Archiv der Kategorie: Truppentransportschiff

USS EDWARD RUTLEDGE ( AP-52 )

USS EDWARD RUTLEDGE ( AP-52 )

Biografie

Edward Rutledge
* 23. November 1749 in Charleston, South Carolina
† 23. Januar 1800 in Charleston, South Carolina
war ein britisch-amerikanischer Politiker und gilt als einer der Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika

Edward Rutledge ist der Sohn von John Rutledge ( 1713 in Irland – 25. Dezember 1850 in Mount Pleasant, Charleston County, South Carolina ) und Sarah Hext Rutledge ( 18. Septembr 1724 in Charlest, South Carolina – 22. April 1792 in Charleston, South Carolina ). Edward hatte noch sechs Geschwister. John Rutledge ( 17. September 1739 in Charleston, South Carolina – 13. Juli 1800 in Charleston, South Carolina ), dieser war der erste Gouverneur von South Carolina und wurde als Diktator bezeichnet; Andrew Rutledge ( 1740 – 1772 ) war ein Kaufmann und ein Mann von Prinzipien; Thomas Rutledge ( 1741 – 1783 ), ein kaufmann, Friedensrichter und für 1776 das Mitglied der vollversammlung der Gemeinde von St. Helena; Sarah Rutledge ( 1742 – ? ), heiratete Gouverneur John Matthews ( Januar 1744 in Charleston, South Carolina – 17. November 1802 in Charleston, South Carolina, Gouverneur von South Carolina; Mary Rutledge Smith ( 4. November 1747 in Charleston, South Carolina – 22. Dezember 1832 in Charleston, South Carolina ), Ehefrau von Robert Moore Smith; Hugh Rutledge ( August 1750 in Charleston, South Carolina – 13. Januar 1811 in Mount Pleasant, Charleston County, South Carolina ), ein Rechtsanwalt und 1776 ein Richter der Admirality und weiterer wichtiger Ämter. Nach der Grundschule studierte Edward in England an der Middle Temple Schule Jura und wurde 1772 als Anwalt nach britischem Recht zugelassen. Nach seiner Rückkehr nach Charleston im Jahr 1773 ließ man ihn in South Carolina als Anwalt zu. Sein politischer Aufstieg begann im Jahre 1774 als er Delegierter auf dem Ersten Kontinentalen Kongress, dieser tagte vom 5. September 1774 bis zum 26. Oktober 1774 in Philadelphia, Pennsylvania, der dreizehn Gründerstaaten der späteren USA war. Im Jahr 1776 gehörte er zu den Unterzeichnern der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Edward Rutledge verursachte einige Aufregung, weil der originale Entwurf der Unabhängigkeitserklärung, dargelegt und unterstützt von Thomas Jefferson ( 13. April 1743 – 4. Juli 1826 ), das Verbot der Sklaverei enthielt und die Südstaaten veranlasste, nicht dafür zu stimmen, bis versprochen wurde, diese Passage zu entfernen. Als Rutledge nach South Carolina zurückkehrte, ließ er alle seine Sklaven frei. Edward