Archiv der Kategorie: Angriffstruppentransportschiff

USS LUBBOCK ( APA-197 )

USS LUBBOCK ( APA-197 )

Schiffsbiografie

Die USS LUBBOCK ( APA-197 ) ist bei der US Navy das erste Schiff, das zu Ehren des Lenawee County im Bundesstaat Texas benannt worden ist.
Das Angriffstransportschiff ist das fünfundsiebzigste Schiff aus der HASKELL – Klasse.
Auf der Kaiser Shipbuilding Corporation in Vancouver, Washington wurde am 27. Mai 1944 der Kiel des Schiffes gelegt. Das Design des Schiffes war an dem Schiffstyp VC2-S-AP5, einem Victory Schiff, angelehnt und hatte von der Maritime Commission die hull Nummer 665 erhalten. Mrs. Price Beeson taufte am 19. September 1944 das Angriffstransportschiff. Die US Navy akquirierte am 18. Oktober 1944 dieses Schiff und Commander Harvey James Schroeder stellte am selben Tag das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Nach der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt der USS LUBBOCK, verließ das Schiff am 2. Dezember 1944 den Hafen von Port Hueneme, Kalifornien und fuhr zur Marinebasis Pearl Harbor. Territorium Hawaii. Kurz darauf begann die amphibische Ausbildung für die Operation „Detachment“, an der Soldaten der 5. Marine Division teilnahmen. Diese Ausbildung dauerte bis zum 27. Januar 1945. Man versetzte in dieser Zeit die USS LUBBOCK, welche zur Transport Division 48 gehörte, in die Task Undergroup 53.1.3, welche Captain C. L. Andrews kommandierte. In dieser TU befanden sich die Angriffstransportschiffe USS LUBBOCK, USS TALLADEGA ( APA-208 ), USS DICKENS ( APA-161 ), USS LENAWEE ( APA-195 ) und USS MISSOULA ( APA-211 ), die Angriffsfrachtschiffe USS STOKES ( AKA-68 ) und USS ATHENE ( AKA-22 ) und das Docklandungsschiff USS GUNSTON HALL ( LSD-5 ). Das Kommando über die Task Force 53 hatte Rear Admiral Harry Wilbur Hill ( 7. April 1890 in Oakland, Kalifornien – 19. Juli 1971 in Annapolis, Maryland ). Die Schiffe der Task Force 53 legten am 22. Januar in Pearl Harbor ab. Das erste Ziel der TU 53.1.3 war Hilo, Territorium Hawaii. Hier wurden die Truppen und deren Ausrüstung geladen. Anschließend fuhren die Schiffe zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Von dem Atoll aus ging die Fahrt weiter nach Saipan, Nördliche Marianen. Hier legte das Schiff am 11. Februar an. Die Besatzung der USS LUBBOCK führte anschließend zwei Tage lang mit den zu transportierenden Marinesoldaten mehrere Trainingsübungen durch, in denen das Entladen der Ausrüstung geprobt wurde. Die Schiffe verließen am 15. Februar Saipan und hatten die Insel Iwo Jima, Ogasaware Inseln, Japan als Ziel. An Bord befanden sich Offiziere und Soldaten der 5. Marine Division. Diese Insel liefen die Schiffe der TU 53.1.3 am Morgen des 19. Februar an und um 8:30 Uhr gingen die ersten Marineinfanteristen in ihren Landungsbooten im Landungsabschnitt Green Beach I an Land. Unmittelbar links davon lag der Vulkan Suribachi. Drei Tage später verließ die USS LUBBOCK diesen Küstenabschnitt und positionierte sich auf Reede. Von hier aus nahm man Verletzte an Bord, die zu einem Militärbasiskrankenhaus auf Saipan und Guam transportiert wurden. Am 28. Februar verließ das Angriffstransportschiff die Insel Iwo Jima. Nach dem Ausschiffen der Verwundeten wechselte das Angriffstransportschiff zusammen mit anderen Schiffen aus der TU 53.1.3 zuerst nach Guam und von dort aus dann zum Hafen Port Purvis auf der Insel Tulagi, Ostsalomonen. Von Tulagi ging die Fahrt dann weiter nach Espiritu Santo, New Hebrides. Hier legten die Schiffe am 15. März an. Hier wurde die Landeoperation auf Okinawa geprobt. Anschließend schifften sich 1.000 Marinesoldaten der 27. Division samt deren Ausrüstung ein und man verlud noch zusätzlich medizinische Materialien. Von Espiritu Santo ging dann die Fahrt ab dem 25. März zum Atoll Ulithi, Karolinen. Die USS LUBBOCK verließ zusammen mit der USS LENAWEE, USS STOCKES, USS ATHENE und USS DICKENS am 4. April das Atoll und erreichte am 9. April Okinawa. Die mitgeführten Truppen waren ein Teil der Reserve. Diese wurden ab dem 10. April unter ständigen japanischen Luftangriffen entladen. Bis zum 14. April blieb das Schiff vor Okinawa und verließ dann diese Insel. An Bord befanden sich Verwundete. Ziel war Saipan. Dort legte die USS LUBBOCK am 18. April an. Da während der japanischen Luftangriffe, durch abgeworfene Bomben, mehrere Beschädigungen an dem Angriffstransportschiff entstanden waren, musste es nach dem Ausschiffen der Verwundeten für notwendig gewordene Reparaturarbeiten zum Atoll Ulithi fahren. Nach Abschluss dieser Arbeiten versetzte man die USS LUBBOCK zur philippinischen Insel Leyte. Hier in der San Pedro Bay ankerte das Schiff ab dem 30. Mai. Für den Rest des Zweiten Weltkrieges im Pazifik, verwendete man das Angriffstransportschiff zur Ausbildung alliierter Truppen die auf amphibische Landungsmanöver vorbereitet wurden. Bis zum 14. Oktober blieb die USS LUBBOCK in den Gewässern der Philippinen und transportierte amerikanische Truppen. Ab diesem Tag begann das Angriffstransportschiff seine erste Fahrt während der Operation „Magic Carpet“ und kehrte an die US Westküste zurück. In den folgenden acht Monaten führte die USS LUBBOCK drei weitere Kreuzfahrten in den Fernen Osten durch und transportierte Kriegsveteranen von den Philippinen, Japan, China und den Salomonen an die Westküste der USA. Die letzte Kreuzfahrt endete am 14. Juli 1946 im Hafen von San Francisco. In der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien stellte man am 14. Dezember 1946 das Angriffstransportschiff außer Dienst und versetzte es in die National Defense Reserveflotte in der Suisun Bay bei Benecia, Kalifornien. Am 1. Oktober 1958 strich man den Namen USS LUBBOCK ( APA-197 ) von der US Navy – Liste. Man verkaufte am 18. April 1975 den Schiffskörper an die Nicolai Joffe Corporation zur Verschrottung. Am 15. Mai 1975 wurde das Schiff ins Schlepptau genommen und von der Suisun Bay aus zur Abbruchwerft bei NASSCO, Terminal Island, San Pedro, Kalifornien geschleppt.


