützten die amerikanischen Truppen mit ihren Schiffsgeschützen. Japanische Luftlande Kommandotrupps sollten auf dieser Insel landen und die amerikanischen Flugplätze ausschalten. Gleichzeitig waren Kamikazepiloten in der Luft und hatten die Aufgabe die amerikanischen Schiffe zu beschädigen oder zu versenken um die Unterstützung der amerikanischen Truppen auf Leyte zu schwächen. An diesem 27. November misslingt die Luftlandung des japanischen Kommandotrupps. Dafür haben die japanischen Piloten mehr Erfolg. Fünf Kamikaze stürzen sich auf die Schiffe und die Torpedobomber warfen ihre todbringenden Waffen ab. Dabei wurde das Schlachtschiff USS COLORADO und die beiden Leichten Kreuzer USS MONTPELIER und USS SAINT LOUIS beschädigt. Die USS CONWAY beginnt ihre Patrouillenfahrten im Golf von Leyte und verbindet in der Camotes Sea die Suche nach feindlichen Schiffen und beteiligte sich vom 1. zum 2. Dezember an der Bombardierung feindlicher Stellungen bei Palompon in der Ormoc Bay. Bei dem Riff in der Kossol Roads, Palau füllte man dann die Magazine und Bunker des Zerstörers für die kommenden Kampfhandlungen wieder auf. Das folgende Ziel hieß Mindoro, Philippinen. Man gruppierte die Schiffe der TF 77 um. Die USS CONWAY versetzte man in die Task Undergroup 77.12.1, deren Aufgabe darin bestand während der Landung auf der philippinischen Insel Mindoro die dort zur Luftunterstützung eingesetzten Flugzeugträger der Task Undergroup 77.12.7 zu schützen. Die TG 77.12 befehligte Rear Admiral Theodore D. Ruddock ( 1893 – 11. August 1989 ). In dieser TG befanden sich die Schlachtschiffe USS WEST VIRGINIA, USS COLORADO und USS NEW MEXIKO, die Leichten Kreuzer USS DENVER, USS COLUMBIA und USS MONTPELIER und die Zerstörer USS CONWAY, USS RENSHAW, USS WALLER, USS SIGOURNEY, USS CONY, USS CONNER, USS ROBINSON, USS EATON ( DD-510 ) und USS BENNION ( DD-662 ). Die Schiffe der TG 77.12 verlassen am 10. Dezember Kossol Roads. Zwei Tage später befinden sie sich im Leyte Golf und fuhren in die Surigao Straße bei Mindoro ein. In der Nacht zum 13. Dezember befinden sie sich schon in der Mindanao See. Nach Sonnenaufgang gab es den ersten japanischen Luftangriff. Die Schiffe der TU 77.12.7 drehten gleich bei und fuhren in Richtung der Leyte Bay zurück. Die TU 77.12.1 blieben vor Ort und unterstützten die amphibischen Landungsschiffe der Task Group 78.3 in der Sulu See. Am Morgen des 15. Dezember begann der alliierte Angriff auf Mindoro. Gleichzeitig waren japanische Kamikazepiloten in der Luft und stürzten sich auf die amerikanischen Schiffe. Es entspann sich nun ein harter Kampf. Mehrere amerikanische Schiffe wurden dabei beschädigt. Gleich nach dem Entladen der amphibischen Schiffe, wurden diese in die San Pedro Bay, Leyte eskortiert. Die USS CONWAY und die Schiffe der TU 77.12.1 blieben aber noch bis zum 17. Dezember vor Ort und unterstützten mit ihren Schiffsgeschützen die Alliierten in ihrem Brückenkopf. Die USS CONWAY eskortierte das Schlachtschiff USS COLORADO bis nach Manus Island, Admiralitätsinseln, wo beide Schiffe am 23. Dezember anlegten. Das Schlachtschiff musste sich mehreren Reparaturarbeiten unterziehen. Alle anderen Schiffe der TF 77 sind nach Kossol Roads gefahren, wo sie am 19. Dezember anlegten. Danach eskortierten die Zerstörer einen Schiffskonvoi, bestehend aus Schnellen Truppentransportern, Versorgungsschiffen und amphibischen Landungsschiffen bis nach Leyte. Dorthin war die USS CONWAY dann auch unterwegs