Rutledge war auch Mitglied der ersten beiden regionalen Kongresse von South Carolina die 1775 und 1776 stattfanden. Im Jahr 1779 wurde er erneut in den Kontinentalen Kongress gewählt. Dieses Amt hatte er aber nicht angetreten, weil er als Offizier am Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg teilnahm. Im Jahr 1780 geriet er bei Charleston in britische Kriegsgefangenschaft. Erst im Juli des folgenden Jahres wurde er im Rahmen eines Gefangenenaustauschs wieder freigelassen. Zwischen 1782 und 1792 war er mit einigen Unterbrechungen Abgeordneter im Parlament von South Carolina. Im Jahr 1790 gehörte er dem Ausschuss zur Überarbeitung der Verfassung von South Carolina an. Er war auch der Initiator des Gesetzes zur Abschaffung des Erstgeburtsrechts in South Carolina. Im Jahr 1794 lehnte er eine Berufung durch Präsident George Washington ( 22. Februar 1732 – 14. Dezember 1799 ) zum Richter am Obersten Gerichtshof der USA, dem späteren Supreme Court, ab. Sein Bruder John wurde ein Jahr später zum Obersten Richter an diesem Gericht berufen, aber vom US Senat nicht bestätigt. Ende 1798 wurde Edward Rutledge von den Abgeordneten des Parlaments zum Gouverneur von South Carolina gewählt. Seine Amtszeit begann am 18. Dezember 1798. In dieser Zeit wurde die Frage diskutiert, ob ein Bundesstaat der USA das Recht habe, Bundesgesetze einseitig für sein Gebiet außer Kraft zusetzen. Rutledge entwarf einige Resolutionen, die eine solche Möglichkeit befürworteten. Dafür fand er aber damals in South Carolina keine Mehrheit. Dieses Thema sollte 30 Jahre später während der so genannten Nullifikationskrise noch eine wichtige Rolle in der Geschichte des Landes und der Union spielen. In seiner Amtszeit wurde auch die Verwaltung von South Carolina reformiert. Es entstanden neue Verwaltungseinheiten wie etwa die Distrikte und Countys (Bezirke). Auch der Rechnungshof wurde damals in South Carolina als eigenständiges Amt gegründet. Edward Rutledge konnte seine zweijährige Amtszeit nicht beenden, weil er bereits am 23. Januar 1800 im Amt verstarb. Edward Rutledge war zweimal verheiratet. 1774 heiratete Edward Rutledge die junge Henrietta Middleton ( 15. November 1750 in Saint Andrews, Charleston County, South Carolina – 22. April 1792 in Charleston, South Carolina ). Sie hatten drei Kinder. Henry Middletone Rutledge ( 5. April 1775 – 20. Januar 1844 ) und Sarah Rutledge ( 1782 in Charleston, South Carolina – 13. April 1855 in Charleston, South Carolina ). Nach dem Tod von Henrietta heiratete Edward Rutledge noch im selben Jahr die Witwe Mary Shubrick Eveleigh ( 11. Februar 1754 – 22. Oktober 1837 ).