USS LUBBOCK ( APA-197 )
Commanding Officer

CDR Harvey James Schroeder         18. Oktober 1944 – 19. Dezember 1944
CDR Thomas J. Butler        19. Dezember 1944 – 18. Juli 1946
CDR Erwin E. Smith        18. Juli 1946 – 14. Dezember 1946

USS LENAWEE ( APA-195 )

USS LENAWEE ( APA-195 )

Schiffsbiografie

Die USS LENAWEE ( APA-195 ) ist bei der US Navy das erste Schiff, das zu Ehren des Lenawee County in Michigan benannt worden ist.
Das Angriffstransportschiff ist das dreiundsiebzigste Schiff aus der HASKELL – Klasse.
Auf der Kaiser Shipbuilding Corporation in Vancouver, Washington wurde am 26. Mai 1944 der Kiel des Schiffes gelegt. Das Design des Schiffes war an dem Schiffstyp VC2-S-AP5, einem Victory Schiff, angelehnt und hatte von der Maritime Commission die hull Nummer 663 erhalten. Mrs. Olaf Haugen taufte am 11. September 1944 das amphibische Truppentransportschiff. Commander Carson Rial Miller stellte am 11. Oktober 1944 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Gleich nach der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt verließ die USS LENAWEE die Werft von Vancouver und fuhr nach San Francisco, Kalifornien. Hier schifften sich Marinesoldaten ein. Außerdem kamen Landungsfahrzeuge mit an Bord. Am 26. November verließ das Angriffstransportschiff die US Westküste und fuhr zur Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Kurz darauf begann die amphibische Ausbildung für die Operation „Detachment“, an der Soldaten der 5. Marine Division teilnahmen. Diese Ausbildung dauerte bis zum 27. Januar 1945. Man versetzte in dieser Zeit die USS LENAWEE, welche zur Transport Division 48 gehörte, in die Task Undergroup 53.1.3, welche Captain C. L. Andrews kommandierte. In dieser TU befanden sich die Angriffstransportschiffe USS LENAWEE, USS TALLADEGA ( APA-208 ), USS DICKENS ( APA-161 ), USS LUBBOCK ( APA-197 ) und USS MISSOULA ( APA-211 ), die Angriffsfrachtschiffe USS STOKES ( AKA-68 ) und USS ATHENE ( AKA-22 ) und das Docklandungsschiff USS GUNSTON HALL ( LSD-5 ). Das Kommando über die Task Force 53 hatte Rear Admiral Harry Wilbur Hill ( 7. April 1890 in Oakland, Kalifornien – 19. Juli 1971 in Annapolis, Maryland ). Die Schiffe der Task Force 53 legten am 22. Januar in Pearl Harbor ab. Das erste Ziel der TU 53.1.3 war Hilo, Territorium Hawaii. Hier wurden die Truppen und deren Ausrüstung geladen. Anschließend fuhren die Schiffe zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Von dem Atoll aus ging die Fahrt weiter nach Saipan, Nördliche Marianen. Hier legte das Schiff am 11. Februar an. Die Besatzung der USS LENAWEE führte anschließend zwei Tage lang mit den zu transportierenden Marinesoldaten mehrere Trainingsübungen durch, in denen das Entladen der Ausrüstung geprobt wurde. Die Schiffe verließen am 15. Februar Saipan und hatten die Insel Iwo Jima, Ogasaware Inseln, Japan als Ziel. An Bord befanden sich 1.503 Offiziere und Soldaten der 5. Marine Division und des 62. Marinebaubataillons. Diese Insel liefen die Schiffe der TU 53.1.3 am Morgen des 19. Februar an und um 8:30 Uhr gingen die ersten Marineinfanteristen in ihren Landungsbooten im Landungsabschnitt Green Beach I an Land. Unmittelbar links davon lag der Vulkan Suribachi. Drei Tage später verließ die USS LENAWEE diesen Küstenabschnitt und positionierte sich auf Reede. Von hier aus nahm man Verletzte an Bord, die zu einem Militärbasiskrankenhaus auf Saipan und Guam transportiert wurden. Am 27. Februar verließ das Angriffstransportschiff die Insel Iwo Jima. Nach dem Ausschiffen der Verwundeten wechselte das Angriffstransportschiff zusammen mit anderen Schiffen aus der TU 53.1.3 zuerst nach Guam und von dort aus dann zum Hafen Port Purvis auf der Insel Tulagi, Ostsalomonen. Von Tulagi ging die Fahrt dann weiter nach Espiritu Santo, New Hebrides. Hier wurde die Landeoperation auf Okinawa geprobt. Anschließend schifften sich 1.000 Marinesoldaten der 27. Division ein und deren Ausrüstung wurde verladen. Von Espiritu Santo ging dann die Fahrt zum Atoll Ulithi, Karolinen. Die USS LENAWEE verließ zusammen mit der USS LUBBOCK, USS STOCKES, USS ATHENE und USS DICKENS am 4. April das Atoll und erreichte am 9. April Okinawa. Die mitgeführten Truppen waren ein Teil der Reserve. Diese wurden ab dem 10. April entladen. Bis zum 14. April blieb das Schiff vor Okinawa und verließ dann diese Insel. An Bord befanden sich Verwundete. Ziel war Saipan. Dort legte die USS LENAWEE am 18. April an. Man schiffte die Verwundeten aus, und die Fahrt ging nach Guam, Nördliche Marianen weiter. Dort schifften sich frische Soldaten wieder ein und gingen an Bord. Die USS LENAWEE befand sich anschließend vom 15. bis zum 19. Mai vor Okinawa. Nachdem das Angriffstransportschiff die Insel wieder verlassen