und erreichte die anderen Kriegsschiffe am 31. Dezember. Hier gliederte man die Schiffe der Task Force 77 zur besseren Unterscheidung um. Man versetzt die USS CONWAY in die Task Force 79 die Vizeadmiral Theodore Stark Wilkinson ( 22. Dezember 1888 – 21. Februar 1946 ) kommandierte. Diese TF war die Lingayen Attack Force. Innerhalb der TF 79 befand sich der Zerstörer in der TG 79.2. In dieser waren noch die Zerstörer USS EATON, USS SIGOURNEY, USS HALFORD, USS BUSH DD-529 ), USS STEMBEL ( DD-644 ), USS PICKING ( DD-685 ), USS ISHERWOOD ( DD-520 ), USS LUCE ( DD-522 ), USS SPROSTON ( DD-577 ), USS WICKES ( DD-578 ), USS YOUNG ( DD-580 ) und USS CHARLES I BADGER ( DD-657 ) sowie die Geleitzerstörer USS WALTER C WANN ( DE-412 ), USS RICHARD W SUESENS ( DE-342 ) und USS OBERRENDER ( DE-344 ). Die Luftsicherung übernahmen die Geleitflugzeugträger USS KITKUN BAY ( CVE-71 ) und USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ) die von den Geleitzerstörern USS JOHN C BUTLER ( DE-339 ) und USS O´FLAHERTY ( DE-340 ) eskortiert wurden. Das Flaggschiff der Task Force war die USS MOUNT OLYMPUS ( AGC-8 ). Am 5. Januar 1945 legten die Schiffe der TF 79 vor Leyte ab. Die Schiffe der TG 79.2 eskortierten dabei zehn amphibische Truppentransporter, zwei Truppentransporter, drei amphibische Frachtschiffe, drei amphibische Landungsmutterschiffe, ein Fahrzeuglandungsschiff, neunzehn Panzerlandungsschiffe, einunddreißig Mittlere Landungsschiffe, sechs Panzerlandungsboote und zweiundzwanzig amerikanische Infanterielandungsschiffe bis in den Lingayen Golf. Die Landungsschiffe transportierten die 40. Infanteriedivision die Generalmajor Brush kommandierte. Zwei Tage später befanden sich die Schiffe dieser Angriffsflotte im Lingayen Golf und warteten, dass sie die Soldaten an Land bringen konnten. Die USS CONWAY patrouillierte rund um die Transportschiffe. Dabei erhielt man auf dem Radar zwei Kontakte von feindlichen Schiffen. Umgehend wurde die USS WALLER dorthin entsandt, da er am nächsten dieser Kontakte sich befand. Der Zerstörer versenkte zwei Sprengboote die von japanischen Marineangehörigen ins Ziel gefahren werden mussten. Trotz der wiederholten feindlichen Luftangriffe während der Fahrt durch die Sulu und dem Südchinesischem Meer, erreichte die mächtige Invasionsflotte ihr Ziel ohne das die Schiffe schwere Schäden davon getragen haben. Am 9. Januar 1945 erfolgte dann der Angriff auf die Strände von Luzon. Nach dem Entladen der Transportschiffe eskortierten die Zerstörer diese wieder bis zum Leyte Golf. Von hier aus begleiteten die Kriegsschiffe weitere lebenswichtige Schiffskonvois bis in die Mangarin Bay im Lingayen Golf. Für die Landung der alliierten Soldaten auf Corregidor, versetzte man die USS CONWAY zur Unterstützung in die Task Group 78.3 die Rear Admiral Arthur Dewey Struble ( 28. Juni 1894 – 1. Mai 1983 ) befehligte. In dieser TG befand sich der Leichte Kreuzer USS CLEVELAND, die Zerstörer USS CONWAY, USS EATON, USS BRAINE, USS PICKING, USS WICKES, USS YOUNG, USS JENKINS ( DD-447 ), USS CONVERSE ( DD-509 ), USS FRAZIER ( DD-607 ), USS FLETCHER ( DD-445 ), USS RADFORD ( DD-446 ), USS NICHOLAS ( DD-449 ), USS O´BANNON ( DD-450 ) und USS TAYLOR ( DD-468 ), die Schnellen Truppentransporter USS KILTY, USS CROSBY, USS SCHLEY und USS MANLEY ( APD-1 ). Diese Kriegsschiffe legten am 13. Februar in Leyte ab und eskortierten 62 Landungsschiffe die 5.300 Soldaten des 151. RCT und des 34. RCT der 