USS EDWARD RUTLEDGE (AP-52)

Schiffsbiografie

Die USS EDWARD RUTLEDGE ( AP-52 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das nach Edward Rutledge einem britisch-amerikanischen Politiker und einem der amerikanischen Gründerväter benannt worden ist.
Das Truppentransportschiff ist das alleinige dieser Klasse.
s40001Das Schiff wurde als Passagierschiff auf der New York Shipbuilding Corporation in Camden, New Jersey 1931 auf Kiel gelegt. Das Schiff sollte für die American Export Lines fahren und erhielt zur Taufe im selben Jahr den Namen SS EXETER ( 9.60 BRT ) verliehen.
Nach dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg erwarb am 7. Januar 1942 die US Navy dieses Schiff und übertrug es der Maritime Commission. Auf der Tampa Shipbuilding Company in Tampa, Florida baute man es zu einem Truppentransporter um. Captain Myron Wells Hutchinson, Jr. ( 29. Dezember 1892 – 18. Oktober 1959 ) stellte am 18. April 1942 das Schiff mit dem Namen USS EDWARD RUTLEDGE ( AP-52 ) in den Dienst der US Navy. Am 13. Mai 1942 stach der Truppentransporter von Tampa aus in See und fuhr im Konvoi bis nach Norfolk, Virginia. Hier wurden in der Chesapeake Bay die Ausbildung der Soldaten für die Invasion in Nordafrika geübt. Man gliederte dort den Truppentransporter in die Task Group 34.9, der zentralen Angriffsgruppe, ein. In dieser TG 34.9 befanden sich neben der USS EDWARD RUTLEDGE 14 weitere Truppentransportschiffe die von den Zerstörern USS BRISTOL ( DD-53 ), USS EDISON ( DD-439 ), USS WOOLSEY ( DD- 427 ), USS ROWAN ( DD-405 ), USS TILLMAN ( DD-641 ) und USS DOYLE ( DD-494 ) sowie 6 Minensuchbooten und den beiden U-Booten USS GUNNEL ( SS-253 ) und USS HERRING ( SS-233 ) eskortiert wurden. Zusätzlich integrierte man in diesen Verband noch den Flugzeugträger USS RANGER ( CV-4 ), den Geleitflugzeugträger USS SUWANSEE ( CVE-27 ), die Zerstörer USS ELLYSON ( DD-454 ), USS FORREST ( DD-461 ), USS FITCH ( DD-462 ), USS CORRY ( DD-463 ) und USS HOBSON ( DD-464 ) sowie einen Tanker. Außerdem befanden sich in dieser TG zur Feuerunterstützung der Landungskräfte der Schwere Kreuzer USS AUGUSTA ( CA-31 ) und der Leichte Kreuzer USS BROOKLYN ( CL-40 ). Diese wurden von den Zerstörern USS SWANSON ( DD-443 ), USS WILKES ( DD-441 ), USS LUDLOW ( DD-438 ) und USS MURPHY ( DD-603 ) gesichert. Alle diese Kriegsschiffe eskortierten dabei den Geleitzug UGF 1, bestehend aus 112 Transport- und 3 Frachtschiffen. Am 24. Oktober legte der Verband in Hampton Roads ab und erreichte am 7. November seine Ausgangsstellung vor Casablanka, Marokko in der Fedhala Bay. Dort gruppierte man die einzelnen Untergruppen des Verbandes für den Angriff am folgenden Tag um. Auf den Schiffen begannen die Vorbereitungen für die Landungen. Mit dem Beginn der Schlacht um die französischen Territorien unter der mit Deutschland kollaborierenden Vichy Regierung, unterstützten die Trägerflugzeuge sowie die Kreuzer und Zerstörer die Landungstruppen. Nach dem Entladen der Truppen lagen die Truppentransportschiffe immer noch auf Reede und wurden durch Zerstörer bewacht. In der Nacht zum 12. November schlichen sich deutsche U-Boote an die auf Reede liegenden Schiffe heran. U-130, Kommandant Korvettenkapitän Ernst Kals ( 2. August 1905 – 2. November 1979 ), torpedierte neben der USS EDWARD RUTLEDGE auch die beiden Truppentransporter USS HUGH L SCOTT ( AP-43 ) und USS TASKER H BLISS ( AP-42 ). Die Besatzung der USS EDWARD RUTLEDGE versuchte zwar noch das Schiff zu retten in dem es auf den Strand gesetzt warden sollte, doch das Heck des Truppentransporters sank zu schnell. Fünfzehn Besatzungsmitglieder gingen mit dem Schiff unter.
Am 7. Dezember 1942 strich man den Namen USS EDWARD RUTLEDGE ( AP-52 ) von der US Navy – Liste.

USS JOSEPH HEWES ( AP-50 )

USS JOSEPH HEWES ( AP-50 )

Biografie

Joseph Hewes
* 23. Januar 1730 in Kingston, New Jersey
† 10. November 1779 in Philadelphia, Pennsylvania
Unterzeichnete für North Carolina die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten und ist damit einer der amerikanischen Gründerväter

