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USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 )

USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 )

Biografie

Melvin Rollie Nawman
* 10. September 1916 in Aurora, Illinois
† 2. November 1942 über den Gewässern vor Guadalcanal, Salomonen

Melvin Rollie Nawman besuchte die Universität von Utah vor seiner Einberufung am 7. Juli 1941 zum US Marine Corps Reserve. Kurz nach seiner Grundausbildung qualifizierte er sich für die Flugausbildung. Er erwarb am 27. Juli 1942 sein Pilotenabzeichen und wurde zum Second Lieutenant befördert. Nach der Eroberung des Henderson Fields auf Guadalcanal, Salomonen versetzte man ihn mit dem Scout Bombergeschwader VMSB-32 dorthin. Am 30. Oktober erreichte dieses Bombengeschwader Guadalcanal und geriet gleich in erbitterte Gefechte um den Flugplatz Henderson Field. Die Japaner versuchten durch vermehrten Nachschub an Soldaten und Munition, der durch Zerstörer angelandet werden sollte, ihre Truppenstärke für weitere Angriffe zu erhöhen. Drei Tage später näherte sich solch ein feindlicher „Tokyo Express“ den Gewässern vor Guadalcanal. Umgehend begannen die amerikanischen Flugzeuge diesen feindlichen Schiffskonvoi zu attackieren damit die Verstärkung nicht anlanden konnte. Dabei wurde die Maschine von Second Lieutenant Melvin Rollie Nawman abgeschossen. Dieser Flugzeugangriff wurde ausschließlich von Freiwilligen durchgeführt. Posthum verlieh man Nawman die Air Medal.


USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 )

Schiffsbiografie

Die USS MELVIN R NAWMAN ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Second Lieutenant Melvin Rollie Nawman ( USMC ) benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das neunundvierzigste Schiff aus der JOHN C BUTLER – Klasse.
Auf der Brown Shipbuilding Company in Houston, Texas wurde am 3. Januar 1944 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. R. B. Nawman, Mutter von Second Lieutenant Melvin Rollie Nawman, taufte am 16. Februar 1944 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander F. W. Kinsley stellte am 16. Mai 1944 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt führte die USS MELVIN R NAWMAN bis zu der amerikanischen Marinebasis bei den Bermudas. Anschließend fuhr der Geleitzerstörer in die Boston Naval Shipyard in Boston, Massachusetts und erhielt hier die Endausrüstung. Am 22. Juli 1944 stach das Kriegsschiff dann in See und fuhr zum Panamakanal, der fünf Tage später durchquert wurde. Nach einem Zwischenstopp in der amerikanischen Marinebasis San Diego, Kalifornien erreichte die USS MELVIN R NAWMAN Mitte August die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Hier beteiligte sich der Geleitzerstörer in den zwei folgenden Monaten an einem Anti-U-Boot Killer Training, das rund um die Hawaiianischen Inseln erfolgte. Diese wurden am 21. August unterbrochen. Zusammen mit den Geleitzerstörern USS WILLIAM C COLE ( DE-641 ) und USS SAMUEL B ROBERTS ( DE-413 ) eskortierte die USS MELVIN R NAWMAN einen Schiffskonvoi zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Die Schiffe erreichten das Atoll am 30. August. Schon am 2. September verließ die USS MELVIN R NAWMAN zusammen mit der USS SAMUEL B ROBERTS wieder dieses Atoll und eskortierte erneut einen Schiffskonvoi. Diesmal nach Pearl Harbor. Dort legten die Schiffe am 10. September an und man gliederte es in die CortDiv 72 ein. Für die Mannschaft der USS MELVIN R NAWMAN begannen nun bis zum 16. Oktober weitere Anti-U-Boot Übungen. In diesen Tagen gliederte man den Geleitzerstörer in die Task Group 30.7, der Hunter Killer Group, ein. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS ANZIO ( CVE-57 ) und die Geleitzerstörer USS MELVIN R. NAWMAN, USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS LAWRENCE C TAYLOR ( DE-415 ), USS TABBERER ( DE-418 ), USS BEBAS ( DE-10 ) und USS ROBERT F KELLER ( DE-419 ). Diese Schiffe verließen am 16. Oktober die Marinebasis Pearl Harbor. Sie fuhren in Richtung Westen und waren dabei auf der Suche nach feindlichen U-Booten. Am 23. Oktober erreichten sie das Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Hier blieben die Schiffe für vier Tage liegen und begannen mit dem bunkern von Treibstoff und Proviant. Am 27. Oktober stachen sie wieder in See und fuhren zum Atoll Ulithi, Karolinen. In die dortige Lagune fuhren die Schiffe am 1. November ein. Das Atoll verließen sie am 4. November wieder und am folgenden Tag trifft man auf den Leichten Kreuzer USS RENO ( CL-96 ), aus der TG 38.3, der von dem Hochseeflottenschlepper USS ZUNI ( ATF-95 ) ins Schlepptau genommen worden war. Auf der Backbordseite des Leichten Kreuzers waren zwei Torpedos, abgefeuert vom japanischen U-Boot IJN I-41, Kommandant LCDR Kondo, eingedrungen. Aber nur ein Torpedo war explodiert. Die Schiffe der TG 30.7 erhielten nun die Aufgabe nach dem U-Boot zu suchen. Am 8. November erreichten die Schiffe die Position der Schiffe aus der Task Group 30.8, welche für den Nachschub für die Kriegsschiffe der TF 38 zu sorgen hatte. Ständig waren nun Flugzeuge der USS ANZIO in der Luft und suchten das Wasser nach dem U-Boot ab. Am 17. November werden alle Besatzungsmitglieder auf ihre Kampfpositionen befohlen. Da befanden sich die Schiffe östlich der philippinischen Insel Samar. Man hatte das japanische U-Boot IJN I-26, mit einer Tonnage von 51.500 Tonnen, aufgespürt und durch die USS LAWRENCE C TAYLOR versenkt. Alle 105 Besatzungsmitglieder des U-Bootes kommen dabei ums Leben. Auch am folgenden Tag war der Geleitzerstörer in demselben Seegebiet erfolgreich. Diesmal traf es das U-Boot IJN I-41. Es explodierte nach mehreren Hedgehogs Angriffen und nahm alle 111 Besatzungsmitglieder mit in den Tod. Wenige Tage später kehrten die Schiffe der TG 30.7 zum Atoll Ulithi zurück. Hier bereitete man die Kriegsschiffe auf ihren nächsten Einsatz vor. Dazu versetzte man die USS MELVIN R NAWMAN wieder in die ASW Task Group 30.7, die Captain G. C. Montgomery während der Operation „Love III“ kommandierte. In der TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS ANZIO und die Geleitzerstörer USS MELVIN R NAWMAN, USS OLIVER MITCHELL, USS LAWRENCE C TAYLOR, USS TABBERER und USS ROBERT F KELLER. Am 9. Dezember verließen diese Schiffe das Atoll und fuhren zur Sicherung der Kriegsschiffe aus der Task Force 38 in Richtung der philippinischen Insel Mindoro. Dort sollten sie wieder die Suche nach feindlichen U-Booten aufnehmen. Am 17. Dezember liefen die Schiffe der TG 30.7 in das Operationsgebiet der Task Group 30.8 ein, wo die Betankung der Kriegsschiffe der Task Force 38 erfolgen sollte, und begannen umgehend mit ihrer Suche. Dieses Operationsgebiet der TG 30.8 lag in der Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit die Schiffe der TF außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge Betankt werden konnten. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an, der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde von Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ), der Kommandeur der 3. US Flotte, an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Innerhalb der TG 30.7 erlitten USS MELVIN R NAWMAN und USS TABBERER nennenswerte Schäden durch den Taifun. Beide Kriegsschiffe hatten ihren Mast verloren. Beide Geleitzerstörer fuhren daraufhin zum Atoll Ulithi. Hier in der Lagune begann man umgehend mit den Reparaturarbeiten. Nach deren Abschluss versetzte man die USS MELVIN R NAWMAN in die Task Undergroup 50.7.1, der Antisubmarine Group, die Captain G. C. Montgomery während der Operation „Detachment“ befehligte. In der TU befand sich der Geleitflugzeugträger USS ANZIO und die Geleitzerstörer USS MELVIN R NAWMAN, USS LAWRENCE C TAYLOR, USS ROBERT F KELLER und USS OLIVER MITCHELL. Am 2. Februar verließen diese Schiffe das Atoll Ulithi und fuhren zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Dieses Atoll verließen sie am 10. Februar wieder und fuhren zu der Insel Saipan, Nördliche Marianen, die sie noch am selben Tag erreichten. Vor Saipan wurden am 12. Februar die Anker gehievt. Die Schiffe der TU fuhren nun zur Bonin Insel Iwo Jima. Hier schirmte die USS MELVIN R NAWMAN den Geleitflugzeugträger vor Luft- und Unterwasserangriffen ab, währenddessen die Trägerflugzeuge selber auf der Suche feindlicher U-Boote waren und sich außerdem an dem Bombardement feindlicher Stellungen auf der Vulkaninsel beteiligten. Während solch einer Patrouillenfahrt kollidierte der Geleitzerstörer am 22. Februar mit dem Panzerlandungsschiff USS LST-807. Das Panzerlandungsschiff war da auf dem Weg zur Anlandugsstelle Red Beach auf Iwo Jima. Beide Schiffe erleiden nur geringe Schäden und können ihren Einsatz fortsetzen. Hinter der vor der Insel ankernden 5. US Flotte beginnen sich mittlerweile japanische U-Boote in Position zu bringen. Sie sollen einen Kaitenangriff mit bemannten Torpedos beginnen. Am 25. Februar meldet der Zerstörer USS BENNION ( DD-662 ) aus der TF 54, dass man auf dem Sonar ein Signal von feindlichen U-Booten aufgefangen hätte. Umgehend werden von der USS ANZIO Torpedobomber vom Typ Grumman TBM-1C „Avenger“ gestartet und gehen auf die Suche nach dem U-Boot. Am morgen des 26. Februar entlässt IJN I-368, Kommandant LCDR Mitsuteru Irizawas, drei der fünf mitgeführten Kaiten mit den Piloten LT (jg) Junji Kawasaki, Ensign Toshio Ishida und Ensign Susumi Namba. Um 3:04 Uhr wird IJN I-368 35 Seemeilen westlich von Iwo Jima durch den Torpedobomberpiloten LT (jg) F. M. Fay auf Radar aufgenommen. Das U-Boot lag auf dem Wasser. Um 3:38 Uhr taucht dann IJN I-368 schnell ab. Ein Mark 24 „Fido“ Torpedo erreicht trotzdem das japanische U-Boot und versenkt es mit allen 86 Besatzungsmitgliedern. Am selben Tag, um 2:20 Uhr, entdeckte der Torpedobomberpilot LT (jg) W. J. Wilson aus derselben Staffel das japanische U-Boot IJN RO-43, Kommandant LT Tsukigata Masaki, rund 50 Seemeilen Westnordwestlich von Iwo Jima und warf einen Mark 24 „Fido“ akustischen Zieltorpedo ab. Mit allen 79 Besatzungsmitgliedern wurde es versenkt. Die Kriegsschiffe der TU 50.7.1 verließen am 7. März das Seegebiet vor Iwo Jima und fuhren in die San Pedro Bay, philippinische Insel Leyte. Hier nahm man an der USS MELVINE R NAWMAN einige Reparaturen, die von der Kollision mit dem Panzerlandungsschiff her stammten, vor und ließ die Besatzung sich etwas ausruhen. Doch dann versetzte man den Geleitzerstörer in die Task Group 52.1, der Support Carrier Group, die von Rear Admiral Calvin Thornton Durgin ( 7. Januar 1893 in Palmyra, New Jersey – 25. März 1965 in New York City ) kommandiert wurde. Innerhalb dieser TG befand sich der Geleitzerstörer in der Task Undergroup 52.1.1, die Rear Admiral Clifton Albert Frederick Spargue ( 8. Januar 1896 in Dorchester, Massachusetts – 11. April 1955 in San Diego, Kalifornien ) bis zum 7. April kommandierte. In dieser befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ANZIO, USS MAKIN ISLAND ( CVE-93 ), USS FANSHAW BAY ( CVE-70 ), USS LUNGA POINT ( CVE-94 ), USS NATOMA BAY ( CVE-62 ), USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ) und USS HOGGATT BAY ( CVE-75 ), die Zerstörer USS WILKES ( DD-441 ), USS BAGLEY ( DD-386 ), USS HART ( DD-594 ), USS INGRAHAM ( DD-694 ), USS PATTERSON ( DD-392 ), USS LOWRY ( DD-770 ) und USS WOODWORTH ( DD-460 ) und die Geleitzerstörer USS MELVIN R NAWMAN, USS OLIVER MITCHELL, USS LAWRENCE C TAYLOR, USS ROBERT F KELLER, USS TABBERER, USS RICHARD M ROWELL ( DE-403 ), USS RICHARD S BULL ( DE-402 ), USS DENNIS ( DE-405 ) und USS O´FLAHERTY ( DE-340 ). Ziel dieses Verbandes während der Operation „Iceberg“ war Okinawa. Am 21. März verlassen die Geleitzerstörer und die USS ANZIO die San Pedro Bay und fahren nach Norden um sich mit den anderen Kriegsschiffen der TU zu vereinigen. Aufgabe des Geleitflugzeugträgers und der Geleitzerstörer war wieder die Suche nach feindlichen U-Booten und deren Vernichtung. Am 24. März befanden sich die Schiffe der TG 52.1 südlich der Kerama Retto Inseln. Am folgenden Tag mussten sich die Kriegsschiffe der TU 52.1.1 einem massiven feindlichen Luftangriff erwehren. Dann begannen ab dem 26. März die Kämpfe um die Kerama Retto Inseln und ab dem 1. April um Okinawa. Am 2. April gab es erneut einen feindlichen Luftangriff auf die Schiffe der TU. Alle Geschützmannschaften der USS MELVIN R NAWMAN ließen einen Splitterregen auf die anfliegenden Kamikazepiloten regnen und konnten so zwei der Flugzeuge vernichten. Zwei Besatzungsmitglieder verlieh man dafür die Bronze Star Medal. Anfang Mai verließ der Geleitzerstörer die Gewässer vor Okinawa und eskortierte zusammen mit anderen Kriegsschiffen einen Schiffskonvoi zur Insel Guam, Nördliche Marianen. Hier blieb die USS MELVIN R NAWMAN für die folgenden 47 Tage und beteiligte sich an Patrouillen- und Eskortierfahrten. Anschließend wechselte der Geleitzerstörer in die San Pedro Bay, philippinische Insel Leyte. Hier integrierte man das Kriegsschiff in die Task Group 30.8, der Logistical Group der 3. US Flotte. In TG befanden sich dafür die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS GILBERT ISLANDS ( CVE-107 ), USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS STEVENSON ( DD-645 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS THORN ( DD-647 ), USS KALK ( DD-611 ), USS TAYLOR ( DD-468 ), USS NICHOLAS ( DD-449 ), USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS MELVIN R NAWMAN, USS OLIVER MITCHELL, USS LAMONS ( DE-743 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS WATERMAN ( DD-740 ), USS REYNOLDS ( DE-42 ), USS KYNE ( DE-744 ), USS LAKE ( DE-301 ), USS LYMAN ( DE-302 ), USS CROWLEY ( DE-303 ), USS DONALDSON ( DE-44 ), USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), USS BANGUST ( DD-739 ), USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS WILLMARTH ( DE-638 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG sollten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Luftangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu unterstützten. Das Auslaufen der Schiffe der TG 30.8 war für den 28. Juni vorgesehen. Zwei Tage später erreichten sie das Atoll Ulithi. Hauptsächlich wurden nun die Schiffe der Task Force 38 versorgt vor Honshu. Die USS MELVIN R NAWMAN eskortierte zusammen mit anderen Geleitzerstörern leere Öltanker zum Atoll Ulithi und kehrte zusammen mit den Kriegsschiffen an die japanische Küste zurück. Am 8. August eilten die Geleitzerstörer einem Schiffskonvoi entgegen, er bestand aus 12 Öltankern und einem Versorgungsschiff, welcher vom Atoll Ulithi kam. In der Nähe der japanischen Gewässer fanden die Schiffe zueinander und fuhren zu den amerikanischen Kriegsschiffen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. In den nun folgenden vier Monaten beteiligte sich die USS MELVIN R NAWMAN zusammen mit der USS OLIVER MITCHELL an der Eskorte von Truppentransportern, die Soldaten zur Besetzung von Korea und der chinesischen Küste an Bord hatten, damit die Nachkriegsunruhen in diesem Land gemildert werden konnten. Die Truppen der USA und die unter dem chinesischen General Chiang Kai-shek nationalistisch aufgestellten Truppen der Kuomintang versuchten auf chinesischem Boden vollendete Tatsachen gegen kommunistisch eingestellte chinesische Truppen zu schaffen und ihre besetzten Gebiete zu stabilisieren. Am 22. Dezember beteiligte sich die USS MELVIN R NAWMAN an der Operation „Margic Carpet“ und transportierte Kriegsveteranen in die Vereinigten Staaten zurück. Das Kriegsschiff legte am 15. Januar 1946 im Hafen von San Francisco, Kalifornien an und wechselte dann nach San Diego. In der dortigen Marinebasis wurde der Geleitzerstörer am 24. April außer Dienst gestellt und in die Pazifikreserveflotte versetzt.
Wegen des 1950 ausgebrochenen Koreakrieges mehrten sich die Stimmen in den USA, dass wieder mehr Kriegsschiffe in den Dienst gestellt werden sollten. Daher nahm man in diesem Jahr die USS MELVIN R NAWMAN aus der Pazifikreserveflotte und begann den Geleitzerstörer für seinen neuen Einsatz innerhalb der US Navy auszustatten. Lieutenant Commander P. H. Teeter stellte am 28. März 1951 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt verließ der Geleitzerstörer am 22. Juni die Marinebasis San Diego und sollte bei der Zerstörer Force innerhalb der US Atlantikflotte neue Aufgaben übernehmen. Nach der Durchquerung des Panamakanals legte das Kriegsschiff am 11. Juli im Hafen von Melville, Rhode Island an. Neben lokalen Operationen entlang der US Ostküste, beteiligte sich die USS MELVIN R NAWMAN auch an Einsätzen in den Gewässern Westeuropas. So lag der Geleitzerstörer im Sommer 1953 zusammen mit den Schwesterschiffen USS RAYMOND ( DE-341 ) und USS CHESTER T O´BRIEN ( DE-421 ) während einer Nordatlantik Midshipman Kreuzfahrt und einem weiteren im Hafen von Kopenhagen, Dänemark. Nach erneuten lokalen Operationen vor der US Ostküste und dem jährlichen Besuch von Key West, Florida, begann ab 1954 auch der jährliche Besuch der amerikanischen Marinestützpunkte in der Karibik. In diesen Gewässern konnte man am intensivsten ein Anti-U-Boot Kampfflugzeugtraining durchführen. Neben der Sicherung der Flugzeugträger konnten daher auch die Geleitzerstörer den Schülern der Flotten – Sonar – Schule in Key West bei der Ausbildung helfen. Drei Midshipman Kreuzfahrten führte die USS MELVIN R NAWMAN im Jahre 1957 durch. Dabei wurden Häfen von Norwegen, Dänemark und Quebec, Kanada besucht. Außerdem nahm der Geleitzerstörer im Oktober 1957 an einer 49-tägigen Kreuzfahrt im Mittelmeer teil. Im darauffolgenden Jahr teilte man das Kriegsschiff einer Reserve Eskortierstaffel zu. Ab dem 16. Juni erfolgte dann die erste Navy Reserve Kreuzfahrt mit Reservisten. Nach einer Überholung im Februar 1959 wählte man die USS MELVIN R NAWMAN als Reserve Ausbildungsschiff aus und stationierte es in Davisville, Rhode Island und ab dem 12. Dezember in Providence, Rhode Island. Die dann an Bord gegangene Reserve Crew absolvierte im Frühjahr 1960 eine Kreuzfahrt nach Puerto Rico. Anschließend verblieb das Kriegsschiff in Providence. Von hier aus schleppte man den Geleitzerstörer in die New York Naval Shipyard, wo es am 1. Juni für die Inaktivierung vorbereitet wurde. Am 30. August 1960 stellte man das Kriegsschiff außer Dienst. Von der New York Naval Shipyard schleppte man dann das Kriegsschiff in die Philadelphia Naval Shipyard in Philadelphia, Pennsylvania. Am 1. Juli 1972 strich man den Namen USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ) von der US Navy – Liste. Nach Abbau sämtlicher kriegstechnischer Einrichtungen verkaufte man den Schiffskörper am 3. Oktober 1973 zum verschrotten.


USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 )
Commanding Officer

LCDR F. W. Kinsley      16. Mai 1944 – ?
LCDR P. H. Teeter       28. März 1951 – ?

USS LAMONS ( DE-743 )

USS LAMONS ( DE-743 )

Biografie

Kenneth Tafe Lamons
* 12. Oktober 1909 in Greenville, Tennessee
† 7. Dezember 1941 in der amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii an Bord des Schlachtschiffes USS NEVADA ( BB-36 )

Kenneth Tafe Lamons trat am 29. Februar 1928 freiwillig in die US Navy ein. Nach mehreren Jahren Dienst stieg er in den Rang eines Boatswain Mate Second Class auf. Er diente ununterbrochen für sein Land bis an den Tag an dem die Japaner mit ihrem Angriff auf Pearl Harbor die USA in den Zweiten Weltkrieg zogen. An diesem Tag befand sich Kenneth Tafe Lamons an Bord des Schlachtschiffes USS NEVADA. Trotz seiner schweren Verletzungen, die er während der Schlacht erhalten hatte, zeigte er außerordentlichen Mut und Missachtung seines eigenen Lebens bei dem Beschuss der japanischen Flugzeuge mit der 5-Zoll Flugabwehrkanone. Er ignorierte dabei die abgeworfenen feindlichen Bomben die auf dem Schlachtschiff explodierten, die dadurch entstandenen Brände und explodierenden Munition bis er selber durch den Maschinengewehrbeschuss eines japanischen Piloten ums Leben kam.


USS LAMONS ( DE-743 )

Schiffsbiografie

Die USS LAMONS ( DE-743 ) ist das zweite Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Boatswain´s Mate Second Class Kenneth Tafe Lamons benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das sechsundfünfzigste Schiff aus der CANNON – Klasse.
Auf der Western Pipe and Steel Company in Los Angeles, Kalifornien wurde am 10. April 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Leora M. Lamons, Witwe von Boatswain´s Mate Second Class Kenneth Tafe Lamons, taufte am 1. August 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Charles Kenneth Hutchinson stellte am 29. Februar 1944 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Nach der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt, die die USS LAMONS in den Gewässern vor der amerikanischen Marinebasis San Diego, Kalifornien durchführte, wechselte der Geleitzerstörer nach San Francisco, Kalifornien. Das Kriegsschiff verließ diesen Hafen am 10. Mai und eskortierte drei Versorgungsschiffe zunächst bis zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Von dieser Basis ging die Fahrt weiter zu den Marshall Islands. Am 3. Juni erreichten die Schiffe das Atoll Majuro. Hier gliederte man die USS LAMONS in die Task Group 50.17 versetzte, in der sich Öltanker zur Versorgung der Kriegsschiffe aus der 5. US Flotte während der Angriffsaktion gegen die Inseln der Nördlichen Marianen befanden. In dieser Fueling & Aircraft Replacement Group war während der Operation „Forager“ der Leichte Flugzeugträger USS MONTEREY ( CVL-26 ), die Geleitflugzeugträger USS COPAHEE ( CVE-12 ) und USS BRETON ( CVE-23 ), die Zerstörer USS HALL ( DD-583 ), USS JOHN D HENLEY ( DD-553 ), USS EVANS ( DD-552 ), USS DAVID W TAYLOR ( DD-551 ) und USS PAUL HAMILTON ( DD-590 ), die Geleitzerstörer USS LAMONS, USS BANGUST ( DE-739 ), USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WESSON ( DE-184 ), USS LEVY ( DE-162 ), USS OSTERHAUS ( DE-164 ), USS PARKS ( DE-165 ), USS SAMUEL S MILES ( DE-183 ), USS RIDDLE ( DE-185 ), USS SWEARER ( DE-186 ), USS WILEMAN ( DE-22 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS FAIR ( DE-35 ), USS MANLOVE ( DE-36 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS HILBERT ( DE-742 ) und USS MITCHELL ( DE-43 ) sowie die Öltanker USS NESHANIC ( AO-71 ), USS SAUGATUCK ( AO-75 ), USS SARANAC ( AO-74 ), USS SEBEC ( AO-87 ), USS ENOREE ( AO-69 ), USS MANATEE ( AO-58 ), USS MARIAS ( AO-57 ), USS TAPPAHANNOCK ( AO-43 ) und vier weitere. Bis zum 6. Juni bereitete man die USS LAMONS in der Lagune von Majuro für diesen kommenden Einsatz vor. An diesem Tag stachen die Geleitzerstörer wieder in See und eskortierten die Öltanker in Richtung der Nördlichen Marianen, mit einem Zwischenstopp vor dem Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Zum selben Zeitpunkt hatten auch die Kriegsschiffe der Task Force 58 das Atoll Majuro verlassen. Drei Tage später erfolgte schon die Beölung der Schiffe der TF. Ab diesem Tag blieben die Geleitzerstörer und Öltanker bei dem Atoll Eniwetok, Marshall Islands zurück und warteten auf die Kriegsschiffe der TG 50.17. Am 5. Juni hatten die Geleitflugzeugträger und die Zerstörer der TG 50.17 Pearl Harbor verlassen und fuhren über das Atoll Majuro und der anderen westlicher gelegenen Atolle der Marshall Islands in Richtung der Nördlichen Marianen. Ihnen voraus der Geleitflugzeugträger USS COPAHEE und der Zerstörer USS EVANS. Diese beiden Schiffe erreichten am 10. Juni das Atoll Eniwetok. Diesen beiden Kriegsschiffen schlossen sich zwei Geleitzerstörer und Öltanker an um die Kriegsschiffe der TG 58.1 am 12. Juni zu betanken. Zwei Tage später erreichten alle anderen Schiffe der TG 50.17 die Gewässer vor Saipan und es begann eine Beölung aller Schiffe der TF 58. Diese war am 16. Juni abgeschlossen. Hierbei beschützte die USS LAMONS in den dann folgenden Wochen diese Aktionen und überwachte den Luftraum und suchte nach möglichen feindlichen U-Booten. Dann fuhr der Geleitzerstörer zum Atoll Eniwetok und lag hier vom 7. bis zum 11. August. In diesen Tagen füllte man alle Bunker auf und die Besatzung konnte sich etwas erholen. Das Kriegsschiff begann dann erneut mit Sicherungsfahrten für Geleitflugzeugträger und Öltanker. Diese dauerten bis zum 26. August. An diesem Tag gliederte man das Kriegsschiff in die Task Group 30.8 ein, der Flottenöltanker und Transportflugzeugträger Gruppe, die Captain Jasper T. Acuff während der Operation „Stalemate II“ kommandierte. In dieser Task Group befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BARNES ( CVE-20 ), USS NASSAU ( CVE-16 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), die Zerstörer USS DAVID W TAYLOR, USS JOHN D HENLEY, USS HALL, USS PAUL HAMILTON, USS CAPPS ( DD-550 ) und USS THATCHER ( DD-514 ) und ein weiterer, die Geleitzerstörer USS LAMONS, USS WEAVER, USS WESSON, USS WATERMAN, USS PARKS, USS SWEARER, USS KYNE ( DD-744 ), USS LEVY ( DE-162 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS HALLORAN ( DE-305 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS BANGUST ( DE-739 ) und USS WYMAN ( DE-38 ) und ein weiterer und die Flottenöltanker USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS SCHUYKILL ( AO-76 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS NEOSHO ( AO-48 ) und USS KASKASKIA ( AO-27 ) und achtzehn weitere. Die meisten Schiffe der TG befanden sich vor dem Atoll Eniwetok, verließen es am 26. August und fuhren zum Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Hier legten die Schiffe am 31. August an und am 1. September wieder ab. Die Fahrt ging zu den Palau Inseln Peleliu und Angaur, Westliche Karolinen. Die Operation „Stalemate II“ begann ab dem 6. September zur Eroberung der Palau Inseln. Während der nun beginnenden Invasion der Westkarolinen, übernahm die USS LAMONS erneut die Sicherung der Geleitflugzeugträger auf seinem Posten und übernahm die Überwachung des Luftraumes und der Gewässer vor möglichen japanischen U-Boot Angriffen. Die Öltanker waren in dieses Gebiet beordert worden um die Schiffe der 3. US Flotte auf hoher See zu betanken und die Trägerflugzeuge der Geleitflugzeugträger sicherten in der Luft die Übergabeoperationen ab. Die Operation „Stalmate II“ erklärte man am 3. Oktober für beendet. Seabees der US Navy bereiteten die Inseln der Nördlichen Marianen für den bald beginnenden Angriff auf die philippinische Insel Leyte vor. Diese Inseln wurde als Aufenthaltsorte für US Navy Schiffe und Flugzeuge benötigt. Umgehend schloss sich die Operation „King II“ an. Für diese Operation war die TG 30.8 die Seelogistikgruppe, die wieder die Treibstoffversorgung der Schiffe aus der TF 38 zu gewährleisten hatte. Die Task Group 30.8 kommandierte erneut Captain Jasper Terry Acuff. In der Task Group 30.8 befanden sich nun die Geleitflugzeugträger USS BARNES, USS NASSAU, USS NEHENTA BAY, USS SARGENT BAY, USS STEAMER BAY, USS SITKOH BAY, USS RUDYERD BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS CAPE ESPERANCE ( CVE-88 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS SHIPLEY ( BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS HALL, USS THATCHER, USS DAVID W TAYLOR, USS JOHN D HENLEY, USS CAPPS, USS PAUL HAMILTON, USS EVANS, USS DEWEY ( DD-349 ) und USS LYMAN K SWENSON ( DD-729 ), die Geleitzerstörer USS WEAVER, USS WESSON, USS KYNE, USS LEVY, USS PARKS, USS SWEARER, USS ELDEN, USS HALLORAN, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS MARTIN ( DE-30 ), USS LAKE ( DE-301 ), USS HILBERT ( DE-742 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS OSTERHAUS ( DE-164 ), USS McCONNELL ( DE-163 ) und USS RALL ( DE-304 ) und die Öltanker USS MILLICOMA, USS SCHUYKILL, USS MISSISSINEWA ( AO-59 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ), USS TOMAHAWK ( AO-88 ), USS PLATTE ( AO-24 ), USS TAPPAHANNOCK ( AO-43 ), USS PECOS ( AO-65 ), USS ESCAMBIA ( AO-80 ), USS NEOSHO ( AO-48 ), USS SAUGATUCK ( AO-75 ), USS SABINE ( AO-25 ) und USS NANTAHALA ( AO-60 ). Zur Versorgung der einzelnen Schiffe aus der Task Force 38, pendelten die Öltanker, gesichert von den Geleitzerstörern, der TG 30.8 ab dem 4. Oktober vom Seeadler Harbor, Manus aus um die Kampfschiffe mit Treibstoff zu versorgen. Die Zerstörer, Geleitzerstörer und die Geleitflugzeugträger waren dabei zur Sicherung dieser Aktionen mit dabei. So wurden am 9. Oktober die Schiffe der TG 38.1 auf dem Weg nach Okinawa betankt. Am 15. Oktober hatte man für die Schiffe der TG 38.2 das gleiche getan, da wurde diese Aktion rund 350 Seemeilen südlich von Formosa auf hoher See durchgeführt. 50 Seemeilen östlich der San Bernardino Straße erhielten am 23. Oktober die restlichen Schiffe der TG 38.2 ihren frischen Treibstoff. Dasselbe geschah am 27. und 31. Oktober für die TG 38.2 und am 27. Oktober für die TG 34.5. Fast die gesamte TG 30.8 war am 3. November 1944 unterwegs um die Schiffe der TG 38.1, TG 38.2 und TG 38.3, die auf dem Weg in den Norden von Luzon waren, mit Treibstoff zu versorgen. Vier Tage später war die TG 38.2 auf dem Weg nach Ulithi und die Öltanker mussten wieder frischen Treibstoff übergeben. Danach eskortierte die USS LAMONS die Tanker wieder in die philippinischen Gewässer. Am 16. November wurden die Schiffe der TG 38.1, TG 38.2 und TG 38.4 betankt. Noch am selben Tag begleitete der Geleitzerstörer die geleerten Tanker zum Atoll zurück. Am 25. November erklärte man die Operation „King II“ für beendet. Nach dem erfolgreichen Abschluss dieser Operation erreichten die Schiffe am 29. November wieder das Atoll Ulithi. Hier versetzte man die USS LAMONS in die Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THATCHER, USS THORN ( DD-647 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS LAMONS, USS WEAVER, USS WESSON, USS LAKE, USS KYNE, USS CROWLEY, USS SWEARER, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS HILBERT, USS DONALDSON ( DE-44 ), USS REYNOLDS ( DE-42 ), USS LYMAN ( DE-302 ) und USS STERN ( DE-187 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen das Atoll Ulithi und fuhren zu ihrem vorgegebenen Wartebereich. In der Nacht zum 13. Dezember betankte man die Kriegsschiffe der Task Force 38, die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % an Bord. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an, der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Anschließend fuhren die Schiffe der TG 30.8 wieder zum Atoll Ulithi zurück. Sie erreichten es am 21. Dezember. Die USS LAMONS selber hatte keine Verluste und war wie durch ein Wunder unbeschädigt geblieben. Lange blieben die Schiffe der TG nicht vor dem Atoll. Noch in den letzten Tagen des Jahres 1944 verließen sie ihre Liegeplätze und fuhren nach Luzon, wo die Kämpfe gegen die japanischen Verteidiger im vollen Gange waren. Am 2. Januar 1945 übergaben die Tanker ihren mitgeführten Treibstoff an die Schiffe der Task Group 38.1 und 38.2. Drei Tage später erfolgte eine erneute Beölung. Danach fuhren die Tanker mit ihren Begleitschiffen wieder zum Atoll Ulithi um neuen Kraftstoff aufzunehmen. Am 6. Januar begannen die Landungsoperationen auf Luzon und am 7. Januar verließen die Tanker wieder das Atoll Ulithi und fuhren zur philippinischen Insel Leyte. Von dort aus ging die Fahrt bis ins Südchinesische Meer, wo die Flugzeugträger der Task Force 38 Angriffe auf die japanische Schifffahrt führte. Acht Zerstörer eskortierten zwei Geleitflugzeugträger und sechs Tanker aus der Fast Refueling Group bis dorthin und ab dem 8. Januar betankte man die Schiffe der TF 38 rund 255 Seemeilen nordöstlich von Luzon. Die anderen Tanker und Geleitflugzeugträger wurden von den Geleitzerstörern beschützt. Am 13. Januar wurden nochmals die Schiffe der TF 38 betankt. Danach werden die geleerten Tanker von den Geleitzerstörern bis zum Atoll Ulithi eskortiert. Das Südchinesische Meer verlassen die restlichen Schiffe der Fast Refueling Group am 20. Januar. Die Fahrt ging in Richtung Ulithi. Im Hafen von Ulithi legten die Schiffe der Fast Refueling Group am 27. Januar an. Hier versetzte man die USS LAMONS in die Task Group 50.8, der Sea Logistic Support Group, einer Nachschubeinheit die die Schnellen Flugzeugträger und deren Sicherungsschiffe aus der 5. US Flotte während der Iwo Jima und Okinawa Operationen zu versorgen hatte. In dieser TG 50.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS ATTU ( CVE-102 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ), USS MAKASSAR STRAIT ( CVE-91 ) und USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS FARRAGUT, USS DALE, USS AYLWIN, USS KALK und USS GILLESPIE ( DD-609 ), die Geleitzerstörer USS LAMONS, USS WEAVER, USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS HILBERT und USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), die Schnellen Truppentransporter USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS OVERTON ( APD-23 ), die Tanker USS PATUXENT, USS CIMARRON, USS MILLICOMA, USS SUAMICO ( AO-49 ), USS MERRIMACK ( AO-37 ), USS MONONGAHELA ( AO-42 ), USS TALLULAH ( AO-50 ), USS CAHABA ( AO-82 ), USS TALUGA ( AO-62 ) und USS SAUGATUCK ( AO-75 ), die Munitionstransportschiffe USS SHASTA ( AE-6 ) und USS WRANGELL ( AE-12 ) und der Hochseeschlepper USS UTE ( AT-76 ). Am 8. Februar 1945 verließen die Schiffe der TG 50.8 das Atoll Ulithi um für die Operation „Detachment“ den notwendigen Nachschub zu liefern. Die Schiffe der Task Force 58 wurden am 13. und 14. Februar betankt. Das Seegebiet um die Bonin Islands erreichte man am 16. Februar und am darauffolgenden Tag gab es einen feindlichen Luftangriff der aber erfolgreich abgewehrt werden konnte. Planmäßig wurden am 19. Februar die Flugzeugträger der Task Groups 58.1, 58.4 und 58.5 betankt und am folgenden Tag die der TG 58.2 und 58.3. Das Seegebiet von Iwo Jima verließen die Schiffe der TG am 1. März, nachdem diese Insel sicher war und zukünftig als Basis für B-29 Bomber – Angriffe gegen die japanischen Hauptinseln benutzt werden konnte, und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Das Atoll erreichten die Schiffe am 5. März. Mit der Eroberung von Iwo Jima war die letzte verbliebene Barriere, vor den eigentlichen japanischen Hauptinsel, gefallen. Hier vor dem Atoll Ulithi untergliederte man die Schiffe innerhalb der TG 50.8 in mehrere Untergruppen. Die USS LAMONS blieb aber in der Übergeordneten Hauptgruppe. Die Task Group 50.8 befehligte Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ). In dieser Hauptgruppe befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS KALK, USS GILLESPIE, USS AYLWIN, USS HOBBY ( DD-610 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ) und drei weitere Zerstörer, die Geleitzerstörer USS LAMONS, USS WEAVER, USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS CROWLEY, USS HILBERT, USS BRACKETT ( DE-41 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS CORBESIER ( DE-438 ) und USS CONKLIN ( DE-439 ), die Tanker USS TALUGA, USS CIMARRON, USS TALLULAH, USS PATUXENT, USS COWANESQUE ( AO-79 ), USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ) und USS CHICOPEE ( AO-34 ) und der Hochseeschlepper USS UTE. Die Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann, durch die amerikanischen Kriegsschiffe der Task Force 58, der Angriff auf Okinawa. Die Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Bei einer Eskortierfahrt, nach dem 6. April, griffen zehn Kamikazepiloten die Versorgungsflotte an. Ein Flugzeug davon schoss zuerst auf die USS TALUGA und stürzte sich dann auf den Tanker, der 300.000 Gallonen Flugbenzin geladen hatte. Doch das Flugzeug explodierte noch vor dem Aufschlag vor der Schiffsbrücke, so dass der Tanker schon nach kurzer Zeit wieder im Einsatz war. Ein zweites Kamikazeflugzeug stürzte neben einem Patrouillenboot ins Wasser ohne Schaden anzurichten. Die Schiffe der TG 58.4 wurden dann am 24. April auf offener See versorgt. Die Task Group 50.8 integrierte man ab dem 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS WINDHAM BAY, USS BOUGAINVILLE, USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT, den Zerstörern USS THORN, USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS KALK, USS AYLWIN, USS DALE und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer , LAMONS, USS WEAVER, USS WATERMAN, USS REYNOLDS, USS LYMAN, USS STRAUS, USS LA PRADE, USS HOWARD F CLARK, USS DONALDSON, USS JACK MILLER, USS CORBESIER, USS CONKLIN, USS CROWLEY, USS LAKE, USS BANGUST, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA, USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA. Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Doch die Schiffe laufen alle in einen Taifun. Man hat auf der USS LAMONS zu tun den Geleitzerstörer ohne Schaden durch dieses Unwetter zu bringen. Vielen Schiffsbesatzungen der TG gelang es aber nicht ihre Schiffe ohne große Zerstörungen durch den Sturm zu bringen. Viele der Schiffe zogen sich dann bis zum 17. Juni in die San Pedro Bay, Leyte zurück damit nach dem Taifun wieder Ordnung geschaffen werden und man sich auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereiten konnte. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich dafür die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS GILBERT ISLANDS ( CVE-107 ), USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS THORN, USS KALK, USS TAYLOR, USS NICHOLAS, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS LAMONS, USS WEAVER, USS WATERMAN, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LAKE, USS LYMAN, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS WILLMARTH ( DE-638 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG sollten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Luftangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu unterstützten. Das Auslaufen der Schiffe der TG 30.8 war für den 28. Juni vorgesehen. Doch wenige Tage vorher erreichten die Schiffe der Task Undergroup 78.4.1 die San Pedro Bay. Man versetzte die USS LAMONS in diese Task Undergroup, die Rear Admiral William Dodge Sample ( 9. März 1898 in Buffalo, New York – 2. Oktober 1945 über Japan ) während der Operation „Oboe VI“ befehligte. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SUWANNEE ( CVE-27 ), USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS GILBERT ISLAND ( CVE-107 ), der Zerstörer USS DALE ( DD-353 ) und die Geleitzerstörer USS LAMONS, USS KYNE, USS DONALDSON, USS MITCHELL und USS CLOUES ( DE-265 ). Ab dem 19. Juni bereiteten sich die Schiffe der TU 78.4.1 in den Gewässern der San Pedro Bay auf die Landung bei Balikpapan, Borneo vor. Am 26. Juni verlassen diese Schiffe Leyte und fuhren nach Balikpapan. Die Gewässer vor der Insel Borneo erreichten die Kriegsschiffe am 30. Juni und begannen mit der Versorgung der Angriffsflotte. Die Landung der Sturmtruppen begann am 1. Juli und am 3. Juli verließen die Schiffe der TU 78.4.1 wieder die Gewässer von Balikpapan und fuhren nach Leyte zurück, wo sie am 6. Juli in die San Pedro Bay einfuhren. Hier löste man die Task Undergroup auf. Sofort gliederte man die USS LAMONS wieder in die Task Group 30.8. Die USS LAMONS, USS KYNE, USS MITCHELL und USS DONALDSON eilten den Schiffen der TG hinterher und übernahmen ihre übertragenen Aufgaben. Hauptsächlich wurden nun die Schiffe der Task Force 38 versorgt vor Honshu. Die USS LAMONS operierte zusammen mit den anderen Zerstörern und Geleitzerstörern der TG im Umkreis von 200 Seemeilen vor der japanischen Küste und sicherte dabei die Geleitflugzeugträger vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Die USS LAMONS blieb aber mit den Schiffen der TG 30.8 weiterhin vor Honshu und sicherte die Invasionsflotte bis zum 31. August ab. An diesem Tag wechselte der Geleitzerstörer zum Atoll Ulithi und blieb dort bis zum 9. September. Am folgenden Tag eskortierte der Geleitzerstörer den Öltanker USS ESCAMBIA ( AO-80 ) nach Okinawa. In den dortigen Gewässern blieb dann das Kriegsschiff und übernahm bis zum 1. Oktober Überwachungsaufgaben. Die USS LAMONS verließ an diesem 1. Oktober die japanische Insel und fuhr in Richtung Osten an die US Westküste. Nach einem Zwischenstopp in der Marinebasis Pearl Harbor und im Hafen von San Pedro, Kalifornien, durchquerte der Geleitzerstörer den Panamakanal und legte am 23. November in der Philadelphia Naval Shipyard in Philadelphia, Pennsylvania an. Hier began man an dem Kriegsschiff mit einer Überholung und mit der Vorbereitung auf die Inaktivität. Anschließend wechselte das Kriegsschiff nach Green Cove Springs, Florida. Hier stellte man am 14. Juni 1946 den Geleitzerstörer außer Dienst und versetzte ihn in die Atlantikreserveflotte. Doch schon im Februar 1951 schleppte man das Kriegsschiff wieder in den Hafen der Philadelphia Naval Shipyard. Geplant war, das Kriegsschiff im Rahmen des Mutual Defense Assistance Pact ( MDAP ) an eine Marine eines befreundeten Landes zu verkaufen. Doch für das Kriegsschiff interessierte sich keiner. So strich man am 1. August 1972 den Namen USS LAMSON ( DE-743 ) von der US Navy – Liste und verkaufte den Schiffskörper am 15. Oktober 1973 zum verschrotten.