38. Infanteriedivision transportierten. Am 15. Februar begann der Angriff auf Mariveles Harbor, Bataan und am folgenden Tag auf Corregidor. Danach werden noch einige Eskortieraufgaben von der USS CONWAY übernommen. Am 16. März liegt der Zerstörer in der Mangarin Bay, Mindoro und wird dort mit frischem Kraftstoff versorgt. Dort verlegt man den Zerstörer auch in die Task Group 74.2. In dieser befindet sich noch der Leichte Kreuzer USS CLEVELAND und die Zerstörer USS CONWAY, USS EATON, USS CONY und USS STEVENS. Diese Gruppe von Schiffen bildeten die Feuerunterstützung für die von Rear Admiral Struble befehligt Amphibische Transportgruppe 9. Das Kommandoschiff war da der Küstenwachkutter USCGC INGHAM ( WHEC-35 ). 14.000 Soldaten der 40. Infanteriedivision wurden durch 16 Panzerlandungsschiffe, 20 Mittler Landungsschiffe, 13 Infanterielandungsfahrzeuge, in Reserve standen weitere 8 Infanterielandungsfahrzeuge, transportiert. Gesichert wurden diese Landungsschiffe von den Zerstörern USS CHARLES AUSBURNE, USS CLAXTON, USS CONVERSE, USS DYSON und USS THATCHER ( DD-514 ). Vor der Landung der Soldaten begann das Bombardement der japanischen Stellungen auf Iloilo, Panay Island am 18. März mit den Schiffen der TG 74.2. Zwei Tage lang werden feindliche Ziele beschossen und die angelandeten Soldaten unterstützt. Danach kehrte die USS CONWAY mit den Schiffen der TG 74.2 und der TG 74.3 nach Mindoro zurück. Nach dem Auffüllen der Magazine und Bunker und dem Einschiffen frischer Soldaten, legte man wieder ab und es wurden die Soldaten des 185. RCT an die Nordwestküste von Los Negros Island transportiert. Gleich danach fuhren die Schiffe der TG 74.2 in die Subic Bay. Dort gruppierte man die amphibischen Angriffsgruppen um damit an der Küste auf der Westseite von Mindanao ebenfalls frische Soldaten angelandet werden konnten. Die Feuerunterstützungsgruppe TG 74.2 bestand nun aus den Leichten Kreuzern USS MONTPELIER, USS DENVER und USS CLEVELAND sowie den Zerstörern USS CONWAY, USS EATON, USS CONY, USS STEVENS, USS YOUNG und USS SIGOURNEY für die Operation „Victor V“. Am 14. April verließen diese Schiffe die Subic Bay und ab dem 17. April beginnt der Sturm auf Malabang, Parang und Cotabato auf Mindanao. Nachdem die Landungstruppen keine Feuerunterstützung mehr benötigen, verlassen die Schiffe der TG 74.2 am 19. April ihre Positionen und erreichten zwei Tage später wieder die Subic Bay. Bis Anfang Juni blieb die USS CONWAY in den philippinischen Gewässern und führte dort Patrouillen durch. Man belässt den Zerstörer für die Operation „Oboe II“ in der Task Force 74 die jetzt Rear Admiral Russell Stanley Berkey ( 4. August 1893 – 30. September 1985 ) kommandiert. In dieser TF befindet sich der australische Schwere Kreuzer HMAS SHROPSHIRE, die amerikanischen Leichten Kreuzer USS MONTPELIER, USS DENVER, USS CLEVELAND, USS NASHVILLE ( CL-43 ) und der australische Leichte Kreuzer HMAS HOBART ( D63 ) und die Zerstörer USS CONWAY, USS EATON, USS METCALF ( DD-595 ), USS HART ( DD-594 ) und der australische Zerstörer HMAS ARUNTA ( I30 ). Ziel ist die Brunei Bay, Borneo. Dort soll für die Landungstruppen die gegnerische Abwehr vernichtet werden. Am 7. Juni verlassen die Schiffe die Subic Bay und beginnen am folgenden Tag mit dem Bombardement japanischer Stellungen. Erst am 10. Juni beenden die Schiffe dieses Bombardement nach dem die Landeoperation begann. Die Schiffe der TF 74 patrouillieren in der Brunei Bay und legen nur zum