hatte, befanden sich Verletzte und abgelöste Truppen an Bord. Am 1. Juni wechselte das Schiff in die Subic Bay. Hier gehörte das Angriffstransportschiff zum Transportgeschwader 16 das Commodore John B. McGovern ( 29. Mai 1896 – 30. September 1975 ) befehligte. Es begannen umfangreiche amphibische Ausbildungsübungen. Diese wurden bis zum 15. August durchgeführt. An diesem Tag akzeptierten die Japaner die bedingungslose Kapitulation und sämtliche Feindseligkeiten wurden eingestellt. Am 25. August verließ die USS LENAWEE die Subic Bay und trabsportierte 1.135 Mann der 1. Kavallerie als Okkupationstruppen. Diese landeten am 2. September in der Tokyo Bay. Anschließend fuhr das Angriffstransportschiff wieder zu den philippinischen Inseln. Von hier aus beteiligte sich das Angriffstransportschiff an der Operation „Magic Carpet“. Für die erste Fahrt legte das Schiff am 31. Oktober ab. Nach der zweiten Fahrt wechselte die USS LENAWEE nach Stockton, Kalifornien. Dort stellte man das Schiff am 3. August 1946 außer Dienst und versetzte in die Pazifikreserveflotte.
Nach Ausbruch des Koreakrieges und dem an die USA verliehenen Mandat durch die UNO, benötigte man wieder leistungsfähige Truppentransporter. Daher nahm man die USS LENAWEE aus der Reserve und Captain Eliot Mitchell Brown stellte am 30. September 1950 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Der neue Heimathafen des Schiffes war San Diego, Kalifornien. Von hier aus unternahm das Angriffstransportschiff, außer 1952 und 1956, Kreuzfahrten in den Fernen Osten. Die erste Kreuzfahrt begann am 22. März 1951. Ziel war der Hafen von Yokosuka, Japan. Von hier aus transportierte die USS LENAWEE die amerikanischen Soldaten innerhalb der japanischen Inseln und führte auch zwei Fahrten an die koreanische Küste durch um die dort kämpfenden amerikanischen Soldaten zu versorgen. Außerdem nahm das Angriffstransportschiff Verwundete an Bord. Am 27. November verließ das Schiff die japanischen Gewässer und fuhr nach San Diego zurück. Im Mai 1953 kehrte die USS LENAWEE an die koreanische Küste zurück und übernahm dort Transporte von Truppeneinheiten. Am 27. Juli 1953 unterzeichneten die Kriegsparteien auf Korea ein Waffenstillstandsabkommen. An diesem Tag lag die USS LENAWEE im Hafen von Inchon. Später sollten sich die chinesischen Offshore Inseln und Vietnam als neue Krisengebiete im Fernen Osten herauskristallisieren. Nach einer Periode der amphibischen Ausbildung Anfang Dezember 1954 mit Marineeinheiten von Südkorea, versetzte man die USS LENAWEE zu den Tachen Islands. Von hier aus beteiligte sich das Angriffstransportschiff an der Evakuierung von Zivilisten und militärische Truppen der chinesischen Nationalisten. Diese wurden zur Insel Formosa gebracht. Auf dieser Fahrt befand sich an Bord auch der amerikanische Botschafter in China, Karl L. Ranking, der mit eigenen Augen diese Operation beobachtete. Um für weitere solche Krisen auf dem Erdball gewappnet zu sein, trainierten die Angehörigen der US Navy immerfort um ihre Wachsamkeit nicht zu verlieren. Daher wurden jedes Jahr amphibische Operationen zusammen mit den Marines entweder vor der kalifornischen Küste, in den Hawaiianischen Gewässern oder anderswo im Pazifik durchgeführt. Außerdem wurden 1957 gemeinsame Übungen mit philippinischen Truppen, 1959 mit britischen Streitkräften vor Borneo, 1962 mit südkoreanischen Marines und 1965 mit Einheiten der Royal Thai Navy abgehalten. Im August 1957 verließ die USS LENAWEE zusammen mit anderen Schiffen ihren Heimathafen San Diego. Ziel war Japan mit der Zwischenstation Pearl Harbor. Mit anwesend in diesem Verband war auch der Schnelle Truppentransporter USS WANTUCK ( APD-125 ). Rund 180 Seemeilen von San Diego entfernt kam es in einer mondlosen und dunklen Nacht zu einem schwerwiegenden Unfall. Gegen 3:18 Uhr des 15. August rammte die USS LENAWEE die USS WANTUCK. Dabei drang der Angriffstransporter mit seinem Bug in die Steuerbordseite, in Höhe des Kesselraumes Nummer 1 und des Maschinenraumes Nummer 1, des Schnellen Truppentransporters ein. Die USS WANTUCK wurde durch diesen Rammstoß fast in zwei Teile zerrissen. Die USS LENAWEE kam durch ihre Position und den erzeugten Impuls fast augenblicklich zum Stillstand und die USS WANTUCK legte sich längsseits nach Steuerbord zu dem Angriffstransportschiff. Auf dem Schnellen Truppentransporter wurden zwei Männer sofort getötet. Einer davon im Kesselraum durch den mit Hochdruck austretenden Dampf und der andere ertrank im überfluteten Maschinenraum. Fünf weitere Angehörige im Kesselraum wurden durch den austretenden heißen Dampf zum Teil schwer verletzt. Diese verletzten übernahm man sofort auf der USS LENAWEE und begann umgehend mit der Wundversorgung. Das U-Boot-Bergungsschiff USS FLORIKAN ( ASR-9 ) und der Hochseeschlepper USS CREE ( ATF-184 ) eilten den beiden havarierten Schiffen zu Hilfe. Beide Schiffe nahmen die USS WANTUCK ins Schlepptau und schleppten den Schnellen Truppentransporter nach San Diego zurück, wo sie am Abend des 16. August eintrafen, wo die ersten Reparaturarbeiten begannen. Die USS LENAWEE setzte ihre Fahrt nach Pearl Harbor fort und beteiligte sich an den geplanten Übungen.
