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USS DONALDSON ( DE-44 )

USS DONALDSON ( DE-44 )

Biografie

Trosse Emmett Donaldson
* 19. Juni 1914 in Tacoma, Washington
† 9. April 1942 auf einem US Army Schlepper

Trosse Emmett Donaldson wechselte am 25. November 1940 von der US Handelsmarine in die US Naval Reserve und wurde zum Lieutenant ( jg ) befördert. Er dienste anschließend an Bord des Öltankers USS SEPULGA ( AO-20 ) und ab dem 25. März 1941 an Bord des U-Boot Tenders USS OTUS ( AS-20 ). Lieutenant Donaldson befand sich am 7. Dezember 1941, an dem Tag an dem die Japaner die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii angriffen, auf dem amerikanischen Marinestützpunkt von Cavite, Manila Bay, philippinische Insel Luzon, wo die US Asiatische Flotte lag. Am 8. Dezember 1941 begannen die Kämpfe um die philippinischen Inseln. Lieutenant Donaldson erhielt in dieser Zeit das Navy Cross verliehen für seinen Heldenmut. Er arbeitete unermüdlich um bei japanischen Luftangriffen Schiffe und Verwundete zu evakuieren und das entstandene Feuer zu bekämpfen. Er war am 9. April 1942 der Kommandeur eines US Army Schleppers. Das kleine Schiff wurde in der Manila Bay von den Japanern versenkt. Lieutenant Donaldson erhielt vom US Kriegsministerium posthum das Distinguished Service Cross verliehen.


USS DONALDSON ( DE-44 )

Schiffsbiografie

Die USS DONALDSON ( DE-44 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Lieutenant Trosse Emmett Donaldson benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer mit der Kennung DE-55 hatte zuerst am 1. August 1942 den Namen USS DONALDSON verliehen bekommen, aber dies wurde am 26. April 1943 annulliert, das Kriegsschiff wurde wegen des Lend and Lease Programms an die Briten abgegeben, und der Name dem Geleitzerstörer DE-508 zugewiesen. Allerdings wurde hier am 23. Juni 1943 der Name ebenfalls annulliert und dem Geleitzerstörer DE-44 zugewiesen.
Der Geleitzerstörer ist das neununddreißigste Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Puget Sound Naval Shipyard in Bremerton, Washington wurde am 12. Januar 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Zu diesem Zeitpunkt sollte das Schiff für die Royal Navy in Großbritannien gebaut werden und die Kennung BDE-44 tragen. Doch am 14. Juni 1943 übernahm die US Navy den Geleitzerstörer und das Kriegsschiff erhielt am 15. Juni 1943 die Kennung DE-44 und am 23. Juni den Namen USS DONALDSON. Mrs. J. J. Donaldson, Mutter von Lieutenant Trosse Emmett Donaldson, taufte am 1. August 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Henry Lee Plage stellte am 1. Dezember 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Nach der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt verließ die USS DONALDSON am 2. Februar 1944 die US Westküste und erreichte am 9. Februar die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Hier blieb der Geleitzerstörer bis zum 14. Februar und beteiligte sich an einigen Übungen innerhalb der Hawaiianischen Gewässer. Am 14. Februar stch das Kriegsschiff wieder in See und eskortierte einen Schiffskonvoi nach Roi Namur, Marshall Islands zur Versorgung der kämpfenden Truppe. Die USS DONALDSON blieb innerhalb Gewässer der Marshall Islands und begleitete bis zum 20. März mehrere Versorgungsschiffe zwischen Roi Namur und dem Atoll Eniwetok. Anschließend fuhr der Geleitzerstörer wieder nach Pearl Harbor zurück und wurde dort am 25. März festgemacht. Hier blieb das Kriegsschiff bis zum 23. April und beteiligte sich erneut an mehreren Übungen in den Hawaiianischen Gewässern. Am 23. April wurde die USS DONALDSON das Flaggschiff des Commander der Escort Division 49 ( CortDiv 49 ). Die Aufgabe des Geleitzerstörers bestand darin sich an Anti-U-Boot Trainingseinheiten in den Hawaiianischen Gewässern zu beteiligen. Diese Übungen waren am 4. Juni abgeschlossen. Dann bereitete man das Kriegsschiff auf die kommende Eskortieraufgabe vor. Am 12. Juni verließ das Kriegsschiff zusammen mit den Geleitzerstörern USS REYNOLDS ( DE-42 ) und USS WILLMARTH ( DE-638 ) Pearl Harbor und eskortierte den Schiffskonvoi 4212-A, der Versorgungsgüter transportierte, zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Hier trafen die Schiffe am 20. Juni ein. Noch am selben Tag gliederte man die USS DONALDSON in die Task Group 12.2 ein, der Hunter Killer Group, die Captain William Vincent Saunders während der Opertion „Forager“ kommandierte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS HOGGATT BAY ( CVE-75 ) und die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS WYMAN ( DE-38 ) und USS LAKE ( DE-301 ). Die USS HOGGATT BAY war das Flaggschiff der TG. Aufgabe dieser Kriegsschiffe war es in den Gewässern östlich der Insel Guam und Nof Truk, Nördliche Marinanen auf der Suche nach japanischen U-Booten zu patrouillieren. Am 5. Juli begannen die Schiffe der TG mit ihrer Patrouillenfahrt und waren auf der Suche nach japanischen U-Booten. Am 11. Juli erschien der Hochseetanker USS GUADALUPE ( AO-32 ) und beölte die Kriegsschiffe. Vom 12. bis zum 18. Juli blieben die fünf Kriegsschiffe in ihren vorgegebenen Planquadraten und suchten weiterhin nach feindliche U-Boote. Kurz nach Mitternacht des 19. Juli erhielt man den ersten Radarkontakt von einem feindlichen U-Boot. Die USS WYMAN und USS REYNOLDS vernichten es. Am 22. Juli erreichen alle Schiffe der TG 12.2 das Atoll Eniwetok. Hier füllte man alle Bunker der Kriegsschiffe wieder auf. Vier Tage später verlassen sie das Atoll und beginnen die nächste Patrouillenfahrt. Ein weiteres japanisches U-Boot konnte durch die USS WYMAN und USS REYNOLDS am Abend des 28. Juli versenkt werden. Am 3. August verließen die Kriegsschiffe der TG 12.2 wieder die Gewässer vor Saipan und fuhren zum Atoll Eniwetok. Dort löste man am 9. August die TG auf. Am folgenden Tag verließ die USS DONALDSON das Atoll und eskortierte zusammen mit der USS REYNOLDS und USS LAKE den Leichten Kreuzer USS MONTPELIER ( CL-57 ) zur Marinebasis Pearl Harbor. Dort trafen alle vier Schiffe am 15. August ein. Man integrierte nun den Geleitzerstörer in die Task Group 31.4, der Western Garrison Group, deren Handelsschiffe Versorgungsgüter zu den Kriegsschiffen während der Palau Operation bringen sollten. In dieser TG befanden sich die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS LAKE, USS LYMAN ( DE-302 ), USS KYNE ( DE-744 ) und USS CROWLEY ( DE-303 ), das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ), 2 Frachtschiffe und 14 Handelsschiffe wie die SS DON MARQUIS, SS CAPE ISABEL und SS YUGOSLAVIA VICTORY. Die USS DONALDSON verließ am 20. August zusammen mit der USS LYMAN und USS REYNOLDS die Marinebasis Pearl Harbor und eskortierte die beiden Frachtschiffe und 12 Handelsschiffe zuerst zum Port Purvis, Halbinsel Tulagi, Florida Island, Ostsalomonen. Hier warteten aus der Task Group 31.4 schon seit dem 25. August das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ) und die beiden Geleitzerstörer USS KYNE und USS CROWLEY. Wenige Stunden nachdem die USS DONALDSON und die anderen Schiffe eingetroffen waren, verließen sie auch schon wieder den schützenden Hafen und fuhren zum Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Hier trafen sie am 14. September ein. Am folgenden Tag verließen alle Schiffe der TG den Seeadler Harbour und fuhren zu den Palau Inseln damit die dort kämpfenden Truppen ihren Nachschub erhielten. Gleich nachdem die ersten der Transportschiffe entladen waren, eskortierte die USS DONALDSON zusammen mit der USS CROWLEY diese ab dem 22. September nach Hollandia, Neuguinea. Die dortige amerikanische Marinebasis erreichten sie am 26. September. Da geschah es, dass das Handelsschiff SS DON MARQUIS am Abend mit einem anderen Schiff kollidierte und ein Feuer ausbrach. Die USS DONALDSON und USS CROWLEY waren gleich zur Stelle und beteiligten sich an der Feuerbekämpfung und nahmen die Verwundeten an Bord. Gleich nachdem das Feuer unter Kontrolle war, verließen die beiden Geleitzerstörer Hollandia und fuhren zu den Palau Inseln zurück. Ab dem 2. Oktober begann die USS DONALDSON in den Gewässern vor dem nördlichen Eingang der Passage zur Kossol Roads, Palau Islands zu patrouillieren. Dabei war das Kriegsschiff auf der Suche nach feindlichen U-Booten. Außerdem eskortierte der Geleitzerstörer zwei Mal mehrere Schiffe bis zu den Russell Inseln. Diese Patrouillen- und Begleitfahrten dauerten bis zum 14. November. An diesem Tag verließ das Kriegsschiff die Palau Inseln und fuhr zum Atoll Ulithi, Karolinen. Dort versetzte man die USS DONALDSON in die Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THORN ( DD-647 ), USS THATCHER ( DD-514 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS LAKE, USS LYMAN, USS KYNE, USS CROWLEY, USS SWEARER ( DE-186 ), USS WESSON ( DE-184 ), USS STERN ( DE-187 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS LAMONS ( DE-743 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen das Atoll Ulithi und fuhren zu ihrem vorgegebenen Wartebereich. Hier stellte man die Task Undergroup 30.8.14 zusammen. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS CAPE ESPERANCE ( CVE-88 ), USS ALTAMAHA ( CVE-18 ) und USS KWAJALEIN ( CVE-98 ), die Zerstörer USS HULL und USS HULBERT ( DD-342 ) und der Geleitzerstörer USS DONALDSON. Diese Schiffe eilten den Kriegsschiffen der Task Force 38 entgegen, und übergaben den Schiffen deren Treibstoffbunker fast geleert waren, frischen Treibstoff. In der Nacht zum 13. Dezember 1944 betankten die mitgeführten Öltanker der TG 30.8 die Kriegsschiffe der Task Force 38 die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % an Bord. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Anschließend fuhren die Schiffe der TG 30.8 wieder zum Atoll Ulithi zurück. Sie erreichten es am 21. Dezember. Die USS DONALDSON selber verlor während des Taifuns drei Besatzungsmitglieder, die über Bord gespült worden waren. Außerdem erlitt der Geleitzerstörer erhebliche Schäden an Bord. Dadurch lag das Kriegsschiff vom 24. Dezember bis zum 12. Januar 1945 vor dem Atoll Ulithi und musste repariert werden. Hier versetzte man die USS DONALDSON in die Task Group 50.8, der Sea Logistic Support Group, einer Nachschubeinheit die die Schnellen Flugzeugträger und deren Sicherungsschiffe aus der 5. US Flotte während der Iwo Jima und Okinawa Operationen zu versorgen hatte. In dieser TG 50.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS ATTU ( CVE-102 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ), USS MAKASSAR STRAIT ( CVE-91 ) und USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS FARRAGUT, USS DALE, USS AYLWIN, USS KALK und USS GILLESPIE ( DD-609 ), die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS CROWLEY, USS WEAVER, USS LYMAN, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT und USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), die Schnellen Truppentransporter USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS OVERTON ( APD-23 ), die Tanker USS PATUXENT, USS CIMARRON, USS MILLICOMA, USS SUAMICO ( AO-49 ), USS MERRIMACK ( AO-37 ), USS MONONGAHELA ( AO-42 ), USS TALLULAH ( AO-50 ), USS CAHABA ( AO-82 ), USS TALUGA ( AO-62 ) und USS SAUGATUCK ( AO-75 ), die Munitionstransportschiffe USS SHASTA ( AE-6 ) und USS WRANGELL ( AE-12 ) und der Hochseeschlepper USS UTE ( AT-76 ). Am 8. Februar 1945 verließen die Schiffe der TG 50.8 das Atoll Ulithi um für die Operation „Detachment“ den notwendigen Nachschub zu liefern. Die Schiffe der Task Force 58 wurden am 13. und 14. Februar betankt. Das Seegebiet um Bonin Islands erreichte man am 16. Februar und am darauffolgenden Tag gab es einen feindlichen Luftangriff, der aber erfolgreich abgewehrt werden konnte. Planmäßig wurden am 19. Februar die Flugzeugträger der Task Groups 58.1, 58.4 und 58.5 betankt und am folgenden Tag die der TG 58.2 und 58.3. In dem Einsatzgebiet der TG 50.8 gab es am 26. Februar U-Boot Alarm und zwei japanische U-Boote konnten westlich von Iwo Jima versenkt werden. Das Seegebiet von Iwo Jima verließen die Schiffe der TF am 1. März und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Hier untergliederte man die Schiffe innerhalb der TG 50.8 in mehrere Untergruppen. Die USS DONALDSON blieb aber in der Übergeordneten Hauptgruppe. Die Task Group 50.8 befehligte Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ). In dieser Hauptgruppe befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS KALK, USS GILLESPIE, USS AYLWIN, USS HOBBY ( DD-610 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ) und drei weitere Zerstörer, die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LYMAN, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS CROWLEY, USS LAMONS, USS HILBERT, USS LAKE ( DE-301 ), USS BRACKETT ( DE-41 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS CORBESIER ( DE-438 ) und USS CONKLIN ( DE-439 ), die Tanker USS TALUGA, USS CIMARRON, USS TALLULAH, USS PATUXENT, USS COWANESQUE ( AO-79 ), USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ) und USS CHICOPEE ( AO-34 ) und der Hochseeschlepper USS UTE. Die Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Bei einer Eskortierfahrt, nach dem 6. April, griffen zehn Kamikazepiloten die Versorgungsflotte an. Ein Flugzeug davon schoss zuerst auf die USS TALUGA und stürzte sich dann auf den Tanker, der 300.000 Gallonen Flugbenzin geladen hatte. Doch das Flugzeug explodierte noch vor dem Aufschlag vor der Schiffsbrücke, so dass der Tanker schon nach kurzer Zeit wieder im Einsatz war. Ein zweites Kamikazeflugzeug stürzte neben einem Patrouillenboot ins Wasser ohne Schaden anzurichten. Die Schiffe der TG 58.4 wurden dann am 24. April auf offener See versorgt. Die Task Group 50.8 integrierte man ab dem 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS WINDHAM BAY, USS BOUGAINVILLE, USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT, den Zerstörern USS THORN, USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS KALK, USS AYLWIN, USS DALE und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS LYMAN, USS STRAUS, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS LA PRADE, USS HOWARD F CLARK, LAMONS, USS JACK MILLER, USS CORBESIER, USS CONKLIN, USS CROWLEY, USS LAKE, USS BANGUST, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA, USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA. Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Doch die Schiffe laufen alle in einen Taifun. Man hat auf der USS DONALDSON zu tun den Geleitzerstörer ohne Schaden durch dieses Unwetter zu bringen, was aber nur bedingt gelang. Diesmal ging keines der Besatzungsmitglieder über Bord und der entstandene Schaden hatte keinen Einfluss auf die Einsatzfähigkeit des Geleitzerstörers. Vielen anderen Schiffsbesatzungen der TG erging es nicht anders und ihre Schiffe erlitten teilweise große Zerstörungen durch den Taifun. Fast alle Schiffe zogen sich dann bis zum 17. Juni in die San Pedro Bay, Leyte zurück damit nach dem Taifun wieder Ordnung geschaffen werden und man sich auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereiten konnte. Dadurch, dass auf der USS DONALDSON kaum Schäden zu verzeichnen waren, versetzte man den Geleitzerstörer in die Task Undergroup 78.4.1, die Rear Admiral William Dodge Sample ( 9. März 1898 in Buffalo, New York – 2. Oktober 1945 über Japan ) während der Operation „Oboe VI“ befehligte. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SUWANNEE ( CVE-27 ), USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS GILBERT ISLAND ( CVE-107 ), der Zerstörer USS DALE ( DD-353 ) und die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS KYNE, USS LAMONS, USS MITCHELL ( DE-43 ) und USS CLOUES ( DE-265 ). Am 19. Juni verlassen diese Schiffe Leyte und fuhren nach Balikpapan, Borneo. Die Gewässer vor Balikpapan erreichten die Kriegsschiffe am 30. Juni und begannen mit der Versorgung der Angriffsflotte. Die Landung der Sturmtruppen begann am 1. Juli und am 3. Juli verließen die Schiffe der TU 78.4.1 wieder die Gewässer von Balikpapan und fuhren nach Leyte zurück, wo sie am 6. Juli in die San Pedro Bay einfuhren. Sofort gliederte man die USS DONALDSON wieder in die Task Group 30.8, die zur Versorgung der Kriegsschiffe der 3. US Flotte bereitstanden. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS GILBERT ISLANDS, USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS THORN, USS KALK, USS TAYLOR, USS NICHOLAS, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LAKE, USS LYMAN, USS CROWLEY, USS HOWARD F CLARK, BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS MITCHELL, USS WILLMARTH, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG unterstützten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Luftangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu. Die USS DONALDSON operierte zusammen mit den anderen Zerstörern und Geleitzerstörern im Umkreis von 200 Seemeilen vor der japanischen Küste und sicherte dabei die Geleitflugzeugträger vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Die USS DONALDSON blieb aber mit den Schiffen der TG 30.8 weiterhin vor Honshu und sicherte die Invasionsflotte bis zum 31. August ab. An diesem Tag wechselte der Geleitzerstörer nach Okinawa und übernahm dort Überwachungsaufgaben. Doch schon am 16. September verließ das Kriegsschiff auch diese Insel und fuhr über Saipan und Pearl Harbor nach San Francisco, Kalifornien. Hier legte der Geleitzerstörer am 8. Oktober an. Da eine umfassende Überholung an dem Schiff eigentlich anstand, aber man es für kriegstechnische Zwecke nicht mehr einsetzen brauchte, ließ man eine Begutachtung des Schiffskörpers wegfallen. Man stellte am 5. Dezember 1945 das Kriegsschiff außer Dienst. Den Namen USS DONALDSON ( DD-44 ) strich man am 19. Dezember 1945 von der US Navy – Liste. Den Schiffskörper verkaufte man am 2. Juli 1946 an die National Metal and steel Corporation auf Terminal Island, Los Angeles, Kalifornien zum verschrotten.


USS DONALDSON ( DE-44 )
Commanding Officer

LCDR Henry Lee Plage   (USNR)         1. Dezember 1943 – 2. März 1944
LCDR Henry G. Hartmann   (USNR)          2. März 1944 – 5. Dezember 1945

USS REYNOLDS ( DE-42 )

USS REYNOLDS ( DE-42 )

Biografie

Dudley Louis Reynolds
* 20. November 1910 in Blair, Nebraska
† 30. November 1942 in der Schlacht von Tassafaronga, Salomonen

Dudley Louis Reynolds trat am 4. Januar 1928 in die US Navy ein. Hier war er ab dem 18. Februar 1938 der Warranted Machinist an Bord des Flugzeugträgers USS SARATOGA ( CV-3 ). Doch schon im März 1938 versetzte man ihn an Bord des Schweren Kreuzers USS PENSACOLA ( CA-24 ). An Bord dieses Kriegsschiffes ernannte man ihn am 23. Juli 1942 zum Ensign. Am 30. November 1942 kam es zur Schlacht von Tassafaronka, Salomonen. Hier traf einer von 18 japanischen Torpedos den Schweren Kreuzer unter dem Großmast auf der Backbordseite. Durch die Explosion wurde der Maschinenraum überflutet. Hier starb Ensign Reynolds beim Versuch seine Kameraden auf die Seite eines sicheren Schotts zu führen.


USS REYNOLDS ( DE-42 )

Schiffsbiografie

Die USS REYNOLDS ( DE-42 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Ensign Dudley Louis Reynolds benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das siebenunddreißigste Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Puget Sound Naval Shipyard in Bremerton, Washington wurde am 12. Januar 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Zu diesem Zeitpunkt sollte das Schiff für die Royal Navy in Großbritannien gebaut werden und die Kennung BDE-42 tragen. Doch am 14. Juni 1943 übernahm die US Navy den Geleitzerstörer und das Kriegsschiff erhielt am 15. Juni 1943 die Kennung DE-42 und am 23. Juni den Namen USS REYNOLDS. Mrs. Dudley Louis Reynolds, Witwe von Ensign Dudley Louis Reynolds, taufte am 1. August 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Edward Payson Adams ( 6. April 1907 in Worcester, Massachusetts – 3. Juli 1975 ) stellte am 8. November 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Für die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt wechselte die USS REYNOLDS nach San Diego, Kalifornien und verließ dann am 13. Januar 1944 die US Westküste. Die Fahrt führte den Geleitzerstörer zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Hier traf das Kriegsschiff am 20. Januar ein. Für die Mannschaft des Schiffes begannen nun einige Tage des Trainings. Am 27. Januar verließ die USS REYNOLDS die Marinebasis und eskortierte den Geleitflugzeugträger USS WHITE PLAINS ( CVE-66 ) zum Atoll Tarawa, Gilbert Islands. Dieser Geleitflugzeugträger hatte vom 23. bis zum 27. Januar in Pearl Harbor gelegen und neue Flugzeuge an Bord bekommen und sollte diese dorthin bringen. Am 3. Februar erreichten die beiden Schiffe das Atoll. Die Flugzeuge verließen den Träger und sofort machte man sich auf den Weg zum Atoll Majuro, Marshall Islands, was sie am folgenden Tag erreichten. Von hier aus fuhren sie direkt zu den gerade eingenommen Atoll Kwajalein, Marshall Islands. In die Lagune des Atolls fuhr die USS WHITE PLAINS am 7. Februar hinein und die sich an Bord befindlichen Flugzeuge begannen zu starten. Zur selben Zeit war der Zerstörer USS CALDWELL ( DD-605 ) in der Lagune mit Versorgungsmanövern unterwegs. Man musste in diesem engen Seebereich höllisch aufpassen, da die Geleitflugzeugträger kontinuierlich manövrieren mussten. Dabei kollidierte der Zerstörer mit dem Geleitflugzeugträger. Die Beschädigungen an der USS WHITE PLAINS waren erheblicher wie bei dem Zerstörer. Daher musste die USS REYNOLDS bis zum 17. Februar warten bis die Untersuchungen an dem Geleitflugzeugträger abgeschlossen waren. Noch am selben Tag verließen die beiden Kriegsschiffe wieder das Atoll Kwajalein und fuhren über das Atoll Makin, Gilbert Islands nach Pearl Harbor, wo sie am 23. Februar festmachten. Hier integrierte man den Geleitzerstörer bis zum Mai unter den Befehl des Commander, der Submarine Training Force im Pazifik ( ComSubTrainForPac ). Die Aufgabe der USS REYNOLDS bestand darin sich an Anti-U-Boot Trainingseinheiten zu beteiligen und Anti-U-Boot Demonstrationen vor australischen Beobachtern durchzuführen. Anschließend bereitete man den Geleitzerstörer auf seine Eskortieraufgaben wieder vor. Am 12. Juni verließ das Kriegsschiff Pearl Harbor und eskortierte zusammen mit den Geleitzerstörern USS DONALDSON ( DE-44 ) und USS WILLMARTH ( DE-638 ) den Schiffskonvoi 4212-A, der Versorgungsgüter transportierte, zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Hier trafen die Schiffe am 20. Juni ein. Noch am selben Tag gliederte man die USS REYNOLDS in die Task Group 12.2 ein, der Hunter Killer Group, die Captain William Vincent Saunders während der Opertion „Forager“ kommandierte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS HOGGATT BAY ( CVE-75 ) und die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS DONALDSON, USS WYMAN ( DE-38 ) und USS LAKE ( DE-301 ). Die USS HOGGATT BAY war das Flaggschiff der TG. Aufgabe dieser Kriegsschiffe war es in den Gewässern östlich der Insel Guam und Nof Truk, Nördliche Marianen auf der Suche nach japanischen U-Booten zu patrouillieren. Am 5. Juli begannen die Schiffe der TG mit ihrer Patrouillenfahrt und waren auf der Suche nach japanischen U-Booten. Am 11. Juli erschien der Hochseetanker USS GUADALUPE ( AO-32 ) und beölte die Kriegsschiffe. Vom 12. bis zum 18. Juli blieben die fünf Kriegsschiffe in ihren vorgegebenen Planquadraten und suchten weiterhin nach feindliche U-Boote. Um 00:24 Uhr des 19. Juli, da befand sich die USS WYMAN rund 360 Seemeilen östlich von Guam, erhielt der Geleitflugzeugträger einen Oberflächenradarkontakt. Den untersuchte man nun. Captain Saunders entsandte dazu die USS WYMAN und USS REYNOLDS. Lieutenant Commander Edwin Peter Parker, Kommandant der USS WYMAN, befahl nun um 00:51 Uhr umgehend eine Salve Mark 10 Hedgehog, von 24 Stück, auf das Ziel abzufeuern. Das Ergebnis war negativ. Sofort lud man die Hedgehog nach und stellte für einen zweiten Angriff eine größere Reichweite ein. Da schloss die USS REYNOLDS auf und beide Geleitzerstörer begannen nach dem japanischen U-Boot zu suchen. Um 01:25 Uhr wird die zweite Salve abgefeuert. Die USS WYMAN wird von fünf kleinen Explosionen durchgeschüttelt. Fünf Minuten später erfolgte eine schwere Detonation. Man versucht nun vergeblich einen Sonarkontakt herzustellen. Das zurückkehrende Echolot zeigt an, dass der Kontakt zerstört worden sei. Das japanische U-Boot war IJN I-5, Kommandant Lieutenant Commander Doi Takeshige, und ist bei den Koordinaten 13° 01’ Nord , 151° 58’ Ost mit allen 130 Mannschaftsmitgliedern versenkt worden. Die USS REYNOLDS und die USS WYMAN schlossen sich den Kriegsschiffen der TG 12.2 wieder an und erreichten am 22. Juli das Atoll Eniwetok. Hier füllte man alle Bunker wieder auf. Vier Tage später verlassen diese Kriegsschiffe das Atoll und beginnen die nächste Patrouillenfahrt. Um 17:33 Uhr des 28. Juli sah man von der USS HOGGATT BAY und von der USS WYMAN gleichzeitig das japanische U-Boot IJN Ro-48, das an der Oberfläche fuhr. Die USS WYMAN und die USS REYNOLDS stürmten auf das feindliche U-Boot zu. Da begann es auch schon zu tauchen und wollte fliehen. Um 18:05 Uhr erhielt man auf der USS WYMAN einen Sonarkontakt von dem flüchtenden Boot. Acht Minuten später gab LCDR Parker den Befehl zum Abschuss einer Salve von Hedgehog. Mit einer tödlichen Genauigkeit schlugen die Granaten in das Ziel ein. Die Tonoperatoren auf dem Geleitzerstörer hörten das Geräusch von mehreren schweren Unterwasserexplosionen. Um 18:19 Uhr folgte eine zweite Salve Hedgehog auf genau dieselben Zielkoordinaten. Weitere schwere Unterwasserexplosionen folgten. Nun schoss die USS REYNOLDS ebenfalls eine Salve von Hedgehog ab. Alle 76 Besatzungsmitglieder von IJN Ro-48 starben. Nach der Detonation der zweiten Salve von USS WYMAN kamen große Mengen an Trümmern und Öl an die Wasseroberfläche. Am 3. August verließen die Kriegsschiffe der TG 12.2 wieder die Gewässer vor Saipan und fuhren zum Atoll Eniwetok. Dort löste man am 9. August die TG auf. Am folgenden Tag verließ die USS REYNOLDS das Atoll und eskortierte zusammen mit der USS DONALDSON und USS LAKE den Leichten Kreuzer USS MONTPELIER ( CL-57 ) zur Marinebasis Pearl Harbor. Dort trafen alle vier Schiffe am 15. August ein. Hier integrierte man den Geleitzerstörer in die Task Group 31.4, der Western Garrison Group, deren Handelsschiffe Versorgungsgüter zu den Kriegsschiffen während der Palau Operation bringen sollten. In dieser TG befanden sich die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS DONALDSON, USS LAKE, USS LYMAN ( DE-302 ), USS KYNE ( DE-744 ) und USS CROWLEY ( DE-303 ), das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ), 2 Frachtschiffe und 14 Handelsschiffe wie die SS CAPE ISABEL, SS DON MARQUIS und SS YUGOSLAVIA VICTORY. Die USS REYNOLDS verließ am 20. August zusammen mit der USS LYMAN und USS DONALDSON die Marinebasis Pearl Harbor und eskortierte die beiden Frachtschiffe und 12 Handelsschiffe zuerst zum Port Purvis, Halbinsel Tulagi, Florida Island, Ostsalomonen. Hier warteten aus der Task Group 31.4 schon seit dem 25. August das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ) und die beiden Geleitzerstörer USS KYNE und USS CROWLEY. Wenige Stunden nachdem die USS REYNOLDS und die anderen Schiffe eingetroffen waren, verließen sie auch schon wieder den schützenden Hafen und fuhren zum Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Hier trafen sie am 14. September ein. Am folgenden Tag verließen alle Schiffe der TG den Seeadler Harbour und fuhren zu den Palau Inseln damit die dort kämpfenden Truppen ihren Nachschub erhielten. Bis zum 5. Oktober blieb die USS REYNOLDS in den Gewässern um die Palau Inseln und patrouillierte dort am nördlichen Eingang der Passage zur Kossol Roads. Ab dem 5. Oktober eskortierte der Geleitzerstörer Versorgungsschiffe zwischen dem Seeadler Harbour und dem Port Purvis, Tulagi hin und her. Diese Begleitfahrten dauerten bis zum 14. November. An diesem Tag verließ das Kriegsschiff die Halbinsel Tulagi und fuhr zum Atoll Ulithi, Karolinen. Dort versetzte man die USS REYNOLDS in die Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THORN ( DD-647 ), USS THATCHER ( DD-514 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS LAKE, USS LYMAN, USS KYNE, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS SWEARER ( DE-186 ), USS WESSON ( DE-184 ), USS STERN ( DE-187 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS LAMONS ( DE-743 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen das Atoll Ulithi und betankten in der Nacht zum 13. Dezember 1944 die Kriegsschiffe der Task Force 38 die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % an Bord. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Anschließend fuhren die Schiffe der TG 30.8 wieder zum Atoll Ulithi zurück. Sie erreichten es am 21. Dezember. Hier bereitete man sie für die Operation „Mike I“ vor. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), die Zerstörer USS THORN, USS FARRAGUT, USS DALE, USS THATCHER, USS KALK, USS HAILEY ( DD-556 ) und die USS STOCKHAM ( DD-683 ) welche vom 3. bis 7. Januar 1945 anwesend war, die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS KYNE, USS WESSON, USS SWEARER, USS STERN, USS LYMAN, USS BANGUST, USS CROWLEY, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS WEAVER, USS HILBERT und USS GRADY ( DE-445 ), die Tanker USS KENNEBAGO, USS HOUSATONIC ( AO-35 ), USS TOMAHOWK ( AO-88 ), USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS CHICOPEE ( AO-34 ), USS GUADELUPE ( AO-32 ) und USS PATUXENT ( AO-44 ). Lange blieben die Schiffe der TG nicht vor dem Atoll. Noch in den letzten Tagen des Jahres 1944 verließen sie ihre Liegeplätze und fuhren nach Luzon, wo die Kämpfe gegen die japanischen Verteidiger im vollen Gange waren. Am 2. Januar 1945 übergaben die Tanker ihren mitgeführten Treibstoff an die Schiffe der Task Group 38.1 und 38.2. Drei Tage später erfolgte eine erneute Beölung. Danach fuhren die Tanker mit ihren Begleitschiffen wieder zum Atoll Ulithi um neuen Kraftstoff aufzunehmen. Am 6. Januar begannen die Landungsoperationen auf Luzon und am 7. Januar verließen die Tanker wieder das Atoll Ulithi und fuhren zur philippinischen Insel Leyte. Von dort aus ging die Fahrt bis ins Südchinesische Meer, wo die Flugzeugträger der Task Force 38 Angriffe auf die japanische Schifffahrt führte. Acht Zerstörer eskortierten zwei Geleitflugzeugträger und sechs Tanker aus der Fast Refueling Group bis dorthin und ab dem 8. Januar betankte man die Schiffe der TF 38 rund 255 Seemeilen nordöstlich von Luzon. Die anderen Tanker und Geleitflugzeugträger wurden von den Geleitzerstörern beschützt. Am 13. Januar wurden nochmals die Schiffe der TF 38 betankt. Danach werden die geleerten Tanker von den Geleitzerstörern bis zum Atoll Ulithi eskortiert. Das Südchinesische Meer verlassen die Schiffe der Fast Refueling Group am 20. Januar. Die Fahrt ging in Richtung Ulithi. Im Hafen von Ulithi legten die Schiffe der Fast Refueling Group am 27. Januar an. Hier versetzte man die USS REYNOLDS in die Task Group 50.8, der Sea Logistic Support Group, einer Nachschubeinheit die die Schnellen Flugzeugträger und deren Sicherungsschiffe aus der 5. US Flotte während der Iwo Jima und Okinawa Operationen zu versorgen hatte. In dieser TG 50.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS ATTU ( CVE-102 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ), USS MAKASSAR STRAIT ( CVE-91 ) und USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS FARRAGUT, USS DALE, USS AYLWIN, USS KALK und USS GILLESPIE ( DD-609 ), die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS KYNE, USS CROWLEY, USS WEAVER, USS LYMAN, USS DONALDSON, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT und USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), die Schnellen Truppentransporter USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS OVERTON ( APD-23 ), die Tanker USS PATUXENT, USS CIMARRON, USS MILLICOMA, USS SUAMICO ( AO-49 ), USS MERRIMACK ( AO-37 ), USS MONONGAHELA ( AO-42 ), USS TALLULAH ( AO-50 ), USS CAHABA ( AO-82 ), USS TALUGA ( AO-62 ) und USS SAUGATUCK ( AO-75 ), die Munitionstransportschiffe USS SHASTA ( AE-6 ) und USS WRANGELL ( AE-12 ) und der Hochseeschlepper USS UTE ( AT-76 ). Am 8. Februar 1945 verließen die Schiffe der TG 50.8 das Atoll Ulithi um für die Operation „Detachment“ den notwendigen Nachschub zu liefern. Die Schiffe der Task Force 58 wurden am 13. und 14. Februar betankt. Das Seegebiet um Bonin Islands erreichte man am 16. Februar und am darauffolgenden Tag gab es einen feindlichen Luftangriff der aber erfolgreich abgewehrt werden konnte. Planmäßig wurden am 19. Februar die Flugzeugträger der Task Groups 58.1, 58.4 und 58.5 betankt und am folgenden Tag die der TG 58.2 und 58.3. In dem Einsatzgebiet der TG 50.8 gab es am 26. Februar U-Boot Alarm und zwei japanische U-Boote konnten westlich von Iwo Jima versenkt werden. Das Seegebiet von Iwo Jima verließen die Schiffe der TF am 1. März und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Hier untergliederte man die Schiffe innerhalb der TG 50.8 in mehrere Untergruppen. Die USS REYNOLDS blieb aber in der Übergeordneten Hauptgruppe. Die Task Group 50.8 befehligte Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ). In dieser Hauptgruppe befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS KALK, USS GILLESPIE, USS AYLWIN, USS HOBBY ( DD-610 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ) und drei weitere Zerstörer, die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LYMAN, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS CROWLEY, USS LAMONS, USS HILBERT, USS LAKE ( DE-301 ), USS BRACKETT ( DE-41 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS CORBESIER ( DE-438 ) und USS CONKLIN ( DE-439 ), die Tanker USS TALUGA, USS CIMARRON, USS TALLULAH, USS PATUXENT, USS COWANESQUE ( AO-79 ), USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ) und USS CHICOPEE ( AO-34 ) und der Hochseeschlepper USS UTE. Die Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Bei einer Eskortierfahrt, nach dem 6. April, griffen zehn Kamikazepiloten die Versorgungsflotte an. Ein Flugzeug davon schoss zuerst auf die USS TALUGA und stürzte sich dann auf den Tanker, der 300.000 Gallonen Flugbenzin geladen hatte. Doch das Flugzeug explodierte noch vor dem Aufschlag vor der Schiffsbrücke, so dass der Tanker schon nach kurzer Zeit wieder im Einsatz war. Ein zweites Kamikazeflugzeug stürzte neben einem Patrouillenboot ins Wasser ohne Schaden anzurichten. Die Schiffe der TG 58.4 wurden dann am 24. April auf offener See versorgt. Die Task Group 50.8 integrierte man ab dem 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS WINDHAM BAY, USS BOUGAINVILLE, USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT, den Zerstörern USS THORN, USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS KALK, USS AYLWIN, USS DALE und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS LYMAN, USS STRAUS, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS LA PRADE, USS HOWARD F CLARK, USS DONALDSON, LAMONS, USS JACK MILLER, USS CORBESIER, USS CONKLIN, USS CROWLEY, USS LAKE, USS BANGUST, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA, USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA. Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Doch die Schiffe laufen alle in einen Taifun. Man hat auf der USS REYNOLDS zu tun den Geleitzerstörer ohne Schaden durch dieses Unwetter zu bringen. Vielen Schiffsbesatzungen der TG gelang es aber nicht ihre Schiffe ohne große Zerstörungen durch den Sturm zu bringen. Viele der Schiffe zogen sich dann bis zum 17. Juni in die San Pedro Bay, Leyte zurück damit nach dem Taifun wieder Ordnung geschaffen werden und man sich auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereiten konnte. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich dafür die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS GILBERT ISLANDS ( CVE-107 ), USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS THORN, USS KALK, USS TAYLOR, USS NICHOLAS, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LAKE, USS LYMAN, USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS WILLMARTH ( DE-638 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG unterstützten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Luftangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu. Dazu verließen die Schiffe am 28. Juni Leyte und erreichten zwei Tage später das Atoll Ulithi. Hauptsächlich wurden nun die Schiffe der Task Force 38 versorgt vor Honshu. Die USS REYNOLDS operierte zusammen mit den anderen Zerstörern und Geleitzerstörern im Umkreis von 200 Seemeilen vor der japanischen Küste und sicherte dabei die Geleitflugzeugträger vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen. In dieser Zeit konnte man sieben Seeminen in diesem Gebiet unschädlich machen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Die USS REYNOLDS blieb aber mit den Schiffen der TG 30.8 weiterhin vor Honshu und sicherte die Invasionsflotte ab. Am 4. September fuhr der Geleitzerstörer in die Bucht von Tokio ein. Hier blieb das Kriegsschiff bis zum 7. September und überwachte die Betankungsoperationen für die Schiffe der TF 30. Anschließend verließ die USS REYNOLDS die Tokyo Bay und eskortierte mehrere Öltanker bis zum Atoll Ulithi. Von hier aus fuhr der Geleitzerstörer über die Marinebasis Pearl Harbor nach San Francisco und legte Mitte Oktober dort an. Anschließend wechselte das Kriegsschiff in die Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien. Hier stellte man am 5. Dezember 1945 den Geleitzerstörer außer Dienst. Den Namen USS REYNOLDS ( DE-42 ) strich man am 19. Dezember 1945 von der US Navy – Liste. Den Schiffskörper verkaufte man dann am 28. April 1947 an John L. Key in San Francisco zum verschrotten.