USS LAMONS ( DE-743 )
Commanding Officer

LCDR Charles Kenneth Hutchinson       29. Februar 1944 – 30. November 1944
LCDR Henry C. M. Lamkin  (USNR)       30. November 1944 – 28. Dezember 1945
CDR Parker Emanuel Cherry  (USNR)       28. Dezember 1945 – 15. März 1946
LT (jg) Charles E. Coulter  (USNR)       15. März 1946 – 3. Mai 1946
LT (jg) Dan F. Evans  (USNR)        3. Mai 1946 – 1. Juni 1946
LT (jg) John V. Schmitz  (USNR)       1. Juni 1946 – 14. Juni 1946

USS MITCHELL ( DE-43 )

USS MITCHELL ( DE-43 )

Biografie

Albert Edward Mitchell
* 25. Dezember 1914 in Seattle, Washington
† 4. Juni 1942 während der Schlacht um Midway als Vermisst und dann für tot erklärt

Albert Edward Mitchell besuchte nach der High School in Seattle die Universität von Washington. Er meldete sich anschließend freiwillig zur US Navy und wurde dort in den Rang eines Seaman Second Class versetzt. Ab dem 20. Dezember 1940 begann er in Seattle und Corpus Christi, Texas mit dem Flugtraining. Man ernannte ihn am 30. September 1941 zum Marineflieger und beförderte ihn zum Ensign. Nach Ausbruch des Krieges am 7. Dezember 1941 durch den Angriff der Japaner auf die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii, versetzte man ihn in das Patrouillengeschwader 42, welches auf einem Flugzeugträger stationiert war. Vor der Schlacht um Midway war auch Ensign Albert Edward Mitchell mit seiner PBY Catalina in der Luft und suchte nach den feindlichen Flugzeugträgern. Sein Flugzeug wurde gleich am ersten Tag der Schlacht abgeschossen und er getötet.


USS MITCHELL ( DE-43 )

Schiffsbiografie

Die USS DONALDSON ( DE-44 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Ensign Albert Edward Mitchell benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das achtunddreißigste Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Puget Sound Naval Shipyard in Bremerton, Washington wurde am 12. Januar 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Zu diesem Zeitpunkt sollte das Schiff für die Royal Navy in Großbritannien gebaut werden und die Kennung BDE-43 tragen. Doch am 14. Juni 1943 übernahm die US Navy den Geleitzerstörer und das Kriegsschiff erhielt am 15. Juni 1943 die Kennung DE-44 und am 23. Juni den Namen USS MITCHELL. Mrs. Albert Edward Mitchell, Witwe von Ensign Albert Edward Mitchell, taufte am 1. August 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Martin Herman Erdahl stellte am 17. November 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt führte die USS MITCHELL in den Gewässern vor der amerikanischen Marinebasis San Diego, Kalifornien durch. Anschließend überprüfte man im Trockendock den Schiffskörper und nahm mehrere Veränderungen vor. Am 2. Februar 1944 stch der Geleitzerstörer in See und eskortierte acht Liberty Handelsschiffe bis zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. In den dortigen Hafen laufen die Schiffe am 10. Februar ein. Innerhalb der nächsten vier Monate beteiligte sich die USS MITCHELL in den Hawaiianischen Gewässern an mehreren Übungen amerikanischer U-Boote. Diese Übungseinheiten waren sowohl für den Geleitzerstörer wie auch für die U-Boote eine wertvolle Trainingshilfe. Danach gliederte man den Geleitzerstörer in die Task Force 16 ein. Innerhalb dieser TF gehörte das Kriegsschiff anfangs zur Task Group 16.6. Am 3. Juni verließ die USS MITCHELL die Marinebasis Pearl Harbor und fuhr mit hohem Tempo zum Atoll Majuro, Marshall Islands. Innerhalb von drei Tagen erreichte das Kriegsschiff das Atoll. Hier gliederte man die USS MITCHELL in die Task Group 50.17, in der sich Öltanker zur Versorgung der Kriegsschiffe aus der 5. US Flotte während der Angriffsaktion gegen die Inseln der Nördlichen Marianen befanden. In dieser Fueling & Aircraft Replacement Group war während der Operation „Forager“ der Leichte Flugzeugträger USS MONTEREY ( CVL-26 ), die Geleitflugzeugträger USS COPAHEE ( CVE-12 ) und USS BRETON ( CVE-23 ), die Zerstörer USS HALL ( DD-583 ), USS JOHN D HENLEY ( DD-553 ), USS EVANS ( DD-552 ), USS DAVID W TAYLOR ( DD-551 ) und USS PAUL HAMILTON ( DD-590 ), die Geleitzerstörer USS MITCHELL, USS LAMONS ( DE-743 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WESSON ( DE-184 ), USS LEVY ( DE-162 ), USS OSTERHAUS ( DE-164 ), USS PARKS ( DE-165 ), USS SAMUEL S MILES ( DE-183 ), USS RIDDLE ( DE-185 ), USS SWEARER ( DE-186 ), USS WILEMAN ( DE-22 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS FAIR ( DE-35 ), USS MANLOVE ( DE-36 ), USS WEAVER ( DE-741 ) und USS HILBERT ( DE-742 ) sowie die Öltanker USS NESHANIC ( AO-71 ), USS SAUGATUCK ( AO-75 ), USS SARANAC ( AO-74 ), USS SEBEC ( AO-87 ), USS ENOREE ( AO-69 ), USS MANATEE ( AO-58 ), USS MARIAS ( AO-57 ), USS TAPPAHANNOCK ( AO-43 ) und vier weitere. Die USS MITCHELL bunkerte frischen Treibstoff. Am 6. Juni stachen die Geleitzerstörer der TG in See und eskortierten die Öltanker in Richtung der Nördlichen Marianen, mit einem Zwischenstopp vor dem Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Zum selben Zeitpunkt hatten auch die Kriegsschiffe der Task Force 58 das Atoll Majuro verlassen. Drei Tage später erfolgte schon die Beölung der Schiffe der TF. Ab diesem Tag blieben die Geleitzerstörer und Öltanker bei dem Atoll Eniwetok, Marshall Islands zurück und warteten auf die anderen Kriegsschiffe der TG 50.17. Am 5. Juni hatten die Geleitflugzeugträger und die Zerstörer der TG 50.17 Pearl Harbor verlassen und fuhren über das Atoll Majuro und der anderen westlicher gelegenen Atolle der Marshall Islands in Richtung der Nördlichen Marianen. Ihnen voraus der Geleitflugzeugträger USS COPAHEE und der Zerstörer USS EVANS. Diese beiden Schiffe erreichten am 10. Juni das Atoll Eniwetok. Diesen beiden Kriegsschiffen schlossen sich zwei Geleitzerstörer und Öltanker an um die Kriegsschiffe der TG 58.1 am 12. Juni zu betanken. Zwei Tage später erreichten alle anderen Schiffe der TG 50.17 die Gewässer vor Saipan und es begann eine Beölung aller Schiffe der TF 58. Diese war am 16. Juni abgeschlossen. Hierbei beschützte die USS MITCHELL in den dann folgenden Wochen diese Aktionen und überwachte den Luftraum und suchte nach möglichen feindlichen U-Booten. Damit die Besatzung sich von den Strapazen etwas erholen und an dem Schiff dringend notwendig gewordene Reparaturen ausgeführt werden konnten, blieb es vom 9. bis zum 17. August vor dem Atoll Eniwetok liegen. Anschließend kehrte der Geleitzerstörer auf seine Position zurück. Die Operation zur Eroberung der Nördlichen Marianen dauerten bis zum 26. August. An diesem Tag gliederte man das Kriegsschiff in die Task Group 30.8 ein, der Flottenöltanker und Transportflugzeugträger Gruppe, die Captain Jasper T. Acuff während der Operation „Stalemate II“ kommandierte. In dieser Task Group befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BARNES ( CVE-20 ), USS NASSAU ( CVE-16 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), die Zerstörer USS DAVID W TAYLOR, USS JOHN D HENLEY, USS HALL, USS PAUL HAMILTON, USS CAPPS ( DD-550 ) und USS THATCHER ( DD-514 ) und ein weiterer, die Geleitzerstörer USS MITCHELL, USS LAMONS, USS WEAVER, USS WESSON, USS WATERMAN, USS PARKS, USS SWEARER, USS KYNE ( DD-744 ), USS LEVY ( DE-162 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS HALLORAN ( DE-305 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS BANGUST ( DE-739 ) und USS WYMAN ( DE-38 ) und ein weiterer und die Flottenöltanker USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS SCHUYKILL ( AO-76 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS NEOSHO ( AO-48 ) und USS KASKASKIA ( AO-27 ) und achtzehn weitere. Die meisten Schiffe der TG befanden sich zu diesem Zeitpunkt vor dem Atoll Eniwetok, verließen es am 26. August und fuhren zum Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Hier legten die Schiffe am 31. August an und am 1. September wieder ab. Die Fahrt ging zu den Palau Inseln Peleliu und Angaur, Westliche Karolinen. Die Operation „Stalemate II“ begann ab dem 6. September zur Eroberung der Palau Inseln. Während der nun beginnenden Invasion der Westkarolinen, übernahm die USS MITCHELL erneut die Sicherung der Geleitflugzeugträger auf seinem Posten und übernahm die Überwachung des Luftraumes und der Gewässer vor möglichen japanischen U-Boot Angriffen. Die Öltanker waren in dieses Gebiet beordert worden um die Schiffe der 3. US Flotte auf hoher See zu betanken und die Trägerflugzeuge der Geleitflugzeugträger sicherten in der Luft die Übergabeoperationen ab. Der Geleitzerstörer wurde aber auch zur Eskorte für die Öltanker benutzt. So übernahm am 22. September die USS MITCHELL zusammen mit der USS WESSON den Begleitdienst für den Öltanker USS GUADALUPE ( AO-32 ). Die drei Schiffe legten an diesem Tag im Seeadler Harbour ab und erreichten am 29. September ihr Einsatzgebiet bei den Palau Inseln. Die Operation „Stalmate II“ erklärte man am 3. Oktober für beendet. Seabees der US Navy bereiteten die Inseln der Nördlichen Marianen für den bald beginnenden Angriff auf die philippinische Insel Leyte vor. Diese Inseln wurde als Aufenthaltsorte für US Navy Schiffe und Flugzeuge benötigt. Umgehend schloss sich die Operation „King II“ an. Doch die USS MITCHELL benötigte man anderswo. Der Geleitzerstörer übernahm nun Patrouillenaufgaben und überwachte die laufenden Nachschuboperationen in dem Seegebiet zwischen den Atollen Kwajalein und Eniwetok, dem Seeadler Harbour und dem Atoll Ulithi. Außerdem überwachte das Kriegsschiff die Hafeneinfahrten vor den Atollen und suchte nach schwimmenden feindlichen Minen die zerstört werden mussten. Auf einer dieser Patrouillenfahrten kollidierte die USS MITCHELL am 3. Dezember mit einem Wal. Dabei wurde die Sonarausrüstung stark beschädigt und zwang den Geleitzerstörer zum Atoll Ulithi zu fahren. Hier bugsierte man das Kriegsschiff in das schwimmende Trockendock USS ARD-15 und begann mit den Reparaturen und einer gleichzeitigen Überholung. Diese Arbeiten waren Ende Januar 1945 abgeschlossen. Danach begannen mehrere Übungsfahrten in den Gewässern vor dem Atoll. Ab dem 21. Februar war die USS MITCHELL wieder voll einsatzfähig und fuhr in Richtung der Bonin Insel Iwo Jima, wo die Operation „Detachment“ lief. In den Gewässern südöstlich der Bonin Insel übernahm der Geleitzerstörer wieder die aufgaben zur Luft- und Unterwasserüberwachung. Das Seegebiet von Iwo Jima verließen die Schiffe der TG 50.8, der Sea Logistic Support Group, am 1. März, nachdem diese Insel sicher war und zukünftig als Basis für B-29 Bomber – Angriffe gegen die japanischen Hauptinseln benutzt werden konnte, und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Die USS MITCHELL blieb aber bei den Bonin Inseln und Patrouillierte davor. Mit der Eroberung von Iwo Jima war die letzte verbliebene Barriere, vor den eigentlichen japanischen Hauptinsel, gefallen. Die Schiffe der Task Group 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann, durch die amerikanischen Kriegsschiffe der Task Force 58, der Angriff auf Okinawa. Die Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Auch hier stellte die USS MITCHELL ihren Eskortier- und Patrouillendienst zur Verfügung, ohne zur TG zuzugehören. Die Schiffe der Task Group 50.8 laufen ab dem 5. Juni in einen Taifun. Man hat auf der USS MITCHELL zu tun den Geleitzerstörer ohne Schaden durch dieses Unwetter zu bringen. Vielen Schiffsbesatzungen der TG gelang es aber nicht ihre Schiffe ohne große Zerstörungen durch den Sturm zu bringen. Viele der Schiffe zogen sich dann bis zum 17. Juni in die San Pedro Bay, Leyte zurück damit nach dem Taifun wieder Ordnung geschaffen werden und man sich auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereiten konnte. Hier reihte man den Geleitzerstörer in die TG 30.8 ein. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS GILBERT ISLANDS ( CVE-107 ), USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS STEVENSON ( DD-645 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS THORN ( DD-647 ), USS KALK ( DD-611 ), USS TAYLOR ( DD-468 ), USS NICHOLAS ( DD-449 ), USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS MITCHELL, USS LAMONS, USS WEAVER, USS WATERMAN, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LAKE, USS LYMAN, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS WILLMARTH ( DE-638 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG sollten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Luftangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu unterstützten. Das Auslaufen der Schiffe der TG 30.8 war für den 28. Juni vorgesehen. Doch wenige Tage vorher erreichten die Schiffe der Task Undergroup 78.4.1 die San Pedro Bay. Man versetzte die USS MITCHELL in diese Task Undergroup, die Rear Admiral William Dodge Sample ( 9. März 1898 in Buffalo, New York – 2. Oktober 1945 über Japan ) während der Operation „Oboe VI“ befehligte. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SUWANNEE ( CVE-27 ), USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS GILBERT ISLAND ( CVE-107 ), der Zerstörer USS DALE ( DD-353 ) und die Geleitzerstörer USS MITCHELL, USS LAMONS, USS KYNE, USS DONALDSON und USS CLOUES ( DE-265 ). Ab dem 19. Juni bereiteten sich die Schiffe der TU 78.4.1 in den Gewässern der San Pedro Bay auf die Landung bei Balikpapan, Borneo vor. Am 26. Juni verlassen diese Schiffe Leyte und fuhren nach Balikpapan. Die Gewässer vor der Insel Borneo erreichten die Kriegsschiffe am 30. Juni und begannen mit der Versorgung der Angriffsflotte. Die Landung der Sturmtruppen begann am 1. Juli und am 3. Juli verließen die Schiffe der TU 78.4.1 wieder die Gewässer von Balikpapan und fuhren nach Leyte zurück, wo sie am 6. Juli in die San Pedro Bay einfuhren. Hier löste man die Task Undergroup auf. Sofort gliederte man die USS MITCHELL wieder in die Task Group 30.8. Die USS MITCHELL, USS LAMONS, USS KYNE und USS DONALDSON eilten den Schiffen der TG hinterher und übernahmen ihre übertragenen Aufgaben. Hauptsächlich wurden nun die Schiffe der Task Force 38 versorgt vor Honshu. Die USS LAMONS operierte zusammen mit den anderen Zerstörern und Geleitzerstörern der TG im Umkreis von 200 Seemeilen vor der japanischen Küste und sicherte dabei die Geleitflugzeugträger vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Die USS MITCHELL blieb aber mit den Schiffen der TG 30.8 weiterhin vor Honshu und sicherte die Invasionsflotte bis zum 31. August ab. Zusammen mit anderen Kriegsschiffen lief der Geleitzerstörer auch in die Tokyo Bay ein und war am 2. September bei der Zeremonie zur Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde anwesend. Noch am selben Tag verließ das Kriegsschiff die Tokyo Bay und eskortierte den Geleitflugzeugträger USS THETIS BAY ( CVE-90 ) und den Öltanker USS ESCALANTE ( AO-70 ) zum Atoll Ulithi. Unterwegs übernahm der Öltanker USS PLATTE ( AO-24 ) frischen Treibstoff von der USS ESCALANTE. Drei Tage später erreichten die Schiffe das Atoll. Hier blieb die USS MITCHELL bis zum 18. September liegen und begann die Heimfahrt. Diese führte den Geleitzerstörer über das Atoll Eniwetok und die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor. Am 8. Oktober lief das Kriegsschiff im Hafen von San Francisco, Kalifornien ein. Erst am 6. November verließ der Zerstörer den Hafen wieder und fuhr zur Kaisers Victory Yard in Richmond, Kalifornien. Dort stellte man das Kriegsschiff am 29. Dezember 1945 außer Dienst und strich am selben Tag den Namen USS MITCHELL ( DE-43 ) von der US Navy – Liste. Nach dem Abbau sämtlicher kriegstechnischer Einrichtungen verkaufte man den Schiffskörper am 11. Dezember 1946 an die Puget Sound Navigation Company in Seattle, Washington zum verschrotten.


USS MITCHELL ( DE-43 )
Commanding Officer

LCDR Martin Herman Erdahl  (USNR)      17. November 1943 – 13. Mai 1944
LCDR James Kenneth Carpenter  (USNR)       13. Mai 1944 – 29. Dezember 1945

 

USS HILBERT ( DE-742 )

USS HILBERT ( DE-742 )

Biografie

Ernest Lenard Hilbert
* 14. juni 1920 in Quinn, Pennsington County, South Dakota
† 4. Juni 1942 auf See während der Schlacht um Midway

Ernest Lenard Hilbert meldete sich am 10. April 1940 in Los Angeles, Kalifornien freiwillig bei der US Navy. Nach der Grundausbildung versetzte man Aviation Ordnanceman Hilbert im November 1940 zum Bombergeschwader 6. Nach dem Angriff der Japaner am 7. Dezember 1941 auf die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii, nahm er an den alliierten Gegenangriffen auf die Inseln Wake Island und Markus Island, Marshall Islands teil. Dann begann die Schlacht um die Midway Inseln. Diese dauerte vom 4. – 6. Juni 1942. Gleich am ersten Tag begannen die amerikanischen Bomberpiloten mit den Angriffen auf die japanischen Flugzeugträger. Doch die Übermacht der feindlichen Abfangjäger war gewaltig. Aviation Ordnanceman Hilbert feuerte während des Kampfes aus seinen Maschinengewehren auf diese Angreifer damit die Bomberpiloten ihre todbringende Last zum richtigen Zeitpunkt ausklinken und entkommen konnten. Nach der Landung auf dem amerikanischen Flugzeugträger wurde das Bomberflugzeug für den nächsten Einsatz vorbereitet. Während des dann folgenden zweiten Angriffs führte Hilbert die gleiche mutige, aber diesmal fruchtlose Taktik durch. Der Bomber wurde abgeschossen.
Aviation Ordnanceman Ernest Lenard Hilbert verlieh man posthum das Distinguished Flying Cross.


USS HILBERT ( DE-742 )