Ab 1963 fuhr die USS LENAWEE regelmäßig in das Südchinesische Meer um dort an Operationen teilzunehmen. Nach den angeblichen Angriffen nordvietnamesischer Patrouillenboote im August 1964 auf die amerikanischen Zerstörer USS MADDOX ( DD-731 ) und USS TURNER JOY ( DD-951 ), bereitete sich das Angriffstransportschiff auf ihre 10. Kreuzfahrt seit ihrer neuerlichen Indienststellung vor. Dazu verließ das Schiff am 7. November 1964 seinen Heimathafen. An Bord befanden sich Lehrbücher und medizinisches Material, in einem Gewicht von über fünftausend Tonnen, die für die Philippinen und Südvietnam bestimmt waren. Nach der Entladung dieser Hilfsgüter, nahm das Angriffstransportschiff erneut Marines an Bord und reihte sich in die Schiffsformation der Task Force 76 ein. Die Schiffe dieser TF befanden sich vom 12. Dezember 1964 bis zum 10. April 1965 im Südchinesischen Meer und landeten die Soldaten der 3. Marine Division in Da Nang an. Gleich daran anschließend verließ die USS LENAWEE dieses Landungsgebiet und fuhr nach Hue, wo die Soldaten der 4. Marine Division am 15. April mit ihren Landungsbooten das Angriffstransportschiff verließen. Nach Abschluss dieser Ausschiffung fuhr das Angriffstransportschiff nach Okinawa. Hier gingen weitere Soldaten der 4. Marine Division an Bord. Diese brachte das Schiff am 7. Mai in einer Angriffslandeoperation bei Chu Lai in ihr Angriffsoperationsraum. Sofort nachdem der letzte Soldat die USS LENAWEE verlassen hatte, fuhr das Schiff nach Okinawa zurück. Dort belud man es mit 2.001 Tonne Munition, die für die Soldaten in Chu Lai bestimmt waren. Am 24. Mai erreichte das Angriffstransportschiff erneut diese Landungszone und es konnte der Munitionsnachschub von Bord gebracht werden. Im Juni fuhr die USS LENAWEE wieder zurück nach San Diego, hielt sich aber nur kurz dort auf. Schon am 9. August 1965 verließ das Angriffstransportschiff wieder den Heimathafen in Kalifornien. An Bord befand sich das 1. Bataillon, 1. Marines. Das Schiff fuhr Nonstop bis in die vietnamesischen Gewässer durch. Die Landung der Soldaten dieses Marine Corps erfolgte am 28. August im Hafen von Da Nang. Gleich nach dem Ausschiffen dieser Soldaten und ihre Ausrüstungsgegenstände, verließ die USS LENAWEE wieder die vietnamesische Küste und fuhr nach San Diego zurück. Dort legte das Schiff am 28. Oktober an. Für den Rest des Jahres 1965 und die ersten acht Monate des folgenden Jahres blieb das Angriffstransportschiff vor der US Westküste. In dieser Zeit beteiligte sich das Schiff an typischen Trainingoperationen und amphibischen Übungen. Am 4. September 1966 verließ die USS LENAWEE ihren Heimathafen für ihre letzte Einsatzfahrt. An Bord befanden sich erneut Soldaten des Marine Corps. Das Angriffstransportschiff fuhr wegen des heraufziehenden Taifuns „Ida“ nach Okinawa, konnte diesem aber nicht mehr ausweichen. Nach dem erfolgreichen abreiten der hohen Wellen konnten die Soldaten in Okinawa von Bord gehen um sich auf ihren Einsatz vorzubereiten. Die USS LENAWEE fuhr indessen zuerst nach Japan weiter und von dort aus nach Südkorea. Hier gingen südkoreanische Soldaten, die in Pusan stationiert waren, an Bord. Diese wurden zuerst in Da Nang ausgeschifft. Anschließend fuhr das Angriffstransportschiff wieder nach Okinawa um die dort sich erholenden amerikanischen Marinesoldaten wieder an Bord zu nehmen. Auch diese transportierte das Schiff bis an die Südkoreanische Küste, welche sie im Dezember erreichte. Gleich nachdem der letzte amerikanische Soldat von Bord war, legte die USS LENAWEE wieder ab und fuhr an die US Westküste zurück. In San Diego legte das Schiff am 8. Januar 1967 an. Hier bereitete man es für die Außerdienststellung vor. Diese erfolgte am 20. Juni 1967. Neun Tage später versetzte man das Schiff in die National Defense Reserveflotte, welche in der Suisun Bay bei Benecia, Kalifornien vor Anker lag. Den Namen USS LENAWEE ( APA-195 ) strich man am 23. April 1968 von der US Navy – Liste und am 30. Juni 1968 aus dem Seefahrzeugregister. Für 129.039,78 Dollar verkaufte man am 17. Juli 1975 den Schiffskörper an die Nicolai Joffe Corporation zur Verschrottung. Am 28. Juli 1975 um 13:37 Uhr pazifischer Zeit wurde das Schiff ins Schlepptau genommen und von der Suisun Bay aus zur Abbruchwerft bei NASSCO, Terminal Island, San Pedro, Kalifornien geschleppt.