USS REYNOLDS ( DE-42 )
Commanding Officer

LCDR Edward Payson Adams   (USNR)         1. November 1943 – 17. August 1944
LCDR Harry Marvin-Smith   (USNR)         17. August 1944 – 16. Juli 1945
LCDR David William Shean, Jr.   (USNR)       16. Juli 1945 – 27. Oktober 1945
LT William Joseph Gieszl          27. Oktober 1945 – 5. Dezember 1945

USS CROWLEY ( DE-303 )

USS CROWLEY ( DE-303 )

Biografie

Thomas Ewing Crowley
* 18. April 1902 in Madison, Illinois
† 7. Dezember 1941 in Pearl Harbor, Territorium Hawaii auf dem Schlachtschiff USS ARIZONA ( BB-39 )
war ein Offizier in der US Navy

Thomas Ewing Crowley meldete sich am 6. März 1919 freiwillig als Hospital Apprentice 2nd Class bei der US Navy. Nach seiner Einstufung als Pharmazie Maat 1. Klasse diente er an Bord des Geschützten Kreuzers USS MINNEAPOLIS ( C-13 ), auf dem Kohlenschiff USS BRUTUS ( AC-15 ), auf den Schlachtschiffen USS IDAHO ( BB-42 ) und USS MISSISSIPPI ( BB-41 ). Man entließ ihn am 31. Januar 1923 aus der regulären US Navy. Doch schon am 1. November 1923 schrieb sich Crowley als Mitglied der US Naval Reserve ein und diente an Bord des Ausbildungsschiffes USS WILMETTE ( IX-29 ) und den Zerstörern USS MEYER ( DD-279 ), USS MERVINE ( DD-322 ) und USS CORRY ( DD-334 ). Dann entließ man ihn am 27. Januar 1930. Während der Dienstjahre in der United States Naval Reserve besuchte Crowley das Chaminade College in Clayton, Missouri und schloss seine Ausbildung 1929 an der University of Southern College of Dentistry Class ab. Man beförderte ihn am 23. Dezember 1929 zum Lieutenant ( jg ) und er bekleidete die Position eines Assistant Dental Surgeon. Nach seiner Entlassung diente er an der Naval Station at Great Lakes, Illinois von 1930 bis 1932, an Bord des U-Boot tenders USS BEAVER ( AS-5 ) von 1932 bis 1935, an der Naval Air Station in San Diego, Kalifornien von 1935 bis 1937, in der Naval Station in der Guantanamo Bay, Kuba von 1937 bis 1939 und in Lakehurst, New Jersey von 1939 bis 1941. Am 5. August 1936 beförderte man Crowley zum Lieutenant. Von Lakehurst versetzte man ihn mit dem Auftrag sich an Bord des Schlachtschiffes USS ARIZONA ( BB-39 ) zu melden. An Bord des schweren Schiffes schiffte er sich am 23. Mai 1941 ein. Schon am 1. Juli 1941 beförderte man ihn zum Lieutenant Commander und war damit ein regulärer Zahnarzthelfer. Am Tag, an dem die Japaner die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii angriffen und auf alle Schiffe im Hafen Bomben und Torpedos abwarfen, befand sich Crowley an Bord des Schlachtschiffes. Er verlor wie viele andere Kameraden des Schiffes bei diesem Angriff sein Leben. Lieutenant Commander Thomas Ewing Crowley erhielt posthum am 21. Januar 1943 durch die General Order Nummer 186 das Purple Heart für seinen Kampf gegen den Feind der USA verliehen.


USS CROWLEY ( DE-303 )

Schiffsbiografie

Die USS CROWLEY ( DD-303 ) war das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Lieutenant Commander Thomas Ewing Crowley benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das siebenundfünfzigste Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien wurde am 24. Mai 1943 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Thomas Ewing Crowley, Witwe von Lieutenant Commander Thomas Ewing Crowley, taufte am 22. September 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander T. J. Skewes, Jr. ( USNR ) stellte am 25. März 1944 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Vom Tag der Indienststellung bis zum 4. April dauerte noch die Ausstattung des Schiffes. Danach begannen die Erprobungs- und Ausbildungsfahrten vor der kalifornischen Küste. Danach verließ die USS CROWLLEY am 25. Mai San Francisco, Kalifornien und fuhr zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. In die Basis lief der Geleitzerstörer sechs Tage später ein. Hier begann für das Kriegsschiffes bis zum 12. August ein Anti-U-Boot Training in den Hawaiianischen Gewässern. Man integrierte nun den Geleitzerstörer in die Task Group 31.4, der Western Garrison Group, deren Handelsschiffe Versorgungsgüter zu den Kriegsschiffen während der Palau Operation bringen sollten. In dieser TG befanden sich die Geleitzerstörer USS CROWLEY, USS DONALDSON ( DE-44 ), USS REYNOLDS ( DE-42 ), USS LAKE ( DE-301 ), USS LYMAN ( DE-302 ) und USS KYNE ( DE-744 ), das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS ( ARB-2 ), 2 Frachtschiffe und 14 Handelsschiffe wie die SS DON MARQUIS, SS CAPE ISABEL und SS YUGOSLAVIA VICTORY. Schon am 12. August verließ die USS CROWLEY zusammen mit der USS KYNE die amerikanische Marinebasis und fuhren zur Insel Russell Islands, Ostsalomonen. Von dort aus eskortierten die beiden Geleitzerstörer das Gefechtsreparaturschiff USS OCEANUS bis zum Port Purvis, Halbinsel Tulagi, Florida Island, Ostsalomonen. Die drei Schiffe trafen am 25. August ein und warteten auf die anderen Schiffe der TG. Diese hatten am 20. August in Pearl Harbor abgelegt, es waren drei Geleitzerstörer, die beiden Frachtschiffe und 12 Handelsschiffe. Sie erreichten den Port Purvis Anfang September. Wenige Stunden nachdem dieser Schiffskonvoi eingetroffen war, verließen alle Schiffe der TG auch schon wieder den schützenden Hafen und fuhren zum Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Hier trafen sie am 14. September ein. Am folgenden Tag verließen alle Schiffe der TG den Seeadler Harbour und fuhren zu den Palau Inseln damit die dort kämpfenden Truppen ihren Nachschub erhielten. Gleich nachdem die ersten der Transportschiffe entladen waren, eskortierte die USS CROWLEY zusammen mit der USS DONALDSON diese ab dem 22. September nach Hollandia, Neuguinea. Die dortige amerikanische Marinebasis erreichten sie am 26. September. Da geschah es, dass das Handelsschiff SS DON MARQUIS am Abend mit einem anderen Schiff kollidierte und ein Feuer ausbrach. Die USS CROWLEY und USS DONALDSON waren gleich zur Stelle und beteiligten sich an der Feuerbekämpfung und nahmen die Verwundeten an Bord. Gleich nachdem das Feuer unter Kontrolle war, verließen die beiden Geleitzerstörer Hollandia und fuhren zu den Palau Inseln zurück. Die USS CROWLEY begann nun die geleerten Versorgungsschiffe von Hollandia, zu den Palau Inseln, zum Seeadler Harbor bis zum Port Purvis zu eskortieren. Diese Begleitfahrten dauerten bis zum 18. November. An diesem Tag war das Kriegsschiff auf dem Weg zum Atoll Ulithi, Karolinen. Dort versetzte man die USS CRWOLEY in die Sea Logistical Group 30.8 die Captain Jasper T. Accuf während der Operation „Love III“ befehligte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY ( CVE-85 ), die Zerstörer USS THORN ( DD-647 ), USS THATCHER ( DD-514 ), USS KALK ( DD-611 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS MacDONOUGH ( DD-351 ), USS HULL ( DD-360 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS FARRAGUT ( DD-348 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MONAGHAN ( DD-354 ), die Geleitzerstörer USS CROWLEY, USS DONALDSON, USS REYNOLDS, USS LAKE, USS LYMAN, USS KYNE, USS SWEARER ( DE-186 ), USS WESSON ( DE-184 ), USS STERN ( DE-187 ), USS BANGUST ( DE-739 ), USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS LAMONS ( DE-743 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), den Tankern KENNEBAGO ( AO-81 ), USS NANTAHALA ( AO-60 ) USS MANATEE ( AO- 58 ) sowie neun weitere Tanker und der Hochseeschlepper USS JICARILLA ( ATF-104 ). Die Schiffe der TG 30.8 verließen das Atoll Ulithi und betankten in der Nacht zum 13. Dezember 1944 die Kriegsschiffe der Task Force 38 die sich auf den Angriff und die Landung auf Mindoro und Luzon vorbereiteten. Drei Tage lang dauerten die Gefechte dort gegen die japanischen Verteidiger. Danach zog Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) die Schiffe der Task Force zurück in die Philippinsee, etwa 200 Seemeilen vor der Küste von Luzon, damit diese außerhalb der Reichweite japanischer Flugzeuge erneut betankt werden konnten. Vor allem die Zerstörer hatten nur noch einen Treibstoffvorrat von bis zu 15 % an Bord. Am Morgen des 17. Dezember trafen die Schiffe der TF 38 und die der TG 30.8 aufeinander. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aber schon Windstärke 8 und der Taifun Cobra kündigte sich an der durch die Philippinsee zog. Einige Schiffe konnten erfolgreich betankt werden, aber man musste noch vor dem Mittag alle Aktionen einstellen. Es wurde an alle Schiffe Befehl gegeben sich aus dem Gefahrenbereich in Richtung Nordwest zu begeben, wo dann am folgenden Morgen die Betankung erneut gestartet werden sollte. Doch der Taifun Cobra zog genau in dieses Gebiet. Nun versuchten alle Schiffsbesatzungen am 18. Dezember ihre Schiffe durch den Taifun zu bringen. Nach dem Abflauen des Sturmes begannen mehrere Schiffe nach den Überlebenden der drei gesunkenen Zerstörer USS HULL, USS MONAGHAN und USS SPENCE ( DD-512 ) zu suchen. Anschließend fuhren die Schiffe der TG 30.8 wieder zum Atoll Ulithi zurück. Sie erreichten es am 21. Dezember. Hier bereitete man sie für die Operation „Mike I“ vor. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SHIPLEY BAY, USS ALTAMAHA ( CVE-18 ), USS KWAJALEIN ( CVE-98 ) und USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), die Zerstörer USS THORN, USS FARRAGUT, USS DALE, USS THATCHER, USS KALK, USS HAILEY ( DD-556 ) und die USS STOCKHAM ( DD-683 ) welche vom 3. bis 7. Januar 1945 anwesend war, die Geleitzerstörer USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS WESSON, USS SWEARER, USS STERN, USS LYMAN, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS WEAVER, USS HILBERT und USS GRADY ( DE-445 ), die Tanker USS KENNEBAGO, USS HOUSATONIC ( AO-35 ), USS TOMAHOWK ( AO-88 ), USS MILLICOMA ( AO-73 ), USS CIMARRON ( AO-22 ), USS CHICOPEE ( AO-34 ), USS GUADELUPE ( AO-32 ) und USS PATUXENT ( AO-44 ). Lange blieben die Schiffe der TG nicht vor dem Atoll. Noch in den letzten Tagen des Jahres 1944 verließen sie ihre Liegeplätze und fuhren nach Luzon, wo die Kämpfe gegen die japanischen Verteidiger im vollen Gange waren. Am 2. Januar 1945 übergaben die Tanker ihren mitgeführten Treibstoff an die Schiffe der Task Group 38.1 und 38.2. Drei Tage später erfolgte eine erneute Beölung. Danach fuhren die Tanker mit ihren Begleitschiffen wieder zum Atoll Ulithi um neuen Kraftstoff aufzunehmen. Am 6. Januar begannen die Landungsoperationen auf Luzon und am 7. Januar verließen die Tanker wieder das Atoll Ulithi und fuhren zur philippinischen Insel Leyte. Von dort aus ging die Fahrt bis ins Südchinesische Meer, wo die Flugzeugträger der Task Force 38 Angriffe auf die japanische Schifffahrt führte. Acht Zerstörer eskortierten zwei Geleitflugzeugträger und sechs Tanker aus der Fast Refueling Group bis dorthin und ab dem 8. Januar betankte man die Schiffe der TF 38 rund 255 Seemeilen nordöstlich von Luzon. Die anderen Tanker und Geleitflugzeugträger wurden von den Geleitzerstörern beschützt. Am 13. Januar wurden nochmals die Schiffe der TF 38 betankt. Danach werden die geleerten Tanker von den Geleitzerstörern bis zum Atoll Ulithi eskortiert. Das Südchinesische Meer verlassen die restlichen Schiffe der Fast Refueling Group am 20. Januar. Die Fahrt ging in Richtung Ulithi. Im Hafen von Ulithi legten die Schiffe der Fast Refueling Group am 27. Januar an. Hier versetzte man die USS CROWLEY in die Task Group 50.8, der Sea Logistic Support Group, einer Nachschubeinheit die die Schnellen Flugzeugträger und deren Sicherungsschiffe aus der 5. US Flotte während der Iwo Jima und Okinawa Operationen zu versorgen hatte. In dieser TG 50.8 befanden sich die Geleitflugzeugträger USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS ATTU ( CVE-102 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS SITKOH BAY ( CVE-86 ), USS MAKASSAR STRAIT ( CVE-91 ) und USS SHAMROCK BAY ( CVE-84 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS FARRAGUT, USS DALE, USS AYLWIN, USS KALK und USS GILLESPIE ( DD-609 ), die Geleitzerstörer USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS WEAVER, USS LYMAN, USS DONALDSON, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS HILBERT und USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), die Schnellen Truppentransporter USS HUMPHREYS ( APD-12 ) und USS OVERTON ( APD-23 ), die Tanker USS PATUXENT, USS CIMARRON, USS MILLICOMA, USS SUAMICO ( AO-49 ), USS MERRIMACK ( AO-37 ), USS MONONGAHELA ( AO-42 ), USS TALLULAH ( AO-50 ), USS CAHABA ( AO-82 ), USS TALUGA ( AO-62 ) und USS SAUGATUCK ( AO-75 ), die Munitionstransportschiffe USS SHASTA ( AE-6 ) und USS WRANGELL ( AE-12 ) und der Hochseeschlepper USS UTE ( AT-76 ). Am 8. Februar 1945 verließen die Schiffe der TG 50.8 das Atoll Ulithi um für die Operation „Detachment“ den notwendigen Nachschub zu liefern. Die Schiffe der Task Force 58 wurden am 13. und 14. Februar betankt. Das Seegebiet um Bonin Islands erreichte man am 16. Februar und am darauffolgenden Tag gab es einen feindlichen Luftangriff der aber erfolgreich abgewehrt werden konnte. Planmäßig wurden am 19. Februar die Flugzeugträger der Task Groups 58.1, 58.4 und 58.5 betankt und am folgenden Tag die der TG 58.2 und 58.3. In dem Einsatzgebiet der TG 50.8 gab es am 26. Februar U-Boot Alarm und zwei japanische U-Boote konnten westlich von Iwo Jima versenkt werden. Das Seegebiet von Iwo Jima verließen die Schiffe der TF am 1. März und fuhren zum Atoll Ulithi zurück. Hier untergliederte man die Schiffe innerhalb der TG 50.8 in mehrere Untergruppen. Die USS CROWLEY blieb aber in der Übergeordneten Hauptgruppe. Die Task Group 50.8 befehligte Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ). In dieser Hauptgruppe befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAVO ISLAND ( CVE-78 ), USS SARGENT BAY ( CVE-83 ) und USS RUDYERD BAY ( CVE-81 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS THORN, USS STEVENSON, USS KALK, USS GILLESPIE, USS AYLWIN, USS HOBBY ( DD-610 ), USS STOCKTON ( DD-646 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ) und drei weitere Zerstörer, die Geleitzerstörer USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LYMAN, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, USS BANGUST, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS LAMONS, USS HILBERT, USS LAKE ( DE-301 ), USS BRACKETT ( DE-41 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS McCOY REYNOLDS ( DE-440 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS CORBESIER ( DE-438 ) und USS CONKLIN ( DE-439 ), die Tanker USS TALUGA, USS CIMARRON, USS TALLULAH, USS PATUXENT, USS COWANESQUE ( AO-79 ), USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS LACKAWANNA ( AO-40 ) und USS CHICOPEE ( AO-34 ) und der Hochseeschlepper USS UTE. Die Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Sicherungsschiffe der TG hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Bei einer Eskortierfahrt, nach dem 6. April, griffen zehn Kamikazepiloten die Versorgungsflotte an. Ein Flugzeug davon schoss zuerst auf die USS TALUGA und stürzte sich dann auf den Tanker, der 300.000 Gallonen Flugbenzin geladen hatte. Doch das Flugzeug explodierte noch vor dem Aufschlag vor der Schiffsbrücke, so dass der Tanker schon nach kurzer Zeit wieder im Einsatz war. Ein zweites Kamikazeflugzeug stürzte neben einem Patrouillenboot ins Wasser ohne Schaden anzurichten. Die Schiffe der TG 58.4 wurden dann am 24. April auf offener See versorgt. Die Task Group 50.8 integrierte man ab dem 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS WINDHAM BAY, USS BOUGAINVILLE, USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT, den Zerstörern USS THORN, USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS KALK, USS AYLWIN, USS DALE und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS LYMAN, USS STRAUS, USS WATERMAN, USS WEAVER, USS LA PRADE, USS HOWARD F CLARK, USS DONALDSON, LAMONS, USS JACK MILLER, USS CORBESIER, USS CONKLIN, USS LAKE, USS BANGUST, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA, USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA. Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Doch die Schiffe laufen alle in einen Taifun. Man hat auf der USS COWLEY alle Hände voll zu tun, um den Geleitzerstörer ohne Schaden durch dieses Unwetter zu bringen. Vielen Schiffsbesatzungen der TG gelang es aber nicht ihre Schiffe ohne große Zerstörungen durch den Sturm zu bringen. Viele der Schiffe zogen sich dann bis zum 17. Juni in die San Pedro Bay, Leyte zurück damit nach dem Taifun wieder Ordnung an Bord geschaffen werden und man sich auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereiten konnte. In der 3. US Flotten Logistical Group TG 30.8 befanden sich dafür die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS, USS GILBERT ISLANDS ( CVE-107 ), USS ANZIO ( CVE-57 ), USS KITKUN BAY ( CVE-71 ), USS STEAMER BAY ( CVE-87 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ), USS NEHENTA BAY ( CVE-74 ), USS THETIS BAY ( CVE-90 ), USS HOLLANDIA ( CVE-97 ), USS ROI ( CVE-103 ) und USS MUNDA ( CVE-104 ), der Leichte Kreuzer USS DETROIT, die Zerstörer USS STEVENSON, USS STOCKTON, USS THORN, USS KALK, USS TAYLOR, USS NICHOLAS, USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS WOODWORTH ( DD-460 ), USS LARDNER ( DD-487 ), USS DEWEY ( DD-349 ), USS BRISTOL ( DD-857 ) und USS HOPEWELL ( DD-681 ), die Geleitzerstörer USS CROWLEY, USS REYNOLDS, USS KYNE, USS LAKE, USS LYMAN, USS DONALDSON, USS HOWARD F CLARK, BANGUST, USS WATERMAN, USS LAMONS, USS BEBAS ( DE-10 ), USS LE RAY WILSON ( DE-414 ), USS MELVIN R NAWMAN ( DE-416 ), USS WILLIAM C MILLER ( DE-259 ), USS CABANA ( DE-260 ), USS DIONNE ( DE-261 ), USS DEEDE ( DE-263 ), USS ELDEN ( DE-264 ), USS OLIVER MITCHELL ( DE-417 ), USS MITCHELL ( DE-43 ), USS WILLIAM SEIVERLING ( DE-441 ), USS KENDALL C CAMPBELL ( DE-443 ). USS JOSEPH E CONNOLLY ( DE-450 ), USS WILLMARTH ( DE-638 ), USS McCLELLAND ( DE-750 ), USS CARLSON ( DE-9 ) und USS HILBERT ( DE-742 ), der Schnelle Truppentransporter USS RUNELS ( APD-85 ), die Öltanker USS ASHTABULA ( AO-51 ), USS KENNEBAGO ( AO-81 ) USS TOMAHAWK ( AO-88 ) und USS CHIKASKIA ( AO-54 ), das Angriffstransportschiff USS PRESEDIO ( APA-88 ) und das Angriffsversorgungsschiff USS ALCYONE ( AKA-7 ). Die Zerstörer und Geleitzerstörer dieser TG unterstützten die schnellen Geleitflugzeugträger und deren Luftangriffe gegen die japanischen Hauptinsel Honshu. Dazu verließen die Schiffe am 28. Juni Leyte und erreichten zwei Tage später das Atoll Ulithi. Hauptsächlich wurden nun die Schiffe der Task Force 38 versorgt vor Honshu. Die USS CROWLEY operierte zusammen mit den anderen Zerstörern und Geleitzerstörern im Umkreis von 200 Seemeilen vor der japanischen Küste und sicherte dabei die Geleitflugzeugträger vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen. In dieser Zeit konnte man sieben Seeminen in diesem Gebiet unschädlich machen. Am 15. August endete durch die bedingungslose Kapitulation Japans der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Die USS CROWLEY blieb aber mit den Schiffen der TG 30.8 weiterhin vor Honshu und sicherte die Öltanker der Invasionsflotte ab. Am 9. September lief der Geleitzerstörer in die Sagami Bay ein und übernahm logistische Pflichten für die Besatzungstruppen. Dann wechselte das Kriegsschiff in die Bucht von Tokio. Diese verließ der Geleitzerstörer am 16. September und fuhr an die kalifornische Küste. Am 8. Oktober erreichte die USS CROWLEY San Francisco. Von hier aus wechselte der Geleitzerstörer nach Richmond, Kalifornien. In diesem Hafen, bei Berth 12, der Kaiser Yard Nr. 2, stellte man das Kriegsschiff am 3. Dezember 1945 außer Dienst. Den Namen USS CROWLEY ( DE-303 ) strich man am 19. Dezember 1945 von der US Navy – Liste. Den Schiffskörper verkaufte man am 21. Dezember 1946 zum verschrotten.


USS CROWLEY ( DE-303 )
Commanding Officer

LCDR T. J. Skewes, Jr.   (USNR)        25. März 1944 – 15. Oktober 1945
LCDR William H. Dinsmore   (USNR)        15. Oktober 1945 – 3. Dezember 1945

USS GREINER ( DE-37 )

USS GREINER ( DE-37 )

Biografie

Kenneth Frederick Greiner
* 27. April 1910 in Hibbung, Minnesota
† 4. Juni 1942 auf der Naval Air Station in Dutch Harbor, Alaska

Am 28. September 1935 trat Kenneth Frederick Greiner als Seemann zweiter Klasse freiwillig in die US Navy ein. Gleich im darauffolgenden Jahr ließ er sich als Kadett zum Piloten ausbilden. Am 7. April 1936 legte er seine Prüfungen ab und wurde ehrenvoll entlassen. Im Rang eines Lieutenant (jg) wurde Greiner am 29. März 1941 in der Naval Reserve ernannt und an die University of Minnesota entsandt um den Flugzeugbau zu studieren. Anschließend stationierte man ihn ab dem 1. Oktober 1941 auf die Naval Air Station in Dutch Harbor, Alaska. Hier wurde er während eines japanischen Angriffs am 4. Juni 1942 getötet.