Joseph Hewes wuchs in der Nähe von Kingston, New Jersey auf. Seine Eltern, Aaron und Providence Hewes, waren Quäker und gehörten der Gesellschaft der Freunde an. Sie zogen wegen religiösen Vorurteilen von Connecticut nach New Jersey. In New Jersey erhielt Joseph Hewes eine klassische Ausbildung am Princeton College. Nach dem Abschluss nahm ihn der Händler und Importeur Joseph Ogden in Philadelphia in die Lehre. Dort lernte Hewes viel. Dieses Wissen in Verbindung mit seiner Arbeitsmoral trug zu seinem finanziellen Erfolg bei. Nachdem Hewes seine Lehrzeit abgeschlossen hatte, startete er eine erfolgreiche und unabhängige Händlerkarriere. Hewes Erfolg war nicht ungewöhnlich. Die wachsende Kaufmannschaft in dem britischen Überseegebiet und ihr zunehmender Reichtum brachte England dazu, dass diese zahlreiche Steuergelder an das Mutterland zahlen sollten. Im Alter von 30 Jahren zog Joseph Hewes nach Edenton, North Carolina. Dort erwarb er sich in den folgenden drei Jahren einen ehrenvollen Ruf. Er besaß den Respekt und das Vertrauen seiner Nachbarn und Kollegen in dieser britischen Kolonie. Mit seinem ehrenvollen Geschäftsgebaren und seinem Charme wurde Joseph Hewes 1763 in die gesetzgebende Versammlung von North Carolina gewählt. Danach war er ein Mitglied des Colonial Legislatur of the Province von 1766 – 1775. Durch seine wachsende Beliebtheit diente Hewes 1775 als Mitglied des Ausschusses der Korrespondenz des neuen Landtags. Nach den Delegierten von Massachusetts war Hewes ein Pionier der Unabhängigkeit. Er beeinflusste die Mitglieder der gesetzgebenden Versammlung so sehr, dass in den Jahren vor der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung viele von ihnen rebellisch waren.
1774 schickte North Carolina drei Delegierte zum Ersten Continental Congress. Einer von denen war Joseph Hewes. Das eigentliche Ziel dieses Kongresses war die Harmonie zwischen den amerikanischen Kolonien und Großbritannien wieder herzustellen. Doch Hewes trat schon wegen seiner vorangegangenen Aktivitäten für die Unabhängigkeit ein. Zwar war es für Hewes sehr schwer im Kontinentalkongress seine Meinung zu vertreten ohne ausgelacht oder beschimpft zu werden. Hewes hatte nur selten die Gelegenheit im Kongress zu sprechen. Dafür war er in den gebildeten Komitees sehr tätig, von denen die meisten die Unabhängigkeit favorisierten. Auch zum Zweiten Kontinentalkongress 1775 wählte man Hewes in North Carolina, in dem er für vier Jahre diente. Anfang 1776 wurde Joseph Hewes zum ersten Marineminister der dreizehn Kolonien ernannt. Er bildete da mit der ihm verliehenen Befugnis die Eckpfeiler der amerikanischen Marine. Außerdem war er in einem Geheimkomitee beteiligt das die Unabhängigkeit der Kolonien forderte. Hewes war dabei eines der Hauptgründe warum North Carolina die Unabhängigkeit vor allen anderen Kolonien forderte. Ohne Joseph Hewes wäre die Unabhängigkeitserklärung nie unterzeichnet worden. Diese wurde am 4. Juli 1776 von 56 Delegierten unterzeichnet. Wegen seiner nachlassenden Gesundheit zog sich Hewes in sein Anwesen in New Jersey zurück. Ungeachtet seiner gesundheitlichen Probleme ließ er sich für die Wiederwahl in den Kongress aufstellen. Er wurde nicht wiedergewählt. Am 29. Oktober 1779 hatte er seinen letzten Auftritt im Kongress und am 10. November verstarb er.
Seine Beerdigung erfolgte schon am nächsten Tag. Die Mitglieder der Generalversammlung von Pennsylvania, der Präsident des obersten Executive Council, der bevollmächtigte Botschafter von Frankreich und eine Reihe von Bürgerinnen und Bürger kamen um diesem großen Manne ihren Respekt zu zollen. Um die Erinnerung an Joseph Hewes zu ehren, trugen die Kongressteilnehmer für einen Monat auf dem linken Arm einen Trauerflor.
In dem von Joseph Hewes geführtes Tagebuch waren die letzten Lebensjahre von ihm niedergeschrieben. Er schrieb, dass er ein trauriger und einsamer Mann war. Er wollte nie ein Junggeselle sein. Doch seine geliebte Braut starb unerwartet noch vor dem Hochzeitsfeste 1766. Daher hatte er auch nie geheiratet und hatte auch keine Kinder denen er sein Geld und seine Besitzungen hinterlassen konnte.


USS JOSEPH HEWES ( AP-50 )