Schiffsbiografie

Die USS HILBERT ( DE-742 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Aviation Ordnanceman Third Class Ernest Lenard Hilbert benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das fünfundfünfzigste Schiff aus der CANNON – Klasse.
Auf der Western Pipe and Steel Company in Los Angeles, Kalifornien wurde am 23. März 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Ellen Fern Hilbert Wier ( 21. November 1913 im Charles Mix County, South Dakota – Oktober 1987 in Waterloo, Black Hawk County, Iowa ), Schwester von Aviation Ordnanceman Third Class Ernest Lenard Hilbert, taufte am 18. Juli 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Commander Joseph Webster Golinkin, Jr. ( 10. September 1896 – 8. September 1977 ) ( USNR ) stellte am 4. Februar 1944 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt führte die USS HILBERT entlang der kalifornischen Küste. Nach Abschluss der Schiffshautüberprüfung und einigen Umbauarbeiten, stach der Geleitzerstörer am 13. Mai in See und verließ San Francisco, Kalifornien. Das Kriegsschiff eskortierte auf seiner Fahrt zu dem amerikanischen Marinestützpunkt Pearl Harbor, Territorium Hawaii mehrere Truppentransportschiffe. In der Marinebasis legten die Schiffe am 20. Mai an. Schon nach wenigen Tagen ging die Fahrt für alle Schiffe bis zum Atoll Kwajalein, Marshall Islands weiter. Vor diesem Atoll versammelte sich ein Teil der 5. US Flotte. Die USS HILBERT verließ hier die Truppentransportschiffe und eilte zum Atoll Majuro, Marshall Islands. Hier versetzte man den Geleitzerstörer in die Task Group 50.17, in der sich Öltanker zur Versorgung der Kriegsschiffe aus der 5. US Flotte während der Angriffsaktion gegen die Inseln der Nördlichen Marianen befanden. In dieser Fueling & Aircraft Replacement Group war während der Operation „Forager“ der Leichte Flugzeugträger USS MONTEREY ( CVL-26 ), die Geleitflugzeugträger USS COPAHEE ( CVE-12 ) und USS BRETON ( CVE-23 ), die Zerstörer USS HALL ( DD-583 ), USS JOHN D HENLEY ( DD-553 ), USS EVANS ( DD-552 ), USS DAVID W TAYLOR ( DD-551 ) und USS PAUL HAMILTON ( DD-590 ), die Geleitzerstörer USS HILBERT, USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WESSON ( DE-184 ), USS LEVY ( DE-162 ), USS OSTERHAUS ( DE-164 ), USS PARKS ( DE-165 ), USS SAMUEL S MILES ( DE-183 ), USS RIDDLE ( DE-185 ), USS SWEARER ( DE-186 ), USS WILEMAN ( DE-22 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS FAIR ( DE-35 ), USS MANLOVE ( DE-36 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS LAMONS ( DE-743 ) und USS MITCHELL ( DE-43 ) sowie die Öltanker USS NESHANIC ( AO-71 ), USS SAUGATUCK ( AO-75 ), USS SARANAC ( AO-74 ), USS SEBEC ( AO-87 ), USS ENOREE ( AO-69 ), USS MANATEE ( AO-58 ), USS MARIAS ( AO-57 ), USS TAPPAHANNOCK ( AO-43 ) und vier weitere. Am 6. Juni stachen die Geleitzerstörer wieder in See und eskortierten die Öltanker in Richtung der Nördlichen Marianen. Zum selben Zeitpunkt hatten auch die Kriegsschiffe der Task Force 58 das Atoll Majuro verlassen. Drei Tage später erfolgte schon die Beölung der Schiffe der TF 58. Ab diesem Tag blieben die Geleitzerstörer und Öltanker bei dem Atoll Eniwetok, Marshall Islands zurück und warteten auf die anderen Kriegsschiffe der TG 50.17. Am 5. Juni hatten diese aus der TG 50.17 Pearl Harbor verlassen und fuhren über das Atoll Majuro und der anderen westlicher gelegenen Atolle der Marshall Islands in Richtung der Nördlichen Marianen. Ihnen voraus der Geleitflugzeugträger USS COPAHEE und der Zerstörer USS EVANS. Diese beiden Schiffe erreichten am 10. Juni das Atoll Eniwetok. Ihnen schloss sich der Geleitzerstörer USS WATERMAN und zwei Öltanker an und fuhren in Richtung Nördliche Marianen weiter. Am 12. Juni erfolgte die Treibstoffübergabe an die Schiffe der TG 58.1. Zwei Tage später erreichten alle Schiffe der TG 50.17 die Gewässer vor Saipan und es begann eine Beölung aller Schiffe der TF 58. Diese war am 16. Juni abgeschlossen. Die USS HILBERT eskortierte leere Öltanker zum Atoll Eniwetok, das am 20. Juni erreicht wird. Für den Geleitzerstörer beginnen nun ab dem 28. Juni Eskortierfahrten zwischen diesem Atoll und den Nördlichen Marianen und zurück. Dabei begleitete das Kriegsschiff neben den Öltankern auch Schlepper, Munitionsschiffe und Versorgungsschiffe. Diese brachten Treibstoff, Nahrung, Munition, Post damit der Druck der amerikanischen Kriegsschiffe auf die Japaner aufrechterhalten werden konnte. Am 26. Juli erreichte das Kriegsschiff erneut das Atoll Eniwetok und eskortierte einen Öltanker zur Insel Guam, Nördliche Marianen. Mit dem gelieferten Treibstoff durch die Öltanker konnten die Anlandungen auf Guam massiv unterstützt werden. Genau dieselben Bedingungen herrschten am 8. August. An diesem Tag übernahm der Geleitzerstörer erneut eine Eskorte über einen Öltanker und begleitete diesen bis zu den Nördlichen Marianen. Danach kehrte die USS HILBERT zum Atoll Eniwetok zurück. Hier gliederte man den Geleitzerstörer in die Task Group 30.8 ein, der Flottenöltanker und Transportflugzeugträger Gruppe, die Captain Jasper T. Acuff während der Operation „Stalemate II“ kommandierte. In dieser Task Group befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BARNES ( CVE-20 ), USS NASSAU ( CVE-16 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), die Zerstörer USS DAVID W TAYLOR, USS JOHN D HENLEY, USS HALL, USS PAUL HAMILTON, USS CAPPS ( DD-550 ) und USS THATCHER ( DD-514 ) und ein weiterer, die Geleitzerstörer USS HILBERT, USS WATERMAN, USS WESSON, USS WEAVER, USS LAMONS, USS PARKS, USS SWEARER, USS KYNE ( DD-744 ), USS LEVY ( DE-162 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS HALLORAN ( DE-305 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS BANGUST ( DE-739 ) und USS WYMAN ( DE-38 ) und die Flottenöltanker USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS SCHUYKILL ( AO-76 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS NEOSHO ( AO-48 ) und USS KASKASKIA ( AO-27 ) und achtzehn weitere. Am 26. August verließ ein Großteil an Kriegsschiffen und Öltankern der TG das Atoll und fuhren zum Tiefseehafen Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Diesen Hafen erreichten die Schiffe am 31. August. Die Operation „Stalemate II“ begann ab dem 6. September zur Eroberung der Palau Inseln Peleliu und Angaur, Westliche Karolinen. An diesem Tag verließen die Schiffe der TG 30.8 den Seeadler Harbour. Während der nun beginnenden Invasion der Westkarolinen, beteiligte sich die USS HILBERT an der Sicherung der Geleitflugzeugträger und übernahm die Überwachung des Luftraumes und der Gewässer vor möglichen japanischen U-Boot Angriffen während der Treibstoffübergaben. Die Öltanker waren in dieses Gebiet beordert worden um die Schiffe der 3. US Flotte auf hoher See zu betanken, währenddessen die Trägerflugzeuge der Geleitflugzeugträger in der Luft die Übergabeoperationen ab sicherten. Die Operation „Stalmate II“ erklärte man am 3. Oktober für beendet. Umgehend schloss sich die Operation „King II“ an. Für diese Operation war die TG 30.8 die Seelogistikgruppe, die wieder die Treibstoffversorgung der Schiffe aus der TF 38 zu gewährleisten hatte. Die Task Group 30.8 kommandierte erneut Captain Jasper Terry Acuff. In der Task Group 30.8 befanden sich nun die Geleitflugzeugträger USS BARNES, USS NASSAU, USS NEHENTA BAY, USS SARGENT BAY, USS STEAMER BAY, USS SITKOH BAY, USS RUDYERD BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS CAPE ESPERANCE ( CVE-88 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS SHIPLEY ( BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS HALL, USS THATCHER, USS DAVID W TAYLOR, USS JOHN D HENLEY, USS CAPPS, USS PAUL HAMILTON, USS EVANS, USS DEWEY ( DD-349 ) und USS LYMAN K SWENSON ( DD-729 ), die Geleitzerstörer USS HILBERT, USS WEAVER, USS WESSON, USS KYNE, USS LEVY, USS PARKS, USS SWEARER, USS ELDEN, USS HALLORAN, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS MARTIN ( DE-30 ), USS LAKE ( DE-301 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS OSTERHAUS ( DE-164 ), USS McCONNELL ( DE-163 ) und USS RALL ( DE-304 ) und die Öltanker USS MILLICOMA, USS SCHUYKILL, USS MISSISSINEWA ( AO-59 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ), USS TOMAHAWK ( AO-88 ), USS PLATTE ( AO-24 ), USS TAPPAHANNOCK ( AO-43 ), USS PECOS ( AO-65 ), USS ESCAMBIA ( AO-80 ), USS NEOSHO ( AO-48 ), USS SAUGATUCK ( AO-75 ), USS SABINE ( AO-25 ) und USS NANTAHALA ( AO-60 ). Zur Versorgung der einzelnen Schiffe aus der Task Force 38, pendelten die Öltanker, gesichert von den Geleitzerstörern, der TG 30.8 ab dem 4. Oktober vom Seeadler Harbor, Manus aus um die Kampfschiffe mit Treibstoff zu versorgen. Die Zerstörer, Geleitzerstörer und die Geleitflugzeugträger waren dabei zur Sicherung dieser Aktionen mit dabei. So wurden am 9. Oktober die Schiffe der TG 38.1 auf dem Weg nach Okinawa betankt. Am 15. Oktober hatte man für die Schiffe der TG 38.2 das gleiche getan, da wurde diese Aktion rund 350 Seemeilen südlich von Formosa auf hoher See durchgeführt. 50 Seemeilen östlich der San Bernardino Straße erhielten am 23. Oktober die restlichen Schiffe der TG 38.2 ihren frischen Treibstoff. Dasselbe geschah am 27. und 31. Oktober für die TG 38.2 und am 27. Oktober für die TG 34.5. Fast die gesamte TG 30.8 war am 3. November 1944 unterwegs um die Schiffe der TG 38.1, TG 38.2 und TG 38.3, die auf dem Weg in den Norden von Luzon waren, mit Treibstoff zu versorgen. Vier Tage später war die TG 38.2 auf dem Weg nach Ulithi und die Öltanker mussten wieder frischen Treibstoff übergeben. Danach eskortierte die USS HILBERT die Tanker wieder in die philippinischen Gewässer. Am 16. November wurden die Schiffe der TG 38.1, TG 38.2 und TG 38.4 betankt. Noch am selben Tag begleitete der Geleitzerstörer die geleerten Tanker zum Atoll zurück. Am 25. November erklärte man die Operation „King II“ für beendet. Nach dem erfolgreichen Abschluss dieser Operation erreichten die Schiffe am 29. November wieder das Atoll Ulithi. Hier versetzte man die USS HILBERT in die Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THATCHER, USS THORN ( DD-647 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS HILBERT, USS WEAVER, USS WESSON, USS LAKE, USS KYNE, USS CROWLEY, USS SWEARER, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS DONALDSON ( DE-44 ), USS REYNOLDS ( DE-42 ), USS LYMAN ( DE-302 ) und USS STERN ( DE-187 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen das Atoll Ulithi und fuhren zu ihrem vorgegebenen Wartebereich. In der Nacht zum 13. Dezember betankte man die Kriegsschiffe der Task Force 38, die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % an Bord. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an, der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Anschließend fuhren die Schiffe der TG 30.8 wieder zum Atoll Ulithi zurück. Sie erreichten es am 21. Dezember. Die USS HILBERT selber hatte keine Verluste und war wie durch ein Wunder unbeschädigt geblieben. Hier bereitete man den Geleitzerstörer für die Operation „Mike I“ vor. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), die Zerstörer USS THORN, USS FARRAGUT, USS DALE, USS THATCHER, USS KALK, USS HAILEY ( DD-556 ) und die USS STOCKHAM ( DD-683 ) welche vom 3. bis 7. Januar 1945 anwesend war, die Geleitzerstörer USS HILBERT USS WEAVER, USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS WESSON, USS SWEARER, USS STERN, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS und USS GRADY ( DE-445 ), die Tanker USS KENNEBAGO, USS HOUSATONIC ( AO-35 ), USS TOMAHOWK ( AO-88 ), USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS CHICOPEE ( AO-34 ), USS GUADELUPE ( AO-32 ) und USS PATUXENT ( AO-44 ). Lange blieben die Schiffe der TG nicht vor dem Atoll. Noch in den letzten Tagen des Jahres 1944 verließen sie ihre Liegeplätze und fuhren nach Luzon, wo die Kämpfe gegen die japanischen Verteidiger im vollen Gange waren. Am 2. Januar 1945 übergaben die Tanker ihren mitgeführten Treibstoff an die Schiffe der Task Group 38.1 und 38.2. Drei Tage später erfolgte eine erneute Beölung. Danach fuhren die Tanker mit ihren Begleitschiffen wieder zum Atoll Ulithi um neuen Kraftstoff aufzunehmen. Am 6. Januar begannen die Landungsoperationen auf Luzon und am 7. Januar verließen die Tanker wieder das Atoll Ulithi und fuhren zur philippinischen Insel Leyte. Von dort aus ging die Fahrt bis ins Südchinesische Meer, wo die Flugzeugträger der Task Force 38 Angriffe auf die japanische Schifffahrt führte. Acht Zerstörer eskortierten zwei Geleitflugzeugträger und sechs Tanker aus der Fast Refueling Group bis dorthin und ab dem 8. Januar betankte man die Schiffe der TF 38 rund 255 Seemeilen nordöstlich von Luzon. Die anderen Tanker und Geleitflugzeugträger wurden von den Geleitzerstörern beschützt. Am 13. Januar wurden nochmals die Schiffe der TF 38 betankt. Danach werden die geleerten Tanker von den Geleitzerstörern bis zum Atoll Ulithi eskortiert. Das Südchinesische Meer verlassen die restlichen Schiffe der Fast Refueling Group am 20. Januar. Die Fahrt ging in Richtung Ulithi. Im Hafen von Ulithi legten die Schiffe der Fast Refueling Group am 27. Januar an. Hier versetzte man die USS WEAVER in die Task Group 50.8, der Sea Logistic Support Group, einer Nachschubeinheit die die Schnellen Flugzeugträger und deren Sicherungsschiffe aus der 5. US Flotte während der Iwo Jima und Okinawa Operationen zu versorgen hatte. In dieser TG 50.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS ATTU ( CVE-102 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ), USS MAKASSAR STRAIT ( CVE-91 ) und USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS FARRAGUT, USS DALE, USS AYLWIN, USS KALK und USS GILLESPIE ( DD-609 ), die Geleitzerstörer USS HILBERT, USS WEAVER, USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS und USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), die Schnellen Truppentransporter USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS OVERTON ( APD-23 ), die Tanker USS PATUXENT, USS CIMARRON, USS MILLICOMA, USS SUAMICO ( AO-49 ), USS MERRIMACK ( AO-37 ), USS MONONGAHELA ( AO-42 ), USS TALLULAH ( AO-50 ), USS CAHABA ( AO-82 ), USS TALUGA ( AO-62 ) und USS SAUGATUCK ( AO-75 ), die Munitionstransportschiffe USS SHASTA ( AE-6 ) und USS WRANGELL ( AE-12 ) und der Hochseeschlepper USS UTE ( AT-76 ). Am 8. Februar 1945 verließen die Schiffe der TG 50.8 das Atoll Ulithi um für die Operation „Detachment“ den notwendigen Nachschub zu liefern. Die Schiffe der Task Force 58 wurden am 13. und 14. Februar betankt. Das Seegebiet um Bonin Islands erreichte man am 16. Februar und am darauffolgenden Tag gab es einen feindlichen Luftangriff der aber erfolgreich abgewehrt werden konnte. Planmäßig wurden am 19. Februar die Flugzeugträger der Task Groups 58.1, 58.4 und 58.5 betankt und am folgenden Tag die der TG 58.2 und 58.3. In dem Einsatzgebiet der TG 50.8 gab es am 26. Februar U-Boot Alarm und zwei japanische U-Boote konnten westlich von Iwo Jima versenkt werden. Das Seegebiet von Iwo Jima verließen die Schiffe der TF am 1. März, nachdem diese Insel sicher war und zukünftig als Basis für B-29 Bomber – Angriffe gegen die japanischen Hauptinseln benutzt werden konnte, und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Das Atoll erreichten die Schiffe am 5. März. Hier untergliederte man die Schiffe innerhalb der TG 50.8 in mehrere Untergruppen. Die USS HILBERT blieb aber in der Übergeordneten Hauptgruppe. Die Task Group 50.8 befehligte Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ). In dieser Hauptgruppe befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS KALK, USS GILLESPIE, USS AYLWIN, USS HOBBY ( DD-610 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ) und drei weitere Zerstörer, die Geleitzerstörer USS HILBERT, USS WEAVER, USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS CROWLEY, USS LAMONS, USS BRACKETT ( DE-41 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS CORBESIER ( DE-438 ) und USS CONKLIN ( DE-439 ), die Tanker USS TALUGA, USS CIMARRON, USS TALLULAH, USS PATUXENT, USS COWANESQUE ( AO-79 ), USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ) und USS CHICOPEE ( AO-34 ) und der Hochseeschlepper USS UTE. Die Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Bei einer Eskortierfahrt, nach dem 6. April, griffen zehn Kamikazepiloten die Versorgungsflotte an. Ein Flugzeug davon schoss zuerst auf die USS TALUGA und stürzte sich dann auf den Tanker, der 300.000 Gallonen Flugbenzin geladen hatte. Doch das Flugzeug explodierte noch vor dem Aufschlag vor der Schiffsbrücke, so dass der Tanker schon nach kurzer Zeit wieder im Einsatz war. Ein zweites Kamikazeflugzeug stürzte neben einem Patrouillenboot ins Wasser ohne Schaden anzurichten. Die Schiffe der TG 58.4 wurden dann am 24. April auf offener See versorgt. Die Task Group 50.8 integrierte man ab dem 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS WINDHAM BAY, USS BOUGAINVILLE, USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT, den Zerstörern USS THORN, USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS KALK, USS AYLWIN, USS DALE und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS HILBERT, USS WEAVER, USS WATERMAN, USS REYNOLDS, USS LYMAN, USS STRAUS, USS LA PRADE, USS HOWARD F CLARK, USS DONALDSON, LAMONS, USS JACK MILLER, USS CORBESIER, USS CONKLIN, USS CROWLEY, USS LAKE, USS BANGUST, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA, USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA. Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Doch die Schiffe laufen alle in einen Taifun. Die Mannschaft hatte auf der USS HILBERT alle Hände voll zu tun den Geleitzerstörer durch dieses Unwetter zu bringen und nicht mit ihm zu kentern. Wie vielen anderen Schiffsbesatzungen der TG gelang es aber auch dieser Mannschaft nicht das Schiff ohne große Zerstörungen durch den Sturm zu bringen. Viele der Schiffe zogen sich dann bis zum 17. Juni in die San Pedro Bay, Leyte zurück damit nach dem Taifun wieder Ordnung geschaffen werden und man sich auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereiten konnte. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich dafür die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS GILBERT ISLANDS ( CVE-107 ), USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS THORN, USS KALK, USS TAYLOR, USS NICHOLAS, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS HILBERT, USS WEAVER, USS WATERMAN, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LAKE, USS LYMAN, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, BANGUST, USS LAMONS, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS WILLMARTH ( DE-638 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ) und USS CARLSON ( DE-9 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG unterstützten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Luftangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu. Dazu verließen die Schiffe am 28. Juni Leyte und erreichten zwei Tage später das Atoll Ulithi. Hauptsächlich wurden nun die Schiffe der Task Force 38 versorgt vor Honshu. Die USS HILBERT operierte zusammen mit den anderen Zerstörern und Geleitzerstörern im Umkreis von 200 Seemeilen vor der japanischen Küste und sicherte dabei die Geleitflugzeugträger vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Die USS HILBERT blieb bei den Schiffen der TG 30.8 und sicherte die Geleitflugzeugträger und Öltanker ab. Zusammen mit anderen Einheiten der 3. US Flotte lief der Geleitzerstörer am 3. September in die Bucht von Tokyo ein und ankerte damit zum ersten Mal in japanischen Gewässern. Das Kriegsschiff übernahm bis zum 29. September Besatzungsaufgaben. Die USS HILBERT verließ an diesem Tag die Sagami Bay und fuhr in Richtung Osten. Nach einem Zwischenstopp in der Marinebasis Pearl Harbor und im Hafen von Los Angeles, Kalifornien durchquerte der Geleitzerstörer den Panamakanal und legte in der Philadelphia Naval Shipyard in Philadelphia, Pennsylvania an. Hier bereitete man das Kriegsschiff auf die Zeit der Inaktivität vor. Anschließend verlegte man die USS HILBERT nach Green Cove Springs, Florida, wo die in Reserve liegenden Geleitzerstörer vor Anker lagen. Man stellte am 19. Juni 1946 den Geleitzerstörer außer Dienst und versetzte ihn in die Reserveflotte. Im Februar 1952 nahm man das Kriegsschiff ins Schlepptau und brachte es nach Philadelphia zurück, da sich Vertreter von ausländischen Marinen im Rahmen des Mutual Defense Assistance Pact ( MDAP ) dafür interessierten. Doch das Schiff blieb unbeachtet. Deshalb blieb es in Philadelphia und versetzte es hier in die Atlantikreserveflotte. Den Namen USS HILBERT ( DE-742 ) strich man am 1. August 1972 von der US Navy – Liste und verkaufte den Schiffskörper am 15. Oktober 1973 zum verschrotten.


USS HILBERT ( DE-742 )
Commanding Officer

CDR Joseph Webster Golinkin, Jr.  (USNR)      4. Februar 1944 – 25. August 1944 (erreichter Rang                                                                                                                                                       RADM)
LCDR John B. Burnham        25. August 1944 – 13. Dezember 1944
LCDR James William Darroch        13. Dezember 1944 – 18. Dezember 1945
LT (jg) Hugh L. Hubbard, Jr.        18. Dezember 1945 – 10. März 1946
LT (jg) Thomas J. Charles        10. März 1946 – 19. Juni 1946

USS BANGUST ( DE-739 )

USS BANGUST ( DE-739 )

Biografie

Joseph Bangust
* 30. Mai 1915 in Niles, Ohio
† 27. Dezember 1941 während eines Luftkampfes im Sulu Archipel

Joseph Bangust trat am 16. November 1938 freiwillig in die US Navy ein und erhielt an der Naval Training Station in San Diego, Kalifornien seine Grundausbildung. Am 16. Dezember 1938 beförderte man Bangust in die Seemannsklasse und im Juni 1939 zum Patrol Wing 2 ( PatWing 2 ). Dazu versetzte man ihn im folgenden Juli zum Patrouillengeschwader 21 ( VP-21 ). Dieses Geschwader VP – 21 startete in Kalifornien bevor es zu dem transpazifischen Flug abhob und über die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii zu den Philippinen flog. Bangust war auf einer PBY – 4 Catalina zugeteilt. Das Patrouillengeschwader sollte die Patrouillengeschwader der Asiatischen Flotte zwischen Cavite und Olongapo auf der philippinischen Insel Luzon verstärken. Man beförderte ihn im Dezember 1939 zum Seaman First Class. Innerhalb des nächsten Jahres beförderte man Joseph Bangust im Mai 1940 zum Aviation machinist´s Third Class und im Februar 1941 zum Machinist´s Mat Second Class. Mit dem Ausbruch des Krieges zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Kaiserreich Japan, am 7. Dezember 1941, versetzte man Joseph Bangust in das Patrouillengeschwader VP-101, welches aus der VP-21 hervorging. In der Nacht vom 26. zum 27. Dezember 1941 verließen sechs Maschinen von VP – 101, der neubenannten VP – 1, ihren Stützpunkt in Ambon, Niederländisch – Ostindien und nahmen Kurs auf die Philippinen. Die Catalina Flugboote sollten zum Hafen der Insel Jolo im Sulu Archipel fliegen. Dort vermutete man eine große Anzahl von japanischen Schiffen. Joseph Bangust befand sich zweiter Mechaniker und Kanonier in der von Ensign Elwyn L. Christman ( USNR ) geflogenen PBY – 4. Kurz nachdem die Maschine sich über dem Hafen von Jolo befand, setzte vom Festland her auch schon Flakabwehrfeuer ein, deren Schrapnellgranaten sehr genau lagen. Das Flakabwehrfeuer der japanischen Schiffe war dagegen unproblematisch. Ensign Christman hatte während des Beschusses mit der Catalina zu kämpfen, damit das Flugzeug auf Kurs blieb. Dann plötzlich hörte der Flakbeschuss abrupt auf und es erschienen japanische Abfangjäger. Joseph Bangust und Flugkapitän und Flugzeugmaschinisten Maat 1. Klasse Andrew Kenneth Waterman ( 20. Dezember 1913 im Lewis County, Kentucky – 27. Dezember 1941 während eines Luftkampfes im Sulu Archipel ) feuerten mit ihren Maschinengewehren auf den ersten japanischen Jäger und dieser explodierte in der Luft. Da drehte Ensign Christman auch schon bei und ließ die PBY – 4 Catalina in einem 60 Grad Winkel nach unten auf einen feindlichen Kreuzer zufliegen. In 1.500 Meter Höhe klinkte er die mitgeführte Bombe aus und flog westwärts davon, um aus dem Abwehrfeuer zu entkommen. Einer der japanischen Abfangjäger folgte allerdings dem amerikanischen Wasserflugzeug und griff von der Backbordseite her an. Dann kam es zu einem weiteren Kampf, in dem die schwerfällige PBY wegen ihrer geringen Geschwindigkeit keine Chance hatte. Der japanische Pilot konnte mit seinen Bordwaffen den Benzintank der Catalina treffen und das austretende Flugbenzin entzündete sich. Ensign Christman flog nun auf den Ozean zu, um die Maschine zu wassern. Noch vor der Landung, da war die Catalina noch 90 Meter über dem Wasser, verließ Radioman 2. Klasse Paul H. Landers und Joseph Bangust wegen ihrer erlitten Brandverletzungen dritten Grades auf Gesicht, Händen und Nacken die PBY. Gleich nach der Landung des Wasserflugzeuges folgte Ensign Christman sowie der zweite und der dritte Pilot. Flugzeugmaschinisten Maat 1. Klasse Andrew Kenneth Waterman war zu diesem Zeitpunkt schon tödlich verwundet worden. Radioman 2. Klasse Paul H. Landers hatte geringere Brandverletzungen wie Joseph Bangust und steuerte dessen Schwimmversuche als sie in Richtung der Insel Lugos unterwegs waren. Gegen Mittag des 27. Dezember richtete Landers einen Blick auf den schwerverletzten Bangust. Dessen Schwimmweste war zu diesem Zeitpunkt schon leer. Joseph Bangust war offensichtlich aus dieser Weste entglitten und ertrunken.
Für seinen Mut als erfolgreichen Maschinengewehrschützen und für sein außerordentliches Heldentum im Kampf über Jolo verlieh man Joseph Bangust posthum das Navy Cross.


USS BANGUST ( DE-739 )