USS GREINER ( DE-37 )

Schiffsbiografie

Die USS GREINER ( DE-37 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Lieutenant Junior Grade Kenneth Frederick Greiner ( USNR ) benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das zweiunddreißigste Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Puget Sound Naval Shipyard in Bremerton, Washington wurde am 7. September 1942 der Kiel des Schiffes gelegt. Zu diesem Zeitpunkt sollte das Schiff für die Royal Navy in Großbritannien gebaut werden und die Kennung BDE-37 tragen. Die Taufe und der Stapellauf für das Lend and Lease Schiff erfolgte am 20. Mai 1943. Doch am 14. Juni 1943 übernahm die US Navy den Geleitzerstörer und das Kriegsschiff erhielt den Namen USS GREINER und die Kennung DE-37. Lieutenant Commander Frank Samuel Dowd stellte am 18. August 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt führte die USS GREINER entlang der Küste von Washington bis nach Kalifornien. In der amerikanischen Marinebasis San Diego, Kalifornien bunkerte man Proviant, Treibstoff, Munition und Post und verließ am 25. Oktober die kalifornische Küste. Sechs Tage später erreichte der Geleitzerstörer die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Hier beteiligte sich das Kriegsschiff bis zum 23. Dezember in den Hawaiianischen Gewässern an mehreren Trainings- und Patrouillenfahrten. Die USS GREINER wurde nun zum Flaggschiff des Eskortiergeschwaders 28 ( CortRon 28 ) ernannt. An diesem 23. Dezember verließen die Kriegsschiffe des CortRon28 Pearl Harbor und fuhren zu dem kürzlich eroberten Atoll Tarawa, Gilbert Islands. Von hier aus sollte die USS GREINER zusammen mit den anderen Geleitzerstörern zwischen den Gilbert Islands bis zu den Marshall Islands patrouillieren. Außerdem eskortierten diese Geleitzerstörer Transportschiffe zu den Angriffsgebieten. Zwischendurch rettete die Mannschaft der USS GREINER am 26. Januar dreizehn Besatzungsmitglieder einer abgestürzten PBM Mariner aus dem Wasser. Dann lag die USS GREINER zusammen mit dem Geleitzerstörer USS SANDERS ( DE-40 ) und dem Zerstörer am 29. Mai vor der Insel Kusai, Karolinen und beschoss die dortigen japanischen Küstenbefestigungen. Die USS GREINER beschoss dann am 1. Juni alleine feindliche Batterien auf der Insel, welche eine Salve auf die amerikanischen Kriegsschiffe abgegeben hatten, und zerstörte diese. Bis zum 2. Juni klärten die drei Kriegsschiffe die Höhe der feindlichen Verteidiger auf. Im Juli verließ die USS GREINER die Gilbert und Marshall Islands und fuhr zur Marinebasis Pearl Harbor. Hier unterzog man den Geleitzerstörer einer Überholung. Anschließend begannen bis zum Oktober Trainingsoperationen in den Hawaiianischen Gewässern. Danach folgten ab dem Oktober bis zum Dezember Anti-U-Boot Übungen. Noch im selben Monat verließ das Kriegsschiff wieder Pearl Harbor und begann mit Patrouillenfahrten um die Marshall Islands Wotje, Mili, Jaluit und Maloelap. Mitte März 1945 wechselte die USS GREINER zum Atoll Ulithi, Karolinen. Hier versetzte man das Kriegsschiff in die Task Group 50.8., die At Sea Logistic Support Group (ServRon6), die Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ) während der Operation „Iceberg“ befehligte. Innerhalb der TG gehörte der Geleitzerstörer zur Task Undergroup 50.8.4. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ATTU ( CVE-102 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ) und USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ) und die Geleitzerstörer USS GREINER, USS SANDERS, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS WYMAN ( DE-38 ). Alle Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Geleitzerstörer der TU hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Die Task Group 50.8 wurde dann am 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte, umgewandelt. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. Die USS GREINER sowie die anderen drei Geleitzerstörer wechselten nicht in die Task Group 30.8 sondern begannen in den Gewässern zwischen den Kerama Retto Inseln und Okinawa zu patrouillieren. Am 3. Juli verließ die USS GREINER die Gewässer vor den Kerama Retto Inseln und fuhr zum Atoll Ulithi. Von hier aus ging die Fahrt zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands und zur Marinebasis Pearl Harbor weiter. Nach dem bunkern von frischem Treibstoff und Proviant verließ das Kriegsschiff die Hawaiianischen Gewässer und fuhr nach San Francisco. Der Geleitzerstörer legte am 28. Juli in dem dortigen Hafen an. Von hier aus wechselte das Kriegsschiff dann in den Hafen von Oakland, Kalifornien. In diesem stellte man das Kriegsschiff am 19. November 1945 außer Dienst. Den Namen USS GREINER ( DE-37 ) strich man am 5. Dezember 1945 von der US Navy – Liste. Den Schiffskörper verkaufte man am 10. Februar 1946 an die J. G. Berkit & Company zum verschrotten. Die Verschrottung erfolgte dann von der National Metal & Steel Corporation auf Terminal Island, Los Angeles, Kalifornien.


USS GREINER ( DE-37 )
Commanding Officer

LCDR Frank Samuel Dowd  (USNR)       18. August 1943 – 8. August 1944
LCDR Loren Hall Kiser  (USNR)         8. August 1944 – 1. Oktober 1945

USS WYMAN ( DE-38 )

USS WYMAN ( DE-38 )

Biografie

Eldon P. Wyman
* 11. Januar 1917 in Portland, Oregon
† 7. Dezember 1941 auf der USS OKLAHOMA ( BB-37 ) in Pearl Harbor, Hawaii

Eldon P. Wyman besuchte von 1936 bis 1940 die Universität von Oregon. Am 22. August 1940 meldete er sich zur Naval Reserve als Auszubildender Matrose. Nach der Grundausbildung versetzte man ihn an Bord des Schweren Kreuzers USS TUSCALOOSA ( CA-37 ). Hier erhielt er am 17. März 1941 die Ernennung zum Seekadetten in der Naval Reserve. Umgehend begab sich Wyman von Bord des Schweren Kreuzers und begab sich an die Naval Reserve Midshipman School an der Northwestern University in Chicago, Illinois. Zum Ensign ernannte man ihn dort am 12. Juni. Am 19. Juli versetzte man ihn an Bord des Schlachtschiffes USS OKLAHOMA ( BB-37 ). Der Heimathafen dieses Schiffes war Pearl Harbor, Hawaii. Von dort aus operierte das Schlachtschiff in der Battleship Division 1 aus in den hawaiianischen Gewässern und an der Westküste der USA nachdem die politischen Spannungen im Pazifik und im Fernen Osten immer größer wurden. Bis Anfang Dezember 1941 war Ensign Wyman der jüngste Bewachungsoffizier in der Schiffsabteilung für die Feuerkontrolle. Am „Tag der Schande“, dem 7. Dezember 1941, war die USS OKLAHOMA längsseits mit dem Schlachtschiff USS MARYLAND ( BB-46 ) vertäut. Vier Lufttorpedos warfen japanische Piloten während des Überfalls auf Pearl Harbor mit dem Ziel der USS OKLAHOMA ab. Alle vier Torpedos trafen und explodierten. Das Schiff kränkte innerhalb von wenigen Minuten und drehte sich mit dem Kiel nach oben. Für diejenigen Besatzungsmitglieder die sich im Inneren des Schiffes befanden kam jede Hilfe auf Rettung zu spät. Unter denen die dort gefangen waren und ertranken war Ensign Eldon P. Wyman.


USS WYMAN ( DE-38 )

Schiffsbiografie

Die USS WYMAN ( DE-38 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Ensign Eldon P. Wyman benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das dreiunddreißigste Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Puget Sound Naval Shipyard in Bremerton, Washington wurde am 7. September 1942 der Kiel des Schiffes gelegt. Zu diesem Zeitpunkt sollte das Schiff für die Royal Navy in Großbritannien gebaut werden und die Kennung BDE-38 tragen. Mrs. Joe L. April taufte am 3. Juni 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Doch schon am 16. Juni 1943 übernahm die US Navy den Geleitzerstörer und das Kriegsschiff erhielt den Namen USS WYMAN und die Kennung DE-38. Lieutenant Commander Robert Witcher Copeland ( 9. September 1910 in Tacoma, Washington – 25. August 1973 in Tacoma, Washington ) stellte am 1. September 1943 in der Puget sound Naval Shipyard das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Nach der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt im Puget Sound verließ die USS WYMAN am 7. November die Werft und fuhr zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Dort traf der Geleitzerstörer am 14. November ein. Für die Besatzung des Geleitzerstörers begannen nun mehrere Übungen sowie das kalibrieren der Geschütze. Ab dem 1. Dezember begannen dann bis zum Frühjahr mehrere Anti-U-Boot Übungen in den Hawaiianischen Gewässern. Dann lag die USS WYMAN vom 9. bis zum 16. Juni 1944 im Hafen von Pearl Harbor und wurde auf die kommenden Aufgaben vorbereitet. Die Marinebasis verließ der Geleitzerstörer am 22. Juni und fuhr zu dem Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Dieses Atoll erreichte die USS WYMAN am 3. Juli. Von hier aus sollte das Kriegsschiff auf den amerikanischen Konvoirouten zwischen Eniwetok und Saipan, nördliche Marianen an Operationen gegen feindliche U-Boote eingesetzt werden. Dazu gliederte man den Geleitzerstörer in die Task Group 12.2 ein, der Hunter Killer Group, die Captain William Vincent Saunders während der Opertion „Forager“ kommandierte. In dieser TG befand sich der Geleitflugzeugträger USS HOGGATT BAY ( CVE-75 ) und die Geleitzerstörer USS WYMAN, USS REYNOLDS ( DE-42 ), USS LAKE ( DE-301 ) und USS DONALDSON ( DE-44 ). Die USS HOGGATT BAY war das Flaggschiff der TG. Am 5. Juli begannen die Schiffe der TG mit ihrer Patrouillenfahrt und waren auf der Suche nach japanischen U-Booten. Da befanden sie sich östlich von Guam, Nördliche Marianen bei der Insel Nof Truk. Am Morgen des 9. Juli verließ die USS WYMAN ihre Formation und begann einen U-Boot Kontakt zu untersuchen der von See her kam. Der Geleitzerstörer begann mit der USS LAKE sofort eine Jagd auf dieses feindliche U-Boot. Die USS WYMAN warf nach einem vorgegeben Muster eine Salve von Wasserbomben über Bord. Doch danach gab es keine Beweise, dass der Geleitzerstörer entweder das japanische –Boote beschädigt oder versenkt hatte. Am 11. Juli erschien der Hochseetanker USS GUADALUPE ( AO-32 ) und beölte die Kriegsschiffe. Vom 12. bis zum 18. Juli blieben die fünf Kriegsschiffe in ihren vorgegebenen Planquadraten und suchten weiterhin nach feindliche U-Boote. Um 00:24 Uhr des 19. Juli, da befand sich die USS WYMAN rund 360 Seemeilen östlich von Guam, erhielt der Geleitflugzeugträger einen Oberflächenradarkontakt. Den untersuchte man nun. Captain Saunders entsandte dazu die USS WYMAN und USS REYNOLDS. Je näher die USS WYMAN dem Kontaktgeber kam, umso deutlicher wurde das Signal. Doch gegen 00:45 Uhr war der Radarkontakt verschwunden. Damit war klar, dass man auf ein feindliches U-Boot gestoßen war. Sofort wechselte man auf der USS WYMAN auf das Sonar. Man nahm auf dem Geleitzerstörer ein starkes metallisches Echo auf. Lieutenant Commander Edwin Peter Parker, Kommandant des Kriegsschiffes, befahl nun um 00:51 Uhr umgehend eine Salve Mark 10 Hedgehog, von 24 Stück, auf das Ziel abzufeuern. Das Ergebnis war negativ. Sofort lud man die Hedgehog nach und stellte für einen zweiten Angriff eine größere Reichweite ein. Da schloss die USS REYNOLDS auf und beide Geleitzerstörer begannen nach dem japanischen U-Boot zu suchen. Um 01:25 Uhr wird die zweite Salve abgefeuert. Die USS WYMAN wird von fünf kleinen Explosionen durchgeschüttelt. Fünf Minuten später erfolgte eine schwere Detonation. LCDR Parker ließ die USS WYMAN nach Steuerbord fahren und überquerte die Explosionsstelle. Man versucht nun vergeblich einen Sonarkontakt herzustellen. Das zurückkehrende Echolot zeigt an, dass der Kontakt zerstört worden sei. Das japanische U-Boot war IJN I-5, Kommandant Lieutenant Commander Doi Takeshige, und ist bei den Koordinaten 13° 01’ Nord , 151° 58’ Ost mit allen 130 Mannschaftsmitgliedern versenkt worden. Die USS WYMAN blieb nun noch auf dem Schauplatz. Ein Motor-Walboot wurde zu Wasser gelassen damit man aus dem Wasser Ölproben und eventuell aufgetauchte Trümmer einsammeln konnte. Insgesamt wurden zwei Fünf-Gallonen-Ölfässer und einen kleinen Benzinkanister von dem sich ausbreitenden Ölteppich entnommen, sowie ein Stück Teakholz geborgen. Während dieser Minuten griffen zwei Trägerflugzeuge der USS HOGGATT BAY das Motor-Walboot an, da sie der Meinung waren das es sich hierbei um ein feindliches U-Boot handelte. LCDR Parker brach hier zum Schutz seiner Leute die Funkstille und erklärte Captain William Vincent Saunders, Kommandant des Geleitflugzeugträgers, dass wenn nicht augenblicklich die beiden Flugzeuge abdrehen seine Geschützmannschaften das Feuer eröffnen. Es gab zum Glück auf dem Motor-Walboot keine Toten zu beklagen. Die verletzten Besatzungsmitglieder wurden auf der USS HOGGATT BAY in ärztliche Behandlung gegeben. Das Öl des gesunkenen U-Bootes breitete sich bis zum nächsten Tag in großen Mengen aus. Nach dem Ende des Krieges konnte das versenkte U-Boot in den japanischen Aufzeichnungen identifiziert werden. Die USS WYMAN schloss sich den Kriegsschiffen der TG 12.2 wieder an und erreichte am 22. Juli das Atoll Eniwetok. Hier füllte man alle Bunker wieder auf. Vier Tage später verlassen diese Kriegsschiffe wieder das Atoll und beginnen die nächste Patrouillenfahrt. Um 17:33 Uhr des 28. Juli sah man von der USS HOGGATT BAY und von der USS WYMAN gleichzeitig das japanische U-Boot IJN Ro-48, das an der Oberfläche fuhr. Die USS WYMAN und die USS REYNOLDS stürmten auf das feindliche U-Boot zu. Da begann es auch schon zu tauchen und wollte fliehen. Um 18:05 Uhr erhielt man auf der USS WYMAN einen Sonarkontakt von dem flüchtenden Boot. Acht Minuten später gab LCDR Parker den Befehl zum Abschuss einer Salve von Hedgehog. Mit einer tödlichen Genauigkeit schlugen die Granaten in das Ziel ein. Die Tonoperatoren auf dem Geleitzerstörer hörten das Geräusch von mehreren schweren Unterwasserexplosionen. Um 18:19 Uhr folgte eine zweite Salve Hedgehog auf genau dieselben Zielkoordinaten. Weitere schwere Unterwasserexplosionen folgten. Nun schoss die USS REYNOLDS ebenfalls eine Salve von Hedgehog ab. Alle 76 Besatzungsmitglieder von IJN Ro-48 starben. Nach der Detonation der zweiten Salve von USS WYMAN kamen große Mengen an Trümmern und Öl an die Wasseroberfläche. Am 3. August verließen die Kriegsschiffe der TG 12.2 wieder die Gewässer vor Saipan und fuhren zum Atoll Eniwetok. Dort löste man dann die TG auf. Nun integrierte man die USS WYMAN in die Task Group 57.3. Aufgabe des Geleitzerstörers war nun, mehrere Schiffskonvois, bestehend aus Versorgungsschiffen, zwischen den Marshall Islands und den Inseln der Nördlichen Marianen zu eskortieren. Diesen Eskortierdienst führte der Geleitzerstörer bis zum 31. August durch. An diesem Tag versetzte man das Kriegsschiff in die Task Undergroup 30.8.10. Diese TU gehörte zur Fleet Oiler and Transport Carrier Group und sollte die Kriegsschiffe der 3. US Flotte an vorderster Front mit dem allernotwendigsten versorgen. Die USS WYMAN übernahm dabei die Sicherung mehrerer Flottentanker, die während der Operation „Stalmate II“ den Kriegsschiffen der TF 38 und TF 34 frischen Treibstoff übergeben sollten. Diese Aktion zog sich bis in den Oktober hinein, bis zur Operation „King II“. Erst am 20. Oktober entband man die USS WYMAN von ihren Aufgaben und das Kriegsschiff übernahm wieder Eskortieraufgaben für Versorgungsschiffe zwischen den Marshall Islands und den Nördlichen Marianen. Im Februar 1945 beteiligte sich der Geleitzerstörer an Anti-U-Boot Operationen, die die Invasion der strategisch wichtigen Insel Iwo Jima unterstützten. Mitte März 1945 wechselte die USS WYMAN zum Atoll Ulithi, Karolinen. Hier versetzte man das Kriegsschiff in die Task Group 50.8., die At Sea Logistic Support Group (ServRon6), die Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ) während der Operation „Iceberg“ befehligte. Innerhalb der TG gehörte der Geleitzerstörer zur Task Undergroup 50.8.4. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ATTU ( CVE-102 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ) und USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ) und die Geleitzerstörer USS WYMAN, USS GREINER, USS SANDERS und USS LOVERING ( DE-39 ). Alle Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Geleitzerstörer der TU hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Außerdem konnte die Besatzung des Geleitzerstörers drei schwimmende japanische Seeminen durch Gewehrschüsse zur Explosion bringen. Die Task Group 50.8 wurde dann am 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte, umgewandelt. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. Die USS WYMAN sowie die anderen drei Geleitzerstörer wechselten nicht in die Task Group 30.8 sondern begannen in den Gewässern zwischen den Kerama Retto Inseln und Okinawa zu patrouillieren. Am 10. Juni verließ der Geleitzerstörer die Gewässer um Okinawa und fuhr über Guam zum Atoll Eniwetok. Nach einem Zwischenstopp in der Marinebasis Pearl Harbor legte das Kriegsschiff am 15. Juli im Hafen von San Francisco, Kalifornien an. Hier bugsierte man die USS WYMAN in ein Trockendock und begann mit einer umfangreichen Überholung, welche 42 Tage dauern sollte. Doch in dieser Zeit, am 15. August 1945, akzeptierte Japan die bedingungslose Kapitulation. Damit war der Zweite Weltkrieg im Pazifik beendet. Man änderte die Überholung nun in eine Inaktivität. Alle vorab schon genehmigten Umbauarbeiten, es sollten große Deckgeschütze zur Bombardierung des japanischen Hinterlandes installiert werden, wurden fallen gelassen. Alle Arbeiten wurden nun eingestellt, bis auf die Arbeiten die das Schiff in einen sicheren und bewohnbaren Zustand versetzten. Man stellte am 17. Dezember 1945 den Geleitzerstörer außer Dienst und den Namen USS WYMAN ( DE-38 ) strich man am 8. Januar 1946 von der US Navy – Liste. Nach dem Abbau sämtlicher kriegstechnischer Einrichtungen verkaufte man am 16. April 1947 den Schiffskörper an die National Metal & Steel Company auf Terminal Island, Los Angeles, Kalifornien zum verschrotten. Diese Verschrottung war am 14. März 1948 abgeschlossen.


USS WYMAN ( DE-38 )
Commanding Officer

LCDR Robert Witcher Copeland            1. September 1943 – 1. Februar 1944
LCDR Edwin Peter Parker          1. Februar 1944 – 1. Juni 1945
LT Dudley Talbot        1. Juni 1945 – 1. Oktober 1945
LT Robert Edward Jose         1. Oktober 1945 – 17. Dezember 1945

USS SANDERS ( DE-40 )

USS SANDERS ( DE-40 )

Biografie

Ensign Eugene Thomas Sanders
* 15 März 1899 in Hubbard, Marion County, Oregon
7. Dezember 1941 auf dem Schlachtschiff USS ARIZONA ( BB-39 ) im Hafen von Pearl Harbor, Territorium Hawaii

Eugene Thomas Sanders war der Sohn von William Eugene Sanders und Jessie M. Hinkle Sanders ( 29. November 1877 in Oregon – ? ). Er trat am 16. Juni 1917 in die US Navy ein und wurde am 13. Februar 1919 entlassen. Nach nur einigen Monaten im Zivilleben trat Sanders am 18. September 1919 in die US Navy ein. Er diente unter anderem vom 4. Dezember 1932 bis zum 1. Juni 1934 an Bord des Minensuchers USS BRANT ( AM-24 ), vom 30. August 1934 bis zum 28. Januar 1936 auf dem Minensucher USS FINCH ( AM-9 ), vom 29. Januar 1936 bis zum 3. April 1937 auf der Navy Station in Olongapo, Luzon, Philippinen und vom 6. April 1937 bis zum 10. März 1938 an Bord des U-Boot Tenders USS CANOPUS ( AS-9 ). Am 7. Mai 1940 meldete sich Chief Boatswain Sanders an Bord des Schlachtschiffes USS ARIZONA ( BB-39 ). Man beförderte ihn am 3. November 1941 zum Ensign. Während des japanischen Luftangriffs auf die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii am 7. Dezember 1941, befand sich Ensign Sanders an Bord des Schlachtschiffes.


USS SANDERS ( DE-40 )

Schiffsbiografie

Die USS GREINER ( DE-37 ) ist das zweite Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Ensign Eugene Thomas Sanders benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das fünfunddreißigste Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Puget Sound Naval Shipyard in Bremerton, Washington wurde am 7. September 1942 der Kiel des Schiffes gelegt. Zu diesem Zeitpunkt sollte das Schiff für die Royal Navy in Großbritannien gebaut werden und die Kennung BDE-40 tragen. Doch am 14. Juni 1943 übernahm die US Navy den Geleitzerstörer und das Kriegsschiff erhielt am 16. Juni 1943 den Namen USS SANDERS und die Kennung DE-40. Die Taufe und der Stapellauf erfolgten am 18. Juni 1943. Lieutenant Commander Arthur N. Daniels ( USNR ) stellte am 1. Oktober 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt wurde in den Gewässern vor San Francisco, Kalifornien durchgeführt. Anschließend folgten mehrere Übungen. Im Dezember verließ die USS SANDERS die US Westküste und fuhr zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Diese erreichte er Anfang Januar 1944. Wenige Tage nach der Ankunft stach das Kriegsschiff wieder in See und patrouillierte bis zum Juli 1944 zwischen der Gilbert Insel Tarawa und den Marshall Islands. Hauptaufgabe des Geleitzerstörers war die Eskorte von Schiffskonvois in diesen Gewässern damit die Versorgung der kämpfenden Truppen gewährleistet werden konnte. In dieser Zeit, am 1. April, versetzte man die USS SANDERS in die Task Undergroup 57.10.9. In dieser TU befand sich noch das Panzerlandungsschiff USS LST-127 und die beiden Landungsboote USS LCI (G) 346 und USS LCI (G) 449. Auf dem Panzerlandungsschiff und den beiden Landungsbooten befinden sich Soldaten, die am 1. April auf dem Atoll Ailuk und am 2. April auf dem Atoll Mejit, beides Marshall Islands angelandet werden. Dann lag die USS SANDERS zusammen mit dem Geleitzerstörer USS GREINER ( DE-37 ) und einem Zerstörer am 29. Mai vor der Insel Kusai, Karolinen und beschoss die dortigen japanischen Küstenbefestigungen. Bis zum 2. Juni klärten die drei Kriegsschiffe die Höhe der feindlichen Verteidiger auf. Anschließend nahm die USS SANDERS ihre Patrouillenfahrten wieder auf. Am 24. Juni lag es vor dem Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Im Juli verließ die USS GREINER die Gilbert und Marshall Islands und fuhr zur Marinebasis Pearl Harbor. Hier unterzog man den Geleitzerstörer einer ersten Überholung. Anschließend kehrte das Kriegsschiff wieder zu seinen aufgaben zurück und eskortierte zwischen August und Oktober mehrere Schiffskonvois bis zu den Nördlichen Marianen. Von November 1944 bis Anfang März 1945 patrouillierte und eskortierte das Kriegsschiff wieder zwischen den Gilbert und den Marshall Islands. Mitte März wechselte die USS SANDERS zum Atoll Ulithi, Karolinen. Hier versetzte man das Kriegsschiff in die Task Group 50.8., die At Sea Logistic Support Group (ServRon6), die Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ) während der Operation „Iceberg“ befehligte. Innerhalb der TG gehörte der Geleitzerstörer zur Task Undergroup 50.8.4. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ATTU ( CVE-102 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ) und USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ) und die Geleitzerstörer USS SANDERS, USS GREINER, USS LOVERING ( DE-39 ) und USS WYMAN ( DE-38 ). Alle Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Geleitzerstörer der TU hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Die Task Group 50.8 wurde dann am 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte, umgewandelt. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. Die USS SANDERS sowie die anderen drei Geleitzerstörer wechselten nicht in die Task Group 30.8 sondern begannen in den Gewässern zwischen den Kerama Retto Inseln und Okinawa zu patrouillieren. Der Geleitzerstörer verließ Ende Juni diese Gewässer. Die Fahrt ging über Pearl Harbor bis in die Bucht von San Francisco. Die dortige Werft in San Pedro, Kalifornien erreichte der Geleitzerstörer am 15. Juli. Noch am selben Tag wurde das Kriegsschiff in ein Trockendock bugsiert und man begann mit einer umfangreichen Überholung. Dann erfuhr man am 15. August, dass die Japaner die bedingungslose Kapitulation akzeptierten. Damit war der Zweite Weltkrieg im Pazifik beendet. Die Reparaturarbeiten an der USS SANDERS wurden am 18. Juli vorzeitig eingestellt. Am 6. September nahm man den Geleitzerstörer ins Schlepptau und brachte ihn in die Treasure Island Naval Station in San Francisco und stellte das Kriegsschiff am 31. Oktober 1945 außer Dienst. Den Namen USS SANDERS ( DE-40 ) strich man am 8. Januar 1946 von der US Navy – Liste. Den Schiffskörper verkaufte man am 8. Mai 1947 an die National Metal & Steel Corporation auf Terminal Island, Los Angeles, Kalifornien zum verschrotten.


USS SANDERS ( DE-40 )
Commanding Officer

LCDR Arthur N. Daniels (USNR)           1. Oktober 1943 – 29. März 1944
LCDR George N. Lindsay Jr. (USNR)           29. März 1944 – 5. April 1944
LCDR Arthur N. Daniels (USNR)          5. April 1944 – 7. April 1944
LCDR George N. Lindsay, Jr. (USNR)          7. April 1944 – 8. September 1945
LCDR Everett A. Rhoades (USNR)          8. September 1945 – 23. Oktober 1944
LT(jg) Henry E. Perry, Jr. (USNR)          23 Oktober 1944 – 31. Oktober 1945

USS LOVERING ( DE-39 )

USS LOVERING ( DE-39 )

Biografie

William Bacon Lovering
* 3. August 1913 in Nahant, Massachusetts
† 6. Juni 1942 an Bord des Zerstörers US HAMMANN ( DD-412 )

William Bacon Lovering absolvierte die Harvard Universität und meldete sich am 2. August 1940 freiwillig zur US Navy Naval Reserve. Zum Midshipman ernannte man ihn am 22. November. Er besuchte nun die Navy Reserve Midshipman´s School an der Northwestern University in Chicago, Illinois. Man beförderte Lovering am 28. Februar 1941 zum Ensign und versetzte ihn an Bord des Zerstörers USS HAMMANN ( DD-412 ). Die Schlacht um die Midway Islands begann am 4. Juni 1942. Während der Luftschlacht schirmte die USS HAMMANN den Flugzeugträger USS YORKTOWN ( CV-5 ) ab und die Geschützmannschaften des Zerstörers waren an dem Abschuss vieler der feindlicher Flugzeuge beteiligt. Doch am 5. Juni trafen mehrere Bomben den Träger den die Mannschaft dann am Nachmittag nach heroischem Kampf verließ. Captain Elliot Buckmaster ( 19. Oktober 1889 – 10. Oktober 1976 ), Kapitän des Flugzeugträgers, erarbeitete mit den Kapitänen der Zerstörer am 6. Juni einen Aktionsplan um doch noch die USS YORKTOWN zu bergen. Dafür manövrierte Commander Arnold Ellsworth True ( 23. Januar 1901 – 11. Dezember 1979 ) die USS HAMMANN an die Steuerbordseite des Trägers wo der Zerstörer Strom für die Lenzpumpen und andere Einrichtungen, wie die Navigation, Kommunikation und medizinische Versorgung, liefern konnte. Eine Notbesatzung versuchte nun den Träger mit dem Minensuchboot USS VIREO ( AM-52 ) in Sicherheit zu bringen. In der Nähe dieses Schauplatzes lauerte das japanische U-Boot I-168 und wartete auf eine günstige Schussposition. Durch den überall umher schwimmenden Schutt und Trümmer des vorangegangenen Kampfes konnten die amerikanischen Zerstörer dieses U-Boot nicht orten. Um 15:36 Uhr sichtete der Aussichtsposten eine Salve von vier Torpedos die sich dem Steuerbord des Trägers schnell näherten. Alle an Steuerbord befindlichen Kanoniere der USS HAMMANN begannen mit ihren Kanonen auf die Torpedos zu schießen um sie so im Wasser zur Explosion zu bringen. Bei einen von den Vieren gelang es. Ein Torpedo traf den Zerstörer Mittschiffs. Durch die Explosion wurde das Schiff in zwei Teile getrennt. Die beiden anderen Torpedos trafen die USS YORKTOWN. Viele der eben erst geretteten Männer des Trägers sowie ein Teil der Besatzung des Zerstörers fanden bei dieser Explosion den Tod. Durch deren Wucht wurden viele über Bord geschleudert. Die Rettungsboote wurden umgehend zu Wasser gelassen und alle Überlebenden gingen von Bord der USS HAMMANN. Nach vier Minuten war das Schiff unter Wasser gesunken. Da gab es eine gewaltige Explosion von den Wasserbomben und den Torpedos des Schiffes. Viele sich im Wasser befindlichen Besatzungsmitglieder wurden durch diese Explosion getötet, unter ihnen Ensign William Bacon Lovering. 112 Besatzungsmitglieder der USS HAMMANN wurden von den Zerstörern USS BENHAM ( DD-397 ) und USS BALCH ( DD-363 ) gerettet. Von der USS YORKTOWN fanden insgesamt 141 Besatzungsmitglieder den Tod.
Ensign William Bacon Lovering erhielt posthum das Purple Heart verliehen. Außerdem erhielt er die Asiatic-Pacific Campaign Medal und die World War II Victory Medal.