USS LENAWEE ( APA-195 )
Commanding Officer

CDR Carson Rial Miller         11. Oktober 1944 – 1. Mai 1945
CAPT August Jackson Detzer Jr.        1. Mai 1945 – 13. September 1945
CDR Albert M. Austin         13. September 1945 – 3. August 1946
Außerdienststellung         3. August 1946 – 30. September 1950
CAPT Eliot Mitchell Brown         30. September 1950 – ?
CAPT Victor Bee McCrea           1954 – 1955 (erreichter Rang RADM)
CAPT Kleber Sandlin Masterson         1955 – Januar 1956 (erreichter Rang VADM)
CAPT George Marvin Price         Januar 1956 – Mai 1956
CAPT Raymond Dennis Fusselman          Mai 1956 – August 1957
CAPT Harlan Good Kirkpatrick           August 1957 – ?
CAPT John Edward Pace         15. Dezember 1959 – ?
CAPT Oliver Walton Bagby Jr.         20. Januar 1961 – 5. April 1962
CAPT Robert Leo Thienes          5. April 1962 – Mai 1963
CAPT Drewry, Raymond Wihite          Mai 1963 – Juli 1964
CAPT Adrian Vincent Lorentson         Juli 1964 – 1965
CAPT Boykin Robinson Dodson          1965 – 1967
CAPT Ray Andrew Volpi         1967 – 20. Juni 1967