Schiffsbiografie

Die USS BANGUST ( DE-739 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Seaman First Class Joseph Banust benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das zweiundfünfzigste Schiff aus der CANNON – Klasse.
Auf der Western Pipe and Steel Company in Los Angeles, Kalifornien wurde am 11. Februar 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Stephen W. Gerber taufte am 6. Juni 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Charles F. MacNish ( USNR ) stellte am 30. Oktober 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Bis zum 21. November 1943 erfolgte auf der USS BANGUST die Endausrüstung. Ab diesemTag begann der Geleitzerstörer mit der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt in den Gewässern vor der amerikanischen Marinebasis San Diego, Kalifornien. Diese Ausbildung war am 18. Dezember abgeschlossen und das Kriegsschiff fuhr nach San Pedro, Kalifornien in die dortigen Navy Drydocks zur Überprüfung des Schiffskörpers und für einige Umbauarbeiten. Diese waren am 9. Januar 1944 abgeschlossen und die USS BANGUST an diesem Tag in den Hafen von San Francisco, Kalifornien. Das Kriegsschiff verließ diesen Hafen zusammen mit dem Geleitzerstörer USS REYNOLDS ( DE-42 ) am 13. Januar. Ziel war die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. In diese Marinebasis fuhren die beiden Geleitzerstörer am 19. Januar ein. Die USS BANGUST ernannte man hier zum Flaggschiff für den Commander der Escort Division 32 ( CortDiv 32 ). Am 25. Januar verließ der Geleitzerstörer zusammen mit dem Zerstörer USS WADLEIGH ( DD-689 ), dem Vorratsschiff USS PASTORES ( AF-16 ) und dem Reparaturschiff USS AJAX ( AR-6 ) Pearl Harbor und fuhr zum Atoll Funafuti, Ellice Islands. Hier trafen die vier Schiffe am 2. Februar ein und die Task Unit wurde aufgelöst. Die USS BANGUST verließ noch am selben Tag das Atoll Funafuti und fuhr zu den Gilbert Islands weiter. Am 5. Februar erreichte der Geleitzerstörer Makin Island und fuhr am folgenden Tag nach Tarawa weiter. Hier warteten drei Handelsschiffe, der Öltanker USS CALIENTE ( AO-53 ) und der Geleitzerstörer USS GREINER ( DE-37 ) auf ihre Weiterfahrt zum Atoll Majuro, Marshall Islands. Am 8. Februar verließen diese Schiffe Tarawa. Doch schon am 10. Februar erhielt die USS BANGUST und USS GREINER neue Befehle und kehrten noch am selben Tag nach Tarawa zurück. Die USS BANGUST begann nun ab dem 18. Februar mit Teilen der Marine Night Figther Squadron VMF-N – 532 zu operieren. Dabei traf das Kriegsschiff auf den Geleitzerstörer USS FLEMING ( DE-32 ) und dem Vielseitigen Hilfsschiff USS ANACAPA ( AG-49 ). Alle drei Schiffe fuhren zum Atoll Kwajalein, Marshall Islands. Am 21. Februar erreichten sie die Insel Roi Namur und die beiden Geleitzerstörer kehrten nach Tarawa zurück, wo sie am 24. Februar ankamen. Ab dem 1. März unterstellte man die USS BANGUST dem Befehlshaber der Task Group 57.7 für lokale Eskortier- und Patrouillenaufgaben. Bis zum 7. März operierte der Geleitzerstörer in unmittelbarer Nähe des Hafens von Tarawa. Zwischen dem 8. und dem 18. März blieb dann das Kriegsschiff im Hafen von Tarawa vor Anker liegen. Am folgenden Tag verließ die USS BANGUST zusammen mit dem Geleitzerstörer USS EISELE ( DE-34 ) Tarawa und eskortierte das Panzerlandungsschiff USS LST-29 zur Lagune des Atolls Apamama, Gilbert Islands, das südlich von Tarawa liegt. Noch am selben Tag erreichten die drei Schiffe das Atoll. Die an Bord des Panzerlandungsschiffes befindlichen Soldaten schifften sich nach der Anlandung umgehend aus und begannen mit der Besetzung des Atolls. Nach Abschluss der Operation verließen die drei Schiffe wieder das Atoll Apamama und fuhren nach Tarawa zurück. Hier übernahmen die beiden Geleitzerstörer die Eskorte über das Panzerlandungsschiff USS LST-29 und die beiden Frachtschiffe USS KENMORE ( AK-221 ) und USS DE GRASSE ( AK-223 ), die Besatzungstruppen nach Tarawa gebracht hatten. Die Fahrt der Schiffe sollte nach Pearl Harbor gehen. Dazu verließen die Schiffe am 22. März das Atoll Tarawa. Doch noch am selben Tag erhielt die USS BANGUST neue Befehle. Der Geleitzerstörer sollte umgehend zum Atoll Majuro, Marshall Islands fahren. Nachdem der Zerstörer dieses Atoll erreicht hatte, versetzte man ihn in die Task Group 50.17, der Fast Carrier Replenishment Group. In dieser TG befanden sich die Zerstörer USS MORRISON ( DD-560 ), USS PORTERFIELD ( DD-682 ), USS LAWS ( DD-558 ) und USS LONGSHAW ( DD-559 ), die Geleitzerstörer USS BANGUST, USS MANNING ( DE-199 ), USS NEUENDORF ( DE-200 ) und USS EICHENBERGER ( DE-202 ) und neben der USS CACAPON ( AO-52 ) noch weitere Tanker. Für die Operation „Desecrate I“ verließen diese Schiffe am 22. März zusammen mit den Schiffen der Task Force 58 das Atoll Majuro. Die Aufgabe bestand darin jederzeit den benötigten Treibstoff an das jeweilige Schiff der TF weitergeben zu können. Am 26. März erfolgte das allgemeine betanken der Kriegsschiffe. Die USS BANGUST selber erreichte am 24. März das Atoll Majuro. Hier erhielt der Geleitzerstörer vom Kommandanten des Dienstgeschwaders 10 ( ServRon 10 ) die Aufgabe in ein Seegebiet zu fahren wo vor wenigen Tagen feindliche U-Boot Angriffe stattgefunden hatten. Drei Tage lang durchpflügte das Kriegsschiff in diesem Seegebiet das Wasser, fand aber keine Anzeichen von einem anwesenden japanischen U-Boot. Daraufhin kehrte die USS BANGUST am 27. März zum Atoll Majuro zurück. Zwei Tage später eskortierte der Geleitzerstörer zwei Öltanker von dem Atoll aus zu dem Einsatzgebiet der TG 50.17, wo die Beölung der Kriegsschiffe der TF 58 während der Operation „Descrate I“ stattfinden sollte. Am 5. April kehrten die Schiffe der TG 50.17 zum Atoll Majuro zurück. Fünf Tage später verließ die USS BANGUST erneut das Atoll und eskortierte den Öltanker USS KASKASKIA ( AO-27 ) aus dem Seegebiet in Richtung der Marinebasis Pearl Harbor. Doch schon nach zwei Tagen entband man den Geleitzerstörer von seiner Aufgabe und er kehrte zu seiner Einsatzbasis vor dem Atoll Majuro zurück. Hier legte das Kriegsschiff am 14. April an. In der nun folgenden Wochen verbrachte die USS BANGUST mit einer Reihe von lokalen Begleitmissionen zwischen den Atollen Majuro und Kwajalein, Marshall Islands. So eskortierte der Geleitzerstörer das Panzerlandungsschiff USS LST-119 zwischen dem 18. und 19. April nach Kwajalein und begleitete zwischen dem 21. und 23. April den Minensucher USS CAPABLE ( AM-155 ) und den Bergungshochseeschlepper USS ATR-44 von Kwajalein zum Atoll Majuro. Dann verließ das Kriegsschiff am 26. April seine Einsatzbasis und fuhr zu einem Rendezvous mit dem amerikanischen U-Boot USS GROUPER ( SS-214 ), das der Geleitzerstörer bis zum folgenden Tag zum Atoll Majuro eskortierte. Dann patrouillierte der Geleitzerstörer am 29. und 30. Mai vor der Hafeneinfahrt des Atolls. Am 3. Mai erreichten die Schiffe der Task Group 50.17 das Atoll und fuhren nach Pearl Harbor weiter. Die USS BANGUST begleitete diese Schiffe einige Stunden und übernahm frischen Treibstoff. Noch am selben Tag kehrte der Geleitzerstörer zu seiner Einsatzbasis zurück. Vom 4. bis zum 6. Mai eskortierte das Kriegsschiff den Öltanker USS LACKAWANNA ( AO-40 ) bis zum Atoll Kwajalein. Von dort kehrte der Geleitzerstörer am 10. Mai zurück und blieb bis zum 16. Mai hier liegen. An diesem Tag verließ die USS BANGUST das Atoll Majuro und fuhr zur Marinebasis Pearl Harbor, wo der Geleitzerstörer sechs Tage später anlegte. Gleich am 23. Mai bugsierte man das Kriegsschiff innerhalb der Pearl Harbor Navy Yard in ein Trockendock und begann bis zum 3. Juni mit Reparatur- und Überholungsarbeiten. Darunter zählten mehrere Veränderungen an der Schallausrüstung, an dem SL-Radar und an der Reparatur des Hilfskessels. Am 4. Juni verließ das Kriegsschiff wieder die Marinebasis und fuhr zu den Marshall Islands. Man hatte die USS BANGUST nun in die Task Group 50.17 versetzte, in der sich Öltanker zur Versorgung der Kriegsschiffe aus der 5. US Flotte während der Angriffsaktion gegen die Inseln der Nördlichen Marianen befanden. In dieser Fueling & Aircraft Replacement Group war während der Operation „Forager“ der Leichte Flugzeugträger USS MONTEREY ( CVL-26 ), die Geleitflugzeugträger USS COPAHEE ( CVE-12 ) und USS BRETON ( CVE-23 ), die Zerstörer USS HALL ( DD-583 ), USS JOHN D HENLEY ( DD-553 ), USS EVANS ( DD-552 ), USS DAVID W TAYLOR ( DD-551 ) und USS PAUL HAMILTON ( DD-590 ), die Geleitzerstörer USS BANGUST, USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WESSON ( DE-184 ), USS LEVY ( DE-162 ), USS OSTERHAUS ( DE-164 ), USS PARKS ( DE-165 ), USS SAMUEL S MILES ( DE-183 ), USS RIDDLE ( DE-185 ), USS SWEARER ( DE-186 ), USS WILEMAN ( DE-22 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS FAIR ( DE-35 ), USS MANLOVE ( DE-36 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS LAMONS ( DE-743 ), USS HILBERT ( DE-742 ) und USS MITCHELL ( DE-43 ) sowie die Öltanker USS NESHANIC ( AO-71 ), USS SAUGATUCK ( AO-75 ), USS SARANAC ( AO-74 ), USS SEBEC ( AO-87 ), USS ENOREE ( AO-69 ), USS MANATEE ( AO-58 ), USS MARIAS ( AO-57 ), USS TAPPAHANNOCK ( AO-43 ) und vier weitere. Am 6. Juni waren die Geleitzerstörer in See gestochen und eskortierten die Öltanker in Richtung der Nördlichen Marianen. Die USS BANGUST folgte ihnen. Etwa 60 Seemeilen östlich von Roi Namur, dem nördlichen Teil des Atolls Kwajalein, erhielt das Radar am 10. Juni um 23:25 Uhr einen Kontakt. Allerdings gab es von offizieller Seite her keine Informationen über japanische oder amerikanische U-Boote in diesem Seegebiet. Daher verfolgte der Geleitzerstörer den Kontakt ununterbrochen bis die Ausgucke des Kriegsschiffes um 23:45 Uhr auf Steuerbord ein Schiff erspähten. Durch starke Regenböen war schlechte Sicht und machte die Identifizierung sehr schwierig. Doch in einer Entfernung von nur 270 Metern zu dem Zielobjekt, erkannten die Ausgucke ein kleines Überwasserschiff oder ein U-Boot. Es ist das japanische U-Boot IJN RO-42, Kommandant Captain Yamada Takashi, das die Aufgabe erhalten hat für die Operation „A-GO“, der Verteidigung der Nördlichen Marinanen, die Marshall Islands Kwajalein und Majuro auszukundschaften. Gleich nach der Entdeckung lässt Captain Yamada Takashi das U-Boot durch Alarmtauchen unter die Wasseroberfläche bringen. LCDR Charles F. MacNish, Kommandant der USS BANGUST, lässt, nachdem um 23:48 Uhr der Radarkontakt mit dem SL-Radar verloren ging, mehrere Leuchtraketen abschießen um den nächtlichen Himmel zu erhellen. Aber man sieht kein Schiff mehr an der vorgegebenen Position. Kurz nach Mitternacht war klar, dass dies ein feindliches U-Boot gewesen sein musste. Nun begann man mit dem Sonar die See abzusuchen. Aber ohne Erfolg. Dann nach acht Stunden erhielt man wieder einen Unterwasserkontakt. Man folgte dem U-Boot das volle Ausweichmanöver mit den vollen Rudereinschlägen und plötzlichen Geschwindigkeitsänderungen das Überwasserschiff überlisten wollte. Dann war der Geleitzerstörer auf Position und man warf drei Ladungen mit 24 Mark 10 „Hedgehog“ Projektorladungen ab. Kein Erfolg. Da wurde eine vierte Ladung Hedgehog abgeworfen. Es erfolgten sechs Unterwasserexplosionen. Nachdem diese abgeklungen waren und man sich schon auf die Vernichtung eines Feindes freute, gab es eine weitere, noch größere Explosion, die das Kriegsschiff selber erschütterte. Für die Besatzung war dies ein Schock. Die Besatzung glaubte, dass der Geleitzerstörer von dem U-Boot torpediert worden wäre. Ein Schadensbegrenzungsteam eilte sofort zu dem Leck im Rumpf. Doch man fand nur ein kleines Leck im vorderen Maschinenraum. Durch die gewaltige Unterwasserexplosion unter dem Kriegsschiff war eine Schweißnaht gerissen. Der Sonar-Operator meldete jetzt, dass das feindliche U-Boot aufzutauchen versuchte. Allerdings gab es zwei weitere kleinere Unterwasserexplosionen zusammen mit zischenden und gurgelnden Geräuschen. Dann brach der Sonarkontakt ab. Am Morgen hing über Wasser, in der Nähe des letzten Angriffs, ein starker Dieselgeruch in der Luft und ein großer Ölteppich hatte sich ausgebreitet. IJN RO-42 sinkt bei den Koordinaten 10° 05’ Nord, 168° 22’ Ost. Alle 73 Besatzungsmitglieder kommen ums Leben. Die USS BANGUST selber blieb bis zum 11. Juni um 17:00 Uhr in diesem Gebiet und suchte nach eventuell weiteren feindlichen U-Booten. Um diese Zeit erschien der Geleitzerstörer USS GREINER ( DE-37 ) zusammen mit den motorisierten Minensuchern USS YMS-282 und USS YMS-203 und dem U-Boot Jäger USS SC-1364 und übernahmen die weitere Suche nach feindlichen U-Booten von der USS BANGUST. Der Geleitzerstörer fuhr nun nach Roi Namur weiter und legte dort am selben Tag an. In den nun folgenden zwei Tagen patrouillierte der Geleitzerstörer vor der Hafeneinfahrt von Roi Namur. Am Abend des 13. Juni erhielt das Kriegsschiff den Befehl, sich in den Konvoi von Öltankern, gesichert von dem Zerstörer USS CAPPS ( DD-550 ) und dem Geleitzerstörer USS WEAVER, zu integrieren und zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands zu eskortieren. Am 15. Juni erreichten die Schiffe das Atoll. Hier betankte man die USS BANGUST, die USS WEAVER und die USS CAPPS. Noch am selben Tag verließen diese drei Kriegsschiffe das Atoll und eskortierten volle Öltanker zu den Inseln der Nördlichen Marianen. Wenige Stunden später erreichten die Schiffe ihre vorgegebene Position östlich von Saipan und es begann die Beölung der Kampfschiffe aus der Task Force 58. Die USS BANGUST, sowie auch die anderen Geleitzerstörer der TG 50.17, sicherten diese Aktion und überwachten den Luftraum und suchte nach möglichen feindlichen U-Booten. Am 18. Juni gab es Luftalarm. Japanische Bomber griffen die Öltanker an. Dabei wurden die Tanker USS NESHANIC ( AO-71 ), USS SAUGATUCK ( AO-75 ), USS SARANAC ( AO-74 ) beschädigt. Bis zum 20. Juni erbrachten die Öltanker ihre wichtigen Logistikdienstleistungen für die Kriegsschiffe der Task Force 53. An diesem 20. Juni entband man die USS BANGUST von ihren Aufgaben innerhalb der TG und übertrug ihr die Aufgabe die drei beschädigten Öltanker zum Atoll Eniwetok zu eskortieren. Vier Tage später erreichten die Schiffe das Atoll. Am folgenden Tag verließ der Geleitzerstörer wieder den schützenden Hafen und begann bis zum 29. Juni vor dem Hafeneingang zu patrouillieren. Dann fuhr der Geleitzerstörer am nächsten Tag wieder in den Hafen des Atolls und ankerte hier bis zum 13. Juli. Die Mannschaft konnte sich etwas erholen und nahm Reparaturen vor. An diesem 13. Juli verließ das Kriegsschiff zusammen mit der USS WEAVER und der USS CAPPS wieder das Atoll und eskortierte die beiden Öltanker USS NEOSHO ( AO-48 ) und USS LACKAWANNA ( AO-40 ) in das Seegebiet wo die Schiffe der TG 50.17 operierten. Ab dem 15. Juli übernahm die USS BANGUST innerhalb der Task Group ihre gestellten Aufgaben, die den Geleitzerstörer bis in die Nähe der Inseln Guam und Saipan führten. Hier sicherte das Kriegsschiff zusammen mit anderen Geleitzerstörern die Betankungsaktionen der Kampfschiffe aus der TF 58. Diese war am 23. Juli abgeschlossen. Noch am selben Tag eskortierte der Geleitzerstörer die geleerten Öltanker zum Atoll Eniwetok, wo sie am 26. Juli ankamen. Hier warteten schon andere auf ihre Weiterfahrt nach Saipan. Am 30. Juli verließ die USS BANGUST zusammen mit dem Geleitzerstörer USS WHITMAN ( DE-24 ) wieder das Atoll und eskortierte diese vollen Öltanker bis zum 2. August auf die Position der TG 50.17, wo vor der Insel Saipan die Treibstoffübergabe an die Kriegsschiffe erfolgen sollte. Gleich nach der Ankunft übernahm der Geleitzerstörer wieder seine Aufgaben zur Sicherung der Logistikschiffe. Am folgenden Tag erhielt man auf dem Kriegsschiff einen soliden Sonarkontakt. Sofort begann man die Hoffnung zu hegen, dass man ein zweites feindliches U-Boot vernichten könnte. Auf die zuletzt ermittelte Position des Sonarkontaktes wurden deshalb nach einem vorgegebenen Muster mehrere Ladungen Hedgehogs abgefeuert. Doch war kein Ergebnis sichtbar. Daher gab die USS BANGUST ihre U-Boot Jagd auf und begann wieder mit der Sicherung der Öltanker. Am 11. August löste man die USS BANGUST zusammen mit dem Zerstörer USS JOHN D HENLEY und dem Geleitzerstörer USS FAIR aus der TG 50.17 heraus. Alle drei Kriegsschiffe ankerten vor Saipan und warteten auf neue Befehle. Die USS BANGUST setzte man nun am folgenden Tag als Off – Shore – Patrouille ein. Doch schon am 13. August entband man den Geleitzerstörer schon wieder von dieser Aufgabe und gliederte ihn in die CortDiv 65 ein. Die darin befindlichen Geleitzerstörer sollten einen Vorstoß zu den Palau Inseln unternehmen. Nach Abschluss dieser Mission kehrte die USS BANGUST zusammen mit dem Geleitzerstörer USS ACREE ( DE-167 ) nach Saipan zurück. Von dieser Insel aus eskortierte der Geleitzerstörer ohne Zwischenfälle einen Schiffskonvoi zum Atoll Eniwetok. In die Lagune dieses Atolls fuhr der Konvoi am 20. August ein. Die Mannschaft der USS BANGUST erhielt nun bis zum 25. August Zeit zur Erholung. In der Zwischenzeit, am 23. August, wechselte der Commander der CortDiv 32 von der USS BANGUST auf die USS WATERMAN. An diesem Tag gliederte man den Geleitzerstörer in die Task Group 30.8 ein, der Flottenöltanker und Transportflugzeugträger Gruppe, die Captain Jasper T. Acuff während der Operation „Stalemate II“ kommandierte. In dieser Task Group befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BARNES ( CVE-20 ), USS NASSAU ( CVE-16 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), die Zerstörer USS DAVID W TAYLOR, USS JOHN D HENLEY, USS HALL, USS PAUL HAMILTON, USS CAPPS ( DD-550 ) und USS THATCHER ( DD-514 ) und ein weiterer, die Geleitzerstörer USS BANGUST, USS WEAVER, USS WESSON, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS PARKS, USS SWEARER, USS KYNE ( DD-744 ), USS LEVY ( DE-162 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS HALLORAN ( DE-305 ), USS STRAUS ( DE-408 ) und USS WYMAN ( DE-38 ) und ein weiterer und die Flottenöltanker USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS SCHUYKILL ( AO-76 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS NEOSHO ( AO-48 ) und USS KASKASKIA ( AO-27 ) und achtzehn weitere. Die meisten Schiffe der TG befanden sich vor dem Atoll Eniwetok, verließen es am 26. August und fuhren zum Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Hier legten die Schiffe am 31. August an. Nur ein Teil verließ am 1. September den Hafen wieder. Die Fahrt ging zu den Palau Inseln Peleliu und Angaur, Westliche Karolinen. Die Operation „Stalemate II“ begann ab dem 6. September zur Eroberung der Palau Inseln. Die USS BANGUST blieb aber mit einem Großteil der Geleitzerstörer liegen. Man bunkerte hier frischen Treibstoff und Proviant und begann bis zum 9. September mit Reparaturarbeiten an den Schiffen. Erst am 9. September verließ der Geleitzerstörer den Hafen und eskortierte mit den anderen verbliebenen Kriegsschiffen die Öltanker, welche in das Seegebiet vor den Palau Inseln beordert worden um die Schiffe der 3. US Flotte auf hoher See zu betanken. Die Trägerflugzeuge der Geleitflugzeugträger sicherten in der Luft die Übergabeoperationen ab. Die geleerten Öltanker eskortierte die USS BANGUST wieder zum Seeadler Harbour. Dieser wurde am 15. September wieder erreicht. Drei Tage später verließ der Geleitzerstörer wieder den Hafen und eskortierte drei Öltanker in Richtung der Palau Inseln. Diesmal wurden die Kriegsschiffe der TG 38.3 beölt. Hier erhielt die USS BANGUST die Aufgabe die Überwachung des Luftraumes und der Gewässer vor möglichen feindlichen Angriffen wahrzunehmen. Nach Abschluss dieser Beölungsoperation verließ der Geleitzerstörer zusammen mit den drei Öltankern am Abend des 26. September wieder den Operationsraum und fuhr zum Seeadler Harbour. Dieser Hafen wurde am 1. Oktober erreicht. Die Operation „Stalmate II“ erklärte man am 3. Oktober für beendet. Umgehend schloss sich die Operation „King II“ an. Für diese Operation war die TG 30.8 die Seelogistikgruppe, die wieder die Treibstoffversorgung der Schiffe aus der TF 38 zu gewährleisten hatte. Die Task Group 30.8 kommandierte erneut Captain Jasper Terry Acuff. In der Task Group 30.8 befanden sich nun die Geleitflugzeugträger USS BARNES, USS NASSAU, USS NEHENTA BAY, USS SARGENT BAY, USS STEAMER BAY, USS SITKOH BAY, USS RUDYERD BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS CAPE ESPERANCE ( CVE-88 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS SHIPLEY ( BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS HALL, USS THATCHER, USS DAVID W TAYLOR, USS JOHN D HENLEY, USS CAPPS, USS PAUL HAMILTON, USS EVANS, USS DEWEY ( DD-349 ) und USS LYMAN K SWENSON ( DD-729 ), die Geleitzerstörer USS BANGUST, USS WEAVER, USS WESSON, USS KYNE, USS LEVY, USS PARKS, USS SWEARER, USS ELDEN, USS HALLORAN, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS MARTIN ( DE-30 ), USS LAKE ( DE-301 ), USS HILBERT ( DE-742 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS OSTERHAUS ( DE-164 ), USS McCONNELL ( DE-163 ) und USS RALL ( DE-304 ) und die Öltanker USS MILLICOMA, USS SCHUYKILL, USS MISSISSINEWA ( AO-59 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ), USS TOMAHAWK ( AO-88 ), USS PLATTE ( AO-24 ), USS TAPPAHANNOCK ( AO-43 ), USS PECOS ( AO-65 ), USS ESCAMBIA ( AO-80 ), USS NEOSHO ( AO-48 ), USS SAUGATUCK ( AO-75 ), USS SABINE ( AO-25 ) und USS NANTAHALA ( AO-60 ). Zur Versorgung der einzelnen Schiffe aus der Task Force 38, pendelten die Öltanker, gesichert von den Geleitzerstörern, der TG 30.8 ab dem 4. Oktober vom Seeadler Harbor, Manus aus um die Kampfschiffe mit Treibstoff zu versorgen. Die Zerstörer, Geleitzerstörer und die Geleitflugzeugträger waren dabei zur Sicherung dieser Aktionen mit dabei. So wurden am 9. Oktober die Schiffe der TG 38.1 auf dem Weg nach Okinawa betankt. Die USS BANGUST selber musste sich bis zum 9. Oktober mehreren anstehenden Reparaturen zur Vorbereitung auf die kommende Operation unterziehen. Am 10. Oktober eskortierte der Geleitzerstörer den Öltanker USS MASCOMA ( AO-83 ) zu der Kossol Roads, Palau Islands. Ab dem 13. Oktober sollte dieses Schiff hier als Stationstanker dienen. Die USS BANGUST selber blieb hier bis zum 18. Oktober liegen und eskortierte dann von der Kossol Passage aus den bis dahin hier liegenden Stationstanker USS NIOBRARA ( AO-72 ) zum Seeadler Harbour, wo sie drei Tage später anlegten. Zusammen mit dem Geleitzerstörer USS SWEARER verließ die USS BANGUST am 25. Oktober den Seeadler Harbour und eskortierte den Geleitflugzeugträger USS NASSAU zu den Westkarolinen. Das dort befindliche Atoll Ulithi erreichten die Schiffe am 28. Oktober ohne Zwischenfälle. Die USS BANGUST blieb in den nächsten Tagen in diesem Seegebiet der Westkarolinen und begann mit Patrouillenfahrten. Diese führte der Geleitzerstörer bis zum 12. November durch. An diesem Tag verließ das Kriegsschiff zusammen mit anderen Geleitzerstörern und Öltankern das Atoll und fuhr in die philippinischen Gewässer. Am 16. November wurden die Schiffe der TG 38.1, TG 38.2 und TG 38.4 betankt. Noch am selben Tag begleitete der Geleitzerstörer die geleerten Tanker zum Atoll zurück. Hier übernahm die USS BANGUST die Eskorte über den Geleitflugzeugträger USS NEHENTA BAY und sicherte diesen bis zur Ablösung am 22. November vor feindlichen Angriffen. Beide Schiffe operierten westlich des Atolls Ulithi. Die Trägerflugzeuge waren auf der Suche nach japanischen U-Booten. Am 25. November hatte man die Operation „King II“ für beendet erklärt. Nach dem erfolgreichen Abschluss dieser Operation erreichte der Geleitzerstörer am 24. November wieder das Atoll Ulithi. Hier
erklärte man die USS BANGUST am 28. November zum Flaggschiff der CortDiv 32. Am folgenden Tag erreichten die anderen Kriegsschiffe und Öltanker der TG 30.8 das Atoll. Man beließ die USS BANGUST wieder in die Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THATCHER, USS THORN ( DD-647 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS BANGUST, USS WEAVER, USS WESSON, USS LAKE, USS KYNE, USS CROWLEY, USS SWEARER, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT, USS DONALDSON ( DE-44 ), USS REYNOLDS ( DE-42 ), USS LYMAN ( DE-302 ) und USS STERN ( DE-187 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen am 9. Dezember das Atoll Ulithi und fuhren zu ihrem vorgegebenen Wartebereich. Doch bei der USS BANGUST trat ein Problem in der Ausrüstung auf, so dass der Geleitzerstörer zum Atoll zurück musste. In der Nacht zum 11. Dezember erreichte das Kriegsschiff die Lagune des Atolls und umgehend begann man mit den Reparaturarbeiten. Schon am 12. Dezember war die USS BANGUST wieder bei den Schiffen der TG 30.8 und in der Nacht zum 13. Dezember begann die Betankungsoperation der Kriegsschiffe der Task Force 38, die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % an Bord. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an, der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Die USS BANGUST selber hatte keine Verluste und war wie durch ein Wunder unbeschädigt geblieben. Der Geleitzerstörer half während des Sturmes, den in Seenot geratenen Zerstörer USS AYLWIN. Ein Leck war gegen 19:30 Uhr im Maschinenraum des Zerstörers durch den Geleitzerstörer geschlagen worden, nachdem beide Kriegsschiffe zu nah beieinander kamen. Beide Schiffe suchten die beiden über Bord gegangenen Mannschaftsmitglieder der USS AYWIN. Sie wurden nicht gefunden. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Unter den Suchschiffen befand sich auch die USS BANGUST. Der Geleitzerstörer gab am 23. Dezember die Suche auf und fuhr zum Atoll Ulithi. Das Kriegsschiff fuhr am 25. Dezember in die Lagune des Atolls ein. Zwei Tage später wechselte der Kommandant der CortDiv 32 auf den Geleitzerstörer USS KYNE. Hier bereitete man den Geleitzerstörer für die Operation „Mike I“ vor. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), die Zerstörer USS THORN, USS FARRAGUT, USS DALE, USS THATCHER, USS KALK, USS HAILEY ( DD-556 ) und die USS STOCKHAM ( DD-683 ) welche vom 3. bis 7. Januar 1945 anwesend war, die Geleitzerstörer USS BANGUST, USS WEAVER, USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS WESSON, USS SWEARER, USS STERN, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT und USS GRADY ( DE-445 ), die Tanker USS KENNEBAGO, USS HOUSATONIC ( AO-35 ), USS TOMAHOWK ( AO-88 ), USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS CHICOPEE ( AO-34 ), USS GUADELUPE ( AO-32 ), USS CHIKASKIA ( AO-54 ) und USS PATUXENT ( AO-44 ). Lange blieben die Schiffe der TG nicht vor dem Atoll. Noch in den letzten Tagen des Jahres 1944 verließ die Hälfte der Kriegsschiffe und Öltanker der TG ihre Liegeplätze und fuhren nach Luzon, wo die Kämpfe gegen die japanischen Verteidiger im vollen Gange waren. Am 2. Januar 1945 übergaben die Tanker ihren mitgeführten Treibstoff an die Schiffe der Task Group 38.1 und 38.2. Am 3. Januar verließ die USS BANGUST zusammen mit anderen Geleitzerstörern und Öltankern das Atoll und fuhr in Richtung des Seegebiets vor der philippinischen Insel Luzon. Doch am folgenden Tag gab es Probleme an dem Öltanker USS CHIKASKIA. Der Geleitzerstörer eskortierte den Öltanker daraufhin zum Atoll zurück. Noch am selben Tag verließ das Kriegsschiff wieder das Atoll und fuhr mit Höchstgeschwindigkeit zu der philippinischen Insel Leyte. Der Geleitzerstörer erreichte am 7. Januar den östlich davon gelegenen Golf von Leyte und am nächsten Tag die Sulusee. Dann am 8. Januar reihte sich das Kriegsschiff im östlichen Teil des Südchinesischen Meeres in die Reihen der TG 30.8 wieder ein und übernahm seine gestellten Aufgaben. Die USS BANGUST eskortierte dann mehrere Öltanker zusammen mit anderen Geleitzerstörern über den Golf von Leyte zum Atoll Ulithi. Dieses erreichten sie am 18. Januar. Von hier aus begleitete das Kriegsschiff noch am selben Tag den Öltanker USS NECHES ( AO-47 ) bis zur San Pedro Bay, Leyte. Die San Pedro Bay erreichten die beiden Schiffe drei Tage später. Von hier aus fuhren die beiden Schiffe zusammen mit dem Geleitzerstörer USS CROWLEY und den beiden Öltankern USS TOMAHAWK und USS MERRIMACK ( AO-37 ) in ein Seegebiet, wo die Kriegsschiffe der TF 38 beölt werden konnten. Anschließend ging die Fahrt zurück zum Atoll Ulithi. Dort machte man die USS BANGUST am 25. Januar fest. An dem Geleitzerstörer mussten erneut mehrere Reparaturen vorgenommen werden. Aber dann versetzte man die USS BANGUST in die Task Group 50.8, der Sea Logistic Support Group, einer Nachschubeinheit die die Schnellen Flugzeugträger und deren Sicherungsschiffe aus der 5. US Flotte während der Iwo Jima und Okinawa Operationen zu versorgen hatte. In dieser TG 50.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS ATTU ( CVE-102 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ), USS MAKASSAR STRAIT ( CVE-91 ) und USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS FARRAGUT, USS DALE, USS AYLWIN, USS KALK und USS GILLESPIE ( DD-609 ), die Geleitzerstörer USS BANGUST, USS WEAVER, USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT und USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), die Schnellen Truppentransporter USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS OVERTON ( APD-23 ), die Tanker USS PATUXENT, USS CIMARRON, USS MILLICOMA, USS SUAMICO ( AO-49 ), USS MERRIMACK ( AO-37 ), USS MONONGAHELA ( AO-42 ), USS TALLULAH ( AO-50 ), USS CAHABA ( AO-82 ), USS TALUGA ( AO-62 ) und USS SAUGATUCK ( AO-75 ), die Munitionstransportschiffe USS SHASTA ( AE-6 ) und USS WRANGELL ( AE-12 ) und der Hochseeschlepper USS UTE ( AT-76 ). Bis zum Ablegen der Schiffe wurden sie für den kommenden Einsatz vorbereitet. An der USS BANGUST nahm erneut Reparaturen an der Ausrüstung vor. Am 8. Februar 1945 verließen dann die Schiffe der TG 50.8 das Atoll Ulithi, um für die Operation „Detachment“ den im Einsatz befindlichen Kriegsschiffen den notwendigen Nachschub zu liefern. Die Schiffe der Task Force 58 wurden am 13. und 14. Februar betankt. Das Seegebiet um die Bonin Islands erreichte man am 16. Februar und am darauffolgenden Tag gab es einen feindlichen Luftangriff, der aber erfolgreich abgewehrt werden konnte. Planmäßig wurden am 19. Februar die Flugzeugträger der Task Groups 58.1, 58.4 und 58.5 betankt und am folgenden Tag die der TG 58.2 und 58.3. Die USS BANGUST verließ zusammen mit anderen Geleitzerstörern am 21. Februar das Operationsgebiet und eskortierte mehrere geleerte Öltanker zum Atoll Ulithi zurück. In die Lagune des Atolls fuhren die Schiffe zwei Tage später ein. Noch am selben Tag verließen die Geleitzerstörer nach der Übernahme von frischem Treibstoff wieder das Atoll und eskortierten volle Öltanker wieder in das Einsatzgebiet vor den Bonin Islands, wo sich die Schiffe der TG 50.8 aufhielten. Am Morgen des 26. Februar kamen die neuen Öltanker mit ihren Begleitschiffen an. In dem Einsatzgebiet der TG 50.8 gab es an diesem Tag U-Boot Alarm und zwei japanische U-Boote konnten westlich von Iwo Jima versenkt werden. Das Seegebiet von Iwo Jima verließen die Schiffe der TF am 1. März, nachdem diese Insel sicher war und zukünftig als Basis für B-29 Bomber – Angriffe gegen die japanischen Hauptinseln benutzt werden konnte, und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Das Atoll erreichten die Schiffe am 5. März. Hier untergliederte man die Schiffe innerhalb der TG 50.8 in mehrere Untergruppen. Die USS BANGUST blieb aber in der Übergeordneten Hauptgruppe. Die Task Group 50.8 befehligte Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ). In dieser Hauptgruppe befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS KALK, USS GILLESPIE, USS AYLWIN, USS HOBBY ( DD-610 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ) und drei weitere Zerstörer, die Geleitzerstörer USS BANGUST, USS WEAVER, USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS WATERMAN, USS CROWLEY, USS LAMONS, USS HILBERT, USS BRACKETT ( DE-41 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS CORBESIER ( DE-438 ) und USS CONKLIN ( DE-439 ), die Tanker USS TALUGA, USS CIMARRON, USS TALLULAH, USS PATUXENT, USS COWANESQUE ( AO-79 ), USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ) und USS CHICOPEE ( AO-34 ) und der Hochseeschlepper USS UTE. Die Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Am 5. April verließ die USS BANGUST wieder das Operationsgebiet vor Okinawa und eskortierte mehrere geleerte Öltanker zum Atoll Ulithi. Das Atoll erreichten die Schiffe vier Tage später. Noch am selben Tag bugsierte man den Geleitzerstörer auf dem Flottenstützpunkt in ein schwimmendes Trockendock und begann mit Überholungsarbeiten. Diese waren am 16. April abgeschlossen. An diesem Tag verließ das Kriegsschiff wieder das Atoll und eskortierte mehrere Öltanker in das Seegebiet vor Okinawa. Am 19. April erreichten die Schiffe das Operationsgebiet und die USS BANGUST begab sich sofort auf ihre zugewiesene Anti-U-Boot Abschirmstation. Von dieser Station aus leitete der Geleitzerstörer auch amerikanische Patrouillenflugzeuge. Die Schiffe der TG 58.4 wurden dann am 24. April auf offener See versorgt. Am 7. Mai verließ das Kriegsschiff wieder das Operationsgebiet vor Okinawa und fuhr nach Guam. Der Geleitzerstörer lief am 10. Mai in den Apra Harbour ein. Hier nahm man weitere Reparaturen an dem Kriegsschiff vor. Diese Arbeiten konnten einen Tag eher abgeschlossen werden, gegenüber dem was man für den 21. Mai prognostiziert hatte, so dass die USS BANGUST schon am 20. Mai wieder in See stach und am 24. Mai im Operationsgebiet der TG 50.8 einlief. Die Task Group 50.8 integrierte man ab dem 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS WINDHAM BAY, USS BOUGAINVILLE, USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT, den Zerstörern USS THORN, USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS KALK, USS AYLWIN, USS DALE und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS BANGUST, USS WEAVER, USS WATERMAN, USS REYNOLDS, USS LYMAN, USS STRAUS, USS LA PRADE, USS HOWARD F CLARK, USS DONALDSON, LAMONS, USS JACK MILLER, USS CORBESIER, USS CONKLIN, USS CROWLEY, USS LAKE, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA, USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA. Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Dieses Operationsgebiet sollte am 7. Juni erreicht werden. Doch die Schiffe laufen alle am 5. Juni in einen Taifun. Man hat auf der USS BANGUST zu tun den Geleitzerstörer ohne Schaden durch dieses Unwetter zu bringen. Zwei Tage später verließ der Geleitzerstörer die Operationsbasis und fuhr wieder nach Guam. Im Apra Harbour machte man das Kriegsschiff am 10. Juni fest. Man musste erneut an der USS BANGUST Reparaturen vornehmen und die Munitions- und Treibstoffbunker auffüllen. In diesen Tagen konnte sich die Mannschaft etwas erholen. Am 23. Juni verließ der Geleitzerstörer wieder Guam und wechselte nach Saipan. Bis zum 3. Juli blieb das Kriegsschiff hier liegen und wartete auf weitere Befehle. Viele der Schiffe zogen sich dann bis zum 17. Juni in die San Pedro Bay, Leyte zurück damit nach dem Taifun wieder Ordnung geschaffen werden und man sich auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereiten konnte. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich dafür die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS GILBERT ISLANDS ( CVE-107 ), USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS THORN, USS KALK, USS TAYLOR, USS NICHOLAS, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS BANGUST, USS WEAVER, USS WATERMAN, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LAKE, USS LYMAN, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS LAMONS, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS WILLMARTH ( DE-638 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Am 4. Juli verließ die USS BANGUST zusammen mit den Geleitzerstörern USS REYNOLDS und USS McCLELLAND sowie dem Zerstörer USS THORN die Insel Saipan und eskortierten die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS HOLLANDIA, USS THETIS BAY und USS ROI in Richtung der japanischen Hauptinseln um sich auf der Fahrt dorthin mit den übrigen Schiffen der TG 30.8 zu vereinigen, die am 28. Juni die San Pedro Bay, Leyte verlassen hatten. Am 5. Juli war die TG 30.8 vollzählig. Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG unterstützten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Luftangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu. Hauptsächlich wurden nun die Schiffe der Task Force 38 versorgt vor Honshu. Die USS BANGUST operierte zusammen mit den anderen Zerstörern und Geleitzerstörern im Umkreis von 200 Seemeilen vor der japanischen Küste und sicherte dabei die Geleitflugzeugträger vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen. Bis zum 18. Juli blieb die USS BANGUST in dem Operationsgebiet. An diesem Tag eskortierte der Geleitzerstörer mehrere Öltanker zum Atoll Ulithi. Dort trafen sie am 23. Juli ein. Zwei Tage später gab es U-Boot Alarm. Die USS BANGUST begann die Hafeneinfahrt vor dem Atoll nach dem feindlichen Schiff abzusuchen, aber ohne Ergebnis. Der Geleitzerstörer verließ am 29. Juli das Atoll und eskortierte beladene Öltanker in das Operationsgebiet der TG 30.8. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Die USS BANGUST verließ zusammen mit dem Schwesterschiff USS WEAVER die Position vor Honshu und eskortierte mehrere leere Öltanker zum Atoll Ulithi. Hier stellte man schnell die Task Undergroup 30.8.9 zusammen. In dieser befand sich der Zerstörer USS WILKES ( DD-441 ) und die Geleitzerstörer USS BANGUST und USS WEAVER. An Bord der USS BANGUST schiffte sich eine Prisencrew unter dem Kommando von Commander Clyde B. Stevens ein und an Bord der USS WEAVER schiffte sich eine Prisenmannschaft unter dem Kommando von Commander Hiram H. Cassedy ( 4. Juli 1908 in Brookhaven, Lincoln County, Mississippi – 13. Oktober 1965 ). Am 24. August stachen die drei Kriegsschiffe in See und fuhren zuerst zu den Nördlichen Marianen und von dort aus zu den Bonin Inseln. Hier erhielten die Kriegsschiffe am 27. August den Befehl, dass sich die USS BANGUST mit den beiden Zerstörern USS MURRAY ( DD-576 ) und USS DASHIELL ( DD-659 ), die das japanische U-Boot IJN I-14, und USS WEAVER sich umgehend mit den beiden Zerstörern USS BLUE ( DD-744 ) und USS MANSFIELD ( DD-728 ), die das japanische U-Boot IJN I-400, aufgebracht hatten, zu treffen. Rund 450 Seemeilen östlich von Nojima Zaki trafen die Schiffe am folgenden Tag aufeinander. Die amerikanischen Prisencrews wechselten jeweils an Bord eines der beiden japanischen U-Boote und 40 japanische Kriegsgefangene mussten an Bord der beiden Geleitzerstörer. Der Öltanker USS MASCOMA ( AO-83 ) beölte die Kriegsschiffe auf ihrer Fahrt. Die drei Kriegsschiffe der TU 30.8.9, die gefangen genommenen japanischen U-Boote und die anderen vier Zerstörer fuhren zusammen am 31. August in die Tokyo Bay ein. Die U-Boote gingen längsseits zu dem U-Boot Tender USS PROTEUS ( AS-19 ). Alle Schiffe nahmen an der feierlichen Zeremonie der Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde teil. Anschließend fuhren die drei Kriegsschiffe der TU 30.8.9 nach Okinawa, wo sie am folgenden Tag anlegten. Hier gingen die Kriegsgefangenen von Bord und amerikanische Soldaten schifften sich ein. Die USS BANGUST fuhr noch am selben Tag nach Saipan weiter, wo der Geleitzerstörer am 5. September anlegte. Hier bereitete man das Kriegsschiff in den folgenden zwei Tagen auf die nächste Fahrt vor. Die USS BANGUST verließ zusammen mit dem Geleitzerstörer USS KYNE am 7. September Saipan und eskortierte vier amerikanische Handelsschiffe zu den japanischen Hauptinseln. Am 13. September liefen die Schiffe in die Tokyo Bay ein. Nachdem die Besatzungstruppen von Bord der USS BANGUST gegangen waren, verließ der Geleitzerstörer wieder die Bucht und fuhr nach Yokosuka. Zusammen mit anderen Schiffen ihrer Division verließ der Geleitzerstörer am 2. Oktober die japanischen Hauptinseln und fuhr in Richtung der US Westküste. Zwischen dem 10 und dem 13. Oktober legte das Kriegsschiff in der Marinebasis Pearl Harbor einen Zwischenstopp ein und erreichte am 20. Oktober den Hafen von San Pedro, Kalifornien. Hier nahm man eine Wartung an dem Kriegsschiff vor. Anschließend ging die Fahrt in den Atlantik weiter. In der Nacht vom 16. zum 17. November durchquerte die USS BANGUST den Panamakanal und fuhr dann entlang der US Ostküste weiter. Der Geleitzerstörer fuhr am 22. November in die Philadelphia Naval Shipyard in Philadelphia, Pennsylvania ein. Hier führte man eine Vorinaktivierung und eine Überholung durch. Das Kriegsschiff wechselte anschließend zur Atlantikreserveflotte, die zum teil in Green Cove Springs, Florida lag. Hier stellte man am 14. Juni 1946 das Kriegsschiff außer Dienst. Man stellte den Geleitzerstörer am 21. März 1947 in den Status der Verschrottung und wurde dazu vom 17. zum 18. Juni von dem Hochseehilfsschlepper USS CHALLENGE ( ATA-201 ) in die Charleston Naval Shipyard in Charleston, South Carolina geschleppt. Auf dieser Werft blieb die USS BANGUST bis zum 13. August liegen ohne das etwas passierte. An diesem Tag nahm der Hochseehilfsschlepper USS TUNICA ( ATA-178 ) den Geleitzerstörer ins Schlepptau und brachte ihn in den Hafen von Mayport, Florida. Am 26. Oktober 1951 wurde das Kriegsschiff im Rahmen des Mutual Defense Assistance Pact ( MDAP ) an die Marine von Peru überstellt. Den Namen USS BANGUST ( DE-739 ) strich man am 18. April 1952 von der US Navy – Liste. Der Geleitzerstörer wurde in die peruanischen Gewässer geschleppt um kam dort am 24. Mai 1952 an. Hier taufte man das Kriegsschiff auf den Namen BAP CASTILLA ( D-61 ). Bis 1979 diente nun das Kriegsschiff in der peruanischen Marine und wurde im selben Jahr noch als Ersatzteilspender verwendet bevor es verschrottet wurde.


USS WATERMAN ( DD-740 )
Commanding Officer

LCDR W. B. Hinds ( USNR )         30. November 1943 – ?
LCDR J. H. Stahle ( USNR )         ? – ?

USS WESSON ( DE-184 )

USS WESSON ( DE-184 )

Biografie

Morgan Wesson
* 19. Dezember 1918 in Long Meadow, Massachusetts
† 13. November 1942 auf USS ATLANTA ( CL-51 )
war im Range eines Lieutenant ( jg ) auf dem Leichten Kreuzer USS ATLANTA

Wesson trat am 17. Juni 1941 in die US Naval Reserve ein. Er besuchte ab dem 19. August 1941 die United States Naval Academy in Annapolis, Maryland wo er zum Funker ausgebildet wurde. Nach dieser Ausbildung versetzte man ich am 29. Dezember 1941 in die Federal Shipbuilding and Dry Dock Company in Kearny, New Jersey wo er sich mit den Gegebenheiten und der Ausrüstung an Bord des Kreuzers USS ATLANTA ( CL-51 ) vertrat machen sollte. Anfang April 1942 verließ das Schiff seinen Heimathafen mit dem Ziel Pazifik wo der Krieg gegen Japan tobte. Am 15. Juni 1942 beförderte man Wesson zum Lieutenant ( jg ). Die USS ATLANTA war das Flaggschiff von Rear Admiral Norman Scott ( 10. August 1889 – 13. November 1942 ). In der Nacht vom 12. zum 13. November 1942 bestand das Geschwader aus Kreuzern und Zerstörern und hatte den Auftrag japanische Schiffe abzufangen die Verstärkungen und Versorgungsmaterial für die japanischen Verteidiger auf Guadalcanal bringen und den Flugplatz Henderson Field bombardieren sollten. Da die Sichtweite in dieser Nacht nicht mehr als 2.000 Meter betrug und beide Formationen frontal ineinander liefen, kam es zu einem kaum organisierten kurzen Gefecht auf kurzer Distanz mit großen Schäden auf beiden Seiten. Teilweise beschossen sich aufgrund der unklaren Gefechtslage Schiffe derselben Seite gegenseitig. Die USS ATLANTA lief durch die Passage zwischen dem Schweren Kreuzer USS SAN FRANCISCO ( CA-38 ) und dem japanischen Schlachtschiff HIEI hindurch und erhielt von dem amerikanischen Kreuzer die gesamte abgefeuerte Breitseite. Die Brücke und der daran angrenzende Funkraum waren augenblicklich hinweggefegt und alle sich darin befindenden Personen getötet.