Schiffsbiografie

Die USS JOSEPH HEWES ( AP-50 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren eines der Gründungsväter der Vereinigten Staaten von Amerika, Joseph Hewes, benannt worden ist.
Das Truppentransportschiff ist das erste Schiff aus der JOSEPH HEWES – Klasse.
Auf der New York Shipbuilding Company in Camden, New Jersey wurde das Passagierschiff mit einer Verdrängung von 9359 BRT im Jahre 1930 gebaut. Zu seiner Taufe erhielt das Schiff den Namen SS EXCALIBUR.
Die US Navy erwarb am 8. Januar 1942 das Schiff und ließ es zu einem Truppentransportschiff umbauen. Captain Robert McLanahan Smith, Jr. ( 1896 – 11. November 1942 ) stellte am 1. Mai 1942 das unter seinem Befehl stehende Schiff mit dem Namen USS JOSEPH HEWES in den Dienst der US Navy. Nach der Fertigstellung des Umbaus und der Ausstattung, verlegte man das Schiff am 24. Oktober 1942 nach Hampton Roads, Virginia. Dort gliederte man den Truppentransporter in die Task Group 34.8 ein, der nördlichen Angriffsgruppe während der Operation „Torch“. In dieser TG befanden sich neben der USS JOSEPH HEWES noch sieben weitere Truppentransportschiffe, die von den Zerstörern USS PARKER, USS ROE ( DD-418 ), USS LIVERMORE ( DD-429 ), USS KEARNY ( DD-432 ) und USS ERICSSON ( DD-440 ) gesichert wurden. Außerdem befanden sich noch sich das Schlachtschiff USS TEXAS ( BB-35 ) und der Leichte Kreuzer USS SAVANNAH ( CL-42 ) die zur Feuerunterstützung dieser Kampfgruppe dienten und die beiden Geleitträger USS SANGAMON ( CVE-26 ) und USS CHENANGO ( CVE-28 ) die von den Zerstörern USS HAMBLETON, USS MACOMB, USS DALLAS ( DD-199 ) und USS EBERLE ( DD-430 ), dem Öltanker USS KENNEBEC ( AO-36 ), den Minensuchern USS RAVEN ( AM-55 ) und USS OSPREY ( AM-56 ), dem Flugzeugtender USS BARNEGAT ( AVP-10 ) und dem U-Boot USS SHAD ( SS-235 ) begleitet wurden. Am 28. Oktober verließen die Verbände der Task Force die amerikanische Küste und erreichten am 7. November 1942 ihre Einsatzgebiete. Für die TG 34.8 waren das Mehedya und Port Lyautey. Am Morgen des folgenden Tages begann der Angriff der Invasionsflotte. Die Invasionsflotte befehligte Rear Admiral Henry Kent Hewitt ( 11. Februar 1887 – 15. September 1972 ). Auf der USS JOSEPH HEWES befanden sich vor dem Angriff noch 80 Offiziere und 1074 Soldaten der 3. Division sowie Fahrzeuge und Zubehör.
Die Task Group 34.8 begann am 8. November mit der Operation „Goalpost“. Gegen 7:05 landeten die ersten Truppen von der USS JOSEPH HEWES auf marokkanischen Boden. Danach begann das Entladen von Munition und des Nachschubes. Gegen Mittag des 11. Novembers war dies abgeschlossen und die ersten 30 Verwundeten des Kampfes kamen auf das Truppentransportschiff.
Am Abend des 11. November 1942 schlich sich U-173, Kommandant Oberleutnant zur See Hans-Adolf Schweichel ( 26. Mai 1915 – 16. November 1942 ), in die Nähe der auf Reede liegenden Schiffe. Kommandant Schweichel ließ zwischen 19:48 Uhr und 19:56 Uhr drei Torpedos auf die verankerten Schiffe abfeuern. Man nahm auf dem U-Boot drei Detonationen wahr. Visuelle Beobachtungen konnten nicht wahrgenommen werden, da das U-Boot sich schon im Tauchvorgang befand. Ein jeder der Torpedos hatte getroffen.
Der erste Torpedo traf den Truppentransporter USS JOSEPH HEWES ( AP-50 ). Verzweifelt versuchte man zwar das Schiff noch bis zum Strand fahren zu können, aber das Vorschiff nahm viel zu schnell Wasser auf und die Propeller schauten aus dem Wasser. Captain Robert McLanahan Smith, Jr. gab dann den Befehl zum verlassen des Schiffes. Er und über 100 Besatzungsmitglieder und Soldaten verloren ihr Leben während das Schiff in den Fluten versank.

Der zweite Torpedo traf den Öltanker USS WINOOSKI ( AO-38 ) und der dritte Torpedo traf mittschiffs den Zerstörer USS HAMBLETON ( DD-455 ).


USS JOSEPHHEWES ( AP 50 )
Commanding Officer

Captain Robert McLanahan Smith, Jr.          1. Mai 1942 – 11. November 1942