USS DICKENS ( APA-161 )

USS DICKENS ( APA-161 )

Schiffsbiografie

Die USS DICKENS ( APA-161 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren des Dickens County im Bundesstaat Texas benannt worden war.
Das Angriffstransportschiff ist das fünfundvierzigste Schiff aus der HASKELL – Klasse.
Auf der Oregon Shipbuilding Corporation in Portland, Oregon wurde am 21. Juni 1944 der Kiel des Schiffes gelegt. Das Design des Schiffes war an dem Schiffstyp VC2-S-AP5, einem Victory Schiff, angelehnt und hatte von der Maritime Commission die hull Nummer 127 erhalten. Mrs. A. M. Owens taufte am 8. September 1944 das Angriffstransportschiff. An die US Navy übergab man am 18. Oktober 1944 dieses Schiff und Captain Robert Morton Ingram ( USNR ) ( 29. Juli 1898 in Waitsburg, Washington – 6. März 1966 in Waitsburg, Washington ) stellte am selben Tag das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Gleich nach der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt verließ die USS DICKENS die Werft von Portland und fuhr zur Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. In diesem Hafen lief das Angriffstransportschiff am 11. Dezember 1944 ein und hatte die ungewöhnliche Fracht von Okkupationsgeld im Wert von 150 Millionen Dollar an Bord. Dieses Geld sollte in Japan für die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg eingesetzt werden. Ab diesem 11. Dezember begann die amphibische Ausbildung für die Operation „Detachment“, an der Soldaten der 5. Marines teilnahmen. Diese Ausbildung dauerte bis zum 27. Januar 1945. Man versetzte nun die USS DICKENS, welche zur Transport Division 48 gehörte, in die Task Undergroup 53.1.3, welche Captain C. L. Andrews kommandierte. In dieser TU befanden sich die Angriffstransportschiffe USS DICKENS, USS TALLADEGA ( APA-208 ), USS LENAWEE ( APA-195 ), USS LUBBOCK ( APA-197 ) und USS MISSOULA ( APA-211 ), die Angriffsfrachtschiffe USS STOKES ( AKA-68 ) und USS ATHENE ( AKA-22 ) und das Docklandungsschiff USS GUNSTON HALL ( LSD-5 ). Das Kommando über die Task Force 53 hatte Rear Admiral Harry Wilbur Hill ( 7. April 1890 in Oakland, Kalifornien – 19. Juli 1971 in Annapolis, Maryland ). Die Schiffe der Task Force 53 legten am 22. Januar in Pearl Harbor ab. Das erste Ziel der TU 53.1.3 war Hilo, Territorium Hawaii. Hier wurden die Truppen und deren Ausrüstung geladen. Anschließend fuhren die Schiffe zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Von dem Atoll aus ging die Fahrt weiter nach Saipan, Nördliche Marianen. Hier legte das Schiff am 11. Februar an. Die Besatzung der USS DICKENS führte anschließend zwei Tage lang mit den zu transportierenden Marinesoldaten mehrere Trainingsübungen durch, in denen das Ausschiffen der Soldaten geprobt wurde. Saipan verließen die Schiffe am 15. Februar und hatten das Ziel Iwo Jima, Ogasaware Inseln, Japan. An Bord befanden sich Offiziere und Soldaten der 5. Marine Division. Diese Insel liefen die Schiffe der TU 53.1.3 am Morgen des 19. Februar an und um 8:30 Uhr gingen die ersten Marineinfanteristen im Landungsabschnitt Green Beach I an Land. Unmittelbar links davon lag der Vulkan Suribachi. Bis zum 25. Februar blieb die USS DICKENS vor Iwo Jima liegen und kehrte dann mit 455 Verletzten und Überlebenden des Geleitflugzeugträgers USS BISMARCK SEA ( CVE-95 ) nach Saipan zurück. Der Geleitflugzeugträger aus der Task Undergroup 52.2.2 war durch mehrere Kamikazepiloten getroffen worden und sank am 21. Februar. Drei Zerstörer und drei Geleitzerstörer retteten