Auffüllen der Magazine und Treibstoffbunker im Hafen von Tawi Tawi an. Bis zum 16. Juni blieb die USS CONWAY in dieser Task Force. Danach wechselte der Zerstörer zur Task Force 78 die Rear Admiral Arthur G. Noble befehligte. In dieser Angriffsgruppe während der Operation „OboeVI“ befand sich das Kommandoschiff USS WASATCH ( AGC-9 ), die australischen Infanterielandungsschiffe HMAS MANOORA ( F48 ), HMAS WESTRALIA ( F95 ) und HMAS KANIMBLA ( C78 ), das Angriffsfrachtschiff USS TITANIA ( AKA-13 ), das Amphibische Docklandungsschiff USS CARTER HALL ( LSD-3 ), die Schnellen Truppentransporter USS NEWMAN, USS LIDDLE, USS KEPHART, USS LLOYD und USS DIACHENKO ( APD-123 ), ein Infanterielandungskanonenboot, zweiundzwanzig Mittlere Landungsschiffe, fünfunddreißig Panzerlandungsschiffe, sechzehn Infanterielandungsfahrzeuge, neunzehn Panzerlandungsboote und fünf U-Boot-Jäger. 33.446 Soldaten der australischen 7. Infanteriedivision transportierten diese Schiffe. Gesichert wurden die Transportschiffe von den amerikanischen Zerstörern USS CONWAY, USS PHILIP, USS ROBINSON, USS SAUFLEY, USS WALLER, USS BAILEY, USS FRAZIER, USS DRAYTON, USS SMITH, USS FLUSSER ( DD-368 ) und USS CONYNGHAM ( DD-371 ), den amerikanischen Geleitzerstörern USS CHAFFEE, USS LELAND E THOMAS ( DE-420 ), USS EDWIN A HOWARD ( DE-346 ), USS JESSE RUTHERFORD ( DE-347 ) und USS KEY ( DE-348 ) und der australischen Fregatte HMAS GASCOYNE ( K354 ). Am 26. Juni verließen die Schiffe der TG 78.2 Morotai und am 1. Juli begann der Angriff von Balikpapan. Die USS CONWAY setzte man zur Sicherung der Minensuchboote, Bombardierte japanische Stellungen und bewachte ein Underwater Demolition Team das vom flachen Wasser bis zum Strand alle Minen beseitigte. Die Kämpfe rund um Balikpapan dauerten auf der Insel Borneo bis zum 21. Juli. Schon am 3. Juli war der Sepinggan Flugplatz gesichert und am folgenden Tag die Ölfelder. Am 5. Juli setzte man die australische 9. Infanteriebrigade über die Balikpapan Bucht auf das Westufer bei Penadjam über. Einen Teil dieser Soldaten landete man am 9. Juli weiter nördlich bei Djinabora. Die USS CONWAY hat in den Tagen während der Invasion von Balikpapan zusammen mit den anderen Zerstörern die schwachen Luftangriffe abgewehrt und bis zum 19. Juli die umliegende Küste bombardiert. Im Anschluss daran beteiligte sich die USS CONWAY mit ihren Schiffsgeschützen an der Landungsoperation in der Saragani Bay, Mindanao. Der Zerstörer erlebte im Bereich der Philippinen das Ende des Zweiten Weltkrieges am 15. August 1945. Jetzt begann das Schiff östlich des Leyte Golf mit seinen Patrouillen und unterstützte die Operationen der Minensuchboote im Gelben Meer. Die USS CONWAY besuchte in dieser Zeit die Häfen von Okinawa und Tsingtao. Vom 20. bis zum 24. September war der Zerstörer am Kai von Jinsen, Korea vertäut. Nach dem Verlassen dieses Hafens wandte sich das Schiff nach Süden. Im Ostchinesischen Meer war der Zerstörer bis zum 29. Dezember dann das Flaggschiff der Patrouillenschiffe vor den Küsten von Indochina, Formosa und der Mandschurei. An diesem 29. Dezember verließ die USS CONWAY die Gewässer des Fernen Ostens und fuhr über Shanghai; Pearl Harbor; San Diego, Kalifornien; der Durchquerung des Panamakanals und New York in die Charleston Navy Yard in Charleston, South Carolina. Dort legte der Zerstörer am 13. März 1946 an. Hier stellte man den Zerstörer am 25. Juni 1946 außer Dienst und versetzte ihn in die Atlantikreserveflotte.