USS WESSON ( DE-184 )

Schiffsbiografie

Die USS WESSON ( DE-184 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Lieutenant ( jg ) Morgan Wesson benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das achtunddreißigste Schiff aus der CANNON – Klasse.
Auf der Federal Shipbuilding and Dry Dock Company in Newark, New Jersey wurde am 29. Juli 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Eleanor Wesson, Mutter von Lieutenant ( jg ) Morgan Wesson, taufte am 17. Oktober 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Charles F. Havenmeyer (USNR) stellte am 11. November 1943 das unter seinem kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt begann für die USS WESSON und deren Mannschaft am 28. November 1943 und führte den Geleitzerstörer bis zu der amerikanischen Marinebasis bei den Bermudas. Erst am 28. Dezember lief das Kriegsschiff wieder in die New York Navy Yard ein und wurde bis zum 9. Januar 1944 einer gründlichen Untersuchung unterzogen. In dieser Zeit nahm man einige Reparaturen vor, die während der Erprobungsfahrt aufgetreten waren. Am 14. Januar stach die USS WESSON dann in See und fuhr zum Panamakanal. Der Geleitzerstörer durchquerte diesen am 19. Januar. Gleich danach fuhr das Kriegsschiff in Begleitung mit dem Schwesterschiff USS RIDDLE ( DE-185 ) zuerst zur amerikanischen Marinebasis San Diego, Kalifornien und von dort aus zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Beide Geleitzerstörer legten dort am 1. Februar an. Für die USS WESSON begannen nun Trainingsübungen und kleinere Reparaturen, die am 11. Februar abgeschlossen waren. Noch am selben Tag verließ der Geleitzerstörer die Marinebasis und eskortierte einen Schiffskonvoi bis zum Atoll Kwajalein, Marshall Islands. Dieses erreichten die Schiffe am 18. Februar. Innerhalb dieses Atoll eskortierte das Kriegsschiff mehrere Transportschiffe bis zur Insel Roi – Namur. Diese erreichten sie am folgenden Tag. Die USS WESSON begann nun bis zum 4. März vor dem Atoll zu patrouillieren. In diesen Tagen, am 22. Februar, sah man einen japanischen Kutter auf das Atoll zusteuern. Sofort nahm man das feindliche Schiff unter Beschuss. Dabei kamen sechs Mannschaftsmitglieder ums Leben und fünf von ihnen ergaben sich. Diese Gefangenen wurden zum Inselkommandanten auf Roi – Namur gebracht. In der Morgendämmerung des 4. März verließ der Geleitzerstörer wieder das Atoll Kwajalein und fuhr zum Atoll Majuro, Marshall Islands. Hier legte das Kriegsschiff noch am selben Tag an. Vor diesem Atoll ankerte die USS WESSON drei Tage lang. Am 7. März 1944 verließ der Geleitzerstörer wieder das Atoll Majuro und eskortierte zusammen mit dem Geleitzerstörer USS STEELE ( DE-8 ) das Angriffstruppentransportschiff USS CAMBRIA ( APA-36 ) nach Pearl Harbor. Den dortigen Hafen erreichten die Schiffe am 13. März. Hier blieb die USS WESSON für eine Woche. An dem Geleitzerstörer wurden in diesen Tagen kleinere Reparaturen vorgenommen und die Bunker mit frischem Treibstoff, Proviant und Munition aufgefüllt. Am 20. März stach das Kriegsschiff in See und eskortierte den Truppentransporter SS METEOR nach Tarawa, Gilbert Islands. Diese Insel erreichten die beiden Schiffe am 31. März. Dort wartete schon der Öltanker USS PECOS ( AO-65 ) auf die USS WESSON. Beide Schiffe verließen am 1. April Tarawa und fuhren zur Marinebasis Pearl Harbor. Diese erreichten sie am 10. April. Hier begann der Geleitzerstörer bis zum 29. April in den Hawaiianischen Gewässern mit Anti-U-Boot und Torpedoübungen. An diesem 29. April verließ das Kriegsschiff die Marinebasis und eskortierte den Zerstörer und Minenleger USS PREBLE ( DM-20 ) bis zum Atoll Majuro. Vor diesem Atoll kehrte die USS WESSON wieder um und erreichte am 13. Mai Pearl Harbor. Hier nahm man erneut Reparaturen an dem Schiff vor und der Geleitzerstörer beteiligte sich wieder an Anti-U-Boot Übungen. Dies dauerte bis zum 27. Mai. An diesem Tag verließ das Kriegsschiff wieder die amerikanische Marinebasis und eskortierte einen Schiffskonvoi zum Atoll Majuro. Dieses erreichten die Schiffe am 3. Juni. Hier versetzte man die USS WESSON in die Task Group 50.17 in der sich Öltanker zur Versorgung der Kriegsschiffe aus der 5. US Flotte während der Angriffsaktion gegen die Inseln der Nördlichen Marianen befanden. In dieser Fueling & Aircraft Replacement Group war während der Operation „Forager“ der Leichte Flugzeugträger USS MONTEREY ( CVL-26 ), die Geleitflugzeugträger USS COPAHEE ( CVE-12 ) und USS BRETON ( CVE-23 ), die Zerstörer USS HALL ( DD-583 ), USS JOHN D HENLEY ( DD-553 ), USS EVANS ( DD-552 ), USS DAVID W TAYLOR ( DD-551 ) und USS PAUL HAMILTON ( DD-590 ), die Geleitzerstörer USS WESSON, USS LEVY ( DE-162 ), USS OSTERHAUS ( DE-164 ), USS PARKS ( DE-165 ), USS SAMUEL S MILES ( DE-183 ), USS RIDDLE ( DE-185 ), USS SWEARER ( DE-186 ), USS WILEMAN ( DE-22 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS FAIR ( DE-35 ), USS MANLOVE ( DE-36 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS LAMONS ( DE-743 ), USS HILBERT ( DE-742 ) und USS MITCHELL ( DE-43 ) sowie die Öltanker USS NESHANIC ( AO-71 ), USS SAUGATUCK ( AO-75 ), USS SARANAC ( AO-74 ), USS SEBEC ( AO-87 ), USS ENOREE ( AO-69 ), USS MANATEE ( AO-58 ), USS MARIAS ( AO-57 ), USS TAPPAHANNOCK ( AO-43 ) und vier weitere. Bis zum 6. Juni blieb die USS WESSON in der Lagune von Majuro liegen. Hier hatte man mehrere Geleitzerstörer zusammengezogen, die sich in diesen Gewässern aufhielten. An diesem 6. Juni stachen die Geleitzerstörer wieder in See und eskortierten die Öltanker in Richtung der Marianen. Zum selben Zeitpunkt hatten auch die Kriegsschiffe der Task Force 58 das Atoll Majuro verlassen. Drei Tage später erfolgte schon die Beölung der Schiffe der TF 58. Ab diesem Tag blieben die Geleitzerstörer und Öltanker bei dem Atoll Eniwetok, Marshall Islands zurück und warteten auf die Kriegsschiffe der TG 50.17. Am 5. Juni hatten die Kriegsschiffe der TG 50.17 Pearl Harbor verlassen und fuhren über das Atoll Majuro und der anderen westlicher gelegenen Atolle der Marshall Islands in Richtung der Nördlichen Marianen. Ihnen voraus der Geleitflugzeugträger USS COPAHEE und der Zerstörer USS EVANS. Diese beiden Schiffe erreichten am 10. Juni das Atoll Eniwetok. Ihnen schloss sich die US WESSON und zwei Öltanker an und fuhren in Richtung Nördliche Marianen weiter. Am 12. Juni erfolgte die Treibstoffübergabe an die Schiffe der TG 58.1. Zwei Tage später erreichten alle Schiffe der TG 50.17 die Gewässer vor Saipan und es begann eine Beölung aller Schiffe der TF 58. Diese war am 16. Juni abgeschlossen. Die USS WESSON verließ an diesem Tag mit mehreren Öltankern, die geleert waren, die Gewässer vor Saipan und eskortierte diese zum Atoll Eniwetok. Nach einem kurzen Aufenthalt vor dem Atoll begann für den Geleitzerstörer eine Hin- und Rückfahrt zwischen dem Atoll und zu den Nördlichen Marinanen. Dabei eskortierte er immer drei Öltanker. Am 11. Juli erreichte das Kriegsschiff wieder das Atoll Eniwetok. Hier blieb die USS WESSON die nächsten fünf Tage vor Anker liegen. Am 16. Juli verließ der Geleitzerstörer wieder diese Gewässer und eskortierte erneut mehrere Öltanker nach Saipan. Zusätzlich hatten alle Schiffe Post für die kämpfenden Truppen auf See wie auch an Land mit an Bord. Die USS WESSON erreichte am 31. Juli Saipan. Hier wartete der Öltanker USS PATUXENT ( AO-44 ). Am folgenden Tag verließ der Geleitzerstörer wieder Saipan und eskortierte den Öltanker zum Atoll Eniwetok. Dieses erreichten beide Schiffe am 5. August. Hier verblieb das Kriegsschiff die folgenden Tage. Man begann mit Reparaturarbeiten und einer kleinen Überholung. So bugsierte man die USS WESSON am 29. August in ein schwimmendes Trockendock und untersuchte bis zum Abend des folgenden Tages den Schiffskörper unterhalb der Wasserlinie nach Beschädigungen und gab ihm einen neuen Farbanstrich. Gleich nachdem das Kriegsschiff am 1. September wieder im Wasser lag, gliederte man es in die Task Group 30.8 ein, der Flottenöltanker und Transportflugzeugträger Gruppe, die Captain Jasper T. Acuff während der Operation „Stalemate II“ kommandierte. In dieser Task Group befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BARNES ( CVE-20 ), USS NASSAU ( CVE-16 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), die Zerstörer USS DAVID W TAYLOR, USS JOHN D HENLEY, USS HALL, USS PAUL HAMILTON, USS CAPPS ( DD-550 ) und USS THATCHER ( DD-514 ) und ein weiterer, die Geleitzerstörer USS WESSON, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS LAMONS, USS PARKS, USS SWEARER, USS KYNE ( DD-744 ), USS LEVY ( DE-162 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS HALLORAN ( DE-305 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS BANGUST ( DE-739 ) und USS WYMAN ( DE-38 ) und ein weiterer und die Flottenöltanker USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS SCHUYKILL ( AO-76 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS NEOSHO ( AO-48 ) und USS KASKASKIA ( AO-27 ) und achtzehn weitere. Am 2. September verließ die USS WESSON das Atoll und eskortierte die beiden Geleitflugzeugträger USS SITKOH BAY und USS BARNES zum Tiefseehafen Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Diesen Hafen erreichten die drei Kriegsschiffe am 10. September. Noch am selben Tag verließen diese drei Kriegsschiffe wieder den Seeadler Harbour und fuhren zu den Palau Inseln. Die Operation „Stalemate II“ hatte ab dem 6. September zur Eroberung der Palau Inseln Peleliu und Angaur, Westliche Karolinen begonnen. Die Öltanker waren in dieses Gebiet beordert worden um die Schiffe der 3. US Flotte auf hoher See zu betanken. Am 14. September erreichten die drei Kriegsschiffe ihr Einsatzgebiet und begannen mit dem Schutz der Öltanker. Während des nun beginnenden Flugbetriebs auf der USS SITKOH BAY und USS BARNES geschah es, dass Flugzeuge der beiden Träger kurz nach dem Star ins Meer abstürzten. Sofort war die USS WESSON zur Stelle und die drei Piloten konnten aus dem Wasser gerettet werden. Der Geleitzerstörer sicherte in den folgenden Tagen die beiden Träger vor feindliche Luftangriffe ab. Doch dann musste das Kriegsschiff am 16. September die Gewässer vor den Palau Inseln verlassen und eskortierte die USS SITKOH BAY zum Seeadler Harbour. Auf dem Geleitflugzeugträger war das Katapult ausgefallen. In diesem wartete der Öltanker USS GUADALUPE ( AO-32 ) auf seine Eskorte zu den Palau Inseln. Am 22. September übernahm die USS WESSON zusammen mit der USS MITCHELL den Begleitdienst. Die drei Schiffe erreichten am 29. September ihr Einsatzgebiet. Noch am selben Tag eilte die USS WESSON zum Seeadler Harbour zurück und erreichte diesen am 1. Oktober. In diesem Hafen blieb der Geleitzerstörer für drei Tage liegen. Man füllte auf dem Kriegsschiffe alle Bunker auf und die Besatzung konnte sich etwas erholen. Die Operation „Stalmate II“ erklärte man am 3. Oktober für beendet. Umgehend schloss sich die Operation „King II“ an. Für diese Operation war die TG 30.8 die Seelogistikgruppe, die wieder die Treibstoffversorgung der Schiffe aus der TF 38 zu gewährleisten hatte. Die Task Group 30.8 kommandierte erneut Captain Jasper Terry Acuff. In der Task Group 30.8 befanden sich nun die Geleitflugzeugträger USS BARNES, USS NASSAU, USS NEHENTA BAY, USS SARGENT BAY, USS STEAMER BAY, USS SITKOH BAY, USS RUDYERD BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS CAPE ESPERANCE ( CVE-88 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS SHIPLEY ( BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS HALL, USS THATCHER, USS DAVID W TAYLOR, USS JOHN D HENLEY, USS CAPPS, USS PAUL HAMILTON, USS EVANS, USS DEWEY ( DD-349 ) und USS LYMAN K SWENSON ( DD-729 ), die Geleitzerstörer USS WESSON, USS KYNE, USS LEVY, USS PARKS, USS SWEARER, USS ELDEN, USS HALLORAN, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS LAMONS, USS MARTIN ( DE-30 ), USS LAKE ( DE-301 ), USS HILBERT ( DE-742 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS OSTERHAUS ( DE-164 ), USS McCONNELL ( DE-163 ) und USS RALL ( DE-304 ) und die Öltanker USS MILLICOMA, USS SCHUYKILL, USS MISSISSINEWA ( AO-59 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ), USS TOMAHAWK ( AO-88 ), USS PLATTE ( AO-24 ), USS TAPPAHANNOCK ( AO-43 ), USS PECOS ( AO-65 ), USS ESCAMBIA ( AO-80 ), USS NEOSHO ( AO-48 ), USS SAUGATUCK ( AO-75 ), USS SABINE ( AO-25 ) und USS NANTAHALA ( AO-60 ). Die USS WESSON gliederte man innerhalb dieser TG in die Task Undergroup 30.8.2 und hatte die Aufgabe die Luftsicherung über die Geleitflugzeugträger USS NEHENTA BAY, USS STEAMER BAY, USS SITKOH BAY und USS NASSAU zu übernehmen, während die Trägerflugzeuge die Treibstoffübergabe der Öltanker an die Kriegsschiffe der Task Force 38 überwachten. Alle Schiffe der TG 30.8 verließen am 4. Oktober den Seeadler Harbour. Ziel war die Philippinische See. Es begannen nun die Kämpfe um die philippinische Insel Leyte. So wurden am 9. und am 11. Oktober die Kriegsschiffe der TG 38.1 betankt. Am 15. und 19. Oktober folgten die Schiffe der TG 38.2. Der Angriff auf Leyte begann am 20. Oktober. Die USS WESSON verließ am 22. Oktober die Gewässer in der Philippinischen See und eskortierte die vier Geleitflugzeugträger zum Seeadler Harbour. Hier trafen sie am 26. Oktober ein. Der Geleitzerstörer blieb hier bis zum 1. November liegen. An diesem Tag verließ das Kriegsschiff den Tiefseehafen und eskortierte den Geleitflugzeugträger USS NASSAU und den Tanker USS ARMADILLO ( IX-111 ) zum Atoll Ulithi, Karolinen. Dort trafen die Schiffe am 5. November ein. Bis zum 16. November blieb die USS WESSON in den Gewässern vor dem Atoll und beteiligte sich an mehreren Schieß- und Tankübungen. An diesem Tag verließ der Geleitzerstörer wieder den Tiefseehafen und übernahm die Eskorte von mehreren Öltankern aus der TG 30.8 und begleitete diese bis in die Leyte Bay, wo die Kriegsschiffe der TF 38 betankt werden konnten. Nach dem erfolgreichen Abschluss dieser Operation erreichten die Schiffe am 29. November wieder das Atoll Ulithi. Hier versetzte man die USS WESSON in die Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THATCHER, USS THORN ( DD-647 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS WESSON, USS LAKE, USS KYNE, USS CROWLEY, USS SWEARER, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT, USS WEAVER, USS DONALDSON ( DE-44 ), USS REYNOLDS ( DE-42 ), USS LYMAN ( DE-302 ) und USS STERN ( DE-187 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen das Atoll Ulithi und fuhren zu ihrem vorgegebenen Wartebereich. Hier stellte man die Task Undergroup 30.8.12 zusammen, die Captain Horace Bushnell Butterfield ( 1899 – 1986 ), Kommandant der USS NEHENTA BAY, befehligte. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS NEHENTA BAY und USS RUDYERD BAY sowie die Geleitzerstörer USS WESSON und USS SWEARER. Diese Schiffe eilten zusammen mit denen der TU 30.8.14 den Kriegsschiffen der Task Force 38 entgegen, und übergaben den Schiffen deren Treibstoffbunker fast geleert waren, frischen Treibstoff und Flugzeuge. Anschließend lösten sich die Untergruppen auf und die Kriegsschiffe übernahmen neue Aufgaben. In der Nacht zum 13. Dezember 1944 betankten die mitgeführten Öltanker der TG 30.8 die Kriegsschiffe der TF 38 die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % in ihren Bunkern. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Auch waren mehrere Kriegsschiffe durch den Taifun beschädigt worden weshalb man die Operation abbrach. Anschließend fuhren die Schiffe der TG 30.8 wieder in Richtung des Atolls Ulithi zurück, welches sie am 21. Dezember erreichten. An der USS WESSON selber wurde während des Taifuns das Sonar zerstört. Man integrierte am 20. Dezember den Geleitzerstörer in die Task Undergroup 30.8.14. In dieser befand sich der Geleitflugzeugträger USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und der Geleitzerstörer USS WESSON. Beide Schiffe verließen an diesem Tag die Task Group 30.8 und fuhren zur Insel Guam, Nördliche Marianen. Diese Insel erreichten sie wenige Tage später. Die USS WESSON selber verließ noch am selben Tag wieder Guam und fuhr zum Atoll Ulithi. Hier bugsierte man am 29. Dezember den Geleitzerstörer in ein schwimmendes Trockendock und begann mit der Reparatur an dem Sonar und zusätzlich mit einer Inspektion des Schiffskörpers. Diese Arbeiten waren am 7. Januar 1945 abgeschlossen. Mittlerweile hatte man für die Operation „Mike I“ die Schiffe der TG 30.8 zusammen gestellt. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY, USS KWAJALEIN, USS NEHENTA BAY und USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), die Zerstörer USS THORN, USS FARRAGUT, USS DALE, USS THATCHER, USS KALK, USS HAILEY ( DD-556 ) und die USS STOCKHAM ( DD-683 ) welche vom 3. bis 7. Januar 1945 anwesend war, die Geleitzerstörer USS WESSON, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS SWEARER, USS STERN, USS LYMAN, USS BANGUST, USS CROWLEY, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS WEAVER, USS HILBERT und USS GRADY ( DE-445 ), die Tanker USS KENNEBAGO, USS HOUSATONIC ( AO-35 ), USS TOMAHOWK ( AO-88 ), USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS CHICOPEE ( AO-34 ), USS GUADELUPE ( AO-32 ) und USS PATUXENT ( AO-44 ). Ohne die USS WESSON waren die Schiffe der TG schon am vorletzten Tag des Jahres 1944 zu ihrem ersten Rendezvous mit den Schiffen der TF 38 aufgebrochen. Sie kehrten am 6. Januar zurück. Am folgenden Tag gliederte man die USS WESSON in die TG ein. Hier gehörte der Geleitzerstörer in die Task Undergroup 30.8.2 und übernahm zusammen mit zwei weiteren Geleitzerstörern die Eskorte über fünf Öltanker. Am 7. Januar verließen diese Schiffe das Atoll Ulithi und fuhren zur philippinischen Insel Leyte. Die sieben Schiffe erreichten am 13. Januar ihr Einsatzgebiet östlich von Leyte. Nur die USS WESSON fuhr bis zur philippinischen Insel weiter und übernahm dort Befehle und Einsatzkarten. Am folgenden Tag verließ der Geleitzerstörer die Insel und eskortierte den Öltanker USS HOUSATONIC ( AO-35 ) bis zum Lingayen Golf vor der philippinischen Insel Luzon. Hier trafen die beiden Schiffe am 15. Januar ein und das Tankschiff übergab seinen mitgebrachten Treibstoff an die dort anwesenden amerikanischen Kriegsschiffe. Noch am selben Tag war die Beölung beendet und die USS WESSON eskortierte den Öltanker wieder bis nach Leyte n die San Pedro Bay. Diese philippinische Insel verließen die beiden Schiffe am 19. Januar wieder und fuhren zum Atoll Ulithi. Dieses erreichten sie am 26. Januar. Hier überwachte man von dem Geleitzerstörer aus das der Tanker ohne Zwischenfall durch ein japanisches U-Boot in den Mugai Kanal einfahren konnte, um dort wieder die Bunker mit Treibstoff zu füllen. Die USS WESSON selber fuhr zu dem Ankerplatz vor dem Atoll. Hier blieb der Geleitzerstörer bis zum 5. Februar liegen und man nahm an dem Kriegsschiff einige Reparaturen vor. Hier integrierte man die USS WESSON in die Task Group 52.2 wozu auch die CortDiv 44 gehörte. Am 5. Februar verließen alle Schiffe der Task Force 52 das Atoll Ulithi und fuhren zuerst zu den Nördlichen Marianen. Der Geleitzerstörer hatte in den folgenden Tagen die Aufgabe, vor den amerikanischen Kriegsschiffen zu fahren um diese rechtzeitig vor feindlichen Luftangriffen zu warnen. Die Schiffe der TF 52 fuhren erst nach Guam und anschließend nach Tanapag, Saipan. Von hier aus fuhren die Schiffe weiter bis nach Iwo Jima und unterstützten dort die Einsatzkräfte, die die Landungen vorbereiteten. In den nun folgenden zehn Tagen sicherte die USS WESSON die Geleitflugzeugträger der TG in ihrem Aufgabengebiet. Am 26. Februar verließ der Geleitzerstörer wieder Iwo Jima und fuhr zum Atoll Ulithi. Hier blieb das Kriegsschiff bis zum 21. März und gehörte zur TG 54. Bis zu diesem Tag beteiligte sich die USS WESSON östlich des Atolls an mehreren Übungen zur Vorbereitung auf die kommenden Kämpfe um Okinawa. Innerhalb der Task Force 54 gehörte der Geleitzerstörer in der Task Undergroup 54.1.6. In dieser TU befanden sich die Geleitzerstörer USS WESSON, USS FOREMAN ( DE-633 ), USS ENGLAND ( DE-635 ), USS SAMUEL S MILES ( DE-183 ), USS WHITEHURST ( DE-634 ), USS WITTER ( DE-636 ), USS BOWERS ( DE-637 ) und USS WILLMARTH ( DE-638 ). Noch am 21. März verließen die Schiffe der TF 54 das Atoll Ulithi und fuhren in ihre Ausgangsstellungen vor Okinawa, diese befanden sich bei den Kerama Retto Inseln, die sie am 25. März erreicht hatten. Diese Kerama Retto Inseln waren im Vorfeld schon von anderen Einheiten der US Navy bombardiert und eingenommen worden, falls sich ein Schiff wegen Reparaturarbeiten zurückziehen musste. Am folgenden Tag gliederte man die Kriegsschiffe der TU 54.1.3 und die TU 54.1.6, in der sich die USS WESSON befand, zusammen. In der TU 54.1.3 befanden sich die Schlachtschiffe USS TENNESSEE ( BB-43 ) und USS NEVADA ( BB-36 ), der Schwere Kreuzer USS WICHITA ( CA-45 ), die Leichten Kreuzer USS BIRMINGHAM ( CL-62 ) und USS ST. LOUIS ( CL-49 ) und die Zerstörer USS BARTON ( DD-722 ), USS O’BRIEN ( DD-725 ), USS ZELLARS ( DD-777 ), USS MANNERT L ABELE ( DD-733 ) und USS BRYANT ( DD-665 ). An diesem 26. März begannen die Kriegsschiffe der TU 54.1.3 den südlichen Teil von Okinawa zu bombardieren. Gesichert wurden sie von den Geleitzerstörern der TU 54.1.6, die die Luft- und Unterwasserüberwachung übernahmen. Am Morgen dieses Tages sichtete eine Torpedowache auf dem Schweren Kreuzer USS WICHITA ein Periskop. Umgehend gab man an die USS WESSON die Koordinaten durch. Der Geleitzerstörer fuhr in das angegebene Gebiet und begann 13 Wasserbomben nach einem Ladungsmuster abzuwerfen. Ein Anti-U-Boot Patrouillenflugzeug beobachtete danach einen ausgiebigen Ölteppich. Doch weitere Beweise, das ein feindliches U-Boot zerstört oder beschädigt worden war, gab es nicht. Am nächsten Tag begannen sich japanische Kamikazepiloten mit ihren Maschinen auf die amerikanischen Kriegsschiffe zu stürzen. Die Geschützmannschaften der USS WESSON feuerten auf insgesamt drei der Angreifenden Maschinen. Ein Flugzeug davon wurde mehrmals oberhalb des linken Flügels getroffen und ging dann in Flammen auf, bevor es auf der Wasseroberfläche zerschellte. Die feindlichen Luftangriffe dauerten die nächsten zwei Tage an. Die USS WESSON verlegte man am 30. März zur Aufklärung in ein Seegebiet westlich von Zampa Misaki. Auf dem weg dorthin zerstörten die Geschützmannschaften vier Seeminen. Dann befand sich das Kriegsschiff in dem vorgegebenen Gewässer und meldete, dass sich in dem unbekannten Seegebiet nördlich und westlich von Zampa Misaki Minenfelder befinden. In den dann folgenden fünf Tagen griffen immer wieder japanische Piloten die beiden Schiffsformationen an. Doch am 6. April begann ab 3:07 Uhr die Luft zu zittern unter dem dröhnen der anfliegenden japanischen Maschinen. Bis zum Abend griffen die Kamikazepiloten ohne Achtung auf das eigene Leben an. Lieutenant Commander Henry Sears ( 1913 in Boston, Massachusetts – März 1982 in Chestertown, Maryland ), Kommandant der USS WESSON, musste zwischen 14:00 Uhr und 18:00 Uhr ständig Kursänderungen vornehmen lassen, um den angreifenden Maschinen oder deren abgeworfenen Bomben zu entgehen. Teilweise mussten bei solchen Manövern der Kurs von bis zu 180 Grad geändert werden. Immer wieder stießen die feindlichen Maschinen aus den verstreuten Wolken hervor und stürzten sich auf die Schiffe. Einer der Kamikazepiloten griff dann immer wieder die USS WESSON an. Immer wieder ließ er sich durch das Abwehrfeuer der Geschützmannschaften verscheuchen. Doch dann griff er von der Backbordseite her den Geleitzerstörer an und wollte die Maschine in das Kriegsschiff stürzen lassen. Doch durch ein taktisches Manöver von LCDR Sears verfehlte diese Maschine den Geleitzerstörer und zerschellte auf dem Wasser. In der Nacht zum 7. April versetzte man die USS WESSON in ein Seegebiet nördlich von Ie Shima und der Halbinsel Motobu. Hier auf dem Radarvorposten löste der Geleitzerstörer den Zerstörer USS STERETT ( DD-407 ) ab und übernahm zusammen mit den Leichten Infanterielandungsfahrzeugen USS LCI – 552 und USS LCI – 558 diese Station. Gegen 3:40 Uhr begann der erste feindliche Luftangriff gegen diesen Radarposten, der bis zum Morgengrauen andauerte. Um 9:17 Uhr eröffneten die Geschützmannschaften der USS WESSON das Feuer auf drei japanische Flugzeuge, die ihren Kurs kreuzten. Eines dieser Flugzeuge verließ die Formation und stürzte sich aus den Wolken herkommend von Steuerbord her auf den Geleitzerstörer. Der Kamikazepilot stürzte sich mit seiner Maschine mittschiffs in die Torpedorohre des Kriegsschiffes. Fünf Besatzungsmitglieder waren nach der erfolgten Explosion sofort tot, einer wurde vermisst und fünfundzwanzig waren zum Teil schwer verletzt. Zwei von diesen starben später an ihren Wunden. Durch die Explosion gab es Feuer auf dem Bootsdeck sowie eine Überschwemmung in den Maschinenräumen. Es gab keinen Strom an Bord, so dass die Steueranlage und die Lenzpumpen ausfielen. Dann bemerkte man erst, dass das Steuerruder vollständig nach Steuerbord eingeklemmt und der rechte Wellenschacht samt Welle nicht mehr benutzbar waren. Der Zerstörer USS LANG ( DD-399 ) aus der Task Group 53.6 eilte dem havarierten Schiff zu Hilfe. Man übergab an den Geleitzerstörer eine Tauchpumpe und Benzin damit das Wasser aus den Maschinenräumen gebracht werden konnte. Danach nahm der Zerstörer die USS WESSON ins Schlepptau. Diese Schleppleine wurde um 11:33 Uhr gekappt. Der Geleitzerstörer konnte nun aus eigener Kraft, allerdings unter der Sicherung der USS LANG, zu den Kerama Retto Inseln fahren. Noch am selben Tag erreichten beide Kriegsschiffe die aufgebaute Reparaturdocks. Die Notreparaturen an dem Geleitzerstörer dauerten bis zum 10. April. Diese mussten immer wieder wegen feindlicher Luftangriffe unterbrochen werden. Am 11. Mai verließ die USS WESSON das Trockendock und fuhr nach Saipan. In dem dortigen Hafen legte das Kriegsschiff am 17. April an. Auch hier wurden mehrere Reparaturen durchgeführt, damit das Schiff die nächste Fahrt überstehen wird. Diese begann am 24. April und führte den Geleitzerstörer in die Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien. Die USS WESSON bugsierte man am 17. Mai in das dortige Trockendock. Die Reparaturarbeiten von dem Kampfschaden dauerten bis zum 25. Juni an. Gleichzeitig führte man auch eine Überholung an dem Kriegsschiff durch. Wenige Tagespäter verließ der Geleitzerstörer die Werft und fuhr zur amerikanischen Marinebasis San Diego, Kalifornien. Hier begann man ab dem 3. Juli mit einem Auffrischungstraining und mit der Kalibrierung der Geschütze. Die USS WESSON verließ am 13. Juli San Diego und fuhr nach Pearl Harbor. In diese Marinebasis lief der Geleitzerstörer am 21. Juli ein. In den Hawaiianischen Gewässern beteiligte sich das Kriegsschiff bis zum 14. August an mehreren Übungen. An diesem Tag verließ der Geleitzerstörer die amerikanische Marinebasis und hatte Befehl das Atoll Eniwetok, Marshall Islands und anschließend die Philippinen anzulaufen. Diese Fahrt zum Atoll Eniwetok dauerte acht Tage. Schon am 15. August erfuhr man auf dem Kriegsschiff, dass an diesem Tag die Japaner die bedingungslose Kapitulation akzeptierten und damit der Zweite Weltkrieg im Pazifik beendet war. Vor dem Atoll Eniwetok warteten drei Amphibische Truppentransporter auf ihre Eskorte. Die USS WESSON begleitete noch am selben Tag diese drei Schiffe bis zum Atoll Ulithi, wo sie am 28. August die Lagune des Atolls durch den Mugai Kanal erreichten. Doch für die Besatzung der USS WESSON war damit noch kein Ende abzusehen. Gleich nach dem bunkern von frischem Treibstoff verließ das Kriegsschiff wieder das Atoll und eskortierte einen Schiffskonvoi, bestehend aus acht Frachtschiffen, zur San Pedro Bay, Leyte. Die Schiffe erreichten am 1. September die San Pedro Bay und der Konvoi wurde aufgelöst. Die USS WESSON fuhr nun unabhängig in den Golf von Leyte weiter. Bis zum 5. September blieb der Geleitzerstörer hier liegen und die Besatzung konnte zum ersten mal nach Wochen wieder etwas Ruhe finden. An diesem Tag verließ das Kriegsschiff wieder die San Pedro Bay und fuhr nach Okinawa. In die Buckner Bay lief der Geleitzerstörer am 8. September ein. Diese japanische Insel verließ die USS WESSON zusammen mit der USS FOREMAN am 16. September und begab sich in die westlichen Gewässer von Okinawa. Grund dafür war ein Taifun der heraufgezogen war und die Insel in Richtung Nordost überquerte. Am folgenden Tag kehrten beide Geleitzerstörer in die Buckner Bay zurück. Drei Tage später verließ die USS WESSON wieder Okinawa und fuhr zu den japanischen Hauptinseln. Hier legte sie am 22. September im Hafen von Wakayama, Honshu an. In diesem Hafen lagen noch die Geleitzerstörer USSALVIN C CROCKELL ( DE-366 ) und USS CECIL J DOYLE ( DE-368 ). Diese drei Geleitzerstörer bildeten zusammen mit den Geleitflugzeugträgern USS MAKIN ISLAND ( CVE-93 ) und USS SANTEE ( CVE-29 ) die Task Force 51. Diese Schiffe hatten mehrere Aufgaben bekommen, die sie lösen mussten. Dafür verließen sie am 24. September den Hafen. Die Trägerflugzeuge der beiden Geleitflugzeugträger stellten den Luftschutz für die Evakuierung alliierter Kriegsgefangner und die drei Geleitflugzeugträger übernahmen dabei die Luftsicherung falls sich doch ein japanischer Pilot oder ein japanisches U-Boot von der Kapitulation nichts hielten. Gleichzeitig hatte die USS WESSON die Aufgabe erhalten Ausschau nach Seeminen zu halten. In der zweitägigen Operation wurden mehrere Minen zur Explosion gebracht. Danach liefen die fünf Kriegsschiffe wieder in den Hafen von Wakayama ein. Hier löste man die TF 51 auf. Anfang Oktober verließ die USS WESSON zusammen mit dem Geleitzerstörer USS McGINTY ( DE-365 ) den Hafen von Wakayama und eskortierte die Schlachtschiffe USS TENNESSEE und und USS CALIFORNIA ( BB-44 ) und die Geleitflugzeugträger USS MAKIN ISLAND und USS LUNGA POINT bis in die Tokyo Bay. Die USS WESSON verließ am 7. Oktober diese Bay wieder und beteiligte sich an der Sicherung der Besatzungstruppen. Dazu durchquerte das Kriegsschiff die Meerengen von Kii Suido und Bungo Suido zwischen den Hauptinseln Honshu, Kyushu und Shikoku. Danach ankerte der Geleitzerstörer vor der japanischen Insel Okino Shima, die im Japanischen Meer liegt. Wenige Tage später verließ die USS WESSON wieder diese Insel und erreichte am 26. Oktober den Hafen von Yokosuka. Aber hier blieb das Kriegsschiff nur für wenige Stunden und fuhr nach Wakayama zurück. Der Geleitzerstörer verließ am 31. Oktober wieder diesen Hafen und nahm Kurs auf Okinawa. Hier in der Buckner Bay warteten zwei Handelsschiffe und ein Truppentransporter. Die vier Schiffe verließen am 3. November die Buckner Bay und fuhren nach Jinsen, Korea. Schon am 10. November kehrte die USS WESSON in die Buckner Bay zurück und nahm Passagiere an Bord, die nach Guam und Pearl Harbor wollten. Am folgenden Tag verließ der Geleitzerstörer zusammen mit den zurückeroberten Zerstörer USS STEWART ( DD-224 ) die Buckner Bay. Doch dem Zerstörer liefen auf der Fahrt die Maschinen heiß und mussten abgestellt werden. Der Geleitzerstörer nahm nun das havarierte Schiff ins Schlepptau. Am 17. November erreichte man so Apra Harbour, Guam. Hier gingen die ersten Passagiere von Bord. Drei Tage später legte die USS WESSON wieder ab und erreichte am 28. November die Marinebasis Pearl Harbor. Hier gingen die letzten Passagiere von Okinawa von Bord und neue Passagiere schifften sich wieder ein. Am folgenden Tag legte der Geleitzerstörer wieder ab und errichte am 6. Dezember San Diego. Hier bunkerte man vor dem Ablegen frischen Treibstoff und Proviant. Die Fahrt führte das Kriegsschiff durch den Panamakanal. In dem Hafen von Charleston, South Carolina legte die USS WESSON am 23. Dezember an. Hier verbrachte der Geleitzerstörer die letzten Tage des Jahres 1945. Anfang des Jahres 1946 wechselte das Kriegsschiff zu den Flottenanlegestellen von Green Cove Springs, Florida und wurde für die Inaktivierung vorbereitet. Am 24. Juni 1946 stellte man den Geleitzerstörer außer Dienst und versetzte ihn in die Atlantikreserveflotte. Am 10. Januar 1951 übergab man das Kriegsschiff an die italienische Marine. Hier erhielt es den Namen ITS ANDROMEDA ( F-592 ). Den Namen USS WESSON ( DE-184 ) wurde am 26. März 1951 von der US Navy – Liste gestrichen.
Die ITS ANDROMEDA diente bis 1972 bei der italienischen Marine.In diesem Jahr wurde die Korvette außer Dienst gestellt und verschrottet.