USS LOVERING ( DE-39 )

Schiffsbiografie

Die USS LOVERING ( DE-39 ) ist das zweite Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Ensign William Bacon Lovering benannt worden ist.
Der Geleitzerstörer ist das vierunddreißigste Schiff aus der EVARTS – Klasse.
Auf der Puget Sound Naval Shipyard in Bremerton, Washington wurde am 7. September 1942 der Kiel des Schiffes gelegt. Zu diesem Zeitpunkt sollte das Schiff für die Royal Navy in Großbritannien gebaut werden und die Kennung BDE-39 tragen. Doch am 14. Juni 1943 übernahm die US Navy den Geleitzerstörer und das Kriegsschiff erhielt am 16. Juni 1943 den Namen USS LOVERING und die Kennung DE-39. Miss J. Shennon taufte am 18. Juni 1943 den Geleitzerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Augustus Hoke Donaldson ( USNR ) stellte am 11. September 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Für die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt fuhr die USS LOVERING nach San Francisco, Kalifornien, wo eine intensive Trainingsperiode begann. Daran beteiligt waren Geleitflugzeugträger, Zerstörer, Geleitzerstörer und U-Boote beteiligt. Erst am 4. Dezember verließ dann die USS LOVERING die kalifornische Küste und fuhr zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii, wo der Geleitzerstörer am 16. Dezember anlegte. Vier Tage später verließ das Kriegsschiff wieder diese Marinebasis und fuhr zu den Gilbert Inseln. Die USS LOVERING erreichte erst am 28. Dezember die dortigen Gewässer. Ab diesem Tag patrouillierte der Geleitzerstörer bis zum Juli 1944 zwischen der Gilbert Insel Tarawa und der Marshall Islands Majuro und Eniwetok, welches das Hauptziel wurde, und eskortierte viele Schiffskonvois zur Versorgung der kämpfenden Truppe. Ab dem 27. Juli befand sich das Kriegsschiff in Pearl Harbor. Hier wurde es für einige Reparaturarbeiten in ein Trockendock bugsiert. Danach begannen erneut Trainingspflichten. Diesmal aber als Ziel- und Trainingsschiff für amerikanische U-Boote. Am 19. September kehrte die USS LOVERING zum Atoll Eniwetok zurück. Von hier aus eskortierte der Geleitzerstörer wieder Schiffskonvois und beteiligte sich an Anti-U-Boot Übungen. Ende Oktober beteiligte sich das Kriegsschiff an einer Reihe von Eskortiermissionen zwischen dem Atoll Eniwetok und den Inseln Guam und Saipan, Nördlichen Marianen. Die USS LOVERING verließ am 10. März das Atoll Eniwetok und wechselte zum Atoll Ulithi, Karolinen. Hier versetzte man das Kriegsschiff in die Task Group 50.8., die At Sea Logistic Support Group (ServRon6), die Rear Admiral Donald Bradford Beary ( 4. Dezember 1888 in Helena, Montana – 7. März 1966 in San Diego, Kalifornien ) während der Operation „Iceberg“ befehligte. Innerhalb der TG gehörte der Geleitzerstörer zur Task Undergroup 50.8.4. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ATTU ( CVE-102 ), USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ) und USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ) und die Geleitzerstörer USS LOVERING, USS WYMAN ( DE-38 ), USS GREINER ( DE-37 ) und USS SANDERS ( DE-40 ). Alle Schiffe der TG 50.8 verließen am 25. März das Atoll Ulithi um für die 5. US Flotte während der Operation „Iceberg“ den Nachschub zu sichern. Am 1. April begann der Angriff auf Okinawa. Die Geleitzerstörer der TU hatten alle Hände voll zu tun um die Nachschubschiffe vor Luft-, Kamikaze- und U-Boot Angriffen zu schützen. Die Task Group 50.8 wurde dann am 28. Mai in die Task Group 30.8, der Logistic Support Group, die Rear Admiral Donald Bradford Beary kommandierte, umgewandelt. Damit sollte die 3. US Flotte, die Admiral William Frederick Halsey, Jr. ( 30. Oktober 1882 in Elizabeth, New Jersey – 20. August 1959 auf Fishers Island, New York ) befehligte, während der Operation „Iceberg“ unterstützt werden. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS ADMIRALITY ISLANDS ( CVE-99 ), USS WINDHAM BAY ( CVE-92 ), USS BOUGAINVILLE ( CVE-100 ), USS BLOCK ISLAND ( CVE-106 ) und USS SALAMAUA ( CVE-96 ), dem Leichten Kreuzer USS DETROIT ( CL-8 ), den Zerstörern USS STOCKTON ( DD-646 ), USS STEVENSON ( DD-645 ), USS THORN ( DD-647 ), USS KALK ( DD-611 ), USS AYLWIN ( DD-355 ), USS DALE ( DD-353 ) und USS MORRISON ( DD-560 ), die Geleitzerstörer USS LOVERING, USS LYMAN ( DE-302 ), USS STRAUS ( DE-408 ), USS WATERMAN ( DE-740 ), USS WEAVER ( DE-741 ), USS LA PRADE ( DE-409 ), USS HOWARD F CLARK ( DE-533 ), USS REYNOLDS ( DE-42 ), USS DONALDSON ( DE-44 ), LAMONS ( DE-743 ), USS JACK MILLER ( DE-410 ), USS CORBESIER ( DE-438 ), USS CONKLIN ( DE-439 ), USS CROWLEY ( DE-303 ), USS LAKE ( DE-301 ), USS BANGUST ( DE-739 ) und USS GOSS ( DE-444 ), die Tanker USS LACKAWANA ( AO-40 ), USS MILLICOMA ( AO-73 ) und USS COWANESQUE ( AO-79 ) und das Munitionstransportschiff USS SHASTA ( AE-6 ). Am 4. Juni fuhren die Schiffe der TG 30.8 zur vorgegebenen Betankungsposition für die Task Group 38.1 und 38.4. Doch die Schiffe laufen alle in einen Taifun. Man hat auf der USS LOVERING zu tun den Geleitzerstörer ohne großen Schaden durch dieses Unwetter zu bringen. Einigen Schiffen der TG erging es schlimmer wie diesem Kriegsschiff. Trotzdem musste sich der Geleitzerstörer bis in die San Pedro Bay, Leyte, Philippinen zurück ziehen. Viele von den beschädigten Schiffen folgten und erreichten bis zum 17. Juni die San Pedro Bay. Hier musste nach dem Taifun wieder Ordnung geschaffen werden und die Mannschaften und Schiffe auf den Angriff auf die japanischen Hauptinseln vorbereitet werden. Nach den ersten Notreparaturen verließ die USS LOVERING am 9. Juli die San Pedro Bay und fuhr über die Marinebasis Pearl Harbor zur Werft in San Pedro, Kalifornien. Der Geleitzerstörer erreichte am 28. Juli die Werft und wurde noch am selben Tag in ein Trockendock bugsiert. Dann erfuhr man am 15. August, dass die Japaner die bedingungslose Kapitulation akzeptierten. Damit war der Zweite Weltkrieg im Pazifik beendet. Die Reparaturarbeiten an der USS LOVERING wurden am 18. Juli vorzeitig eingestellt. Am 6. September nahm man den Geleitzerstörer ins Schlepptau und brachte ihn in die Treasure Island Naval Station in San Francisco und stellte das Kriegsschiff am 16. Oktober 1945 außer Dienst. Den Namen USS LOVERING ( DE-39 ) strich man am 1. November 1945 von der US Navy – Liste. Den Schiffskörper verkaufte man am 31. Dezember 1946 an Hugo Neu in New York City zum verschrotten. Die Verschrottung erfolgte dann von der National Metal & Steel Corporation auf Terminal Island, Los Angeles, Kalifornien.


USS LOVERING ( DE-39 )
Commanding Officer

LCDR Augustus Hoke Donaldson (USNR)        9. Juli 1943 – 21. September 1943
LCDR Henry Rawle (USNR)         21. September 1943 – 29. Dezember 1943
LCDR Augustus Hoke Donaldson (USNR)          29. Dezember 1943 – 2. August 1944
LCDR Emery Paul Bayley (USNR)        2. August 1944 – 8. Oktober 1945
LT Malcolm Anderson Rea (USNR)         8. Oktober 1945 – 16. Oktober 1945

USS KIDD ( DD-661 )

USS KIDD ( DD-661 )

Biografie

Isaac Campbell Kidd
* 26. März 1884 in Cleveland, Ohio
† 7. Dezember 1941 an Bord des Schlachtschiffes USS ARIZONA ( BB-39 ) in Pearl Harbor
war der erste gefallene US amerikanische Admiral im Zweiten Weltkrieg

Im Jahre 1902 trat Kidd in die United Stats Naval Academy in Annapolis ein. Das Studium schloss er im Februar 1906 ab. Man versetzte ihn 1907 an Bord des Schlachtschiffes USS NEW JERSEY ( BB-16 ) wo er 1908 zum Ensign ernannt wurde. Auf dem Schlachtschiff nahm er bis 1909 an der Weltumrundung mit der Großen Weißen Flotte teil. Es folgte der Dienst an Bord des Schlachtschiffes USS NORTH DAKOTA ( BB-29 ) und an Bord des Panzerkreuzers USS PENNSYLVANI ( ACR-4 ). Danach versetzte man Kidd zur Pazifikflotte wo er der Flaggenbeauftragte des Oberbefehlshabers der Flotte, Rear Admiral Cameron McRae Winslow ( 29. Juli 1854 – 2. Januar 1932 ), auf dessen Flaggschiff war. Von 1916 bis 1917 versetzte man Kidd an die Militärakademie wo er dozierte. Während des Ersten Weltkriegs stationierte man Kidd an Bord des Schlachtschiffes USS NEW MEXIKO ( BB-40 ). Nachdem der Krieg zu Ende war, kehrte er zur Militärakademie zurück und versah dort seinen Dienst. Von 1925 bis 1926 war Kidd der Exekutive Offizier auf dem Schlachtschiff USS UTAH ( BB-31 ) und wechselte dann auf das Frachtschiff USS VEGA ( AK-17 ). Man ernannte ihn dann 1927 zum Hafenkommandanten von Christobal, Panama Kanalzone wo er bis 1930 blieb. Nach der Rückkehr in die Vereinigten Staaten beförderte man Kidd zum Captain und ernannte ihn zum Stabschef des Kommandanten der Base Force, US Flotte. Bis 1932 blieb er dort. Dann wechselte Kidd an das Bureau of Navigation in Washington DC für drei Jahre. Von 1935 bis 1936 übernahm er das Zerstörer Geschwader 1 innerhalb der Scouting Force. Nach einer weiteren Dienstzeit an der Marineakademie war Kidd von September 1938 bis November 1940 Kommandant des Schlachtschiffes USS ARIZONA. Im November 1940 ernannte man ihn zum Rear Admiral und wurde der Stabschef des Befehlshabers der Schlachtflotte sowie der Befehlshaber der 1. Schlachtschiff Division. Diese bestand aus den Schlachtschiffen USS NEVADA ( BB-36 ), USS PENNSYLVANIA ( BB-39 ) und der USS ARIZONA. Zu Beginn des japanischen Angriffs auf Pearl Harbor am 7. Dezember 1941, befand sich Rear Admiral Kidd an Bord seines Flaggschiffes der USS ARIZONA. Bei seiner Kenntnisnahme über den Angriff eilte er sofort auf die Brücke um von dort aus seine Aufgaben als Vorgesetzter wahr zu nehmen. Bevor er jedoch irgendwelche Maßnahmen anordnen konnte, fand er um 8.10 Uhr zusammen mit dem Großteil der Besatzung bei der Explosion der vorderen Munitionskammer und einem direkten Bombentreffer der Brücke den Tod. Den einzigen Überrest von Rear Admiral Kidd fand man nach dem Angriff auf seiner Gefechtsstation. Der Siegelring den er 1906 als Absolvent von der Militärakademie erhalten hatte, war mit den Trümmern der Brücke verschmolzen. Für seinen außerordentlichen Heldenmut und seine herausragende Furchtlosigkeit verlieh ihm der Kongress posthum die Medal of Honor.
Rear Admiral Isaac Campbell Kidd war der Vater von Isaac Campbell Kidd, Jr. ( 14. august 1919 – 27. Juni 1999 ). Dieser war der Kommandeur der US Atlantikflotte

Drei Schiffe wurden zu Ehren von Rear Admiral Isaac Campbell Kidd bei der US Navy benannt.
Das erste Schiff war der Zerstörer USS KIDD ( DD-661 ) aus der FLETCHER – Klasse.
Das zweite Schiff war der Lenkwaffenzerstörer USS KIDD ( DDG-993 ) aus der KIDD – Klasse.
Das dritte Schiff war der Lenkwaffenzerstörer USS KIDD ( DDG-100 ) aus der ARLEIGH BURKE – Klasse.


USS KIDD ( DD-661 )