Hier rüstet man den Zerstörer in der Boston Naval Shipyard in Boston, Massachusetts zu einem Anti-U-Boot Zerstörer um. Man klassifiziert das Schiff am 26. März 1949 um und übergibt ihm die Kennung DDE-507. In Boston stellte Commander William Joseph Carey, Jr. am 8. November 1950 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy. Bis zum 14. Mai 1951 trainiert die Mannschaft des Schiffes um die neuentstandenen Einsatzgebiete des Schiffes perfekt ausführen zu können. Danach verlässt das Schiff die Ostküste der USA und durchquerte wieder den Panamakanal. In seinem neuen Heimathafen legte die USS CONWAY am 15. Juni an. Gleich zu erst musste der Anti-U-Boot Zerstörer einen Schiffskonvoi von der chinesischen Küste Shandong bis zur Mandschurei eskortieren. Danach nahm das Schiff an Anti-U-Boot Übungen vor Okinawa teil und sicherte den Luftraum für die Schnellen Träger der Task Force 77 vor der koreanischen Küste. Zwischen dem 14. und 28. Oktober führte die USS CONWAY mehrere Bombardierungen auf feindliche Ziele bei Kolgochi-Ri, Hungnam und Wonsan. Vor diesen koreanischen Küstenabschnitten patrouillierte anschließend das Schiff. Am 31. Oktober 1951 legte die USS CONWAY zusammen mit der USS CONY im Hafen von Sasebo endgültig ab. Beide Anti-U-Boot Zerstörer fuhren durch den Indischen Ozean, das Rote Meer, den Suezkanal, das Mittelmeer und den Atlantik. Im Hafen von Norfolk, Virginia legten sie am 20. Dezember 1951 an. Das Schiff blieb die folgenden Monate in seinem Heimathafen Norfolk. Nur für Übungen entlang der US Ostküste und in der Karibik verließ das Schiff den Hafen. Am 16. September 1953 legte die USS CONWAY wieder mit dem Schwesterschiff USS CONY für eine Kreuzfahrt ab. Es war für beide Schiffe die erste Fahrt in den Nordatlantik. Dort beteiligten sich die Anti-U-Boot Zerstörer an einer Übung mit anderen Schiffen aus NATO-Staaten. Während der Anti-U-Boot Operation „Mariner“ trainierte man mit der Royal Navy vor der Küste von Nordirland. Im Anschluss daran wechselten sie ins Mittelmeer und übernahmen Aufgaben innerhalb der 6. US Flotte. Erst am 8. Februar 1954 kehrte das Schiff in seinen Heimathafen zurück. Es folgten in diesem Jahr noch Ausbildungen in der U-Boot Kriegsführung. In den Jahren 1955 bis 1957 unternahm die USS CONWAY erneute Kreuzfahrten im Mittelmeer. In diesem letzten Jahr patrouillierte der Anti-U-Boot Zerstörer vor den Dardanellen und selbst im östlichen Mittelmeer während der Krise in Jordanien vor der Küste von Syrien, Libanon und Israel. Im Frühherbst des Jahres 1957 besuchte die USS CONWAY vor der Heimfahrt mehrere Häfen in Nordeuropa und nahm an in der Nordsee an mehreren NATO Übungen teil. Nach der Ankunft in seinem Heimathafen, installierte man eine neue Anti-U-Boot Waffe auf dem Schiff. Diese testete man vor der Küste von Key West, Florida. Nach weiteren Ausbildungsfahrten entlang der US Ostküste, beteiligte sich der Anti-U-Boot Zerstörer zusammen mit anderen Zerstörern aus der Task Force ALFA bis zum Ende des Jahres 1958 bei dem Experimentieren von neuen Anti-U-Boot Taktiken. Die Ergebnisse zeigten nicht den gewünschten Erfolg. So blieb die USS CONWAY mit den Schiffen der Task Force