USS WESSON ( DE-184 )
Commanding Officer

LCDR Charles F. Havenmeyer  ( USNR )        11. November 1943 – 14. Mai 1944
LCDR Henry Sears  ( USNR )        14. Mai 1944 – 2. Juli 1945
LCDR George O. Scarfe, Jr.  ( USNR )       2. Juli 1945 – 6. Dezember 1945
LT John D. Calderwood  ( USNR )       6. Dezember 1945 – 29. Dezember 1945
LT Michael Chetkovich  ( USNR )        29. Dezember 1945 – 6. Januar 1946

USS WATERMAN ( DE-740 )

USS WATERMAN ( DE-740 )

Biografie

Andrew Kenneth Waterman
* 20. Dezember 1913 im Lewis County, Kentucky
† 27. Dezember 1941 während eines Luftkampfes im Sulu Archipel

Andrew Kenneth Waterman trat am 21. November 1932 in Buffalo, New York freiwillig in die US Navy ein. Nach einer Grundausbildung an der Naval Training Station in Newport, Rhode Island, diente er nacheinander an Bord des Munitionstransporters USS NITRO ( AE-2 ), dem Schlachtschiff USS NEW MEXIKO ( BB-40 ) und dem Lazarettschiff USS RELIEF ( AH-1 ). Danach versetzte man ihn auf die Flotille Air Base auf Coco Solo, Panamakanalzone. Hier musste er sich einem Flugtraining unterziehen. Im Dezember 1935 ernannte man ihn dann zum Flugzeugmaschinisten Maat 3. Klasse. Im November 1936 verlängerte er seine Dienstzeit und wurde bis Mitte 1939 in das Utility Squadron Nummer 1 versetzt. Im August desselben Jahres verlegte man Waterman zum Patrouillengeschwader 21 ( VP – 21 ). Er kam in Kalifornien noch rechtzeitig zu diesem Geschwader VP – 21 bevor es zu dem transpazifischen Flug startete und über die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii zu den Philippinen flog. Waterman war auf einer PBY – 4 Catalina zugeteilt. Das Patrouillengeschwader sollte die Patrouillengeschwader der Asiatischen Flotte zwischen Cavite und Olongapo auf der philippinischen Insel Luzon verstärken. Für seinen außerordentlichen Dienst erhielt Waterman am 2. Oktober 1939 vom Commander Patrouille Wing 2 ( PatWing 2 ), Rear Admiral Arthur LeRoy Bristol, Jr. ( 15. Juli 1886 in Charleston, South Carolina – 27. April 1942 in Argentia, Newfoundland, Kanada ) eine Empfehlung ausgesprochen. Dabei lobte der Rear Admiral Waterman für dessen unvergleichliche Planung, die Liebe zum Detail und die außergewöhnliche Fähigkeit bei der Reparatur eines Flugzeuges, die für den Erfolg der äußerst wichtigen Mission benötigt wurden. Im September 1940, drei Monate vor der Gründung von PatWin 10 am 16. Dezember 1940, versetzte man Wateman zu VP – 1. Damit blieb er bis zu seinem Tod bei der Asiatischen Flotte. Die Flugzeuge von PatWin 10 flogen vom Cavites Sangley Point, der Seeflugzeugbasis, Aufklärungs- und Patrouillenmissionen. Manchmal wichen die PBY – 4 Catalinas auch nach Olongapo, bis zum Ausbruch des Krieges auf dem Philippinen, am 8. Dezember 1941, aus. Ab diesem 8. Dezember befand sich die Asiatische Flotte in der Defensive gegen den unerbittlichen Druck der Japaner. Die schwerfälligen Wasserflugzeuge führten zwar ihre Erkundungs- und Patrouillenmissionen weiterhin fort, aber angesichts der immer schwerer werdenden Flak- und Jagdabwehr der Japaner hatten diese Maschinen nichts entgegenzusetzen. Gelegentlich setzte man die PBY – 4 auch als Bomber ein. Auf solch einer Mission wurde Waterman getötet. In der Nacht vom 26. zum 27. Dezember 1941 verließen sechs Maschinen von VP – 101, der neubenannten VP – 1, ihren Stützpunkt in Ambon, Niederländisch – Ostindien und nahmen Kurs auf die Philippinen. Die Catalina Flugboote sollten zum Hafen der Insel Jolo im Sulu Archipel fliegen. Dort vermutete man eine große Anzahl von japanischen Schiffen. Andrew Kenneth Waterman war zu diesem Zeitpunkt Flugzeugmaschinisten Maat 1. Klasse und befand sich als Flugkapitän, erster Mechaniker und Kanonier in der von Ensign Elwyn L. Christman ( USNR ) geflogenen PBY – 4. Kurz nachdem die Maschine sich über dem Hafen von Jolo befand, setzte vom Festland her auch schon Flakabwehrfeuer ein, deren Schrapnellgranaten sehr genau lagen. Das Flakabwehrfeuer der japanischen Schiffe war dagegen unproblematisch. Ensign Christman hatte während des Beschusses mit der Catalina zu kämpfen, damit das Flugzeug auf Kurs blieb. Dann plötzlich hörte der Flakbeschuss abrupt auf und es erschienen japanische Abfangjäger. Waterman und Flugzeugmaschinisten Maat 2. Klasse Joseph Bangust ( 30. Mai 1915 in Niles, Ohio – 27. Dezember 1941 während eines Luftkampfes im Sulu Archipel ) feuerten mit ihren Maschinengewehren auf den ersten japanischen Jäger und dieser explodierte in der Luft. Da drehte Ensign Christman auch schon bei und ließ die PBY – 4 Catalina in einem 60 Grad Winkel nach unten auf einen feindlichen Kreuzer zufliegen. In 1.500 Meter Höhe klinkte er die mitgeführte Bombe aus und flog westwärts davon, um aus dem Abwehrfeuer zu entkommen. Einer der japanischen Abfangjäger folgte allerdings dem amerikanischen Wasserflugzeug und griff von der Backbordseite her an. Dann kam es zu einem weiteren Kampf, in dem die schwerfällige PBY wegen ihrer geringen Geschwindigkeit keine Chance hatte. Der japanische Pilot konnte mit seinen Bordwaffen den Benzintank der Catalina treffen und das austretende Flugbenzin entzündete sich. Ensign Christman flog nun auf den Ozean zu, um die Maschine zu wassern. Noch vor der Landung verließ Radioman 2. Klasse Paul H. Landers und Joseph Bangust wegen ihrer erlitten Brandverletzungen die PBY, da war die Catalina noch 90 Meter über dem Wasser. Gleich nach der Landung des Wasserflugzeuges folgte Ensign Christman sowie der zweite und der dritte Pilot. Flugzeugmaschinisten Maat 1. Klasse Andrew Kenneth Waterman war zu diesem Zeitpunkt schon tödlich verwundet worden. Zur Bergung seiner Leiche aus der brennenden Catalina war keine Zeit. Ensign Christman führte die überlebenden Mitglieder der Flugzeugbesatzung an die Küste von Jolo Island in Sicherheit. Neben Waterman und Bangust verlor auch Radioman First Class Robert Lee Pettit ( 17. November 1906 in Clare, Michigan – 27. Dezember 1941 während eines Luftkampfes im Sulu Archipel ) aus der Crew sein Leben.
Andrew Kenneth Waterman wurde posthum das Navy Cross für außergewöhnliches Heldentum als Flugkapitän von Christmans PBY – verliehen.


USS WATERMAN ( DE-740 )

Schiffsbiografie

Die USS WATERMAN ( DE-740 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Flugzeugmaschinisten Maat 1. Klasse Andrew Kenneth Waterman benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das dreiundfünfzigste Schiff aus der CANNON – Klasse.
Auf der Western Pipe and Steel Company in Los Angeles, Kalifornien wurde am 24. Februar 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. June M. Waterman, Witwe von Flugzeugmaschinisten Maat 1. Klasse Andrew Kenneth Waterman, taufte am 20. Juni 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander W. B. Hinds ( USNR ) stellte am 30. November 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt führte die USS WATERMAN in den Gewässern vor der amerikanischen Marinebasis San Diego, Kalifornien durch. Anschließend kehrte der Geleitzerstörer in die Werft von San Pedro, Kalifornien zurück. Hier erfolgten eine Begutachtung des Schiffskörpers und einige Reparaturen. Am 12. Februar 1944 verließ das Kriegsschiff die Werft und fuhr zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. In den dortigen Hafen lief die USS WATERMAN sechs Tage später ein. Gleich in den folgenden Tagen beteiligte sich der Geleitzerstörer an mehreren Anti-U-Boot Übungen und an der Kalibrierung der Geschütze. Nach Abschluss der Übungen begann ab dem 3. März eine Übung über drei Tage mit dem Geleitflugzeugträger USS NASSAU ( CVE-16 ). Beide Kriegsschiffe stachen am 6. März in See. Die USS NASSAU hatte zur Versorgung andere im Kampf befindliche Flugzeugträger Ersatzflugzeuge, Passagiere und Fracht an Bord. Die Fahrt führte beide Schiffe zuerst zum Atoll Majuro, Marshall Islands. Von dort aus zu den Atollen Tarawa und Makin Island, Gilbert Islands. Nach der Entladung des Geleitflugzeugträgers ging die Fahrt der USS WATERMAN und USS NASSAU zum Atoll Kwajalein, Marshall Islands. Hier wurde die auf dem Geleitflugzeugträger mitgeführte Fracht entladen. Von diesem Atoll traten beide Schiffe dann die Fahrt nach Pearl Harbor an und erreichten die Marinebasis am 24. März. Die USS WATERMAN blieb nun bis zum 9. April und übte in den Hawaiianischen Gewässern um einen Konvoi bestehend aus Öltankern zu eskortieren. An diesem Tag verließ das Kriegsschiff zusammen mit dem Geleitzerstörer USS BOWERS ( DE-637 ) und dem Schiffskonvoi 4152 – A die Marinebasis und fuhren zum Atoll Majuro. Dieses Atoll erreichten die Schiffe am 16. April. Für die USS WATERMAN begannen nun eine Reihe von Eskortierfahrten innerhalb der Gewässer von dem Atoll. Dies dauerte bis zum 3. Juni. Nun versetzte man die USS WATERMAN in die Task Group 50.17, in der sich Öltanker zur Versorgung der Kriegsschiffe aus der 5. US Flotte während der Angriffsaktion gegen die Inseln der Nördlichen Marianen befanden. In dieser Fueling & Aircraft Replacement Group war während der Operation „Forager“ der Leichte Flugzeugträger USS MONTEREY ( CVL-26 ), die Geleitflugzeugträger USS COPAHEE ( CVE-12 ) und USS BRETON ( CVE-23 ), die Zerstörer USS HALL ( DD-583 ), USS JOHN D HENLEY ( DD-553 ), USS EVANS ( DD-552 ), USS DAVID W TAYLOR ( DD-551 ) und USS PAUL HAMILTON ( DD-590 ), die Geleitzerstörer USS WATERMAN, USS WESSON ( DE-184 ), USS LEVY ( DE-162 ), USS OSTERHAUS ( DE-164 ), USS PARKS ( DE-165 ), USS SAMUEL S MILES ( DE-183 ), USS RIDDLE ( DE-185 ), USS SWEARER ( DE-186 ), USS WILEMAN ( DE-22 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS FAIR ( DE-35 ), USS MANLOVE ( DE-36 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS LAMONS ( DE-743 ), USS HILBERT ( DE-742 ) und USS MITCHELL ( DE-43 ) sowie die Öltanker USS NESHANIC ( AO-71 ), USS SAUGATUCK ( AO-75 ), USS SARANAC ( AO-74 ), USS SEBEC ( AO-87 ), USS ENOREE ( AO-69 ), USS MANATEE ( AO-58 ), USS MARIAS ( AO-57 ), USS TAPPAHANNOCK ( AO-43 ) und vier weitere. Bis zum 6. Juni blieb die USS WATERMAN in der Lagune von Majuro liegen. An diesem 6. Juni stachen die Geleitzerstörer wieder in See und eskortierten die Öltanker in Richtung der Nördlichen Marianen. Zum selben Zeitpunkt hatten auch die Kriegsschiffe der Task Force 58 das Atoll Majuro verlassen. Drei Tage später erfolgte schon die Beölung der Schiffe der TF 58. Ab diesem Tag blieben die Geleitzerstörer und Öltanker bei dem Atoll Eniwetok, Marshall Islands zurück und warteten auf die Kriegsschiffe der TG 50.17. Am 5. Juni hatten die Kriegsschiffe der TG 50.17 Pearl Harbor verlassen und fuhren über das Atoll Majuro und der anderen westlicher gelegenen Atolle der Marshall Islands in Richtung der Nördlichen Marianen. Ihnen voraus der Geleitflugzeugträger USS COPAHEE und der Zerstörer USS EVANS. Diese beiden Schiffe erreichten am 10. Juni das Atoll Eniwetok. Ihnen schloss sich die USS WATERMAN und zwei Öltanker an und fuhren in Richtung Nördliche Marianen weiter. Am 12. Juni erfolgte die Treibstoffübergabe an die Schiffe der TG 58.1. Zwei Tage später erreichten alle Schiffe der TG 50.17 die Gewässer vor Saipan und es begann eine Beölung aller Schiffe der TF 58. Diese war am 16. Juni abgeschlossen. Die USS WATERMAN eskortierte leere Öltanker zum Atoll Eniwetok, das am 20. Juni erreicht wird. Für den Geleitzerstörer beginnen nun Eskortierfahrten zwischen diesem Atoll und den Nördlichen Marianen und zurück. Dabei begleitete das Kriegsschiff neben den Öltankern auch Schlepper, Munitionsschiffe und Versorgungsschiffe. Diese brachten Treibstoff, Nahrung, Munition, Post damit der Druck der amerikanischen Kriegsschiffe auf die Japaner aufrechterhalten werden konnte. Am 26. Juli erreichte die USS WATERMAN erneut das Atoll Eniwetok und eskortierte einen Öltanker zur Insel Guam, Nördliche Marianen. Mit dem gelieferten Treibstoff durch die Öltanker konnten die Anlandungen auf Guam massiv unterstützt werden. Genau dieselben Bedingungen herrschten am 8. August. An diesem Tag übernahm der Geleitzerstörer erneut eine Eskorte über einen Öltanker und begleitete diesen bis zu den Nördlichen Marianen. Danach kehrte die USS WATERMAN zum Atoll Eniwetok zurück. Hier gliederte man den Geleitzerstörer in die Task Group 30.8 ein, der Flottenöltanker und Transportflugzeugträger Gruppe, die Captain Jasper T. Acuff während der Operation „Stalemate II“ kommandierte. In dieser Task Group befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BARNES ( CVE-20 ), USS NASSAU ( CVE-16 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), die Zerstörer USS DAVID W TAYLOR, USS JOHN D HENLEY, USS HALL, USS PAUL HAMILTON, USS CAPPS ( DD-550 ) und USS THATCHER ( DD-514 ) und ein weiterer, die Geleitzerstörer USS WATERMAN, USS WESSON, USS WEAVER, USS LAMONS, USS PARKS, USS SWEARER, USS KYNE ( DD-744 ), USS LEVY ( DE-162 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS HALLORAN ( DE-305 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS BANGUST ( DE-739 ) und USS WYMAN ( DE-38 ) und ein weiterer und die Flottenöltanker USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS SCHUYKILL ( AO-76 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS NEOSHO ( AO-48 ) und USS KASKASKIA ( AO-27 ) und achtzehn weitere. Am 26. August verließ ein Großteil an Kriegsschiffen und Öltankern der TG das Atoll und fuhren zum Tiefseehafen Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Diesen Hafen erreichten die Schiffe am 31. August. Die Operation „Stalemate II“ begann ab dem 6. September zur Eroberung der Palau Inseln Peleliu und Angaur, Westliche Karolinen. An diesem Tag verließen die Schiffe der TG 30.8 den Seeadler Harbour. Die USS WATERMAN versetzte man in die Task Undergroup 30.8.7. Der Geleitzerstörer sollte die Invasion der Westlichen Karolinen bis zum 4. Oktober intensiv unterstützen. Das Kriegsschiff operierte bis zum 4. Oktober ständig in dem Seegebiet zwischen dem Seeadler Harbour und den Westlichen Karolinen. Die Operation „Stalmate II“ erklärte man am 3. Oktober für beendet. Umgehend schloss sich die Operation „King II“ an. Für diese Operation war die TG 30.8 die Seelogistikgruppe, die wieder die Treibstoffversorgung der Schiffe aus der TF 38 zu gewährleisten hatte. Dazu gliederte man die USS WATERMAN in die TG 30.8. Diese Task Group kommandierte erneut Captain Jasper Terry Acuff. In der TG 30.8 befanden sich nun die Geleitflugzeugträger USS BARNES, USS NASSAU, USS NEHENTA BAY, USS SARGENT BAY, USS STEAMER BAY, USS SITKOH BAY, USS RUDYERD BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS CAPE ESPERANCE ( CVE-88 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS SHIPLEY ( BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS HALL, USS THATCHER, USS DAVID W TAYLOR, USS JOHN D HENLEY, USS CAPPS, USS PAUL HAMILTON, USS EVANS, USS DEWEY ( DD-349 ) und USS LYMAN K SWENSON ( DD-729 ), die Geleitzerstörer USS WATERMAN, USS WESSON, USS KYNE, USS LEVY, USS PARKS, USS SWEARER, USS ELDEN, USS HALLORAN, USS BANGUST, USS WEAVER, USS LAMONS, USS MARTIN ( DE-30 ), USS LAKE ( DE-301 ), USS HILBERT ( DE-742 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS OSTERHAUS ( DE-164 ), USS McCONNELL ( DE-163 ) und USS RALL ( DE-304 ) und die Öltanker USS MILLICOMA, USS SCHUYKILL, USS MISSISSINEWA ( AO-59 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ), USS TOMAHAWK ( AO-88 ), USS PLATTE ( AO-24 ), USS TAPPAHANNOCK ( AO-43 ), USS PECOS ( AO-65 ), USS ESCAMBIA ( AO-80 ), USS NEOSHO ( AO-48 ), USS SAUGATUCK ( AO-75 ), USS SABINE ( AO-25 ) und USS NANTAHALA ( AO-60 ). Zur Versorgung der einzelnen Schiffe aus der Task Force 38, pendelten die Öltanker der TG 30.8 ab dem 4. Oktober vom Seeadler Harbor aus um diese mit Treibstoff zu versorgen. Die Zerstörer, Geleitzerstörer und die Geleitflugzeugträger waren dabei zur Sicherung dieser Aktionen mit dabei. So wurden am 9. Oktober die Schiffe der TG 38.1 auf dem Weg nach Okinawa betankt. Am 15. Oktober hatte man für die Schiffe der TG 38.2 das gleiche getan, da wurde diese Aktion rund 350 Seemeilen südlich von Formosa auf hoher See durchgeführt. 50 Seemeilen östlich der San Bernardino Straße erhielten am 23. Oktober die restlichen Schiffe der TG 38.2 ihren frischen Treibstoff. Dasselbe geschah am 27. und 31. Oktober für die TG 38.2 und am 27. Oktober für die TG 34.5. Fast die gesamte TG 30.8 war am 3. November 1944 unterwegs um die Schiffe der TG 38.1, TG 38.2 und TG 38.3, die auf dem Weg in den Norden von Luzon waren, mit Treibstoff zu versorgen. Vier Tage später war die TG 38.2 auf dem Weg nach Ulithi und die Öltanker mussten wieder frischen Treibstoff übergeben. Die geleerten Öltanker wurden zum Seeadler Harbour eskortiert, wo sie frischen Treibstoff übernahmen. Anschließend ging die Fahrt wieder zurück in das Einsatzgebiet. Am 16. November wurden die Schiffe der TG 38.1, TG 38.2 und TG 38.4 betankt. Am 18. November folgten weitere Schiffe vor dem Angriff auf die Manila Bay sowie dem Angriff auf den zentralen und südlichen Bereich von Luzon. Genau das gleiche geschah am 21. November wieder für die Schiffe der TG 38.1 und der TG 38.2. An diesem Tag verließen die Öltanker und deren Begleitschiffe das Einsatzgebiet und fuhren zum Atoll Ulithi, Karolinen. Am 25. November erklärte man die Operation „King II“ für beendet. Man beließ die USS WATERMAN in der Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THORN ( DD-647 ), USS THATCHER ( DD-514 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS WATERMAN, USS KYNE, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS LAKE, USS LYMAN, USS SWEARER, USS WESSON, USS HILBERT, USS BANGUST, USS WEAVER, USS LAMONS und USS STERN ( DE-187 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen das Atoll Ulithi und betankten in der Nacht zum 13. Dezember 1944 die Kriegsschiffe der Task Force 38 die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % an Bord. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an, der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten noch erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Mit rund 120 Knoten Geschwindigkeit fegten die Winde des Taifuns über das Wasser hinweg. Massive Wolken aus Gischt und Sprühnebel wurden auf die Schiffe geworfen. Dazu kamen noch Wellenberge die eine Höhe von über 24 Metern erreichten. Das war für die Besatzung der USS WATERMAN ein sehr einschneidendes Erlebnis. Gelegentlich rollte der Geleitzerstörer sogar bis auf 65 Grad und war damit kurz vor dem Kentern. Doch jedes Mal richtete sich das Kriegsschiff wieder auf und die Mannschaft konnte aufatmen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Diese hatten unglücklicherweise fast keinen Treibstoff mehr an Bord und waren somit den Unbilden des Taifuns vollständig ausgesetzt. Nach der Suchaktion fuhren die Schiffe der TG 30.8 wieder zum Atoll Ulithi zurück. Sie erreichten es am 21. Dezember. Auf der USS WATERMAN hatte die Mannschaft durch den Taifun keine Verluste zu verzeichnen. Das Schiff selber hatte mehrere Beschädigungen erlitten, allerdings keine so schwerwiegenden wie bei den größeren Kriegsschiffen. Hier vor dem Atoll Ulithi bereitete man den Geleitzerstörer für die Operation „Mike I“ vor und gliederte ihn wieder in die TG 30.8 ein. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), die Zerstörer USS THORN, USS FARRAGUT, USS DALE, USS THATCHER, USS KALK, USS HAILEY ( DD-556 ) und die USS STOCKHAM ( DD-683 ) welche vom 3. bis 7. Januar 1945 anwesend war, die Geleitzerstörer USS WATERMAN, USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS WESSON, USS SWEARER, USS STERN, USS BANGUST, USS LAMONS, USS WEAVER, USS HILBERT und USS GRADY ( DE-445 ), die Tanker USS KENNEBAGO, USS HOUSATONIC ( AO-35 ), USS TOMAHOWK ( AO-88 ), USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS CHICOPEE ( AO-34 ), USS GUADELUPE ( AO-32 ) und USS PATUXENT ( AO-44 ). Lange blieben die Schiffe der TG nicht vor dem Atoll. Noch in den letzten Tagen des Jahres 1944 verließen sie ihre Liegeplätze und fuhren zur philippinischen Insel Luzon, wo die Kämpfe gegen die japanischen Verteidiger im vollen Gange waren. Am 2. Januar 1945 übergaben die Tanker ihren mitgeführten Treibstoff an die Schiffe der Task Group 38.1 und 38.2. Drei Tage später erfolgte eine erneute Beölung. Danach fuhren die Tanker mit ihren Begleitschiffen wieder zum Atoll Ulithi um neuen Kraftstoff aufzunehmen. Am 6. Januar begannen die Landungsoperationen auf Luzon und am 7. Januar verließen die Tanker wieder das Atoll Ulithi und fuhren zur philippinischen Insel Leyte. Von dort aus ging die Fahrt bis ins Südchinesische Meer, wo die Flugzeugträger der Task Force 38 Angriffe auf die japanische Schifffahrt führte. Acht Zerstörer eskortierten zwei Geleitflugzeugträger und sechs Tanker aus der Fast Refueling Group bis dorthin und ab dem 8. Januar betankte man die Schiffe der TF 38 rund 255 Seemeilen nordöstlich von Luzon. Die anderen Tanker und Geleitflugzeugträger wurden von den Geleitzerstörern beschützt. Am 13. Januar wurden nochmals die Schiffe der TF 38 betankt. Danach werden die geleerten Tanker von den Geleitzerstörern bis zum Atoll Ulithi eskortiert. Das Südchinesische Meer verlassen die restlichen Schiffe der Fast Refueling Group am 20. Januar. Die Fahrt ging in Richtung Ulithi. Im Hafen von Ulithi legten die Schiffe der Fast Refueling Group am 27. Januar an. Hier versetzte man die USS WATERMAN in die Task Group 50.8, der Sea Logistic Support Group, einer Nachschubeinheit die die Schnellen Flugzeugträger und deren Sicherungsschiffe aus der 5. US Flotte während der Iwo Jima und Okinawa Operationen zu versorgen hatte. In dieser TG 50.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS ATTU ( CVE-102 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ), USS MAKASSAR STRAIT ( CVE-91 ) und USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS FARRAGUT, USS DALE, USS AYLWIN, USS KALK, USS DEWEY ( DD-349 ) und USS GILLESPIE ( DD-609 ), die Geleitzerstörer USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS CROWLEY, USS WEAVER, USS DONALDSON, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT und USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), die Schnellen Truppentransporter USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS OVERTON ( APD-23 ), die Tanker USS PATUXENT, USS CIMARRON, USS MILLICOMA, USS SUAMICO ( AO-49 ), USS MERRIMACK ( AO-37 ), USS MONONGAHELA ( AO-42 ), USS TALLULAH ( AO-50 ), USS CAHABA ( AO-82 ), USS TALUGA ( AO-62 ) und USS SAUGATUCK ( AO-75 ), die Munitionstransportschiffe USS SHASTA ( AE-6 ) und USS WRANGELL ( AE-12 ) und der Hochseeschlepper USS UTE ( AT-76 ). Am 8. Februar 1945 verließen die Schiffe der TG 50.8 das Atoll Ulithi um für die Operation „Detachment“ den notwendigen Nachschub zu liefern. Die Schiffe der Task Force 58 wurden am 13. und 14. Februar betankt. Das Seegebiet um Bonin Islands erreichte man am 16. Februar und am darauffolgenden Tag gab es einen feindlichen Luftangriff der aber erfolgreich abgewehrt werden konnte. Am 17. Februar erschütterte eine Explosion innerhalb eines der Treibstofftanks am Bug den Tanker USS PATUXENT. Durch die Explosion waren große Löcher in den Bug gerissen worden. Auslöser war wahrscheinlich der unsachgemäße Umgang mit offenem Feuer bei den Flugbenzintanks. Die durch die Explosion entstandenen Brände drohten sich von dem vorderen Bereich des Tankers sich auf dem Schiff auszubreiten. Lieutenant Commander J. H. Stahle (USNR), Kommandant des Geleitzerstörers, befahl umgehend die vorgegebene Position aufzugeben und dem havarierten Tanker zu Hilfe zu eilen, da das Kriegsschiff sich in unmittelbarer Nähe befand. Gleichzeitig näherte sich der Zerstörer USS DEWEY von der anderen Seite der USS PATUXENT. Sofort begannen die Reparaturtrupps beider Schiffe mit der Bekämpfung der Brände von dem ausströmenden Flugbenzin. Tausende Gallonen Meerwasser wurden zur Vernichtung der entstanden Feuer auf den Tanker geworfen. Nach mehreren Stunden war das Feuer gelöscht. LCDR J. H. Stahle erhielt für sein umsichtiges Verhalten und für die Leitung bei der Bekämpfung des Feuers die Bronze Star Medaille verliehen. Den Tanker schleppte der Hochseeschlepper USS UTE zum Atoll Ulithi. Die USS WATERMAN kehrte nach Abschluss der Löscharbeiten auf ihre vorgegebene Position zur Sicherung der Tanker zurück. Am 19. Februar wurden planmäßig die Flugzeugträger der Task Groups 58.1, 58.4 und 58.5 betankt und am folgenden Tag die der TG 58.2 und 58.3. In dem Einsatzgebiet der TG 50.8 gab es am 26. Februar U-Boot Alarm und zwei japanische U-Boote konnten westlich von Iwo Jima versenkt werden. Das Seegebiet von Iwo Jima verließen die Schiffe der TF am 1. März, nachdem diese Insel sicher war und zukünftig als Basis für B-29 Bomber – Angriffe gegen die japanischen Hauptinseln benutzt werden konnte, und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Das Atoll erreichten die Schiffe am 5. März. Hier untergliederte man die Schiffe innerhalb der TG 50.8 in mehrere Untergruppen. Die USS WATERMAN blieb aber in der Übergeordneten Hauptgruppe. Die Task Group 50.8 befehligte Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ). In dieser Hauptgruppe befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS KALK, USS GILLESPIE, USS AYLWIN, USS HOBBY ( DD-610 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ) und drei weitere Zerstörer, die Geleitzerstörer USS WATERMAN, USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WEAVER, USS CROWLEY, USS LAMONS, USS HILBERT, USS BRACKETT ( DE-41 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS CORBESIER ( DE-438 ) und USS CONKLIN ( DE-439 ), die Tanker USS TALUGA, USS CIMARRON, USS TALLULAH, USS PATUXENT, USS COWANESQUE ( AO-79 ), USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ) und USS CHICOPEE ( AO-34 ) und der Hochseeschlepper USS UTE. Die Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Bei einer Eskortierfahrt, nach dem 6. April, griffen zehn Kamikazepiloten die Versorgungsflotte an. Ein Flugzeug davon schoss zuerst auf die USS TALUGA und stürzte sich dann auf den Tanker, der 300.000 Gallonen Flugbenzin geladen hatte. Doch das Flugzeug explodierte noch vor dem Aufschlag vor der Schiffsbrücke, so dass der Tanker schon nach kurzer Zeit wieder im Einsatz war. Ein zweites Kamikazeflugzeug stürzte neben einem Patrouillenboot ins Wasser ohne Schaden anzurichten. Die Schiffe der TG 58.4 wurden dann am 24. April auf offener See versorgt. Die Task Group 50.8 integrierte man ab dem 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS WINDHAM BAY, USS BOUGAINVILLE, USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT, den Zerstörern USS THORN, USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS KALK, USS AYLWIN, USS DALE und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS WATERMAN, USS REYNOLDS, USS LYMAN, USS STRAUS, USS WEAVER, USS LA PRADE, USS HOWARD F CLARK, USS DONALDSON, USS LAMONS, USS JACK MILLER, USS CORBESIER, USS CONKLIN, USS CROWLEY, USS LAKE, USS BANGUST, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA, USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA. Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Doch die Schiffe laufen alle in einen Taifun. Man hat auf der USS WATERMAN zu tun den Geleitzerstörer ohne Schaden durch dieses Unwetter zu bringen. Vielen Schiffsbesatzungen der TG gelang es aber nicht ihre Schiffe ohne große Zerstörungen durch den Sturm zu bringen. Viele der Schiffe zogen sich dann bis zum 17. Juni in die San Pedro Bay, Leyte zurück damit nach dem Taifun wieder Ordnung geschaffen werden und man sich auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereiten konnte. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich dafür die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS GILBERT ISLANDS ( CVE-107 ), USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS THORN, USS KALK, USS TAYLOR, USS NICHOLAS, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS WATERMAN, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LAKE, USS LYMAN, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS LAMONS, USS WEAVER, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS WILLMARTH ( DE-638 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG unterstützten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Luftangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu. Dazu verließen die Schiffe am 28. Juni Leyte und erreichten zwei Tage später das Atoll Ulithi. Hauptsächlich wurden nun die Schiffe der Task Force 38 versorgt vor Honshu. Die USS WATERMAN operierte zusammen mit den anderen Zerstörern und Geleitzerstörern im Umkreis von 200 Seemeilen vor der japanischen Küste und sicherte dabei die Geleitflugzeugträger vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Wenige Tage später gliederte man die USS WATERMAN zusammen mit der USS KYNE in die Task Group 35.80. Das war eine spezielle Unterstützungsgruppe. Die Geleitzerstörer hatten Besatzungstruppen an Bord und liefen am 28. August in die Tokyo Bay ein. Hier gingen die Soldaten an Land und begannen mit ihren Besatzungsaufgaben. Damit waren die beiden Geleitzerstörer eine der ersten amerikanischen Kriegsschiffe die in die Gewässer südwestlich der Hauptstadt Tokyo einfuhren und rund eine Seemeile vor der Stadt Katase ihren Anker warfen. In die Tokyo Bay fuhr die USS WATERMAN am 31. August ein und war ein Beobachtungsschiff während der Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde auf dem Schlachtschiff USS MISSOURI ( BB-63 ). Genau zu diesem Zeitpunkt zog man die Kriegsflagge auf dem Geleitzerstörer ein. Am 4. September versetzte man das Kriegsschiff in die Task Group 30.6. Die Aufgabe der darin befindlichen Schiffe war es, ehemalige alliierte Kriegsgefangene aus den nahegelegenen Gefangenenlagern zu evakuieren. Am Nachmittag desselben Tages, die USS WATERMAN legte im Hafen von Yokohama an, nahm man auf dem Geleitzerstörer die ersten befreiten Gefangenen an Bord auf. Diese wurden zu einem nahegelegenen Hospitalschiff transportiert. Im Gegenzug dazu verließen amerikanische Besatzungstruppen das Kriegsschiff und sicherten die im Hafen liegenden japanischen Schiffe und den in der Nähe liegenden Flugplatz bei Kizarazu. Bis zum 10. September führte die USS WATERMAN diese Aufgabe zur Evakuierung der Gefangenenlager durch. An diesem Tag verließ der Geleitzerstörer zusammen mit dem Schwesterschiff USS WEAVER und vier Mittlere Landungsschiffen, alle diese Schiffe gehörten zur Task Undergroup 30.6.3, und fuhren in Richtung Shiogama an der Ostseite von Honshu. Hier in diesem Hafen warteten alliierte Kriegsgefangene aus dem Sendai Lager auf ihre Evakuierung. Diese sechs Schiffe erreichten am folgenden Morgen den anzusteuernden Hafen. Zusammen mit anderen Schiffen aus der TG 30.6 wurden die ehemaligen Gefangenen eingeschifft. Die USS WATERMAN fuhr am 14. September nach Kamaishi und erreichte am nächsten Morgen diesen Hafen. Auch hier warteten ehemalige alliierte Gefangene auf ihre Evakuierung. Nach Abschluss dieser Operation kehrten alle Schiffe der TG 30.6 in die Tokyo Bay zurück. Hier löste man die Task Group auf. Man integrierte nun den Geleitzerstörer in das Service Geschwader 6 innerhalb der Task Group 16.5 und übertrug ihm mehrere Aufgaben. In dieser Rolle blieb das Kriegsschiff vom 19. bis zum 29. September im Hafen von Yokosuka liegen. An diesem 29. September erheilt man auf der USS WATERMAN den Heimreisebefehl. Am 2. Oktober befand sich der Geleitzerstörer außerhalb der Tokyo Bay und nahm zusammen mit der USS WEAVER Fahrt auf. Nach einem Zwischenstopp in der Marinebasis Pearl Harbor legte das Kriegsschiff am 20. Oktober im Hafen von San Pedro, Kalifornien an und blieb dort bis zum 6. November liegen. An diesem Tag verließ die USS WATERMAN die kalifornische Küste und fuhr zum Panamakanal. Nach dessen Durchquerung erreichte der Geleitzerstörer am 22. November die Phialdelphia Naval Shipyard in Philadelphia, Pennsylvania. Hier blieb das Kriegsschiff für einige Untersuchungen am Schiffskörper bis zum 10. Dezember liegen und wurde anschließend in die Inaktivität überführt. Man verlegte die USS WATERMAN im folgenden Jahr nach Green Cove Springs, Florida, wo die in Reserve liegenden Geleitzerstörer vor Anker lagen, und stellte am 31. Mai 1946 den Geleitzerstörer außer Dienst. Noch am selben Tag versetzte man ihn in die Atlantikreserveflotte. Am 21. Februar 1952 wurde das Kriegsschiff im Rahmen des Mutual Defense Assistance Pact ( MDAP ) an die Marine von Peru überstellt. Den Namen USS WATERMAN ( DE-740 ) strich man am 18. April 1952 von der US Navy – Liste.
Der Geleitzerstörer wurde in die peruanischen Gewässer geschleppt um kam dort am 24. Mai 1952 an. Hier taufte man das Kriegsschiff auf den Namen BAP AGUIRRE ( D-2 ). Man reklassifizierte im Jahr 1959 innerhalb der peruanischen Marine die Kennungen und gab dem Geleitzerstörer die Kennungen DE-2. Doch schon im folgenden Jahr erhielt es die Kennung DE-62. Bis 1974 diente nun das Kriegsschiff in der peruanischen Marine und wurde in diesem Jahr außer Dienst gestellt. 1974 versenkte man den Geleitzerstörer während eines Tests mit Exocet Raketen.