Schiffsbiografie

Die USS KIDD ( DD-661 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Rear Admiral Isaac Campbell Kidd benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das einhundertzweiunddreißigste Schiff aus der FLETCHER – Klasse.
Auf der Federal Shipbuilding and Dry Dock Company in kearny, New Jersey wurde am 16. Oktober 1942 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Inez Nellie Gilmore Kidd ( 3. November 1888 – 11. Mai 1978 ), Witwe von Rear Admiral Isaac Campbell Kidd, taufte am 28. Februar 1943 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Commander Allan Barkhurst Roby, Sr. ( 9. Dezember 1907 – 24. Dezember 1997 ) stellte am 23. April 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt führte die USS KIDD bis in die Casco Bay, Maine und dauerte bis zum 1. Juni. Am 3. Juni eskortierte der Zerstörer zusammen mit der USS ABBOT ( DD-629 ) das Schlachtschiff USS IOWA ( BB-61 ) zu Versuchen und Übungen bis in die Casco Bay und sicherte das schwere Schiff dabei ab. Bis zum 6. Juni dauerten diese Übungen. Der Zerstörer übernahm auch danach noch weitere Eskorten großer Kampfschiffe, die ihrerseits im Atlantik und in der Karibik ihre Erprobungs- und Ausbildungsfahrt durchführen mussten. Dann im August lief der Zerstörer in den Hafen von Norfolk, Virginia ein. Hier bereitete man das Kriegsschiff auf die Fahrt in den Pazifik vor. Am 20. August legte die USS KIDD in Norfolk ab und eskortierte die beiden Schlachtschiffe USS ALABAMA ( BB-60 ) und USS SOUTH DAKOTA ( BB-57 ). Diese Kriegsschiffe durchquerten am 25. August den Panamakanal. Bei dem Zwischenstopp in der amerikanischen Marinebasis San Diego, Kalifornien trennten sich die Wege der Kriegschiffe. Die USS KIDD fuhr weiter nach San Francisco, Kalifornien und erreichte am 17. September die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. Bis zum 29. September blieb die USS KIDD in den Hawaiianischen Gewässern und beteiligte sich an mehreren Übungen zur Vorbereitung auf die Eroberung der Gilbert Islands während der Operation „Galvanic“. Bei solch einer Übung Ende September kam es auch zu simulierten Torpedoangriffen auf das Schlachtschiff USS NORTH CAROLINA ( BB-55 ). Dabei erlitt der Zerstörer einige Beschädigungen. Nun gliederte man die USS KIDD in die Task Force 14 ein, die Rear Admiral Alfred Eugene Montgomery ( 12. Juni 1891 in Omaha, Nebraska – 25. Dezember 1961 in Bremerton, Washington ) während der Operation zur Bombardierung japanischer Truppen und Stellungen auf dem Atoll Wake Island, Nördliche Marianen befehligte. Dieses Atoll befindet sich 12 Meilen nördlich der Marshall Inseln. In der TF 14 waren die Flugzeugträger USS ESSEX ( CV-9 ), USS YORKTOWN ( CV-10 ) und USS LEXINGTON ( CV-16 ), die Leichten Flugzeugträger USS INDEPENDENCE ( CVL-22 ), USS COWPENS ( CVL-25 ) und USS BELLEAU WOOD ( CVL-24 ), die Schweren Kreuzer USS NEW ORLEANS ( CA-32 ) und USS SAN FRANCISCO ( CA-38 ), die Leichten Kreuzer USS NASHVILLE ( CL-43 ), USS MOBILE ( CL-63 ), USS BIRMINGHAM ( CL-62 ) und USS SANTA FE ( CL-60 ), sowie die Zerstörer USS KIDD, USS BULLARD ( DD-660 ), USS DASHIELL ( DD-659 ), USS HARRISON ( DD-573 ), USS SIGSBEE ( DD-502 ), USS RINGGOLD ( DD-500 ), USS JOHN RODGERS ( DD-574 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ), USS HAZELWOOD ( DD-531 ), USS BANCROFT ( DD-598 ), USS CALDWELL ( DD-605 ), USS COGHLAN ( DD-606 ), USS HALFORD ( DD-480 ), USS MURRAY ( DD-576 ), USS HULL ( DD-350 ), USS BRAINE ( DD-630 ), USS BOYD ( DD-544 ), USS CHAUNCEY ( DD-667 ), USS CONNER ( DD-582 ) und USS BURNS ( DD-588 ). Am 29. September verließen diese Schiffe Pearl Harbor und erreichten am 5. Oktober das Atoll Wake Island. An diesem 5. und am 6. Oktober bombardierten die Schiffe und die Trägerflugzeuge die Insel. Nach dem Bombardement am 6. Oktober verließen sie wieder die Gewässer rund um die Insel und wurden zwei Tage später auf offener See von Tankern erwartet. Man füllte die Treibstofftanks und am 11. Oktober legten die Schiffe in Pearl Harbor wieder an. Man versetzte nun die USS KIDD in die Task Group 50.3, die Rear Admiral Alfred Eugene Montgomery während der Operation „Galvanic“, der Landung auf dem Atoll Tarawa, Gilbert Islands, befehligte. In dieser TG befanden sich die Flugzeugträger USS ESSEX und USS BUNKER HILL ( CV-17 ), der Leichte Flugzeugträger USS INDEPENDENCE, die Schweren Kreuzer USS SALT LAKE CITY ( CA-25 ) und USS PENSACOLA ( CA-24 ), die Leichten Kreuzer USS SAN JUAN ( CL-54 ) und USS OAKLAND ( CL-95 ) und die Zerstörer USS KIDD, USS BULLARD, USS CHAUNCEY, USS EDWARDS ( DD-619 ), USS RUSSELL ( DD-414 ), USS STACK ( DD-406 ), USS STERETT ( DD-407 ) und USS WILSON ( DD-708 ) und die Zerstörer USS ERBEN ( DD-631 ), USS HALE ( DD-642 ), McKEE ( DD-575 ) und USS MURRAY ( DD-576 ) kamen erst ab dem 15. November in Espiritu Santo, New Hebrides dazu. Am 21. Oktober verließen alle Schiffe der Task Force 50 Pearl Harbor und fuhren in Richtung der Ostsalomonen. Die Kriegsschiffe der TG 50.3 fuhren nach Espiritu Santo. Am 8. November laufen die Schiffe der TG 50.3 und TG 50.4 in Espiritu Santo wieder aus. Das erste Ziel beider Task Group war der japanische Stützpunkt in Rabaul, Neuguinea. Den erreichten sie am Morgen des 11. November und begannen japanische Stellungen und Schiffe im Hafen von Rabaul und Flugplätze auf dem Festland zu beschießen. Dabei wurde der Schwere Kreuzer IJN ABANO beschädigt, der japanische Zerstörer IJN NAGANAMI teilweise ausgeschaltet und der erst am 27. Juli 1943 in Dienst gestellte Zerstörer IJN SUZUNAMI versenkt. Die USS KIDD selber befand sich während des Bombardements auf die japanischen Stellungen hinter der Formation der amerikanischen Kriegsschiffe und deckte diese von dort. Da erhielt Commander Allan Barkhurst Roby, Sr. den Befehl eine Flugzeugbesatzung der USS ESSEX aus dem Wasser zu retten. Umgehend ließ der Kommandant des Zerstörers das Kriegsschiff in Richtung der angegebenen Koordinaten fahren. Zu diesem Zeitpunkt, es war gegen Mittag, stieg die erste japanische Flugstaffel auf und begann den Angriff auf die amerikanischen Schiffe. Eine Gruppe feindlicher Flugzeuge stürzten sich auf die USS KIDD, die Mannschaft des Zerstörers hatte gerade mit der Rettung der amerikanischen Piloten begonnen und musste erst einmal diese hinten anstellen. Die Geschützmannschaften des Kriegsschiffes schossen drei der angreifenden japanischen Maschinen ab. Commander Allan Barkhurst Roby, Sr. gab präzise Kommandos um den entgegenkommenden Torpedos und Bomben auszuweichen. Dafür erhielt er den Silver Star verliehen. Die Rettung der amerikanischen Piloten war anschließend schnell abgeschlossen. Alle amerikanischen Kriegsschiffe verließen noch während des Luftangriffs den Kampfplatz ohne auch nur ein weiteres der feindlichen Flugzeuge abzuschießen. Wichtig war, dass keines der Schiffe durch eine Unachtsamkeit an den kommenden Kämpfen nicht teilnehmen konnte. Vor Rabaul trennen sich die Schiffe der TG 50.3 und der TG 50.4 nach der Beendigung des Bombardements. Die der TG 50.3 fuhren nach Espiritu Santo, wo sie am 14. November anlegten. Jetzt gliederten sich die vier noch fehlenden Zerstörer ein. Man begann die TG umzustrukturieren. So wechselten die Zerstörer USS STACK, USS STERETT und USS WILSON zur Task Group 50.4. Außerdem füllte man alle Bunker wieder auf. Am Nachmittag des 15. November legten alle Schiffe der TG 50.3 vor Espiritu Santo wieder ab und erreichten am folgenden Tag Funafuti, Ellis Island. Dort wurden die Schiffe, wie schon bei den anderen Verbänden, die Treibstoffbunker gefüllt. Am folgenden Tag vereinigten sich die Schiffsverbände der TF 52, TF 53 und TF 50 zwischen Baker und Nanomea, Ellice Islands. Von hier aus marschieren die Verbände zusammen zu ihren Einsatzorten. Die Schiffe der TG 50.3 beginnen am 19. November mit dem Bombardement der japanischen Stellungen auf Tarawa. Am folgenden Tag landen die ersten Marines und nehmen das Atoll Tarawa ein. Zur Unterstützung der Landungseinheiten vor Betio, wechseln die Schiffe der TG 50.3 dorthin und führen ihr Bombardement gegen japanische Stellungen weiter. Die USS KIDD bot dabei zusammen mit den anderen Zerstörern den Flugzeugträgern mit seinen Flakgeschützen Schutz vor den sich nähernden feindlichen Flugzeugen. Das waren am späten Nachmittag des 24. November 15 japanische Sturzkampfbomber die auf die schweren Schiffe zusteuerten. Die USS KIDD warnte die Schiffe der TG vor dem Luftangriff und die Geschützmannschaften des Zerstörers schossen zwei der Aichi D3A Sturzkampfbomber ab. Am 28. November zog man die USS KIDD aus der TG 50.3 ab und integrierte den Zerstörer in die TG 50.1, die Rear Admiral Pownall ( 4. Oktober 1887 in Atglen, Chester County – 19. Juli 1975 in San Diego, Kalifornien ) während der Operation „Galvanic“ befehligte. In dieser TG befanden sich die Flugzeugträger USS YORKTOWN und USS LEXINGTON, der Leichte Flugzeugträger USS COWPENS, die Schlachtschiffe USS SOUTH DAKOTA, USS WASHINGTON ( BB-56 ) und USS MASSACHUSETTS ( BB-59 ), die Schweren Kreuzer USS BALTIMORE ( CA-68 ), USS SAN FRANCISCO ( CA-38 ), USS MINNEAPOLIS ( CA-36 ) und USS NEW ORLEANS ( CA-32 ), die Leichten Kreuzer USS SAN JUAN und USS OAKLAND und die Zerstörer USS KIDD, USS BULLARD, USS CHAUNCEY, USS LA VALETTE ( DD-448 ), USS TAYLOR ( DD-468 ) und USS NICHOLAS ( DD-449 ). Am 4. Dezember zogen sich die Kriegsschiffe der TG 50.1 vom Atoll Tarawa zurück. Auf der Fahrt nach Pearl Harbor beteiligten sich die Trägerflugzeuge zusammen mit denen aus der TG 50.2 und TG 50.3 beim Bombardement der Atolle Kwajalein und Wotje, Marshall Islands. Dabei wurden sechs Transportschiffe, zusammen 25.316 BRT, versenkt, drei Transportschiffe, zusammen 17.249 BRT, und die Kreuzer ISUZU und NAGARA beschädigt und 55 japanische Flugzeuge in der Luft oder am Boden zerstört. Auf Amerikanischer Seite wurde die USS LEXINGTON durch ein Torpedo und die USS TAYLOR durch Granaten der USS OAKLAND beschädigt. Am 6. Dezember ziehen sich die Schiffe der TG 50.1 von Kwajalein zurück und erreichen drei Tage später den Hafen von Pearl Harbor. Hier blieb die USS KIDD bis zum 11. Januar 1944 und beteiligte sich an mehreren Übungen innerhalb der Hawaiianischen Gewässer zur Vorbereitung auf die Kämpfe um die Marshall Islands. Außerdem konnte sich die Mannschaft etwas erholen und Reparaturen ausführen. Dazu stellte man am 6. Januar 1944 die Task Force 53 zusammen, die Rear Admiral Richard Lansing Connolly ( 26. April 1892 in Waukegan, Illinois – 1. März 1962 in der Jamaica Bay, New York City ) während der Operation „Flintlock“ und „Catchpole“ befehligte. Innerhalb der TF stand die USS KIDD frei zur Verfügung. Doch dann versetzte man den Zerstörer in die Task Group 51.2, die Majuro Attack Group, die Rear Admiral Harry Wilbur Hill ( 7. April 1890 in Oakland, Kalifornien – 19. Juli 1971 in Annapolis, Maryland ) kommandierte. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS NASSAU ( CVE-16 ) und USS NATOMA BAY ( CVE-62 ), der Schwere Kreuzer USS PORTLAND ( CA-33 ) und die Zerstörer USS KIDD, USS BULLARD, USS CHAUNCEY und USS BLACK ( DD-666 ), die Geleitzerstörer USS BRACKETT ( DE-41 ) und USS DEMPSEY ( DE-26 ). Zwei Schnelle Truppentransporter, das Angriffstruppentransporter USS CAMBRIA ( APA-36 ) und ein Panzerlandungsschiff transportierten ein Bataillon der 27. US Infanteriedivision. Am 23. Januar verlassen diese Schiffe, zusammen mit denen der TG 51.1, Pearl Harbor und fuhren zu den Marshall Islands. Der Angriff und die Landeoperation auf das unverteidigte Atoll Majuro beginnen am Morgen des 31. Januar. Sofort beginnen die Arbeiten, um das Atoll zu einem wichtigen Stützpunkt der US Flotte auszubauen. Am 2. Februar laufen die beiden Schlachtschiffe USS WASHINGTON und USS INDIANA ( BB-58 ) samt ihrer Eskorte aus der Task Force 58 als erste Kriegsschiffe in die Lagune ein. Am 4. Februar gliederte man die USS KIDD wieder in die Task Group 53 ein und wurde zur Sicherung der Landungsflotte abgestellt. Zusammen mit den Zerstörern USS HOPEWELL ( DD-681 ), USS HULL DD-350 ), USS MacDONOUGH ( DD-331 ), USS HUGHES ( DD-410 ), USS PORTERFIELD ( DD-682 ) und USS REMEY ( DD-688 ) eskortierte die USS KIDD die Zerstörer und Minensucher USS PALMER ( DMS-5 ) und USS STANSBURY ( DMS-8 ), die beiden amphibischen Docklandungsschiffe USS EPPING FORREST ( LSD-4 ) und USS GUNSTON HALL ( LSD-5 ), 12 Truppentransporter, 3 Angriffsfrachtschiffe und 15 Panzerlandungsschiffe, welche die Soldaten und der Ausrüstung der 4. Marine Division, Kommandeur Generalmajor Oliver Prince Smith ( 26. Oktober 1893 – 25. Dezember 1977 ), transportierten, bis zum Atoll Funafuti, Ellice Islands. Dieses Atoll erreichten die Schiffe vier Tage später. Danach ging die Fahrt am 15. Februar zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands weiter. Der Angriff auf dieses Atoll begann zwei Tage später. Die USS KIDD patrouillierte dann bis zum 26. Februar vor dem Atoll und übernahm die Luftsicherung. An diesem Tag verließ der Zerstörer das Atoll und fuhr zum Atoll Kwajalein, Marshall Islands. Von hier aus wechselte das Kriegsschiff nach Emirau Island, Bismarck Archipel, Neuguinea und patrouillierte bis zum 14. April in den dortigen Gewässern. Hauptaufgabe des Zerstörers war eine Landebahn zu bewachen. Man gliederte nun die USS KIDD in die Task Group 78.2 ein, die Rear Admiral Ralph Eugene Davison ( 12. September 1895 in Saint Louis, Missouri – 13. Februar 1972 ) während der Operation „Reckless“ und „Persecution“ befehligte. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS NATOMA BAY, USS CORREGIDOR ( CVE-58 ) und USS MANILA BAY ( CVE-61 ), der Flugzeugträger USS CORAL SEA ( CVE-43 ) und die Zerstörer USS KIDD, USS BULLARD, USS CHAUNCEY, USS ERBEN ( DD-631 ), USS WALKER ( DD-517 ), USS ABBOT ( DD-629 ), USS HALE( DD-642 ) und die USS AMMEN ( DD-527 ), welche am 28. April dazukam. Diese Schiffe fuhren nicht geschlossen in die Humboldt Bay, Neuguinea, um sich dort an der Eroberung von Hollandia zu beteiligen. Mehrere der Kriegsschiffe hatten die unterschiedlichsten Aufgaben erhalten. Sie trafen sich aber alle in der Milne Bay, Neuguinea. Zur Vorbereitung auf die kommenden Kämpfe zur Eroberung der Gebiete um Hollandia und Aitape, Neuguinea verließen die Schiffe der TG 78.2 am 19. April zusammen mit Truppentransportern die Milne Bay und fuhren in Richtung Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Kurz vor Manus Island übernahmen am 20. April Sicherungsschiffe der Task Force 77 die Begleitung der Truppentransporter und fuhren mit diesen Richtung Neuguinea weiter. Die Schiffe der TG 78.2 folgten diesen, um am folgenden Tag sich auf die vorgegebene Position zu begeben. Der Angriff auf Hollandia erfolgte am 22. April. Die Landeoperation war ein voller Erfolg und schon sechs Tage später waren alle feindlichen Stellungen an Land besetzt. Dadurch verließen die Kriegsschiffe der TG 78.2 wieder die Gewässer um Hollandia und fuhren zum Seeadler Harbour. Dort legten sie zusammen mit anderen Kriegsschiffen aus anderen Task Groups am 28. April an. Diese Schiffe kamen ebenso von den Kämpfen um Hollandia, Aitape, der Humboldt Bay und der Tanahmerah Bay. Gleich nach dem bunkern von Munition, Flugbenzin, Proviant und Schweröl, verließen diese Schiffe wieder den Seeadler Harbour und fuhren, bis auf die USS NATOMA BAY, in die Gewässer von Hollandia. Von dieser Position aus sollten die Trägerflugzeuge die Angriffsbemühungen der Alliierten tief im Innern der Insel unterstützen. Die Zerstörer um die USS KIDD sicherten derweil die Flugzeugträger vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen. Erst am 5. Mai verließen die Schiffe der TG 78.2 die Gewässer von Hollandia wieder und fuhren zum Seeadler Harbour zurück. Hier gliederte man die Task Force 78 um. Die USS KIDD, USS BULLARD und USS CHAUNCEY verließen den Seeadler Harbour wenige Tage später und eskortierten mehrere Truppentransporter bis nach Espiritu Santo, Neue Hebriden. Man versetzte hier die USS KIDD in die Task Group 52.11. die Rear Admiral H. B. Sallada während der Operation „Forager“ befehligte. Innerhalb dieser TG befand sich der Zerstörer in der Task Undergroup 52.11.2, die Rear Admiral Felix Budwell Stump ( 15. Dezember 1894 in Parkersburg, Wood County, West Virginia – 13. Juni 1972 in Bethesda, Montgomery County, Maryland ) kommandierte. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS CORREGIDOR, USS SANGAMON ( CVE-26 ) und USS SUWANNEE ( CVE-27 ) ab dem 20. Juni, der Flugzeugträger USS CORAL SEA und die Zerstörer USS KIDD, USS BULLARD, USS CHAUNCEY, USS BLACK und USS WADSWORTH ( DD-516 ). Vor Espiritu Santo sammelten sich die Kriegsschiffe. Nach mehreren Übungen und dem auffüllen aller Bunker, verließen die Kriegsschiffe am 8. Juni die Insel und fuhren nach Saipan, Nördliche Marianen. Diese Insel erreichten sie am Abend des 14. Juni. Sofort stiegen die Trägerflugzeuge auf und begannen mit dem Bombardement japanischer Stellungen auf dieser Insel. Am folgenden Tag begann die Invasion amerikanischer Truppen. Die USS KIDD sicherte dabei, zusammen mit den anderen Zerstörern, die Geleitflugzeugträger vor einem feindlichen Luftangriff ab. Mehrere japanische Torpedobomber waren in den Luftraum eingedrungen und ihre todbringenden Waffen auf die Schiffe abgeworfen. Doch keiner der Torpedos traf sein Ziel. Für die weiteren Kämpfe um die Marianen gliederte man die USS KIDD ab dem 21. Juni in die Task Group 53.7 ein, die von Rear Admiral Van Hubert Ragsdale ( 9. August 1892 in Ticcoa, Stephens County, Georgia – 11. Oktober 1953 in Ormond Beach, Volusia County, Florida ) während der Operation „Forager“ bis zum 27. Juli befehligt wurde. Innerhalb der TG gehörte die USS KIDD zur Task Undergroup 53.7.1, die Rear Admiral Felix Budwell Stump kommandierte. Innerhalb der TU befand sich der Flugzeugträger USS CORAL SEA, der Geleitflugzeugträger USS CORREGIDOR und die Zerstörer USS KIDD, USS BULLARD und USS CHAUNCEY. Diese Schiffe verließen am 25. Juni die Marianen und fuhren zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Hier wurden auf allen Schiffen alle Bunker und auf den Flugzeugträgern zusätzlich die Flugzeugstaffeln aufgefüllt. Dann ging die Fahrt zurück nach Saipan. Am Abend des 26. Juni hatten die Geschützmannschaften der Zerstörer alle Hände voll zu tun, um angreifende japanische Flugzeuge von den Geleitflugzeugträgern fernzuhalten. Anfang Juli verließen dann die Schiffe der TG 53.7.1 die Gewässer um Saipan und fuhren erneut zum Atoll Eniwetok. Dort wurden neue Flugzeuge an Bord der Geleitflugzeugträger genommen, damit man intensiv die Landungen auf Guam und Tinian unterstützen konnte. Außerdem füllte man die Munitions-, Proviant- und Treibstoffbunker auf. Am 9. Juli lagen die Kriegsschiffe der TU in den Gewässern von Guam und die Trägerflugzeuge begannen mit dem Bombardement feindlicher Stellungen. Um noch effektiver die japanischen Stellungen im Bereich des kommenden Landungsgebietes zu vernichten, versetzte man die USS KIDD in die Task Group 53.18, die Rear Admiral Charles Turner Joy ( 17. Februar 1895 in St. Louis, Missouri – 6. Juni 1956 in San Diego, Kalifornien ) befehligte. Innerhalb dieser TG gehörte der Zerstörer zur TU 53.18.2. In dieser befand sich der Flugzeugträger USS CORAL SEA, der Geleitflugzeugträger USS CORREGIDOR und die Zerstörer USS KIDD, USS BULLARD, USS CHAUNCEY, USS BLACK und USS ANTHONY ( DD-515 ). Ab dem 12. Juli wurde auf Guam durch die Trägerflugzeuge der TG alles bombardiert was sich bewegte. Dies hielt man bis zum 16. Juli aufrecht. Anschließend zog man die Kriegsschiffe der TU 53.18.2 aus dem Kampgeschehen heraus. Sie fuhren zum Atoll Eniwetok. Hier löste man die TU auf. Die USS KIDD, sowie die anderen Kriegsschiffe, kehrte, bis auf die USS CORAL SEA, nach Guam zurück und reihte sich in die TG 53.7 wieder ein. Bis zum 4. August verblieben die Kriegsschiffe der TG in diesen Gewässern. Die Trägerflugzeuge unterstützten die Landungstruppen und überwachten die umliegenden Gewässer damit sich keine feindliche Flotte ungesehen heranschleichen konnte. Auch waren die amerikanischen Piloten auf der Suche nach Versorgungsschiffen, die die Verteidiger auf den Marianen unterstützen sollten, waren auf der Suche nach feindlichen U-Booten und für den Luftschutz der eigenen Schiffe verantwortlich. Außerdem waren die Trägerflugzeuge an der siegreichen Schlacht in der Philippinen See beteiligt. Rear Admiral Thomas Lamison Sprague ( 2. Oktober 1894 in Lima, Ohio – 17. September 1972 in Chula Vista, Kalifornien ) löste am 27. Juli Rear Admiral Van Hubert Ragsdale als Kommandeur der TG ab. Die Gewässer von Guam und Tinian verließen die Schiffe der TG 53.7 am 4. August und fuhren zum Atoll Eniwetok. Hier beteiligte sich die USS KIDD in den folgenden Tagen an mehreren Trainingsübungen. Den Zerstörer setzte man zu keiner weiteren Kampfhandlung in den nächsten Tagen ein. Das Kriegsschiff verließ dann das Atoll und fuhr nach Pearl Harbor. Hier bugsierte man am 26. August die USS KIDD in ein Trockendock der Pearl Harbor Naval Shipyard und begann mit einer Überholung. Schon am 15. September verließ der Zerstörer die Reparaturwerft und fuhr zum Atoll Eniwetok. Dieser Fahrt nutzte man als Erprobungs- und Ausbildungsfahrt und das Kriegsschiff erreichte am 26. September das Atoll. Hier blieb die USS KIDD nur für wenige Stunden damit die Bunker wieder aufgefüllt werden konnten. Anschließend verließ der Zerstörer wieder die Gewässer und fuhr zum Seeadler Harbour , wo das Kriegsschiff am 3. Oktober anlegte. Hier bereitete man eine Invasionsflotte vor, die die philippinischen Inseln angreifen sollte. Dazu integrierte man die USS KIDD in die Task Group 77.2, die Fire Support Group, die Rear Admiral Jesse Bartlett Oldendorf ( 16. Februar 1887 in Riverside, Kalifornien – 27. April 1974 in Portsmouth, Virginia ) kommandierte. In dieser TG befanden sich die Schlachtschiffe USS MISSISSIPPI ( BB-41 ), USS MARYLAND ( BB-46 ), USS WEST VIRGINIA ( BB-48 ), USS CALIFORNIA ( BB-44 ), USS PENNSYLVANIA ( BB-38 ) und USS TENNESSEE ( BB-43 ), die Schweren Kreuzer USS LOUIVILLE ( CA-28 ), USS PORTLAND ( CA-33 ), USS MINNEAPOLIS ( CA-36 ) und der australische Kreuzer HMAS SHROPSHIRE, die amerikanischen Leichten Kreuzer USS COLUMBIA ( CL-56 ), USS DENVER ( CL-58 ), USS BOISE ( CL-47 ) und USS PHOENIX ( CL-46 ) und die Zerstörer USS KIDD, USS CONY ( DD-508 ), USS CLAXTON ( DD-571 ), USS AULICK ( DD-569 ), USS SIGOURNEY ( DD-643 ), USS TAYLOR ( DD-468 ), USS WALLER ( DD-466 ), USS THORN ( DD-647 ), USS WELLES ( DD-628 ), USS NICHOLAS ( DD-449 ), USS RENSHAW ( DD-499 ), USS CONWAY ( DD-507 ), USS PRINGLE ( DD-477 ), USS SAUFLEY ( DD-465 ), USS ANDERSON ( DD-411 ), USS ROBINSON ( DD-562 ), USS HEYWOOD L EDWARDS ( DD-663 ), USS CONNER ( DD-582 ), USS BARTON ( DD-722 ), USS WALKE ( DD-723 ), USS LAFFEY ( DD-724 ), USS ALLEN M SUMNER ( DD-692 ), USS MOALE ( DD-693 ), USS COOPER ( DD-695 ), USS BRAINE ( DD-630 ), USS BENNION ( DD-662 ), USS LEUTZE ( DD-481 ), USS NEWCOMB ( DD-586 ), USS RICHARD P LEARY ( DD-664 ), USS ALBERT W GRANT ( DD-649 ), USS HALFORD ( DD-480 ), USS BRYANT ( DD-665 ) USS HUTCHINS ( DD-476 ), USS DALY ( DD-519 ). USS BACHE ( DD-470 ), USS KILLEN ( DD-593 ), USS BEALE ( DD-471 ), USS REMEY ( DD-688 ), USS McGOWAN ( DD-678 ), USS MELVIN ( DD-680 ), USS MERTZ ( DD-691 ), USS MONSSEN ( DD-798 ), USS McDERMUT ( DD-677 ) und USS McNAIR ( DD-679 ), USS INGRAHAM ( DD-694 ) sowie der australische Zerstörer HMAS ARUNTA. Am 12. Oktober verlassen diese Schiffe der TG 77.2 Manus Island und fuhren nach Leyte. Sechs Tage später liefen sie in den Leyte Gulf ein und begannen am 19. Oktober mit dem Bombardement japanischer Stellungen in und um von Tacloban in der San Pablo Bay. Am frühen Morgen des 20. Oktober beginnen die Landungen der Soldaten der 7. Infanteriedivision und der 1. Kavalleriedivision auf Leyte. Die Schiffe der TG 77.2 sind nun entlang der Ostküste von Leyte unterwegs und bekämpfen den Feind an allen erreichbaren Stellen bis in den Süden von Abuyog. Die USS KIDD begann dann mit allen anderen Schiffen der TG 77.2 mit ihren Patrouillenfahrten im Süden des Leyte Gulf zum Schutz der Anlandungsschiffe. Im Norden von Leyte lagen Geleitflugzeugverbände und bombardierten die japanische Hauptstreitmacht auf See. Zum Entsatz sollten zwei japanische Kriegsschiffverbände von Süden her nach Leyte vordringen. Zur Abwehr dieser feindlichen Schiffsverbände strukturierte man die TG 77.2 um und gliederte diese in drei Teile. Die USS KIDD allerdings blieb bei den Landungsschiffen und patrouillierte weiterhin vor Tacloban. Nachdem dann die japanischen Schiffsverbände fast vollständig vernichtet worden waren, kehrten die amerikanischen Schiffe der TG 77.2 in den Leyte Golf zurück und übernahmen wieder ihre Aufgaben. Die meisten Kriegsschiffe der TG verließen dann ihr Einsatzgebiet und fuhren zum Seeadler Harbour damit sich die Besatzungen von den Strapazen der letzten Tage etwas erholen konnten. Die USS KIDD selber blieb bis zum 14. November im Leyte Golf. Erst an diesem Tag verließ der Zerstörer sein Einsatzgebiet und fuhr zur Humboldt Bay, die er fünf Tage später erreichte. Hier blieb das Kriegsschiff bis zum 9. Dezember. An diesem Tag verließ die USS KIDD die Gewässer von Neuguinea und fuhr an die kalifornische Küste. In der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien bugsierte man am 25. Dezember den Zerstörer in ein Trockendock und setzte die in Pearl Harbor begonnene Überholung fort. Die umfangreiche Überholung war am 18. Februar abgeschlossen und der Zerstörer fuhr zusammen mit den Schwesterschiffen USS CHAUNCEY, USS ERBEN, USS BULLARD, USS HALE und USS BLACK wieder in den Westpazifik. Ziel war das Atoll Ulithi, Karolinen. Hier hatte man die Task Group 58.3 zusammengestellt, die Rear Admiral Frederick Carl Sherman ( 27. Mai 1888 in Port Huron, Michigan – 27. Juli 1957 in San Diego, Kalifornien ) während der Operation „Iceberg“ befehligte. In der TG befanden sich die Flugzeugträger USS ESSEX ( CV-9 ), USS BUNKER HILL ( CV-17 ) und USS HANCOCK ( CV-19 ), die Leichten Flugzeugträger USS BATAAN ( CVL-29 ) und USS CABOT ( CVL-28 ), die Schlachtschiffe USS SOUTH DAKOTA ( BB-57 ), USS WASHINGTON ( BB-56 ) und USS NORTH CAROLINA ( BB-55 ), die Leichten Kreuzer USS ASTORIA ( CL-90 ), USS WILKES-BARRE ( CL-103 ), USS SPRINGFIELD ( CL-66 ) und USS PASADENA ( CL-65 ) und die Zerstörer USS KIDD, USS BULLARD, USS CHAUNCEY, USS ERBEN, USS HALE, USS WALKER, USS STEMBEL, USS BLACK, USS THE SULLIVANS ( DD-537 ) wechselte Anfang April von der TG 58.2 kommend, USS TINGEY ( DD-539 ) wechselte Anfang April von der TG 58.2 kommend, USS AULT ( DD-698 ), USS ENGLISH ( DD-696 ), USS CHARLES S SPERRY ( DD-697 ), USS WALDRON ( DD-699 ), USS HAYNSWORTH ( DD-700 ), USS WALLACE L LIND ( DD-703 ), USS JOHN W WEEK ( DD-701 ), USS BORIE ( DD-704 ) und USS HANK ( DD-702 ). Am 14. März verließen diese Schiffe das Atoll Ulithi und fuhren in Richtung japanischer Gewässer. Zwei Tage später lagen sie rund 300 Seemeilen südwestlich von Iwo Jima und bunkerten zum ersten Mal frischen Treibstoff. Diese Betankung dauerte bis zum 17. März. Noch am Nachmittag dieses zweiten Tages, nahmen sie wieder Fahrt auf und fuhren in Richtung Kjushu. Am 18. März lagen die Schiffe der TG 58.3 rund 100 Seemeilen östlich davon und die Trägerflugzeuge stiegen auf um militärische Ziele und Flugplätze auf Kjushu zu bombardieren. Von Okinawa aus stiegen japanische Kamikazepiloten am 21. März auf und begannen die Schiffe der TG zu attackieren. Da lagen jene rund 300 Seemeilen südlich von Kjushu. Nachdem das letzte amerikanische Trägerflugzeug gelandet war, verließen die amerikanischen Kriegsschiffe wieder die japanischen Gewässer. Sie lagen am 22. März rund 600 Seemeilen von Kjushu entfernt und es begann eine erneute Treibstoffübergabe. Am folgenden Tag lagen die Schiffe der TG 58.3 rund 80 Seemeilen südöstlich von Okinawa. Nun begannen hier die Trägerflugzeuge mit ihrem Bombardement auf Flugplätze, militärische Einrichtungen und Truppenansammlungen. Am 24. März befanden sie sich nur noch und 60 Seemeilen südöstlich von Okinawa. Auch diese Gewässer wurden nach der Landung des letzten Trägerflugzeuges verlassen, so dass am 25. März die Schiffe der TG 58.3 rund 200 Seemeilen südlich von Okinawa lagen und erneut frischen Treibstoff übernahmen. In den zwei folgenden Tagen wurden weitere Ziele auf Okinawa bombardiert. Am 29. März fuhren die Schiffe der TG 58.3 zusammen mit denen der TG 58.1 schon wieder in die Nähe von Kjushu. Da lagen die Kriegsschiffe 125 Seemeilen südlich von dem Einsatzgebiet der Trägerflugzeuge. Die amerikanischen Piloten machten Jagt auf alle sich vor Kjushu befindlichen japanischen Schiffe und versenkten diese mit ihren Bomben oder Torpedos. Wegen des bevorstehenden Kampfes um Okinawa, kehrten die Schiffe der TG 58.3 noch am selben Tag wieder um. Ab dem 30. März begannen verstärkt die Bombardements von Okinawa. Dabei lagen die Schiffe der TG rund 75 Seemeilen östlich der japanischen Insel. Den Höhepunkt der Kämpfe erreichte man am 1. April mit der beginnenden Landeoperation auf Okinawa. Da befanden sich die Schiffe der TG rund 60 Seemeilen östlich von der japanischen Insel. Damit alle Schiffe und Flugzeuge genügend Treibstoff an Bord hatten, verließen die Schiffe der TG die Gewässer von Okinawa und lagen am 2. April rund 300 Seemeilen südöstlich der Insel und wurden betankt. Am folgenden Tag lagen sie schon wieder zwischen 60 und 100 Seemeilen von Okinawa entfernt und die Trägerflugzeuge unterstützten die Landungstruppen auf der japanischen Insel. Der Verbrauch des Treibstoffs für die Trägerflugzeuge war in diesen tagen sehr hoch. Deshalb lagen die Schiffe am 5. April schon wieder rund 150 Seemeilen südöstlich von Okinawa und wurden betankt. Am 6. April schlugen die japanischen Kamikazepiloten zum ersten Mal nach der Landeoperation auf Okinawa gewaltig zu. Die Schiffe der TG 58.3 lagen da rund 60 Seemeilen östlich der japanischen Insel. Die Trägerflugzeuge bombardierten an diesem Tag auch feindliche Stellungen auf Minami Daito Shima. 80 Seemeilen östlich von Okinawa befanden die Schiffe der TG am 7. April und mussten sich einem massiven Kamikazeangriff erwehren. Während dieses feindlichen Luftangriffs konnten sich die Geschützmannschaften der USS KIDD auszeichnen und schickten mehrere japanische Piloten ins nasse Grab. Eine erneute Betankung der Schiffe erfolgte am 9. April und ab dem 10. April begannen die Trägerflugzeuge für drei Tage mit dem Bombardement feindlicher Stellungen auf Amamishima, Tokunoshima und Kikaishima. Am 11. April befanden sich die Schiffe der TG 58.3 rund 100 Seemeilen östlich der Nakagusuku Bay, von Okinawa. Da wurden sie wieder massiv von Kamikazepiloten angegriffen. Insgesamt drei feindliche Luftangriffe verzeichnete man an diesem Tag. Die Geschützmannschaften der USS KIDD, wie alle anderen Mannschaften der USS BLACK, USS BULLARD und USS CHAUNCEY auch, eröffneten das Feuer auf diese Selbstmordpiloten. Mehrere japanische Flugzeuge wurden noch rechtzeitig abgeschossen, aber einige wenige schafften es trotzdem bis zu einem amerikanischen Schiff und stürzten sich darauf. Auf die USS KIDD selber stürzte sich während dieses Kampfes am Nachmittag ein einzeln fliegendes japanisches Flugzeug. Dieser Kamikazepilot schlug Mittschiffs ein. Er riss insgesamt 38 Besatzungsmitglieder mit in den Tod und 55 wurden zum Teil schwer verwundet. Unter den getöteten Besatzungsmitgliedern befand sich auch CDR Harry Grimshaw Moore, Kommandeur des Zerstörers. Die USS KIDD blieb aber schwimmfähig und eilte den anderen drei Zerstörern hinterher. Auf dieser Fahrt versuchten nun weitere Kamikazepiloten sich auf das angeschlagene Schiff zu stürzen, aber die Geschützmannschaften des Zerstörers konnten weitere Angreifer vernichten. Die USS KIDD verließ nach dem letzten abgewiesenen Luftangriff an diesem Tag die Gewässer von Okinawa und fuhr zum Atoll Ulithi, Karolinen. Hier nahm man vom 20. April bis zum 2. Mai eine Notreparatur durch die Mannschaft des Zerstörertenders USS HAMUL ( AD-20 ) durch. Am 2. Mai verließ die USS KIDD aus eigener Kraft wieder das Atoll und fuhr über Pearl Harbor an die US Westküste. Hier erreichte der Zerstörer am 25. Mai die Hunter’s Point Naval Shipyard in San Francisco, Kalifornien und wurde in ein Trockendock bugsiert. Die Reparatur- und Überholungsarbeiten waren am 1. August abgeschlossen. An diesem Tag verließ das Kriegsschiff die US Westküste und fuhr zur Marinebasis Pearl Harbor. In diese Basis fuhr die USS KIDD sechs Tage später ein. Für den Zerstörer und dessen Besatzung begann nun eine Zeit der Ausbildung die für eine Dauer von einem Monat angesetzt war. In dieser Zeit kapitulierte Japan am 15. August bedingungslos und der Zweite Weltkrieg war auch im Pazifik nun beendet. Die USS KIDD verließ Mitte September Pearl Harbor und erreichte am 24. September die amerikanische Marinebasis San Diego. Hier bereitete man den Zerstörer auf seine Zeit der Inaktivität vor. Das Kriegsschiff stellte man dann am 10. Dezember 1946 außer Dienst und versetzte ihn in die Pazifikreserveflotte.
Wegen des 1950 ausgebrochenen Koreakrieges mehrten sich die Stimmen in den USA, dass wieder mehr Kriegsschiffe in den Dienst gestellt werden sollten. Daher nahm man in diesem Jahr die USS KIDD aus der Pazifikreserveflotte und begann den Zerstörer für seinen neuen Einsatz innerhalb der US Navy auszustatten. Commander Robert Emmett Jeffery stellte am 28. März 1951 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy. Nach der Indienststellung erfolgte in den Gewässern vor San Diego die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt. Am 18. Juni verließ dann der Zerstörer die US Westküste und fuhr in den Westpazifik. Im japanischen Hafen von Yokosuka legte das Kriegsschiff am 15. Juli an. Hier integrierte man die USS KIDD in die Task Force 77. Der Zerstörer sollte bis zum 21. September vor der koreanischen Westküste patrouillieren. Anschließend fuhr der Zerstörer an die koreanische Ostküste. Vom 21. Oktober bis zum 22. Januar 1952 bombardierte das Kriegsschiff feindliche Versorgungswege von Wando Island im Süden Koreas. Nach diesem Bombardement fuhr die USS KIDD zusammen mit den Zerstörern der Zerstörerdivision 152 nach San Diego, Hier treffen sie am 6. Februar ein. Der Zerstörer beteiligte sich in den folgenden Monaten an mehreren Übungen entlang der kalifornischen Küste und wurde auf den neuerlichen Einsatz im Westpazifik vorbereitet. Am 8. September verließ der Zerstörer San Diego und trat in der Nähe von Kojo, Nordkorea einer Anti-U-Boot bei. Im November begann das Kriegsschiff wieder mit einem Bombardement auf nordkoreanische Zeile. Kurz danach begannen Waffenstillstandsgespräche. Während der Verhandlungen patrouillierte die USS KIDD weiterhin vor der koreanischen Küste. Erst am 3. März 1953 verließ der Zerstörer die koreanischen Gewässer und verließ den Fernen Osten. Die Rückfahrt an die US Westküste führte das Kriegsschiff nach Midway und Pearl Harbor. In die Marinebasis San Diego lief die USS KIDD am 20. März ein und wurde für eine Überholung in ein Trockendock bugsiert. Nach Abschluss dieser Überholung fuhr der Zerstörer am 20. April nach Long Beach, Kalifornien. In diesem Hafen kollidierte der Zertörer am folgenden Tag mit dem schwedischen Frachter HAINAN. Jetzt musste das Kriegsschiff erneut in ein Trockendock und die Reparaturarbeiten dauerten bis zum 11. Mai. Von Ende 1953 bis Ende 1959 wechselte die USS KIDD jedes Jahr mit einer Kreuzfahrt in den Westpazifik. Hier und entlang der US Westküste beteiligte sich der Zerstörer an Operationen zur Verbesserung der Einsatzfähigkeit. In den Jahren im Westpazifik wurden unzählige Hafenbesuche in Japan, Okinawa, Hongkong und auf den Philippinen durchgeführt. Das Kriegsschiff besuchte während solch einer Kreuzfahrt am 29. März 1958 auch Sydney, Australien und patrouillierte einige Tage später in der Taiwanstraße. Am 5. Januar 1960 verließ die USS KIDD wieder San Diego. Diesmal durchquerte der Zerstörer den Panamakanal und legte am 25. Januar im Hafen von Philadelphia, Pennsylvania an. Von hier aus unternahm das Kriegsschiff Trainingsfahrten für Navy Reservisten und legte an den verschiedensten US Ostküstenhäfen an. Während der Berliner Krise im August 1961 versetzte man den Zerstörer zu den Flottenführungskräften. Doch kaum war diese Krise überwunden patrouillierte das Kriegsschiff im Dezember 1961 vor der Küste der Dominikanischen Republik. Diese Patrouille nannte man später die „Show of Force“. Die amerikanischen Navy Schiffe, die während dieser Krise in der Karibik zum Einsatz kamen, versuchten ein wenig Sicherheit innerhalb der unruhigen Karibik zu bieten. Die USS KIDD verließ dann die Region und legte am 5. Februar 1962 in Norfolk, Virginia an. Hier integrierte man den Zerstörer in die Task Force Alfa, welche für die Anti-U-Boot Kriegsführung ausgerüstet war. Der Naval Destroyer School in Newport, Rhode Island teilte man die USS KIDD zu. Nach einer Kreuzfahrt in die Karibik nahm der Zerstörer ab dem 1. Juli wieder das Naval Reserve Training auf. Man stellte am 19. Juni 1964 das Kriegsschiff außer Dienst und versetzte es in die in der Philadelphia Naval Shipyard liegenden Atlantikreserveflotte. Den Namen USS KIDD ( DD-661 ) strich man am 1. Dezember 1974.
Die US Navy stellte drei Zerstörer aus der FLETCHER – Klasse als Gedenkstätten innerhalb der USA zur Verfügung. Ausgewählt waren da schon die USS THE SULLIVANS ( DD-537 ), liegt in buffalo, New York, und USS CASSIN YOUNG ( DD-793 ), liegt in Boston, Massachusetts. Der Kongressabgeordnete von Louisiana William Henson Moore III. ( 4. Oktober 1939 – ) wählte da die USS KIDD aus, um als Denkmal für die Louisiana Veteranen des Zweiten Weltkrieges zu dienen. Man nahm die USS KIDD Anfang Mai 1982 ins Schlepptau und überführte den Zerstörer von Philadelphia nach Baton Rouge, Louisiana. Am 23. Mai 1982 erreichten die Schlepper zusammen mit dem Zerstörer das Marinemuseum und das ehemalige Kriegsschiff wurde an das Louisiana Naval War Memorial übergeben. Man konnte nun der Öffentlichkeit dieses Museumsschiff zeigen. Die USS KIDD wurde nie modernisiert und ist der einzige Zerstörer seiner Klasse, der sein Aussehen aus dem Zweiten Weltkrieg beibehalten hat. Im laufe der Jahre versetzte man den Zerstörer in seine Konfiguration und Bewaffnung in den August von 1945 zurück. Höhepunkt für viele Schiffsenthusiasten war der 3. Juli 1997 auf der USS KIDD. An diesem Tag lud man die Torpedorohre mit Torpedos nach. Der besondere Liegeplatz des Zerstörers im Mississippi ist so ausgelegt, dass das Kriegsschiff die jährlich schwankende Flusstiefe von bis zu 40 Fuß bewältigen kann. So schwimmt die USS KIDD in der ersten Hälfte des Jahres im Fluss und in der zweiten Hälfte ragt sie aus dem Wasser.
In einem Museumshafen bei Palaio Faliro, Griechenland liegt der Zerstörer HNS VELOS ( D-16 ), die ehemalige USS CHARRETTE ( DD-581 ).


USS KIDD ( DD-661 )
Commanding Officer

CDR Allan Barkhurst Roby Sr.        23. April 1943 – 28. August 1944 (erreichter Rang RADM)
CDR Harry Grimshaw Moore          28. August 1944 – 11. April 1945 (in Aktion getötet)
LT Burdick Heinkel Brittin        11. April 1945 – 12. April 1945 (Übernahme)
LT Robert Mannion Kenney         12. April 1945 – 29. April 1945 (Übernahme)
CDR Fred Marshall Bush Jr.         29. April 1945 – 10. Dezember 1946
Außerdienststellung         10. Dezember 1946 – 28. März 1951
CDR Robert Emmett Jeffery         28. März 1951 – 28. Februar 1952
CDR Charles Arthur Bellis         28. Februar 1952 – 15. April 1953
CDR Lyttleton Brockenbrough Ensey         15. April 1953 – 2. Juli 1955 (erreichter Rang VADM)
CDR Daniel Edward Bergin          2. Juli 1955 – 17. Dezember 1956 (erreichter Rang RADM)
CDR William Eells Betzer         17. Dezember 1956 – 5. August 1958
CDR Robert John Baxter          5. August 1958 – 12. April 1960
CDR David Thomas Hafner        12. April 1960 – 7. August 1961
CDR Robert Harry Cook          7. August 1961 – 30. Oktober 1961
CDR Raymond V. Moser Jr.       30. Oktober 1961 – 31. Juli 1962
CDR Robert J. Winton          31. Juli 1962 – 30. September 1963
CDR Robert Edgar Adams         30. September 1963 – 15. April 1964
LCDR Porter Eugene May        15. April 1964 – 19. Juni 1964

USS CHAUNCEY ( DD-667 )

USS CHAUNCEY ( DD-667 )

Biografie

Isaac Chauncey
* 20. Februar 1779 in Black Rock, Connecticut
† 27. Januar 1840 in Washington
war Offizier in der United States Navy

Chaubcey ernannte man am 17. September 1798 zum Lieutenant. Er kämpfte mit Umsicht in der Karibik gegen die Piraten und während des Quasi-Krieges gegen Frankreich. Er war im ersten Barbary Krieg im Mittelmeer dabei und befehligte von 1804 bis 1805 die Fregatte USS JOHN ADAMS. Danach folgte die Kriegsschaluppe USS HORNET von 1805 bis 1806. Im Krieg gegen die Briten von 1812 befehligte er die Seestreitkräfte auf dem Lake Ontario und führte mit ihnen und der Zusammenarbeit mit der Armee amphibische Operationen durch und hielt damit die kleine britische Flotte unter Sir James Lucas Yeo von amerikanischen Boden fern. Mit dem Linienschiff USS WASHINGTON als Flaggschiff befehligte Chauncey die Mittelmeer Squadron von 1815 bis 1820. Nach seinem Einsatz im Mittelmeer ernannte man ihn zum Kommandanten der New York Naval Shipyard. Seine letzten Dienste für die US Navy waren vier Jahre als Präsident des Verwaltungsrates der Navy Commissioners.
Chauncey starb am 27. Januar 1840 in Washington

Zu Ehren von Commodore Chauncey benannte man drei Zerstörer.
Der Erste Zerstörer war die USS CHAUNCEY ( DD-3 ).
Der Zweite Zerstörer war die USS CHAUNCEY ( DD-296 ) aus der CLEMSON – Klasse.
Der Dritte Zerstörer war die USS CHAUNCEY ( DD-667 ) aus der FLETCHER – Klasse.