die meiste Zeit in den Jahren 1959 und 1960 auf hoher See und führten weitere Experimente durch. Nach dem Abschluss der Experimente mit den neuen Anti-U-Boot Taktiken, fuhr der Anti-U-Boot Zerstörer im Juni 1960 in die Großen Seen und legte im Hafen von Quebec City, Kanada an. Auf der Rückfahrt an die US Ostküste beteiligte sich die USS CONWAY unter anderem mit der USS CONY und USS WALLER an der Fleet Week in New York City. Anfang Dezember des gleichen Jahres kreuzte die USS CONWAY vor dem Cape Hatteras. Dort lief ein Tankschiff auf Grund und brach in zwei Teile. Der Anti-U-Boot Zerstörer kam rechtzeitig um die Überlebenden aus dem eiskalten Wasser zu retten, da er auf dem Weg in die Karibik war. Gleich nach der Übergabe der Geretteten an die US Küstenwache, setzte die USS CONWAY ihre Fahrt fort. Man verwendete unter andern das Schiff für die Suche nach der unbemannten Raumkapsel der Mercury-Redstone 1A Rakete. Diese Rakete war am 19. Dezember 1960 auf einen suborbitalen Flug gebracht worden um die Raumkapsel für eine Raumfahrt zu testen da ein suborbitaler Flug mit einem Primaten bevorstand. Die Mission war ein voller Erfolg. Die Raumkapsel erreichte eine Höhe von 210 Kilometern und eine Reichweite von 378,2 Kilometern von Cape Canaveral, Florida aus. Neben der USS CONWAY war das Führungs- und Bergungsschiff der Hubschrauberträger USS VALLEY FORCE ( LPH-8 ) und die Zerstörer USS WALLER, USS CONY, USS EATON, USS BACHE ( DD-470 ), USS BEALE ( DD-471 ), USS MURRAY ( DD-576 ) und USS PERRY ( DD-844 ) und das Bergungsschiff USS ESCAPE ( ARS-6 ) an der Suche und Bergung der Raumkapsel beteiligt. Fünfzehn Minuten nach der Wasserung der Kapsel erreichte ein Hubschrauber der USS VALLEY FORCE den Landeort im Atlantik und brachte diese auf den Hubschrauberträger. Es folgten nun weitere Übungen. Diesmal in der Karibik. Die US Navy bereitete sich auf eine Invasion in der Schweinebucht von Kuba vor. Die Übungen und Ausbildung der Schiffsbesatzungen erfolgten vor Vieques Island, Puerto Rico. An diesen Übungen beteiligten sich neben der USS CONWAY die Zerstörer USS WALLER, USS CONY, USS EATON, USS BACHE, USS BEALE und USS MURRAY. Vor den Cayman Islands bereiteten sich die Schiffe der Task Group 81.8 vor die Rear Admiral John E. Clark befehligte. Dieser befand sich an Bord des Flugzeugträgers USS ESSEX ( CVS-9 ). Zur Beförderung von Marines stand im Ernstfall der Hubschrauberträger USS BOXER ( LPH-4 ) bereit der von den Zerstörern USS HANK ( DD-702 ), USS JOHN W WEEKS ( DD-701 ), USS PURDY ( DD-734 ) und USS WREN ( DD-568 ) gesichert wurde. Die amerikanischen U-Boot USS COBBLER ( SS-344 ) und USS THREADFIN ( SS-410 ) sollten unter Wasser diese Flotte absichern. Das Taktische Kommandoschiff USS NORTHAMPTON ( CLC-1 ) und der Flugzeugträger USS SHANGRI LA ( CVA-38 ) standen für den Ernstfall ebenfalls bereit. Das amphibische Docklandungsschiff USS SAN MARCOS ( LSD-25 ) lag ebenfalls vor Vieques Island und hatte drei Landungsboote und vier Landungsfahrzeuge geladen mit denen 1.300 Exilkubaner und zwei CIA Agenten bis zur Schweinebucht transportiert werden sollten. In der Nacht vom 16. zum 17. April 1961 begann das Unternehmen. Rund