USS WATERMAN ( DD-740 )
Commanding Officer

LCDR W. B. Hinds  ( USNR )       30. November 1943 – ?
LCDR J. H. Stahle  ( USNR )       ? – ?

USS WEAVER ( DE-741 )

USS WEAVER ( DE-741 )

Biografie

Luther Dayton Weaver
* 14. Juli 1920 in Morrilton, Arkansas
† 7. Dezember 1941 auf dem amerikanischen Marinestützpunkt Pearl Harbor
hatte den Rang eines Seaman First Class inne

Am 12. Juli 1940 meldete sich Luther Dayton Weaver in San Diego, Kalifornien freiwillig bei der US Navy. Nach der Grundausbildung, die in San Diego absolviert wurde, wurde Seaman Weaver als Mechaniker am 19. September dem Patrol Wing 2 ( PatWing 2 ) zugeteilt, der auf dem amerikanischen Marinestützpunkt Pearl Harbor, Territorium Hawaii stationiert war. Den Rang eines Seaman First Class verlieh man ihm am 1. August 1941. Am 7. Dezember 1941, an dem Tag an dem die Japaner den Stützpunkt überfielen und so die USA in den Zweiten Weltkrieg zogen, versetzte man Weaver auf den Marinefliegerstützpunkt in der Kaneohe Bay. Hier standen 2 Flugzeuge im Hangar, 4 am südlichen Ende des Hangars und 6 auf der Rampe. Seaman First Class Weaver sollte am Morgen hier seinen Dienst antreten. Während des nun beginnenden Angriffs der Japaner begann die Mannschaft auf dem Stützpunkt mit der Abwehr des Luftangriffs. Dazu hatten sie eigentlich nur drei Gewehre. Deshalb bauten sie aus einem Flugzeug beide Maschinengewehre aus, nahmen soviel Munition mit wie sie tragen konnten und begaben sich in eine sichere Position von wo aus sie die feindlichen Flugzeuge beschießen konnten. Dazu kam ein MG-Nest mit vier Maschinengewehren und am Südlichen Ende des Hangars stand ein Browning – Automatikmaschinengewehr und eine Lewis Kanone. Insgesamt sechs japanische Flugzeuge wurden während des Gefechts getroffen und zogen eine Rauchspur hinter sich her. Ein weiteres Flugzeug stürzte ab und ein weiteres explodierte in der Luft. Fast alle auf dem Stützpunkt befindlichen amerikanischen Flugzeuge waren nach dem Angriff vernichtet. Nur vier konnten wieder repariert werden. Alla Hangars und Gebäude auf dem Stützpunkt waren zerstört. Sieben der Verteidiger, unter ihnen Seaman First Class Weaver, fanden während des Gefechts den Tod. Drei weitere erlitten schwerste Verletzungen.


USS WEAVER ( DE-741 )

Schiffsbiografie

Die USS WEAVER ( DE-741 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Seaman First Class Luther Dayton Weaver benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das vierundfünfzigste Schiff aus der CANNON – Klasse.
Auf der Western Pipe and Steel Company in Los Angeles, Kalifornien wurde am 13. März 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. John Franklin Weaver, Mutter von Seaman First Class Luther Dayton Weaver, taufte am 4. Juli 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander R. S. Paret ( USNR ) stellte am 31. Dezember 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt wurden von der USS WEAVER in den ersten beiden Wochen des Jahres 1944 entlang der kalifornischen Küste durchgeführt. Danach musste der Geleitzerstörer erneut in das Trockendock. Es erfolgte eine umfangreiche Untersuchung der Schiffshaut sowie einige Änderungen, die sich während der Erprobungsfahrt aufgezeigt hatten. Am 2. März stach das Kriegsschiff dann von San Francisco, Kalifornien aus in See und fuhr zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Dabei eskortierte die USS WEAVER einen Schiffskonvoi, bestehend aus mehreren Tankern und Handelsschiffen. Die Schiffe erreichten am 14. März die Hawaiianischen Gewässer. Nur zum bunkern von frischem Treibstoff und Proviant blieb der Geleitzerstörer über Nacht. Schon am folgenden Morgen verließ das Kriegsschiff zusammen mit den Tankern wieder die Marinebasis und fuhr zum Atoll Kwajalein, Marshall Islands. Hier blieben die zur Versorgung der Kampfflotte vorgesehenen Tanker. Die USS WEAVER verließ noch am selben Tag wieder das Atoll und eskortierte leere Tanker zum Atoll Majuro, Marshall Islands. Dieses Atoll erreichten die Schiffe am Ende des Monats. Hier gliederte man den Geleitzerstörer in die Task Group 50.17 ein. Die Schiffe dieser TG sollten den Nachschub an Treibstoffen für die Kampfschiffe der TF 58 während der Operation „Reckless“ sichern. In dieser TG befanden sich die Zerstörer USS PORTERFIELD ( DD-682 ), USS LONGSHAW ( DD-559 ), USS MORRISON ( DD-560 ), USS LAWS ( DD-558 ), USS CALLAGHAN ( DD-792 ) und USS CASE ( DD-370 ), die Geleitzerstörer USS WEAVER, USS LEVY ( DE-162 ), USS SAMUEL S MILES ( DE-183 ), USS ACREE ( DE-167 ) und USS SWEARER ( DE-186 ) und mehrere Öltanker. Diese Schiffe verließen am 11. April das Atoll Majuro. Ziel war der natürliche Hafen Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Nördlich von Manus Island begannen die Tanker ab dem 23. April die Kriegsschiffe der TF 58 zu betanken. Diese Aktion dauerte zwei Tage. Am 25. April verließen die Schiffe der TG 50.17 wieder die Admiralitätsinseln. Die Zerstörer der TG eskortierten die leeren Öltanker bis zur Marinebasis auf Pearl Harbor. Die USS WEAVER begleitete diese Schiffe nur bis zum Atoll Majuro. Von hier aus eskortierte der Geleitzerstörer einzeln Öltanker auf ihren Fahrten zu den Atollen Truk, Satawan und Ponape, Mortlock Islands, Ostkarolinen damit die schnellen Flugzeugträger Treibstoff für sich und deren Flugzeuge erhielten. Diese Einsatzfahrten dauerten bis in die ersten Tage des Junis. Man versetzte die USS WEAVER nun in die Task Group 50.17, in der sich Öltanker zur Versorgung der Kriegsschiffe aus der 5. US Flotte während der Angriffsaktion gegen die Inseln der Nördlichen Marianen befanden. In dieser Fueling & Aircraft Replacement Group war während der Operation „Forager“ der Leichte Flugzeugträger USS MONTEREY ( CVL-26 ), die Geleitflugzeugträger USS COPAHEE ( CVE-12 ) und USS BRETON ( CVE-23 ), die Zerstörer USS HALL ( DD-583 ), USS JOHN D HENLEY ( DD-553 ), USS EVANS ( DD-552 ), USS DAVID W TAYLOR ( DD-551 ) und USS PAUL HAMILTON ( DD-590 ), die Geleitzerstörer USS WEAVER, USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WESSON ( DE-184 ), USS LEVY ( DE-162 ), USS OSTERHAUS ( DE-164 ), USS PARKS ( DE-165 ), USS SAMUEL S MILES ( DE-183 ), USS RIDDLE ( DE-185 ), USS SWEARER ( DE-186 ), USS WILEMAN ( DE-22 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS FAIR ( DE-35 ), USS MANLOVE ( DE-36 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS LAMONS ( DE-743 ), USS HILBERT ( DE-742 ) und USS MITCHELL ( DE-43 ) sowie die Öltanker USS NESHANIC ( AO-71 ), USS SAUGATUCK ( AO-75 ), USS SARANAC ( AO-74 ), USS SEBEC ( AO-87 ), USS ENOREE ( AO-69 ), USS MANATEE ( AO-58 ), USS MARIAS ( AO-57 ), USS TAPPAHANNOCK ( AO-43 ) und vier weitere. Bis zum 6. Juni bereitete man die USS WEAVER in der Lagune von Majuro für diesen kommenden Einsatz vor. An diesem Tag stachen die Geleitzerstörer wieder in See und eskortierten die Öltanker in Richtung der Nördlichen Marianen Mit einem Zwischenstopp vor dem Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Zum selben Zeitpunkt hatten auch die Kriegsschiffe der Task Force 58 das Atoll Majuro verlassen. Drei Tage später erfolgte schon die Beölung der Schiffe der TF 58. Ab diesem Tag blieben die Geleitzerstörer und Öltanker bei dem Atoll Eniwetok, Marshall Islands zurück und warteten auf die Kriegsschiffe der TG 50.17. Am 5. Juni hatten die Geleitflugzeugträger und die Zerstörer der TG 50.17 Pearl Harbor verlassen und fuhren über das Atoll Majuro und der anderen westlicher gelegenen Atolle der Marshall Islands in Richtung der Nördlichen Marianen. Ihnen voraus der Geleitflugzeugträger USS COPAHEE und der Zerstörer USS EVANS. Diese beiden Schiffe erreichten am 10. Juni das Atoll Eniwetok. Diesen beiden Kriegsschiffen schlossen sich zwei Geleitzerstörer und Öltanker an um die Kriegsschiffe der TG 58.1 am 12. Juni zu betanken. Zwei Tage später erreichten alle anderen Schiffe der TG 50.17 die Gewässer vor Saipan und es begann eine Beölung aller Schiffe der TF 58. Diese war am 16. Juni abgeschlossen. Hierbei beschützte die USS WEAVER in den dann folgenden Wochen diese Aktionen und überwachte den Luftraum und suchte nach möglichen feindlichen U-Booten. Dann fuhr der Geleitzerstörer zum Atoll Eniwetok und lag hier vom 7. bis zum 11. August. In diesen Tagen füllte man alle Bunker auf und die Besatzung konnte sich etwas erholen. Dann begannen erneut Sicherungsfahrten für Geleitflugzeugträger und Öltanker. Diese dauerten bis zum 26. August. An diesem Tag gliederte man das Kriegsschiff in die Task Group 30.8 ein, der Flottenöltanker und Transportflugzeugträger Gruppe, die Captain Jasper T. Acuff während der Operation „Stalemate II“ kommandierte. In dieser Task Group befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BARNES ( CVE-20 ), USS NASSAU ( CVE-16 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), die Zerstörer USS DAVID W TAYLOR, USS JOHN D HENLEY, USS HALL, USS PAUL HAMILTON, USS CAPPS ( DD-550 ) und USS THATCHER ( DD-514 ) und ein weiterer, die Geleitzerstörer USS WEAVER, USS WESSON, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS PARKS, USS SWEARER, USS KYNE ( DD-744 ), USS LEVY ( DE-162 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS HALLORAN ( DE-305 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS BANGUST ( DE-739 ) und USS WYMAN ( DE-38 ) und ein weiterer und die Flottenöltanker USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS SCHUYKILL ( AO-76 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS NEOSHO ( AO-48 ) und USS KASKASKIA ( AO-27 ) und achtzehn weitere. Die meisten Schiffe der TG befanden sich vor dem Atoll Eniwetok, verließen es am 26. August und fuhren zum Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Hier legten die Schiffe am 31. August an und am 1. September wieder ab. Die Fahrt ging zu den Palau Inseln Peleliu und Angaur, Westliche Karolinen. Die Operation „Stalemate II“ begann ab dem 6. September zur Eroberung der Palau Inseln. Während der nun beginnenden Invasion der Westkarolinen, übernahm die USS WEAVER erneut die Sicherung der Geleitflugzeugträger auf seinem Posten und übernahm die Überwachung des Luftraumes und der Gewässer vor möglichen japanischen U-Boot Angriffen. Die Öltanker waren in dieses Gebiet beordert worden um die Schiffe der 3. US Flotte auf hoher See zu betanken und die Trägerflugzeuge der Geleitflugzeugträger sicherten in der Luft die Übergabeoperationen ab. Die Operation „Stalmate II“ erklärte man am 3. Oktober für beendet. Umgehend schloss sich die Operation „King II“ an. Für diese Operation war die TG 30.8 die Seelogistikgruppe, die wieder die Treibstoffversorgung der Schiffe aus der TF 38 zu gewährleisten hatte. Die Task Group 30.8 kommandierte erneut Captain Jasper Terry Acuff. In der Task Group 30.8 befanden sich nun die Geleitflugzeugträger USS BARNES, USS NASSAU, USS NEHENTA BAY, USS SARGENT BAY, USS STEAMER BAY, USS SITKOH BAY, USS RUDYERD BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS CAPE ESPERANCE ( CVE-88 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS SHIPLEY ( BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS HALL, USS THATCHER, USS DAVID W TAYLOR, USS JOHN D HENLEY, USS CAPPS, USS PAUL HAMILTON, USS EVANS, USS DEWEY ( DD-349 ) und USS LYMAN K SWENSON ( DD-729 ), die Geleitzerstörer USS WEAVER, USS WESSON, USS KYNE, USS LEVY, USS PARKS, USS SWEARER, USS ELDEN, USS HALLORAN, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS MARTIN ( DE-30 ), USS LAKE ( DE-301 ), USS HILBERT ( DE-742 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS OSTERHAUS ( DE-164 ), USS McCONNELL ( DE-163 ) und USS RALL ( DE-304 ) und die Öltanker USS MILLICOMA, USS SCHUYKILL, USS MISSISSINEWA ( AO-59 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ), USS TOMAHAWK ( AO-88 ), USS PLATTE ( AO-24 ), USS TAPPAHANNOCK ( AO-43 ), USS PECOS ( AO-65 ), USS ESCAMBIA ( AO-80 ), USS NEOSHO ( AO-48 ), USS SAUGATUCK ( AO-75 ), USS SABINE ( AO-25 ) und USS NANTAHALA ( AO-60 ). Zur Versorgung der einzelnen Schiffe aus der Task Force 38, pendelten die Öltanker, gesichert von den Geleitzerstörern, der TG 30.8 ab dem 4. Oktober vom Seeadler Harbor, Manus aus um die Kampfschiffe mit Treibstoff zu versorgen. Die Zerstörer, Geleitzerstörer und die Geleitflugzeugträger waren dabei zur Sicherung dieser Aktionen mit dabei. So wurden am 9. Oktober die Schiffe der TG 38.1 auf dem Weg nach Okinawa betankt. Am 15. Oktober hatte man für die Schiffe der TG 38.2 das gleiche getan, da wurde diese Aktion rund 350 Seemeilen südlich von Formosa auf hoher See durchgeführt. 50 Seemeilen östlich der San Bernardino Straße erhielten am 23. Oktober die restlichen Schiffe der TG 38.2 ihren frischen Treibstoff. Dasselbe geschah am 27. und 31. Oktober für die TG 38.2 und am 27. Oktober für die TG 34.5. Fast die gesamte TG 30.8 war am 3. November 1944 unterwegs um die Schiffe der TG 38.1, TG 38.2 und TG 38.3, die auf dem Weg in den Norden von Luzon waren, mit Treibstoff zu versorgen. Vier Tage später war die TG 38.2 auf dem Weg nach Ulithi und die Öltanker mussten wieder frischen Treibstoff übergeben. Danach eskortierte die USS WEAVER die Tanker wieder in die philippinischen Gewässer. Am 16. November wurden die Schiffe der TG 38.1, TG 38.2 und TG 38.4 betankt. Noch am selben Tag begleitete der Geleitzerstörer die geleerten Tanker zum Atoll zurück. Hier kam es am 19. November zu einem Vorfall mit einem japanischen Ein-Mann Torpedo. Dieses war eines von vieren, die vor dem Atoll von zwei feindlichen U-Booten ausgesetzt worden waren. Der von der USS WEAVER gesichtete Kaiten konnte rechtzeitig unschädlich gemacht werden. Das Kriegsschiff blieb in den folgenden Tagen in den Gewässern vor dem Atoll und suchte nach weiteren eventuell ausgesetzten Ein-Mann Torpedos. Am 25. November erklärte man die Operation „King II“ für beendet. Nach dem erfolgreichen Abschluss dieser Operation erreichten die Schiffe am 29. November wieder das Atoll Ulithi. Hier versetzte man die USS WEAVER in die Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THATCHER, USS THORN ( DD-647 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS WEAVER, USS WESSON, USS LAKE, USS KYNE, USS CROWLEY, USS SWEARER, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT, USS DONALDSON ( DE-44 ), USS REYNOLDS ( DE-42 ), USS LYMAN ( DE-302 ) und USS STERN ( DE-187 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen das Atoll Ulithi und fuhren zu ihrem vorgegebenen Wartebereich. In der Nacht zum 13. Dezember betankte man die Kriegsschiffe der Task Force 38, die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % an Bord. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an, der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Anschließend fuhren die Schiffe der TG 30.8 wieder zum Atoll Ulithi zurück. Sie erreichten es am 21. Dezember. Die USS WEAVER selber hatte keine Verluste und war wie durch ein Wunder unbeschädigt geblieben. Hier bereitete man den Geleitzerstörer für die Operation „Mike I“ vor. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), die Zerstörer USS THORN, USS FARRAGUT, USS DALE, USS THATCHER, USS KALK, USS HAILEY ( DD-556 ) und die USS STOCKHAM ( DD-683 ) welche vom 3. bis 7. Januar 1945 anwesend war, die Geleitzerstörer USS WEAVER, USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS WESSON, USS SWEARER, USS STERN, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT und USS GRADY ( DE-445 ), die Tanker USS KENNEBAGO, USS HOUSATONIC ( AO-35 ), USS TOMAHOWK ( AO-88 ), USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS CHICOPEE ( AO-34 ), USS GUADELUPE ( AO-32 ) und USS PATUXENT ( AO-44 ). Lange blieben die Schiffe der TG nicht vor dem Atoll. Noch in den letzten Tagen des Jahres 1944 verließen sie ihre Liegeplätze und fuhren nach Luzon, wo die Kämpfe gegen die japanischen Verteidiger im vollen Gange waren. Am 2. Januar 1945 übergaben die Tanker ihren mitgeführten Treibstoff an die Schiffe der Task Group 38.1 und 38.2. Drei Tage später erfolgte eine erneute Beölung. Danach fuhren die Tanker mit ihren Begleitschiffen wieder zum Atoll Ulithi um neuen Kraftstoff aufzunehmen. Am 6. Januar begannen die Landungsoperationen auf Luzon und am 7. Januar verließen die Tanker wieder das Atoll Ulithi und fuhren zur philippinischen Insel Leyte. Von dort aus ging die Fahrt bis ins Südchinesische Meer, wo die Flugzeugträger der Task Force 38 Angriffe auf die japanische Schifffahrt führte. Acht Zerstörer eskortierten zwei Geleitflugzeugträger und sechs Tanker aus der Fast Refueling Group bis dorthin und ab dem 8. Januar betankte man die Schiffe der TF 38 rund 255 Seemeilen nordöstlich von Luzon. Die anderen Tanker und Geleitflugzeugträger wurden von den Geleitzerstörern beschützt. Am 13. Januar wurden nochmals die Schiffe der TF 38 betankt. Danach werden die geleerten Tanker von den Geleitzerstörern bis zum Atoll Ulithi eskortiert. Das Südchinesische Meer verlassen die restlichen Schiffe der Fast Refueling Group am 20. Januar. Die Fahrt ging in Richtung Ulithi. Im Hafen von Ulithi legten die Schiffe der Fast Refueling Group am 27. Januar an. Hier versetzte man die USS WEAVER in die Task Group 50.8, der Sea Logistic Support Group, einer Nachschubeinheit die die Schnellen Flugzeugträger und deren Sicherungsschiffe aus der 5. US Flotte während der Iwo Jima und Okinawa Operationen zu versorgen hatte. In dieser TG 50.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS ATTU ( CVE-102 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ), USS MAKASSAR STRAIT ( CVE-91 ) und USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS FARRAGUT, USS DALE, USS AYLWIN, USS KALK und USS GILLESPIE ( DD-609 ), die Geleitzerstörer USS WEAVER, USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT und USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), die Schnellen Truppentransporter USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS OVERTON ( APD-23 ), die Tanker USS PATUXENT, USS CIMARRON, USS MILLICOMA, USS SUAMICO ( AO-49 ), USS MERRIMACK ( AO-37 ), USS MONONGAHELA ( AO-42 ), USS TALLULAH ( AO-50 ), USS CAHABA ( AO-82 ), USS TALUGA ( AO-62 ) und USS SAUGATUCK ( AO-75 ), die Munitionstransportschiffe USS SHASTA ( AE-6 ) und USS WRANGELL ( AE-12 ) und der Hochseeschlepper USS UTE ( AT-76 ). Am 8. Februar 1945 verließen die Schiffe der TG 50.8 das Atoll Ulithi um für die Operation „Detachment“ den notwendigen Nachschub zu liefern. Die Schiffe der Task Force 58 wurden am 13. und 14. Februar betankt. Das Seegebiet um Bonin Islands erreichte man am 16. Februar und am darauffolgenden Tag gab es einen feindlichen Luftangriff der aber erfolgreich abgewehrt werden konnte. Planmäßig wurden am 19. Februar die Flugzeugträger der Task Groups 58.1, 58.4 und 58.5 betankt und am folgenden Tag die der TG 58.2 und 58.3. In dem Einsatzgebiet der TG 50.8 gab es am 26. Februar U-Boot Alarm und zwei japanische U-Boote konnten westlich von Iwo Jima versenkt werden. Das Seegebiet von Iwo Jima verließen die Schiffe der TF am 1. März, nachdem diese Insel sicher war und zukünftig als Basis für B-29 Bomber – Angriffe gegen die japanischen Hauptinseln benutzt werden konnte, und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Das Atoll erreichten die Schiffe am 5. März. Hier untergliederte man die Schiffe innerhalb der TG 50.8 in mehrere Untergruppen. Die USS WEAVER blieb aber in der Übergeordneten Hauptgruppe. Die Task Group 50.8 befehligte Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ). In dieser Hauptgruppe befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS KALK, USS GILLESPIE, USS AYLWIN, USS HOBBY ( DD-610 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ) und drei weitere Zerstörer, die Geleitzerstörer USS WEAVER, USS KYNE, USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS CROWLEY, USS LAMONS, USS HILBERT, USS BRACKETT ( DE-41 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS CORBESIER ( DE-438 ) und USS CONKLIN ( DE-439 ), die Tanker USS TALUGA, USS CIMARRON, USS TALLULAH, USS PATUXENT, USS COWANESQUE ( AO-79 ), USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ) und USS CHICOPEE ( AO-34 ) und der Hochseeschlepper USS UTE. Die Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Bei einer Eskortierfahrt, nach dem 6. April, griffen zehn Kamikazepiloten die Versorgungsflotte an. Ein Flugzeug davon schoss zuerst auf die USS TALUGA und stürzte sich dann auf den Tanker, der 300.000 Gallonen Flugbenzin geladen hatte. Doch das Flugzeug explodierte noch vor dem Aufschlag vor der Schiffsbrücke, so dass der Tanker schon nach kurzer Zeit wieder im Einsatz war. Ein zweites Kamikazeflugzeug stürzte neben einem Patrouillenboot ins Wasser ohne Schaden anzurichten. Die Schiffe der TG 58.4 wurden dann am 24. April auf offener See versorgt. Die Task Group 50.8 integrierte man ab dem 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS WINDHAM BAY, USS BOUGAINVILLE, USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT, den Zerstörern USS THORN, USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS KALK, USS AYLWIN, USS DALE und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS WEAVER, USS WATERMAN, USS REYNOLDS, USS LYMAN, USS STRAUS, USS LA PRADE, USS HOWARD F CLARK, USS DONALDSON, USS LAMONS, USS JACK MILLER, USS CORBESIER, USS CONKLIN, USS CROWLEY, USS LAKE, USS BANGUST, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA, USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA. Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Doch die Schiffe laufen alle in einen Taifun. Man hat auf der USS WEAVER zu tun den Geleitzerstörer ohne Schaden durch dieses Unwetter zu bringen. Vielen Schiffsbesatzungen der TG gelang es aber nicht ihre Schiffe ohne große Zerstörungen durch den Sturm zu bringen. Viele der Schiffe zogen sich dann bis zum 17. Juni in die San Pedro Bay, Leyte zurück damit nach dem Taifun wieder Ordnung geschaffen werden und man sich auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereiten konnte. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich dafür die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS GILBERT ISLANDS ( CVE-107 ), USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS THORN, USS KALK, USS TAYLOR, USS NICHOLAS, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS WEAVER, USS WATERMAN, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LAKE, USS LYMAN, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS LAMONS, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS WILLMARTH ( DE-638 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG unterstützten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Luftangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu. Dazu verließen die Schiffe am 28. Juni Leyte und erreichten zwei Tage später das Atoll Ulithi. Hauptsächlich wurden nun die Schiffe der Task Force 38 versorgt vor Honshu. Die USS WEAVER operierte zusammen mit den anderen Zerstörern und Geleitzerstörern im Umkreis von 200 Seemeilen vor der japanischen Küste und sicherte dabei die Geleitflugzeugträger vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Die USS WEAVER verließ zusammen mit dem Schwesterschiff USS BANGUST die Position vor Honshu und eskortierte mehrere leere Öltanker zum Atoll Ulithi. Hier stellte man schnell die Task Undergroup 30.8.9 zusammen. In dieser befand sich der Zerstörer USS WILKES ( DD-441 ) und die Geleitzerstörer USS WEAVER und USS BANGUST. An Bord der USS WEAVER schiffte sich eine Prisenmannschaft unter dem Kommando von Commander Hiram H. Cassedy ( 4. Juli 1908 in Brookhaven, Lincoln County, Mississippi – 13. Oktober 1965 ) und an Bord der USS BANGUST schiffte sich eine Prisencrew unter dem Kommando von Commander Clyde B. Stevens ein. Am 24. August stachen die drei Kriegsschiffe in See und fuhren zuerst zu den Nördlichen Marianen und von dort aus zu den Bonin Inseln. Hier erhielten die Kriegsschiffe am 27. August den Befehl, dass sich die USS WEAVER sich umgehend mit den beiden Zerstörern USS BLUE ( DD-744 ) und USS MANSFIELD ( DD-728 ), die das japanische U-Boot IJN I-400, und die USS BANGUST mit den beiden Zerstörern USS MURRAY ( DD-576 ) und USS DASHIELL ( DD-659 ), die das japanische U-Boot IJN I-14 aufgebracht hatten, zu treffen. Rund 450 Seemeilen östlich von Nojima Zaki trafen die Schiffe am folgenden Tag aufeinander. Die amerikanischen Prisencrews wechselten jeweils an Bord eines der beiden japanischen U-Boote und 40 japanische Kriegsgefangene mussten an Bord der beiden Geleitzerstörer. Die drei Kriegsschiffe der TU 30.8.9, die gefangen genommenen japanischen U-Boote und die anderen vier Zerstörer fuhren zusammen in die Tokyo Bay ein. Die U-Boote gingen längsseits zu dem U-Boot Tender USS PROTEUS ( AS-19 ). Alle Schiffe nahmen an der feierlichen Zeremonie der Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde teil. Anschließend fuhren die drei Kriegsschiffe der TU 30.8.9 nach Okinawa, wo sie am folgenden Tag anlegten. Hier gingen die Kriegsgefangenen von Bord und amerikanische Soldaten schifften sich ein. Die USS WEAVER verließ noch am selben Tag wieder die Insel und begleitete das Schwesterschiff USS WATERMAN für seine neue Aufgabe. Dazu versetzte man das Kriegsschiff am 4. September in die Task Group 30.6. Die Aufgabe der darin befindlichen Schiffe war es, ehemalige alliierte Kriegsgefangene aus den nahegelegenen Gefangenenlagern zu evakuieren. Am Nachmittag desselben Tages, die USS WEAVER legte im Hafen von Yokohama an, nahm man auf dem Geleitzerstörer die ersten befreiten Gefangenen an Bord auf. Diese wurden zu einem nahegelegenen Hospitalschiff transportiert. Im Gegenzug dazu verließen amerikanische Besatzungstruppen das Kriegsschiff und sicherten die im Hafen liegenden japanischen Schiffe und den in der Nähe liegenden Flugplatz bei Kizarazu. Bis zum 10. September führte die USS WEAVER diese Aufgabe zur Evakuierung der Gefangenenlager durch. An diesem Tag verließ der Geleitzerstörer zusammen mit dem Schwesterschiff USS WATERMAN und vier Mittlere Landungsschiffen, alle diese Schiffe gehörten zur Task Undergroup 30.6.3, und fuhren in Richtung Shiogama an der Ostseite von Honshu. Hier in diesem Hafen warteten alliierte Kriegsgefangene aus dem Sendai Lager auf ihre Evakuierung. Diese sechs Schiffe erreichten am folgenden Morgen den anzusteuernden Hafen. Zusammen mit anderen Schiffen aus der TG 30.6 wurden die ehemaligen Gefangenen eingeschifft. Die USS WEAVER fuhr am 14. September nach Kamaishi und erreichte am nächsten Morgen diesen Hafen. Auch hier warteten ehemalige alliierte Gefangene auf ihre Evakuierung. Nach Abschluss dieser Operation kehrten alle Schiffe der TG 30.6 in die Tokyo Bay zurück. Hier löste man die Task Group auf. Man integrierte nun den Geleitzerstörer in das Service Geschwader 6 innerhalb der Task Group 16.5 und übertrug ihm mehrere Aufgaben. In dieser Rolle blieb das Kriegsschiff vom 19. bis zum 29. September im Hafen von Yokosuka liegen. An diesem 29. September erheilt man auf der USS WEAVER den Heimreisebefehl. Am 2. Oktober befand sich der Geleitzerstörer außerhalb der Tokyo Bay und nahm zusammen mit der USS WATERMAN Fahrt auf. Nach einem Zwischenstopp in der Marinebasis Pearl Harbor legte das Kriegsschiff am 20. Oktober im Hafen von San Pedro, Kalifornien an und blieb dort bis zum 6. November liegen. An diesem Tag verließ die USS WEAVER zusammen mit der USS WATERMAN die kalifornische Küste und fuhr zum Panamakanal. Nach dessen Durchquerung erreichte der Geleitzerstörer am 22. November die Phialdelphia Naval Shipyard in Philadelphia, Pennsylvania. Hier blieb das Kriegsschiff für einige Untersuchungen am Schiffskörper bis zum 10. Dezember liegen und wurde anschließend in die Inaktivität überführt. Man verlegte die USS WEAVER Ende Dezember nach Green Cove Springs, Florida, wo die in Reserve liegenden Geleitzerstörer vor Anker lagen, und stellte am 29. Mai 1947 den Geleitzerstörer außer Dienst. Noch am selben Tag versetzte man ihn in die Atlantikreserveflotte. Am 21. Februar 1952 wurde das Kriegsschiff im Rahmen des Mutual Defense Assistance Pact ( MDAP ) an die Marine von Peru überstellt. Den Namen USS WEAVER ( DE-741 ) strich man am 18. April 1952 von der US Navy – Liste.
Der Geleitzerstörer wurde in die peruanischen Gewässer geschleppt um kam dort am 24. Mai 1952 an. Hier taufte man das Kriegsschiff auf den Namen BAP RODRIGUEZ ( D-3 ). Man reklassifizierte im Jahr 1959 innerhalb der peruanischen Marine die Kennungen und gab dem Geleitzerstörer die Kennungen DE-3. Doch schon im folgenden Jahr erhielt es die Kennung DE-63. Bis 1974 diente nun das Kriegsschiff in der peruanischen Marine und wurde in diesem Jahr als U-Boot-Unterkunftsschiff verwendet. 1979 stellte man es dann vollends außer Dienst und 1980 wurde es verschrottet.


USS WEAVER ( DE-741 )
Commanding Officer

LCDR R. S. Paret ( USNR )    31. Dezember 1943 –  ?

 

USS LYMAN ( DE-302 )

USS LYMAN ( DE-302 )

Biografie

Chan Lyman
* 30. Dezember 1912 in Grandriver, Cass County, Montana
† 7. Mai 1942 bei einem japanischen Luftangriff auf den Öltanker USS NEOSHO ( AO-23 )

Am 23. August 1928 trat Chan Lyman freiwillig in die US Navy ein und absolvierte 4 Jahre in der Naval Reserve. Nachdem er seine Offizierslizenz erworben hatte, ernannte man ihn am 16. Januar 1940 zum Ensign in der Naval Reserve. Nachdem am 7. Dezember 1941 die Japaner die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii angegriffen hatten, meldete sich Ensign Chan Lyman am 9. Januar 1942 freiwillig zum Dienst. Man versetzte ihn an Bord des Öltankers USS NEOSHO ( AO-23 ). Ab Mitte April 1942 gehörte der Tanker zur Task Group 17.6 und sollte die Kriegsschiffe der Task Force 17 während der Fahrt ins Korallenmeer mit Treibstoff versorgen. Ab dem 5. Mai kam es zur Schlacht in der Coral Sea. Die USS NEOSHO wurde von dem Zerstörer USS SIMS ( DD-409 ) aus einem Gefahrengebiet im Korallenmeer eskortiert. Am Morgen des 7. Mai sichtete ein japanisches Suchflugzeug den Tanker und die USS SIMS und berichtete an Admiral Takagi einen Träger und einen Kreuzer gesichtet zu haben. Um 9:30 Uhr griffen 15 japanische Bomber beide Schiffe an. Doch sie konnten keinen Treffer landen. Um 10:38 Uhr griffen 10 weitere Bomber hauptsächlich die USS SIMS an. Durch geschickte Manöver von Lieutenand Commander Willford Milford Hyman, dem Kommandeur des Zerstörers, konnte den neun abgeworfenen Bomben immer wieder ausgewichen werden. Danach erfolgte ein dritter Angriff auf beide Schiffe mit 36 Aichi D3A Stukas. Die USS NEOSHO war kurz darauf einflammendes Wrack mit sieben Volltreffern. Trotzdem hielt sich der Tanker bis zum 11. Mai über Wasser. Ensign Chan Lyman war einer derjenigen, die versuchten das Schiff über Wasser zu halten und dies mit dem Leben bezahlte. Von der rund 300 Mann starken Besatzung konnten nur 126 lebend gerettet werden.