die Überlebenden in den folgenden zwölf Stunden. Insgesamt konnten 605 Offiziere und Mannschaftsmitglieder aus dem Wasser gerettet werden und den Angriffstransportschiffen USS DICKENS und der USS HIGHLANDS ( APA-119 ) aus der TU 53.1.2 übergeben. Von Saipan aus fuhr die USS DICKENS dann zum Hafen Port Purvis auf der Insel Tulagi, Ostsalomonen. Hier erhielt das Angriffstransportschiff die vor Iwo Jima zerstörten Landungsboote ersetzt. Von Tulagi ging die Fahrt dann weiter nach Espiritu Santo, New Hebrides. Hier wurde die Landeoperation auf Okinawa geprobt. Von Espiritu Santo ging dann die Fahrt zum Atoll Ulithi, Karolinen. Die USS DICKENS verließ zusammen mit der USS LENAWEE, USS LUBBOCK, USS ATHENE und USS STOCKES am 4. April das Atoll und erreichte am 9. April Okinawa. An Bord des Angriffstransportschiffes befand sich Verstärkung. Bis zum 14. April blieb das Schiff vor Okinawa und verließ dann diese Insel. An Bord befanden sich Verwundete. Ziel war Saipan. Dort legte die USS DICKENS am 18. April an. Dort schiffte man die Verwundeten aus, und die Fahrt ging nach Guam, Nördliche Marianen weiter. Dort schifften sich frische Soldaten wieder ein und gingen an Bord. Die USS DICKENS befand sich anschließend vom 15. bis zum 19. Mai vor Okinawa. Nachdem das Angriffstransportschiff die Insel wieder verlassen hatte, befanden sich Verletzte und abgelöste Truppen an Bord. Am 1. Juni wechselte das Schiff in die Subic Bay. Dort begannen umfangreiche amphibische Ausbildungsübungen. Diese wurden bis zum 15. August durchgeführt. An diesem Tag akzeptierten die Japaner die bedingungslose Kapitulation und sämtliche Feindseligkeiten wurden eingestellt. Am 25. August verließ die USS DICKENS die Subic Bay und trabsportierte Okkupationstruppen. Diese landeten am 2. September in der Tokyo Bay. Anschließend fuhr das Angriffstransportschiff wieder zu den philippinischen Inseln und blieb dort bis zum 20. Oktober. An diesem Tag verließ das Schiff die Subic Bay und fuhr an die US Westküste. Dort machte man es am 9. November im Hafen von Seattle, Washington fest. Doch dann benötigte man die USS DICKENS für die Operation „Magic Carpet“. Zwei Fahrten unternahm das Angriffstransportschiff während dieser Operation. Die erste Fahrt führte das Schiff nach Tacloban, Leyte, Philippinen und die zweite Fahrt bis nach Pearl Harbor, welche am 4. März 1946 endete. Auf beiden Heimfahrten transportierte das Schiff Kriegsveteranen an die US Westküste. Gleich nachdem sich der letzte Soldat ausgeschifft hatte, verließ die USS DICKENS San Francisco, Kalifornien und fuhr in Richtung Atlantik. Nach der Durchquerung des Panamakanals legte das Angriffstransportschiff am 23. März im Hafen von Norfolk, Virginia an. In diesem Hafen stellte man am 21. Mai das Schiff außer Dienst und übergab es der Maritime Commission noch am selben Tag. Wenige Tage später, am 5. Juni 1946, strich man den Namen USS DICKENS ( APA-161 ) von der US Navy – Liste und versetzte das Schiff in die Nationale Reserveflotte. Man verlegte es anschließend in den James River, Virginia. Vom 22. Juli bis zum 14. Oktober 1955 nahm man die ex – USS DICKENS aus der Reserveflotte und unterzog das Schiff einem Reparaturprogramm. Gleich nach diesen Reparaturarbeiten kehrte das Schiff in die reserveflotte zurück.
Am 7. Mai 1974 verkaufte man den Schiffskörper für 310.989 Dollar an die Luria Brothers & Company, Inc. zum verschrotten. Diese Reserveflotte verließ das Schiff am 18. Juni 1974 und wurde in den Abbruchhafen geschleppt.