fünf Kilometer vor der kubanischen Küste wurden die Landungsboote und Landungsfahrzeuge von der USS SAN MARCOS entladen und fuhren zur Küste. Bis zum 19. April dauerten die Kämpfe, dann mussten sich die Exilkubaner ergeben. Die Schiffe der US Navy kehrten daraufhin in ihre Heimathäfen zurück. Auch am 21. Juli 1961 verwendete man die USS CONWAY zur Such- und Bergungsaktion einer Raumkapsel. Diesmal hatte man die Mercury – Redstone 4 Rakete in den Orbit geschickt. In der Raumkapsel Liberty Bell 7 befand sich Lieutenanent Colonel Virgil Ivan Grissom ( 3. April 1926 – 27. Januar 1967 ). Die Raumkapsel landete auf der Position 27° 32’ 9’’ Nord 75° 45’ 7’’ West. Das waren wenige Seemeilen von dem eigentlich berechneten Landplatz. Lieutenant James L. Lewis, Pilot des primären Hubschraubers konnte die Raumkapsel an den Landeschirmen während des Sinkfluges sehen und war sehr schnell zur Stelle. Es herrschte hoher Seegang. Grissom funkte derweil seine letzten Daten nach Houston, Texas bevor er die Luke der Kapsel per Zündung öffnete. Die Luke hatte aber so viel Schwung dabei, so dass diese ins Meer glitt und das Wasser des hohen Wellenganges sich in die Kapsel ergoss. Die Raumkapsel füllte sich sehr schnell mit Meerwasser und sank. Grissom musste sich eiligst in das Rettungsgeschirr des Hubschraubers zwängen und konnte so gerettet werden. An der Such- und Rettungsaktion der Raumkapsel Liberty Bell 7 waren neben der USS CONWAY noch der Flugzeugträger USS RANDOLPH ( CVS-15 ), die Zerstörer USS CONY, USS LOWRY ( DD-770 ) und USS STORMES ( DD-780 ), die Minensuchboote USS ALACRITY ( MSO-520 ) und USS EXPLOIT ( MSO-440 ) und das Bergungsschiff USS RECOVERY ( ARS-43 ) beteiligt.
Am 30. Juni 1962 klassifizierte man die USS CONWAY wieder um und gab dem Schiff seine alte Kennung DD-507 zurück.
Am 15. November 1969 stellte man die USS CONWAY außer Dienst und strich noch am selben Tag diesen Namen von der US Navy – Liste. Nach dem Abbau sämtlicher kriegsrelevanter Installationen, versenkte man den Schiffskörper am 26. Juni 1970 als Seeziel.


USS CONWAY ( DD-507 )
Commanding Officer

CDR Nathaniel Scudder Prime          9. Oktober 1942 – 16. Oktober 1943
CDR Harold Gardiner Bowen Jr.         16. Oktober 1943 – 1. Mai 1944 (erreichter Rang VADM)
LCDR John Henry Besson Jr.         1. Mai 1944 – 13. Juli 1945 (erreichter Rang RADM)
LCDR Arthur Gernt Harrison          13. Juli 1945 – 25. Juni 1946
Außerdienststellung          25. Juni 1946 – 8. November 1950
CDR William Joseph Carey Jr.          8. November 1950 – Februar 1952
CDR John D. Reese Jr.          Februar 1952 – 2. November 1953
CDR David Leslie Byrd           2. November 1953 – 22. Dezember 1955
CDR Francis Joseph Berry          22. Dezember 1955 – 9. Juli 1957
CDR Carl Stephens Baker          9. Juli 1957 – 28. Oktober 1958
CDR George Raymond Bryan Jr.          28. Oktober 1958 – Januar1961
CDR Robert Maurice Keller          Januar 1961 – 1962
CDR Edward Jay Myers           1962 – 5. Oktober 1964
CDR Gene Coyle Fletcher           5. Oktober 1964 – 1966
CDR Stephen Paul Douglas Jr.          1966 – Mai 1968
CDR Robert Louis Logner           Mai 1968 – 15. November 1969