USS CHAUNCEY ( DD-667 )

Schiffsbiografie

Die USS CHAUNCEY ( DD-667 ) ist das dtrite Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Commodore Issac Chauncey benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das einhundertachtunddreißigste Schiff aus der FLETCHER – Klasse.
Auf der Federal Shipbuilding and Dry Dock Company in Kearny, New Jersey wurde am 14. November 1942 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. R. K. Anderson taufte am 28. März 1943 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Merle Van Metre ( 3. Februar 1903 in Alexandria, Indiana – 27. Mai 1968 ) stellte am 31. Mai 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Die Erprobungs- und Ausbildungsfahrt führte die USS CHAUNCEY in den Neuenglischen Gewässern durch. Nach dem Abschluss der daran anschließenden Begutachtung des Schiffskörpers, fuhr der Zerstörer in den Hafen von New York. Hier rüstete man das Kriegsschiff für die Fahrt in den Pazifik aus. Am 28. August stach die USS CHAUNCEY in See. Nach der Durchquerung des Panamakanals Anfang September, erreichte der Zerstörer die amerikanische Marinebasis San Diego, Kalifornien. Man bunkerte hier frischen Treibstoff und Proviant. Am 13. September verließ das Kriegsschiff den Hafen und fuhr zur amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. In den dortigen Hafen lief die USS CHAUNCEY am 19. September ein. In den nun folgenden zehn Tagen beteiligte man sich an mehreren Übungen und weiteren Ausbildungen der Besatzung. In diesen Tagen gliederte man den Zerstörer in die Task Force 14 ein, die Rear Admiral Alfred Eugene Montgomery ( 12. Juni 1891 in Omaha, Nebraska – 25. Dezember 1961 in Bremerton, Washington ) während der Operation zur Bombardierung japanischer Truppen und Stellungen auf dem Atoll Wake Island, Nördliche Marianen befehligte. Dieses Atoll befindet sich 12 Meilen nördlich der Marshall Inseln. In der TF 14 waren die Flugzeugträger USS ESSEX ( CV-9 ), USS YORKTOWN ( CV-10 ) und USS LEXINGTON ( CV-16 ), die Leichten Flugzeugträger USS INDEPENDENCE ( CVL-22 ), USS COWPENS ( CVL-25 ) und USS BELLEAU WOOD ( CVL-24 ), die Schweren Kreuzer USS NEW ORLEANS ( CA-32 ) und USS SAN FRANCISCO ( CA-38 ), die Leichten Kreuzer USS NASHVILLE ( CL-43 ), USS MOBILE ( CL-63 ), USS BIRMINGHAM ( CL-62 ) und USS SANTA FE ( CL-60 ), sowie die Zerstörer USS CHAUNCEY, USS BULLARD ( DD-660 ), USS DASHIELL ( DD-659 ), USS HARRISON ( DD-573 ), USS SIGSBEE ( DD-502 ), USS RINGGOLD ( DD-500 ), USS JOHN RODGERS ( DD-574 ), USS SCHROEDER ( DD-501 ), USS HAZELWOOD ( DD-531 ), USS BANCROFT ( DD-598 ), USS CALDWELL ( DD-605 ), USS COGHLAN ( DD-606 ), USS HALFORD ( DD-480 ), USS MURRAY ( DD-576 ), USS HULL ( DD-350 ), USS BRAINE ( DD-630 ), USS BOYD ( DD-544 ), USS KIDD ( DD-661 ), USS CONNER ( DD-582 ) und USS BURNS ( DD-588 ). Am 29. September verließen diese Schiffe Pearl Harbor und erreichten am 5. Oktober das Atoll Wake Island. An diesem 5. und am 6. Oktober bombardierten die Schiffe und die Trägerflugzeuge die Insel. Nach dem Bombardement am 6. Oktober verließen sie wieder die Gewässer rund um die Insel. In diesen beiden Tagen konnte die Besatzung der USS CHAUNCEY drei amerikanische Piloten aus dem Wasser bergen, deren Flugzeuge abgeschossen worden waren. Am 8. Oktober wurden die Schiffe der TF 14 auf offener See von Tankern erwartet. Man füllte die Treibstofftanks und am 11. Oktober legten die Schiffe in Pearl Harbor wieder an. Man versetzte nun die USS CHAUNCEY in die Task Group 50.3, die Rear Admiral Alfred Eugene Montgomery während der Operation „Galvanic“, der Landung auf dem Atoll Tarawa, Gilbert Islands, befehligte. In dieser TG befanden sich die Flugzeugträger USS ESSEX und USS BUNKER HILL ( CV-17 ), der Leichte Flugzeugträger USS INDEPENDENCE, die Schweren Kreuzer USS SALT LAKE CITY ( CA-25 ) und USS PENSACOLA ( CA-24 ), die Leichten Kreuzer USS SAN JUAN ( CL-54 ) und USS OAKLAND ( CL-95 ) und die Zerstörer USS CHAUNCEY, USS BULLARD, USS KIDD, USS EDWARDS ( DD-619 ), USS RUSSELL ( DD-414 ), USS STACK ( DD-406 ), USS STERETT ( DD-407 ) und USS WILSON ( DD-708 ) und die Zerstörer USS ERBEN ( DD-631 ), USS HALE ( DD-642 ), McKEE ( DD-575 ) und USS MURRAY ( DD-576 ) kamen erst ab dem 15. November in Espiritu Santo, New Hebrides dazu. Am 21. Oktober verließen alle Schiffe der Task Force 50 Pearl Harbor und fuhren in Richtung der Ostsalomonen. Die Kriegsschiffe der TG 50.3 fuhren nach Espiritu Santo. Am 8. November laufen die Schiffe der TG 50.3 und TG 50.4 in Espiritu Santo wieder aus. Das erste Ziel beider Task Group war der japanische Stützpunkt in Rabaul, Neuguinea. Die dort stationierten japanischen Flugzeuge sollten gebunden werden während der Landeoperation auf Bougainville. Das Einsatzgebiet vor Rabaul erreichten die amerikanischen Schiffe am 11. November und begannen japanische Stellungen und Schiffe im Hafen von Rabaul und Flugplätze im Landesinneren zu beschießen. Dabei wurde der Schwere Kreuzer IJN ABANO beschädigt, der japanische Zerstörer IJN NAGANAMI teilweise ausgeschaltet und der erst am 27. Juli 1943 in Dienst gestellte Zerstörer IJN SUZUNAMI versenkt. Gegen Mittag stieg die erste japanische Flugstaffel auf und begann den Angriff auf die amerikanischen Schiffe. Sie sollten Rache nehmen für den von den japanischen Militär unerwarteten Angriff auf ihre Basis. 46 Minuten lang dauerte der japanische Angriff. Die Geschützmannschaften der USS CHAUNCEY feuerten unablässig auf die angreifenden japanischen Maschinen und konnten so zusammen mit den Mannschaften der anderen Zerstörer diese auf Distanz halten. Die Flugzeugträger der TG 50.3 verließen zusammen mit ihren Sicherungsschiffen umgehend den Kampfplatz. Wichtig war, dass keines der Schiffe durch eine Unachtsamkeit an den kommenden Kämpfen nicht teilnehmen konnte. Dann trennten sich die Schiffe der TG 50.3 und der TG 50.4 nach der Beendigung des Bombardements. Die der TG 50.3 fuhren nach Espiritu Santo, wo sie am 14. November anlegten. Jetzt gliederten sich die vier noch fehlenden Zerstörer ein. Man begann die TG umzustrukturieren. So wechselten die Zerstörer USS STACK, USS STERETT und USS WILSON zur Task Group 50.4. Außerdem füllte man alle Bunker wieder auf. Am Nachmittag des 15. November legten alle Schiffe der TG 50.3 vor Espiritu Santo wieder ab und erreichten am folgenden Tag Funafuti, Ellis Island. Dort wurden die Schiffe, wie schon bei den anderen Verbänden, die Treibstoffbunker gefüllt. Am folgenden Tag vereinigten sich die Schiffsverbände der TF 52, TF 53 und TF 50 zwischen Baker und Nanomea, Ellice Islands. Von hier aus marschieren die Verbände zusammen zu ihren Einsatzorten. Die Schiffe der TG 50.3 beginnen am 19. November mit dem Bombardement der japanischen Stellungen auf Tarawa. Am folgenden Tag landen die ersten Marines und nehmen das Atoll Tarawa ein. Zur Unterstützung der Landungseinheiten vor Betio, wechseln die Schiffe der TG 50.3 dorthin und führen ihr Bombardement gegen japanische Stellungen weiter. Die USS CHAUNCEY bot dabei wie gewohnt zusammen mit den anderen Zerstörern den Flugzeugträgern mit seinen Flakgeschützen Schutz vor den sich nähernden feindlichen Flugzeugen. Das waren am späten Nachmittag 13 japanische Torpedobomber. Am 28. November zog man die USS BULLARD aus der TG 50.3 ab und integrierte den Zerstörer in die TG 50.1, die Rear Admiral Pownall ( 4. Oktober 1887 in Atglen, Chester County, Pennsylvania – 19. Juli 1975 in San Diego, Kalifornien ) während der Operation „Galvanic“ befehligte. In dieser TG befanden sich die Flugzeugträger USS YORKTOWN und USS LEXINGTON, der Leichte Flugzeugträger USS COWPENS, die Schlachtschiffe USS WASHINGTON ( BB-56 ), USS SOUTH DAKOTA ( BB-57 ) und USS MASSACHUSETTS ( BB-59 ), die Schweren Kreuzer USS BALTIMORE ( CA-68 ), USS SAN FRANCISCO ( CA-38 ), USS MINNEAPOLIS ( CA-36 ) und USS NEW ORLEANS ( CA-32 ), die Leichten Kreuzer USS SAN JUAN und USS OAKLAND und die Zerstörer USS CHAUNCEY, USS BULLARD, USS KIDD, USS LA VALETTE ( DD-448 ), USS TAYLOR ( DD-468 ) und USS NICHOLAS ( DD-449 ). Am 4. Dezember zogen sich die Kriegsschiffe der TG 50.1 vom Atoll Tarawa zurück. Auf der Fahrt nach Pearl Harbor beteiligten sich die Trägerflugzeuge zusammen mit denen aus der TG 50.2 und TG 50.3 beim Bombardement der Atolle Kwajalein und Wotje, Marshall Islands. Dabei wurden sechs Transportschiffe, zusammen 25.316 BRT, versenkt, drei Transportschiffe, zusammen 17.249 BRT, und die Kreuzer ISUZU und NAGARA beschädigt und 55 japanische Flugzeuge in der Luft oder am Boden zerstört. Auf Amerikanischer Seite wurde die USS LEXINGTON durch ein Torpedo und die USS TAYLOR durch Granaten der USS OAKLAND beschädigt. Bis Anfang Dezember werden nun von den Flugzeugträgern Kampfluftpatrouillen gestartet, die Jagd auf feindliche U-Boot machten und den an Land kämpfenden Marines Luftunterstützung boten. So geschah dies unter anderem am 4. Dezember mit einem Luftangriff auf japanische Stellungen auf Kwajalein und Wotje. Noch am selben Tag starteten die Japaner einen weiteren Luftangriff, der aber keine Verluste auf amerikanischer Seite einbrachte. Auch hier konnten die Geschützmannschaften der Zerstörer die feindlichen Angreifer auf Distanz halten. Am 6. Dezember ziehen sich die Schiffe der TG 50.1 von Kwajalein zurück und erreichen drei Tage später den Hafen von Pearl Harbor. Für die Mannschaft der USS CHAUNCEY gibt es aber keine Ruhe. Schon wenige Tage nach der Ankunft verlässt die USS CHAUNCEY wieder Pearl Harbor und fuhr nach Funafuti, Ellis Island. Hier wartete ein Wasserflugzeugtender und ein weiterer Zerstörer auf seine Ankunft. Nach dem bunkern von frischem Treibstoff verließen diese drei Kriegsschiffe Funafuti und fuhren nach Tarawa. Hier begann die US CHAUNCEY für wenige Tage mit der Patrouille in diesen Gewässern. Anschließend fuhr der Zerstörer zurück nach Funafuti und von dort aus nach Pearl Harbor. Hier begann die Mannschaft das Kriegsschiff auf die nächste Operation zur Eroberung des Majuro Atolls vorzubereiten. Dazu stellte man am 6. Januar 1944 die Task Force 58 zusammen, die Rear Admiral Marc Andrew Mitscher ( 26. Januar 1887 in Hillsboro, Wisconsin – 3. Februar 1947 in Norfolk, Virginia ) während der Operation „Flintlock“ und „Catchpole“ befehligte. Innerhalb der TF stand die USS CHAUNCEY genauso wie die Schweren Kreuzer USS PENSACOLA ( CA-24 ) und USS CANBERRY ( CA-70 ), die Leichten Kreuzer USS BILOXI ( CL-80 ), USS SANTA FE ( CL-60 ) und USS SAN DIEGO ( CL-53 ) und die Zerstörer USS BULLARD, USS LANG ( DD-399 ), USS STACK ( DD-406 ), USS DEWEY ( DD-349 ) und USS CUMMINGS ( DD-365 ) frei zur Verfügung. Doch dann versetzte man die USS CHAUNCEY in die Task Group 51.2, die Majuro Attack Group, die Rear Admiral Harry Wilbur Hill ( 7. April 1890 in Oakland, Kalifornien – 19. Juli 1971 in Annapolis, Maryland ) kommandierte. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS NASSAU ( CVE-16 ) und USS NATOMA BAY ( CVE-62 ), der Schwere Kreuzer USS PORTLAND ( CA-33 ) und die Zerstörer USS CHAUNCEY, USS BULLARD, USS KIDD und USS BLACK ( DD-666 ), die Geleitzerstörer USS BRACKETT ( DE-41 ) und USS DEMPSEY ( DE-26 ). Zwei Schnelle Truppentransporter, das Angriffstruppentransporter USS CAMBRIA ( APA-36 ) und ein Panzerlandungsschiff transportierten ein Bataillon der 27. US Infanteriedivision. Am 23. Januar verlassen diese Schiffe, zusammen mit denen der TG 51.1, Pearl Harbor und fuhren zu den Marshall Islands. Der Angriff und die Landeoperation auf das unverteidigte Atoll Majuro beginnen am Morgen des 31. Januar. Sofort beginnen die Arbeiten, um das Atoll zu einem wichtigen Stützpunkt der US Flotte auszubauen. Am 2. Februar laufen die beiden Schlachtschiffe USS WASHINGTON und USS INDIANA ( BB-58 ) samt ihrer Eskorte aus der Task Force 58 als erste Kriegsschiffe in die Lagune ein. Die USS CHAUNCEY versetzte man nun wieder in die TF 58 und stand dort erneut zur freien Verfügung. Am 13. Februar lief der Zerstörer zusammen mit anderen Kriegsschiffen der TF in Majuro aus und begann mit der Luft- und Unterwasserüberwachung zum Schutz der im Kampf befindlichen Kriegsschiffe. Am 1. März erreichten die Schiffe der TF 58 wieder das Atoll und wurden auf die Kämpfe um die Palau Inseln vorbereitet. Die USS CHAUNCEY blieb in der Task Force 58, der Schnellen Flugzeugträger Task Force die Rear Admiral Marc Andrew Mitscher befehligte, und sollte sich an der Operation „Desecrate I“ beteiligen. Die Schiffe der TF 58 legten am 22. März vom Atoll Majuro ab und fuhren zu den Palau Inseln. Die USS CHAUNCEY wurde keiner Task Group direkt unterstellt, sondern sollte den Schutz der Flugzeugträger innerhalb der TF verstärken und befand sich daher zur Sicherung der Trägereinheiten auf Patrouillen- und Aufklärungsfahrt zwischen den Atollen von Kwajalein und Majuro. Am 28. März erreichten die Schiffe der TF 58 die Palau Inseln. Noch am selben Tag begann der Angriff auf die Inseln. Es waren keine Landungstruppen während dieses Bombardements anwesend. Die Hauptaufgabe der Task Force war es, die japanische Basis so sehr zu schwächen das sie nicht in der Lage wäre in die Kämpfe um Neuguinea einzugreifen. Eine Vielzahl von japanischen Kriegs- und Hilfsschiffen wurden in der dreitägigen Schlacht versenkt. So der Truppentransporter T-31, vier U-Boot-Jäger, einunddreißig Hilfskriegs- und Handelsschiffe ( zusammen 129.807 BRT ). Darunter die Flottentanker AKEBONO MARU, AMATSU MARU, IRO und SATA. Außerhalb der Häfen von Palau sinken das Torpedoboot WAKATAKE und das Werkstattschiff AKASHI. Danach zogen sich die amerikanischen Einheiten zurück und griffen auf dem Weg nach Majuro am 1. April das Atoll Woleai an. Am 6. April 1944 erreichten die Schiffe der TF 58 wieder ihre Ausgangsstellung in Majuro. Ab Anfang April gliederte nun die USS CHAUNCEY in die Task Group 78.2 ein, die Rear Admiral Ralph Eugene Davison ( 12. September 1895 in Saint Louis, Missouri – 13. Februar 1972 ) während der Operation „Reckless“ und „Persecution“ befehligte. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS NATOMA BAY, USS CORREGIDOR ( CVE-58 ) und USS MANILA BAY ( CVE-61 ), der Flugzeugträger USS CORAL SEA ( CVE-43 ) und die Zerstörer USS CHAUNCEY, USS BULLARD, USS KIDD, USS ERBEN ( DD-631 ), USS WALKER ( DD-517 ), USS ABBOT ( DD-629 ), USS HALE( DD-642 ) und die USS AMMEN ( DD-527 ), welche am 28. April dazukam. Diese Schiffe fuhren nicht geschlossen in die Humboldt Bay, Neuguinea, um sich dort an der Eroberung von Hollandia zu beteiligen. Mehrere der Kriegsschiffe, so auch die USS CHAUNCEY, der Zerstörer selber blieb bis Mitte April in den Gewässern von der eben erst besetzten Insel Emirau und patrouillierte dort, hatten die unterschiedlichsten Aufgaben erhalten. Sie trafen sich aber alle in der Milne Bay, Neuguinea. Zur Vorbereitung auf die kommenden Kämpfe zur Eroberung der Gebiete um Hollandia und Aitape, Neuguinea verließen die Schiffe der TG 78.2 am 19. April zusammen mit den Truppentransportern die Milne Bay und fuhren in Richtung Seeadler Harbour, Manus Island, Admiralitätsinseln. Kurz vor Manus Island übernahmen am 20. April Sicherungsschiffe der Task Force 77 die Begleitung der Truppentransporter und fuhren mit diesen Richtung Neuguinea weiter. Die Schiffe der TG 78.2 folgten diesen, um am folgenden Tag sich auf die vorgegebene Position zu begeben. Der Angriff auf Hollandia erfolgte am 22. April. Die Landeoperation war ein voller Erfolg und schon sechs Tage später waren alle feindlichen Stellungen besetzt. Dadurch verließen die Kriegsschiffe der TG 78.2 wieder die Gewässer um Hollandia und fuhren zum Seeadler Harbour. Dort legten sie zusammen mit anderen Kriegsschiffen aus anderen Task Groups am 28. April an. Diese Schiffe kamen ebenso von den Kämpfen um Hollandia, Aitape, der Humboldt Bay und der Tanahmerah Bay. Gleich nach dem bunkern von Munition, Flugbenzin, Proviant und Schweröl, verließen diese Schiffe wieder den Seeadler Harbour und fuhren, bis auf die USS NATOMA BAY, in die Gewässer von Hollandia. Von dieser Position aus sollten die Trägerflugzeuge die Angriffsbemühungen der Alliierten tief im Innern der Insel unterstützen. Die Zerstörer um die USS CHAUNCEY sicherten derweil die Flugzeugträger vor feindlichen Luft- und Unterwasserangriffen. Erst am 5. Mai verließen die Schiffe der TG 78.2 die Gewässer von Hollandia wieder und fuhren zum Seeadler Harbour zurück. Hier gliederte man die Task Force 78 um. Die USS CHAUNCEY, USS KIDD und USS BULLARD verließen den Seeadler Harbour wenige Tage später und eskortierten mehrere Truppentransporter bis nach Espiritu Santo. Man versetzte hier die USS CHAUNCEY in die Task Group 52.11. die Rear Admiral H. B. Sallada während der Operation „Forager“ befehligte. Innerhalb dieser TG befand sich der Zerstörer in der Task Undergroup 52.11.2, die Rear Admiral Felix Budwell Stump ( 15. Dezember 1894 in Parkersburg, Wood County, West Virginia – 13. Juni 1972 in Bethesda, Montgomery County, Maryland ) kommandierte. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS CORREGIDOR und USS SANGAMON ( CVE-26 ) und USS SUWANNEE ( CVE-27 ) ab dem 20. Juni, der Flugzeugträger USS CORAL SEA und die Zerstörer USS CHAUNCEY, USS BULLARD, USS BLACK, USS KIDD und USS WADSWORTH ( DD-516 ). Vor Espiritu Santo sammelten sich die Kriegsschiffe. Nach mehreren Übungen und dem auffüllen aller Bunker, verließen die Kriegsschiffe am 8. Juni die Insel und fuhren nach Saipan, Nördliche Marianen. Diese Insel erreichten sie am Abend des 14. Juni. Sofort stiegen die Trägerflugzeuge auf und begannen mit dem Bombardement japanischer Stellungen auf dieser Insel. Am folgenden Tag begann die Invasion amerikanischer Truppen. Die USS CHAUNCEY sicherte dabei, zusammen mit den anderen Zerstörern, die Geleitflugzeugträger vor einem feindlichen Luftangriff ab. Mehrere japanische Torpedobomber waren in den Luftraum eingedrungen und ihre todbringenden Waffen auf die Schiffe abgeworfen. Doch keiner der Torpedos traf sein Ziel. Für die weiteren Kämpfe um die Marianen gliederte man die USS CHAUNCEY ab dem 21. Juni in die Task Group 53.7 ein, die von Rear Admiral Van Hubert Ragsdale ( 9. August 1892 in Ticcoa, Stephens County, Georgia – 11. Oktober 1953 in Ormond Beach, Volusia County, Florida ) während der Operation „Forager“ bis zum 27. Juli befehligt wurde. Innerhalb der TG gehörte die USS CHAUNCEY zur Task Undergroup 53.7.1, die Rear Admiral Felix Budwell Stump kommandierte. Innerhalb der TU befand sich der Flugzeugträger USS CORAL SEA, der Geleitflugzeugträger USS CORREGIDOR und die Zerstörer USS CHAUNCEY, USS KIDD und USS BULLARD. Diese Schiffe verließen am 25. Juni die Marianen und fuhren zum Geleit von Transportschiffen zum Atoll Eniwetok, Marshall Islands. Hier wurden auf allen Schiffen alle Bunker und auf den Flugzeugträgern zusätzlich die Flugzeugstaffeln aufgefüllt. Dann ging die Fahrt zurück nach Saipan. Am Abend des 26. Juni hatten die Geschützmannschaften der Zerstörer alle Hände voll zu tun, um angreifende japanische Flugzeuge von den Geleitflugzeugträgern fernzuhalten. Anfang Juli verließen dann die Schiffe der TG 53.7.1 die Gewässer um Saipan und fuhren erneut zum Atoll Eniwetok. Dort wurden neue Flugzeuge an Bord der Geleitflugzeugträger genommen, damit man intensiv die Landungen auf Guam und Tinian unterstützen konnte. Außerdem füllte man die Munitions-, Proviant- und Treibstoffbunker auf. Am 9. Juli lagen die Kriegsschiffe der TU in den Gewässern von Guam und die Trägerflugzeuge begannen mit dem Bombardement feindlicher Stellungen. Um noch effektiver die japanischen Stellungen im Bereich des kommenden Landungsgebietes zu vernichten, versetzte man die USS CHAUNCEY in die Task Group 53.18, die Rear Admiral Charles Turner Joy ( 17. Februar 1895 in St. Louis, Missouri – 6. juni 1956 in San Diego, Kalifornien ) befehligte. Innerhalb dieser TG gehörte der Zerstörer zur TU 53.18.2. In dieser befand sich der Flugzeugträger USS CORAL SEA, der Geleitflugzeugträger USS CORREGIDOR und die Zerstörer USS CHAUNCEY, USS BULLARD, USS KIDD, USS BLACK und USS ANTHONY ( DD-515 ). Ab dem 12. Juli wurde auf Guam durch die Trägerflugzeuge der TG alles bombardiert was sich bewegte. Dies hielt man bis zum 16. Juli aufrecht. Anschließend zog man die Kriegsschiffe der TU 53.18.2 aus dem Kampgeschehen heraus. Sie fuhren zum Atoll Eniwetok. Hier löste man die TU auf. Die USS CHAUNCEY, sowie die anderen Kriegsschiffe, kehrte, bis auf die USS CORAL SEA, nach Guam zurück und reihte sich in die TG 53.7 wieder ein. Bis zum 4. August verblieben die Kriegsschiffe der TG in diesen Gewässern. Die Trägerflugzeuge unterstützten die Landungstruppen und überwachten die umliegenden Gewässer damit sich keine feindliche Flotte ungesehen heranschleichen konnte. Auch waren die amerikanischen Piloten auf der Suche nach Versorgungsschiffen, die die Verteidiger auf den Marianen unterstützen sollten, waren auf der Suche nach feindlichen U-Booten und für den Luftschutz der eigenen Schiffe verantwortlich. Außerdem waren die Trägerflugzeuge an der siegreichen Schlacht in der Philippinen See beteiligt. Rear Admiral Thomas Lamison Sprague ( 2. Oktober 1894 in Lima, Ohio – 17. September 1972 in Chula Vista, Kalifornien ) löste am 27. Juli Rear Admiral Van Hubert Ragsdale als Kommandeur der TG ab. Die Gewässer von Guam und Tinian verließen die Schiffe der TG 53.7 am 4. August und fuhren zum Atoll Eniwetok. Die USS CHAUNCEY blieb zur Sicherung der Landungstruppen, die am 21. Juli mit der Landeoperation auf Guam begonnen hatten, und verließ erst am 10. August die Gewässer um die Insel und eskortierte zum Atoll Eniwetok mehrere unbeladene Transportschiffe. Vier Tage später erreichte der Zerstörer das Atoll. Hier bunkerte man frischen Treibstoff und noch am selben Tag stach das Kriegsschiff wieder in See. Ziel war die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor. Innerhalb dieser Basis bugsierte man die USS CHAUNCEY am 22. August in ein Trockendock und begann mit einer Überholung und mehreren Reparaturarbeiten. Diese dauerten bis in den September hinein. Anschließend beteiligte sich das Kriegsschiff in den Hawaiianischen Gewässern an mehreren Übungen, die die Angriffs- und Unterstützungsoperationen für die Rückeroberung der philippinischen Insel Leyte beinhalteten. Diese Übungen dauerten bis zum 15. September. An diesem Tag verließ die USS CHAUNCEY zusammen mit der USS HALE wieder Pearl Harbor und eskortierte mehrere Truppentransporter bis zum Seeadler Harbour, Manus Island. In diesem natürlichen Hafen blieb der Zerstörer bis zum 11. Oktober liegen damit sich die Mannschaft des Zerstörers sich auf die kommenden Kämpfe um die Inseln der Philippinen vorbereiten konnte. Dazu integrierte man die USS CHAUNCEY in die Task Force 79 und stand dort zur freien Verfügung. Diese TF befehligte Rear Admiral Jesse Bartlett Oldendorf ( 16. Februar 1887 in Riverside, Kalifornien – 27. April 1974 in Portsmouth, Virginia ) während der Operation „King II“. In dieser TF befanden sich die Schlachtschiffe USS TENNESSEE ( BB-43 ), USS PENNSYLVANIA ( BB-38 ) und USS CALIFORNIA ( BB-44 ), die Zerstörer USS CHAUNCEY, USS HALE, USS HALFORD ( DD-480 ), USS LUCE ( DD-522 ), USS PICKING ( DD-685 ) und USS GANSEVOORT ( DD-608 ), das Angriffsfrachtschiff USS CAPRICORNUS ( AKA-57 ), das Angriffstransportschiff USS CAVALIER ( APA-37 ) und die Docklandungsschiffe USS ASHLAND ( LSD-1 ) und USS CASA GRANDE ( LSD-13 ). Am 14. Oktober verließen diese Schiffe zusammen mit denen der Southern Attack Force den Seeadler Harbour und fuhren zu den philippinischen Inseln. Am 18. Oktober kam der Leichte Kreuzer USS NASHVILLE ( CL-43 ) hinzu. An Bord dieses Kriegsschiffes befand sich General Douglas McArthur ( 26. Januar 1880 in Little Rock, Arkansas – 5. April 1964 in Washington DC ), der Oberbefehlshaber der US Army im Südwestpazifik. Am Morgen des 20. Oktober begann der Angriff auf Dulag im Leyte Golf. Hier gingen die amerikanischen Sturmtruppen an Land. Die USS CHAUNCY unterstützte sie in den folgenden Tagen dabei mit ihren Schiffsgeschützen die Sturmtruppen und feuerte auf japanische Stellungen, die sich in Küstennähe befanden. In der folgenden Nacht umkreiste der Zerstörer wachsam die Transportschiffe, die gefährlich nahe ans Ufer, zum beschleunigten Entladen, kamen. Das erste Ziel der Landungstruppen war dann der nahegelegene japanische Flugplatz. Am 22. Oktober, zwei Tage vor der ersten entscheidenden Schlacht im Leyte Golf, verließ die USS CHAUNCEY zusammen mit entladenen Transportschiffen die philippinischen Gewässer und eskortierte jene bis zum Seeadler Harbour, Manus Island. Hier legten die Schiffe Ende Oktober an. Im November machte die USS CHAUNCEY noch zwei Eskortierfahrten. Der Zerstörer begleitete dabei Transportschiffe vom Seeadler Harbour zu den Palau Islands und dem Leyte Golf. Gleich im Anschluss daran verließ das Kriegsschiff die Gewässer des Fernen Ostens und fuhr nach San Diego. Hier begann ab Dezember eine umfangreiche Überholung. Die daran anschließende Ausbildung der Besatzung dauerte bis zum 18. Februar 1945. An diesem Tag verließ die USS CHAUNCEY und fuhr nach San Francisco. Der Zerstörer verließ zusammen mit der USS ERBEN, USS BULLARD, USS KIDD, USS HALE und USS BLACK ( DD-666 ) am 19. Februar die kalifornische Küste. Sechs Tage später erreichten die Kriegsschiffe die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor. Hier begannen ab dem 25. Februar umfangreiche Übungen. Diese dauerten bis zum 4. März. Ab diesem Tag eskortierten die fünf Zerstörer den Leichten Flugzeugträger USS INDEPENDENCE ( CVL-22 ) zuerst zum Atoll Eniwetok, wo sie am 9. März ankamen. Nach dem bunkern von frischem Treibstoff, Proviant und Munition verließen diese Schiffe am folgenden Tag wieder das Atoll und fuhren zum Atoll Ulithi, Karolinen weiter. Dieses erreichten sie am 13. März. Hier hatte man die Task Group 58.3 zusammengestellt, die Rear Admiral Frederick Carl Sherman ( 27. Mai 1888 in Port Huron, Michigan – 27. Juli 1957 in San Diego, Kalifornien ) während der Operation „Iceberg“ befehligte. In der TG befanden sich die Flugzeugträger USS ESSEX ( CV-9 ), USS BUNKER HILL ( CV-17 ) und USS HANCOCK ( CV-19 ), die Leichten Flugzeugträger USS BATAAN ( CVL-29 ) und USS CABOT ( CVL-28 ), die Schlachtschiffe USS SOUTH DAKOTA ( BB-57 ), USS WASHINGTON ( BB-56 ) und USS NORTH CAROLINA ( BB-55 ), die Leichten Kreuzer USS ASTORIA ( CL-90 ), USS WILKES-BARRE ( CL-103 ), USS SPRINGFIELD ( CL-66 ) und USS PASADENA ( CL-65 ) und die Zerstörer USS CHAUNCEY, USS BULLARD, USS KIDD, USS ERBEN, USS HALE, USS WALKER, USS STEMBEL, USS BLACK, USS THE SULLIVANS ( DD-537 ) wechselte Anfang April von der TG 58.2 kommend, USS TINGEY ( DD-539 ) wechselte Anfang April von der TG 58.2 kommend, USS AULT ( DD-698 ), USS ENGLISH ( DD-696 ), USS CHARLES S SPERRY ( DD-697 ), USS WALDRON ( DD-699 ), USS HAYNSWORTH ( DD-700 ), USS WALLACE L LIND ( DD-703 ), USS JOHN W WEEK ( DD-701 ), USS BORIE ( DD-704 ) und USS HANK ( DD-702 ). Am 14. März verließen diese Schiffe das Atoll Ulithi und fuhren in Richtung japanischer Gewässer. Zwei Tage später lagen sie rund 300 Seemeilen südwestlich von Iwo Jima und bunkerten zum ersten Mal frischen Treibstoff. Diese Betankung dauerte bis zum 17. März. Noch am Nachmittag dieses zweiten Tages, nahmen sie wieder Fahrt auf und fuhren in Richtung Kjushu. Am 18. März lagen die Schiffe der TG 58.3 rund 100 Seemeilen östlich davon und die Trägerflugzeuge stiegen auf um militärische Ziele und Flugplätze auf Kjushu zu bombardieren. Am 19. März kam es zu einem massiven Vergeltungsschlag aus der Luft durch japanische Kamikazepiloten. Dabei wurde der Flugzeugträger USS FRANKLIN ( CV-13 ) aus der TG 58.2 schwer beschädigt. Mehrere Kriegsschiffe der TG zogen sich daraufhin aus dem Kampfgeschehen zurück um den Flugzeugträger zum Atoll Ulithi sicher zu eskortieren. Von Okinawa aus stiegen japanische Kamikazepiloten am 21. März auf und begannen die Schiffe der TG 58.3 zu attackieren. Da lagen jene rund 300 Seemeilen südlich von Kjushu. Alle Geschützmannschaften der Zerstörer neben der USS CHAUNCEY hatten dabei alle Hände voll zu tun um diese Selbstmordpiloten abzuwehren. Nachdem dann das letzte amerikanische Trägerflugzeug gelandet war, verließen die amerikanischen Kriegsschiffe wieder die japanischen Gewässer. Sie lagen am 22. März rund 600 Seemeilen von Kjushu entfernt und es begann eine erneute Treibstoffübergabe. Am folgenden Tag lagen die Schiffe der TG 58.3 rund 80 Seemeilen südöstlich von Okinawa. Nun begannen hier die Trägerflugzeuge mit ihrem Bombardement auf Flugplätze, militärische Einrichtungen und Truppenansammlungen. Am 24. März befanden sie sich nur noch und 60 Seemeilen südöstlich von Okinawa. Man hatte am Vorabend des 24. März die Task Group 59.7 gebildet, die Vizeadmiral Willis Augustus Lee, Jr. ( 11. Mai 1888 im Natlee Owen County, Kentucky – 25. August 1956 auf dem Schlachtschiff USS WYOMING ( BB-32 ), in der Casco Bay, vor Portland, Maine ) kommandierte. In der TG befanden sich die Schlachtschiffe USS SOUTH DAKOTA, USS WISCONSIN ( BB-32 ), USS NEW JERSEY ( BB-62 ) und USS MISSOURI ( BB-63 ), der Schwere Kreuzer USS INDIANAPOLIS und der Zerstörer USS CHAUNCEY. Diese Schiffe lagen am 24. März südöstlich von Okinawa und bombardierten einen Tag lang wichtige Hafen- und Befestigungsanlagen im Bereich der am 1. April beginnenden Landung der Alliierten. Außerdem sollten während des Bombardements die Schiffe der TG 52.3 bei ihrer Minensuchoperation gedeckt werden. Nebenbei versenkten die Schlachtschiffe die japanischen Transportschiffe TOSAN MARU und MAIKO MARU Nr. 10. Die USS CHAUNCEY selber überwachte den Luftraum um vor angreifenden japanischen Flugzeugen rechtzeitig zu warnen. Diese amerikanischen Schiffe verließen am Abend ihren Einsatzort und fuhren denen der TG 58.3 hinterher und integrierten sich wieder. Am 25. März befanden sich die Schiffe der TG rund 200 Seemeilen südlich von Okinawa und übernahmen erneut frischen Treibstoff. In den zwei folgenden Tagen wurden weitere Ziele auf Okinawa bombardiert. Am 29. März fuhren die Schiffe der TG 58.3 zusammen mit denen der TG 58.1 schon wieder in die Nähe von Kjushu. Da lagen die Kriegsschiffe 125 Seemeilen südlich von dem Einsatzgebiet der Trägerflugzeuge. Die amerikanischen Piloten machten Jagt auf alle sich vor Kjushu befindlichen japanischen Schiffe und versenkten diese mit ihren Bomben oder Torpedos. Wegen des bevorstehenden Kampfes um Okinawa, kehrten die Schiffe der TG 58.3 noch am selben Tag wieder um. Ab dem 30. März begannen verstärkt die Bombardements von Okinawa. Dabei lagen die Schiffe der TG rund 75 Seemeilen östlich der japanischen Insel. Den Höhepunkt der Kämpfe erreichte man am 1. April mit der beginnenden Landeoperation auf Okinawa. Da befanden sich die Schiffe der TG rund 60 Seemeilen östlich von der japanischen Insel. Damit alle Schiffe und Flugzeuge genügend Treibstoff an Bord hatten, verließen die Schiffe der TG die Gewässer von Okinawa und lagen am 2. April rund 300 Seemeilen südöstlich der Insel und wurden betankt. Am folgenden Tag lagen sie schon wieder zwischen 60 und 100 Seemeilen von Okinawa entfernt und die Trägerflugzeuge unterstützten die Landungstruppen auf der japanischen Insel. Der Verbrauch des Treibstoffs für die Trägerflugzeuge war in diesen tagen sehr hoch. Deshalb lagen die Schiffe am 5. April schon wieder rund 150 Seemeilen südöstlich von Okinawa und wurden betankt. Am 6. April schlugen die japanischen Kamikazepiloten zum ersten Mal nach der Landeoperation auf Okinawa gewaltig zu. Die Schiffe der TG 58.3 lagen da rund 60 Seemeilen östlich der japanischen Insel. Die Trägerflugzeuge bombardierten an diesem Tag auch feindliche Stellungen auf Minami Daito Shima. 80 Seemeilen östlich von Okinawa befanden die Schiffe der TG am 7. April und mussten sich einem massiven Kamikazeangriff erwehren. Während dieses feindlichen Luftangriffs konnten sich die Geschützmannschaften der USS CHAUNCEY auszeichnen und schickten mehrere japanische Piloten ins nasse Grab. Eine erneute Betankung der Schiffe erfolgte am 9. April und ab dem 10. April begannen die Trägerflugzeuge für drei Tage mit dem Bombardement feindlicher Stellungen auf Amamishima, Tokunoshima und Kikaishima. Am 11. April befanden sich die Schiffe der TG 58.3 rund 100 Seemeilen östlich der Nakagusuku Bay, von Okinawa. Da wurden sie wieder massiv von Kamikazepiloten angegriffen. Die Geschützmannschaften der USS CHAUNCEY eröffneten, wie alle anderen Mannschaften der Zerstörer auch, das Feuer auf diese Selbstmordpiloten. Mehrere japanische Flugzeuge wurden noch rechtzeitig abgeschossen, aber einige wenige schafften es trotzdem bis zu einem amerikanischen Schiff und stürzten sich darauf. Am 14. April lagen die Schiffe der TG 58.3 wieder rund 300 Seemeilen östlich von Okinawa und wurden betankt. Gleich nach dem Abschluss dieser Arbeiten fuhren die Kriegsschiffe zusammen mit denen der TG 58.1 und TG 58.2 nach Norden. Ziel waren wieder militärische Einrichtungen auf Kjushu, auf die die Trägerflugzeuge ihre Bomben abwarfen. Bis zum 17. April blieben die Schiffe der TG 58.3 in der Nähe von Kjushu, dann wandten sie sich wieder in Richtung Okinawa. Da am 16. April die Schiffe der TG 58.2 schwere Verluste durch Kamikazepiloten zu verbuchen hatten, zog man diese aus dem Kampfgeschehen heraus. Sie sollten zum Atoll Ulithi fahren damit sich dort die Besatzungen etwas erholen konnten. Nur die Zerstörer THE SULLIVANS, USS STEPHEN POTTER, USS OWEN, USS MILLER, USS TINGEY, USS TWINING, USS HUNT, USS MARSHALL und USS LEWIS HANCOCK verblieben in diem Gebiet und wechselten zur TG 58.3. Innerhalb dieser TG befanden sich alle Zerstörer nun in der TU 58.3.4 die Captain John Philip Womble, Jr. ( 13. Dezember 1900 – 5. Oktober 1956 ) kommandierte. Alle Kriegsschiffe der TG lagen am 18. April rund 325 Seemeilen östlich von der japanischen Insel. Hier wurden sie betankt und nahmen frische Munition an Bord. Ab dem 19. April begannen die Trägerflugzeuge der TG mit dem Bombardement japanischer Stellungen auf Okinawa, was fast täglich stattfand. Die Luftangriffe wurden nur eingestellt, wenn die Kriegsschiffe der TG Treibstoff übergeben bekamen. Da zogen sie sich wieder auf eine Position zurück die die Kamikazepiloten nicht ohne weiteres erreichen konnten. Die USS CHAUNCEY selber übernahm in den vergangenen und folgenden Tagen vor Kjushu und Okinawa die Luftsicherung für die Flugzeugträger. Die Geschützmannschaften feuerten mit großem Erfolg auf die angreifenden Kamikazepiloten. Außerdem nahmen sie immer wieder in der Küstennähe feindliche Landziele ins Visier. Ab dem 15. Mai lagen die Schiffe der TG 58.3 rund zweihundert Seemeilen östlich von Okinawa und wurden bis zum folgenden Tag durch die Öltanker der TG 50.8 mit frischem Treibstoff versorgt. Von dieser Position aus begannen die Trägerflugzeuge auch mit dem weiteren Bombardement japanischer Stellungen auf Okinawa. Erst am 20. Mai näherte man sich auf 80 Seemeilen bis zu der Insel um die Distanz in den folgenden Tagen wieder zu vergrößern. Bis zum 28. Mai hielt das Bombardement der Trägerflugzeuge auf Okinawa an. An diesem Tag versetzte man die USS CHAUNCEY zur Task Group 38.3. In dieser befand sich der Flugzeugträger USS ESSEX, das Schlachtschiff USS WASHINGTON, die Leichten Kreuzer USS WILKES BARRE, USS PASADENA, USS OAKLAND und USS SPRINGFIELD ( CL-66 ) und die Zerstörer USS CHAUNCEY, USS BLACK, USS THE SULLIVANS, USS OWEN, USS MILLER, USS STEPHEN POTTER, USS TINGEY, USS ENGLISH, USS AULT, USS WALLACE L LIND, USS WALDRON und USS WALKER. Gleich am folgenden Tag zog man die Schiffe dieser Task Group aus dem Kampfgeschehen vor Okinawa. Ziel war die philippinische Insel Leyte. Hier legte man am 1. Juni in der San Pedro Bay an. Hier begannen Reparaturarbeiten an den Einrichtungen der USS CHAUNCEY. Außerdem konnte sich die Mannschaft des Zerstörers von den Kämpfen erholen. Dann legten ab dem 13. Juni die anderen Kriegsschiffe der Task Force an. Nun wurden wieder Übungen abgehalten. Man stellte dann die Task Force 38 neu zusammen. Der Sprung zu den japanischen Hauptinseln war nun gegeben und die amerikanischen Streitkräfte bereiteten sich intensiv darauf vor. Die USS CHAUNCEY versetzte man in die Task Group 38.3, welche Rear Admiral Gerald Francis Bogan ( 27. Juli 1894 in Mackinac Island, Michigan – 8. Juni 1973 in La Jolla, San Diego, Kalifornien ) befehligte. In der TG befanden sich die Flugzeugträger USS TICONDEROGA, USS ESSEX, USS RANDOLPH, die Leichten Flugzeugträger USS MONTEREY, USS BATAAN und ab dem 27. August USS CABOT, die Schlachtschiffe USS SOUTH DAKOTA und USS NORTH CAROLINA, die Leichten Kreuzer USS OAKLAND, USS WILKES BARRE, USS PASADENA, USS SPRINGFIELD und USS ASTORIA, die Zerstörer USS CHAUNCEY, USS BULLARD, USS BLACK, USS ERBEN, USS REMEY, USS NORMAN SCOTT, USS WADLEIGH, USS WALKER, USS HALE, USS ABBOT, USS STEMBEL, USS ENGLISH, USS JOHN W WEEKS, USS McGOWAN ( DD-678 ), USS MELVIN ( DD-680 ), USS McDERMUT ( DD-677 ), USS McNAIR ( DD-679 ), USS MERTZ ( DD-691 ), USS BARTON ( DD-722 ), USS LOWRY ( DD-770 ), USS WALKE ( DD-723 ), USS O´BRIEN ( DD-725 ), USS ALLEN M SUMNER ( DD-693 ), USS AULT ( DD-698 ), USS CHARLES S SPERRY ( DD-697 ), USS WALDRON ( DD-699 ), WALLACE L LIND ( DD-703 ), USS BORIE ( DD-704 ) und USS HANK ( DD-702 ). Am 1. Juli verließen diese Schiffe die San Pedro Bay und fuhren zu den japanischen Hauptinseln. Am 8. Juli bunkerten dann die Schiffe der TG 38.3 frischen Treibstoff und befanden sich dabei rund 420 Seemeilen östlich der Volcano Islands um Iwo Jima. Ab dem 10. Juli begannen die ersten Luftangriffe auf die Industriegebiete von Tokyo. Da befanden sich die Schiffe der TG 38.3 noch 170 Seemeilen südsüdöstlich von Tokyo. Die nächste Betankung für die Schiffe der TG erfolgte schon am 12. Juli. Dabei nahmen die Schiffe wieder die Position bei den Volcano Islands ein, die sie wenige Tage zuvor hatten. Am folgenden Tag lagen sie aber schon rund 200 Seemeilen östlich von Honshu und die Trägerflugzeuge beteiligten sich an dem Bombardement gegen Ziele nordöstlich von Honshu und auf Hokkaido. Doch ab dem 14. Juli begann die geballte Schlagkraft aller Schiffe der TF verheerend zuzuschlagen. Die wenigen japanischen Flugzeuge, die Vergeltungsangriffe noch fliegen konnten, wurden von der USS CHAUNCEY und den anderen Zerstörern bekämpft und vernichtet. In den japanischen Häfen wurden die vor Anker liegenden Schiffe durch die Trägerflugzeuge erbarmungslos versenkt. Durch den ständigen Nachschub an Treibstoff waren die Flugzeugträger jetzt in der Lage ein konstantes Bombardement auf die japanischen Hauptinseln mit den Trägerflugzeugen durchzuführen. So wurden neben den Häfen auch Industrieanlagen und Städte wie Tokyo bombardiert. Diese erste Vernichtungswelle dauerte bis zum 19. Juli. Ab diesem Tag zogen sich die Schiffe der Task Group 38.3 aus dem Kampfgeschehen zurück und nahmen eine Position zur Übernahme von frischem Treibstoff, von Proviant und Munition ein. Am 23. Juli lagen die Schiffe der TG dann rund 600 Seemeilen ostsüdöstlich von Tokyo und befanden sich auf der Fahrt nach Kjushu. Ab dem folgenden Tag begannen die Trägerflugzeuge auch das Inland zu bombardieren. Darunter befanden sich auch Gebiete wo man noch Flugplätze vermutete. Die USS CHAUNCEY sicherte in diesen Tagen die Flugzeugträger vor feindlichen Angriffen, währenddessen die Trägerflugzeuge weiterhin das japanische Festland bombardierten. Der Zweite Weltkrieg im Pazifik war am15. August durch die bedingungslose Kapitulation Japans beendet. Auch in den folgenden Tagen blieb die USS CHAUNCEY als Sicherungsschiff bei dem Flugzeugträger USS WASP ( CV-18 ). Die Trägerflugzeuge hatten nun nach dem Ende des Krieges die Aufgabe gestellt bekommen, über den noch vorhandenen und intakten japanischen Flugplätzen und Schiffen zu patrouillieren. Außerdem sollten die Piloten auf ihren Patrouillenflügen Kriegsgefangenenlager lokalisieren damit die dort immer noch internierten alliierten Soldaten versorgt werden konnten. Am 25. August geriet die USS WASP und die USS CHAUNCEY in einen Taifun. Dabei befanden sich die beiden Kriegsschiffe rund 200 Seemeilen südöstlich von Honshu entfernt. Beide Schiffe erlitten während des Taifuns erhebliche Schäden. Nach den daran anschließenden Reparaturarbeiten an der USS CHAUNCEY, blieb der Zerstörer noch bis zum 11. November auf Patrouillenfahrt im Fernen Osten. An diesem Tag lag das Kriegsschiff im Hafen von Tsingtao, China und begann die Heimfahrt an die US Westküste. Nachdem die USS CHAUNCEY dann in San Diego angelegt hatte, bereitete man den Zerstörer auch schon auf seine Inaktivität vor. Am 19. Dezember 1945 stellte man das Kriegsschiff außer Dienst und versetzte es in die Pazifikreserveflotte.
Wegen des 1950 ausgebrochenen Koreakrieges mehrten sich die Stimmen in den USA, dass wieder mehr Kriegsschiffe in den Dienst gestellt werden sollten. Daher nahm man in diesem Jahr die USS CHAUNCEY aus der Pazifikreserveflotte und begann den Zerstörer für seinen neuen Einsatz innerhalb der US Navy auszustatten. Commander James Wallace Daniel, Jr. stellte am 18. Juli 1951 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy. Nach dem Abschluss der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt verließ die USS CHAUNCEY zusammen mit der USS BLACK am 1. November die amerikanische Marinebasis San Diego und fuhr in Richtung Atlantik. Nach der Durchquerung des Panamakanals erreichten beide Zerstörer Norfolk, Virginia, ihren neuen Heimathafen. Von hier aus operierte das Kriegsschiff entlang der US Ostküste und in der Karibik und beteiligte sich dabei bis zum 10. Januar 1953 an mehreren Ausbildungseinsätzen. An diesem 10. Januar legte die USS CHAUNCEY zusammen mit dem Schwesterschiff USS BLACK in Norfolk ab und beide Zerstörer begannen ihre Weltreise. Das erste Ziel war dabei der Ferne Osten. Dazu durchquerte das Kriegsschiff vom 14. zum 15. Januar den Panamakanal. Die Marinebasis San Diego wurde am 22. Januar erreicht. Nach dem bunkern von frischem Treibstoff ging die Fahrt am nächsten Morgen gleich weiter. In die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor lief die USS CHAUNCEY am 29. Januar ein und blieb hier bis zum 3. Februar. An diesem Tag verließ der Zerstörer wieder die Marinebasis und fuhr nach Sasebo, Japan und legte dort am 12. Februar an. Auf der Fahrt dorthin überquerte das Kriegsschiff am 5. Februar den 180. Meridian. Schon am 15. Februar lag die USS CHAUNCEY vor der nordkoreanischen Stadt Wonsan und begann die in Küstennähe befindlichen feindlichen Stellungen und Versorgungswege zu bombardieren. Dieses Bombardement dauerte bis zum 13. März und der Zerstörer verließ die nordkoreanischen Küstengewässer. Zwei Tage später lag das Kriegsschiff wieder in dem japanischen Hafen Sasebo. Hier blieb die USS CHAUNCEY für notwendig gewordene Reparaturarbeiten bis zum 26. März liegen. Vom 26. März bis zum 18. April gehörte der Zerstörer zur Task Force 77 und übernahm die Sicherung über die dort befindlichen Flugzeugträger. An diesem 18. April legte der Zerstörer im Hafen von Yokosuka an und blieb über Nacht zum Auffüllen aller Bunker. Nach Abschluss der Arbeiten legte die USS CHAUNCEY noch am 19. April wieder ab und beteiligte sich bis zum 29. April an mehreren Anti-U-Boot Übungen. Noch am selben Tag erreichte der Zerstörer Okinawa und fuhr am Nachmittag des folgenden Tages wieder nach Yokosuka. In diesem Hafen blieb der Zerstörer bis zum 14. Mai. Gleich am folgenden Tag gehörte das Kriegsschiff wieder zur Task Force 77 und verblieb dort bis zum 22. Mai. Schon ab dem Abend des 23. Mai lag das Kriegsschiff in den koreanischen Gewässern von Inchon und fuhr am nächsten Tag nach Wonsan. Diese Gewässer erreichte die USS CHAUNCEY am 27. Mai und fuhr zur Sicherung der Flugzeugträger in der TF 77 noch am selben Tag weiter. Die USS CHAUNCEY erreihte am 29. Mai erneut die Kriegsschiffe der TF 77 und blieb nur diesen Tag dort. So lag der Zerstörer am 30. Mai in den koreanischen Gewässern von Wonsan und am 31. Mai in den koreanischen Gewässern von Hungam. Am 1. Juni operierte das Kriegsschiff wieder mit den Schiffen der TF 77 und am 2. Juni lag es in den Gewässern von Pusan. Noch am selben Tag verließ die USS CHAUNCEY die koreanischen Gewässer und fuhr nach Sasebo ein. Hier blieb das Kriegsschiff bis zum 7. Juni liegen und wartete auf die USS BLACK. Beide Kriegsschiffe begann nun die Heimfahrt. Vom 10. bis zum 12. Juni lagen sie im Hafen von Hongkong und am 15. Juni überquerten die Zerstörer auf der Länge von 106° den Äquator. Dann legte die USS CHAUNCEY und die USS BLACK vom 16. bis zum 18. Juni in Singapor, Malaysia, vom 22. bis zum 26. Juni in Colombo, Ceylon, vom 2. bis zum 4. Juli im Hafen von Aden, Jemen an. Vom 7. zum 8. Juli erfolgte die Durchquerung des Suezkanals. Vom10. bis zum 13. Juli lagen beide Zerstörer im Hafen von Athen, Griechenland, vom 15. bis zum 19. Juli in Neapel, Italien, vom 20. bis zum 24. Juli im Hafen von Cannes, Frankreich, am 26. Juli in Gibraltar und am 6. August legten beide Kriegsschiffe in Norfolk wieder an. Jetzt nahm die USS CHAUNCEY an Operationen entlang der US Ostküste und in der Karibik bis zum 14. Mai 1954 teil. An diesem Tag stellte man den Zerstörer erneut außer Dienst und versetzte ihn in die Atlantikreserveflotte. Erst am 1. Oktober 1972 strich man den Namen USS CHAUNCEY ( DD-667 ) von der US Navy – Liste. Nach dem abbau sämtlicher kriegstechnischer Einrichtungen verkaufte man den Schiffskörper am 2. Januar 1974 für 134.377,60 Dollar an die Southern Scrap in New Orleans, Louisiana zum verschrotten.