USS DICKENS ( APA-161 )
Commanding Officer

CAPT Robert Morton Ingram          18. Oktober 1944 – 15. September 1945
CDR Tyrrell Dwight Jacobs        15. September 1945 – 21. Mai 1946

USS KNOX ( APA-46 )

USS KNOX ( APA-46 )

Schiffsbiografie

Die USS KNOX ( APA-46 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren der Knox Countys in den Bundesstaaten Illinois, Idiana, Kentucky, Maine, Missouri, Nebraska, Ohio, Tennessee und Texas benannt worden ist.
Das Angriffstruppentransportschiff ist das vierzehnte Schiff aus der BAYFIELD – Klasse.
Autorisiert war das Schiff als Transportschiff mit der Kennung AP-91. Das Schiff war ein C3-S-A2 Typ der die Contractnummer 430 von der Maritimen Commission erhalten hatte Am 1. Februar 1943 klassifizierte man das Transportschiff aber in ein Angriffstruppentransportschiff um und vergab die Kennung APA-46.
Auf der Ingalls Shipbuilding Corporation in Pascagoula, Mississippi wurde im Februar 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs R. K. Forde taufte am 17. Juli 1943 den Angriffstruppentransporter vor dem Stapellauf und am 30. September aquirierte die US Navy das vollkommen fertig gebaute Schiff. Noch am selben Tag stellte der Reserveoffizier Lieutenant Commander James Hodgeson Budd das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy. LCDR Budd überführte die USS KNOX in die Bethlehem Steel Corporation in Brooklyn, New York. Dort stellte man am 14. Oktober 1943 den Angriffstruppentransporter wieder außer Dienst und begann den Umbau auf Navy Standart. Captain John Huston Brady stellte dann am 3. März 1944 das fertig gestellte Schiff erneut in den Dienst der US Navy.
Noch am selben Tag legte die USS KNOX in New York ab. Zusammen mit dem Zerstörer USS BENHAM ( DD-796 ) und dem Zerstörertender USS PIEDMONT ( AD-17 ) fuhr die USS KNOX entlang der US Ostküste und durchquerte drei Tage später den Panamakanal. Die Fahrt des Angriffstruppentransportschiffes ging über San Diego, Kalifornien und Pearl Harbor, Territorium Hawaii weiter. In San Diego waren Truppen eingeschifft worden.
Anfang Juli lag die USS KNOX vor dem Atoll Eniwetok, Marshall Islands vor Anker. Dort gliederte man das Schiff in die Task Undergroup 57.7.4 für die Operation „Forager“ ein. In dieser TU befanden sich die Zerstörer USS BENHAM, USS CONY ( DD-508 ) und USS YARNALL ( DD-541 ) sowie die Geleitzerstörer USS CLOUES ( DE-265 ) und USS STEELE ( DE-8 ). Diese Kriegsschiffe eskortierten die Transportdivision 30, welche aus den Angriffstransportschiffen USS KNOX, USS FULLER ( APA-7 ) und USS CALVERT ( APA-32 ), dem Angriffsfrachtschiff USS BELLATRIX ( AKA-3 ) und den Transportschiffen USS GEORGE F ELLIOT ( AP-105 ) und USS JOHN LAND ( AP-167 ) bestand und von Captain C. A. Misson befehligt wurde. Am 15. Juli legten die Schiffe der TU in Eniwetok ab und fuhren nach Saipan. Den Punkt an dem die Schiffe vor Saipan entladen werden konnten, erreichten sie vier Tage später. Nach dem Entladen der USS KNOX blieb das Schiff zusammen mit den anderen der Transportdivision in einem sicheren Abstand vor Anker liegen. Man versetzte diese Schiffe dann in die Task Undergroup 52.4.3. Nach dem Ende der Schlacht um Saipan am 9. Juli, nahmen die Schiffe die Soldaten der 2. und 4. Marineinfanteriedivision wieder an Bord und warteten auf ihren Einsatzbefehl für die Anlandungen auf Tinian. Der Angriff auf diese Insel der nördlichen Marianen begann am 24. Juli. Nach dem Ende der Kämpfe am 1. August wurden die Marines wieder an Bord genommen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges durch die bedingungslose Kapitulation Japans am 15. August 1945 benutzte man die USS KNOX vom 7. bis zum 29. Oktober 1945 für den Okkupationsdienst eingesetzt. Nach der Rückkehr an die US Ostküste, stellte man das Angriffstruppentransportschiff am 14. März 1946 im Hafen von Mobile, Alabama außer Dienst. Den Namen USS KNOX ( APA-46 ) strich man am 1. Mai 1946 von der US Navy – Liste. Kurz darauf, am 14. Mai 1946 übergab man das Schiff an die Maritime Commission die es in die Nationale Verteidigungsreserveflotte versetzte welche in Mobile lag.
Doch schon am 30. Oktober 1946 verkaufte man das ehemalige Truppentransportschiff an die Gulf Shipping Corporation. Diese stellte das Schiff in der Isthmian Lines am 11. April 1947 unter dem Namen SS STEEL RECORDER in den zivilen Fahrdienst. Am 27. März 1969 verkaufte man das Schiff an die States Marine Lines Inc. weiter. Dort erhielt das Schiff den Namen SS CONSTITUTION STATE. Doch der Zustand des Schiffes war nicht mehr viel Wert. So verkaufte man am 28. September 1971 das Schiff an die Tung Ho Steel Enterprise Corporation in Taiwan zur Verschrottung.


USS KNOX ( APA-46 )
Commanding Officer

LCDR James Hodgeson Budd (USNR )         30. September 1943 – 14. Oktober 1943
Außerdienststellung          14. Oktober 1943 – 3. März 1944
CAPT John, Huston Brady           4. März 1944 – 17. August 1945 (erreichter Rang RADM)
CAPT Leonard Branneman           17. August 1945 – 14. März 1946