USS LYMAN ( DE-302 )

Schiffsbiografie

Die USS LYMAN ( DD-302 ) war das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Ensign Chan Lyman benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das sechsundfünfzigste Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien wurde am 22. April 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Chan Lyman, Witwe von Ensign Chan Lyman, taufte am 19. August 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander James W. Wilson ( USNR ) stellte am 19. Februar 1944 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Ausrüstung des Schiffes dauerte vom 22. Februar bis zum 1. März. Danach begannen die Erprobungs- und Ausbildungsfahrten vor der kalifornischen Küste. Die Begutachtung der Schiffshaut und die Durchführung von den verschiedensten Änderungsarbeiten dauerten vom 9. zum 19. April. Vier Tage später sticht die USS LYMAN in See und verlässt San Francisco, Kalifornien. Der Geleitzerstörer fährt zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii, wo er am 29. April einläuft. Hier soll das Kriegsschiff als Ausbildungsschiff ab Mai fungieren. Zusammen mit anderen Geleitzerstörern ist die USS LYMAN ein Ausbildungsziel für amerikanische U-Boote und als Begleitschiff für Geleitflugzeugträger deren Flugstaffeln trainieren mussten. Am 15. August integrierte man den Geleitzerstörer in die Task Group 31.4, der Western Garrison Group, deren Handelsschiffe Versorgungsgüter zu den Kriegsschiffen während der Palau Operation bringen sollten. In dieser TG befanden sich die Geleitzerstörer USS LYMAN, USS REYNOLDS ( DE-42 ), USS DONALDSON ( DE-44 ), USS LAKE ( DE-301 ), USS KYNE ( DE-744 ) und USS CROWLEY ( DE-303 ), das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ), 2 Frachtschiffe und 14 Handelsschiffe wie die SS CAPE ISABEL, SS DON MARQUIS und SS YUGOSLAVIA VICTORY. Die USS LYMAN verließ am 20. August zusammen mit der USS REYNOLDS und USS DONALDSON die Marinebasis Pearl Harbor und eskortierte die beiden Frachtschiffe und 12 Handelsschiffe zuerst zum Port Purvis, Halbinsel Tulagi, Florida Island, Ostsalomonen. Hier warteten aus der Task Group 31.4 schon seit dem 25. August das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ) und die beiden Geleitzerstörer USS KYNE und USS CROWLEY. Wenige Stunden nachdem die USS LYMAN und die anderen Schiffe eingetroffen waren, verließen sie auch schon wieder den schützenden Hafen und fuhren zum Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Hier trafen sie am 14. September ein. Am folgenden Tag verließen alle Schiffe der TG den Seeadler Harbour und fuhren zu den Palau Inseln damit die dort kämpfenden Truppen ihren Nachschub erhielten. Bis zum 10. Oktober blieb die USS LYMAN in den Gewässern um die Palau Inseln und patrouillierte dort am nördlichen Eingang der Passage zur Kossol Roads. Ab dem 10. Oktober eskortierte der Geleitzerstörer Transportschiffe, an Bord befanden sich Soldaten der 1st Marine Division, von den Palau Islands zu den Russell Islands, Ostsalomonen. Dort trafen die Schiffe am 29. Oktober ein. Die USS LYMAN verließ aber noch am selben Tag Russell Island wieder und fuhr zum Seeadler Harbour. Diesen natürlichen Tiefseehafen erreichte das Kriegsschiff Anfang November und blieb hier zur Verfügung liegen. In diesem Hafen kam es am 10. November um 8:55 Uhr zu einer gewaltigen Explosion, die das Munitionsschiffes USS MOUNT HOOD ( AE-11 ) vollständig zerriss. Nur zwanzig der 300-köpfigen Besatzung überlebten die Explosion, da sie sich an Land befanden. Durch die Explosion wurden Metallsplitter des Schiffes im Umkreis von 2.000 Metern geschleudert. Auch die USS LYMAN erhielt mehrere Treffer, aber zum Glück gab es hier keine Verletzten oder Tote wie auf anderen Schiffen. Nachdem man dann den Geleitzerstörer begutachtet hatte, verließ dieser am 11. November den Seeadler Harbour und fuhr zum Atoll Ulithi, Karolinen. Hier konnten die Reparaturarbeiten erfolgen. Etwas über eine Woche später, am 19. November, die USS LYMAN war noch nicht einsatzbereit und lag unmittelbar neben dem Öltanker USS MISSISSINEWA ( AO-59 ) vor Anker. Da erreichen in der Nacht zum 20. November die beiden japanischen U-Boote IJN I-36 und IJN I-47 ihr Einsatzgebiet vor dem Atoll Ulithi. 200 amerikanische Schiffe aller Gattungen liegen auf über vier Seemeilen verstreut. In der morgendlichen Dämmerung werden von jedem feindlichen U-Boot vier bemannte japanische Torpedos freigelassen. Eines davon wurde von Lieutenant ( jg ) Nishino Sekio gesteuert, abgefeuert von IJN I-47. Dieser Kaiten war der einzige der bis zu den ankernden Schiffen vordrang. Der japanische Selbstmordpilot steuerte den Kaiten zu dem Öltanker USS MISSISSINEWA, 11.316 BRT, und torpedierte diesen um 5:47 Uhr. Mehrere Explosionen erschütterten anschließend das Schiff und ließ es drei Stunden später sinken. 63 Besatzungsmitglieder des Öltankers kamen durch diesen Angriff ums Leben. Nach Abschluss der Reparaturen, versetzte man die USS LYMAN in die Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THORN ( DD-647 ), USS THATCHER ( DD-514 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS LYMAN, USS REYNOLDS, USS LAKE, USS KYNE, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS SWEARER ( DE-186 ), USS WESSON ( DE-184 ), USS STERN ( DE-187 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS LAMONS ( DE-743 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen das Atoll Ulithi und betankten in der Nacht zum 13. Dezember 1944 die Kriegsschiffe der Task Force 38 die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % an Bord. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Anschließend fuhren die Schiffe der TG 30.8 wieder zum Atoll Ulithi zurück. Sie erreichten es am 21. Dezember. Die USS LYMAN selber hatte keine Verluste und war wie durch ein Wunder unbeschädigt. Hier bereitete man den Geleitzerstörer für die Operation „Mike I“ vor. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), die Zerstörer USS THORN, USS FARRAGUT, USS DALE, USS THATCHER, USS KALK, USS HAILEY ( DD-556 ) und die USS STOCKHAM ( DD-683 ) welche vom 3. bis 7. Januar 1945 anwesend war, die Geleitzerstörer USS LYMAN, USS LAKE, USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS WESSON, USS SWEARER, USS STERN, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS WEAVER, USS HILBERT und USS GRADY ( DE-445 ), die Tanker USS KENNEBAGO, USS HOUSATONIC ( AO-35 ), USS TOMAHOWK ( AO-88 ), USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS CHICOPEE ( AO-34 ), USS GUADELUPE ( AO-32 ) und USS PATUXENT ( AO-44 ). Lange blieben die Schiffe der TG nicht vor dem Atoll. Noch in den letzten Tagen des Jahres 1944 verließen sie ihre Liegeplätze und fuhren nach Luzon, wo die Kämpfe gegen die japanischen Verteidiger im vollen Gange waren. Am 2. Januar 1945 übergaben die Tanker ihren mitgeführten Treibstoff an die Schiffe der Task Group 38.1 und 38.2. Drei Tage später erfolgte eine erneute Beölung. Danach fuhren die Tanker mit ihren Begleitschiffen wieder zum Atoll Ulithi um neuen Kraftstoff aufzunehmen. Am 6. Januar begannen die Landungsoperationen auf Luzon und am 7. Januar verließen die Tanker wieder das Atoll Ulithi und fuhren zur philippinischen Insel Leyte. Von dort aus ging die Fahrt bis ins Südchinesische Meer, wo die Flugzeugträger der Task Force 38 Angriffe auf die japanische Schifffahrt führte. Acht Zerstörer eskortierten zwei Geleitflugzeugträger und sechs Tanker aus der Fast Refueling Group bis dorthin und ab dem 8. Januar betankte man die Schiffe der TF 38 rund 255 Seemeilen nordöstlich von Luzon. Die anderen Tanker und Geleitflugzeugträger wurden von den Geleitzerstörern beschützt. Am 13. Januar wurden nochmals die Schiffe der TF 38 betankt. Danach werden die geleerten Tanker von den Geleitzerstörern bis zum Atoll Ulithi eskortiert. Das Südchinesische Meer verlassen die restlichen Schiffe der Fast Refueling Group am 20. Januar. Die Fahrt ging in Richtung Ulithi. Im Hafen von Ulithi legten die Schiffe der Fast Refueling Group am 27. Januar an. Hier versetzte man die USS LYMAN in die Task Group 50.8, der Sea Logistic Support Group, einer Nachschubeinheit die die Schnellen Flugzeugträger und deren Sicherungsschiffe aus der 5. US Flotte während der Iwo Jima und Okinawa Operationen zu versorgen hatte. In dieser TG 50.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS ATTU ( CVE-102 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ), USS MAKASSAR STRAIT ( CVE-91 ) und USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS FARRAGUT, USS DALE, USS AYLWIN, USS KALK und USS GILLESPIE ( DD-609 ), die Geleitzerstörer USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS CROWLEY, USS WEAVER, USS DONALDSON, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT und USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), die Schnellen Truppentransporter USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS OVERTON ( APD-23 ), die Tanker USS PATUXENT, USS CIMARRON, USS MILLICOMA, USS SUAMICO ( AO-49 ), USS MERRIMACK ( AO-37 ), USS MONONGAHELA ( AO-42 ), USS TALLULAH ( AO-50 ), USS CAHABA ( AO-82 ), USS TALUGA ( AO-62 ) und USS SAUGATUCK ( AO-75 ), die Munitionstransportschiffe USS SHASTA ( AE-6 ) und USS WRANGELL ( AE-12 ) und der Hochseeschlepper USS UTE ( AT-76 ). Am 8. Februar 1945 verließen die Schiffe der TG 50.8 das Atoll Ulithi um für die Operation „Detachment“ den notwendigen Nachschub zu liefern. Die Schiffe der Task Force 58 wurden am 13. und 14. Februar betankt. Das Seegebiet um Bonin Islands erreichte man am 16. Februar und am darauffolgenden Tag gab es einen feindlichen Luftangriff der aber erfolgreich abgewehrt werden konnte. Planmäßig wurden am 19. Februar die Flugzeugträger der Task Groups 58.1, 58.4 und 58.5 betankt und am folgenden Tag die der TG 58.2 und 58.3. In dem Einsatzgebiet der TG 50.8 gab es am 26. Februar U-Boot Alarm und zwei japanische U-Boote konnten westlich von Iwo Jima versenkt werden. Das Seegebiet von Iwo Jima verließen die Schiffe der TF am 1. März und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Hier untergliederte man die Schiffe innerhalb der TG 50.8 in mehrere Untergruppen. Die USS LYMAN blieb aber in der Übergeordneten Hauptgruppe. Die Task Group 50.8 befehligte Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ). In dieser Hauptgruppe befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS KALK, USS GILLESPIE, USS AYLWIN, USS HOBBY ( DD-610 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ) und drei weitere Zerstörer, die Geleitzerstörer USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS CROWLEY, USS LAMONS, USS HILBERT, USS BRACKETT ( DE-41 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS CORBESIER ( DE-438 ) und USS CONKLIN ( DE-439 ), die Tanker USS TALUGA, USS CIMARRON, USS TALLULAH, USS PATUXENT, USS COWANESQUE ( AO-79 ), USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ) und USS CHICOPEE ( AO-34 ) und der Hochseeschlepper USS UTE. Die Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Bei einer Eskortierfahrt, nach dem 6. April, griffen zehn Kamikazepiloten die Versorgungsflotte an. Ein Flugzeug davon schoss zuerst auf die USS TALUGA und stürzte sich dann auf den Tanker, der 300.000 Gallonen Flugbenzin geladen hatte. Doch das Flugzeug explodierte noch vor dem Aufschlag vor der Schiffsbrücke, so dass der Tanker schon nach kurzer Zeit wieder im Einsatz war. Ein zweites Kamikazeflugzeug stürzte neben einem Patrouillenboot ins Wasser ohne Schaden anzurichten. Die Schiffe der TG 58.4 wurden dann am 24. April auf offener See versorgt. Die Task Group 50.8 integrierte man ab dem 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS WINDHAM BAY, USS BOUGAINVILLE, USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT, den Zerstörern USS THORN, USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS KALK, USS AYLWIN, USS DALE und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS STRAUS, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS LA PRADE, USS HOWARD F CLARK, USS DONALDSON, LAMONS, USS JACK MILLER, USS CORBESIER, USS CONKLIN, USS CROWLEY, USS BANGUST, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA, USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA. Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Doch die Schiffe laufen alle in einen Taifun. Vielen Schiffsbesatzungen der TG gelang es nicht ihre Schiffe ohne große Zerstörungen durch den Sturm zu bringen. So auch die USS LYMAN. Der Geleitzerstörer rollte während des Wellenritts von Backbord zu Steuerbord und erreichte dabei eine Neigung von bis zu 65 Grad. Das war für solch ein Schiff zu viel. Die Operation wurde nun umgehend abgebrochen. Viele der Schiffe zogen sich dann bis zum 17. Juni in die San Pedro Bay, Leyte zurück damit nach dem Taifun wieder Ordnung geschaffen werden und man sich auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereiten konnte. Die USS LYMAN zog man indes ins Trockendock und überprüfte den Schiffskörper. Der hatte aber durch den Taifun nicht so schwer gelitten wie man angenommen hatte und so brauchte man keine schwerwiegenden Reparaturen vornehmen. Man gliederte den Geleitzerstörer wieder in die TG 30.8 ein. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich dafür die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS GILBERT ISLANDS ( CVE-107 ), USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS THORN, USS KALK, USS TAYLOR, USS NICHOLAS, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS LYMAN, USS LAKE, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS WILLMARTH ( DE-638 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG unterstützten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Trägerflugzeuge bei deren Lugtangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu. Dazu verließen die Schiffe am 28. Juni Leyte und erreichten zwei Tage später das Atoll Ulithi. Hauptsächlich wurden nun die Schiffe der Task Force 38 versorgt vor Honshu. Die USS LYMAN eskortierte zusammen mit anderen Geleitzerstörern leere Öltanker zum Atoll Ulithi und kehrte zusammen mit den Kriegsschiffen an die japanische Küste zurück. Am 8. August eilten die Geleitzerstörer einem Schiffskonvoi entgegen, er bestand aus 12 Öltankern und einem Versorgungsschiff, welcher vom Atoll Ulithi kam. In der Nähe der japanischen Gewässer fanden die Schiffe zueinander und fuhren zu den amerikanischen Kriegsschiffen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Die USS LYMAN blieb aber mit den Schiffen der TG 30.8 weiterhin vor Honshu und sicherte die Öltanker der Invasionsflotte ab. Zur Vorbereitung der Zeremonie zur Unterzeichnung der Kapitulationsurkunde, eskortierte die USS LYMAN am 30. August eine Gruppe von Tankern in die Tokyo Bay, damit die hier schon vor Anker liegenden amerikanischen Schiffe beölt werden konnten. Damit war der Geleitzerstörer der erste seiner Klasse, der sich dort vor Ort befand und blieb noch bis zum 2. September. Am folgenden Tag verließ der Geleitzerstörer die Tokyo Bay und fuhr ostwärts. Bei seinen Zwischenstopps nahm man Veteranen an Bord. So erreichten am 8. Oktober 80 amerikanische Soldaten San Francisco. Die Inaktivierung wurde augenblicklich vorangetrieben. Für weitere Arbeiten wechselte das Kriegsschiff am 8. November nach Richmond, Kalifornien. Hier stellte man am 5. Dezember 1945 den Geleitzerstörer außer Dienst. Den Namen USS LYMAN ( DE-302 ) strich man am 19. Dezember 1945 von der US Navy – Liste. Den Schiffskörper verkaufte man am 26. Dezember 1946 an die Puget Sound Navigation Company in Seattle, Washington zum verschrotten.


USS LYMAN ( DE-302 )
Commanding Officer

LCDR James W. Wilson  (USNR)         19. Februar 1944 – 22. August 1945
LCDR John D. Lawson  (USNR)          22. August 1945 – 3. Dezember 1945

USS LAKE ( DE-301 )

USS LAKE ( DE-301 )

Biografie

John Ervin Lake, Jr.
* 22. Oktober 1910 in Chicago, Illinois
† 7. Dezember 1941 in der amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii an Bord des Schlachtschiffes USS ARIZONA ( BB-39 )

John Ervin Lake meldete sich am 13. April 1928 freiwillig zur US Navy. Er diente an Bord der verschiedensten Schiffe und an Land. Er war mit Dorothy Jane Lake verheiratet und hatte einen Sohn. Am 16. September 1940 ernannte man John Ervin Lake, Jr. zum Acting Pay Clerk, da befand er sich an Bord des Schweren Kreuzers USS SALT LAKE CITY ( CA-25 ). Das Kriegschiff war noch vor dem 1. September 1939, dem Beginn des Zweiten Weltkrieges, in den Pazifik gewechselt. Er meldete sich am 20. September 1940 an Bord des Schlachtschiffes USS ARIZONA ( BB-39 ). Hier war er stellvertretender Versorgungsoffizier. Während des Angriffs der Japaner auf die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii am 7. Dezember 1941, befand sich Warrent Officer Lake, Jr. an Bord des Schlachtschiffes und wurde während des Kampfes getötet.


USS LAKE ( DE-301 )

Schiffsbiografie

Die USS LAKE ( DD-301 ) war das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Warrent Officer John Ervin Lake, Jr. benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das fünfundfünfzigste Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien wurde am 22. April 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Carol M. Feldman taufte am 18. August 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Arthur Delano Weeks, Jr. ( USNR ) ( 1908 – 28. August 1981 ) stellte am 5. Februar 1944 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Ausrüstung des Schiffes dauerte vom 8. bis zum 14. Februar. Danach begannen die Erprobungs- und Ausbildungsfahrten vor der kalifornischen Küste. Die Begutachtung der Schiffshaut und die Durchführung von den verschiedensten Änderungsarbeiten dauerten vom 25. März bis zum 8. April. Drei Tage später verließ die USS LAKE die Bucht von San Francisco, Kalifornien und eskortierte einen Schiffskonvoi zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Am 20. April liefen die Schiffe in den dortigen Hafen. Der Geleitzerstörer blieb bis zum 23. Juni in der Marinebasis und in den Hawaiianischen Gewässern und beteiligte sich an mehreren Übungen. Die USS LAKE verließ die Marinebasis am 23. Juni und eskortierte einen Schiffskonvoi zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Dieses Atoll erreichten die Schiffe am 2. Juli. Noch am selben Tag gliederte man den Geleitzerstörer in die Task Group 12.2 ein, der Hunter Killer Group, die Captain William Vincent Saunders während der Opertion „Forager“ kommandierte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS HOGGATT BAY ( CVE-75 ) und die Geleitzerstörer USS LAKE, USS DONALDSON ( DE-44 ), USS REYNOLDS ( DE-42 ) und USS WYMAN ( DE-38 ). Die USS HOGGATT BAY war das Flaggschiff der TG. Aufgabe dieser Kriegsschiffe war es in den Gewässern östlich der Insel Guam und Nof Truk, Nördliche Marinanen auf der Suche nach japanischen U-Booten zu patrouillieren. Am 5. Juli begannen die Schiffe der TG mit ihrer Patrouillenfahrt und waren auf der Suche nach japanischen U-Booten. Am 11. Juli erschien der Hochseetanker USS GUADALUPE ( AO-32 ) und beölte die Kriegsschiffe. Vom 12. bis zum 18. Juli blieben die fünf Kriegsschiffe in ihren vorgegebenen Planquadraten und suchten weiterhin nach feindliche U-Boote. Kurz nach Mitternacht des 19. Juli erhielt man den ersten Radarkontakt von einem feindlichen U-Boot. Die USS WYMAN und USS REYNOLDS vernichten es. Am 22. Juli erreichen alle Schiffe der TG 12.2 das Atoll Eniwetok. Hier füllte man alle Bunker der Kriegsschiffe wieder auf. Vier Tage später verlassen sie das Atoll und beginnen die nächste Patrouillenfahrt. Ein weiteres japanisches U-Boot konnte durch die USS WYMAN und USS REYNOLDS am Abend des 28. Juli versenkt werden. Am 3. August verließen die Kriegsschiffe der TG 12.2 wieder die Gewässer vor Saipan und fuhren zum Atoll Eniwetok. Dort löste man am 9. August die TG auf. Am folgenden Tag verließ die USS LAKE das Atoll und eskortierte zusammen mit der USS REYNOLDS und USS DONALDSON den Leichten Kreuzer USS MONTPELIER ( CL-57 ) zur Marinebasis Pearl Harbor. Dort trafen alle vier Schiffe am 15. August ein. Man integrierte nun den Geleitzerstörer in die Task Group 31.4, der Western Garrison Group, deren Handelsschiffe Versorgungsgüter zu den Kriegsschiffen während der Palau Operation bringen sollten. In dieser TG befanden sich die Geleitzerstörer USS LAKE, USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS LYMAN ( DE-302 ), USS KYNE ( DE-744 ) und USS CROWLEY ( DE-303 ), das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ), 2 Frachtschiffe und 14 Handelsschiffe wie die SS DON MARQUIS, SS CAPE ISABEL und SS YUGOSLAVIA VICTORY. Die USS LAKE übernahm am 22. August die Eskorte über zwei Handelsschiffe. Diese mussten allerdings zum Atoll Kwajalein eskortiert werden, da sich dort Truppen für die Landung an Bord der beiden Handelsschiffe begaben. Auf dem Weg zum Atoll Kwajalein sah man ein Floß treiben, auf dem sich Personen befanden. Umgehend fuhr das Kriegsschiff zur Rettung der Personen dorthin. Auf dem Floß befanden sich zwei Japaner, die von der Insel Wotje, Radak – Kette, Marshall Islands kamen. Man holte diese an Bord der USS LAKE. Die drei Schiffe erreichten das Atoll Kwajalein am 2. September. Hier übergab man die beiden Gefangenen an Vertreter der US Army. Nach dem bunkern von frischem Treibstoff und dem einschiffen der Soldaten, verließ der Geleitzerstörer und die beiden Handelsschiffe das Atoll. Man hatte die drei Schiffe in die Task Force 32 eingegliedert und sie fuhren in Richtung des Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Dies Schiffe der TF 32 hatten am 6. September Port Purvis, Halbinsel Tulagi, Florida Island, Ostsalomonen verlassen und fuhren zu den Palau Inseln. Die TF 32 kommandierte Rear Admiral George H. Fort während der Operation „Stalemate II“. So befanden sich in dieser freien Gruppierung die Zerstörer USS FRANKS ( DD-554 ), USS GRIDLEY ( DD-380 ), USS BEALE ( DD-471 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS STEVENSON ( DD-645 ), USS LEUTZE ( DD-481 ), USS BUCHANAN ( DD-484 ), USS BAILEY ( DD-492 ), USS HAZELWOOD ( DD-531 ), USS BENNION ( DD-662 ), FULLAM ( DD-474 ), USS GUEST ( DD-472 ), USS BENNETT ( DD-473 ), USS REMEY ( DD-688 ), USS MELVIN ( DD-680 ), USS MERTZ ( DD-691 ), USS McGOWAN ( DD-678 ), USS McDERMUT ( DD-677 ), USS McNAIR ( DD-679 ), USS WADLEIGH ( DD-689 ) und USS MONSSEN ( DD-798 ) und die Geleitzerstörer USS LAKE, USS CABANA ( DE-260 ), USS DEMPSEY ( DE-26 ) und USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ). Diese Schiffe waren für die Feuerunterstützung- Eskortier- und Patrouillenfahrten während der Operation vorgesehen. Den Geleitzerstörer verwendete man zur Sicherung der Landungsfahrzeuge während der Angriffe auf die Inseln Peleliu, Palau Islands. Die USS LAKE und die beiden Handelsschiffe reihten sich unterwegs ein und der Geleitzerstörer übernahm die übertragenen Aufgaben. Auf dem Weg nach Peleliu eskortierten die Kriegsschiffe der TF unter anderem das Kommandoschiff USS MOUNT McKINLEY ( AGC-7 ), die Schnellen Truppentransporter USS GEORGE E BADGER ( APD-33 ), USS SANDS ( APD-13 ) und USS NOA ( APD-24 ), den Zerstörer und Wasserflugzeugtender USS BALLARD ( AVD-10 ), die Docklandungsschiffe USS WHITE MARSH ( LSD-8 ), USS EPPING FOREST ( LSD-4 ), LINDENWALD ( LSD-6 ) und USS GUNSTON HALL ( LSD-5 ), die Schiffe der TransDiv 32 in der sich das Angriffsfrachtschiff USS ARNEB ( AKA-56 ) befand und die Angriffstransportschiffe USS ORMSBY ( APA-49 ), USS FREMONT ( APA-44 ), USS PIERCE ( APA-50 ) und USS JAMES O’HARA ( APA-90 ). Am Abend des 14. September erreichten die Schiffe der TG 32 ihre Ausgangspositionen. Am folgenden Tag begann der Angriff auf Peleliu, nachdem zwei Tage vorher schon mit dem Bombardement von See aus durch die Fire Support Group die Schlacht eingeläutet worden war. Die Männer der 1. Marinedivision, unter dem Kommando von Major General William Henry Rupertus ( 14. November 1889 – 25. März 1945 ), wurden angelandet und konnten auch sehr schnell einen Brückenkopf ausbauen, aber die japanischen Verteidiger hatten sich in die Berge zurückgezogen und leisteten von dort aus erbitterten Widerstand. Die USS LAKE patrouillierte zusammen mit den anderen Geleitzerstörern vor den Landungsfahrzeugen. Nach dem Entladen eskortierten die Geleitzerstörer die leeren Transportschiffe zum Atoll Ulithi. Von dort aus kehrten sie zu den Palau Inseln zurück und führten die Patrouillen weiter. Diese Patrouillen- und Begleitfahrten dauerten bis zum 14. November. An diesem Tag verließ die USS LAKE die Palau Inseln und fuhr zum Atoll Ulithi, Karolinen. Dort versetzte man den Geleitzerstörer in die Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THORN ( DD-647 ), USS THATCHER ( DD-514 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS LAKE, USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS LYMAN, USS KYNE, USS CROWLEY, USS SWEARER ( DE-186 ), USS WESSON ( DE-184 ), USS STERN ( DE-187 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS LAMONS ( DE-743 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen das Atoll Ulithi und fuhren zu ihrem vorgegebenen Wartebereich. In der Nacht zum 13. Dezember 1944 betankten die mitgeführten Öltanker der TG 30.8 die Kriegsschiffe der Task Force 38 die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % an Bord. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an, der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Anschließend fuhren die Schiffe der TG 30.8 wieder zum Atoll Ulithi zurück. Sie erreichten es am 21. Dezember. Die USS LAKE selber hatte keine Verluste und war wie durch ein Wunder unbeschädigt. Hier bereitete man sie für die Operation „Mike I“ vor. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), die Zerstörer USS THORN, USS FARRAGUT, USS DALE, USS THATCHER, USS KALK, USS HAILEY ( DD-556 ) und die USS STOCKHAM ( DD-683 ) welche vom 3. bis 7. Januar 1945 anwesend war, die Geleitzerstörer USS LAKE, USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS WESSON, USS SWEARER, USS STERN, USS LYMAN, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS WEAVER, USS HILBERT und USS GRADY ( DE-445 ), die Tanker USS KENNEBAGO, USS HOUSATONIC ( AO-35 ), USS TOMAHOWK ( AO-88 ), USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS CHICOPEE ( AO-34 ), USS GUADELUPE ( AO-32 ) und USS PATUXENT ( AO-44 ). Lange blieben die Schiffe der TG nicht vor dem Atoll. Noch in den letzten Tagen des Jahres 1944 verließen sie ihre Liegeplätze und fuhren nach Luzon, wo die Kämpfe gegen die japanischen Verteidiger im vollen Gange waren. Am 2. Januar 1945 übergaben die Tanker ihren mitgeführten Treibstoff an die Schiffe der Task Group 38.1 und 38.2. Drei Tage später erfolgte eine erneute Beölung. Danach fuhren die Tanker mit ihren Begleitschiffen wieder zum Atoll Ulithi um neuen Kraftstoff aufzunehmen. Am 6. Januar begannen die Landungsoperationen auf Luzon und am 7. Januar verließen die Tanker wieder das Atoll Ulithi und fuhren zur philippinischen Insel Leyte. Von dort aus ging die Fahrt bis ins Südchinesische Meer, wo die Flugzeugträger der Task Force 38 Angriffe auf die japanische Schifffahrt führte. Acht Zerstörer eskortierten zwei Geleitflugzeugträger und sechs Tanker aus der Fast Refueling Group bis dorthin und ab dem 8. Januar betankte man die Schiffe der TF 38 rund 255 Seemeilen nordöstlich von Luzon. Die anderen Tanker und Geleitflugzeugträger wurden von den Geleitzerstörern beschützt. Am 13. Januar wurden nochmals die Schiffe der TF 38 betankt. Danach werden die geleerten Tanker von den Geleitzerstörern bis zum Atoll Ulithi eskortiert. Das Südchinesische Meer verlassen die restlichen Schiffe der Fast Refueling Group am 20. Januar. Die Fahrt ging in Richtung Ulithi. Im Hafen von Ulithi legten die Schiffe der Fast Refueling Group am 27. Januar an. Hier versetzte man die USS LAKE in die Task Group 50.8, der Sea Logistic Support Group, einer Nachschubeinheit die die Schnellen Flugzeugträger und deren Sicherungsschiffe aus der 5. US Flotte während der Iwo Jima und Okinawa Operationen zu versorgen hatte. In dieser TG 50.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS ATTU ( CVE-102 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ), USS MAKASSAR STRAIT ( CVE-91 ) und USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS FARRAGUT, USS DALE, USS AYLWIN, USS KALK und USS GILLESPIE ( DD-609 ), die Geleitzerstörer USS LAKE, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS CROWLEY, USS WEAVER, USS LYMAN, USS DONALDSON, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT und USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), die Schnellen Truppentransporter USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS OVERTON ( APD-23 ), die Tanker USS PATUXENT, USS CIMARRON, USS MILLICOMA, USS SUAMICO ( AO-49 ), USS MERRIMACK ( AO-37 ), USS MONONGAHELA ( AO-42 ), USS TALLULAH ( AO-50 ), USS CAHABA ( AO-82 ), USS TALUGA ( AO-62 ) und USS SAUGATUCK ( AO-75 ), die Munitionstransportschiffe USS SHASTA ( AE-6 ) und USS WRANGELL ( AE-12 ) und der Hochseeschlepper USS UTE ( AT-76 ). Am 8. Februar 1945 verließen die Schiffe der TG 50.8 das Atoll Ulithi um für die Operation „Detachment“ den notwendigen Nachschub zu liefern. Die Schiffe der Task Force 58 wurden am 13. und 14. Februar betankt. Das Seegebiet um Bonin Islands erreichte man am 16. Februar und am darauffolgenden Tag gab es einen feindlichen Luftangriff der aber erfolgreich abgewehrt werden konnte. Planmäßig wurden am 19. Februar die Flugzeugträger der Task Groups 58.1, 58.4 und 58.5 betankt und am folgenden Tag die der TG 58.2 und 58.3. In dem Einsatzgebiet der TG 50.8 gab es am 26. Februar U-Boot Alarm und zwei japanische U-Boote konnten westlich von Iwo Jima versenkt werden. Das Seegebiet von Iwo Jima verließen die Schiffe der TF am 1. März und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Hier untergliederte man die Schiffe innerhalb der TG 50.8 in mehrere Untergruppen. Die USS LAKE blieb aber in der Übergeordneten Hauptgruppe. Die Task Group 50.8 befehligte Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ). In dieser Hauptgruppe befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS KALK, USS GILLESPIE, USS AYLWIN, USS HOBBY ( DD-610 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ) und drei weitere Zerstörer, die Geleitzerstörer USS LAKE, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LYMAN, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS CROWLEY, USS LAMONS, USS HILBERT, USS BRACKETT ( DE-41 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS CORBESIER ( DE-438 ) und USS CONKLIN ( DE-439 ), die Tanker USS TALUGA, USS CIMARRON, USS TALLULAH, USS PATUXENT, USS COWANESQUE ( AO-79 ), USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ) und USS CHICOPEE ( AO-34 ) und der Hochseeschlepper USS UTE. Die Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Bei einer Eskortierfahrt, nach dem 6. April, griffen zehn Kamikazepiloten die Versorgungsflotte an. Ein Flugzeug davon schoss zuerst auf die USS TALUGA und stürzte sich dann auf den Tanker, der 300.000 Gallonen Flugbenzin geladen hatte. Doch das Flugzeug explodierte noch vor dem Aufschlag vor der Schiffsbrücke, so dass der Tanker schon nach kurzer Zeit wieder im Einsatz war. Ein zweites Kamikazeflugzeug stürzte neben einem Patrouillenboot ins Wasser ohne Schaden anzurichten. Die Schiffe der TG 58.4 wurden dann am 24. April auf offener See versorgt. Die Task Group 50.8 integrierte man ab dem 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS WINDHAM BAY, USS BOUGAINVILLE, USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT, den Zerstörern USS THORN, USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS KALK, USS AYLWIN, USS DALE und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS LAKE, USS REYNOLDS, USS LYMAN, USS STRAUS, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS LA PRADE, USS HOWARD F CLARK, USS DONALDSON, LAMONS, USS JACK MILLER, USS CORBESIER, USS CONKLIN, USS CROWLEY, USS BANGUST, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA, USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA. Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Doch die Schiffe laufen alle in einen Taifun. Man hat auf der USS LAKE zu tun den Geleitzerstörer ohne Schaden durch dieses Unwetter zu bringen. Vielen Schiffsbesatzungen der TG gelang es aber nicht ihre Schiffe ohne große Zerstörungen durch den Sturm zu bringen. Viele der Schiffe zogen sich dann bis zum 17. Juni in die San Pedro Bay, Leyte zurück damit nach dem Taifun wieder Ordnung geschaffen werden und man sich auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereiten konnte. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich dafür die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS GILBERT ISLANDS ( CVE-107 ), USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS THORN, USS KALK, USS TAYLOR, USS NICHOLAS, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS LAKE, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LYMAN, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS WILLMARTH ( DE-638 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG unterstützten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Trägerflugzeuge bei deren Lugtangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu. Dazu verließen die Schiffe am 28. Juni Leyte und erreichten zwei Tage später das Atoll Ulithi. Hauptsächlich wurden nun die Schiffe der Task Force 38 versorgt vor Honshu. Die USS LAKE eskortierte zusammen mit anderen Geleitzerstörern leere Öltanker zum Atoll Ulithi und kehrte zusammen mit den Kriegsschiffen an die japanische Küste zurück. Am 8. August eilten die Geleitzerstörer einem Schiffskonvoi entgegen, er bestand aus 12 Öltankern und einem Versorgungsschiff, welcher vom Atoll Ulithi kam. In der Nähe der japanischen Gewässer fanden die Schiffe zueinander und fuhren zu den amerikanischen Kriegsschiffen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Die USS LAKE blieb aber mit den Schiffen der TG 30.8 weiterhin vor Honshu und sicherte die Öltanker der Invasionsflotte ab. Am 9. September lief der Geleitzerstörer in die Sagami Bay ein und übernahm logistische Pflichten für die Besatzungstruppen. Dann wechselte das Kriegsschiff in die Bucht von Tokio. Diese verließ der Geleitzerstörer am 21. September und fuhr an die kalifornische Küste. Am 13. Oktober erreichte die USS Lake die Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien. Hier stellte man am 3. Dezember 1945 den Geleitzerstörer außer Dienst. Den Namen USS LAKE ( DE-301 ) strich man am 19. Dezember 1945 von der US Navy – Liste. Den Schiffskörper verkaufte man am 14. Dezember 1946 an die Puget Sound Navigation Company in Seattle, Washington zum verschrotten.


USS LAKE ( DE-301 )
Commanding Officer

LCDR Arthur D. Weekes, Jr.  (USNR)        5. Februar 1944 – 14. Oktober 1945
LCDR Soloman Ribakoff  (USNR)       14. Oktober 1945 – 3. Dezember 1945