USS CHAUNCEY ( DD-667 )
Commanding Officer

LCDR Merle Van Metre           31. Mai 1943 – 1. November 1943 (erreichter Rang RADM)
LCDR Lester Cameron Conwell           1. November 1943 – 2. März 1945
LCDR Preston Bennett Haines Jr.          2. März 1945 – 19. Dezember 1945
Außerdienststellung         19. Dezember 1945 – 17. Juli 1951
CDR James Wallace Daniel Jr.          17. Juli 1951 – 1. August 1953
CDR George Woodruff Forbes Jr.           1. August 1953 – 14. Mai 1954

USS BLACK ( DD-666 )

USS BLACK ( DD-666 )

Biografie

Hugh David Black
* 29. Juni 1903 in Oradell, New Jersey
† 28. Februar 1942 auf dem Zerstörer USS JACOB JONES ( DD-130 )
war ein Offizier in der US Navy und diente während des Zweiten Weltkriegs

Im Jahre 1922 trat Hugh David Schwarz in die United States Naval Academy in Annapolis ein. Sein Studium absolvierte er im Jahre 1926 und diente an Bord des Leichten Kreuzers USS RICHMOND ( CL-9 ) bis 1928. Dieses Schiff kreuzte hauptsächlich im Fernen Osten. In den folgenden Jahren diente er an Bord des Schlachtschiffes USS NEW YORK ( BB-34 ), dem Kanonenboot USS ASHVILLE ( PG-21 ), auf den Zerstörern USS PARROTT ( DD-218 ), USS RIZAL ( DD-174 ) und USS MONTGOMERY ( DD-121 ). Danach versetzte man Lieutenant ( JG ) Black zur Naval Training Station in San Francisco, Kalifornien. Von 1933 bis 1934 diente er an Bord des Zerstörers USS UPSHUR ( DD-144 ). Am 2. Januar 1935 erhielt Lieutenant Black das Kommando über das Minensuchboot USS LARK ( AM-21 ). Dieses Kommando behielt er bis zum 15. Januar 1938. Nach der Übergabe des Kommandos an Lieutenant John Orla Jenkins, ging Black seiner Dienstpflicht im Bureau of Navigation in Washington DC nach. Mitte 1938 wechselte er an die Harvard Universität und studierte dort für zwei Jahre. Nach diesem Studium versetzte man ihn an Bord des neugebauten Zerstörers USS BENSON ( DD-421 ) wo er der Exekutive Offizier war. Commander Clifford Ashton Fines stellte das unter seinem Kommando stehende Schiff am 25. Juli 1940 in den Dienst der US Navy. Auf dem Zerstörer befand sich Black bis Anfang 1941. Am 14. April 1941 übernahm Lieutenant Commander Black das Kommando über den Zerstörer USS JACOB JONES ( DD-130 ). Am Morgen des 27. Februar 1942 lief die USS JACOB JONES aus dem Hafen von New York aus. Das Schiff sollte Patrouille fahren entlang der Küste bis nach New Jersey und den Bereich zwischen Barnegat Light und Fathom Five Bank abdecken. Kurz nach dem Ablegen erhielt Black den Befehl sich mehr auf Cape May und den Delaware Capes zu konzentrieren. Gegen 15:30 Uhr entdeckte man das brennende Wrack des Tankers R P RESOR das am Vortag östlich von Barbegat Light torpediert worden war. Black umrundete mit der USS JACOB JONES für zwei Stunden das Wrack um nach Überlebenden zu suchen. Ab 20:00 Uhr herrschte Funkstille. Beim ersten Licht der Morgendämmerung am 28. Februar entdeckte das deutsche U-Boot U-578 den ahnungslosen Zerstörer. Drei Torpedos wurden als Fächer umgehend abgefeuert. Alle drei schlugen in der Backbordseite ein. Bis auf 30 Überlebende starben alle übrigen der 113-köpfige Besatzung. Unter ihnen auch Lieutenant Commander Black. Die Überlebenden retteten sich auf ein Rettungsfloß. Durch die explodierenden Wasserbomben kamen weitere Besatzungsmitglieder ums Leben. Das Patrouillenboot USS EAGLE ( PE-56 ) konnte nur noch 12 Überlebende retten von der Besatzung.


USS BLACK ( DD-666 )

Schiffsbiografie

Die USS BLACK ( DD-666 ) ist das erste Schiff bei der US Navy das zu Ehren von Lieutenant Commander Hugh David Black benannt worden ist.
Der Zerstörer ist das einhundertsiebenunddreißigste Schiff aus der FLETCHER – Klasse.
Auf der Federal Shipbuilding and Dry Dock Company in Kearny, New Jersey wurde am 14. November 1942 der Kiel des Schiffes gelegt. Mrs. Hugh David Black, Witwe von Lieutenant Commander Hugh David Black, taufte am 28. März 1943 den Zerstörer vor dessen Stapellauf. Lieutenant Commander Jack Maginnis stellte am 21. Mai 1943 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy.
Nach der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt, die die USS BLACK bis zu der amerikanischen Marinebasis auf den Bermudas führte, rüstete man den Zerstörer im Hafen von Norfolk, Virginia vollständig aus. In den dann folgenden Wochen schloss man die Begutachtung des Schiffskörpers ab und das Kriegsschiff eskortierte größere Einheiten während deren Erprobungs- und Ausbildungsfahrten. New York. Hier rüstete man das Kriegsschiff für die Fahrt in den Pazifik aus. Am 25. Oktober verließ die USS BLACK die US Ostküste, durchquerte den Panamakanal und erreichte am 8. November die amerikanische Marinebasis San Diego, Kalifornien. Hier bunkerte man über Nacht frischen Treibstoff, Proviant, Post für andere Schiffe und Munition. Am Morgen des folgenden Tages stach der Zerstörer in See und fuhr zu der amerikanischen Marinebasis Pearl Harbor, Territorium Hawaii. In diese Basis lief das Kriegsschiff am 15. November ein. Hier blieb die USS BLACK nur wenige Tage. Man füllte die Treibstoffbunker, beteiligte sich an Übungen zur Kalibrierung der Geschütze und verließ anschließend wieder Pearl Harbor. Ziel war die Gilbertinsel Tarawa. Der Zerstörer erreichte Anfang Dezember dieses Atoll und begann in den Gewässern vor der Laguneneinfahrt bis zum 22. Januar 1944 zu patrouillieren. In dieser Zeit verließ das Kriegsschiff aber auch seinen Posten und eskortierte Transportschiffe zu südlichen Inseln der Marshall Islands und am 15. Januar rettete die Schiffsbesatzung, 50 Seemeilen südlich vom Korallenatoll Jaluit, Ralik Archipel, Marshall Islands, 22 Überlebende von zwei abgeschossenen Patrouillenflugzeugen aus dem Wasser. Am 22. Januar verlässt die USS BLACK wieder das Atoll Tarawa und fuhr in Richtung Pearl Harbor. Auf dem weg dorthin versetzte man den Zerstörer in die Task Group 51.2, die Majuro Attack Group, die Rear Admiral Harry Wilbur Hill ( 7. April 1890 in Oakland, Kalifornien – 19. Juli 1971 in Annapolis, Maryland ) kommandierte. In der TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS NASSAU ( CVE-16 ) und USS NATOMA BAY ( CVE-62 ), der Schwere Kreuzer USS PORTLAND ( CA-33 ) und die Zerstörer USS BLACK, USS USS CHAUNCEY ( DD-667 ), BULLARD ( DD-660 ) und USS KIDD ( DD-661 ), die Geleitzerstörer USS BRACKETT ( DE-41 ) und USS DEMPSEY ( DE-26 ), zwei Schnelle Truppentransporter, das Angriffstruppentransporter USS CAMBRIA ( APA-36 ) und ein Panzerlandungsschiff transportierten ein Bataillon der 27. US Infanteriedivision. Am 23. Januar hatten diese Schiffe die Marinebasis Pearl Harbor verlassen, zusammen mit denen der TG 51.1, und fuhren zu den Marshall Islands. Unterwegs traf die USS BLACK am 29. Januar auf die Schiffe der TG 51.2 und übernahm ihre gestellten Aufgaben zur Sicherung der Geleitflugzeugträger. Der Angriff und die Landeoperation auf das unverteidigte Atoll Majuro beginnen am Morgen des 31. Januar. Sofort beginnen die Arbeiten, um das Atoll zu einem wichtigen Stützpunkt der US Flotte auszubauen. Am 2. Februar laufen die beiden Schlachtschiffe USS WASHINGTON und USS INDIANA ( BB-58 ) samt ihrer Eskorte aus der Task Force 58 als erste Kriegsschiffe in die Lagune ein. Die USS BLACK versetzte man nun in die TF 58 und stand dort zur freien Verfügung. Am 13. Februar lief der Zerstörer zusammen mit anderen Kriegsschiffen der TF in Majuro aus und begann mit der Luft- und Unterwasserüberwachung zum Schutz der im Kampf befindlichen Kriegsschiffe. Am 1. März erreichten die Schiffe der TF 58 wieder das Atoll und wurden auf die Kämpfe um die Palau Inseln vorbereitet. Die USS BLACK blieb in der Task Force 58, der Schnellen Flugzeugträger Task Force, die Rear Admiral Marc Andrew Mitscher ( 26. Januar 1887 in Hillsboro, Wisconsin – 3. Februar 1947 in Norfolk, Virginia ) befehligte, und sollte sich an der Operation „Desecrate I“ beteiligen. Die Schiffe der TF 58 legten am 22. März vom Atoll Majuro ab und fuhren zu den Palau Inseln. Die USS BLACK wurde keiner Task Group direkt unterstellt, sondern sollte den Schutz der Flugzeugträger innerhalb der TF verstärken und befand sich daher zur Sicherung der Trägereinheiten auf Patrouillen- und Aufklärungsfahrt zwischen den Atollen von Kwajalein und Majuro. Am 28. März erreichten die Schiffe der TF 58 die Palau Inseln. Noch am selben Tag begann der Angriff auf die Inseln. Es waren keine Landungstruppen während dieses Bombardements anwesend. Die Hauptaufgabe der Task Force war es, die japanische Basis so sehr zu schwächen das sie nicht in der Lage wäre in die Kämpfe um Neuguinea einzugreifen. Eine Vielzahl von japanischen Kriegs- und Hilfsschiffen wurden in der dreitägigen Schlacht versenkt. So der Truppentransporter T-31, vier U-Boot-Jäger, einunddreißig Hilfskriegs- und Handelsschiffe ( zusammen 129.807 BRT ), darunter die Flottentanker AKEBONO MARU, AMATSU MARU, IRO und SATA. Außerhalb der Häfen von Palau sinken das Torpedoboot WAKATAKE und das Werkstattschiff AKASHI. Danach zogen sich die amerikanischen Einheiten zurück und griffen auf dem Weg nach Majuro am 1. April das Atoll Woleai an. Am 6. April 1944 erreichten die Schiffe der TF 58 wieder ihre Ausgangsstellung in Majuro. Ab Anfang April gliederte nun die USS BLACK in die Task Group 78.1 ein, die Rear Admiral Van Hubert Ragsdale ( 9. August 1892 in Toccoa, Stephens County, Georgia – 11. Oktober 1953 in Ormond Beach, Volusia County, Florida ) während der Operation „Reckless“ und „Persecution“ befehligte. In dieser TG befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SAGAMON ( CVE-26 ), USS SUWANEE ( CVE-27 ), USS CHENANGO ( CVE-28 ) und USS SANTEE ( CVE-29 ) und die Zerstörer USS BLACK, USS LANSDOWNE ( DD-486 ), USS MORRIS ( DD-417 ), USS HUGHES ( DD-410 ), USS MUSTIN ( DD-413 ) und USS ELLET ( DD-398 ). Diese Schiffe zog man vor der Insel Manus, Admiralitätsinseln, Papua Neuguinea zusammen, wo sich die Schiffe der Task Force 77 ebenfalls trafen um die Operation „Persecution“ durchzuführen. Gemeinsam wurde die Stadt Aitape und Umgebung sowie die Tanahmera Bay, die Humboldt Bay und die Halbinsel Hollandia, Neuguinea am 22. April 1944 angegriffen. Zwei Tage später mussten die Schiffe der TG 78.1 wieder zum Seeadler Harbour, Manus Island zurück. Dort füllte man sämtliche Magazine und Bunker mit allem Notwendigen für die kommenden Tage auf. Am 27. April lagen die Schiffe wieder vor Hollandia und begannen mit dem Bombardement auf feindliche Küstenbefestigungen. Erst am 5. Mai verließen die Schiffe der TG 78.1 wieder die Halbinsel und kehrten nach Espiritu Santo zurück, wo sie zwei Tage später anlegten. Man versetzte hier die USS BLACK in die Task Group 52.11. die Rear Admiral H. B. Sallada während der Operation „Forager“ befehligte. Innerhalb dieser TG befand sich der Zerstörer in der Task Undergroup 52.11.2, die Rear Admiral Felix Budwell Stump ( 15. Dezember 1894 in Parkersburg, Wood County, West Virginia – 13. Juni 1972 in Bethesda, Montgomery County, Maryland ) kommandierte. In dieser TU befanden sich die Geleitflugzeugträger USS SANGAMON, USS SUWANNEE, ab dem 20. Juni, und USS CORREGIDOR ( CVE-58 ), der Flugzeugträger USS CORAL SEA ( CV-43 ) und die Zerstörer USS BULLARD, USS KIDD, USS CHAUNCEY, USS BLACK und USS WADSWORTH ( DD-516 ). Vor Espiritu Santo sammelten sich die Kriegsschiffe. Nach mehreren Übungen und dem auffüllen aller Bunker, verließen die Kriegsschiffe am 8. Juni die Insel und fuhren nach Saipan, Nördliche Marianen. Diese Insel erreichten sie am Abend des 14. Juni. Sofort stiegen die Trägerflugzeuge auf und begannen mit dem Bombardement japanischer Stellungen auf dieser Insel. Am folgenden Tag begann die Invasion amerikanischer Truppen. Die USS BLACK sicherte dabei, zusammen mit den anderen Zerstörern, die Geleitflugzeugträger vor einem feindlichen Luftangriff ab. Mehrere japanische Torpedobomber waren in den Luftraum eingedrungen und ihre todbringenden Waffen auf die Schiffe abgeworfen. Doch keiner der Torpedos traf sein Ziel. Für die weiteren Kämpfe um die Marianen gliederte man die Task Group 52.11 ab dem 21. Juni um und bildete die Task Group 53.7. Doch die USS BLACK blieb zusammen mit der USS WADSWORTH zur Sicherung der Geleitflugzeugträger USS SANGAMON und USS SUWANEE innerhalb der TG 52.11. Die Trägerflugzeuge bombardierten weiterhin feindliche Stellungen. Am 26. Juni griffen in der Abenddämmerung wieder japanische Piloten mit ihren Maschinen die Kriegsschiffe der TG an. Die Geschützmannschaften der USS BLACK hatten alle Hände voll zu tun um die feindlichen Flugzeuge abzuwehren. Am 4. Juli verließen dann die vier Kriegsschiffe die Gewässer um Saipan und fuhren zum Atoll Eniwetok. Dort wurden neue Flugzeuge an Bord der Geleitflugzeugträger genommen, damit man intensiv die Landungen auf Guam und Tinian unterstützen konnte. Außerdem füllte man die Munitions-, Proviant- und Treibstoffbunker auf und die Schiffe der TU 53.7.1 gliederten sich in die TU 52.11.2 wieder ein. Am 9. Juli lagen die Kriegsschiffe der TU in den Gewässern von Guam und die Trägerflugzeuge begannen mit dem Bombardement feindlicher Stellungen. Um noch effektiver die japanischen Stellungen im Bereich des kommenden Landungsgebietes zu vernichten, versetzte man die USS BLACK in die Task Group 53.18, die Rear Admiral Charles Turner Joy ( 17. Februar 1895 in St. Louis, Missouri – 6. Juni 1956 in San Diego, Kalifornien ) befehligte. Innerhalb dieser TG gehörte der Zerstörer zur TU 53.18.2. In dieser befand sich der Flugzeugträger USS CORAL SEA, der Geleitflugzeugträger USS CORREGIDOR und die Zerstörer USS BLACK, USS BULLARD, USS KIDD, USS CHAUNCEY und USS ANTHONY ( DD-515 ). Ab dem 12. Juli wurde auf Guam durch die Trägerflugzeuge der TG alles bombardiert was sich bewegte. Dies hielt man bis zum 16. Juli aufrecht. Anschließend zog man die Kriegsschiffe der TU 53.18.2 aus dem Kampgeschehen heraus. Sie fuhren zum Atoll Eniwetok. Hier löste man die TU auf. Die USS BLACK gliederte man in die Task Force 53 ein die Rear Admiral Richard Lansing Conolly ( 26. April 1892 in Waukegan, Illinois – 1. März 1962 in der Jamaica Bay, New York ) kommandierte. Innerhalb dieser TF gehörte der Zerstörer zur Task Undergroup 53.2.1. In dieser TU befanden sich die Zerstörer USS BLACK, USS ANTHONY, USS WADSWORTH, USS FRANKS ( DD-554 ), USS JOHNSTON ( DD-557 ), USS FARENHOLT ( DD-491 ), USS PRESTON ( DD-795 ) und USS WEDDERBURN ( DD-684 ). Diese Schiffe sollten während der Operation „Forager“ die südliche Angriffsgruppe der Task Group 53.2, befehligt durch Rear Admiral Lawrence Fairfax Reifsneider ( 26. November 1887 in Westminster, Carroll County, Maryland – 14. Mai 1956 in San Diego, Kalifornien ), vor Guam sichern. Am 17. Juli verließen die Schiffe der Task Group 53.2 das Atoll Eniwetok. Bei Agrat landeten am 21. Juli 12 APA, 3 AKA, 1 LSD und 14 LST die Soldaten der 1. Marine Brigade, Teile der 77. Infanterie Division und deren Kampfmittel. Mit ihren Schiffsgeschützen unterstützte die USS BLACK die Angriffsbemühungen der Sturmtruppen und beschoss japanische Küstenbefestigungen. Am 10. August erklärte man Guam für sicher und die meisten Kriegsschiffe wurden wieder abgezogen und fuhren in ihre Bereitstellungsbasen. Die USS BLACK blieb aber noch in den Gewässern der Nördlichen Marianen und patrouillierte rund um Guam. Erst Ende August verließ der Zerstörer die Gewässer von Guam und und fuhr zum Seeadler Harbour, Manus Island. Hier bereitete man die Mannschaft und die USS BLACK auf den Angriff auf die Philippinen während der Operation „King II“ vor. Dazu integrierte man den Zerstörer in die Task Force 77, die Vizeadmiral Thomas Cassin Kinkaid ( 3. April 1888 in Hanover, New Hampshire – 17. November 1972 in Bethesda, Maryland ) befehligte. Innerhalb dieser TF befanden sich die Zerstörer USS BLACK, USS ERBEN ( DD-631 ), USS ABBOT ( DD-629 ), USS CHARLES J BADGER ( DD-657 ), USS ISHERWOOD ( DD-520 ), USS LANG ( DD-399 ), USS DALY ( DD-519 ), USS CONYNGHAM ( DD-371 ), USS McDONOUGH ( DD-351 ), USS JENKINS ( DD-447 ), USS HARRISON ( DD-573 ), USS HALLIGAN ( DD-584 ), USS HARADEN ( DD-585 ), USS REMEY ( DD-688 ), USS McGOWAN ( DD-678 ), USS MERTZ ( DD-691 ) und USS McNAIR ( DD-679 ) und standen zur freien Verfügung innerhalb der TF 77. Diese Zerstörer sollten Truppentransport- und Versorgungsschiffe für die Landung auf der philippinischen Insel eskortieren. Dazu legten die Zerstörer am 14. Oktober im Seeadler Harbour ab. Am 20. Oktober erreichte dieser Schiffskonvoi die Landungszone vor Leyte. Die USS BLACK patrouillierte nun sofort bis zum 24. Oktober zum Schutz der Landungsschiffe und übernahm zusammen mit anderen Zerstörern die Luftüberwachung und das Flugabwehrfeuer gegen anfliegende japanische Maschinen. Dann, als die Seeschlacht um den Leyte tobte, verließ die USS BLACK am 24. Oktober die Insel Leyte und fuhr zur Humboldt Bay, Neuguinea. Hier warteten Panzerlandungsschiffe, die Verstärkungen der Landungseinheiten auf Leyte geladen hatten. Außerdem sollten diese Schiffe vor eventuellen Angriffen der Japaner geschützt werden. Wenige Tage nach der Ankunft des Zerstörers, verließ er auch schon wieder die Humboldt Bay und eskortierte die Panzerlandungsschiffe nach Leyte. Die Landungsstelle in der San Pedro Bay erreichten sie am 17. November. Noch am selben Tag verließ die USS BLACK die philippinischen Gewässer und fuhr über den Seeadler Harbour und dem Atoll Majuro nach Pearl Harbor. Von dieser Marinebasis aus fuhr der Zerstörer an die US Westküste, die er im Dezember erreichte, und wurde in ein Trockendock in der Mare Island Naval Shipyard in Vallejo, Kalifornien für eine umfangreiche Überholung bugsiert. Die umfangreiche Überholung war am 18. Februar abgeschlossen und die USS BLACK Zerstörer fuhr zusammen mit der USS CHAUNCEY, USS ERBEN, USS KIDD, USS HALE und USS BULLARD wieder in den Westpazifik. Ziel war das Atoll Ulithi, Karolinen. Hier hatte man die Task Group 58.3 zusammengestellt, die Rear Admiral Frederick Carl Sherman ( 27. Mai 1888 in Port Huron, Michigan – 27. Juli 1957 in San Diego, Kalifornien ) während der Operation „Iceberg“ befehligte. In der TG befanden sich die Flugzeugträger USS ESSEX ( CV-9 ), USS BUNKER HILL ( CV-17 ) und USS HANCOCK ( CV-19 ), die Leichten Flugzeugträger USS BATAAN ( CVL-29 ) und USS CABOT ( CVL-28 ), die Schlachtschiffe USS SOUTH DAKOTA ( BB-57 ), USS WASHINGTON ( BB-56 ) und USS NORTH CAROLINA ( BB-55 ), die Leichten Kreuzer USS ASTORIA ( CL-90 ), USS WILKES-BARRE ( CL-103 ), USS SPRINGFIELD ( CL-66 ) und USS PASADENA ( CL-65 ) und die Zerstörer USS BLACK, USS BULLARD, USS KIDD, USS CHAUNCEY, USS ERBEN, USS HALE, USS WALKER, USS STEMBEL, USS THE SULLIVANS ( DD-537 ) wechselte Anfang April von der TG 58.2 kommend, USS TINGEY ( DD-539 ) wechselte Anfang April von der TG 58.2 kommend, USS AULT ( DD-698 ), USS ENGLISH ( DD-696 ), USS CHARLES S SPERRY ( DD-697 ), USS WALDRON ( DD-699 ), USS HAYNSWORTH ( DD-700 ), USS WALLACE L LIND ( DD-703 ), USS JOHN W WEEK ( DD-701 ), USS BORIE ( DD-704 ) und USS HANK ( DD-702 ). Am 14. März verließen diese Schiffe das Atoll Ulithi und fuhren in Richtung japanischer Gewässer. Zwei Tage später lagen sie rund 300 Seemeilen südwestlich von Iwo Jima und bunkerten zum ersten Mal frischen Treibstoff. Diese Betankung dauerte bis zum 17. März. Noch am Nachmittag dieses zweiten Tages nahmen sie wieder Fahrt auf und fuhren in Richtung Kjushu. Am 18. März lagen die Schiffe der TG 58.3 rund 100 Seemeilen östlich davon und die Trägerflugzeuge stiegen auf um militärische Ziele und Flugplätze auf Kjushu zu bombardieren. Von Okinawa aus stiegen japanische Kamikazepiloten am 21. März auf und begannen die Schiffe der TG zu attackieren. Da lagen jene rund 300 Seemeilen südlich von Kjushu. Nachdem das letzte amerikanische Trägerflugzeug gelandet war, verließen die amerikanischen Kriegsschiffe wieder die japanischen Gewässer. Sie lagen am 22. März rund 600 Seemeilen von Kjushu entfernt und es begann eine erneute Treibstoffübergabe. Am folgenden Tag lagen die Schiffe der TG 58.3 rund 80 Seemeilen südöstlich von Okinawa. Nun begannen hier die Trägerflugzeuge mit ihrem Bombardement auf Flugplätze, militärische Einrichtungen und Truppenansammlungen. Am 24. März befanden sie sich nur noch und 60 Seemeilen südöstlich von Okinawa. Auch diese Gewässer wurden nach der Landung des letzten Trägerflugzeuges verlassen, so dass am 25. März die Schiffe der TG 58.3 rund 200 Seemeilen südlich von Okinawa lagen und erneut frischen Treibstoff übernahmen. In den zwei folgenden Tagen wurden weitere Ziele auf Okinawa bombardiert. Am 29. März fuhren die Schiffe der TG 58.3 zusammen mit denen der TG 58.1 schon wieder in die Nähe von Kjushu. Da lagen die Kriegsschiffe 125 Seemeilen südlich von dem Einsatzgebiet der Trägerflugzeuge. Die amerikanischen Piloten machten Jagt auf alle sich vor Kjushu befindlichen japanischen Schiffe und versenkten diese mit ihren Bomben oder Torpedos. Wegen des bevorstehenden Kampfes um Okinawa, kehrten die Schiffe der TG 58.3 noch am selben Tag wieder um. Ab dem 30. März begannen verstärkt die Bombardements von Okinawa. Dabei lagen die Schiffe der TG rund 75 Seemeilen östlich der japanischen Insel. Den Höhepunkt der Kämpfe erreichte man am 1. April mit der beginnenden Landeoperation auf Okinawa. Da befanden sich die Schiffe der TG rund 60 Seemeilen östlich von der japanischen Insel. Damit alle Schiffe und Flugzeuge genügend Treibstoff an Bord hatten, verließen die Schiffe der TG die Gewässer von Okinawa und lagen am 2. April rund 300 Seemeilen südöstlich der Insel und wurden betankt. Am folgenden Tag lagen sie schon wieder zwischen 60 und 100 Seemeilen von Okinawa entfernt und die Trägerflugzeuge unterstützten die Landungstruppen auf der japanischen Insel. Der Verbrauch des Treibstoffs für die Trägerflugzeuge war in diesen tagen sehr hoch. Deshalb lagen die Schiffe am 5. April schon wieder rund 150 Seemeilen südöstlich von Okinawa und wurden betankt. Am 6. April schlugen die japanischen Kamikazepiloten zum ersten Mal nach der Landeoperation auf Okinawa gewaltig zu. Die Schiffe der TG 58.3 lagen da rund 60 Seemeilen östlich der japanischen Insel. Die Trägerflugzeuge bombardierten an diesem Tag auch feindliche Stellungen auf Minami Daito Shima. 80 Seemeilen östlich von Okinawa befanden die Schiffe der TG am 7. April und mussten sich einem massiven Kamikazeangriff erwehren. Während dieses feindlichen Luftangriffs konnten sich die Geschützmannschaften der USS BULLARD auszeichnen und schickten mehrere japanische Piloten ins nasse Grab. Eine erneute Betankung der Schiffe erfolgte am 9. April und ab dem 10. April begannen die Trägerflugzeuge für drei Tage mit dem Bombardement feindlicher Stellungen auf Amamishima, Tokunoshima und Kikaishima. Am 11. April befanden sich die Schiffe der TG 58.3 rund 100 Seemeilen östlich der Nakagusuku Bay, von Okinawa. Da wurden sie wieder massiv von Kamikazepiloten angegriffen. Die Geschützmannschaften der USS BLACK, wie alle anderen Mannschaften der Zerstörer auch, das Feuer auf diese Selbstmordpiloten. Mehrere japanische Flugzeuge wurden noch rechtzeitig abgeschossen, aber einige wenige schafften es trotzdem bis zu einem amerikanischen Schiff und stürzten sich darauf. Die USS BLACK selber erhielt einen Bombentreffer während dieses Kampfes. Der entstandene Schaden war gering und der Zerstörer blieb schwimmfähig. Allerdings erlitten mehrere Besatzungsmitglieder durch die Explosion oder während der anschließenden Löscharbeiten Verletzungen. Das Kriegsschiff brauchte vorerst nicht zur Reparatur zu den Kerama Retto Inseln fahren und versah seinen Dienst weiter. Am 14. April lagen die Schiffe der TG 58.3 rund 300 Seemeilen östlich von Okinawa und wurden betankt. Gleich nach dem Abschluss dieser Arbeiten fuhren die Kriegsschiffe zusammen mit denen der TG 58.1 und TG 58.2 nach Norden. Ziel waren wieder militärische Einrichtungen auf Kjushu, auf die die Trägerflugzeuge ihre Bomben abwarfen. Bis zum 17. April blieben die Schiffe der TG 58.3 in der Nähe von Kjushu, dann wandten sie sich wieder in Richtung Okinawa. Da am 16. April die Schiffe der TG 58.2 schwere Verluste durch Kamikazepiloten zu verbuchen hatten, zog man diese aus dem Kampfgeschehen heraus. Sie sollten zum Atoll Ulithi fahren damit sich dort die Besatzungen etwas erholen konnten. Nur die Zerstörer THE SULLIVANS, USS STEPHEN POTTER, USS OWEN, USS MILLER, USS TINGEY, USS TWINING, USS HUNT, USS MARSHALL und USS LEWIS HANCOCK verblieben in diem Gebiet und wechselten zur TG 58.3. Innerhalb dieser TG befanden sich alle Zerstörer nun in der TU 58.3.4 die Captain John Philip Womble, Jr. ( 13. Dezember 1900 – 5. Oktober 1956 ) kommandierte. Alle Kriegsschiffe der TG lagen am 18. April rund 325 Seemeilen östlich von der japanischen Insel. Hier wurden sie betankt und nahmen frische Munition an Bord. Ab dem 19. April begannen die Trägerflugzeuge der TG mit dem Bombardement japanischer Stellungen auf Okinawa, was fast täglich stattfand. Die Luftangriffe wurden nur eingestellt, wenn die Kriegsschiffe der TG Treibstoff übergeben bekamen. Da zogen sie sich wieder auf eine Position zurück die die Kamikazepiloten nicht ohne weiteres erreichen konnten. Die USS BLACK selber übernahm wie in den vergangenen nun auch in den folgenden Tagen vor Kjushu und Okinawa die Luftsicherung für die Flugzeugträger. Die Geschützmannschaften feuerten mit großem Erfolg auf die angreifenden Kamikazepiloten. Außerdem nahmen sie immer wieder in der Küstennähe feindliche Landziele ins Visier. Ab dem 15. Mai lagen die Schiffe der TG 58.3 rund zweihundert Seemeilen östlich von Okinawa und wurden bis zum folgenden Tag durch die Öltanker der TG 50.8 mit frischem Treibstoff versorgt. Von dieser Position aus begannen die Trägerflugzeuge auch mit dem weiteren Bombardement japanischer Stellungen auf Okinawa. Erst am 20. Mai näherte man sich auf 80 Seemeilen bis zu der Insel um die Distanz in den folgenden Tagen wieder zu vergrößern. Bis zum 28. Mai hielt das Bombardement der Trägerflugzeuge auf Okinawa an. An diesem Tag versetzte man die USS BLACK zur Task Group 38.3. In dieser befand sich der Flugzeugträger USS ESSEX, das Schlachtschiff USS WASHINGTON, die Leichten Kreuzer USS WILKES BARRE, USS PASADENA, USS OAKLAND und USS SPRINGFIELD ( CL-66 ) und die Zerstörer USS BLACK, USS CHAUNCEY, USS THE SULLIVANS, USS OWEN, USS MILLER, USS STEPHEN POTTER, USS TINGEY, USS ENGLISH, USS AULT, USS WALLACE L LIND, USS WALDRON und USS WALKER. Gleich am folgenden Tag zog man die Schiffe dieser Task Group aus dem Kampfgeschehen vor Okinawa. Ziel war die philippinische Insel Leyte. Hier legte man am 1. Juni in der San Pedro Bay an. Es begannen sofort Reparaturarbeiten an den Einrichtungen der USS BLACK. Außerdem konnte sich die Mannschaft des Zerstörers von den Kämpfen erholen. Dann legten ab dem 13. Juni die anderen Kriegsschiffe der Task Force an. Nun wurden wieder Übungen abgehalten. Man stellte dann die Task Force 38 neu zusammen. Der Sprung zu den japanischen Hauptinseln war nun gegeben und die amerikanischen Streitkräfte bereiteten sich intensiv darauf vor. Die USS BLACK versetzte man in die Task Group 38.3, welche Rear Admiral Gerald Francis Bogan ( 27. Juli 1894 in Mackinac Island, Michigan – 8. Juni 1973 in La Jolla, San Diego, Kalifornien ) befehligte. In der TG befanden sich die Flugzeugträger USS TICONDEROGA, USS ESSEX, USS RANDOLPH, die Leichten Flugzeugträger USS MONTEREY, USS BATAAN und ab dem 27. August die USS CABOT, die Schlachtschiffe USS SOUTH DAKOTA und USS NORTH CAROLINA, die Leichten Kreuzer USS OAKLAND, USS WILKES BARRE, USS PASADENA, USS SPRINGFIELD und USS ASTORIA, die Zerstörer USS BLACK, USS BULLARD, USS CHAUNCEY, USS ERBEN, USS REMEY, USS NORMAN SCOTT, USS WADLEIGH, USS WALKER, USS HALE, USS ABBOT, USS STEMBEL, USS ENGLISH, USS JOHN W WEEKS, USS McGOWAN ( DD-678 ), USS MELVIN ( DD-680 ), USS McDERMUT ( DD-677 ), USS McNAIR ( DD-679 ), USS MERTZ ( DD-691 ), USS BARTON ( DD-722 ), USS LOWRY ( DD-770 ), USS WALKE ( DD-723 ), USS O´BRIEN ( DD-725 ), USS ALLEN M SUMNER ( DD-693 ), USS AULT ( DD-698 ), USS CHARLES S SPERRY ( DD-697 ), USS WALDRON ( DD-699 ), WALLACE L LIND ( DD-703 ), USS BORIE ( DD-704 ) und USS HANK ( DD-702 ). Am 1. Juli verließen diese Schiffe die San Pedro Bay und fuhren zu den japanischen Hauptinseln. Am 8. Juli bunkerten dann die Schiffe der TG 38.3 frischen Treibstoff und befanden sich dabei rund 420 Seemeilen östlich der Volcano Islands um Iwo Jima. Ab dem 10. Juli begannen die ersten Luftangriffe auf die Industriegebiete von Tokyo. Da befanden sich die Schiffe der TG 38.3 noch 170 Seemeilen südsüdöstlich von Tokyo. Die nächste Betankung für die Schiffe der TG erfolgte schon am 12. Juli. Dabei nahmen die Schiffe wieder die Position bei den Volcano Islands ein, die sie wenige Tage zuvor hatten. Am folgenden Tag lagen sie aber schon rund 200 Seemeilen östlich von Honshu und die Trägerflugzeuge beteiligten sich an dem Bombardement gegen Ziele nordöstlich von Honshu und auf Hokkaido. Doch ab dem 14. Juli begann die geballte Schlagkraft aller Schiffe der TF verheerend zuzuschlagen. Die wenigen japanischen Flugzeuge, die Vergeltungsangriffe noch fliegen konnten, wurden von der USS BLACK und den anderen Zerstörern bekämpft und vernichtet. In den japanischen Häfen wurden die vor Anker liegenden Schiffe durch die Trägerflugzeuge erbarmungslos versenkt. Durch den ständigen Nachschub an Treibstoff waren die Flugzeugträger jetzt in der Lage ein konstantes Bombardement auf die japanischen Hauptinseln mit den Trägerflugzeugen durchzuführen. So wurden neben den Häfen auch Industrieanlagen und Städte wie Tokyo bombardiert. Diese erste Vernichtungswelle dauerte bis zum 19. Juli. Ab diesem Tag zogen sich die Schiffe der Task Group 38.3 aus dem Kampfgeschehen zurück und nahmen eine Position zur Übernahme von frischem Treibstoff, von Proviant und Munition ein. Am 23. Juli lagen die Schiffe der TG dann rund 600 Seemeilen ostsüdöstlich von Tokyo und befanden sich auf der Fahrt nach Kjushu. Ab dem folgenden Tag begannen die Trägerflugzeuge auch das Inland zu bombardieren. Darunter befanden sich auch Gebiete wo man noch Flugplätze vermutete. . Die USS BLACK sicherte in diesen Tagen die Flugzeugträger vor feindlichen Angriffen, währenddessen die Trägerflugzeuge weiterhin das japanische Festland bombardierten. Der Zweite Weltkrieg im Pazifik war am15. August durch die bedingungslose Kapitulation Japans beendet. Bis zum 1. September blieb die USS BLACK in den Gewässern von Okinawa und nahm Besatzungsaufgaben wahr. Ab diesem Tag versetzte man den Zerstörer in die Task Force 72. In dieser TF befanden sich die Flugzeugträger USS HORNET und USS YOTKTOWN aus der Flugzeugträger Division 5 ( CarDiv 5 ) und die Zerstörer USS BLACK, USS BURNS ( DD-588 ), USS BELL ( DD-587 ) und USS STEVENS ( DD-479 ). Diese Kriegsschiffe verließen am 1. September die Gewässer von Okinawa und fuhren ins Gelbe Meer, um die in Inchon, Korea und in Tsintao, China angelandeten Invasionstruppen zu unterstützen. Mit gezielten Schüssen konnten die Schiffsbesatzungen der Zerstörer 28 Seeminen unschädlich machen. Danach patrouillierte die USS BLACK zusammen mit den anderen Kriegsschiffen im Gelben Meer und besuchte Häfen in Korea und China. So in Shanghai, Tsingtao und Jinsen. Am 10. November verließ die USS BLACK Tsingtao und fuhr in Richtung der US Westküste. Hier stellte man am 5. August 1946 den Zerstörer in dem Hafen von Long Beach, Kalifornien auße Dienst und versetzte ihn in die Pazifikreserveflotte.
Wegen des 1950 ausgebrochenen Koreakrieges mehrten sich die Stimmen in den USA, dass wieder mehr Kriegsschiffe in den Dienst gestellt werden sollten. Daher nahm man in diesem Jahr die USS BLACK aus der Pazifikreserveflotte und begann den Zerstörer für seinen neuen Einsatz innerhalb der US Navy auszustatten. Commander John Reginald Beardall, Jr. ( 8. April 1919 – 1. November 1993 ) stellte am 18. Juli 1951 das unter seinem Kommando stehende Schiff in den Dienst der US Navy. Nach dem Abschluss der Erprobungs- und Ausbildungsfahrt verließ die USS BLACK zusammen mit der USS CHAUNCEY am 1. November die amerikanische Marinebasis San Diego und fuhr in Richtung Atlantik. Nach der Durchquerung des Panamakanals erreichten beide Zerstörer Norfolk, Virginia, ihren neuen Heimathafen. Von hier aus operierte das Kriegsschiff entlang der US Ostküste und in der Karibik und beteiligte sich dabei bis zum 10. Januar 1953 an mehreren Ausbildungseinsätzen. An diesem 10. Januar legte die USS CHAUNCEY zusammen mit dem Schwesterschiff USS BLACK in Norfolk ab und beide Zerstörer begannen ihre Weltreise. Das erste Ziel war dabei der Ferne Osten. Dazu durchquerten die Kriegsschiffe vom 14. zum 15. Januar den Panamakanal. Die Marinebasis San Diego wurde am 22. Januar erreicht. Nach dem bunkern von frischem Treibstoff ging die Fahrt am nächsten Morgen gleich weiter. In die amerikanische Marinebasis Pearl Harbor lief die USS BLACK und die USS CHAUNCEY am 29. Januar ein und blieben hier bis zum 3. Februar. An diesem Tag verließen beide Zerstörer wieder die Marinebasis und fuhren nach Sasebo, Japan und legten dort am 12. Februar an. Hier trennten sich erst einmal die Wege der Zerstörer. Die USS BLACK lag mehrere Tage im Hafen von Sasebo und fuhr dann in die koreanischen Gewässer. Ab dem 4. März begann das Kriegsschiff vor der koreanischen Küste zu patrouillieren und ab dem 6. März begann der Zerstörer mit dem Bombardement von Nachschubwegen der Nordkoreaner. Bis zum 4. Juni setzte so die USS BLACK ihre Operationen in den koreanischen Gewässern fort. An diesem Tag verließ der Zerstörer das Gelbe Meer und fuhr nach Sasebo. Hier lag schon die USS CHAUNCEY. Beide Zerstörer liefen am 7. Juni wieder aus und begannen die Heimfahrt. Vom 10. bis zum 12. Juni lagen sie im Hafen von Hongkong und am 15. Juni überquerten die Zerstörer auf der Länge von 106° den Äquator. Dann legte die USS BLACK und die USS CHAUNCEY vom 16. bis zum 18. Juni in Singapor, Malaysia, vom 22. bis zum 26. Juni in Colombo, Ceylon, vom 2. bis zum 4. Juli im Hafen von Aden, Jemen an. Vom 7. zum 8. Juli erfolgte die Durchquerung des Suezkanals. Vom10. bis zum 13. Juli lagen beide Zerstörer im Hafen von Athen, Griechenland, vom 15. bis zum 19. Juli in Neapel, Italien, vom 20. bis zum 24. Juli im Hafen von Cannes, Frankreich, am 26. Juli in Gibraltar und am 6. August legten beide Kriegsschiffe in Norfolk wieder an. Bis zum Januar 1955beteiligte sich die US BLACK entlang der US Ostküste und in der Karibik an Trainingsübungen, Flottenoperationen und der Sicherungsdienst von Flugzeugträgern. Im Januar 1955 versetzte man den Zerstörer in die Pazifikflotte. Dazu durchquerte das Kriegsschiff erneut den Panamakanal und legte am 26. Januar im Hafen von Long Beach an. In den nun folgenden anderthalb Jahrzehnten fuhr die USS BLACK regelmäßig in den Westpazifik und beteiligte sich an Operationen der 7. US Flotte. Der Zerstörer diente dort als Flugzeugeskorte, nahm an Anti-U-Boot – Kriegsübungen teil, patrouillierte in der Taiwanstraße und besuchte Häfen im gesamten Fernen Osten. Dann ab dem 11. März 1965 beteiligte sich die USS BLACK an der Operation Market Time und damit vier Jahre lang am Vietnamkrieg. Zu den Aufgaben des Zerstörers gehörten während dieser Zeit die Küstenpatrouillen entlang der 1.000 km langen südvietnamesischen Küste, die Luft- und Unterwassersicherung für die amerikanischen Flugzeugträger, Bombardement von Versorgungslinien der feindlichen Truppen, Feuerunterstützung der eigenen Truppen an Land und die Blockade für Versorgungsschiffe für Nordvietnam. Im Juli 1969 endete für die USS BLACK die letzte Einsatzfahrt vor der vietnamesischen Küste und der Zerstörer kehrte in seinen Heimathafen zurück. Hier stellte man am 21. September 1969 den Zerstörer außer Dienst. Den Namen USS BLACK ( DD-666 ) strich man am 26. September 1969 von der US Navy – Liste. Nach dem Abbau sämtlicher kriegstechnischer Einrichtungen verkaufte man am 17. Februar 1971 den Schiffskörper an die Chou’s Iron & Steel in Kaohsiung, Taiwan für 101.595 Dollar zum verschrotten.


USS BLACK ( DD-666 )
Commanding Officer

LCDR Jack Maginnis        21. Mai 1943 – 18. März 1944
CDR Edward Reuben King Jr.         18. März 1944 – 22. Oktober 1945 (erreichter Rang RADM)
LCDR Eugene Howard Simpson         22. Oktober 1945 – 5. August 1946
Außerdienststellung         5. August 1946 – 18. Juli 1951
CDR John Reginald Beardall Jr.        18. Juli 1951 – 3. Januar 1952
CDR Sigmund Albert Bobczynski           3. Januar 1952 – 3. Juli 1954
CDR Richard Arthur Sexton        3. Juli 1954 – 3. Januar 1955
CDR William Oliver Hill         3. Januar 1955 – 8. Juni 1956
CDR Alan Robert Bruggemann          8. Juni 1956 – 30. Mai 1958
CDR Arthur Hutchison Murray Jr.         30. Mai 1958 – 24. Juni 1960
CDR Charles Eugene Stastny           24. Juni 1960 – 24. Januar 1962
CDR Robert Earl Bondy Jr.         24. Januar 1962 – 14. Dezember 1963
CDR James Patrick McMahon           14. Dezember 1963 – 17. Juli 1965
CDR Brooks Walker Setzer Jr.          17. Juli 1965 – 19. August 1966
CDR Kenneth Clay Reynolds          19. August 1966 – 1. Juni 1968
CDR Bert Myatt Jr.        1. Juni 1968 – 21. September 1969